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Dokumentenidentifikation DE102005038833A1 22.02.2007
Titel Holzwerkstoffplatte und Verfahren zu ihrer Herstellung
Anmelder Kronotec AG, Luzern, CH
Vertreter GRAMM, LINS & PARTNER GbR, 38122 Braunschweig
DE-Anmeldedatum 17.08.2005
DE-Aktenzeichen 102005038833
Offenlegungstag 22.02.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.02.2007
IPC-Hauptklasse B27N 3/02(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B27N 3/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   C08J 5/04(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   B32B 21/04(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   
Zusammenfassung Eine Holzwerkstoffplatte, insbesondere OSB-Platte 1, die mindestens eine obere Deckschicht 2, mindestens eine Mittelschicht 3 und mindestens eine untere Deckschicht 4 aufweist, die allesamt aus harzbeleimten Strands bestehen, zeichnet sich dadurch aus, dass die OSB-Platte 1 in der oberen Deckschicht 2 und/oder der unteren Deckschicht 4 Gewebefasern aufweist, und Verfahren zu ihrer Herstellung.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Holzwerkstoffplatte, insbesondere OSB-Platte, die mindestens eine obere Deckschicht, mindestens eine Mittelschicht und mindestens eine untere Deckschicht aufweist, die allesamt aus harzbeleimten Strands bestehen und Verfahren zu ihrer Herstellung bei dem mit Harz beleimte und als mindestens eine untere Deckschicht, als mindestens eine obere Deckschicht und als mindestens eine Mittelschicht bildende Strands separat bereitgestellt werden, die Strands der unteren Deckschicht in einer ersten Orientierung im Wesentlichen längs zur Plattenhauptrichtung abgelegt werden, die Strands der Mittelschicht in einer zweiten Orientierung im Wesentlichen quer zur Plattenhauptrichtung auf die untere Deckschicht abgelegt werden, die Strands der oberen Deckschicht wieder in der ersten Orientierung auf die Mittelschicht abgelegt werden und ein aus unterer Deckschicht, Mittelschicht und oberer Deckschicht bestehender Schichtaufbau unter erhöhtem Druck und unter erhöhter Temperatur verpresst wird.

Aus der DE 44 34 876 A1 ist ein Verfahren zur Herstellung einer beschichten Holzwerkstoffplatte bekannt, bei dem mit harzbeleimte Holzspäne in mehreren Lagen zu einem Spankuchen gestreut werden und die Holzspäne in der ersten Lage und in der letzten Lage im Wesentlichen in einer Ausrichtung angeordnet sind.

Beschichtete Holzwerkstoffplatten werden als Möbelplatten, als Bauelemente, als Schalungsplatten oder als Bodenplatten verwendet. Insbesondere bei begehbaren Schalungsplatten, z.B. im Dachbereich und bei der Bodenplatten ist es für die Sicherheit der Handwerker wichtig, dass die Holzwerkstoffplatten eine rutschsichere Oberfläche aufweisen, damit z. B. ein Dachdecker beim Begehen der Dachschalung nicht ausrutscht.

Bodenplatten werden im gewerblichen Bereich, z.B. im Arbeitsbereich von Holzbearbeitungsmaschinen eingesetzt. Um sicherzustellen, dass Arbeiter beim Bedienen der Maschinen einen festen Stand haben und die Gefahr von Unfällen durch Ausrutschen auszuschließen ist, müssen die Bodenplatten rutschsicher ausgerüstet sein. Häufig müssen Bodenplatten, insbesondere OSB-Platten, die eine glatte Oberfläche aufweisen und nicht rutschsicher sind, dann nachträglich mit einer rutschhemmenden Beschichtung, z.B. aus Sand, versehen werden, um den Anforderungen an Arbeitssicherheit gerecht zu werden.

Darüber hinaus besteht ein zunehmender Bedarf an Holzwerkstoffplatten, die auch bei vergleichsweise geringen Plattenstärken hohe Festigkeitseigenschaften aufweisen und sich für eine Verwendung im Baubereich gut eignen, da sie leichter sind und damit einfacher zu handhaben sind.

Das Schleifen der Deckschichten ist insbesondere bei OSB-Platten nachteilig, die im Außenbereich z.B. als Dachschalungsplatte oder Fassadenpatte eingesetzt werden, weil durch das Schleifen der Oberfläche einerseits die Feuchtigkeitsbeständigkeit verringert wird, da die wasserabweisende Presshaut (Harzverflusschicht) abgeschliffen oder reduziert wird, und andererseits die Biegefestigkeit der Holzwerkstoffplatten abnimmt, weil die Randschichten, die die größte Rohdichte und damit Festigkeit aufweisen, abgeschliffen werden. Zudem ist es problematisch, Beschichtungen, wie zum Beispiel Anstriche, Estriche, Kunststoff- oder Mineralputze auf OSB-Platten aufzubringen, da die Anhaftfähigkeit dieser Beschichtungen auf den OSB-Platten aufgrund der Presshaut vermindert ist.

Von dieser Problemstellung ausgehend ist es Aufgabe der Erfindung gattungsgemäße Holzwerkstoffplatten und das Verfahren zur Herstellung von Holzwerkstoffplatten so zu verbessern, dass sie höhere mechanische Festigkeiten und verbesserte physikalische Werte aufweisen, dass sie direkt mit Anstrich- oder Putzsystemen beschichtet werden können und kostengünstig herstellbar sind.

Zur Problemlösung zeichnet sich eine gattungsgemäße OSB-Platte dadurch aus, dass die OSB-Platte in der oberen und/oder der unteren Deckschicht Gewebefasern aufweist.

Dadurch wird die Zugfestigkeit der Decklagen verstärkt und die Biegeeigenschaften der OSB-Platte verbessert. Vorteilhafterweise können dazu Gewebefasern unterschiedlicher Länge, Dicke und Beschaffenheit in die Deckschichten eingebracht werden. Durch das Einbringen einer definierten Menge von Gewebefasern kann die Zugfestigkeit der Decklagen auf den jeweiligen späteren Verwendungszweck der OSB-Platte eingestellt werden.

Des Weiteren wird das Problem dadurch gelöst, dass die gattungsgemäße OSB-Platte auf der Oberfläche der oberen und/oder der unteren Deckschicht mindestens eine Gewebelage aufweist.

Durch das Aufbringen einer Gewebelage, zum Beispiel in Form einer Gewebematte, werden ebenfalls die Biegeeigenschaften der OSB-Platte erhöht. Zu diesem Zweck wird beim Einsatz der OSB-Platten die Gewebelage auf der der einwirkenden Kraft gegenüberliegenden Seite, der Zugseite, angeordnet.

Vorteilhafterweise wird durch das Aufbringen der Gewebematte auch das Quell- und Schwindverhalten der OSB-Platte bei Holzfeuchteänderungen reduziert.

Zudem kann die OSB-Platte durch die raue Oberfläche der Gewebelage als Trägermaterial für aufzubringende Anstrich-, Estrich- oder Putzsysteme dienen, die direkt aufgebracht werden können.

Durch die Gewebelage wird eine rutschhemmende Oberfläche auf der OSB-Platte erzeugt, die den Einsatz dieser OSB-Platten in neuen Einsatzgebieten, beispielsweise in der Dachschalung oder im Bühnenbelagsbereich ermöglicht. Für diese Anwendungsbereiche wird die Gewebelage auf der Plattenoberseite angeordnet.

Vorteilhafterweise weist die Gewebelage ein Gewicht von mindestens 50 bis 400 g/m2, vorzugsweise 200 g/m2 auf, damit eine deutliche Steigerung der Biegefestigkeit, sowie eine Verbesserung des Quell- und Schwindverhaltens der OSB-Platte realisiert wird.

Um die Haftung der Gewebelage auf der Oberfläche der OSB-Platte zu gewährleisten, kann die Gewebeeinlage über eine Harzimprägnierung und/oder eine Leimschicht verfügen.

Um die Biegeeigenschaften der OSB-Platte noch weiter zu verbessern, kann unterhalb der Gewebelage eine Papierlage aufgebracht werden. Vorteilhafterweise weist die Papierlage dazu ein Gewicht von mindestens 50 bis 400 g/m2, vorzugsweise 80 bis 100 g/m2 auf. Weiterhin kann die Papierlage verschiedene optische Gestaltungen aufweisen und so einen dekorativen Effekt auf der Platte erzeugen, z. B. Signalfarben für begehbare Dachschalungsplatten.

Um die Haftung der Papierlage auf der OSB-Platte zu verbessern, kann diese über eine Harzimprägnierung und/oder eine Leimschicht verfügen.

Zusätzlich zu den Gewebefasern in der oberen Deckschicht und/oder der unteren Deckschicht kann auf der Oberfläche der oberen und/oder der unteren Deckschicht mindestens eine Gewebelage vorgesehen sein.

Durch die Kombination von Gewebefasern in der oberen Deckschicht und einer Gewebelage auf der Oberfläche der oberen und/oder der unteren Deckschicht werden, OSB-Platten geschaffen, die extrem hohe Biegefestigkeitseigenschaften aufweisen, ein noch weiter verbessertes Quell- und Schwindverhalten besitzen und sich gleichzeitig für die Beschichtung mit Anstrich- oder Putzsystem eignen und darüber hinaus als rutschfeste Bodenplatte eingesetzt werden können.

Vorteilhafterweise kann die OSB-Platte dazu eine Gewebelage mit einem Gewicht von mindestens 50 bis 400 g/m2 aufweisen, vorzugsweise 200 g/m2.

Damit die Gewebelage auf der OSB-Platte haftet, kann die Gewebelage über ein Harzimprägnierung und/oder eine Leimschicht verfügen.

Ein Verfahren zur Herstellung einer gattungsgemäßen Holzwerkstoffplatte zeichnet sich dadurch aus, dass Gewebefasern bereitgestellt werden und die Gewebefasern den Strands für die untere Deckschicht und/oder die obere Deckschicht beigegeben werden.

Durch die Zugabe der Gewebefasern zu den Strands für die untere und/oder obere Deckschicht kann eine homogene Verteilung der Gewebefasern und der Strands über die vorhandenen Streueinrichtungen in der Deckschicht der Platte erreicht werden. Dies resultiert in einer gleichmäßigen Biegefestigkeit der OSB-Platte. Je nachdem, wie hoch der Anteil der Gewebefasern in der unteren und/oder der oberen Deckschicht ist, können die Festigkeitseigenschaften und die Quell- und Schwindeigenschaften der OSB-Platte eingestellt werden.

Vorteilhafterweise läuft das Verfahren zur Herstellung einer Holzwerkstoffplatte, insbesondere eine OSB-Platte in einem kontinuierlichen Prozess ab, da so ein gleichmäßiger Auftrag von unterer und/oder oberer Deckschicht auf das Formband erreicht werden kann und eine kontinuierliche Zugabe der Gewebefasern in die Strands erfolgt. Besonders vorteilhaft ist, dass zum Eintrag der Gewebefasern keine zusätzlichen Anlagen oder Anlagenteile bereitgestellt werden müssen, und so die Produktionskosten besonders niedrig sind.

Ein weiteres gattungsgemäßes Verfahren zur Herstellung einer Holzwerkstoffplatte, zeichnet sich dadurch aus, dass vor dem Verpressen mindestens eine Gewebelage auf die obere Deckschicht und/oder auf die untere Deckschicht aufgebracht wird.

So kann eine noch deutlichere Steigerung der Festigkeitseigenschaften und eine Verbesserung des Quell- und Schwindverhalten der OSB-Platte erreichen zu können. Weiterhin erhält die OSB-Platte so eine rutschfeste Oberfläche, so dass die OSB-Platte z.B. als begehbare Dachbeplankung oder als Bühnenbelag, eingesetzt werden kann.

Vorteilhafterweise kann vor dem Aufbringen der Gewebelage mindestens eine Papierlage auf die obere Deckschicht und/oder die untere Deckschicht aufgebracht werden, um die Widerstandsfähigkeit der OSB-Platte vor Aufnahme von Feuchtigkeit sowie die Biegefestigkeit der OSB-Platte weiter zu verbessern.

Wenn das Verfahren zum Aufbringen der Gewebelage auf die obere Deckschicht und/oder auf die untere Deckschicht kontinuierlich abläuft, können zum einen Kosten für zusätzliche Maschinen gespart werden und zum anderen kann ein gleichmäßiger Auftrag der Gewebelage auf die obere und/oder auf die untere Gewebelage erfolgen.

Ein weiteres gattungsgemäßes Verfahren zur Herstellung einer Holzwerkstoffplatte, zeichnet sich dadurch aus, dass Gewebefasern bereitgestellt werden, die Gewebefasern den Strands für die untere und/oder obere Deckschicht beigegeben werden und das vor dem Verpressen mindestens eine Gewebelage auf die obere Deckschicht und/oder auf die untere Deckschicht aufgebracht wird.

Durch diese Ausgestaltung kann eine OSB-Platte mit besonders guten Festigkeitseigenschaften, mit einem verbesserten Quell- und Schwindverhalten sowie einer guten Beputzbarkeit und einer rutschfesten Oberfläche erzeugt werden. Diese OSB-Platten eignen sich für Einsatzgebiete mit besonders hohen Anforderungen, für die herkömmliche OSB-Platten nicht geeignet sind.

Vorteilhafterweise verläuft dieses Verfahren kontinuierlich ab, um sowohl die gleichmäßige Verteilung der Gewebefasern in der oberen und/oder der unteren Deckschicht zu erreichen und einen gleichmäßigen Auftrag der Gewebelage auf die obere und/oder die untere Deckschicht kostengünstig zu realisieren.

Mit Hilfe einer Zeichnung soll ein Ausführungsbeispiel der Erfindung nachfolgend näher erläutert werden. Es zeigen:

1 – den Querschnitt eine OSB-Platte mit Gewebe- und Papierlage;

2 – ein Prozessschema zur Herstellung einer Holzwerkstoffplatte;

3 – das rohdichte Profil über die Dicke einer Holzwerkstoffplatte.

1 zeigt eine OSB-Platte 1, bestehend aus einer oberen Deckschicht 2, einer Mittelschicht 3 und einer unteren Deckschicht 4 aus langen, beleimten Spänen. Auf die Oberseite der Deckschicht 2 ist eine Papierlage 7 und eine Gewebelage 5 aufgebracht, um die Festigkeitseigenschaften sowie das Quell- und Schwindverhalten der OSB-Platte 1 zu erhöhen. Gewebe- und Papierlage 5, 7 weisen jeweils eine Leimschicht 6, 8 auf, die das Papier 7 bzw. das Gewebe 5 auf der Deckschicht 2 der OSB-Platte 1 fixiert. Zusätzlich dient die Gewebelage 5 dem Zweck, eine rutschfeste Oberfläche auf der OSB-Platte 1 bereitzustellen. Dadurch lässt sich die OSB-Platte 1 auch in Einsatzbereichen anwenden, in denen sie bisher wegen der glatten Oberfläche nicht eingesetzt werden konnte, beispielsweise als Dachschalungsplatte oder im Bühnenbelagsbereich. Für diese Anwendungsbereiche wird die Gewebelage 5 auf der Oberfläche der oberen Deckschicht 2 angeordnet.

2 zeigt ein Prozessschema zur Herstellung einer OSB-Platte 1. Die Strands werden in herkömmlichen Verfahren auf einem kontinuierlich umlaufenden Formband zu einem Schichtaufbau 9 gestreut, wobei die Stands der beiden Deckschichten 2 und 4 im Wesentlichen längs zur Plattenhauptrichtung x abgelegt werden. In den Streustationen für die äußeren Deckschichten 2 und 4 werden die Gewebefasern beigemischt. Dies führt zu einer Verstärkung der Zugfestigkeit der Deckschichten 2 und 4 und wirkt sich daher positiv auf die Biegeeigenschaften der OSB-Platte 1 aus. Vor dem Einlauf des Schichtaufbaus 9 in die Heißpresse wird von einer Rollabwicklung eine Gewebelage 5 mit auf den Schichtaufbau 9 gegeben und mit diesem in der Heißpresse zusammen verpresst. Dabei hat die Gewebelage 5 die Aufgabe, die Biegeeigenschaften der OSB-Platte 1 zu erhöhen. Zu diesem Zweck wird beim Einsatz der OSB-Platte 1 die Gewebelage 5 auf der der einwirkenden Kraft gegenüberliegenden Seite (Zugseite) angeordnet. Zusätzlich reduziert die Gewebelage 5 das Quell- und Schwindverhalten der OSB-Platte 1. Dadurch und durch die raue Oberfläche der Gewebelage 5 kann die OSB-Platte 1 als Trägermaterial für aufzubringende Anstrich-, Estrich- oder Putzsystemen dienen. Die Gewebelage 5 erzeugt zum anderen auch eine rutschhemmende Oberfläche.

Bei der Plattenherstellung können alternativ nur Gewebefasern einer oder beiden äußeren Deckschichten 2, 4 beigemischt werden oder vor dem Einlauf des Schichtaufbaus 9 in die Heißpresse allein oder zusätzlich eine Gewebelage 5 auf die obere Deckschicht 2 aufgelegt werden.

3 zeigt den Rohdichteverlauf über die Dicke der OSB-Platte 1. Im Bereich der äußeren Deckschichten 2 und 4 zeigen sich Rohdichtemaxima, die darauf hinweisen, dass die Festigkeiten der OSB-Platte 1 vor allem in diesen Außenbereichen besonders hoch sind.

1
OSB-Platte
2
obere Deckschicht
3
mittlere Schicht
4
untere Deckschicht
5
Gewebelage
6
Leimschicht
7
Papierlage
8
Leimschicht
9
Schichtaufbau
x
Plattenlängsrichtung


Anspruch[de]
Holzwerkstoffplatte, insbesondere OSB-Platte (1), die mindestens eine obere Deckschicht (2), mindestens eine Mittelschicht (3) und mindestens eine untere Deckschicht (4) aufweist, die allesamt aus harzbeleimten Strands bestehen, dadurch gekennzeichnet, dass die OSB-Platte (1) in der oberen Deckschicht (2) und/oder der unteren Deckschicht (4) Gewebefasern aufweist. Holzwerkstoffplatte, insbesondere OSB-Platte (1), die mindestens eine obere Deckschicht (2), mindestens eine Mittelschicht (3) und mindestens eine untere Deckschicht (4) aufweist, die allesamt aus harzbeleimten Strands bestehen, dadurch gekennzeichnet, dass die OSB-Platte (1) auf der Oberfläche der oberen Deckschicht (2) oder der unteren Deckschicht (4) mindestens eine Gewebelage (5) aufweist. Holzwerkstoffplatte, insbesondere OSB-Platte (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewebelage (5) ein Gewicht von mindestens 50 bis 400 g/m2, vorzugsweise 200g/m2 aufweist. Holzwerkstoffplatte, insbesondere OSB-Platte (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewebelage (5) über eine Harzimprägnierung und/oder eine Leimschicht (6) verfügt. Holzwerkstoffplatte, insbesondere OSB-Platte (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb der Gewebelage (5) eine Papierlage (7) aufgebracht ist. Holzwerkstoffplatte, insbesondere OSB-Platte (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Papierlage (7) ein Gewicht von mindestens 50 bis 400 g/m2, vorzugsweise 80 bis 100 g/m2 aufweist. Holzwerkstoffplatte, insbesondere OSB-Platte (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Papierlage (7) über eine Harzimprägnierung und/oder eine Leimschicht (8) verfügt. Holzwerkstoffplatte, insbesondere OSB-Platte (1), die mindestens eine obere Deckschicht (2), mindestens eine Mittelschicht (3) und mindestens eine untere Deckschicht (4) aufweist, die allesamt aus harzbeleimten Strands bestehen, dadurch gekennzeichnet, dass die OSB-Platte (1) in der oberen Deckschicht (2) und/oder der unteren Deckschicht (3) Gewebefasern aufweist und auf der Oberfläche der oberen Deckschicht (2) und/oder der unteren Deckschicht (4) mindestens eine Gewebelage (5) aufweist. Holzwerkstoffplatte, insbesondere OSB-Platte (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewebelage (5) ein Gewicht von mindestens 50 bis 400 g/m2, vorzugsweise 200g/m2 aufweist. Holzwerkstoffplatte, insbesondere OSB-Platte (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewebelage (5) über eine Harzimprägnierung und/oder eine Leimschicht (6) verfügt. Verfahren zur Herstellung einer Holzwerkstoffplatte, insbesondere OSB-Platte (1) bei dem

– mit Harz beleimte und

– als mindestens eine untere Deckschicht (4), als mindestens eine obere Deckschicht (2) und als mindestens eine Mittelschicht (3) bildende Strands separat bereitgestellt werden,

– die Strands der unteren Deckschicht (4) in einer ersten Orientierung im Wesentlichen längs zu einer Plattenhauptrichtung (x) abgelegt werden,

– die Strands der Mittelschicht (3) in einer zweiten Orientierung im Wesentlichen quer zur Plattenhauptrichtung (x) auf die untere Deckschicht (4) abgelegt werden,

– die Strands der oberen Deckschicht (2) wieder in der ersten Orientierung (x) auf die Mittelschicht (3) abgelegt werden,

– und ein aus unterer Deckschicht (4), Mittelschicht (3) und oberer Deckschicht (2) bestehender Schichtaufbau (9) unter erhöhtem Druck- und unter erhöhter Temperatur verpresst wird,

dadurch gekennzeichnet, dass

– Gewebefasern bereitgestellt werden,

– die Gewebefasern den Strands für die untere Deckschicht (4) und/oder die obere Deckschicht (2) beigegeben werden.
Verfahren zur Herstellung einer Holzwerkstoffplatte, insbesondere OSB-Platte (1) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren kontinuierlich abläuft. Verfahren zur Herstellung einer Holzwerkstoffplatte, insbesondere OSB-Platte (1) bei dem

– mit Harz beleimte und

– als mindestens eine untere Deckschicht (4), als mindestens eine obere Deckschicht (2) und als mindestens eine Mittelschicht (3) bildende Strands separat bereitgestellt werden,

– die Strands der unteren Deckschicht (4) in einer ersten Orientierung im Wesentlichen längs zu einer Plattenhauptrichtung (x) abgelegt werden,

– die Strands der Mittelschicht (3) in einer zweiten Orientierung im Wesentlichen quer zur Plattenhauptrichtung (x) auf die untere Deckschicht (4) abgelegt werden,

– die Strands der oberen Deckschicht (2) wieder in der ersten Orientierung (x) auf die Mittelschicht (3) abgelegt werden,

– und ein aus unterer Deckschicht (4), Mittelschicht (3) und oberer Deckschicht (2) bestehender Schichtaufbau (9) unter erhöhtem Druck- und unter erhöhter Temperatur verpresst wird,

dadurch gekennzeichnet, dass

– vor dem Verpressen mindestens eine Gewebelage (5) auf die obere Deckschicht (2) und/oder auf die untere Deckschicht (4) aufgebracht wird.
Verfahren zur Herstellung einer Holzwerkstoffplatte, insbesondere OSB-Platte (1) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Aufbringen der Gewebelage (5) mindestens eine Papierlage (7) auf die obere Deckschicht (2) und/oder auf die untere Deckschicht (4) aufgebracht wird. Verfahren zur Herstellung einer Holzwerkstoffplatte, insbesondere OSB-Platte (1) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren kontinuierlich abläuft. Verfahren zur Herstellung einer Holzwerkstoffplatte, insbesondere OSB-Platte (1) bei dem

– mit Harz beleimte und

– als mindestens eine untere Deckschicht (4), als mindestens eine obere Deckschicht (2) und als mindestens eine Mittelschicht (3) bildende Strands separat bereitgestellt werden,

– die Strands der unteren Deckschicht (4) in einer ersten Orientierung im Wesentlichen längs zu einer Plattenhauptrichtung (x) abgelegt werden,

– die Strands der Mittelschicht (3) auf die untere Deckschicht (4) abgelegt werden,

– die Strands der oberen Deckschicht (2) wieder in der ersten Orientierung (x) auf die Mittelschicht (3) abgelegt werden,

– und ein aus unterer Deckschicht (4), Mittelschicht (3) und oberer Deckschicht (2) bestehender Schichtaufbau (9) unter erhöhtem Druck- und unter erhöhter Temperatur verpresst wird,

dadurch gekennzeichnet, dass

– Gewebefasern bereitgestellt werden,

– die Gewebefasern den Strands für die untere Deckschicht (4) und/oder die obere Deckschicht (2) beigegeben werden und

– das vor dem Verpressen mindestens eine Gewebelage (5) auf die obere Deckschicht (2) und/oder auf die untere Deckschicht (4) aufgebracht wird.
Verfahren zur Herstellung einer Holzwerkstoffplatte, insbesondere OSB-Platte (1) nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren kontinuierlich abläuft.






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