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Dokumentenidentifikation DE102005040050A1 01.03.2007
Titel Verfahren zur Erzielung glatter Oberflächen von ein- oder mehrlagig aufgespritzten Akustikputzen
Anmelder Nohlen, Wolfgang, 58642 Iserlohn, DE
Vertreter FRITZ Patent- und Rechtsanwälte, 59757 Arnsberg
DE-Anmeldedatum 24.08.2005
DE-Aktenzeichen 102005040050
Offenlegungstag 01.03.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 01.03.2007
IPC-Hauptklasse E04F 13/02(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse E04B 1/82(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Akustikputze (schallabsorbierende Putze) aus Leichtzuschlagsstoffen Blähperlit, Blähvermiculite, Glasfasern und Naturfasern mit Bindemitteln aus Zement, Kalk, Gips und Kunstharzen werden in einem ein- oder mehrlagigen Spritzverfahren an Wand- und Deckenflächen aufgebracht.

Durch das Spritzverfahren entsteht eine je nach Größe und Länge der Zuschlagsstoffe mehr oder minder starke Oberflächenstruktur mit nach außen vorstehenden Strukturspitzen.

Diese Strukturspitzen brechen bei mechanischer Belastung leicht ab.

Zudem besteht aufgrund der rauen Oberfläche in Bereichen, in denen Publikumsverkehr stattfindet, eine größere Verletzungsgefahr für Personen.

Abfallende Putzpartikel verschmutzen und beschädigen angrenzende Flächen und Inventare.

Weiter entsteht durch die Schattenbildung der rauen Strukturoberfläche ein dunklerer weil lichtreflexionsärmerer optischer Eindruck.

Die rauen Strukturoberflächen sind verstaubungs- und verschmutzungsanfälliger, an den Strukturspitzen lagern sich Staub- und Schmutzpartikel stärker ab.

Die im Schutzanspruch angegebene Erfindung beruht darauf, dass nach dem Abtrocknen, Abbinden und Aushärten der im Spritzverfahren ein- oder mehrlagig aufgebrachten Akustikputze die äussere raue Oberfläche durch Abschleifen mit einem Handschleifer oder maschinell betriebenen Schleifer geglättet wird und somit eine in der Oberfläche glatte Fläche mit nach innen liegenden Nestern und Kapillaren entsteht. Versuche haben ergeben, dass sich insbesondere die bauphysikalischen Eigenschaften, hier insbesondere die Schallabsorption nur unwesentlich, nämlich unter 10% der Werte der ursprünglich spritzrauhen Oberfläche, verringern.


Anspruch[de]
In einem ein- oder mehrlagigen Spritzverfahren aufgebrachte Akustikputze an Wand- und Deckenflächen nach dem Abbinden, Abtrocknen und Aushärten mit einem Handschleifer oder maschinell betriebenen Schleifer so glätten, dass die ursprünglich raue Oberfläche mit hervortretenden Strukturspitzen durch das Schleifen eine äusserlich glatte Fläche mit nach innen liegenden Nestern und Kapillaren erhält,

dadurch gekennzeichnet

dass durch das Schleifen der ursprünglich rauen Oberfläche nur eine unwesentliche Veränderung der physikalischen Werte, insbesondere der Schallabsorption, eintritt,

dadurch gekennzeichnet,

dass nach dem Schleifen bei mechanischer Belastung keine Strukturspitzen und Putzpartikel abbrechen und abfallen können und dadurch angrenzende Flächen und Inventare verschmutzt und beschädigt werden,

dadurch gekennzeichnet,

dass nach dem Schleifen der ursprünglich rauen Oberfläche die Verletzungsgefahr von Personen verhindert wird,

dadurch gekennzeichnet,

dass nach dem Schleifen der Oberfläche ein hellerer, weil lichtreflektionsstärkerer optischer Eindruck entsteht,

dadurch gekennzeichnet,

dass die nach dem Schleifen der ursprünglich rauen Oberfläche entstandene glatte Fläche bei Staub- und Schmutzanfall deutlich verschmutzungsärmer wird und Reinigungs- und Renovierungsintervalle verlängert werden.






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