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Dokumentenidentifikation DE102005042284A1 08.03.2007
Titel Verfahren zur Registerregelung bzw. Registerverstellung
Anmelder MAN Roland Druckmaschinen AG, 63075 Offenbach, DE
Erfinder Duschl, Dieter, Dr., 63075 Offenbach, DE;
Reising, Michael, 63073 Offenbach, DE;
Seida, Günter, 63110 Rodgau, DE;
Wohlgemuth, Gerhard, 63322 Rödermark, DE
DE-Anmeldedatum 06.09.2005
DE-Aktenzeichen 102005042284
Offenlegungstag 08.03.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 08.03.2007
IPC-Hauptklasse B41F 33/14(2006.01)A, F, I, 20060509, B, H, DE
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Registerregelung, nämlich zur Umfangsregisterregelung und/oder zur Seitenregisterregelung und/oder zur Schrägregisterregelung, an Druckwerken einer Druckmaschine, wobei zur Registerregelung Register-Istwerte der Druckwerke mit Register-Sollwerten der Druckwerke verglichen werden, und wobei auf Basis dieser Vergleiche Stellsignale für Antriebe entsprechender Registerverstelleinrichtungen, nämlich der Umfangsregisterverstelleinrichtungen und/oder der Seitenregisterverstelleinrichtungen und/oder der Schrägregisterverstelleinrichtungen, der Druckwerke erzeugt werden. Erfindungsgemäß werden die Register-Sollwerte für Druckwerke derart modifiziert, dass sich über alle Druckwerke eine minimale Verstellzeit für die Antriebe der Registerverstelleinrichtungen ergibt, wobei hierzu aus den Register-Istwerten der Druckwerke, den Register-Sollwerten der Druckwerke und den Verstellbereichen der Antriebe der Registerverstelleinrichtungen der Druckwerke ein für alle Druckwerke gleicher Korrekturwert bestimmt wird, um den zur Bereitstellung modifizierter Sollwerte die Register-Sollwerte der Druckwerke korrigiert werden.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Registerregelung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Weiterhin betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Registerverstellung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 5.

In Bogendruckmaschinen werden Druckbogen nacheinander durch mehrere hintereinander angeordnete Druckwerke bewegt, wobei vorzugsweise in jedem der Druckwerke ein Teildruckbild in einer speziellen Druckfarbe auf die Druckbogen aufgetragen wird. Durch das Übereinanderdrucken mehrerer solcher Teildruckbilder wird letztendlich das gewünschte Druckbild auf den Druckbogen erzeugt. Im Falle des autotypischen Zusammendrucks werden die Druckbogen vorzugsweise durch vier hintereinander angeordnete Druckwerke bewegt, wobei in jedem der Druckwerke ein Teildruckbild in den Druckfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz auf die Druckbogen aufgetragen wird. Beim Drucken mehrfarbiger Druckbilder auf die Druckbogen müssen demnach verschiedene Teildruckbilder miteinander zur Deckung gebracht werden. Gleiches gilt, wenn der Druckbogen in einem Lackwerk mit einem Teildruckbild aus Lack bedruckt wird.

Um die in den unterschiedlichen Druckwerken zu druckenden Teildruckbilder auf den Druckbogen exakt auftragen zu können, verfügt nach dem Stand der Technik eine Bogendruckmaschine über sogenannte Registerverstelleinrichtungen. Mit einer Umfangsregisterverstelleinrichtung kann die Verschiebung der Teildruckbilder in Umfangsrichtung ausgeglichen werden. Mit einer Seitenregisterverstelleinrichtung kann die Verschiebung der Teildruckbilder in Achsrichtung der Druckzylinder ausgeglichen werden. Zur Kompensation bzw. zum Ausgleich von Drehfehllagen der entsprechenden Teildruckbilder kommen sogenannte Schrägregisterverstelleinrichtungen zum Einsatz.

Nach dem Stand der Technik wird bei einer Registerregelung sowie einer Registerverstellung, z.B. bei der Seitenregisterregelung, so vorgegangen, dass ein durch den Übereinanderdruck mehrerer Teildruckbilder erzeugtes Druckbild analysiert wird, wobei auf Basis dieser Analyse ein Referenzdruckwerk bestimmt wird, und wobei zur Registerregelung bzw. Registerverstellung Registerverstelleinrichtungen der anderen Druckwerke angesteuert werden, wohingegen eine Registerverstelleinrichtung des Referenzdruckwerks nicht angesteuert wird. Nach dem Stand der Technik werden demnach nach Definition eines Referenzdruckwerks alle anderen Druckwerke im Hinblick auf die Registerregelung nach dem Referenzdruckwerk ausgerichtet.

Dabei kann das Problem auftreten, dass Stellbereiche von Antrieben der Registerverstelleinrichtungen der Druckwerke, die am Referenzdruckwerk auszurichten sind, unter Umständen nicht ausreichen, um die Teildruckbilder unter Bezug auf das Referenzdruckwerk in Übereinstimmung zu bringen. Ist dies der Fall, so wird nach dem Stand der Technik ein anderes Referenzdruckwerk bestimmt, und alle anderen Druckwerke werden dann wieder nach diesem Referenzdruckwerk ausgerichtet.

Diese aus dem Stand der Technik bekannte Vorgehensweise zur Registerregelung sowie Registerverstellung von Druckwerken verfügt über den Nachteil, dass sich relativ lange Verstellzeiten für die Antriebe der Registerverstelleinrichtungen ergeben. Dies resultiert in relativ langen Rüstzeiten an der Druckmaschine, was insbesondere dann der Fall ist, wenn nach Erreichen von Grenzen der Stellbereiche ein neues Referenzdruckwerk definiert werden muss. Unter Umständen können sich sogar Druckergebnisse verschlechtern.

Hiervon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung das Problem zugrunde ein neuartiges Verfahren zur Registerregelung bzw. Registerverstellung zu schaffen.

Dieses Problem wird durch ein Verfahren zur Registerregelung gemäß Anspruch 1 gelöst. Erfindungsgemäß werden Register-Sollwerte für die Druckwerke derart modifiziert, dass sich über alle Druckwerke eine minimale Verstellzeit für die Antriebe der Registerverstelleinrichtungen ergibt, wobei hierzu aus den Register-Istwerten der Druckwerke, den Register-Sollwerten der Druckwerke und den Verstellbereichen der Antriebe der Registerverstelleinrichtungen der Druckwerke ein für alle Druckwerke gleicher Korrekturwert bestimmt wird, um den zur Bereitstellung modifizierter Sollwerte die Register-Sollwerte der Druckwerke korrigiert werden.

Das erfindungsgemäße Verfahren zur Registerregelung arbeitet ohne Referenzdruckwerke. Aus den Register-Istwerten, Register-Sollwerten sowie Verstellbereichen für die Antriebe der Registerverstelleinrichtungen werden modifizierte Sollwerte ermittelt, und zwar derart, dass sich über alle Druckwerke eine minimale Verstellzeit für die Antriebe der Registerverstelleinrichtungen ergibt. Im Sinne der hier vorliegenden Erfindung werden demnach die Registerverstelleinrichtungen aller am Druck beteiligten Druckwerke gemeinsam verstellt. Lediglich in einigen wenigen Sonderfällen, in welchen die Registerverstelleinrichtung eines Druckwerks bereits eine optimale Stellung einnimmt, werden gegebenenfalls lediglich die Registerverstelleinrichtungen der anderen Druckwerke verstellt. Da beim erfindungsgemäßen Verfahren jedoch ohne Referenzdruckwerk gearbeitet wird, werden im Regelfall die Registerverstelleinrichtungen aller am Druck beteiligten Druckwerke verstellt bzw. angesteuert.

Das erfindungsgemäße Verfahren zur Registerverstellung ist in Anspruch 5 definiert. Hiernach werden für die Druckwerke modifizierte Verstellbereiche der Antriebe der jeweiligen Registerverstelleinrichtungen erzeugt, wobei hierzu für jedes Druckwerk Korrekturwerte für eine obere Grenze und eine untere Grenze des Verstellbereichs des Antriebs der jeweiligen Registerverstelleinrichtung aus den Verstellbereichen der Antriebe der Registerverstelleinrichtungen der anderen Druckwerke und deren Register-Sollwerten errechnet werden, derart, dass sich für jedes Druckwerk ein virtuell vergrößerter Verstellbereich ergibt.

Im Sinne des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Registerverstellung werden Verstellbereiche von Registerverstelleinrichtungen der Druckwerke virtuell vergrößert. Bei der virtuellen Vergrößerung eines Verstellbereichs einer Registerverstelleinrichtung eines Druckwerks werden die Verstellpotentiale der Registerverstelleinrichtungen der anderen Druckwerke berücksichtigt.

Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und der nachfolgenden Beschreibung. Ausführungsbeispiele der Erfindung werden, ohne hierauf beschränkt zu sein, nachfolgend näher erläutert.

Die hier vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Registerregelung an Druckwerken einer Druckmaschine. Nachfolgend wird das Verfahren zum Zwecke der einfacheren Darstellung für den Fall beschrieben, dass für vier Druckwerke, in welchen Teildruckbilder in den Druckfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz gedruckt werden, eine Seitenregisterregelung realisiert werden soll. Das erfindungsgemäße Verfahren kann jedoch analog auch zur Schrägregisterregelung sowie Umfangsregisterregelung verwendet werden. Des Weiteren kann das erfindungsgemäße Verfahren auch dann verwendet werden, wenn ein Druckbild aus mehr als vier oder aus weniger als vier Teildruckbildern bzw. aus Teildruckbildern in anderen Druckfarben gedruckt werden soll.

Bei einer Seitenregisterregelung werden gemessene Seitenregister-Istwerte mit vorgegebenen Seitenregister-Sollwerten verglichen, wobei auf Basis dieses Vergleichs Stellsignale für Antriebe der Seitenregisterverstelleinrichtungen der am Druck beteiligten Druckwerke erzeugt werden. Im Sinne der hier vorliegenden Erfindung werden dabei die Seitenregister-Sollwerte der am Druck beteiligten Druckwerke modifiziert, und zwar derart, dass sich über alle Druckwerke eine minimale Verstellzeit für die Antriebe der Seitenregisterverstelleinrichtungen ergibt.

Hierzu wird aus den gemessenen Seitenregister-Istwerten, den vorgegebenen Seitenregister-Sollwerten sowie aus Verstellbereichen der Antriebe der Seitenregisterverstelleinrichtungen ein für alle am Druck beteiligten Druckwerke gleicher Korrekturwert bestimmt, um den zur Bereitstellung modifizierter Sollwerte die Seitenregister-Sollwerte korrigiert werden. Dabei wird der Korrekturwert derart bestimmt, dass auf Basis der modifizierten Sollwerte bestimmte Stellsignale für die Seitenregisterverstelleinrichtungen innerhalb der gültigen Verstellbereiche der entsprechenden Antriebe liegen. Die detaillierte Vorgehensweise zur Bestimmung der modifizierten Sollwerte ergibt sich im Detail aus den nachfolgenden Gleichungen.

Aus den in Vektorschreibweise dargestellten Seitenregister-Sollwerten y SeitenR für die am Druck der Druckfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz beteiligten Druckwerke und aus den entsprechenden, ebenfalls in Vektorschreibweise dargestellten Seitenregister-Istwerten z SeitenR sowie aus der Verstellbereichsfolge YSeitenR YSeitenR = {YCyan,SeitenR, YMagenta,SeitenR, YGelb,SeitenR, YSchwarz,SeitenR} aus den Verstellbereichen YCyan,SeitenR; YMagenta,SeitenR; YGelb,SeitenR und YSchwarz,SeitenR der Antriebe der Seitenregisterverstelleinrichtungen der am Druck beteiligten Druckwerke YCyan,SeitenR = [min YCyan,SeitenR, max YCyan,SeitenR] YMagenta,SeitenR = [min YMagenta,SeitenR, max YMagenta,SeitenR] YGelb,SeitenR = [min YGelb,SeitenR, max YGelb,SeitenR] YSchwarz,SeitenR = [min YSchwarz,SeitenR, max YSchwarz,SeitenR] wird der für alle Druckwerke gleiche Korrekturwert rSeitenR für die Seitenregisterreglung berechnet wobei und wobei MSeitenR = max{yi,SeitenRzi,SeitenR: i = Cyan, Magenta, Gelb, Schwarz} mSeitenR = min{yi,SeitenRzi,SeitenR: i = Cyan, Magenta, Gelb, Schwarz}.

Aus dem Korrekturwert rSeitenR für die Seitenregisterreglung und den Seitenregister-Sollwerten y SeitenR werden dann modifizierte Sollwerte y SeitenR,MOD für die Seitenregisterregelung bestimmt wobei e i ein Einheitsvektor ist, wobei also gilt:

Die obige Ermittlung der modifizierten Sollwerte für die Seitenregisterregelung erfolgt automatisiert, so dass sich bei der automatisierten Seitenregisterregelung über alle Druckwerke gesehen minimale Verstellzeiten für die Antriebe der Seitenregisterverstelleinrichtungen der am Druck beteiligten Druckwerke ergeben.

Es liegt weiterhin im Sinne der hier vorliegenden Erfindung ein Verfahren zur Registerverstellung vorzuschlagen, wobei bei einer Registerverstellung durch manuelle Betätigung einer entsprechenden Eingabetaste ein Stellsignal für einen Antrieb einer Registerverstelleinrichtung erzeugt wird. Dabei liegt es im Sinne der hier vorliegenden Erfindung, für die am Druck beteiligten Druckwerke modifizierte, virtuell vergrößerte Verstellbereiche für die Antriebe der entsprechenden Registerverstelleinrichtungen zu erzeugen, wobei hierzu für jedes Druckwerk Korrekturwerte für eine obere Grenze und eine untere Grenze des entsprechenden Verstellbereichs des Antriebs der jeweiligen Registerverstelleinrichtung errechnet werden, und zwar aus den tatsächlichen Verstellbereichen der Antriebe der Registerverstelleinrichtungen der anderen Druckwerke und deren Register-Sollwerten. Am Beispiel der Seitenregisterverstellung ergibt sich dies aus den nachfolgenden Gleichungen.

Aus den Seitenregister-Sollwerten y SeitenR für die am Druck der Druckfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz beteiligten Druckwerke und aus den Verstellbereichen YCyan,SeitenR; YMagenta,SeitenR; YGelb,SeitenR und YSchwarz,SeitenR der Antriebe der Seitenregisterverstelleinrichtungen der am Druck beteiligten Druckwerke werden die Korrekturwerte a und b für das k-te Druckwerk wie folgt ermittelt: wobei dann der modifizierte Verstellbereich Dk,SeitenR für das k-te Druckwerk wie folgt errechnet wird Dk,SeitenR = [min Yk,SeitenR + a, max Yk,SeitenR + b]: k = Cyan, Magenta, Gelb, Schwarz und wobei gilt Yk,SeitenR = [min Yk,SeitenR, max Yk,SeitenR]: k = Cyan, Magenta, Gelb, Schwarz.

Die obige Ermittlung der modifizierten Verstellbereiche für die Antriebe der Seitenregisterverstelleinrichtungen der am Druck beteiligten Druckwerke erfolgt automatisiert. Wird von einem Drucker durch manuelle Betätigung einer Eingabetaste ein Antrieb einer Seitenregisterverstelleinrichtung eines Druckwerks manuell angesteuert, so steht im Sinne der hier vorliegenden Erfindung dem Drucker für diesen Antrieb ein virtuell vergrößerter Verstellbereich zur Verfügung. Bei diesem virtuell vergrößerten Verstellbereich werden die Verstellbereiche der anderen Antriebe sowie deren Seitenregister-Sollwerte berücksichtigt, wobei bei Betätigung der Eingabetaste einer Seitenregisterverstelleinrichtung nicht nur der Antrieb dieser Seitenregisterverstelleinrichtung angesteuert wird, sondern vielmehr vorzugsweise auch die Antriebe der Seitenregisterverstelleinrichtungen der anderen Druckwerke. Auch bei der obigen Registerverstellung wird demnach nicht mehr von einem Referenzdruckwerk, dessen Registerverstelleinrichtungen unverändert bleiben, ausgegangen, vielmehr werden zur Registerverstellung vorzugsweise die Registerverstelleinrichtungen aller Druckwerke verstellt.


Anspruch[de]
Verfahren zur Registerregelung, nämlich zur Umfangsregisterregelung und/oder zur Seitenregisterregelung und/oder zur Schrägregisterregelung, an Druckwerken einer Druckmaschine, wobei zur Registerregelung Register-Istwerte der Druckwerke mit Register-Sollwerten der Druckwerke verglichen werden, und wobei auf Basis dieser Vergleiche Stellsignale für Antriebe entsprechender Registerverstelleinrichtungen, nämlich der Umfangsregistervereinrichtungen und/oder der Seitenregisterverstelleinrichtungen und/oder der Schrägregisterverstelleinrichtungen, der Druckwerke erzeugt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Register-Sollwerte für die Druckwerke derart modifiziert werden, dass sich über alle Druckwerke eine minimale Verstellzeit für die Antriebe der Registerverstelleinrichtungen ergibt, wobei hierzu aus den Register-Istwerten der Druckwerke, den Register-Sollwerten der Druckwerke und den Verstellbereichen der Antriebe der Registerverstelleinrichtungen der Druckwerke ein für alle Druckwerke gleicher Korrekturwert bestimmt wird, um den zur Bereitstellung modifizierter Sollwerte die Register-Sollwerte der Druckwerke korrigiert werden. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Korrekturwert derart bestimmt wird, dass auf Basis der modifizierten Sollwerte bestimmte Stellsignale innerhalb des gültigen Verstellbereichs der Antriebe der Registerverstelleinrichtung des jeweiligen Druckwerks liegen. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Differenz zwischen Register-Sollwerten und Register-Istwerten der Druckwerke gebildet wird, und dass aus einem Maximum und einem Minimum dieser Differenz der Korrekturwert bestimmt wird. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass für eine Registerregelung von Druckwerken, welche die Druckfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz drucken, die modifizierten Sollwerte y R,MOD aus dem Korrekturwert rR, den Register-Sollwerten y R, den Register-Istwerten z R und den Verstellbereichen YR der jeweiligen Antriebe wie folgt errechnet werden: wobei der Korrekturwert rR wie folgt ermittelt wird und wobei gilt MR = max{yi,Rzi,R: i = Cyan, Magenta, Gelb, Schwarz} mR = min{yi,Rzi,R: i = Cyan, Magenta, Gelb, Schwarz} Verfahren zur Registerverstellung, nämlich zur Umfangsregisterverstellung und/oder zur Seitenregisterverstellung und/oder zur Schrägregisterverstellung, an Druckwerken einer Druckmaschine, wobei zur Registerverstellung eines Druckwerks durch manuelle Betätigung einer entsprechenden Eingabetaste ein Stellsignal für einen Antrieb der entsprechenden Registerverstelleinrichtung, nämlich der Umfangsregistervereinrichtung oder der Seitenregisterverstelleinrichtung oder der Schrägregisterverstelleinrichtung, des Druckwerks erzeugt wird, der innerhalb des gültigen Verstellbereichs des Antriebs der jeweiligen Registerverstelleinrichtung des jeweiligen Druckwerks liegt, dadurch gekennzeichnet, dass für die Druckwerke modifizierte Verstellbereiche der Antriebe der jeweiligen Registerverstelleinrichtungen erzeugt werden, wobei hierzu für jedes Druckwerk Korrekturwerte für eine obere Grenze und eine untere Grenze des Verstellbereichs des Antriebs der jeweiligen Registerverstelleinrichtung aus den Verstellbereichen der Antriebe der Registerverstelleinrichtungen der anderen Druckwerke und deren Register-Sollwerten errechnet werden, derart, dass sich für jedes Druckwerk ein virtuell vergrößerter Verstellbereich ergibt. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer manuellen Betätigung einer Eingabetaste einer Registerverstelleinrichtung eines Druckwerks automatisch Stellsignale für die Antriebe der Registerverstelleinrichtung aller am Druck beteiligten Druckwerke erzeugt werden, derart, dass sich über alle Druckwerke eine minimale Verstellzeit für die Antriebe der Registerverstelleinrichtungen ergibt. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Registerverstellung von Druckwerken, welche die Druckfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz drucken, für das k-te Druckwerk ein modifizierter Verstellbereich Dk,R des Antriebs einer Registerregelung aus den Register-Sollwerten y R und den Verstellbereichen YR der jeweiligen Antriebe wie folgt errechnet wird: Dk,R = [min Yk,R + a, max Yk,R + b] wobei die Korrekturwerte a und b wie folgt ermittelt werden






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