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Dokumentenidentifikation DE102006001593B3 08.03.2007
Titel Vorrichtung und Verfahren benutzend die Vorrichtung
Anmelder AB SKF, Göteborg/Gotenburg, SE
Erfinder Reichert, Jürgen, 97499 Donnersdorf, DE;
Wagner, Rainer, 97525 Schwebheim, DE;
Göbel, Werner, 97490 Poppenhausen, DE;
Liesegang, Hans-Jürgen, 26419 Schortens, DE
Vertreter Gosdin, M., Dipl.-Ing.Univ. Dr.-Ing., Pat.-Anw., 97422 Schweinfurt
DE-Anmeldedatum 11.01.2006
DE-Aktenzeichen 102006001593
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 08.03.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 08.03.2007
IPC-Hauptklasse F16C 33/66(2006.01)A, F, I, 20060111, B, H, DE
IPC-Nebenklasse F16N 1/00(2006.01)A, L, I, 20060111, B, H, DE   F16N 29/02(2006.01)A, L, I, 20060111, B, H, DE   
Zusammenfassung Eine Vorrichtung umfasst wenigstens einen Kanal, durch den hindurch ein Schmiermittel auf eine Abrollfläche für Rollen förderbar ist, die für eine Rollenlagerung in einem Käfig angeordnet sind, der zwischen den Rollen verlaufende Stege umfasst, wobei die Vorrichtung zwischen zwei benachbarte Rollen derart einbringbar ausgebildet ist, dass durch das Einbringen der Vorrichtung wenigstens eine der Rollen derart bezüglich des Käfigs positioniert wird, dass durch einen Spalt zwischen dem Rollenmantel und der gegenüberliegenden Stegfläche hindurch das Schmiermittel ausgebbar ist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, umfassend wenigstens einen Kanal, durch den hindurch ein Schmiermittel auf eine Abrollfläche für Rollen förderbar ist, und ein Verfahren benutzend die Vorrichtung.

Beispielsweise aus der Wälzlagertechnik ist es bekannt, dass Abrollflächen für Wälzkörper geschmiert werden, wobei ein Schmiermittel beispielsweise beim wenigstens teilzusammengebauten Wälzlager über entsprechende Schläuche vor Inbetriebnahme des Wälzlagers auf besagte Abrollflächen aufgebracht wird. Je nach baulicher Ausführung des Wälzlagers ist dies jedoch nur bedingt oder überhaupt nicht möglich. In diesem Zusammenhang ist es wiederum bekannt, in Teile des Wälzlagers, insbesondere dessen Käfigs Aussparungen einzuarbeiten, um trotzdem die vorausgehend beschriebene Schmiermitteleinbringung durchführen zu können. Besagte Aussparungen schwächen aber wieder in an sich nachteiliger Art und Weise die mechanische Stabilität des betroffenen Bauteils.

Eine Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung, umfassend wenigstens einen Kanal, durch den hindurch ein Schmiermittel auf eine Abrollfläche für Rollen förderbar ist, die für eine Rollenlagerung in einem Käfig angeordnet sind, und ein Verfahren benutzend die Vorrichtung derart zu schaffen, dass auch bei erschwerter Zugänglichkeit zu der Abrollfläche bei wenigstens teilmontierter Rollenlagerung das Schmiermittel zuverlässig und in ausreichender Menge auf die Abrollfläche aufgebracht werden kann.

Die Aufgabe wird hinsichtlich der Vorrichtung durch den Gegenstand des Anspruchs 1 und hinsichtlich des Verfahrens durch den Gegenstand des Anspruchs 20 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen beschrieben.

Gemäß Anspruch 1 umfasst eine Vorrichtung wenigstens einen Kanal, durch den hindurch ein Schmiermittel auf eine Abrollfläche für Rollen förderbar ist, die für eine Rollenlagerung in einem Käfig angeordnet sind, der zwischen den Rollen verlaufende Stege umfasst, wobei die Vorrichtung zwischen zwei benachbarte Rollen derart einbringbar ausgebildet ist, dass durch das Einbringen der Vorrichtung wenigstens eine der Rollen derart bezüglich des Käfigs positioniert wird, dass der Rollenmantel dem Steg gegenüberliegend im wesentlichen parallel zum Steg verläuft, wobei zwischen dem Rollenmantel und der gegenüberliegenden Stegfläche ein Spalt entsteht, durch den hindurch das Schmiermittel ausgebbar ist.

Durch die vorausgehend beschriebene Ausbildung der Vorrichtung gemäß dem Anspruch 1 ist es beispielsweise im Rahmen eines Zylinderrollenlagers vom Typ NU möglich, bei einem Teilzusammenbau von Käfig, Rollen und Außenring, die ansonsten schwer zugängliche Abrollfläche des Außenrings zu schmieren. Etwas globaler ausgedrückt ist die besagte Vorrichtung überall dort von besonderem Nutzen, wo die zu schmierende Abrollfläche einem Lagerelement zugehört, dass zusammen mit dem Käfig und den darin eingesetzten Rollen derart gestaltet ist, dass die Abrollfläche von außen her im wesentlichen unzugänglich ist.

Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus dem im Folgenden beschriebenen Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Figuren. Dabei zeigen:

1 in perspektivischer Darstellung einen Querschnitt durch einen Sektor eines Käfigs mit darin eingesetzten Zylinderrollen eines Zylinderrollenlagers und mit eingesetzter Vorrichtung für ein Schmieren einer Abrollfläche für die Zylinderrollen und

2 die Vorrichtung der 1 in perspektivischer Ansicht.

Die 1 zeigt als ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in perspektivischer Darstellung einen Querschnitt durch einen Sektor eines Käfigs eines Zylinderrollenlagers. Der Käfig umfasst dabei einen ersten dargestellten Endring 24 und einen zweiten aufgrund der Querschnittsdarstellung nicht dargestellten Endring, zwischen denen die zwischen den Zylinderrollen 30 verlaufenden Stege 22 des Käfigs angeordnet sind. Weiterhin ist der Käfig derart ausgebildet, dass sich die Stege 22 und die Endringe 24 nicht über den Teilkreis der Zylinderrollen 30 hinweg radial erstrecken. Dabei ist der Käfig beispielsweise aus einem hohlzylinderartig geformten Stahlblech durch Laserschneiden hergestellt: Näheres zu dem Käfig ist beispielsweise in der EP 1 605 175 A2 beschrieben.

Aus Gründen der Übersichtlichkeit sind die Zylinderrollen 30 sozusagen gläsern, lediglich mit ihren Begrenzungslinien dargestellt. Der Käfig und die Zylinderrollen 30 sind dabei derart ausgebildet, dass ohne Vorhandensein weiterer Lagerelemente die Zylinderrollen 30 verliersicher im Käfig gehalten werden. Dazu sind die Zylinderrollen 30 stirnseitig mit Mulden 32 ausgebildet, was aus Gründen der Übersichtlichkeit exemplarisch lediglich bei der dargestellten linken Zylinderrolle 30 gezeigt ist. Für das verliersichere Halten werden dann hakenartige Elemente 25 des Endrings 24 entsprechend in die Mulden 32 der Zylinderrollen 30 hinein verstemmt. Näheres dazu ist in der deutschen Patentanmeldung mit dem Aktenzeichen DE 10 2005 035 838.1 beschrieben. Dabei sei nochmals explizit darauf hingewiesen, dass bei fertig zusammengebauten Zylinderrollenlager besagte hakenartige Elemente 25 die Zylinderrollen 30 nicht berühren und somit lediglich im teilzusammengebauten Zustand des Zylinderrollenlagers eine Verliersicherungsfunktion ausüben.

Beim Zusammenbau des Zylinderrollenlagers wird der Käfig in einem Außenring des Zylinderrollenlagers entsprechend der Bauform NU mit jeweils einen Bord an beiden axialen Enden des Außenrings eingesetzt. Daran anschließend werden die Zylinderrollen 30 eingesetzt und die hakenartigen Elemente 25 verstemmt, so dass dann der Außenring zusammen mit dem Käfig und den Zylinderrollen 30 eine in sich verliersicher gehaltene, transportierbare Einheit bilden. Aus Gründen der Übersichtlichkeit ist in der 1 besagter Außenring nicht dargestellt. Um nunmehr eine Abrollfläche des Außenrings, auf der die Zylinderrollen 30 abrollen, bei besagter Einheit mit einem Schmierstoff zu versehen, wird wie nachfolgend beschrieben vorgegangen. Dabei ist offensichtlich, dass ein einfaches Einbringen von Schmiermittel auf besagte Abrollfläche bei der so zusammengebauten Einheit nicht mehr in einfacher Weise möglich ist, da ein ungehinderter Zugang durch die Borde, den Käfig und die Zylinderrollen 30 sozusagen versperrt ist.

Um nun trotzdem Schmiermittel auf die Abrollfläche fördern zu können, wird zwischen zwei benachbarte Zylinderrollen 30 eine Vorrichtung 10 umfassend einen Kanal 14, durch den hindurch ein Schmiermittel auf die Abrollfläche förderbar ist, eingebracht. Die Vorrichtung 10 wird dabei entlang der Hauptachsen der Zylinderrollen 30 sowie entlang des Stegs 22 eingeführt. Die Vorrichtung 10 ist dabei an einem ihrer axialen Enden 12 hammerartig ausgebildet und am anderen Ende 11 keilartig, was das Einführen zwischen die zwei benachbarten Zylinderrollen 30 entsprechend vereinfacht. Durch die hammerartige Ausbildung des anderen Endes 12 wird für die Vorrichtung 10 ein Anschlag an den Stirnseiten der Zylinderrollen 30 erzielt, wobei diesbezüglich die Vorrichtung 10 dahingehend dimensioniert ist, dass bei bestimmungsgemäß eingebrachter Vorrichtung 10 Austrittsöffnungen 16 des Kanals 14 der Vorrichtung 10 in etwa mittig bezüglich einer Längsausdehnung der Zylinderrollen 30 zu liegen kommen.

Weiterhin ist die Vorrichtung 10 derart ausgebildet, dass durch das Einbringen der Vorrichtung 10 die beiden Zylinderrollen 30 derart bezüglich des Käfigs positioniert werden, dass durch Spalte zwischen den Rollenmänteln und den zugehörigen Flächen des Stegs 22 hindurch ein Schmiermittel ausgebbar ist. Durch das Positionieren werden die beiden benachbarten Zylinderrollen 30 gegen die hakenartigen Elemente 25 sowie gegen die benachbarten Stege des Käfigs gedrückt. Weiterhin ist die Vorrichtung 10 derart ausgebildet, dass entgegen der Schmiermittelausgaberichtung die Vorrichtung 10 wenigstens im Bereich um die Ausgangsöffnungen 16 herum abdichtend wenigstens an Teilbereichen der Rollenmäntel und auch an der Unterseite des Steges 22 anliegt, so dass das ausgegebene Schmiermittel durch die Spalte in Richtung Abrollfläche gelenkt wird.

Die 2 zeigt dabei in perspektivischer Ansicht die Vorrichtung 10 der 1, wobei in der 2 die Vorrichtung 10 ähnlich wie die Zylinderrollen 30 sozusagen gläsern dargestellt ist, damit auch der Verlauf des Kanals 14 im Inneren der Vorrichtung 10 ersichtlich ist. Dabei umfasst die Vorrichtung 10 stirnseitig am hammerartigen Ende 12 eine Eintrittsöffnung 15, von der aus der Kanal 14 zunächst im wesentlichen in Hauptachsenrichtung verläuft und sich dann im Inneren der Vorrichtung 10 verzweigt, so dass die beiden zu den beiden Austrittsöffnungen 16 führenden Kanalabschnitte sozusagen senkrecht stehend zu dem gemeinsamen Kanalabschnitt verlaufend ausgebildet sind.

Nachdem die Vorrichtung 10 bestimmungsgemäß zwischen zwei benachbarten Zylinderrollen 30 eingeführt ist, kann über die Eintrittsöffnung 15, beispielsweise unter Zuhilfenahme einer entsprechenden Presse oder Pumpe ein Schmierfett auf die Abrollfläche des Außenrings gefördert werden. Das vorausgehend Beschriebene kann nach einem entsprechenden Entfernen der Vorrichtung 10 und einem entsprechenden Wiedereinsetzen an einer anderen Umfangsstelle zwischen zwei anderen benachbarten Zylinderrollen 30 je nach Bedarf wiederholt werden.

Der vorausgehend beschriebene Einsatz der Vorrichtung 10 ist dabei natürlich nicht auf den Einsatz bei besagter Einheit, umfassend den Außenring, den Käfig und die Zylinderrollen 30 beschränkt, sondern kann ebenso bei komplett zusammengebauten Wälzlagern, also beispielsweise bei der um den Innenring ergänzten Einheit eingesetzt werden, wobei dann lediglich aufgrund der reduzierten Bewegungsmöglichkeit der Zylinderrollen 30 die Spalte zwischen den Zylinderrollen 30 und den Stegen 22 des Käfigs, durch die hindurch das Schmiermittel zu fördern ist, kleiner ausfallen.

In einer anderen Ausführungsform können wenigstens zwei der vorausgehend beschriebenen Vorrichtungen 10 durch einen stirnseitigen Verbinder zu einer kammartigen Vorrichtung erweitert sein, mit der dann gleichzeitig zwischen mehreren Wälzkörperpaaren das Schmiermittel eingebracht werden kann. Dabei kann der Verbinder derart mit einem Kanal ausgebildet sein, dass über eine Eintrittsöffnung des Kanals am Verbinder gleichzeitig in alle Kanäle 14 der einzelnen Vorrichtungen 10 das Schmiermittel förderbar ist.

10
Vorrichtung
11
keilartiges Ende
12
hammerartiges Ende
14
Kanal
15
Eintrittsöffnung
16
Austrittsöffnung
22
Steg des Käfig
24
Endring des Käfigs
25
hakenartiges Element
30
Zylinderrolle
32
Mulde


Anspruch[de]
Vorrichtung, umfassend wenigstens einen Kanal, durch den hindurch ein Schmiermittel auf eine Abrollfläche für Rollen förderbar ist, die für eine Rollenlagerung in einem Käfig angeordnet sind, der zwischen den Rollen verlaufende Stege umfasst, wobei die Vorrichtung zwischen zwei benachbarte Rollen derart einbringbar ausgebildet ist, dass durch das Einbringen der Vorrichtung wenigstens eine der Rollen derart bezüglich des Käfigs positioniert wird, dass der Rollenmantel dem Steg gegenüberliegend im wesentlichen parallel zum Steg verläuft, wobei zwischen dem Rollenmantel und der gegenüberliegenden Stegfläche ein Spalt entsteht, durch den hindurch das Schmiermittel ausgebbar ist. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Vorrichtung derart ausgebildet ist, dass auch die andere Rolle durch das Einbringen der Vorrichtung derart bezüglich des Käfigs positioniert wird, dass durch einen Spalt zwischen dem Rollenmantel und der gegenüberliegenden Stegfläche hindurch das Schmiermittel ausgebbar ist. Vorrichtung nach Anspruch 2, wobei der Kanal wenigstens eine Eintrittsöffnung und für jede der beiden benachbarten Rollen jeweils wenigstens eine Austrittsöffnung umfasst. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei der Kanal eine Eintrittsöffnung aufweist die von einer Außenfläche der Rollenlagerung oder des Käfigs aus zugänglich angeordnet ist. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei der Kanal wenigsten eine Austrittsöffnung aufweist die bei bestimmungsgemäß eingebrachter Vorrichtung in etwa mittig bezüglich einer Längsausdehnung der Rolle zu Liegen kommt. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die Vorrichtung mit einem Anschlag ausgebildet ist, so dass die Vorrichtung vorgebbar weit zwischen die Rollen einbringbar ist. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Vorrichtung für ein Einbringen in Richtung der Hauptachsen der Rollen vorgesehen ist. Vorrichtung nach Anspruch 7, wobei die Vorrichtung für das Anschlagen an einer Stirnseite wenigstens einer der Rollen an einem ihrer entsprechenden Enden hammerartig und für ein einfaches Einbringen zwischen den Rollen am gegenüberliegenden Ende keilartig ausgebildet ist. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei der Kanal eine Eintrittsöffnung aufweist, die an einer Stirnseite der Vorrichtung angeordnet ist. Vorrichtung nach Anspruch 9, wobei der Kanal von der Eintrittsöffnung aus zunächst in Hauptachsenrichtung verläuft und dann hin zu wenigstens einer der Ausgangsöffnung abknickt. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei die zu schmierende Abrollfläche einem Lagerelement zugehört, das zusammen mit dem Käfig und den Rollen derart gestaltet ist, dass die Abrollfläche von außen her im wesentlichen unzugänglich ist. Vorrichtung nach Anspruch 11, wobei das Lagerelement einen Lagerring mit wenigstens einem Bord umfasst. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei Stege derart ausgebildet sind, dass sie frei von einem radialen Erstrecken über den Teilkreis der Rollen hinweg sind. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, wobei der Käfig und/oder die Rollen für ein verliersicheres Halten der Rollen im Käfig ausgebildet sind. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, wobei der Käfig derart ausgebildet ist, dass dessen Einhüllende ein Hohlzylinder ist. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, wobei die Rollen mit Spiel im Käfig angeordnet sind. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, wobei die Vorrichtung wenigstens im Bereich um eine Ausgangsöffnungen des Kanals herum derart zum dichten Anliegen wenigstens an Teilbereichen des Stegs und/oder wenigstens eines Rollenmantels ausgebildet ist, so dass das ausgegebene Schmiermittel durch den Spalt in Richtung Abrollfläche gelenkt wird. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, wobei die Rollenlagerung als eine Zylinderrollenlagerung ausgebildet ist. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, wobei das Schmiermittel ein Schmierfett ist. Verfahren zum Fördern eines Schmiermittels durch wenigstens einen Kanal einer Vorrichtung auf eine Abrollfläche für Rollen, die für eine Rollenlagerung in einem Käfig angeordnet sind, der zwischen den Rollen verlaufende Stege umfasst, bei dem die Vorrichtung zwischen zwei benachbarte Rollen derart eingebracht wird und dabei derart ausgebildet ist, dass durch das Einbringen der Vorrichtung wenigstens eine der Rollen derart bezüglich des Käfigs positioniert wird, dass der Rollenmantel dem Steg gegenüberliegend im wesentlichen parallel zum Steg verläuft, wobei zwischen dem Rollenmantel und der gegenüberliegenden Stegfläche ein Spalt entsteht, durch den hindurch das Schmiermittel ausgebbar ist, und daran anschließend das Schmiermittel gefördert wird. Verfahren nach Anspruch 20, wobei die Vorrichtung in eine Anordnung einbebracht wird, umfassend den Käfig samt darin eingesetzter Rollen, der in ein die Abrollfläche bildendes Lagerelement eingesetzt ist. Verfahren nach einem der Ansprüche 20 oder 21, wobei die zu schmierende Abrollfläche einem Lagerelement zugehört, das zusammen mit dem Käfig und den Rollen derart gestaltet ist, dass die Abrollfläche von außen her im wesentlichen unzugänglich ist.






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