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Dokumentenidentifikation DE60211245T2 08.03.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001247706
Titel Anordnungsstruktur einer Diebstahlsicherung für Motorräder
Anmelder Honda Giken Kogyo K.K., Tokyo, JP;
Honda Access Corp., Niiza, Saitama, JP
Erfinder Kojika, c/o Honda Gijutsu Kenkyusho K.K., Ken, Wako-shi, Saitama, JP;
Yamashita, c/o Honda Gijutsu Kenkyusho KK, Akihiko, Wako-shi, Saitama, JP;
Yamashita, c/o Honda Gijutsu Kenkyusho KK, Seiichi, Wako-shi, Saitama, JP;
Hatayama, c/o Honda Gijutsu Kenkyusho KK, Atsushi, Wako-shi, Saitama, JP;
Okumura, c/o Honda Acess Corp., Motoharu, Niiza-shi, Saitama, JP
Vertreter Klunker, Schmitt-Nilson, Hirsch, 80797 München
DE-Aktenzeichen 60211245
Vertragsstaaten DE, ES, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 27.03.2002
EP-Aktenzeichen 022522395
EP-Offenlegungsdatum 09.10.2002
EP date of grant 10.05.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 08.03.2007
IPC-Hauptklasse B60R 25/10(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse B60R 11/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Diese Erfindung betrifft eine Struktur zum Installieren eines Diebstahlschutzgeräts in einem Motorrad, insbesondere eine Struktur zum Installieren eines Diebstahlschutzgeräts in einem Motorrad, die eine Kommunikationsvorrichtung aufweist, die dazu fähig ist, ihre augenblickliche Position durch drahtloses Übertragen zumindest von Identifikationsinformation mitzuteilen.

Verschiedene unterschiedliche Erfindungen zum Verhindern von Fahrzeugdiebstahl wurden berichtet.

Die japanische ungeprüfte Patentveröffentlichung Nr. 61-30450 lehrt ein Fahrzeugdiebstahlverhinderungsgerät aufweisend eine Diebstahldetektionseinrichtung, eine Signalübertragungseinrichtung und eine in dem Fahrzeug installierte Alarmvorrichtung, und eine von dem Fahrzeugeigner mitgeführte Anzeige, die eine von dem Fahrzeug erhaltene Diebstahldetektionsmitteilung anzeigt und betrieben werden kann, um ein Signal zum Aktivieren der Alarmvorrichtung zu übertragen.

Das durch das japanische Patent Nr. 2 665 478 gelehrte Fahrzeugdiebstahlschutzgerät hat einen Diebstahldetektor und einen in einem Fahrzeug installierten Positionsdetektor. Wenn der Detektor detektiert, daß das Fahrzeug gestohlen wurde, aktiviert er den Positionsdetektor, um anschließend Positionsinformation automatisch zu übertragen.

Das künstliche, satelliten-basierte globale Positionierungssystem (GPS), das in den letzten Jahren weithin für praktische Anwendungen verfügbar wurde, macht es möglich, genaue Information über eine aktuelle Position zu erhalten durch Aufnehmen von durch die Satelliten des Systems übertragenen Signalen.

Außerdem haben kürzliche Fortschritte bei drahtlosen Telekommunikationssystemtechnologien zur Implementierung eines Positionierungsservices geführt, der PHS (Personal Handy Phone System) nutzt. Dieser Service kann die Position eines PHS-Kommunikationsterminals von der Basisstation, die den Bereich des drahtlosen Telekommunikationsservices, in dem sich das Terminal befindet, abdeckt, genau feststellen.

Dies bedeutet, daß ein Kommunikationsterminal eine Person, wie zum Beispiel seinen Eigner oder einen Administrator, der sich an einem von dessen augenblicklicher Position entfernten Ort befindet, informieren kann durch drahtloses Übertragen zumindest seiner identifizierenden Information durch drahtloses Übertragen seiner von dem GPS erhaltenen augenblicklichen Position und seiner identifizierenden Information, wenn GPS verwendet wird, oder durch drahtloses Übertragen seiner identifizierenden Information, wenn PHS verwendet wird.

Ein Installieren solch eines Kommunikationsterminals in einem Motorrad als Diebstahlschutzgerät würde es ermöglichen, das Motorrad schneller zu lokalisieren, wenn es gestohlen wurde, aufgrund von von dem Diebstahlschutzgerät übertragener Information.

Der Anmelder hat die japanische Patentanmeldung Nr. 2001-9071 für ein System eingereicht, das für Fahrzeugdiebstahlschutzzwecke geeignet ist, das eine Bestimmung des Herstellernamens, Fahrzeugtyps, Karosseriefarbe und anderer Fahrzeugmerkmale ermöglicht, wenn das Fahrzeug gestohlen wurde.

Der Anmelder hat auch die Erfindung angemeldet, die durch die japanische nicht geprüfte Patentveröffentlichung Nr. 2001-196529 gelehrt wird, die eine mobile Telefoneinheit nutzt, die in der Lage ist, Diebstahl durch Verwendung eines G-Sensors zu detektieren und den Nutzer über den Diebstahl zu informieren, um gegen Diebstahl geschützt zu sein, indem sie in einem Stauraum angeordnet wird, der unter dem Sitz eines Motorrads ausgebildet ist, und indem der Sitz verriegelt wird, um als ein Stauraumdeckel zu dienen, wenn das Motorrad geparkt ist.

Der Stand der Technik bietet jedoch keine Installationsstruktur für ein Diebstahlschutzgerät, die speziell für ein Motorrad geeignet ist.

US 4 641 124, auf der der Oberbegriff der beigefügten Ansprüche 1 und 6 basiert, offenbart einen hörbaren Diebstahlschutzalarm für ein Motorrad. Die Alarmeinheit befindet sich in einem sicheren Teil des Fahrzeugs, um das Umgehen des Alarms durch potentielle Diebe zu vermeiden.

Es wurde speziell keine Installationsstruktur vorgeschlagen, die den Anforderungen entspricht, daß ein Diebstahlschutzgerät, das zum drahtlosen Mitteilen eines Motorraddiebstahls ausgelegt ist, dort installiert sein muß, wo der Dieb es nicht finden kann und es daher nicht demontieren kann. Obwohl ein solcher Installationsort in einem Auto mit verriegelbaren Türen einfach zur Verfügung steht, ist das Sichern eines Installationsortes, der sowohl verriegelbar als auch außerhalb des Sichtfelds ist, in einem Motorrad ausgesprochen schwierig, da fast jeder Bereich eines Motorrads frei zugänglich ist.

Außerdem ist ein Diebstahlschutzgerät mit der Fähigkeit zur drahtlosen Telekommunikation mit einer oder mehreren Anzeigern ausgestattet, um seinen Betriebszustand zu zeigen, wie zum Beispiel, ob es richtig mit Leistung versorgt wird und normal arbeitet. Wenn es außerhalb des Sichtbereichs installiert ist, müssen daher einige Vorkehrungen getroffen werden, um den Anwender in die Lage zu versetzen, die Anzeiger, wenn nötig, einfach zu prüfen.

Außerdem ist ein Motorrad während der Fahrt der Umgebung im wesentlichen ausgesetzt und unterliegt auch beträchtlich mehr Vibrationen während der Fahrt als ein Auto. Das Diebstahlschutzgerät muß daher gegen Regenwasser etc. geschützt sein und von Vibration isoliert sein, um es gegen vibrationsbedingte Fehler zu schützen. Es wurde bisher keine Installationsstruktur entwickelt, die diese Bedürfnisse realistisch befriedigt.

Diese Erfindung wurde im Licht dieser Umstände ausgeführt und hat als eine Aufgabe, eine Struktur zum Installieren eines Geräts bereitzustellen, das fähig ist zum drahtlosen Übertragen diebstahl-bezogener Information in einem Motorrad und welche die vorangehenden Erfordernisse realistisch befriedigt.

Die obige und weitere Aufgaben und Merkmale der Erfindung werden aus der nachfolgenden Beschreibung ersichtlich.

Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Struktur zur Installation eines Diebstahlschutzgeräts bereitgestellt, wie sie im beigefügten Anspruch 1 definiert ist, und ein Verfahren, wie es im beigefügten Anspruch 15 definiert ist.

Die Struktur zur Installation eines Diebstahlschutzgeräts für ein Motorrad gemäß der vorliegenden Erfindung ermöglicht somit ein Diebstahlschutzgerät, das das GPS- oder PHS-Positionierungssystem verwendet, um die Position eines gestohlenen Fahrzeugs mitzuteilen, welches zum Beispiel in einer Helmbox oder einem Ablagefach, das unter dem Motorradsitz angeordnet ist und durch den Sitz, der als ein öffenbarer und verriegelbarer Deckel dient, geschlossen wird, oder in einem Ablagefach mit einem verriegelbaren Deckel, der in einer Verkleidung vorgesehen ist, installiert werden soll. Das Diebstahlschutzgerät kann daher an einer Stelle installiert werden, die von einer anderen Person als dem Eigner nicht leicht entdeckt werden kann, solange der Deckel verriegelt bleibt, wohingegen der Eigner den Anzeiger einfach prüfen kann durch Entriegeln und Öffnen des Deckels, und das Diebstahlschutzgerät kann gegen Eintreten von Regenwasser geschützt sein.

In einem bevorzugten Aspekt der Erfindung weist die Struktur zur Installation des Diebstahlschutzgeräts für ein Motorrad ferner ein Gehäuse zum Halten des Diebstahlschutzgeräts auf, das an mindestens einem an der Seite der Motorradkarosserie anzubringenden Abschnitt aus einem Anti-Vibration-Material ausgebildet ist, und hat einen transparenten Bereich, durch den ein Anzeiger des Diebstahlschutzgeräts gesehen werden kann.

Durch Anordnen des Diebstahlschutzgeräts in dem Gehäuse und Befestigen des Gehäuses an der Seite der Motorradkarosserie kann daher das Diebstahlschutzgerät zuverlässig gegen Vibration geschützt werden und sein Anzeiger kann sichtbar gehalten werden.

In einem weiteren bevorzugten Aspekt weist die Struktur zur Installation eines Diebstahlschutzgeräts für ein Motorrad ein Gehäuse zum Halten des Diebstahlschutzgeräts auf, das aus einem Halter gebildet ist, der an der Motorradkarosserie anzubringen ist, und einem Deckel, der an dem Halter durch eine wasserfeste Struktur anbringbar ist, wobei zumindest ein Teil des Halters, der an der Motorradkarosserieseite anzubringen ist, aus einem Anti-Vibration-Material gebildet ist und der Deckel einen transparenten Bereich hat, durch den ein Anzeiger des Diebstahlschutzgeräts gesehen werden kann.

Das Gehäuse kann zylindrisch sein. Da die Struktur des Gehäuses ermöglicht, daß der Halter und der Deckel getrennt werden, kann das Diebstahlschutzgerät in das Gehäuse einfach eingebracht werden und von diesem einfach entfernt werden. Eine Wartung wird daher vereinfacht. Materialien mit unterschiedlichen Eigenschaften können für den Halter und den Deckel verwendet werden. Zum Beispiel kann der Halter aus einem Material mit einer guten Anti-Vibration-Eigenschaft ausgebildet sein, wie zum Beispiel Anti-Vibration-Gummi, und der Deckel kann aus einem Material mit guten Transparenzeigenschaften ausgebildet sein, wie zum Beispiel transparentem Harz. Dies vereinfacht die Herstellung des Gehäuses.

In einem weiteren bevorzugten Aspekt ist der Bereich des Gehäuses, der zu der Motorradkarosserie zeigt, mit einem Polstermaterial versehen.

Zum Beispiel wird Anti-Vibration-Gummi, Silikonfett, Anti-Vibration-Gel oder dergleichen zwischen das Gehäuse und die Motorradkarosserie (zum Beispiel die Wand der Aufnahme) zwischengelagert, um das Diebstahlschutzgerät vor Vibration zu schützen.

In einem weiteren bevorzugten Aspekt ist das Gehäuse mit einem Eingriffselement versehen und eine Leitung, die das Diebstahlschutzgerät und die Bordbatterie des Motorrads verbindet, tritt aus dem Gehäuse aus, ist um das Eingriffselement geschlungen und führt zu der Batterieseite weiter.

Obwohl das Diebstahlschutzgerät der vorliegenden Erfindung unter Verwendung einer internen Batterie als ihre einzige Leistungsquelle betrieben werden kann, kann sie über eine lange Zeitdauer hin weiter arbeiten, wenn sie durch eine Leitung mit der Motorradbordbatterie elektrisch verbunden ist, so daß sie entweder direkt oder durch Laden einer internen Batterie mit Leistung versorgt ist. Wenn die das Diebstahlschutzgerät und die Motorradbatterie verbindende Leitung aus irgendeinem Grund eine starke Zugkraft erfährt, ist die beeinträchtigte Verbindung zwischen der Leitung und dem Diebstahlschutzgerät oder der Spalt, der an dem Punkt ausgebildet ist, an dem die Leitung aus dem Gehäuse austritt, dafür verantwortlich, daß die Wasserdichtigkeit des Gehäuses verschlechtert wird. Wenn die Leitung durch das Eingriffselement geschlungen ist, können diese Probleme jedoch vermieden werden, weil vermieden wird, daß die Zugkraft an dem Eingriffselement auf die Seite des Diebstahlschutzgeräts ausgeübt wird.

In einem weiteren Aspekt ist das Diebstahlschutzgerät zwischen einer Wand der Aufnahme und einer die Wand bedeckenden Auskleidungsschicht installiert.

In einem weiteren Aspekt ist die Aufnahme mit einer internen Aussparung ausgebildet, wobei das Diebstahlschutzgerät in der Aussparung der Aufnahme installiert ist, und eine Öffnung der Aussparung ist mit einem abdeckenden Element abgedeckt.

Obwohl das Diebstahlschutzgerät auf verschiedene Arten in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung installiert werden kann, bieten die beiden Arten, die durch die zwei direkt vorangehenden Aspekte der Erfindung definiert sind, besonders bevorzugte Strukturen, die eine einfache Verfügbarkeit von Installationsraum gewährleisten, unbegrenzt durch die Zeitdauer oder das Layout elektrischer Komponenten in dem Motorrad, bieten Verriegelbarkeit und einen hohen Grad an Verborgenheit vor den Augen anderer, und bieten dem Nutzer gute Sichtbarkeit und Wartbarkeit.

Der Ausdruck „Motorrad", wie er in bezug auf die vorliegende Erfindung verwendet wird, ist dahingehend definiert, daß er sowohl die herkömmlichen zweirädrigen Typen als auch die ähnlich aufgebauten dreirädrigen Typen einschließt.

Die Erfindung wird deutlicher verstanden aus der nachfolgenden Beschreibung, die lediglich beispielhaft gegeben wird, unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen, wobei:

1 eine Seitenansicht eines Motorrads ist, auf das die vorliegende Erfindung angewendet wird;

2 eine Seitenansicht ist, die eine Aufnahmeeinrichtung des Motorrads zeigt;

3 eine perspektivische Ansicht ist, die die Aufnahmeeinrichtung des Motorrads zeigt;

4 eine Draufsicht ist, die die Aufnahmeeinrichtung des Motorrads zeigt;

5 eine perspektivische Ansicht ist, die ein Diebstahlschutzgerät und ein Leistungsversorgungssystem gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;

6 eine perspektivische Ansicht ist, die einen Gehäusehalter gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;

7 eine perspektivische Ansicht ist, die einen Gehäusedeckel gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;

8 eine perspektivische Ansicht ist, die eine Diebstahlschutzvorrichtung zeigt, die in einem Gehäuse gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung aufgenommen ist;

9 eine Durchsicht-Draufsicht ist, die ein Diebstahlschutzgerät zeigt, das in einem Gehäuse aufgenommen ist gemäß der vorliegenden Erfindung;

10 eine Schnittansicht in der Richtung der Pfeile A-A in 9 ist;

11 eine Schnittansicht in der Richtung der Pfeile B-B in 9 ist;

12 eine Frontansicht von der Seite eines zylindrischen Elements in 9 ist;

13 eine Schnittansicht ist, die eine Installationsstruktur für ein Diebstahlschutzgerät in Übereinstimmung mit einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;

14 eine Schnittansicht ist, die eine Installationsstruktur für ein Diebstahlschutzgerät in Übereinstimmung mit einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;

15 ein Diagramm zum Erklären einer Gehäuse-Halter-Anti-Vibration-Struktur ist;

16 ein Diagramm zum Erklären einer wasserdichten Gehäusestruktur ist;

17 ein Schaltdiagramm zum Erklären des elektrischen Systems zwischen einem Diebstahlschutzgerät und einer Bordbatterie ist;

18 ein Diagramm zum Erklären von Intervallen zwischen Ladungszustandsüberprüfungen ist.

Die vorliegende Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf in den Figuren veranschaulichte Ausführungsformen explizit erklärt.

1 gibt einen Gesamtüberblick eines Motorrads des Typs, der üblicherweise als „Roller" bezeichnet wird, und die 2 und 3 zeigen die Umgebung von dessen Aufbewahrungsbox.

Dieses Motorrad hat eine Maschine 2, die etwa im Zentrum eines Karosserierahmens 1 angebracht ist und die ein Hinterrad 4 über einen Leistungszug 3 antreibt, der an der Maschine 2 derart angebracht ist, daß er vertikal schwingfähig ist. Eine Aufbewahrungsbox 5zum Halten von Helmen H1, H2 oder dergleichen ist am hinteren Teil des Karosserierahmens 1 (oberhalb des Hinterrads 4) angebracht. Ein Sitz ist über der Aufbewahrungsbox 5 über ein Gelenk 7 an seinem vorderen Rand angebracht, so daß er zwischen Positionen bewegbar ist, in denen er die obere Öffnung der Aufbewahrungsbox 5 öffnet und schließt.

Die Aufbewahrungsbox 5 ist an ihrem hinteren Bereich mit einem Verriegelungsmechanismus 8 versehen. Der Sitz 6 kann durch den Verriegelungsmechanismus 8 in dem Zustand, in dem er die Aufbewahrungsbox 5 verschließt, verriegelt werden. Die verriegelte Aufbewahrungsbox 5 kann mittels eines Schlüssels, um den Verriegelungsmechanismus 8 zu entsperren, geöffnet werden.

Ein Luftfilter 9 und andere Hilfsausstattung sind in einem Raum oberhalb der Maschine 2 und unterhalb des Sitzes 6 aufgenommen. Elektrische Komponenten der Maschine und eine Batterie 10, die als eine Leistungsquelle für ein Diebstahlschutzgerät (später erklärt) dienen, sind ebenfalls in diesem Raum aufgenommen.

Der Karosserierahmen 1 des Motorrads ist durch eine Karosserieabdeckung abgedeckt, die eine stromlinienförmige Abdeckung 12, die den vorderen Bereich der Verkleidung abdeckt, eine Zentralabdeckung 13, die den zentralen Bereich der Karosserie abdeckt, und eine hintere Abdeckung 14, die den hinteren Bereich der Karosserie abdeckt, umfaßt.

Wie in den 3 und 4 gezeigt, ist ein Diebstahlschutzgerät 20 gemäß der vorliegenden Erfindung in der Aufbewahrungsbox 5 vorgesehen. In einer bevorzugten Installationsart ist das Diebstahlschutzgerät 20 an einem Seitenbereich der Aufbewahrungsbox 5 angebracht, im wesentlichen an ihrem Zentrum in der Längserstreckungsrichtung des Motorrads.

Bei dem in 1 veranschaulichten Motorrad für zwei Fahrer kann die Aufnahmebox 5 manchmal zwei Helme H1, H2 enthalten. Wenn das Diebstahlschutzgerät 20 am Längserstreckungszentrum der Aufnahmebox 5 angebracht ist, kann es so installiert sein, daß es einen Raum nutzt, der zwischen den zwei Helmen gebildet ist. Bei dieser Anordnung kann das Diebstahlschutzgerät 20 installiert sein, obwohl weiterhin Raum zum Aufnehmen der Helme in der Aufnahmebox verbleibt. Eine Installation an dieser Stelle ist für die Verwendung bei Installationsarten effektiv, wie sie später mit bezug auf 13 erklärt werden.

Das Diebstahlschutzgerät 20 dieser Ausführungsform ist in 5 veranschaulicht.

Das Diebstahlschutzgerät 20 ist ein eine Anomalie signalisierendes Terminalgerät, wie es zum Beispiel durch die japanische Patentanmeldung 2001-9071 der Anmelderin gelehrt wird. Es ist in der Lage, zumindest identifizierende Information, die eine Fahrzeugidentifizierung ermöglicht, drahtlos zu übertragen und verwendet das GPS- oder PHS-System, um dem Fahrzeugeigner oder einem Administrationszentrum automatisch Information zur Verfügung zu stellen, um die Position des Fahrzeugs zu bestimmen, wenn es gestohlen wurde.

Das Diebstahlschutzgerät 20 kann zum Beispiel ein Terminalgerät sein, das dazu in der Lage ist, eine Anomaliewarnung zu erzeugen und drahtlos zu übertragen, die aus in Beziehung stehender Information besteht, die Diebstahlinformation von einem G-Sensor oder einer anderen Diebstahldetektionseinrichtung, die in dem Fahrzeug installiert ist, in einem Speicher gespeicherte Identifizierungsinformation, die das Fahrzeug eindeutig identifiziert, Attributinformation, die Attribute wie Fahrzeugfarbe und Modell, die in einem Speicher gespeichert sind, angibt, und Positionsinformation, die die augenblickliche Fahrzeugposition angibt, enthält.

Das Diebstahlschutzgerät 20 kann zum Beispiel auch ein Terminalgerät sein, das einen Kommunikationsservice verwendet, der durch Verwendung eines drahtlosen Telekommunikationssystems, das mit einer Anzahl von Basisstationen ausgerüstet ist, betrieben wird, wobei das Terminalgerät in der Lage ist, eine Anomaliewarnung zu erzeugen, die aus in Beziehung stehender Information besteht einschließlich Diebstahlinformation von einer in dem Fahrzeug installierten Diebstahldetektionseinrichtung, in einem Speicher gespeicherter Identifikationsinformation, die das Fahrzeug eindeutig identifiziert, und Attributinformation, die Attribute wie Fahrzeugfarbe und -modell, die in einem Speicher gespeichert sind, angibt, und die Anomaliewarnung drahtlos überträgt für einen Empfang durch eine Administrationseinheit, die in der Lage ist, Positionsinformation hinsichtlich des Senders der Anomaliewarnung aufzunehmen durch Verwenden der in der Anomaliewarnung enthaltenen Identifizierungsinformation, um die Basisstation zu bestimmen, die das Gebiet des drahtlosen Telekommunikationsservice abdeckt, in dem sich der warnende Sender befindet.

Das Diebstahlschutzgerät 20 kann zum Beispiel auch ein Terminalgerät sein, das in der Lage ist, eine Anomaliewarnung zu erzeugen, die aus in Beziehung stehender Information besteht, einschließlich Anomalieinformation von einer in dem Fahrzeug installierten Detektionseinrichtung, in einem Speicher gespeicherter Identifizierungsinformation, die das Fahrzeug eindeutig identifiziert, und Positionsinformation, die die augenblickliche Position des Fahrzeugs angibt, und die Anomaliewarnung drahtlos zu übertragen zum Empfang durch eine Administrationseinheit, die in der Lage ist, Attributinformation hinsichtlich des Senders der Anomaliewarnung aufzunehmen durch Verwenden der Identifizierungsinformation, die in der Anomaliewarnung enthalten ist, um Attributinformation von einer Datenbank aufzunehmen, die Attributinformation hinsichtlich des Fahrzeugs enthält.

Das Diebstahlschutzgerät 20 kann zum Beispiel auch ein Terminalgerät sein, das in einem Fahrzeug installiert ist, um ein Auftreten einer Anomalie in dem Fahrzeug zu signalisieren, das einen Kommunikationsservice verwendet, der betrieben wird unter Verwendung eines drahtlosen Telekommunikationssystems, das mit einer Anzahl von Basisstationen ausgestattet ist, wobei das Terminalgerät in der Lage ist, eine Anomaliewarnung zu erzeugen, die aus in Beziehung stehender Information besteht, die Diebstahlinformation von der in dem Fahrzeug installierten Diebstahldetektionseinrichtung und in einem Speicher gespeicherte Identifizierungsinformation, die das Fahrzeug eindeutig identifiziert, enthält und die Anomaliewarnung drahtlos überträgt zum Empfang durch eine Administrationseinheit, die in der Lage ist, Positionsinformation hinsichtlich des Senders der Anomaliewarnung aufzunehmen durch Verwenden der in der Anomaliewarnung enthaltenen Identifizierungsinformation, um die Basisstation zu bestimmen, die das Gebiet des drahtlosen Telekommunikationsservice abdeckt, in dem sich der warnende Sender befindet, und Aufnehmen von Attributinformation hinsichtlich des Senders der Anomaliewarnung durch Verwenden der in der Anomaliewarnung enthaltenen Identifizierungsinformation, um Attributinformation von einer Datenbank aufzunehmen, die Attributinformation hinsichtlich des Fahrzeugs enthält.

Das Diebstahlschutzgerät 20 ist mit einer internen Lithiumbatterie oder einer anderen solch wiederaufladbaren Batterie als einer Leistungsquelle ausgerüstet. Die interne Batterie ist mit einem Bordladegerät 27 über eine Leitung 26, die durch ein Verbindungselement 25 mit dem Diebstahlschutzgerät 20 verbunden ist, verbunden. Das Bordladegerät 27 ist mit der Bordbatterie 10 über eine Leitung 28 und ein Verbindungselement 29 verbunden. Wenn das Diebstahlschutzgerät 20 in dem Motorrad installiert ist, wird die interne Batterie durch Leistung von der Bordbatterie 10 geladen.

Das Diebstahlschutzgerät 20 ist mit einem Anzeiger 21 ausgestattet, der den Ladezustand und den Betriebszustand des Diebstahlschutzgeräts 20 angibt durch Kontrollieren von LEDs oder dergleichen emittiertem Licht.

Obwohl das Diebstahlschutzgerät 20 bis zu einem für Alltagszwecke geeigneten Grad wasserdicht ausgelegt werden kann, gesichert durch Verriegeln und Verborgen vor einem Blick durch Installieren desselben in einer verriegelbaren Aufnahme wie der Aufbewahrungsbox 5, ermöglicht diese Ausführungsform eine Installation, die ein noch höheres Maß an Verbergen, wasserdicht Auslegen und Anti-Vibration-Eigenschaften bietet, indem die Installation mit dem Diebstahlschutzgerät 20 bewirkt wird, das in einem Gehäuse eingeschlossen ist, und auch durch Implementieren von Innovationen in die Installationsstruktur.

Die 6 und 7 zeigen ein Gehäuse 30 zum Aufnehmen des Diebstahlschutzgeräts 20. Die 8 bis 12 zeigen ein Diebstahlschutzgerät 20, das in dem Gehäuse 30 installiert ist.

Das Gehäuse 30 hat eine aufgesplittete Struktur, die aus einem in 6 gezeigten Halter 40 und in einem in 7 gezeigten Deckel 50 besteht. Der Halter 40 und der Deckel 50 passen zusammen, um eine wasserdichte integrale Struktur zu bilden, die dem Diebstahlschutzgerät 20 und dem Verbindungselement 25 ermöglicht, innerhalb einer wasserdichten Struktur aufgenommen zu werden. Wie später im Detail erklärt, wird das Gehäuse 30 an einem Motorradkarosserieseitenelement wie zum Beispiel der Aufbewahrungsbox 5 durch Verwenden einer Anti-Vibration-Struktur angebracht.

Der Halter 40 des Gehäuses 30 ist aus einem Material gebildet, das Elastizitäts- und Wasserabdichteigenschaft aufweist (zum Beispiel Gummi). Er ist aus einer Basisplatte 41 und einer umgebenden aufrechten Wand 42 ausgebildet, um eine Boot-artige Form aufzuweisen. Die Basisplatte 41 ist an mehreren Stellen mit Rippen 43 ausgebildet zum Zusammenwirken mit dem Diebstahlschutzgerät 20 und zum Positionieren desselben und mit Rippen 44 zum Zusammenwirken mit dem Verbindungselement 25 und zum Positionieren desselben. Ein Ende der Wand 42 ist mit einem zylindrischen Element 45 zum Durchführen der Leitung 26, die sich von dem Verbindungselement 25 erstreckt, ausgebildet.

Die Wand 42 ist etwa in der Mitte ihrer Länge mit einem Paar von sperrelementartigen Ansatzstücken 46 zum Zusammenwirken mit dem Deckel 50 und mit einem Paar von sperrelementartigen Ansatzstücken 47 zum Befestigen an der Motorradkarosserieseite ausgebildet. Die Innenfläche der Wand 42 ist mit einer durchgehenden Umfangsnut 48 ausgebildet.

Der in 7 gezeigte Deckel 50 ist aus transparentem Harz gemacht, so daß der Anzeiger 21 von der Außenseite her gesehen werden kann. Er ist etwa in der Mitte seiner Länge mit einem Paar von Haken 51 ausgebildet, die mit den sperrelementartigen Ansatzstücken 46 zusammenwirken.

Ein Paar von klauenförmigen Einkerbungen 52 zum Durchschlingen der Leitung 26 ist an der Decke des Deckels 50 ausgebildet. Der Umfang des Deckels 50 ist mit einem durchgehenden Flansch 53 ausgebildet, der in die Umfangsnut 48 paßt.

Wie gezeigt durch die Gesamtansicht aus 8, die Durchsicht-Draufsicht von der Seite des Deckels, die in 9 gezeigt ist, die Schnittansicht in der Richtung der Pfeile A-A in 9, die in 10 gezeigt ist, die Schnittansicht in der Richtung der Pfeile B-B in 9, die in 11 gezeigt ist, und die Außenansicht von der Seite des zylindrischen Elements 45 aus 12, sind das Diebstahlschutzgerät 20 und das Verbindungselement 25 in dem Gehäuse 30 aufgenommen und die Leitung 26 ist durch das zylindrische Element 45 zur Außenseite durchgeführt und so schlingenmäßig geführt, daß es mit den klauenförmigen Einkerbungen 52 zusammenwirkt.

Es soll angemerkt werden, daß der in 8 gezeigte Deckel 50, anders als in 7 gezeigt, mit einem Fenster 55 versehen ist, das aus transparentem Harz gemacht ist, durch das der Anzeiger 21 gesehen werden kann. Bei anderen Aspekten ist er der gleiche, wie der in 7 gezeigte Deckel 50. Mit anderen Worten braucht der Deckel 50 kein transparentes Durchsichtelement zu sein, sondern kann Sichtbarkeit des Anzeigers 21 adäquat gewährleisten, wenn er nur an einem Bereich transparent ist.

Der Deckel 50 ist an dem Halter 40 durch Eingreifen der Haken 51 in die sperrelementartigen Ansatzstücke 46 befestigt. Wenn dieser Eingriff eingerichtet ist, ist Wasserdichtigkeit an den zusammenpassenden Flächen zwischen der Abdeckung 50 und dem Halter 40 aufgrund des genauen Eingriffs, der durch die Elastizität des Gummis des Flanschs 53, der in die Umfangsnut 48 eingepaßt ist, erzeugt wird, gewährleistet.

Außerdem ist die Innenoberfläche des zylindrischen Elements 45 mit einer vorstehenden Rippe 45a ausgebildet. Die vorstehende Rippe 45a beißt in das Gummi-, Vinyl- oder andere elastische Material, das die äußere Ummantelung der Leitung 26 bildet und verformt es. Da die vorstehende Rippe 45a daher engen Kontakt mit der Ummantelung der Leitung 26 bildet, kann auch an dem zylindrischen Element 45, durch das die Leitung 26 austritt, gute Wasserdichtigkeit realisiert werden.

Das Diebstahlschutzgerät 20 kann daher zuverlässig gegen Wasser abgedichtet werden, indem es in dem Gehäuse 30 aufgenommen wird.

Da die aus dem zylindrischen Element 45 austretende Leitung 26 durch die klauenförmigen Einkerbungen 52 geschlungen ist, kann ferner selbst dann, wenn aus irgendeinem Grund ein starker Zug auf die Leitung 26 ausgeübt wird, die Bildung eines Spalts, der die Wasserdichtigkeit beeinträchtigen würde, durch Bewegen der Leitung 26 in dem zylindrischen Element 45 vermieden werden, und ein fehlerhafter Kontakt mit dem Verbindungselement 25 kann ebenfalls vermieden werden, weil die Zugkraft durch die klauenförmigen Einkerbungen 52 aufgenommen wird.

Wie in 8 zu sehen, ist das veranschaulichte Gehäuse 30 an der Motorradkarosserieseite befestigt, indem es in ein an der Karosserieseite vorgesehenes Befestigungselement 60 eingebracht wird. Das Befestigungselement 60 hat ein Paar von Haken, die in die sperrelementartigen Ansatzstücke 47 an dem Gehäuse 30 passen, um das Gehäuse 30 in dem Befestigungselement 60 und somit an der Motorradkarosserieseite sicher zu befestigen.

Da die sperrelementartigen Ansatzstücke 47, wie der Halter 40, aus elastischem Gummi oder dergleichen ausgebildet sind, wird ein Vibrationsdämpfungseffekt in bezug auf die Vibration von der Motorradkarosserieseite erhalten.

Das in dem Gehäuse 30 aufgenommene Diebstahlschutzgerät 20 ist innerhalb des in dem Motorrad vorgesehenen verriegelbaren Aufbewahrungsbereichs befestigt. Zum Beispiel ist es an dem Motorrad mittels einer der in 13 und 14, die Schnittansichten der Aufbewahrungsbox 5 aufgenommen in der lateralen Richtung des Motorrads zeigen, gezeigten Strukturen angebracht.

In dem Beispiel aus 13 ist das Diebstahlschutzgerät 20 an einer Bodenecke der Aufbewahrungsbox 5 angebracht und ist mit einer Auskleidungsschicht 61, die die Innenoberfläche der Aufbewahrungsbox 5 abdeckt, bedeckt. In diesem Fall ist es bevorzugt, das Diebstahlschutzgerät 20 an einem Seitenbereich der Aufbewahrungsbox 5 im wesentlichen an ihrer Mitte in der Längserstreckungsrichtung des Motorrads anzubringen, wie in den 3 und 4 veranschaulicht.

Wenn das Diebstahlschutzgerät 20 in der Aufbewahrungsbox 5 installiert ist, die durch den Sitz 6 auf diese Art verriegelbar schließbar ist, kann es vor einem Lösen durch eine nicht-autorisierte Person bewahrt werden und zu einem Grad wasserdicht ausgelegt werden, der für Alltagszwecke geeignet ist. Da es zusätzlich durch die Auskleidungsschicht 61 abgedeckt ist, wird ferner ein hoher Grad an Verborgenheit erreicht. Andererseits kann der Nutzer den Anzeiger 21 des Diebstahlschutzgeräts 20 einfach prüfen durch Öffnen der Aufbewahrungsbox 5 mit einem Schlüssel und Rückdrehen der Verkleidungsschicht 61.

In dem Beispiel in 14 ist eine Ausnehmung 5a im Boden der Aufbewahrungsbox 5 ausgebildet und das Diebstahlschutzgerät 20 ist fest in der Ausnehmung 5a aufgenommen und durch eine Auskleidungsschicht 61, die die Innenoberfläche der Aufbewahrungsbox 5 bedeckt, abgedeckt.

Wie im ersten Fall kann das Diebstahlschutzgerät 20, wenn es in der Aufbewahrungsbox 5 auf diese Weise installiert ist, vor einem Lösen durch eine nicht-autorisierte Person bewahrt werden und zu einem Grad wasserdicht ausgelegt werden, der für Alltagszwecke geeignet ist. Da es zusätzlich durch die Auskleidungsschicht 61 abgedeckt ist, kann weiterhin ein hoher Grad an Verborgenheit erreicht werden. Andererseits kann der Nutzer den Anzeiger 21 einfach prüfen. Die Anordnung hat den weiteren Vorteil, daß der Boden der Aufbewahrungsbox 5 eben gehalten werden kann. Dies verbessert die Nutzbarkeit der Aufbewahrungsbox 5 und macht es für jemand anderen noch schwieriger, die Position des Diebstahlschutzgeräts 20 zu erkennen.

Wenn das Diebstahlschutzgerät 20 in dem Raum zwischen der Aufbewahrungsbox 5 und dem hinteren Deckel 14 auf diese Weise installiert ist, kann es vor einem Lösen durch eine nicht-autorisierte Person bewahrt werden, in einem für Alltagszwecke geeigneten Maß wasserdicht ausgelegt werden und gut verborgen werden. Ferner kann der Nutzer den Anzeiger 21 einfach visuell prüfen durch einen simplen Vorgang des Öffnens der Schraubverschlüsse 5b und des Entfernens der Aufbewahrungsbox 5.

Bei der vorliegenden Erfindung kann jeder einer Mehrzahl anderer verriegelbarer Orte ebenfalls als der Raum zur Installation des Diebstahlschutzgeräts 20 verwendet werden. Es kann zum Beispiel in einer Aufbewahrungsbox mit einem verriegelbaren Deckel angebracht sein, das in der Frontabdeckung 12 oder der Zentralabdeckung 13 vorgesehen ist, oder in einem Werkzeugaufbewahrungsraum oder dergleichen, der zwischen der Motorradkarosserie und einem Sitz ausgebildet ist, der an der Karosserie verriegelt werden kann.

Wenn der Halter 40 des Gehäuses 30 aus einem elastischen Material ausgebildet ist, wie vorangehend ausgeführt, kann das Diebstahlschutzgerät 20 innerhalb des Gehäuses 30 durch die Elastizität des Halters 40 vor Vibration geschützt werden, wenn das Gehäuse 30 an der Motorradkarosserieseite durch seine Seite des Halters 40 befestigt ist. Durch Verwendung von in 8 gezeigten Befestigungselementen 60 kann ferner der Vibrationsausbreitungspfad indirekt ausgebildet werden und die Elastizität verbessert werden, um einen besseren Vibrationsdämpfungseffekt zu realisieren. Eine weitere Verbesserung beim Anti-Vibration-Effekt kann erreicht werden durch Anpassen einer Vibration-Dämpfung-Struktur unter Verwendung zusätzlicher elastischer Körper.

Wie veranschaulicht in 15(a), die eine Seitenansicht des Halters 40 zeigt, 15(b), die eine Bodenansicht davon zeigt, und 15(c), die eine vergrößerte Ansicht der Bodenoberfläche des Halters 40 und der Innenwandoberfläche der Aufbewahrungsbox 5 zeigt, kann die Übertragung von Vibration auf das Gehäuse 30 (und das Diebstahlschutzgerät 20 darin) reduziert werden, indem zum Beispiel eine große Anzahl von konischen elastischen Vorsprüngen 49 an der Bodenoberfläche des Halters 40 ausgebildet wird und indem das Gehäuse 30 so plaziert wird, daß die leicht deformierten Spitzenbereiche der elastischen Vorsprünge 49 in Kontakt mit der Innenwandoberfläche der Aufbewahrungsbox 5 sind und von dieser verformbar sind. In diesem Fall kann der Effekt des Reduzierens von Vibrationsübertragung weiter gesteigert werden durch Ausbilden von Umfangsnuten 48 an den Basen der konischen elastischen Vorsprünge 49, um so die Deformierbarkeit der elastischen Vorsprünge 49 zu steigern.

Wenn, wie vorangehend ausgeführt, der an dem Deckel 50 ausgebildete Flansch 53 satt anliegend in der Umfangsnut 48, die an dem äußeren Umfang der Wand 42 ausgebildet ist, eingepaßt ist und die vorspringende Rippe 45a, die in dem zylindrischen Element 45 ausgebildet ist, beißend mit der Leitung 26 zusammenwirkt, wird das Eindringen von Wasser in das Innere des Gehäuses 30 selbst während außerordentlicher Umstände vermieden, wie zum Beispiel, wenn das Motorrad abgespritzt wird. Ferner wird es durch Einsetzen einer Wasserabdichtungsstruktur, wie derjenigen, die in 16 gezeigt ist, möglich, eine Kondensation von Dunst innerhalb des Gehäuses 30 zu vermeiden.

Diese Struktur wird erhalten durch Ausbilden einer Umfangsnut 48a im distalen Rand der Wand 42, Ausbilden gestaffelter Vorsprünge 48b an den Innenoberflächen der Umfangsnut 48a, Befestigen des Deckels 50 an dem Halter 40 durch Einsetzen des Umfangs des Deckels 50 in die Umfangsnut 48a, so daß er engen Kontakt mit den Vorsprüngen 48b macht, und Anlagern des Flanschs 53 an den Umfangsrand der Wand 42 (das heißt, den Rand der Umfangsnut 48a), wodurch der Halter 40 an dem Deckel 50 befestigt wird.

Dadurch bildet der Flansch 53 einen Überhang, der Wasser daran hindert, in die Umfangsnut 48a einzudringen, wobei der Labyrinthdurchgang, der durch die gestaffelten Vorsprünge 48b und in einer Wand 54 ausgebildete Kerben gebildet ist, Dunst innerhalb des Gehäuses 30 ermöglicht, nach außen hin zu entweichen.

17 zeigt den Aufbau eines Bordladegeräts 27, der für eine Verwendung mit dem in dem Motorrad installierten Diebstahlschutzgerät 20 geeignet ist.

Eine interne Batterie 71 des Diebstahlschutzgeräts 20 ist mit dem Bordladegerät 27 über einen internen Wandler 72 und die Leitung 26 verbunden. Das Bordladegerät 27 ist mit der Bordbatterie 10 durch eine Leitung 28 verbunden. Die Spannung der Bordbatterie 10 wird (zum Beispiel stufenweise absteigend von 12V bis 5,2V) durch einen Wandler 73 in dem Bordladegerät 27 umgewandelt und dann (zum Beispiel stufenweise von 5,2V bis 4,2V) durch den internen Wandler 72 umgewandelt, wonach sie verwendet wird, um die interne Batterie 71 zu laden.

Wenn eine Ladespannung konstant an die interne Batterie 71 angelegt wird, kann eine Steuerungsschaltung (zum Beispiel ein Mikrocomputer) des Diebstahlschutzgeräts 20 davon abgehalten werden, periodisch in einen Schlafmodus einzutreten, das heißt, er kann nicht in einen Betriebsmodus niedrigen Leistungsverbrauchs eintreten sondern kontinuierlich so arbeiten, daß eine große Energiemenge verbraucht wird. Da dies für die Bordbatterie 10 eine Senke darstellen würde, kann es im Fall eines Motorrads, dessen Bordbatterie 10 eine relativ kleine Kapazität aufweist, ein Hauptproblem werden. Für den Fall, daß eine Lithiumionenbatterie als die interne Batterie 71 verwendet wird, kann ferner die Lebensdauer der internen Batterie 71 beeinträchtigt werden, wenn ein Laden unter Bedingungen hoher Temperatur von 40°C oder mehr oder unter Bedingungen niedriger Temperatur von –5°C oder weniger durchgeführt wird. Der interne Wandler 72 ist daher dazu ausgelegt, die interne Batterie 71 unter solchen Temperaturbedingungen nicht zu laden. Tatsächlich ist jedoch die Wahrscheinlichkeit, daß das Motorrad unter solchen Bedingungen hoher oder niedriger Temperatur verwendet oder aufbewahrt wird, hoch.

Das Bordladegerät 27 ist daher mit einer Steuerungseinheit 75 und einem Schalter 74 zum Herstellen und Unterbrechen der Verbindung mit dem Diebstahlschutzgerät 20 ausgestattet. Die Steuerungseinheit 75 schaltet den Schalter 74 AN in bestimmten Zeitintervallen, um den Ladungszustand der internen Batterie 71 zu prüfen. Zu allen anderen Zeitpunkten hält sie den Schalter 74 AUS. Dies ermöglicht der Steuerungsschaltung des Diebstahlschutzgeräts 20, in den Schlafmodus zu gehen, und vermeidet daher die Verschwendung von Leistung der Bordbatterie 10.

Das Bordladegerät 27 kann ferner mit einer Steuerungseinheit ausgestattet sein, die den Schalter 74 daran hindert, AN geschaltet zu werden, wenn die gemessene Temperatur außerhalb eines vorbeschriebenen Temperaturbereichs ist, wodurch ein Laden der internen Batterie 71 bei anderen als den zulässigen Temperaturen verhindert wird.

Die verwendete Steuerungseinheit 75 kann eine solche sein, die den Ladezustandsprüfvorgang so steuert, daß der Ladezustand der internen Batterie 71 bei normalen Intervallen (zum Beispiel einmal alle 36 Stunden) geprüft wird, das Prüfintervall verkürzt wird (zum Beispiel auf einmal alle 6 Stunden), wenn das Ergebnis in einer vorgegebenen Anzahl von aufeinanderfolgenden Prüfungen (zum Beispiel drei Prüfungen) ist, daß die Batterie nicht geladen werden kann, entschieden wird, daß die interne Batterie 71 oder das Diebstahlschutzgerät 20 fehlerhaft ist, wenn das Ergebnis in einer vorgegebenen Anzahl dieser Prüfungen (zum Beispiel fünf Prüfungen) aufeinanderfolgend angibt, daß die Batterie nicht geladen werden kann, und, wenn entschieden wurde, daß ein Fehler aufgetreten ist, durch den Anzeiger 21 oder das Absetzen eines hörbaren Alarms eine Warnung ausgegeben wird. Da ein Tag 24 Stunden hat, bedeutet die Tatsache, daß das normale Prüfintervall auf 36 Stunden eingestellt ist, daß, wenn zum Beispiel eine Ladezustandsprüfung während der Hitze eines Sommertags durchgeführt wird, die nächste Ladezustandsprüfung in der Kälte des Morgens durchgeführt wird. Als Ergebnis wird das Verhältnis von Ladezustandsprüfungen und Batterieladungen, die unter geeigneten Temperaturbedingungen durchgeführt werden, erhöht.

Die Steuerung des Ladezustandsprüfungsintervalls zum Bestimmen, ob die interne Batterie 71 geladen werden kann oder nicht, wird in weiteren Einzelheiten erklärt.

Das Prozessieren bei dieser Steuerung kann als eine Erfindung eines Batterieladeverfahrens oder eines Batterieladegeräts angesehen werden, das Ladezustandsprüfungen bei voreingestellten Intervallen unter der Steuerung einer mikrocomputer-basierten Steuerungseinheit 75, die eine Steuerungsverarbeitung in Übereinstimmung mit einem vorgegebenen Programm durchführt, ausführt.

Das Intervall zwischen Ladezustandsprüfungen und das Verfahren zum Steuern des Intervalls kann auf alle möglichen verschiedenen Arten definiert sein. Im folgenden werden typische Beispiele erklärt.

In der ersten Ausführungsform des Batterieladeverfahrens oder des durch eine Steuerungseinrichtung gesteuerten Batterieladegeräts führt das Verfahren oder das Ladegerät regelmäßig Batterieladegerätszustandsüberprüfungen bei vorgegebenen Intervallen durch. Das Intervall zwischen aufeinanderfolgenden Ladezustandüberprüfungsvorgängen ist so definiert, daß es von 24 Stunden (1 Tag) versetzt ist, so daß jeder Ladezustandüberprüfungsvorgang zu einem von dem vorhergehenden Zeitpunkt verschiedenen Zeitpunkt des Tages durchgeführt wird und so, daß sich die Zeitversätze während wiederholten Prüfvorgängen bei einem definierten Intervall anhäufen, so daß sie zu dem Zeitpunkt des Tages zurückkehren, zu dem der Prüfvorgang beim ursprünglichen Mal durchgeführt wurde.

Der Zeitversatz (das heißt, das Intervall) kann auf irgendeine beliebige Zeitdauer eingestellt sein. Er sollte jedoch unter Beachtung der Tatsache definiert werden, daß die Batterieladeeffektivität temperaturabhängig ist, das heißt, mit der Temperatur der Batterieumgebung variiert (wobei die Abhängigkeit besonders in dem Fall einer Lithiumionenbatterie stark hervortritt) und daß daher der optimale Ladezustand nicht detektiert werden kann durch wiederholtes Durchführen von Überprüfungen zu Zeitpunkten, zu denen die Ladeeffektivität am schlechtesten ist. Aus diesem Gesichtspunkt sollte das Intervall vorzugsweise auf einen Wert eingestellt sein, der durch Dividieren von 24 Stunden (1 Tag) durch eine ganze Zahl nicht kleiner als 2 erhalten wird. Unter diesen bevorzugten Intervallwerten (12, 8, 6,...) sind 6 Stunden besonders bevorzugt.

Im allgemeinen ist das Muster der Lufttemperaturänderung im Verlaufe eines Tages derart, daß die Temperatur knapp vor Sonnenaufgang am niedrigsten ist, danach zunehmend hin zu einem Spitzenwert irgendwo zwischen Mittag und Zwei am Nachmittag hin ansteigt, von nach Zwei hin zum frühen Abend hin sinkt und dann weiter bis früh am nächsten Morgen hin sinkt. Dieses tägliche Lufttemperaturänderungsmuster kann dahingehend gesehen werden, daß es in vier Sechs-Stunden-Zeitperioden unterteilt ist: Morgen, Mittag, Abend und Nacht. Indem das Intervall zwischen aufeinanderfolgenden Ladezustandsprüfvorgängen als ein Wert definiert wird, der durch Dividieren von 24 Stunden (1 Tag) durch eine ganze Zahl nicht kleiner als 2 erhalten wird, können daher die Prüfvorgänge während unterschiedlicher Zeitperioden durchgeführt werden, um eine durch die Batterietemperaturabhängigkeit bewirkte Tendenz zu vermeiden.

Wenn das Intervall kürzer als die 6 Stunden eingestellt ist, das heißt, kürzer als die Länge jeder Zeitperiode, werden zwei oder mehr Prüfvorgänge während jeder Zeitperiode wiederholt. Dies ist unnötig, weil die Lufttemperatur sich üblicherweise während ein und derselben Zeitperiode nicht viel ändert, und ist nachteilig, weil jeder Prüfvorgang die Kommunikationseinrichtung des Diebstahlschutzgeräts von dem Schlafmodus zu dem energiehungrigeren normalen Betriebsmodus schaltet, was der Bordbatterie eine stärkere Leistungsentnahme beaufschlagt. Aus diesem Gesichtspunkt und angesichts des Vorteils, daß Überprüfungen unter den charakteristischen Temperaturbedingungen der jeweiligen Zeitperioden durchgeführt werden können, ist es bevorzugt, die Intervalle zwischen aufeinanderfolgenden Ladezustandsprüfungen auf 6 Stunden einzustellen.

In einer weiteren Ausführungsform des Batterieladeverfahrens oder des durch die Steuerungseinrichtung gesteuerten Batterieladegeräts ist die Zeitperiode, während der jeder Prüfvorgang durchgeführt wird, relativ zu der vorangehenden versetzt durch Versetzen des Intervalls zwischen aufeinanderfolgenden Ladezustandsprüfvorgängen um weniger als 24 Stunden relativ zu der Pro-Ladung-Batterielebensdauer einer vorgegebenen Anzahl von Tagen (24 Stunden × Anzahl von Tagen), wobei das Intervall derart definiert ist, daß der Zeitpunkt des Tages, zu dem der Prüfvorgang durchgeführt wird, zu einem früheren nach einer vorgegebenen Anzahl von Prüfvorgängen, die einen Satz bilden, zurückkehrt. Wenn es als nicht notwendig angesehen wird, Prüfvorgänge in allen der vier Zeitperioden eines Tags durchzuführen, kann ein Prüfvorgang in zumindest einer der vier Zeitperioden durchgeführt werden.

In diesem Fall ist das Intervall vorzugsweise so definiert, daß der Versatz ein ganzzahliges Vielfaches von 6 Stunden ist.

In einer bevorzugten Ausführungsform des Batterieladeverfahrens oder des durch eine Steuerungseinrichtung gesteuerten Batterieladegeräts ist das Intervall zwischen aufeinanderfolgenden Ladezustandsprüfvorgängen so definiert, daß es eine Zeitperiode anders als ein ganzzahliges Vielfaches von 24 Stunden oder eine Zeitperiode anders als ein Teiler von 24 Stunden ist. Da dies ermöglicht, daß das wiederholte Durchführen von Testvorgängen zu verschiedenen Zeitpunkten eines Tages durchgeführt wird, kann eine durch die Batterietemperaturabhängigkeit bewirkte Tendenz vermieden werden.

Für den Fall einiger Steuerungseinheitkonfigurationen und auch für den Fall, daß das Diebstahlschutzgerät in einem Motorrad installiert ist, das intensiven Temperaturvariationen ausgesetzt ist, kann sich die Länge der Intervalle selbst aufgrund der Temperaturabhängigkeit der Steuerungseinheit (zum Beispiel ihrer Zeitgeberschaltung) ändern. In solchen Fällen wird der Zeitpunkt des Tages, zu dem die Prüfvorgänge durchgeführt werden, selbst dann ähnlich geändert, wenn das Intervall als ein Teiler von 24 Stunden definiert ist.

Wenn der Prüfvorgang feststellt, daß die Batterie geladen werden kann, wird ein Batterieladevorgang durchgeführt. Der Ladevorgang wird durchgeführt, während der Batteriespannungswert und der Stromwert überwacht werden, und kann bis zu einer vollen Ladung weitergeführt werden oder weitergeführt werden, bis die geladene Leistungsmenge im wesentlichen gleich der während des Prüfvorgangszeitintervalls konsumierten Leistungsmenge ist oder fortgeführt werden, bis die geladene Leistungsmenge im wesentlichen gleich der während der Zeitperiode einer Mehrzahl von Prüfvorgangsintervallen konsumierten Leistungsmenge ist. Wenn man den Fall vergleicht, bei dem ein Laden fortgeführt wird, bis die geladene Leistungsmenge im wesentlichen gleich der während des Prüfvorgangszeitintervalls verbrauchten Ladungsmenge wird, und den Fall, bei dem ein Laden fortgesetzt wird, bis die geladene Leistungsmenge im wesentlichen gleich der während der Zeitperiode einer Mehrzahl von Prüfvorgangsintervallen konsumierten Leistungsmenge ist, gewährleistet der letztere Fall besser, daß die Batterie nicht knapp an Leistung wird vor dem Ende des nachfolgenden Intervalls, trotz des Nachteils, daß keine zufriedenstellende Ladung erreicht werden kann aufgrund der ungeeigneten Temperatur (zu hoch oder zu niedrig) zu dem Zeitpunkt des Ladevorgangs.

Ausführungsformen, bei denen mehrere Typen von Intervallen definiert sind, einschließlich solchen mit normaler oder kürzerer als normaler Zeitperiode, werden nun konkret unter Bezugnahme auf 18 beschrieben.

Da, wenn das normale Intervall als 36 Stunden definiert ist, das Intervall um 12 Stunden (einen halben Tag) länger ist als ein Tag (24 Stunden), folgt, wie hinsichtlich Ausführungsform [1] in dieser Figur gezeigt, daß am Ende des ersten Intervalls 36 Stunden (ein und ein halber Tag) später der Versatz relativ zu dem Zeitpunkt des vorangehenden Vorgangs 12 Stunden ist, und am Ende des zweiten Prüfvorgangintervalls 72 Stunden (3 Tage) später der Zeitpunkt des Prüfvorgangs zu demjenigen beim Start zurückkehrt.

Während des Ladevorgangs, der den Prüfvorgang begleitet, werden der Spannungs- und der Stromwert der Batterie überwacht, um zu detektieren, ob ein ausreichendes Laden durchgeführt wurde oder nicht, und das Ergebnis der Detektion wird an die Steuerungseinheit 75 gesendet. Wenn die Steuerungseinheit 75 basierend auf den Detektionsergebnissen beurteilt, daß ein Laden während einer vorgegebenen Anzahl von aufeinanderfolgenden Intervallen nachfolgend dem letzten Zeitpunkt, zu dem ein Laden möglich war (die Anzahl von aufeinanderfolgenden Intervallen ist in dieser Ausführungsform Zwei, kann aber größer sein) unmöglich oder ungenügend war, werden die darauffolgenden Prüfvorgänge bei einem kürzeren Intervall durchgeführt. Wie zuvor erklärt ist das kürzere Intervall vorzugsweise 6 Stunden.

Wenn die Steuerungseinheit 75 anschließend basierend auf den Ergebnissen der Prüfvorgänge beurteilt, daß ein Laden während einer vorgegebenen Anzahl von aufeinanderfolgenden kurzen Intervallen (die Anzahl aufeinanderfolgender Intervalle ist in dieser Ausführungsform Zwei, kann aber eine andere Anzahl sein) unmöglich oder ungenügend war, entscheidet sie, daß die interne Batterie 71 oder das Diebstahlschutzgerät 20 fehlerhaft ist und implementiert eine angemessene Maßnahme, wie zuvor erklärt.

Wenn ein Laden im Verlauf der bei kurzen Intervallen wiederholt durchgeführten Prüfvorgänge möglich wird oder eine ausreichende Ladung erreicht wird bevor die vorgegebene Anzahl von Prüfvorgängen abgeschlossen wurde, stellt die Steuerungseinheit 75 den Prüfvorgang vorzugsweise auf das normale Intervall (36 Stunden) zurück.

Wie in bezug auf die Ausführungsform [2] in 18 gezeigt, folgt, wenn das normale Intervall als 30 Stunden definiert ist, da das Intervall um 6 Stunden (1/4 Tag) länger ist als ein Tag (24 Stunden), daß am Ende des zweiten Intervalls 60 Stunden (zwei und ein halber Tag) später der Versatz relativ zu dem Zeitpunkt des vorangehenden Vorgangs 12 Stunden ist, und am Ende des vierten Prüfvorgangintervalls 120 Stunden (5 Tage) später der Zeitpunkt des Prüfvorgangs zu demjenigen am Start zurückkehrt.

Ähnlich wie bei Ausführungsform [1] werden aufeinanderfolgende Prüfvorgänge bei einem kürzeren Intervall durchgeführt, wenn die Steuerungseinheit 75 beurteilt, daß ein Laden während einer vorgegebenen Anzahl von aufeinanderfolgenden Intervallen nachfolgend dem letzten Mal, zu dem ein Laden möglich war (die Anzahl von aufeinanderfolgenden Intervallen ist in dieser Ausführungsform Vier, kann aber größer sein) unmöglich oder ungenügend war. Wie zuvor erklärt, ist das kürzere Intervall vorzugsweise 6 Stunden.

Wenn die Steuerungseinheit 75 anschließend basierend auf den Ergebnissen der Prüfvorgänge beurteilt, daß ein Laden während einer vorgegebenen Anzahl von aufeinanderfolgenden kurzen Intervallen unmöglich oder ungenügend war, entscheidet sie, daß die interne Batterie 71 oder das Diebstahlschutzgerät 20 fehlerhaft ist und implementiert eine geeignete Maßnahme, wie zuvor erklärt. Wenn ein Laden möglich wird oder ein ausreichendes Laden im Verlauf der bei kurzen Intervallen wiederholt durchgeführten Prüfvorgängen erreicht wird, bevor die vorgegebene Anzahl von Prüfvorgängen abgeschlossen wurde, stellt die Steuerungseinheit 75 vorzugsweise den Prüfvorgang auf das normale Intervall (30 Stunden) zurück.

Vorgänge, die dem vorangehenden ähnlich sind, werden auch unter der Steuerung der Steuerungseinheit 75 im Fall der Ausführungsform [3] und der Ausführungsform [4] in 18 durchgeführt, bei denen das normale Intervall jeweils als 42 Stunden und 18 Stunden definiert ist.

Abhängig von dem Dunkelstromwert der drahtlosen Telekommunikationseinheit des Diebstahlschutzgeräts 20, der Batteriekapazität und anderer Faktoren kann das Intervall auf den relativ langen Wert von 42 Stunden, der durch Addieren von drei mal sechs Stunden, das heißt 18 Stunden, zu den 24 Stunden eines Tags erhalten wird, eingestellt werden. Alternativ kann er auf den relativ kurzen Wert von 18 Stunden eingestellt werden, der durch Subtrahieren von 6 Stunden von 24 Stunden erhalten wird.

Obwohl die vorliegende Erfindung so erklärt wurde, daß ein Diebstahlschutzgerät als ein Beispiel genommen wurde, kann die vorliegende Erfindung breit auf drahtlose Telekommunikationsgeräte, die durch eine Fahrzeugbordbatterie mit Leistung versorgt werden, angewendet werden. Insbesondere wenn ein System angepaßt wird, bei dem die das drahtlose Telekommunikationsgerät mit Leistung versorgende Batterie durch eine andere in dem Fahrzeug angebrachte Batterie geladen wird, verhindert die sich auf ein Ladungszustandsprüfintervall beziehende vorangehende Erfindung effektiv eine Verschwendung der anderen Bordbatterie und vermeidet so eine Beeinträchtigung der grundlegenden Funktion des Fahrzeugs.

Die vorangehende Prüfvorgangssteuerung kann auch als eine Erfindung eines Verfahrens oder eines Ladegeräts angesehen werden, das wiederholt Batterieladezustandsprüfvorgänge (einschließlich einer Beurteilung der Ladbarkeit und eines Batterieladevorgangs) bei vorgegebenen Intervallen durchführt, wobei das Verfahren und das Ladegerät in einer Steuerungseinrichtung zum Steuern des ersten bis vierten Zeitperiodensegments des Prüfvorgangs, die jedes aus einer durch Dividieren eines 24-Stunden-Tags in vier gleiche Segmente erhaltenen Sechs-Stunden-Zeiteinheit bestehen, einen ersten Modus, in dem ein Prüfvorgang pro einer Mehrzahl von Einheiten des Zeitperiodensegments (zum Beispiel 6 Einheiten) durchgeführt wird, und einen zweiten Modus, in dem ein Prüfvorgang pro einer kleineren Anzahl von Zeitperiodensegmenteinheiten (zum Beispiel einer Einheit) durchgeführt wird, einrichtet, und die Steuerungseinrichtung führt die Steuerung durch den ersten Modus durch, wenn sie beurteilt, daß ein Laden möglich war (normaler Zustand, bei dem ein Laden normal durchgeführt wurde) bei einem vorangehenden Prüfvorgang oder wenn sie beurteilt, daß die Anzahl von aufeinanderfolgenden vorangehenden Vorgängen, in denen der Zustand als nicht normal aufgefunden wurde, weniger als eine erste vorgegebene Anzahl von Vorgängen ist, und führt die Steuerung durch den zweiten Modus durch, wenn sie beurteilt, daß die Anzahl von aufeinanderfolgenden früheren Vorgängen, bei denen der Zustand als nicht normal aufgefunden wurde, gleich oder größer als die erste vorgegebene Anzahl von Vorgängen ist.

Das Verfahren oder das Ladegerät kann ferner eines sein, bei dem die Steuerungseinrichtung beurteilt, daß die zu ladende Batterie (Batterie oder Telekommunikationseinheit) fehlerhaft ist, wenn die Anzahl von Prüfvorgängen nach einem Ändern zu dem zweiten Modus, bei dem der Zustand als nicht normal aufgefunden wurde, größer als eine zweite vorgegebene Anzahl von Vorgängen wird.

Das Verfahren oder das Ladegerät kann ferner ein solches sein, bei dem die Steuerungseinrichtung, wenn bei einem Prüfvorgang beurteilt wird, daß ein Laden möglich ist, die Batterie vollständig lädt oder die Batterie mit einer Leistungsmenge lädt, die im wesentlichen gleich der Leistungsmenge ist, die während der Mehrzahl von vorangehenden Intervallen verbraucht wurde.

Wie vorangehend erklärt, ermöglicht es die vorliegende Erfindung, ein Diebstahlschutzgerät in einem Motorrad so zu installieren, daß es nicht entdeckt werden kann und von einer nicht-autorisierten Person demontiert werden kann, um das Diebstahlschutzgerät vor einer Beschädigung durch Isolation von einer Vibration zu schützen und es wasserdicht auszulegen, und um es dem Diebstahlschutzgerät zu ermöglichen, seine Funktionen auszuführen, während der in einem Motorrad zur Verfügung stehende begrenzte Raum effektiv genutzt wird.

Die Struktur zur Installation eines Diebstahlschutzgeräts für ein Motorrad der vorliegenden Erfindung ermöglicht ferner ein effektives Laden einer Batterie und macht es, insbesondere im Falle des Ladens einer Batterie einer drahtlosen Telekommunikationseinrichtung, die eine Bordbatterie verwendet, möglich, die Verschwendung von Leistung der Bordbatterie zu vermeiden, um die Verschwendung von Batterieleistung durch Vermeiden unnötigen Aufweckens der drahtlosen Telekommunikationseinrichtung aus dem Schlafmodus zu vermeiden und ein geeignetes Laden der Batterie der drahtlosen Telekommunikationseinrichtung zu realisieren.


Anspruch[de]
Eine Struktur zur Installation eines Diebstahlschutzgeräts, wobei die Struktur umfasst:

– eine in einem Motorrad auszubildende Aufnahme (5);

– einen in einem Motorrad auszubildenden Deckel (6) der geöffnet werden kann und der abgeschlossen werden kann, um die Aufnahme (5) zu sichern, und

– ein in der Aufnahme (5) installiertes Diebstahlschutzgerät (20), dadurch gekennzeichnet, dass:

– das Diebstahlschutzgerät (20) in der Lage ist, durch drahtloses Übertragen zumindest von identifizierender Information seine Position mitzuteilen; und durch

– ein Gehäuse (30) in der Aufnahme zum Halten des Diebstahlschutzgeräts (20), welches zumindest aus einem Abschnitt gebildet wird, das an einer aus nicht vibrierendem Material hergestellten Motorradkörperseite zu befestigen ist und einen transparenten Bereich (50) besitzt, durch den hindurch ein Anzeiger des Diebstahlschutzgeräts (20) betrachtet werden kann.
Eine Struktur gemäß Anspruch 1, bei der das Diebstahlschutzgerät (20) zwischen einer Wand der Aufnahme (5) und einer die Wand bedeckenden Auskleidungsschicht installiert ist. Eine Struktur gemäß Anspruch 1, bei der die Aufnahme (5) mit einer internen Aussparung ausgebildet ist, wobei das Diebstahlschutzgerät (20) in der Aussparung der Aufnahme (5) installiert ist und eine Öffnung der Aussparung mit einer Auskleidungsschicht bedeckt ist. Eine Struktur gemäß Anspruch 1, bei der das Diebstahlschutzgerät (20) an einer Seitenwand der Aufnahme (5) im wesentlichen in ihrer Mitte in Motorradlängserstreckungsrichtung befestigt ist. Eine Struktur gemäß Anspruch 1, wobei die Aufnahme (5) eine Box zum Aufnehmen von zwei Helmen ist und das Diebstahlschutzgerät (20) in einem Raum installiert ist, der zwischen den Räumen zur Aufnahme der Helme zur Verfügung steht. Eine Struktur gemäß einem der voranstehenden Ansprüche, bei der das Gehäuse (30) zum Halten des Diebstahlschutzgeräts (20) aus einem an der Motorradkörperseite zu befestigenden Halter (40) und einem an dem Halter (40) durch eine wasserdichte Struktur befestigbaren Deckel (50) aufgebaut ist, wobei zumindest ein Abschnitt des an der Motorradkörperseite zu befestigenden Halters (40) aus einem nicht vibrierenden Material besteht und der Deckel (50) einen transparenten Abschnitt besitzt, durch den hindurch ein Anzeiger des Diebstahlschutzgeräts (20) betrachtet werden kann. Eine Struktur gemäß einem der voranstehenden Ansprüche, bei der der Abschnitt des Gehäuses, der dem Motorradkörper zugewandt ist, mit einem Polstermaterial versehen ist. Eine Struktur gemäß einem der voranstehenden Ansprüche, wobei das Gehäuse (30) mit einem Eingriffselement (45) versehen ist und eine Schnur (26), welche das Diebstahlschutzgerät (20) und eine Bordbatterie (10) des Motorrads miteinander verbindet, aus dem Gehäuse (30) austritt, durch das Eingriffselement (45) geschlungen ist und zur Batterieseite weiterführt. Eine Struktur gemäß einem der voranstehenden Ansprüche, wobei das Gehäuse (30) ein zylindrisches Element (45) einschließlich eines Lochs umfasst, um es einer Schnur (26) zu ermöglichen, aus dem Gehäuse (30) auszutreten, wobei die Schnur (26) an dem Diebstahlschutzgerät (20) befestigt ist. Eine Struktur gemäß Anspruch 9, wobei das Diebstahlschutzgerät (20) eine interne Batterie (71) besitzt, die an ein Bordladegerät (27) mittels der Schnur (26), die durch einen Verbinder (25) mit dem Diebstahlschutzgerät (20) verbunden ist, angeschlossen ist, wobei das Bordladegerät (27) an eine Bordbatterie (10) anschließbar ist. Eine Struktur gemäß Anspruch 10, wobei die interne Batterie (21) über einen internen Wandler (73) an das Bordladegerät (27) angeschlossen ist. Eine Struktur gemäß Anspruch 11, wobei das Bordladegerät (27) mit einer Steuereinheit (75) und einem Schalter (74) zum Herstellen und Unterbrechen einer Verbindung zum Diebstahlschutzgerät (20) ausgerüstet ist. Eine Struktur gemäß einem der voranstehenden Ansprüche, wobei das Diebstahlschutzgerät (20) so angeordnet ist, dass es vor Sicht geschützt ist. Ein Motorrad einschließlich einer Struktur gemäß einem der voranstehenden Ansprüche. Ein Verfahren zum Installieren eines Diebstahlschutzgeräts (20) in einem Motorrad, welches in der Lage ist, durch drahtloses Übertragen zumindest von identifizierender Information seine Position mitzuteilen, wobei das Verfahren umfasst:

– Ausbilden einer Struktur einschließlich einer Aufnahme (5) und eines Deckels, der geöffnet werden kann und der geschlossen werden kann, um die Aufnahme (5) zu sichern, in einem Motorrad;

– Ausbilden eines Gehäuses (30) zum Halten des Diebstahlschutzgeräts (20), wobei das Gehäuse einen transparenten Abschnitt (50) zum Betrachten des Diebstahlschutzgeräts (20) besitzt; und

– Installieren des in dem Gehäuse (30) gehaltenen Diebstahlschutzgeräts (20) in der Aufnahme (5).






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