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Dokumentenidentifikation DE60213883T2 15.03.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001550563
Titel Konische Spitze aus Verbundkeramik
Anmelder Yamanaka, Kazue, Mitaka, Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Shimada, Nobuhiko, Tokyo, JP;
Yamanaka, Shizuo, Mitaka-shi Tokyo, JP
Vertreter TBK-Patent, 80336 München
DE-Aktenzeichen 60213883
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 25.11.2002
EP-Aktenzeichen 050036334
EP-Offenlegungsdatum 06.07.2005
EP date of grant 09.08.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.03.2007
IPC-Hauptklasse B43K 1/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse B43K 1/02(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG GEBIET DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine konische Spitze aus Verbundstoff, die aus einem keramischen Material hergestellt ist, zur Verwendung bei Füllhaltern oder anderen Schreibinstrumenten.

BESCHREIBUNG DES STANDES DER TECHNIK

Schreibinstrumente, wie z.B. Füllhalter, verwenden üblicherweise Spitzen mit einer hohen Haltbarkeit. Im Fall eines Füllhalters ist eine Spitze mit einer verschleißbeständigen Legierung mittels Schmelzen an der Spitze versehen, die mit einem Schlitz ausgebildet ist und rings um die vordere Spitze der Spitze an den Kannten poliert ist. Ein Beispiel einer derartigen bekannten Spitze ist eine in 1 dargestellte konische Spitze. In 1 zeigt das Bezugszeichen 100 eine Spitze, die einen spitzen Grundkörper 200 aus einem Kunstharz mit einer bestimmten Dicke und ein konvergierendes Teil 300 umfasst.

Der Spitzengrundkörper ist einstückig aus einem Kunstharz mittels Spritzgießen gegossen, und, wie in 2 dargestellt, weist er einen zylindrischen Grundabschnitt 201 und mehrere von einem Ende des Grundabschnitts 201sich erstreckende Kammzahnteile 202 auf. Diese Kammzahnteile 202 sind längs eines Umfangs angeordnet, der um eine Mittelachse der Spitze zentriert ist, und zwar in gleichen Abständen mit einem dazwischen ausgebildeten Schlitz 203. Der Grundabschnitt 201 weist einen Abschnitt 211 großen Durchmessers und einen Abschnitt 212 kleinen Durchmessers mit einem an einer Grenze dazwischen ausgebildeten abgestuften Abschnitts 213 auf. Die Kammzahnteile 202 sind jeweils im Querschnitt bogenförmig ausgebildet und erstrecken sich kontinuierlich von einem Ende des Abschnitts 211 großen Durchmessers des Basisabschnitts 201 und sind fortlaufend in Richtung des vorderen Endes abgeschrägt. Eine Basisabschnittsseitenhälfte jedes Kammzahnteils 202 erstreckt sich fast linear längs einer äußeren Umfangsfläche des Abschnitts 211 großen Durchmessers und eine vordere Endseitenhälfte ist nach innen geneigt, sodass sich die Kammzahnteile 202 fortlaufend der Mittelachse in Richtung des vorderen Endes annähern. Die Kammzahnteile 202 werden insgesamt nach innen näher zusammen gebracht, indem sie von ihrem äußeren Umfang in Richtung der Mittelachse gedrückt werden. D.h., die Basisendseitenhälften wirken miteinander in einer virtuellen zylindrischen Form zusammen, und die vorderen Endseitenhälften wirken in einer virtuellen konischen Form zusammen. Die Kammzahnteile 202 weisen halbkugelförmige getrennte Abschnitte 204 an ihren vorderen Enden auf, die, wenn sie zusammen gebracht werden, eine Halbkugel bilden. Die halbkugelförmigen getrennten Abschnitte 204 sind an ihren äußeren Rändern abgerundet.

Das konvergierende Teil 300 ist, wie in 1 dargestellt, zylindrisch ausgebildet, und kann über einen mittleren Abschnitt des spitzen Grundkörpers 200aufgesetzt werden. Das konvergierende Teil 300 weist eine innere Umfangsstruktur zum Zusammendrücken der Kammzahnsteile 202 in Richtung der Mittelachse auf, sodass sie zu einer konischen Form konvergieren, die fortlaufend zum vorderen Ende hin im Durchmesser abnimmt.

Die Spitze 100 weist den spitzen Grundkörper 200 und das konvergierende Teil 300 mit der obigen Konstruktion als Bestandteile auf. Das konvergierende Teil 300 ist auf den spitzen Grundkörper 200 von seinem vorderen Ende her aufgesetzt und passt eng über den Umfang des spitzen Grundkörpers 200, sodass die innere Umfangsstruktur des konvergierenden Teils 300 die Kammzahnsteile 202 von außen in Richtung der Mittelachse drückt. Unter einem gleichförmigen Druck des konvergierenden Teils konvergieren die Basisendseitenhälften in einer fast zylindrischen Geometrie ohne Versetzung und die Frontendseitenhälften konvergieren ebenfalls in einer fast konischen Geometrie ohne Versetzung, wobei deren Durchmesser fortlaufend in Richtung des vorderen Endes abnehmen. Hierdurch treten die benachbarten Kammzahnteile 202 miteinander in Eingriff und bringen die halbkugelförmigen getrennten Abschnitte 204 an ihren vorderen Enden zur Ausbildung einer glatten Halbkugelschreibspitze 400 ohne Wellen zusammen. In diesem Zustand werden Tintenzuführwege 500, kapillarähnliche Spalte, zwischen den gegenüberliegenden Seitenabschnitten der Kammzahnteile 202 ausgebildet.

Bei der oben beschriebenen Spitze 100 gleiten die halbkugelförmigen getrennten Abschnitte 204 an den freien Enden der Kammzahnteile 202 relativ zueinander, wenn die halbkugelförmige Schreibspitze 400 gegen eine Oberfläche eines Schreibpapiers mit einer gewinkelten Füllhalterachse gedrückt wird und verformen sich elastisch zur Vergrößerung eines Außendurchmessers eines Halbkugelabschnitts an der Spitze. Wenn die Druckkraft aufgehoben wird, nimmt die vordere Spitze der Spitze aufgrund ihrer Elastizität ihre ursprüngliche Form wieder ein. Dieses Verhalten ermöglicht, dass die Spitze auf einer Papierfläche in jeder Richtung schreibt, auch wenn die Spitze um die Füllhalterachse gedreht wird, sodass bei irgendeiner Position der vorderen halbkugelförmigen Spitze und bei jedem Winkel geschrieben werden kann. Weiter kann die Dicke einer Linie durch Einstellen des Schreibdrucks verändert werden, sodass der Schreiber verschiedene Buchstabenarten mit sich ändernder Liniendicke schreiben kann, wie sie mittels eines Schreibpinsels erzeugt werden.

Die üblichen konischen Spitzen haben jedoch die folgenden Probleme.

  • (1) Da der Spitzengrundkörper in Form eines Satzes von Kammzahnteilen ausgebildet ist, die zusammen eine konische Form aufweisen, besteht eine komplexe Geometrie, wodurch die Spritzformen komplex und teuer sind, sodass eine Massenproduktion unmöglich ist.
  • (2) Da der Spitzengrundkörper in Form eines Satzes von Kammzahnteilen ausgebildet ist, die zusammen eine konische Form aufweisen, kann eine Überprüfung zur Feststellung, ob die Kammzahnteile die vorbestimmte Dimensionsgenauigkeit aufweisen, nur nach dem Zusammenbau der Kammzahnteile zu einem fertigen Produkt durch Aufsetzen des Rings über sie stattfinden.
  • (3) Um ein glattes Schreibgefühl zu erzeugen, muss die Außenfläche des vorderen Spitzenabschnitts abgerundet sein. Die äußeren Oberflächenränder werden mittels Trommelpolieren abgerundet. Während dieses Verfahrens überschneiden sich die Kammzahnteile miteinander an ihren Schlitzabschnitten, sodass es erforderlich ist, dass durchgeführte Abrunden in der Mitte des Verfahrens zu überprüfen. Dies vermindert den Wirkungsgrad des Abschrägens oder Abrundens.
  • (4) Zur Herstellung der Spitze des Füllhalters eines Endprodukts nach dem Abrunden ist es erforderlich, einen Ring (konvergierendes Teil) über die vorderen Endabschnitte der kammzahnartig geteilten Spitze zu schieben. Dieses Aufsetzen des Rings unter Verwendung einer automatischen Zusammenbaumaschine führt dazu, dass die kammzahnähnlichen geformten Teile des spitzen Grundkörpers an den Schlitzabschnitten sich überschneiden und der Spitzengrundkörper ist nicht bei einer automatischen Zuführvorrichtung, z.B. einer Teilezuführung richtig positioniert. Das Aufsetzen des Rings muss daher von Hand durchgeführt werden.

Bei den üblichen oben beschriebenen Spitzen werden keramische Spitzen als sehr widerstandsfähige Spitzen angesehen. Beispiele von keramischen Spitzen sind in den japanischen Gebrauchsmustern Nr. 60-8085, 60-109979 und 1-86578 sowie in der japanischen Patentschrift Nr. 1-146797 beschrieben. Derartige vorgeschlagene keramische Spitzen weisen eine Konstruktion auf, bei der ein Spitzenkörper einer Keramikplatte mit einem Schlitz ausgebildet ist, wobei seine Spitze abgerundet ist, oder wobei ein stangenähnlicher Spitzenkörper mit einer sich in Längsrichtung erstreckenden durchgehenden Öffnung als Tintenzuführöffnung zur Zuführung der Tinte zu der Spitze ausgebildet ist.

Die üblichen Keramikspitzen haben jedoch folgende Nachteile. Obwohl die Keramikspitze eine Nut oder eine durchgehende Öffnung zur Zuführung der Tinte aufweist, passt sich die Nut oder die durchgehende Öffnung nicht an eine Änderung der Tintenviskosität oder eines Tintenschaums an, da sie hart ist und sich nicht wie eine plattenähnliche gestanzte Metallspitze verbiegt, was zu einer Unterbrechung der Tintenzuführung führt. Feiner Staub und Papierstaub durch die Berührung der Schreibspitze und einer Papierfläche kann einen Tintenweg in dem spitzen Körper verstopfen. Da die Spitze keine Vorkehrungen zum Reinigen aufweist, wird die Schreibleistung unstabil, Diese Probleme sind der Hauptgrund, dass Keramikspitzen, obwohl sie ein verschleißbeständiges Material verwenden, sich praktisch nicht bewert haben, und dass Füllhalter mit einer Keramikspitze sich nicht als praktische Schreibinstrumente auf dem Markt durchgesetzt haben.

US-A-5 957 610 offenbart eine konische Spitze aus Verbundkeramik mit den Merkmalen des Oberbegriffs von Anspruch 1 dieser Spezifikation.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung sieht eine konische Spitze aus Verbundkeramik vor, die folgendes aufweist: einen Spitzengrundkörper, der einen zylindrischen Grundabschnitt, eine Vielzahl von Kammzahnteilen, die an einem Ende des Grundabschnitts entlang eines Umfangs ausgebildet ist, und die an einer Mittelachse der Spitze zentriert ist, wobei die Kammzahnteile in Richtung ihrer vorderen Enden zunehmend konvergieren können und zusammenwirken, um eine virtuelle konische Form auszubilden, und eine Vielzahl von halbkugelförmigen getrennten Abschnitten aufweist, die an den vorderen Enden der Kammzahnteile ausgebildet ist, wobei die kugelförmigen getrennten Abschnitte konvergieren können und zusammenwirken, um einen virtuellen halbkugelförmigen Spitzenabschnitt auszubilden; und einen konvergierenden Teil, der zylindrisch ausgebildet ist und über einen äußeren Umfang des Spitzengrundkörpers angeordnet werden kann, um zu der Vielzahl von Kammzahnteilen und ihren halbkugelförmigen getrennten Abschnitten zu konvergieren; wobei jedes von den Kammzahnteilen ein vorderes Teil an seiner vorderen Endseite und ein hinteres Teil an seiner hinteren Endseite aufweist; wobei der vordere Teil aus einem keramischen Material ausgebildet ist; wobei der hintere Teil elastisch verformbar aus einem Kunstharz oder einem metallischen Material ausgebildet ist; wobei der Spitzengrundkörper durch das konvergierende Teil konvergierend ist, um einen Tintenführungsweg zwischen jedem Kammzahnteil auszubilden, und um auch eine kugelförmige Schreibspitze an seinem vorderen Ende auszubilden.

Mit dieser Konstruktion, da das Ende (die Spitze) der Spitze (des Spitzenabschnitts) aus einem keramischen Material ausgebildet ist, kann nicht nur die Spitze einen hohen Verschleißwiderstand und daher eine verbesserte Lebensdauer aufweisen, sondern sie kann auch ein gleichmäßiges Schreibgefühl zur Verfügung stellen und gleichmäßige Schreiblinien erzeugen. Da die halbkugelförmigen getrennten Abschnitte der Schreibspitze relativ zueinander versetzt sind und sich als ein Ganzes elastisch als ein Ergebnis einer elastischen Verformung der hinteren Teile gemäß dem aufgebrachten Schreibdruck verformen, kann das Schreibende (die Schreibspitze) der Spitze (des Spitzenabschnitts), obwohl sie aus einem harten keramischen Material hergestellt ist, eine Unterbrechung einer Tintenzufuhr verhindern, die andererseits durch eine Veränderung einer Tintenviskosität aufgrund eines Austrocknens einer Tinte oder durch einen ausgetrockneten Tintenrand verursacht werden kann. Weiter kann, wenn Schmutz oder Papierstaub an Tintenwegen anhaftet, das vorstehend beschriebene Verhalten der Schreibspitze diesen zuverlässig entfernen, wodurch ein stetiger Schreibvorgang sichergestellt ist. Außerdem ermöglicht die elastische Verformung der Schreibspitze ein sanftes Berühren eines Papiers und erlaubt es der Spitze, mit einem beliebigen Winkel auf einer Papierfläche und, selbst wenn die Spitze um die Stiftachse gedreht wird, mit einer beliebigen Position an dem halbkugelförmigen Spitzenabschnitt zu schreiben. Es ist ferner durch Einstellen des Schreibdrucks möglich, eine dicke oder dünne Linie zu zeichnen.

Die kennzeichnenden Merkmale der vorliegenden Erfindung sind nachstehend zusammengefasst.

Erstens ist die Anzahl von Kammzahnteilen des Spitzengrundkörpers zwischen fünf bis acht festgelegt.

Zweitens sind der Grundabschnitt und der hintere Teil von jedem Kammzahnteil einstückig aus einem synthetischen oder metallischen Material ausgebildet.

Drittens ist eine von Eingriffsflächen des vorderen Teils und des hinteren Teils mit einem Eingriffsvorsprung und die andere Eingriffsfläche mit einer Eingriffsvertiefung vorgesehen. Der Eingriff zwischen diesem Eingriffsvorsprung und dieser Vertiefung verbindet das vordere Teil und das hintere Teil.

Wie vorstehend beschrieben ist, da das Ende der Spitze aus einem keramischen Material hergestellt ist, hat die Spitze einen hohen Verschleißwiderstand und eine Lebensdauer und ermöglicht ein gleichmäßiges Schreibgefühl und erzeugt gleichmäßige Schreiblinien. Weiter kann, da die halbkugelförmigen geteilten Abschnitte der Schreibspitze relativ zueinander versetzt sind und sich als ein Ganzes als ein Ergebnis einer elastischen Verformung der hinteren Teile gemäß dem aufgebrachten Schreibdruck elastisch verformen, das Schreibende der Spitze, obwohl sie aus einem harten keramischen Material hergestellt ist, eine Unterbrechung einer Tintenzufuhr verhindern, die andererseits durch eine Veränderung einer Tintenviskosität aufgrund eines Austrocknens einer Tinte oder durch einen ausgetrockneten Tintenrand verursacht werden kann. Weiter kann, wenn Schmutz oder Papierstaub an Tintenwegen anhaftet, das vorstehend beschriebene Verhalten der Schreibspitze diesen zuverlässig entfernen, wodurch ein stetiger Schreibvorgang sichergestellt ist. Außerdem ermöglicht die elastische Verformung der Schreibspitze ein sanftes Berühren eines Papiers und ermöglicht es der Spitze, mit einem beliebigen Winkel auf einer Papierfläche und, selbst wenn die Spitze um die Stiftachse gedreht wird, mit einer beliebigen Position an dem halbkugelförmigen Spitzenabschnitt zu schreiben. Es ist ferner durch Einstellen des Schreibdrucks möglich, eine dicke oder dünne Linie zu zeichnen.

Daher ist es eine erste Aufgabe dieser Erfindung, die Struktur der konischen Spitze zu vereinfachen, um eine signifikante Verbesserung einer Produktivität zu realisieren, während die Kosten deutlich reduziert werden.

Eine zweite Aufgabe dieser Erfindung ist es, den Herstellungsprozess eines konischen Stifts zu verbessern, um Produktivitätsverbesserungen und Kostenreduktionen zu realisieren.

Eine dritte Aufgabe dieser Erfindung ist es, eine konische Spitze aus Verbundkeramik vorzusehen, die eine Lebensdauer des Schreibendes der Spitze verbessern kann, und die ferne einem Schreiber ein gleichmäßiges Schreibgefühl ermöglicht, und die gleichmäßige Schreiblinien erzeugt.

Eine vierte Aufgabe dieser Erfindung ist es, eine konische Spitze aus Verbundkeramik vorzusehen, die, obwohl das Ende der Spitze aus einem harten keramischen Material hergestellt ist, ein sanftes Berühren eines Papiers ermöglicht, und die der Spitze erlaubt, mit einem beliebigen Winkel auf einer Papierfläche und, selbst wenn die Spitze um die Stiftachse gedreht wird, mit einer beliebigen Position an dem halbkugelförmigen Spitzenabschnitt zu schreiben.

Diese Aufgaben und Vorteile der vorliegenden Erfindung sind aus der nachstehenden Beschreibung ihrer bevorzugten Ausführungsbeispiele in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen besser ersichtlich.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist eine Perspektivansicht einer herkömmlichen konischen Spitze.

2 ist eine Perspektivansicht, die einen Spitzengrundkörper der herkömmlichen konischen Spitze zeigt.

3 ist eine Perspektivansicht einer konischen Spitze aus Verbundkeramik gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

4 ist eine Perspektivansicht eines Spitzengrundkörpers der Spitze,

5 ist eine Explosionsperspektivansicht eines Spitzengrundkörpers der Spitze.

6 ist eine quer verlaufende Schnittansicht von hinteren Teilen, die an dem Spitzengrundkörper der Spitze montiert sind.

7 ist eine Teilschnittansicht eines einzigen vorderen Teils, das an dem Spitzengrundkörper der Spitze montiert ist,

8 ist eine Teilschnittansicht eines einzigen vorderen Teils, das an dem Spitzengrundkörper der Spitze montiert ist.

9 ist eine Explosionsperspektivansicht des Spitzengrundkörpers der Spitze.

10 ist eine Explosionsperspektivansicht einer Variation des konvergierenden Teils, das an der Spitze verwendet wird.

11 ist eine Perspektivansicht eines Schreibendes der Spitze.

12 ist eine Schnittansicht des Schreibendes der Spitze.

13 ist eine Perspektivansicht, die eine konische Spitze aus Verbundkeramik (einen Spitzengrundkörper) gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zeigt.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE

3 zeigt eine gesamte Konstruktion einer konischen Spitze aus Verbundkeramik (nachstehend zur Vereinfachung als Spitze bezeichnet) gemäß dieser Erfindung, In 3 bezeichnet Bezugszeichen 31 eine Spitze, die einen Spitzengrundkörper 32 und ein konvergierendes Teil 33 aufweist.

Der Spitzengrundkörper 32, wie in 4 gezeigt ist, weist einen zylindrischen Grundabschnitt 46, eine Vielzahl von Kammzahnteilen 36 und eine Vielzahl von halbkugelförmigen getrennten Abschnitten 37 auf. Die Kammzahnteile 36 sind an einem Ende von dem Grundkörper 46 entlang einem Umfang zentriert an der Mittelachse der Spitze mit gleichen Abständen angeordnet und sind konstruiert, um in der Richtung zu dem vorderen Ende zunehmend konvergieren und zusammenwirken zu können, um einen annähernd konischen Spitzenkörper auszubilden. Die halbkugelförmigen getrennten Abschnitte 37 sind an den vorderen Enden der Kammzahnteile 36 ausgebildet und können gemeinsam zusammenwirken, um eine virtuelle halbkugelförmige Spitze auszubilden. Der Spitzengrundkörper 32 weist fünf bis acht Kammzahnteile 36 auf. Diese Kammzahnteile 36 weisen jeweils ein vorderes Teil 39 einschließlich des halbkugelförmigen getrennten Abschnitts 37 und ein hinteres Teil 50 an der Hinterseite des vorderen Teils 39 auf. Das vordere Teil 39 und das hintere Teil 50 sind mit nahezu gleichen Längen festgelegt.

Wie in 5 gezeigt ist, sind der Grundabschnitt 46 und die hinteren Teile 50 der Kammzahnteile 36 durch Spritzgießen aus einem elastischen Kunstharz einstückig ausgeformt. Der Grundabschnitt 46 weist einen Abschnitt 47 mit großem Durchmesser und einen Abschnitt 48 mit kleinem Durchmesser mit einem gestuften Abschnitt 49 auf, der an deren Grenze ausgebildet ist, Die hinteren Teile 50 der Kammzahnteile 36, wobei jedes im Querschnitt wie ein Bogen geformt ist, sind mit gleichen Abständen entlang einem äußeren Umfang von einer Endfläche des Abschnitts 47 mit großem Durchmesser des Grundabschnitts 46 angeordnet und stehen nahezu parallel zu der Mittelachse geradlinig vor. Zwischen jedem hinteren Teil 50 ist ein Schlitz 38 vorgesehen, Die hinteren Teile 50 bilden daher getrennte Segmente eines virtuellen zylindrischen Körpers, wie in 6 gezeigt ist, und sind im Querschnitt gekrümmt und einstückig mit dem Grundabschnitt 46 verbunden. In dieser Gestaltung bilden die hinteren Teile 50 jeweils eine auskragende Platte mit ihrem Grenzabschnitt, der an dem Grundabschnitt 46 angrenzt, der als ein festes Ende dient. In anderen Worten weisen die hinteren Teile 50 die gleiche Struktur wie ein auskragender Stab mit einem festen Ende auf. Daher sind in dem normalen Zustand eines einstückig ausgeformten Produkts des Grundabschnitts 46 und der fünf bis acht hinteren Teile 50 die hinteren Teile 50 voneinander beabstandet. Diese hinteren Teile 50 sind durch Aufbringen einer Druckkraft von deren äußeren Umfang in Richtung der Mittelachse in einer im Allgemeinen zylindrischen Form konvergierend. Weiter sind, wie in 5 gezeigt ist, die hinteren Teile 50 an der vorderen Endseite mit Eingriffsnuten 40 zum Verbinden der vorderen Teile 39 ausgebildet. Jede Eingriffsnut 40 ist wie ein verkehrter Buchstabe T im Querschnitt geformt und erstreckt sich axial von dem vorderen Ende des hinteren Teils 50 über eine Distanz von ungefähr einem Drittel der gesamten Länge des hinteren Teils 50, Die Eingriffsnuten 40 weisen jeweils eine schmale Nut 53 an der äußeren Umfangsseite und eine weite Nut 54 an der inneren Umfangsseite auf, wie in 6 gezeigt ist.

Wie in 5 gezeigt ist, ist das vordere Teil 39 von jedem Kammzahnteil 36 einstückig mit dem halbkugelförmigen getrennten Abschnitt 37 ausgebildet und aus einem keramischen Material hergestellt. Das keramische Material (Pulver aus Zirkonerde, Aluminiumoxid, Siliziumnitrid und Siliziumkarbid) ist unter Druck durch Formpressen oder Spritzgießen in einem einstückigen Körper ausgeformt, der dann mit hohen Temperaturen von 1300°C bis 1500°C gebrannt wird. Die vorderen Teile 39 sind im Querschnitt bogenförmig ausgebildet, wie in 7 gezeigt ist, so dass sie durchgehend mit den zugeordneten hinteren Teilen 50 verbunden sind. Die vorderen Teile 39 sind ferner ausgebildet, um zunehmend in Richtung des vorderen Endes spitz zusammenlaufend zu sein, und neigen sich in einer Richtung, in der sie sich zunehmend zu der Mittelachse in Richtung des vorderen Endes nähern. Die halbkugelförmigen getrennten Abschnitte 37 an der Spitze bilden jeweils eines von fünf bis acht geteilten Segmenten des halbkugelförmigen Abschnitts. Weiter sind äußere Flächenecken von jedem halbkugelförmigen getrennten Abschnitt 37, das heißt Ecken, die durch eine äußere Fläche des halbkugelförmigen getrennten Abschnitts 37 und seinen Seitenflächen ausgebildet sind, durch Strahlen, Trommelpolieren und Polieren poliert, um diese abzurunden (oder um ihnen eine R-Fläche zu geben), so dass sich die halbkugelförmigen getrennten Abschnitte 37 nicht an einer Papierfläche verhaken, wenn sie mit dieser in Berührung kommen. Das Abrunden der äußeren Flächenecken der halbkugelförmigen getrennten Abschnitte 37 kann durch Trommelpolieren vor oder nach einem Verbinden der vorderen Teile 39 mit den hinteren Teilen 50 ausgeführt werden.

Die vorderen Teile 39 weisen jeweils an der hinteren Endseite einen Eingriffsvorsprung 43 auf, der mit der zugeordneten Eingriffsnut 40 des hinteren Teils 50 eingreifen kann. Der Eingreifsvorsprung 43 weist einen Querschnitt auf, der wie ein umgekehrter Buchstabe T geformt ist, der mit dem Querschnitt der Eingriffsnut 40 des hinteren Teils 50 übereinstimmt und, wie in 8 gezeigt ist, einen schmalen Eingriffsvorsprungsabschnitt 55, der an der äußeren Umfangsseite des hinteren Teils 50 in die schmale Nut 53 eingreifen kann, und einen weiten Eingriffsvorsprungsabschnitt 56 aufweist, der an der inneren Umfangsseite des hinteren Teils 50 in die weite Nut 54 eingreifen kann. Wie in 9 gezeigt ist, ist der Eingriffsvorsprung 43 jedes vorderen Teils 39 vor und ausgerichtet mit der zugeordneten Eingriffsnut 40 des hinteren Teils 50 platziert und wird in die Eingriffsnut 40 zum sicheren Eingriff gedrückt. Das auf diese Weise verbundene vordere Teil 39 entspricht der Erweiterung von jedem hinteren Teil 50. Dieser Verbindungsvorgang wird hauptsächlich durch eine Maschine zum Verbinden ausgeführt, kann aber auch manuell durchgeführt werden.

Wie vorstehend beschrieben ist, wirken die hinteren Teile 50 eines Kunstharz und die vorderen Teile 39 aus Keramik zusammen, um fünf bis acht Verbundkammzahnteile 36, die an einem Umfang und zentriert zu der Mittelachse angeordnet sind, mit einem vorbestimmten Spalt zwischen ihnen auszubilden. In dem normalen Zustand sind daher die Kammzahnteile 36 voneinander beabstandet. Das keramische vordere Teil 39 ist als ein Ganzes hart und biegt sich nicht, aber da es mit dem elastischen hinteren Teil 50 zusammenwirkt, das aus Kunstharz ausgeformt ist, erlaubt das Drücken oder Heben des Kammzahnteils 36 in Richtung der Mittelachse oder von dieser weg, dass das vordere Teil 39 der Biege- oder Ablenkbewegung des hinteren Teils 50 folgt.

In dem Spitzengrundkörper 32 ist eine Vielzahl von Kammzahnteilen 36 entlang eines Umfangs mit vorbestimmten Abständen (Schlitzen 38) angeordnet und werden relativ geöffnet oder beabstandet voneinander an der hinteren Endseite gehalten, eher als sie in einer annähernd konischen Form konvergierend sind. Diese Gestaltung ermöglicht den vorderen Teil 39, einfach an den hinteren Teilen 50 der Kammzahnteile 36 gesichert zu werden, wobei ein ausreichender Raum zwischen jedem hinteren Teil 50 vorhanden ist, um den Verbindungsvorgang zu erleichtern. Bei der Herstellung des Spitzengrundkörpers 32 erleichtert diese Gestaltung auch die Produktion von Matrizen. Insbesondere ist, da die Abstände der hinteren Teile der Kammzahnteile 36 durch die Schlitze 38 in einer vorbestimmten Größe gehalten werden, es möglich, eine ausreichende Dimension zu sichern, die beim Spritzgießen und der Matrizenherstellung verwendet wird, wie zum Beispiel Stärken und Weiten von ausgerundeten Vorsprüngen in Kavitäten, um einen vorbestimmten Spritzdruck zu widerstehen, und um eine erforderliche Matrizenfestigkeit vorzusehen. Weiter, da die vorderen Enden der vorderen Teile 39 eine Schreibspitze 34 bilden, müssen Ecken des vorderen Endes von jedem vorderen Teil 39 abgerundet sein. Durch den Vorteil der voneinander beabstandeten Anordnung der halbkugelförmigen getrennten Abschnitte 37an den vorderen Enden der Kammzahnteile 36 können die äußeren Flächenecken von jedem halbkugelförmigen getrennten Abschnitt 37 durch Strahlen, Trommelpolieren und Polieren einfach poliert werden, damit die Ecken abgerundet und gleichmäßig sind, Dies entfernt Ecken von jedem von den halbkugelförmigen getrennten Abschnitten 37, die konvergierend sind, um eine halbkugelförmige Schreibspitze auszubilden. Als Ergebnis kann verhindert werden, dass die Schreibspitze, wenn sie in Berührung mit der Papierfläche gebracht wird, in das Papier einhakt, und somit kann ein gleichmäßiges Schreibverhalten verbessert werden.

Das konvergierende Tei 33, wie in 3 gezeigt ist, ist auch als ein Mundteil ausgebildet, um die Spitze 31 an einem Körperabschnitt 45 eines Stiftschafts 35 zu befestigen. Dieses konvergierende Teil 33 oder das Mundstück ist aus Kunstharz einstückig ausgebildet und weist an seinem inneren Umfang einen Befestigungsabschnitt, der zu dem Grundabschnitt 46 des Spitzengrundkörpers 32 korrespondiert, und einen Drosselabschnitt auf. Ein innerer Durchmesser des Drosselabschnitts ist so festgelegt, um die hinteren Teile 50 der Kammzahnteile 36 des Spitzengrundkörpers 32 anzudrücken, damit die hinteren Teile 50 in eine virtuelle zylindrische Form, die vorderen Teile 39 in eine virtuelle konische Form und die halbkugelförmigen getrennten Abschnitte 37 in eine virtuelle halbkugelförmige Form konvergieren (das heißt, der innere Durchmesser ist kleiner als der Durchmesser eines äußeren Umfangs der hinteren Teile 50 der Kammzahnteile 36 in einem normalen Zustand festgelegt). Dieses konvergierende Teil 33 kann aus einem Metallrohr ausgebildet sein, wie in 10 gezeigt ist. In diesem Fall ist das konvergierende Teil 33 zylindrisch ausgebildet, so dass es über einen Zwischenabschnitt des Spitzengrundkörpers 32 befestigt werden kann, und weist eine gestufte Struktur an seinem inneren Umfang auf, der die Kammzahnteile 36 in Richtung der Mittelachse drücken kann, damit sie in einer konischen Form konvergieren, die in Richtung des vorderen Endes im Durchmesser zunehmend abnimmt.

Die Spitze 31 weist den vorstehend beschriebenen Spitzengrundkörper 32 und das konvergierende Teil 33 als grundlegende Teile auf. Um sie zusammenzubauen, wird das konvergierende Teil 33 von der Vorderseite über den Umfang des Spitzengrundkörpers 32 bis es gegen den gestuften Abschnitt 49 anstößt geschoben, wie in 3 und 10 gezeigt ist. In diesem Fall ist das konvergierende Teil 33 an den hinteren Teilen 50 der fünf bis acht Kammzahnteile 36 des Spitzengrundkörpers 32 befestigt, um durch seinen vorderen inneren Umfang die hinteren Teile 50 der Kammzahnteile 36 von deren äußeren Umfang in Richtung der Mittelachse zu drücken, und um sie dadurch mit einem gleichmäßigen Druck zu konvergieren. Das heißt, die Kammzahnteile 36 sind unter einem Druck, der nach innen gerichtet ist, in Richtung des vorderen Endes mit den hinteren Teilen 50 konvergierend, die von annähernd mittigen Abschnitten der Kammzahnteile 36 zu den hinteren Enden reichen, wobei sie in einer virtuellen zylindrischen Form ohne Verformungen und mit den vorderen Teilen 39 konvergierend sind, die von annähernd mittigen Abschnitten der Kammzahnteile 36 zu den vorderen Enden reichen, wobei sie in einer nicht verformten virtuellen konischen Form konvergierend sind, die zunehmend im Durchmesser abnimmt. Somit sind die angrenzenden Kammzahnteile 36 miteinander elastisch in Eingriff und, wie in 11 und 12 gezeigt ist, werden die Zwischenabschnitte an beiden Seiten von jedem Kammzahnteil 36, das heißt, Spalte zwischen den angrenzenden Kammzahnteilen 36, in Richtung des vorderen Endes schmaler, um Kapillarschlitze auszubilden, die als Tintenführungswege 44 wirken. Die angrenzenden halbkugelförmigen getrennten Abschnitte 37 an dem vorderen Ende werden miteinander ohne Spalt zwischen ihnen in Kontakt gebracht, um dadurch eine gleichmäßige, halbkugelförmige Schreibspitze 34 ohne Schwankungen auszubilden. Die Schreibspitze 34, die aus einer Vielzahl von vorderen Enden von Kammzahnteilen 36 hergestellt ist, sieht im Querschnitt wie Blütenblätter aus. Ein Umfeld der Schreibspitze 34 bildet einen Schreibabschnitt aus, der berührend mit einer Papierfläche zum Schreiben platziert ist. Wie in 12 gezeigt ist, ist ein Tintenzufuhrkern 52 in einem hohlen Raum in dem Spitzengrundkörper 32 so eingebaut, dass er bis zu seinem vorderen Ende berührend mit der inneren Fläche des Spitzengrundkörpers 32 ist. Tinte wird durch den Tintenzufuhrkern 52 zu der inneren Fläche des Spitzengrundkörpers 32 zugeführt, von dem die Tinte weiter durch Kapillarschlitze oder Tintenführungswege 44 zu der äußeren Fläche des Spitzengrundkörpers und zu einer äußeren Fläche des halbkugelförmigen Spitzenabschnitts nach außen gezogen wird. Wenn die halbkugelförmige Schreibspitze 34 eine Papierfläche berührt, wird die Tinte auf die Papierfläche übertragen, wodurch somit ein Schreibvorgang ermöglicht wird. Um die Tintenbewegung von dem Tintenzufuhrkern, der innerhalb des vorderen Endes einer inneren Fläche der Spitze 31 eingebaut ist, zu dem vorderen Ende einer äußeren Fläche zu erleichtern, muss der konvergierende Abschnitt mit positiven Spalten vorgesehen sein (zwischen Zwischenflächen der angrenzenden, konvergierenden vorderen Enden). Es ist daher wünschenswert, dass die angrenzenden vorderen Enden des konvergierenden Abschnitts miteinander an deren inneren Fläche in Eingriff sind und voneinander an deren äußerer Fläche beabstandet sind.

Wie vorstehend beschrieben ist, da der Spitzenabschnitt der Spitze 31 aus einem keramischen Material hergestellt ist, ist der Spitzenabschnitt gegen Verschleiß sehr widerstandsfähig, ist die Lebensdauer der Spitze 31 außerordentlich verbessert, wird dem Schreiber ein gleichmäßiges Schreibgefühl ermöglicht, und sind gleichmäßige Schreiblinien für eine lange Zeitdauer sichergestellt. Weiter können, wenn eine getrocknete Tinte an der Schreibspitze anhaftet, kleine Bewegungen der Schreibspitze 34 als Ergebnis der Wiederaufnahme eines Schreibvorgangs, das heißt relative Verschiebungen zwischen den halbkugelförmigen getrennten Abschnitten 37 der Schreibspitze 34 und deren elastischen Verformungen, Verformungen an einem ganzen Teil oder einem Teil der Schreibspitze 34, ein Verändern der Spitzenweite gemäß dem Schreibdruck und ein Brechen des ausgetrockneten Tintenfilms verursachen, um zu ermöglichen, dass die Tinte einfacher ausströmt. Weiter kann, wenn feiner Schmutz von der Papierfläche auf der Schreibspitze 34 eingefangen wird, der Schmutz unmittelbar gemeinsam mit einem Tintenstrom abgegeben werden.

Weiter weist dieses Ausführungsbeispiel eine einfache Struktur auf, in der der Spitzengrundkörper 32 den Grundabschnitt 46 und die fünf bis acht Kammzahnteile 36 aufweist, und in der das konvergierende Teil 33 in der Form eines Mundteils aus Harz oder eines Metallrohrs über einen Abschnitt des Spitzengrundkörpers zwischen dem Grundabschnitt 46 und den Kammzahnteilen 36 befestigt ist. In dieser einfachen Struktur sind die fünf bis acht Kammzahnteile 36 unter einem gleichmäßigen Druck des konvergierenden Teils 33 in einer konischen Form ohne Verformungen konvergierend, wobei sie die Tintenführungswege 44 zwischen den Kammzahnteilen 36 und auch an dem vorderen Ende der Spitze die halbkugelförmige Schreibspitze 34 ohne relative Abweichungen zwischen den halbkugelförmigen getrennten Abschnitten 37 ausbilden. Mit dieser Konstruktion, wenn die halbkugelförmige Schreibspitze 34 gegen eine Papierfläche mit ihrer Mittelachse in einen Winkel zu der Papierfläche gedrückt wird, bewegen sich die halbkugelförmigen getrennten Abschnitte 37 an den vorderen Enden der Kammzahnteile 36 relativ zueinander und verformen sich elastisch, um den äußeren Durchmesser des halbkugelförmigen Spitzenabschnitts zu vergrößern. Wenn der Andrückvorgang beendet ist, kehrt der Spitzenabschnitt durch Elastizität in seine ursprüngliche halbkugelförmige Form zurück, Daher kann die Spitze auf einer Papierfläche in einer beliebigen Richtung schreiben und, selbst wenn die Spitze um die Stiftachse gedreht wird, mit einer beliebigen Position an dem halbkugelförmigen Spitzenabschnitt und mit einem beliebigen Winkel schreiben, Weiter kann durch Einstellen eines Schreibdrucks die Dicke einer Linie verändert werden, wodurch es einem Schreiber ermöglicht wird, verschiedene Arten von Buchstaben mit einer veränderten Linienweite wie zum Beispiel mit jener zu schreiben, die durch einen Schreibpinsel erzeugt wird, Gemäß der Höhe des Schreibdrucks werden die Kammzahnteile 36 abgelenkt, um den Schreibdruck zu absorbieren. Dieser Dämpfungseffekt ermöglicht dem Schreiber ein gleichmäßiges Schreibgefühl, so dass der Schreiber über mehrere Stunden durchgehend schreiben kann, ohne zu ermüden. Der Dämpfungseffekt kann auch die Verformung und den Verschleiß des Endes der Spitze reduzieren, wenn sie mit einem großen Schreibdruck beansprucht wird, wodurch die Lebensdauer der Schreibspitze verbessert wird.

Weiter kann in diesem Ausführungsbeispiel, da die fünf bis acht Kammzahnteile 36 des Spitzengrundkörpers 32 an der vorderen Endseite geöffnet und voneinander beabstandet sind, die Fläche des halbkugelförmigen Spitzenabschnitts wirksam durch Strahlen, Trommelpolieren und Polieren poliert werden, um eine gleichmäßige Schreibspitze 34 einfach auszubilden. Weiter kann, da die Kammzahnspitzen 36 durch eine gleichmäßige Andrückkraft des konvergierenden Teils 33 in einer konischen Form konvergierend sind, eine konische Spitze ohne Verformungen hergestellt werden.

13 zeigt eine Konstruktion eines Spitzengrundkörpers 60 gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. In diesem Ausführungsbeispiel sind ein Grundkörper 61 und eine Vielzahl von hinteren Teilen 63 von Kammzahnteilen 62 durch Stanzen bzw. Pressen aus einer Metallplatte einstückig ausgebildet. Das heißt, wie in dem ersten Ausführungsbeispiel ist der Grundabschnitt 61 zylindrisch ausgebildet, und die fünf bis acht hinteren Teile 63 sind an einem Ende des Grundabschnitts 61 entlang eines Umfangs zentriert zu einer Mittelachse der Spitze in gleichen Abständen angeordnet, wobei ein Schlitz 38 zwischen jedem hinteren Teil 63 ausgebildet ist. Jedes hintere Teil 63 hat eine auskragende Struktur, in der ein Teil des hinteren Teils 63 an der Seite des Grundabschnitts 61 aus einem elastischen Abschnitt 65 hergestellt ist, und in der ein Abschnitt an einer vorderen Seite des hinteren Teils 63 nach innen gebogen ist. Der Abschnitt an der vorderen Seite jedes hinteren Teils 63 ist mit einer Eingriffsnut 64 ausgebildet, in der das keramische vordere Teil 39 eingesetzt wird. Diese Eingriffsnut 64 ist durch gebogene Seitenteile des hinteren Teils 63 in Richtung zueinander ausgebildet, so dass ein Raum, der durch die gebogenen Seitenteile umgeben ist, wie ein umgekehrter Buchstabe T im Querschnitt geformt ist, wobei die Seitenteile sich axial von der vorderen Endfläche des hinteren Teils 63 über eine Distanz von ungefähr einem Drittel der gesamten Länge des hinteren Teils 63 erstrecken. Dann wird ein äußerer Zylinder 66 gemäß einem Druck über den gesamten Umfang des Grundabschnitts 61 befestigt, um den gesamten Spitzengrundkörper 60 sicher zu halten.

Der Grundabschnitt 61 und die Kammzahnteile 62, die auf diese Weise zusammengebaut sind, sind mit den vorderen Teilen 39 aus Keramik wie in dem ersten Ausführungsbeispiel verbunden. In dem Verbindungsvorgang wird der Eingriffsvorsprung 43 von jedem vorderen Teil 39 vor der und ausgerichtet mit der zugeordneten Eingriffsnut 64 von jedem hinteren Teil 63 platziert und in die jeweilige Eingriffsnut 64 zum sicheren Eingriff gedrückt. Das vordere Teil 39, das auf diese Weise verbunden ist, entspricht zu der Erweiterung von jedem hinteren Teil 63. Mit den vorderen Teilen 39 und den hinteren Teilen 63, die auf diese Art und Weise zusammenwirken, wird der konvergierende Teil 33 in der Form eines Mundstücks oder eines Metallrohrs über die hinteren Teile 63 des Spitzengrundkörpers 60 wie in dem ersten Ausführungsbeispiel befestigt. Eine gestufte Struktur des konvergierenden Teils 33 drückt die hinteren Teile 63 von der Außenseite in Richtung der Mittelachse, damit sie in einer virtuellen zylindrischen Form, die vorderen Teile 39 in einer virtuellen konischen Form bzw. die halbkugelförmigen getrennten Abschnitte 37 in einer virtuellen halbkugelförmigen Form konvergieren.

Diese Konstruktion erzeugt die gleichen Vorgänge und Wirkungen wie in dem ersten Ausführungsbeispiel, In dem ersten und zweiten Ausführungsbeispiel, wenn die Anzahl von Bereichen der halbkugelförmigen Schreibspitze 34 durch Verwenden auf vier oder weniger Kammzahnteilen 36, 62 anstelle von fünf bis acht Kammzahnteilen 36, 62 in der Konstruktion des konischen Abschnitts der Spitze 31 reduziert wird, werden die Abstände der Zwischenabschnitte, die zwischen den Kammzahnteilen 36, 62 ausgebildet sind, und die die Tintenführungswege 44 bildet, groß im Vergleich mit dem äußeren Durchmesser der Schreibspitze. Wenn die Spitze 31 berührend mit einer Papierfläche platziert ist, kann eine Distanz zwischen der Papierfläche und den Tintenführungswegen abhängig von dem Winkel der Spitze zu der Papierfläche (der Distanz zwischen der Papierfläche und den Tintenführungswegen nimmt ab, da der Winkel der Spitze zu der Papierfläche sich einem rechten Winkel nähert; aber wenn der Stift so geneigt ist, dass er nahe dem Winkel von 45° ist, vergrößert sich die Distanz von Papier zu Führungsweg) vergrößert werden. In diesem Fall, da der Abschnitt, der durch die Kapillaranziehung Tinte nach außen zieht, nicht eng genug an der Papierfläche ist, kann ein gleichmäßiges Zuführen von Tinte unterbrochen werden. Eines von den Merkmalen der Spitze gemäß dieser Erfindung ist eine Fähigkeit, gleichmäßig und unbehindert in einer beliebigen Richtung mit Bezug auf die Mittelachse und in einem so groß als möglichen Bereich eines Schreibwinkels zum Beispiel zwischen 90° und 45° zu schreiben. Jedoch ist es durch Einschränken dieses Schreibwinkels auf eine gewisse Größe möglich, die Anzahl von Bereichen des konischen Abschnitts auf vier oder drei zu reduzieren, wodurch eine hohe Lebensdauer der Schreibspitze, ein gutes Schreibgefühl, ausdrucksvoll geschriebene Linien und eine gute Tintenzufuhr immer noch sichergestellt ist, so lange die gleiche Konstruktion angewandt wird, in der die halbkugelförmigen getrennten Abschnitte in der Spitze relativ zueinander versetzt sind, und in der sich die Schreibspitze gemäß der Höhe des aufgebrachten Schreibdrucks etwas vergrößert.

Wie vorstehend beschrieben ist, weist gemäß dem ersten und zweiten Ausführungsbeispiel, da der Spitzenabschnitt der Spitze aus einem keramischen Material hergestellt ist, der Spitzenabschnitt einen erhöhten Verschleißwiderstand und eine verbesserte Lebensdauer auf, ermöglicht einem Schreiber ein gleichmäßiges Schreibgefühl und erzeugt gleichmäßige geschriebene Linien. Gemäß dem Schreibdruck bewegen sich die halbkugelförmigen getrennten Abschnitte der Schreibspitze relativ zueinander und verformen sich als Ganzes elastisch als Ergebnis von elastischen Verformungen der hinteren Teile. Wegen diesem Verhalten kann die Schreibspitze der Spitze, obwohl sie aus einem harten keramischen Material hergestellt ist, eine Unterbrechung einer Tintenzufuhr verhindern, die andererseits durch eine Veränderung einer Tintenviskosität aufgrund eines Austrocknens von Tinte oder durch einen ausgetrockneten Tintenrand verursacht werden kann. Weiter kann, wenn Schmutz oder Papierstaub an Tintenwegen anhaftet, das vorstehend beschriebene Verhalten der Schreibspitze diesen zuverlässig entfernen, wodurch ein stetiger Schreibvorgang sichergestellt ist. Die elastische Verformung der Schreibspitze ermöglicht ein gleichmäßiges Berühren eines Papiers und erlaubt der Spitze, mit einem beliebigen Winkel auf einer Papierfläche und, selbst wenn die Spitze um die Stiftachse gedreht wird, mit einer beliebigen Position an dem halbkugelförmigen Spitzenabschnitt zu schreiben. Es ist ferner durch Einstellen des Schreibdrucks möglich, eine dicke oder dünne Linie zu zeichnen.

Während die vorliegende Erfindung in Zusammenhang mit den bevorzugten Ausführungsbeispielen in Bezug auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben wurde, ist es aus dem Vorstehenden für einen Fachmann offensichtlich, dass verschiedene Veränderungen und Modifikationen gemacht werden können, ohne von der Erfindung abzuweichen. Diese Erfindung weist derartige Modifikationen auf,


Anspruch[de]
Konische Spitze aus Verbundkeramik mit

einem Spitzengrundkörper (32), der einen zylindrischen Grundabschnitt (46), eine Vielzahl von Kammzahnteilen (36), die an einem Ende des Grundabschnitts entlang eines Umfangs ausgebildet ist, und die an einer Mittelachse der Spitze zentriert ist, wobei die Kammzahnteile (36) in Richtung ihrer vorderen Enden zunehmend konvergieren können und zusammenwirken, um eine virtuelle konische Form auszubilden, und eine Vielzahl von halbkugelförmigen getrennten Abschnitten (37) aufweist, die an den vorderen Enden der Kammzahnteile (36) ausgebildet ist, wobei die halbkugelförmigen getrennten Abschnitte (37) konvergieren können und zusammenwirken, um einen virtuellen halbkugelförmigen Spitzenabschnitt auszubilden; und

einem konvergierenden Teil (33), das zylindrisch ausgebildet ist und über einen äußeren Umfang des Spitzengrundkörpers (32) angeordnet werden kann, um zu der Vielzahl von Kammzahnteilen (36) und ihren halbkugelförmigen getrennten Abschnitten (37) zu konvergieren;

wobei jedes von den Kammzahnteilen (36) ein vorderes Teil (39) an seiner vorderen Endseite und ein hinteres Teil (50) an seiner hinteren Endseite aufweist;

wobei der Spitzengrundkörper (32) durch das konvergierende Teil konvergierend ist, um einen Tintenführungsweg zwischen jedem Kammzahnteil (36) auszubilden, und um auch eine kugelförmige Schreibspitze an seinem vorderen Ende auszubilden; und

wobei, wenn die Schreibspitze in Berührung mit einer Papierfläche kommt, sich die Schreibspitze verformt und sich ihre halbkugelförmigen getrennten Abschnitte (37) relativ zueinander bewegen, um die Schreibspitze zu vergrößern,

dadurch gekennzeichnet, dass

jedes vordere Teil (39) aus einem keramischen Material ausgebildet ist; und

jedes hintere Teil (50) elastisch verformbar aus einem Kunstharz oder einem metallischen Material ausgebildet ist.
Konische Spitze aus Verbundkeramik gemäß Anspruch 1, wobei die Anzahl von Kammzahnteilen (36) des Spitzengrundkörpers (32) in einem Bereich zwischen fünf bis acht festgelegt ist. Konische Spitze aus Verbundkeramik gemäß Anspruch 1, wobei der Grundabschnitt (46) und die hinteren Teile (50) der Kammzahnteile (36) einstückig aus einem synthetischen oder metallischen Material ausgebildet sind. Konische Spitze aus Verbundkeramik gemäß Anspruch 1, wobei eine von den Eingriffsflächen des vorderen Teils (39) und des hinteren Teils (50) einen Eingriffsvorsprung aufweist, und die andere Eingriffsfläche eine Eingriffsvertiefung aufweist, und wobei ein Eingriff zwischen dem Eingriffsvorsprung und der Eingriffsvertiefung das vordere Teil (39) und das hintere Teil (50) verbindet.






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