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Dokumentenidentifikation DE102004017803B4 22.03.2007
Titel Männlicher Sperrpräzisions-BNC-Verbinder mit Verriegelungsmechanismus, der eine Kabeldrehung ermöglicht
Anmelder Agilent Technologies, Inc. (n.d.Ges.d.Staates Delaware), Palo Alto, Calif., US
Erfinder Cannon, James E., Colorado Springs, Col., US
Vertreter Schoppe, Zimmermann, Stöckeler & Zinkler, 82049 Pullach
DE-Anmeldedatum 13.04.2004
DE-Aktenzeichen 102004017803
Offenlegungstag 24.03.2005
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 22.03.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.03.2007
IPC-Hauptklasse H01R 13/646(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse H01R 9/05(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   H01R 13/625(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die DIN-Norm für koaxiale Steckverbinder (DIN 47 299, Teil 1) definiert spezifische Begriffe für unterschiedliche Elemente eines koaxialen Steckverbinders. Statt der in der DIN-Norm definierten Begriffe werden hierin die folgenden Begriffe verwendet:

Aus Gewohnheit und Bequemlichkeit ist der bevorzugte Verbinder für eine Allzweckverwendung an vielen Artikeln einer Testausrüstung ein weiblicher BNC (BNC steht für Bayonet Navy Connector = Bajonettsteckverbinder). Der weibliche BNC-Verbinder weist eine weibliche bzw. Buchsen-Hülle oder eine zylindrische Abschirmung auf, deren Außenoberfläche zwei gegenüberliegende Bajonettstifte trägt, die jeweilige spiralförmige Rillen in Eingriff nehmen, und Arretierungen bei einer Bajonettverriegelung, die Teil des männlichen bzw. Stecker-BNC-Verbinders ist. Die tatsächliche HF-Verbindung wird zwischen männlichen und weiblichen Mittelleiterabschnitten und zwischen männlichen und weiblichen zylindrischen Abschirmungsabschnitten hergestellt. Um die Mitteleiter zu verbinden, weist ein männlicher Stift einen Abschnitt mit reduziertem Durchmesser auf, der sich über eine Schulter hinaus erstreckt. Der männliche Stift tritt in eine weibliche Buchse ein, deren Außendurchmesser mit dem der Schulter des männlichen Stifts übereinstimmt. Auf diese Weise zeigen die zusammengepaßten männlichen und weiblichen Mittelleiterabschnitte keine Änderung in ihrem Außendurchmesser, vorausgesetzt, daß sie tatsächlich vollständig zusammengepaßt sind. Auf ähnliche Weise weist die zylindrische Abschirmung um den männlichen Stift einen Außendurchmesser auf, der gerade so in die größere zylindrische Abschirmung über dem weiblichen Stift paßt. Die größere (weibliche) zylindrische Abschirmung weist eine innere Stufe auf einen reduzierten Durchmesser auf, der mit dem Innendurchmesser der kleineren (männlichen) zylindrischen Abschirmung über dem männlichen Stift übereinstimmt. Wenn die Mittelleiter vollständig zusammengepaßt sind, tritt die kleinere zylindrische Abschirmung genau gegen die Stufe in der größeren zylindrischen Abschirmung ein und schließt am Boden mit derselben ab, und eine Änderung des Innendurchmessers der Abschirmung verliert sich, mit dem Ergebnis, daß sowohl der Mittelleiter als auch die umgebende zylindrische Abschirmung derart erscheinen, daß sie konstante Durchmesser aufweisen. Diese mechanische Anordnung einer überlappenden Eindringung ist derart, daß der Mittelleiter und die Abschirmung in einer starren koaxialen Ausrichtung gehalten werden, trotz des Vorhandenseins einer mechanischen Verbindungsstelle. Bei einem herkömmlichen BNC-Verbinder liefert eine Feder hinten an der BNC-Verriegelung einen durchschnittlichen Kraftbetrag, um das vollständige Zusammenpassen des mittleren Stifts und der Abschirmungen zu verursachen. Ein Ende dieser Kraft wird durch die Arretierung der Bajonettverriegelung verankert, die die Bajonettstifte in Eingriff nimmt, und ermöglicht, daß die zusammengepaßten Teile zusammengezwungen werden. (Diese eher verkürzte Erörterung der BNC-Verbindertechnik bezieht sich nicht auf alle Fragen, die dem BNC-Entwurf über seine lange Geschichte zugeordnet sind, wie z. B. die Verwendung von Teflon, axiale Schlitze in der männlichen zylindrischen Abschirmung und Kabelanbringungsverfahren. Aber sie ist ausreichend, um die Problempunkte herauszustellen, an denen wir interessiert sind.)

Ein Nachteil des ursprünglichen BNC-Entwurfs ist, daß die Feder im Alter und bei starker Verwendung geschwächt werden kann, und daß alles, wie z. B. das Gewicht eines langen Kabels oder einer Sondenhülse oder eines anderen Gehäuses an dem männlichen Ende, das den männlichen Verbinder weg von der Tafel zieht, durch Überwinden der Feder ebenfalls verursacht, daß sich die zusammengepaßten Mittelleiter und zusammengepaßten Abschirmungen zu einem größeren oder geringeren Grad trennen. Die daraus resultierenden Durchmesseränderungen bringen abrupte Änderungen in der charakteristischen Impedanz ein, wodurch unerwünschte Reflexionen für Signale bei hohen Frequenzen verursacht werden.

Das US-Patent 6, 609, 925, erteilt am 26. August 2003 mit dem Titel „Precision BNC Connector" offenbart eine Anordnung, bei der die zuvor genannte Feder durch eine gewollte (nicht federnde) Verschiebung ersetzt wird, erzeugt durch die Drehung einer gerändelten Außenhülle, die durch Gewinde an der BNC-Verriegelung in Eingriff genommen ist. Wenn die gerändelte Außenhülle in der richtigen Richtung gedreht wird, nach einer anfänglichen Zusammenpassung des Verbinders, werden der männliche Stift und seine umgebende zylindrische Hülle vorwärtsgetrieben, um vollständig mit ihren weiblichen Gegenstücken zusammenzupassen. Wie vorher dienen die Bajonettstifte als ein Anker für die beteiligte Kraft.

Es ist nun nicht der Fall, daß die Anordnung, beschrieben in dem US-Patent 6, 609, 925 nicht funktioniert: sie funktioniert. Aber es gibt Situationen, in denen ein Aspekt dieser Operation unzweckmäßig ist. Das heißt, es ist uneins mit einem vom Menschen erdachten Verwendungsmodell, das aus Erwartungen entsteht, die durch Verwenden anderer Verbinder erzeugt werden. Es wird eine solche Situation beschrieben, um eine gewünschte Eigenschaft des verbesserten Verbinders zu verdeutlichen, der nachfolgend beschrieben wird.

Es sei angenommen, daß das Instrument oder der Artikel der Testausrüstung einen Eingangskanal aufweist, der einen weiblichen BNC-Verbinder verwendet, der an der Tafel befestigt ist. Es ist üblich, daß solche Verbinder relativ fest an der Tafel angebracht sind, und nicht übersetzen, schwenken oder sich drehen, sobald sie installiert sind. Es sei nun ein ähnlicher Verbinder an der Tafel befestigt, in einer Entfernung von demselben. Der zweite Verbinder ist die Quelle eines Kalibrierungssignals, das der Benutzer des Instruments von Zeit zu Zeit an den Eingangskanal anlegen möchte. Der Hersteller des Instruments liefert ein hochqualitatives (und teueres!) „Kalibrierungskabel", das verwendet werden soll, um die Verbindung herzustellen. Das Kalibrierungskabel kann eine Ablängung eines starren „Hartleitungs"-Koaxialkabels oder eines halbstarren Kabels sein. Oder es könnte flexibel sein, insofern, daß es etwas gebogen werden kann aber einer Torsionsdrehung oder einem Verdrillen standhält (und keinen Schaden erleidet). (Es gibt andere Nichtkalibrierungssituationen, in denen eine Testausrüstung manchmal eine extern hergestellte Verbindung aufweist, wie z. B. Anlegen durch ein kurzes Koaxialkabel von entweder einer intern erzeugten oder extern gelieferten Standardfrequenz oder eines anderen Signals zu einem Eingang, der dasselbe verwendet. Es wird darauf hingewiesen, daß diese anderen Situationen ebenfalls durch das „Kalibrierungs"-Beispiel dargestellt werden, das hier verfolgt wird.)

Es sei abschließend angenommen, daß ein solches Kalibrierungskabel in der Form eines flachen breiten U vorlag und herkömmliche männliche BNC-Verbinder an jedem Ende aufwies. Es ist üblicherweise relativ kurz, z. B. 6 bis 12 Zoll. Es kann gebogen werden aber nicht mit einem kleinen Radius, und die zwei 90°-Bögen der U-Form bedeuten, daß die Länge des Kabels bereits relativ weit verbraucht ist, nur um demselben diese Form zu geben. Um es anzubringen, würde man zwischen Daumen und Zeigefinger wahrscheinlich jede männliche BNC-Verriegelung mit einer anderen Hand greifen und die Kabel-befestigten Verbinder mit ihren Kabel-befestigten Gegenstücken ausrichten. Da die Bajonettstifte in einer bestimmten Distanz zurück von dem Ende des Tafel-befestigten weiblichen Verbinders angeordnet sind, ist ein koaxialer Eingriff möglich, bevor ein weiterer Eingriff entlang der Achse erfordert, daß die Bajonettstifte tatsächlich in die Rillen in der BNC-Verriegelung an dem männlichen Verbinder eintreten. Eine Ineingriffnahme der Bajonettstifte mit den Rillen erfordert eine Drehausrichtung. Die BNC-Verriegelung kann sich üblicherweise frei drehen, so daß eine solche Ausrichtung möglich ist. Üblicherweise dreht die Bedienperson die BNC-Verriegelung mit einer Handgelenksbewegung oder durch Rollen derselben zwischen Daumen und Zeigefinger. Sobald die Bajonettstifte in die Rillen der Verriegelung eintreten, verbindet eine Vorwärtsbewegung und ein weiteres Drehen der Verriegelungen das Kalibrierungskabel. Das „einzige" Problem hier ist die geringe Qualität der Verbindung, die durch einen herkömmlichen Nichtpräzisions-BNC-Verbinder gebildet wird. Leider können für ein Kalibrierungssignal im Gigahertzbereich unzulängliche Verbinder verursachen, daß das Instrument seine Spezifikationen nicht erfüllt. Deshalb und aus anderen Gründen gibt es solche Dinge wie Präzisions-BNC-Verbinder.

Nun wird dieselbe Operation mit dem Präzisions-BNC-Verbinder des US-Patents 6, 609, 925 wiederholt. Es sei momentan angenommen, daß die Verbinder kabelgetragene männliche BNC-Verbinder sind (d. h., sie sind direkt an dem Kalibrierungskabel angebracht anstatt Kreuzreihenadapter zu sein, wie in dem Patent gezeigt ist). Dies funktioniert nicht, außer das Kabel kann gedreht werden, wenn es den Verbinder verläßt, oder außer das Kabel kann nach der 90°-Biegung, die die Hälfte der U-förmigen Biegung ist, weiter gebogen werden, um das U zu eine W zu machen, und dann (später) wieder zu einem U zurückgebogen werden. Der Grund dafür ist, daß die Hinterseite des Verbinders (das Teil, das an dem Kabel angebracht ist oder das „Adapterteil" trägt) nicht relativ zu der BNC-Verriegelung gedreht werden kann. (Unter Betrachtung von 3 des US-Patents 6, 609, 925 ist der Grund dafür, daß Sperrklinken 40 nur gleiten können und sich nicht drehen können, in Schlitzen 41 einer männlichen Hülle 39, und daß das Element 50 – das das Kabel oder den Adapter darstellt – fest in die Hülle 39 geschraubt wird.) Somit, um z. B. die Bajonettstifte des linken Paares von Verbindern in Eingriff zu nehmen, müßte die linke BNC-Hülle um 90° im Uhrzeigersinn gedreht werden (von hinten betrachtet), um zu verursachen, daß der Spiralabschnitt der Rillen die Bajonettstifte überquert, bis diese Bajonettstifte in die Arretierungen eintreten. Das bedeutet, daß eine Kabelanordnung, die kein Verdrehen erlaubt, sich ebenfalls drehen muß, da die Verriegelung verdreht wird. Aber wie können die rechten Verbinder dann miteinander in Eingriff bleiben? (Man könnte die rechten Verbinder auseinanderziehen (durch Verzerren der U-Form), um zu ermöglichen, daß sich das gesamte Kabel um die linken Verbinder dreht, aber im Endeffekt wird dies nicht helfen. Lesen Sie weiter.) Damit die rechten Verbinder in Eingriff bleiben (auch wenn dieselben nicht vollständig zusammengepaßt sind), würde dies erfordern, daß das Kalibrierungskabel nachgibt, entweder durch Drehen, wenn es in einen männlichen Verbinder eintritt, der gedreht wird (wobei angenommen wird, daß dies nicht der Fall ist), oder dadurch, daß es extra lang in der Mitte des U ist, so daß es an einer Reihe von Stellen gebogen werden kann, um temporär zu einem W zu werden. Wie umständlich! Und was für eine verschwenderische Handlung an einer teueren Ablängung eines Hochqualitätskabels. (Um nicht zu erwähnen, es sei eine Festleitung ...) Nun, da die linken Verbinder zusammengepaßt sind, werden dieselben Schwierigkeiten wiederholt, um die rechten Verbinder zusammenzupassen, außer daß es diesmal noch etwas schwieriger wird, da die linken Verbinder nun fest an Ort und Stelle gehalten werden. Das Ergebnis ist, daß das Kalibrierungskabel nicht ohne weiteres installiert werden kann, wenn es nur biegbar ist und nicht verdreht werden kann, und fast überhaupt nicht installiert werden kann, wenn es starr ist. Die Entfernung des Kabels stellt umgekehrt dieselben Probleme dar.

Jene, die vertraut mit einem Hochqualitäts-Koaxialkabel sind (z. B. dem Sucoflex-Mikrowellenkabel von Huber & Suhner) werden erkennen, daß abgesehen davon, daß es relativ teuer ist, ein solches Kabel auch nicht verdreht werden kann, steif ist und sich nicht abrupt biegt. Diese verschiedenen Eigenschaften des Kabels bedeuten, daß wir das Beispiel des Kalibrierungskabels nicht übertrieben haben, um es schlimmer erscheinen zu lassen als es wirklich ist.

Es existiert ein verwandtes Beispiel, wenn die Verbinder an der Tafel Präzisions-BNC-Verbinder sind, und das Kalibrierungskabel mit einem SMA- oder noch besser einem APC 3,5-Verbinder ausgerüstet ist. Nun liegt tatsächlich ein Hochqualitäts- (und noch teuereres) Kalibrierungskabel vor, das vielleicht auch andere Verwendungen hat. Es wird weiter angenommen, daß sich dasselbe nicht verdrehen läßt, und daß ein abruptes Biegen desselben nicht ratsam ist. Nun soll jeder der weiblichen Präzisions-BNC-Verbinder an der Tafel einen Präzisions-Kreuzreihen-Adapter aufnehmen, um mit der Art des Verbinders zusammenzupassen, der durch das Kalibrierungskabel verwendet wird. Wie zuvor ist das Wesen des Kreuzreihenadapters so, wie in dem US-Patent 6, 609, 925 gezeigt ist, und das „Adapterteil" dreht sich nicht relativ zu dem BNC-Verriegelungsteil. Nun könnte man einfach fortfahren durch Zusammenpassen und Spannen der Mutterähnlichen Hüllen der Verbinder an dem Kalibrierungskabel, so als ob das Instrument ursprünglich jene unterschiedlichen Verbinder aufweisen würde anstelle von BNC. Dies funktioniert, ist jedoch auch keine gute Erfahrung. Die Mutterähnlichen Hüllen sind klein, schwer mit Daumen und Zeigefinger zu spannen (ein spezieller Drehmomentschlüssel wird häufig durch Meßspezialisten verwendet), und eine wiederholte Verwendung der Verbinder setzt dieselben Schaden und Verschlechterung aus. Nach ein Paar Runden wunder Finger und um die teueren APC 3,5-Verbinder zu schützen, entscheidet sich die Bedienperson, die Kreuzreihenadapter mit dem Kalibrierungskabel verbunden zu lassen, und erwartet, daß es viel einfacher ist, die größeren BNC-Verriegelung zu drehen, und erwartet ferner, daß die mechanisch robusteren und besser geschützten Präzisions-BNC-Verbinder eine bessere Wahl für wiederholtes Befestigen und Abnehmen sind. Die Motive sind begründet, aber die schlechte Nachricht ist, daß wir wieder beim ersten Beispiel sind, wo etwas verdreht oder gebogen werden soll. Entweder müssen die Verbinder an den Enden des Kalibrierungskabels gelockert werden, so daß sie vor Ort verdreht werden können und dann wieder festgezogen werden können (wodurch der Vorteil ausgeglichen wird und wahrscheinlich ein unnötiger Drehverschleiß an den Zusammenpassungsoberflächen der teueren Verbinder verursacht wird ...), oder das Kabel muß an dem Verbinder verdreht werden oder sich zusätzlich zwischen den Schenkeln des U biegen (was es entweder nicht tun wird oder sollte).

Wie kann also die Leichtigkeit der Verwendung und die elektrischen Verhaltensvorteile des Präzisions-BNC-Verbinders, beschrieben in dem US-Patent 6, 609, 925, beibehalten werden, während der Verwendung (oder ähnlichem), entweder als ein männlicher Verbinder, der direkt an den Enden des Kalibrierungskabels befestigt ist, oder als Teil von Präzisions-Kreuzreihen-Adaptern, die dauerhaft an den Enden des Kalibrierungskabels angebracht bleiben. Es scheint, als ob sich etwas drehen soll. Was ist zu tun?

Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine männliche BNC-Verbinderhälfte zu schaffen, die eine Verbindung mit einer weiblichen BNC-Verbinderhälfte ohne eine Drehung eines starren Kabels ermöglicht.

Diese Aufgabe wird durch eine männliche BNC-Verbinderhälfte gemäß Anspruch 1 gelöst.

Eine Lösung des Problems der Installation eines männlichen Präzisionsverriegelungs-BNC-Verbinders, die das Verdrehen des Kabels oder mehrere Biegungen erfordert, um die Drehung der BNC-Verriegelung unterzubringen, ist zu verursachen, daß sich der Hüllenabschnitt des männlichen Verbinders, der den Adapterverbinder oder die Kabelklemme an einem Ende trägt und der die männliche zylindrische Abschirmung an dem anderen Ende ist sich frei drehen kann, immer wenn der männliche Präzisionsverriegelungs-BNC-Verbinder nicht gesperrt ist, egal ob derselbe mit einem weiblichen Verbinder zusammengepaßt ist oder nicht. Eine gerändelte Hülse oder eine Ziehmutter ist an einer Position entlang der männlichen Hülle gefangen, kann sich jedoch frei drehen. Die gerändelte Hülse weist Innengewinde auf, die Außengewinde an einem Abschnitt der BNC-Verriegelung in Eingriff nehmen. Eine Radialreibungsvorrichtung ist in Kontakt mit sowohl einer externen Oberfläche der BNC-Verriegelung als auch der internen Oberfläche der gerändelten Hülse, an einer Position benachbart zu dem zuvor erwähnten Außen- und Innen-Gewinde. Wenn sie nicht in Eingriff mit den Bajonettstiften eines weiblichen Verbinders ist, dreht das Drehen der gerändelten Hülse die BNC-Verriegelung aufgrund der Reibungsvorrichtung, aber beide drehen sich als eine Einheit frei hinsichtlich der Hülle. Sobald die Bajonettstifte den spiralförmigen Abschnitt des Schlitzes in der BNC-Verriegelung in Eingriff nehmen, ist die Reibung zwischen der Hülse und der Verriegelung ausreichend, um die Verriegelung (im Uhrzeigersinn betrachtet von hinten) vollständig in die Arretierung zu drehen. An diesem Punkt kann sich die Verriegelung nicht mehr drehen und eine weitere Drehung im Uhrzeigersinn der Hülse um ungefähr drei Viertel einer Drehung verursacht eine gewindegetriebene Verschiebung der männlichen Hülle hin zu den weiblichen Teilen um ungefähr 0,076 cm (0,03 Zoll). Dadurch wird die Komprimierung angewendet, die den gesperrten Zustand erzeugt. Um die Verbinder zu entsperren wird die gerändelte Hülse in der Richtung entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn gedreht. Die Reibungsvorrichtung überträgt nicht genug Drehmoment, um die Arretierung zu überwinden, so daß die Hülle anfänglich still steht, wenn sich die gerändelte Hülse um dieselbe dreht, was die gewindeinduzierte Verschiebung aufhebt, bis keine weitere Verschiebung in der anderen Richtung mehr möglich ist. Eine Federunterlegscheibe hilft, die Bajonettstifte und die Arretierungen in Eingriff zu halten, bis die Ziehmutter ausreichend gedreht wurde, um ein ausreichendes lineares Spiel für ihre nicht-verbindende Lockerung zu liefern. Wenn keine weitere Verschiebung verfügbar ist, dreht sich die gerändelte Hülle nicht weiter in der Richtung entgegen dem Uhrzeigersinn, ohne diese Drehung auf die Verriegelung zu übertragen. Nachdem die Dreivierteldrehung im Uhrzeigersinn durch die Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn aufgehoben ist, werden die männliche und weibliche Hülle nicht weiter zusammengezwungen, und eine weitere Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn der gerändelten Hülse wird durch das Fehlen eines weiteren Gewindewegs auf die BNC-Verriegelung übertragen, wodurch verursacht wird, daß dieselbe ihre Arretierung verläßt und die Spirale über die Bajonettstifte überquert, bis dorthin, wo dieselben gegenüber dem Eingang der Rille sind, woraufhin ein einfaches axiales Ziehen die Verbinder trennt. Die Reibungsvorrichtung kann eine Neoprenunterlegscheibe sein, die zwischen zwei benachbarten Metallunterlegscheiben gehalten wird.

Bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend Bezug nehmend auf die beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:

1 eine Seitenansicht eines herkömmlichen bekannten BNC-Verbinders;

2 eine isometrische Frontansicht eines männlichen Präzisionssperr-BNC-Verbinders, dessen Verriegelungsmechanismus eine Kabeldrehung ermöglicht;

3 eine auseinandergezogene isometrische Ansicht des männlichen Präzisionsverriegelungs-BNC-Verbinders, der in 2 gezeigt ist;

4 eine auseinandergezogene Seitenansicht des männlichen Verriegelungspräzisions-BNC-Verbinders aus 2; und

5 eine Querschnittsseitenansicht des männlichen Verriegelungspräzisions-BNC-Verbinders aus 2 zusammengepaßt mit einem weiblichen BNC-Verbinder.

Es wird nun Bezug auf 1 genommen, in der eine Seitenansicht 1 eines herkömmlichen männlichen BNC-Verbinders gezeigt ist, der mit einem teilweise gezeigten weiblichen BNC-Verbinder 2 zusammengepaßt ist. Der männliche Abschnitt umfaßt eine BNC-Verriegelung 4, die einen Schlitz 5 aufweist, der bei Bajonettstifte 3 in Eingriff nimmt, wenn der Verriegelungsabschnitt 4 relativ zu dem weiblichen Verbinder 2 gedreht wird. Ein Arretierungsbereich 6 des Schlitzes 5 hält die Verbinder in Eingriff. Eine Kabelklemme 7 verankert ein Kabel 8 an der Rückseite des männlichen Verbinders. Ein Artikel von Interesse, der den Verbinder betrifft, der in der Figur gezeigt ist, ist, daß vor und während des Zusammenpassens die BNC-Verriegelung 4 relativ zu dem Kabel 8 und seiner Klemme 7 gedreht werden kann. Dies, wie im Hintergrund erklärt wurde, ist eine erwünschte Eigenschaft, die bei dem Verriegelungspräzisions-BNC-Verbinder des US-Patents 6, 609, 925 fehlt.

Es wird nun Bezug auf 2 genommen, in der ein weiblicher BNC-Verbinder 9 gezeigt ist, der mit einem männlichen Präzisionsverriegelungs-BNC-Verbinder 13 zusammengepaßt werden soll. Der weibliche Verbinder 9 könnte im Prinzip ein beliebiger weiblicher BNC-Verbinder sein, obwohl bevorzugt ist, daß ein bestes elektrisches Verhalten erreicht wird, wenn auch derselbe ein Präzisionsverbinder ist. In dieser Figur ist der weibliche Präzisions-BNC-Kreuzreihen-Adapter gezeigt, der in dem US-Patent 6, 609, 925 offenbart ist. Auf dieselbe Weise könnte der männliche Präzisionsverriegelungs-BNC-Verbinder 13 ein kabelbefestigter Verbinder sein, oder wie gezeigt ist, ein Kreuzreihenadapter.

Es wird darauf hingewiesen, daß der weibliche Verbinder 9 ein Paar von Bajonettstiften 12 (einer ist nicht sichtbar) aufweist, die an einer weiblichen Hülle 11 angeordnet sind, die einen weiblichen Mittelleiterstift 10 umschließt.

Bezug nehmend nun auf den männlichen Präzisionsverriegelungs-BNC-Verbinder 13 wird darauf hingewiesen, daß derselbe einen männlichen Mittelleiterstift 16 aufweist, der mit dessen weiblichem Gegenstück 10 zusammenpaßt. Derselbe weist ferner eine männliche Hülle 15 auf, die, wenn die Verbinderhälften zusammengepaßt werden, in die weibliche Hülle 11 einpaßt. Die BNC-Verriegelung 14 paßt über die männliche Hülle 15 ein, wobei diese eine Eintrittsrille 17umfaßt, die zu einer Spiralrille 18 führt, die in einer Arretierung 19 endet.

Es wird auf die Ziehmutter 20 hingewiesen, die vorzugsweise für ein einfacheres Greifen gerändelt ist. Ihr Zweck ist das Liefern der „Verriegelungs"-Aktion eines Verriegelungspräzisions-BNC-Verbinders, was sie durch Bereitstellen einer positiven Verschiebung der männlichen Hülle 15 und des männlichen Mittelstifts 16 hin zu ihren Gegenstücken (11 und 10) der weiblichen Hülle bewirkt. Diese Verschiebung tritt auf, bis die Teile in festem physischen und elektrischen Kontakt sind, und wird „verankert", durch die Bajonettstifte 12, die in ihren jeweiligen Arretierungen 19 angeordnet sind (von denen nur eine sichtbar ist). Wie dieses „Verriegeln" erreicht wird, wird nachfolgend detailliert beschrieben.

Hin zu der Rückseite des männlichen BNC-Verbinders 13 ist ein Körper 21, der als eine Rückwärts-Erweiterung der männlichen Hülle 15 verstanden wird, wenn 3 und 4 betrachtet werden. Das heißt, die männliche Hülle 15 und der Körper 21 sind unterschiedliche Abschnitte desselben Teils, das einfach als der männliche Körper bezeichnet werden kann. Ein Adapter 22 ist in die Rückseite des männlichen Körpers 21 eingepaßt und bildet in diesem Fall einen APC 3,5-f- zu BNC-m-Kreuzreihenadapter. Es wird natürlich darauf hingewiesen, daß der Adapter 22 durch einen Kabelbefestigungsmechanismus oder durch Verbinder anderer Arten oder Geschlechter ausgetauscht werden könnte.

Etwas Wichtiges, auf das über den männlichen Sperrpräzisions-BNC-Verbinder 13 hingewiesen werden sollte, der in 2 gezeigt ist, ist, daß außer dessen Sperrmechanismus wurde in Eingriff genommen (was offensichtlich nicht dasselbe ist wie die Bajonettstifte 12, die in ihren Arretierungen 19 vorliegen), sich die BNC-Verriegelung 14 frei und ohne Beschränkung um die männliche Hülle/den männlichen Körper (15/21) drehen kann. Es ist dann offensichtlich, daß ein Kabel, das mit dem Adapter 22 verbunden ist, oder ein Kabel, das einen Verbinder 13 trägt, der an dessen Ende installiert ist, sich ebenfalls frei relativ zu der BNC-Verriegelung 14 drehen kann. Doch wie diese Eigenschaft erhalten wird, während auch die Fähigkeit zur Sperrung geliefert wird und die Fähigkeit zum Drehen der BNC-Verriegelung 14, so daß deren Rillen/Arretierungen (17, 18, 19) sich quer über die Bajonettstifte 12 bewegen können, wird nachfolgend weiter erklärt. Der unterstrichene Gegenstand des vorangehenden Satzes ist nicht unwichtig. Der freiliegende Abschnitt der Verriegelung 14 selbst erfordert keine große Greifregion, ist glatt, und erfordert etwas Drehkraft, um die Arretierungen in Eingriff zu nehmen und später zu überwinden. Die kurze Antwort ist, daß ein Reibungsantrieb zwischen dem Inneren der gerändelten Ziehmutter 20 und einem äußeren Abschnitt der BNC-Verriegelung 14 existiert, die durch die Ziehmutter 20 eingeschlossen ist.

Als weitere Einleitung wird hier beschrieben, was auftreten würde, wenn die zwei Teile 9 und 13 aus 2 zusammengepaßt und dann verriegelt werden würden. Es sei angenommen, daß der männliche Verbinder 13 entsperrt ist und daß der weibliche BNC-Verbinder 9 starr an einer Tafel angebracht ist (die natürlich nicht gezeigt ist). Man würde den männlichen Verbinder 13 greifen, mit der gerändelten Ziehmutter zwischen einem Daumen und Zeigefinger. Der männliche Verbinder 13 muß mit der Achse des weiblichen Verbinders ausgerichtet sein, durch Schwenken desselben um 90° entgegen dem Uhrzeigersinn, wie in den Zeichnungen gezeigt ist, derart, daß die Biegung bei der gepunkteten Linie zwischen den zwei Verbinderhälften beseitigt wird. Nachfolgend wäre es dann nötig, die BNC-Verriegelung 14 so zu drehen, daß die Eingänge 17 zu den Rillen mit den Bajonettstiften 12 ausgerichtet werden. Das kann ohne Nachdenken erreicht werden, einfach durch Rollen der gerändelten Ziehmutter 20 zwischen Daumen und Zeigefinger. Es wird darauf hingewiesen, daß diese Drehung durchgeführt werden kann (wie oben in dem vorangehenden Abschnitt ausgeführt wurde), sogar wenn sich das Kabel (nicht gezeigt) weigert zu drehen. Sobald die Rillen in der BNC-Verriegelung und die Bajonettstifte 12 ausgerichtet sind, wird die männliche Hälfte 13 auf die weibliche Hälfte 9 gedrückt. An diesem Punkt sind die Bajonettstifte an der Verbindungsstelle zu den Eintrittsrillen 17 und den Spiralabschnitten 18. Dann wird die gerändelte Ziehmutter 20 um eine Vierteldrehung im Uhrzeigersinn (betrachtet von hinten) gedreht, um zu verursachen, daß die Spiralabschnitte 18 der Rillen die Bajonettstifte 12 überqueren, bis die Bajonettstifte in den Arretierungen 19 eingesetzt sind. Der geringe Widerstand der relativen Bewegung der Bajonettstifte und der Spiralrille wird zu der gerändelten Ziehmutter kommuniziert. Dann wird die gerändelte Ziehmutter 20 weiter frei um eine Dreivierteldrehung im Uhrzeigersinn gedreht, um die Sperraktion durchzuführen. Während dieser zusätzlichen Dreivierteldrehung im Uhrzeigersinn blockieren die Bajonettstifte 12 eine weitere Drehung der Bajonettverriegelung 14 (der Reibungsantrieb wird gezwungen zu gleiten), und eine gewindegetriebene Verschiebung tritt zwischen der BNC-Verriegelung 14 und der Ziehmutter 20 auf. Die Ziehmutter 20 kann sich nicht frei axial bewegen und die Verschiebung wird durch Schultern mit überlagernden Durchmessern zu der männlichen Hülle 14 (und zu dem männlichen Mittelstift 16) kommuniziert, als ein Vorwärtsschub in die weibliche Verbinderhälfte 9. Wenn ein fester Kontakt hergestellt wird (nach ungefähr einer halben Drehung im Uhrzeigersinn und einer Verschiebung von ungefähr 0,076 cm (0,030 Zoll)), wird es schwierig, die gerändelte Ziehmutter 20 weiter zu drehen, und die Sperroperation ist abgeschlossen.

Um die männliche BNC-Verbinderhälfte 13 zu lösen und zu entfernen, wird die gerändelte Ziehmutter, sobald die Sperrspannung überwunden ist, einfach entgegen dem Uhrzeigersinn um eine halbe Drehung gedreht. Dies löst die Sperraktion völlig, nach der eine weitere Gewinde-„Aufhebungs-Verschiebung" durch einen Haltemechanismus blockiert wird) (C-Ring 24 in 35, der jedoch in der Ansicht aus 3 nicht ohne weiteres ersichtlich ist). Während des anfänglichen Lösens des Sperrmechanismus bleiben die Bajonettstifte 12 in den Arretierungen 19; der Reibungsantrieb überträgt nicht ausreichend Drehmoment, um die Arretierungen zu überwinden. Das graduelle Lösen einer federnden Komprimierung der Waffelunterlegscheibe 30 (oder Federunterlegscheibe 30 – und es könnte tatsächlich eine Feder sein) um ungefähr 0,05 cm (0,020 Zoll) hilft, die Bajonettstifte in den Arretierungen zu halten, bis die Ziehmutter ausreichend entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht wurde, um einen ausreichenden linearen Spielraum für die Arretierungen bereitzustellen, um über die Bajonettstifte zu klettern. Ohne dieses Merkmal besteht eine Möglichkeit, daß die Bajonettstifte in den Arretierungen festklemmen. Sobald jedoch die gewindegetriebene „Aufhebungsverschiebung" blockiert ist, verursacht eine weitere (und temporär schwierigere) Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn der gerändelten Ziehmutter 20, daß sich die BNC-Verriegelung ebenfalls entgegen dem Uhrzeigersinn dreht und die Arretierungen 19 die Bajonettstifte verlassen ohne die Möglichkeit eines Festklemmens. Wenn sich die Bajonettstifte und die Arretierungen abrupt trennen, löst eine weitere relativ einfache Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn der Ziehmutter/BNC-Verriegelung-Kombination die Bajonettstifte vollständig aus der Rille und die Verbinderhälften können auseinandergezogen werden, um dieselben zu trennen.

Es wird nun Bezug auf 3 genommen, die eine auseinandergezogene isometrische Ansicht der männlichen Verbinderhälfte 13 ist. Ein vorteilhafter Ort zum Beginnen ist der männliche Körper 21/15. An einem Ende ist es die männliche Hülle 15, über die die BNC-Verriegelung 14 gleitet, für eine Drehung auf derselben. Es wird darauf hingewiesen, daß die Verriegelung externe Gewinde 31 an ihrem Innenende aufweist. Ferner gleitet über die männliche Hülle 15 eine Reibungsantriebsanordnung 23, die durch einen C-Ring vor Ort gehalten wird (oder eine andere geeignet Haltevorrichtung), die in der Rille 38 im Inneren der Ziehmutter 20 gefangen gehalten wird.

Eine Waffelunterlegscheibe 30 und die gerändelte Ziehmutter 20 gleiten von der anderen Richtung über den männlichen Körper 21. Die Waffelunterlegscheibe (oder Federunterlegscheibe) liefert ungefähr 0,05 cm (0,020 Zoll) Federkomprimierung. Es könnte auch eine andere Form von Feder sein. Die Waffelunterlegscheibe 30 grenzt an die Schulter 33 an den männlichen Körper 21 an und dient als eine Sicherung für das einfache Lösen und das Fehlen einer potentiellen Bajonettstiftverbindung in den Arretierungen während einer Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn, um die Sperraktion zu lösen. Eine Bohrung mit reduziertem Durchmesser an dem entfernten Ende der Ziehmutter gleitet eng anliegend über den Abschnitt 21, und eine Innenschulter an der Rückseite der Ziehmutter grenzt an die Waffelunterlegscheibe 30 an. (Siehe Bezugszeichen 36 und 37 in 5 für Bohrung und Innenschulter.) Wenn die Ziehmutter 20 über dem männlichen Körper 21/15 ist, können die äußeren männlichen Gewinde 31 der Verriegelung 14, nachdem der Reibungsantrieb 23 am anderen Ende der Verriegelung installiert ist, in die weiblichen Gewinde 32 im Inneren der Ziehmutter gedreht werden.

Der Reibungsantrieb 23 kann aus zwei nickelplattierten Berylliumkupfer-Federringen (25, 27) an jeder Seite einer Neoprenunterlegscheibe 26 bestehen. Das herausgeschraubte Ende der BNC-Verriegelung 14 weist wie üblich eine Region mit vergrößertem Durchmesser auf. Die Federringe 25 und 27 werden durch Federn derselben auseinander und dann Verdrehen derselben installiert. Die Neoprenunterlegscheibe 26 kann einfach gedehnt werden, wenn sie in Position gedrückt wird. Sobald der Reibungsantrieb 22 in Position ist, und die Gewinde 31 vollständig in die Gewinde 32 gedreht sind, wird der Reibungsantrieb vollständig in das Ende der Ziehmutter 20 gezogen. An diesem Punkt wird der C-Ring 24 in die Rille 38 geschnappt. Dies hält die Ziehmutter 20, die BNC-Verriegelung 14 und den Reibungsantrieb 23 alle an dem männlichen Körper 21 fest.

Um die Anordnung der männlichen Verbinderhälfte 13 fertigzustellen, wird auf die Mittelleiter-Stützrippe 28 hingewiesen. Wie aus einer Untersuchung von 5 ersichtlich ist, wird sie durch ein Schulterinneres mit reduziertem Durchmesser an dem männlichen Körper 21 vor Ort gehalten, und durch die Gewindeeinfügung des Adapters 22. Die Mittelleiter-Stützrippe 28 trägt wiederum die zwei Mittelleiter 16 und 29. Die Details dieses Teils der männlichen Verbinderhälfte 13 sind wesentlich, wie in dem entsprechenden Abschnitt des US-Patents 6, 609, 925 ausgeführt ist. Es wird darauf hingewiesen, daß die Details, die hier für einen Kreuzreihenadapter gezeigt sind, etwas unterschiedlich wären (obwohl auf herkömmliche Weise), wenn ein Kabel anstelle des Adapters 22 befestigt wäre.

Hier sind nun weitere Details, die ein erfolgreiches Ausführungsbeispiel für die Reibungsvorrichtung 23 beschreiben. Der Außenabschnitt 39 der BNC-Verriegelung 14, die den Reibungsantrieb 23 trägt, weist einen Außendurchmesser von 1,143 cm (0,450 Zoll) auf. Die Neoprenunterlegscheibe 26 ist 0,089 cm (0,035 Zoll) dick und weist einen Außendurchmesser von 1,605 cm (0,632 Zoll) und einen Innendurchmesser von 1,135 cm (0,447 Zoll) auf. Die zwei Federringe 25 und 27 sind identisch zueinander, und 0,020 cm (0,008 Zoll) dick, weisen einen Innendurchmesser von 1,153 cm (0,454 Zoll) und einen Außendurchmesser von 1,595 cm (0,628 Zoll) auf. Der Innendurchmesser der Ziehmutter an der Position in derselben, der den Reibungsantrieb (siehe 35 in 5) aufnimmt, ist 1,605 cm (0,632 Zoll). Es wird darauf hingewiesen, daß diese Abmessungen etwas Überlagerungsbetrag zwischen der Neoprenunterlegscheibe 26 und den Oberflächen (35, 39) sicherstellen, so daß ein Reibungsantrieb zwischen denselben geschaffen wird. Es wird darauf hingewiesen, daß andere Möglichkeiten vorliegen, wie ein Reibungsantrieb 23 implementiert werden könnte.

4 zeigt dieselben Teile wie 3, nur als eine Seitenansicht.

Abschließend wird nun Bezug auf 5 genommen, die eine Querschnittseitenansicht der zusammengepaßten Verbinderhälften 9 und 13 aus 2 ist. In der Figur sind jedoch die Bajonettstifte nicht sichtbar. Die Außengewinde 31 an der BNC-Verriegelung 14 und die Innengewinde 32 in der Ziehmutter 20 sind Rechtsgewinde. Dies entsteht aus der Drehung im Uhrzeigersinn (betrachtet von hinten), die erforderlich ist, um den standardmäßigen BNC-Verriegelungsmechanismus in Eingriff zu nehmen. Es wird darauf hingewiesen, daß wenn die Ziehmutter vollständig gegen den Uhrzeigersinn über die Verriegelung 14 gedreht wird, die Schulter 37 der Ziehmutter 20 in der Lage ist, weg von der Schulter 33 des männlichen Körpers 21 zu ziehen, wenn sich die Verriegelung nach außen von der Ziehmutter erstreckt. Dies löst die Waffelunterlegscheibe 30 aus der Komprimierung und ermöglicht die Kombination der Ziehmutter und der Verriegelung, sich frei um den männlichen Körper 21 zu drehen, oder in dem Fall daß sich ein Kabel bewegen muß (während des Zusammenpassens eines anderen Verbinders an einem distalen Ende dieses Kabels ...), kann sich der Kabelkörper 21 innerhalb einer stationären Ziehmutter-/Verriegelungs-Kombination drehen. Der Betrag einer solchen Drehung der Ziehmutter entgegen dem Uhrzeigersinn ist dadurch beschränkt, wie weit die Verriegelung ausgedehnt werden kann, bevor das (wie in der Figur ersichtlich) rechte Ende der Gewinderegion 31 gegen den Reibungsantrieb verklemmt, der durch die Halteeinrichtung 34 gestützt wird. Der Betrag der zugeordneten linearen Bewegung beträgt ungefähr 0,102 cm (0,040 Zoll). Während des Zusammenpassens der Verbinder verwendet die Drehung der Ziehmutter im Uhrzeigersinn ungefähr 0,076 cm (0,030 Zoll) der verfügbaren Bewegung, um die Einzugssperre zu erreichen, was als Spielraum ungefähr 0,025 cm (0,010 Zoll) übrig läßt. Es sei nun angenommen, daß für einen nicht zusammengepaßten männlichen Verbinder die gesamte verfügbare Drehung im Uhrzeigersinn der Ziehmutter angewendet wird (dies erfordert das Halten des Endes der Verriegelung). In diesem Fall würde das linke Ende der Gewinderegion 31 gegen die Schulter 34 unten anstehen und eine weitere Drehung verhindern. Dies ist ein unnatürlicher Zustand, der normalerweise nicht durch Verwenden des Verbinders erzeugt werden würde, und eine geringfügige Behinderung für das Zusammenpassen des Verbinders darstellt. Der Zustand wird leicht überwunden, einfach durch Starten der BNC-Verriegelungsrillen auf die Bajonettstifte (um die Verriegelung zu halten), und dann Anwenden einer Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn an die Ziehmutter, um die männliche Hälfte zu entsperren, und dann Fortschreiten wie gewohnt.


Anspruch[de]
Männliche BNC-Verbinderhälfte (13), die folgende Merkmale aufweist:

eine männliche BNC-Verbinderhülle (21, 15), die eine mit einer Schulter versehene Bohrung durch dieselbe aufweist und an einem Ende einen Zusammenpaßzylinder (15) bildet, zum Einführen einer weiblichen BNC-Verbinderhülle (11), die Bajonettstifte (12) aufweist;

eine Bajonettverriegelung (14), die Spiralrillen (18) aufweist, die in Arretierungen (19) enden, zum Ineingriffnehmen von Bajonettstiften, wenn der Zusammenpaßzylinder in die weibliche BNC-Verbinderhülle eintritt, und die eine Region eines Außengewindes (31) aufweist;

wobei die Bajonettverriegelung gleitbar und drehbar an der männlichen BNC-Verbinderhülle und über dem Zusammenpaßzylinder befestigt ist;

eine Mittelleiter-Stützrippe (28), die ein Mittelloch in derselben aufweist und die eng anliegend in die mit einer Schulter versehene Bohrung einpaßt und gegen eine interne Schulter in derselben ruht, wenn sie in die mit einer Schulter versehene Bohrung von einem Ende gegenüberliegend zu der Position des Zusammenpaßzylinders eingefügt ist;

ein mit Gewinde versehenes Haltebauglied (22), das in die mit einer Schulter versehene Bohrung, an dem Ende gegenüberliegend zu der Position des Zusammenpaßzylinders eingeschraubt werden kann, und das die Mittelleiter-Stützrippe kontaktiert und sie gegen die interne Schulter hält;

einen männlichen Mittelleiterstift (16), der koaxial entlang der Achse der mit einer Schulter versehenen Bohrung gehalten ist, durch ein gewindemäßiges Zusammendrücken durch das Mittelloch in der Mittelleiter-Stützrippe, und der eine dielektrische Luftübertragungsleitung mit dem Inneren des Zusammenpaßzylinders bildet;

ein Verbindungsmittelleiter (29), der koaxial durch eine Bohrung in dem mit einem Gewinde versehenen Haltebauglied verläuft, das gewindemäßig mit dem männlichen Mittelleiterstift, durch das Mittelloch in der Mittelleiter-Stützrippe zusammenpaßt, um das oben erwähnte gewindemäßige Zusammendrücken zu schaffen, und der Teil einer Übertragungsleitung zum Tragen von Signalen zu und von der männlichen BNC-Verbinderhälfte ist;

wobei die männliche BNC-Verbinderhälfte ferner eine externe Schulter (33) in der Nähe der Position aufweist, an der die Bajonettverriegelung befestigt ist;

und

eine Ziehmutter (20), die eine Bohrung durch dieselbe mit einem Innengewinde (32) in demselben aufweist, die einen reduzierten Durchmesser an einem Ende aufweist, der eng anliegend über die Außenseite der männlichen BNC-Leiterhülle gleitet, in der Nähe der externen Schulter an derselben, und in einer Richtung, die von dem mit einem Gewinde versehenen Haltebauglied hin zu dem Zusammenpaßzylinder verläuft, in einer Ausrichtung, in der das Innengewinde über die externe Schulter verläuft und das Außengewinde der Bajonettverriegelung drehbar in Eingriff nimmt;

eine Halteeinrichtung (24), die in der Bohrung der Ziehmutter an dem Ende derselben, gegenüberliegend zu dem Ende, das den reduzierten Durchmesser aufweist, befestigt ist;

ein Reibungsmedium (23), das in der Bohrung der Ziehmutter angeordnet ist und in einer Region, die durch die Region des Außengewindes der Bajonettverriegelung und der Halteeinrichtung begrenzt ist, wobei das Reibungsmedium in Kontakt mit einer zylindrischen Außenoberfläche (39) der Bajonettverriegelung und mit einer zylindrischen Innenoberfläche (35) der Ziehmutter ist;

wobei das Reibungsmedium einen ausgewählten Betrag einer Drehkraft, die auf die Ziehmutter angewendet wird, in einer Richtung auf die Bajonettverriegelung überträgt.
Männliche BNC-Verbinderhälfte gemäß Anspruch 1, bei der das Reibungsmedium Gummi (26) aufweist und eine zylindrische Form mit einer Bohrung in demselben aufweist. Männliche BNC-Verbinderhälfte gemäß Anspruch 2, bei der der Gummi Neopren ist. Männliche BNC-Verbinderhälfte gemäß Anspruch 2 oder 3, bei der das Reibungsmedium ferner eine metallische Unterlegscheibe (25, 27) an jedem Ende der Bohrung in demselben aufweist. Männliche BNC-Verbinderhälfte gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, bei der die Halteeinrichtung ein komprimierter kreisförmiger Ring ist, der sich in eine Rille (38) in der Bohrung der Ziehmutter erstreckt. Männliche BNC-Verbinderhälfte gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, bei der das mit einem Gewinde versehene Haltebauglied eine weibliche APC 3,5-Verbinderhülle aufweist und der Verbindungsmittelleiter einen weiblichen APC 3,5-Mittelleiterstift aufweist. Männliche BNC-Verbinderhälfte gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, bei der das mit einem Gewinde versehenen Haltebauglied eine Kabelanbringung vom Klemmentyp aufweist. Männliche BNC-Verbinderhälfte gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, bei der das mit einem Gewinde versehene Haltebauglied eine Verbinderhülle einer anderen Reihe von HF-Verbindern aufweist und der Verbindungsmittelleiter einen Mittelleiterstift aufweist, der zu dieser anderen Reihe gehört. Männliche BNC-Verbinderhälfte gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8, die ferner ein elastisches, komprimierbares Bauglied angeordnet zwischen der externen Schulter der Verbinderhülle und dem reduzierten Durchmesser der Ziehmutter aufweist. Männliche BNC-Verbinderhälfte gemäß Anspruch 9, bei der das federnde, komprimierbare Bauglied eine Federunterlegscheibe ist.






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