Warning: fopen(111data/log202007050257.log): failed to open stream: No space left on device in /home/pde321/public_html/header.php on line 107

Warning: flock() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /home/pde321/public_html/header.php on line 108

Warning: fclose() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /home/pde321/public_html/header.php on line 113
Wasserdichtes Gehäuse für eine fahrzeugseitige Kamera - Dokument DE102006041051A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE102006041051A1 22.03.2007
Titel Wasserdichtes Gehäuse für eine fahrzeugseitige Kamera
Anmelder AUTONETWORKS Technologies, Ltd., Yokkaichi, Mie, JP;
Sumitomo Wiring Systems, Ltd., Yokkaichi, Mie, JP;
Sumitomo Electric Industries, Ltd., Osaka, JP
Erfinder Imoto, Masayoshi, Yokkaichi, Mie, JP;
Koike, Masatoshi, Yokkaichi, Mie, JP
Vertreter WINTER, BRANDL, FÜRNISS, HÜBNER, RÖSS, KAISER, POLTE, Partnerschaft, 85354 Freising
DE-Anmeldedatum 01.09.2006
DE-Aktenzeichen 102006041051
Offenlegungstag 22.03.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.03.2007
IPC-Hauptklasse G03B 17/08(2006.01)A, F, I, 20061207, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B60R 1/10(2006.01)A, L, I, 20061207, B, H, DE   
Zusammenfassung Ein wasserdichtes Gehäuse für eine fahrzeugseitige Kamera enthält ein vorderes Gehäuseteil und ein hinteres Gehäuseteil und nimmt Abbildungsmittel auf, beispielsweise eine Abbildungsvorrichtung. Ein Packungsteil ist zwischen das vordere Gehäuseteil und das hintere Gehäuseteil gesetzt und dichtet den Raum dazwischen wasserdicht ab und versiegelt ihn. Ein Wasserstoppwandteil steht von einem Flanschteil vor, welches ein Anbringabschnitt an dem hinteren Gehäuseteil am Umfang des Packungsteils ist. Ein konkaves Teil, in welches das Wasserstoppwandteil einsetzbar ist, ist an einem Öffnungsumfangsteil ausgebildet, welches ein Anbringabschnitt des vorderen Gehäuseteils ist.

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Technik zur wasserdichten Ausgestaltung einer fahrzeugseitigen Kamera, welche außerhalb eines Fahrzeugs angeordnet ist.

Es gibt eine Technik, ein Bild der Umgebung eines Fahrzeugs, insbesondere in einem toten Winkel, mittels einer fahrzeugseitigen Kamera zu erstellen, welche außerhalb des Fahrzeugs angebracht ist und das Bild auf einer Anzeigevorrichtung im Inneren des Fahrzeugs darzustellen.

Da eine solche fahrzeugseitige Kamera außerhalb der Fahrzeugkarosserie liegt, ist es notwendig, eine ausreichende Wasserdichtigkeit zu haben.

Bei einer üblichen wasserdichten Ausbildung einer solchen fahrzeugseitigen Kamera wird eine Packung zwischen einem vorderen Gehäuse und einem hinteren Gehäuse gehalten, welche einen äußeren Teil der fahrzeugseitigen Kamera bilden und die Gehäuse werden durch Verschrauben verschlossen.

Da jedoch bei dieser wasserdichten Anordnung eine Packung zwischen dem vorderen Gehäuse und dem hinteren Gehäuse angeordnet und zusammengepresst wird, bildet sich ein kleiner Freiraum in einem Befestigungsabschnitt zwischen dem vorderen Gehäuse und dem hinteren Gehäuse. Wenn folglich das Fahrzeug mit hohem Druck gewaschen wird, kann Spritzwasser mit hohem Druck direkt auf die Packung treffen. In einem solchen Fall ergibt sich das Problem, dass die Packung durch den Wasserdruck nach innen gedrückt wird, so dass sich die wasserdichten Eigenschaften verschlechtern.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Es eine Aufgabe der Erfindung, ein wasserdichtes Gehäuse für eine fahrzeugseitige Kamera mit ausgezeichneten Wasserdichtigkeitseigenschaften bereitzustellen.

Gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung wird ein wasserdichtes Gehäuse für eine fahrzeugseitige Kamera geschaffen, aufweisend: ein erstes Gehäuseteil; ein zweites Gehäuseteil, welche zusammen mit dem ersten Gehäuseteil einen Gehäusekörper bildet, um Abbildungsmittel aufzunehmen; ein Packungsteil, welches zwischen das erste Gehäuseteil und das zweite Gehäuseteil gesetzt ist; und einen Wasserschutzabschnitt, der zwischen dem ersten Gehäuseteil und dem zweiten Gehäuseteil angeordnet ist, wobei das Packungsteil den Raum zwischen dem ersten Gehäuseteil und dem zweiten Gehäuseteil wasserdicht ausgestaltet und versiegelt, und der Wasserschutzabschnitt verhindert, dass das Packungsteil von außen kommendem Wasser ausgesetzt ist.

Gemäß einem zweiten Aspekt der Erfindung, wie sie im ersten Aspekt ausgeführt ist, kann der Wasserschutzabschnitt aufweisen: ein Wasserstoppwandteil, welches an einem Anbringabschnitt des ersten Gehäuseteils an einem Außenumfang des Packungsteils vorstehend ausgebildet ist; und ein konkaves Teil, das an einem Anbringabschnitt des zweiten Gehäuseteils ausgebildet ist, wobei das Wasserstoppwandteil in das konkave Teil einsetzbar ist.

Gemäß einem dritten Aspekt der Erfindung, wie sie im zweiten Aspekt ausgeführt ist, kann das Wasserstoppwandteil so in das konkave Teil eingesetzt sein, dass eine Lagebeziehung des ersten Gehäuseteils zum zweiten Gehäuseteil konstant gehalten wird.

Gemäß einem vierten Aspekt der Erfindung, wie sie im zweiten Aspekt ausgeführt ist, kann das erste Gehäuseteil ein Linsenhalterzylinderteil enthalten, welches eine Abbildungslinse der fahrzeugseitigen Kamera hält.

Gemäß einem fünften Aspekt der Erfindung, wie sie im zweiten Aspekt ausgeführt ist, kann das zweite Gehäuseteil ein Linsenhalterzylinderteil enthalten, welches eine Abbildungslinse der fahrzeugseitigen Kamera hält.

Gemäß einem sechsten Aspekt der Erfindung, wie sie im ersten Aspekt ausgeführt ist, kann der Wasserschutzabschnitt an einem Außenumfang des Packungsteils angeordnet sein.

Gemäß einem siebten Aspekt der Erfindung, wie sie im ersten Aspekt ausgeführt ist, kann eine Packungsaufnahmevertiefung in dem ersten Gehäuseteil oder dem zweiten Gehäuseteil ausgebildet sein, wobei weiterhin das Packungsteil in der Packungsaufnahmevertiefung derart aufgenommen ist, dass das Packungsteil von der Packungsaufnahmevertiefung vorsteht.

Gemäß einem achten Aspekt der Erfindung, wie sie im ersten Aspekt ausgeführt ist, können das erste Gehäuseteil und das zweite Gehäuseteil mittels einer Schraube miteinander befestigbar sein.

Gemäß einem neunten Aspekt der Erfindung, wie sie im zweiten Aspekt ausgeführt ist, kann das Wasserstoppwandteil in unterbrochener Weise von dem Anbringabschnitt des ersten Gehäuseteils vorstehen.

Bei dem wasserdichten Gehäuse für eine fahrzeugseitige Kamera gemäß obiger Beschreibung kann, da der Wasserschutzabschnitt, der verhindert, dass das Packungsteil äußeren Wasser ausgesetzt ist, zwischen dem ersten Gehäuseteil und dem zweiten Gehäuseteil angeordnet ist, der Fall wirksam verhindert werden, bei dem Hochdruckspritzwasser direkt ein Packungsteil zum Zeitpunkt des Waschens eines Fahrzeugs mit hohem Druck erreicht. Folglich läßt sich eine ausgezeichnete Wasserdichtigkeitseigenschaft erhalten.

Wenn weiterhin der Wasserschutzabschnitt den Wasserstoppwandteil enthält, der vorstehend an dem oberen Abschnitt des ersten Gehäuseteils am Außenumfang des Packungsteils ausgebildet ist, sowie den konkaven Teil, der an dem Anbringabschnitt des zweiten Gehäuseteils ausgebildet ist, wobei das Wasserstoppwandteil in den konkaven Teil eingesetzt werden kann, lässt sich ein Freiraum zwischen dem Anbringabschnitt des ersten Gehäuseteils und dem Anbringabschnitt des zweiten Gehäuseteils so klein als möglich machen. Folglich kann eine ausgezeichnete Wasserdichtigkeitseigenschaft erhalten werden und ein vergleichsweise kompakter Aufbau lässt sich realisieren.

Wenn weiterhin das Wasserstoppwandteil in den konkaven Teil so eingesetzt werden kann, dass eine Lagebeziehung des ersten Gehäuseteils und des zweiten Gehäuseteils konstant gehalten wird, lassen sich Defekte, welche eine Änderung der Lagebeziehung des ersten Gehäuseteils zum zweiten Gehäuseteil, beispielsweise eine Änderung des Blickwinkels, wirksam verhindern.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG

1 ist eine Seitenansicht, welche ein wasserdichtes Gehäuse für eine Kameravorrichtung gemäß einer exemplarischen Ausführungsform der Erfindung zeigt;

2 ist eine teilweise geschnittene Ansicht, die ein wasserdichtes Gehäuse für eine Kameravorrichtung gemäß der exemplarischen Ausführungsform der Erfindung zeigt;

3 ist eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht eines wasserdichten Gehäuses für eine Kameravorrichtung gemäß der exemplarischen Ausführungsform der Erfindung, gesehen von einer Vorderfläche hiervon; und

4 ist eine auseinandergezogene perspektivische Darstellung eines wasserdichten Gehäuses für eine Kameravorrichtung gemäß der exemplarischen Ausführungsform der Erfindung, gesehen von einer rückwärtigen Seite her.

BESCHREIBUNG DER EXEMPLARISCHEN AUSFÜHRUNGSFORM

Nachfolgend wird ein wasserdichtes Gehäuse für eine fahrzeugseitige Kamera gemäß der exemplarischen Ausführungsform der Erfindung beschrieben. Aus Gründen der Einfachheit der Beschreibung wird eine Bildseite (Linsenseite) als Vorderseite beschrieben und eine Abbildungsbereichseite (Abbildungsvorrichtungsseite) als Rückseite.

Eine fahrzeugseitige Kamera 10, bei der ein wasserdichtes Gehäuse 20 einsetzbar ist, ist beispielsweise außerhalb einer Fahrzeugkarosserie, beispielsweise einem vorderen Teil eines Fahrzeug, einem hinteren Teil eines Fahrzeugs oder einem seitlichen Teil des Fahrzeugs angeordnet. Die Kamerabildbereiche, beispielsweise Weitwinkelbereiche, umfassen rechte und linke Seiten am vorderen Teil des Fahrzeugs, einen hinteren Bereich eines Fahrzeugs, einen linken seitlichen Bereich oder einen rechten seitlichen Bereich des Fahrzeugs.

Das wasserdichte Gehäuse 20 enthält einen Gehäusekörper 21 mit einem vorderen Gehäuseteil 22 als ersten Gehäuseteil und einem hinteren Gehäuseteil 30 als zweitem Gehäuseteil und ein Packungsteil 40. Weiterhin sind Abbildungsmittel in dem vorderen Gehäuseteil 22 und hinteren Gehäuseteil 30 aufgenommen und befestigt.

Die Abbildungsmittel umfassen hierbei eine Abbildungsvorrichtung 12 und eine Abbildungslinse 14.

Die Abbildungsvorrichtung 12 kann beispielsweise eine einzelne CCD etc. enthalten. Die Abbildungsvorrichtung 12 ist an einem Substrat 13 angeordnet und befestigt. Ein Verarbeitungsschaltkreis mit einem Treiberschaltkreis etc. für die Abbildungsvorrichtung 12 ist auf dem Substrat 13 ausgebildet. Da das Substrat 13 in einer bestimmten Position im Gehäusekörper 21 aufgenommen und festgelegt ist, einschließlich einer bestimmten Position im vorderen Gehäuseteil 22 und einer bestimmten Position im hinteren Gehäuseteil 30, ist die Abbildungsvorrichtung 12 in einer bestimmten Position im wasserdichten Gehäuse 20 aufgenommen und befestigt. Weiterhin ist ein mit dem Substrat 13 in Verbindung stehendes Kabel durch ein Kabelführteil im rückwärtigen Gehäuse 30 herausgeführt und mit einer Energieversorgung, einer Steuereinheit, einer Anzeigevorrichtung etc. verbunden.

Die Abbildungslinse 14 ist eine Linse zum Führen von Licht eines externen Bereichs, der ein abzubildendes Objekt ist, auf die Abbildungsvorrichtung 12 mit einer gewünschten Charakteristik. Die Abbildungslinse 14 kann beispielsweise eine zusammengesetzte Linse sein, wo eine Mehrzahl von Linsen kombiniert ist. Für eine Kamera, welche eine Umgebung eines Fahrzeugs abbildet, enthält die Abbildungslinse 14 üblicherweise eine Weitwinkellinse oder Fischaugenlinse mit einer Charakteristik, die in der Lage ist, in einem Weitwinkelbereich abzubilden.

Die Abbildungslinse 14 ist in einem Linsenhalterzylinderteil 28 im vorderen Gehäuseteil 22 aufgenommen und befestigt und wird in einer bestimmten Position an einer Vorderseite der Abbildungsvorrichtung 12 gehalten. Folglich nimmt die Abbildungsvorrichtung 12 eine externe Szenerie durch die Abbildungslinse 14 auf.

Das vordere Gehäuseteil 22 ist beispielsweise aus einem Harz und enthält einen vorderen Gehäusekörperteil 23 und den Linsenhalterzylinderteil 28.

Der vordere Gehäusekörperteil 23 ist so ausgebildet, dass eine Seite (rückwärtige Seite) hiervon offen ist. Weiterhin hat ein Seitenwandteil 24, welches alle vier Umfangsseiten des vorderen Gehäuseteils 23 einfasst, eine Abmessung mit einer bestimmten Dicke. Eine Packungsaufnahmevertiefung 23b, ein konkaves Teil 26 und eine Schraubenöffnung 24h (werden nachfolgend beschrieben) sind an einem hinteren Öffnungsumfangsteil 23a ausgebildet, welches ein Anbringabschnitt des vorderen Gehäusekörperteils 23 ist.

Das Linsenhalterzylinderteil 28 ist ein Bauteil, welches die Abbildungslinse 14 hält. Hierbei ist das Linsenhalterzylinderteil 28 im Wesentlichen in Zylinderform ausgebildet und ein Innenraum hiervon steht in Verbindung mit dem vorderen Gehäusekörperteil 23. Die Abbildungslinse 14 ist in dem Linsenhalterzylinderteil 28 festgelegt und gehalten.

Das hintere Gehäuseteil 30 ist beispielsweise aus einem Harz und enthält einen hinteren Gehäusekörperteil 32 und ein Flanschteil 34.

Der hintere Gehäusekörperteil 32 ist so gebildet, dass eine Seite (Vorderseite) hiervon offen ist. Weiterhin ist das Flanschteil 34 von im Wesentlichen rechteckförmiger Ringform an einem Öffnungsumfangsteil des hinteren Gehäusekörperteils 32 so ausgebildet, dass das Flanschteil 34 als Anbringabschnitt nach außen vorsteht. Das vordere Gehäuseteil 22 und das hintere Gehäuseteil 30 werden so zusammengefügt, dass eine hintere Endfläche des vorderen Gehäusekörperteils 23 und eine vordere Endfläche des Flanschteils 34 einander gegenüberliegen, wobei ein rechteckförmiger Raum, der die Abbildungsmittel aufnimmt, zwischen dem vorderen Gehäuseteil 22 und dem hinteren Gehäuseteil 30 gebildet wird.

Weiterhin sind Schraubeneinführöffnungen 35h an gewissen Positionen (in der exemplarischen Ausführungsform an vier Eckpositionen) des Flanschteils 34 ausgebildet und die Schraubenöffnungen 24h sind an dem Öffnungsumfangsteil 23a des vorderen Gehäusekörperteils 23 an Positionen entsprechend einer jeden der Schraubeneinführöffnungen 35h ausgebildet. Weiterhin werden das vordere Gehäuseteil 22 und das hintere Gehäuseteil 30 durch Einführen einer Schraube in jeweilige Schraubeneinführöffnungen 35h und durch Einschrauben der Schraube in die jeweilige Schraubenöffnung 24h aneinander befestigt und aneinander gehalten, wenn sie in einem zusammengefügten Zustand sind. Die Anbringung des vorderen Gehäuseteils 22 am hinteren Gehäuseteil 30 kann unter Verwendung verschiedener Befestigungsmittel erfolgen, beispielsweise einer Eingriffsstruktur oder mittels eines Klebers und nicht notwendigerweise mit Schrauben.

Das Packungsteil 40 ist zwischen das vordere Gehäuse 22 und das hintere Gehäuseteil 30 gesetzt. Das Packungsteil 40 dichtet und versiegelt den Raum zwischen dem vorderen Gehäuseteil 22 und dem hinteren Gehäuseteil 30.

Genauer gesagt, das Packungsteil 40 ist ein elastisches Bauteil, wie Gummi, und ist in Ringform entsprechend dem Öffnungsumfangsteil 23a des vorderen Gehäuseteils 22 ausgebildet. In der exemplarischen Ausführungsform ist das Packungsteil daher im Wesentlichen in einer rechteckigen Ringform ausgebildet. An einer Endfläche des Öffnungsumfangsteils 23a des vorderen Gehäuseteils 22 ist die im Wesentlichen rechteckförmige ringförmige Packungsaufnahmevertiefung 23b entlang der Umfangsrichtung der Endfläche ausgebildet. Das Packungsteil 40 ist mit einer Dicke ausgebildet, mit der das Packungsteil 40 in der Packungsaufnahmevertiefung 23b mit einem gewissen Überstand aufgenommen werden kann (ein kleiner Überstand bei der exemplarischen Ausführungsform). Wenn das vordere Gehäusekörperteil 23 und das hintere Gehäusekörperteil 32 aneinander befestigt werden, kommt das Packungsteil 40 zwischen dem Öffnungsumfangsteil 23a und dem Flanschteil 34 in einem zusammengedrückten Zustand zu liegen. Folglich wird der Raum zwischen dem Öffnungsumfangsteil 23a und dem Flanschteil 34 durch das Packungsteil 40 mittels einer wasserdichten Anordnung versiegelt.

Weiterhin ist ein Wasserschutzabschnitt, der das Packungsteil 40 daran hindert, von außen her Wasser ausgesetzt zu werden, in dem Raum zwischen dem vorderen Gehäusekörperteil 23 und dem hinteren Gehäusekörperteil 32 angeordnet.

In der exemplarischen Ausführungsform enthält der Wasserschutzabschnitt ein Wasserstoppwandteil 36, welches vorstehend an einer Endfläche des Flanschteils 34 des hinteren Gehäuseteils 30 ausgebildet ist und ein konkaves Teil 26, welches an einer Endfläche des Öffnungsumfangsabschnitts 23a des vorderen Gehäuseteils 22 ausgebildet ist.

Das Wasserstoppwandteil 36 ist an der Endfläche des Flanschteils 34 so ausgebildet, dass es am Außenumfang des Packungsteils 40 entlang einer Erstreckungsrichtung des Packungsteils 40 vorsteht. Bei der exemplarischen Ausführungsform hat das Wasserstoppwandteil 36 vier Vorsprünge 36a, welche geradlinig entlang den Erstreckungsrichtungen aller vier Seiten des Flanschteils 34 angeordnet sind, jedoch ist das Wasserstoppwandteil 36 an den vier Ecken des Flanschteils 34 nicht durchgängig. Weiterhin ist jeder der Vorsprünge 36a an einer äußeren Umfangsseite einer Position ausgebildet, wo das Packungsteil 40 an dem Flanschteil 34 liegt.

Das konkave Teil 26 ist an einer Endfläche ist an einer Endfläche des Öffnungsumfangsteils 23a des vorderen Gehäuseteils 22 in einer Vertiefungsform ausgebildet, welche ein Einsetzen des Wasserstoppwandteils 36 hierin ermöglicht. In der exemplarischen Ausführungsform hat das konkave Teil 26 vier konkave Vertiefungen 26a entsprechend einer Vorstehform eines jeden der Vorsprünge 36a. Die konkaven Vertiefungen 26a haben eine Form, die in der Lage ist, dass die Vorsprünge 36a so einsetzbar sind, dass eine Lagebeziehung des vorderen Gehäusekörperteils 23 und des hinteren Gehäusekörperteils 32 konstant beibehalten wird, wenn das vordere Gehäusekörperteil 23 und das hintere Gehäusekörperteil 32 zusammengefügt werden. Folglich ist im Zustand der Beibehaltung einer konstanten Lagebeziehung zwischen vorderem Gehäuseteil 22 und hinterem Gehäuseteil 30 das Wasserstoppwandteil 36 in dem konkaven Teil 26 aufnehmbar. Weiterhin ist es nicht notwendig, dass alle Vorsprünge 36a spielfrei in jede der konkaven Vertiefungen 26a eingesetzt ist, solange das vordere Gehäuseteil 22 und das hintere Gehäuseteil 30 in einer konstanten Lagebeziehung als Ergebnis des gesamten Passaufbaus der Vorsprünge 36a und der konkaven Vertiefungen 26a verbleibt. Beispielsweise kann jeder der Vorsprünge 36a in die entsprechende konkave Vertiefung 26a so eingesetzt werden, dass eine äußere Oberfläche des Vorsprungs 36a eine äußere Oberfläche der konkaven Vertiefung 26a kontaktiert.

Bei dem wasserdichten Gehäuse 30 gemäß obiger Beschreibung liegt das Packungsteil 40 zwischen dem Öffnungsumfangsteil 22a und dem Flanschteil 34 in einem zusammengedrückten Zustand, wenn das vordere Gehäuseteil 22 und das hintere Gehäuseteil 30 miteinander verbunden werden. Folglich sind das vordere Gehäusekörperteil 23 und das hintere Gehäusekörperteil 32 durch das Packungsteil 40 mit einer wasserdichten Anordnung versiegelt. Weiterhin ist das Wasserstoppwandteil 36 in das konkave Teil 26 an der äußeren Umfangsseite des Packungsteils 40 einsetzbar.

Wenn folglich ein Fahrzeug mit Hochdruck gewaschen wird, erreicht, selbst wenn Hochdruckwasser den Anbringabschnitt des vorderen Gehäuseteils 22 und des hinteren Gehäuseteils 30 des wasserdichten Gehäuses 20 erreicht, das Hochdruckwasser zuerst das Wasserstoppwandteil 36. Folglich kann das Packungsteil 40 vor dem Hochdruckwasser geschützt werden. Folglich wird eine Fehlausrichtung des Packungsteils 40 durch das Hochdruckwasser wirksam verhindert und eine ausgezeichnete wasserdichte Eigenschaft kann erhalten werden.

Da weiterhin das Wasserstoppwandteil 36 und das konkave Teil 26 innerhalb des Anbringabschnittes des vorderen Gehäuseteils 22 und des hinteren Gehäuseteils 30 ausgebildet sind, lässt sich im Vergleich zu einem Aufbau eine kompakte Struktur erhalten, bei dem ein Schutz vor Hochdruckwasser durch ein separates Bauteil geschaffen wird.

Insbesondere da das Wasserstoppwandteil 36 in das konkave Teil 26 eingesetzt ist, kann ein Freiraum zwischen dem vorderen Gehäuseteil 22 und dem hinteren Gehäuseteil 30 so klein als möglich gemacht werden und eine ausgezeichnete Wasserdichtigkeitseigenschaft lässt sich erhalten.

Da weiterhin das Wasserstoppwandteil 36 in das konkave Teil 26 so eingesetzt wird, dass eine Lagebeziehung zwischen dem vorderen Gehäuseteil 22 und dem hinteren Gehäuseteil 30 konstant gehalten wird, lassen sich Fehler aufgrund einer Lagebeziehung der beiden Gehäuseteile 22 und 30 wirksam verhindern.

Es sei angenommen, dass eine Kameravorrichtung mit dem wasserdichten Gehäuse 20 mittels einer Halterung am hinteren Gehäuseteil 30 an einer Fahrzeugkarosserie angebracht wird und das Abbildungsmittel einschließlich der Abbildungsvorrichtung 12 und der Abbildungslinse 14 am vorderen Gehäuseteil 22 befestigt sind. Selbst wenn hierbei das hintere Gehäuseteil 30 an der Fahrzeugkarosserie in einer richtigen Lagebeziehung angebracht wird, kann die Lage der Abbildungsmittel bezüglich des Fahrzeugs von der richtigen Position abweichend werden, wenn die Position vom hinteren Gehäuseteil 30 und vorderem Gehäuseteil 22 zueinander fehlerhaft wird. Folglich führt eine Fehlausrichtung des hinteren Gehäuseteils 30 zum vorderen Gehäuseteil 22 zu einer Fehlausrichtung im Abbildungsbereich. Damit kann durch konstantes Einsetzen des Wasserstoppwandteils 36 in das konkave Teil 26 mit konstanter Lagebeziehung der beiden Gehäuseteile 22 und 30 zueinander der Abbildungsbereich konstant gehalten werden und eine Stabilisierung der Qualität lässt sich erhalten.

Weiterhin ist bei der exemplarischen Ausführungsform das Wasserstoppwandteil 36 an den Ecken des Flanschteils 34 nicht durchgängig, d.h. das Wasserstoppwandteil 36 steht in unterbrochener Weise von der Endfläche des Flanschteils 34 am Umfang vor, wo das Packungsteil vorliegt. Jedoch kann das Wasserstoppwandteil 36 auch durchgängig von der Endfläche des Flanschteils 34 an dem Umfang vorstehen, wo das Packungsteil anzuordnen ist. In diesem Fall kann das Packungsteil 40 vor dem Hochdruckwasser aus einer vorderen Richtung des Umfangs des Anbringabschnittes geschützt werden und ausgezeichnete Wasserdichtigkeitseigenschaften lassen sich erhalten.

Obgleich weiterhin das Wasserstoppwandteil 36 am hinteren Gehäuseteil 30 und das konkave Teil 26 am vorderen Gehäuseteil 22 in der beispielhafte Ausführungsform ausgebildet ist, kann das Wasserstoppwandteil auch an dem vorderen Gehäuseteil vorstehen und ausgebildet sein und das konkave Teil, welches das Wasserstoppwandteil aufnehmen kann, kann am hinteren Gehäuseteil ausgebildet sein.

Obgleich weiterhin das Wasserstoppwandteil 36 in den konkaven Teil 26 eingesetzt ist, ohne bei der exemplarischen Ausführungsform nach außen hin frei zu liegen, ist dies nicht notwendig. Beispielsweise kann ein Boden oder ein äußeres Seitenteil des konkaven Teils 26 offen sein und ein vorderes Ende oder eine äußere Seitenfläche des Wasserstoppwandteils 36 kann nach außen hin frei liegen.

Die vorliegende Erfindung wurde im Zusammenhang mit der exemplarischen Ausführungsform beschrieben; es versteht sich für den Fachmann auf dem Gebiet, dass verschiedene Änderungen und Abwandlungen gemacht werden können, ohne von der vorliegenden Erfindung abzuweichen. In den beigefügten Ansprüchen sollen daher sämtliche Änderungen und Abwandlungen als im Wesen und Umfang der vorliegenden Erfindung enthalten definiert sein.


Anspruch[de]
Ein wasserdichtes Gehäuse für eine fahrzeugseitige Kamera, aufweisend:

ein erstes Gehäuseteil;

ein zweites Gehäuseteil, welche zusammen mit dem ersten Gehäuseteil einen Gehäusekörper bildet, um Abbildungsmittel aufzunehmen;

ein Packungsteil, welches zwischen das erste Gehäuseteil und das zweite Gehäuseteil gesetzt ist; und

einen Wasserschutzabschnitt, der zwischen dem ersten Gehäuseteil und dem zweiten Gehäuseteil angeordnet ist, wobei das Packungsteil den Raum zwischen dem ersten Gehäuseteil und dem zweiten Gehäuseteil wasserdicht ausgestaltet und versiegelt, und der Wasserschutzabschnitt verhindert, dass das Packungsteil von außen kommendem Wasser ausgesetzt ist.
Das wasserdichte Gehäuse für eine fahrzeugseitige Kamera nach Anspruch 1, wobei der Wasserschutzabschnitt aufweist:

ein Wasserstoppwandteil, welches an einem Anbringabschnitt des ersten Gehäuseteils an einem Außenumfang des Packungsteils vorstehend ausgebildet ist;

und

ein konkaves Teil, das an einem Anbringabschnitt des zweiten Gehäuseteils ausgebildet ist, wobei das Wasserstoppwandteil in das konkave Teil einsetzbar ist.
Das wasserdichte Gehäuse für eine fahrzeugseitige Kamera nach Anspruch 2, wobei das Wasserstoppwandteil so in das konkave Teil eingesetzt ist, dass eine Lagebeziehung des ersten Gehäuseteils zum zweiten Gehäuseteil konstant gehalten wird. Das wasserdichte Gehäuse für eine fahrzeugseitige Kamera nach Anspruch 2, wobei das erste Gehäuseteil ein Linsenhalterzylinderteil enthält, welches eine Abbildungslinse der in das Fahrzeug einbaubaren Kamera hält. Das wasserdichte Gehäuse für eine fahrzeugseitige Kamera nach Anspruch 2, wobei das zweite Gehäuseteil ein Linsenhalterzylinderteil enthält, welches eine Abbildungslinse der in das Fahrzeug einbaubaren Kamera hält. Das wasserdichte Gehäuse für eine fahrzeugseitige Kamera nach Anspruch 1, wobei der Wasserschutzabschnitt an einem Außenumfang des Packungsteils angeordnet ist. Das wasserdichte Gehäuse für eine fahrzeugseitige Kamera nach Anspruch 1, wobei eine Packungsaufnahmevertiefung in dem ersten Gehäuseteil oder dem zweiten Gehäuseteil ausgebildet ist, wobei weiterhin das Packungsteil in der Packungsaufnahmevertiefung derart aufgenommen ist, dass das Packungsteil von der Packungsaufnahmevertiefung vorsteht. Das wasserdichte Gehäuse für eine fahrzeugseitige Kamera nach Anspruch 1, wobei das erste Gehäuseteil und das zweite Gehäuseteil mittels einer Schraube miteinander befestigbar sind. Das wasserdichte Gehäuse für eine fahrzeugseitige Kamera nach Anspruch 2, wobei das Wasserstoppwandteil in unterbrochener Weise von dem Anbringabschnitt des ersten Gehäuseteils vorsteht.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com