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Dokumentenidentifikation DE202006017828U1 22.03.2007
Titel Haltevorrichtung für Verkehrszeichen
Anmelder Gerland, Dennis, 34369 Hofgeismar, DE
Vertreter Ostermann, T., Dipl.-Ing., Pat.-Anw., 33106 Paderborn
DE-Aktenzeichen 202006017828
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 22.03.2007
Registration date 15.02.2007
Application date from patent application 21.11.2006
IPC-Hauptklasse G09F 7/18(2006.01)A, F, I, 20061121, B, H, DE
IPC-Nebenklasse E01F 9/00(2006.01)A, L, I, 20061121, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Haltevorrichtung für Verkehrzeichen mit einem Aufnahmerohr, in das ein Schaftrohr eines Verkehrszeichens einsetzbar ist, mit einer Arretiereinrichtung zum Verriegeln und Entriegeln des Aufnahmerohres an einem T-förmigen Schutzplankenpfosten.

Aus der DE 298 03 761 U1 ist eine Haltevorrichtung für Verkehrzeichen bekannt, die ein im Querschnitt rechteckförmiges Aufnahmerohr aufweist, in das ein Schaftrohr eines Verkehrszeichens einsetzbar ist. Zur Befestigung des Aufnahmerohres an einem im Querschnitt doppel-T-förmigen Schutzplankenpfosten ist eine Arretiereinrichtung vorgesehen, die an einem oberen Ende des Aufnahmerohres angeordneten, seitlich abragenden Haken zum Einhängen des Aufnahmerohres an den Schutzplankenpfosten aufweist. Ferner weist die Arretiereinrichtung zwei Hebelarme auf, die über ein Mittelstück miteinander verbunden sind. Darüber hinaus weist die Arretiereinrichtung eine quer zum Aufnahmerohr verlaufende und fest mit demselben verbundene Anschlagstrebe auf, die an einer Längsseite des Schutzplankenpfostens anschlägt. Zwar ermöglicht die bekannte Arretiereinrichtung eine Arretierung des Aufnahmerohres an dem Schutzplankenpfosten ohne zusätzlichen Werkzeugeinsatz. Nachteilig an der bekannten Haltevorrichtung ist jedoch, dass die Arretiereinrichtung infolge drehbeweglich gelagerter Arretierteile relativ aufwendig ist.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Haltevorrichtung für Verkehrzeichen derart weiterzubilden, dass mit geringem Materialaufwand eine Befestigung eines Verkehrszeichens an einem Schutzplankenpfosten ohne zusätzliches Werkzeug auf manuell einfache Weise vorgenommen werden kann.

Zur Lösung der Aufgabe ist die Erfindung in Verbindung mit dem Oberbegriff des Schutzanspruchs 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Arretiereinrichtung mindestens ein fest an dem Aufnahmerohr angeordnetes C-förmiges Befestigungsprofil aufweist, derart, dass beim Verbringen des Aufnahmerohrs in eine oder aus einer Verriegelungsstellung das Aufnahmerohr unter Umgreifen eines T-Profils des Schutzplankenpfostens durch das C-förmige Befestigungsprofil zu dem Schutzplankenpfosten längsverschieblich ist.

Der besondere Vorteil der Erfindung besteht darin, dass eine schnelle Montage bzw. Demontage eines Aufnahmerohres an einem Schutzplankenpfosten ermöglicht wird. Vorteilhaft kann zum einen der Materialaufwand verringert und zum anderen die Bauteileanzahl reduziert werden. Grundgedanke der Erfindung ist es, eine Arretiereinrichtung zum Verriegeln und Entriegeln des Aufnahmerohres an einem Schutzplankenpfosten vorzusehen, die einstückig mit dem Aufnahmerohr verbunden ist. Die Arretiereinrichtung weist hierzu ein fest mit dem Aufnahmerohr verbundenes C-förmiges Befestigungsprofil auf, so dass das Aufnahmerohr mit Spiel in Längsrichtung des Schutzplankenpfostens unter Umfassung eines T-Profils des Schutzplankenpfostens verschoben werden kann, so dass das Aufnahmerohr formschlüssig mit dem Schutzplankenpfosten verbunden ist. Das C-förmige Befestigungsprofil des Aufnahmerohres ist derart an das Aufnahmerohr angeformt bzw. ausgebildet, dass das T-Profil des Schutzplankenpfostens in das C-förmige Profil eingreifen kann, so dass das Aufnahmerohr bei der Montage in Längsrichtung des Schutzplankenpfostens geführt ist.

Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist die Arretiereinrichtung an einem oberen Ende des Aufnahmerohres eine Anschlagnase auf, die von dem Aufnahmerohr abragt und bewirkt, dass beim Verriegeln des Aufnahmerohres die Relativbewegung des Aufnahmerohres zu dem Schutzplankenpfosten begrenzt wird. Die Anschlagnase ermöglicht somit das Verbringen des Aufnahmerohres an dem Schutzplankenpfosten in eine definierte Verriegelungsstellung.

Nach einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung weist das C-förmige Befestigungsprofil zwei Befestigungsschenkel auf, die einen Schlitz bilden, in dem das T-Profil des Schutzplankenpfostens eingreifen kann, so dass die Verriegelung bzw. Entriegelung entlang einer geführten Längsbewegung entlang des Schutzplankenpfostens erfolgen kann. Der Schlitz weist eine solche Schlitzbreite und/oder Schlitzlänge auf, dass eine Relativbewegung des Aufnahmerohres entlang des T-Profils des Schutzplankenpfostens erfolgen kann. Vorteilhaft kann somit eine Montage bzw. Demontage des Aufnahmerohres ohne Werkzeuge erfolgen.

Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist das Aufnahmerohr zwei C-förmige Befestigungsklammern als C-förmige Befestigungsprofile auf, die in einem Abstand zueinander angeordnet sind. Im Vergleich zu einem einzigen durchgehenden C-förmigen Befestigungsprofil kann hierdurch Material eingespart werden.

Nach einer Weiterbildung der Erfindung sind die Anschlagnase und mindestens das eine C-förmige Befestigungsprofil einer ersten Außenseite des Aufnahmerohres zugeordnet und bilden dabei eine erste Arretiereinrichtung zur Befestigung des Aufnahmerohres an einem doppel-T-förmigen Schutzplankenpfosten. An einer zweiten Außenseite des Aufnahmerohres ist eine zweite Arretiereinrichtung mit einem Haken zum Einhängen an einem Schutzplankenpfosten und einer quer zu dem Aufnahmerohr verlaufenden Anschlagstrebe zur Anlage an der zweiten Außenseite des Schutzplankenpfostens und einer Arretierstrebe angeordnet, so dass das Aufnahmerohr durch Drehbewegung an einem im Querschnitt &Sgr;-förmigen oder C-förmigen oder U-förmigen Schutzplankenpfosten festlegbar ist. Vorteilhaft ermöglicht somit das erfindungsgemäße Aufnahmerohr einen universellen Einsatz, ohne auf bestimmte Formgebungen des Schutzplankenpfostens beschränkt zu sein.

Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den weiteren Unteransprüchen.

Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert.

Es zeigen:

1 eine Vorderansicht eines Aufnahmerohres mit einer Arretiereinrichtung enthaltend eine Anschlagnase und zwei in einem Abstand zueinander angeordneten C-förmigen Befestigungsprofilen,

2 eine Seitenansicht des Aufnahmepfostens gemäß 1,

3 einen Querschnitt durch das Aufnahmerohr in Arretierstellung desselben mit einem doppel-T-förmigen Schutzplankenpfosten,

4 eine Seitenansicht eines Aufnahmerohres nach einer zweiten Ausführungsform mit einer ersten Arretiereinrichtung zur Befestigung desselben an einem doppel-T-förmigen Schutzplankenpfosten und einer zweiten Arretiereinrichtung zu Befestigung an einen &Sgr;-förmigen Schutzplankenpfosten,

5 eine Vorderansicht der zweiten Arretiereinrichtung des Aufnahmerohres gemäß 4,

6 einen Querschnitt durch das Aufnahmerohr gemäß 4 in Arretierstellung desselben mit einen &Sgr;-förmigen Schutzplankenpfosten entlang der Schnittlinie VI-VI in 4 und

7 einen Querschnitt durch das Aufnahmerohr gemäß 4 in Arretierstellung desselben mit dem &Sgr;-förmigen Schutzplankenpfosten entlang der Schnittlinie VII-VII in 4.

Eine Haltevorrichtung für Verkehrszeichen besteht nach einer ersten Ausführungsform der Erfindung gemäß den 1 bis 3 im Wesentlichen aus einem im Querschnitt rechteckförmig (quadratisch) ausgebildeten Aufnahmerohr 1 und einer an dem Aufnahmerohr 1 befestigten Arretiereinrichtung 2. Alternativ kann das Aufnahmerohr 1 auch im Querschnitt kreisförmig oder ovalförmig ausgebildet sein.

In das Aufnahmerohr 1 ist von oben ein nicht dargestelltes Schaftrohr eines Verkehrszeichens in üblicher Weise einsetzbar.

Die Arretiereinrichtung 2 weist zum einen eine an einem oberen Ende des Aufnahmerohres 1 angeordnete Anschlagnase 3 auf, die als ein Anschlag bei dem Bewegen des Anschlagrohres 1 relativ zu einem doppel-T-förmigen Schutzplankenpfosten 4 in eine Verriegelungsstellung dient. Die Anschlagnase 3 ermöglicht das Verbringen des Aufnahmerohres 1 in eine definierte Verriegelungsstellung, in der die Anschlagnase 3 gegen ein oberes Ende des Schutzplankenpfostens 4 anschlägt. Der Schutzplankenpfosten 4 ist im Querschnitt doppel-T-förmig ausgebildet und weist zwei gegenüberliegende T-Profile 5 auf, die über einen Mittensteg 6 miteinander verbunden sind. Für die Befestigung des Aufnahmerohres 1 ist es ausreichend, dass der Schutzplankenpfosten 4 zumindest ein T-Profil 5 aufweist.

Die Arretiereinrichtung 2 weist ferner zwei in einem Abstand zueinander angeordnete C-förmige Befestigungsprofile 7, 7' auf, die jeweils einen Schlitz 8 aufweisen, so dass das Aufnahmerohr 1 zum Verriegeln bzw. Entriegeln geführt in Längsrichtung des Schutzplankenpfostens 4 relativ zu demselben verschiebbar ist. Die C-förmigen Befestigungsprofile 7, 7' sind jeweils als C-förmige Befestigungsklammern ausgebildet, wobei die eine Befestigungsklammer 7' im Bereich eines unteren Endes des Aufnahmerohres 1 und eine andere Befestigungsklammer 7 in einem oberen Bereich des Aufnahmerohres 1 angeformt ist.

Nach einer nicht dargestellten alternativen Ausführungsform kann auch lediglich ein einziges C-förmiges Befestigungsprofil vorgesehen sein, das eine vergleichsweise größere Länge aufweisen kann. Dabei bildet der Schlitz 8 des C-förmigen Befestigungsprofils eine durchgehende T-Nut. Dieses Befestigungsprofil kann beispielsweise in einem mittleren Bereich des Aufnahmerohres 1 angeordnet sein. Alternativ kann es auch durchgehend über fast die gesamte Länge des Aufnahmerohres 1, mindestens über die Hälfte der Länge des Aufnahmerohres 1 erstreckt angeordnet sein.

Zum Festlegen des Aufnahmerohres 1 an dem doppel-T-förmigen Schutzplankenpfosten 4 wird das Aufnahmerohr 1 in einem unteren Bereich desselben an eine Oberseite des Schutzplankenpfostens 4 angesetzt, wobei ein oberer Rand eines der beiden T-Profile 5 in den Schlitz 8 der unteren C-förmigen Befestigungsklammer 7' eingreift. Durch weiteres Verschieben des Aufnahmerohres 1 in vertikaler Richtung nach unten wird die untere C-förmige Befestigungsklammer 7' entlang des Schutzplankenpfostens 4 weiter nach unten verschoben. Im weiteren Verlauf der Bewegung wird die obere C-förmige Befestigungsklammer 7 durch den oberen Rand des gleichen T-Profils 5 erfasst und greift in dieselbe ein. Das Aufnahmerohr 1 erreicht die definierte Verriegelungsstellung, sobald die Anschlagnase 3 auf dem oberen Rand des T-Profils zur Anlage kommt. Das Verbringen des Aufnahmerohres 1 von dieser Verriegelungsstellung in die Entriegelungsstellung erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Vorteilhaft wird hierdurch eine besonders einfache Montage bzw. Demontage des Aufnahmerohres an einem T-förmigen Schutzplankenpfosten 4 ermöglicht, wobei die Festlegung des Aufnahmerohres 1 vollkommen formschlüssig erfolgt.

Wie besser aus der 3 zu ersehen ist, greifen die gleichartig ausgebildeten C-förmigen Befestigungsklammern 7, 7' jeweils um das T-Profil 5, wobei Enden von Befestigungsschenkeln 9 der Befestigungsprofile 7, 7' an einer Innenseite 10 des T-Profils 5 angeordnet sind. Der Abstand der freien Enden der Befestigungsschenkel 9 ist größer als die Wandstärke des Mittensteges 6 des Schutzplankenpfostens 4.

Der durch die Befestigungsschenkel 9 gebildete Schlitz 8 ist derart auzsgebildet, dass das Aufnahmerohr 1 mit Spiel relativ zu dem Schutzplankenpfosten 4 verschiebbar ist. Zu diesem Zweck weist der Schlitz 8 eine Schlitzbreite BS auf, die gleich oder etwas größer als die Wandstärke W des T-Profils 5 beträgt. Ferner weist der Schlitz 8 eine Schlitzlänge L auf, die gleich oder etwas größer ist als die Breite BT des T-Profils 5.

Die Anschlagnase 3 erstreckt sich eben und senkrecht zu einer ersten Außenseite 11 des Aufnahmerohres 1. Der gleichen ersten Außenseite 11 sind die obere und die untere C-förmige Befestigungsklammer 7, 7' zugeordnet.

Die Befestigungsschenkel 9 der Befestigungsklammern 7, 7' weisen jeweils abgewinkelte Enden 12 auf, die in einer gemeinsamen Ebene und parallel zu der ersten Außenseite 11 des Außenrohres 1 verlaufen.

Nach einer zweiten Ausführungsform der Erfindung gemäß den 4 bis 7 kann ein Aufnahmerohr 100 eine erste Arretiereinrichtung 2 gemäß der oben dargestellten Ausführungsform zur Befestigung an einem T-förmigen Schutzplankenpfosten 4 und zum anderen eine zweite Arretiereinrichtung 200 zur Befestigung an einem &Sgr;-förmigen Schutzplankenpfosten 400 aufweisen. Beispielsweise kann die erste Arretiereinrichtung 2 einer ersten Außenseite 11 des Aufnahmerohres 100 zugeordnet sein. Die zweite Arretiereinrichtung 200 kann einer gegenüberliegenden zweiten Außenseite 11' zugeordnet sein, die zur ersten Außenseite 11 parallel verläuft. Alternativ kann die zweite Außenseite 11' auch senkrecht und benachbart zur ersten Außenseite 11 verlaufen.

Die zweite Arretiereinrichtung 200 weist zum einen eine sich an einem oberen Ende des Aufnahmerohres 100 angeordneten Haken 300 auf, mittels dessen das Aufnahmerohr 100 an einen Schutzplankenpfosten 400 in herkömmlicher Weise eingehängt wird. Der Haken 300 liegt in der Arretierstellung mit einer Innenseite 300 desselben an einem oberen Rand des Schutzplankenpfostens 400 an.

Des Weiteren weist die Arretiereinrichtung 200 eine quer zur Längserstreckung des Aufnahmerohres 100 bzw. quer zu einer Mittelachse A des Aufnahmerohres 100 verlaufende Anschlagstrebe 500, die in der Arretierstellung des Aufnahmerohres 100 an einer Außenseite 600 des Schutzplankenpfostens 400 anliegt.

Der Schutzplankenpfosten 400 ist als &Sgr;-förmiger Schutzplankenpfosten (Sigma-Pfosten) ausgebildet, der im Querschnitt &Sgr;-förmig profiliert verläuft. Alternativ kann der Schutzplankenpfosten 400 auch im Querschnitt C-förmig oder U-förmig (Superrail-Pfosten) verlaufen.

Der Schutzplankenpfosten 400 weist eine konkavförmige Längswandung 700 auf, von der endseitig hakenförmige Schenkel 800, 800' abragen. Die hakenförmigen Schenkel 800, 800' weisen jeweils abgewinkelte Randlappen 900, 900' auf, zwischen denen sich ein Längsspalt 1000 des Schutzplankenpfostens 400 erstreckt. Die Randlappen 900, 900' bzw. der Längsspalt 1000 erstrecken sich auf einer zu der konkavförmigen Längswandung 700 gegenüberliegenden Seiten des Schutzplankenpfostens 400.

Wie besser aus 3 ersichtlich ist, liegt die Anschlagstrebe 500 in der Arretierstellung unmittelbar an einer Außenseite der Randlappen 900, 900' an. Zu diesem Zweck ist die Länge der Anschlagstrebe 500 größer als eine Breite B des Längsspaltes 1000. Die Anschlagstrebe 500 ist einstückig mit dem Aufnahmerohr 100 verbunden, vorzugsweise durch Verschweißen.

Ferner weist die Arretiereinrichtung 200 eine Arretierstrebe 1100 auf, die im Bereich eines zu dem Haken 300 gegenüberliegenden unteren Endes des Aufnahmerohres 100 angeordnet ist. Die Arretierstrebe 1100 ist einstückig mit dem Aufnahmerohr 100 verbunden, vorzugsweise durch eine Schweißverbindung. Die Arretierstrebe 1100 ist über einen Sockel 1200 in einem Abstand zu einer Außenseite des Aufnahmerohres 100 angeordnet. Der lichte Abstand der Arretierstrebe 1100 zu dem Aufnahmerohr 100 bzw. die Höhe des Sockels 1200 ist größer als die Summe der Wandungsstärke des Schutzplankenpfostens 400 und der Anschlagstrebe 500. Hierdurch wird gewährleistet, dass das Aufnahmerohr 100 in der Arretierstellung mit Spiel an dem Schutzplankenpfosten gehaltert ist.

Die Arretierstrebe 1100 erstreckt sich quer zur Mittelachse A des Aufnahmerohres 100 und weist an gegenüberliegenden Enden jeweils einen Verjüngungsabschnitt 1300 auf. Der Verjüngungsabschnitt 1300 der plattenförmigen Arretierstrebe 1100 ist V-förmig ausgebildet mit symmetrisch zu einer Mittelachse V der Arretierstrebe 1100 verlaufenden Schrägflächen 1400 und 1500, die verjüngend in Richtung eines stumpfen Endes 1600 der Arretierstrebe 1100 zusammenlaufen. Der Verjüngungsabschnitt 1300 verläuft somit gleichschenklig und trapezförmig. Die stumpfen Enden 1600 der Arretierstrebe 1100 weisen einen solchen Abstand E zueinander auf, der größer ist als die Breite B des Längsspaltes 1000. Hierdurch wird gewährleistet, dass in der Arretierstellung des Aufnahmerohres 100, in der das Aufnahmerohr 100 parallel zu dem Schutzplankenpfosten 400 angeordnet ist, die Arretierstrebe 1100 die Randlappen 900, 900' des Schutzplankenpfostens 400 hintergreifen. Dabei liegt der Verjüngungsabschnitt 1300 an einer Innenseite der Randlappen 900, 900' an.

Eine Verlängerungslinie L diametral gegenüberliegender Schrägflächen 1400 und 1500 weisen einen solchen Abstand S zueinander auf, der kleiner ist als die Breite B des Längsspaltes 1000. Auf diese Weise wird gewährleistet, dass durch Verschwenken des Aufnahmerohres 100 um eine senkrecht zu derselben verlaufende horizontale Drehachse D um einen vorgegebenen Schwenkwinkel &agr; ein Einsetzen bzw. Heraussetzen der Arretierstrebe 1100 in den durch das &Sgr;-Profil des Schutzplankenpfostens 400 gebildeten Innenraum 1700 ermöglicht wird. Der vorgegebene Schwenkwinkel &agr; wird durch den Winkel der Schrägflächen 1400, 1500 zu der Mittelachse V des Verjüngungsabschnitts 1300 gebildet. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist der Verjüngungsabschnitt 1300 symmetrisch zu einer Quermittelachse der Arretierstrebe 1100 ausgebildet, so dass das Einsetzen bzw. Heraussetzen der Arretierstrebe 1100 in bzw. aus dem Innenraum 1700 des Schutzplankenpfostens 400 unter dem gleichen Schwenkwinkel &agr; (45°) bezogen auf die Mittelachse A des Aufnahmerohres 1 erfolgen kann.

Wie insbesondere aus 1 ersichtlich ist, sind der Haken 300, die Anschlagstrebe 500 und die Arretierstrebe 1100 auf einer gemeinsamen Seite des Aufnahmerohres 100 angeordnet. Die Anschlagstrebe 500 und die Arretierstrebe 1100 sind hierdurch derselben Längsseite des Schutzplankenpfostens 400 zugeordnet.

Die Arretierstrebe 1100 ist in einem zum Haken 300 abgewandten Endbereich (untere Seite) des Aufnahmerohres 100angeordnet. Die Anschlagstrebe 500 ist in einem dem Haken 300 zugewandten Bereich des Aufnahmerohres 100 angeordnet.

Zur Montage des Aufnahmerohres 100 an dem Schutzplankenpfosten 400 wird das Aufnahmerohr 100 relativ zu der Längserstreckung des Schutzplankenpfostens 400 um den vorgegebenen Schwenkwinkel &agr; derart verdreht, dass die diametral gegenüberliegenden Schrägflächen 1400 oder 1500 der Verjüngungsabschnitte 1300 unter paralleler Erstreckung zu den Randlappen 900, 900' durch den Längsspalt 1000 in den Innenraum 1700 des Schutzplankenpfostens 400 eingesetzt werden. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel beträgt der vorgegebene Schwenkwinkel &agr; 45°. Nach dem Einsetzen der Arretierstrebe 1100 wird durch Zurückschwenken des Aufnahmerohres 100 in eine parallel zum Schutzplankenpfosten 400 verlaufenden Lage die Arretierstellung eingenommen. Gleichzeitig wird durch eine Längsbewegung des Aufnahmerohres 100 der Haken 300 unter Auflage der Innenseite 300' desselben an einem oberen Rand der konkavförmigen Längswandung 700 des Schutzplankenpfostens 400 eingehängt. In der Arretierstellung hintergreifen die Verjüngungsabschnitte 1300 die Randlappen 900, 900' des Schutzplankenpfostens 400. Das Eigengewicht des Aufnahmerohres 100 bewirkt eine Sicherung der Arretierstellung. Erst durch Anheben und Verschwenken des Aufnahmerohres 100 in eine der beiden zwei möglichen Drehrichtungen um die Drehachse D kann das Aufnahmerohr 100 aus der Arretierstellung in eine Entriegelungsstellung verbracht werden, in der das Aufnahmerohr 100 von dem Schutzplankenpfosten 400 getrennt ist.

Das Aufnahmerohr 100 sowie die Bauteile (Haken 300, Anschlagstrebe 500, Arretierstrebe 1100) der Arretiereinrichtung 200 sind aus einem Stahlmaterial hergestellt.


Anspruch[de]
Haltevorrichtung für Verkehrzeichen mit einem Aufnahmerohr, in das ein Schaftrohr eines Verkehrszeichens einsetzbar ist, mit einer Arretiereinrichtung zum Verriegeln und Entriegeln des Aufnahmerohres an einem T-förmigen Schutzplankenpfosten, dadurch gekennzeichnet, dass die Arretiereinrichtung (2) mindestens ein fest an dem Aufnahmerohr (1) angeordnetes C-förmiges Befestigungsprofil (7, 7') aufweist, derart, dass beim Verbringen des Aufnahmerohrs (1) in eine oder aus einer Verriegelungsstellung das Aufnahmerohr (1) unter Umgreifen eines T-Profils (5) des Schutzplankenpfostens (4) durch das C-förmige Befestigungsprofil (7, 7') zu dem Schutzplankenpfosten (4) längsverschieblich ist. Haltevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Arretiereinrichtung (2) eine an einem oberen Ende des Aufnahmerohres (1) angeordnete Anschlagnase (3) aufweist, die eine parallel zur Längserstreckung des Schutzplankenpfostens (4) gerichtete Relativbewegung des Aufnahmerohres (1) von einer Entriegelungsstellung in eine Verriegelungsstellung begrenzt. Haltevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das C-förmige Befestigungsprofil (7, 7') zwei Befestigungsschenkel (9) aufweist zur Bildung eines Schlitzes (8) derart, dass das Aufnahmerohr (1) mit Spiel relativ zu dem T-Profil (5) des Schutzplankenpfostens (4) verschiebbar ist. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitz (8) des C-förmigen Befestigungsprofils (7, 7') eine lichte Schlitzbreite (BS) aufweist, die etwas größer ist als die Wandstärke (W) des T-Profils (5) des Schutzplankenpfostens (4). Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitz (8) des C-förmigen Befestigungsprofils (7, 7') eine lichte Schlitzlänge (L) aufweist, die etwas größer ist als die Breite (BT) des T-Profils (5) des Schutzplankenpfostens (4). Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das C-förmige Befestigungsprofil als eine C-förmige Befestigungsklammer (7, 7') ausgebildet ist, wobei dem Aufnahmerohr (1) zwei in einem Abstand zueinander angeordnete Befestigungsklammern (7, 7') zugeordnet sind. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlagnase (3) senkrecht und eben von einer ersten Außenseite (11) des Aufnahmerohres (1) abragt. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlagnase (3) und die C-förmigen Befestigungsklammern (7, 7') der ersten Außenseite (11) des Aufnahmerohres (1) zugeordnet sind. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsschenkel (9) der C-förmigen Befestigungsklammer (7, 7') abgewinkelte Enden (12) aufweisen, die in einer gemeinsamen Ebene und parallel zu der ersten Außenseite (11) des Aufnahmerohres (1) verlaufen. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass einer zu der ersten Außenseite (11) benachbart oder gegenüberliegend angeordnete weitere Außenseite (11') eine zweite Arretiereinrichtung (200) zugeordnet ist, die einen Haken zum Einhängen an dem Schutzplankenpfosten, eine quer zu dem Aufnahmerohr verlaufende und fest mit demselben verbundene Anschlagstrebe zur Anlage an einer Außenseite des Schutzplankenpfostens und eine quer zum Aufnahmerohr (100) verlaufende Arretierstrebe (1100) aufweist mit mindestens einem als Verjüngungsabschnitt (1300) ausgebildeten Ende, derart, dass das Aufnahmerohr (100) in einer vorgegebenen Schwenkstellung, bei der das Aufnahmerohr (100) um einen vorgegebenen spitzen Schwenkwinkel (&agr;) um eine senkrecht zum Aufnahmerohr (100) verlaufende Drehachse (D) verschwenkt ist, in oder aus den Innenraum (1700) des im Querschnitt &Sgr;-förmigen oder C-förmigen oder U-förmigen Schutzplankenpfostens (400) einsetzbar bzw. heraussetzbar ist und dass das Aufnahmerohr (100) in einer parallel zu dem Schutzplankenpfosten (400) erstreckenden Arretierstellung unter Anlage des Verjüngungsabschnitts (1300) an einer Innenseite des Schutzplankenpfostens (400) festlegbar ist. Haltevorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass gegenüberliegende Enden der Arretierstrebe (1100) jeweils einen Verjüngungsabschnitt (1300) mit mindestens einer Schrägfläche (1400, 1500) aufweisen, dass die Schrägflächen (1400, 1500) der gegenüberliegenden Enden in Erstreckungsrichtung derselben versetzt und dass eine gedachte Verlängerungslinie (L) derselben parallel zueinander verlaufen, wobei der Abstand (S) der Verlängerungslinien (L) kleiner ist als die Breite (B) eines Längsspaltes (1000) des Schutzplankenpfostens (400), und dass der durch die Schrägfläche (1400, 1500) und der Mittelachse (V) des Verjüngungsabschnitts (1300) eingeschlossene Winkel den vorgegebenen Schwenkwinkel (&agr;) bildet.






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