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Dokumentenidentifikation DE202006012512U1 29.03.2007
Titel Uhr
Anmelder Ellmann, Bernhard, 80798 München, DE
DE-Aktenzeichen 202006012512
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 29.03.2007
Registration date 22.02.2007
Application date from patent application 16.08.2006
IPC-Hauptklasse G04G 9/00(2006.01)A, F, I, 20060816, B, H, DE
IPC-Nebenklasse G04C 17/02(2006.01)A, L, I, 20060816, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Uhr zum Anzeigen der aktuellen Zeit nach dem Oberbegriff des Schutzanspruches 1.

Derartige Uhren sind in verschiedensten Ausführungen bekannt, z.B. als Armbanduhren, als Wecker für den Nachttisch, als Wanduhren oder integriert in Gebäudefassaden.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Uhr dahingehend auszugestalten, dass eine technisch wenig aufwendige und wenig störanfällige Lösung oder auch der Einsatz bereits bekannter technischer Teil-Lösungen verknüpft wird mit einer ästhetisch ansprechenden Anzeige der Zeit.

Zur Lösung der vorbeschriebenen Aufgabe schlägt die Erfindung vor, dass die Anzeige der Zeit realisiert wird durch eine geringe Anzahl von Anzeigeelementen, die innerhalb einer Fläche angeordnet sind und die zum Anzeigen der Zeit eine oder mehrere ihrer optischen Eigenschaften verändern (z.B. Veränderung der Farbe, Veränderung der Farbintensität, Veränderung der Helligkeit, Veränderung der Leuchtkraft). Verschiedene Tageszeiten (Zeitpunkte bzw. Zeitintervalle) werden dadurch repräsentiert, dass durch eine getrennte Veränderung des Erscheinungsbildes der einzelnen Anzeigeelemente und durch das optische Zusammenspiel der einzelnen Anzeigeelemente unterschiedliche Gesamtbilder erzeugt werden. Die eindeutige Zuordnung dieser Gesamtbilder zu einer bestimmten Tageszeit kann dabei sowohl durch die Anordnung der Anzeigeelemente als auch durch zusätzliche Gestaltungsmerkmale wie z.B. eine Beschriftung gewährleistet sein.

Im Unterschied zu LCD-Anzeigen oder LED-Anzeigen, die in Uhren oft verwendet werden, und deren Anzeigeelemente jeweils lediglich zwei Werte annehmen können (z.B. Schwarz oder Weiß/Hintergrundfarbe, z.B. Schwarz/nicht-leuchtend oder Rot/leuchtend) ist es Gegenstand der Erfindung (gemäß Anspruch 1), dass jedes der Anzeigeelemente mehr als zwei verschiedene Zustände annehmen kann. Dies kann entweder realisiert werden durch einen graduellen Übergang zwischen zwei Zuständen eines Anzeigeelementes (z.B. Übergang von Schwarz über Dunkelgrau, Grau und Hellgrau zu Weiß), oder durch die Kombination mehrer optischer Eigenschaften ein und desselben Anzeigeelementes, die unabhängig voneinander verändert werden können (beispielsweise kann die Veränderung der Helligkeit kombiniert werden mit der Veränderung der Farbe sodass sich z.B. die Variationsmöglichkeiten Dunkelrot-Dunkelgrün-Hellrot-Hellgrün ergeben).

Eine mit Anzeigeelementen dieser Art realisierte Anzeige ermöglicht die Reduktion der Anzahl der Anzeigeelemente auf ein Minimum, bei gleichzeitiger Gewährleistung einer hinreichenden Anzahl an Gesamtbildern, die mit der Anzeige erzeugt werden können. Folglich kann trotz reduzierter Anzahl von Anzeigeelementen eine hinreichend große Anzahl an Zeitpunkten bzw. Zeitintervallen repräsentiert werden.

Zur Lösung der vorbeschriebenen Aufgabe schlägt die Erfindung weiterhin vor (Anspruch 1), die Anordnung der Anzeigeelemente dahingehend auszugestalten, dass die Anzeigeelemente entlang einer gedachten geschlossenen geometrischen Form angeordnet sind (z.B. entlang einer Kreislinie oder entlang der Umrisslinie eines Quadrates). Dadurch entsteht eine eindeutige Zuordnung jedes Anzeigeelementes zu genau zwei benachbarten Anzeigeelementen.

Damit einher geht der erfindungsgemäße Vorschlag (Anspruch 1), die Ansteuerung der so angeordneten Anzeigeelemente so auszugestalten, dass die Veränderung der optischen Eigenschaften jedes einzelnen Anzeigeelementes Bezug nimmt auf die Veränderung der jeweils benachbarten Anzeigeelemente, derart, dass in der Zeit aufeinender folgende Veränderungen die gesamte Anordnung wie eine Welle durchlaufen. Die Erfindung schlägt vor, die Wellenbewegung so auszugestalten, dass sie sich zyklisch wiederholt und dass sich die Bewegungsrichtung der Welle nicht umkehrt.

Dadurch wird eine Analogie zur Anzeige von Zeit bei herkömmlichen Uhren mit Zifferblatt und Zeigern erreicht, die dem Betrachter ein intuitives Ablesen der Zeit ermöglicht. Der weiteren Ausgestaltung der Anzeigeelemente und der Anzeige insgesamt wird infolgedessen ein weit reichender Freiraum eingeräumt, da zum Verständnis der Anzeige erforderliche zusätzliche Gestaltungselemente wie z.B. Beschriftung gegebenenfalls entfallen können.

Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.

Die Anordnung der Anzeigeelemente ist bevorzugt entlang einer Kreislinie ausgestaltet (Anspruch 2), um die Analogie zu herkömmlichen Uhren zu steigern.

Weiterhin besteht die Anzeige bevorzugt aus 12 Anzeigeelementen (Anspruch 3), die im Kreis und in regelmäßigen Abständen angeordnet sind, sodass eine vollkommen symmetrische Anordnung entsteht. Auf diese Weise wird die oben beschriebene Analogie zum Zifferblatt herkömmlicher Uhren nochmals gesteigert.

Darauf aufbauend erfolgt die Darstellung der Zeit bevorzugt dadurch (Anspruch 4), dass zu jeder vollen Stunde 11 der 12 Anzeigeelemente denselben Zustand aufweisen (z.B. die Farbe Schwarz zeigen; im folgenden sollen diese Elemente der Einfachheit halber als „passive" Elemente bezeichnet werden), und nur eines der Anzeigeelemente einen deutlich davon abgesetzten Zustand aufweist (z.B. rote Farbe mit 100% Helligkeit, rotes Licht mit 100% Leuchtkraft etc.; im folgenden der Einfachheit halber als „aktives" Element bezeichnet; die Formulierungen „aktiv" und „passiv" verstehen sich in diesem Kontext ohne Einschränkung in Bezug auf die technische Umsetzung).

Die Tageszeiten 12:00 Uhr und 0:00 Uhr können somit dadurch repräsentiert werden, dass z.B. ausschließlich das Anzeigeelement oben in der Mitte die Farbe Rot zeigt, die Tageszeiten 13:00 Uhr und 1:00 Uhr dadurch, dass nur das Anzeigeelement rechts daneben die Farbe Rot zeigt, usw.

Alle Zeiten abweichend von vollen Stunden werden ergänzend dazu bevorzugt dadurch dargestellt, dass genau 10 der 12 Anzeigeelemente denselben Zustand aufweisen (10 „passive" Elemente; z.B. Schwarz), und genau 2 benachbarte Anzeigeelemente sich davon absetzen (2 „aktive" Elemente). Diese setzen sich dabei grundsätzlich in derselben Art von den „passiven" Elementen ab, in der sich zur vollen Stunde das eine „aktive" Element von den „passiven" Elementen absetzt, allerdings mit reduziertem Kontrast (z.B. rote Farbe mit einer Helligkeit zwischen 1% und 99%, rotes Licht mit einer Leuchtkraft zwischen 1% und 99%). Der Kontrast des einen „aktiven" Elementes zu den 10 „passiven" Elementen ist dabei immer bezogen auf den Kontrast des anderen „aktiven" Elementes zu den „passiven" Elementen, derart, dass die Steigerung des Kontrastes des einen „aktiven" Elementes immer verbunden ist mit der Abnahme des Kontrastes des anderen „aktiven" Elementes und umgekehrt.

Die beiden „aktiven" Elemente können dann entweder den gleichen Kontrast zu den 10 „passiven" Anzeigeelementen aufweisen (z.B. zeigen beide „aktive" Anzeigeelemente rote Farbe mit der Helligkeit 50%), oder sie können in unterschiedlichem Kontrast zu den 10 „passiven" Anzeigeelementen stehen (z.B. zeigt das eine „aktive" Element rote Farbe mit 25% Helligkeit, das andere „aktive" Element rote Farbe mit 75% Helligkeit).

Je deutlicher sich die beiden „aktiven" Elemente voneinander unterscheiden, desto näher liegt die angezeigte Zeit an der vergangenen bzw. an der kommenden vollen Stunde. Je ähnlicher das Bild ist, das die beiden „aktiven" Elemente anzeigen, desto näher liegt die angezeigte Zeit an der halben Stunde. Analog zu dem oben genannten Beispiel wird 12:30 Uhr repräsentiert z.B. durch das Anzeigeelement oben in der Mitte zusammen mit dem Anzeigeelement rechts daneben, beide „aktiv" und beide mit demselben Kontrastverhältnis zu den 10 „passiven" Elementen. Im Laufe der Zeit wird der Kontrast des „aktiven" Anzeigeelementes oben in der Mitte zu den 10 „passiven" Anzeigeelementen schwächer, der Kontrast des „aktiven" Anzeigeelementes rechts daneben zu den 10 „passiven" Anzeigeelementen stärker, bis das Anzeigeelement oben in der Mitte selbst „passiv" geworden, und das Anzeigeelement rechts daneben zum einzigen „aktiven" Anzeigeelement mit z.B. rotem Licht mit einer Helligkeit von 100% geworden ist

Die Veränderung des Kontrastverhältnisses kann sowohl in Stufen erfolgen (z.B. in Minutenschritten), als auch stufenlos.

Eine so ausgestaltete Wellenbewegung ahmt in einem hohen Maße die Bewegung des Stundenzeigers einer herkömmlichen Uhr nach, was einer nochmals gesteigerten intuitiven Ablesbarkeit dient.

Weiterhin wird die Zeit bevorzugt dadurch dargestellt, dass sich die Kontrastverhältnisse zwischen „aktiven" und „passiven" Anzeigeelementen im Laufe der Zeit nicht stufenlos oder in kleinen Schritten verändern, sondern pro voller Stunde nur genau 4 Schritte unterschieden werden (Anspruch 5). Beispielsweise würden so nur die Zeitangaben 12:00 Uhr, 12:15 Uhr, 12:30 Uhr, 12:45 Uhr, 13.00 Uhr usw. dargestellt. Diese Einschränkung der Ablesegenauigkeit kann einer einfacheren technischen Umsetzung und einer eindeutigeren Ablesbarkeit dienen, und darüber hinaus der Uhr eine unter ästhetischen Gesichtspunkten gesehen ruhige Ausstrahlung verleihen.

Bevorzugt wird die unter Anspruch 1-4 näher gekennzeichnete Anzeige der Zeit mit verhältnismäßig geringer Ablesegenauigkeit durch eine zusätzliche Anzeige mit höherer Ablesegenauigkeit ergänzt (Anspruch 6). Genauso wie oben beschrieben durchläuft diese die Anordnung der 12 Anzeigeelemente ebenfalls mithilfe von 1, oder 2 „aktiven" Elementen, wobei im Unterschied zu oben die 12 Anzeigeelemente nicht den vollen Stunden zugeordnet sind, sondern den 5 Minuten-Schritten innerhalb einer vollen Stunde.

Die Wellenbewegung, die auf diese Weise entsteht, gleicht dem Minutenzeiger einer herkömmlichen Zeiger-Uhr. Die Wellenbewegung dieser „Minutenanzeige" kann ebenfalls sowohl stufenlos als auch schrittweise ausgestaltet sein.

Durch eine Ausgestaltung der Anzeigeelemente dahingehend, dass unterschiedliche optische Eigenschaften getrennt voneinander variiert werden können (siehe Anspruch 1), kann jede der beiden beschriebenen Wellenbewegungen realisiert werden mithilfe der Variation einer einzigen optischen Eigenschaft (z.B. Variation der Helligkeit), und zugleich den zwei unterschiedlichen Wellenbewegungen zwei Variationen einer anderen optischen Eigenschaft zugewiesen werden (z.B. Zuordnung der beiden Wellen zu zwei verschiedenen Farben). Dadurch ist es möglich, dass beide Wellenbewegungen (Entsprechung zum Stundenzeiger und Entsprechung zum Minutenzeiger) gleichzeitig zur Anzeige gebracht werden können und trotzdem für den Betrachter unterscheidbar sind. Ebenso ist es möglich, nur eine der beiden Wellen anzuzeigen und gleichzeitig die andere auszublenden, ohne dass für den Betrachter Unklarheiten darüber entstehen, welche der beiden Anzeigen gerade sichtbar ist.

Analog zu Anspruch 5 ist die „Minutenanzeige" (vgl. Anspruch 6) zur Verbesserung der eindeutigen Ablesbarkeit bevorzugt in diskreten Schritten ausgeführt (Anspruch 7). Bevorzugt sind dies 5 Schritte, die im Minutentakt aufeinander folgen. So können z.B. die Zeiten 12:00, 12:01, 12:02 usw. zur Anzeige gebracht werden.

Bevorzugt sind die Anzeigeelemente der in Anspruch 1 beschriebenen Uhr ausgeführt mithilfe von Leuchtmitteln wie Glühlampen oder Leuchtdioden (Anspruch 8).

Die Verwendung von Leuchtmitteln hat den Vorteil, dass im Vergleich zu nicht-leuchtenden Anzeigeelementen gesteigerte Kontrastwirkungen erzielt werden können

Die unter Anspruch 1 beschriebene kombinierte Variation der optischen Eigenschaften der Anzeigeelemente bezieht sich dann bevorzugt zum einen auf die Leuchtkraft der Leuchtmittel, die graduell verändert werden kann, zum anderen auf die Farbe des ausgesendeten Lichtes, die verändert werden kann (Anspruch 9).

Zur Steigerung und Variierbarkeit der Leuchtkraft und zur Realisierung verschiedener Farben innerhalb eines Anzeigeelementes bestehen die Anzeigeelemente bevorzugt aus mehreren Leuchtmitteln (Anspruch 10). Diese sind innerhalb eines kleinen Gehäuses zusammengefasst, das gegebenenfalls mit einer Art Blende oder Mattscheibe versehen ist (Anspruch 11). Durch ein derartiges Gehäuse wird gewährleistet, dass die innerhalb eines Anzeigeelementes zusammengefassten Leuchtmittel vom Betrachter trotzdem als eine Einheit wahrgenommen werden.

Die Variationen von Farbe und Leuchtkraft können unter Verwendung von Leuchtmitteln mit ausgesprochen geringem technischen Aufwand realisiert werden, auf aufwendige mechanische Elemente zur Steuerung der Anzeige kann völlig verzichtet werden.

Die Steuerung der Anzeige kann bevorzugt in Form von logischen Schaltkreisen ausgeführt sein (Anspruch 12), was eine ausgesprochen einfache und wenig störanfällige technische Umsetzung ermöglicht. Die Steuerung der Helligkeit kann dabei z.B. über das Variieren von vorgeschalteten Widerständen, über Impulsbreiten-Steuerung oder über das Zu- und Ab-Schalten mehrerer Leuchtmittel innerhalb einer Anzeigeeinheit realisiert sein. Weiterhin kommt die Verwendung rein elektronischer Schaltkreise zur Steuerung der Anzeige einer elektronischen Zeitmessung in Form eines Quarzschwingkreises entgegen, was ebenfalls sowohl zu optimaler Zuverlässigkeit im Betrieb als auch zu einer besonders einfachen Herstellung beiträgt.


Anspruch[de]
Uhr zum Anzeigen der aktuellen Zeit, die im wesentlichen aus einer Funktionseinheit zur optischen Anzeige der Zeit besteht, des weitern aus einer Funktionseinheit zur Steuerung der Anzeige, sowie aus einer Funktionseinheit zum Erfassen der Zeit,

dadurch gekennzeichnet,

– dass die Anzeige der Zeit realisiert ist mithilfe einer geringen Anzahl von Anzeigeelementen, die auf einer Fläche angeordnet sind und die zum Anzeigen der Zeit eine oder mehrere ihrer optischen Eigenschaften verändern (z.B. Veränderung der Farbe, Veränderung der Farbintensität, Veränderung der Helligkeit, Veränderung der Leuchtkraft)

– dass das durch die Gesamtheit der Anzeigeelemente entstehende Bild eindeutig einem bestimmten Zeitpunkt bzw. eindeutig einer bestimmten Tageszeit (Zeitpunkt oder Zeitintervall) zuzuordnen ist, gegebenenfalls unter Zuhilfenahme von zusätzlichen Gestaltungsmerkmalen wie z.B. Beschriftung

– dass die Variationsbreite der optischen Eigenschaften der Anzeigeelemente mehr als zwei mögliche Zustände umfasst

– dass diese Variationsbreite realisiert ist entweder durch eine graduelle Veränderung der optischen Eigenschaften der Anzeigeelemente oder durch die voneinander unabhängige Veränderung von zwei verschiedenen optischen Eigenschaften ein und desselben Anzeigeelementes

– dass die Anzeigeelemente auf der Umrisslinie einer gedachten geschlossenen geometrischen Figur liegen

– dass eine Veränderung eines der Anzeigeelemente Bezug nimmt auf die Veränderungen eines benachbarten Anzeigeelements oder beider benachbarter Anzeigeelemente, derart, dass die Veränderung im Laufe der Zeit die einzelnen Anzeigeelemente entlang der gedachten geometrischen Figur und gemäß der dadurch vorgegebenen Reihenfolge wellenartig, zyklisch und ohne Umkehr der Bewegungsrichtung durchläuft.
Uhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anordnung der Anzeigeelemente entlang einer Kreislinie ausgeführt ist Uhr nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeige aus 12 Anzeigeelementen besteht, die in regelmäßigen Abständen entlang einer Kreislinie angeordnet sind, sodass eine vollkommen symmetrische Anordnung entsteht Uhr nach Anspruch 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, dass die Wellenbewegung dahin ausgestaltet ist, dass jede dargestellte Tageszeit dadurch repräsentiert ist, dass entweder 11 der 12 Anzeigeelemente das gleiche Bild zeigen (hier der Einfachheit als „passive" Elemente bezeichnet ohne Bezugnahme auf deren technische Realisation) und sich das 12. Anzeigeelement (hier der Einfachheit als „aktives" Element bezeichnet, ebenfalls ohne Bezugnahme auf die technische Realisation) in seinem Erscheinungsbild davon deutlich unterscheidet, oder 10 der 12 Anzeigeelemente das gleiche Bild zeigen (10 „passive" Elemente) und 2 benachbarte Anzeigeelemente sich davon abheben (2 „aktive" Elemente), aber mit im Vergleich zu dem Fall mit 1 „aktiven" Element vermindertem Kontrast. Aufeinender folgende Tageszeiten werden durch Variationen der gesamten Anzeige repräsentiert, die sich nur graduell unterscheiden, derart, dass eine Verstärkung des Kontrastes des einen „aktiven" Elementes in Bezug zu den „passiven" Elementen verbunden ist mit einer Verminderung des Kontrastes des zweiten „aktiven" Elementes in Bezug zu den „passiven" Elementen und umgekehrt. Die Variationsbreite der graduellen Variation überstreicht dabei die gesamte Bandbreite von 0% bis hin zu 100% der Kontrastwirkung. Die Verminderung des Kontrastes eines der beiden „aktiven" Elemente auf den Wert 0% und die gleichzeitige Verstärkung des Kontrastes des anderen „aktiven" Elementes auf 100% fällt zusammen mit dem Fall, dass die Anzeige aus 11 „passiven" Elementen und 1 „aktiven" Element besteht. Diejenigen Fälle, in denen die Anzeige aus 1 „aktiven" und 11 „passiven" Anzeigeelementen, repräsentieren die vollen Stunden, diejenigen Fälle, in denen die Anzeige aus 2 „aktiven" und 10 „passiven" Elementen besteht, repräsentieren die Zeiten dazwischen. Die so beschriebene Welle durchläuft die gesamte Anordnung im 12-Stunden-Takt. Uhr nach Anspruch 1-4 dadurch gekennzeichnet, dass die Wellenbewegung in gleichmäßig anmutenden Stufen ausgestaltet ist, die im 15-Minuten-Takt aufeinander folgen. Uhr nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeige der Zeit ergänzt wird durch eine zweite Anzeige, realisiert mithilfe derselben 12 Anzeigeelemente und ebenfalls als Wellenbewegung mittels Variation von Kontrastverhältnissen umgesetzt. Außerdem ist diese 2. Welle dadurch gekennzeichnet, dass sie durch die Variation einer optischen Eigenschaft der Anzeigeelemente kenntlich gemacht wird, derart, dass dadurch weder die Anzeige der einen Wellen noch der anderen Welle beeinträchtigt wird. Diese 2. Welle durchläuft im Unterschied zur gemäß Anspruch 4 gekennzeichneten Welle die Anordnung im Stundentakt, dementsprechend sind die 12 Positionen der Anzeigeelemente den 5-Minutenschritten innerhalb einer vollen Stunde zugeordnet Uhr nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass ergänzende Welle analog zu Anspruch 5 in diskreten, gleichmäßig anmutenden Stufen ausgestaltet ist. Diese Stufen folgen in Minutenschritten aufeinander Uhr nach einem der Anspruche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigeelemente mithilfe von Leuchtmitteln ausgeführt sind. Uhr nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Variation der optischen Eigenschaften der Anzeigeelemente sich auf die Variation der Leuchtkraft der Leuchtmittel sowie auf die Variation der Farbe des ausgesendeten Lichtes bezieht Uhr nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Anzeigeelement aus mehreren Leuchtmitteln besteht, die innerhalb eines kleinen Gehäuses zu einer Einheit zusammengefasst sind Uhr nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse mit einer Art Blende oder Mattscheibe versehen ist. Uhr nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung der Anzeige in Form von logischen Schaltkreisen und in Verbindung mit einer elektronischen Zeitmessung auf der Basis eines Quarzschwingkreises ausgeführt ist.






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