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SCHNECKENPRESSE - Dokument DE60028187T2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE60028187T2 29.03.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001148990
Titel SCHNECKENPRESSE
Anmelder Ishigaki Co. Ltd., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder ISHIGAKI, Eiichi, Sakaide-shi, Kagawa 762-0032, JP
Vertreter Hoefer & Partner, 81545 München
DE-Aktenzeichen 60028187
Vertragsstaaten AT, DE, ES, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 08.11.2000
EP-Aktenzeichen 009748088
WO-Anmeldetag 08.11.2000
PCT-Aktenzeichen PCT/JP00/07822
WO-Veröffentlichungsnummer 2001034374
WO-Veröffentlichungsdatum 17.05.2001
EP-Offenlegungsdatum 31.10.2001
EP date of grant 24.05.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 29.03.2007
IPC-Hauptklasse B30B 9/12(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse B01D 29/11(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   B01D 33/11(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   B01D 33/64(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   B01D 29/82(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
Technisches Feld

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Schneckenpresse zur Durchführung einer Filterung und Entwässerung, indem bewirkt wird, dass sich eine äußere Röhre in einer Verdichtungszone dreht, und insbesondere auf eine Schneckenpresse, die geeignet ist, eine Siebverstopfung, selbst bei einem Schlamm mit niedriger Konzentration, der eine höhere Wasser-Fracht als eine Festbestandteil-Fracht aufweist, zu vermeiden.

Stand der Technik

In der Vergangenheit wurde einem organischen Schlamm aus Abwasser, Exkrementen oder Abwasser einer Verarbeitung von Speiseprodukten ein Hochpolymer-Koagulans hinzugefügt, um eine Flockbildung zu bewirken. Für organischen Schlamm mit einer niedrigen Konzentrationen wurde das Anwendungsverfahren eines Zentrifugalverdichters oder eines Floationsverdichters zum Zusammenpressen und zur Durchführung des Filterns und der Entwässerung eingesetzt, wobei diese Verdichtungsgeräte die Schlamm-Konzentration, z. B. von 1% bis 4–5%, erhöhen, und der Schlamm dieser Konzentration durch eine Schneckenpresse gefiltert und entwässert wird. Diese Geräte besitzen alle eine große Aufstellungsfläche und führen zu hohen Kosten bei der Antriebsleistung und dem Hochpolymer-Koagulans, wobei es zudem mühsam ist, sie zu warten und zu steuern/zu regeln. Obwohl es kein Verdichtungsgerät ist, ist eine Schneckenpresse als Gerät zum Filtern und Entwässern aus der japanischen Patentanmeldung Nr. 3-78123 bekannt, bei der eine Filterröhre in ihrer Mitte in eine Schlamm-Einlassseite und eine Abführungsseite unterteilt ist, wobei sie an der Schlamm-Einlassseite eine reduzierte Steigung für eine Schneckenschaufel aufweist, und die Filterröhre an der Schlamm-Einlassseite mit einer niedrigeren Geschwindigkeit als die Drehgeschwindigkeit einer Förderschnecke gedreht wird, um dadurch den Schlamm zu filtern und zu entwässern, indem eine Hochdruckflüssigkeit von außen in die Röhre eingespritzt wird, um dadurch eine verkrustete Schicht zu reinigen, die an winzigen Öffnungen in der Röhre haftet, sodass ein kontinuierlicher Filter- und Entwässerungseffekt aufrechterhalten wird.

Weil die Konzentration des Schlammes an der Schlamm-Einlassseite der Schneckenpresse niedrig ist, ist an einem Sieb der äußeren Röhre in der Verdichtungszone die Wasser-Fracht größer als die Festbestandteil-Fracht, wodurch es notwendig ist, eine große Menge an Wasser am Sieb der äußeren Röhre abzuführen. Die Schneckenpresse arbeitet bei einer niedrigen Drehzahl und bei einer kleinen Schneckenpresse mit einer äußeren Röhre mit einem Durchmesser von 200 mm beträgt die Drehgeschwindigkeit 1 U/min bis 1,5 U/min, und bei einer Schneckenpresse mit einer äußeren Röhre mit einem Durchmesser von 800 mm beträgt die Drehgeschwindigkeit 0,03 U/min bis 0,14 U/min. In derzeit verwendeten Schneckenpressen beträgt die Drehgeschwindigkeit der Schneckenpressen mit großem Durchmesser 1/30 bis 1/10 von der der Schneckenpresse mit einem kleinen Durchmesser und die Effektivität des Abstreifens der inneren Umfangsfläche der äußeren Röhre durch die Schneckenschaufel beträgt nicht mehr als 1/10 der einer Schneckenpresse mit kleinem Durchmesser, um ein Verstopfen in einer Schneckenpresse mit großem Durchmesser zu verhindern.

Durch das Hochpolymer-Koagulans wird insbesondere ein dünner Hochpolymer-Film gebildet und in der Verdichtungszone neigen Rückstände dazu, am Sieb haften zu bleiben, um dadurch eine Verstopfung zu verursachen, obwohl bei einer Schneckenpresse, bei der die Filter- und Entwässerungsröhre an der Schlamm-Einlassseite gewaltsam gedreht wird, der Effekt zur Verhinderung einer Siebverstopfung durch kontinuierliches Einspritzen von Reinigungswasser erreicht wird, wenn die äußere Röhre gedreht wird. Jedoch tritt das eingespritzte Wasser durch winzige Öffnungen im Sieb hindurch und gelangt in die äußere Röhre, um dadurch den konzentrierten Schlamm zu verdünnen, wodurch eine Halbierung des Wirkungsgrades bei der Konzentration des Schlammes riskiert wird. Weil die Reinigung kontinuierlich durchgeführt wird, wird zudem eine große Menge an Reinigungswasser benötigt.

JP-08 057692 offenbart eine Schneckenpresse mit einer Serie von Abstreifern, die in Gleitkontakt mit einer Innenfläche des Siebs kommen. Es bestehen keine Abstände zwischen den Schneckenschaufeln und der Innenfläche des Siebs, sodass ein verstopfender Kuchen in den Maschen des Siebs durch Pressen entfernt wird, sodass die Verstopfung verhindert wird und eine effiziente Filterung und Entwässerung ausgeführt werden kann.

US-5 526 740 offenbart eine Multi-Schneckenpresse, die eine Mehrzahl von befestigten Filterzylindern und eine Mehrzahl von sich drehenden Filterzylindern umfasst, die mit den befestigten Filterzylindern verbunden sind. Eine Mehrzahl von konischen Schnecken befindet sich in den befestigten und sich drehenden Filterzylindern. Die Schnecken und die sich drehenden Filterzylinder werden von einem einzigen Motor angetrieben. Andere Schraubenpressen zur Entwässerung von Rohstoffen sind aus den Dokumenten EP-A-0 549 092 und US-A-4 997 578 bekannt.

Zusammenfassung der Erfindung

Dementsprechend ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Schneckenpresse bereitzustellen, die den Stand der Technik zur Filterung und Entwässerung anwendet, indem bewirkt wird, dass eine Filterröhre sich am Schlamm-Einlassende der Schneckenpresse, mit der Schlamm-Einlassseite der Filterröhre dreht, die als Verdichtungszone dient, um eine Verstopfung eines Siebs der äußeren Röhre zu verhindern und eine Verdichtung, Filterung und Entwässerung selbst eines organischen Schlammes zu ermöglichen, der durch ein Hochpolymer-Koagulans geronnen wurde und der eine niedrige Konzentration aufweist.

Diese Aufgabe wird durch eine Schneckenpresse mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Die Unteransprüche enthalten bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung.

Eine Schneckenpresse gemäß der vorliegenden Erfindung weist eine angeschlossene äußere Röhre auf, die eine unabhängig drehbare vordere Röhre, bestehend aus einem vorderen röhrenförmigen Rahmen und einem vorderen Sieb, aufweist, das entlang einen Umfang des vorderen röhrenförmigen Rahmens gespannt ist, und eine unabhängig drehbare hintere Röhre, bestehend aus einem hinteren röhrenförmigen Rahmen, der relativ drehbar mit dem vorderen röhrenförmigen Rahmen verbunden ist, und ein hinteres Sieb auf, das entlang eines Umfangs des hinteren röhrenförmigen Rahmens gespannt ist. Eine einzelne in der angeschlossenen äußeren Röhre koaxial angeordnete Förderschnecke weist eine vordere Zone, die als Abstand zwischen einem vorderen Bereich der Förderschnecke und der vorderen Röhre definiert ist, und eine hintere Zone auf, die als Abstand zwischen einem hinteren Bereich der Förderschnecke und der hinteren Röhre definiert ist. Die einzelne Förderschnecke weist eine unabhängig drehbare Schneckenwelle, bestehend aus einem vorderen Bereich mit einem darin ausgebildeten Zuführungsweg, um Schlamm einer stromaufwärtsseitigen Region der vorderen Zone zuzuführen und einen hinteren Bereich auf, der mit der hinteren Röhre zusammenwirkt, um eine Auslassöffnung zu definieren, um entwässerten Schlamm von einer stromaufwärtsseitigen Region der hinteren Zone abzuleiten, eine Schneckenschaufel auf, die auf den vorderen und hinteren Bereichen der Schneckenwelle gewunden ist und damit einstückig drehbar ist, um längs davon Schlamm zu fördern, und einen Schlamm-Abstreifer auf, der auf einem Umfang der Schneckenschaufel befestigt ist, um Schlamm von den vorderen und hinteren Sieben abzustreifen. Die äußere Röhre und die Förderschnecke sind zum gegenseitigen Zusammenwirken konfiguriert, um die vordere Zone für eine flüssige Abfuhr mit einer geeigneten Form für zugeführten, zu filternden Schlamm zu versehen, der darin verdichtet wird, wenn die vordere Röhre relativ zur Förderschnecke gedreht wird, und die hintere Zone für eine zusätzliche flüssige Abfuhr mit einer geeigneten Form für zugeführten, zu filternden Schlamm zu versehen, der darin verdichtet wird, wenn die hintere Röhre relativ zur Förderschnecke gedreht wird.

Durch Ausbildung der Schlamm-Zuführungsöffnung in der Schneckenwelle wird Schlamm zugeführt, ohne von der Drehung der Schneckenschaufel beeinflusst zu werden, ohne ein Flock, das durch einen Gerinnungsprozess eines aufgebrochenen Koagulans gebildet wird, und ohne einen Verlust der Entwässerungsfähigkeit.

Weil die Filterflüssigkeit von der äußeren Röhre separiert wird und eine Kuchenschicht, die in den winzigen Öffnungen des Siebs gefangen ist, kontinuierlich vom Abstreifer abgestreift wird, wird ein Verstopfen des Siebs über die gesamte Region, von der stromaufwärtsseitigen Region bis zur stromabwärtsseitigen Region der Verdichtungszone, verhindert, sodass es selbst im Falle eines Schlammes mit niedriger Konzentration mit einer hohen Wasser-Fracht möglich ist, eine große Menge von gefilterter Flüssigkeit vom Sieb der äußeren Röhre der Verdichtungszone, ohne deren Verstopfung, abzuführen.

Die Schneckenschaufel, die sich um die Schneckenwelle windet, weist eine Steigung in der Verdichtungszone auf, die geringer als die Schneckenschaufel-Steigung in der Filter- und Entwässerungszone ist, und wenn die äußere Röhre zum Drehen gebracht wird, sodass ein Gleichgewicht bei der Zuführung des Schlammes von der Verdichtungszone bis zu der Filter- und Entwässerungszone aufrechterhalten bleibt, erhöht sich die Anzahl der Gleitkontakte der Abstreifer mit der Schnecke, wobei gefilterte Flüssigkeit, die vom Sieb getrennt wird, was ein Verstopfen verhindert, eine Bewegung von Schlamm mit hoher Konzentration zur Filter- und Entwässerungszone ermöglicht, um dadurch die Schlamm-Verarbeitungskapazität zu erhöhen.

Wenn eine Schneckenschaufel mit einer einfachen Steigung um die Schneckenwelle gewunden ist und eine Schneckenschaufel in der Verdichtungszone mehrfach um die Schneckenwelle gewunden ist, erhöht sich die Anzahl der Abstreifer-Kontakte mit dem Sieb im Verhältnis zur Anzahl der Schneckenschaufeln, wodurch die Sieboberfläche wiederhergestellt wird.

Wenn die äußere Röhre der Verdichtungszone veranlasst wird, sich in einer zur Schneckenwelle entgegen gesetzten Richtung zu drehen, wird die relative Drehgeschwindigkeit der Verdichtungszone bezüglich der Schneckenwellen-Drehgeschwindigkeit erhöht, wodurch sich die Anzahl der Gleitkontakte der an der Schneckenschaufel vorgesehenen Abstreifer mit dem äußeren Röhrensieb erhöht, um so ein Verstopfen des Siebs zu verhindern.

Wenn Schneckenschaufeln mehrfach um die Schneckenwelle der Verdichtungszone gewunden sind, werden die äußere Röhre der Verdichtungszone und die Schneckenwelle veranlasst, sich in ein und dieselbe Richtung zu drehen, und die relative Drehgeschwindigkeit bezüglich der Schneckenwelle der äußeren Röhre der Verdichtungszone wird höher als die Drehgeschwindigkeit der Schneckenwelle, wodurch der Schlamm bewegt wird, während er durch die Wirkung der Drehung der äußeren Röhre und des Einschubdrucks verdichtet wird, und sich die Anzahl der Gleitkontakte der Abstreifer mit dem Sieb erhöht.

Dadurch, dass eine Mehrzahl von Sieben in der äußeren Röhre in der Filter- und Entwässerungszone und eine schrittweise Reduzierung der Größe der winzigen Öffnungen im Sieb, das sich auf der Verdichtungszone spannt, und im Sieb der Entwässerungszone, das vom stromaufwärts liegenden Bereich zum stromabwärts liegenden Bereich verläuft, vorgesehen ist, wird nur die gefilterte Flüssigkeit abgeführt, da sich der auf dem Schlamm anliegende Druck erhöht, ohne dass der Schlamm aus den winzigen Öffnungen ausströmt, wodurch die Fähigkeit verbessert wird, den Kuchen zu entfernen.

Wenn die äußere Röhre in der Verdichtungszone und der Filter- und Entwässerungszone zylindrisch ausgebildet ist, wobei eine Schneckenwelle mit einem sich vom stromaufwärts liegenden Bereich zum stromabwärts liegenden Bereich auf konische Weise vergrößernden Durchmesser darin vorgesehen ist, oder wenn bewirkt wird, dass sich der Durchmesser der äußeren Röhre in der Verdichtungszone und der Filter- und Entwässerungszone, vom stromaufwärts liegenden Bereich zum stromabwärts liegenden Bereich verlaufend, reduziert, wobei eine Schneckenwelle in dieser äußeren Röhre vorgesehen ist, wird der Abstand zwischen der äußeren Röhre und der Schneckenwelle in Richtung des Kuchen-Ausstoßes relativ reduziert, sodass der Schlamm, aus dem gefiltertes Wasser in der Verdichtungszone getrennt wurde, in der äußeren Röhre in der Filter- und Entwässerungszone schrittweise entwässert wird, um dadurch ein hohes Maß der Entwässerung von Festbestandteilen zu ermöglichen.

Wenn die äußere Röhre in der Verdichtungszone und der Filter- und Entwässerungszone zylindrisch ausgebildet ist, und eine zylindrische Schnecke der Verdichtungszone und eine Schneckenwelle der Filter- und Entwässerungszone mit einem konischen Durchmesser, der sich vom stromaufwärts liegenden Bereich zum stromabwärts liegenden Bereich vergrößert, innerhalb der äußeren Röhre verbunden werden, wird die Filter-Oberfläche der Verdichtungszone erhöht, um dadurch eine Eignung für Schlamm mit einer geringen Konzentration zu erreichen.

Wenn die äußere Röhre in der Verdichtungszone und in der Filter- und Entwässerungszone zylindrisch ausgebildet ist und eine darin vorgesehene Schneckenwelle koaxial zur äußeren Röhre vorgesehen ist, ist auch eine Verwendung als Eindicker, mit einer vergrößerten Verarbeitungskapazität und reduzierten Fertigungskosten, möglich.

Kurzbeschreibung der Zeichnung

1 ist eine vertikale, teilweise ausgeschnittene Seitenansicht einer Schneckenpresse gemäß der vorliegenden Erfindung.

2 ist eine vertikale, teilweise ausgeschnittene Seitenansicht, die den Hauptteil einer Schneckenpresse gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt.

3 ist ein vertikaler Querschnitt einer äußeren Röhre, auf die in der vorliegenden Erfindung ein Sieb gespannt ist.

4 ist eine vertikale teilweise ausgeschnittene Seitenansicht eines in der vorliegenden Erfindung auf eine Schaufelwelle montierten Abstreifers.

5 ist eine vereinfachte Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform einer Schneckenwelle, um die in der vorliegenden Erfindung eine Schneckenschaufel gewunden ist.

6 ist eine vereinfachte Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform einer Schneckenwelle in der vorliegenden Erfindung.

7 ist eine vereinfachte Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform einer Schneckenwelle in der vorliegenden Erfindung.

Beste Ausführungsform der Erfindung

Wenn durch Anwendung der oben genannten Anordnung in der vorliegenden Erfindung organischer Schlamm, wie z. B. Abwasser, das durch den Zusatz darin geronnen wurde, einer Zuführungsröhre der Schneckenpresse unter Druck zugeführt wird, wird der Schlamm vom Zuführungsweg der Schneckenwelle am Anlaufende der äußeren Röhre zwischen die Schneckenschaufel in der Verdichtungszone zugeführt, sodass ein weicher Flock im Schlamm in die äußere Röhre strömt, ohne durch die Schaufelwelle beeinträchtigt oder aufgebrochen zu werden.

Der der Verdichtungszone zugeführte Schlamm wird durch den Ausstoß der vom Sieb der äußeren Röhre daraus gefilterten Flüssigkeit verdichtet. Obwohl sich eine Kuchenschicht auf der Oberfläche des Siebs durch das Auffangen von Festbestandteilen auf dem Sieb der äußeren Röhre bildet, weil sich die Anzahl erhöht, wie oft der Abstreifer in Gleitkontakt mit dem Sieb kommt, wird zur gleichen Zeit die auf der Sieboberfläche abgelagerte Kuchenschicht abgestreift, um dadurch die Filteroberfläche zu erneuern, sodass eine große Menge an gefilterter Flüssigkeit vom Sieb der äußeren Röhre in die Verdichtungszone abgeschieden wird. Weil der Abstreifer bewirkt, eine Sieb-Verstopfung im voraus zu verhindern, da die Schneckenschaufel den Schlamm bewegt, ist es möglich, selbst niedrig konzentrierten Schlamm mit einer großen Wasser-Fracht zu verdichten.

Als Nächstes wird der konzentrierte Schlamm zur Filter- und Entwässerungszone bewegt, ein Druck durch die Schneckenschaufel im hinteren Teil auf den Schlamm ausgeübt, während mehr gefilterte Flüssigkeit vom Sieb der äußeren Röhre abgelassen wird, um das Filtern und Entwässern durchzuführen, und die Abfuhr eines entwässerten Kuchens aus einer Abflussöffnung der Schneckenpresse zu ermöglichen.

Die vorliegende Erfindung konzentriert den von der Verdichtungszone zur Filter- und Entwässerungszone zugeführten Schlamm mit verbessertem Wirkungsgrad und erhöht die Menge des von der Filter- und Entwässerungszone zugeführten konzentrierten Schlamms, wodurch die Kuchen-Verarbeitungskapazität der Schneckenpresse erhöht wird.

Mit Bezug auf die anliegende Zeichnung, die eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt, ist 1 eine teilweise ausgeschnittene Seitenansicht einer Schneckenpresse, bei der eine Schneckenpresse 1 durch zwei Rahmen 2 und 3 an der Vorder- und Hinterseite gelagert ist, wobei eine Schneckenwelle 7, um die eine Schneckenschaufel 6 (die Kombination der Schneckenwelle 7 und der Schneckenschaufel 6 bilden eine Förderschnecke) gewunden ist, innerhalb einer äußeren Röhre 5 angeordnet ist, die ein Sieb 4 aufweist, das um einen Umfangsteil davon herum vorgesehen ist.

2 ist eine vertikale Querschnittsansicht des Hauptteils der Schneckenpresse 1, bei der die zylindrische äußere Röhre 5 in eine äußere Röhre 5a der Verdichtungszone an der vorderen Hälfte und eine äußere Röhre 5b der Filter- und Entwässerungszone an der hinteren Hälfte unterteilt ist, wobei ein Lager 8 zwischen der äußeren Röhre 5a der Verdichtungszone und der äußeren Röhre 5b der Entwässerungszone eingefügt ist.

Gemäß 3, die die äußere Röhre 5 zeigt, ist das Sieb 4 auf der inneren Umfangsfläche einer gelochten Platte 9 angebracht, das um den Umfang der äußeren Röhre 5 gewunden ist und in dieser Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist ein Sieb 4a, das winzige Öffnungen mit einem Durchmesser von 1,5 mm aufweist, an der äußeren Röhre 5a der Verdichtungszone angebracht und ein Sieb 4b, das winzige Öffnungen mit einem Durchmesser von 1,5 mm, 1,0 mm und 0,5 mm aufweist, die in die hintere Richtung abnehmen, ist an der äußeren Röhre 5b der Filter- und Entwässerungszone angebracht. Ringförmige Verstärkungsrippen 10 sind am Umfang der gelochten Platte 9 befestigt.

Wie in 2 gezeigt, ist ein Flansch 11 mit dem Anlaufende der äußeren Röhre 5a der Verdichtungszone verbunden, wobei dieser Flansch 11 von einem drehbaren Plattenlager 12, das am Rahmen 2 befestigt ist, drehbar gelagert ist. Ein Kettenzahnrad 14 ist an einem Axiallager 13, das mit der Stirnseite des Flanschs 11 verbunden ist, befestigt, wobei dieses Kettenzahnrad 14 mit einem in 1 gezeigten Vorwärts-/Rückwärts-Antrieb 15 verbunden ist, sodass die äußere Röhre 5a der Verdichtungszone in den Vorwärts- und Rückwärtsrichtungen gedreht werden kann.

Wie in 2 gezeigt, ist eine drehbare Platte 16 mit dem hinteren Ende der äußeren Röhre 5b der äußeren Röhre 5 der Filter- und Entwässerungszone verbunden, wobei diese drehbare Platte 16 von einem drehbaren Plattenlager 17 drehbar gelagert ist, das am Rahmen 3 befestigt ist. Ein mit der drehbaren Platte 16 verbundenes Kettenzahnrad 18 ist mit einem Antrieb 19 verbunden und bewegt sich in Übereinstimmung mit dem in 1 gezeigten Antrieb 19 und wenn Reinigungswasser von einem Reinigungswasserrohr 20, das längs der äußeren Röhre 5 vorgesehen ist, zum Sieb 4 eingespritzt wird, werden die äußere Röhre 5a der Filter- und Entwässerungszone und die äußere Röhre 5b der Verdichtungszone übereinstimmend gedreht, wenn eine Reinigung durchgeführt wird.

Wie in 2 gezeigt, ist eine Zuführungsröhre 21 mit der Schneckenwelle 7 verbunden, die in der äußeren Röhre 5 vorgesehen ist, wobei ein Lagerteil 21a der Zuführungsröhre 21 von der inneren Umfangsfläche des Flanschs 11, der an der äußeren Röhre 5a der Verdichtungszone befestigt ist, drehbar gelagert wird.

Wie in 1 gezeigt, ist eine mit dem hinteren Endteil der Schneckenwelle 7 verbundene Antriebswelle 22 durch eine Lagereinheit 23, die am Rahmen 3 befestigt ist, und eine Lagereinheit 25 drehbar gelagert, die auf dem Sockel 24 der Schneckenwelle 7 ruht. Ein an der Antriebswelle 22 angeschlossenes Kettenzahnrad 26 ist mit einem Drehantrieb 27 verbunden, um so eine Drehung der Schneckenwelle 7 zu bewirken.

Wie in 2 gezeigt, ist ein Schlamm-Zuführungsweg 28 in der Zuführungsröhre 21 vorgesehen, der mit dem vorderen Endteil der Schneckenwelle 7 verbunden ist, wobei dieser Zuführungsweg 28 mit dem inneren Teil der Schneckenwelle 7 in Verbindung steht, wobei eine Zuführungsöffnung 28 der Schneckenwelle 7 zum Anlauf-Endteil der äußeren Röhre 5 hin geöffnet ist. Der Schlamm, der unter Druck in die äußere Röhre 5 befördert wurde, wird zwischen die Schneckenschaufel 6 zugeführt, die um die Schneckenwelle 7 gewunden ist, sodass der weiche geronnene Schlamm nicht durch die Schneckenwelle 6 beeinträchtigt wird. Ein Presser 30 ist der Auslassöffnung 29 gegenüberliegend am Abschlußende der äußeren Röhre 5 vorgesehen, wobei dieser Presser 30 an einer Bewegungswelle 31 aufgehängt ist, sodass ein Luftzylinder 32, der mit dem hinteren Ende des Pressers 30 verbunden ist, einen Gegendruck auf den Kuchen weitergibt, wenn der Öffnungsgrad der Auslassöffnung 29 eingestellt wird.

Auf dem Endteil der Schneckenschaufel 6, die spiralförmig um die Schneckenwelle 7 gewunden ist, ist eine Reihe von elastischen Abstreifern 33, die aus Gummi oder dergleichen, wie in 4 gezeigt, hergestellt sind, vom Anlaufende der Verdichtungszone der Schneckenschaufel 6 bis zum Abschlussende der Filter- und Entwässerungszone vorgesehen. Diese Abstreifer 33 werden in einen unter Druck gesetzten Gleitkontakt mit der inneren Umfangsfläche der äußeren Röhre 5 gebracht, wobei die gefilterte Flüssigkeit vom Verdichtungszonen-Sieb 4a getrennt wird, die Verstopfung von diesem durch die Abstreifer 33 verhindert wird, wobei die der Verdichtungszone zugeführte Schlammmenge erhöht wird, die Kuchenschicht auf den winzigen Öffnungen der Filter- und Entwässerungszonen-Sieben 4b, 4c und 4d entfernt wird und ein höherer Entwässerungsgrad erreicht wird.

Bei der in 2 gezeigten Ausführungsform weist die um die Schneckenwelle 7 gewundene Schneckenschaufel 6 eine Schneckenschaufel 6a auf, die im Innern der äußeren Röhre 5a der Verdichtungszone vorgesehen ist, die einen Steigungsabstand aufweist, der 1/2 von dem der Schneckenschaufel 6b der Entwässerungszone beträgt, und diese Steigung kann zu 1/3 der Steigung der Schneckenschaufel 6b der Entwässerungszone gemacht werden.

Bei einer Schraubenpresse, bei der die Steigung der Schneckenschaufel 6a der Verdichtungszone kleiner als die Steigung der 6b in der Filter- und Entwässerungszone hergestellt ist, wird die äußere Röhre 5a der Verdichtungszone in einer zu der der Schneckenwelle 7 entgegengesetzten Richtung gedreht und in dem Fall, bei dem die Steigung der Schneckenschaufel 6a 1/2 beträgt, wenn die Drehzahl der äußeren Röhre 5a der Verdichtungszone relativ zur Drehzahl der Schneckenwelle 7 zu 2,0 bis 2,5 gemacht wird, und in dem Fall, bei dem die Steigung der Schneckenschaufel 6a 1/3 beträgt, wenn die Drehzahl der äußeren Röhre 5a der Verdichtungszone relativ zur Drehzahl der Schneckenwelle 7 zu 3,0 bis 3,5 gemacht wird, wird eine ausgewogene Zufuhr von konzentriertem Schlamm von der Verdichtungszone zur Entwässerungszone hergestellt. Die an der Schneckenschaufel 6a vorgesehenen Abstreifer 33 stellen eine erhöhte Anzahl von Gleitkontakten mit dem Sieb 4a der äußeren Röhre her, wobei ein Verstopfen des Siebs 4a verhindert wird.

5 zeigt eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, bei der die Schneckenschaufel 6a in der Verdichtungszone doppelt um die Schneckenwelle 7 gewunden ist, wobei die Anzahl der durch die Abstreifer 33 auf das Sieb 4a hergestellten Gleitkontakte verdoppelt wird, wobei sich die Anzahl der durch die Abstreifer 33 mit dem Sieb 4a hergestellten Gleitkontakte proportional mit der Anzahl an Schaufeln erhöht, und die Anzahl der Schneckenschaufeln 6a auch 3 sein kann.

Bei einer Schneckenpresse, bei der die Schneckenschaufeln 6a mehrfach um die Schneckenwelle 7 in der Verdichtungszone gewunden sind, erfolgt eine ausgewogene Zuführung von konzentriertem Schlamm von der Verdichtungszone zur Entwässerungszone, wenn die äußere Röhre 5a der Verdichtungszone in einer zu der der Schneckenwelle 7 entgegengesetzten Richtung gedreht wird und die Drehzahl der äußeren Röhre 5a der Verdichtungszone relativ zur Schneckenwelle 7 auf 0,5 eingestellt ist. In diesem Fall, bei dem die äußere Röhre 5a der Verdichtungszone sich in die gleiche Richtung wie die Schneckenwelle 7 dreht, wird, obwohl die Zuführungskraft der Schneckenschaufel 6a reduziert ist, der Schlamm der Verdichtungszone unter Druck mit einem Einschubdruck von 0,1 bis 0,5 kgF/cm2 zugeführt, sodass eine ausgewogene Schlammzufuhr aufrechterhalten wird, wenn die relative Drehzahl der äußeren Röhre 5a auf 1,0 bis 1,5 eingestellt ist.

Bei der in 5 wie auch in 2 gezeigten Ausführungsform sind die äußere Röhre 5a der Verdichtungszone und die äußere Röhre 5b der Filter- und Entwässerungszone als eine durchgehend zylindrische äußere Röhre 5 ausgebildet, wobei eine Schneckenwelle 7 mit einem konischen Durchmesser, der sich von der stromaufwärtsseitigen Region zur stromabwärtsseitigen Region vergrößert, in dieser äußeren Röhre 5 angeordnet ist, sodass sich der Abstand zwischen der äußeren Röhre 5 und der Schneckenwelle 7 zu deren Abschlussende hin verringert. In 5 bezeichnet ein Bezugszeichen 7a einen Teil der Schneckenwelle 7 in der Verdichtungszone und 7b bezeichnet einen Teil der Schneckenwelle 7 in der Filter- und Entwässerungszone.

Es ist alternativ möglich, die äußere Röhre 5a der Verdichtungszone und die äußere Röhre 5b der Filter- und Entwässerungszone so auszubilden, dass sie mit dem Durchmesser konisch werden, der sich von der stromaufwärtsseitigen Region zur stromabwärtsseitigen Region verringert und, wie durch die konisch zulaufenden durchgezogenen Linien in 6 gezeigt, eine zylindrische Schneckenwelle 37 vorzusehen, um die eine Schneckenschaufel 36 im Innern der äußeren Röhre 5 so gewunden ist, dass der relative Abstand sich zum Abschlussende hin verringert. In dieser Ausführungsform ist die Schneckenschaufel 36a in der Verdichtungszone um die Schneckenwelle 7 mit einem Steigungsabstand gewunden, der 1/2 der Steigung der Schneckenschaufel 36b in der Entwässerungszone beträgt.

Wenn die äußeren Röhren 5a und 5b der Verdichtungszone und Entwässerungszone zylindrisch ausgebildet sind, und wie in 7 gezeigt, eine zylindrische Schneckenwelle 38a in der Verdichtungszone und eine konische Schneckenwelle 38b, mit einem Durchmesser, der sich von der stromaufwärtsseitigen Region zur stromabwärtsseitigen Region hin vergrößert, in der äußeren Röhre 5 verbunden werden, wird die Kapazität der Verdichtungszone erhöht, was die Schneckenpresse für eine Verwendung mit niedrig konzentriertem Schlamm tauglich macht. Bei dieser Ausführungsform ist die Schneckenschaufel 39a der Verdichtungszone auch um die Schneckenwelle 38a mit einem Steigungsabstand gewunden, der 1/2 von dem der Schneckenschaufel 39b in der Entwässerungszone beträgt.

Wenn die äußeren Röhren 5a und 5b der Verdichtungszone und Entwässerungszone zylindrisch ausgebildet sind und eine koaxiale Schneckenwelle 37 in der äußeren Röhre 5, wie in 6 gezeigt, vorgesehen ist, kann die Schneckenpresse auch als Verdicker eingesetzt werden, wobei die Verarbeitungskapazität erhöht wird und die Herstellungskosten verringert werden. Transportierte Menge Q = Steigung P1 × Drehzahl N

Verdichtungszone Q1 = Entwässerungszone Q2

Tabelle 1 zeigt einen Vergleich zwischen den Drehzahlen der Schneckenschaufel 6 und der äußeren Röhre 5 der Verdichtungszone für den Fall, bei dem die äußere Röhre 5a der Verdichtungszone in einer entgegen gesetzten Richtung zur Schneckenwelle 7 gedreht wird, mit der Steigung der Schneckenschaufel 6a der Verdichtungszone, die kleiner als die Steigung der Schneckenschaufel 6b der Filter- und Entwässerungszone ist.

Wenn die Steigung P1 der Schneckenschaufel 6 der Verdichtungszone, wie in 2 gezeigt, 1/2 mal der Steigung P2 in der Entwässerungszone ist, ist in der Annahme, dass die U/min der Schneckenwelle 7 N1 = 1 U/min beträgt und ferner, dass die U/min der äußeren Röhre 5a der Verdichtungszone N2 = –1 U/min beträgt, die relative U/min von N bezüglich der Schneckenwelle 7 gleich N = N1 – N2 = 2 U/min, wodurch sich die Anzahl der Gleitkontakte der Abstreifer auf dem Sieb 4a verdoppelt. Die Menge Q1 des zur Verdichtungszone Q1 transportierten konzentrierten Schlammes beträgt Q1 = (P2/2) × 2 = P2, wobei dies gleich der Menge von in der Entwässerungszone transportierten Schlamms ist, sodass die Schlammzuführung ausgewogen ist.

Sobald die Steigung P1 der Schneckenschaufel 6 auf 1/3 der Steigung P2 in der Entwässerungszone festgelegt wird, beträgt die relative Drehzahl der äußeren Röhre 5a 3 U/min, wenn die Rückwärts-Drehrichtung der äußeren Röhre 5a der Verdichtungszone auf N2 = –2 U/min festgelegt wird, wodurch sich die Anzahl der Gleitkontakte der Abstreifer auf dem Sieb 4a verdoppelt, wobei die Menge des zur Verdichtungszone Q1 transportierten konzentrierten Schlammes gleich der in die Entwässerungszone transportierten Schlammmenge Q2 ist.

Wenn daher die relative Drehgeschwindigkeit der äußeren Röhre 5a der Verdichtungszone bezüglich der Schneckenwelle 7 proportional zur Steigung der Schneckenschaufel 6 in der Verdichtungszone erhöht wird, erfolgt ein Anstieg bei der Anzahl der Gleitkontakte der Abstreifer 33 der Verdichtungszone mit dem Sieb 4a, wodurch das Verstopfen des Siebs 4a verhindert wird, und die Ausgewogenheit der Schlammzuführung aufrechterhalten wird.

Tabelle 2 zeigt einen Vergleich zwischen den Drehzahlen der Schneckenschaufel 6 und der äußeren Röhre 5a der Verdichtungszone für den Fall, bei dem, wie in 5 gezeigt, eine Schneckenschaufel 6 um die Schneckenwelle 7 mit einer gleichförmigen Steigung gewunden ist, wenn die Schneckenschaufel 6a mehrfach um die Schneckenwelle 7 gewunden ist. Transportierte Menge Q = Steigung P × Drehzahl N

Verdichtungszone Q1 = Entwässerungszone Q2

Wenn die Schneckenschaufel 6 in der Verdichtungszone doppelt um die Schneckenwelle 7 gewunden ist, und die äußere Röhre 5a der Verdichtungszone in die zur Schneckenschaufel 6 entgegen gesetzten Richtung gedreht wird, ist in der Annahme, dass eine Drehzahl P1 der Schneckenwelle 7 gleich 1 U/min beträgt und ferner in der Annahme, dass eine Drehzahl P2 der äußeren Röhre 5a der Verdichtungszone –0,5 U/min beträgt, die relative Drehzahl N der äußeren Röhre 5a bezüglich der Schneckenwelle 7 gleich N = N1 – N2 = 1,5 U/min und die Anzahl der Gleitkontakte der Abstreifer 33 mit dem Sieb 4a gleich 1,5 U/min × 2 = 3 (dreifach).

Die in die Verdichtungszone und die Entwässerungszone transportierte Schlammmenge Q1 beträgt Q1 = P2 × 1,5, was 1,5 mal die Menge des in die Entwässerungszone transportierten Schlammes beträgt, sodass es möglich ist, wenn die äußere Röhre 5a der Verdichtungszone in die entgegengesetzte Richtung zu der der Schneckenschaufel 6 gedreht wird, eine ausgewogene Schlammzuführung in einem zulässigen Grenzwert aufrechtzuerhalten.

Wenn die äußere Röhre 5a der Verdichtungszone in die gleiche Richtung wie die Schneckenschaufel 6 gedreht wird und die Schneckenschaufel 6 doppelt oder dreifach um die Schneckenwelle 7 gewunden ist, beträgt, in der Annahme, dass eine Drehzahl P1 der Schneckenwelle 7 gleich 1 U/min beträgt und ferner in der Annahme, dass eine Drehzahl P2 der äußeren Röhre 5a der Verdichtungszone 2,0 U/min beträgt, die relative Drehzahl N der äußeren Röhre 5a bezüglich der Schneckenwelle 7 gleich N = N1 – N2 = 1,0 U/min, sodass die Anzahl der Gleitkontakte der Abstreifer 33 mit dem Sieb 4a gleich 1,0 U/min × 2 = 2 (zweifach) für den Fall einer zweifachen Schneckenschaufel 6 beträgt und 1,0 U/min × 3 = 3 (dreifach) für den Fall einer dreifachen Schneckenschaufel beträgt. Die in die Verdichtungszone transportierte Schlammmenge Q1 beträgt Q1 = P2 × 1, was gleich der in die Filter- und Entwässerungszone transportierten Schlammmenge Q2 ist, sodass die Ausgewogenheit der Schlammzuführung aufrechterhalten bleibt.

Wenn daher die relative Drehzahl der äußeren Röhre 5a der Verdichtungszone größer als die der Schneckenwelle 7 ist, erhöht sich die Anzahl der Gleitkontakte der Abstreifer 33 mit dem Sieb 4a, wodurch das Verstopfen des Siebs 4a verhindert wird.

Wenn die relative Drehzahl der äußeren Röhre 5a, wie oben beschrieben, größer als die der Schneckenwelle 7 eingestellt wird und die Ausgewogenheit bei der Schlammzuführung in der Verdichtungszone und der Entwässerungszone aufrechterhalten bleibt, erhöht sich die Anzahl der Gleitkontakte der Abstreifer 33 mit dem Sieb 4a, wodurch eine Erneuerung der Filteroberfläche des Siebs 4a bewirkt wird, sodass es selbst bei einem niedrig konzentrierten Schlamm möglich ist, bei dem die Wasserfracht größer als die Festbestandteil-Fracht ist, eine große Menge an gefilterter Flüssigkeit ohne eine Verstopfung des Siebs 4a abzuleiten. Darüber hinaus wird nicht nur die Verstopfung verringert, sondern ebenso auch die Anzahl der Reinigungen reduziert.

Auswirkungen der Erfindung

Bei Anwendung der oben beschriebenen Anordnung erreicht die vorliegende Erfindung einen relativen Anstieg bei der Drehzahl der Schneckenschaufeln in der Verdichtungszone, wobei die abgelagerte Kuchenschicht auf dem Sieb der äußeren Röhre entfernt wird, die eine Verstopfung des Siebs verursachen kann, wodurch die Filteroberfläche erneuert wird, was einen Anstieg bei der Konzentration des zur Filter- und Entwässerungszone transportierten Schlammes ermöglicht. Wohingegen bei einer bekannten Vorrichtung ein kontinuierlicher Ausstoß des eingespritzten Reinigungswassers durchgeführt wird, wenn eine äußere Röhre an der Schlamm-Einlassseite gedreht wird, was zu einem Eintritt von Reinigungswasser in die äußere Röhre führt, wodurch nicht nur der Wirkungsgrad der Konzentration des Schlammes halbiert wird, sondern es auch notwendig ist, eine große Menge an Reinigungswasser zu verwenden, ist bei der vorliegenden Erfindung ein Schlamm-Zuführungsweg in der Schneckenwelle vorgesehen und eine Schlammzuführungs-Zufuhröffnung am Anlaufende der Verdichtungszone ausgebildet, sodass die Einwirkung der Schneckenschaufel den weichen konzentrierten Schlamm nicht zerschlägt, wodurch die Entwässerungskapazität erhalten bleibt.

Weil ein Abstreifer unter Druck einen Gleitkontakt mit der inneren Umfangsfläche der äußeren Röhre durchführt, wird die Verstopfung des Siebs über den gesamten Bereich von der stromaufwärtsseitigen Region bis zur stromabwärtsseitigen Region der Verdichtungszone verhindert, sodass es möglich ist, eine große Menge an gefilterter Flüssigkeit ohne Verstopfung des Siebs der äußeren Röhre der Verdichtungszone, selbst im Fall eines niedrig konzentrierten Schlammes mit einer großen Wasserfracht, abzuführen.

Wenn die Steigung der Schneckenschaufel in der Verdichtungszone kleiner als die Steigung der Schneckenschaufel in der Filter- und Entwässerungszone gemacht wird, und die äußere Röhre der Verdichtungszone gedreht wird, um eine Ausgewogenheit bei der Schlammzuführung aufrechtzuerhalten, erhöht sich die Anzahl, wie oft der Abstreifer einen Gleitkontakt mit dem Sieb ausführt, wodurch verhindert wird, dass die Verstopfung des Siebs auftritt, der Wirkungsgrad der Konzentration in der Verdichtungszone gesteigert wird und die Bewegung des konzentrierten Schlammes zur Filter- und Entwässerungszone ermöglicht wird.

Wenn die äußere Röhre der Verdichtungszone in die entgegengesetzte Richtung der Drehrichtung der Schneckenwelle gedreht wird, bewegen sich die äußere Röhre und die Schneckenschaufel gegenseitig in entgegengesetzten Richtungen, was zu einem Anstieg bei der Anzahl der Gleitkontakte des Abstreifers mit dem Sieb und zu einer Verhinderung der Verstopfung des Siebs führt.

Wenn die Schneckenschaufel in der Verdichtungszone mehrfach um die Schneckenwelle gewunden ist, erhöht sich die Anzahl der Gleitkontakte des Abstreifers mit dem Sieb und die Sieboberfläche wird erneuert.

Wenn die äußere Röhre der Verdichtungszone und die Schneckenwelle in ein und derselben Richtung gedreht werden, und die Drehzahl der äußeren Röhre höher als die Drehzahl der Schneckenwelle ist, wodurch die Ausgewogenheit der Schlammzuführung in der Verdichtungszone und der Filter- und Entwässerungszone aufrechterhalten bleibt, erfolgt ein Anstieg bei der Anzahl der Gleitkontakte des Abstreifers mit dem Sieb der äußeren Röhre.

Wenn die im vorderen hälftigen Teil der äußeren Röhre vorgesehene Schneckenschaufel mehrfach um die Schneckenwelle gewunden ist, erhöht sich die Anzahl der Gleitkontakte des Abstreifers mit dem Sieb auf das Maß der Erhöhung bei der Anzahl der Schneckenschaufeln.

Wenn die Größe der winzigen Öffnungen im Sieb, die bei der äußeren Röhre in der Verdichtungszone und beim Sieb in der Entwässerungszone verwendet wird, von der stromaufwärtsseitigen Region zur stromabwärtsseitigen Region reduziert wird, somit ein auf den Schlamm anliegender Druck schrittweise erhöht wird, fließt der Schlamm nicht aus den winzigen Öffnungen heraus und fließt nur aus dem Filter heraus, wodurch sich der Kuchen-Rückgewinnungswirkungsgrad erhöht.

Wenn eine relative Verringerung beim Abstand zwischen der äußeren Röhre und der Schneckenwelle in der Kuchen-Ausstoßrichtung erfolgt, wird konzentrierter Schlamm, von dem gefilterte Flüssigkeit in der äußeren Röhre der Verdichtungszone getrennt wurde, schrittweise durch die äußere Röhre der Filter- und Entwässerungszone entwässert, wodurch ein hohes Maß an Kuchen-Entwässerung ermöglicht wird.

Wenn die äußere Röhre der Verdichtungszone und Entwässerungszone zylindrisch ausgebildet ist und eine zylindrische Verdichtungszonen-Schneckenwelle koaxial darin vorgesehen ist, die mit einer Schneckenwelle der Filter- und Entwässerungszone verbunden ist, die mit ihrem von der stromaufwärtsseitigen Region zur stromabwärtsseitigen Region kegelförmig zulaufendem Durchmesser konisch ist, wird die Filterkapazität der Verdichtungszone erhöht, wodurch die vorliegende Erfindung zur Verwendung für einen niedrig konzentrierten Schlamm geeignet ist.

Wenn eine Schneckenwelle koaxial in der zylindrischen äußeren Röhre vorgesehen ist, ist es möglich, die vorliegende Erfindung als Verdicker zu verwenden, wobei die Verarbeitungskapazität erhöht wird und die Herstellungskosten verringert werden.

Industrielle Anwendbarkeit

Daher kann eine Einzel-Schneckenpresse gemäß der vorliegenden Erfindung eine Konzentration und Entwässerung durchführen und zeichnet sich nicht nur durch eine gesteigerte Verarbeitungs-Leistungsfähigkeit, sondern auch durch eine Reduzierung bei den Chemikalienkosten aus, da es ausreichend ist, die Konzentration und Entwässerung mit einer einzigen Zugabe eines Koagulans durchzuführen.


Anspruch[de]
Schneckenpresse:

mit einer angeschlossenen äußeren Röhre (5), die aufweist:

– eine unabhängig drehbare vordere Röhre (5a), die einen röhrenförmigen vorderen Rahmen (9, 10) und

ein vorderes Sieb (4a) aufweist, das entlang einem Umfang des vorderen röhrenförmigen Rahmens (9, 10) gespannt ist, und

– eine unabhängig drehbare hintere Röhre (5b), die einen hinteren röhrenförmigen Rahmen (9, 10), der mit dem vorderen röhrenförmigen Rahmen relativ drehbar verbunden ist, und

ein hinteres Sieb (4b, 4c, 4d) aufweist, das entlang einem Umfang des hinteren röhrenförmigen Rahmens (9, 10) gespannt ist; und

mit einer einzelnen Förderschnecke (6, 7, 33), die in der angeschlossenen äußeren Röhre (5) axial angeordnet ist, die aufweist:

– eine vordere Zone, die als Teilung zwischen einem vorderen Bereich (6a, 7a, 33) der Förderschnecke und der vorderen Röhre (5a) definiert ist; und

– eine hintere Zone, die als Teilung zwischen einem hinteren Bereich (6b, 7b, 33) der Förderschnecke und der hinteren Röhre (5b) definiert ist;

wobei die einzelne Förderschnecke aufweist:

eine unabhängig drehbare Schneckenwelle (7), die einen vorderen Bereich (7a) mit einem Zuführungsweg (28) aufweist, der darin ausgebildet ist, um einer stromaufwärtsseitigen Region der vorderen Zone Schlamm zuzuführen, und

– einen hinteren Bereich (7b) aufweist, der mit der hinteren Röhre (5b) zusammenwirkt, um eine Abflussöffnung (29) festzulegen, um entwässerten Schlamm von einer stromabwärtsseitigen Region der hinteren Zone abzuführen;

– eine Schneckenschaufel (6) aufweist, die an den vorderen und hinteren Bereichen (7a, 7b) der Schneckenwelle (7) gewunden ist und mit dieser einstückig drehbar ist, um Schlamm längs davon zu fördern; und

– einen Schlamm-Abstreifer (33) aufweist, der auf einem Umfang der Schneckenschaufel (6) befestigt ist, um Schlamm von den vorderen und hinteren Sieben (4a, 4b, 4c, 4d) abzustreifen, wobei

– die äußere Röhre (5) und die Förderschnecke (6, 7, 33) zum Zusammenwirken miteinander konfiguriert sind, um folgendes zu bilden:

die vordere Zone mit einer geeigneten Form für zugeführten Schlamm, der für eine Flüssigkeitsabfuhr zu filtern und darin zu verdichten ist, wenn die vordere Röhre (5a) relativ zur Förderschnecke (6, 7, 33) gedreht wird; und

die hintere Zone mit einer geeigneten Form für verdichteten Schlamm, der für eine zusätzliche Flüssigkeitsabfuhr zu filtern und darin zu entwässern ist, wenn die hintere Röhre (5b) relativ zur Förderschnecke (6, 7, 33) gedreht wird.
Schneckenpresse gemäß Anspruch 1, wobei die Schneckenschaufel (6) im vorderen Bereich (6a, 7a) der Förderschnecke (6, 7) eine kleinere Gewindesteigung als im hinteren Bereich (6b, 7b) der Förderschnecke (6, 7) aufweist. Schneckenpresse gemäß Anspruch 1, wobei die Schneckenschaufel (6) eine konstante Steigung aufweist, und die Förderschnecke (6, 7) eine weitere Schneckenschaufel (6a), die auf dem vorderen Bereich (7a) der Schneckenwelle (7) gewunden ist, und einen weiteren Schlamm-Abstreifer (33) aufweist, der auf einem Umfang der anderen Schneckenschaufel (6a) befestigt ist. Schneckenpresse gemäß Anspruch 3, die eine Einrichtung für die vordere Röhre (5a) aufweist, um in einer identischen Richtung zur Förderschnecke (6, 7) mit einer höheren Geschwindigkeit als die Förderschnecke (6, 7) gedreht zu werden. Schneckenpresse gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, die eine Einrichtung für die vordere Röhre (5a) aufweist, um in einer entgegen gesetzten Richtung zur Förderschnecke (6, 7) gedreht zu werden. Schneckenpresse gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei das hintere Sieb eine axiale Anordnung von Sieb-Elementen (4b, 4c, 4d) aufweist, bei dem ein stromabwärts liegendes Sieb-Element (4c oder 4d) Filter-Öffnungen aufweist, die im Durchmesser kleiner sind als Filter-Öffnungen eines stromaufwärts liegenden Sieb-Elements (4b oder 4c). Schneckenpresse gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die äußere Röhre (5) rein zylindrisch ist, und die Förderschnecke (7) einen konischen Umfang mit stromabwärts ansteigenden Durchmessern aufweist. Schneckenpresse gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Schneckenwelle (37) rein zylindrisch ist, und die äußere Röhre (5) einen konischen Umfang mit stromabwärts abnehmenden Durchmessern aufweist. Schneckenpresse gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die äußere Röhre (5) und der vordere Bereich (38a) der Schneckenwelle rein zylindrisch sind, und der hintere Bereich (38b) der Schneckenwelle einen konischen Umfang mit stromabwärts ansteigenden Durchmessern aufweist. Schneckenpresse gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die äußere Röhre (5) und die Schneckenwelle (36) kreiszylindrisch sind. Schneckenpresse gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, die ferner einen Presser (30) aufweist, um entwässerten Schlamm zur Abflussöffnung (29) zu pressen.






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