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Dokumentenidentifikation DE10144734B4 05.04.2007
Titel Scheibenfräser und Scheibenfräsereinsätze für einen solchen Scheibenfräser
Anmelder Maier GmbH, 94330 Salching, DE
Erfinder Maier, Harald, 94315 Straubing, DE;
Dietz, Siegfried, 84152 Mengkofen, DE
Vertreter Meyer, T., Dipl.-Phys., Pat.-Anw., 89077 Ulm
DE-Anmeldedatum 11.09.2001
DE-Aktenzeichen 10144734
Offenlegungstag 27.03.2003
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 05.04.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 05.04.2007
IPC-Hauptklasse B23C 5/08(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B23C 5/20(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Scheibenfräser mit einem wenigstens zwei Scheibenfräsereinsätze austauschbar aufnehmenden Halter, wobei die Scheibenfräsereinsätze an dem Halter an dessen Umfang auf einer Kreisbahn gleichmäßig, bei teilweisem Überlapp der Schneidkanten derselben in Umfangsrichtung, angeordnet sind und der Halter im wesentlichen einen kreisförmigen Querschnitt mit einer durch diesen verlaufenden Rotationsachse hat, welcher kreisförmige Querschnitt eine im wesentlichen kreisscheibenförmige rechte und linke Seite definiert, wobei die Scheibenfräsereinsätze abwechselnd auf der rechten und linken Seite angeordnet sind, wobei die Scheibenfräsereinsätze mit mindestens einer im wesentlichen in Rotationsachsenrichtung verlaufenden Schneidkante, die zwischen einer Schneidspanfläche und einer Freiflankenfläche des Scheibenfräsereinsatzes definiert ist, mit im wesentlichen radial zur linken oder rechten Seite ausgerichteter Einbaulage am Halter, wobei die Scheibenfräsereinsätze in eine erste und in eine zweite Gruppe unterteilt sind, wobei die erste Gruppe jeweils nur zur Anbringung auf der rechten Seite und die zweite nur zur Anbringung auf der linken Seite bestimmt ist. Weiterhin betrifft die Erfindung Scheibenfräsereinsätze für einen solchen Scheibenfräser.

Bekannt sind Scheibenfräser mit daran befestigten Schneideinsätzen. Diese Schneideinsätze sind dabei, um Klemmung zu verhindern, gegen über dem Fräserhalter und dessen Fräserebene verkippt am Fräserhalter angeordnet. Diese Schneideinsätze sind jedoch im wesentlichen plattenförmig oder quaderförmig ausgestaltet, sodass sich durch die quaderförmige Ausbildung der Scheibenfräsereinsätze ein leicht dachförmiger Nutgrund durch die ebenfalls angekippten Schneidkanten ausbildet. Bei besonders toleranzarmen Vorgaben für eine Nut ist der so dachförmige ausgebildete Nutgrund oft störend und erfordert eine zeit- und kostenaufwendige Nachbearbeitung.

Aus der DE 26 15 329 A1 ist ein Schlitzfräser zum Fräsen von Keilnuten u.ä. bekannt geworden, bei der an einer Tragscheibe Einsätze mittels eines Stellkeils gehalten sind. Zur Verhinderung einer Klemmung des Einsatzes am Werkstück, weist der Einsatz einen ausgenommenen Bereich auf, der eine Freistellung in Umfangsrichtung von 4° und radialer Richtung von 5° gegenüber dem Werkstück liefert. Daher sind die Einsätze als linke und rechte Einsätze, zur Anordnung an der rechten oder linken Seite der Fräserebene ausgebildet. Jedoch ist die Halterung und der Einsatz selber sehr kompliziert gehalten, insbesondere ist die Montage und Befestigung des Einsatzes an der Tragscheibe aufwendig in Herstellung und Montage.

Aus der DE 197 39 355 A1 ist ein Scheibenfräser mit dafür geeigneter Wendeplatte zur Herstellung eines Kurbelzapfens mit Ölbundwangen und Freistichen bekannt geworden, wobei die Einbaulage der Wendeplatten im wesentlichen axial am Fräser vorgesehen ist. Die zur Vermeidung von Klemmung am Werkstück rhomboedrisch ausgebildeten zweifach Wendeplatten sind in einzeln mittels mehrerer Justierschrauben einzustellenden Kassetten gehaltert.

Aufgabe der Erfindung ist es, einen Scheibenfräser und Scheibenfräsereinsätze hierzu zur Verfügung zu stellen , die die oben genannten Nachteile vermeiden und so Arbeitsgänge einsparen.

Die Aufgabe wird durch einen Scheibenfräser nach Anspruch 1 und Scheibenfräsereinsätze nach Anspruch 9 gelöst.

Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass die Scheibenfräsereinsätze durch im wesentlichen plattenförmig ausgebildete Wendeschneidplatten ausgebildet sind, die vier Montagelagen besitzen, bei der jeweils eine Schneidkante bis zum Verschleiß zum Einsatz gelangt (sogenannte Vierfachwendeschneideinsätze), wobei die rechten und linken Scheibenfräsereinsätze jeweils zum kreisförmigen Querschnitt spiegelsymmetrisch angeordnet und ausgebildet sind, wobei der linke Scheibenfräsereinsatz zu der durch den kreisförmigen Querschnitt aufgespannten Ebene in allen drei Raumrichtungen mit seiner Anlagefläche verkippt ist, sodass keine Klemmung des am Halter befindlichen Scheibenfräsereinsatzes mit den in das Werkstück vermittels des Scheibenfräsers einbrachten Nutwänden mit den Seitenflächen des Scheibenfräsereinsatzes auftritt, wobei die Freiflankenfläche parallel zur Rotationsachse ist und einen definierten Freiwinkel zur Tangentialebene einschließt, wobei die Tangentialebene tangential am Umfang des Scheibenfräsers liegt, orthogonal zur Radialen und parallel zur Rotationsachse ist, wobei die Radiale orthogonal zur Rotationsachse ist.

Vorteilhafterweise ist der Radialwinkel &agr; zu 12° gewählt.

Ebenfalls vorteilhafterweise ist der der Ebenenwinkel &bgr; zu 1° gewählt.

Eine nicht minder vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass der Axialwinkel &dgr; zu 3° gewählt.

Bevorzugterweise ist der Freiwinkel &ggr; zu 7° gewählt.

Die Scheibenfräsereinsätze weisen von Vorteil eine zentral angeordnete Bohrung auf, vermittels welcher sie mit einer Klemmschraube am Halter befestigt werden.

Um einen besseren Spanablauf zu ermöglichen ist die Spanablauffläche in Form einer Hohlkehle ausgebildet.

Nach einem weiteren Aspekt der Erfindung sind Scheibenfräsereinsätze vorgeschlagen, die zum Einsatz an einem Scheibenfräser nach einem der Ansprüche 1 bis 8 vorsehen sind, wobei die Scheibenfräsereinsätze in eine erste und in eine zweite Gruppe unterteilt sind, wobei die erste Gruppe jeweils nur zur Anbringung auf der rechten Seite des Scheibenfräsers und die zweite nur zur Anbringung auf der linken Seite des Scheibenfräsers bestimmt ist, wobei die Scheibenfräsereinsätze durch eine im wesentlichen plattenförmig ausgebildete Wendeschneidplatte ausgebildet sind, die jeweils vier Montagelagen am Scheibenfräser ermöglichen, bei denen jeweils eine Schneidkante bis zum Verschleiß zum Einsatz gelangt.

Weitere Vorteile, Besonderheiten und zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den weiteren Unteransprüchen oder deren Unterkombinationen.

Nachfolgend wird die Erfindung anhand der Zeichnung weiter erläutert. Im Einzelnen zeigt die schematische Darstellung in:

1 einen erfindungsgemäßen Satz eines rechten und eines linken Scheibenfräsereinsatzes,

2a eine Aufsicht auf einen mit Scheibenfräsereinsätzen bestückten Scheibenfräser,

2b eine Seitenansicht eines einen mit Scheibenfräsereinsätzen bestückten Scheibenfräsers,

3a einen Querschnitt durch eine vermittels eines herkömmlichen Fräsers hergestellte Nut,

3b einen Querschnitt durch eine vermittels eines Fräsers mit erfindungsgemäßen Scheibenfräsereinsätzen gefertigte Nut,

4 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Scheibenfräsereinsatzes,

5 eine weitere Seitenansicht des Scheibenfräsereinsatzes aus 4,

6 und 7 eine schematische Darstellung der Raumlage eines Scheibenfräsereinsatzes bezüglich des Halters,

8 einen Querschnitt in Schnittrichtung A-B aus 7 durch den Scheibenfräserhalter und den Scheibenfräsereinsatz,

9 eine Teilansicht des Scheibenfräsers aus 7 in Blickrichtung C-D, und

10 eine Detailansicht aus 6.

Die in den Figuren gleichen Bezugsziffern bezeichnen gleiche oder gleich wirkende Elemente.

1 zeigt ein erfindungsgemäßes, voneinander verschiedenes Scheibenfräsereinsatzpaar, wobei ein linker Scheibenfräsereinsatz 9 und ein rechter Scheibenfräsereinsatz 10 in Schrägaufsicht gezeigt sind. Dabei handelt es sich um eine Wendeplatte die vier Montagelagen besitzt, bei der jeweils eine Schneidkante 31, 32, 33, 34 bis zum Verschleiß zum Einsatz gelangt. Die Wendeplatten werden mit ihren Anlageflächen 11 an einem Scheibenfräserhalter (siehe nächste Figur) bewegungsfrei befestigt. Es sind auch 2-fach (ebenfalls quaderförmig) Wendeplatten möglich.

2a und 2b zeigen linke und rechte Scheibenfräsereinsätze 9 und 10 an einem Scheibenfräserhalter 40 montiert. Die Scheibenfräsereinsätze werden dabei vermittels einer zentral angeordneten Klemmschraube 45 am Halter befestigt (2bzeigt den Scheibenfräserhalter 40 aus 2a in Blickrichtung X). Die Umlaufrichtung des Scheibenfräsers um die Rotationsachse R ist durch den Pfeil U angegeben. Die beiden Gruppen von Scheibenfräsereinsätzen werden jeweils nur von einer Seite mit ihrer Anlagefläche 11 an den Scheibenfräserhalter 40 montiert. Alle Scheibenfräsereinsätze einer Gruppe (rechts 10 oder links 9) weisen in ihrer Montagelage die gleiche (spiegelsymmetrisch) leichte Verkippung auf, die in den folgenden Figuren noch weiter dargestellt und erläutert wird. Die Schnittkanten der Scheibenfräsereinsätze sind dabei in Umfangsrichtung hintereinander Angeordnet, wobei sich die Schneidkanten 31 dabei in Umfangsrichtung ein wenig überlagern, sodass ein sauberer Nutgrund durch vollständige Materialwegnahme ausgefräst wird. Der Scheibenfräser rotiert im Arbeitsgang dabei um die Rotationsachse R in Rotationsrichtung U.

3a zeigt einen Querschnitt durch eine vermittels eines herkömmlichen mit Scheibenfräsereinsätzen 7 bestückten Scheibenfräsers ausgefräste Nut 5 in ein Werkstück 6 (dargestellt sind nur die übereinandergelegten Scheibenfräsereinsätze ohne Halter wie sie nacheinander durch die Nut gefahren werden). Die herkömmlichen Scheibenfräsereinsätze 7 sind wiederum unter leichter Verkippung an den Scheibenfräserhalter montiert. Die Verkippung der Scheibenfräsereinsätze jeweils um den Winkel &bgr; ist hierbei notwendig, um keine Klemmung der Scheibenfräsereinsätze an den Nutwänden hervorzurufen. Hierdurch bildet sich durch die quaderförmige Ausbildung der Scheibenfräsereinsätze der leicht dachförmige Nutgrund 5a durch die ebenfalls angekippten Schneidkanten aus. Bei besonders toleranzarmen Vorgaben für eine Nut ist der so dachförmige ausgebildete Nutgrund oft störend und erfordert eine zeit- und kostenaufwendige Nachbearbeitung. 3b zeigt einen Querschnitt durch ein Werkstück 6 mit darin eingebrachter Nut 5 vermittels erfindungsgemäßer linker und rechter Scheibenfräsereinsätze 9 und 10 (dargestellt sind wieder nur die übereinandergelegten Scheibenfräsereinsätze ohne Halter wie sie nacheinander durch die Nut gefahren werden). Durch die erfindungsgemäße Ausformung der Scheibenfräsereinsätze in rechten und linken Ausführungen und jeweils geformter Schneidkante und Freiflankenfläche entsteht nunmehr der plane Nutgrund 5b, der keinerlei Nachbearbeitungen mehr erfordert.

Die genauen Kanten und Flächenverläufe der Scheibenfräsereinsätze werden anhand der folgenden Figuren näher erläutert. Hierbei werden die linken und rechten Scheibenfräsereinsätze entsprechend der 1 spiegelsymmetrisch (mit der Anlagefläche als Spiegelebene) ausgebildet, sodass die Erklärungen exemplarisch nur für einen rechten Scheibenfräsereinsatz vorgenommen werden.

4 zeigt eine Seitenansicht auf die Anlagefläche 11 eines erfindungsgemäßen rechten Scheibenfräsereinsatzes 10, der wieder als Vierfachwendeplatteneinsatz mit im wesentlichen quadratischer Grundfläche und mit vier Stirnseiten 21, 22, 23, 24, einer Anlagefläche 11 und einer parallel dazu ausgebildeten Außenfläche 12 (verdeckt) ausgebildet ist. Hierbei wird der Scheibenfräsereinsatz im Einsatz so montiert, dass jeweils pro Montagelage der vier möglichen eine Schneidkante 31 bis 34 alleine zum Einsatz kommt. Da die Schneidkanten vollkommen identisch aufgebaut sind wird nur die Schneidkante 31 näher erläutert. Die Schneidkante 31 wird durch die sie begrenzenden Spanablauffläche 211 und Freiwinkelfläche 312 definiert. Die Spanablauffläche 211 ist dabei in Form einer Hohlkehle in den quaderförmigen Schneideinsatz 10 an der Stirnseite 21 angrenzend an die Schneidkante 31 eingebracht. Die andere Begrenzung der Hohlkehle stellt hierbei eine Begrenzung 212 dar. Die Schneidkante 31 wird hierbei durch eine jeweils unter einem Winkel zur Stirnseite 22, zur Stirnseite 21 und zur Anlagefläche 11 angeschrägte Freiflankenfläche 312 gebildet. 5 zeigt eine Seitenansicht des Schneideinsatzes 10 aus 4 in Blickrichtung Y.

6 zeigt eine schematische Darstellung der Raumlage des linken Scheibenfräsereinsatzes 10 bezüglich des Scheibenfräserhalters 40. Hierbei schließt die Stirnseite 21 einen Winkel &agr; (Radialwinkel) in radialer Richtung (Radiale R1) zum Scheibenfräserhalter ein. Dementsprechend schließt die Stirnseite 22 denselben Winkel mit der Tangenten bzw. der orthogonalen radialen R2 ein. Dieser Radialwinkel ist für rechten und linken Scheibenfräsereinsatz gleich vom Betrag und Vorzeichen. Im Beispiel wird dieser Winkel mit 12° gewählt. Das Detail K wird in 10 näher erläutert, nachdem die weiteren Verkippungen bezüglich der Scheibenfräserebene 42 näher erläutert sind.

7 zeigt wieder die Darstellung aus 6.

In 8 ist ein Schnitt A-B aus 7 gezeigt. Der Scheibenfräserhalter 40 weist eine Ausnehmung 43 mit Halter-Anlagefläche 44 zur Aufnahme des Scheibenfräsereinsatzes an der Anlagefläche 11 desselben auf (auf eine Darstellung des die Klemmschraube 45 aufnehmenden Gewindes im Halter 40 in Verlängerung der Bohrung 13 wurde zur besseren Erkennbarkeit verzichtet). Hierbei weist die Anlagefläche – und damit der Schneideinsatz – eine Verkippung &bgr; (Ebenenwinkel) aus der Scheibenebene 42 auf. Hierdurch wird eine Klemmung der Außenseite 12 bzw. deren begrenzender Kanten am Werkstück bzw. der Nutwände vermieden. Im gezeigten Beispiel bestimmt sich dieser Winkel zu 1°.

9 zeigt eine Ansicht in Blickrichtung C-D aus 7. Bei dieser Ansicht wird schließlich der Dritte Winkel &dgr; (Axialwinkel) den die Anlagefläche zum Halter einschließt definiert. Im Beispiel wird dieser Winkel zu 3° festgelegt.

10 zeigt das Detail K aus 6. Die Kreisscheibentangentialebene T ist hierbei parallel zur nicht dargestellten Radialen R2 und zur Rotationsachse R und orthogonal zur Radialen R1. Die Ebene der Freiflankenfläche 313 schließt dabei mit der Tangentialebene T den Winkel &ggr; (Freiwinkel) ein und verläuft parallel zur Rotationsachse R. Der Winkel &ggr; (Freiwinkel) wird im gezeigten Beispiel zu 7° gewählt.

Durch die dreifache Verkippung des Scheibenfräsereinsatzes wird eine Klemmung der Außenfläche 12 (Ebenenwinkel &bgr; = 1° und Axialwinkel &dgr; = 3°) sowie der bei im Einsatz befindlicher Schneidkante 31 außen am Umfang des Fräsers liegender Stirnflache 22 (Radialwinkel &agr; = 12°) am Werkstück bzw. den Nutflächen vermieden. Mit der Wahl des Freiwinkels &ggr; = 7° und entsprechender Lage der Freiflankenfläche zum Scheibenfräserhalter wird somit ein ebener Nutgrund ermöglicht. Weitere, sonst übliche, Nachbearbeitungsgänge für die Versäuberung des Nutgrundes sind nicht mehr notwendig.

5
Nut
5a
dachförmiger Nutgrund
5b
ebener Nutgrund
6
Werkstück, Material
7
Scheibenfräsereinsatz (herkömmlich)
9
Scheibenfräsereinsatz (links)
10
Scheibenfräsereinsatz (rechts)
11
Anlagefläche des S
12
Außenfläche
13
Bohrung
2i, i = 1-4
Stirnseite
2i1, i = 1-4
Spanablauffläche (Hohlkehle)
2i2, i = 1-4
mittige Begrenzung der Spanablauffläche
3i, i = 1-4
Schneidkante
3i1, i = 1-4
Spanfläche
3i2, i = 1-4
Freiflankenfläche
3i3, i = 1-4
außenseitige Begrenzung der Freiflankenfläche
3i4, i = 1-4
anlageseitige Begrenzung der Freiflankenfläche
3i5, i = 1-4
mittige Begrenzung der Freiflankenfläche
40
Halter
41
linke Seite
42
rechte Seite
43
Ausnehmung
44
Anlagefläche des Halters
45
Klemmschraube
R
Rotationsachse des Halters
U
Umlaufrichtung
&agr;
Radialwinkel
&bgr;
Ebenenwinkel
&dgr;
Axialwinkel
&ggr;
Freiwinkel


Anspruch[de]
Scheibenfräser mit einem wenigstens zwei Scheibenfräsereinsätze (9, 10) austauschbar aufnehmenden Halter (40), wobei die Scheibenfräsereinsätze (9, 10) an dem Halter (40) an dessen Umfang auf einer Kreisbahn gleichmäßig, bei teilweisem Überlapp der Schneidkanten (31) derselben in Umfangsrichtung, angeordnet sind und der Halter im wesentlichen einen kreisförmigen Querschnitt mit einer durch diesen verlaufenden Rotationsachse (R) hat, welcher kreisförmige Querschnitt eine im wesentlichen kreisscheibenförmige linke (41) und rechte (42) Seite definiert, wobei die Scheibenfräsereinsätze (9, 10) abwechselnd auf der linken (41) und rechten (42) Seite angeordnet sind, wobei die Scheibenfräsereinsätze (9, 10) mit mindestens einer im wesentlichen in Rotationsachsenrichtung (R) verlaufenden Schneidkante (31), die zwischen einer Schneidspanfläche (311) und einer Freiflankenfläche (312) des Scheibenfräsereinsatzes (9, 10) definiert ist, mit im wesentlichen radial zur rechten (42) oder linken (41) Seite ausgerichteter Einbaulage am Halter (40), wobei die Scheibenfräsereinsätze (9, 10) in eine erste und in eine zweite Gruppe unterteilt sind, wobei die erste Gruppe jeweils nur zur Anbringung auf der linken (41) Seite und die zweite nur zur Anbringung auf der rechten (42) Seite bestimmt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibenfräsereinsätze (9, 10) durch im wesentlichen plattenförmig ausgebildete Wendeschneidplatten ausgebildet sind, die vier Montagelagen besitzen, bei der jeweils eine Schneidkante (31, 32, 33, 34) bis zum Verschleiß zum Einsatz gelangt, wobei die rechten und linken Scheibenfräsereinsätze (9, 10) jeweils zum kreisförmigen Querschnitt spiegelsymmetrisch angeordnet und ausgebildet sind, wobei der rechte Scheibenfräsereinsatz (10) zu der durch den kreisförmigen Querschnitt aufgespannten Ebene (42) in allen drei Raumrichtungen (R1, R2, R) mit seiner Anlagefläche (11) verkippt ist, sodass keine Klemmung des am Halter befindlichen Scheibenfräsereinsatzes mit den in das Werkstück vermittels des Scheibenfräsers eingebrachten Nutwänden mit den Seitenflächen des Scheibenfräsereinsatzes auftritt, wobei die Freiflankenfläche (312) parallel zur Rotationsachse (R) ist und einen definierten Freiwinkel (&ggr;) zur Tangentialebene (T) einschließt, wobei die Tangentialebene (T) tangential am Umfang des Scheibenfräsers liegt, orthogonal zur Radialen (R1) und parallel zur Rotationsachse (R) ist, wobei die Radiale (R1) orthogonal zur Rotationsachse (R) ist. Scheibenfräser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Spanablauffläche (211) im wesentlichen in Form einer Hohlkehle ausgebildet ist. Scheibenfräser nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidspanfläche (311) gleitend, insbesondere ohne Kante oder Knick, in die/eine Spanablauffläche (211) übergeht. Scheibenfräser nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibenfräsereinsätze (9, 10) eine zentral angeordnete Bohrung (13) aufweisen, vermittels welcher sie allein mit einer einzigen Klemmschraube (45) am Halter (40) mittels Kraftschluss befestigt werden. Scheibenfräser nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Radialwinkel &agr; zu 12° gewählt ist. Scheibenfräser nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ebenenwinkel &bgr; zu 1° gewählt ist. Scheibenfräser nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Axialwinkel &dgr; zu 3° gewählt ist. Scheibenfräser nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Freiwinkel &ggr; zu 7° gewählt ist. Scheibenfräsereinsätze (9, 10), dadurch gekennzeichnet, dass diese zum Einsatz an einem Scheibenfräser nach einem der Ansprüche 1 bis 8 vorgesehen sind, wobei die Scheibenfräsereinsätze (9, 10) in eine erste und in eine zweite Gruppe unterteilt sind, wobei die erste Gruppe jeweils nur zur Anbringung auf der linken (41) Seite des Scheibenfräsers und die zweite nur zur Anbringung auf der rechten (42) Seite des Scheibenfräsers bestimmt ist, wobei die Scheibenfräsereinsätze (9, 10) durch eine im wesentlichen plattenförmig ausgebildete Wendeschneidplatte ausgebildet sind, die jeweils vier Montagelagen am Scheibenfräser ermöglichen, bei denen jeweils eine Schneidkante (31, 32, 33, 34) bis zum Verschleiß zum Einsatz gelangt.






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