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Dokumentenidentifikation DE102004017771B4 12.04.2007
Titel Befestigungskonstruktion für eine Kotflügelauskleidung
Anmelder Suzuki Motor Corp., Hamamatsu, Shizuoka, JP
Erfinder Fujii, Tatsuhiko, Hamamatsu, Shizuoka, JP
Vertreter WUESTHOFF & WUESTHOFF Patent- und Rechtsanwälte, 81541 München
DE-Anmeldedatum 13.04.2004
DE-Aktenzeichen 102004017771
Offenlegungstag 25.11.2004
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 12.04.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.04.2007
IPC-Hauptklasse B62D 25/18(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE

Beschreibung[de]
FACHGEBIET DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Befestigungskonstruktion für eine Kotflügelauskleidung, insbesondere an einem Fahrzeug, gemäß JR 2001026285 A.

Im allgemeinen befindet sich an der unteren Innenseite einer vorderen Kotflügelwand eines Kraftfahrzeugs eine vordere Kotflügelauskleidung, die den oberen Halbbereich eines Vorderrads umgibt und verhindert, dass von dem Vorderrad wegspritzender Schlamm usw. in den Motorraum eindringt. Es sind verschiedene Arten einer Befestigungskonstruktion für eine solche Kotflügelauskleidung vorgeschlagen worden (siehe beispielsweise JP 11-208514 A.

Bei einer Befestigungskonstruktion für eine Kotflügelauskleidung, wie sie beispielsweise in den 68 gezeigt ist, befindet sich eine vordere Kotflügelauskleidung 51 in Fahrzeugbreitenrichtung zwischen einer vorderen Kotflügelwand 52 und einer Trennwand 53. Ein Befestigungsabschnitt der vorderen Kotflügelauskleidung 51 ist mit mehreren Klemmlöchern ausgeführt, in die Klemmstücke 54 eingesetzt sind. Diese Klemmlöcher 55 sind zu Befestigungslöchern (nicht gezeigt) in der vorderen Kotflügelwand 52 und zu Befestigungslöchern 56 in der Trennwand 53 ausgerichtet, und die Klemmstücke 54 sind in diese Löcher eingesetzt, wodurch die vordere Kotflügelauskleidung 51 an der vorderen Kotflügelwand 52 und der Trennwand 53 befestigt ist. An einer Stelle nahe der Außenseite der vorderen Kotflügelauskleidung 51 ist ein Kontaktflächenabschnitt 51a vorgesehen, an dem die vordere Kotflügelauskleidung 51 in Kontakt mit einem unteren Endflanschabschnitt 52a der vorderen Kotflügelwand 52 steht.

Auf der Fahrzeugrumpfaußenseite der vorderen Kotflügelauskleidung 51 ist ein Kotflügelspritzschutz 57 angeordnet, um im Hinblick auf ein verbessertes Design des Fahrzeugrumpfs und einen Schutz des Fahrzeugrumpfs oder den funktionalen Aspekt eines verringerten Luftwiderstands die vordere Kotflügelauskleidung 51 abzudecken. Wie in 6 gezeugt, ist deswegen die vordere Kotflügelauskleidung 51 mit einem Kontaktflächenabschnitt 51b ausgeführt, welcher in Kontakt mit einem Flanschabschnitt 57a des Kotflügelspritzschutzes 57 steht, wobei am freien Ende des Kontaktflächenabschnitts 51b ein Flanschabschnitt 51c vorgesehen ist. Alternativ ist die vordere Kotflügelauskleidung 51, wie in 8 gezeigt, mit einem Flanschabschnitt 51d ausgeführt, welcher sich von dem in Kontakt mit dem unteren Endflanschabschnitt 52a der vorderen Kotflügelwand 52 stehenden Kontaktflächenabschnitt 51a in Richtung zu dem Kotflügelspritzschutz 57 erstreckt.

Bei der in 6 gezeigten Kotflügelauskleidungs-Befestigungskonstruktion steht freilich der Flanschabschnitt 51c der vorderen Kotflügelauskleidung 51 nicht in Kontakt mit einem Zierabschnitt 57b des Kotflügelspritzschutzes 57. Es entsteht somit das Problem, dass bei Aufbringung einer äußeren Kraft F in der durch einen Pfeil markierten Richtung von der Fahrzeugrumpfaußenseite her der Kotflügelspritzschutz 57 sich leicht in Fahrzeugbreitenrichtung verformen kann. Da außerdem das freie Ende des Flanschabschnitts 51c der vorderen Kotflügelauskleidung 51 nahe des Flanschabschnitts 57a des Kotflügelspritzschutzes 57 angeordnet ist, besteht die Gefahr einer schlechten Montage, bei der der Flanschabschnitt 57a des Kotflügelspritzschutzes 57 innerhalb der vorderen Kotflügelauskleidung 51 zu liegen kommt, wie in 7 gezeigt.

Dagegen besteht bei der in 8 gezeigten Kotflügelauskleidungs-Befestigungskonstruktion die Gefahr, dass leicht Schmutz M usw. durch einen Spalt S zwischen der vorderen Kotflügelauskleidung 51 und dem Flanschabschnitt 57a des Kotflügelspritzschutzes 57 eindringen kann, wie durch eine Pfeilmarkierung angedeutet.

ZIELSETZUNG UND ABRISS DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung wurde im Angesicht der vorstehenden Sachlage getätigt, weswegen es eine Aufgabe von ihr ist, eine Kotflügelauskleidungs-Befestigungskonstruktion bereitzustellen, die eine Kotflügelauskleidung und einen Kotflügelspritzschutz sicher und genau anbringen kann, ohne die Zahl der Befestigungsstellen zu erhöhen.

Zur Lösung der vorstehend beschriebenen Probleme des Stands der Technik sieht die vorliegende Erfindung eine Befestigungskonstruktion für eine an der unteren Innenseite einer Kotflügelwand vorgesehene Kotflügelauskleidung vor, deren Außenseite durch einen Kotflügelspritzschutz abgedeckt ist, wobei an der Außenseite der Kotflügelauskleidung ein in Kontakt mit einem Flanschabschnitt des Kotflügelspritzschutzes stehender Kontaktflächenabschnitt vorgesehen ist und außerdem ein Flanschabschnitt vorgesehen ist, welcher sich von dem Kontaktflächenabschnitt nach außen erstreckt und mit einer inneren Wandfläche eines Zierabschnitts des Kotflügelspritzschutzes in Kontakt steht.

Daneben sieht die vorliegende Erfindung eine Befestigungskonstruktion für eine an der unteren Innenseite einer Kotflügelwand vorgesehene Kotflügelauskleidung vor, deren Außenseite durch einen Kotflügelspritzschutz abgedeckt ist, wobei an der Außenseite der Kotflügelauskleidung ein in Kontakt mit einem Flanschabschnitt des Kotflügelspritzschutzes stehender Kontaktflächenabschnitt vorgesehen ist und außerdem ein Flanschabschnitt vorgesehen ist, welcher sich von dem Kontaktflächenabschnitt nach außen erstreckt und in Kontakt mit einer inneren Wandfläche eines Zierabschnitts des Kotflügelspritzschutzes steht, wobei der Kontaktflächenabschnitt und der Flanschabschnitt über einen schräg bzw. geneigt verlaufenden Abschnitt durchgehend zusammenhängend ausgeführt sind.

Bei der vorliegenden Erfindung ist das freie Ende des Flanschabschnitts der Kotflügelauskleidung an einer von dem Flanschabschnitt des Kotflügelspritzschutzes getrennten Position vorgesehen.

Auch ist bei der vorliegenden Erfindung die Kotflügelauskleidung mit einem ausgesparten Abschnitt ausgeführt, bei dem der Flanschabschnitt und der schräg verlaufende Abschnitt beseitigt sind, wobei der ausgesparte Abschnitt in Fahrzeuglängsrichtung in Abständen mehrfach vorgesehen ist.

Des Weiteren ist bei der vorliegenden Erfindung die von dem schräg verlaufenden Abschnitt der Kotflügelauskleidung und dem Flanschabschnitt sowie dem Zierabschnitt des Kotflügelspritzschutzes gebildete Qüerschnittsform im Wesentlichen dreieckig.

Wie vorstehend beschrieben, ist die erfindungsgemäße Befestigungskonstruktion für eine Kotflügelauskleidung derart ausgestaltet, dass die Kotflügelauskleidung an der unteren Innenseite einer Kotflügelwand vorgesehen ist und ihre Außenseite durch einen Kotflügelspritzschutz abgedeckt ist, wobei an der Außenseite der Kotflügelauskleidung ein in Kontakt mit einem Flanschabschnitt des Kotflügelspritzschutzes stehender Kontaktflächenabschnitt vorgesehen ist und außerdem ein Flanschabschnitt vorgesehen ist, welcher sich von dem Kontaktflächenabschnitt nach außen erstreckt und in Kontakt mit einer innenseitigen Wandfläche eines Zierabschnitts des Kotflügelspritzschutzes steht. Eine Verformung des Kotflügelspritzschutzes in Fahrzeugbreitenrichtung aufgrund einer äußeren Kraft von der Fahrzeugrumpfaußenseite her kann somit vermieden werden. Außerdem kann leicht eine gute Maßgenauigkeit des Zierabschnitts des Kotflügelspritzschutzes in Fahrzeugbreitenrichtung erhalten werden, sodass die Kotflügelauskleidung und der Kotflügelspritzschutz mit hoher Genauigkeit sicher eingebaut werden können.

Die erfindungsgemäße Befestigungskonstruktion für eine Kotflügelauskleidung ist zudem so ausgestaltet, dass die Kotflügelauskleidung an der unteren Innenseite einer Kotflügelwand vorgesehen ist und ihre Außenseite durch einen Kotflügelspritzschutz abgedeckt ist, wobei an der Außenseite der Kotflügelauskleidung ein in Kontakt mit einem Flanschabschnitt des Kotflügelspritzschutzes stehender Kontaktflächenabschnitt vorgesehen ist und ferner ein sich von dem Kontaktflächenabschnitt nach außen erstreckender Flanschabschnitt vorgesehen ist, welcher in Kontakt mit einer innenseitigen Wandfläche eines Zierabschnitts des Kotflügelspritzschutzes steht, wobei der Kontaktflächenabschnitt und der Flanschabschnitt über einen schräg verlaufenden Abschnitt durchgehend zusammenhängend ausgeführt sind. Daher kann die Bildung eines Spalts zwischen der Kotflügelauskleidung und dem Flanschabschnitt des Kotflügelspritzschutzes vermieden werden, sodass die Kotflügelauskleidung und der Kotflügelspritzschutz fester eingebaut werden können.

Bei der erfindungsgemäßen Kotflügelauskleidungs-Befestigungskonstruktion ist das freie Ende des Flanschabschnitts der Kotflügelauskleidung an einer gesonderten Position von dem Flanschabschnitt des Kotflügelspritzschutzes vorgesehen. Wenn folglich der Kotflügelspritzschutz angebaut wird, stellt das freie Ende des Flanschabschnitts der Kotflügelauskleidung kein Hindernis dar, sodass der Kotflügelspritzschutz schnell und sicher angebaut werden kann und die Montageeffizienz des Kotflügelspritzschutzes verbessert werden kann.

Ferner ist bei der erfindungsgemäßen Kotflügelauskleidungs-Befestigungskonstruktion die Kotflügelauskleidung mit einem ausgesparten Abschnitt ausgeführt, bei dem der Flanschabschnitt und der schräg verlaufende Abschnitt weggelassen sind, wobei der ausgesparte Abschnitt in Fahrzeuglängsrichtung in Abständen mehrfach vorgesehen ist. Die Reaktionskraft des Flanschabschnitts gegen eine äußere Kraft von der Fahrzeugrumpfaußenseite her wird folglich abgeschwächt, sodass nur eine moderate Spannung bzw. Belastung auf den Zierabschnitt des Kotflügelspritzschutzes wirkt und die Maßgenauigkeit und Montageeffizienz des Kotflügelspritzschutzes verbessert werden kann.

Darüber hinaus ist bei der erfindungsgemäßen Kotflügelauskleidungs-Befestigungskonstruktion die von dem schräg verlaufenden Abschnitt der Kotflügelauskleidung und dem Flanschabschnitt sowie dem Zierabschnitt des Kotflügelspritzschutzes gebildete Querschnittsform im Wesentlichen dreieckig. Die Festigkeit gegenüber einer äußeren Kraft von der Fahrzeugrumpfaußenseite her kann folglich weiter erhöht werden.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist eine Perspektivansicht, die einen Zustand vor dem Anbau einer vorderen Kotflügelauskleidung an einer vorderen Kotflügelwand mittels einer Befestigungskonstruktion gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;

2 ist eine Perspektivansicht, die einen Zustand vor dem Anbau eines Kotflügelspritzschutzes an einer vorderen Kotflügelauskleidung und einer vorderen Kotflügelwand mittels einer Befestigungskonstruktion gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;

3 ist eine längs der Linie A-A der 1 genommene Schnittansicht, die einen Zustand zeigt, in dem ein Kotflügelspritzschutz an einer vorderen Kotflügelauskleidung und einer vorderen Kotflügelwand mittels einer Befestigungskonstruktion gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung angebaut ist;

4 ist eine längs der Linie B-B der 1 genommene Schnittansicht, die einen Zustand zeigt, in dem ein Kotflügelspritzschutz an einer vorderen Kotflügelauskleidung und einer vorderen Kotflügelwand mittels einer Befestigungskonstruktion gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung angebaut ist;

5 ist eine längs der Linie C-C der 1 genommene Schnittansicht, die einen Zustand zeigt, in dem ein Kotflügelspritzschutz an einer vorderen Kotflügelauskleidung und einer vorderen Kotflügelwand mittels einer Befestigungskonstruktion nach einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung angebaut ist;

6 ist eine Schnittansicht, die einen Zustand zeigt, in dem ein Kotflügelspritzschutz an einer vorderen Kotflügelauskleidung und einer vorderen Kotflügelwand mittels einer herkömmlichen Befestigungskonstruktion angebaut ist;

7 ist eine Schnittansicht, die einen Zustand zeigt, in dem bedingt durch die in 6 gezeigte Befestigungskonstruktion eine schlechte Montage eines Kotflügelspritzschutzes vorliegt; und

8 ist eine Schnittansicht die einen Zustand zeigt, in dem ein Kotflügelspritzschutz an einer vorderen Kotflügelauskleidung und einer vorderen Kotflügelwand mittels einer anderen herkömmlichen Befestigungskonstruktion angebaut ist.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSFORMEN

Die vorliegende Erfindung wird nun im Detail anhand einer in den beigefügten Zeichnungen gezeigten Ausführungsform erläutert.

Die 15 zeigen eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Befestigungskonstruktion für eine Kotflügelauskleidung. Auf der rechten und linken Seite des vorderen Teils eines Fahrzeugrumpfs eines Kraftfahrzeugs 1, bei dem die Befestigungskonstruktion dieser Ausführungsform Anwendung findet, ist eine vordere Kotflügelwand 2 vorgesehen, wie in den 1 und 2 gezeigt. Am unteren Ende dieser vorderen Kotflügelwand 2 ist, wie in den 3 bis 5 gezeigt, ein Flanschabschnitt 2a gebildet, der zur Innenseite (Motorraumseite) hin in Querschnitt im Wesentlichen zu einer L-Form umgebogen ist, wobei in dem unteren Endflanschabschnitt 2a und der Seitenfläche in Abständen an vorbestimmten Stellen mehrere Befestigungslöcher 3 ausgebildet sind. An der unteren Innenseite der vorderen Kotflügelwand 2 ist außerdem eine vordere Kotflügelauskleidung 4 vorgesehen, welche einen oberen Halbbereich eines nicht gezeigten Vorderrads umgibt und verhindert, dass von dem Vorderrad wegspritzender Schlamm usw. in den Motorraum eindringt.

Die vordere Kotflügelauskleidung 4 ist ein einstückig geformter Gegenstand, der insgesamt mit einer in Fahrzeuglängsrichtung sich erstreckenden Bogenform ausgeführt ist und bei Betrachtung von der Seite nach oben gekrümmt ist, wobei die Querschnittsform in Fahrzeugbreitenrichtung mehrere absteigende Stufen von einem im Wesentlichen mittleren Abschnitt zur rechten und linken Seite hin aufweist. Die vordere Kotflügelauskleidung 4 ist in Fahrzeugbreitenrichtung zwischen der vorderen Kotflügelwand 2 und einer Trennwand 5 angeordnet. In einem Befestigungsabschnitt der vorderen Kotflügelauskleidung 4 sind deswegen mehrere Klemmlöcher 7 ausgebildet, in die Klemmstücke 6 eingesetzt sind. Am unteren Ende der Trennwand 5 ist andererseits ein Flanschabschnitt 5a gebildet, indem der untere Endabschnitt der Trennwand 5 zur Außenseite (Seite der vorderen Kotflügelwand 2) hin im Querschnitt im Wesentlichen zu einer L-Form umgebogen ist, wobei mehrere Befestigungslöcher 5b in Abständen in dem unteren Endflanschabschnitt 5a ausgebildet sind. An einer Stelle nahe der Außenseite der vorderen Kotflügelauskleidung 4 ist ein erster Kontaktflächenabschnitt 4a vorgesehen, an dem die vordere Kotflügelauskleidung 4 in Kontakt mit dem unteren Endflanschabschnitt 2a der vorderen Kotflügelwand 2 steht.

Daneben ist auf der Fahrzeugrumpfaußenseite der vorderen Kotflügelauskleidung 4 wie im Fall der herkömmlichen Befestigungskonstruktion ein Kotflügelspritzschutz 8 im Hinblick auf eine Verbesserung des Designs des Fahrzeugrumpfs und einen Schutz des Fahrzeugrumpfs vorgesehen. Der Kotflügelspritzschutz 8 überdeckt einen unteren Halbbereich der vorderen Kotflügelwand 2 sowie die Außenseite der vorderen Kotflügelauskleidung 4. Zu diesem Zweck ist der Kotflügelspritzschutz 8 mit einer sich in Fahrzeuglängsrichtung erstreckenden Bogenform ausgeführt, die bei Betrachtung von der Seite insgesamt nach oben gekrümmt ist, sodass er der vorderen Kotflügelwand 2 und der vorderen Kotflügelauskleidung 4 entspricht. Er weist einen Flanschabschnitt 8a auf, der dadurch gebildet ist, dass ein unterer Endabschnitt des Kotflügelspritzschutzes 8 im Wesentlichen rechtwinklig zur Innenseite (Seite der vorderen Kotflügelwand 2) hin umgebogen ist, sowie einen Zierabschnitt 8b, welcher oberhalb des Flanschabschnitts 8a angeordnet ist und die vordere Kotflügelwand 2 sowie die Außenseite der vorderen Kotflügelauskleidung 4 abdeckt. Der Kotflügelspritzschutz 8 ist so angeordnet, dass der Flanschabschnitt 8a und der Zierabschnitt 8b mit Ausnahme eines oberen Abschnitts von der Außenfläche der vorderen Kotflügelwand 2 separiert sind. Wie in 2 gezeigt, ist der Kotflügelspritzschutz 8 mit mehreren Durchgangslöchern 9 ausgeführt, welche den Befestigungslöchern 3 in der vorderen Kotflügelwand 2 entsprechen.

Auf der anderen Seite ist, wie in den 35 gezeigt, im Bereich der tiefsten Stufe außerhalb des ersten Kontaktflächenabschnitts 4a der vorderen Kotflügelauskleidung 4 ein zweiter Kontaktflächenabschnitt 4b vorgesehen, welcher in Kontakt mit dem Flanschabschnitt 8a des Kotflügelspritzschutzes 8 steht. An der äußersten Seite der vorderen Kotflügelauskleidung 4 ist darüber hinaus ein Flanschabschnitt 4c vorgesehen, welcher sich von dem zweiten Kontaktflächenabschnitt 4b schräg nach oben und außen erstreckt und mit einer innenseitigen Wandfläche des Zierabschnitts 8b des Kotflügelspritzschutzes 8 in Kontakt steht.

Der zweite Kontaktflächenabschnitt 4b und der Flanschabschnitt 4c der vorderen Kotflügelauskleidung 4 sind über einen geneigten Abschnitt 4d durchgehend zusammenhängend ausgebildet. Das freie Ende des Flanschabschnitts 4c der vorderen Kotflügelauskleidung 4 befindet sich ferner an einer Stelle, die soweit wie möglich vom Flanschabschnitt 8a des Kotflügelspritzschutzes 8 entfernt ist. Die von dem geneigten Abschnitt 4d der vorderen Kotflügelauskleidung 4 und dem Flanschabschnitt 8a sowie dem Zierabschnitt 4b des Kotflügelspritzschutzes 8 gebildete Querschnittsform ist im Wesentlichen dreieckig. Im Hinblick auf die Festigkeit gegenüber einer äußeren Kraft F (siehe 3) ist diese im Wesentlichen dreieckige Form vorzugsweise annähernd ein gleichschenkliges Dreieck, bei dem die Länge des Flanschabschnitts 8a und des Zierabschnitts 8b des Kotflügelspritzschutzes 8 gleich ist.

Wie in den 1 und 4 gezeigt, ist die vordere Kotflügelauskleidung 4 mit einem ausgesparten Abschnitt 4e ausgeführt, bei dem der Flanschabschnitt 4c und der geneigte Abschnitt 4d fehlen. Infolge des Vorhandenseins des ausgesparten Abschnitts 4e ist die Reaktionskraft des Flanschabschnitts 4c gegen die äußere Kraft F gedämpft, wobei eine moderate Belastung auf den Zierabschnitt 8b des Kotflügelspritzschutzes 8 wirkt. Der ausgesparte Abschnitt 4e ist deswegen in Fahrzeuglängsrichtung in Abständen mehrfach vorgesehen. Andererseits sind an der unteren innenseitigen Wandfläche des Kotflügelspritzschutzes 8 in Entsprechung zu den ausgesparten Abschnitten 4e der vorderen Kotflügelauskleidung 4 mehrere im Querschnitt im Wesentlichen eine horizontal liegende U-Form besitzende Befestigungsstücke 8c in solcher Weise vorgesehen, dass sie den Flanschabschnitt 8a und den Zierabschnitt 8b miteinander verbinden. An dem Befestigungsstück 8c wird im Voraus ein Klemmstück 10 angebracht, das in das Befestigungsloch in der vorderen Kotflügelwand 2 eingesetzt wird.

Die vordere Kotflügelauskleidung 4 und der Kotflügelspritzschutz 8 werden mit Hilfe der Befestigungskonstruktion der erfindungsgemäßen Ausführungsform in der nachstehend beschriebenen Weise an der vorderen Kotflügelwand 2 auf der Fahrzeugrumpfseite angebaut. Zunächst wird, wie in 1 gezeigt, die vordere Kotflügelauskleidung 4 mit der Hand gehalten und an die vordere Kotflügelwand 4 und die Trennwand 5 angesetzt. Die Klemmlöcher 7 in dem Befestigungsabschnitt und die Befestigungslöcher 3 und 5b werden zueinander ausgerichtet und Klemmstücke 6 in diese Löcher 7, 3 und 5b eingesetzt, wodurch die vordere Kotflügelauskleidung 4 an der vorderen Kotflügelwand 2 und der Trennwand 5 fixiert wird.

Als nächstes wird, wie in 2 gezeigt, der Kotflügelspritzschutz 8 mit der Hand gehalten und von der Fahrzeugrumpfaußenseite her auf die vordere Kotflügelwand 2 aufgesetzt. Die im Voraus an den Befestigungsstücken 8c montierten Klemmstücke 10 werden in die Befestigungslöcher 3 in der vorderen Kotflügelwand 2 eingesetzt und fixiert. Anschließend werden die Klemmstücke 6 in die Durchgangslöcher 9 im Kotflügelspritzschutz 8 und die Befestigungslöcher 3 in der vorderen Kotflügelwand 2 eingesetzt und fixiert, wodurch die vordere Kotflügelauskleidung 4 und der Kotflügelspritzschutz 8 an der vorderen Kotflügelwand 2 und der Trennwand 5 angebaut werden (siehe 3 bis 5).

Bei der Kotflügelauskleidungs-Befestigungskonstruktion gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist der zweite Kontaktflächenabschnitt 4b, der in Kontakt mit dem Flanschabschnitt 8a des Kotflügelspritzschutzes 8 steht, an der Außenseite der vorderen Kotflügelauskleidung 4 vorgesehen und der Flanschabschnitt 4c, der sich von dem zweiten Kontaktflächenabschnitt 4b nach außen erstreckt, steht in Kontakt mit der innenseitigen Wandfläche des Zierabschnitts 8b des Kotflügelspritzschutzes 8. Wenn folglich die äußere Kraft F von der Fahrzeugrumpfaußenseite her aufgebracht wird, wie in 3 durch einen Pfeil angedeutet, behindert der Flanschabschnitt 4c eine Bewegung des Kotflügelspritzschutzes 8, sodass Verformungen des Kotflügelspritzschutzes 8 in Fahrzeugquerrichtung aufgrund der äußeren Kraft F beschränkt werden können und auch die Maß- bzw. Passgenauigkeit des Zierabschnitts 8b des Kotflügelspritzschutzes 8 in Fahrzeugquerrichtung leicht gewährleistet werden kann.

Ferner sind bei der Befestigungskonstruktion dieser Ausführungsform der zweite Kontaktflächenabschnitt 4b und der Flanschabschnitt 4c durch den geneigten Abschnitt 4d miteinander verbunden, wobei der Kontaktflächenabschnitt 4b, der geneigte Abschnitt 4d und der Flanschabschnitt 4c durchgehend zusammenhängend ausgeführt sind. Wenn daher, wie in 3 gezeigt, die äußere Kraft F von der Fahrzeugrumpfaußenseite her einwirkt, wirkt eine Kraftkomponente Fa in der vorderen Kotflügelauskleidung 4 so, dass der zweite Kontaktflächenabschnitt 4b der vorderen Kotflügelauskleidung 4 in engen Kontakt mit dem Flanschabschnitt 8a des Kotflügelspritzschutzes 8 gelangt. Als Folge kann die Bildung eines Spalts zwischen der vorderen Kotflügelauskleidung 4 und dem Flanschabschnitt 8a des Kotflügelspritzschutzes 8 vermieden werden, sodass die Festigkeit der Verbindung zwischen der vorderen Kotflügelauskleidung 4 und dem Kotflügelspritzschutz 8 erhöht werden kann.

Bei der Befestigungskonstruktion dieser Ausführungsform befindet sich darüber hinaus das freie Ende des Flanschabschnitts 4c der vorderen Kotflügelauskleidung 4 an einer Stelle, die so weit wie möglich vom Flanschabschnitt 8a des Kotflügelspritzschutzes 8 separiert ist. Wenn folglich der Kotflügelspritzschutz 8 montiert wird, kann der Flanschabschnitt 8a rasch und sicher an der ordnungsgemäßen Montageposition angeordnet werden, ohne durch das freie Ende des Flanschabschnitts 4c der vorderen Kotflügelauskleidung 4 behindert zu werden, sodass die Montageeffizienz des Kotflügelspritzschutzes 8 verbessert werden kann.

Das Vorstehende ist eine Beschreibung einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die zuvor beschriebene Ausführungsform beschränkt, und verschiedene Änderungen und Modifikationen können auf Grundlage des technischen Konzepts der vorliegenden Erfindung vorgenommen werden.

Beispielsweise sind bei der Befestigungskonstruktion der vorstehend erläuterten Ausführungsform die ausgesparten Abschnitte 4e in der vorderen Kotflügelauskleidung 4 an Stellen vorgesehen, an denen die Befestigungsstücke 8c des Kotflügelspritzschutzes 8 gebildet sind. Die ausgesparten Abschnitt 4e können jedoch an beliebigen anderen Stellen als den Orten vorgesehen sein, an denen die Befestigungsstücke 8c gebildet sind. Auch ist bei der zuvor erläuterten Ausführungsform die Befestigungskonstruktion bei einer an der unteren Innenseite der vorderen Kotflügelwand 2 vorgesehenen vorderen Kotflügelauskleidung 4 angewendet. Die Befestigungskonstruktion der vorliegenden Erfindung kann freilich auch bei einer hinteren Kotflügelauskleidung Anwendung finden, die an der unteren Innenseite einer hinteren Kotflügelwand vorgesehen ist.


Anspruch[de]
Befestigungskonstruktion für eine an der unteren Innenseite einer Kotflügelwand (2) vorgesehene Kotflügelauskleidung (4), deren Außenseite durch einen Kotflügelspritzschutz (8) abgedeckt ist, wobei an der Außen seite der Kotflügelauskleidung (4) ein in Kontakt mit einem Flanschabschnitt (8a) des Kotflügelspritzschutzes (8) stehender Kontaktflächenabschnitt (4b) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein sich von dem Kontaktflächenabschnitt (4b) nach außen erstreckender Flanschabschnitt (4c) vorgesehen ist, welcher in Kontakt mit einer innenseitigen Wandfläche eines Zierabschnitts (8b) des Kotflügelspritzschutzes (8) steht. Befestigungskonstruktion nach Anspruch 1, wobei der Kontaktflächenabschnitt (4b) und der Flanschabschnitt (4c) über einen geneigten Abschnitt (4d) durchgehend zusammenhängend ausgeführt sind. Befestigungskonstruktion nach Anspruch 1 oder 2, wobei sich das freie Ende des Flanschabschnitts der Kotflügelauskleidung an einer Stelle befindet, die von dem Flanschabschnitt des Kotflügelspritzschutzes entfernt ist. Befestigungskonstruktion nach Anspruch 2 oder 3, wobei die Kotflügelauskleidung mit einem ausgesparten Abschnitt ausgeführt ist, bei dem der Flansch abschnitt und der geneigte Abschnitt fehlen, wobei der ausgesparte Abschnitt in Fahrzeuglängsrichtung in Abständen mehrfach vorgesehen ist. Befestigungskonstruktion nach einem der Ansprüche 2 bis 4, wobei die von dem geneigten Abschnitt der Kotflügelauskleidung und dem Flanschabschnitt sowie dem Zierabschnitt des Kotflügelspritzschutzes gebildete Querschnittsform im wesentlichen dreieckig ist.






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