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Dokumentenidentifikation DE102005047816A1 12.04.2007
Titel Grossladungsträger
Anmelder Georg Utz Holding AG, Bremgarten, CH;
DaimlerChrysler AG, 70567 Stuttgart, DE
Erfinder Dubois, Jean-Marc, Bremgarten, CH;
Mathews, Christian, Dipl.-Ing., 71263 Weil der Stadt, DE;
Straub, Jürgen, Dipl.-Ing., 73095 Albershausen, DE
Vertreter Dr. Brundert & Kollegen, 47279 Duisburg
DE-Anmeldedatum 05.10.2005
DE-Aktenzeichen 102005047816
Offenlegungstag 12.04.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.04.2007
IPC-Hauptklasse B65D 19/12(2006.01)A, F, I, 20051005, B, H, DE
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft einen Großladungsträger mit einem rechteckigen palettenartigen Bodenteil und von diesem aufsteigenden Längs- und Querseitenwänden, wobei entweder die Längs- oder die Querseitenwand im Bereich gegen die jeweils anderen Seitenwände Anschlagpunkte für mehrere übereinander angeordnete Rahmen als Träger für die die zu transportierenden Produkte tragenden Einsätze (Layer) aufweisen,
der dadurch gekennzeichnet ist, dass die Seitenwände nach innen aufeinander klappbar sind und die Rahmen lösbar in den Anschlagpunkten gelagert sind.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Großladungsträger mit einem rechteckigen, palettenartigen Bodenteil und von diesem aufsteigenden Längs- und Querseitenwänden, wobei entweder die Längs- oder die Querseitenwände im Bereich gegen die jeweils anderen Seitenwände Anschlagpunkte für mehrere übereinander angeordnete Rahmen als Träger für die die zu transportierenden Produkte tragenden Einsätze (Layer) aufweisen.

Bislang werden Stahl- Großladungsträger eingesetzt, welche entweder komplett geschweißt werden oder bei denen auf einen Grundrahmen vier Eckprofile und drei Querprofile angeschraubt werden. Bewegliche Rahmen, auf denen Werkstückaufnahmen (Layer) befestigt werden, können beispielsweise durch eine Bohrung im Eckprofil an der Querseitenwand geschoben und dann mittels einer Schraube oder eines steckbaren Fixierelementes gesichert werden. An den Rahmen werden seitlich Gasdruck-Federn eingesetzt, um die Bügel in hochgeklapptem Zustand oben zu halten. Die auf den einzelnen Layern gelagerten Werkstücke werden – beispielsweise in der Automobilproduktion – vom obersten Layer abgearbeitet. Dieser wird dann mitsamt dem Rahmen nach oben geklappt, so dass der darunter liegende Layer zugänglich wird.

Nachteil dieser Stahl- Großladungsträger ist der, dass sie beim Hin- und Rücktransport sowie bei der Lagerung immer das gleiche Aussenvolumen aufweisen.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Großladungsträger so auszugestalten, dass nach der Entnahme der angelieferten Werkstücke dieser Großraumbehälter zusammengeklappt werden kann, um so Lagerplatz aber auch Rücktransportkosten zu sparen.

Die Erfindung löst diese Aufgabe gemäß dem kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 dadurch, dass die Seitenwände nach innen aufeinanderklappbar sind und die Rahmen lösbar in den Anschlagpunkten gelagert sind.

Die Vorteile, die sich hierdurch ergeben, werden im folgenden Beispiel deutlich.

Es werden beispielsweise zwei erfindungsgemäße Großraumbehälter angeliefert, in denen jeweils drei Lagen mit Rahmen und Werkstückträgern vorhanden sind.

Jeder Behälter weist jedoch für sechs Rahmen Anschlagpunkte auf.

Nach der Entleerung beider Großraumbehälter werden aus einem der Großraumbehälter die Rahmen mit den Werkstückträgern entnommen und in den anderen Großladungsträger eingesetzt, so dass dieser nun an allen Anschlagpunkten derartige Rahmen aufweist, während der erste Großladungsträger vollständig leer ist. Dieser kann dann in an sich bekannter Weise zusammengeklappt werden, in dem beispielsweise zunächst die Längsseitenwände aufeinander geklappt werden und dann die beiden Querseitenwände.

Bei derartigen klappbaren Großladungsträgern sind beispielsweise in die Querseitenwände Bohrungen in einem festen Abstandsmuster integriert, wobei die Bohrungen die Drehachsen der Rahmen aufnehmen sowie die behälterseitige Befestigung der Gasfedern.

Da sich bei den klappbaren Großladungsträgern im oberen Randbereich die Verriegelungen für die Längs- und Querseitenwände befinden, ist dort für derartige Bohrungen kein Platz, ebenso wie im unteren Behälterbereich, also im Scharnierbereich.

Sollten also auch in diesen Bereichen Anschlagpunkte für die oben angesprochenen Rahmen erforderlich sein, schlägt der Anspruch 4 vor, dass durch die Bohrungen in den Querseitenwänden hindurch auf der Innenseite der Querseitenwände vertikal angeordnete, die gesamte Höhe der Querseitenwände einnehmende Leisten für die Anschlagpunkte der Rahmen befestigbar sind. Die Anschlagpunkte können jedoch je nach Ausführung auch in den Längsseitenwänden vorgesehen sein.

Um auf das obige Beispiel zurückzukommen: Wenn ein derartiger Behälter nach Entleerung zusammengeklappt werden soll, werden die an den Querseitenwänden befestigten Leisten entfernt, und in den Boden des Behälters flach eingelegt. Danach kann der Behälter zusammengeklappt werden.

Die Rahmen sind wie gesagt in den Anschlagpunkten schwenkbar gelagert und werden in ihrer verschwenkten Stellung mittels Gasdruckfedern gehalten.

Derartige Anschlagpunkte können – wie ebenfalls bereits erwähnt – durch die Querseitenwandbohrungen selbst gegeben sein.

Die Anschlagpunkte können – wie der Anspruch 5 ausführt – vertikal übereinander angeordnete Bohrungen in den Leisten sein, wobei die Drehpunkte der Rahmen durch Laschen gebildet sein können, wie im Anspruch 6 vorgeschlagen.

Gemäß Anspruch 7 wird alternativ vorgeschlagen, dass in den Bohrungen in den Leisten Bolzen befestigbar sind, die die Verschwenkachsen des jeweiligen Rahmens bilden.

Hierzu wird die anschlagpunktseitige Längsstrebe des Rahmens über die Querstreben hinaus verlängert. Da der Rahmen aus Vierkantprofilen gebildet ist, ist aus dem Kantenbereich der Rahmenverlängerung ein Teil herausgeschnitten, so dass eine Aufnahmeöffnung für den Bolzen entsteht und wodurch sichergestellt ist, dass der Rahmen beim Hochschwenken aus dieser Aufnahmeöffnung nicht unerwünschterweise herausrutscht.

Gemäß Patentanspruch 8 ist vorgesehen, dass in die Leistenbohrungen jeweils eine Hülse (oder der in Anspruch 7 genannte Bolzen) einsteckbar ist und diese Hülse bzw. dieser Bolzen gemeinsam mit einem Kugelkopf auf einem flachen Steg angeordnet ist, der in eine komplementäre Aussparung auf der Rückseite der Leiste passt, wobei der Kugelkopf seitlich an der Leiste vorbei ragt.

Dieser Kugelkopf dient als behälterseitige Befestigung der Gasdruckfeder.

Anspruch 9 sieht vor, dass die Leisten auf die Querseitenwänden aufgeschraubt werden und zwar durch einige der in den Querseitenwänden vorhandene Bohrungen.

Alternativ schlägt Anspruch 10 vor, dass die Leisten auf die Köpfe von in die Bohrungen der Querseitenwände eingesetzte Schrauben aufsteckbar sind, ähnlich wie es bei Bilderrahmenaufhängungen üblich ist.

Hierzu sind gemäß Anspruch 11 in den Leisten Langlöcher vorgesehen, in deren oberen Bereich jeweils ein Steckelement vorgesehen ist, das auf den in der Querseitenwand befestigten Schraubenkopf aufsteckbar ist.

Mit dieser letzt genannten Lösung ist es noch problemloser möglich, nach Entleerung eines Behälters die Leisten abzuziehen und flach auf den Boden des Behälters zu legen, bevor dieser zusammengeklappt wird.

Patentanspruch 12 schlägt vor, dass die zum Rahmen weisende Seite der Leiste von vorn schräg nach hinten verlaufende Schlitze zur Aufnahme der Rahmenschwenkachsen vorgesehen sind.

Auf diese Weise ist es möglich, die Rahmen mit den Werkstückaufnahmen einfach in den Behälter einzuschieben.

Bei dieser Alternative sind Gasdruckfedern nicht unbedingt erforderlich, da nach dem Abarbeiten einer Werkstückaufnahme diese zusammen mit dem Rahmen aus dem Behälter herausgezogen werden kann.

Damit die Rahmen gegeneinander ihren parallelen Abstand behalten, ist gemäß Anspruch 13 vorgesehen, dass an dem Rahmen im rechten Winkel auf der durch den Rahmen aufgespannten Ebene angeordnete Abstandselemente vorgesehen sind.

Diese sind im vorderen freien Rahmenbereich angeordnet, derart, dass der untere Rahmen mit seinen Abstandselementen die Stütze für den darüber angeordneten Rahmen bildet.

Alternativ ist gemäß Anspruch 14 vorgesehen, dass an der Längsseitenwand, die von den Anschlagpunkten entfernt ist, Leisten angeordnet sind, an denen in definierten Abständen aus- und einklappbare Auflagen für das freie Vorderteil der Rahmen vorgesehen sind.

Im abgeklappten Zustand dienen sie somit ebenfalls als Abstandhalter. Nach Verschwenken des Rahmens werden diese Auflagen nach oben an die Leiste angeklappt.

Gemäß Anspruch 15 ist hierbei vorgesehen, dass die Auflagen im eingeklappten Zustand mittels Magneten gehalten werden.

Schließlich ist gemäß Anspruch 16 vorgesehen, dass an der Längsseitenwand, die von den Anschlagpunkten entfernt ist, für den obersten Rahmen ein Winkel angeordnet ist, dessen in den Behälter weisender Schenkel auf dem vorderen Rahmenteil aufliegt.

Somit ist gewährleistet, dass, wenn die in Anspruch 13 offenbarten Abstandselemente vorgesehen sind, durch diesen Winkel alle Lagen gegen eine vertikale Bewegung gesichert sind.

Gemäß Anspruch 17 ist vorgesehen, dass dieser Winkel an einem nach aussen umklappbaren Teil der Längsseitenwand befestigt ist.

Diese umklappbaren Teile dienen dazu, dass der Inhalt des Behälters leichter zugänglich ist. Derartige nach aussen umklappbare Bereiche können sowohl in den Längsseitenwänden als auch in den Querseitenwänden vorhanden sein.

Sobald ein derartiges Teil umgeklappt ist, an dem der oben genannte Winkel befestigt ist, wird automatisch der oberste Rahmen entriegelt. Er kann nun entweder nach der einen Alternative aus dem Behälter herausgenommen werden oder aber nach Abarbeiten nach oben weggeschwenkt werden.

Vorhandene Großladungsträger können auf einfache Weise mit den Leisten und Winkeln nachgerüstet werden.

Die Erfindung wird im folgenden anhand von Zeichnungen dargestellt und näher erläutert.

Es zeigen:

1 einen klappbaren Großladungsträger

2 Großladungsträger nach 1 mit weggelassener Längs- und Querseitenwand

3a und b Leistenelemente

4 Detail A aus 3

5a im Ausschnitt ein Leistenelement mit Teil eines Rahmens

5b Alternative Rahmenausgestaltung

6a Alternative Befestigungsart der Leisten aus 3

6b Perspektivische Darstellung einer derartigen Befestigungsart

7a und b Leisten mit Auflagerelementen in ausgeklapptem und eingeklapptem Zustand

8 vordere Längsseitenwand eines Großladungsträgers mit Haltewinkel für den obersten Rahmen

9 Großladungsträger als Stand der Technik.

In der 9 ist ein Großladungsträger dargestellt und allgemein mit dem Bezugszeichen 1 versehen. Er besteht aus einem palettenförmigen Bodenteil 2, von dem zwei Querseitenwände 3 und zwei Längsseitenwände 4 aufragen. Der Bodenteil 2 ist in diesem Fall ein Grundrahmen, an dem vier Eckprofile 5 und drei Querprofile 6 angeschraubt oder geschweißt werden.

Im hinteren Bereich des Behälters sind Anschlagpunkte 7 in den Querseitenwänden 3 vorgesehen, in denen im vorliegenden Fall vier Rahmen 8 verschwenkbar gelagert sind. Die Anschlagpunkte 7 sind in diesem Fall in den Querseitenwänden 3 vorhandene Bohrungen und werden mittels einer Schraube oder eines steckbaren Fixierelements gesichert. An den Rahmen 8 sind Gasdruckfedern 9 angeordnet, damit diese die Rahmen in hochgeklapptem Zustand oben halten.

Die Rahmen 8 tragen jeweils eine Werkstückaufnahme (Layer) (10).

Die Werkstückaufnahmen werden in der Produktion von oben nach unten abgearbeitet. Jedes abgearbeitete Layer wird dann nach oben geklappt, damit das darunter liegende zugänglich wird.

Ist der Behälter vollständig entleert, wird er zurücktransportiert, wobei das Aussenvolumen unveränderbar ist.

In der 1 ist das Grundkonzept eines erfindungsgemäßen Großladungsträgers dargestellt. Bei diesem Großladungsträger sind in den Längs- und Querseitenwänden Teilbereiche 11 nach aussen umklappbar, um die Zugänglichkeit des Behälters zu optimieren.

Sowohl die Querseitenwände 3 als auch die Längsseitenwände 4 sind gegeneinander und aufeinander klappbar, wenn der Behälter 1 gänzlich entleert ist. Wie aus der 1 hervorgeht, sind in den Eckbereichen der Seitenwände 3 bzw. 4 Bohrungen 12 in einem bestimmten Muster integriert.

Ein Behälter 1 nach 1 ist auch in der 2 dargestellt, wobei hier jeweils eine Längs- und eine Querseitenwand aus Übersichtlichkeitsgründen weggelassen worden ist. In den Querseitenwänden 3 sind im Bereich gegen die Längsseitenwand 4 die gesamte Höhe der Behälterwandung einnehmende Leisten 13 befestigt, die Anschlagpunkte 7 aufweisen, an denen wie im unteren Bereich des Behälters 1 dargestellt jeweils ein Rahmen 8 mittels Laschen 14 verschwenkbar befestigt ist.

Weiter geht aus dieser 2 hervor, dass im vorderen freien Bereich 15 des Rahmens 8 senkrecht nach oben abstehende Abstandhalter 16 angeordnet sind. Der jeweils untere Rahmen 8 stützt somit den darüber befindlichen Rahmen ab.

Die Leisten 13 sind im vorliegenden Beispiel mittels dreier Schrauben 17 in den Bohrungen der Querseitenwand 3 befestigt. Die Ausgestaltung der Leisten 13 geht deutlicher aus den 3a und 3b hervor. Die 3a zeigt die Leiste von ihrer in den Behälter weisenden Seite, während 3b die Rückseite der Leiste darstellt.

An den Leisten 13 befestigt sind in bestimmten Abständen Elemente, wie sie im Detail A in 4 dargestellt sind. Diese Elemente 17 bestehen aus einem Steg 18, an dessen einer Seite eine Hülse bzw. ein Zapfen 19 angeordnet ist und an der entgegengesetzten Seite eine Kugelkopfschraube 20. Der Steg 18 passt in eine entsprechende Ausnehmung in der Rückseite der Leiste 13 und zwar in der Weise, dass der Kugelkopf 20 seitlich an der Leiste 13 vorbei zeigt und etwas tiefer angeordnet ist als der Zapfen 19.

Der Kugelkopf 20 dient als behälterseitiger Befestigungspunkt für die in 9 dargestellte Gasdruckfeder 9.

Der Zapfen 19 bzw. die Hülse 19 dienen als Anschlagpunkte für die schwenkbare Befestigung des Rahmens 8.

Das in 4 dargestellte Bauteil ist ein Standardteil, das unabhängig von der Behälterserie eingesetzt werden kann. Lediglich die Leisten 13 müssen entsprechend angepasst werden.

Entweder wird – wie weiter oben dargestellt – die Lasche 14 des Rahmens hier mit einer Schraube befestigt.

In der 5a ist jedoch eine Alternative dargestellt, bei der der Zapfen 19 über die Vorderseite der Leiste 13 hinausragt und als Welle für den Rahmen 8 dient. Der Rahmen 8 ist dabei so ausgestaltet, dass der rückwärtige Teil 21 des Rahmens seitlich übersteht und eine Öffnung 22 aufweist, in die der Zapfen 19 aufgenommen werden kann.

Nachteilig bei dieser Ausführungsform ist jedoch, dass, wenn der Rahmen nach oben verschwenkt wird, der Zapfen aus der Öffnung 22 austreten kann.

Um dies zu vermeiden, ist in 5b eine andere Lösung dargestellt. Hier ist die Öffnung 22 in den Kantenbereich des überstehenden Teils des Rahmenteils 21 eingebracht. Wenn in diesem Fall der Rahmen nach oben verschwenkt wird, liegt der Bolzen immer noch an einem Anschlag an. Ein Herausrutschen ist somit ausgeschlossen.

Wie weiter oben dargestellt, können die Leisten 13 auf die Innenseite der Seitenquerwand aufgeschraubt werden, wie es in 2 dargestellt ist.

Eine alternative Ausführungsform ist in den 6a und 6b dargestellt.

Wie die untere Figur in 6a zeigt, ist in die Querseitenwand 3 eine Schraube 24 eingeschraubt, deren Kopf als Aufsteckelement für die Leiste 13 dient.

Hierzu sind in der Leiste 13 in regelmäßigen Abständen übereinander Langlöcher 26 eingebracht, an deren oberen Ende ein Steckelement 27 befestigt ist. Dieses Steckelement 27 wirkt mit dem Schraubenkopf 25 beim Aufsteckvorgang zusammen. Der Vorteil dieser Ausführungsform ist darin zu sehen, dass nach Entleeren eines Großladungsträgers 1 die Leisten schnell entfernt werden können, in den Bodenbereich des Behälters eingelegt werden und dann der Behälter problemlos zusammengeklappt werden kann.

Wie aus den Zeichnungen der 6a hervorgeht, sind auf der ins Behälterinnere zeigenden Seite der Leiste 13 schräg nach unten hinten führende Rillen 28 eingearbeitet, die als alternative Aufnahmen für die Rahmen 8 dienen.

Mit dieser Lösungsmethode ist es möglich, dass die Rahmen mit den Layern einfach in den Behälter 1 eingeschoben bzw. herausgezogen werden können, ohne dass eine Schwenkbewegung und die dazugehörige Druckgasfeder nötig ist.

In den 7a und 7b ist eine Leiste 29 dargestellt, die einzeln oder paarweise an der Quer- oder Längsseitenwand 4 angeordnet sein können, die von den Anschlagpunkten der Rahmen 8 entfernt liegt. An den Leisten 29 sind Auflagerelemente 30 klappbar angeordnet. In der 7a ist das Element 30 abgeklappt, und das vordere freie Ende des Rahmens 8 kann auf diesem Element abgestützt werden.

Ist der Rahmen 8 entfernt bzw. nach oben weggeschwenkt wird das Element 30 nach oben an die Leiste abgeklappt und dort mittels eines Magneten, der in der Aufnahme 33 eingesetzt ist, gehalten.

Schließlich ist in der 8 die in 7 angesprochene Längsseitenwand 4 dargestellt.

Allerdings sind hier die Zusatzleisten 29 nicht vorhanden. Dargestellt ist hier im oberen Bereich der Längsseitenwand 4 ein Winkel 31, der an dem nach aussen klappbaren Bereich 11 dieser Längsseitenwand befestigt ist. Der nach innen weisende Schenkel des Winkels 31 sitzt dabei auf der Oberseite des obersten Rahmens 8 auf. Der Rahmen ist somit beim Transport gesichert. Wird der Bereich 11 nach aussen abgeklappt, wird diese Sicherung für den Rahmen aufgehoben und er kann nach oben weggeschwenkt werden.

Es stehen wie unten rechts in der Figur angedeutet alle übereinander angeordneten Rahmen 8 über die Abstandselemente 16 in Verbindung, und sind so durch den Winkel 31 beim Transport alle Rahmen und die darauf abgestützten Layer gegen vertikale Bewegungen gesichert.


Anspruch[de]
Großladungsträger mit einem rechteckigen palettenartigen Bodenteil und von diesem aufsteigenden Längs- und Querseitenwänden, wobei entweder der Längs- oder die Querseitenwand im Bereich gegen die jeweils anderen Seitenwände Anschlagpunkte für mehrere übereinander angeordnete Rahmen als Träger für die die zu transportierenden Produkte tragende Einsätze (Layer) aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände (3, 4) nach innen aufeinander klappbar sind und die Rahmen (8) lösbar in den Anschlagpunkten (7) gelagert sind. Großladungsträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für die Anschlagpunkte (7) der Rahmen Bohrungen (12) in den Seitenwänden (3) vorgesehen sind. Großladungsträger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rahmen (8) verschwenkbar in den Bohrungen (12) gelagert sind. Großladungsträger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Bohrungen (12) hindurch auf der Innenseite der Seitenwände (3) vertikal angeordnete, die gesamte Höhe der Seitenwände (3) einnehmende Leisten (13) für die Anschlagpunkte (7) der Rahmen (8) befestigbar sind. Großladungsträger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass in den Leisten (13) vertikal übereinander mehrere Bohrungen (7') vorgesehen sind, in die Schrauben eindrehbar sind. Großladungsträger nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass an den den Querseitenwänden (3) zugewandten Seiten der Rahmen (8) Laschen (14) angeordnet sind, die mittels Schrauben an der jeweiligen Leiste (13) befestigbar sind. Großladungsträger nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in den Bohrungen (7') in den Leisten Bolzen (19) befestigbar sind, die die Verschwenkachsen des jeweiligen Rahmens (8) bilden. Großladungsträger nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass in die Leistenbohrungen (7') jeweils ein Bolzen (19) einsteckbar ist, der gemeinsam mit einem Kugelkopf (20) auf einem flachen Steg (18) angeordnet ist, der in eine komplementäre Aussparung auf der Rückseite der Leiste (13) passt, wobei der Kugelkopf (20) seitlich an der Leiste (13) vorbei ragt. Großladungsträger nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Leisten (13) auf die Seitenwände (3) aufschraubbar (17) sind. Großladungsträger nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Leisten (13) auf in die Bohrungen (12) der Seitenwände (3) eingesetzte Schrauben (24) aufsteckbar sind. Großladungsträger nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Leisten (13) oberhalb jeweils eines Langlochs (26) ein Steckelement (27) vorgesehen ist, das mit der Schraube (24) zusammenwirkt. Großladungsträger nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass in die zum Rahmen (8) weisenden Seite der Leiste (13) von vorn schräg nach hinten verlaufende Rillen (28) zur Aufnahme der Rahmenschwenkachsen vorgesehen sind. Großladungsträger nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass an den Rahmen (8) im rechten Winkel auf der durch den Rahmen aufgespannten Ebene angeordnete Abstandselemente (16) vorgesehen sind. Großladungsträger nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass an der Seitenwand (4), die von den Anschlagpunkten (7) entfernt ist, Leisten (29) angeordnet sind, an denen in definierten Abständen aus- und einklappbare Auflagen (30) für das freie Vorderteil (15) der Rahmen (8) vorgesehen sind. Großladungsträger nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflagen (30) im eingeklappten Zustand mittels Magneten bei (33) gehalten werden. Großladungsträger nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass an der Seitenwand (4), die von den Anschlagpunkten (7) entfernt ist, für den obersten Rahmen (8) ein Winkel (31) angeordnet ist, dessen in den Behälter weisender Schenkel auf dem vorderen Rahmenteil (15) aufliegt. Großladungsträger nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel (31) an einem nach aussen umklappbaren Teil (11) der Seitenwand (4) befestigt ist.






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