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Dokumentenidentifikation DE102005047882A1 12.04.2007
Titel Handgeführtes Arbeitsgerät
Anmelder Andreas Stihl AG & Co. KG, 71336 Waiblingen, DE
Erfinder Guip, Andreas, Dipl.-Ing., 71332 Waiblingen, DE
Vertreter Patentanwalt Dipl.-Ing. Walter Jackisch & Partner, 70192 Stuttgart
DE-Anmeldedatum 06.10.2005
DE-Aktenzeichen 102005047882
Offenlegungstag 12.04.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.04.2007
IPC-Hauptklasse B25F 5/02(2006.01)A, F, I, 20051006, B, H, DE
IPC-Nebenklasse A01G 3/04(2006.01)A, L, I, 20051006, B, H, DE   A01G 23/00(2006.01)A, L, I, 20051006, B, H, DE   A01D 34/84(2006.01)A, L, I, 20051006, B, H, DE   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft ein handgeführtes Arbeitsgerät (17), wie eine Kettensäge, eine Heckenschere oder dgl., umfassend ein Motorgehäuse (1) sowie ein Griffgehäuse (2) mit einem Längsträger (5). Das Griffgehäuse (2) und das Motorgehäuse (1) sind mittels Antivibrationselementen (3) miteinander verbunden.
Bezogen auf eine gewöhnliche Arbeitshaltung ist ein vorderes Griffrohr (4) im Bereich seines Befestigungsendes (8) mit dem Längsträger (5) des Griffgehäuses (2) fest verschraubt. Mindestens eine Befestigungsschraube (9) des Befestigungsendes (8) ist zumindest näherungsweise in einer Hochrichtung (7) des Arbeitsgerätes (17) angeordnet. Die Befestigungsschraube (9) ist in eine Schraubaufnahme (10) eines metallischen Einlegeteiles (11) haltend eingedreht, wobei das Einlegeteil (11) innerhalb der Kontur des Längsträgers (5) liegend vom aus Kunststoff gefertigten Längsträger (5) aufgenommen ist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein handgeführtes Arbeitsgerät wie eine Kettensäge, eine Heckenschere oder dgl. mit den Merkmalen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Handgeführte Arbeitsgeräte wie Kettensägen, Heckenscheren oder dgl. werden im Betrieb vom Benutzer an Handgriffen gehalten und geführt. Am Beispiel einer Kettensäge in vorbekannter Bauform ist bezogen auf eine gewöhnliche Arbeitshaltung ein hinterer, dem Benutzer zugewandter Handgriff und ein vorderes, der Sägekette zugewandtes Griffrohr zum Tragen, Halten und Führen vorgesehen.

Der Antriebsmotor und das Schneidwerkzeug erzeugen im Betrieb Vibrationen, die von den Handgriffen ferngehalten werden sollen. Dazu ist eine zweiteilige Bauweise mit einem Motorgehäuse und einem separaten Griffgehäuse vorgesehen, wobei das Griffgehäuse und das Motorgehäuse mittels Antivibrationselementen miteinander verbunden sind. Der hintere Handgriff und das vordere Griffrohr sind am Griffgehäuse befestigt und mittels der Antivibrationselemente vom Motorgehäuse schwingungsentkoppelt.

Für eine ergonomische Griffhaltung bei unterschiedlichen Griffpositionen ist das vordere Griffrohr bogenförmig um das Motorgehäuse herumgeführt und mit einem unteren Befestigungsende an einem unteren Längsträger des Griffgehäuses befestigt. Im Hinblick auf das Bauvolumen des Motorgehäuses und insbesondere auf die gesamte Bauhöhe des Arbeitsgerätes weist der Längsträger nur eine geringe Bauhöhe auf. Auch das Griffrohr ist im Bereich des Anschlußendes abgeflacht und von unten mit dem Längsträger des Griffgehäuses fest verschraubt.

In verbreiteter Bauform sind zwei Befestigungsschrauben mit ihrer Längsachse in Hochrichtung verlaufend durch das Befestigungsende des Griffrohres hindurchgesteckt und selbstschneidend in Kunststoff-Schraubaufnahmen des Längsträgers von unten nach oben eingedreht. Für eine hinreichende Tragfähigkeit dieser Schraubverbindung ist eine entsprechende Einschraubtiefe vorzusehen. Diese gibt eine Dicke des Längsträgers im Bereich der Verschraubung vor, die sich mit der Querschnittsdicke des Griffrohres in diesem Bereich addiert. Zu der vorgenannten gesamten Bauhöhe muß noch ein vertikales Spaltmaß zwischen dem Längsträger und dem Motorgehäuse berücksichtigt werden, welches eine elastische Schwingbewegung der vergleichsweise starren Baueinheit aus Griffgehäuse und Griffrohr relativ zum Motorgehäuse zuläßt. Der hierzu erforderliche Bauraum ist begrenzt. Insbesondere ist in diesem Bereich häufig ein Öltank beispielsweise für Kettenschmieröl vorgesehen, der seinerseits ein entsprechendes Bauvolumen erfordert. Bei einer angestrebten, insbesondere in Hochrichtung kompakten Bauform kann es dazu kommen, daß der im Bereich der Schraubaufnahmen dicke Längsträger des Griffgehäuses infolge seiner Schwingungsbewegung in Kontakt mit dem Motorgehäuse gerät und dadurch die schwingungsentkoppelnde Wirkung der Antivibrationselemente außer Kraft setzt.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein handgeführtes Arbeitsgerät der eingangs beschriebenen Gattung derart weiterzubilden, daß eine hochbelastbare Verbindung des Griffrohres mit dem Längsträger des Griffgehäuses mit verringertem Bauvolumen möglich ist.

Diese Aufgabe wird durch ein Arbeitsgerät mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.

Dazu wird vorgeschlagen, daß die Befestigungsschraube in eine Schraubaufnahme eines metallischen Einlegeteiles haltend eingedreht ist, wobei das Einlegeteil innerhalb der Kontur des Längsträgers liegend von dem aus Kunststoff gefertigten Längsträger aufgenommen ist. Das metallische Einlegeteil braucht materialbedingt nur eine geringe Bauhöhe, um die eingedrehte Befestigungsschraube sicher zu halten. Durch die innerhalb der Kontur des Längsträgers liegende Anordnung addiert sich die Bauhöhe des Einlegeteils nicht zur Bauhöhe des Längsträgers. Dieser kann hinsichtlich seiner Dicke bzw. seiner Bauhöhe allein nach den Gesichtspunkten seiner Biegefestigkeit ausgelegt sein, was einen flachen Querschnitt ermöglicht. Unter Berücksichtigung eines hinreichend großen freien Spaltes zum Motorgehäuse hin kann eine kompakte Bauform erzielt werden.

Die Schraubaufnahme des Einlegeteiles kann eine Federklammer oder ein weiches Blech sein, in das ein selbstschneidendes Gewinde der Befestigungsschraube eingedreht wird. Es kann auch ein fertig geschnittenes Gewinde vorgesehen sein. In bevorzugter Ausführung ist die Schraubaufnahme als Gewindebohrung zur Aufnahme eines insbesondere metrischen Außengewindes der Befestigungsschraube ausgeführt. Neben einer hohen Tragfähigkeit bei kompakter Bauform ist eine leichte Montage mit geringen Einschraubkräften möglich.

In einer vorteilhaften Ausführung ist das Einlegeteil als dünnes Blechteil mit einer angeformten, hülsenartigen Schraubaufnahme ausgebildet. Das Blechteil kann einteilig als Präge- und Biegeteil hergestellt werden und ist dabei leicht sowie platzsparend. Die angeformte, hülsenartige Schraubaufnahme bietet Platz für eine geeignete Anzahl von Gewindegängen, die eine sichere Aufnahme der Befestigungsschrauben auch nach mehrmaligem Ein- und Aufdrehen ermöglicht.

Das Einlegeteil ist zweckmäßig als Federklammer, insbesondere aus Federstahl ausgebildet, wobei die Federklammer mit zwei Federschenkeln eine innere Montagerippe des Längsträgers klemmend umgreift. Eine Montage ist leicht durch einfaches Aufstecken der Federklammer möglich. Im verschraubten Zustand werden die Federschenkel beidseitig gegen die Montagerippe gepresst und damit unverrückbar gehalten. Vorteilhaft liegt dabei das Befestigungsende des Griffrohres an einem der beiden Federschenkel flächig an, wobei der gegenüberliegende Federschenkel die Schraubaufnahme trägt. Der an das Befestigungsende des Griffrohres angrenzende Federschenkel dient als Zwischenlage zwischen dem Befestigungsende und der aus Kunststoff gefertigten Montagerippe, wodurch letztere von übermäßig hohen lokalen Flächenpressungen freigehalten wird.

In vorteilhafter Weiterbildung ist die Federklammer unter Bildung der beiden Federschenkel U-förmig gebogen, wobei ein Bodenabschnitt der U-Form weiter als eine Dicke der Montagerippe ist, und wobei die beiden Federschenkel ausgehend vom Bodenabschnitt aufeinander zulaufen. Diese Bauform vermeidet eine lokale Klemmung im Bereich des Bodenabschnittes und verlagert die Klemmwirkung in den Bereich der freien Enden der Federschenkel, wo diese einen hinreichend großen elastischen Federweg haben. Dickentoleranzen der Montagerippe können ohne weiteres ausgeglichen werden.

Der die Schraubaufnahme tragende Federschenkel ist zweckmäßig aus zwei Federstreifen gebildet, zwischen denen unabhängig federnd ein Anlageabschnitt mit der Schraubaufnahme angeordnet ist, wobei der Anlageabschnitt etwa parallel zum gegenüberliegenden Federschenkel liegt. Unter Beibehaltung des elastischen Federweges im Bereich der freien Enden der Federschenkel schmiegen sich der Anlageabschnitt und der parallel dazu verlaufende, gegenüberliegende Federschenkel von beiden Seiten an die Montagerippe flächig an. Die flächige Anlage erzeugt eine hohe Tragfähigkeit mit geringen Flächenpressungen.

Zumindest einer der beiden Federschenkel weist zweckmäßig eine aufweitende Montageschräge auf, die ein manuelles oder auch maschinelles Auffädeln der Federklammer auf die Montagerippe vereinfacht. Jeder Befestigungsschraube des Befestigungsendes ist vorteilhaft je eine separate Federklammer zugeordnet. Die Federklammern können in großer Stückzahl als Standardbauteil hergestellt und in Arbeitsgeräten unterschiedlicher Schraubkonfiguration eingesetzt werden.

In einer zweckmäßigen Alternative ist das Einlegeteil als dickes ebenes Einlegeblech mit einer Durchgangsbohrung als Schraubaufnahme ausgebildet. Insbesondere weist das Einlegeblech zwei Schraubaufnahmen für je eine Befestigungsschraube auf. Das Einlegeblech ist einfach ohne Umformarbeiten herstellbar. Bei entsprechender Dicke des Einlegeblechs hat die Durchgangsbohrung eine geeignete Tiefe für eine ausreichende Anzahl an Gewindegängen, ohne daß eine zusätzliche Aufdickung in diesem Bereich erforderlich ist. Mit der Anordnung von zwei Schraubaufnahmen in einem Einlegeblech ist deren Abstand und Lage zueinander vorgegeben. Zusätzliche Maßnahmen zur Lagejustierung im Längsträger des Griffgehäuses sind nicht erforderlich. Zur Gewichtsreduzierung kann die Anordnung einer Aussparung zwischen den beiden Schraubaufnahmen zweckmäßig sein.

Vorteilhaft ist das Einlegeblech insbesondere klemmend in einer Aufnahmetasche des Längsträgers gehalten. Hierzu weist die Aufnahmetasche zweckmäßig mindestens eine Klemmrippe auf. Zur Montage ist lediglich ein einfaches Einschieben des Einlegeblechs in die Aufnahmetasche erforderlich. Dort wird es zuverlässig durch die Klemmrippe in Position gehalten, bis eine abschließende Lagefixierung durch Verschraubung mit dem Griffrohrende erfolgt.

Ausführungsbeispiele der Erfindung sind im folgenden anhand der Zeichnung näher beschrieben. Es zeigen:

1 in einer Seitenansicht eine Ausschnittsdarstellung eines handgeführten Arbeitsgerätes am Beispiel einer Motorkettensäge mit einem am Griffgehäuse befestigten Griffrohr;

2 eine perspektivische Darstellung des Griffgehäuses nach 1 mit einem gestrichelt angedeuteten, an der Unterseite mit dem Längsträger des Griffgehäuses verschraubten Griffrohr;

3 ein erstes Ausführungsbeispiel von zwei Einlegeteilen in Form von Federklammern;

4 ein weiteres Ausführungsbeispiel des Einlegeteiles in Form eines Einlegeblechs mit zwei Durchgangsbohrungen;

5 eine vergrößerte Detaildarstellung des vorderen Endes vom Längsträger des Griffgehäuses nach 2 mit Einzelheiten einer Montagerippe zur Aufnahme der Federklammern nach 3;

6 eine perspektivische Ansicht der Anordnung nach 5 schräg von unten im Bereich der gegenüberliegenden Seite mit Einzelheiten der Montagerippe und der sich daran nach unten anschließenden Griffaufnahme;

7 die Anordnung nach 6 mit aufgesteckten Federklammern;

8 das Ende des Längsträgers nach den 6 und 7 mit einem verschraubten Befestigungsende des Griffrohres;

9 eine Variante der Anordnung nach 5 mit einem klemmend eingeschobenen Einlegeblech nach 4.

Nach 1 ist ein handgeführtes Arbeitsgerät 17 am Beispiel einer durch einen nicht näher dargestellten Verbrennungsmotor 18 angetriebenen Kettensäge gezeigt. Es kann auch eine Heckenschere oder dgl. vorgesehen sein. Anstelle des Verbrennungsmotors 18 kann auch ein Elektromotor als Antriebsmotor vorgesehen sein. Der Verbrennungsmotor 18 ist in einem Motorgehäuse 1 gehalten und treibt eine um eine ausschnittsweise dargestellte Führungsschiene 19 umlaufend geführte Sägekette 20 an.

In gewöhnlicher Arbeitshaltung des Arbeitsgerätes 17 ergibt sich eine vom Benutzer fortweisende, durch einen Pfeil 26 angedeutete vordere Richtung, in der die Führungsschiene 19 mit der Sägekette 20 vor dem Motorgehäuse 1 liegt. An einem zum Motorgehäuse 1 separaten Griffgehäuse 2 ist bezogen auf die vordere Richtung 26 ein hinterer Handgriff 21 vorgesehen, der hinter dem Motorgehäuse 1 liegt, während an dem vorderen Bereich des Griffgehäuses 2 ein vorderes, das Motorgehäuse 1 umschließendes Griffrohr 4 befestigt ist.

Das Motorgehäuse 1 umschließt etwa U-förmig mit Spiel einen gestrichelt angedeuteten Längsträger 5 des Griffgehäuses 2, wobei eine Längsachse 6 des Längsträgers 5 etwa parallel zur vorderen Richtung 26 verläuft. Bezogen auf die hier gezeigte gewöhnliche Arbeitshaltung ist eine nach oben weisende Hochrichtung durch einen Pfeil 7 dargestellt. Der Längsträger 5 verläuft bezogen auf Pfeile 25, 7 und eine nicht dargestellte, senkrecht zu den beiden vorgenannten Pfeilen 25, 7 liegende Querrichtung mit seiner Längsachse 6 mittig unten durch das Motorgehäuse 1.

Das Griffgehäuse 2 und das Motorgehäuse 1 sind mittels einer Anzahl von Antivibrationselementen 3 miteinander verbunden, wobei hier der besseren Übersichtlichkeit halber nur ein Antivibrationselement 3 beispielhaft dargestellt ist. Das gezeigte Antivibrationselement 3 ist vor einem Befestigungsende 8 des Griffrohres 4 liegend zwischen dem Längsträger 5 und dem Motorgehäuse 1 angeordnet. Durch die Antivibrationselemente 3 ist das Griffgehäuse 2 mit dem daran angeformten hinteren Handgriff 21 und dem daran fest verschraubten Griffrohr 4 als näherungsweise starre Einheit vom Motorgehäuse 1 schwingungsentkoppelt.

Oberhalb des Längsträgers 5 im Bereich des Befestigungsendes 8 und dem davor liegenden Antivibrationselement 3 ist im Motorgehäuse 1 ein Öltank 57 angeordnet, der Schmieröl für die Sägekette 20 bevorratet. Ein Deckel 58 verschließt einen in den Öltank 57 mündenden Einfüllstutzen zum Nachfüllen von Schmieröl. Oberhalb des Längsträgers 5 und auch in beiden seitlichen Richtungen ist zwischen diesem und dem Motorgehäuse 1 mit dem Öltank 57 ein gestrichelt angedeuteter Schwingspalt 59 vorgesehen, der eine schwingende Relativbewegung der Baueinheit mit dem Griffgehäuse 2 gegenüber der Baueinheit mit dem Motorgehäuse 1 erlaubt. Insbesondere im Bereich des Befestigungsendes 8 ist bei geringer Bauhöhe in der Hochrichtung 7ein hinreichend großer Schwingspalt 59 gegenüber dem Motorgehäuse 1 im Bereich des Öltanks 57 angestrebt.

Zwischen dem vorderen Griffrohr 4 und der Führungsschiene 19 ist noch ein Hebel 23 einer Bremseinrichtung für die Sägekette angeordnet, der schwenkbar am Motorgehäuse 1 gelagert ist und bedarfsweise von der das vordere Griffrohr 4 umschließenden Hand betätigt, werden kann. Zum Starten des Verbrennungsmotors 18 ist ein Seilzugstarter 24 vorgesehen.

2 zeigt eine perspektivische Ansicht des Griffgehäuses 2 nach 1. Das Griffgehäuse 2 ist als Kunststoff-Spritzgußformteil ausgeführt, an dem ein Gehäuseabschnitt 27 zur Bildung des hinteren Handgriffs 21 einteilig angeformt ist. Das gestrichelt angedeutete Griffrohr 4 ist mittels seines Befestigungsendes 8 am vorderen Ende des Längsträgers 5 befestigt. Bezogen auf die Längsachse 6 bzw. die vordere Richtung 26 schließt sich an den Verschraubungsbereich des Befestigungsendes 8 ein Anschlußpunkt 14 für das in 1 gezeigte Antivibrationselement 3 an. Der Anschlußpunkt 14 steht in Flucht zur Längsachse 6 über das Befestigungsende 8 hervor. Hierzu ist der Befestigungspunkt 14 mittels eines in Richtung der Längsachse 6 verlaufenden Armes 31 einteilig an den Längsträger 5 angeformt, der seinerseits einteilig Teil des insgesamt aus Kunststoff spritzgegossenen Griffgehäuses 2 ist. Bezogen auf die vordere Richtung 26 und die Hochrichtung 7 ist der Anschlußpunkt 14 auf seiner rechten Seite mit einem Gewindezapfen 29 und gegenüberliegend auf der linken Seite mit einem glatten Zapfen 30 versehen. Der Gewindezapfen 29 dient zur Aufnahme einer nicht dargestellten Schraubenfeder, während der glatte Zapfen 30 zur Aufnahme eines nicht dargestellten gummielastischen Dämpferelementes vorgesehen ist. Die Schraubenfeder und das Dämpferelement sind gegenüberliegend am Motorgehäuse 1 (1) befestigt und bilden zusammen das in 1 angedeutete Antivibrationselement 3.

Zur weiteren Verschraubung des Griffrohres 4 mit dem Griffgehäuse 2 an seinem dem gezeigten Befestigungsende 8 gegenüberliegenden, hier nicht dargestellten Ende ist das Griffgehäuse 2 mit zwei Schraubaufnahmen 25 versehen, die eine insgesamt starre Verschraubung des Griffrohres 4 mit dem Griffgehäuse 2 ermöglichen.

3 zeigt in einer perspektivischen Ansicht ein erstes Ausführungsbeispiel von zwei Metallischen Einlegeteilen 11, die zur festen und unnachgiebigen Verschraubung des Befestigungsendes 8 mit dem Längsträger 5 (2) vorgesehen sind. Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist ein Paar von zwei separaten, untereinander identischen Einlegeteilen 11 vorgesehen, die entsprechend der Darstellung nach 8 die Aufnahme von zwei Befestigungsschrauben 9 ermöglichen. Die Einlegeteile 11 weisen je eine Schraubaufnahme 10 auf, die als Gewindebohrung 12 zur Aufnahme eines metrischen Gewindes der Befestigungsschraube 9 (7, 8) ausgeführt sind. Die beiden Einlegeteile 11 sind als dünnes, durch Stanzen, Prägen und Biegen einteilig geformtes Blechteil aus Federstahl ausgeführt und als Federklammer 13 ausgebildet. Die Federklammer 13 ist unter Bildung von zwei Federschenkeln 32, 33 U-förmig gebogen, wobei von einem Bodenabschnitt 34 der U-Form der untere, etwa eben ausgebildete Federschenkel 32 ausgeht. Gegenüberliegend gehen vom Bodenabschnitt 34 zwei gabelförmig verlaufende, mit Abstand zueinander liegende Federstreifen 35 aus, die an ihrem dem Bodenabschnitt 34 gegenüberliegenden Ende mit einem zu einer Montageschräge 39 aufgebogenen Querriegel verbunden sind. Ausgehend vom Querriegel verläuft ein einteilig angeformter Anlageabschnitt 36 in Richtung zum Bodenabschnitt 34 und endet in einer freien Kante 56, die ebenso wie die beiden seitlichen Kanten des Anlageabschnitts 36 von den übrigen Komponenten der Federklammer 13 getrennt ist. Hierdurch ist eine Federung des zwischen den beiden Federstreifen 35 liegenden Anlageabschnitts 36 unabhängig von einer elastischen Verformung der Federstreifen 35 gewährleistet.

Der Anlageabschnitt 36 ist im wesentlichen eben ausgeführt, wobei aus seiner Ebene heraus in der vom Federschenkel 32 gegenüberliegenden Richtung die Schraubaufnahme 10 in Form einer zylindrischen Hülse mit einem nicht dargestellten Innengewinde einteilig ausgeformt ist. Der Anlageabschnitt 36 bildet zusammen mit der angeformten hülsenförmigen Schraubaufnahme 10, der Montageschräge 39 und den beiden Federstreifen 35 den weiteren Federschenkel 33, der gemeinsam mit dem Federschenkel 32 U-förmig vom Bodenabschnitt 34 ausgeht. Die Fläche des ebenen Anlageabschnitts 36 liegt dabei etwa parallel zur Fläche des ebenen Federschenkels 32. Hiervon ausgehend erweitert sich die Montageschräge 39 bezogen auf den Federschenkel 32 V-förmig in der vom Bodenabschnitt 34 fortweisenden Richtung.

Die beiden Federklammern 13 sind relativ zueinander in Montageposition angeordnet, demnach die beiden Montageschrägen 39aufeinander zu gerichtet sind, während die beiden Bodenabschnitte 34 und die freien Kanten 56 voneinander fortweisen.

4 zeigt eine perspektivische Ansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels des Einlegeteils 11, welches hier als dickes, ebenes Einlegeblech 16 ausgeführt ist. Im definierten Abstand zueinander sind zwei durch die Dicke des Einlegeblechs 16 hinduchgeführte Durchgangsbohrungen 22 vorgesehen, die als Gewindebohrung 12 ausgeführt sind und damit die Schraubaufnahmen 10 bilden. Die Dicke des ebenen Einlegeblechs 16 ist derart gewählt, daß die durch sie vorgegebene Tiefe der Gewindebohrungen 12 hierin eine ausreichende Anzahl von Gewindegängen gegeben ist, um die in den 7 und 8 dargestellten Befestigungsschrauben 9 sicher zu halten. Es kann auch zweckmäßig sein, das Einlegeblech 16 im Bereich der Schraubaufnahmen 10 mit einer hülsenförmigen Anformung vergleichbar zur Ausführung nach 3 zu versehen. Zwischen den beiden Schraubaufnahmen 10 ist das Einlegeblech 16 mit einer Aussparung 28 zur Gewichtsersparnis versehen. Es kann auch vorteilhaft sein, für jede Schraubaufnahme 10 je ein separates Einlegeblech 16 zu wählen.

5 zeigt eine vergrößerte Detailansicht des Längsträgers 5 nach 2 im Bereich seines freien Endes. Hierbei ist der Längsträger 5 zur Aufnahme der Federklammern 13 nach 3 ausgebildet.

Der Längsträger 5 ist in gewöhnlicher Arbeitshaltung mit der nach oben weisenden Hochrichtung 7 von seiner rechten Seite aus gezeigt, auf der der Gewindezapfen 29 des Anschlußpunktes 14 liegt. In der Hochrichtung 7 ist der Längsträger 5 nach unten durch eine ebene Unterfläche 54 und nach oben durch eine ebene Oberseite 46 begrenzt. Zur Demonstration der erfindungsgemäßen Ausgestaltung ist auf der Oberseite 46 eine Aufdickung 44 mit zwei Löchern 45 gezeigt, die sich über die Oberseite 46 erhebt, und die nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist. Vielmehr ist es nach dem Stand der Technik erforderlich, bei einer Schraubverbindung des Befestigungsendes 8 mit dem Längsträger 5 (2) die Aufdickung 44 mit den Löchern 45 zur Aufnahme der selbstschneidenden Befestigungsschrauben vorzusehen, um eine hinreichende Schraubtiefe zu erzielen. Diese Aufdickung 44 ragt dann störend in den Schwingspalt 59 (1). Bei der erfindungsgemäßen Ausführung wird auf die allein zu Demonstrationszwecken dargestellte Aufdickung 44 verzichtet, demnach die Oberseite 46 flächig und im wesentlichen ungestört von verschraubungsbedingten Erhebungen verläuft.

Im Bereich der Griffrohrverschraubung ist die Oberseite 46 durch eine geschlossene, tragende Deckfläche 50 gebildet, unterhalb derer sich ein Zwischenraum 49 anschließt. Nach unten ist der Zwischenraum 49 durch eine Montagerippe 15 mit zwei Bohrungen 43 begrenzt. In der Darstellung nach 5 ist nur eine der beiden Bohrungen 43 gezeigt, während beide Bohrungen 43 in 6 dargestellt sind.

In der seitlichen Richtung ist auf der hier gezeigten rechten Seite eine geschlossene Wand 40 vorgesehen, die ausgehend von der ebenen Unterfläche 54 in der Hochrichtung 7 bis etwa zu einer seitlichen Kante 47 der Montagerippe 15 verläuft. Nahe der seitlichen Kante 47 verbleibt jedoch zwischen dieser und der Wand 40 ein Schlitz 41, der einen Durchbruch zu einer in 6 näher dargestellten Griffaufnahme 42 bildet. Zur Bildung des Schlitzes 41 liegt eine obere Kante der Wand 40 bezogen auf die Hochrichtung 7 mit Abstand unterhalb der Kante 47 der Montagerippe 15.

Die Montagerippe 15 ist im wesentlichen eben und weist eine konstante Dicke d auf. Unter gleichzeitigem Bezug auf 3 sind die dort gezeigten Federklammern 13 auf die Dicke d der Montagerippe 15 derart abgestimmt, daß der elastisch federnde, unbelastete Abstand der beiden Federschenkel 32, 33 im Bereich der Montageschräge 39 zueinander geringer ist als die Dicke d. Dem gegenüber ist die lichte Weite zwischen den beiden Federstreifen 35 und dem gegenüberliegenden Federschenkel 32 im Bereich des Bodenabschnittes 34 größer als die Dicke d. Auch die beiden freien, stirnseitigen Kanten der beiden Federschenkel 32, 33 weisen im Bereich der Montageschräge 39 zueinander einen Abstand auf, der größer ist als die Dicke d. Dies erlaubt ein elastisch federndes, klemmendes Aufschieben der Federklammer 13 mittels der Montageschräge 39 auf die Kante 47 und auch auf die gegenüberliegende, in 6 gezeigte Kante 48, wobei sich dann die beiden Federschenkel 32, 33 aufspreizen. Im montierten Zustand liegen dann der Federschenkel 32 und der Anlageabschnitt 36 jeweils flächig an der Oberseite bzw. an der Unterseite der Montagerippe 15 an. Die Gewindebohrung 12 liegt dabei jeweils in Überdeckung mit einer der beiden Bohrungen 43. Weitere Einzelheiten hierzu ergeben sich noch aus der weiter unten stehenden Beschreibung zu den 7 und 8.

6 zeigt die Anordnung nach 5 im gedrehten Zustand, demnach die Hochrichtung 7 in der hier gezeigten Darstellung nach unten verläuft, und in der die linke Seite des Längsträgers 5 in einer Ansicht schräg von unten zu sehen ist. Dabei ist der glatte Zapfen 30 des Anschlußpunktes 14 dem Betrachter zugewandt. Es ist zu erkennen, daß ausgehend von der ebenen Unterfläche 54 des Längsträgers 5 sich in der Hochrichtung 7 und in der nicht näher bezeichneten Querrichtung eine trogförmige, in Richtung der ebenen Unterfläche 54 offene Griffaufnahme 42 eingeformt ist, die in der Hochrichtung 7 durch die Montagerippe 15 und in einer Seitenrichtung durch die Wand 40 begrenzt ist. In der gegenüberliegenden, dem Betrachter zugewandten Seitenrichtung ist die Griffaufnahme 42 offen. Der hier gezeigten Darstellung des Schlitzes 41 ist zu entnehmen, daß eine Federklammer 13 nach 3 durch diesen Schlitz 41 hindurch über die Kante 47 in der Querrichtung auf die Montagerippe 15 geschoben werden kann. Aus der Zusammenschau der beiden 5 und 6 ergibt sich noch, daß der Zwischenraum 49 in beide Seitenrichtungen offen ist, demnach auch auf die der Kante 47 gegenüberliegende Kante 48 in zuvor beschriebener Weise eine Federklammer 13 nach 3 aufgeschoben werden kann.

Die vorgenannte Anordnung mit montierten Federklammern 13 ist in 7 gezeigt. Es ist zu erkennen, daß die beiden Federklammern 13 jeweils so weit auf die Montagerippe 15 aufgeschoben sind, daß ihre Bodenabschnitte 34 an den zugeordneten Kanten 47, 48 in der Seitenrichtung anliegen. Die Federschenkel 32 liegen dabei flächig auf der Montagerippe 15 auf und liegen außerdem frei in der Griffaufnahme 42. Die Federschenkel 32sind jeweils mit einer kreisrunden Öffnung 60 versehen, die im montierten Zustand gemeinsam mit den Gewindebohrungen 12 in axialer Überdeckung zu den beiden in 6 gezeigten Bohrungen 43 liegen. Die beiden in 3 dargestellten Federschenkel 33 mit den Gewindebohrungen 12, die den hier gezeigten Federschenkeln 32 gegenüberliegen, liegen im Zwischenraum 49 und sind in der Hochrichtung 7 durch die Deckfläche 50 abgedeckt. Damit liegen die Federklammern 13 bezogen auf die Hochrichtung 7 vollständig innerhalb der durch die Unterfläche 54 und die Deckfläche 50 begrenzten Kontur des Längsträgers 5. Die beiden Kanten 47, 48 der Montagerippe 15 sind in der Seitenrichtung bezogen auf die Seitenflächen des Längsträgers 5 derart nach innen versetzt, daß auch die Bodenabschnitte 34 bezogen auf die Seitenrichtung innerhalb der vorgenannten Seitenflächen liegen. Damit liegen die Federklammern 13 auch in der Seitenrichtung vollständig innerhalb der Kontur des Längsträgers 5.

Zur Demonstration ist beispielhaft eine Befestigungsschraube 9 gezeigt, die als metrische Gewindeschraube mit einem M5-Außengewinde ausgeführt ist, und die durch die Öffnung 60 und die Bohrung 43 (6) hindurchgeführt und in die Gewindebohrung 12 eingedreht ist.

8 zeigt die Anordnung nach 7 im vollständig montierten Zustand. Unter gleichzeitigem Bezug auf 7 ist zu erkennen, daß insgesamt zwei Federklammern 13 für insgesamt zwei Befestigungsschrauben 9 vorgesehen sind. Damit ist jeder Befestigungsschraube 9 des Befestigungsendes 8 vom Griffrohr 4 je eine separate Federklammer 13 zugeordnet. Es kann auch eine abweichende Anzahl von Befestigungsschrauben 9 und Federklammern 13 zweckmäßig sein. Das Befestigungsende 8 des Griffrohres 4 ist zumindest näherungsweise spielfrei von der Griffaufnahme 42 aufgenommen. Dabei liegt das Befestigungsende 8 im direkten Kontakt und insbesondere flächig an Rippen 61 der Griffaufnahme 42 und an den Federschenkeln 32 an. Der Befestigungsabschnitt 8 ist mit einer abgeflachten Unterseite 53 versehen, die bündig mit der ebenen Unterfläche 54 des Längsträgers 5 fluchtet. Darüber hinaus ist das Befestigungsende 8 mit zwei Senkungen 52 versehen, die jeweils einen Schraubkopf 51 der Befestigungsschraube 5 vollständig aufnehmen, so daß die Schraubköpfe 51 entgegen der Hochrichtung 7 nicht über die Unterseite 53 hervorstehen. Bezogen auf die Hochrichtung 7 ist damit die Bauhöhe der Baueinheit aus dem Längsträger 5 und dem Griffrohr 4 im Bereich des Befestigungsendes 8 im wesentlichen ausschließlich durch den vertikalen Abstand zwischen der ebenen Unterfläche 54 und der in 5 gezeigten Oberseite 46 bestimmt.

Bei festgezogenen, in die Gewindebohrung 12 eingedrehten Befestigungsschrauben 9 drücken deren Schraubköpfe 51 das Befestigungsende 8 gegen den Federschenkel 32, welcher seinerseits gegen die Montagerippe 15 gedrückt wird. Gegenüberliegend wird der in 3 gezeigte Federschenkel 33 mit der Gewindebohrung 12 in Gegenrichtung an die Oberseite der Montagerippe 15 angepresst, wodurch eine insgesamt starre Verschraubung des Befestigungsendes 8 mit der Montagerippe 15 des Längsträgers 5 hergestellt wird.

9 zeigt noch eine alternative Ausführungsform der Anordnung nach 5, bei der der Längsträger 5 im Bereich des Befestigungsendes 8 vom Griffrohr 4 mit einer Aufnahmetasche 36 versehen ist. Die Aufnahmetasche 36 ist in der senkrecht zur Längsachse 6 und zur Hochrichtung 7 liegenden Querrichtung offen, demnach das in 4 gezeigte und hier angedeutete Einlegeblech 16 seitlich in die Aufnahmetasche 37 eingesteckt werden kann. Die Aufnahmetasche 37 ist in der Hochrichtung 7 nach oben durch die Deckfläche 50 und nach unten durch einen nicht näher dargestellten Boden 55 begrenzt. Das Einlegeblech 16 weist in der Seitenrichtung eine geringere Erstreckung als der Längsträger 5 auf und kann demnach so weit in die Aufnahmetasche 37 eingeschoben werden, daß es in beiden seitlichen Richtungen nicht hervorsteht. Damit ist das Einlegeblech 16 ebenso wie beim zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel vollständig innerhalb der Kontur des Längsträgers 5 liegend von dem aus Kunststoff gefertigten Längsträger 5 aufgenommen. Bei allen Ausführungsbeispielen kann es auch zweckmäßig sein, daß die jeweiligen in den 3 und 4 gezeigten Einlegeteile 11 zwar in der Seitenrichtung über die Kontur des Längsträgers 5 hervorstehen, nicht jedoch in der Hochrichtung 7.

Zur Lagefixierung des Einlegeblechs 16 ist die Aufnahmetasche 37 mit zwei von der Deckfläche 50 aus nach innen in die Aufnahmetasche 37 hineinragenden und in Querrichtung verlaufenden Klemmrippen 38 versehen, zwischen denen und dem gegenüberliegenden Boden 55 das Einlegeblech 16 klemmend gehalten ist.

Alternativ oder zusätzlich kann neben der klemmenden Fixierung der in den 3 und 4 gezeigten Einlegeteile auch eine schnappende bzw. rastende Befestigung oder auch ein Einspritzen in das Kunststoffmaterial des Längsträgers 5 zweckmäßig sein.

Beim Ausführungsbeispiel nach 9 erfolgt die Verschraubung des Befestigungsendes 8 mit dem Einlegeblech 16 analog zum vorhergehenden Ausführungsbeispiel, wobei jedoch das Befestigungsende 8 nicht im direkten Kontakt mit dem Einlegeblech 16 liegt, sondern an den Boden 55 gepresst wird. In den übrigen Merkmalen und Bezugszeichen stimmt das Ausführungsbeispiel nach 9 mit dem nach den 2 bis 8 überein.


Anspruch[de]
Handgeführtes Arbeitsgerät (17) wie eine Kettensäge, eine Heckenschere oder dgl., umfassend ein Motorgehäuse (1) sowie ein Griffgehäuse (2) mit einem Längsträger (5), wobei das Griffgehäuse (2) und das Motorgehäuse (1) mittels Antivibrationselementen (3) miteinander verbundenen sind, wobei bezogen auf eine gewöhnliche Arbeitshaltung ein vorderes Griffrohr (4) im Bereich seines Befestigungsendes (8) mit dem Längsträger (5) des Griffgehäuses (2) fest verschraubt ist, und wobei mindestens eine Befestigungsschraube (9) des Befestigungsendes (8) zumindest näherungsweise in einer Hochrichtung (7) des Arbeitsgerätes (17) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsschraube (9) in eine Schraubaufnahme (10) eines metallischen Einlegeteiles (11) haltend eingedreht ist, wobei das Einlegeteil (11) innerhalb der Kontur des Längsträgers (5) liegend vom aus Kunststoff gefertigten Längsträger (5) aufgenommen ist. Arbeitsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubaufnahme (10) als Gewindebohrung (12) zur Aufnahme eines insbesondere metrischen Außengewindes der Befestigungsschraube (9) ausgeführt ist. Arbeitsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Einlegeteil (11) als dünnes Blechteil mit einer angeformten, hülsenartigen Schraubaufnahme (10) ausgebildet ist. Arbeitsgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Einlegeteil (11) als Federklammer (13) insbesondere aus Federstahl ausgebildet ist, wobei die Federklammer (13) mit zwei Federschenkeln (32, 33) eine innere Montagerippe (15) des Längsträgers (5) klemmend umgreift. Arbeitsgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungsende (8) des Griffrohres (4) an einem Federschenkel (32) flächig anliegt, wobei der gegenüberliegende Federschenkel (33) die Schraubaufnahme (10) trägt. Arbeitsgerät nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Federklammer (13) unter Bildung der beiden Federschenkel (32, 33) U-förmig gebogen ist, wobei ein Bodenabschnitt (34) der U-Form weiter als eine Dicke (d) der Montagerippe (15) ist, und wobei die beiden Federschenkel (32, 33) ausgehend vom Bodenabschnitt (34) aufeinander zu laufen. Arbeitsgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der die Schraubaufnahme (10) tragende Federschenkel (33) aus zwei Federstreifen (35) gebildet ist, zwischen denen unabhängig federnd ein Anlageabschnitt (36) mit der Schraubaufnahme (10) angeordnet ist, wobei der Anlageabschnitt (36) etwa parallel zum gegenüberliegenden Federschenkel (32) liegt. Arbeitsgerät nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest einer der beiden Federschenkel (32, 33) eine aufweitende Montageschräge (39) aufweist. Arbeitsgerät nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Befestigungsschraube (9) des Befestigungsendes (8) je eine separate Federklammer (13) zugeordnet ist. Arbeitsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Einlegeteil (11) als dickes ebenes Einlegeblech (16) mit einer Durchgangsbohrung (22) als Schraubaufnahme (10) ausgebildet ist. Arbeitsgerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Einlegeblech (16) zwei Schraubaufnahmen (10) für je eine Befestigungsschraube (9) aufweist. Arbeitsgerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Einlegeblech (16) insbesondere zwischen den beiden Schraubaufnahmen (10) mit einer Aussparung (28) versehen ist. Arbeitsgerät nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Einlegeblech (16) insbesondere klemmend in einer Aufnahmetasche (37) des Längsträgers (5) gehalten ist. Arbeitsgerät nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmetasche (37) mindestens eine Klemmrippe (38) aufweist.






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