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Dokumentenidentifikation DE102005047933A1 12.04.2007
Titel Transportband-Laufrolle für Bandtransportspülmaschinen, ein Transportband und eine Bandtransportspülmaschine
Anmelder Premark FEG Corp., Wilmington, Del., US
Erfinder Neumaier, Werner, 77656 Offenburg, DE;
Frei, Gerhard, 77797 Ohlsbach, DE
Vertreter Meissner, Bolte & Partner GbR, 86199 Augsburg
DE-Anmeldedatum 06.10.2005
DE-Aktenzeichen 102005047933
Offenlegungstag 12.04.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.04.2007
IPC-Hauptklasse B65G 17/06(2006.01)A, F, I, 20051006, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B65G 17/08(2006.01)A, L, I, 20051006, B, H, DE   B65G 39/09(2006.01)A, L, I, 20051006, B, H, DE   A47L 15/24(2006.01)A, L, I, 20051006, B, H, DE   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine Transportband-Laufrolle (14) für Bandtransportspülmaschinen, ferner ein mit solchen Laufrollen versehenes Transportband für Bandtransportspülmaschinen, und außerdem mit einem solchen Transportband ausgerüstete Bandtransportspülmaschinen. Die Laufrolle (14) hat mindestens ein zusammen mit ihr einstückig geformtes Einrastelement (24, 26) zum Einrasten hinter einem Stangenabsatz (28) einer Bandstange (4) des Transportbandes und dadurch zum axialen Positionieren der Laufrolle (14) auf der Bandstange (4).

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Transportband-Laufrolle für Bandtransportspülmaschinen gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.

Ferner betrifft die Erfindung ein Transportband mit einer Vielzahl von derartigen Laufrollen für Bandtransportspülmaschinen.

Außerdem betrifft die Erfindung eine Bandtransportspülmaschine, welche ein Transportband enthält, die mit solchen Laufrollen versehen ist.

Bandtransportspülmaschinen (flight-type warewasher) werden insbesondere in gewerblichen Betrieben wie beispielsweise Gaststätten, Kantinen, Metzgereien und Bäckereien zum Reinigen von Spülgut (wash ware) benutzt. Spülgut sind insbesondere Teller, Tassen, Besteck, Trinkgläser, Tabletts, Pfannen und Töpfe. Das Spülgut wird, normalerweise manuell, direkt auf einen Endlosförderer oder Transportband (endless conveyor) platziert und von dem Transportband durch mehrere Zonen der Bandtransportspülmaschine (flight-type warewasher) transportiert.

Eine bekannte Art von endlosen Transportbändern von Bandtransportspülmaschinen enthalten eine Vielzahl von in. Bandquerrichtung sich erstreckenden Bandstangen (conveyor rods), welche auf beiden Bandseiten jeweils durch Seitenlaschen (conveyor sidebars) miteinander verbunden sind und in Bandlängsrichtung auf Abstand von einander gehalten werden. Die Bandstangen erstrecken sich zwischen den Seitenlaschen durch eine Vielzahl von Positionierelementen zum Positionieren von Spülgut. Auf den Bandstangen sind Laufrollen drehbar angeordnet, vorzugsweise seitlich außerhalb der Seitenlaschen. Das Transportband läuft mittels der Laufrollen auf Laufschienen der Bandtransportspülmaschine. Die Laufrollen sind mittels zusätzlicher Sicherungselemente, beispielsweise Sicherungsringe oder Splinte gegen axiale Bewegung auf den Bandstangen, insbesondere gegen ein Abfallen von den Stangenenden gesichert.

Durch die Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden, eine Verbesserung zu erzielen.

Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die Merkmale von Anspruch 1 gelöst.

Vorteile der Erfindung: Die Herstellung, Verwaltung, Lagerhaltung und Montage von Sicherungselementen zur Positionierung der Laufrollen werden vermieden. Die Montage der Laufrollen und deren Fixierung auf den Bandstangen wird vereinfacht. Die Montagezeiten für die Laufrollen werden verkürzt.

Weitere Merkmale der Erfindung sind in den Unteransprüchen enthalten.

Aus den Unteransprüchen ergeben sich für den Fachmann weitere Vorteile der Erfindung.

Die Erfindung wird im Folgenden mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen anhand von bevorzugten Ausführungsformen als Beispiele beschrieben. Die Zeichnungen zeigen

1 schematisch einen Längsabschnitt eines endlosen Transportbandes nach der Erfindung für eine Bandtransportspülmaschine, wobei das Transportband Laufrollen gemäß der Erfindung aufweist,

2 einen Axialschnitt durch eine Laufrolle gemäß einer ersten Ausführungsform nach der Erfindung,

3 eine perspektivische Ansicht der Laufrolle von 1,

4 einen Axialschnitt der Laufrolle von 1 in Kombination mit dem Endabschnitt einer in eine Lagerbohrung der Laufrolle teilweise eingesteckten Bandstange,

5 einen Axialschnitt entsprechend 4 mit einer etwas weiter in die Laufrolle eingesteckten Bandstange,

6 einen Axialschnitt entsprechend 5 mit der vollständig in die Laufrolle eingesetzten Bandstange,

7 einen Axialschnitt einer Laufrolle gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung,

8 einen Querschnitt längs der Querebene VIII-VIII von 7,

9 eine perspektivische Ansicht der Laufrolle von 7 und 8,

10 einen der 7 entsprechenden Axialschnitt der Laufrolle der zweiten Ausführungsform mit einem teilweise in eine Lagerbohrurig der Laufrolle eingesetzten Endabschnitt einer Bandstange,

11 einen der 10 entsprechenden Längsschnitt mit etwas tiefer in die Lagerbohrung eingesteckter Bandstange,

12 einen 11 entsprechenden Axialschnitt der Laufrolle mit dem vollständig in sie eingesetzten Endabschnitt der Bandstange.

Der in 1 perspektivisch dargestellte Längsabschnitt eines Transportbandes nach der Erfindung enthält eine Vielzahl von Bandstangen 4, welche rechtwinklig zur Bandlängsrichtung parallel und mit Abstand voneinander angeordnet sind und auf beiden Bandseiten jeweils durch Seitenlaschen 6 auf Abstand voneinander gehalten werden. Die Bandstangen 4 erstrecken sich durch Bohrungen 8 der Seitenlaschen 6 und durch Bohrungen von einer Vielzahl von Positionierelementen 10, welche beispielsweise fingerförmig nach oben ragen und in Bandquerrichtung sich erstreckende Aufnahmefächer 12 zur Aufnahme von Spülgut bilden.

Auf die seitlich über die Seitenlaschen 6 hinausragenden Endabschnitte der Bandstangen 4 sind Laufrollen 14 aufgesteckt, welche auf den Bandstangen 4 frei drehbar sind. Die Laufrollen 14 tragen das Transportband 2 und rollen auf nicht gezeigten Führungsschienen in einer Bandtransportspülmaschine.

Eine erste Ausführungsform nach der Erfindung von solchen Laufrollen 14 ist in den 26 dargestellt. Eine zweite Ausführungsform nach der Erfindung von solchen Laufrollen ist in den 712 dargestellt und dort mit der Bezugszahl 114 versehen. Alle Laufrollen 14 und 114 enthalten eine Lagerbohrung 16 mit einem offenen Bohrungsende 18 in einem Rollenkörper 20. Der Rollenkörper 20 kann an einem Ende einen radial nach außen überstehenden Ringbund 22 zur seitlichen Führung des Transportbandes 2 auf nicht gezeigten Laufschienen der Bandtransportspülmaschine aufweisen.

Zunächst wird die Ausführungsform nach den 26 beschrieben.

Der Rollenkörper 20 und mindestens ein federelastisch verformbares Einrastelement in Form eines federelastisch biegbaren Federfingers 24 und/oder 26 sind zusammen ein einstückig geformtes Teil, vorzugsweise ein im Spritzgussverfahren einstückig geformtes Teil, vorzugsweise aus Kunststoff. Das mindestens eine Einrastelement in Form eines Federfingers 24 und/oder 26 ist zum automatischen Einrasten hinter einem Stangenabsatz 28 der betreffenden Bandstange 4 ausgebildet um beim Einstecken der Bandstange 4 in die Lagerbohrung 16 automatisch hinter dem Stangenabsatz 28 einzurasten, wie dies aus dem Einsteckvorgang ersichtlich ist, der in den 4, 5 und 6 gezeigt ist.

Jeder Federfinger 24 und 26 hat ein mit dem Rollenkörper 20 verbundenes Ende 30 und ein davon entferntes freies Ende 32, welch letzteres als Einrastnase zum Einrasten hinter dem Stangenabsatz 28 ausgebildet ist. Die Einrastnase des freien Endes 32 zeigt quer zur Lagerbohrung 16 in Richtung zur Bohrungsachse 34. Das mit dem Rollenkörper 20 verbundenen Ende 30 der Federfinger 24 und 26 liegt auf einem Durchmesser, welcher mindestens gleich groß oder größer ist als der Durchmesser der Lagerbohrung 16. Das als Einrastnase ausgebildete freie Ende 32 der Federfinger 24 und 26 liegt auf einem Durchmesser „d", welcher kleiner ist als der Durchmesser der Lagerbohrung 16.

Die als Einrastnase ausgebildeten freien Enden 32 können sich gemäß einer nicht gezeigten Ausführungsform axial außerhalb des Rollenkörpers 20 oder vorzugsweise entsprechend den Zeichnungen axial innerhalb des Rollenkörpers 20 befinden. In beiden Fällen ist Freiraum 36 vorhanden, innerhalb welchem die als Einrastnasen ausgebildeten freien Enden 32 radial nach außen bewegt werden können durch eine durch die Lagerbohrung 16 hindurch gesteckte Bandstange 4, wie dies 5 zeigt.

Die Federfinger 24 und 26 erstrecken sich gemäß der Ausführungsform der 26 in Längsrichtung der Lagerbohrung 16.

Gemäß einer nicht gezeigten anderen Ausführungsform der Erfindung kann sich der mindestens eine Federfinger 24 und/oder 26 tangential anstatt in Längsrichtung zu der Lagerbohrung 16 erstrecken.

Die als Einrastelemente dienenden Federfinger 24 und 26 können mit einer schrägen Auflauffläche 38 versehen sein, welche in Seitenansicht der Laufrolle 14 gesehen schräg zur Bohrungsmittelachse 34 sich erstreckt und zu dem offenen Bohrungsende 18 hin zeigt. Die schrägen Auflaufflächen 38 sind in einem Bereich angeordnet, wo eine in die Lagerbohrung 16 eingesteckte Bandstange 4 axial auf sie auftreffen kann, sodass das Ende einer vom offenen Bohrungsende 18 her in die Lagerbohrung 16 eingesteckten Bandstange 4 auf die schräge Auflaufflächen 38 auftreffen und sie radial nach außen wegdrücken kann.

Die freien Enden 32 der Federfinger 24 und 26 haben jeweils eine Stirnfläche, welche in die axiale Richtung zeigt, die entgegengesetzt zur axialen Richtung des offenen Bohrungsendes 18 ist. Diese Stirnfläche ist als Einrastfläche 40 oder Einhakfläche ausgebildet, welche hinter dem Stangenabsatz 28 einrasten kann und im eingerasteten Zustand ein axiales Abrutschen der Laufrolle 14 von der Bandstange 4 verhindert.

Wenn zwei, anstatt nur ein Federfinger 24 und 26 vorgesehen sind, dann sind diese vorzugsweise diametral zur Bohrungsachse 34 einander gegenüberliegend angeordnet, wobei sie zusammen mit dem Rollenkörper 20 einen Clip bilden, der hinter dem Stangenabsatz 28 einrastbar ist.

An dem vom offenen Bohrungsende 18 abgewandten Ende der Lagerbohrung 16 ist eine Bohrungsverlängerung 42 gebildet, welche einen größeren Durchmesser als die Lagerbohrung 16 hat und den genannten Freiraum 36 für Radialbewegungen der Federfinger 24 und 26 bildet. Die Federfinger 24 und 26 befinden sich vorzugsweise in der Bohrungsverlängerung 32.

Nahe bei dem vom offenen Bohrungsende 18 entfernten, entgegengesetzten Laufrollenende befindet sich eine mit ihr einstückig geformte Anschlagfläche 44, welche sich quer zur Axialrichtung der Lagerbohrung 16 erstreckt und dadurch die Einstecktiefe der Bandstange 4 in die Laufrolle 14 begrenzt.

Gemäß der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung befindet sich die Anschlagfläche 44 an einer Querwand 45 der Laufrolle 20. Die Querwand 45 befindet sich vorzugsweise am Ende der Laufrolle 14.

Gemäß den bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung ist die Lagerbohrung 16 ein axialer Abschnitt einer axialen Durchgangsöffnung in der Laufrolle 14, wobei ein weiterer axialer Abschnitt der Durchgangsöffnung die genannte Bohrungsverlängerung 42 ist und die Querwand 45 ein diagonaler Steg ist, welcher die Durchgangsöffnung in zwei achsparallele Öffnungen 46 und 48 unterteilt. Diese achsparellelen Öffnungen 46 und 48 dienen nicht nur zur Materialeinsparung, sondern ermöglichen auch in vorteilhafter Weise das Setzen und Ziehen von Teilen eines Werkzeuges zur Spritzgussherstellung der Laufrolle 14.

4 zeigt einen vom offenen Bohrungsende 18 her nur teilweise in die Lagerbohrung 16 eingesteckten Endabschnitt einer Bandstange 4, welche die Federfinger 24 und 26 noch nicht erreicht hat.

Der Endabschnitt der Bandstange 4 ist mit einer Umfangsnut 52 versehen, sodass am vorderen Stangenende ein Ringbund 54 verbleibt, dessen nach hinten zeigende Stirnfläche den Stangenabsatz 28 bildet.

Das vordere Stangenende, welches durch den Ringbund 54 gebildet ist, ist vorzugsweise mit einer Umfangsfase 56 versehen, durch welche das Auflaufen auf die schrägen Auflaufflächen 38 der Federfinger 24 und 26 und damit auch das radiale Auseinanderdrücken der Federfinger 24 und 26 durch die Bandstange 4 erleichtert wird.

5 zeigt die Bandstange 4 soweit in die Lagerbohrung 16 hineingesteckt, dass der Ringbund 54 die beiden Federfinger 24 und 26 radial weggedrückt hat.

In 6 wurde der Endabschnitt der Bandstange 4 vollständig in die Lagerbohrung 16 eingeführt. Hierbei liegt die vordere Stirnfläche 58 der Bandstange 4 an der ihr entgegengesetzt gerichteten Anschlagfläche 44 der Laufrolle 14 an. Die als Einrastnasen radial nach innen vorspringenden freien Enden 32 der Federfinger 24 und 26 liegen in der Umfangsnut 52 der Bandstange 4 zwischen dem Stangenabsatz 28 und einer ihr axial gegenüberliegenden hinteren Nutseitenwand 60. Die hintere Nutseitenwand 60 ist vorzugsweise kegelförmig an den schrägen Verlauf der schrägen Auflaufflächen 38 der Federfinger 24 und 26 angepasst. Der Absatz 28 und die Nutseitenwand 60 bilden einander axial gegenüberliegende Seitenwände der Umfangsnut 52 der Bandstange 4. Die axiale Positionierung der Laufrolle 14 auf der Bandstange 4 erfolgt in der einen Axialrichtung (nach außen) durch die Einrastfläche 40 der Laufrolle 14 und durch den Stangenabsatz 28, welche einander axial kontaktieren. Die axiale Positionierung der Laufrolle 14 auf der Bandstange 4 erfolgt in der entgegengesetzten Axialrichtung (nach innen) durch die nach innen gerichtete Anschlagfläche 44 der Laufrolle 14 und die vordere Stirnfläche 58 der Bandstange 4, die einander axial kontaktieren.

Die in den 712 gezeigte weitere Ausführungsform einer Laufrolle 114 nach der Erfindung hat die gleichen Eigenschaften, Funktionen und Material wie dies zuvor mit Bezug auf die Laufrolle 14 beschrieben wurde, mit der Ausnahme, dass anstatt von mindestens einem Federfinger mindestens ein Einrastelement in Form eines federelastisch biegbaren Federbügels 124 und 126 vorgesehen ist. Der mindestens eine Federbügel 124 bzw. 126 hat zwei voneinander entfernte Bügelenden 130, die jeweils mit dem Rollenkörper 20 verbunden sind, und einen Mittelabschnitt 132, welcher als Einrastteil zum Einrasten hinter dem Stangenabsatz 28 ausgebildet ist.

Der mindestens eine Federbügel 124 bzw. 126 kann sich ähnlich wie die Federfinger der 26 parallel zur Bohrungsachse 34 erstrecken oder, wie die 712 zeigen, sich tangential zur Bohrungsachse 34 erstrecken.

Der Mittelabschnitt 132 ist jeweils mit einer schrägen Auflauffläche 38 in einem Bereich versehen, wo eine in die Lagerbohrung 16 eingesteckte Bandstange 4 axial auf sie auftreffen kann, um die Federbügel 124 und 126 radial auseinander zu drücken in einen Freiraum 36, welcher durch eine axiale Bohrungsverlängerung 42 der Lagerbohrung 16 gebildet ist.

Vorzugsweise sind zwei federelastisch biegbare Federbügel 124 und 126 diametral zur Bohrungsachse 34 einander gegenüberliegend angeordnet, sodass sie zusammen mit dem Rollenkörper 20 einen Clip bilden, welcher auf der Bandstange 4 hinter dem Stangenabsatz 28 einrasten kann.

Die Mittelabschnitte 132 sind auf ihrer vom offenen Bohrungsende 18 abgewandten Stirnseite mit einer Einhakfläche oder Einrastfläche 40 versehen, welche hinter dem Stangenabsatz 28 einrasten kann.

An dem vom offenen Bohrungsende 18 entfernten Rollenende ist wieder ein Steg 45 vorgesehen, welcher die aus der Lagerbohrung 16 und der Bohrungsverlängerung 42 bestehende Durchgangsöffnung an dem vom offenen Bohrungsende 18 entfernten Öffnungsende in zwei Öffnungen 46 und 48 unterteilt.

10 zeigt eine soweit in die Lagerbohrung 16 eingesteckte Bandstange 4, dass sie die Federbügel 124 und 126 noch nicht spreizt.

11 zeigt die Bandstange 4 soweit in die Lagerbohrung 16 eingesteckt, dass ihr vorderes Ende die Federbügel 126 und 128 radial auseinandergedrückt (gespreizt) hat.

12 zeigt die in die Lagerbohrung 16 eingesteckte Bandstange 4 in ihrer endgültigen Position, in welcher die Federbügel 124 und 126 in die Umfangsnut 52 der Bandstange 4 eingreifen und dadurch den Ringbund 54 der Bandstange 4 zwischen den Federbügeln 124 und 126 und dem Quersteg 45 in beiden axialen Richtungen sichern.


Anspruch[de]
Transportband-Laufrolle für Bandtransportspülmaschinen, enthaltend eine Lagerbohrung (16) in einem Rollenkörper (20) zur Aufnahme einer Bandstange (4) eines Transportbandes (2), dadurch gekennzeichnet, dass der Rollenkörper (20) und mindestens ein federelastisch verformbares Einrastelement (24, 26; 124, 126) zusammen ein einstückig geformtes Teil sind und dass das mindestens eine Einrastelement zum selbsttätigen Einrasten hinter einem Stangenabsatz (28) der Bandstange (4) des Transportbandes (2) ausgebildet ist beim Einstecken der Bandstange in die Lagerbohrung (16). Transportband-Laufrolle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Einrastelement (24, 26) als federelastisch biegbarer Federfinger ausgebildet ist, welcher ein mit dem Rollenkörper (20) verbundenes Ende (30) und ein davon entferntes freies Ende (32) aufweist, welch letzteres als Einrastnase zum Einrasten hinter dem Stangenabsatz (28) ausgebildet ist, welche quer zur Lagerbohrung (16) zur Bohrungsachse (34) zeigt, wobei das verbundene Ende (30) auf einem Durchmesser liegt, der mindestens gleich groß ist wie der Durchmesser der Lagerbohrung (16), und wobei das freie Ende (32) auf einem Durchmesser liegt, der kleiner ist als der Durchmesser der Lagerbohrung (16), und wobei Freiraum (36) zum Bewegen des freien Endes (32) radial nach außen vorgesehen ist. Transportband-Laufrolle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Federfinger (24, 26) sich in Längsrichtung der Lagerbohrung (16) erstreckt. Transportband-Laufrolle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Einrastelement als federelastisch biegbarer Federbügel (124, 126) ausgebildet ist, welcher zwei voneinander entfernte Bügelenden (130) aufweist, die jeweils mit dem Rollenkörper (20) verbunden sind, und welcher einen Mittelabschnitt (132) aufweist, welcher als Einrastteil zum Einrasten hinter dem Stangenabsatz (28) ausgebildet ist. Transportband-Laufrolle nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Federbügel (124, 126) sich quer zur Längsrichtung der Lagerbohrung (16) erstreckt. Transportband-Laufrolle nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Einrastelement (24, 26; 124, 126) eine schräge Auflauffläche (38) aufweist, welche in Seitenansicht der Laufrolle (14; 114) gesehen schräg zur Bohrungsmittelachse (34) und schräg zu einem offenen Bohrungsende (18) der Lagerbohrung (16) hin zeigt, wobei die schräge Auflauffläche (38) in einem Bereich angeordnet ist, wo eine in die Lagerbohrung (16) eingestellte Bandstange (4) axial auf sie auftreffen kann, sodass das Ende einer vom offenen Bohrungsende (18) her in die Lagerbohrung (16) eingesteckten Bandstange (4) auf die schräge Auflauffläche (38) auftreffen und sie radial nach außen wegdrücken kann. Transportband-Laufrolle nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Einrastelemente (24, 26; 124, 126) diametral zur Bohrungsachse (4) einander gegenüberliegend angeordnet sind und zusammen mit dem Rollenkörper (20) einen Clip bilden, der hinter dem Stangenabsatz (28) einrastbar ist. Transportband-Laufrolle nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Ende der Lagerbohrung (16) eine axiale Bohrungsverlängerung (42) gebildet ist, welch einen größeren Querschnitt als die Lagerbohrung (16) hat, und dass das mindestens eine Einrastelement (24, 26; 124, 126) in dieser Bohrungsverlängerung (42) angeordnet ist. Transportband-Laufrolle nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens eine sich quer zur Axialrichtung der Lagerbohrung (16) erstreckende Anschlagfläche (44) zur Begrenzung der Einstecktiefe der Bandstange (4) in der Laufrolle (20) aufweist. Transportband-Laufrolle nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlagfläche (44) durch eine Querwand (45) an einem axialen Ende der Laufrolle (14; 114) gebildet ist. Transportband-Laufrolle nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerbohrung (16) ein axialer Abschnitt einer axialen Durchgangsöffnung ist und dass die Querwand (45) ein diagonaler Steg ist, welcher die Durchgangsöffnung in zwei Öffnungen (46, 48) unterteilt. Transportband-Laufrolle nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein einstückig im Spritzgussverfahren hergestellter Körper ist. Transportband-Laufrolle nach mindestes einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus Kunststoff besteht. Transportband einer Bandtransportspülmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass sie Laufrollen (14; 114) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche aufweist. Bandtransportspülmaschine, gekennzeichnet durch ein Transportband nach Anspruch 14.






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