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Dokumentenidentifikation DE102005048032A1 12.04.2007
Titel Gassackmodul
Anmelder TRW Automotive GmbH, 73553 Alfdorf, DE
Erfinder Ißler, Bernd, 73660 Urbach, DE;
Aranzulla, Daniele, 73525 Schwäbisch Gmünd, DE;
Schmid, Jürgen, 73568 Durlangen, DE
Vertreter Prinz und Partner GbR, 80335 München
DE-Anmeldedatum 06.10.2005
DE-Aktenzeichen 102005048032
Offenlegungstag 12.04.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.04.2007
IPC-Hauptklasse B60R 21/276(2006.01)A, F, I, 20060216, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B60R 21/239(2006.01)A, L, I, 20060216, B, H, DE   B60R 21/16(2006.01)A, L, I, 20060216, B, H, DE   
Zusammenfassung Ein Gassackmodul umfaßt ein Modulgehäuse (18), einen Gassack (24) mit einer Gassackwandung (26), eine Abströmöffnung (20), die von einer Verschlußvorrichtung (22) verschlossen werden kann, und ein Fangband (28). Das Fangband (28) ist mit der Gassackwandung (26) und der Verschlußvorrichtung (22) gekoppelt sowie entlang der Gassackwandung (26) geführt. Bei einer ungehinderten Entfaltung des Gassacks (24) wird das Fangband (28) so gestrafft, daß die Verschlußvorrichtung (22) die Abströmöffnung (20) verschließt.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Gassackmodul, welches ein Modulgehäuse, einen Gassack mit einer Gassackwandung, eine Abströmöffnung, die von einer Verschlußvorrichtung verschlossen werden kann, und ein Fangband umfaßt, wobei das Fangband mit der Gassackwandung und der Verschlußvorrichtung gekoppelt ist und bei einer ungehinderten Entfaltung des Gassacks so gestrafft wird, daß die Verschlußvorrichtung die Abströmöffnung verschließt.

Ein solches Gassackmodul bietet Vorteile in besonderen Rückhaltesituationen, wie beispielsweise einer nicht-optimalen Rückhalteposition eines Fahrzeuginsassen. Die US 2004/0051286 A1 als nächstkommender Stand der Technik offenbart ein Gassackmodul, bei dem in einer Entfaltungsphase des Gassacks mittels Fangbändern ein Abstand zwischen dem Fahrzeuginsassen und einem Gehäuse des Gassackmoduls bestimmt wird. Bei ausreichend großem Abstand werden die Fangbänder gestrafft und modulseitig vorgesehene Abströmöffnungen geschlossen. Im anderen Fall, also wenn sich der Insasse zu nah am Modulgehäuse befindet, bleiben die Abströmöffnungen frei, und der Gassack entfaltet sich weder mit seiner vollen Geschwindigkeit, noch auf seine maximale Härte. Durch diese Maßnahme werden nicht optimal positionierte Insassen vor einer allzu aggressiven Entfaltung des Gassacks geschützt.

Wie den Zeichnungen der US 2004/0051286 A1 zu entnehmen ist, eignet sich das beschriebene Gassackmodul besonders für Einbaubedingungen, bei denen sich das Modul in Richtung auf den Insassen zu öffnet und sich der Gassack möglichst symmetrisch um das Modul herum entfaltet. Dies trifft typischerweise für Beifahrergassäcke in „mid-mount"-Position oder für im Lenkrad integrierte Fahrergassäcke zu.

Bei den heutzutage immer weiter verbreiteten Beifahrergassäcken in „top-mount"-Position (vgl. 2) ist die beschriebene Abstandsmessung zwischen Modulgehäuse und Fahrzeuginsasse aufgrund der veränderten Austrittsposition und Gassackform nicht mehr so einfach möglich und mit höheren Toleranzen behaftet. Dies kann die Zuverlässigkeit, mit der die Abströmöffnung situationsbedingt verschlossen bzw. offengehalten wird, beeinflussen. Besonders kleine Insassen oder vorhandene Kindersitze sind schwer zu erfassen. Es wäre darüber hinaus generell wünschenswert, die modulseitige Abströmöffnung nicht nur aufgrund einer optimalen Entfaltungssituation in einem einzigen Punkt des Gassacks zu schließen, nämlich dem Befestigungspunkt zwischen Fangband und Gassackwandung, sondern aufgrund optimaler Entfaltungsmöglichkeiten eines maßgebenden Bereichs des Gassacks.

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, die Sensibilität einer Fahrzeuginsassen-Rückhaltevorrichtung bezüglich einem nicht optimal positionierten Insassen oder einem vorhandenen Kindersitz beim Entfaltungsvorgang des Gassacks zu erhöhen und die Entfaltungscharakteristik zuverlässig anzupassen.

Diese Aufgabe wird durch ein erfindungsgemäßes Gassackmodul nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 gelöst, bei dem das Fangband entlang der Gassackwandung geführt ist. Das Entfaltungsverhalten des Gassacks durch mögliches Schließen vorhandener Abströmöffnungen ist dadurch nicht mehr von einer punktuellen Entfaltungsmöglichkeit an der Verbindungsstelle zwischen Fangband und Gassackwandung abhängig, sondern von der Entfaltungsmöglichkeit eines Wandungsabschnitts, entlang dem das Fangband geführt ist. Der Bereich des Gassacks, in dem eine behinderte Gassackentfaltung erfaßt wird, ist gegenüber dem Stand der Technik vergrößert. Ganz im Sinne des Insassenschutzes werden dadurch mehr Fälle berücksichtigt, in denen die Abströmöffnung offenzuhalten ist.

Die Abströmöffnung kann beispielsweise im Modulgehäuse vorgesehen sein. Dies bietet den Vorteil, daß die Verschlußvorrichtung an dem starren und fahrzeugfesten Modulgehäuse gut angebracht und leicht in eine definierte Öffnungs- und Schließstellung bewegt werden kann.

Dabei ist die Verwendung einer Entlüftungsklappe als Verschlußvorrichtung möglich, wodurch die Abströmöffnung über den Zug des gestrafften Fangbands einfach zu verschließen ist.

In einer Ausführungsform ist das Fangband im wesentlichen über seine gesamte Länge an der Gassackwandung geführt. Da der Gassack nur in dem Bereich auf Entfaltungshindernisse reagiert, in dem das Fangband geführt ist, steigt mit zunehmender Länge der Fangbandführung auch die Sensitivität des Gassacks.

Vorzugsweise sind an der Gassackwandung Laschen zur Führung des Fangbands vorgesehen. Die Führung des Fangbandes entlang der Gassackwandung ist durch Laschen besonders einfach und preiswert möglich. Je mehr Laschen vorgesehen sind, d.h. je näher das Fangband an der Gassackwandung geführt ist, desto empfindlicher reagiert der Gassack auf Entfaltungshindernisse. Statt der Laschenanzahl kann auch die Länge der Laschen vergrößert werden, um die Gassack-Sensitivität zu erhöhen.

In einer weiteren Ausführungsform liegt das Fangband im entfalteten Zustand des Gassacks im wesentlichen in einer vertikalen Ebene. Dies ist besonders vorteilhaft, da der Gassack im Bereich des Fangbands über seine gesamte Höhe auf Hindernisse reagiert.

In einer anderen Ausführungsform liegt das Fangband im entfalteten Zustand des Gassacks im wesentlichen in einer horizontalen Ebene. Dies bietet dann Vorteile, wenn der Gassack im wesentlichen über seine gesamte Breite sensibel gegenüber Hindernissen reagieren soll.

Ferner kann die Gassackwandung im entfalteten Zustand einen vorderen Wandungsabschnitt, der einem Insassen zugewandt ist, und einen hinteren Wandungsabschnitt, der dem Insassen abgewandt ist, aufweisen, wobei sich das Fangband vom hinteren Wandungsabschnitt über den vorderen Wandungsabschnitt bis wieder zurück zum hinteren Wandungsabschnitt erstreckt. Der vordere Wandungsabschnitt stellt im wesentlichen die mögliche Kontaktfläche mit einem Insassen oder einem Kindersitz dar. Daher ist eine hohe Sensitivität im vorderen Wandungsabschnitt erwünscht, die am besten dadurch erreicht wird, daß das Fangband über eine möglichst große Länge am vorderen Wandungsabschnitt geführt ist.

In einer weiteren Ausführungsform ist ein erstes Ende des Fangbands am hinteren Wandungsabschnitt oder am Modulgehäuse befestigt und ein zweites Ende an der Verschlußeinrichtung angebracht. Dies ist eine besonders einfache und preiswerte Ausführung, da lediglich ein einziges Fangband notwendig ist.

Es ist jedoch auch möglich, daß ein erstes und ein zweites Ende des Fangbands am hinteren Wandungsabschnitt oder am Modulgehäuse befestigt sind, und ein Zugband vorgesehen ist, wobei ein erstes Zugbandende am Fangband und ein zweites Zugbandende an der Verschlußeinrichtung angebracht ist. Damit können mögliche Reibungseinflüsse zwischen Gassackwandung und Fangband reduziert werden. Ferner kann der Angriffspunkt des Zugbandes am Fangband so gewählt werden, daß eine optimale Kraftübertragung zwischen dem Fangband und der Verschlußeinrichtung möglich ist.

Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen. In diesen zeigen:

1 einen schematischen Teilschnitt durch eine Beifahrerseite eines Kraftfahrzeugs, wobei die Entfaltung eines Gassacks behindert ist;

2 einen schematischen Teilschnitt durch die Beifahrerseite des Kraftfahrzeugs aus 1, wobei die Entfaltung des Gassacks nicht behindert ist;

3 eine perspektivische Ansicht des Gassacks mit Fangband in einer ersten Ausführungsform;

4 eine perspektivische Ansicht des Gassacks mit Fangband in einer zweiten Ausführungsform; und

5 eine perspektivische Ansicht des Gassacks mit Fangband in einer dritten Ausführungsform.

Die 1 und 2 zeigen die Beifahrerseite eines Kraftfahrzeugs mit einer Armaturentafel 10, einer Windschutzscheibe 12 und einem Insassen 14. Der Insasse 14 ist durch einen männlichen und einen weiblichen Dummy in verschiedenen Sitzpositionen angedeutet. In die Armaturentafel ist ein Gassackmodul eingebaut, von dem ein Gasgenerator 16, ein Modulgehäuse 18 mit einer Abströmöffnung 20 und zugeordneter Verschlußvorrichtung 22 sowie ein Gassack 24 schematisch dargestellt ist.

Das Gassackmodul ist auf der Oberseite der Armaturentafel 10 nahe der Windschutzscheibe 12 eingebaut („top-mount"-Modul). Derartige Module lösen zunehmend sog. „mid-mount"-Module ab, die mittig, im Bereich eines Handschuhfachs der Armaturentafel, angeordnet sind und deren Gassack sich direkt in Richtung auf den Insassen zu entfaltet. Entfaltete Gassäcke von mid-mount-Modulen haben im Fahrzeuglängsschnitt eine eher symmetrische Form, wohingegen Gassäcke von top-mount-Modulen eine unsymmetrische Form aufweisen (2).

Der Gassack 24 umfaßt eine zumeist aus Textilgewebe bestehende Gassackwandung 26 und ein Fangband 28, welches wenigstens abschnittsweise entlang der Gassackwandung 26 geführt ist und ebenfalls aus einem Textilgewebe bestehen kann. Zur Führung des Fangbands 28 sind an der Gassackwandung 26 Laschen 30 vorgesehen. Die Laschen 30 sind vorzugsweise aus dem Textilgewebe der Gassackwandung 26 hergestellt und mit dieser vernäht. In den 1 und 2 ist das Fangband 28 mit einem ersten Ende 32 des Fangbands am Modulgehäuse befestigt, durch die Laschen 30 geführt und mit einem zweiten Ende 34 an der Verschlußvorrichtung 22 befestigt.

Die Verschlußvorrichtung 22 ist im vorliegenden Fall eine Entlüftungsklappe, könnte aber beispielsweise auch als Schieber ausgeführt sein. In ihrer Ausgangsstellung ist die Verschlußvorrichtung 22 so ausgebildet, daß die Abströmöffnung 20 freigegeben ist.

Die Länge des Fangbands 28 ist genau so festgelegt, daß es bei einer unbehinderten Entfaltung des Gassacks 24 die Verschlußvorrichtung 22 betätigt, d.h. die Entlüftungsklappe zuzieht, so daß die Abströmöffnung 20 verschlossen ist. Die optimale Fangbandlänge kann also bei voll entfaltetem Gassack über eine Längenmessung von einem Angriffspunkt des ersten Fangbandendes 32 über die Führungslaschen 30 an der Gassackwandung 26 bis zum Angriffspunkt des zweiten Fangbandendes 34 an der geschlossenen Entlüftungsklappe bestimmt werden. In den meisten Fällen ist das Fangband 28 geringfügig kürzer ausgeführt, um die Entlüftungsklappe entgegen dem Gassack-Innendruck mit einer andauernden Zugkraft zuverlässig geschlossen zu halten. Die Gassackwandung 26 wird dann an den Stellen, an denen die Laschen 30 des Fangbands 28 angreifen, nach innen, ins Innere des Gassacks 24 gezogen. Im voll entfalteten Zustand weist der Gassack 24 also von außen gesehen kleine Einbuchtungen in den Punkten auf, in denen die Laschen 30 befestigt sind.

Kann sich der Gassack 24 infolge eines eingebauten Kindersitzes (nicht gezeigt) oder des nach vorne gebeugten Insassen 14 nicht voll entfalten, so bleibt das Fangband 28 schlaff und die Abströmöffnung 20 frei (1). Durch die Abströmöffnung kann Gas entweichen, wodurch die Entfaltungsgeschwindigkeit des Gassacks 24 nachläßt und der für den Rückhaltefall schlecht positionierte Insasse 14 geschont wird.

In einer optimalen Sitzposition des Insassen 14 bzw. ohne eingebauten Kindersitz kann sich der Gassack 24 mit höherer Geschwindigkeit voll entfalten (2) und seine optimalen Rückhaltewerte in Bezug auf Entfaltungsgeschwindigkeit, Gassackvolumen und Gassackhärte erreichen. Die Verschlußvorrichtung 22 wird während des Entfaltungsvorgangs betätigt, so daß die Abströmöffnung 20 verschlossen ist und kein Gas aus dieser Abströmöffnung 20 austreten kann.

Die Gassackwandung 26 läßt sich im entfalteten Zustand des Gassacks 24 in einen vorderen Wandungsabschnitt 36, der dem Insassen 14 zugewandt ist, und einen hinteren Wandungsabschnitt 38 unterteilen, der dem Insassen 14 abgewandt ist. Für den vollständig entfalteten Gassack 24 soll die nahezu senkrecht verlaufende, gestrichelte Linie in den 1 und 2 als Trennlinie dieser Wandungsabschnitte 36, 38 verstanden werden. Im vorliegenden Fall ist das Fangband 28 im wesentlichen über seine gesamte Länge an der Gassackwandung 26 geführt, wobei sich das Fangband 28 vom hinteren Wandungsabschnitt 38 über den vorderen Wandungsabschnitt 36 bis wieder zurück zum hinteren Wandungsabschnitt 38 erstreckt.

Die 3 zeigt den Gassack 24 in einer schematischen, perspektivischen Ansicht, wobei die Gassackwandung 26 transparent dargestellt ist, um das innenliegende Fangband 28 erkennen zu können. Die Fangbandführung ist in den 1 bis 3 identisch. Das erste Ende 32 des Fangbands ist am hinteren Wandungsabschnitt 38 oder am Modulgehäuse 18 befestigt und das zweite Ende 34 an der Verschlußvorrichtung 22, die in 3 nicht mehr dargestellt ist. Außerdem liegt das Fangband 28 im entfalteten Zustand des Gassacks 24 im wesentlichen in einer vertikalen Ebene, im vorliegenden Fall in der XZ-Ebene. Dies bedeutet, daß der Gassack 24 im Bereich des Fangbandverlaufs über seine gesamte Höhe (Ausdehnung in Z-Richtung) auf Entfaltungshindernisse reagiert, indem die Abströmöffnung 20 nicht verschlossen wird.

Die 4 zeigt eine zweite Ausführungsform, bei der das erste Ende 32 und das zweite Ende 34 des Fangbands 28 am hinteren Wandungsabschnitt 38 oder am Modulgehäuse 18 befestigt sind. Zusätzlich ist ein Zugband 40 vorgesehen, wobei ein erstes Zugbandende 42 relativ mittig am Fangband 28 und ein zweites Zugbandende 44 an der Verschlußvorrichtung 22 angreift.

Außerdem liegt das Fangband 28 in 4 im entfalteten Zustand des Gassacks 24 im wesentlichen in einer horizontalen Ebene (XY-Ebene). Dies bedeutet, daß der Gassack nur auf einem begrenzten Höhenbereich, nämlich etwa der Höhe des umlaufenden Fangbands 28, dafür aber auf der gesamten Breite (Y-Ausdehnung) des Gassacks 24 auf Entfaltungshindernisse reagiert, indem die Abströmöffnung frei bleibt.

Bei der ersten Ausführungsform gemäß den 1 bis 3 kann zwar einerseits auf das Zugband 40 verzichtet werden, andererseits existiert bei der Betätigung der Verschlußeinrichtung 22 ein höherer Reibungseinfluß. In der ersten Ausführungsform nach 3 muß das Fangband 28 nämlich von seinem festen, ersten Ende 32 über die ganze Länge des Fangbands 28 bis zur Verschlußvorrichtung 22 gestrafft werden. Bei der zweiten Ausführungsform nach 4 erfolgt die Straffung von beiden Enden 32, 34 des Fangbands 28 bis zum Angriffspunkt des Zugbands 40, also etwa über die halbe Länge des Fangbands 28. Ferner ist das Zugband 40 im entfalteten Zustand des Gassacks 24 vorzugsweise so angeordnet, daß es sich im wesentlichen von einem Zentrum des vorderen Wandungsabschnitts 36 durch den Gassack 24 in Richtung zum Modulgehäuse 18 erstreckt, wodurch eine gute Zugübertragung zur Verschlußeinrichtung 22 gegeben ist. Dies schafft eine größere Flexibilität hinsichtlich Art und Lage der Verschlußeinrichtung 22.

Die 5 zeigt eine dritte Ausführungsform, in der zusätzlich zur zweiten Ausführungsform aus 4 ein zweites Fangband 46 vorgesehen ist, das im entfalteten Zustand des Gassacks 24 im wesentlichen in einer vertikalen Ebene liegt.

Die Ausführungsformen der 3 bis 5 sind beispielhaft zu verstehen, das Fangband muß keineswegs in einer horizontalen oder vertikalen Ebene liegen, sondern kann in weiteren Ausführungsformen auch unter beliebigen anderen Winkeln angeordnet sein.


Anspruch[de]
Gassackmodul, welches ein Modulgehäuse (18), einen Gassack (24) mit einer Gassackwandung (26), eine Abströmöffnung (20), die von einer Verschlußvorrichtung (22) verschlossen werden kann, und ein Fangband (28) umfaßt, wobei das Fangband (28) mit der Gassackwandung (26) und der Verschlußvorrichtung (22) gekoppelt ist und bei einer ungehinderten Entfaltung des Gassacks (24) so gestrafft wird, daß die Verschlußvorrichtung (22) die Abströmöffnung (20) verschließt, dadurch gekennzeichnet daß das Fangband (28) entlang der Gassackwandung (26) geführt ist. Gassackmodul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abströmöffnung (20) im Modulgehäuse (18) vorgesehen ist. Gassackmodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußvorrichtung (22) eine Entlüftungsklappe ist. Gassackmodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Fangband (28) im wesentlichen über seine gesamte Länge an der Gassackwandung (26) geführt ist. Gassackmodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der Gassackwandung (26) Laschen (30) zur Führung des Fangbandes (28) vorgesehen sind. Gassackmodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Fangband (28) im entfalteten Zustand des Gassacks (24) im wesentlichen in einer vertikalen Ebene liegt. Gassackmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Fangband (28) im entfalteten Zustand des Gassacks (24) im wesentlichen in einer horizontalen Ebene liegt. Gassackmodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Gassackwandung (26) im entfalteten Zustand einen vorderen Wandungsabschnitt (36), der einem Insassen (14) zugewandt ist, und einen hinteren Wandungsabschnitt (38), der dem Insassen (14) abgewandt ist, aufweist, wobei sich das Fangband (28) vom hinteren Wandungsabschnitt (38) über den vorderen Wandungsabschnitt (36) bis wieder zurück zum hinteren Wandungsabschnitt (38) erstreckt. Gassackmodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein erstes Ende (32) des Fangbands (28) am hinteren Wandungsabschnitt (38) oder am Modulgehäuse (18) befestigt und ein zweites Ende (34) an der Verschlußvorrichtung (22) angebracht ist. Gassackmodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein erstes und ein zweites Ende (32, 34) des Fangbands (28) am hinteren Wandungsabschnitt (38) oder am Modulgehäuse (18) befestigt sind, und ein Zugband (40) vorgesehen ist, wobei ein erstes Zugbandende (42) am Fangband (28) und ein zweites Zugbandende (44) an der Verschlußvorrichtung (22) angebracht ist.






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