PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE102005048080A1 12.04.2007
Titel Verfahren zur Echtzeit-Sitzplatz-Belegung und -Reservierung
Anmelder Deutsche Telekom AG, 53113 Bonn, DE
Erfinder Kraus, Josef, Dipl.-Phys., 64807 Dieburg, DE
DE-Anmeldedatum 07.10.2005
DE-Aktenzeichen 102005048080
Offenlegungstag 12.04.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.04.2007
IPC-Hauptklasse G06Q 50/00(2006.01)A, F, I, 20051125, B, H, DE
IPC-Nebenklasse G01G 19/44(2006.01)A, L, I, 20051125, B, H, DE   G07C 11/00(2006.01)A, L, I, 20051125, B, H, DE   
Zusammenfassung Die Erfindung erweitert das Ticketing und E-Ticketing, basierend auf RFID um die Möglichkeit, Plätze mit diesen Tickets belegen zu können. Dadurch kann die aktuelle Sitzplatzbelegung von Besucher- oder Fahrgasträumen insbesondere in Eisenbahnzügen jederzeit festgestellt werden. Dies verbessert die Möglichkeiten zur online-Reservierung (insbesondere mit mobilen Endgeräten) wesentlich und ermöglicht das Anzeigen von freien Plätzen z. B. auf Bahnsteigen vor der Einfahrt des Zuges. Reservierungen und Belegungen können flexibel umgebucht werden. Leerstände durch Fehlreservierungen werden vermieden. Mit RFID-Tickets belegte Plätze können zeitweise verlassen werden, ohne dass die Belegung aufgegeben wird. Wegen der eindeutigen Identitäten der E- oder RFID-Tickets kann eine mehrfache Sitzplatzbelegung ausgeschlossen werden. Sitzplatzbelegungen können leicht statistisch erfasst werden.

Beschreibung[de]
Gebiet der Erfindung:

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur automatischen Bestimmung einer Sitzbelegung, in Fahrzeugen oder öffentlichen Einrichtungen wie Stadien, Theatern etc. Hierbei ist beabsichtig, die Sitzplatzbelegung in „Echtzeit" sichtbar darzustellen.

Hintergrund der Erfindung:

RFID (Radio Frequency Identification, auch oft Transponder Technik genannt) ist inzwischen allgemein bekannt und wird vielfältig für berührungslose Identifikationsaufgaben eingesetzt. Wesentliche Komponenten der Technik sind ein Tag und ein Reader, die über elektromagnetische Felder kommunizieren. Es gibt Systeme für verschiedene Frequenzbereiche einschließlich LF (z.B. 125 kHz), HF (z.B. 13,56 MHz), UHF (z.B. 862 MHz), Microwave (z.B. 2,4 GHz) und den 5 GHz Bereich.

Das Tag besteht derzeit aus einem oder mehreren integrierten Schaltkreisen mit einem Speicherteil (ROM, WORM, EEPROM), einem Substrat oder Platine und einer Antenne oder Spule. Es dient als Informationsspeicher und kann eine nicht veränderbare Identitätsinformation enthalten. Es gibt aktive Tag-Typen mit Batterie und passive Typen, die ihre Energie aus dem vom Reader eingestrahlten Feld beziehen. Aktuelle Low-cost-Tags tragen lediglich eine Identitätsinformation von 64 bis 128 bit auf einem Chip der unter 0,5 × 0,5 mm' groß ist. Ihr Preis wird in den nächsten Jahren bei entsprechenden Stückzahlen auf unter 10 Cent pro Stück sinken. Die RFID-Technik wird auch in kontaktlosen Chip- oder Smart-Karten eingesetzt. Diese Karten können die gleichen Funktionalitäten wie die entsprechenden Karten mit elektrisch leitenden Kontakten haben.

Reader dienen zum Auslesen der Information aber auch zum Beschreiben des Tags. Entsprechend der Reichweite können sie über größere Antennen oder Spulen verfügen. Sie beinhalten einen Prozessor oder Controller und haben ein Interface für ein Datennetz oder einen Anschluss für einen Host-Rechner. Reader sind inzwischen auch im CF-Card-Format erhältlich und es sind Low-Cost-Versionen mit Preisen von ca. 20 EUR angekündigt. Das eigentliche Reader-Modul kostet dabei nur wenige Euro.

Die prinzipielle Funktionsweise sowie ein passives Low-Cost-Tag zeigt 1 (Quellen: Korteks, San Diego)

Unter anderem werden RFID-Systeme für Anwendungen aus den Bereichen Sicherheit, Zugangstechnik, Transport, Bestandsmanagement, Zoll, Gepäckverteilung, Produktion und Versorgungskette eingesetzt. Inzwischen gibt es auch Prototypen von Mobiltelefonen mit integrierten RFID-Readern oder integrierten RFID-Tags.

Einen guten Überblick über die aktuelle RFID-Technik bietet die Web-Seite http://www.rfidjournal.com. Technik und Anwendungen sind auch im Buch von Klaus Finkenzeller „RFID-Handbuch" beschrieben (3. Auflage, erschienen im HANSER-Verlag 2002).

Aufbauend auf dem RFID-Standard ISO 14443A, der auch für Tickets, Zugangssysteme und Smart-Cards Anwendung findet, wurde von Philips und Sony die Near-Field-Communication-Technik (NFC) entwickelt, bei der sowohl Reader- als auch Tag-Funktionalität in ein Hardware-Modul bzw. einen Chip integriert wurden. In hohen Stückzahlen werden auch diese Chips oder Module nur 2-5 Euro kosten. Neben den RFID-Funktionen können NFC-Module auch für den Datenaustausch zwischen zwei Geräten eingesetzt werden. Kennzeichnend für NFC ist die kurze Reichweite von bis zu 10 cm (gute Abhörsicherheit), sowie eine schnelle Set-up-Zeit von unter 100 ms. NFC bietet vier Basisfunktionalitäten:

  • Reader/Writer-Mode: Das NFC-Modul fungiert als RFID-Reader.
  • Active NFC-Mode: Kommunikation zwischen zwei NFC-Geräten mit jeweils einem NFC-Modul. Beide Geräte senden ihr Magnetfeld für die Kommunikation aus (symmetrische Kommunikation, für Geräte mit guter Stromversorgung).
  • Passive NFC-Mode: Nur ein „aktives" Gerät strahlt das Magnetfeld aus. Die Kommunikation vom zweiten „passiven" Gerät zum aktiven Gerät wird nur durch Lastmodulation des Feldes des „aktiven" Geräts ausgeführt (das passive Gerät benötigt sehr wenig Energie für diese Art der Kommunikation).
  • Card Operating Mode: Das NFC-Modul emuliert ein RFID-Tag. Zusammen mit einem sicheren Mikrocontroller kann das Modul als Smart-Card (wie Karten mit Phillips Mifare oder Sony Felica Chips) angesprochen werden. Informationen zu NFC findet man auf folgenden Internetseiten http://www.nfc-forum.org.

Bei der Weiterentwicklung des NFC-Standards sollen auch weitere RFID-Standards (ISO 15693) mit einbezogen werden.

Nokia zeigt bereits als Prototypen eine Schale mit NFC-Modul für ein Mobiltelefon.

Für die vorliegende Erfindung ist vor allem das Emulieren eines kontaktlosen E-Tickets oder einer entsprechenden Smart-Card von Interesse. Dabei kann das Ticket über das Mobilfunknetz in das emulierte RFID-Tag geladen werden, da das Tag mit dem Hostprozessor des Mobiltelefons verbunden ist.

Ferner wird die RFID-Technik zunehmend auch in elektronischen Tickets (E-Tickets) für Verkehrssysteme oder für Sportveranstaltungen erprobt und auch eingesetzt. Beispiele sind der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr mit einem kontaktlosen E-Ticket-Versuch oder die WM 2006.

E-Tickets sind zunächst als Daten in Computersystemen hinterlegt. Als Berechtigungsausweis (neben Papierausdrucken mit Personalausweis, Kreditkarten usw.) können aber Kopien auf Chip-Karten, in Mobiltelefonen oder in RFID-Tags gespeichert werden oder deren eindeutigen Identitäten zugeordnet werden. Kontaktlose Schnittstellen dieser „E-Tickets" können auf den selben Standards wie NFC basieren und mit NFC kompatibel sein.

Zum Einsatz von E-Tickets in Mobiltelefonen zusammen mit NFC ist ein Probebetrieb im Verkehrsverbund Rhein-Main geplant.

RFID Tickets für Sportveranstaltungen nach ISO 144443:

Das Ticketing-System des ehemaligen Müngersdorfer Stadions umfasst Chips und Lese-Terminals, die mit der "Mifare-Desfire"-Technik von Royal Philips Electronics arbeiten. Dank der Verschlüsselungstechnik Triple Data Encryption Standard (DES) genüge die Lösung "höchsten" Sicherheitsanforderungen, so der im niederländischen Eindhoven ansässige Hersteller. Zudem entspreche die Mifare-Plattform dem ISO-Standard 14443 Typ A. Mit entsprechenden Erweiterungen könne sie deshalb auch fremde Karten sowie Papiertickets lesen. Darüber hinaus sei sie kompatibel mit der NFC-Technik (NFC = Near Field Communication). Damit ließen sich beispielsweise auch Mobiltelefone zum Speichern elektronischer Tickets nutzen.

Die Zukunft des Ticketing, das heißt "RFID". Was für das englische "Radio Frequency Identification" steht und bedeutet, dass es zu einem kontaktlosen Datenaustausch zwischen einer Smart Card und einem Lesegerät kommt. Marktführend ist dabei der ISO 14443 Chip, der von verschiedenen Herstellern in verschiedenen Versionen produziert wird.

Die Tickets werden erstmals mit einem so genannten RFID-Chip (Radio Frequency Identification) zur Steuerung der elektronischen Einlasskontrolle ausgestattet. Mit der namentlichen Registrierung der Ticketkäufer sorgt dieses System für jenes hohe Maß an Sicherheit, wie es für eine Fußball-WM notwendig ist.

Zeitgleich mit der Verfügbarkeit der RFID-Schale soll dann der Probebetrieb eines Fahrkartenverkaufes via RFID/NFC-Technik mit dem Rhein-Main Verkehrsverbund (RMV) erfolgen. Zunächst nur in Hanau sollen sich Nutzer des öffentlichen Personennahverkehrs den Griff zur Geldbörse sparen können – nicht aber den Fahrpreis, da ihr mit NFC-Shell ausgerüstetes Handy den Bezahlvorgang für sie übernimmt. Das Ticket werde dann in einer SmartCard innerhalb der NFC-Hülle des Mobiltelefons gespeichert. Die Versuchsimplementierung entspreche dem vom Verein Deutscher Verkehrsbetriebe (VDV) erarbeiteten Spezifikation für kontaktlosen Ticketkauf.

Sitzbelegungserkennungssensoren werden in der Automobilindustrie bereits in Fahrzeugen eingesetzt, um z.B. das Auslösen des Beifahrerairbags in Abhängigkeit der Sitzplatzbelegung zu steuern. Entsprechende Sensoren werden von Electrade GmbH oder von Siemens angeboten.

Diese erkennen z.B. einen Passagier ab 12 kg Gewicht (dreijähriges Kind auf einer Sitzfläche mit 120 mm Durchmesser)

Ebenfalls erfolgt eine vollständige Erkennung einer Person in jeder Sitzposition, auch wenn der Schwerpunkt des Körpers sich auf der Außenkante des Sitzes befindet.

Die Sitzverstellung, Längsverstellung, Höhenverstellung, Neigung der Sitzlehne und Neigung des Sitzkissens haben keinen Einfluss auf die Funktionseigenschaften. Die Informationen werden über ein serielles Datenprotokoll übertragen.

Bei Reservierungssystemen wie sie bei der Bahn angeboten werden kann inzwischen bis kurz vor Fahrtantritt eine Reservierung als Online oder Express-Reservierung durchgeführt werden. Dabei wird auf vorreservierte Plätze zugegriffen. Die bei Bedarf von anderen Reisenden ohne Reservierung zu räumen sind.

Per Handy können sich Kunden der Deutschen Bahn künftig noch bis zu zehn Minuten vor Abfahrt des gewünschten Zuges einen Sitzplatz reservieren lassen. Wer den neuen Service ab 1. August nutzen wolle, brauche nur ein WAP-fähiges Mobiltelefon und müsse sich zudem im Internet-Reiseportal der Bahn unter www.bahn.de registrieren lassen, erklärte das Unternehmen.

Die mehr als eine Million Kunden, die dort bereits registriert seien, müssten ihre Daten lediglich um ihre Handynummer und eine persönliche Geheimnummer ergänzen. Wie bei der Reservierung am Schalter werde auch hier je einfacher Fahrt eine Gebühr von drei Euro fällig.

Funktionieren wird die mobile Reservierung laut Bahn wie folgt: Der Kunde wählt sich mit seinem Mobilfunkgerät zunächst in die Fahrplanauskunft ein und sucht einen passenden Zug aus. Nach dem Einloggen in den Reservierungsbereich mit Benutzername und PIN-Code erscheinen dann auf dem Handy-Display die Wagennummer und die Nummer des reservierten Sitzplatzes.

Individuelle Wünsche wie Nichtraucher oder Großraumwagen könnten im Internetportal hinterlegt werden und würden dann bei jeder Reservierung automatisch berücksichtigt.

Aufgabe der Erfindung:

Das Ziel der Erfindung ist es, die tatsächliche Sitzplatzbelegung eines Fahrzeuges oder einer großen Anzahl von Sitzflächen in kürzester Zeit zu erfassen, insbesondere soll diese Belegung in Echtzeit erfasst werden.

Lösung der Erfindung:

Die Aufgabe wird mit den Merkmalen der unabhängigen Ansprüche gelöst.

Die Erfindung erweitert das Ticketing und E-Ticketing basierend auf RFID um die Möglichkeit, Plätze mit diesen Tickets belegen zu können. Dadurch kann die aktuelle Sitzplatzbelegung von Besucher- oder Fahrgasträumen insbesondere in Eisenbahnzügen jederzeit festgestellt werden. Dies verbessert die Möglichkeiten zur Online-Reservierung (insbesondere mit mobilen Endgeräten) wesentlich und ermöglicht das Anzeigen von freien Plätzen z.B. auf Bahnsteigen vor der Einfahrt des Zuges. Reservierungen und Belegungen können flexibel umgebucht werden. Leerstände durch Fehlreservierungen werden vermieden. Mit RFID-Tickets belegte Plätze können zeitweise verlassen werden, ohne dass die Belegung aufgegeben wird. Wegen der eindeutigen Identitäten der E- oder RFID-Tickets kann eine mehrfache Sitzplatzbelegung ausgeschlossen werden. Sitzplatzbelegungen können leicht statistisch erfasst werden.

Ferner unterstützt das System die Arbeit der Kontrolleure. So wird angezeigt, ob Sitzplätze mit gültigen Tickets belegt sind. Kontrollvorgänge können sich auf Plätze beschränken, die nicht mit Tickets basierend auf RFID belegt wurden (bzw. bei denen die Belegung vergessen wurde). Die RFID-Reader zur Sitzplatzbelegung können auch Funktionen für zukünftiges Fahrgeldmanagement übernehmen.

Die Echtzeit-Sitzplatz-Belegung und -Reservierung wird für den Personenverkehr beschrieben und am Beispiel komfortabler Fernzüge, wie dem ICE-3 illustriert. Teile des Systems sind aber auch bei anderen Applikationen mit möglicher Sitzplatzbelegung wie Sportveranstaltungen, Tagungen, Musiktheater usw. einsetzbar.

Die Reservierungsanzeigen in komfortablen Fernzügen sind bereits als elektronische Displays realisiert, die mit einem zentralen Zugcomputer verbunden oder vernetzt sind und die von ihm ihre Anzeige-Information enthalten. Diese Anzeigen sind einem Sitz oder einer Sitzgruppe zugeordnet.

Neben diesen Reservierungsanzeigen können jederzeit RFID-Reader (z.B. nach ISO 14443) mit einer typischen Reichweite von 2-6 cm eingebaut werden, die das Lesen RFID-basierter Tickets ermöglichen. Dabei kann für jeden Sitz in etwa 10-15 cm Abstand ein Reader vorhanden sein oder der ausgewählte Sitz kann über eine Taste am Display festgelegt werden.

Da die Reader nicht zwingend sichtbar sind, können sie durch Aufdrucke gekennzeichnet werden (z.B. „Reader Sitz 14").

RFID-Reader können aber auch in Kopfstützen oder Lehnen der Sitze eingebaut werden, insbesondere dann, wenn die Sitze bereits mit umfangreicher vernetzter Elektronik ausgestattet sind. Auch hier ist es zweckmäßig sie durch Beschriftung zu kennzeichnen. Die Reader sind dann den zu belegenden Sitzen direkt zugeordnet.

Zur Reduzierung der abgestrahlten Leistung können die Reader nur in bestimmten Zeitintervallen betrieben werden. Auch eine Aktivierung über einen optischen Sensor (Fotodiode) bei Annäherung einer Fahrkarte ist denkbar.

Auf papierbasierten Fahrausweisen oder Reservierungstickets können jederzeit passive RFID-Tags aufgebracht oder aufgeklebt werden. Oder sie können bereits bei der Papierherstellung in das Fahrkartenpapier eingebracht werden. Da für die Anwendung eine Identitäts-Nr. in den Tags ausreichend ist, können Low-Cost-Tags eingesetzt werden. Die eingesetzte RFID-Technik sollte aber zu den anderen eingesetzten kontaktlosen Ticketformen kompatibel sein.

Zeitfahrkarten oder Bahn-Cards können als kontaktlose Smart Cards realisiert werden. Auf ihnen können verschiedene Tickets gespeichert werden oder sie können als Berechtigungsausweis für ihren Identitäten zugeordnete E-Tickets (auch Reservierungstickets) dienen.

Mobiltelefone werden derzeit mit NFC-Modulen ausgestattet. Diese Module erlauben es, RFID-Tags zu emulieren. In Zusammenarbeit mit einem Secure-Controller (Mikroprozessor), der Sicherheitsaufgaben wie kryptografische Algorithmen ausführen kann (z.B. SIM des Mobiltelefons), können auch anspruchsvolle Smart-Cards nachgebildet werden. Da das NFC-Modul mit dem Hostprozessor des Mobiltelefons (DSP) verbunden ist, kann die Funktion des NFC-Moduls immer wieder geändert werden. So könnten sowohl Einmalfahrkarten als auch Bahn-Cards je nach Benutzereinstellung nachgebildet werden.

Optional werden die Sitzflächen der Sitze mit Sensoren zur Sitzplatzbelegung ausgestattet. Damit kann die tatsächliche Belegung der Sitze jederzeit festgestellt werden.

Portable oder mobile Endgeräte, die auch mit (lokalen) drahtlosen Computernetzen (Bluetooth, WLAN) vernetzbar sind, können inzwischen mit RFID-Readern oder NFC-Modulen ausgerüstet werden. Mit ihnen können kontaktlose elektronische Tickets eingelesen werden und die Daten zur Überprüfung an ein angebundenes Rechnersystem (Computersystem im Zug, zentrales Computersystem der Transportgesellschaft) übersandt werden.

Optional können in den Sitzen RFID-Tags mit kurzer Reichweite an leicht zugänglichen Stellen eingebaut werden. Sie können zur Identifikation der Sitze benutzt werden. Dadurch kann das Zugpersonal sehr einfach Sitznummern mit ihren mobilen Handgeräten einlesen und zusammen mit der Fahrkarte eine Belegung des Sitzes ausführen.

Weitere Systemkomponenten sind ein zentraler Computer an Bord des Zuges sowie die vernetzten Ticket-, Reservierungs- und Informationssysteme der Personen-Transport-Gesellschaft.

Sitzplätze können mit einer Fahrkarte oder mit einer der Fahrkarte fest zugeordneten Reservierungskarte belegt werden. Es ist zur selben Zeit pro Fahrkarte nur eine Sitzplatzbelegung möglich. Es können aber mehrere Reservierungskarten pro Fahrkarte in verschiedenen Zügen bestehen. Reservierungskarten können dabei auch Zeitfahrkarten zugeordnet sein.

Die Fahrgäste bringen bei Fahrtantritt zur Sitzplatzbelegung ihre kontaktlosen Fahr- oder Reservierungskarten bis auf wenige Zentimeter in die Nähe der den Sitzen zugeordneten, gekennzeichneten RFID-Reader. Der RFID-Reader erfasst die Karten und zeigt die belegte Strecke im Reservierungsdisplay textuell und die Belegung mit einer gültigen Fahrkarte durch eine Leuchtanzeige (z.B. grüne LED) an. War der Platz für die Strecke bereits vorher als reserviert angezeigt, so ändert sich nur die Leuchtanzeige für die Belegung. Sich zeitlich überschneidende Reservierungen zu der Fahrkarte und zur selben Strecke in anderen Zügen werden mit der Belegung im zentralen Reservierungssystem gelöscht und auch in den anderen Zügen nicht mehr angezeigt. Dabei wird davon ausgegangen, dass die Züge über eine permanente Netzwerkanbindung verfügen. Sind die Sitze zusätzlich mit Belegungssensoren in den Sitzpolstern ausgestattet, so wird eine Belegung ohne Einlesen der Fahrkarte mit einer besonderen Leuchtanzeige (z.B. rote LED) angezeigt.

Soll die Belegung geändert werden, sprich der Sitz gewechselt werden, so wird mit der Karte einfach ein neuer Sitz belegt. Der alte Sitz wird dann automatisch freigeben und die entsprechende Anzeige gelöscht. Hierbei muss nicht unbedingt eine Meldung sofort an den Zentralrechner übertragen werden, es kann auch eine verzögerte Nachricht erfolgen, die erst kurz vor Einlaufen in den Bahnhof erzeugt wird. Die Änderungen werden somit in einem Cache gehalten.

Die Kontrollen können sich auf die belegten Sitze beschränken, für die eine Belegung mit einer gültigen Fahrkarte nicht angezeigt wird. Sehr einfach sind diese Sitze für den Kontrolleur dann zu erkennen, wenn eine Belegung ohne Einlesen der Fahrkarte durch Belegungssensoren in den Sitzen besonders angezeigt wird. Der Kontrolleur bittet die entsprechenden Fahrgäste, um die Fahrkarte und hält sie z.B. selbst an die in den Sitzplätzen zugeordneten Reader. Die Fahrkarten werden dann automatisch geprüft und die Sitze belegt. Alternativ oder bei der Kontrolle der sich im Zug bewegenden Fahrgäste kann der Schaffner die Fahrkarte mit seinem portablen und lokal vernetzten Kommunikationsgerät mit RFID-Reader prüfen. Soll die Sitzbelegung vom Kontrolleur mit dem portablen Endgerät durchgeführt werden, so besteht die Möglichkeit, die Nummer des entsprechenden Sitzes mithilfe eines im Sitz integrierten RFID-Tags auszulesen.

Mit Mobiltelefonen oder anderen mobilen Endgeräten können beliebig Reservierungen, Reservierungsänderungen oder die Freigaben der Reservierungen durchgeführt werden. Dabei kann die aktuelle Belegungssituation in nahezu Echtzeit angezeigt werden und dem Kunden die Reservierungsauswahl erleichtern.

Sind Fahrkarten oder Reservierungskarten mit RFID-Tags außerhalb des Mobiltelefons vorhanden, so können deren Identitäten von einem Mobiltelefon mit RFID-Reader oder NFC-Modul einfach eingelesen werden. Dies kann die Benutzung durch den Kunden wesentlich vereinfachen. (z.B. Informationen über zeitnahe andere Züge)

Um zugestiegenen Fahrgästen eine vorrangige Belegung zu ermöglichen, werden Reservierungen nicht in einer bestimmten Zeitspanne (z.B. 5 Minuten) nach Abfahrt eines Zuges angenommen.

Die Belegung der Züge ist stets nahezu in Echtzeit verfügbar und stellt in Ausnahmesituationen eine wertvolle Information dar. Sie kann ohne Erhebungsaufwand für Prüfzwecke oder eine statistische Auswertung verwendet werden.

Die Zugbelegung kann am Bahnsteig vor der Einfahrt des Zuges angezeigt werden und ermöglicht so den Fahrgästen ein schnelleres Aufsuchen freier Plätze. Verschiedene Anzeigeformen wie z.B. Balkendiagramme können dazu gewählt werden.

Kurze Beschreibung der Figuren:

1 zeigt den Aufbau eines RFID-Tags, das Daten an einen Reader übermittelt;

2 zeigt den Aufbau des erfindungsgemäßen Erfassungssystems, wie es z.B. in Zügen, Flugzeugen oder Bussen eingesetzt wird,

3 zeigt das Display eines WAP-Handys bei der Umbuchung einer Sitzplatzreservierung,

4 zeigt ein Display, das z.B. auf einem Bahnsteig, die aktuelle und zukünftige Belegungslage auf den Sitzen im Zug zeigt.

5 zeigt die Anordnung des RFID-Readers und des entsprechenden Displays im Zug.

Die 1 zeigt den Aufbau der Kommunikation eines RFID-Readers mit einem RFID-Tag. Der Reader regt das Tag an und erhält als Antwort den Receive Code.

Die 2 zeigt sämtliche Systemkomponenten in einem Fahrzeug vorzugsweise einem Zug.

Das Mobiltelefon des Kunden kann als Endgerät zur mobilen Reservierung und, vorausgesetzt es ist mit einem NFC-Modul ausgestattet, als RFID basiertes (E)-Ticket eingesetzt werden.

Das portable Handgerät des Kontrolleurs zur Fahrscheinkontrolle wird über ein drahtloses, lokales Funknetz wie WLAN angebunden.

Es wird davon ausgegangen, dass der Zug für die Echtzeit-Sitzplatzbelegung über einen Bordcomputer verfügt, der ständig über ein Funknetz mit dem zentralen Ticket- und Reservierungssystem der Transportgesellschaft verbunden ist.

Als Beispiel kann man sich folgendes Szenario vorstellen:

Herr Meier aus Düsseldorf ist auf Geschäftsreise in Darmstadt. Seine Besprechungen enden eine Stunde früher als geplant. Seine Sekretärin hat ein elektronisches Ticket zu seiner Bahn-Card mit Reservierung für die Rückfahrt um 16:30 Uhr hinterlegt. Er hält seine Bahn-Card an das NFC-Modul seines Mobiltelefons und sofort erscheint die Reservierungs-WAP-Seite des Verkehrsunternehmens speziell für seine nächste gebuchte Fahrt (siehe 3). Er wählt eine Stunde früher und bekommt alternative Züge zwischen 15:00 Uhr und 16:00 Uhr angezeigt. Er wählt den Zug um 15:30 Uhr und schaut sich die aktuelle Sitzplatzbelegung in den Wagen der ersten Klasse an. Er wählt einen freien Fensterplatz in einer Vierer-Gruppe und bucht seine Reservierung um. Sofort wird seine Reservierung im neu gebuchten fahrenden Zug angezeigt. Ebenso verschwindet die Reservierungsanzeige am vorher reservierten Platz im späteren Zug. Ferner wird in der Zuganzeige am Bahnhof eine Änderung eintreten. Das zentrale Reservierungssystem verwaltet diese Informationen und steuert die Zuganzeigen in den Bahnhöfen und in den Zügen. In den Zügen wird dies vorzugsweise durch einen zentralen Bordcomputer unterstützt.

Am Bahnhof trifft er Herrn Huber einen alten Geschäftsfreund aus Köln. Sie beschließen, möglichst gemeinsam zu fahren. Sie sehen auf der Anzeige am Bahnsteig (siehe 4), dass im ersten Wagen noch die Hälfte der Plätze zumindest ab Darmstadt frei sind. Herrn Meiers Ticket ist zu seiner Bahn-Card, die von seinem Mobiltelefon emuliert wird, hinterlegt. Sie steigen nun in den ersten Wagen ein und suchen sich eine Zweiergruppe, für die bis Düsseldorf keine Reservierung anzeigt ist. Durch Annähern von Herrn Meiers Bahn-Card und Herrn Hubers Mobiltelefon an die markierten RFID-Reader (siehe 5) neben den Reservierungsanzeigen werden die Sitze belegt und ihre Fahrstrecken erscheinen in den Reservierungsanzeigen. Zwei grüne Leuchtdioden leuchten auf, um anzuzeigen, dass die Sitze mit gültigen Fahrkarten belegt sind. Die Anzeigen an den vorher reservierten Sitzen erlöschen. Sie gehen erst mal in den Speisewagen, um gemeinsam einen Imbiss zu nehmen. Der Sensor zur Sitzplatzbelegung ist in diesem Zeitraum nicht aktiv, jedoch im Reservierungsdisplay wird die Reservierung angezeigt. Bei der Fahrkartenkontrolle im Speisewagen nähert der Schaffner seinen PDA der Bahn-Card von Herrn Meier und danach dem Mobiltelefon von Herrn Huber bis auf wenige Zentimeter. Auf seinem PDA erscheint jeweils „gültiges elektronisches Ticket für die Fahrt". Bei Bedarf kann der Schaffner sich aktuelle Umsteige- und Weiterfahrtinformationen zum Ticket auf dem PDA anzeigen lassen. Beide elektronischen Tickets werden wenige Sekunden später im zentralen Ticketsystem mit Kontrollzeit und Zug-Nr. versehen und auf „Fahrt gestartet" gesetzt. Ein anderer älterer Herr hat auch im ersten Wagen einen nicht reservierten Sitzplatz eingenommen. Er vergisst, seinen Platz mit seiner Fahrkarte am Reservierungsschild zu belegen. Durch den Sensor im Sitz leuchtet nun eine rote Leuchtdiode neben dem Reservierungsschild auf. Der Schaffner kontrolliert nur noch die nicht mit gültigen Fahrkarten belegten Sitze. Er bittet den alten Mann um die Fahrkarte, führt seinen PDA über die Fahrkarte mit RFID-Tag und nähert seinen PDA dem RFID-Tag an der Seite des Sitzes zur Sitzidentifikation. Durch einen Tastendruck wird der Sitz belegt. Die Fahrstrecke erscheint im Reservierungsdisplay. Durch einen weiteren Tastendruck am PDA kann er dem alten Mann sofort die gewünschten Umsteigehinweise geben. Auch die Reservierungsanzeige zeigt rechtzeitig das Erreichen des Umsteigebahnhofs an.


Anspruch[de]
Verfahren zur Bestimmung der Belegung von Sitzen in einem Fahrzeug oder einem Bereich mit einer Vielzahl von Sitzen, deren Berechtigung zur Belegung auf der Basis eines Tickets erfolgt, wobei das Ticket mit einem RFID-Tag versehen ist, umfassend einen RFID-Reader, der jeweils einem Sitz zugeordnet ist und der mit einem zentralen Datenerfassungssystem verbunden ist, umfassend folgende Schritte:

– Erfassen des RFID-Tags durch den Reader am Sitz,

– Übermitteln der erfassten Daten und der Identität des Readers an das zentrale Datenerfassungssystem, Speichern der Belegung und Bereitstellung der Belegung über Schnittstellen für andere Anwendungen.
Verfahren nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei einem jeden Sitz ein RFID-Reader zugeordnet ist oder ein RFID-Reader einem Sitz durch einen Schalter zuordenbar ist. Verfahren nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei der RFID-Reader im Sitz integriert ist. Verfahren nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche, wobei der RFID-Reader oberhalb in der Kopfstütze oder Lehne angeordnet ist. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, wobei der RFID-Reader nicht ständig aktiv ist, sondern durch einen Knopfdruck, auf der Basis von Zeitintervallen oder durch einen Sensor, der optisch oder auf der Basis der Sitzlast arbeitet, aktiviert wird. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Technik zur Belegungsbestimmung über entsprechende Schnittstelle mit einem Displaysystem verbunden ist, das den Zustand der Sitzbelegung anzeigt. Verfahren nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei die Anzeige eine sitzindividuelle Anzeige ist, die nur eine Anzeige pro Sitz erlaubt, oder eine Übersichtsanzeige ist und den Zustand der Belegung aller Sitze anzeigt. Verfahren nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei die Anzeige einen oder mehrere der folgende Zustände anzeigt: Gültiges Ticket mit gültiger Reservierung, gültiges Ticket ohne Reservierung, Sitzbelegung ohne Ticket, soweit ein Sitzsensor installiert ist, Zeitraum der Reservierung, mögliche geplante Reservierung, nicht belegt. Verfahren nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei die Sitze zusätzlich mit Belegungssensoren in den Sitzpolstern ausgestattet sind, so wird eine Belegung ohne Einlesen des Tickets mit einer besonderen Leuchtanzeige angezeigt. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, wobei zur selben Zeit pro Ticket nur eine Belegung möglich ist, sodass im Datenerfassungsgerät auf Doppelbelegungen geprüft wird, um diese aufzufinden. Verfahren nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei bei einem Wechsel des Sitzes automatisch eine elektronische Umbuchung im Datenerfassungssystem erfolgt. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Ticket ein Zugticket ist und die Displays im Zug im Bereich der Sitze oder auf den Bahnsteigen angeordnet sind, wobei vorzugsweise Übersichtsanzeigen auf den Bahnsteigen angeordnet sind und individuelle Sitzanzeigen im Bereich der Sitze vorhanden sind. Verfahren nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei zeitlich überschneidende Reservierungen zu dem Ticket, zur selben Strecke oder selben Zeit im aktuellen Zug oder in anderen Zügen mit der Belegung im zentralen Reservierungssystem gelöscht werden und auch in den anderen Zügen nicht mehr angezeigt werden. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden zwei Ansprüche, wobei ein Ticket in verschiedenen Zügen für die Reservierung verwendet wird. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden drei Ansprüche, wobei der Zug für die Echtzeit-Sitzplatzbelegung über einen Bordcomputer verfügt, der mit den RFID-Readern und Sensoren verbunden ist, der über ein Funknetz mit dem zentralen Ticket- und Reservierungssystem der Transportgesellschaft verbunden ist, um einen Datenabgleich vorzunehmen. Verfahren nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei der Bordcomputer die Steuerung der Displays vornimmt. System zur Bestimmung der Belegung von Sitzen in einem Fahrzeug oder einem Bereich mit einer Vielzahl von Sitzen, deren Berechtigung zur Belegung auf der Basis eines Tickets erfolgt, wobei das Ticket mit einem RFID-Tag versehen ist, umfassend

– einen RFID-Reader, der jeweils einem Sitz zugeordnet ist und der mit einem zentralen Datenerfassungssystem verbunden ist,

– Anzeigeeinheiten, die vom Datenerfassungssystem gesteuert werden,

wobei das Datenerfassungssystem so eingerichtet ist, dass die Informationen des RFID-Tags, die durch den Reader am Sitz erfasst wurden, abspeichert und eine Belegungsinformation erzeugt, die auf der Anzeigeeinheit angezeigt wird.
System zur Bestimmung der Belegung von Sitzen, wobei ein jedem Sitz ein RFID-Reader zugeordnet ist oder ein RFID-Reader einem Sitze durch einen Schalter zuordenbar ist. System zur Bestimmung der Belegung von Sitzen nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei der RFID-Reader im Sitz integriert ist. System zur Bestimmung der Belegung von Sitzen nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche, wobei der RFID-Reader in der Kopfstütze oder Lehne angeordnet ist. System zur Bestimmung der Belegung von Sitzen nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, wobei der RFID-Reader nicht ständig aktiv ist, sondern durch einen Knopfdruck, auf der Basis von Zeitintervallen oder durch einen Sensor, der optisch oder auf der Basis der Sitzlast arbeitet, aktiv ist. System zur Bestimmung der Belegung von Sitzen nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei die Anzeige eine sitzindividuelle Anzeige ist, die nur eine Anzeige pro Sitz erlaubt, oder eine Übersichtsanzeige ist und den Zustand der Belegung aller Sitze anzeigt. System zur Bestimmung der Belegung von Sitzen nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei die Anzeige einen oder mehrere der folgende Zustände anzeigt: Gültiges Ticket mit gültiger Reservierung, gültiges Ticket ohne Reservierung, Sitzbelegung ohne Ticket, soweit ein Sitzsensor installiert ist, Zeitraum oder der Strecke der Reservierung, mögliche geplante Reservierung, nicht belegte. System zur Bestimmung der Belegung von Sitzen nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei die Sitze zusätzlich mit Belegungssensoren in den Sitzpolstern ausgestattet sind, wodurch eine Belegung ohne Einlesen der Fahrkarte mit einer besonderen Leuchtanzeige anzeigbar ist. System zur Bestimmung der Belegung von Sitzen nach einem oder mehreren der vorhergehenden Systemansprüche, wobei Mittel vorhanden sind, um sicherzustellen, dass zur selben Zeit pro Ticket nur eine Belegung möglich ist, sodass im Datenerfassungsgerät auf Doppelbelegungen geprüft wird, um diese aufzufinden. System zur Bestimmung der Belegung von Sitzen nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei Mittel vorhanden sind, dass bei einem Wechsel des Sitzes automatisch eine elektronische Umbuchung im Datenerfassungssystem erfolgt. System zur Bestimmung der Belegung von Sitzen nach einem oder mehreren der vorhergehenden Systemansprüche, wobei das Ticket ein Zugticket ist und die Displays im Zug im Bereich der Sitze oder auf den Bahnsteigen angeordnet sind, wobei vorzugsweise Übersichtsanzeigen auf den Bahnsteigen angeordnet sind und individuelle Sitzanzeigen im Bereich der Sitze vorhanden sind. System zur Bestimmung der Belegung von Sitzen nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei zeitlich überschneidende Reservierungen zu dem Ticket, zur selben Strecke oder selben Zeit im aktuellen Zug oder in anderen Zügen mit der Belegung im zentralen Reservierungssystem gelöscht werden und auch in den anderen Zügen nicht mehr angezeigt werden. System zur Bestimmung der Belegung von Sitzen nach einem oder mehreren der vorhergehenden zwei Ansprüche, wobei ein Ticket in verschiedenen Zügen für die Reservierung verwendet wird. System zur Bestimmung der Belegung von Sitzen nach einem oder mehreren der vorhergehenden drei Ansprüche, wobei der Zug für die Echtzeit-Sitzplatzbelegung über einen Bordcomputer verfügt, der mit den RFID-Readern und Sensoren verbunden ist, der über ein Funknetz mit dem zentralen Ticket- und Reservierungssystem der Transportgesellschaft verbunden ist, um einen Datenabgleich vorzunehmen. System zur Bestimmung der Belegung von Sitzen nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei der Bordcomputer die Steuerung der Displays vornimmt. System zur Bestimmung der Belegung von Sitzen nach einem oder mehreren der vorhergehenden Systemansprüche, nach den vorhergehenden zwei Ansprüchen, wobei RFID-Tags mit kurzer Reichweite an leicht zugänglichen Stellen im Sitz zur Identifikation des Sitzes eingebaut sind. Sitz mit RFID Reader und Display zur Anzeige des Belegungszustandes, wobei der RFID-Reader so ausgebildet ist, dass der die Informationen des Tickets einliest, um diese dann einem Zentralsystem zukommen zu lassen, das dann Informationen, die an das Display des Sitzes gerichtet sind, zurück an den Sitz sendet. Sitz nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei zusätzlich ein Belegungssensor vorhanden ist, dessen Informationen an das Zentralsystem übermittelt werden und/oder dessen Informationen im Display angezeigt werden. Sitz nach den vorhergehenden zwei Ansprüchen, wobei RFID-Tags mit kurzer Reichweite an leicht zugänglichen Stellen im Sitz zur Identifikation des Sitzes eingebaut sind.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com