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Dokumentenidentifikation DE102005048177A1 12.04.2007
Titel Salzmühle
Anmelder Bethmann-Bodenstein, Jörg, 37081 Göttingen, DE
Erfinder Bethmann-Bodenstein, Jörg, 37081 Göttingen, DE
Vertreter Taruttis, S., Dr., Pat.-Anw., 30165 Hannover
DE-Anmeldedatum 06.10.2005
DE-Aktenzeichen 102005048177
Offenlegungstag 12.04.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.04.2007
IPC-Hauptklasse A47J 42/34(2006.01)A, F, I, 20051006, B, H, DE
Zusammenfassung Die Erfindung stellt eine Salzmühle bereit, deren Mahlwerk von einer Kugel oder einem Ellipsoid als Rotationselement (4) und einem dieses umgebenden Mahlwerksabschnitt (3) des Behälters (1) gebildet wird. Dabei ist das Rotationselement (4) auf einer rotierbaren Welle (5) angeordnet, die nicht in der Längsachse des Behälters (1) liegt, sondern in einem Winkel zu dieser, vorzugsweise im rechten Winkel zur Längsachse des Behälters (1) ausgerichtet ist, also z. B. oder parallel zur Ebene der Austrittsöffnung (10) liegt. Dies bedeutet bei einem zylindrischen Behälter (1), dass die Welle (5) des Rotationselements (4) in der Behälterwand drehbar gelagert werden kann und vorzugsweise in der Ebene der Austrittsöffnung (10) oder parallel zu dieser ausgerichtet ist. Bei Ausgestaltung des Rotationselements (4) als Kugel wird bei einem zylindrischen Behälter (1) ein kreisförmiger Ringspalt (9) zwischen dem Rotationselement (4) und dem Mahlwerksabschnitt (3) des Behälters (1) gebildet.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Salzmühle, mit der grobes Salz, beispielsweise mit einer Körnung von 1 bis 4 mm zerkleinert werden kann, sodass es zur Würzung von Speisen am Tisch geeignet ist.

Bekannte Salzmühlen weisen nach Art von Pfeffer- oder Gewürzmühlen einen Behälter zur Aufnahme des zu zerkleinernden Salzes auf, in dessen einem Ende ein Mahlwerk enthalten ist. Dabei besteht das Mahlwerk üblicherweise aus einem außenliegenden Kranz, der mit Nuten besetzt ist, und einem darin drehbaren Rotationselement, das ebenfalls mit Nuten besetzt ist. Das Rotationselement ist im wesentlichen kreisscheibenförmig oder kegelstumpfförmig und seine Rotationsachse ist senkrecht zu der Ebene angeordnet, die von der Austrittsöffnung der Salzmühle bzw. vom außenliegenden Kranz aufgespannt wird. Auf diese Weise bilden diese beiden Elemente des Mahlwerks einen ringförmigen Spalt zwischen sich aus, der sich üblicherweise zum Austritt hin verjüngt, um die Zerkleinerung des Salzes zu fördern. Das Rotationselement ist mit einer Welle verbunden, die in der Längsachse des Behälters angeordnet ist. Daher kann der Deckel, der üblicherweise das dem Mahlwerk gegenüberliegende Ende verschließt, als Griffstück für die Welle verwendet werden, so dass das Drehen des Deckels zur Rotation des Rotationselements führt.

Derartige Salzmühlen weisen den Nachteil auf, dass die Austrittsöffnung aus dem Behälter, in welchem das Mahlwerk angeordnet ist, auch in der Ruhestellung ohne Gebrauch nach unten weist, sodass feinere Salzkristalle oder Mahlrückstände unkontrolliert herausfallen.

Aufgabe der Erfindung

Gegenüber bekannten Salzmühle ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine alternative Salzmühle bereitzustellen.

Eine weitere Aufgabe Erfindung liegt darin, eine Salzmühle bereitzustellen, aus der in der Ruhestellung außerhalb des Gebrauchs kleine Salzkristalle oder Mahlrückstände nicht unkontrolliert aus dem Mahlwerk herausfallen.

Allgemeine Beschreibung der Erfindung

Die Erfindung löst die oben genannte Aufgabe dadurch, dass sie eine Salzmühle bereitstellt, deren Mahlwerk von einer Kugel oder einem Ellipsoid als Rotationselement und einem dieses umgebenden Mahlwerksabschnitt des Behälters gebildet wird.

Erfindungsgemäß ist das Rotationselement auf einer rotierbaren Welle angeordnet, die nicht in der Längsachse des Behälters angeordnet ist, sondern in einem Winkel zu dieser, vorzugsweise im rechten Winkel zur Längsachse des Behälters ausgerichtet ist, also z.B. in der Ebene der Austrittsöffnung oder parallel zu dieser Ebene liegt. Dies bedeutet bei einem zylindrischen Behälter, bei dem die Austrittsöffnung von einem Abschnitt der Querschnittsfläche gebildet wird, dass die Welle des Rotationselements in der Behälterwand drehbar gelagert werden kann und vorzugsweise in der Ebene der Austrittsöffnung oder parallel zu dieser ausgerichtet ist. Bei Ausgestaltung des Rotationselements als Kugel wird bei einem zylindrischen Behälter ein kreisförmiger Ringspalt zwischen Rotationselement und Mahlwerksabschnitt des Behälters gebildet. Der Ringspalt beträgt vorzugsweise 0,1 bis 2 mm, bevorzugter 0,3 bis 1,5 oder 1 mm.

Erfindungsgemäß ist das Rotationselement ein rotationssymmetrischer Körper, der die Austrittsöffnung des Behälters bis auf einen Spalt überdeckt, vorzugsweise eine Kugel. Wenn das Rotationselement ein Ellipsoid ist, ist die Welle in einer seiner Symmetrieachsen angeordnet und der Mahlwerksabschnitt des Behälters hat angrenzend an das Rotationselement einen Querschnitt zur Bildung eines im wesentlichen gleichmäßigen Ringspalts. Wenn das Rotationselement ein Ellipsoid ist, dessen Welle parallel zur Ebene der Austrittsöffnung angeordnet ist, ist der Querschnitt der Austrittsöffnung vorzugsweise ebenfalls ellipsenförmig, jedoch mit größerem Durchmesser. Für ein ellipsoides Rotationselement, dessen Welle in einem Winkel zur Ebene der Querschnittsfläche des Mahlwerksabschnitts und/oder zur Ebene der Austrittsöffnung angeordnet ist, kann die Austrittsöffnung einen Querschnitt aufweisen, dessen Ellipsendurchmesser- eine geringere Differenz zueinander haben als in der Querschnittsfläche des Rotationselements.

Durch die erfindungsgemäße Lagerung der Welle des Rotationselements für das Mahlwerk in einem Winkel zur Längsachse des Behälters, vorzugsweise in der Ebene der Querschnittsfläche des Mahlwerksabschnitts des Behälters oder parallel zu dieser, wird es möglich, die Welle zumindest einseitig durch eine Behälterwand zu führen, die nicht parallel zur Querschnittsfläche des Behälters liegt. Daher kann bei einer erfindungsgemäßen Salzmühle die Welle des Rotationselements durch eine umfängliche Behälterwand geführt, in dieser gelagert und mit einem Griffstück versehen werden, und nicht wie im Stand der Technik üblich, durch einen Deckel geführt werden, der den Querschnitt des Behälters am gegenüberliegenden Ende verschließt.

Entsprechend kann die erfindungsgemäße Salzmühle einen Behälter mit einer von der Anordnung des Mahlwerks unabhängigen Einfüllöffnung aufweisen, wobei an den Deckel zum Verschließen der Einfüllöffnung keine Anforderungen in Bezug auf die Lagerung oder Betätigung der Welle gestellt werden. Erfindungsgemäß kann daher vorgesehen sein, dass eine Einfüllöffnung in der Behälterwand angeordnet ist und die Einfüllöfnung kann mit einem Deckel verschließbar verschließbar sein, der in die Einfüllöffnung eingeschraubt, eingeschoben oder eingeklemmt wird.

Ein besonderer Vorteil der erfindungsgemäßen Salzmühle liegt darin, dass die Welle, mittels derer das Rotationselement für den Mahlvorgang in Drehung versetzt werden kann, nicht in der Längsachse des Behälters geführt wird. Daher kann das Ende des Behälters, das dem Mahlwerk gegenüber liegt, von einem einfachen Deckel verschlossen werden, ohne dass dieser Deckel eine Lagerung oder Befestigung für die Welle aufweisen müsste. Vielmehr ist es bei der erfindungsgemäßen Salzmühle möglich, die Welle in einem Winkel zur Querschnittsfläche des Mahlwerkabschnitts oder senkrecht durch die Behälterwandung zu führen und mit einem Griffstück zu versehen. Als Konsequenz dieser Trennung der Anordnung der Welle zur Betätigung des Mahlwerks vom Deckel zum Verschließen des gegenüber dem Mahlwerk angeordneten Endes des Behälters ist es möglich, den Deckel so zu gestalten, dass er als Standfläche der Salzmühle dienen kann. Folglich kann die erfindungsgemäße Salzmühle so gelagert werden, dass das Mahlwerk in der Ruhestellung nach oben weist, sodass keine feinteiligen Bestandteile des Salzes aus dem Mahlwerk herausrieseln können.

In bevorzugter Ausführungsform wird die erfindungsgemäße Salzmühle aus nicht rostendem Material hergestellt, beispielsweise aus Kunststoff, Edelstahl, besonders bevorzugt jedoch aus Holz. Denn es hat sich herausgestellt, dass das Mahlwerk, d.h. der Mahlwerksabschnitt des Behälters und/oder die als Rotationselement eingesetzte Kugel oder bzw. das Ellipsoid auch dann eine Zerkleinerung von Salzkristallen ermöglicht, wenn es aus weicherem Material als bekannte Mahlwerke hergestellt wird, d.h. beispielsweise aus Holz. Ein Grund für die Möglichkeit, das Mahlwerk der erfindungsgemäßen Salzmühle, d.h. den Mahlwerksabschnitt des Behälters, in dem das Rotationselement angeordnet ist, und das Rotationselement selbst aus Kunststoff, vorzugsweise aus Holz herzustellen, wird darin gesehen, dass die Zerkleinerung der Salzkristalle nicht in einem Ringspalt zwischen zwei konzentrisch angeordneten kreisförmigen Elementen stattfindet, sondern in einem flächigen Bereich zwischen der Oberfläche des Rotationselements und einem dieses in einem Abstand umgebenden Mahlwerksabschnitt des Behälters. Weiterhin wirken die Scherkräfte zwischen Rotationselement und Behälterwand im wesentlichen gleichgerichtet zum Transportweg des Salzes und nicht senkrecht zu diesem Transportweg, wie bei herkömmlichen Salzmühlen. In der Folge wird durch Drehung des Rotationselements neben Scherkräften auch eine Quetschwirkung erzielt, was es ermöglicht, Rotationselement und/oder Mahlwerksabschnitt ohne oberflächliche Nuten oder Riefen bzw. Zähne zu formen.

Weiterhin bietet die erfindungsgemäße Salzmühle den Vorteil, dass sie aus wenigen Bauteilen und ohne aufwendige Montage hergestellt werden kann. Überdies können die Bauteile, insbesondere die Elemente des Mahlwerks, einfache Formen ohne besondere Oberflächenstrukturierung haben.

Die erfindungsgemäße Salzmühle ist insbesondere zur Zerkleinerung von Salzkristallen geeignet, die eine Korngröße von 0,5 bis 4,5, bevorzugter 1 bis 3 mm aufweisen. Dabei ist besonders Salz bevorzugt, das eine verhältnismäßig geringe Härte hat, wie beispielsweise Siedesalz aus natürlicher Sole.

Genaue Beschreibung der Erfindung

Die vorliegende Erfindung wird nun mit Bezug auf die Figuren genauer beschrieben, in denen

1 eine schematische Querschnittsansicht einer erfindungsgemäßen Salzmühle zeigt,

2 schematisch eine Ausführungsform des Mahlwerks einer erfindungsgemäßen Salzmühle mit sich kegelstumpfförmig verjüngendem Mahlwerksabschnitt zeigt,

3 schematisch eine weitere Ausführungsform für ein Mahlwerk einer erfindungsgemäßen Salzmühle mit sich kegelstumpfförmig vergrößerndem Mahlwerksabschnitt zeigt,

4 schematisch eine weitere Ausführungsform für ein Mahlwerk einer erfindungsgemäßen Salzmühle mit einem Mahlwerksabschnitt größerer Querschnittsfläche als der Behälter zeigt,

5 schematisch eine weitere Ausführungsform für ein Mahlwerk einer erfindungsgemäßen Salzmühle zeigt, in dem die Welle des kugelförmigen Rotationselements in einem Winkel zur Querschnittsebene des Mahlwerksabschnitts angeordnet ist und

6 schematisch eine weitere Ausführungsform für ein Mahlwerk einer erfindungsgemäßen Salzmühle mit einem Ellipsoid als Rotationselement zeigt.

1 zeigt, dass das Mahlwerk einer erfindungsgemäßen Salzmühle ein Rotationselement 4 aufweist, wie beispielsweise eine Kugel oder ein Ellipsoid, das um eine in einer Achse der Rotationssymmetrie angeordnete Welle rotierbar ist. Die Welle ist erfindungsgemäß in einem Winkel oder parallel zu der Ebene angeordnet, die von der Querschnittsfläche des Mahlwerksabschnitts 3 des Behälters 1 aufgespannt wird. In den nachfolgend beschriebenen Figuren wird der Mahlwerksabschnitt 3 von der Querschnittsfläche des Behälters 1 oder eines Teils davon gebildet. Als Mahlwerksabschnitt 3 wird dabei der Bereich des Behälters 1 verstanden, an dessen Innenfläche das Rotationselement 4 in einem Abstand angeordnet ist, so dass zumindest bereichsweise zwischen Rotationselement und Mahlwerksabschnitt 3 ein Spalt gebildet wird.

Die 1 bis 4 zeigen die bevorzugte Ausführungsform, in der die Welle 5 des Rotationselements 4, parallel zur Ebene der Querschnittsfläche des Mahlwerksabschnitts 3 ausgerichtet ist. Wenn der Behälter 1 einen kreisförmigen oder elliptischen Querschnitt hat, ist die Welle 5 senkrecht zur Symmetrieachse des Behälters 1 angeordnet und entsprechend senkrecht zur Behälterwandung.

Es ist jedoch auch möglich, dass die Welle 5 des Rotationselements 4 geneigt zur Symmetrieachse des Behälters 1 oder in einem Winkel &agr; zu der Ebene der Querschnittsfläche des Mahlwerksabschnitts 3 geneigt angeordnet ist.

1 zeigt schematisch einen Querschnitt durch eine besonders bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Salzmühle, die einen Behälter 1 aufweist, der in Form eines Rohrabschnitts zylindrisch ist. Der Behälter 1 wird einseitig von einem Deckel 2 verschlossen, der beispielsweise, wie dargestellt, mit einem Gewinde in den Behälter 1 einschraubbar ist und eines seiner Enden verschließt. Alternativ kann der Deckel 2 auch in eine Querschnittsöffnung des Behälters 1 eingeklemmt werden.

Die dem Deckel 2 gegenüberliegende Querschnittsöffnung des Behälters 1 wird von dessen zylindrischem Mahlwerksabschnitt 3 gebildet. Im Mahlwerksabschnitt 3 wird das Mahlwerk der erfindungsgemäßen Salzmühle dadurch gebildet, dass ein Rotationselement 4, hier in Form einer Kugel dargestellt, so dimensioniert ist, dass sie in einem geringen Abstand zur Innenwand des Behälters 1 angeordnet ist, sodass ein Ringspalt 9 zwischen Mahlwerksabschnitt 3 und Rotationselement 4 gebildet wird. Das Rotationselement 4 ist auf einer rotationssymmetrisch angeordneten Welle 5 angeordnet, wobei die Welle 5 zur Rotation ein Griffstück 6, beispielsweise eine Rad, eine Kurbel oder Flügelmutter aufweist. Die Welle 5 ist in Lagern 7, 8 gelagert, die in der Wandung des Behälters 1 angeordnet sind. Gemäß der besonders bevorzugten Ausführungsform ist die Welle 5 parallel zu der Ebene angeordnet, die von der Querschnittsfläche des Mahlwerksabschnitts 4 aufgespannt wird.

Eine alternative Ausführungsform des Mahlwerks ist in 2 schematisch dargestellt, bei der der Behälter 1 im Bereich seines Mahlwerksabschnitts 3 so geformt ist, dass sich der Querschnitt des Behälters 1 in dem Bereich des Mahlwerksabschnitts 3 kegelstumpfförmig verjüngt. Die Austrittsöffnung 10 ist unmittelbar angrenzend an den verjüngten Teil des Mahlwerksabschnitts 3 angeordnet ist.

Eine weitere Ausführungsform des Mahlwerks einer erfindungsgemäßen Salzmühle ist in 3 gezeigt, in der sich der Querschnitt Mahlwerksabschnitts 3 kegelstumpfförmig vergrößert. Anders ausgedrückt verbreitert sich der Querschnitt des Behälters 1 zu einem kegelstumpfförmigen Mahlwerksabschnitt 3, in dem das Rotationselement 4 angeordnet ist.

4 zeigt eine weitere Ausführungsform des Mahlwerks einer erfindungsgemäßen Salzmühle, bei der der Mahlwerksabschnitt 3 des Behälters 1 sowohl gegenüber dem Querschnitt des Behälterlumens, als auch zur Austrittsöffnung verjüngt ist, also der Mahlwerksabschnitt 3 einen größeren Querschnitt aufweist, als der Behälter 1. Bei dieser Ausführungsform sind die Querschnitte von Zutritt zu dem Mahlwerksabschnitt 3 und Austrittsöffnung vom Mahlwerksabschnitt 3 kleiner als der Mahlwerksabschnitt 3 und das in diesem angeordnete Rotationselement 4 selbst. Daher ist bei dieser Ausführungsform es zur Montage erforderlich, dass der Behälter 1, bzw. dessen Mahlwerksabschnitt 3 teilbar ist. Bei den Ausführungsformen gemäß 2 bis 4 wird jedoch eine erhöhte Mahlleistung dadurch erreicht, dass breitere bzw. mehrere Bereiche eines Ringspalts 9 zwischen Rotationselement 4 und Mahlwerksabschnitt 3 ausgebildet werden.

5 zeigt ein Mahlwerk einer erfindungsgemäßen Salzmühle, dessen Rotationselement 4 eine Kugel ist, deren Welle in einem Winkel &agr; zur Ebene der Querschnittsfläche des Mahlwerksabschnitts 3 geneigt ist. Hier ist der Behälter 1 vorzugsweise ein zylindrischer Rohrabschnitt, dessen Ende gegenüber dem Mahlwerk mit einem angeschraubten oder festgeklemmten Deckel 2 verschließbar ist. Hier ist beispielhaft dargestellt, dass die Welle 5 in dem Rotationselement 4 zur Befestigung eingeschraubt sein kann, was sich insbesondere für erfindungsgemäße Salzmühlen eignet, bei denen die Welle 5 in nur einem Lager 7 geführt ist. Alternativ zur Führung der Welle 5 in nur einem Lager 7 kann auch ein zweites Lager 8 vorgesehen sein, das im entgegengesetzt gerichteten Winkel &agr; in der Behälterwand anzuordnen ist, wo die Welle 5 auftreffen würde. Dies ist in 5 gestrichelt gezeigt.

Allgemein kann dann, wenn die Welle 5 in zwei gegenüberliegenden Lagern 7, 8 geführt ist, jedes freie Ende der Welle 5 mit einem Griffstück 6 versehen sein.

6 zeigt ein Beispiel für ein Ellipsoid als Rotationselement 4, das überdies nur einseitig in einem Lager 7 gelagert ist. Hier ist gezeigt, dass die Welle 5 in der kurzen Symmetrieachse des Ellipsoids angeordnet ist; alternativ kann die Welle 5 auch in der langen Symmetrieachse des Ellipsoids angeordnet sein. Die Welle ist in einem Winkel &agr; gegen die Ebene der Querschnittsfläche des Mahlwerksabschnitts 3 geneigt. Da der Behälter 1, wie abschnittsweise gezeigt, parallele Wandungen hat, also beispielsweise einen kreisförmigen oder elliptischen Querschnitt hat, ist die Welle 5 in einem Winkel von 90° – &agr; zur Behälterwandung im Lager 7 angeordnet. Der Winkel &agr; kann von 1 bis 98°, z.B. 30° oder 45° betragen. Diese Ausführungen zur Neigung der Welle gegen die Ebene der Querschnittsfläche des Mahlwerksabschnitts 3 treffen natürlich auch auf die zuvor beschriebenen Ausführungsformen zu, insbesondere auf die 5.

Einzelne Merkmale der Anordnung der Welle 5, des Rotationselements 4, der Neigung &agr; der Welle 5 gegenüber der Ebene der Querschnittsfläche des Mahlwerksabschnitts 3, der Anzahl der Lager 7, 8, der Anzahl der Griffstücke 6 und Form des Behälters 1, die in den Figuren dargestellt sind, können für die erfindungsgemäße Salzmühle unabhängig voneinander kombiniert werden.

1
Behälter
2
Deckel
3
Mahlwerksabschnitt
4
Rotationselement
5
Welle
6
Griffstück
7
Lager
8
Lager
9
Ringspalt
10
Austrittsöffnung


Anspruch[de]
Salzmühle mit einem Behälter (1) zur Aufnahme von Salz und mit einem Mahlwerk, das ein in dem Behälter (1) auf einer Welle (5) angeordnetes Rotationselement (4) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Mahlwerk von dem Rotationselement (4), das eine Kugel ist, und einem Mahlwerksabschnitt (3) des Behälters (1) gebildet wird, in welchem das Rotationselement (4) in einem Abstand zur Bildung eines Spalts (9) angeordnet ist. Salzmühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Rotationselement (4) ein Ellipsoid ist, in dessen einer Symmetrieachse die Welle (5) angeordnet ist. Salzmühle nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (1) in seinem Mahlwerksabschnitt (3) und/oder das Rotationselement (4) Nuten und/oder Riefen aufweist. Salzmühle nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle (5) des Rotationselements (4) parallel zur der Ebene angeordnet ist, die von der Austrittsöffnung (10) oder der Querschnittsfläche des Mahlwerksabschnitts (3) aufgespannt wird. Salzmühle nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle (5) des Rotationselements (4) in einem Winkel &agr; zur der Ebene angeordnet ist, die von der Austrittsöffnung (10) oder der Querschnittsfläche des Mahlwerksabschnitts (3) aufgespannt wird. Salzmühle nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (1) zylindrisch ist. Salzmühle nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Mahlwerksabschnitt (3) in Richtung auf den Austrittsöffnung (10) sich verjüngend oder vergrößernd kegelstumpfförmig zuläuft. Salzmühle nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Mahlwerksabschnitt (3) eine größere Querschnittsfläche als der Behälter (1) und/oder als die Austrittsöffnung (10) aufweist. Salzmühle nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ende des Behälters (1) von einem Deckel (2) reversibel verschließbar ist. Salzmühle nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (1) und das Rotationselement (4) unabhängig voneinander aus Holz, Kunststoff oder Edelstahl bestehen.






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