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Dokumentenidentifikation DE102005048228A1 12.04.2007
Titel Vorrichtung zum Verbinden von Gehäuseteilen
Anmelder Behr GmbH & Co. KG, 70469 Stuttgart, DE
Erfinder Berendt, Ralf, 71254 Ditzingen, DE;
Hegner, Hilmar, 71364 Winnenden, DE
DE-Anmeldedatum 07.10.2005
DE-Aktenzeichen 102005048228
Offenlegungstag 12.04.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.04.2007
IPC-Hauptklasse F16M 1/00(2006.01)A, F, I, 20051007, B, H, DE
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung (4) zum Verbinden mindestens zweier Gehäuseteile (1, 2), wobei an einem ersten Gehäuseteil mindestens ein Vorsprung (12) vorgesehen ist, der nach außen und zumindest mit einem Teil durch eine Öffnung (30) ragt, die in einem relativ zum ersten Gehäuseteil (1) verschieb- und/oder drehbaren Schieber (3) ausgebildet ist, und dass der Schieber (3) derart ausgebildet ist, dass er mit einem Bereich (33) einen Bereich des zweiten Gehäuseteils (2) über- und/oder hintergreift.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verbinden von mindestens zwei Gehäuseteilen gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.

Gehäuseteile werden üblicherweise mittels Schrauben verbunden, die durch Öffnungen in einem Gehäuseteil gesteckt und in entsprechend ausgebildete und ggf. durch Gewindeeinsätze verstärkte Öffnungen geschraubt werden. Für eine derartige Befestigung ist jedoch ein Werkzeug erforderlich.

Ferner sind Clipsverbindungen bekannt, bei denen ein an einem Federarm vorgesehener Haken in eine Öffnung einrastet. Je nach Ausgestaltung ist diese Clipsverbindung nicht oder nur schwer lösbar. Derartige Vorrichtungen zum Verbinden zweier Gehäuseteile lassen somit noch Wünsche offen.

Es ist Aufgabe der Erfindung, eine verbesserte Vorrichtung zum Verbinden von mindestens zwei Gehäuseteilen zur Verfügung zu stellen. Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand der Unteransprüche.

Erfindungsgemäß ist eine Vorrichtung zum Verbinden mindestens zweier Gehäuseteile vorgesehen, wobei an einem ersten Gehäuseteil mindestens ein Vorsprung vorgesehen ist, der nach außen und zumindest mit einem Teil durch eine Öffnung ragt, die in einem relativ zum ersten Gehäuseteil verschieb- und/oder drehbaren Schieber ausgebildet ist, und dass der Schieber derart ausgebildet ist, dass er mit einem Bereich einen Bereich des zweiten Gehäuseteils über- und/oder hintergreift. Um die Gehäuseteile aneinander zu fixieren, ist vorzugsweise entweder ein zweiter, entsprechend ausgebildeter Schieber oder eine andere Begrenzung mindestens eines Freiheitsgrades vorgesehen, insbesondere bevorzugt in Form einer Aufnahme, für einen Vorsprung, welche ein gewisses Verschwenken der Gehäuseteile gegeneinander ermöglicht, bei Anlage der Gehäuseteile aneinander aber sämtliche Relativbewegungen gegeneinander verhindert, die nicht durch den Schieber gesichert werden.

Die Verbindung ist insbesondere kraft- und/oder formschlüssig. Dabei ist der Kraft- und/oder Formschluss bevorzugt ohne Hilfsmittel überwindbar, d.h. es sind vorzugsweise keine Werkzeuge für eine Demontage erforderlich.

Die Öffnung im Schieber ist vorzugsweise als Langloch ausgebildet, wobei die Längsachse des Langlochs in Verschieberichtung verläuft.

Das Langloch weist vorzugsweise an einem Ende einen verbreiterten Bereich auf, durch welchen der am ersten Gehäuseteil ausgebildete Vorsprung, der bevorzugt einen verbreitert ausgebildeten Kopf aufweist, eingeführt werden kann.

Um das Aufschieben des Schiebers zu erleichtern, ist das Langloch zwischen dem verbreiterten Bereich und dem benachbarten, schmaleren Bereich mit einer Einführschräge vorgesehen, welche beim Anbringen des Schiebers am Gehäuseteil mit einer Unterseite des am Vorsprung ausgebildeten Kopfes zusammenwirkt.

Vorzugsweise ist am Schieber ein bügelartig ausgebildeter Bereich vorgesehen, der mit seinem äußeren Ende einen Bereich des zweiten Gehäuseteils über- und/oder hintergreift.

Zur Versteifung des Schiebers ist der bügelartige Bereich bevorzugt mit Versteifungsrippen versehen.

Der bügelartige Bereich weist vorzugsweise innenseitig eine Nut auf, in welcher mindestens ein Bereich des zweiten Gehäuseteils aufgenommen werden kann, so dass die beiden Gehäuseteile miteinander verbindbar sind.

In der Nut ist vorzugsweise ein Vorsprung, insbesondere ein L-förmig ausgebildeter Vorsprung, vorgesehen. Dieser Vorsprung wirkt mit dem ersten Gehäuseteil zusammen und dient der Führung und Sicherung des Schiebers an demselben. Dieser Vorsprung, insbesondere der L-förmig ausgebildeter Vorsprung, wirkt bevorzugt mit einer am ersten Gehäuseteil ausgebildeten Nut zur Führung des Schiebers zusammen.

Am zweiten Gehäuseteil ist vorzugsweise mindestens ein Vorsprung ausgebildet, welcher im geschlossenen Zustand vom Schieber über- und/oder hintergriffen wird.

Vorzugsweise sind zwei voneinander beabstandete Vorsprünge vorgesehen. Dabei weist der Schieber vorzugsweise seitlich ein nach unten offenes Fenster auf, welches die Breite mindestens eines der Vorsprünge aufweist, wobei im geschlossenen Zustand das Fenster mit dem Zwischenraum zwischen den beiden Vorsprüngen fluchtet, so dass ein kürzerer Verschiebeweg des Schiebers für das Erreichen der geöffneten Stellung ausreicht, in der geschlossenen Stellung jedoch eine relativ große (zweigeteilte) Anlagefläche vorhanden ist.

Am Schieber ist vorzugsweise ein Rastarm ausgebildet, welcher mindestens eine Rastnase aufweist, die mit mindestens einem am ersten Gehäuseteil vorgesehenen Rastvorsprung zum Verrasten des Schiebers im geschlossenen Zustand zusammenwirkt. Dies ermöglicht eine einfache, form- und kraftschlüssige Sicherung der geschlossenen Stellung des Schiebers.

Am Schieber ist vorzugsweise mindestens eine mit einem Anschlag am ersten Gehäuseteil zusammenwirkende Fläche ausgebildet.

Der Anschlag kann mit einer seitlichen Endfläche eines bügelartigen Bereichs des Schiebers zusammenwirken und den Endanschlag für die geschlossene Stellung bilden. Dies schützt zudem das Langloch vor einer Überbelastung.

Ein anderer Anschlag kann mit einem am Schieber seitlich überstehenden Arm zusammenwirken und den Endanschlag für die offene Stellung bilden, so dass ein ungewolltes Entfernen des Schiebers vom ersten Gehäuseteil verhindert wird.

Beim ersten Gehäuseteil handelt es sich vorzugsweise um ein Gebläsegehäuse und beim zweiten Gehäuseteil um ein Luftverteilergehäuse eines Kraftfahrzeugtemperierungs- und/oder -belüftungssystems. Im Falle einer Reparatur kann durch die entsprechende Ausgestaltung das Luftverteilergehäuse im Kraftfahrzeug verbleiben, wohingegen nur das Gebläsegehäuse samt Gebläse entnommen werden kann. Dies kann bei entsprechender weiterer Ausgestaltung (insbesondere in Hinblick auf die elektrischen Anschlüsse) ohne jegliches Werkzeug erfolgen.

Der Schieber ist hierbei bevorzugt am Gebläsegehäuse, relativ verschiebbar zu demselben, angebracht und wird daher im Falle einer Demontage mit entfernt.

Die beiden Gehäuseteile sind vorzugsweise um eine Schwenkachse gegeneinander bei geöffnetem Schieber verschwenkbar. Dies ermöglicht das Vorsehen lediglich eines Schiebers und eine einfache Montage und Demontage des einen Gehäuseteils.

Die Schwenkachse ist bevorzugt auf der anderen Gehäuseseite, beabstandet vom Schieber angeordnet.

Die Schwenkachse ist bevorzugt im Bereich einer Kante in der Nähe oder an der Unterseite und der Schieber auf der Oberseite angeordnet, so dass sich das Einsetzen vereinfacht und der Schieber relativ einfach zugänglich ist.

Das erste Gehäuseteil und/oder das zweite Gehäuseteil und/oder der Schieber bestehen vorzugsweise aus Kunststoff bestehen, insbesondere sind sie als Kunststoff-Spritzgussteile ausgebildet.

Im Folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels mit einer Variante unter Bezugnahme auf die Zeichnung, im Einzelnen erläutert. Es zeigen:

1 eine perspektivische Ansicht eines zweiteiligen Gehäuses im zusammengebauten Zustand mit einem Schieber,

2 eine perspektivische Ansicht des Schiebers von 1,

3a–d verschiedene Ansichten des Schiebers von 1,

4 eine vergrößerte, perspektivische Ansicht eines Bereichs des Gehäuses mit Schieber im zusammengebauten Zustand,

5 eine perspektivische Ansicht des Gehäuses beim Zusammenbauen der beiden Teile,

6 einen Gehäuseteil mit Schieber,

7 eine vergrößerte Ansicht eines Teils des Gehäuseteils mit Schieber,

8a eine perspektivische Ansicht der Variante des Schiebers,

8b eine andere perspektivische Ansicht des Schiebers von 8a,

9 eine Darstellung des zusammengebauten Gehäuses ohne Schieber,

10 eine perspektivische Darstellung des zusammengebauten, mit einem Schieber gemäß 8a und 8b fixierten Gehäuse,

11 eine perspektivische Darstellung des zusammengebauten, aber auf Grund eines geöffneten Schiebers lösbaren Gehäuses, und

12 das Gehäuse von 11 mit leicht entferntem zweiten Gehäuseteil.

Ein Kraftfahrzeug-Belüftungssystem weist ein in einem Gebläsegehäuse 1 angeordnetes Gebläse (nicht dargestellt) und ein hieran anschließendes Luftverteilergehäuse 2 auf, die lösbar mittels eines Schiebers 3 und einer scharnierartigen Verbindung miteinander verbunden sind. Im Folgenden wird auf das Gebläsegehäuse 1 auch als erster Gehäuseteil und das Luftverteilergehäuse 2 als zweiter Gehäuseteil sowie die verbundene Anordnung Gebläsegehäuse-Luftverteilergehäuse als Gehäuse Bezug genommen.

Hierbei ist das Gehäuse derart ausgebildete, dass – im Falle eines Reparaturbedarfs – das Gebläsegehäuse 1 samt Gebläse ausgebaut und das Luftverteilergehäuse 2 im Kraftfahrzeug verbleibt. Um einen möglichst einfachen Ausbau zu ermöglichen, bei dem kein Werkzeug erforderlich ist, ist eine Vorrichtung 4 zum Verbinden von Gehäuseteilen vorgesehen. Teil dieser Vorrichtung 4 ist der Schieber 3, wobei gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel nur ein Schieber 3 vorgesehen ist. Dieser Schieber 3, auf den an späterer Stelle näher eingegangen wird, ist auf der Oberseite nahe dem luftverteilerseitigen Ende an einer Kante des Gebläsegehäuses 1 in einer Richtung etwas verschiebbar angebracht.

Auf der anderen, unteren Seite sind die beiden Gehäuseteile scharnierartig ausgebildete, so dass durch Eingriff zweier Vorsprünge 11, die am Gebläsegehäuse 1 vorgesehen sind, in entsprechende Nuten oder Öffnungen, die am Luftverteilergehäuse 2 ausgebildet sind, die beiden Gehäuseteile gegeneinander um eine Schwenkachse S verschwenkbar sind, wie in 5 dargestellt, und in der in 5 dargestellten Stellung das Gebläsegehäuse 1 leicht vom Luftverteilergehäuse 2 abgenommen werden kann.

Der Schieber 3 weist ein Langloch 30 mit einem auf einer Seite verbreiterten Bereich auf, durch welches ein am Gebläsegehäuse 1 auf dessen Oberseite nach oben vorspringender Verriegelungsvorsprung 12 ragt. Hierbei ist der Verriegelungsvorsprung 12 derart ausgebildet, dass er einen Kopf 13 mit einem größeren Querschnitt als der zwischen Gebläsegehäuseoberfläche und Kopf 13 angeordnete Verbindungsbereich 14 aufweist. Der verbreiterte Bereich des Langlochs 30 weist einen dem Querschnitt des Kopfes 13 entsprechenden Querschnitt auf, so dass der Schieber 3 einfach über den Verriegelungsvorsprung 12 geschoben werden kann. Da das Langloch 30 im zum verbreiterten Bereich benachbarten Bereich bis zum gegenüberliegenden Ende des Langlochs 30 schmäler als der Kopf 13 und entsprechend den Abmessungen des Verbindungsbereichs 14 ausgebildet ist, ist bei der Mehrzahl der möglichen Stellungen kein ungewolltes Entfernen des Schiebers 3 vom Gebläsegehäuse 1 möglich. Das Langloch 30 ist zudem mit einer Einführschräge für die Unterseite des Kopfes 13 im Bereich zwischen dem verbreiterten Bereich und dem schmaleren Bereich ausgebildet, welche nach dem Aufsetzen das erste Verschieben des Schiebers 3 erleichtert.

Der Schieber 3 weist ferner einen Arm 31 auf, der sich senkrecht zur Längserstreckung des Langlochs 30 in Richtung des Gebläsegehäuses 1 erstreckt und beim vollständigen Öffnen des Schiebers 3 in Anlage an einen Anschlag 15 gelangt, welcher die Öffnungsbewegung begrenzt und dadurch ein Entfernen des Schiebers 3 vom Gebläsegehäuse 1 verhindert. Der Anschlag 15 ist sägezahnartig ausgebildet, so dass das Aufsetzen des Schiebers 3 auf den Verriegelungsvorsprung 12 durch den Arm 31 nicht behindert wird. Durch Verschieben des Schiebers 3 in Schließrichtung wird der Arm 31 über den Sägezahn geschoben und so gesichert, so dass er im Falle einer Demontage des Gebläsegehäuses 1 vom Luftverteilergehäuse 2 am Gebläsegehäuse 1 verbleibt.

Um die Längsbewegung des Schiebers 3 zusätzlich zu führen, ist ferner ein weiterer L-förmiger Vorsprung 32 nahe der Luftführungsgehäuseseite des Schiebers ausgebildet, welcher in einer entsprechend ausgebildeten Nut des Gebläsegehäuses 1 formschlüssig geführt ist. Der kurze Schenkel des L-förmigen Vorsprungs 32 zeigt hierbei in Richtung Langloch 30. Dieser L-förmige Vorsprung 32 ist im Inneren eines bügelartigen Bereichs 33 des Schiebers 3 angeordnet, welcher mit seinem äußeren Bereich im montierten Zustand beider Gehäuseteile und bei geschlossenem Schieber 3 zwei als Vorsprünge 20 ausgebildete Haltebacken des Verteilergehäuses 2 übergreift und mit seiner Unterseite an einer oben ausgebildeten Fläche des Verteilergehäuses 2 anliegt (siehe 5). Um dem bügelartigen Bereich 33 eine ausreichende Steifigkeit für die zu erwartenden Belastungen zu geben, sind auf der Außenseite Versteifungsrippen 34 vorgesehen, die im Wesentlichen senkrecht zur Längsrichtung des Langlochs 30 verlaufen und über zwei Querverbindungsstege auf der Oberseite des bügelartigen Bereichs 33 miteinander verbunden sind.

Am Schieber 3 ist ein Rastarm 35 mit einer unterseitig ausgebildeten, über die gesamte Breite verlaufenden, sägezahnförmig ausgebildeten Rastnase 36 und einem Griff 37 in Verlängerung des Langlochs 30 ausgebildet. Die Rastnase 36 wirkt mit mehreren, vorliegend in einer Reihe angeordneten Rastvorsprüngen 16 am Gebläsegehäuse 1 zusammen, die derart am Gebläsegehäuse 1 ausgebildet sind, dass der Schieber 3 in seiner geschlossenen Stellung gesichert werden kann. Durch leichtes Anheben des Rastarms 35, so dass die Rastnase 36 über die entsprechenden Rastvorsprünge 16 gehoben wird, kann die formschlüssige Verbindung von Rastvorsprüngen 16 und Rastnase 36 gelöst werden, ein ungewolltes Lösen ist jedoch ausgeschlossen.

Die Schließbewegung des Schiebers 3 wird begrenzt durch die Form des Langlochs 30 in Verbindung mit dem Verriegelungsvorsprung 12 sowie durch einen am Gebläsegehäuse 1 ausgebildeten Anschlag 17, der bei geschlossenem Schieber 3 in Anlage an einen seitlichen Teil des bügelartigen Bereichs 33 gelangt. Der Anschlag 17 ist rippenartig ausgebildet, wobei er senkrecht von der Gehäuseoberfläche nach oben absteht und mit einer Seite mit einer Haltebacke 18, die in Kontakt mit dem L-förmigen Vorsprung 32des Schiebers steht, verbunden ist und dadurch vor einem Umbiegen geschützt ist. Die andere Seite des Anschlags 17 ist abgeschrägt ausgebildet, wobei die Gestalt etwa derjenigen der Rippen des bügelartigen Bereichs 33 auf der entsprechenden Seite entspricht.

Durch die scharnierartige Ausgestaltung auf der Gehäuseunterseite und der Schieberanordnung auf der Gehäuseoberseite sind die beiden Gehäuseteile auf einfache und leicht lösbare Weise miteinander verbindbar.

In den 8a bis 12 ist eine Variante der zuvor beschriebenen Vorrichtung zum Verbinden zweier Gehäuseteile dargestellt, welche im Wesentlichen gleich ausgebildet, weshalb auch entsprechende Bezugszeichen in den Figuren vorgesehen sind, und zum Verbinden entsprechender Gehäuseteile verwendet wird, so dass im Folgenden nur auf die Unterschiede zum Ausführungsbeispiel eingegangen wird. Im Unterschied zum ersten Ausführungsbeispiel ist der bügelartig ausgebildete Bereich 33, wie in 8b ersichtlich, auf der dem Langloch 30 gegenüberliegenden Seite mittig unterbrochen ausgebildet, so dass eine Art unten offenes Fenster entsteht, durch welches der korrekte Sitz des Schiebers 3 im geschlossenen Zustand in Bezug auf die beiden Vorsprünge 20 (Haltebacken) am zweiten Gehäuseteil kontrolliert werden kann. Gegebenenfalls kann ein weiteres, blockierendes Element durch das Fenster zwischen die beiden Vorsprünge 20 eingeschoben werden, so dass eine zusätzliche Sicherungsmöglichkeit besteht. Die Breite des Fensters entspricht etwa der Breite eines der Vorsprünge 20, so dass zum Entfernen des zweiten Gehäuseteils 2 der Schieber 3 nur so weit verschoben werden muss, bis einer der Vorsprünge 20 seitlich des bügelartigen Bereichs 33 und der andere Vorsprung 20 im Fensterbereich angeordnet ist.

Das Langloch 30 ist zudem ohne Einführschräge ausgebildet, so dass die Ränder des Langlochs 30 über dessen gesamten Verlauf die gleiche Höhe aufweisen.

Am Schieber 3 ist auf der Seite des Armes 31 am anderen Ende und in die gleiche Richtung wie der Arm 31 vorstehend ein Führungsbereich 38 mit konstanter Höhe ausgebildet. Dieser Führungsbereich wirkt, wie bspw. in 10 dargestellt, mit am Gebläsegehäuse 1 ausgebildeten Führungen 19 zusammen, welche im zusammengebauten Zustand von Gebläsegehäuse 1 und Schieber 3 den Führungsbereich 38 übergreifen, so dass der Schieber 3 sowohl im bügelartigen Bereich 33 als auch auf der anderen Seite des Langlochs 30 und ferner durch den Kopf 13 des Verriegelungsvorsprungs 12 am Gebläsegehäuse 1 gehalten wird.

1
Gebläsegehäuse
2
Luftverteilergehäuse
3
Schieber
4
Vorrichtung zum Verbinden von Gehäuseteilen
11
Vorsprung
12
Verriegelungsvorsprung
13
Kopf
14
Verbindungsbereich
15
Anschlag
16
Rastvorsprünge
17
Anschlag
18
Haltebacke
19
Führung
30
Langloch
31
Arm
32
L-förmiger Vorsprung
33
bügelartiger Bereich
34
Versteifungsrippen
35
Rastarm
36
Rastnase
37
Griff
38
Führungsbereich


Anspruch[de]
Vorrichtung zum Verbinden mindestens zweier Gehäuseteile (1, 2), wobei an einem ersten Gehäuseteil mindestens ein Vorsprung (12) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der nach außen ragende Vorsprung (12) zumindest mit einem Teil durch eine Öffnung (30) ragt, die in einem relativ zum ersten Gehäuseteil (1) verschieb- und/oder drehbaren Schieber (3) ausgebildet ist, und dass der Schieber (3) derart ausgebildet ist, dass er mit einem Bereich (33) einen Bereich des zweiten Gehäuseteils (2) über- und/oder hintergreift. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung kraft- und/oder formschlüssig ist. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung als Langloch (30) ausgebildet ist. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Langloch (30) an einem Ende einen verbreiterten Bereich aufweist. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Langloch (30) zwischen dem verbreiterten Bereich und dem benachbarten, schmaleren Bereich mit einer Einführschräge versehen ist, welche beim Anbringen des Schiebers (3) am Gehäuseteil (1) mit dem Vorsprung (12) mit einer Unterseite eines am Vorsprung (12) ausgebildeten Kopfes (13) zusammenwirkt. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das der Vorsprung (12) mit einem verbreitert ausgebildeten Kopf (13) versehen ist. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Bereich (33) des Schiebers (3) bügelartig ausgebildet ist und mit seinem äußeren Ende einen Bereich des zweiten Gehäuseteils (2) über- und/oder hintergreift. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der bügelartige Bereich (33) Versteifungsrippen (34) aufweist. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der bügelartige Bereich (33) innenseitig eine Nut aufweist. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass in der Nut ein Vorsprung, insbesondere ein L-förmig ausgebildeter Vorsprung (32), vorgesehen ist. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung, insbesondere ein L-förmig ausgebildeter Vorsprung (32), mit einer am ersten Gehäuseteil (1) ausgebildeten Nut zur Führung des Schiebers (3) zusammenwirkt. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am zweiten Gehäuseteil (2) mindestens ein Vorsprung (20) ausgebildet ist, welcher im geschlossenen Zustand vom Schieber (3) über- und/oder hintergriffen ist. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass zwei voneinander beabstandete Vorsprünge (20) vorgesehen sind. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (3) seitlich ein nach unten offenes Fenster aufweist, welches die Breite mindestens eines der Vorsprünge (20) aufweist, wobei im geschlossenen Zustand das Fenster mit dem Zwischenraum zwischen den beiden Vorsprüngen (20) fluchtet. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Schieber (3) ein Rastarm (35) ausgebildet ist, welcher mindestens eine Rastnase (36) aufweist, die mit mindestens einem am ersten Gehäuseteil (1) vorgesehenen Rastvorsprung (16) zum Verrasten des Schiebers (3) im geschlossenen Zustand zusammenwirkt. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass am Rastarm (35) ein Griff (37) zum Lösen der Rastverbindung ausgebildet ist. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Schieber (3) mindestens eine mit einem Anschlag (15) am ersten Gehäuseteil (1) zusammenwirkende Fläche (31, 17) ausgebildet ist. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (17) mit einer seitlichen Endfläche eines bügelartigen Bereichs (33) des Schiebers (3) zusammenwirkt und den Endanschlag für die geschlossene Stellung bildet. Vorrichtung nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (15) mit einem am Schieber (3) seitlich überstehenden Arm (31) zusammenwirkt und den Endanschlag für die offene Stellung bildet, so dass ein ungewolltes Entfernen des Schiebers (3) vom ersten Gehäuseteil (1) verhindert wird. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Gehäuseteil ein Gebläsegehäuse (1) und das zweite Gehäuseteil ein Luftverteilergehäuse (2) eines Kraftfahrzeugtemperierungs- und/oder -belüftungssystems sind. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (3) am Gebläsegehäuse (1), relativ verschiebbar zu demselben, angebracht ist. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Gehäuseteile (1, 2) um eine Schwenkachse (S) gegeneinander bei geöffnetem Schieber (3) verschwenkbar sind. Vorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse (S) auf der anderen Gehäuseseite, beabstandet vom Schieber (3) angeordnet ist. Vorrichtung nach Anspruch 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse (S) im Bereich einer Kante in der Nähe oder an der Unterseite und der Schieber (3) auf der Oberseite angeordnet ist. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Gehäuseteil (1) und/oder das zweite Gehäuseteil (2) und/oder der Schieber (3) aus Kunststoff bestehen, insbesondere als Kunststoff-Spritzgussteile ausgebildet sind.






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