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Dokumentenidentifikation DE102005048383A1 12.04.2007
Titel Tragbares Epilationsgerät
Anmelder Tulechov, Zdenka von, 80331 München, DE
Erfinder Tulechov, Zdenka von, 80331 München, DE
Vertreter BOEHMERT & BOEHMERT, 28209 Bremen
DE-Anmeldedatum 10.10.2005
DE-Aktenzeichen 102005048383
Offenlegungstag 12.04.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.04.2007
IPC-Hauptklasse A45D 26/00(2006.01)A, F, I, 20051010, B, H, DE
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine Epilationsvorrichtung, umfassend ein Grundgerät, einen Griffel, der eine Nadel aufweist und mindestens eine elektrische Leitung, die das Grundgerät mit dem Griffel verbindet, und die ein erstes elektrisches Signal an die Nadel überträgt, wobei die Nadel eingerichtet ist, das elektrische Signal an eine zu behandelnde Hautstelle zu leiten und daran abzugeben, wobei eine Beleuchtungseinrichtung, die an dem Griffel angebracht und dazu eingerichetet ist, die Umgebung der zu behandelnden Stelle zu beleuchten, wobei die Beleuchtungseinrichtung derart mit Hilfe des elektrischen Signals gesteuert wird, daß Informationen über das elektrische Signal von der Beleuchtungseinrichtung übermittelt werden.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine tragbare Vorrichtung zur Elektroepilation.

Bei herkömmlichen Elektroepilationsverfahren ist bekannt, an eine zu behandelnde Hautstelle über eine an einem Griffel angebrachte Nadel, die eine Sonde bildet, ein Gleichstrom- und/oder gepulstes Wechselstromsignal anzulegen. In solchen Verfahren werden einzelne Haarwurzeln mit Hilfe der Nadel behandelt, d.h. die Nadel muß exakt an die Wurzel geführt werden.

Aufgabe der Erfindung ist es, eine Epilationsvorrichtung weiter zu verbessern, um eine schnellere, exaktere und wiederholbarere Behandlung einer Hautstelle zu gewährleisten.

Die Aufgabe wird gelöst durch eine Epilationsvorrichtung nach Anspruch 1.

In einer bevorzugten Ausführungsform umfaßt das elektrische Signal, das von der Nadel an die zu behandelnde Hautstelle abgegeben wird, ein Hochfrequenzspannungspulspaket.

Zudem können die Informationen über das elektrische Signal die Pulslänge des Hochfrequenzspannungspulspakets und/oder umfassen, ob das elektrische Signal von der Nadel an die Hautstelle abgegeben wurde.

Des weiteren kann die Beleuchtungseinrichtung symmetrisch um die Nadel angeordnet sein und die Leitung ein zusätzliches von dem Grundgerät erzeugtes elektrisches Signal in Form einer Gleichspannung zum Betrieb der Beleuchtungseinrichtung an den Griffel übertragen. Insbesondere kann dabei die Beleuchtungseinrichtung über einen Tiefpaßfilter und eine Stromquelle an die Leitung gekoppelt sein, wobei der Tiefpaßfilter eingerichtet ist, um die von der Leitung übertragene Gleichspannung von Wechselspannungen zu befreien, und wobei die Stromquelle dazu eingerichtet ist, um mit Hilfe der durch den Tiefpaßfilter gelangten Gleichspannung einen Gleichstrom zur Versorgung der Beleuchtungseinrichtung zu erzeugen, dessen Stärke von der Gleichspannung abhängig ist.

Des weiteren kann ein Hochpaßfilter an die Leitung gekoppelt und dazu eingerichtet sein, um das Hochfrequenzspannungspulspaket zu einem an den Hochpaßfilter gekoppelten Gleichrichter zu leiten, wobei der Gleichrichter dazu eingerichtet ist, aus dem von der Leitung übertragenen Hochfrequenzspannungspulspaket einen Steuerimpuls zu erzeugen, der an die Stromquellen der Beleuchtungseinrichtung gegeben wird, um die von der Stromquelle an die Beleuchtungseinrichtung abgegebene Stromstärke für eine Zeitdauer zu ändern, die von der Länge des Pulspakets abhängt, insbesondere proportional zur Länge ist oder dieser entspricht. Alternativ kann der Steuerimpuls an die Stromquelle gegeben werden, um die Farbe des von der Beleuchtungseinrichtung abgegebenen Lichts für eine Zeitdauer zu ändern, die von der Länge des Pulspakets abhängt, insbesondere proportional zur Länge ist oder dieser entspricht. Der Vorteil dieser Ausführungsform besteht darin, daß der Anwender direkt am Griffel bzw. der zu behandelnden Hautstelle eine visuelle Rückmeldung bezüglich der Länge und Anwesenheit des von der Leitung übertragenen Hochfrequenzspannungspulspakets erhält.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Nadel über eine Wechselspannungskopplung und einen in Resonanz betriebenen Transformator an die Leitung gekoppelt. Hierbei ist die Wechselspannungskopplung eingerichtet, um das Hochfrequenzspannungspulspaket aber nicht die Gleichspannung von der Leitung passieren zu lassen, und der in Resonanz betriebene Transformator ist eingerichtet, das durch die Wechselspannungskopplung gelangte Pulspaket auf Spannungen von bis zu 250 V Spitze/Spitze zu transformieren, um für eine in etwa konstante Leistungsabgabe der Nadel an die zu behandelnde Stelle zu sorgen. Als eine in etwa konstante Leistung ist eine um weniger als 10% und bevorzugt um weniger als 3% um eine vorgegebene Soll-Leistung schwankende Leistung definiert. Der Vorteil dieser Ausführungsform liegt darin, daß eine konstante Leistungsabgabe selbst bei schwankenden Belastungsimpedanzen an der Nadel gewährleistet wird. Die in etwa konstante Leistungsabgabe der Nadel kann für Belastungsimpedanzen zwischen 500 &OHgr; und 2.000 &OHgr; gewährleistet werden.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Leistungsabgabe der Nadel an die zu behandelnde Stelle zwischen 0,02 W und 2 W regelbar. Die Pulslänge beträgt typischerweise zwischen 0,001 s und 1 s bevorzugt zwischen 0,003 s und 0,3 s. Die Frequenz des Pulspakets beträgt zwischen 1 MHz und 1 GHz, bevorzugt zwischen 10 und 20 MHz und am meisten bevorzugt etwa 13,5 MHz.

In einer bevorzugten Ausführungsform umfaßt die Beleuchtungseinrichtung mindestens eine Leuchtdiode (LED), wodurch die zu behandelnde Hautstelle effizient ausgeleuchtet wird.

Zum Sammeln des von der mindestens einen LED abgegebenen Lichtes und zum Leiten des Lichtes auf die Umgebung der von der Nadel zu behandelnden Hautstelle umfaßt die Beleuchtungseinrichtung in einer bevorzugten Ausführungsform des weiteren einen Lichtleiter und optional ein Farbfilter, wobei letzteres insbesondere zur Beeinflussung der Farbtemperatur des von der LED abgegebenen Lichtes dient. Hierdurch kann die Beleuchtung der zu behandelnden Stelle sehr genau und individuell eingestellt werden.

Das Grundgerät der Epilationsvorrichtung kann des weiteren als ein portables Einsteck- oder Erweiterungsmodul eines (tragbaren) Rechners aber auch als selbständige Einheit betrieben werden, wobei letztere optional insbesondere zum Datenaustausch an einen Rechner gekoppelt ist. Hierdurch wird ein flexibler, modularer und platzsparender Aufbau der Behandlungsvorrichtung gewährleistet.

Das Grundgerät umfaßt in einer bevorzugten Ausführungsform eine Steuerschnittstelle, welche eingerichtet ist, um zu gewährleisten, daß eine variable Gleichspannung zum Betrieb der Beleuchtungseinrichtung des Griffels und, durch Triggerung, ein Hochfrequenzspannungspulspaket an die Leitung 2 abgegeben wird. Die Steuerschnittstelle kann zudem über eine Ein-/Ausgabe-Schnittstelle an den Rechner gekoppelt sein. Des weiteren kann der Rechner in einer bevorzugten Ausführungsform Daten bezüglich der Pulsleistung und/oder Pulsdauer sowie optional bezüglich der Gleichspannung an die Steuerschnittstelle liefern.

Weiterhin kann das Grundgerät eine Rückkopplungsschleife umfassen, wobei die Rückkopplungsschleife dazu eingerichtet ist, um die an die Leitung abgegebene Pulsleistung durch Messen der abgegebenen Spannung zu bestimmen und die so bestimmte Pulsleistung über die Steuerschnittstelle an einen Rechner zu liefern, wobei der Rechner dazu eingerichtet ist, die bestimmte mit der vorgegebenen (Soll-)Leistung zu vergleichen und bei Abweichung der beiden Leistungswerte voneinander zu bewirken, daß die im Grundgerät erzeugte Pulsleistung angepaßt und/oder ein visuelles oder akustisches Warnsignal abgegeben wird. Der Vorteil dieser Ausführungsform besteht darin, daß dem Anwender Sicherheit bezüglich der von dem Grundgerät erzeugten und an die Leitung abgegebenen Leistung gegeben wird.

Die genannte Triggerung des Hochfrequenzpulspakets kann mit Hilfe eines von einer Betätigungsvorrichtung erzeugten Signals geschehen, welches an die Steuerschnittstelle geleitet wird. Hierbei kann die Betätigungsvorrichtung aus einer Gruppe, welche ein Pedal, einen Druckknopf sowie die Tastatur und andere Eingabevorrichtungen des Rechners umfaßt, gewählt werden.

Zur Erzeugung des Hochfrequenzspannungspulses umfaßt das Grundgerät einen Hochfrequenzoszillator, einen spannungsgesteuerten Verstärker sowie einen passiven Bandpaßfilter und Transformator. Hierbei erzeugt die Steuerschnittstelle ein Spannungspulspaket einer vorgegebenen Länge und gibt dieses an den Oszillator, woraus dieser ein Hochfrequenzpulspaket einer auf den in Resonanz betriebenen Transformator des Griffels abgestimmten Frequenz erzeugt und an den Verstärker gibt, welcher entsprechend einer von der Steuerschnittstelle gelieferten Steuerspannung das Hochfrequenzspannungspulspaket verstärkt und an den Filter und Transformator gibt. In dem Filter und Transformator wird dieses Pulspaket geglättet, mit der von der Steuerschnittstelle gelieferten Gleichspannung vereint und hiervon an die Leitung ausgegeben. Der Vorteil dieser Ausführungsform besteht insbesondere darin, daß Hochfrequenzsparmungspulspakete mit einer sanften Anstiegsflanke erzeugt werden, wodurch eine äußerst schonende Behandlung gewährleistet wird.

In einer bevorzugten Ausführungsform umfaßt das Grundgerät eine Funktionskontrollanzeige, um relevante Funktionen in wenigstens einem Anzeigeelement darzustellen. Hierdurch kann der Anwender auf einen Blick erkennen, ob die jeweilige Funktion (wie z. B. Netzversorgung oder Einsatzbereitschaft) bereitsteht.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Steuerschnittstelle des Grundgeräts mit einer auf dem Rechner befindlichen Datenbank mittels der Ein-/Ausgabe-Schnittstelle verbunden. Der Vorteil dieser Ausführungsform besteht darin, daß Personen-bezogene Daten und/oder charakteristische Behandlungsparameter gespeichert, bearbeitet und zur individuellen Behandlung abgerufen werden können.

In einer bevorzugten Ausführungsformen wird das Grundgerät von einem separaten, medizinischen Netzteil versorgt, und die elektrische Leitung zwischen Grundgerät und Griffel wird durch ein 50 &OHgr; Koaxialkabel gebildet.

Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung, in der ein Ausführungsbeispiel anhand der schematischen Zeichnung des Griffels und des Grundgeräts erläutert ist.

Es zeigen

1 eine schematische Darstellung des Epilatorgriffels 1 und

2 eine schematische Darstellung des Epilatorgrundgeräts 20 und dessen Anbindung an den Griffel 1 sowie einen Rechner 30 und ein Netzteil 40.

1 zeigt den Aufbau eines Griffels 1, der über eine elektrische Leitung 2 mit Gleich- und Wechselspannungssignalen versorgt wird. Die elektrische Leitung 2 kann beispielsweise durch ein 50 &OHgr; Koaxialkabel gebildet sein. Die Leitung führt in den hinteren Teil des länglichen Gehäuses des Griffels 1, so daß der Griffel während der Anwendung einfach zu halten und zu führen ist. Die Länge des Gehäuses beträgt zwischen 5 und 20 cm, bevorzugt zwischen 10 und 15 cm. Das Gehäuse ist bevorzugt von einem runden bzw. ovalen Querschnitt und weist einen Durchmesser von weniger als 5 cm und bevorzugt von weniger als 1,0 cm auf. Die Form und Abmessungen des Griffelgehäuses entsprechen in etwa denen eines Schreibstiftes. Vorzugsweise verjüngt sich das Gehäuse im vorderen Teil zu einer stumpfen Spitze, in der eine Öffnung definiert ist.

An dem vorderen Ende des Gehäuses ist, auf der Innenseite davon, eine Nadel 3 angebracht, die aus einem elektrisch leitenden Material hergestellt ist. Vorzugsweise wird hierfür chirurgischer Stahl, der optional vergoldet ist, mit einer Nadeldicke zwischen 50 und 200 &mgr;m, bevorzugt zwischen 75 und 100 &mgr;m, verwandt. Die Nadel wird so im Gehäuse angebracht, daß sich die freie Nadelspitze durch die Öffnung in der Gehäusespitze erstreckt und über diese Öffnung um mindestens 1 mm und typischerweise etwa 8 mm hervorsteht. Hierdurch kann der vordere Teil des Griffels 1 an die zu behandelnde Körperpartie herangeführt und die Nadel 3 an der gewünschten Hautstelle angesetzt werden.

Das Griffelgehäuse umfaßt des weiteren eine in seinem Inneren angebrachte Beleuchtungseinrichtung 4, die Licht durch die Öffnung in der Gehäusespitze auf die zu behandelnde Hautstelle abgibt. Die Beleuchtungseinrichtung umfaßt vier LEDs 5 sowie einen Lichtleiter 7, der zwischen den LEDs und der vorderen Öffnung angeordnet und dazu geeignet ist, das von den LEDs ausgehende Licht aufzufangen und zu der Öffnung des Gehäuses zu führen. Die Leuchtdioden 5 umfassen handelsübliche weiße LEDs, wobei das von den LEDs ausgehende Licht durch ein zwischen den LEDs und dem Lichtleiter angeordnetes Farbfilter 6 auf eine Farbtemperatur von zwischen 3.000 und 4.000 Kelvin gebracht werden kann, um einen natürlichen Eindruck der zu behandelnden Hautstelle zu erzeugen. In diesem Beispiel weist das Farbfilter in Transmission eine Farbtemperatur von etwa 3.600 Kelvin auf. Zudem sind die vier LEDs symmetrisch bezüglich der Längsachse der Nadel angeordnet. Es können auch mehr als vier LEDs vorgesehen sein.

Der Lichtleiter 7 weist entlang einer Achse durch sein Zentrum eine durchgehende Höhlung auf, die an den Querschnitt der verwandten Nadel 3 angepaßt ist, um diese oder zumindest einen Abschnitt davon aufzunehmen und im Gehäuseinneren bis zu der vorderen Öffnung des Gehäuses zu umschließen, wobei zwischen Nadel und der durch die Höhlung definierten Innenwand des Lichtleiters ein Spalt besteht. Der Lichtleiter schließt bündig mit der vorderen Öffnung des Griffelgehäuses ab und verjüngt sich mit einem Winkel zu der oben genannten Achse durch sein Zentrum von zwischen 1° und 45° über seine ganze bzw. einen Teil seiner Länge entlang dieser Achse entsprechend der Verjüngung des Gehäuses im vorderen Teil. Alternativ dazu verringert der Lichtleiter entlang dieser Achse seinen Querschnitt stufenweise, um auf seiner einen Seite eine optimale Einkoppelfläche für die LEDs zu bieten und auf seiner anderen Seite eine optimale Auskopplung des Lichtes aus der Gehäuseöffnung zu gewährleisten.

Die LEDs 5 werden durch eine Gleichspannung betrieben, die von der Leitung 2 in das Griffelgehäuse und über den an die Leitung gekoppelten Tiefpaßfilter 8, der die Gleichspannung von hochfrequenten Wechselspannungen befreit, als Eingangsspannung zu der Stromquelle 9 geführt wird. Stromquelle 9 nutzt diese Eingangspannung, um einen LED-Gleichstrom zu erzeugen, der von der Größe der Eingangsspannung abhängt. Die Helligkeit des durch die Öffnung des Gehäuses abgegebenen Lichtes kann also durch Wahl der Gleichspannung bzw. des LED-Stroms, der Anzahl und Beschaffenheit der LEDs sowie des Farbfilters über einen weiten Bereich geregelt werden. Alternativ ist der Lichtleiter 7 so gewählt, daß dieser gewünschte Farbfiltereigenschaften aufweist, wodurch ein separates Filter 6 ersetzt wird. Des weiteren können alternativ statt weißer LEDs auch farbige LEDs beispielsweise mit rötlichem Farbton verwandt werden. Die Gleichspannung kann alternativ auch durch geeignete Batterien im Griffelgehäuse bereitgestellt werden, statt diese von der Leitung 2 in das Gehäuse zu führen.

Die Nadel 3 ist über die Wechselspannungskopplung 12 und den in Resonanz betriebenen Transformator 13 an die Leitung 2 gekoppelt, um über die Leitung 2 geführte Hochfrequenzspannungspulspakete an eine von der Nadel zu behandelnde Hautstelle zu leiten und dort abzugeben. Das von der Leitung 2 geführte Pulspaket wird dabei von der Wechselspannungskopplung 12 von Gleichspannungsanteilen befreit und danach in den in Resonanz betriebenen Transformator 13 geführt, von dem das Hochfrequenzpulspaket auf bis zu 250 V Spitze/Spitze transformiert wird. Zudem wird in dem Transformator die Hochfrequenzsinuswelle geglättet und damit die Entstehung von Oberwellen unterdrückt. Ebenso wird aufgrund des Resonanzverhaltens und der definierten Güte des in Resonanz betriebenen Transformators für eine konstante Pulsleistungsabgabe an die Nadel 3 gesorgt, wobei die im Grundgerät erzeugte Pulsfrequenz auf die Resonanz des Transformators 13 abgestimmt ist. Die verwandte Frequenz liegt im Megahertz-Bereich, typischerweise bei etwa 13,5 MHz. Bei der praktischen Anwendung zeigte sich, daß die Belastungsimpedanz zwischen der Nadel und der zu behandelnden Stelle in Abhängigkeit der zu behandelnden Körperpartie und von der genauen Griffelhaltung zwischen Werten von 700 &OHgr; und 1.650 &OHgr; schwankt. Durch den Einsatz des in Resonanz betriebenen Transformators 13 wird sichergestellt, daß die von der Nadel an die zu behandelnde Stelle abgegebene Leistung des Pulspakets innerhalb des genannten Belastungsimpendanzbereichs in etwa konstant bleibt.

Die Nadel 3 ist des weiteren so ausgebildet, daß sie sich in Resonanz mit der Schwingungsresonanz des Transformators 13 befindet, wodurch bewirkt wird, daß das Leistungsmaximum des Pulspakets an der Spitze der Nadel entsteht. Die an der Nadel abgegebene Pulsleistung liegt typischerweise im Bereich zwischen 0,02 W und 2 W, wobei die abgegebene Leistung in einem Bereich von ± 10% und bevorzugt in einem Bereich von ± 3% um eine regelbare Soll-Leistung liegt.

Der Griffel 1 umfaßt des weiteren einen an die Leitung 2 gekoppelten Hochpaßfilter 10 und einen an den Ausgang des Filters gekoppelten Gleichrichter 11 zur Steuerung der Stromquelle 9 mit Hilfe des von der Leitung 2 geführten Pulspakets. Hierbei dient der Hochpaßfilter 10 dazu, das Pulspaket von der Leitung 2 von Gleichstromanteilen zu befreien und an den Gleichrichter 11 zu leiten, welcher aus dem Hochfrequenzpulspaket einen Steuerimpuls erzeugt, der an die Stromquelle 9 gegeben wird, um Informationen über das Pulspaket, nämlich insbesondere über dessen Länge, durch die Beleuchtungseinrichtung 4 zu übermitteln. Die Stromquelle 9 verwendet den Steuerimpuls, um den an die LEDs 5 abgegebenen Strom für die Länge des Pulspakets oder proportional zur Länge des Pulspakets abzuschalten. Alternativ dazu werden zwei farbige LEDs für die Länge des Pulspakets aus- und statt dessen zwei farbige LEDs einer anderen Farbe angeschaltet. Hierdurch wird dem Anwender die Länge des Pulspakets und das Eintreffen des Pulspakets am Griffel 1 mitgeteilt.

Die Komponenten 8, 9, 10, 11, 12, 13 und 5 sind auf einer Platine integriert in dem Gehäuse des Griffels 1 angebracht.

In 2 ist das Epilatorgrundgerät 20 schematisch dargestellt, welches als portables Einsteck- oder Erweiterungsmodul eines (tragbaren) Rechners 30 (PC, Notebook, etc.), alternativ dazu als selbständige Einheit, die optional an einen Rechner 30 gekoppelt ist, betrieben wird. Das Grundgerät 20 wird zudem von einem separaten, medizinischen Netzteil 40 mit Spannung versorgt.

Das Grundgerät 20 erzeugt eine Gleichspannung für die Beleuchtungseinrichtung 4 und ein Hochfrequenzspannungspulspaket zur Abgabe durch die Nadel 3 an eine zu behandelnde Hautstelle, wobei beide Spannungssignale über die Leitung 2 an den Griffel 1 geleitet werden.

Von dem Rechner 30 werden die Pulsleistung und/oder Pulsdauer aufgenommen oder anhand von Daten der zu behandelnden Person und/oder der zu behandelnden Hautpartie bestimmt und über einen Optokoppler 26 (zur galvanischen Trennung) und eine Ein-/Ausgabeschnittstelle (RS232, USB, etc.) 25 an die Steuerschnittstelle 21 des Epilatorgrundgeräts 20 geleitet und dort zwischengespeichert.

An der Steuerschnittstelle 21 ist des weiteren eine Betätigungsvorrichtung 29 angebracht, wobei die behandelnde Person durch Betätigen dieser Vorrichtung 29 das Erzeugen eines Hochfrequenzpulspakets in dem Grundgerät bewirken kann. Die Betätigungsvorrichtung ist durch ein Pedal oder alternativ durch einen Druckknopf gebildet.

Gelangt solch ein Betätigungssignal der Vorrichtung 29 an die Steuerschnittstelle 21, so wird hierdurch bewirkt, daß von der Steuerschnittstelle ein Rechteckspannungspuls von der in der Schnittstelle 21 zwischengespeicherten vorgegebenen Pulslänge an einen Hochfrequenzoszillator 22 geleitet wird. Der Rechteckpuls wird von dem Oszillator mit einer Wechselspannung einer vorgegebenen Hochfrequenz versehen und an den Eingang eines Verstärkers 23 weitergeleitet. Der Verstärker 23 umfaßt eine spannungsgesteuerte Verstärkerstufe, wodurch das von dem Oszillator abgegebene Hochfrequenzpulspaket gemäß einer Steuerspannung verstärkt wird. Diese Steuerspannung wird von der Steuerschnittstelle an einen entsprechenden weiteren Eingang des Verstärkers angelegt, wobei die Steuerspannung von der Steuerschnittstelle gemäß der vorgegebenen Pulslänge und Pulsleistung erzeugt wird.

Das verstärkte Hochfrequenzpulspaket gelangt von dem Ausgang des Verstärkers 23 zu einem passiven schmalbandigen Bandpaßfilter und Transformator 24, in dem die dem Pulspaket zugrundeliegende Sinusfrequenz geglättet und die ursprünglich rechteckförmige Einhüllende des Pulspakets mit gerundeten Anstiegs- und Abfallflanken versehen wird. Von dem Ausgang des Bandpaßfilters und Transformators 24 gelangt das Pulspaket auf die Leitung 2 mit 50 &OHgr; Quellimpedanz. Zudem wird unabhängig von der Betätigung der Vorrichtung 29 von der Steuerschnittstelle 21 eine Gleichspannung zur Versorgung der Beleuchtungseinrichtung 4 über den Bandpaß/Transformator 24 an die Leitung 2 abgegeben.

Die Pulsleistung kann über eine entsprechende Anzeigemaske des Rechners 30 in 99 Schritten à 0,03 W zwischen 0,03 W und 3 W eingestellt werden. Der Regelbereich der Pulsdauer erstreckt sich von 3 ms bis 300 ms und kann über eine Maske des Rechners in 99 Schritten à 3 ms geregelt werden.

Der Hochfrequenzoszillator 22 ist bevorzugt als Quarzoszillator ausgebildet und ist dazu geeignet, eine Frequenz von 13,5 MHz zu erzeugen.

Das Grundgerät umfaßt des weiteren eine Rückkopplungsschleife 104, welche dazu dient, während einer Abgabe eines Hochfrequenzspannungspulspakets an die Leitung 2 mit 50 &OHgr; Impedanz die abgegebene Spannung und mittelbar hierdurch die an die Leitungsimpedanz abgegebene Leistung zu messen und den Meßwert über die Steuerschnittstelle 21 sowie die E/A-Schnittstelle 25 an den Rechner 30 weiterzuleiten. Bei Abweichen der an Leitung 2 gemessenen Pulsleistung von der vorgegebenen Soll-Leistung wird von dem Rechner ein visuelles und/oder akustisches Signal erzeugt, um den Behandelnden von der Abweichung zu unterrichten. Durch diese Rückkopplungsschleife 104 kann insbesondere ein Kurzschluß oder Kabelbruch im Grundgerät bzw. der Leitung 2 schnell und problemlos erkannt werden. Zudem kann hierdurch ein Defekt im in Resonanz betriebenen Transformator 13 des Griffels 1 ebenso erkannt werden wie eine fehlende Belastungsimpedanz an der Nadel 3.

Das Grundgerät 20 umfaßt des weiteren eine Funktionskontrollanzeige 27 mit einzelnen Funktionsfeldern 28, welche anzeigen, ob eine Netzverbindung besteht, das Gerät einsetzbar ist, ein Fehler wie z. B. eine zu geringe abgegebene Leistung vorliegt, der Griffel an der Leitung 2 angeschlossen ist, oder gerade ein Puls abgegeben wird.

Der Rechner 30 dient wie oben beschrieben dazu, Daten bezüglich der gewünschten Pulsdauer und/oder Pulsleistung aufzunehmen oder zu bestimmen und diese an das Grundgerät 20 weiterzuleiten und dazu, die abgegebene Pulsleistung, die durch Messung in der Rückkopplungsschleife 104 ermittelt und an den Rechner geleitet wird, mit der vorgegebenen Leistung zu vergleichen. Der Rechner 30 umfaßt alternativ eine (graphische) Nutzeroberfläche, mit Hilfe derer auf eine Datenbank mit Daten der zu behandelnden Personen und/oder Hautpartien zurückgegriffen werden kann, wodurch die gewünschte Pulsdauer und/oder Pulsleistung in Abhängigkeit von Daten aus dieser Datenbank ausgewählt oder bestimmt wird. In der Datenbank werden typischerweise Referenzwerte für bestimmte Behandlungsarten und/oder Hautpartien hinterlegt, es können darin aber auch Daten vorhergehender Behandlungen einzelner Personen gespeichert sein, wodurch eine durchgängige und transparente Behandlung mit wiederholbarem Erfolg gewährleistet wird.

Experimente an Versuchspersonen haben gezeigt, daß die beschriebene Epiliervorrichtung sich außer zur Haarentfernung auch zur Behandlung von oberflächlichen Hautdefekten, wie Akne, Milien, Fibromata, roten Äderchen, Rosacea oder Narben eignet. Insbesondere lassen sich kosmetische Behandlungen der Haut durchführen.

1
Epilator Griffel
2
Leitung
3
Nadel
4
Beleuchtungseinrichtung
5
LEDs
6
Farbfilter
7
Lichtleiter
8
Tiefpaßfilter
9
Stromquelle der Beleuchtungseinrichtung
10
Hochpaßfilter
11
Gleichrichter
12
Wechselspannungskopplung
13
Transformator
20
Epilator Grundgerät
21
Steuerschnittstelle
22
HF Oszillator
23
Spannungsgesteuerter Verstärker
24
pass. Bandfilter & Transformator
25
E/A-Schnittstelle
26
Optokoppler
27
Funktionskontrollanzeige
28
Anzeigelemente
29
Betätigungsvorrichtung
30
Rechner
40
Netzteil
104
Rückkopplungsschleife


Anspruch[de]
Epilationsvorrichtung, welche umfaßt

ein Grundgerät (20),

einen Griffel (1), der eine Nadel (3) aufweist,

mindestens eine elektrische Leitung (2), die das Grundgerät mit dem Griffel verbindet, und die ein erstes elektrisches Signal an die Nadel überträgt, wobei

die Nadel eingerichtet ist, das elektrische Signal an eine zu behandelnde Hautstelle zu leiten und daran abzugeben, gekennzeichnet durch

eine Beleuchtungseinrichtung (4), die an dem Griffel angebracht und dazu eingerichtet ist, die Umgebung der zu behandelnden Stelle zu beleuchten, wobei

die Beleuchtungseinrichtung derart mit Hilfe des elektrischen Signals gesteuert wird, daß Informationen über das elektrische Signal von der Beleuchtungseinrichtung übermittelt werden.
Epilationsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei das elektrische Signal ein Hochfrequenzspannungspulspaket umfaßt. Epilationsvorrichtung nach Anspruch 2, wobei die Informationen über das elektrische Signal die Pulslänge des Hochfrequenzspannungspulspakets umfassen. Epilationsvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, wobei die Informationen über das elektrische Signal umfassen, ob das elektrische Signal von der Nadel abgegeben wurde. Epilationsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Beleuchtungseinrichtung symmetrisch um die Nadel angeordnet ist. Epilationsvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, wobei die Leitung (2) ein zusätzliches von dem Grundgerät (20) erzeugtes elektrisches Signal in Form einer Gleichspannung zum Betrieb der Beleuchtungseinrichtung (4) an den Griffel (1) überträgt. Epilationsvorrichtung nach Anspruch 6, wobei

die Beleuchtungseinrichtung (4) über eine Stromquelle (9) an die Leitung (2) gekoppelt ist,

wobei die Stromquelle dazu eingerichtet ist, mit Hilfe der Gleichspannung einen Gleichstrom zur Versorgung der Beleuchtungseinrichtung zu erzeugen, dessen Stärke von der Gleichspannung abhängig ist.
Epilationsvorrichtung nach Anspruch 7, wobei ein Gleichrichter (11) dazu eingerichtet ist, aus dem von der Leitung (2) übertragenen Hochfrequenzspannungspulspaket einen Steuerimpulse zu erzeugen, der an die Stromquelle (9) der Beleuchtungseinrichtung (4) gegeben wird, so daß die von der Stromquelle an die Beleuchtungseinrichtung (4) abgegebene Stromstärke für eine Zeitdauer geändert wird, die von der Länge des Hochfrequenzspannungspulspakets abhängt, insbesondere proportional dazu ist. Epilationsvorrichtung nach Anspruch 7, wobei ein Gleichrichter (11) dazu eingerichtet ist, aus dem Hochfrequenzspannungspulspaket einen Steuerimpuls zu erzeugen, der an die Stromquelle (3) der Beleuchtungseinrichtung (4) gegeben wird, so daß die Farbe des von der Beleuchtungseinrichtung (4) abgegeben Lichtes für eine Zeitdauer geändert wird, die von der Länge des Hochfrequenzspannungspulspakets abhängt, insbesondere proportional dazu ist. Epilationsvorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, wobei die Zeitdauer der Länge des Hochfrequenzspannungspulspakets entspricht. Epilationsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Beleuchtungseinrichtung während der Abgabe des elektrischen Signals erlischt oder die Farbe wechselt. Epilationsvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 11, wobei

die Nadel (3) über einen in Resonanz betriebenen Transformator (13) an die Leitung (2) gekoppelt ist, wobei

der in Resonanz betriebene Transformator dazu eingerichtet ist, das Hochfrequenzspannungspulspaket auf Spannungen, insbesondere auf bis zu 250 V Spitze/Spitze, zu transformieren, so daß eine in etwa konstante Leistungsabgabe von der Nadel (3) an die zu behandelnde Hautstelle erfolgt.
Epilationsvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 12, wobei die Pulsleistung an der Nadel (3) zwischen 0,02 W und 2 W regelbar ist. Epilationsvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 13, wobei die Länge des Pulspakets zwischen 0,003 s und 0,3 s regelbar ist. Epilationsvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 14, wobei die Frequenz des Hochfrequenzpulspakets zwischen 1 MHz und 1 GHz, insbesondere zwischen 10 und 20 MHz oder etwa 13,5 MHz beträgt. Epilationsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, wobei die Beleuchtungseinrichtung (4) mindestens eine LED (5) umfaßt. Epilationsvorrichtung nach Anspruch 16, wobei die Beleuchtungseinrichtung (4) des weiteren einen Lichtleiter (7) zum Sammeln des von der mindestens einen LED (5) abgegebenen Lichtes und zum Leiten des Lichtes auf die Umgebung der von der Nadel (3) zu behandelnden Hautstelle umfaßt. Epilationsvorrichtung nach Anspruch 16 oder 17, wobei die Beleuchtungseinrichtung (4) des weiteren ein Farbfilter (6) zur Beeinflussung der Farbtemperatur des von der mindestens einen LED (5) abgegebenen Lichts umfaßt. Epilationsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, wobei das Grundgerät (20) ein portables Einsteck- oder Erweiterungsmodul eines Rechners (30) ist. Epilationsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, wobei das Grundgerät (20) eine selbständige Einheit ist, die an einen Rechner (30) zum Datenaustausch gekoppelt ist. Epilationsvorrichtung nach Anspruch 19 oder 20, wobei das Grundgerät (20) eine Steuerschnittstelle (21) umfaßt, welche eingerichtet ist, um zu gewährleisten, daß eine variable Gleichspannung zum Betrieb der Beleuchtungseinrichtung (4) des Griffels (1) und, durch Triggerung, ein Hochfrequenzspannungspulspaket an die Leitung (2) abgegeben wird, und welche über eine Ein-/Ausgabe-Schnittstelle (25) an den Rechner (30) gekoppelt ist. Epilationsvorrichtung nach Anspruch 21, wobei der Rechner (30) Daten bezüglich der Pulsleistung und/oder der Pulsdauer und/oder der Gleichspannung an die Steuerschnittstelle (21) liefert. Epilationsvorrichtung nach Anspruch 21 oder 22, wobei

das Grundgerät (20) eine Rückkopplungsschleife (104) umfaßt, wobei

die Rückkopplungsschleife eingerichtet ist, die an die Leitung (2) abgegebene Pulsleistung durch Messen der abgegebenen Spannung zu bestimmen und die so bestimmte Pulsleistung über die Steuerschnittstelle (21) an den Rechner (30) zu liefern, wobei

der Rechner eingerichtet ist, die bestimmte mit der vorgegebenen Leistung zu vergleichen und bei Abweichungen der beiden Leistungswerte voneinander zu bewirken, daß die im Grundgerät erzeugte Pulsleistung angepaßt und/oder ein Warnsignal abgegeben wird.
Epilationsvorrichtung nach Anspruch 21, 22 oder 23, wobei die Triggerung mit Hilfe eines von einer Betätigungsvorrichtung (29) erzeugten Signals, welches an die Steuerschnittstelle (21) geleitet wird, auslösbar ist. Epilationsvorrichtung nach Anspruch 24, wobei die Betätigungsvorrichtung (29) ein Pedal oder ein Druckknopf ist. Epilationsvorrichtung nach einem der Ansprüche 21 bis 25, wobei das Grundgerät (20) einen Hochfrequenzoszillator (22), einen spannungsgesteuerten Verstärker (23) sowie einen Filter und Transformator (24) umfaßt, die dazu eingerichtet sind, daß die Steuerschnittstelle (21) ein Spannungspulspaket einer vorgegebenen Länge erzeugt und an den Oszillator gibt, der Oszillator daraus ein Hochfrequenzspannungspulspaket einer auf den in Resonanz betriebenen Transformator (13) abgestimmten Frequenz erzeugt und an den Verstärker gibt, der Verstärker entsprechend einer von der Steuerschnittstelle gelieferten Steuerspannung das Hochfrequenzspannungspulspaket verstärkt und an den Filter und Transformator gibt, in dem das Hochfrequenzspannungspulspaket, mit der von der Steuerschnittstelle gelieferten Gleichspannung vereint und von diesem an die elektrische Leitung (2) ausgegeben wird. Epilationsvorrichtung nach einem der Ansprüche 19 bis 26, wobei das Grundgerät (20) eine Funktionskontrollanzeige (27) umfaßt, um wenigstens eine Funktion aus einer Gruppe, welche aus Netzversorgung, Einsatzbereitschaft, Abweichung zwischen abgegebener/vorgegebener Leistung, Verbindung zwischen Grundgerät und Griffel und Pulsabgabe besteht, in wenigstens einem Anzeigeelement (28) darzustellen. Epilationsvorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 27, wobei die Steuerschnittstelle des Grundgeräts (20) mit einer auf dem Rechner (30) befindlichen Datenbank mittels der Ein-/Ausgabe-Schnittstelle (25) verbunden ist, wobei die Datenbank Personen-bezogene Daten und/oder charakteristische Behandlungsparameter umfaßt. Verwendung der Epilationsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche zur kosmetischen Behandlung von unerwünschtem Gesichts- oder Körperhaar, Akne, Milien, Fibromata, roten Äderchen, Rosacea oder Narben.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
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