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Dokumentenidentifikation DE102006000448A1 12.04.2007
Titel Flüssigkeitspumpe mit einem Gehäuse
Anmelder Denso Corp., Kariya, Aichi, JP
Erfinder Nagata, Kiyoshi, Kariya, JP;
Sumiya, Shinji, Kariya, JP
Vertreter TBK-Patent, 80336 München
DE-Anmeldedatum 05.09.2006
DE-Aktenzeichen 102006000448
Offenlegungstag 12.04.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.04.2007
IPC-Hauptklasse F04D 13/06(2006.01)A, F, I, 20061213, B, H, DE
IPC-Nebenklasse F04D 5/00(2006.01)A, L, I, 20061213, B, H, DE   F04D 29/40(2006.01)A, L, I, 20061213, B, H, DE   
Zusammenfassung Eine Flüssigkeitspumpe (130) umfasst Spulen (42), die magnetische Pole bei dem Innenumfang des Statorkerns (30) erzeugen, wenn sie mit Elektrizität versorgt werden. Die magnetischen Pole werden umgeschaltet, indem die den Spulen (42) zugeführte Elektrizität gesteuert wird. Der Außenumfang des Rotors (50) definiert magnetische Pole, die in Bezug auf die Drehrichtung zueinander unterschiedlich sind. Der Außenumfang des Rotors (50) liegt dem Innenumfang des Statorkerns (30) gegenüber. Ein Pumpenabschnitt (12) weist ein Rotorelement (24) auf, das durch das Rotorelement (24) zum Pumpen von Kraftstoff gedreht wird. Ein Gehäuse (132) weist einen Pumpengehäuseabschnitt und einen Motorgehäuseabschnitt auf. Der Pumpengehäuseabschnitt umgibt den Außenumfang des Pumpenabschnitts (12). Der Motorgehäuseabschnitt definiert einen Aufnahmeabschnitt (135), der den Außenumfang des Statorkerns (30) umgibt. Der Motorgehäuseabschnitt ist radial nach innen in Bezug auf den Pumpengehäuseabschnitt eingebeult.

Beschreibung[de]
Technisches Gebiet

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Flüssigkeitspumpe, die ein Gehäuse aufweist.

Beispielsweise umfasst gemäß der US 2005/0074343 A1 (JP-A-2005-110478) eine Kraftstoffpumpe einen bürstenlosen Motor. Im Allgemeinen verursacht ein Motor (ein Bürstenmotor), der eine Bürste aufweist, einen Verlust, wie beispielsweise einen Gleitwiderstand zwischen einem Kommutator und einer Bürste, einen elektrischen Widerstand zwischen dem Kommutator und der Bürste und einen Flüssigkeitswiderstand, der in Rillen bzw. Nuten verursacht wird, über die der Kommutator in Segmente aufgeteilt ist. Im Gegensatz dazu kann ein bürstenloser Motor die vorstehend genannten Verluste, die bei dem Bürstenmotor entstehen, nicht verursachen. Folglich weist ein bürstenloser Motor eine höhere Motoreffektivität als ein Bürstenmotor auf, so dass eine Kraftstoffpumpe, die einen bürstenlosen Motor aufweist, bezüglich der Pumpeneffektivität verbessert ist. Hierbei ist die Pumpeneffektivität ein Verhältnis einer Arbeitsgröße, die durch die Kraftstoffpumpe erzeugt wird, in Bezug auf eine Elektrizität, die der Kraftstoffpumpe zugeführt wird. Die Arbeitsgröße, die durch die Kraftstoffpumpe erzeugt wird, kann berechnet werden, indem ein Kraftstoffausstoßdruck mit einer Kraftstoffausstoßmenge multipliziert wird.

Wenn die Arbeitsgröße konstant ist, kann, da die Effektivität der Kraftstoffpumpe zunimmt, ein Motorabschnitt verkleinert werden, so dass die Kraftstoffpumpe verkleinert werden kann. Eine Kraftstoffpumpe, die einen bürstenlosen Motor umfasst, kann bei einem kleinen Fahrzeug, wie beispielsweise einem Motorrad, angewendet werden.

Eine Kraftstoffpumpe, die einen Bürstenmotor umfasst, weist einen Statorkern auf, der radial außen zu einem Rotor angeordnet ist. Der Außenumfang des Statorkerns ist durch ein Gehäuse umgeben, das ein Lecken bzw. Auslaufen von Kraftstoff begrenzt. Das Gehäuse ist nicht erforderlich, um einen magnetischen Kreis in einem bürstenlosen Motor zu bilden. Gemäß der US 2005/0074343 A1 ist die Dicke des Gehäuses bei einem Abschnitt, der den Außenumfang des Statorkerns umgibt, groß. Dementsprechend ist bei diesem Aufbau der Außendurchmesser des Gehäuses, das den Statorkern umgibt, groß. Dementsprechend ist es schwierig, den Außendurchmesser der Kraftstoffpumpe zu verringern.

Darstellung der Erfindung Technische Aufgabe

In Anbetracht der vorstehend genannten und weiteren Schwierigkeiten ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Flüssigkeitspumpe zu erzeugen, die ein verkleinertes Gehäuse umfasst.

Technische Lösung

Gemäß einer Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung umfasst eine Flüssigkeitspumpe einen Statorkern, der einen Innenumfang aufweist. Die Flüssigkeitspumpe umfasst ferner eine Vielzahl von Spulen, die um den Statorkern gewickelt sind. Die Vielzahl von Spulen erzeugt umlaufend magnetische Pole in dem Innenumfang des Statorkerns, wenn sie mit Elektrizität versorgt werden. Die magnetischen Pole werden durch eine Steuerung der Elektrizität, die der Vielzahl von Spulen zugeführt wird, umgeschaltet. Die Flüssigkeitspumpe umfasst ferner einen Rotor, der um den Innenumfang drehbar ist. Der Rotor weist einen Außenumfang auf, der dem Innenumfang gegenüberliegt. Der Außenumfang definiert magnetische Pole, die in Bezug auf eine Drehrichtung des Rotors zueinander unterschiedlich sind. Die Flüssigkeitspumpe umfasst ferner einen Pumpenabschnitt, der ein Rotorelement aufweist. Der Rotor ist eingerichtet, das Rotorelement für ein Pumpen von Kraftstoff zu drehen.

Gemäß einer Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung umfasst die Flüssigkeitspumpe ferner ein Gehäuse, das einen Pumpengehäuseabschnitt und einen Motorgehäuseabschnitt aufweist. Der Pumpengehäuseabschnitt umgibt den Außenumfang des Pumpenabschnitts. Der Motorgehäuseabschnitt definiert einen Aufnahmeabschnitt, der einen Außenumfang des Statorkerns umgibt. Der Motorgehäuseabschnitt ist radial nach innen in Bezug auf den Pumpengehäuseabschnitt eingebeult. Der Motorgehäuseabschnitt kann einen Außendurchmesser aufweisen, der kleiner ist als ein Außendurchmesser des Pumpengehäuseabschnitts.

Alternativ hierzu umfasst gemäß einer weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung die Flüssigkeitspumpe ferner ein Gehäuse, das einen eine Vertiefung definierenden Innenumfang aufweist, der den Statorkern aufnimmt.

Alternativ hierzu umfasst gemäß einer weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung die Flüssigkeitspumpe ferner ein Gehäuse, das einen Pumpengehäuseabschnitt, einen Zwischengehäuseabschnitt und einen Motorgehäuseabschnitt umfasst. Der Pumpengehäuseabschnitt umgibt umlaufend den Außenumfang des Pumpenabschnitts. Der Motorgehäuseabschnitt umgibt umlaufend den Außenumfang des Statorkerns. Der Zwischengehäuseabschnitt ist axial zwischen dem Pumpengehäuseabschnitt und dem Motorgehäuseabschnitt zwischengebracht. Der Zwischengehäuseabschnitt weist einen Innendurchmesser auf, der kleiner ist als ein Innendurchmesser des Pumpengehäuseabschnitts. Der Innendurchmesser des Zwischengehäuseabschnitts ist kleiner als ein Innendurchmesser des Motorgehäuseabschnitts.

Vorteilhafte Wirkungen der Erfindung Kurze Beschreibung der Abbildungen der Zeichnungen

Die vorstehend genannten und weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der nachstehenden ausführlichen Beschreibung unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung besser ersichtlich. Es zeigen:

1 eine longitudinale Teilschnittdarstellung, die eine Kraftstoffpumpe gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel zeigt,

2 eine longitudinale Teilschnittdarstellung, die eine Kraftstoffpumpe gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel zeigt,

3 eine longitudinale Teilschnittdarstellung, die eine Kraftstoffpumpe gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel zeigt,

4 eine longitudinale Teilschnittdarstellung, die eine Kraftstoffpumpe gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel zeigt,

5 eine Schnittdarstellung, die entlang einer Linie V-V in 4 entnommen ist,

6 eine Schnittdarstellung, die ein Formwerkzeug zeigt, das Bauelemente der Kraftstoffpumpe aufnimmt, und

7 eine Querschnittsdarstellung, die eine Kraftstoffpumpe gemäß einem fünften Ausführungsbeispiel zeigt.

Bester Weg zur Ausführung der Erfindung Weg(e) zur Ausführung der Erfindung (Erstes Ausführungsbeispiel)

Wie es in 1 gezeigt ist, kann eine Kraftstoffpumpe 10 eine tankinterne Turbinenpumpe sein, die in einem Kraftstofftank eines Motorrads mit einer Kraftmaschinengröße von beispielsweise 150 cc bereitgestellt ist.

Die Kraftstoffpumpe 10 umfasst einen Pumpenabschnitt 12 und einen Motorabschnitt 13. Der Motorabschnitt 13 dreht den Pumpenabschnitt 12. Ein Gehäuse 14 wird durch ein Pressformen einer dünnen Metallplatte geformt, um eine zylindrische Form aufzuweisen. Die Dicke der dünnen Metallplatte kann etwa 0,5 mm sein. Das Gehäuse 14 nimmt zumindest teilweise den Pumpenabschnitt 12 und den Motorabschnitt 13 auf. Das Gehäuse 14, das aus der dünnen Platte geformt wird, weist einen Vorsprung 16 auf. Der Vorsprung 16 wird gebildet, indem der Umfang des Gehäuses 14 zwischen dem Pumpenabschnitt 12 und dem Motorabschnitt 13 radial nach innen eingebeult wird. Das Gehäuse 14 weist einen Innenumfang 14a auf, der Vertiefungen 18, 19 axial bei beiden Seiten definiert. Der Vorsprung 16 ist axial zwischen die Vertiefungen 18, 19 zwischengebracht.

Der Pumpenabschnitt 12 dient als eine Turbinenpumpe. Der Pumpenabschnitt 12 umfasst beispielsweise Pumpengehäuse 20, 22 und ein Flügelrad 24. Das Pumpengehäuse ist in die Vertiefung 18 des Gehäuses 14 pressgepasst und stößt axial gegen den Vorsprung 16 des Gehäuses 14 an. Somit ist das Pumpengehäuse 22 axial ausgerichtet. Das Pumpengehäuse 20 wird durch Bördeln eines Endes des Gehäuses 14 befestigt. Wenn das Pumpengehäuse durch Bördeln des einen Endes des Gehäuses 14 befestigt ist, wird an das Gehäuse 14 eine axiale Kraft durch eine Bördelvorrichtung angelegt, die bei dem Außenumfang des Vorsprungs 16 des Gehäuses 14 angebracht wird.

Die Pumpengehäuse 20, 22 nehmen das Flügelrad 24 als ein Rotorelement drehbar auf. Die Pumpengehäuse 20, 22 und das Flügelrad 24 definieren Pumpendurchgänge 200 zwischen sich. Die Pumpendurchgänge 200 weisen im Wesentlichen eine C-Form auf. Kraftstoff wird durch eine nicht gezeigte Einlassöffnung, die bei dem Pumpengehäuse 20 bereitgestellt ist, eingesogen und durch die Pumpendurchgänge 200 mittels einer Drehung des Flügelrads 24 unter Druck gesetzt, wodurch er dem Motorabschnitt 13 mittels Druck zugeführt wird. Der dem Motorabschnitt 13 mittels Druck zugeführte Kraftstoff wird einer Kraftmaschine über eine Auslassöffnung 204 zugeführt, nachdem er durch einen Kraftstoffdurchgang 202 hindurchgeht. Der Kraftstoffdurchgang 202 ist zwischen dem Statorkern 30 und dem Rotor 50 definiert.

Der Motorabschnitt 13 ist ein bürstenloser Motor, der den Statorkern 30, Spulenkörper 40, Spulen 42 und den Rotor 50 umfasst. Der Statorkern 30, die Spulenkörper 40 und die Spulen 42 sind in der Vertiefung 19 des Gehäuses 14 untergebracht. Der Statorkern 30 wird durch Bördeln von axial geschichteten magnetischen Stahlplatten miteinander gebildet. Der Statorkern 30 ist mit sechs Zähnen versehen, die zu der Mitte des Motorabschnitts 13 herausragen. Die sechs Zähne sind umfänglich in im Wesentlichen regelmäßigen Intervallen angeordnet. Jede der Spulen 42 ist um jeden der Spulenkörper 40 jedes der Zähne 32 gewickelt.

Jede der Spulen 42 ist elektrisch mit einem jeweiligen Anschluss 44 verbunden. Eine Zufuhr von Elektrizität zu jeder der Spulen 42 wird entsprechend einer Drehposition des Rotors 50 gesteuert. Eine Endabdeckung 46 wird aus elektrisch isolierendem Harz integral geformt, wenn der Statorkern 30 und die Spulen 42 aus dem elektrisch isolierendem Harz geformt werden. Die Endabdeckung 46 weist einen Außenumfang 47 auf, der in ein Ende 15 des Gehäuses 14 pressgepasst wird. In 1 ist die Wicklung jeder der Spulen 42 nicht gezeigt.

Der Rotor 50 umfasst eine Welle 52, einen Drehkern 54 und einen Dauermagneten 56. Der Rotor 50 ist um den Innenumfang des Statorkerns 30 drehbar. Die Welle 52 wird durch Lager 26 bei beiden Enden drehbar gehalten. Der Dauermagnet 56 ist ein Harzmagnet, der durch Mischen eines magnetischen Pulvers mit thermoplastischem Harz, wie beispielsweise Polyphenylsulfid (PPS), erzeugt wird. Der Dauermagnet 56 weist im Wesentlichen eine zylindrische Form auf. Der Dauermagnet 56 ist um den Außenumfang des Drehkerns 54 angeordnet. Der Dauermagnet 56 weist acht magnetische Pole 57 auf, die in Bezug auf die Drehrichtung angeordnet sind. Die acht magnetischen Pole 57 sind magnetisiert, um magnetische Pole hin zu dem Außenumfang des Dauermagneten 56 zu definieren. Der Außenumfang des Dauermagneten 56 liegt dem Innenumfang des Statorkerns 30 gegenüber. Die magnetischen Pole unterscheiden sich voneinander in Bezug auf die Drehrichtung.

Die Endabdeckung 46 weist die Auslassöffnung 204 auf, die ein Ventilelement 60, einen Anschlag 62 und eine Feder 64 beherbergt. Das Ventilelement 60 wird gegen eine Vorspannungskraft der Feder 64 angehoben, wenn ein Druck eines Kraftstoffs, der in dem Pumpenabschnitt 12 unter Druck gesetzt wird, größer oder gleich einem vorbestimmten Druck wird, so dass der Kraftstoff zu der Kraftmaschine durch die Auslassöffnung 204 ausgestoßen wird.

Gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel ist der Vorsprung 16 durch ein umfänglich nach innen gerichtetes Einbeulen des Gehäuses 14, das beispielsweise aus der dünnen Platte mit einer im Wesentlichen gleichförmigen Dicke aufgebaut ist, gebildet. Der Innenumfang 14a des Gehäuses 14 definiert den Vorsprung 16 und die Vertiefungen 18, 19. Bauelemente des Pumpenabschnitts 12 und des Motorabschnitts 13 sind in den Vertiefungen 18, 19 untergebracht, ohne die Dicke des Gehäuses 14 teilweise zu vergrößern. Somit werden die Außendurchmesser des Pumpenabschnitts 12 und des Motorabschnitts 13 verringert.

Gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel kann das Gehäuse in einfacher Weise derart geformt sein, dass der Abschnitt des Gehäuses zwischen dem Statorkern und dem Pumpenabschnitt radial und nach innen gerichtet eingebeult ist, beispielsweise durch ein Pressformen oder Senkformen einer dünnen Platte in Abhängigkeit von einem Material des Gehäuses. Folglich kann die Vertiefung radial in dem Innenumfang des Gehäuses zur Unterbringung des Statorkerns geformt werden.

(Zweites Ausführungsbeispiel)

Wie es in 2 gezeigt ist, umfasst gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel eine Kraftstoffpumpe 70 ein metallisches Gehäuse 72, das einen dicken Abschnitt 74 aufweist. Der dicke Abschnitt 74 ragt radial nach innen zwischen dem Pumpenabschnitt 12 und dem Motorabschnitt 13 in das metallische Gehäuse 72 hinein. Das Gehäuse 72 weist einen Innenumfang 72a auf, der dünner ist als der dicke Abschnitt 74. Der Innenumfang 72a definiert Vertiefungen 75, 76, die axial bei beiden Seiten des dicken Abschnitts 74, der als ein Vorsprung dient, angeordnet sind. Die Vertiefungen 75, 76 nehmen jeweils Bauelemente des Pumpenabschnitts 12 und des Motorabschnitts 13 auf. Der Innenumfang 72a des Gehäuses 72 definiert den dicken Abschnitt 74 und die Vertiefungen 75, 76. Der Innenumfang 72a wird durch eine maschinelle Bearbeitung beispielsweise nach einem Schmieden des Gehäuses 72 genau geformt. Folglich können die Mitte des Statorkerns 30, der in der Vertiefung 76 untergebracht wird, und die Mitte eines Rotors 80, der in dem Statorkern 30 untergebracht wird, genau ausgerichtet werden. Des Weiteren kann der Statorkern 30 axial genau ausgerichtet werden.

Das Pumpengehäuse 20 und die Endabdeckung 46 werden durch Bördeln beider axialer Enden des Gehäuses 72 befestigt. Der Statorkern 30 und das Pumpengehäuse 22 stoßen gegen die axialen Enden des dicken Abschnitts 74 an, so dass der Statorkern 30 und das Pumpengehäuse 22 axial ausgerichtet werden können.

Der Rotor 80 umfasst eine Welle 82 und einen Dauermagneten 84. Der Dauermagnet 84 wird direkt bei dem Außenumfang der Welle 82 eingepasst. Der Außenumfang der Achse 82 wird gerändelt. Der Dauermagnet 84 weist acht magnetische Pole 85 auf, die in Bezug auf die Drehrichtung angeordnet sind. Die acht magnetischen Pole 85 werden magnetisiert, um magnetische Pole hin zu dem Außenumfang des Rotors 80 zu definieren. Der Außenumfang des Rotors 80 liegt dem Innenumfang des Statorkerns 30 gegenüber. Die magnetischen Pole sind in Bezug auf die Drehrichtung des Rotors 80 zueinander unterschiedlich.

Gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel ragt der dicke Abschnitt 74 umfänglich zwischen dem Pumpenabschnitt 12 und dem Motorabschnitt 13 nach innen hinein, so dass der Innenumfang 72a des Gehäuses 72 die Vertiefungen 75, 76, die jeweils die Bauelemente des Pumpenabschnitts 12 und des Motorabschnitts 13 aufnehmen, definiert. Das Gehäuse 72 ist um die Vertiefungen 75, 76 herum dünn. Somit wird der Außendurchmesser der Kraftstoffpumpe 70 verringert.

Gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel definiert der dicke Abschnitt 74 die Vertiefungen 75, 76, so dass der Außenumfang des Gehäuses 72 keine Vertiefung definiert. Folglich kann der Außenumfang des Gehäuses 72 auf einfache Weise gleichförmig zum Schutz des Gehäuses 72 gegen Korrosion plattiert bzw. beschichtet werden.

(Drittes Ausführungsbeispiel)

Wie es in 3 gezeigt ist, umfasst gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel eine Kraftstoffpumpe 90 ein Außenumfangsgehäuse 94 und ein Innenumfangsgehäuse 96. Das Außenumfangsgehäuse 94 und das Innenumfangsgehäuse 96 werden durch Pressformen von dünnen Metallplatten geformt, um beispielsweise im Wesentlichen zylindrische Formen aufzuweisen. Das Innenumfangsgehäuse 96, das als ein Vorsprung dient, wird in den Innenumfang des Außenumfangsgehäuses 94 beispielsweise pressgepasst. Das Innenumfangsgehäuse 96 ist zwischen dem Pumpenabschnitt 12 und dem Motorabschnitt 13 angeordnet. Der Innenumfang 92a des Gehäuses 92 definiert Vertiefungen 98, 99 bei axial beiden Seiten des Innenumfangsgehäuses 96. Die Vertiefungen 98, 99 nehmen jeweils Bauelemente des Pumpenabschnitts 12 und des Motorabschnitts 13 auf. Das Pumpengehäuse 20 und der Statorkern 30 werden durch Bördeln bei axial beiden Enden des Außenumfangsgehäuses 94 befestigt. Das Pumpengehäuse 22 und der Statorkern 30 stoßen gegen die axialen Enden des Innenumfangsgehäuses 96 an, so dass das Pumpengehäuse 22 und der Statorkern 30 axial ausgerichtet werden können.

Der Rotor 100 ist aus einer Welle 102 und dem Dauermagneten 84 aufgebaut. Der Dauermagnet 84 ist direkt bei dem Außenumfang der Welle 102 eingepasst. Der Außenumfang der Welle 102 weist eine Rille bzw. Auskehlung auf.

Gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel wird das Innenumfangsgehäuse 96 in den Innenumfang des Außenumfangsgehäuses 94 beispielsweise pressgepasst. Das Innenumfangsgehäuse 96 ist zwischen dem Pumpenabschnitt 12 und dem Motorabschnitt 13 angeordnet, so dass die Vertiefungen 98, 99 definiert sind. Die Vertiefungen 98, 99 nehmen jeweils Bauelemente des Pumpenabschnitts 12 und des Motorabschnitts 13 auf. Das Gehäuse 94 ist um die Vertiefungen 98, 99 herum dünn. Somit kann der Außendurchmesser der Kraftstoffpumpe 90 verringert werden.

Gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel kann die Vertiefung 99 auf einfache Weise geformt werden, um den Statorkern 30 in einem einfachen Aufbau unterzubringen, bei dem das Innenumfangsgehäuse 96 in den Innenumfang des Außenumfangsgehäuses 94 pressgepasst ist, ohne die Dicke des Außenumfangsgehäuses 94 zu vergrößern. Das Innenumfangsgehäuse 96 kann bei dem Innenumfang des Außenumfangsgehäuses 94 geschweißt und befestigt werden.

Gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel wird das Innenumfangsgehäuse 96 in den Innenumfang des zylindrischen Außenumfangsgehäuses 94 pressgepasst, so dass die Vertiefungen 98, 99 definiert sind. Der Außenumfang des Außenumfangsgehäuses 94 muss keine Vertiefung definieren. Folglich kann der Außenumfang des Außenumfangsgehäuses 94 in einfacher Weise gleichförmig plattiert bzw. beschichtet werden, um das Außenumfangsgehäuse 94 gegen Korrosion zu schützen.

(Viertes Ausführungsbeispiel)

Wie es in 4 gezeigt ist, weist die Endabdeckung 46 ein Lagerloch 112 auf, das direkt ein axiales Ende der Welle 82 in einer Kraftstoffpumpe 110 hält. Das Lagerloch 112 ist teilweise mit einem Kraftstoffdurchgang verbunden, durch den Kraftstoff von dem Motorabschnitt 13 zu der Auslassöffnung 204 eingebracht wird. Die Endabdeckung 46 weist einen Außenumfang 114 auf, der in Kontakt mit dem Innenumfang 72a des Gehäuses 72 kommt. Das axiale Ende des Gehäuses 72 wird auf die Endabdeckung 46 gebördelt, so dass der Innenumfang 72a des Gehäuses 72 und der Außenumfang 114 der Endabdeckung 46 eine Kraftstoffdichtung zwischen sich definieren. Kraftstoff kann von der Seite des Innenumfangs des Statorkerns 30 zu der Seite des Außenumfangs des Statorkerns 30 austreten bzw. lecken. Die Kraftstoffdichtung vermeidet, dass Kraftstoff weiter zu der Außenseite der Kraftstoffpumpe 110 austritt. Somit kann ein Druck des Kraftstoffs, der in der Kraftstoffpumpe vergrößert wird, aufrechterhalten werden.

Der Statorkern 30 weist ein axiales Ende 34 bei der Seite des Pumpenabschnitts 12 auf. Das axiale Ende 34 weist ein Außenumfangsende 35 bei der Seite des Außenumfangs des Spulenkörpers 40 auf. Der Umfang des Außenumfangsendes 35 ist vollständig von einem elektrisch isolierenden Harz freigelegt, das um den Statorkern 30 und die Spulen 42 angefüllt ist und geformt ist, um die Endabdeckung 46 zu sein. Das Außenumfangsende 35 stößt gegen ein axiales Ende 76a der Vertiefung 76 an, indem das Gehäuse 72 auf die Endabdeckung 46 gebördelt wird. Somit kann der Statorkern 30 auf einfache Weise in Bezug auf das Gehäuse 72 axial ausgerichtet werden.

Der Außenumfang des Statorkerns 30 und der Innenumfang 72a des Gehäuses 72 definieren zwischen sich eine Kraftstoffdichtung. Der Außenumfang 114 der Endabdeckung 46 und der Innenumfang 72a des Gehäuses 72 definieren zwischen sich eine Kraftstoffdichtung. Die Kraftstoffdichtungen und der Abschnitt des Außenumfangsende 35 des Statorkerns 30, der gegen das eine axiale Ende 76a der Vertiefung 76anstößt, definieren einen Raum 208 zwischen sich bei der Seite des Außenumfangs des Statorkerns 30.

Wie es in 5 gezeigt ist, definiert der Außenumfang jedes der Zähne 32 des Statorkerns 30 eine Rille bzw. Nut 36, die sich axial erstreckt. Das elektrisch isolierende Harz, das geformt wird, um die Endabdeckung 46 zu sein, wird in die Nut 36 angefüllt.

Wie es in 4 gezeigt ist, weist ein abgeschrägtes Begrenzungselement 120 eine ringförmige Form auf. Das abgeschrägte Begrenzungselement 120 definiert ein Durchgangsloch bei einer zugehörigen Mitte. Das abgeschrägte Begrenzungselement 120 ist in Kontakt mit dem Ende des Spulenkörpers 40 bei der entgegengesetzten Seite des Pumpenabschnitts 12. Das abgeschrägte Begrenzungselement 120 weist Einpasslöcher auf, in die Anschlüsse 44 eingepasst werden.

Wie es in 6 gezeigt ist, wird ein Formwerkzeug bzw. eine Form 300 zum Formen der Endabdeckung 46 des elektrisch isolierenden Harzes verwendet, das um den Statorkern 30 und die Spulen 42 herum angefüllt wird. Die Form 300 umfasst eine Außenform 302 und eine Innenform 304. Der Statorkern 30, der die Spulenkörper 40 aufweist, ist zwischen der Außenform 302 und der Innenform 304 angeordnet. Jede der Spulen 42 ist um jeden der Spulenkörper 40 gewickelt. Die Seite der Innenform 304, die dem Statorkern 30 gegenüberliegt, weist Vorsprünge 306 auf. Die Zähne 32, die umfänglich benachbart zueinander sind, definieren zwischen sich einen Freiraum. Jeder der Vorsprünge 306 ist in Eingriff mit dem Freiraum zwischen den Zähnen 32 von dem radial innen liegenden Umfang der Innenform 304, wodurch die Zähne 32 umfänglich ausgerichtet werden. Das Außenumfangsende 35 (4) des Statorkerns 30 bei der Seite des Pumpenabschnitts 12 ist in Kontakt mit einem Bodenabschnitt der Form 300 bei der Seite des Außenumfangs des Spulenkörpers 40. Das abgeschrägte Begrenzungselement 120 ist in Kontakt mit dem Ende des Spulenkörpers 40. Die Anschlüsse 44 sind in die Einpasslöcher des abgeschrägten Begrenzungselements 120 eingepasst.

Somit wird das elektrisch isolierende Harz von der Seite des abgeschrägten Begrenzungselements 120 in die Form 300 bei einer Bedingung, bei der eingefügte Bauelemente in der Form 300 angeordnet sind, angefüllt, so dass die Endabdeckung 46 eingeformt wird. Die eingeformten Bauelemente umfassen den Statorkern 30, den Spulenkörper 40, die Spulen 42, die Anschlüsse 44, das abgeschrägte Begrenzungselement 120 und dergleichen. Bei diesem Zustand ist das Außenumfangsende des Statorkerns 30 bei der Seite des Pumpenabschnitts 12 in Kontakt mit dem Bodenabschnitt der Form 300. Folglich können die eingefügten Bauelemente in einfacher Weise in Bezug auf die Form 300 ausgerichtet werden. Zusätzlich kann eine axiale Fehlausrichtung des Statorkerns 30 in Bezug auf die Form 300 begrenzt werden, auch wenn an den Statorkern 30 ein Formungsdruck axial von dem abgeschrägten Begrenzungselement 120 angelegt wird.

Das elektrisch isolierende Harz, das in die Form 300 angefüllt wird, wird ebenso in die Rille bzw. Nut 36, die in dem Außenumfang jedes der Zähne 32 definiert ist, gefüllt. Somit wird jeder der Zähne 32 auf die Innenform 304 durch den Formungsdruck gepresst. Dementsprechend wird der Innenumfang jedes der Zähne 32 bei der Seite des Rotors 80 umfänglich entlang dem Außenumfang der Innenform 304 ausgerichtet. Folglich kann die Lücke, die zwischen dem Statorkern 30 und dem Dauermagneten 84 nach dem Formen der Endabdeckung 46 definiert ist, in Bezug auf die Drehrichtung gleichförmig gemacht werden.

Das elektrisch isolierende Harzmaterial, das in jede Rille bzw. Nut 36 gefüllt wird, und das elektrisch isolierende Harzmaterial, das zwischen die Zähne 32 gefüllt wird, können als ein Grat nach dem Formen der Endabdeckung 46 abgetrennt werden. Auch wenn der Grat bei der Außenumfangsseite des Statorkerns 30 abgetrennt wird, bleibt der abgetrennte Grat in dem Raum 208 (8), der um den Außenumfang des Statorkerns 30 herum definiert ist, zurück. Folglich kann verhindert werden, dass der Grat bei einem gleitenden Element der Kraftstoffpumpe 110 stecken bleibt, so dass der Druck der Kraftstoffpumpe 110 aufrechterhalten werden kann.

Das Spritzformen wird unter der Bedingung ausgeführt, dass die Anschlüsse in die Einpasslöcher des abgeschrägten Begrenzungselement 120 eingepasst sind, so dass verhindert werden kann, dass die Anschlüsse 44 durch den Formungsdruck geneigt werden, wodurch verhindert wird, dass sie eine Störung mit Umfangsbauelementen der Anschlüsse 44 verursachen.

Gemäß dem vierten Ausführungsbeispiel werden die Anschlüsse und der Statorkern mittels eines elektrisch isolierenden Harzmaterials eingeformt, so dass die Spulen gegen Kraftstoff isoliert werden können. Somit kann die Spule gegen Korrosion geschützt werden.

Gemäß dem vierten Ausführungsbeispiel ist das Außenumfangsende des einen axialen Endes des Statorkerns zumindest teilweise von dem elektrisch isolierenden Harzmaterial freigelegt. Das Außenumfangsende des Statorkerns stößt gegen das axiale Ende der Vertiefung an. Folglich kann der Statorkern auf einfache Weise in Bezug auf das Gehäuse axial ausgerichtet werden, wenn der Statorkern, der mit dem elektrisch isolierenden Harz angefüllt ist, in das Gehäuse eingebaut wird.

In den vorstehend beschriebenen ersten bis vierten Ausführungsbeispielen nimmt die Vertiefung, die durch den Innenumfang des metallischen Gehäuses definiert wird, den Statorkern 30 auf, so dass die Dicke des Gehäuses, das den Außenumfang des Statorkerns 30 umgibt, verringert werden kann, wobei der Außendurchmesser des bürstenlosen Motors verringert werden kann. Dementsprechend kann die Kraftstoffpumpe, die durch eine Verwendung des bürstenlosen Motors, der eine hervorragende Motoreffektivität aufweist, verkleinert ist, weiter in der Größe verringert werden. Folglich kann die Kraftstoffpumpe in einem Kraftstofftank, beispielsweise auch in einem kleinen Kraftstofftank für ein Motorrad, bereitgestellt werden. Des Weiteren kann, auch wenn ein Kraftstofftank für ein Motorrad eine Sattelform aufweist, die Kraftstoffpumpe bei einem begrenzten Raum in dem Kraftstofftank bereitgestellt werden.

Gemäß den zweiten bis vierten Ausführungsbeispielen kann die Vertiefung in dem Innenumfang des Gehäuses zur Unterbringung des Statorkerns definiert werden, ohne den Außenumfang des Gehäuses einzubeulen. Folglich kann, wenn eine Behandlung, wie beispielsweise ein Plattieren bzw. Beschichten, bei dem Außenumfang des Gehäuses angewendet wird, die Behandlung auf einfache Weise und gleichförmig angewendet werden.

In den ersten bis vierten Ausführungsbeispielen umfasst das Gehäuse einen Pumpengehäuseabschnitt, einen Zwischengehäuseabschnitt und einen Motorgehäuseabschnitt. Der Pumpengehäuseabschnitt umgibt umfänglich den Außenumfang des Pumpenabschnitts 12. Der Motorgehäuseabschnitt umgibt umfänglich den Außenumfang des Statorkerns 30. Der Zwischengehäuseabschnitt ist axial zwischen dem Pumpengehäuseabschnitt und dem Motorgehäuseabschnitt zwischengebracht. Der Zwischengehäuseabschnitt kann durch den Vorsprung 16 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel, den dicken Abschnitt 74 gemäß den zweiten und vierten Ausführungsbeispielen oder das Innenumfangsgehäuse 96 gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel definiert werden. Der Zwischengehäuseabschnitt weist einen Innendurchmesser aus, der kleiner ist als der Innendurchmesser des Pumpengehäuseabschnitts. Der Zwischengehäuseabschnitt weist einen Innendurchmesser aus, der kleiner ist als der Innendurchmesser des Motorgehäuseabschnitts.

(Fünftes Ausführungsbeispiel)

Wie es in 7 gezeigt ist, wird bei einer Kraftstoffpumpe 130 gemäß dem fünften Ausführungsbeispiel ein Gehäuse 132 durch Pressformen einer dünnen Metallplatte geformt, um im Wesentlichen eine zylindrische Form aufzuweisen. Das Gehäuse 132 weist einen Aufnahmeabschnitt 134 auf, der Bauelemente des Pumpenabschnitts 12 aufnimmt. Das Gehäuse 132 weist einen Aufnahmeabschnitt 135 auf, der radial nach innen in Bezug auf den Aufnahmeabschnitt 134 eingebeult ist. Der Aufnahmeabschnitt 135 nimmt Bauelemente des Motorabschnitts 13 auf, was den Statorkern 30 umfasst. Das heißt, der Außendurchmesser des Aufnahmeabschnitts 135 ist kleiner als der Außendurchmesser des Aufnahmeabschnitts 134. Der Aufnahmeabschnitt 134 und der Aufnahmeabschnitt 135 definieren zwischen sich eine Stufe. In der Stufe 136 unterscheiden sich die Außendurchmesser der Aufnahmeabschnitte 134, 135 voneinander.

Das Gehäuse 132 weist ein Ende 138 bei der entgegengesetzten Seite des Pumpenabschnitts 12 auf. Das Ende 138 ist bei einem Außenumfang 140 der Endabdeckung 46 pressgepasst. Das Ende 138 stößt axial gegen eine Stufe 142, die durch den Außenumfang 140 definiert wird, an, so dass die Endabdeckung 46, der Statorkern 30 und das Gehäuse 132 axial ausgerichtet sind.

Das Pumpengehäuse 22 wird in den Aufnahmeabschnitt 134 des Gehäuses 132 pressgepasst, wodurch es axial gegen die Stufe 136 des Gehäuses 132 anstößt.

Gemäß dem fünften Ausführungsbeispiel ist der Aufnahmeabschnitt 135, der die Bauelemente des Motorabschnitts 13 aufnimmt, radial nach innen in Bezug auf den Aufnahmeabschnitt 134, der die Bauelemente des Pumpenabschnitts 12 aufnimmt, eingebeult. Folglich kann der Aufnahmeabschnitt 135, der den Statorkern 30 aufnimmt, auf einfache Weise geformt werden, ohne die Dicke des Gehäuses 132 zu vergrößern. Zusätzlich wird der Außendurchmesser des Motorabschnitts 13 verringert. Somit wird der Außendurchmesser des Motorabschnitts 13 verringert. Folglich kann die Kraftstoffpumpe in einem Kraftstofftank bereitgestellt werden, auch wenn der Kraftstofftank, beispielsweise in einem Motorrad, klein ist.

Der Außenumfang des Gehäuses 132 definiert lediglich die Stufe 136, bei der sich der Außendurchmesser des Gehäuses 132 ändert. Folglich kann der Außenumfang des Gehäuses 132 auf einfache Weise zum Schutz des Gehäuses 132 gegen Korrosion beschichtet werden.

(Weiteres Ausführungsbeispiel)

In den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen ist der Pumpenabschnitt 12 aus der Turbinenpumpe aufgebaut, die das Flügelrad 24 umfasst. Alternativ hierzu kann der Pumpenabschnitt aus einer Pumpe aufgebaut sein, die einen anderen Aufbau aufweist, wie beispielsweise eine Zahnradpumpe.

In den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen sind das Gehäuse 14, 72, das Außenumfangsgehäuse 94, das Innenumfangsgehäuse 96 und das Gehäuse 132 aus Metall geformt. Alternativ hierzu können die Gehäuse aus einem Material geformt sein, das unterschiedlich zu Metall ist, wie beispielsweise ein Harz.

Gemäß dem vierten Ausführungsbeispiel ist der gesamte Umfang des Außenumfangsendes 35 des axialen Endes 34 des Statorkerns 30 bei der Seite des Pumpenabschnitts 12 von dem elektrisch isolierenden Harz freigelegt. Alternativ hierzu kann der Umfang des Außenumfangsendes 35 teilweise von dem elektrisch isolierenden Harz freigelegt sein, indem das Außenumfangsende 35 gegen die Form teilweise anstößt und das elektrisch isolierende Harz angefüllt wird.

Die vorstehend beschriebenen Aufbauten der Ausführungsbeispiele können in geeigneter Weise kombiniert werden. Beispielsweise kann der Aufbau des Gehäuses 132 gemäß dem fünften Ausführungsbeispiel mit den Gehäusen 72, 94, 96 gemäß den vorstehend beschriebenen zweiten bis vierten Ausführungsbeispielen in Abhängigkeit von einem Entwurf des Statorkerns und des Pumpenabschnitts kombiniert werden. Der Außendurchmesser der Kraftstoffpumpe kann in effektiver Weise verringert werden, indem die vorstehend beschriebenen Aufbauten angewendet und kombiniert werden.

Gemäß den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen werden die Aufbauten der Gehäuse bei Kraftstoffpumpen angewendet. Die Aufbauten der Gehäuse sind jedoch nicht auf die Anwendung der Kraftstoffpumpen begrenzt. Die Aufbauten der Gehäuse können bei beliebigen anderen Flüssigkeitspumpen angewendet werden.

Es ist anzumerken, dass, obwohl hier die Verarbeitungen gemäß den Ausführungsbeispielen beschrieben worden sind, da sie eine spezifische Abfolge von Schritten umfassen, es beabsichtigt ist, dass weitere alternative Ausführungsbeispiele, die verschiedene andere Abfolgen dieser Schritte und/oder zusätzliche Schritte, die hier nicht offenbart sind, umfassen, innerhalb der Schritte der vorliegenden Erfindung liegen.

Verschiedene Modifikationen und Änderungen können in verschiedenerlei Weise bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen ausgeführt werden, ohne die vorliegende Erfindung zu verlassen.

Eine Flüssigkeitspumpe (130) umfasst Spulen (42), die magnetische Pole bei dem Innenumfang des Statorkerns (30) erzeugen, wenn sie mit Elektrizität versorgt werden. Die magnetischen Pole werden umgeschaltet, indem die den Spulen (42) zugeführte Elektrizität gesteuert wird. Der Außenumfang des Rotors (50) definiert magnetische Pole, die in Bezug auf die Drehrichtung zueinander unterschiedlich sind. Der Außenumfang des Rotors (50) liegt dem Innenumfang des Statorkerns (30) gegenüber. Ein Pumpenabschnitt (12) weist ein Rotorelement (24) auf, das durch das Rotorelement (24) zum Pumpen von Kraftstoff gedreht wird. Ein Gehäuse (132) weist einen Pumpengehäuseabschnitt und einen Motorgehäuseabschnitt auf. Der Pumpengehäuseabschnitt umgibt den Außenumfang des Pumpenabschnitts (12). Der Motorgehäuseabschnitt definiert einen Aufnahmeabschnitt (135), der den Außenumfang des Statorkerns (30) umgibt. Der Motorgehäuseabschnitt ist radial nach innen in Bezug auf den Pumpengehäuseabschnitt eingebeult.

  • Gewerbliche Anwendbarkeit
  • Freier Text des Sequenzprotokolls


Anspruch[de]
Flüssigkeitspumpe (130) mit:

einem Statorkern (30), der einen Innenumfang aufweist,

einer Vielzahl von Spulen (42), die um den Statorkern (30) gewickelt sind,

wobei die Vielzahl von Spulen (42) umfänglich magnetische Pole bei dem Innenumfang des Statorkerns (30) erzeugt, wenn sie mit Elektrizität versorgt werden, wobei die magnetischen Pole umgeschaltet werden, indem die der Vielzahl von Spulen (42) zugeführte Elektrizität gesteuert wird,

einem Rotor (50), der um den Innenumfang herum drehbar ist, wobei der Rotor (50) einen Außenumfang aufweist, der dem Innenumfang gegenüberliegt,

wobei der Außenumfang magnetische Pole definiert, die zueinander in Bezug auf eine Drehrichtung des Rotors (50) unterschiedlich sind,

einem Pumpenabschnitt (12), der ein Rotorelement (24) aufweist, wobei der Rotor (50) eingerichtet ist, das Rotorelement (24) für ein Pumpen von Kraftstoff zu drehen, und

einem Gehäuse (132), das einen Pumpengehäuseabschnitt und einen Motorgehäuseabschnitt aufweist,

wobei der Pumpengehäuseabschnitt einen Außenumfang des Pumpenabschnitts (12) umgibt,

der Motorgehäuseabschnitt einen Aufnahmeabschnitt (135) definiert, der einen Außenumfang des Statorkerns (30) umgibt, und

der Motorgehäuseabschnitt radial nach innen in Bezug auf den Pumpengehäuseabschnitt eingebeult ist.
Flüssigkeitspumpe (130) nach Anspruch 1,

wobei der Statorkern (30) ein Ende bei einer axial entgegengesetzten Seite des Pumpenabschnitts (12) aufweist,

wobei die Flüssigkeitspumpe (130) umfasst:

ein Abdeckungselement (46), das das Ende des Statorkerns (30) abdeckt,

wobei das Gehäuse (132) ein Ende aufweist, das axial gegen das Abdeckungselement (46) anstößt.
Flüssigkeitspumpe (130) nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Gehäuse (132) aus Metall gebildet ist. Flüssigkeitspumpe (130) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei der Motorgehäuseabschnitt nach innen zu einem Außenumfang des Statorkerns (30) in Bezug auf den Pumpengehäuseabschnitt eingebeult ist. Flüssigkeitspumpe (10, 70, 90, 110) mit:

einem Statorkern (30), der einen Innenumfang aufweist,

einer Vielzahl von Spulen (42), die um den Statorkern (30) gewickelt sind,

wobei die Vielzahl von Spulen (42) umfänglich magnetische Pole bei dem Innenumfang des Statorkerns (30) erzeugt, wenn sie mit Elektrizität versorgt werden, wobei die magnetischen Pole umgeschaltet werden, indem die der Vielzahl von Spulen (42) zugeführte Elektrizität gesteuert wird,

einem Rotor (50, 80, 100), der um den Innenumfang herum drehbar ist, wobei der Rotor (50, 80, 100) einen Außenumfang aufweist, der dem Innenumfang gegenüberliegt, wobei der Außenumfang magnetische Pole definiert, die zueinander in Bezug auf eine Drehrichtung des Rotors (50, 80, 100) unterschiedlich sind,

einem Pumpenabschnitt (12), der ein Rotorelement (24) aufweist, wobei der Rotor (50, 80, 100) eingerichtet ist, das Rotorelement (24) für ein Pumpen von Kraftstoff zu drehen, und

einem Gehäuse (14, 72, 94, 96, 92), das einen Innenumfang aufweist, der eine Vertiefung (19, 76, 99) definiert, die den Statorkern (30) aufnimmt.
Flüssigkeitspumpe (10, 70, 90, 110) nach Anspruch 5,

wobei der Pumpenabschnitt (12) ein Pumpengehäuse (20, 22) umfasst, das das Rotorelement (24) aufnimmt,

der Innenumfang des Gehäuses (14, 72, 94, 96, 92) einen Vorsprung (16, 74, 96) definiert und

das Pumpengehäuse (20, 22) axial gegen den Vorsprung (16, 74, 96) anstößt.
Flüssigkeitspumpe (10, 70, 90, 110) nach Anspruch 5 oder 6, wobei das Gehäuses (14) aus einer dünnen Platte geformt ist und das Gehäuse (14) die Vertiefung (18, 19) definiert, indem es radial nach innen zwischen dem Statorkern (30) und dem Pumpenabschnitt (12) eingebeult ist. Flüssigkeitspumpe (90) nach Anspruch 5 oder 6, mit:

einem Innenumfangsgehäuse (96), das um einen Innenumfang des Gehäuses (94) herum bereitgestellt ist,

wobei die Vertiefung (98, 99) definiert ist, indem das Innenumfangsgehäuse (96) zwischen dem Statorkern (30) und dem Pumpenabschnitt (12) angeordnet wird.
Flüssigkeitspumpe (110) nach Anspruch 5 oder 6,

wobei das Gehäuses (72) einen dicken Abschnitt (74) aufweist, der radial nach innen in das Gehäuse (72) hineinragt, und

die Vertiefung (75, 76) definiert wird, indem der dicke Abschnitt (74) zwischen dem Statorkern (30) und dem Pumpenabschnitt (12) angeordnet wird.
Flüssigkeitspumpe (110) nach Anspruch 9, wobei das Gehäuse (72) aus einem Metall gebildet ist und die Vertiefung (75, 76) definiert wird, indem eine maschinelle Bearbeitung bei dem Innenumfang des Gehäuses (72), das den dicken Abschnitt (74) umfasst, angewendet wird. Flüssigkeitspumpe (10, 70, 90, 110) nach einem der Ansprüche 5 bis 10, mit:

einer Vielzahl von Anschlüssen (44), die elektrisch mit der Vielzahl von Spulen (42) verbunden sind,

wobei der Statorkern (30), die Vielzahl von Spulen (42) und die Vielzahl von Anschlüssen (44) mit einem elektrisch isolierenden Harzmaterial eingeformt sind,

die Vielzahl von Anschlüssen (44) teilweise zu einer Außenseite des elektrisch isolierenden Harzmaterials freigelegt ist und

der Statorkern (30) ein axiales Ende aufweist, das ein Außenumfangsende definiert, das zumindest teilweise von dem elektrisch isolierenden Harzmaterial freigelegt ist.
Flüssigkeitspumpe (10, 70, 90, 110) nach Anspruch 11,

wobei das Außenumfangsende vollständig von dem elektrisch isolierenden Harzmaterial freigelegt ist und

das Außenumfangsende gegen ein axiales Ende der Vertiefung (19, 76, 99) anstößt.
Flüssigkeitspumpe (110) nach Anspruch 11 oder 12,

wobei das eine axiale Ende des Statorkerns (30) bei einer Seite des Pumpenabschnitts (12) angeordnet ist,

das eine axiale Ende das Außenumfangsende (35) definiert, das zumindest teilweise von dem elektrisch isolierenden Harzmaterial freigelegt ist,

das elektrisch isolierende Harzmaterial ein Abdeckungselement (46) definiert,

das den Statorkern (30) bei einer axial entgegengesetzten Seite des Pumpenabschnitts (12) abdeckt,

das Abdeckungselement (46) einen Außenumfang aufweist, der eine Kraftstoffdichtung definiert, indem er in Kontakt mit einem Innenumfang des Gehäuses (72) ist,

der Außenumfang des Statorkerns (30), der Innenumfang des Gehäuses (72), der Außenumfang (114) des Abdeckungselements (46) und der Innenumfang (72a) des Gehäuses (72) einen Kontaktabschnitt definieren und

der Kontaktabschnitt und ein Abschnitt des Außenumfangsendes (35), der gegen das axiale Ende (76a) der Vertiefung (76) anstößt, einen Raum (208) definieren.
Flüssigkeitspumpe (10, 70, 90, 110) nach einem der Ansprüche 11 bis 13,

wobei der Statorkern (30) eine Vielzahl von Zähnen (32) umfasst, die voneinander getrennt sind,

die Vielzahl von Zähnen (32) umfänglich angeordnet ist,

die Vielzahl von Spulen (42) um die Vielzahl von Zähnen (32) gewickelt ist,

jeder der Vielzahl von Zähnen (32) einen Außenumfang aufweist, der eine Rille (36) definiert, die sich axial erstreckt, und

das elektrisch isolierende Harzmaterial in die Rille (36) angefüllt wird.
Flüssigkeitspumpe (10, 70, 90, 110) nach einem der Ansprüche 5 bis 14, wobei das Gehäuses (14, 72, 94, 96, 92, 132) aus einem Metall gebildet ist. Flüssigkeitspumpe (130) mit:

einem Statorkern (30), der einen Innenumfang aufweist,

einer Vielzahl von Spulen (42), die um den Statorkern (30) gewickelt sind,

wobei die Vielzahl von Spulen (42) umfänglich magnetische Pole bei dem Innenumfang des Statorkerns (30) erzeugt, wenn sie mit Elektrizität versorgt werden, wobei die magnetischen Pole umgeschaltet werden, indem die der Vielzahl von Spulen (42) zugeführte Elektrizität gesteuert wird,

einem Rotor (50), der um den Innenumfang herum drehbar ist, wobei der Rotor (50) einen Außenumfang aufweist, der dem Innenumfang gegenüberliegt,

wobei der Außenumfang magnetische Pole definiert, die zueinander in Bezug auf eine Drehrichtung des Rotors (50) unterschiedlich sind,

einem Pumpenabschnitt (12), der ein Rotorelement (24) aufweist, wobei der Rotor (50) eingerichtet ist, das Rotorelement (24) für ein Pumpen von Kraftstoff zu drehen, und

einem Gehäuse (132), das einen Pumpengehäuseabschnitt und einen Motorgehäuseabschnitt aufweist,

wobei der Pumpengehäuseabschnitt einen Außenumfang des Pumpenabschnitts (12) umgibt,

der Motorgehäuseabschnitt einen Außenumfang des Statorkerns (30) umgibt und

der Motorgehäuseabschnitt einen Außendurchmesser aufweist, der kleiner ist als ein Außendurchmesser des Pumpengehäuseabschnitts.
Flüssigkeitspumpe (10, 70, 90, 110) mit:

einem Statorkern (30), der einen Innenumfang aufweist,

einer Vielzahl von Spulen (42), die um den Statorkern (30) gewickelt sind,

wobei die Vielzahl von Spulen (42) umfänglich magnetische Pole bei dem Innenumfang des Statorkerns (30) erzeugt, wenn sie mit Elektrizität versorgt werden, wobei die magnetischen Pole umgeschaltet werden, indem die der Vielzahl von Spulen (42) zugeführte Elektrizität gesteuert wird,

einem Rotor (50, 80, 100), der um den Innenumfang herum drehbar ist, wobei der Rotor (50, 80, 100) einen Außenumfang aufweist, der dem Innenumfang gegenüberliegt, wobei der Außenumfang magnetische Pole definiert, die zueinander in Bezug auf eine Drehrichtung des Rotors (50, 80, 100) unterschiedlich sind,

einem Pumpenabschnitt (12), der ein Rotorelement (24) aufweist, wobei der Rotor (50, 80, 100) eingerichtet ist, das Rotorelement (24) für ein Pumpen von Kraftstoff zu drehen, und

einem Gehäuse (14, 72, 94, 96, 92), das einen Pumpengehäuseabschnitt, einen Zwischengehäuseabschnitt (16, 74, 96) und einen Motorgehäuseabschnitt umfasst,

wobei der Pumpengehäuseabschnitt einen Außenumfang des Pumpenabschnitts (12) umfänglich umgibt,

der Motorgehäuseabschnitt einen Außenumfang des Statorkerns (30) umfänglich umgibt,

der Zwischengehäuseabschnitt (16, 74, 96) axial zwischen dem Pumpengehäuseabschnitt und dem Motorgehäuseabschnitt zwischengebracht ist,

der Zwischengehäuseabschnitt (16, 74, 96) einen Innendurchmesser aufweist, der kleiner ist als ein Innendurchmesser des Pumpengehäuseabschnitts, und der Innendurchmesser des Zwischengehäuseabschnitts (16, 74, 96) kleiner ist als ein Innendurchmesser des Motorgehäuseabschnitts.






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