PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE102006009379A1 12.04.2007
Titel Haarbürste zur Tierhaarpflege und zur Massage
Anmelder Burrer, Susanne, Dipl.-Ing.(FH), 72108 Rottenburg, DE
Erfinder Burrer, Susanne, Dipl.-Ing.(FH), 72108 Rottenburg, DE
Vertreter Ott, E., Dipl.-Ing., Pat.-Anw., 72108 Rottenburg
DE-Anmeldedatum 01.03.2006
DE-Aktenzeichen 102006009379
Offenlegungstag 12.04.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.04.2007
IPC-Hauptklasse A01K 13/00(2006.01)A, F, I, 20060301, B, H, DE
Zusammenfassung Es wird eine Haarbürste zur Tierhaarpflege und zur Massage vorgeschlagen, die einen Saugkopf (4) mit Absaugöffnungen (6) hat, von welchem ein an einen Staubsauger anschließbarer, als Saugrohr ausgebildeter Handgriff (1) absteht.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Haarbürste zur Tierhaarpflege und zur Massage gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1.

Zur Pflege des Fells von Tieren werden herkömmliche Haarbürsten oder Kämme verwendet. Beim Striegeln des Tierfells verbleiben dann einzelne lose Tierhaare z. B. in der verwendeten Haarbürste und müssen dann von dieser mühsam abgenommen und entsorgt werden. Das Problem der sich überall in der Wohnung verteilenden Tierhaare, die beispielsweise von haarenden Katzen oder Hunden stammen, lässt sich mit diesen unzulänglichen Mitteln nicht sinnvoll lösen. Zur Vermeidung von allergischen Reaktionen, aufgrund sich überall in der Wohnung verteilender Tierhaare, sind die bekannten Maßnahmen ebenfalls nicht geeignet.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Haarbürste zur Tierhaarpflege zu schaffen, mit der Tierhaare direkt vom Tierfell abgesaugt werden können.

Die Lösung dieser Aufgabe erhält man durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale. Die erfindungsgemäße Haarbürste ist als Saugkopf ausgebildet und besitzt Absaugöffnungen, die zum Absaugen von Tierhaaren ausreichend groß ausgebildet sein sollten. Am Saugkopf steht ein als Saugrohr ausgebildeter Handgriff ab, mit dem die Haarbürste an herkömmliche Haushaltsstaubsauger angeschlossen werden kann. Damit erreicht man bei regelmäßiger Tierhaarpflege den Vorteil, dass haarende Tiere nicht mehr in größerem Umfange in der gesamten Wohnung ihre Haare verteilen, sondern dass das Tierfell des betreffenden Tieres von Haaren problemlos befreit werden kann und die Haare dabei direkt in den Müllbeutel eines Staubsaugers gelangen. Die Reinigung der Wohnung, insbesondere die Reinigung der Teppichböden, wird durch das regelmäßige Absaugen der Tierhaare direkt am Tier erheblich vereinfacht.

Besonders vorteilhaft ist es, die Absaugöffnungen als Längsschlitze auszubilden, da derartige Längsschlitze auch längere Tierhaare problemlos aufnehmen können. Zwischen den Längsschlitzen können dann Längsstege verbleiben, von denen Noppen und/oder Borsten abstehen können. Je nach Beschaffenheit des Tierfells kann es vorteilhaft sein, nur Noppen oder nur Borsten oder eben auch eine Kombination aus Noppen und Borsten an der Haarbürste vorzusehen. Bei längeren Tierhaaren erscheint die Verwendung von Noppen zweckmäßiger, da sich längere Tierhaare bei der Verwendung von Borsten in diesen verfangen könnten.

Vorzugsweise sind die Noppen als elastische, stabförmige Elemente ausgebildet, die an ihren abstehenden Enden abgerundet sind oder in eine Kugelform übergehen. Die Elastizität der Noppen kann dabei ebenfalls an die jeweilige Verwendung angepasst sein.

Um eine Anpassung an die jeweiligen Anforderungen bzw. an das jeweilige Tierfell leicht zu ermöglichen, ist die Haarbürste vorzugsweise mit einem auswechselbaren Bürstenvorsatz ausgestattet, der die entsprechenden Längsschlitze und die Noppen und/oder Borsten aufweist. Der Haarbürste können somit bereits unterschiedliche Bürstenvorsätze beigefügt sein, damit bei Bedarf der jeweils geeignetste Bürstenvorsatz zum Einsatz kommen kann.

Am Handgriff, der als Saugrohr ausgebildet ist, kann zur Regulierung der Saugkraft ein Regulierelement in Form eines Schiebers vorgesehen sein, der eine seitliche Einlassöffnung je nach Schieberstellung mehr oder weniger stark abdeckt. Dadurch kann die Saugkraft während der Tierhaarpflege ständig verändert und den jeweiligen Anforderungen angepasst werden.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.

Es zeigen:

1 die Darstellung einer Haarbürste mit einem als Saugrohr ausgebildeten Handgriff,

2 die Unterseite der in 1 dargestellten Haarbürste,

3 einen Querschnitt entlang der Schnittlinie AA von 2 und

4 die teilweise Darstellung eines Bürstenvorsatzes mit kegelförmigen Noppen und Borsten.

Die in 1 dargestellte Haarbürste besitzt einen Handgriff 1, der als Saugrohr ausgebildet ist. An diesem Handgriff 1 befindet sich ein Schieber 2, der entsprechend der auf ihm dargestellten Pfeilrichtung längsverschiebbar ist und dabei eine Einlassöffnung 3 mehr oder weniger stark abdeckt. Am Saugkopf 4 der Haarbürste stehen unten eine Vielzahl von elastischen Noppen 5 ab, die vorzugsweise an einem hier nicht näher ersichtlichen Bürstenvorsatz angebracht sind. Der Saugkopf 4 ist hohl und hat an der hier nicht sichtbaren Unterseite Absaugöffnungen, die zum Absaugen von längeren Tierhaaren eine entsprechende Größe haben sollten. Die Haarbürste lässt sich mit dem als Saugrohr ausgebildeten Handgriff an den Saugschlauch eines herkömmlichen Staubsaugers anschließen, dessen Saugkraft möglichst einstellbar sein sollte.

In der Darstellung von 2 ist die Anordnung der Noppen 5 und insbesondere die Ausbildung der Absaugöffnungen 6 ersichtlich. Die Absaugöffnungen 6 sind als Längsschlitze ausgebildet und stellen somit ausreichend große Öffnungen zum Absaugen von Tierhaaren dar. Die Noppen 5 stehen am äußeren Rand und an Längsstegen 7 ab, die sich zwischen den Absaugöffnungen 6 erstrecken.

An dem als Saugrohr ausgebildeten Handgriff 1 steht bei der Ausführung von 2 zusätzlich ein Reduzierstück 8 ab, auf das der Saugschlauch eines Staubsaugers aufgesteckt werden kann.

Der in 3 dargestellte Querschnitt entlang der Schnittlinie AA von 2 zeigt, dass der Saugkopf 4 der Haarbürste aus einer oberen Trägerplatte 9 und einem von unten aufgesetzten Bürstenvorsatz 10 besteht. Der Bürstenvorsatz 10 übergreift mit einem elastischen Rand 11 den Umfangsrand der Trägerplatte 9 und ist somit sicher und dennoch abnehmbar an dieser befestigt. An der Unterseite stehen die elastischen Noppen 5 ab, die an ihren abstehenden Enden jeweils in eine Kugelform 12 übergehen.

Die in 4 dargestellte Variante des Bürstenvorsatzes 10 besitzt Noppen 13 mit einer Kegelform und auch Borsten 14, die geringfügig über die Noppen 13 überstehen.

Der Bürstenvorsatz 10 kann aus einem weicheren Gummimaterial oder aus Kunststoff bestehen, an den die Noppen 5 oder 13 direkt angeformt sein können. Bei den Borsten 14 kann es sich um Naturborsten oder aber auch um Kunststoffborsten handeln.

Je nach Elastizität und Form der verwendeten Noppen und auch in Kombination mit zusätzlichen Borsten kann nicht nur die Funktion des Absaugens der Tierhaare günstig beeinflusst werden, sondern es kann auch ein zusätzlicher Massageeffekt erreicht werden.


Anspruch[de]
Haarbürste zur Tierhaarpflege und zur Massage, dadurch gekennzeichnet, dass die Haarbürste einen Saugkopf (4) mit Absaugöffnungen (6) hat, von welchem ein an einen Staubsauger anschließbarer, als Saugrohr ausgebildeter Handgriff (1) absteht. Haarbürste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Absaugöffnungen (6) Längsschlitze sind, zwischen denen sich Längsstege (7) mit nach unten abstehenden Noppen (5) und/oder Borsten (14) erstrecken. Haarbürste nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Noppen (5) elastische, stabförmige Elemente sind, die an ihren abstehenden Enden in eine Kugelform (12) übergehen. Haarbürste nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Noppen (13) eine Kegelform mit gerundeter Spitze haben. Haarbürste nach einem der Anspruche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Ausführung mit Noppen (13) und Borsten (14) die Borsten (14) länger sind als die Noppen (13). Haarbürste nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugkopf (4) einen Bürstenvorsatz (10) trägt, der auswechselbar ist und an dem die Absaugöffnungen (6) und Noppen (5) ausgebildet sind. Haarbürste nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Handgriff (1) ein Regulierelement zur Regulierung der Saugkraft angeordnet ist. Haarbürste nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Regulierelement ein eine Einlassöffnung (3) abdeckender Schieber (2) ist, der die Einlassöffnung (3) in Abhängigkeit von seiner Stellung mehr oder weniger oder ganz abdeckt.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com