PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE102006035004A1 12.04.2007
Titel Kaminsystemelement
Anmelder Colucci, Antonietta, 85652 Pliening, DE
Erfinder Colucci, Antonietta, 85652 Pliening, DE
Vertreter Patentanwälte PETRA & KOLLEGEN, 85570 Markt Schwaben
DE-Anmeldedatum 28.07.2006
DE-Aktenzeichen 102006035004
Offenlegungstag 12.04.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.04.2007
IPC-Hauptklasse F23J 13/02(2006.01)A, F, I, 20060728, B, H, DE
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft ein Kaminsystemelement (10) zum Aufbau eines Kamins aus Modulen, wobei jedes Modul aus Kaminmantel (3), Abstandhalter (1) und Rauchrohr (2) besteht, welches zur Verhinderung von Spannungsbrüchen einen Abstandhalter (1) aufweist, der das Rauchrohr (2) umfasst, wobei das Rauchrohr (2) mit dem Abstandhalter (1) kraftschlüssig verbindbar ist und wobei der Abstandhalter (1) mit dem Kaminmantel (3) kraftschlüssig verbindbar ist, wobei der Kraftschluss, welchen der Abstandhalter (1) zum Rauchrohr (2) aufweist, einen anderen Kraftbetrag aufweist als der Kraftschluss, welchen der Abstandhalter (1) zum Kaminmantel (3) aufweist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Kaminsystemelement zum Aufbau eines Kamins aus Modulen, gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1.

In Kaminmänteln befindliche Rauchrohre sind bekanntlich diversen Anforderungen ausgesetzt. Hierunter fallen externe Anforderungen, Anforderungen aufgrund des Betriebs und bauartbedingte Anforderungen.

Zu den externen Anforderungen zählt, daß ein Kamin beispielsweise beim Transport oder beim Aufbau Erschütterungen ausgesetzt ist.

Zu den bauartbedingten Anforderungen zählt, daß Kaminmäntel trotz Normung in der Praxis weite Toleranzen von bis zu 1 % der Baulänge aufweisen.

Zu den betriebsbedingten Anforderungen fällt unter anderem, daß das im Kaminmantel befindliche Rauchrohr je nach Betriebszustand bzw. Erhitzungszustand ein jeweils anderes thermisches Verhalten aufweist.

Um diesen Herausforderungen zu begegnen, wurden im Laufe der Zeit diverse Lösungen ersonnen.

Eine dieser Lösungen wird in der DE 195 28 842 A1 vorgestellt. Sie betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Verpressen von eingeschobenen Bewehrungseisen zur Herstellung von biegesteifen und transportfähigen Schornsteinfertigteilen, bei welchen, um eine schnell an ein Fertigteil anzusetzende Vorrichtung zu schaffen, das Verpressverfahren schneller erfolgen kann. Der Fachmann erhält hierfür den Vorschlag, ein auf einem Mantelstein aufsetzbaren Grundrahmen aufzusetzen und diesen einer Rüttelbewegung mit Hilfe einer Rüttelvorrichtung zu unterwerfen.

In der DE 299 11 715 U1 wird vorgeschlagen, einen Abstandhalter für das Rauchrohr eines Kamins mit einem Band zu versehen, welches um preiswert und einfach anbringbar zu sein, mindestens einen Schlitz aufweist, der wiederum eine aus der Bandfläche ausbringbare Lasche bildet.

Dieser Stand der Technik weist den Nachteil auf, dass das in einem Kamin oder Kaminelement zu positionierende Rauchrohr während des Transports durch auftretende Spannungen zu häufig verrutscht, beschädigt oder zerstört wird.

Hieraus ergibt sich die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Kaminsystemelement so zu gestalten, daß die Gefahr von Ausrichtfehlern und Materialbeschädigungen verringert werden kann.

Diese Aufgabe wird durch ein Kaminsystemelement mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen ergeben sich aus den Unteransprüchen.

Unter „Kaminsystemelement" wird im Folgenden ein Bauelement verstanden, welches wenn es mit weiteren gleichartigen Bauelementen verbunden wird, einen Kamin zum Ableiten von Abgasen ergibt. Insbesondere werden hierunter genormte Kaminsystemelemente von 330mm, verstanden, wie sie in der Bauzulieferindustrie breite Verwendung finden. Diese Kaminsystemelemente bewirken, daß ein erfindungsgemäßer Kamin modular aufgebaut werden kann und bringen somit den Vorteil mit sich, daß Kamine besonders flexibel hergestellt werden können. Es sind hierbei auch Kaminsystemelemente mit Sonderbauformen, wie beispielsweise mindestens einer zusätzlichen Öffnungen für die Abzweigung weiterer Bauelemente, wie beispielsweise eines Rauchrohrs, oder für Betriebszugänge möglich.

Jedes Kaminsystemelement umfasst erfindungsgemäß mindestens einen Kaminmantel und mindestens ein Rauchrohr, welches im Kaminmantel angebracht ist. Der Kaminmantel besteht üblicherweise aus genormten Mantelelementen von beispielsweise 330mm Bauhöhe, die den modularen Aufbau eines Kamins von beliebiger Höhe ermöglichen. Die Bauhöhe weist trotz Normierung eine Abweichung von bis zu ca. 1 % des Abmaßes, was bedeutet, dass ein Kaminmantel mit einer Bauhöhe von 330mm ebenso ca. 3mm länger und/oder breiter etc. sein kann. Ein Kamin, welcher beispielsweise neun Meter hoch ist, kann daher trotz normgemäßen Maßen einen Baulängenunterschied von bis zu ca. 100mm aufweisen. Der Einfluß der Ausdehnung durch Wärmeeinwirkung ist bei den gängigen Kaminmantelelementen eher gering und kann in der Praxis meist vernachlässigt werden. Die Möglichkeit einer auch größeren Ausdehnung muß jedoch prinzipiell vorgesehen werden, um die erfindungsgemäße Vorrichtung auch für den Fall geeignet zu machen, daß eine Sonderbauform mit Materialien erwünscht ist, auf welchen die Wärmeeinwirkung einen größeren Einfluss ausübt.

Die bei derartigen Kaminmänteln üblicherweise vorhandene axiale innere Aussparung bewirkt, daß in dem Kaminmantel in axialer Richtung ein weiteres Bauelement eingebracht werden kann, so daß der Kaminmantel auf dieses weitere Bauelement unter anderem eine Schutzwirkung, eine Isolierwirkung, bzw. eine Geräuschdämmung ausüben kann.

Neben der axialen inneren Aussparung können im Kaminmantel auch zusätzlich seitliche Öffnungen vorhanden sein, die einen Zugang zum Inneren oder zusätzlich eine Ableitmöglichkeit erlauben.

Das Rauchrohr, dessen äußerer Umfang überall kleiner ist, als der Umfang der inneren Aussparung des Kaminmantels dient dem Ableiten der eigentlichen Abluft. Es besteht üblicherweise aus dem Fachmann bekannten Schamottelementen, welche zum ineinander stecken an einer Seite üblicherweise mit Muffen ausgestattet sind. Das Rauchrohr wird aufgrund seiner geringeren Abmaße des äußeren Umfangs in axialer Richtung in der Aussparung des Kaminmantels angebracht. Unter „Rauchrohr" wird daher im Folgenden in erster Linie das in den Kaminmantel aufgenommene Element verstanden und in zweiter Linie das in einem komplett aufgebauten erfindungsgemäßen Kamin eingebaute Gesamtrohr. Unter „Rauchrohr" werden auch solche Rohre verstanden, welche beispielsweise in Umfangsrichtung eine zusätzliche Isolierung aufweisen.

Der erfindungsgemäße Abstandhalter zum koaxialen Ausrichten des Rauchrohrs im Kaminmantel dient neben der Ausrichtung auch der Befestigung des Rauchrohrs im Kaminmantel. Wenn der Abstandhalter das Rauchrohr umfasst, wobei das Rauchrohr mit dem Abstandhalter kraftschlüssig verbindbar ist, dann bewirkt dies, daß das Rauchrohr nur unter Kraftaufwendungen relativ gegenüber dem Abstandhalter verschoben werden kann. Dies bewirkt, daß der Abstandhalter nicht vom Rauchrohr abrutschen kann und gleichzeitig eine axiale und radiale Fixierung ermöglicht, welche insbesondere für den Transport notwendig ist. Wenn der Abstandhalter mit dem Kaminmantel kraftschlüssig verbindbar ist, bewirkt dieser zweite Kraftschluss beim Kaminmantel dasselbe, wie beim Rauchrohr, nämlich, daß mit Hilfe des Abstandhalters auch das Rauchrohr und der Kaminmantel miteinander kraftschlüssig verbunden sind. Wenn der Kraftschluss, welchen der Abstandhalter zum Rauchrohr aufweist erfindungsgemäß einen anderen Kraftbetrag, als der Kraftschluss, welchen der Abstandhalter zum Kaminmantel aufweist kann hierdurch mit Hilfe des Betrags der Kraftschlüsse vordefiniert werden, bei Überschreiten von welchem Kraftbetrag und wo jeweils eine axiale Relativbewegungen stattfinden kann. Hierdurch sind beispielsweise Längenunterschiede, wie sie durch die Toleranzen und Ausdehnungen und wie sie durch Erhitzung während des Betriebs stattfinden, leicht kompensierbar, wodurch insbesondere solche Beschädigungen vermieden werden können, wie sie durch Spannungen zwischen Kaminmantel, Rauchrohr und Abstandhalter auftreten.

Wenn der Kraftschluss, welchen der Abstandhalter zum Rauchrohr aufweist, größer ist, als der Kraftschluss, welchen der Abstandhalter zum Kaminmantel aufweist, dann bewirkt dies, daß die Relativbewegungen zwischen Abstandhalter und Kaminmantel stattfinden, was insbesondere bei Rauchrohren von Vorteil ist, die eine zusätzliche Isolierung aufweisen. Ein weiterer Vorteil ist, daß hierdurch die Verdrehung des Rauchrohrs beim Transport verhindert werden kann, wenn bauartbedingt zugleich eine Verdrehung des Abstandhalters gegenüber dem Kaminmantel verhindert wird. Eine derartige Verdrehung wäre insbesondere dann problematisch, wenn sich hierdurch das Rauchrohr verdreht und hierdurch nicht mehr mit einer Betriebsöffnung im Kaminmantel fluchtet, wodurch durch eine solche Verdrehung beispielsweise die Reinigung durch den Schornsteinfeger erheblich erschwert oder unmöglich gemacht werden kann.

Wenn der Kraftschluss zum Kaminmantel mindestens so groß ist, dass das hierdurch gehaltene Rauchrohr in statischem Zustand durch dessen Gewichtskraft nicht herausrutscht und maximal so groß ist, dass das Rauchrohr von einer einzigen Arbeitskraft noch bewegt werden kann, dann ist der Abstandhalter genau für die beiden gängigsten Herausforderungen ausgelegt. Einerseits wird so verhindert, daß das Rauchrohr beispielsweise beim Transport zum Einbau aus dem Kaminmantel herausrutscht, andererseits kann eine einzige Arbeitskraft einen Kamin bestehend aus mehreren Kaminsystemelementen alleine zusammenbauen.

Wenn der Abstandhalter so gestaltet ist, dass mindestens ein Teil des Abstandhalters eine Federwirkung in Richtung seines Zentrums aufweist, so kann hierdurch sehr flexibel kompensiert werden, daß das Bauelement, über welches der Abstandhalter aufgezogen wird, Toleranzen aufweist und daher der Abstandhalter nicht immer gleiche Abmaße aufweisen muß. Besonders vorteilhaft kann dies dadurch geschehen, wenn dieser Teil der die Federwirkung in Richtung des Zentrums des Abstandhalters aufbringt laschenförmig ausgebildet ist. Besonders vorteilhaft kann dies aber auch dadurch geschehen, wenn dieser Teil der die Federwirkung in Richtung des Zentrums des ringförmig geschlossenen Abstandhalters aufbringt in Umfangsrichtung sternförmig ausgebildet ist und hierdurch ein Ziehharmonikaeffekt in Richtung zum Zentrum oder weg vom Zentrum zu bewirken in der Lage ist.

Alternativ kann dieser Teil der die Federwirkung in Richtung des Zentrums des ringförmig geschlossenen Abstandhalters aufbringt in Umfangsrichtung auch eine mehreckige, insbesondere eine sechseckige oder achteckige Form aufweisen bzw. auch eine leicht ovale Form oder irgend eine andere Form, welche eine Federwirkung aufgrund der Form bereitstellt, aufweisen. Durch die Form des ringförmig geschlossenen Abstandhalters kann der Kraftbetrag der Federwirkung beispielsweise über die Gestaltung der Form ebenso eingestellt werden, wie beispielsweise durch das dabei verwendete Material. Der Fachmann wird ausgehend von den für den Kamin vorgegebenen Belastungen, wie z.B. Temperatur, die jeweils situativ geeignetste Wahl treffen.

Selbstverständlich können auch beide Effekte, nämlich die Federwirkung durch den laschenförmigen Teil und die Federwirkung durch die in Umfangsrichtung beispielsweise sternförmige Ausbildung zugleich vorgesehen werden.

Diese Federwirkung bringt auch erhebliche Vorteile für die Reinigung des Rauchrohrs mit sich. Erfahrungsgemäß kann eine Reinigungskugel eines Schornsteinfegers aufgrund nicht immer ganz glatter Innenwände ins Schwingen geraten und ein Rauchrohr so beschädigen oder zerstören. Diese Gefahr wird erheblich verringert, wenn das Rauchrohr mit Hilfe des erfindungsgemäßen Abstandhalters federnd im Kaminmantel befestigt werden kann.

Wenn der Abstandhalter außerdem auch noch so gestaltet ist, dass mindestens ein Teil eine Federwirkung in Richtung weg vom Zentrum aufweist, so kann hierdurch beispielsweise sehr flexibel kompensiert werden, daß das Bauelement, in welches der Abstandhalter eingeführt wird, Toleranzen aufweist und daher nicht immer gleiche Abmaße aufweist. Besonders vorteilhaft kann dies dadurch geschehen, wenn dieser Teil henkelförmig ausgebildet ist, da diese Henkel zugleich als Gleitvorrichtung dienen können. Dieser Teil des Abstandhalters wird daher im Weiteren als Gleitelement bezeichnet. Es kann entweder als einzelnes Element nachträglich an den Abstandhalter angefügt, insbesondere angeschweißt werden, oder ein integrales Bauteil des Abstandhalters sein. Diese Bezeichnung als „Gleitelement" umfasst definitionsgemäß auch seine Federwirkung.

Wenn die Abstandhalter ineinander stapelbar sind so bewirkt das, daß sie leicht stapelbar und Platz sparend aufbewahrbar sind.

Wenn der Abstandhalter mindestens eine Transportstütze umfasst, so bewirkt das, daß das mit Hilfe des Abstandhalters gelagerte Rauchrohr, wenn es während des Transports in dem Kaminmantel in Schwingungen versetzt wird, abgestützt wird, so daß diese Schwingungen sich nicht aufschaukeln können. Wenn die Transportstütze so dimensioniert ist, dass sie die Innenseite des Kaminmantels berührt, wenn sich das Rauchrohr in liegendem Zustand befindet, dann wird hierdurch jegliche Schwingung aufgrund des Transports besonders wirkungsvoll verhindert. In der vorteilhaftesten Ausführung ist die Transportstütze so dimensioniert, dass wenn die gesamte Vorrichtung horizontal liegt, die Entlastung durch die Transportstütze ca. 70% der durch das Rauchrohr aufgebrachten Gewichtskraft beträgt.

Wenn der Abstandhalter aus einem Drahtgeflecht besteht, so ist er besonders einfach und kostengünstig herstellbar, weil der Abstandhalter und auch die Teile, welche die Federwirkung bereitstellen und außerdem auch die Teile, welche die mindestens eine Transportstütze bilden, aus einem einzigen Grundmaterial hergestellt werden können und die Zahl der Arbeitschritte beim Herstellprozess minimiert werden kann.

Wenn das Rauchrohr und/oder der Kaminmantel mindestens eine Betriebsöffnung aufweisen, so sind im betreffenden Kaminsystemelement auch Abzweigungen, bzw. Vorrichtungen zum Säubern etc. einbaubar, was besonders flexible Ausbau- und Gestaltungsmöglichkeiten mit sich bringt und den Betrieb und die Reinigung des betreffenden Rohres erleichtert.

Wenn das eine Ende des Rauchrohrs so gestaltet ist, daß es in das andere Ende eines anderen anspruchsgemäßen Rauchrohrs einsteckbar ist, so bewirkt dies, daß jedes Kaminsystemelement mit einem gleichartigen Kaminsystemelement verbindbar ist, um hierdurch einen Kamin beliebiger Länge herstellen zu können. Hierbei kann entweder das Rauchrohr diese Einsteckmöglichkeit haben, oder das Rauchrohr und auch der Kaminmantel. Die Verbindung der Kaminmäntel untereinander erfolgt auf eine dem Fachmann bekannte Weise, beispielsweise durch Armierungen.

Wenn ein Kaminsystem mindestens zwei Kaminsystemelemente umfasst, ist hierdurch ein Kamin beliebiger Länge aufbaubar. Hierbei wird bewirkt, daß jedes Rauchrohr nur durch ein Abstandelement gehalten werden braucht, da in diesem Fall das andere Ende des Rauchrohrs über das Kopfende des neu angesteckten Rauchrohrs gehalten wird.

Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezug auf die Zeichnung näher erläutert.

Dabei zeigen

1a: einen erfindungsgemäßen Abstandhalter in teilmontiertem Zustand in Draufsicht,

1b: den erfindungsgemäßen Abstandhalter in teilmontiertem Zustand in Seitenansicht,

2: den erfindungsgemäßen Abstandhalter schematisch dargestellt in Draufsicht in eingebautem Zustand,

3a: einen alternativen erfindungsgemäßen Abstandhalter

3b: einen erfindungsgemäßen Abstandhalter umfassend eine Isolierschicht für Rauchrohre,

4: einen erfindungsgemäßen Kamin umfassend mindestens ein erfindungsgemäßes Kaminsystemelement und

5: einen vergrößerten Ausschnitt des erfindungsgemäßen Abstandhalters.

1a zeigt beispielhaft ein Kaminsystemelement 10 umfassend einen hier beispielhaft achteckig ausgestalteten Kaminmantel 3, einen erfindungsgemäßen Abstandhalter 1 und ein Rauchrohr 2 in teilweise montiertem Zustand. Um einen Kamin 11 flexibel in der Länge nach Kundenwunsch gestalten zu können, werden eine Vielzahl derartiger Kaminsystemelemente 10 aneinander gereiht und auf eine dem Fachmann bekannte Weise, wie beispielsweise mit Hilfe von Armierungen 6 welche in die Kaminmäntel einbringbar sind, miteinander verbunden und üblicherweise dann auf die Baustelle transportiert, wo der Kamin 11 dann aufgestellt und eingebaut wird.

Der Kaminmantel 3 ist vorzugsweise ein Normbauteil und kann auf seiner Innenseite eine beliebige Oberflächenform aufweisen. Gängige Kaminmäntel 3 weisen in ihrem Querschnitt eine runde, quadratische, rechteckige oder vieleckige Form auf. Besonders vorteilhaft sind Oberflächenformen, bei welchen ein Bereich der Oberfläche des Kaminmantels 3 dazu dient, einem Teil 7 des erfindungsgemäßen Abstandhalters 1 als Gleitfläche zu dienen, indem die Breite dieses Teils des Querschnitts der Oberfläche ein wenig größer ist, als das korrespondierende und als Gleitelement wirkende Teil 7 des Abstandhalters 1, der beispielsweise in Henkelform geformt sein kann. In besonderem Maße eignet sich daher die in 1 beispielhaft dargestellte achteckige Form als Innenoberfläche, in welcher vier der acht Flächen der Innenwand als Gleitflächen für vier korrespondierende und als Gleitelement 7 wirkende henkelförmige Anschnitte des Abstandhalters 1 dienen. Möglich ist aber beispielsweise auch, in einen Kaminmantel 3 mit rundem Innenquerschnitt in diesen mindestes so viele axiale Schlitze einzubringen, wie es als Gleitelement 7 wirkende Anschnitte des Abstandhalters 1 gibt, um die gleiche Wirkung zu erzielen.

1b zeigt den selben erfindungsgemäßen Abstandhalter 1 in teilweise montiertem Zustand, wie er zur besseren axialen Arretierung beispielsweise bis zu einer Muffe 4 des Rauchrohrs 2 geschoben wurde. Alternativ kann der Abstandhalter 1 jedoch auch an jeder beliebigen anderen Stelle des Rauchrohrs 2 angebracht werden.

Das Rauchrohr 2 ist üblicherweise ein Normbauteil mit vorzugsweise den gängigen Durchmessern, wie sie in 20mm-Schritten insbesondere in den Abmaßen 80-200mm auf dem Markt sind und Verwendung finden und dem Fachmann bekannt sind.

3a und 3b zeigen beispielhaft eine weiteres erfindungsgemäßes Kaminsystemelement 10 umfassend einen ebenfalls achteckig ausgestalteten Kaminmantel 3, einen erfindungsgemäßen Abstandhalter 1 und ein Rauchrohr 2 in teilweise montiertem Zustand, wobei das Rauchrohr 2 in diesem Fall eine Isolierung aufweist.

2 zeigt beispielhaft die schematische Gestalt eines erfindungsgemäßen Abstandhalters 1 in eingebautem Zustand in Draufsicht. Die Gestalt des Abstandhalters 1 wird bestimmt durch seine erfindungsgemäße Wirkung, das Rauchrohr 2 kraftschlüssig zu halten. In dem in 2 dargestellten Beispiel wird dieser Kraftschluss durch zwei konstruktive Merkmale erreicht, die jedoch auch unabhängig voneinander vorgesehen werden können.

Einmal durch den Umstand, dass der Abstandhalter 1 in Umfangsrichtung einen sternförmig gestalteten Abschnitt 5 aufweist. Dies bewirkt eine Dehnbarkeit in Richtung weg vom Zentrum des ringförmig gestalteten Abstandhalters 1 und damit eine Federwirkung, so daß auf diesem Wege der Innendurchmesser des Abstandhalters 1 durch Krafteinwirkung flexibel vergrößert werden kann, um so ein eingeführtes Rauchrohr 2 kraftschlüssig zu halten, wobei der Umfang des Rauchrohrs 2 nicht immer gleich zu sein braucht und somit auch Rauchrohre 2 mit einer zusätzlichen Isolierschicht Verwendung finden können. Die Anzahl der „Zacken" einer solchen Sternform beträgt mindestens eins, wobei in diesem Fall von einem entarteten Stern zu sprechen wäre. Eine obere Grenze an „Zacken" einer derartigen Sternform gibt es nicht. Erfahrungsgemäß werden mit den auf 2 dargestellten vier Zacken gute Ergebnisse erzielt und das Rauchrohr 2 kann zuverlässig kraftschlüssig gehalten werden.

Ein zweites Merkmal ist, dass derjenige Teil 9 des Abstandhalters 1, welcher am umfassten Rauchrohr 2 anliegt, mindestens eine laschenförmige Gestalt aufweist. Dieser Teil 9 des Abstandhalters 1 mit der laschenförmigen Gestalt bewirkt durch die hierdurch aufgebrachte Federwirkung noch zusätzlich einen weiteren kraftschlüssigen Effekt, die der erfindungsgemäße Abstandhalter 1 auf das Rauchrohr 2 aufweist.

In Frage kommen auch sonstige dem Fachmann bekannte Möglichkeiten die beschriebene Federwirkung auf anderem Wege bereitzustellen, wobei selbstverständlich auch alle Möglichkeiten miteinander kombiniert werden können.

Vorteil dieser Ausführungsformen ist, dass der Abstandhalter 1 relativ unabhängig vom Umfang des Rauchrohrs 2 immer gut auf das Rauchrohr 2 aufziehbar ist, auch wenn dieses, beispielsweise durch eine zusätzliche Isolierung, größer sein sollte, als genormt, oder ein Zwischenmaß aufweisen würde. Darüber hinaus wird das Rauchrohr 2 zusätzlich durch den mindestens einen laschenförmigen Teil 9 des Abstandhalters 1 geführt und gehalten. Durch die Pfeilform der laschenförmigen Gestalt wird bei Isoliermaterialien zusätzlich bewirkt, dass sich die laschenförmige Form ein wenig in das Isoliermaterial einarbeitet, wodurch durch die Pfeilform eine axiale Arretierung erreicht werden kann. Ist dieser Effekt nicht erwünscht, so wird man eine andere Gestalt, als eine Pfeilform vorsehen.

Wie aus 15 hervorgeht, weist der Abstandhalter 1 in Richtung Innenseite des Kaminmantels 3 zum Beritstellen der Federwirkung in Richtung Kaminmantel 3 ein Gleitelement 7 auf, welches wie dargestellt beispielsweise eine Henkelform aufweisen kann. Vorteil einer solchen Henkelform ist, dass sie einerseits Federwirkung bereitstellt, anderseits ein derartiger Henkel auf seiner Außenseite auch als Kufe wirken kann, um vereinfacht in den Kaminmantel 3 hineinbewegt zu werden.

Je nach Auslegung der Federkraft kann herstellerseitig eingestellt werden, ob nun die Relativbewegung zwischen Abstandhalter 1 und Rauchrohr 2, oder zwischen Abstandhalter 1 und Kaminmantel 3 leichter vonstatten geht, vorausgesetzt, der äußere Umfang des Rauchrohrs 2 bleibt gleich.

Alternativ können die Abstandhalter 1 auch eine andere Gestalt aufweisen. Eine alternative Gestalt ist in 3a und 3b dargestellt. In diesem Beispiel wird die Federwirkung zum Halten des Rauchrohrs 2 durch die achteckige Form des Abstandhalters 1 aufgebracht. Da in diesem Ausführungsbeispiel die Gleitelemente 7 so eingesetzt werden, daß sie auf einer breiten Fläche der Innenseite des Kaminmantels 3 ihre Federwirkung entfalten, wurde zur Sicherung gegen Verdrehen noch zusätzlich ein Drehsicherungsstab 14 an mindestens einem der Gleitelemente 7 fixiert. Darüber hinaus ist der erfindungsgemäße Abstandhalter 1 in Form eines Vielecks ausgebildet, welches bewirkt, dass nicht Teile des Abstandhalters 1 sich in Isoliermaterial einarbeiten, wenn dies nicht erwünscht ist. Hintergrund eines derartigen Wunschs kann beispielsweise sein, dass man aufgrund spezifischer Anforderungen vermeiden möchte, daß durch das Einarbeiten in das Isoliermaterial die Haltekraft verringert wird. Wie in 3b dargestellt ist es erfindungsgemäß zur Erfüllung dieser Anforderung auch möglich die Federkraft durch ein Vieleck, welches als Klemmring 17 wirkt und Idealerweise durch ein Sechs- oder Achteck aufgebracht wird. Oberhalb des Klemmrings 17 ist dann Isoliermaterial 15von beispielsweise 25mm Wandstärke auf das Rauchrohr 2 angebracht und unterhalb des Klemmrings 17 ist Isoliermaterial 16 von beispielsweise ebenfalls 25mm Wandstärke auf das Rauchrohr 2 angebracht. Der Klemmrings 17 des Abstandhalters 1 wirkt hierbei erfindungsgemäß federnd, und bewirkt hierdurch auch, dass eine axiale Verschiebung des Isoliermaterials erschwert wird.

Wie aus 14 ebenso erkennbar, umfasst ein Kaminsystemelement 10 beispielsweise ein Rauchrohr 2 bzw. eine Kaminwand 3 in definierter und genormter Länge. Um einen Kamin 11 nach Kundenwunsch gestalten zu können, werden eine Vielzahl derartiger Kaminsystemelemente 10 mit samt dem erfindungsgemäßen Abstandhalter 1 aneinandergereiht und miteinander verbunden und üblicherweise dann in montiertem Zustand auf die Baustelle transportiert, wo der fertige Kamin 11 dann in das Gebäude eingebaut wird.

Um den in 4 beispielhaft dargestellten Kamin 11 von beliebiger Länge zu erstellen, werden, wie in 4 gezeigt, mindestens zwei Kaminsystemelemente 10 aufeinandergesetzt, wobei das Rauchrohr 2 des einen Kaminsystemelements 10 in die Muffe 4 des Rauchrohrs 2 des anderen Kaminsystemelements 10 eingreift. Mehrere Kaminsystemelemente 10 werden dann auf eine dem Fachmann bekannte Weise, beispielsweise durch Armierungen 6, miteinander verbunden.

Um einen derartig aufgebauten Kamin 11 sicher beispielsweise vom Ort der Montage zum Ort des Einbaus zu transportieren, können Transportstützen 13 vorgesehen werden, die mindestens auf der Seite anzubringen sind, auf welcher die Gewichtskraft des Rauchrohrs 2 auf den Abstandhalter 1 wirkt. Durch diese Transportstützen 13, die eine beliebige Gestalt haben können und in entlastetem Zustand bis auf beispielsweise 10–20mm an die Innenwand des Kaminmantels 3 heranreichen, wird sowohl ein Aufschwingen des Rauchrohrs 2, als auch ein Verdrehen während des Transports verhindert. In der Praxis hat sich für die Transportstützen 13 eine geschlossene Schlaufe bewährt.

In 5 ist ein vergrößerter Ausschnitt des erfindungsgemäßen Abstandhalters dargestellt. Die Schweißnaht 8 dient hierbei der Einstellung der Federkraft, welche durch den Abschnitt 5 aufgebracht wird der sternförmig gestaltet ist. Je weiter die Schweißnaht 8in Richtung des Zentrums des Abstandhalters 1 angebracht ist, desto geringer ist die aufgebrachte Federwirkung und der erwähnte Ziehharmonikaeffekt.

6a; 6b zeigen einen erfindungsgemäßen Abstandhalter, wie er in ein erfindungsgemäßes Kaminsystemelement einbaubar ist.

In diesem Ausführungsbeispiel ist Abstandhalter so gestaltet, dass der geschlossene Kreis des ringförmigen Abstandhalters eine Federwirkung in Richtung seines Zentrums aufweist, indem dieser leicht oval gestaltet ist. Hierdurch wurde in diesem Fall eine geringe Federkraft in Richtung des Zentrums eingestellt die die kraftschlüssige Verbindbarkeit sicherstellt.

Ein weiteres Merkmal dieser Ausführungsform ist, dass der Abstandhalter 1, vier weitere Teile 7 umfasst, die eine Federwirkung in Richtung weg vom Zentrum aufweisen und von welchen jedes dieser Teile 7 henkelförmig ausgebildet ist. Auch in der beispielhaften Ausführung aus 6a, 6b wirken diese henkelförmigen Anschnitte, bzw. Teile 7, des Abstandhalters 1 als Gleitelemente 7 für die korrespondierende Oberfläche des Innenquerschnitts des Kaminmantels 3. Das henkelförmig gestaltete federnde Gleitelement 7 weist die selben Merkmale auf, wie bei den Figuren zuvor beschrieben. Darüber hinaus ist aus 6 erkennbar, dass einer der Henkel breiter gestaltet ist, als die anderen. Hierdurch stellt er für den Abstandhalter eine Verdrehsicherung bereit. Eine derartige Verdrehsicherung kann natürlich auch bei allen anderen Ausführungsbeispielen ebenfalls zum Einsatz kommen, sowohl eine andere Verdrehsicherung substituierend, als auch als zweite Verdrehsicherung zu jener bereits bestehenden hinzufügend.

Die Henkel aus 6 weisen die Besonderheit auf, dass sie zunächst parallel zur Mittelachse des Ringelements verlaufen, beispielsweise 3cm, wobei der Fachmann diesen Betrag des achsparallelen Verlaufs von der aufzubringenden Federkraft, bzw. dem in Folge beschriebenen zu haltenden Dämmelement abhängig machen wird. In Folge weist jeder Henkel eine Kehre von annähernd 180° auf und verläuft etwa achsparallel zur Mittelachse des Ringelements weiter, jedoch in die entgegengesetzte Richtung. Die Länge dieser Strecke wird der Fachmann wiederum davon abhängig machen, welche Federwirkung er in welche Richtung bereitstellen möchte und welche Wirkung er auf die im Weiteren beschriebene Dämmung ausüben möchte; beispielhaft könnte seine solche Strecke 7cm betragen. In Folge weist jeder Henkel eine weitere Kehre von wiederum annähernd 180° auf und verläuft daher etwa achsparallel zur Mittelachse des Ringelements weiter, jedoch wieder in die entgegengesetzte Richtung. Die Länge dieser Strecke wird der Fachmann erneut davon abhängig machen, welche Federwirkung er in welche Richtung bereitstellen möchte und welche Wirkung er auf die im weiteren beschriebene Dämmung ausüben möchte; beispielhaft könnte seine solche Strecke 8cm betragen. Der Fachmann wird den Betrag der Kehren so wählen, dass er die jeweilige Wirkung individuell einstellen kann. Soll das henkelförmige Gleitelement keine zusätzliche Haltefunktion für eine Dämmung aufweisen, kann es von der Seite betrachtet auch eine annähernde Zig-Zack-Form erhalten. Furch die erste Kehre wird anderseits auch eine Haltemulde für eine Dämmung bereitgestellt, wie in 9 dargestellt. An seinem Ende, vorliegend dem letzten Zentimeter, weist der Henkel aus 6 eine leichte Neigung von ca. 10°–60° in Richtung der Mittelachse des Ringelements auf. Diese bewirkt ein erleichtertes Gleiten an der Innenseite des Kaminmantels 3.

7a; 7b zeigen einen weiteren erfindungsgemäßen Abstandhalter, wie er in ein erfindungsgemäßes Kaminsystemelement einbaubar ist.

In diesem Ausführungsbeispiel ist Abstandhalter 1 so gestaltet, dass der geschlossene Kreis ringförmigen Abstandhalters eine Federwirkung in Richtung seines Zentrums aufweist, indem dieser leicht achteckig gestaltet ist. Hierdurch wurde in diesem Fall eine erhöhte Federkraft in Richtung des Zentrums eingestellt die die kraftschlüssige Verbindbarkeit mit dem hier nicht dargestellten Rauchrohr 2 sicherstellt.

Ein weiteres Merkmal dieser Ausführungsform ist, dass der Anstandhalter 1, vier weitere Teile 7 umfasst, die eine Federwirkung in Richtung weg vom Zentrum aufweisen und von welchen jedes dieser Teile 7 henkelförmig ausgebildet ist. Auch in der beispielhaften Ausführung aus 6a, 6b wirken diese henkelförmigen Anschnitte, bzw. Teile 7, des Abstandhalters 1 als Gleitelemente 7 für die korrespondierende Oberfläche des Innenquerschnitts des Kaminmantels 3. Das henkelförmig gestaltete federnde Gleitelement 7 weist die selben Merkmale auf, wie bei den Figuren zuvor beschrieben. Darüber hinaus ist aus 7 erkennbar, dass einer der Henkel breiter gestaltet ist, als die anderen. Hierdurch stellt er für den Abstandhalter 1 eine Verdrehsicherung bereit. Eine derartige Verdrehsicherung kann natürlich auch bei allen anderen Ausführungsbeispielen ebenfalls zum Einsatz kommen, sowohl eine andere Verdrehsicherung substituierend, als auch als zweite Verdrehsicherung zu jener bereits bestehenden.

Die Henkel aus 7 weisen im Gegensatz zu 6 das Merkmal auf, dass sie lediglich eine Kehre von annähernd 180° umfassen. Ein derartiger Abstandhalter ist geeignet entweder direkt auf dem Rauchrohr 2 angebracht zu werden, oder auf einer Dämmung, die das Rauchrohr 2 umgibt. Der Fachmann wird die aufzubringende Federkraft in Richtung der Achsmitte davon abhängig machen ob der Abstandhalter auf einer Dämmung oder auf dem Rauchrohr 1 (vgl. 8) angebracht wird.

8 zeigt eine vereinfachte Form des Abstandhalters aus 6, bei dem die erste Kehre aus 5 fehlt. An Ihrer Stelle wurde der Abstandhalter zunächst eine kurze Strecke vom Zentru7m des Rauchrohrs nach außen weggeführt. Und weist dann eine 90°-Kehre auf, die Raum für eine anzubringende Dämmung bereitstellt, wie in 7b dargestellt. Im Übrigen sind die Henkel gestaltet, wie in den anderen Ausführungsformen beschrieben.

9a; 9b zeigt, wie der Abstandhalter aus 6 seine Funktion erfüllt und zusätzlich noch die in 3b bereits angedeutete Dämmung 15 zu halten in der Lage ist.

1
Abstandhalter
2
Rauchrohr
3
Kaminmantel, -wand
4
Muffe
5
Abschnitt von sternförmiger Gestalt
6
Armierung
7
Teil zum Gleiten, Gleitelement
8
Schweißnaht
9
Teil in Laschenform
10
Kaminsystemelement
11
Kamin
12
13
Transportstützen
14
Drehsicherungsstab
15
Isolierung
16
Isolierung
17
Klemmring


Anspruch[de]


– einen Kaminmantel (3), der innen in axialer Richtung ausgespart ist,

– ein Rauchrohr (2), dessen äußerer Umfang überall kleiner ist, als der Umfang der inneren Aussparung des Kaminmantels (3),

– Abstandhalter (1), zum koaxialen Ausrichten des Rauchrohrs (2) im Kaminmantel (3), wobei

– der Abstandhalter (1) das Rauchrohr (2) umfasst, wobei das Rauchrohr (2) mit dem Abstandhalter (1) kraftschlüssig verbindbar ist,

dadurch gekennzeichnet, daß

– der Abstandhalter (1) mit dem Kaminmantel (3) kraftschlüssig verbindbar ist, wobei

– der Kraftschluss, welchen der Abstandhalter (1) zum Rauchrohr (2) aufweist einen anderen Kraftbetrag, als der Kraftschluss, welchen der Abstandhalter (1) zum Kaminmantel (3) aufweist und dadurch, daß

– ein Kaminelement einen Kaminmantel (3), ein Rauchrohr (2), und Abstandhalter (1) umfasst
Kaminsystemelement gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kraftschluss, welchen der Abstandhalter (1) zum Rauchrohr (2) aufweist größer ist, als der Kraftschluss, welchen der Abstandhalter (1) zum Kaminmantel (3) aufweist. Kaminsystemelement gemäß Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kraftschluss zum Kaminmantel (3) mindestens so groß ist, dass das hierdurch gehaltene Rauchrohr (2) in statischem Zustand durch dessen Gewichtskraft nicht herausrutscht und maximal so groß ist, dass das Rauchrohr (2) von einer einzigen Arbeitskraft noch bewegt werden kann. Kaminsystemelement gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstandhalter (1) mindestens einen Teil (9) umfasst, der eine Federwirkung in Richtung seines Zentrums aufweist. Kaminsystemelement gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass dieser Teil (9) laschenförmig ausgebildet ist. Kaminsystemelement gemäß Anspruch 4 und/oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass dieser Teil (9) in Umfangsrichtung sternförmig ausgebildet ist Kaminsystemelement gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstandhalter (1) mindestens einen weiteren Teil (7) umfasst, der eine Federwirkung in Richtung weg vom Zentrum aufweist Kaminsystemelement gemäß Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass dieser Teil (7) henkelförmig ausgebildet ist Kaminsystemelement gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandhalter (1) ineinander stapelbar sind Kaminsystemelement gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstandhalter (1) mindestens eine Transportstütze (13) umfasst Kaminsystemelement gemäß Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportstütze (13) so dimensioniert ist, dass sie die Innenseite des Kaminmantels (3) berührt, wenn sich das Rauchrohr (2) in liegendem Zustand befindet Kaminsystemelement gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstandhalter (1) aus einem Drahtgeflecht besteht Kaminsystemelement gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Rauchrohr (2) und/oder der Kaminmantel (3) mindestens eine Betriebsöffnung aufweisen Kaminsystemelement gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sein eines Ende des Rauchrohrs (2) so gestaltet ist, daß es in das andere Ende eines anderen anspruchsgemäßen Rauchrohrs (2) einsteckbar ist. Kaminsystem gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, umfassend mindestens zwei Kaminsystemelemente (10).






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com