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Dokumentenidentifikation DE102006039795A1 12.04.2007
Titel Hochwasserschutzvorrichtung
Anmelder Walger, Georg, 36251 Bad Hersfeld, DE
Erfinder Ries, Reinhard, 36277 Schenklengsfeld, DE;
Walger, Georg, 36277 Schenklengsfeld, DE
Vertreter Meissner, Bolte & Partner GbR, 80538 München
DE-Anmeldedatum 24.08.2006
DE-Aktenzeichen 102006039795
Offenlegungstag 12.04.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.04.2007
IPC-Hauptklasse E02B 3/10(2006.01)A, F, I, 20060824, B, H, DE
IPC-Nebenklasse E04H 9/14(2006.01)A, L, I, 20060824, B, H, DE   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine Hochwasserschutzvorrichtung mit zumindest einem zylindrischen Behälter (10), der mit einem Ballastmedium (2) befüllbar ist, wobei der zumindest eine Behälter (10) aus einer Platte (11) besteht, die zu einem Zylinder gebogen ist und so die Mantelfläche des Behälters (10) bildet, und wobei in den zumindest einen Behälter (10) ein vorzugsweise sackförmiger Einsatzkörper (3) einsetzbar ist, in welchem das Ballastmedium (2) einfüllbar ist. Um zu erreichen, dass ein Aufschwemmen des zylindrischen Behälters (10) wirkungsvoll verhindert werden kann, ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass an einer Längsseite (13) der Platte (11), die im gebogenen Zustand der Platte den Fußbereich (13) des zylindrischen Behälters (10) bildet, zumindest eine Lippenanordnung (14) angebracht ist, welche im gebogenen Zustand der Platte (11) zumindest teilweise in der Grundfläche (G) des Behälters (10) liegt.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Hochwasserschutzvorrichtung mit zumindest einem zylindrischen Behälter, der mit einem Ballastmedium, vorzugsweise Wasser, Sand, Kies oder dergleichen, befüllbar ist, wobei der zumindest eine Behälter aus einer Platte besteht, die zu einem Zylinder gebogen ist und so die Mantelfläche des zylindrischen Behälters bildet und deren im gebogenen Zustand der Platte aneinander angrenzenden Stirnseiten lösbar miteinander verbunden sind, und wobei in den zumindest einen Behälter ein vorzugsweise sackförmiger Einsatzkörper einsetzbar ist, in welchem das Ballastmedium einfüllbar ist.

Derartige Hochwasserschutzvorrichtungen sind dem Prinzip nach aus dem Stand der Technik bekannt und zeichnen sich insbesondere durch ihre mobile Einsetzbarkeit aus. Bei Hochwasserschutzsystemen ist eine mobile Einsetzbarkeit insbesondere deshalb erwünscht, da aus Kostengründen derzeit nur ein relativ kleiner Anteil von existierenden und potentiell existierenden Hochwasser- und Überschwemmungsrisiken mit permanenten Maßnahmen geschützt sind. Demnach ist es unumgänglich, dass die bereits bestehenden baulichen Hochwasserschutzsysteme durch mobile Hochwasserschutzsysteme ergänzt werden.

Als notfallmäßiger mobiler Hochwasserschutz kommen sehr häufig Systeme zum Einsatz, bei denen zum Ausbilden von Dämmen etc. vor allem Sandsäcke etc. verwendet werden. In der Tat dienen solche Sandsacksysteme – insbesondere aufgrund der Einfachheit ihrer Anwendung, der Flexibilität ihrer Einsatzmöglichkeiten und der Verfügbarkeit der erforderlichen Materialien (Sand, Split) – derzeit am häufigsten als mobiler Schutz gegen Hochwasser. Allerdings sind Sandsacksysteme als mobiler Hochwasserschutz mit gewissen logistischen Nachteilen behaftet, da für den Einsatz solcher Systeme ein relativ großer Personalbedarf von Nöten ist. Erfahrungsgemäß werden beispielsweise zur Erstellung eines Sandsackdammes von 100 Metern Länge und 0,5 Metern Höhe etwa 50 Personen benötigt, um die hierfür erforderlichen Sandsäcke innerhalb einer Stunde zu befüllen, wobei darüber hinaus zusätzlich etwa 40 Personen für den eigentlichen Aufbau des Sandsackdammes einzuplanen sind.

Ein anderes mobiles Hochwasserschutzsystem, für dessen Aufbau im Vergleich zum Sandsacksystem wesentlich weniger Personal benötigt wird, ist in der Druckschrift DE 20 2005 015 812 U1 vorgeschlagen. In dieser Druckschrift wird eine Hochwasserschutzvorrichtung der eingangs genannten Art beschrieben. Das bekannte System zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass der Hochwasserschutz nicht nur mit wenig Personal verhältnismäßig schnell aufgebaut werden kann, sondern dass darüber hinaus auch eine besonders platzsparende Lagerung der Hochwasserschutzvorrichtung möglich ist, wenn diese nicht zum Einsatz kommt.

Im Einzelnen wird in der genannten Druckschrift vorgeschlagen, ein Vielzahl von zylindrischen Behältern nebeneinander anzuordnen, wobei zur Erstellung der Behälter jeweils eine Platte zu einem Zylinder gebogen und die aneinander benachbarten Enden der Platte lösbar verbunden werden. Anschließend ist in den zylindrischen Behälter ein wasserdichter, sackförmiger Einsatzkörper einzusetzen, in welchem dann Wasser als Ballastmedium zum Beschweren der Behälter eingefüllt wird. Demnach kommt dem Einsatzkörper mit dem Ballastmedium die Funktion der „Bodenverankerung" zu.

Im praktischen Gebrauch hat sich allerdings gezeigt, dass bei dieser im Stand der Technik vorgeschlagenen Lösung die nicht unerhebliche Gefahr eines plötzlichen Systemversagens bestehen kann. Konstruktionsbedingt nämlich ist es bei der bekannten Hochwasserschutzvorrichtung, wie sie in der DE 20 2005 015 812 U1 beschrieben wird, nicht ohne weiteres möglich, die in den jeweiligen zylindrischen Behältern eingesetzten Einsatzkörper geeignet und insbesondere sicher mit dem zugehörigen Behälter zu arretieren und fixieren. Die zylindrischen Behälter der bekannten Hochwasserschutzvorrichtung neigen somit dazu, unter Umständen aufzuschwimmen, so dass Wasser durch die Hochwasserschutzvorrichtung durchgedrückt werden kann. Wie bereits angedeutet, kann dies insbesondere dann auftreten, wenn der sackförmige Einsatzkörper nicht hinreichend am Kopfbereich des zylindrischen Behälters befestigt wurde.

Ein ähnliches Problem tritt auf, wenn die bekannte Hochwasserschutzvorrichtung im Gelände eingesetzt wird, d.h. wenn die einzelnen zylindrischen Behälter auf einer unebenen Bodenfläche angeordnet werden müssen. Dann nämlich besteht die Gefahr, dass sich der jeweils in den Behältern eingesetzte sackförmige Einsatzkörper aufgrund seines Gewichtes unter den entsprechenden zylindrischen Behälter hindurchdrückt. Dies wiederum hat ebenfalls ein Anheben des zylindrischen Behälters zur Folge, so dass nur noch ein eingeschränkter Hochwasserschutz möglich ist.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Hochwasserschutzvorrichtung wie sie aus der DE 20 2005 015 812 U1 bekannt ist, dahingehend weiterzuentwickeln, dass bei der erfindungsgemäßen Lösung ein Aufschwimmen der einzelnen zylindrischen Behälter wirkungsvoll verhindert werden kann, wobei sich die Hochwasserschutzvorrichtung gleichzeitig auch für den Einsatz bei unebenen Bodenbeschaffenheiten eignet.

Diese Aufgabe wird mit einer Hochwasserschutzvorrichtung der eingangs genannten Axt erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass an einer Längsseite der Platte, die im gebogenen Zustand der Platte den Fußbereich des zylindrischen Behälters bildet, zumindest eine Lippenanordnung angebracht ist, welche im gebogenen Zustand der Platte zumindest teilweise in der Grundfläche des Behälters liegt.

Der wesentliche Aspekt bei der erfindungsgemäßen Lösung ist somit in dem Vorsehen der Lippenanordnung an der Längsseite der Platte zu sehen. Diese Lippenanordnung bewirkt, dass der in dem Behälter eingesetzte sackförmige Einsatzkörper, wenn dieser mit dem Ballastmedium gefüllt ist, zumindest teilweise auf die in der Grundfläche des Behälters liegende Lippenanordnung drückt, und somit eine nach unten gerichtete Kraft auf die mit der gebogenen Platte gebildete zylindrische Behälterwand ausübt. Selbst wenn somit der sackförmige Einsatzkörper nicht oder nur unzureichend mit dem Behälter, vorzugsweise über den Kopfbereich des Einsatzkörpers arretiert ist, kann wirkungsvoll verhindert werden, dass der zylindrische Behälter aufschwimmt bzw. dass sich der sackförmige Einsatzkörper unter der Grundfläche des Behälters hindurchdrückt und somit ein Versagen der Hochwasserschutzvorrichtung bewirkt.

Mit der erfindungsgemäßen Lösung ist es insbesondere auch nicht notwendig, die Hochwasserschutzvorrichtung bzw. den zylindrischen Behälter mit beispielsweise einer Bodenverankerung auszurüsten, um ein Gleiten bzw. Aufschwimmen der Hochwasserschutzvorrichtung zu vermeiden. Somit ist die Stabilität und Einsatzfähigkeit der Hochwasserschutzvorrichtung mit einer besonders einfachen, aber wirkungsvollen Maßnahme in Gestalt der Lippenanordnung zuverlässig gegeben.

Ein plötzlicher Systemkollaps durch beispielsweise ein Aufschwimmen des zylindrischen Behälters kann insbesondere auch bei unebenen Bodenbeschaffenheiten wirkungsvoll verhindert werden. Aus diesem Grund eignet sich die erfindungsgemäße Lösung nicht nur für den Einsatz in flachen Topographien, sondern auch in Gebirgsräumen oder bei Boden-unebenheiten, Neigungen und Bordsteinübergängen.

Zusammenfassend bleibt festzuhalten, dass mit der erfindungsgemäßen Lösung eine Hochwasserschutzvorrichtung angegeben wird, die unabhängig vom hydrostatischen und hydrodynamischen Druck des mit der Hochwasserschutzvorrichtung abzuhaltenden Wassers eine sichere Arretierung des zylindrischen Behälters ermöglicht. Dem Fachmann ist klar, dass diese Arretierung durch das im Einsatzkörper vorgesehene Ballastmedium erfolgt, dessen Gewichtskraft mithilfe der Lippenanordnung den zylindrischen Behälter in Position hält.

Da das Vorsehen der Lippenanordnung an einer Längsseite der Platte keinen Einfluss auf die schnelle Aufbaubarkeit der Hochwasserschutzvorrichtung hat, und da die Hochwasserschutzvorrichtung nach wie vor besonders platzsparend gelagert werden kann, wenn diese nicht als Hochwasserschutz eingesetzt wird, können im Übrigen zusätzlich zu den oben genannten Vorteilen die bereits in der Druckschrift DE 20 2005 015 812 U1 beschriebenen Vorteile erzielt werden. Diesbezüglich sei hiermit explizit auf die entsprechenden Ausführungen in dieser Druckschrift verwiesen. Um Wiederholungen zu vermeiden, soll der Offenbarungsgehalt dieser Druckschrift als hierin enthalten gelten.

Die vorliegende Erfindung betrifft des Weiteren ein Verfahren zur Herstellung der zuvor beschriebenen erfindungsgemäßen Hochwasserschutzvorrichtung, wobei das Verfahren die folgenden Verfahrensschritte aufweist: Zunächst wird eine Platte bereitgestellt, wobei an einer Längsseite der Platte die zuvor beschriebene Lippenanordnung angebracht ist. Anschließend wird die Platte, vorzugsweise am Einsatzort derart zu einem zylindrischen Körper gebogen, dass ein zylindrischer Behälter ausgebildet wird, wobei die Platte die Mantelfläche des zylindrischen Behälters bildet, und wobei die Lippenanordnung zumindest teilweise in der Grundfläche des Behälters liegt. Um zu erreichen, dass die zu dem zylindrischen Körper gebogene Platte ihre Form behält, ist anschließend vorgesehen, dass die aneinander angrenzenden Stirnflächen der Platte mit geeigneten Einrichtungen miteinander lösbar verbunden werden. Danach ist in den zylindrischen Behälter ein Einsatzkörper einzusetzen, in welchem schließlich das Ballastmedium eingefüllt wird.

Es ist ersichtlich, dass mit dem erfindungsgemäßen Verfahren ein besonders einfaches aber dennoch effektives Verfahren zur Herstellung einer Hochwasserschutzvorrichtung angegeben wird. Insbesondere lässt sich die Hochwasserschutzvorrichtung mit dem erfindungsgemäßen Verfahren mit nur wenigen Einsatzkräften ausführen. Dies ist insbesondere im Hinblick auf die für den mobilen Hochwasserschutz bereitzustellende Logistik von Vorteil.

Vorteilhafte Weiterentwicklungen der erfindungsgemäßen Hochwasserschutzvorrichtung sind in den Unteransprüchen angegeben.

So ist in einer besonders bevorzugten Realisierung der zumindest einen Lippenanordnung vorgesehen, dass diese eine mit der Längsseite der Platte befestigte Schürze, vorzugsweise aus einem flexiblen Material gefertigt, aufweist. Diese Schürze sollte in idealer Weise über mehrere Punkte fest an der Platte angebracht sein, um zu erreichen, dass die von dem in den Einsatzkörper eingefüllten Ballastmedium ausgeübte Gewichtskraft auch bei höherer Belastung über die Lippenanordnung auf den zylindrischen Behälter übertragen werden kann. Dann nämlich drückt der Einsatzkörper mit dem eingefüllten Ballastmedium den zylindrischen Körper über die Lippenanordnung auf die vorgesehene Standfläche des Behälters, ohne dass hierfür weitere Arretierungsmaßnahmen, wie beispielsweise Bodenverankerungen etc., notwendig sind.

In einer bevorzugten Weiterentwicklung der zuletzt genannten Ausführungsform, bei welcher die zumindest eine Lippenanordnung eine mit der Längsseite der Platte befestigte Schürze aufweist, ist vorgesehen, dass die Schürze eine Länge aufweist, die im Wesentlichen dem Innenumfang des zylindrischen Behälters entspricht. Damit kann erreicht werden, dass der mit dem Ballastmedium gefüllte Einsatzkörper auf eine verhältnismäßig große Fläche der in der Grundfläche des Behälters angeordneten Lippenanordnung drückt, wobei diese Druckkraft über die Lippenanordnung auf die zylindrische Behälterwand übertragen wird. Es ist ersichtlich, dass somit die Befestigung der Lippenanordnung an der Längsseite der Platte insgesamt besonders stabil ist. Selbstverständlich sind im Hinblick auf die Länge der Schürze aber auch andere Lösungen denkbar.

In einer besonders bevorzugten Weiterentwicklung der erfindungsgemäßen Hochwasserschutzvorrichtung ist vorgesehen, dass die zumindest eine Lippenanordnung eine Vielzahl von Einzellippen aufweist, die vorzugsweise jeweils aus einem flexiblen Material bestehen, und die voneinander beabstandet jeweils an der Längsseite der Platte befestigt sind. Dabei sei angemerkt, dass die Einzellippen zusätzlich oder alternativ zu der bereits genannten Schürze als Lippenanordnung zum Einsatz kommen können.

Um zu erreichen, dass die erfindungsgemäße Hochwasserschutzvorrichtung trotz der Lippenanordnung möglichst platzsparend gelagert werden kann, wenn die Vorrichtung nicht als Hochwasserschutz zum Einsatz kommt, ist es ferner denkbar, dass die Lippenanordnung mit der Platte gelenkig an der Längsseite der Platte verbunden ist, wobei die Lippenanordnung im nicht-gebogenen Zustand der Platte auf der Platte aufliegt. Eine derartige gelenkige Verbindung zwischen der Lippenanordnung und der Längsseite der Platte ist beispielsweise durch die Verwendung einer reißfesten Kunststofffolie (z.B. PVC-Folie) als Lippenanordnung realisierbar. Dabei sollte eine Längsseite dieser reißfesten Kunststofffolie geeignet mit der Längsseite der Platte verbunden sein. Hierfür sind aus dem Stand der Technik unterschiedliche Lösungen bekannt, die hierin nicht näher beschrieben werden. Selbstverständlich sind aber auch andere Ausführungsformen zum gelenkigen Verbinden der Lippenanordnung an der Längsseite der Platte denkbar. Insbesondere ist nicht auszuschließen, dass die Lippenanordnung aus einem relativ steifen Material besteht, welches geeignet an der Längsseite der Platte, beispielsweise mit einem flexiblen Materialabschnitt verbunden ist. Auch wäre es denkbar, anstelle des flexiblen Materialabschnittes eine Vielzahl von Gelenken einzusetzen.

Damit die erfindungsgemäße Hochwasserschutzvorrichtung auch als mobile Hochwasserschutzwand mit einer entsprechenden Längenausdehnung eingesetzt werden kann, was beispielsweise beim Linienschutz entlang eines zu schützenden Ufers, aber auch zum Absperren oder Aufstauen von Abflüssen bzw. Fließgewässern an definierten Stellen erforderlich ist, ist in einer Weiterentwicklung der Erfindung vorgesehen, dass die Hochwasserschutzvorrichtung eine Vielzahl der bereits beschriebenen zylindrischen Behälter aufweist, die nebeneinander angeordnet sind. Dieser Aspekt des nebeneinander Anordnens einer Vielzahl von zylindrischen Behältern ist bereits in der genannten Druckschrift DE 20 2005 015 812 U1 beschrieben und soll hierin nicht weiter ausgeführt werden. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass sich die erfindungsgemäße Hochwasserschutzvorrichtung unabhängig von der Bodenbeschaffenheit und unabhängig von der Länge der geforderten Schutzwand als mobiler Hochwasserschutz eignet.

Um bei der zuletzt genannten Weiterentwicklung der erfindungsgemäßen Hochwasserschutzvorrichtung, welche eine Vielzahl der zylindrischen Behälter aufweist, die nebeneinander angeordnet sind, einen wirkungsvollen Hochwasserschutz zu erreichen, ist in einer bevorzugten Realisierung vorgesehen, dass die Hochwasserschutzvorrichtung ferner eine Abdichtung aufweist, um den Bereich zwischen zwei benachbarten Behältern abzudichten. Denkbar hierbei wäre es, die Abdichtung als eine Kunststofffolie auszubilden, welche zumindest teilweise über die nebeneinander angeordneten Behälter derart ausgelegt ist, dass die jeweiligen Bereiche zwischen jeweils benachbarten Behältern abgedichtet sind. Diese Abdichtung erfolgt durch den hydrostatischen bzw. hydrodynamischen Druck des aufgestauten Wassers, der die Kunststofffolie in die jeweiligen Bereiche zwischen den benachbarten Behältern drückt und somit eine wirkungsvolle Abdichtung der Zwischenräume zwischen den benachbarten Behältern ermöglicht.

Zusätzlich oder alternativ zu der Kunststofffolie ist es ferner denkbar, als Abdichtung Dichtungswülste einzusetzen, welche zumindest die Höhe der einzelnen Behälter aufweisen und welche jeweils im bzw. am Stoßbereich zwischen jeweils benachbarten Behältern vorgesehen sind. Wie bereits bei der Kunststofffolie werden auch die Dichtungswulste durch den hydrostatischen bzw. hydrodynamischen Druck des aufgestauten Wassers in den Stoßbereich zwischen den jeweils benachbarten Behältern gedrückt, wodurch in einer besonders effektiven und dennoch leicht zu realisierenden Art und Weise eine gut abgedichtete Hochwasserschutzwand ausbildbar ist.

Schließlich ist bei der bevorzugten Weiterentwicklung der erfindungsgemäßen Lösung, bei welcher die Hochwasserschutzvorrichtung eine Vielzahl der zylindrischen Behälter aufweist, vorgesehen, dass die nebeneinander angeordneten zylindrischen Behälter mit Hilfe von lösbaren Verbindungsmitteln miteinander verbunden werden können, was die Stabilität der mit der erfindungsgemäßen Hochwasserschutzvorrichtung ausgebildeten Hochwasserschutzwand erheblich verbessert. Als lösbare Verbindungsmittel kommen jedwede Verbindungsmittel in Frage, insbesondere Schrauben, Stifte, etc.

Im Hinblick auf die Platte, welche im gebogenen Zustand die Mantelfläche des zylindrischen Behälters bildet, ist bevorzugt vorgesehen, dass diese Platte aus einem Material besteht, welches einen mit Glasfasern verstärkten Kunststoff aufweist. Es ist bekannt, dass ein derartiges Material äußerst stabil ist, wobei dennoch die erforderliche Elastizität gegeben ist, wodurch die Platte besonders einfach zu einem zylindrischen Hohlkörper geformt werden kann. Selbstverständlich sind aber auch andere Materialien für die Platte denkbar.

Um zu erreichen, dass bei der erfindungsgemäßen Hochwasserschutzvorrichtung, wie sie vorstehend beschrieben wird, der Einsatzkörper im Behälter arretiert werden kann, ist in einer bevorzugten Weiterentwicklung schließlich vorgesehen, dass der Einsatzkörper ein vorzugsweise aus Kunststoff ausgebildeter Sack ist, dessen Rand über den Kopfbereich des Behälters zumindest teilweise stülpbar ist, wenn der Einsatzkörper im Behälter eingesetzt ist. Hierbei kommen aber auch andere Lösungen zum Arretieren des Einsatzkörpers im zylindrischen Behälter in Frage.

Nachfolgend wird eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Hochwasserschutzvorrichtung anhand der beigefügten Zeichnungen beschrieben.

Es zeigen:

1 eine halbtransparente Darstellung des zylindrischen Behälters der bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Hochwasserschutzvorrichtung;

2 eine Draufsicht der nicht-gebogenen Platte, welche zum Ausbilden des in 1 gezeigten zylindrischen Behälters geeignet ist;

3 eine Schnittansicht der Hochwasserschutzvorrichtung gemäß der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

4 eine Draufsicht auf den in 1 gezeigten zylindrischen Behälter; und

5 eine schematische Ansicht der erfindungsgemäßen Hochwasserschutzvorrichtung bestehend aus einer Vielzahl von nebeneinander angeordneten zylindrischen Behältern.

1 zeigt in einer halbtransparenten Darstellung den zylindrischen Behälter 10 der bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Hochwasserschutzvorrichtung 1, wobei aus Gründen der Übersichtlichkeit der in dem Behälter 10 eingesetzte sackförmige Einsatzkörper nicht dargestellt ist.

In 2 ist eine Draufsicht auf die Platte 11 in einem nicht-gebogenen Zustand gezeigt, welche zum Ausbilden des in 1 gezeigten zylindrischen Behälters 10 geeignet ist. Wie dargestellt, ist am unteren Bereich 13' der Platte 11 eine Lippenanordnung 14 in Gestalt einer durchgehenden Schürze vorgesehen. Diese Lippenanordnung 14 besteht im Wesentlichen aus einem oberen und einem unteren Bereich 14'', 14', wobei der obere Bereich 14'' zum Befestigen der Lippenanordnung 14 am unteren Bereich 13' der Platte 11 dient, und wobei der untere Bereich 14' der Lippenanordnung 14 über die Längskante 13 der Platte 11 hinausragt. Die Befestigung der Lippenanordnung 14 über den oberen Bereich 14'' am unteren Bereich 13' der Platte 11 erfolgt mit geeigneten Befestigungsmitteln 15, die ausgelegt sind, eine hinreichend stabile Fixierung der Lippenanordnung 14 an der Plattenlängsseite 13 zu gewährleisten.

In vorteilhafter Weise besteht die Lippenanordnung 14 aus einem flexiblen Kunststoffmaterial, wie beispielsweise einer PVC-Folie, so dass der in 2 gezeigte untere Bereich 14' der Lippenanordnung 14 schwenkbar an der Plattenlängsseite 13 angebracht ist. Anders ausgedrückt bedeutet dies, dass der untere Abschnitt 14' der Lippenanordnung 14 selbstverständlich auch auf die Platte 11 bzw. den oberen Abschnitt 14'' der Lippenanordnung 14, der zum Befestigen der Lippenanordnung 14 der Platte 11 dient, geklappt werden kann. Anstelle eines flexiblen Kunststoffmaterials als Lippenanordnung 14 käme aber auch ein relativ unflexibles Material in Frage, wobei vorzugsweise zwischen den Bereichen 14' und 14'' der Lippenanordnung eine gelenkige Verbindung vorgesehen sein sollte, um zu erreichen, dass der über die Längskante 13 der Platte 11 hervorstehende Bereich 14' der Lippenanordnung 14 auf die Platte 11 verschwenkt werden kann, was im Hinblick auf eine platzsparende Lagerung der Platte 11 von Vorteil ist.

Wie in 2 dargestellt, sind an den jeweiligen Plattenstirnseiten 12 Einrichtungen 5 vorgesehen, welche dazu dienen, im gebogenen Zustand der Platte 11, wie sie in 1 dargestellt ist, die aneinander angrenzenden Stirnseiten 12 lösbar miteinander zu verbinden. Als geeignete Verbindungsmittel 5 kommen jedwede Einrichtungen in Frage, die ein lösbares Verbinden der im gebogenen Zustand der Platte 11 aneinander angrenzenden Stirnseiten 12 erlauben. Insbesondere kommt hier eine Schrauben-Mutter-Einrichtung in Frage.

Zur Herstellung der erfindungsgemäßen Hochwasserschutzvorrichtung wird die in 2 gezeigte Platte 11 zu einem zylindrischen Körper gebogen, um den zylindrischen Behälter 10 auszubilden, wobei die Platte 11 die Mantelfläche des zylindrischen Behälters 10 bildet, und wobei die Lippenanordnung 14 bzw. der von der Längsseite 13 der Platte 11 hervorstehende Abschnitt 14' der Lippenanordnung 14 zumindest teilweise in der Grundfläche G des Behälters 10 liegt, wie es in 1 dargestellt ist.

Nach dem Ausbilden des zylindrischen Behälters 10 mit der zumindest teilweise in der Grundfläche G des Behälters 10 angeordneten Lippenanordnung 14 (vgl. 1) wird ein Einsatzkörper 3 in den zylindrischen Behälter 10 eingesetzt und anschließend mit einem Ballastmedium 2 zumindest teilweise aufgefüllt.

In 3 ist eine Längsschnittdarstellung der bevorzugten Ausführungsform der fertigen Hochwasserschutzvorrichtung 1 gezeigt. Im Hinblick auf den vorzugsweise sackförmigen Einsatzkörper 3 sei darauf hingewiesen, dass dieser vorzugsweise beispielsweise ein Kunststoffsack sein kann, dessen Rand über den Kopfbereich 13'' des Behälters 10 zumindest teilweise gestülpt und somit entsprechend am Behälter 10 arretiert ist. Dieses Arretieren des Randes des Einsatzkörpers 3 am Kopfbereich 13'' des Behälters 10 dient in erster Linie dazu, den Einsatzkörper 3 möglichst weit aufzuspannen, was ein Befüllen des Einsatzkörpers 3 mit dem Ballastmedium 2 erleichtert. Eine Kraftübertragungsfunktion kommt dieser Arretierung insbesondere nicht zu.

In 3 ist deutlich zu erkennen, dass die von dem in den Einsatzkörper 3 eingefüllten Ballastmedium 2 ausgeübte Gewichtskraft über die Lippenanordnung 14 bzw. den unteren Abschnitt 14' der Lippenanordnung 14 auf den zylindrischen Behälter 10 übertragen werden kann. Somit drückt der Einsatzkörper 3 mit dem eingefüllten Ballastmedium 2 den zylindrischen Körper 10 über die Lippenanordnung 14 auf die vorgesehene Standfläche G des Behälters 10, ohne dass hierfür weitere Arretierungsmaßnahmen, wie beispielsweise Bodenverankerungen etc., notwendig sind. Insbesondere kann mit der erfindungsgemäßen Lösung eine sichere Arretierung des zylindrischen Körpers 10 erreicht werden, wobei ein Aufschwimmen des Behälters 10 oder ein Durchdrücken des Einsatzkörpers 3 unter der Grundfläche G des Behälters 10 wirkungsvoll verhindert werden kann.

In 4 ist eine Draufsicht auf den in 1 dargestellten zylindrischen Behälter 10 gezeigt, der sich aus der in 2 gezeigten Platte 11 im gebogenen Zustand zusammensetzt. Hierbei ist deutlich zu erkennen, dass die Lippenanordnung 14 bzw. der untere Abschnitt 14' der Lippenanordnung 14 zumindest teilweise in der Grundfläche G des zylindrischen Behälters 10 liegt und somit eine Kraftübertragungsfunktion übernehmen kann, wenn der Einsatzkörper 3 mit dem Lastmedium 2 in den zylindrischen Behälter 10 eingesetzt ist und im Wesentlichen auf die gesamte Grundfläche G des Behälters 10 drückt.

In 5 ist eine bevorzugte Weiterentwicklung der erfindungsgemäßen Hochwasserschutzvorrichtung gezeigt, die sich insbesondere als mobile Hochwasserschutzwand mit einer entsprechenden Längenausdehnung eignet. Dabei ist vorgesehen, dass die Hochwasserschutzvorrichtung gemäß dieser Weiterentwicklung eine Vielzahl der bereits beschriebenen Vorrichtungen 1 aufweist, wobei die einzelnen zylindrischen Behälter 10 nebeneinander angeordnet sind. Der Stoßbereich S zwischen den aneinander angrenzenden Einzelbehältern 10 ist mit einer Abdichtung 4 entsprechend abgedichtet. In der dargestellten Ausführungsform umfasst die Abdichtung 4 wulstförmige Elemente, die über den hydrostatischen oder auch hydrodynamischen Druck des (nicht dargestellten) aufgestauten Wassers in den Stoßbereich S gedrückt werden und somit eine entsprechende Abdichtung ermöglichen. Selbstverständlich ist es auch denkbar, dass die einzelnen Behälter 10 miteinander über entsprechende Verbindungsmittel, vorzugsweise lösbar ausgeführte Verbindungsmittel, verbunden sind.

Die in 5 dargestellte Weiterentwicklung der erfindungsgemäßen Hochwasserschutzvorrichtung eignet sich somit insbesondere als mobiler Linienschutz entlang eines zu schützenden Ufers, aber auch zum Absperren oder Aufstauen von Abflüssen bzw. Fließgewässern an definierten Stellen.

Aus obigem geht hervor, dass die vorliegende Erfindung nicht nur eine Hochwasserschutzvorrichtung, sondern auch ein Verfahren zum Herstellen einer derartigen Vorrichtung betrifft. An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass alle oben beschriebenen Teile und Merkmale sowie alle in der DE 20 2005 015 812 U1 beschriebenen Teile und Merkmale jeweils für sich allein gesehen und in jeder Kombination, insbesondere die in den Zeichnungen dargestellten Details, als erfindungswesentlich beansprucht werden. Abänderungen hiervon sind dem Fachmann geläufig.

1
Hochwasserschutzvorrichtung
2
Ballastmedium
3
Einsatzkörper
4
Abdichtung
5
Plattenverbindungsmittel
10
zylindrischer Behälter
11
Platte
12
Plattenstirnseite
13
Plattenlängsseite
13'
Fußbereich der Platte/des zylindrischen Behälters
13''
Kopfbereich der Platte/des zylindrischen Behälters
14
Lippenanordnung
14'
Kopfbereich der Lippenanordnung
14''
Fußbereich der Lippenanordnung
15
Verbindungsmittel zum Verbinden der Lippenanordnung mit der Platte
G
Grundfläche des zylindrischen Behälters
S
Stoßfläche von aneinander angrenzenden Behältern


Anspruch[de]
Hochwasserschutzvorrichtung (1), mit zumindest einem zylindrischen Behälter (10), der mit einem Ballastmedium (2), vorzugsweise Wasser, Sand, Kies oder dergleichen, befüllbar ist, wobei der zumindest eine Behälter (10) aus einer Platte (11) besteht, die zu einem Zylinder gebogen ist und so die Mantelfläche des zylindrischen Behälters (10) bildet und deren im gebogenen Zustand der Platte (11) aneinander angrenzenden Stirnseiten (12) lösbar miteinander verbunden sind, und wobei in dem zumindest einen Behälter (10) ein vorzugsweise sackförmiger Einsatzkörper (3) einsetzbar ist, in welchem das Ballastmedium (2) einfüllbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass an der Längsseite (13) der Platte (11), welche im gebogenen Zustand der Platte (11) den Fußbereich (13') des Behälter (10) bildet, zumindest eine Lippenanordnung (14) angebracht ist, welche im gebogenen Zustand der Platte (11) zumindest teilweise in der Grundfläche (G) des Behälters (10) liegt. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die zumindest eine Lippenanordnung (14) eine mit der Längsseite (13) der Platte (11) befestigte Schürze aus einem flexiblen Material aufweist. Vorrichtung nach Anspruch 2, wobei die Schürze eine Länge aufweist, die im Wesentlichen dem Innenumfang des zylindrischen Behälters (10) entspricht. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die zumindest eine Lippenanordnung (14) eine Vielzahl von Einzellippen aus einem flexiblen Material aufweist, die voneinander beabstandet jeweils an der Längsseite (13) der Platte (11) befestigt sind. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Lippenanordnung (14) gelenkig an der Längsseite (13) der Platte (11) mit der Platte (11) verbunden ist, wobei die Lippenanordnung (14) im nicht-gebogenen Zustand der Platte (11) auf der Platte (11) aufliegt. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, welche eine Vielzahl der zylindrischen Behälter (10) aufweist, die nebeneinander angeordnet sind. Vorrichtung nach Anspruch 6, welche ferner eine Abdichtung (4) aufweist, um den Bereich (S) zwischen zwei benachbarten Behältern (10) abzudichten. Vorrichtung nach Anspruch 7, wobei die Abdichtung (4) eine Kunststofffolie ist, welche zumindest teilweise über die nebeneinander angeordneten Behälter (10) derart ausgelegt ist, dass die jeweiligen Bereiche (S) zwischen jeweils benachbarten Behältern (10) abgedichtet sind. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, wobei die Abdichtung (4) Dichtungswülste in zumindest der Höhe der Behälter (10) aufweist, welche jeweils im bzw. am Stoßbereich (S) zwischen jeweils zwei benachbarten Behältern (10) vorgesehen sind. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, welche ferner Mittel zum lösbaren Verbinden zweier benachbarter Behälter (10) aufweist. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Platte (11) aus glasfaserverstärktem Kunststoff hergestellt ist. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Einsatzkörper (3) ein Kunststoffsack ist, dessen Rand über den Kopfbereich (13'') des Behälters (10) zumindest teilweise stülpbar oder arretierbar ist, wenn der Einsatzkörper (3) im Behälter (10) eingesetzt ist. Verfahren zum Herstellen einer Hochwasserschutzvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Verfahren die folgenden Verfahrensschritte aufweist:

– Bereitstellen einer Platte (11), an der an einer Längsseite (13) der Platte (11) eine Lippenanordnung (14) angebracht ist;

– Biegen der Platte (11) zu einem zylindrischen Körper und Ausbilden eines zylindrischen Behälters (10), wobei die Platte (11) die Mantelfläche des zylindrischen Behälters (10) bildet und wobei die Lippenanordnung (14) zumindest teilweise in der Grundfläche (G) des Behälters (10) liegt;

– lösbares Verbinden der aneinander angrenzenden Stirnflächen (12a, 12b) der Platte (11);

– Einsetzen eines Einsatzkörpers (3) in den zylindrischen Behälter (10); und

– Einfüllen eines Ballastmediums (2) in den Einsatzkörper (3).






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