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Dokumentenidentifikation DE202006017220U1 12.04.2007
Titel Gravitationseinrichtung zur Erzeugung elektrischer Energie
Anmelder Chiang, Chin-Hui, Taipei, TW;
Chiang, Hsin-Jung, Taipei, TW
Vertreter Zeitler, Volpert, Kandlbinder, 80539 München
DE-Aktenzeichen 202006017220
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 12.04.2007
Registration date 08.03.2007
Application date from patent application 10.11.2006
IPC-Hauptklasse F03G 5/02(2006.01)A, F, I, 20061110, B, H, DE

Beschreibung[de]
Hintergrund der Erfindung 1. Erfindungsgebiet

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Gravitationseinrichtung zur Erzeugung elektrischer Energie und bezieht sich insbesondere auf eine solche elektrische Energieerzeugungsvorrichtung, die Tiere oder sich bewegende Objekte, Gravitationskraft und das Hebeprinzip zur Erzeugung von Elektrizität benutzt, welche geringere Kosten verursacht, eine höhere Erzeugungskapazität aufweist und Vorteile für einen optimalen Umweltschutz bietet.

2 Stand der Technik

Die herkömmlichen Elektrizitätserzeugungsverfahren sind meistens beispielsweise hydraulische Krafterzeugung, thermische Krafterzeugung, Windkrafterzeugung, Elektrizität aus Solarenergieerzeugung oder Elektrizität aus Kernkrafterzeugung. Bekanntlich sind die Kosten für den Bau eines hydroelektrischen Kraftwerks sehr hoch, und die Umweltbedingungen/Faktoren können die Erzeugungskapazität der ganzen Anlage beeinträchtigen. Das thermoelektrische Kraftwerk erzeugt bei der Verbrennung Abgase und führt daher zu Umweltverschmutzung, wodurch sich ein extrem schweres Problem ergibt. Dazu kommt, daß das thermoelektrische Kraftwerk ebenfalls hohe Konstruktionskosten verursacht. Bei der Windkrafterzeugungsoption sind zwar die Kosten niedriger, jedoch können die Umweltfaktoren eine Beeinträchtigung bilden, und die Erzeugungskapazität ist begrenzt. Die Kosten für die Stromerzeugung durch Solarenergie sind gering, und das entsprechende Verfahren zur Stromerzeugung ist sehr vorteilhaft bezüglich des Umweltschutzes, jedoch ist die Erzeugungskapazität unzureichend, und die Menge, in der elektrischer Strom erzeugt wird, ist durch Umweltfaktoren leicht zu beeinträchtigen. Was das Atomkraftwerk anbelangt, so sind, obgleich die Stromerzeugungskapazität sehr groß ist, seine Konstruktionskosten relativ hoch, und das entsprechende Verfahren zur Stromerzeugung ist mit Problemen verbunden, die die radioaktiv verunreinigten Abfallmaterialien aufwerten. Grundsätzlich sind die herkömmlichen Verfahren zur Elektrizitätserzeugung mit Problemen der höheren Kosten und stärkeren Verunreinigung verbunden und weisen beschränkte Erzeugungskapazität auf oder neigen dazu, von Umweltfaktoren negativ beeinfluß zu werden. Daher wird im folgenden eine verbesserte Technik zur Überwindung der oben genannten Nachteile angeboten.

Zusammenfassung der Erfindung

Eine Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Einrichtung zur Stromerzeugung durch Gravitation zu schaffen, und zwar unter Verwendung von Tieren oder sich bewegenden Gegenständen, der Schwerkraft und des Hebeprinzips, um dadurch elektrische Energie zu erzeugen, wobei die Einrichtung geringere Kosten und höhere Erzeugungskapazität und optimale Vorteile bezüglich des Umweltschutzes aufweist.

Um die obigen Ziele zu erreichen, wird eine Gravitationseinrichtung zur Erzeugung elektrischen Strom gemäß der vorliegenden Erfindung vorgeschlagen, die wenigstens ein sich schnell drehendes Rad und zwei Aufhängevorrichtungen aufweist. Jedes der sich schnell drehenden Räder hat einen ersten Speichenkranz, einen zweiten Speichenkranz, eine Radnabe und wenigstens eine Lauf- oder Fahrfläche. Der erste Speichenkranz und der zweite Speichenkranz sind getrennt voneinander außen an den Seiten der Lauf- oder Fahrfläche angeordnet. Die Radnabe ist zwischen dem ersten Speichenkranz und dem zweiten Speichenkranz angeordnet und liegt in der Mitte der beiden Speichenkränze. Die Radnabe hat eine Halterungsvorrichtung und ist mit der Antriebswelle drehbar gelagert. Die beiden Aufhängevorrichtungen sind an den beiden Enden der Antriebswelle errichtet, um die Antriebswelle und das sich schnell drehende Rad auf der Antriebswelle zu tragen. Die Halterungsvorrichtung der Radnabe kann die Antriebswelle festlegen. Wenn die Halterungsvorrichtung sich im nicht festlegenden Zustand befindet, kann das sich drehende Rad frei um die Antriebswelle rotieren. Wenn die Halterungsvorrichtung sich im Festlegungszustand befindet, kann das sich drehende Rad die Antriebswelle antreiben, um gleichzeitig zu rotieren. Wenn ein sich bewegender Gegenstand benutzt wird, der ein gewisses Gewicht aufweist, um sich auf der Lauffläche des sich drehenden Rades zu bewegen, und wenn die Schwerkraftwirkung des sich bewegenden Gegenstandes benutzt wird, so ist das sich drehende Rad in der Lage, die Antriebswelle so anzutreiben, daß sie sich dreht. Die Aufhängevorrichtungen haben einen Kraftumwandlungsmodul, der an einen elektrischen Generator angeschlossen ist. Die Drehträgheitskraft der Antriebswelle wird auf den elektrischen Generator übertragen, um den elektrischen Strom zu erzeugen, und zwar unter Verwendung des Kraftumwandlungsmoduls. Die vordere Schleuse und die hintere Schleuse sitzen an vielen vorbestimmten Positionen auf der Lauffläche. Der sich bewegende Gegenstand ist ein Tier oder ein Motorfahrzeug. Die Radnabe hat eine Positionierungseinrichtung, um das Tier oder das Motorfahrzeug in der bestgeeigneten Bewegungsstellung zu positionieren und das Tier dazu zu bringen, sich vorwärts zu bewegen. Die Gravitationseinrichtung zur Erzeugung elektrischen Stroms hat viele magnetische schwebende Teile, die auf der Lauffläche und der Antriebswelle getrennt angeordnet sind.

Der auf diesem Gebiet tätige Fachmann kann den Gegenstand, das Kennzeichen und die Wirkung der vorliegenden Erfindung, die dargestellten Ausführungsbeispiele der Erfindung zusammen mit den beigefügten Zeichnungen, die zur Erläuterung des Grundgedankens der Erfindung dienen, verstehen.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Die vorliegende Erfindung wird dem auf diesem Gebiet tätigen Fachmann durch Lesen der folgenden detaillierten Beschreibung und einer Vielzahl bevorzugter Ausführungsbeispiele der Erfindung verständlich, und zwar unter Bezug auf die beigefügten Zeichnungen, in denen sind:

1 eine perspektivische Ansicht einer mit Gravitation arbeitenden elektrischen Stromerzeugungsvorrichtung gemäß einem ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung;

2 eine auseinander gezogene, perspektivische Darstellung der elektrischen Stromerzeugungsvorrichtung gemäß dem ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung;

3A eine quergeschnittene Seitenansicht einer Radnabe der durch Gravitation elektrischen Strom erzeugenden Vorrichtung im nicht festgelegten Zustand gemäß der Erfindung;

3B eine quergeschnittene Seitenansicht der Radnabe der durch Gravitation elektrischen Strom erzeugenden Vorrichtung im festgelegten Zustand, gemäß der vorliegenden Erfindung;

4 eine schematische Ansicht einer Positionierungseinrichtung der durch Gravitation elektrischen Strom erzeugenden Vorrichtung im Betrieb, gemäß der vorliegenden Erfindung;

5 eine Querschnittsansicht einer magnetischen Flußeinrichtung in einem Belastungstragblock der Gravitation elektrischen Strom erzeugenden Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung;

6A eine vergrößerte perspektivische Ansicht einer vorderen Schleuse der durch Gravitation elektrischen Strom erzeugenden Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung;

6B eine vergrößerte Querschnittsansicht der vorderen Schleuse und der hinteren Schleuse der durch Gravitation elektrischen Strom erzeugenden Vorrichtung im geöffneten Zustand, gemäß der vorliegenden Erfindung;

7 eine perspektivische Ansicht einer durch Gravitation elektrischen Strom erzeugenden Vorrichtung gemäß einem zweiten bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung; und

8 eine perspektivische Ansicht einer durch Gravitation elektrischen Strom erzeugenden Vorrichtung gemäß einem dritten bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele

1 ist eine perspektivische Ansicht einer durch Gravitation elektrischen Strom erzeugenden Vorrichtung gemäß einem ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

2 ist eine auseinander gezogene perspektivische Darstellung der durch Gravitation elektrischen Strom erzeugenden Vorrichtung gemäß dem ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Wie in den obigen Figuren der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dargestellt, weist die durch Gravitation elektrischen Strom erzeugende Vorrichtung eine Antriebswelle 10, ein sich schnell drehendes Rad 20 und zwei Aufhänge- bzw. Lageranordnungen 30 auf. Auf den beiden Enden der Antriebswelle 10 befinden sich mehrere Nuten 11 und Magnete 12 innerhalb der Nuten 11. Das sich schnell drehende Rad 20 hat einen ersten Speichenkranz 21, einen zweiten Speichenkranz 22, eine erste Radnabe 23 und eine Lauffläche 25. Der erste Speichenkranz 21 und der zweite Speichenkranz 22 sind an den beiden Seiten der Lauffläche 25 einzeln angeordnet und sind auf den Innenseiten der Speichenkränze 21, 22 mit mehreren Einschnappführungen 210, 220 versehen. Die vordere Schleuse 252 und die hintere Schleuse 253 sind an vorbestimmten Stellen auf der Lauffläche 25 angeordnet und weisen mehrere Gleiträder 254 auf, die in den Einschnappführungen 210, 220 eingerastet sind und in den Einschnappführungen 210, 220 gleiten können. Außerdem ist eine automatische Verriegelungsvorrichtung 255 auf der vorderen Schleuse 252 und der hinteren Schleuse 253 vorhanden. Wenn die vordere Schleuse 252 und die hintere Schleuse 253 sich im geschlossenen Zustand befinden, werden sie durch die automatische Verriegelungsvorrichtung 255 fest verriegelt und können deshalb nicht gleiten und sich auch nicht lösen, wenn das sich schnell drehende Rad 20 rotiert. Die Radnabe 23 ist zwischen dem ersten Speichenkranz 21 und dem zweiten Speichenkranz 22 angeordnet und liegt in der Mitte der beiden Speichenkränze 21, 22. Die Radnabe 23 hat eine Haltevorrichtung 230 und sitzt rotierend auf der Antriebswelle 10. Eine Positionierungsvorrichtung 24 sitzt auf der Radnabe 23, die sie umgibt und hat eine Positionierungsplatte 240 sowie eine Lockeinrichtung 241. Die beiden Lageranordnungen 30 stehen an den Enden der Antriebswelle 10 und können die Antriebswelle 10 und das sich auf der Antriebswelle 10 schnell drehende Rad tragen. Die Halteeinrichtung 230 auf der Wellennabe 23 dient zum Festlegen der Antriebswelle 10. Wenn die Halteeinrichtung 230 sich im nicht festgelegten Zustand befindet, kann das sich schnell drehende Rad 20 rund um die Antriebswelle 10 frei drehen. Sobald die Halteeinrichtung 230 sich im festgelegten Zustand befindet, ist das sich schnell drehende Rad 20 in der Lage, die Antriebswelle 10 anzutreiben, so daß sie simultan rotiert. Bei Verwendung eines sich bewegenden Gegenstandes, der ein gewisses Gewicht aufweist, um die Lauffläche 25 des sich schnell drehenden Rades 20 zu bewegen und unter Ausnutzung der Schwerkraftwirkung des sich bewegenden Gegenstandes ist das sich schnell drehende Rad 20 in der Lage, die Antriebswelle 10 so anzutreiben, daß sie sich dreht. Die Lageranordnungen 30 sind mit einem Kraftumwandlungsmodul 31 ausgestattet und mit einem elektrischen Generator 50 verbunden, und die Drehenergie der Antriebswelle 10 wird auf den elektrischen Generator 50 übertragen, um unter Verwendung des Energieumwandlungsmoduls 31 den elektrischen Strom zu erzeugen.

3A ist eine seitliche Querschnittsansicht der Radnabe der durch Gravitation elektrischen Strom erzeugenden Vorrichtung im nicht festgelegten Zustand, gemäß der vorliegenden Erfindung. Wenn die Halteeinrichtung 230 der Radnabe 23 sich im nicht festgelegten Zustand befindet, ist die Halteeinrichtung 230 von der Oberfläche der Antriebswelle 10 entfernt; deshalb können die Radnabe 23 und die Antriebswelle 10 sich entsprechend drehen. Als Folge dessen kann das sich schnell drehende Rad 20 auf der Antriebswelle 10 frei rotieren. 3B ist eine seitliche Querschnittsansicht, die die Radnabe im festgelegten Zustand zeigt. Wenn die Halteeinrichtung 230 der Radnabe 23 sich im festgelegten Zustand befindet, ist die Halteeinrichtung 230 formschlüssig fest auf der Oberfläche der Antriebswelle 10 verankert, so daß die Radnabe 23 die Antriebswelle 10 drehen kann, um sich gleichzeitig mit ihr zu drehen. Wenn daher das sich schnell drehende Rad 20 rotiert, ist es auch in der Lage, die Antriebswelle 10 anzutreiben, um gleichzeitig zu rotieren.

4 ist eine schematische Darstellung der Positionierungsvorrichtung der Einrichtung zur Erzeugung elektrischen Stroms durch Schwerkraftwirkung im Betrieb, gemäß der vorliegenden Erfindung. Die Positionierungsvorrichtung 24 ist auf die Radnabe 23 aufgehängt und weist eine Positionierungsplatte 240 sowie eine Lockeinrichtung 241 auf. Der Zweck der Verwendung der Positionierungsplatte 240 besteht darin, den sich bewegenden Gegenstand (beispielsweise eine Kuh 41 in 4) auf der Lauffläche in einer optimalen Position anzuordnen. Der Winkel zwischen der Positionierungsplatte 240 und der senkrechten Achse beträgt etwa 40 °, und die Schwerkraftwirkung findet unter dem optimalen Arbeitswinkel statt, so daß der Gesamtwirkungsgrad gesteigert wird. Der Zweck der Lockeinrichtung 241 ist es, das Tier (die Kuh 41, wie in 4 gezeigt) dazu zu bringen, sich vorwärts zu bewegen und dadurch das Rad 20 anzutreiben. Auf der Lockeinrichtung 241 läßt sich zum Anlocken des Tieres Futter oder eine Glocke aufhängen.

5 ist eine Querschnittsansicht der magnetischen Schwebeeinrichtung in den lasttragenden Blocks der durch Gravitation elektrischen Strom erzeugenden Vorrichtung, gemäß der vorliegenden Erfindung. Bei der vorliegenden Erfindung sind innerhalb der durch Gravitation elektrischen Strom erzeugenden Vorrichtung magnetische Schwebeeinrichtungen angeordnet, und zwar sowohl in der Lauffläche 25 des Rades 20 als auch in den beiden Enden der Antriebswelle 10. Wie aus 2 ersichtlich, befindet sich auf der äußeren Oberfläche der Lauffläche 25 ein magnetischer Ring 250, und außerhalb der unteren Teile der Lauffläche 25 ist ein magnetischer Basiskörper 251 angeordnet. Durch das magnetische Abstoßen zwischen dem magnetischen Ring 250 und dem magnetischen Basiskörper 251 ist zurückzuführen, daß eine gewisse Aufwärtshubkraft auf das Rad aufgebracht wird, um dadurch den Reibungswiderstand aufgrund des Gewichtes der gesamten Anordnung während der Drehbewegung zu verringern. Darüber hinaus ist, wie aus 5 ersichtlich, die Nut 11 dort angeordnet, wo die beiden Enden der Antriebswelle 10 an den Lageranordnungen 30 fixiert sind und sich die Magnete 12 in der Nut 11 befinden. Das magnetische Element 32, das den Magneten 12 abstößt, ist außerhalb der Nut 11 angeordnet. Somit wird die Reibungskraft zwischen der Antriebswelle 10 und den Lageranordnungen 30 aufgrund des Gewichtes der Antriebswelle 10 verringert.

6A ist eine vergrößerte perspektivische Ansicht der vorderen Schleuse der durch Gravitation elektrischen Strom erzeugenden Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung. 6B ist eine vergrößerte Schnittansicht der vorderen Schleuse und der hinteren Schleuse der durch Gravitation elektrischen Strom erzeugenden Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung im offenen Zustand. Unter Bezug auf die 6A und 6B ist festzustellen, daß dann, wenn der erste Speichenkranz 21 und der zweite Speichenkranz 22 auf den beiden Seiten der Laufbahn 25 liegen, die gleitenden Räder 254 der vorderen Schleuse 252 und der hinteren Schleuse 253 eingeschnappt, also festgelegt, sind und in den Einschnappführungen 210, 220 gleiten können. Im geschlossenen Zustand kann die automatische Verriegelungsvorrichtung 255 die vordere Schleuse 252 und die hintere Schleuse 253 fest verschließen. Um die vordere Schleuse 252 und die hintere Schleuse 253 zu öffnen, sollte zunächst die automatische Verriegelungsvorrichtung 255 geöffnet werden, woraufhin die vordere Schleuse 252 und die hintere Schleuse 253 in den Einschnappführungen 210, 220 in die offene Stellung nach oben gleiten. Infolgedessen kann die automatische Verriegelungsvorrichtung 255 die vordere Schleuse 252 und die hintere Schleuse 253 in der offenen Stellung verriegeln, so daß die vordere Schleuse 252 und die hintere Schleuse 253 offen bleiben. Dem Arbeiter ist erlaubt, in die durch Gravitation elektrischen Strom erzeugende Vorrichtung zu Reinigungs- und Reparaturzwecken sowie zum Austausch sich bewegender Teile einzutreten.

7 ist eine perspektivische Ansicht der durch Gravitation elektrischen Strom erzeugenden Vorrichtung gemäß der zweiten bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. In 7 weist die durch Gravitation elektrischen Strom erzeugende Vorrichtung gemäß der zweiten bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung eine Antriebswelle 10, ein sich schnell drehendes Rad 20 und zwei Lageranordnungen 30 auf. Auf den beiden Enden der Antriebswelle 10 befinden sich die Nuten 11 und die Magnete 12 innerhalb der Nuten 11. Die zweite bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung hat 15 Sätze sich schnell drehender Räder 20. Jedes der Räder 20 besitzt einen ersten Speichenkranz 21, einen zweiten Speichenkranz 22, eine Nabe 23 und zwei Laufflächen 25. Zwei Laufflächen 25 sind miteinander verbunden. Der erste Speichenkranz 21 und der zweite Speichenkranz 22 sind an den beiden Seiten der Lauffläche 25 einzeln angeordnet und haben die Einschnappführungen 210, 220 auf der Oberfläche des Innenraums. Die vordere Schleuse 252 und die hintere Schleuse 253 sind an vorbestimmten Stellen auf der Lauffläche eingerichtet und sind mit den Gleiträdern 254 versehen, die in die Einschnappführungen 210, 220 eingerastet sind und in den Einschnappführungen 210, 220 gleiten können. Auf der vorderen Schleuse 252 und der hinteren Schleuse 253 ist auch eine automatische Verriegelungsvorrichtung 255 vorgesehen. Wenn die vordere Schleuse 252 und die hintere Schleuse 253 geschlossen sind, werden sie mit Hilfe der automatischen Verriegelungsvorrichtung 255 fest verriegelt und können sich nicht verschieben und lösen, wenn das sich schnell drehende Rad 20 rotiert. Die Radnabe 23 ist zwischen dem ersten Speichenkranz 21 und dem zweiten Speichenkranz 22 angeordnet und liegt in der Mitte der beiden Speichenkränze 21 und 22. Die Radnabe 23 hat eine Haltevorrichtung 230 und sitzt auf der Antriebswelle 10 so, daß sie sich drehen kann. In der Radnabe 23 ist eine Positionierungsvorrichtung 24 eingebaut und weist eine Positionierungsplatte 240 und eine Lockeinrichtung 241 auf. Die beiden Lageranordnungen 30 stehen an den beiden Enden der Antriebswelle 10 und können die Antriebswelle 10 sowie das sich schnell drehende Rad 20 auf der Antriebswelle 10 tragen. Die Haltevorrichtung 230 der Radnabe 23 dient zum Festlegen der Antriebswelle 10. Wenn sich die Haltevorrichtung 230 im nicht festliegenden Zustand befindet, kann sich das Rad 20 frei um die Antriebswelle 10 drehen. Wenn die Haltevorrichtung 230 sich im klemmenden Zustand befindet, kann das Rad 20 die Antriebswelle 10 antreiben, so daß beide gleichzeitig rotieren. Wenn zwei Kühe 20 benutzt werden, um sich in der Lauffläche 25 des Rades 20 zu bewegen, und die Schwerkraftwirkung der Kühe eingesetzt wird, so kann das Rad 20 die Antriebswelle 10 antreiben, so daß sie sich dreht. Die Lageranordnungen 30 haben einen Kraftumwandlungsmodul 31, der mit einem elektrischen Generator 50 verbunden ist, und die Drehkraft der angetriebenen Welle 10 wird auf den elektrischen Generator 50 übertragen, um dadurch unter Verwendung des Kraftumwandlungsmoduls 31 elektrischen Strom zu erzeugen.

Die Positionierungsvorrichtung 24 ist auf der Radnabe 23 aufgehängt und weist eine Positionierungsplatte 240 und eine Lockeinrichtung 241 auf. Der Zweck der Benutzung der Positionierungsplatte 240 besteht darin, die Kuh 41 auf der Lauffläche 25 in der optimalen Antriebsstellung anzuordnen. Der Winkel zwischen der Positionierungsplatte 240 und der senkrechten Achse beträgt etwa 40 °, und der Gravitationseffekt kann bei dem optimalen Arbeitswinkel zur Wirkung kommen, um dadurch den Gesamtwirkungsgrad zu erhöhen. Die Aufgabe der Lockeinrichtung 241 ist es, das Tier dazu zu bringen, sich vorwärts zu bewegen und dadurch das Rad 20 anzutreiben, so daß es sich dreht. Das Futter oder die Glocke lassen sich auf der Lockeinrichtung 241 so anhängen, daß das Tier gereizt wird. Außen auf der Oberfläche des Laufrades 25 befindet sich ein Magnetring 250 und außen auf den unteren Teilen des Laufrades 25 ist ein magnetischer Basiskörper 251 vorgesehen. Genutzt wird die zwischen dem Magnetring 250 und dem magnetischen Basiskörper 251 auftretende Abstoßkraft, die eine bestimmte nach oben wirkende Hubkraft auf das Laufrad 20 erzeugt, wodurch der aufgrund des Gewichtes der exakten Anordnung auftretende Reibungswiderstand während der Drehbewegung verringert wird. Darüber hinaus sind die Nuten 11 an den beiden Enden der Antriebswelle 10 so angeordnet, daß sie innerhalb der Lageranordnungen 30 liegen, wobei sich die Magnete 12 in der Nut 11 befinden. Die magnetischen Elemente 32, die den Magnet 12 zurückstoßen, sind außerhalb der Nut 11 gelegen. Somit wird die Reibungskraft zwischen der Antriebswelle 10 und den Lageranordnungen 30 aufgrund des Gewichtes der Antriebswelle 10 verringert. Wenn ein Satz sich schnell drehender Räder 20 in den 15 Sätzen von Rädern 20 beschädigt wird oder die Kühe 41 ermüden und ersetzt werden müssen, läßt sich die Halteeinrichtung 230 öffnen und aus dem Klemm-/Verriegelungszustand lösen. Das Rad 20 und die Antriebswelle 10 werden außer Eingriff gebracht und zeitweilig am Rotieren gehindert. Somit kann ein Arbeiter die Stromerzeugungsvorrichtung betreten, um sie zu reinigen und zu reparieren oder die Kuh auszutauschen, so daß die Vorrichtung in Betrieb gehalten werden kann. Die Gesamtzahl der vielen Vorrichtungssätze braucht nicht gestoppt zu werden, wenn nur ein Satz Räder 20 versagt hat oder die Kühe ermüdet sind. Darüber hinaus können bei der zweiten bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung 30 Kühe 41 gleichzeitig arbeiten. Der tägliche Futtereintrag für jede Kuh kostet annähernd 2,20 US-$, und das ganze Futter für die Kühe kostet pro Tag 66 US-$. Die Stromerzeugungsmenge ist jedoch erfindungsgemäß ziemlich groß und jedenfalls dreimal größer als die Stromerzeugungsmenge eines kleinen elektrischen Wasserkraftwerks. Ihr ökonomischer Wirkungsgrad ist extrem hoch.

8 zeigt eine perspektivische Ansicht einer durch Gravitation elektrischen Strom erzeugenden Vorrichtung gemäß einem dritten bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. In 8 werden das antreibende Fahrzeug 42 oder andere sich bewegende Gegenstände benutzt, die die Kuh 41 ersetzen und in der Lage sind, das Problem der Reinigung von Tierfäkalien zu beseitigen.

So sind bei der vorliegenden Erfindung der durch Gravitation elektrischen Strom erzeugenden Vorrichtung nicht nur die Herstellungskosten niedrig, sondern auch der Service bequem und die Stromerzeugungsmenge sehr groß, sondern es ist auch die Verschmutzung geringer, so daß sich umweltfreundliche Vorteile ergeben. Darüber hinaus wird die Vorrichtung nicht durch Umweltfaktoren beeinfluß und kann kontinuierlich Strom erzeugen. Daher entspricht die beschriebene Erfindung sehr gut den vorhandenen Erfordernissen für die Elektrizitätserzeugung.

Obgleich die vorliegende Erfindung unter Bezug auf bevorzugte Ausführungsbeispiele beschrieben worden ist, ist für den auf diesem Gebiet tätigen Fachmann ohne weiteres einleuchtend, daß vielfältige Abänderungen möglich sind, ohne vom Schutzumfang der Erfindung abzuweichen, der durch die beigefügten Ansprüche definiert wird.


Anspruch[de]
Durch Gravitation elektrischen Strom erzeugende Vorrichtung, umfassend eine Antriebswelle; mindestens ein sich schnell drehendes Rad, wobei jedes derartige Rad einen ersten Sprossenkranz, einen zweiten Sprossenkranz, eine Radnabe und wenigstens ein Laufflächenrad aufweist und der erste Sprossenkranz sowie der zweite Sprossenkranz unabhängig auf den Außenseiten des Laufflächenrades angeordnet sind und die Radnabe zwischen dem ersten Sprossenkranz und dem zweiten Sprossenkranz angeordnet ist und in der Mitte der beiden Sprossenkränze liegt und eine Haltevorrichtung aufweist, die auf der Antriebswelle drehbar angeordnet ist; und des weiteren zwei Lageranordnungen, die an den beiden Enden der Antriebswelle stehen, um die Antriebswelle und das sich schnell drehende Rad auf der Antriebswelle zu tragen; wobei die Haltevorrichtung der Radnabe die Antriebswelle festlegen soll und wenn sie sich in der nicht festlegenden Position befindet, ermöglicht, daß das sich schnell drehende Rad um die Antriebswelle frei drehen kann und, wenn sich die Haltevorrichtung im festlegenden Zustand befindet, das sich drehende Rad die Antriebswelle antreiben kann, um gleichzeitig zu rotieren und wobei ein sich bewegender Gegenstand benutzt wird, der ein gewisses Gewicht aufweist, so daß er sich auf der Lauffläche des sich schnell drehenden Rades bewegen kann und dabei die Schwerkraftwirkung des sich bewegenden Gegenstandes nutzt, wobei das sich schnell drehende Rad in der Lage ist, die Antriebswelle in Drehung zu versehen und die Lageranordnungen mit einem Energieumwandlungsmodul versehen sind, der an einen elektrischen Generator angeschlossen ist, so daß die Drehenergie der Antriebswelle auf den elektrischen Generator übertragen wird, um durch den Energieumwandlungsmodul elektrischen Strom zu erzeugen. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine vordere Schleuse und eine hintere Schleuse in mehreren vorbestimmten Stellungen auf dem Laufflächenrad angeordnet sind. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der sich bewegende Gegenstand ein Tier ist. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der sich bewegende Gegenstand ein Motorfahrzeug ist. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Radnabe eine Positionierungsvorrichtung aufweist, um das Tier in die bestgeeignete Bewegungsstellung zu bringen und es zu veranlassen, sich vorwärts zu bewegen. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch mehrere magnetische schwebende Teile, die auf der Antriebswelle bzw. dem Laufflächenrad angeordnet sind.






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