PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE202006017274U1 12.04.2007
Titel Schuhwerkzeug für ein Huftier
Anmelder Padtberg, Axel, 45527 Hattingen, DE
Vertreter Schneiders & Behrendt Rechts- und Patentanwälte, 44787 Bochum
DE-Aktenzeichen 202006017274
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 12.04.2007
Registration date 08.03.2007
Application date from patent application 11.11.2006
IPC-Hauptklasse A01L 3/06(2006.01)A, F, I, 20061111, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Schuhwerk für ein Huftier, insbesondere für ein Pferd, ein Pony, oder einen Esel, mit einer Sohle und einem an der Sohle befestigten, aus einem flexiblen Flächenmaterial bestehenden Schaft, welcher bei angelegtem Schuhwerk die Hufwand eng umschließt und an der Hufkrone abschließt, wobei der Öffnungsdurchmesser des Schaftes mit Hilfe von zwei, jeweils seitlich nach vorne verlaufenden, mit Klettverschlüssen versehenen Laschen einstellbar ist.

Huftiere tragen in zwei Situationen Schuhwerk. Zum einen dann, wenn sie auf schwierigem Untergrund wie Schnee, Morast oder Geröll laufen müssen und zum anderen während der Genesung einer Huferkrankung oder -verletzung.

Ein Schuhwerk der eingangs genannten Art ist aus der US 5 224 549 bekannt. Bei diesem Schuhwerk handelt es sich um einen „Pferdestiefel" mit einer vergleichsweise harten Sohle; vorzugsweise aus Polyurethan. Auch das flexible Flächenmaterial des Schafts ist aus Kunststoff, nämlich Neopren. Dieser Vollkunststoff-Stiefel mag gut sitzen, wird dem Pferd jedoch nur einen eingeschränkten Tragekomfort bieten, da die luftundurchlässigen Materialien keinerlei „Atmung" des Hufes zulassen. Sofern der Huf an einer Verletzung oder Krankheit leidet, verlangsamt die Luftundurchlässigkeit den Heilungsprozess. Ebenfalls nachteilig hat sich die gewählte Verschlusstechnik allein mit Hilfe von seitlich nach vorn verlaufenden, mit Klettverschlüssen versehenen Laschen erwiesen: Pferde verstehen es, die Klettverschlüsse des unangenehmen Schuhwerks aufzuschaben und es abzuwerfen. Darüber hinaus verschmutzen die Klettverschlüsse mit Stroh, was deren Haftfähigkeit mindert. Ein letzter Nachteil des vorbekannten Pferdestiefels ist darin zu sehen, dass der Schaft direkt auf der empfindlichen Hufkrone aufliegt und dort Druckstellen erzeugt. In diesem Bereich ist das Tier deutlich sensibler als im Bereich der tauben Hufwand, zudem muss der Schaft dort hohe Haltekräfte ausüben, um den Stiefel am Huf zu halten.

Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, das bekannte Schuhwerk so weiter zu bilden, dass es angenehmer zu tragen ist und nicht von dem Tier abgeworfen werden kann.

Gelöst wird diese Aufgabe dadurch, dass die Sohle aus Leder hergestellt wird, dass ein textiles Flächengebilde zur Herstellung des Schachtes verwendet wird, und dass der Schaft im Bereich der Hufkrone nahezu über seinen gesamten Umfang mit einer Polsterung versehen wird, wobei diese Polsterung vorne mittig zu unterbrechen ist.

Im Gegensatz zu bekannten derben Pferdestiefel weist das erfindungsgemäße Schuhwerk eher den Charakter eines Pantoffels auf. Die Verwendung einer weichen Ledersohle und eines textilen Flächengebildes (z. B. ein Gewebe) ermöglicht es, das erfindungsgemäße Schuhwerk atmungsaktiv auszuführen, was einerseits den Tragekomfort und damit die Akzeptanz bei dem Tier erhöht und andererseits Heilungsprozesse fördert. Die Verwendung der Ledersohle unterstreicht den Bestimmungszweck des erfindungsgemäßen Schuhwerks für den Stallgebrauch. Es soll nicht dem Halter eines hufkranken Tiers einen Geländeritt zu ermöglichen. Das Schuhwerk kann mit und ohne Eisen getragen werden, in der Regel wird der betroffene Huf aber unbeschlagen sein.

Wichtiges Merkmal des erfindungsgemäßen Schuhwerks ist auch seine umlaufende Polsterung im Bereich der Hufkrone. Da dort im Interesse eines guten Sitzes vergleichsweise hohe Kräfte aufgebracht werden müssen, aber das Tier dort druckempfindlich ist, hilft die Polsterung dabei, die erforderlichen Haltekräfte auf eine große Fläche zu verteilen, um so den Druck zu mindern. Als Polsterung eignet sich beispielsweise Schaumstoff. Aus fertigungstechnischen Gründen wird man zusammenhängende Polsterstreifen wählen. Da diese bei angelegtem Schuhwerk rund gebogen werden müssen, wird die Polsterung an ihrem Innenumfang deutlich verformt, was zu einer ungünstigen Kraftübertragung und einem kneifenden Sitz führen kann. Aus diesem Grunde ist es besonders wichtig, die Polsterung vorne mittig – also etwa auf einer Linie, auf der sich die gedachten Längsachsen der Laschen bei eingelegtem Schuhwerk schneiden würden – zu unterbrechen. Auf diese Weise wird eine allzu starke Verformung der Polster vermieden, das Entstehen von Druckstellen wird signifikant verringert.

Die Unterbrechung der Polsterung soll möglichst gering ausgeführt werden, vorzugsweise etwa linienförmig vorne mittig vom Schaftabschluss in Richtung der Hufspitze. Es ist in der Praxis möglich, die Unterbrechung der Polsterung mit Hilfe eines Einschnitts in den Schaft zu realisieren oder durch eine Naht, die die Polsterung an dieser Stelle verdrängt.

Besonders zweckmäßig ist es, das Schuhwerk mit einer Sicherungseinrichtung auszurüsten, mittels welcher die beiden Laschen untereinander verbindbar sind. Zweck der Sicherungseinrichtung ist es, dem Tier das selbständige Lösen der Laschen unmöglich zu machen. In der Regel werden Pferde versuchen, die Laschen abzuscharren. Wenn diese unmittelbar miteinander verbunden sind, ist dies nicht möglich, da das Öffnen der einen Lasche zugleich das Schließen der anderen Lasche bedeuten würde.

Eine solche Sicherungseinrichtung kann einerseits als eine dritte, mit Klettverschlüssen versehene Lasche oder andererseits als eine entlang der Lasche geführte, mit einer Kordelklemme versehene Kordel ausgeführt werden.

Für die Ausführungsform mit einer dritten Lasche sieht die Erfindung wiederum zwei unterschiedliche Gestaltvarianten vor, nämlich eine erste, bei der die dritte Lasche als eine hinten am Schaft befestigter Gurt ausgeführt wird, welcher, die beiden ersten Laschen abdeckend, um den Schaft herumschlingbar ist. Die dritte Lasche erstreckt sich somit um den Umfang des Schuhwerks herum im Bereich der Laschen und deckt diese ab, so dass ein Lösen der innen liegenden Klettverschlüsse nicht möglich ist. Die Ablösesicherheit kann dadurch gesteigert werden, dass auch die dritte Lasche mit Klettstreifen versehen wird, die auf die ersten beiden Laschen aufgeklettet wird. Dementsprechend müssen die ersten beiden Laschen auch an ihrer Außenseite mit Klettstreifen versehen werden.

Alternativ kann die dritte Lasche als vorne am Schaft befestigter Deckel ausgeführt werden, welcher auf die distalen Enden der ersten beiden Laschen aufklettbar ist. Diese Ausführungsform bildet vorderseitig eine besonders stabile Dreipunkt-Halterung der Laschen.

Die Stabilität des Schuhwerks kann dadurch gesteigert werden, dass das textile Flächengebilde des Schaftes auch die Unterseite des Hufes umschließt, so dass das textile Flächengebilde eine Innensohle bildet. Damit ist es möglich, Schaft und Sohle großflächig zu vernähen oder gegebenenfalls zusätzlich zu verkleben, wodurch seine Stabilität im hoch belasteten Sohlenbereich gesteigert wird.

Damit das Tier nicht ausgleitet, ist die Unterseite der Sohle vorzugsweise zu profilieren. Die Profilierung ist lediglich am Umfang der Sohle erforderlich, da das Tier nur mit dem Rand des Hufes aufsteht und damit am Umfang der Sohle deutlich höhere Flächenpressung erzielt.

Die Sohle wird vorzugsweise vorne um die Hufspitze herumgezogen. Somit hat die Sohle auch während der Abrollbewegung des Hufes Kontakt mit dem Boden, wodurch das textile Flächenmaterial des Stoffes geschont wird.

Das textile Flächengebilde soll vorzugsweise luftdurchlässig ausgeführt sein, um „atmungsaktiv" zu wirken. Die Heilung des kranken Hufes wird dadurch gefördert. Das Hufklima kann weiter dadurch verbessert werden, dass das textile Flächengebilde insbesondere auch wasserdampfdurchlässig ist. Damit wird sichergestellt, dass der Huf keiner inneren Feuchte ausgesetzt wird und nicht zu faulen beginnt. Das Faulen der Hufe kann auch von außen durch feuchten Untergrund begünstigt werden, z. B. dann, wenn der Stall nicht regelmäßig ausgemistet wird. Somit sollte das textile Flächengebilde möglichst undurchlässig für flüssiges Wasser ausgeführt sein. Textile Flächengebilde, die sowohl luft- als auch wasserdampfdurchlässig und zugleich dicht gegen flüssiges Wasser sind, haben in der Sportbekleidung weite Verbreitung gefunden und werden beispielsweise mit Hilfe einer mikroporösen Klimamembran realisiert. Alternativ kann ein dichtes Gewebe mit einem geeigneten Appreturmittel ausgerüstet werden.

In einem so ausgebildeten Schuhwerk ist der Huf trocken aufgehoben und kann ohne schädlichen Umwelteinfluss genesen. Wenn eine Huferkrankung oder eine Verletzung die Behandlung mit einer Arznei und/oder einem Pflegemittel erfordert, kann ein damit getränkter Watteträger in das Schuhwerk eingelegt werden, damit dieser seine Wirkstoffe kontinuierlich an den Huf abgibt.

Die Erfindung soll nun anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen näher erläutert werden. Hierfür zeigen:

1: Erste Ausführungsform in Seitenansicht, geöffnet;

2: zweite Ausführungsform in Draufsicht, geschlossen;

3: dritte Ausführungsform in Vorderansicht, geschlossen.

1 zeigt ein erfindungsgemäßes Schuhwerk 1 in Seitenansicht. Es ist geöffnet, so dass der nicht dargestellte Huf des Tiers (beispielsweise ein Pferd, ein Pony oder ein Esel) eintreten kann. Das Schuhwerk 1 setzt sich im Wesentlichen aus einem Schaft 2 und aus einer Sohle 3 zusammen. Der Schaft 2 besteht aus einem atmungsaktiven, luft- und wasserdampfdurchlässigen, jedoch Flüssigwasser abweisenden Gewebe. Er ist so geschnitten, dass er die gesamte Hufwand umschließt und an der Hufkrone abschließt. Zudem umschließt das Gewebe des Schaftes 2 auch die Unterseite des Hufes, so dass es dort eine Innensohle 4 bildet.

Mit dem Schaft 2, bzw. der Innensohle 4 vernäht ist die lederne Sohle 3. An der vorderen Hufspitze, also etwa bei Positionsnummer 5, ist die Sohle umgebogen und nach oben geführt, so dass die Abrollbewegung beim Laufen unterstützt und das Gewebe des Schaftes geschont wird. In 3 ist besonders gut erkennbar, dass die Sohle 3 lediglich an ihrem Außenumfang mit Hilfe einer Riffelung 6 profiliert ist. Hierdurch wird die Rutschsicherheit des Schuhwerks 1 gesteigert. Das Profil ist lediglich am Umfang der Sohle 3 vorzusehen, da Unpaarhufer nur mit dem Rand des Hufes auftreten. Folglich wird hier ein entsprechend hoher Druck ausgeübt (bei einem Pferd etwa 250 kg), unter dem sich die weiche, ledernde Sohle 3 sogar nach innen wölbt.

Im Bereich der Hufkrone – also etwa bei Positionsnummer 7 – schließt der Schaft 2 ab. Er ist dort mit zwei seitlich von hinten nach vorn verlaufenden Laschen 8 versehen, mit Hilfe derer der Umfang der Schaftöffnung eingestellt und das Schuhwerk zugeklettet werden kann. Hierzu sind die Laschen 8 und der Schaftabschluss mit Klettstreifen 9 versehen, welche die Laschen 8 bei eingestelltem Öffnungsdurchmesser des Schaftes halten und das Schuhwerk 1 schließen. In 1 ist der korrespondierende Klettsteifen an der Innenseite der Lasche 8 nicht erkennbar. Obgleich die Größe des Schuhwerks mit Hilfe der Klettstreifen 9 einstellbar ist, ist es erforderlich, den Schnitt des Schaftes 2 und die Größe der Sohle 3 zumindest grob an die Hufgröße des Tieres anzupassen. So genügt es, etwa drei bis fünf unterschiedliche Schnittgrößen bereit zu halten, die kleinen für Ponys und Fohlen, die mittleren für normale Reitpferde und die größten für kaltblütige Zugpferde.

Ein wesentliches Merkmal der Erfindung ist eine am Schaftabschluss umlaufende Polsterung 11, die den Druck auf die Hufkrone lindert. Die Polsterung 11 besteht bei den hier dargestellten Ausführungsbeispielen aus drei Schaumstoffpolstern 11a, 11b, 11c, die in dem Schaft 2 eingenäht sind.

Ein wichtiges Detail der Polsterung 11 ist in den 2 und 3 erkennbar: Es handelt sich hierbei um einen vorne mittig, vertikal verlaufende Unterbrechung der Polsterung 11, die bei dem in 2 dargestellten Ausführungsbeispiel als Naht 12 und bei dem in 3 dargestellten Ausführungsbeispiel als Einschnitt 13 ausgeführt ist. Dank der Unterbrechung 12, 13 wird die Polsterung 11 im vorderen, mittigen Bereich nicht so stark verformt, wie es der Fall wäre, wenn nur ein durchgängiges Polster Verwendung fände. Dank der Naht 12, bzw. dem Einschnitt 13 werden im vorderen Hufbereich zwei getrennt Polster 11b, 11c eingesetzt, die deutlich weniger verformt sind und somit eine schonende Kraftübertragung gewährleisten. Dies steigert die Passgenauigkeit und senkt den von den Laschen 8 aufgebrachten, auf der Hufkrone lastenden Haltedruck.

Die Laschen 8 allein bringen bereits die notwendigen Haltekräfte auf, um das Schuhwerk 1 am Huf zu halten. Allerdings versuchen Pferde diese Laschen abzureiben, was ihnen in der Regel auch gelingt. Um dem entgegenzuwirken, sieht die Erfindung eine zusätzliche Sicherungseinrichtung vor, die bei dem in 1 und 2 dargestellten Ausführungsform als dritte Lasche 14, bei dem in 3 dargestellten dritten Ausführungsform als Kombination aus Kordel 15 mit Kordelklemme 16 ausgeführt ist. Die Sicherungseinrichtungen 14a, 14b, 15, 16, 17 dienen dazu, die beiden Laschen 8 aneinander zu fixieren, um so ein Abscharren zu verhindern.

Die dritte Lasche 14 ist bei der ersten Ausführungsform als ein vorne am Schaft 2 befestigter Deckel 14a ausgeführt, welcher auf die distalen Enden der beiden ersten Laschen 8 aufklettbar ist. Hierzu ist der Deckel 14a auf seiner Innenseite und die beiden Laschen 8 auf ihrer Außenseite mit Klettstreifen 17 versehen. Die Laschen 8 weisen somit sowohl auf ihrer Innen- als auch auf ihre Außenseite Klettstreifen 9, 17 auf.

In dem in 2 dargestellten zweiten Ausführungsbeispiel ist die dritte Lasche 14 als Gurt 14b ausgeführt, der an der Rückseite des Schaftes 2 befestigt ist und gürtelgleich um die beiden ersten Laschen 8 herumschlingbar ist. Auch hier ist es möglich, zusätzliche Klettstreifen an Laschen 8 und Gurt 14b vorzusehen, um deren Verbund zu festigen.

Die in 3 gezeigt dritte Ausführungsform arbeitet nicht mit einer dritten Lasche und weiteren Klettstreifen, sondern mit einer Kombination aus einer Kordel 15 und einer Kordelklemme 16, wie sie von Anoraks her bekannt ist. Die Kordel 15 ist hierzu entlang der Laschen 8 geführt und wird vorne mit der Kordelklemme 16 verschlossen.

In den Zeichnungen nicht dargestellt ist ein mit einer Arznei oder einem Pflegemittel getränkter Watteträger, der optional in das Schuhwerk eingelegt werden kann. Die beschriebene Wölbung der Sohle 3 bei Aufstand drückt den Watteträger gegen den Strahl, um dort einen Übergang der Wirkstoffe in den Huf zu ermöglichen.


Anspruch[de]
Schuhwerk (1) für ein Huftier, insbesondere für ein Pferd, ein Pony, oder einen Esel, mit einer Sohle (3) und einem an der Sohle (3) befestigten, aus einem flexiblen Flächenmaterial bestehenden Schaft (2), welcher bei angelegtem Schuhwerk (1) die Hufwand eng umschließt und an der Hufkrone abschließt, wobei der Öffnungsdurchmesser des Schaftes (2) mit Hilfe von zwei, jeweils seitlich nach vorne verlaufenden, mit Klettstreifen (9) versehenen Laschen (8) einstellbar ist,

dadurch gekennzeichnet,

a) dass die Sohle (3) aus Leder besteht,

b) dass es sich bei dem flexiblen Flächenmaterial des Schaftes (2) um ein textiles Flächengebilde handelt,

c) und dass der Schaft (2) im Bereich der Hufkrone nahezu über seinen gesamten Umfang mit einer Polsterung (11) gepolstert ist,

d) wobei die Polsterung (11) vorne mittig unterbrochen ist.
Schuhwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Polsterung (11) vorne mittig durch einen Einschnitt (13) unterbrochen ist. Schuhwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Polsterung (11) vorne mittig durch eine Naht (12) unterbrochen ist. Schuhwerk nach Anspruch 1, 2 oder 3, gekennzeichnet durch eine Sicherungseinrichtung (1417), mittels welcher die beiden Laschen (8) bei angelegtem Schuhwerk (1) untereinander verbindbar sind. Schuhwerk nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungseinrichtung als dritte, mit Klettstreifen (17) versehene Lasche (14) ausgeführt ist. Schuhwerk nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die dritte Lasche (14) als ein hinten am Schaft (2) befestigter Gurt (14b) ausgeführt ist, welcher, die beiden ersten Laschen (8) abdeckend, um den Schaft (2) herumschlingbar ist. Schuhwerk nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Gurt (14b) auf die distalen Enden der beiden ersten Laschen (8) aufklettbar ist. Schuhwerk nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die dritte Lasche (14) als vorne am Schaft (2) befestigter Deckel (14b) ausgeführt ist, welcher auf die distalen Enden der beiden ersten Laschen (8) aufklettbar ist. Schuhwerk nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungseinrichtung als entlang der Laschen (8) geführte, mit einer Kordelklemme (16) versehene Kordel (15) ausgeführt ist. Schuhwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das textile Flächengebilde des Schaftes (2) auch die Unterseite des Hufes umschließt, dergestalt, dass das textile Flächengebilde eine Innensohle (4) bildet. Schuhwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterseite der Sohle (3) ausschließlich entlang ihres Umfangs profiliert ist. Schuhwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sohle (3) um die Hufspitze herumgezogen ist. Schuhwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in das Schuhwerk ein mit einer Arznei und/oder einem Pflegemittel getränkter Watteträger eingelegt ist. Schuhwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das textile Flächengebilde luftdurchlässig ist. Schuhwerk nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das textile Flächengebilde wasserdampfdurchlässig ist. Schuhwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das textile Flächengebilde undurchlässig für flüssiges Wasser ist.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com