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Dokumentenidentifikation DE60031293T2 12.04.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001237431
Titel MESSUNGSVORRICHTUNG UND VERFAHREN
Anmelder T-Bra Ltd., London, GB
Erfinder NABARRO, Daniel Joseph Nunes, London N2O 8NE, GB;
WILCOX, Alun, London W6 7HJ, GB;
MANSON, Timothy Roland, London W6 7HJ, GB;
SWAN, Julian Francis Ralph, London W6 7HJ, GB
Vertreter Meissner, Bolte & Partner GbR, 80538 München
DE-Aktenzeichen 60031293
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 18.10.2000
EP-Aktenzeichen 009715202
WO-Anmeldetag 18.10.2000
PCT-Aktenzeichen PCT/GB00/03999
WO-Veröffentlichungsnummer 2001028375
WO-Veröffentlichungsdatum 26.04.2001
EP-Offenlegungsdatum 11.09.2002
EP date of grant 11.10.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.04.2007
IPC-Hauptklasse A41H 1/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Selbstvermessen des Sitzes von Büstenhaltern. Im allgemeinen umfaßt die Erfindung Verbesserungen in bezug auf den Kauf, die Anpassung bzw. Anprobe und den Erwerb von Büstenhaltern und die Vermessung von Büstenhaltern sowie entsprechende Qualitätssicherungsverfahren in bezug auf Büstenhalter.

In der vorliegenden Beschreibung wird der Ausdruck "Büstenhalter" zweckmäßigerweise verwendet, um jegliche Unterkleidung zu umfassen, die dazu bestimmt ist, an die Brust einer Trägerin gut angepaßt zu sein, so daß auch andere Formen von Damenwäsche wie etwa Bodysuits sowie Schwimmanzüge und andere Sportbekleidung wie etwa ärmellose Trikots bzw. Ballettanzüge umfaßt sind.

Das Anprobieren bzw. Anpassen von Büstenhaltern wird erschwert durch Schwankungen von Größe, Form und Anordnung der Brüste, durch die amorphe Beschaffenheit der Brust selbst und dadurch, daß viele Frauen weder professionell noch anderweitig in bezug auf die Büstenhaltergröße vermessen werden. Beim Kauf eines Büstenhalters wissen dennoch die meisten Frauen aufgrund bisheriger Erfahrung ungefähr die erforderliche Größe. Dabei handelt es sich immer um einen Näherungswert, da Änderungen der Größe und Form der Brust zu unterschiedlichen Zeiten während des Menstruationszyklus und im Lauf der Jahre auftreten. Auch können während und nach einer Schwangerschaft erhebliche und häufig irreversible Änderungen der Größe und Form der Brust auftreten.

Eine typische Weise, einen Büstenhalter zu wählen, ist entweder die Wahl eines Lieblingsschnitts oder einer Lieblingsmarke ohne Rücksicht auf die genaue Passung oder der Versuch, eine Auswahl von Stil- bzw. Schnittrichtungen in einem Bereich von Größen und Marken anzuprobieren. Auf diese Weise wird die beste Passung experimentell bestimmt. Beide Vorgehensweisen sind zeitaufwendig, abhängig von der verfügbaren Menge, die auf Lager ist, und resultieren nicht immer im Erwerb eines gut passenden Büstenhalters. Häufig geschieht es auf der Suche nach einem bestimmten Schnitt, daß es diesen nicht mehr gibt oder die richtige Größe nicht auf Lager ist. In diesem Fall muß die Verbraucherin auf das Ausprobieren anderer Schnittarten und/oder Hersteller zurückgreifen oder zu einem späteren Zeitpunkt in das Geschäft zurückkehren.

Bei der Wahl von Büstenhaltern aus Versandhauskatalogen oder über das Internet ist die Option der Anprobe eines Büstenhalters hinsichtlich der Paßform begrenzter, denn wenn der Büstenhalter nicht paßt, muß er gewöhnlich per Post an den Lieferanten zurückgesandt und eine neue Wahl getroffen werden. Wenn die Verbraucherin in bezug auf die erforderliche Größe nicht sicher ist, könnten mehrere Versuche notwendig sein, was viel Zeit kostet und zu Frustration führt, bevor ein geeigneter Büstenhalter gefunden wird. Alternativ kann die Verbraucherin mehr als einen Büstenhalter bestellen mit der Absicht, diejenigen zurückzusenden, die nicht passen. Diese Vorgehensweise verschwendet Ressourcen, insbesondere beim Händler, der die zurückgesandten Artikel eventuell neu verpacken und verteilen muß.

Die Suche nach einem richtig passenden Büstenhalter wird weiter durch das Problem erschwert, daß viele Frauen zwischen die verfügbaren Standardgrößen fallen und die sogenannten Standardgrößen bei verschiedenen Marken und Schnitten von Büstenhaltern nicht gleich sind. Beispielsweise kann ein von einem Hersteller gelieferter Büstenhalter der Größe 34B eine gute Passung in einem bestimmten Stil oder Schnitt ergeben. Ein 34B in einem ähnlichen Schnitt, aber von einem anderen Hersteller kann jedoch eine davon verschiedene, eventuell weniger gute Passung ergeben.

Der Aufbau eines Büstenhalters wie etwa sein Elastan- oder Lycra®-Anteil in Verbindung mit zusätzlichen Merkmalen wie Einlegedrähten bzw. -stäbchen, Polsterung etc. haben ebenfalls Einfluß auf den Sitz eines Büstenhalters und müssen bei der Wahl der richtigen Größe in Betracht gezogen werden.

Einige Einzelhandelsgeschäfte bieten für Frauen, die hinsichtlich ihrer Größe unsicher sind, einen Büstenhalter-Meßservice an, wobei entweder mit oder ohne Büstenhalter Maß genommen wird. Abgesehen von dem Vorteil, daß fachmännischer Rat oder wenigstens eine zweite Meinung hinsichtlich des Sitzes erhältlich ist, haben professionelle Meßdienste viele Nachteile. Wenn beispielsweise die Messung vorgenommen wird, während die Kundin einen Büstenhalter trägt, bietet sich der Vorteil, daß die Brust zwar gestützt wird, aber das Meßergebnis ungenau sein kann, wenn der Büstenhalter nicht von Beginn an genau paßt. Wenn die Messung vorgenommen wird, ohne daß die Kundin einen Büstenhalter trägt, ist das Meßergebnis ebenfalls ungenau, da die Brust ungestützt ist und somit im Vergleich mit der abgestützten Brust eine andere Form und ein anderes Volumen hat.

Die Bedeutung der Abstützung ist, daß eine Brust weitgehend aus Fettgewebe besteht, das eine elastisch zusammendrückbare, gallertartige Konsistenz hat, deren Form und Volumen in gewissem Maß anpassungsfähig sind, um zu einem Behälter wie etwa einem Bürstenhalterkörbchen, in dem die Brust aufgenommen ist, zu passen. Wenn keine solche Abstützung vorhanden ist, ändern sich sowohl Form als auch Volumen der Brust infolge der Schwerkraft, wodurch ersichtlich der Effekt einer größeren Größe und eines größeren Gewichts der Brust erhalten wird.

Auch ein professioneller Meßservice ist nicht gegen den Nachteil immun, daß die Genauigkeit einer Brust- und Torsovermessung zur Anpassung eines Büstenhalters gewöhnlich von dem Grad der Ausbildung und der Erfahrung der Person abhängig ist, welche die Messung vornimmt. Ferner gilt auch, daß Fachleute auf dem Gebiet der Büstenhalteranpassung in ihre Arbeit ein Element der Subjektivität einbringen. Das Ziel solcher Fachleute besteht nicht darin, eine universelle Büstenhalter-Größenmessung zu erhalten, welche die Kundin vertrauensvoll auf Büstenhalter im allgemeinen anwenden kann, sondern darin, die Kundin an einen der vorrätigen Büstenhalter anzupassen, so daß der Zweck der Messung also darin besteht, einen begrenzten Bereich von Büstenhaltern zu wählen, welche die Kundin anprobieren kann, um daraus eine Auswahl zu treffen. Wie oben gesagt wird, ist eine solche empirische Vorgehensweise gut und recht in einem Ladengeschäft, wenn die Kundin Zeit und Lust hat, das Geschäft aufzusuchen, paßt jedoch nicht für die Versandhaus- und Internet-Einkaufsmethoden, die von vielen Verbrauchern immer mehr bevorzugt werden.

Ein weiteres Problem in Verbindung mit professionellen Meßdiensten ist, daß es vielen Frauen unangenehm ist, von einer fremden Person in halbnacktem Zustand vermessen zu werden. Infolgedessen wird das Messen/Anpassen eventuell zu rasch ausgeführt und eine fehlerhafte Beratung gegeben.

Leitfäden zum Selbstmessen sind daher verfügbar. Bei diesen wird im allgemeinen der Umfang des Torsos unter der Brust gemessen, um einen Torsomeßwert zu erhalten, gefolgt von einer Messung über die Brust am größten Punkt, d. h. über die Brustwarzen bei einer "Oberweite"-Messung. Dann werden diese Meßergebnisse in eine Formel eingebracht, um eine nominelle Torso- und Büstenhalterkörbchengröße zu ermitteln. Die Körbchengröße ist auf die Torsogröße bezogen sowie auf die Differenz zwischen Torsogröße und Oberweitenmeßwert. Anders ausgedrückt unterstellt die Differenz zwischen Torsogröße und Oberweitenmeßwert eine Körbchengröße für eine bestimmte Torsogröße. Das Produkt der Formel ist jedoch nur so gut wie die in die Formel eingeführten Meßwerte, und diese Meßwerte sind leider häufig ungenau.

Wie oben erwähnt wird, ist beispielsweise ein gewisses Maß an Erfahrung notwendig, um einen Genauigkeitsgrad zu erreichen; man kann von einer unerfahrenen Frau, die gewöhnlich allein arbeitet, nicht erwarten, daß sie die Meßgenauigkeit einer erfahrenen Büstenhalter-Fitterin erreicht. Insbesondere ist es schwierig sicherzustellen, daß ein Maßband unter einer geeigneten Spannung und in der korrekten Position gehalten wird, was besonders schwer über dem Rücken festzustellen ist, und zwar sowohl mit als auch ohne Zuhilfenahme eines Spiegels. Außerdem führt die Messung über die Brustwarzen oder die Oberweite eine inhärente Ungenauigkeit ein, weil sie den Effekt der veränderlichen Tiefe und Weite des Abstands zwischen den Brüsten nicht einbezieht. Das Maßband überbrückt den Spalt, anstatt der Kontur zu folgen, und kann somit nicht genau wiedergeben, ob eine bestimmte scheinbare Brustgröße auf den Grad der Trennung und das Vorstehen der Brüste oder auf die Brustgröße insgesamt zurückgeht.

Ferner ist die endgültige Messung von der Art des getragenen Büstenhalters abhängig, wobei zu beachten ist, daß eine Messung häufig erfolgt, während ein Büstenhalter getragen wird, und daß verschiedene Büstenhalter der Brust, die sie abstützen, unterschiedliche Formen verleihen. Eine spezielle Quelle der Ungenauigkeit ergibt sich, wenn der Büstenhalter dazu ausgelegt ist, die Brust abzuflachen oder den Spalt zu maximieren, weil eine solche Verzerrung der Brust eine irreführende Oberweitenmessung ergibt. Im allgemeinen besteht die Tendenz, die Torsogröße zu überschützen und die Oberweitenmessung zu unterschätzen: Da die Körbchengröße aus der Differenz zwischen diesen Meßwerten und in bezug auf die Torsogröße abgeleitet wird, werden durch die Kombination oder Summe von Fehlern bei diesen kritischen Meßwerten die Fehler hinsichtlich der anscheinenden Körbchengröße vergrößert.

Infolgedessen tragen viele Frauen schlecht sitzende Büstenhalter, die unbequem sind und eine ungenügende Abstützung bieten, was auf Haltung und Form in späteren Jahren nachteilige Auswirkungen hat. Die genaue Anpassung eines Büstenhalters ist besonders wichtig, während sich die Brust in den Jugendjahren entwickelt, und eine fehlerhafte Anpassung während dieses Zeitraums kann in späteren Jahren zu Komplikationen führen.

Die oben angesprochenen Probleme sind seit einigen Jahren bekannt, und es wurden zahlreiche Versuche unternommen, Vorrichtungen zur Überwindung dieser Probleme zu erfinden. Beispielsweise beschreibt GB 2201579 (Sutherland) ein Meß- und Anprobenharnisch, der zum Bestimmen der Körbchengröße und (fakultativ) anderer Größen oder Paßwerte für einen massengefertigten oder maßgefertigten Büstenhalter ausgebildet ist. Der Harnisch hat zwei die Brust aufnehmende Körbchen, einstellbare Körper- und Nackenstützbänder und einen einstellbaren Abstand zwischen den Körbchen. Es ist vorgesehen, daß wenigstens eine Körbchengröße um ein vorbestimmtes Maß von anderen Körbchen anderer Paare verschieden ist. Die Größeneinheit der Körbchen basiert auf Einheiten maximaler Weite am weitesten Teil des die Brust aufnehmenden Körbchens, so daß sich eine Serie von einzelnen Größen ergibt.

Die Anwenderin erhält einen Satz von acht Harnischen zur Selbstmessung, so daß die richtige Körbchengröße durch Anprobieren ausgewählt wird, d. h. die beschriebene Meßtechnik ähnelt dem Anprobieren von Größen in einem Einzelhandelsgeschäft. Ein Vorteil der beschriebenen Meßvorrichtung ist, daß die Brust in einem abgestützten Zustand gemessen wird. Da jedoch die Größe der Körbchen durch die von dem Harnisch bereitgestellte Größe vorgegeben ist, ergibt das keine exakte Messung der Brustgröße bzw. überwindet nicht das Problem der Ungleichmäßigkeit zwischen den Größen verschiedener Marken und Formen von Büstenhaltern. Daher können die von der Vorrichtung gewonnenen Meßwerte nur genutzt werden, um eine grobe Schätzung der Größe zu liefern, in deren Bereich die Kundin nach einem gut sitzenden Büstenhalter Ausschau halten sollte. Daraus folgt, daß die Kundin immer den Experimentiervorgang durchlaufen muß, um einen gut passenden Büstenhalter zu finden.

Ferner ist auch ersichtlich, daß der Harnisch nach GB 2202579 in bezug auf Herstellung und Verwendung sehr komplex ist und für den gelegentlichen oder einmaligen Gebrauch viel zu teuer wäre.

GB 1468762, die ebenfalls Sutherland gehört, beschreibt einen Harnisch zur Bestimmung von Torso- und Trägerbandmaßen sowie des Abstands zwischen den beiden Brüsten. Die Körbchengröße wird von der Benutzerin festgelegt und angegeben, so daß ein geeigneter Harnisch geliefert werden kann. Meßmarkierungen sind durch eine Serie von numerierten Haken und Ösen oder ineinandergreifende geschlitzte Maßbänder vorgesehen.

Um beispielsweise die Länge des erforderlichen Trägerbands genau zu messen, muß die Anwenderin mit kleinen Haken und Ösen hinter ihrem Rücken hantieren. Wenn die numerischen Markierungen nicht ausreichend groß sind, kann man davon ausgehen, daß die Skala nicht ohne weiteres sichtbar ist und es schwierig wäre, einen genauen Meßwert ohne viel Herumhantieren und eventuell die Hilfe einer zweiten Person zu erhalten.

FR 2520999 von Dessapt beschreibt eine Vorrichtung zum Bestimmen des Brustvolumens für Patienten, die eine Prothese oder eine chirurgische Vergrößerung benötigen. Die Vorrichtung erlaubt es dem Chirurgen, genaue Informationen über das erforderliche Volumen zu gewinnen, bevor eine Operation durchgeführt wird, und ermöglicht es der Patientin, das wahrscheinliche Ergebnis im voraus zu begutachten sowie bei der Entscheidung hinsichtlich der Größe mitzuwirken. Die Vorrichtung weist Körbchen mit unterschiedlichem Volumen auf, die austauschbar an demselben Harnisch angebracht werden können. Das mit dieser Vorrichtung erzielte Meßergebnis ist ein volumetrisches Meßergebnis, das zwar Informationen darüber liefert, wieviel Material benötigt wird, um ein ausgewähltes Volumen auszufüllen, jedoch nichts darüber sagt, wie das Volumen am besten abzustützen ist.

US 5769779 (Alderson) beschreibt einen Behandlungsbüstenhalter mit einem visuell durchsichtigen Körbchen, das die Brust einer Patientin für eine Strahlenbehandlung formt und plaziert. Das Körbchen von Alderson hat Öffnungen, durch die hindurch die Brust der Patientin zum Zweck einer gleichbleibenden Ausrichtung während der Therapie markiert wird. Es wird nichts darüber gesagt, daß das Körbchen dazu dient, das Volumen einer Brust zu messen, oder daß das Körbchen ein bekanntes Volumen hat, so daß das Brustvolumen gemessen werden kann.

US 5485855 (Shiraiwa) beschreibt eine Meßvorrichtung zum Messen der Brustform. Meßwerte werden vom Brustansatz bis zur Brustwarze und von der horizontalen Breite der Brust über die Brustwarze abgenommen mit Hilfe von zwei Maßbändern, die an einem gekrümmten Basiselement angebracht sind, das zum Gebrauch unter der Brust positioniert wird. Die Summe der von den beiden Maßbändern erhaltenen Werte kann dazu genutzt werden, eine geeignete Körbchengröße und -form zu wählen. Die Vorrichtung ist ferner so ausgebildet, daß sie der Kundin sowohl per Post zugesandt als auch in Ladengeschäften verwendet werden kann.

Ein wesentlicher Nachteil dieser Vorrichtung besteht darin, daß die Brust in nichtabgestützter Form gemessen wird, was vom Idealfall weit entfernt ist, wie oben ausgeführt wurde.

Selbst wenn eine Brust während der Messung abgestützt ist, kann die Art und Weise, wie die Brust abgestützt ist, erhebliche Ungenauigkeiten einführen. Ein sehr gutes Beispiel für dieses Problem ist aus GB 2044470 ersichtlich, die kalibrierte Aufnahmeelemente zum Messen des Brustvolumens zeigt. Die Aufnahmen sind durch Biegen oder Rollen von flachen Flächenkörpern aus durchsichtigem Kunststoff geformt, und zwei Aufnahmeformen werden vorgeschlagen, wobei die eine aus einem kreisrunden Flächenkörper gerollt ist, um eine konusförmige Aufnahme zu bilden, und die andere aus einem länglichen Flächenkörper gerollt ist, um eine rohrförmige Aufnahme zu bilden. Die Benutzerin preßt dann die Brust in die Aufnahme und hält diese gleichzeitig entgegen ihrer Eigenelastizität, um ein Zurückrollen zu einem flachen Flächenkörper zu verhindern. Das Volumen der Brust in der Aufnahme wird durch Messen des Umfangs der Konusbasis oder im Fall der länglichen rohrförmigen Ausbildung durch Messen der Position eines Kolbens innerhalb des Rohrs abgelesen.

Das Hauptproblem bei dem Stand der Technik wie etwa der GB 2044470 ist, daß die Benutzerin ihre Brust in die Aufnahme pressen muß, um diese in jede Ecke der Aufnahme zu drücken, da dies die einzige Möglichkeit ist, die Aufnahme zum Messen des Brustvolumens auszufüllen. Die Ausführungsform als längliches Flächenkörperrohr verlangt von der Benutzerin sogar, daß sie den Kolben in das Ende des Rohrs gegen das Vorderende der Brust preßt. Somit mißt die konische Ausführungsform aus dem kreisförmigen Flächenkörper das Volumen einer konischen, stark zusammengedrückten Brust, wogegen die rohrförmige Ausführungsform aus dem länglichen Flächenkörper das Volumen einer stark zusammengepreßten zylindrischen Brust mit flachem Vorderende mißt. Der Kompressionsgrad, der notwendig ist, um die Brust in die Aufnahme zu pressen, ist derart, daß das Brustvolumen in einem Ausmaß verringert wird, das die angebliche volumetrische Messung vollständig unmöglich macht.

Ein anderes Problem des Stands der Technik nach GB 2044470 ist, daß der Rand der Aufnahme, der im Gebrauch dem Torso der Benutzerin am nächsten ist, planar ist. Die Aufnahme sitzt daher nur dann gut passend in Anlage an der Krümmung des Torsos um die Brust herum, wenn sie auf unangenehme Weise in das Fleisch der Benutzerin gepreßt wird.

Schließlich zeigt US 4454409 (Sehres) eine Büstenhaltergrößen-Recheneinrichtung, deren Ziel es ist, eine zweckmäßige Möglichkeit zum Berechnen von Büstenhalter- und Körbchengrößen auf der Basis von Meßwerten zu bieten, die typischerweise von professionellen Büstenhalteranpassern verwendet werden. Dieses Dokument ist hauptsächlich deshalb von Interesse, weil es zeigt, daß die Komplexität der Selbstmessung die Notwendigkeit für eine solche Vorrichtung geschaffen hat, und wegen seiner genaueren Erläuterung von bestehenden professionellen Techniken zur Anpassung von Büstenhaltern. Ferner enthält die Einleitung eine besonders aufschlußreiche Geschichte in bezug auf zweihundert Frauen, die meinten, daß sie Büstenhaltergröße 34B hätten, wobei jedoch nur zwei von ihnen tatsächlich diese Größe hatten, nachdem die Messung worden durchgeführt war.

Trotzdem erleichtert die Büstenhaltergrößen-Recheneinrichtung von US 4454409 in keiner Weise die genaue Messung und weist somit das Problem aller nicht-intelligenten Rechen- oder Berechnungsvorrichtungen auf, das umgangssprachlich mit "Müll rein, Müll raus" bezeichnet wird: Eine Büstenhaltergrößen-Recheneinrichtung, in welche die falschen Meßwerte eingegeben werden, erzeugt untrüglich den falschen Sitz. Selbst wenn entgegen allen Erwartungen eine Benutzerin alle drei Messungen exakt ausführt, die von der Recheneinrichtung verlangt werden, diese Meßwerte richtig eingibt und dann die Recheneinrichtung richtig anwendet, um ein nominell korrektes Ergebnis zu erzeugen, bleiben grundsätzliche Probleme bestehen. Diese sind, daß die Meßwerte selbst nicht direkt von der Brust abgenommen werden – die Brustgröße wird aus anderen Meßwerten nur abgeleitet -, und daß es keine Garantie gibt, daß ein nominell übereinstimmender Büstenhalter tatsächlich mit der gemessenen Büstenhaltergröße übereinstimmt.

Vor diesem Hintergrund wurde die vorliegende Erfindung gemacht. Die Erfindung ist darauf gerichtet, eine genaue Messung von Brust und Büstenhaltern zu liefern, was die Wahl der richtigen Büstenhaltergröße und -machart vereinfacht, um den Anforderungen einer Person zu entsprechen. Einfach ausgedrückt, ist es eine Aufgabe der Erfindung, einer Anwenderin einen Bereich von Büstenhaltern zu empfehlen, die passen, und nicht einen Bereich von Büstenhaltern einer gegebenen nominellen Größe zu empfehlen, die vielleicht passen oder auch nicht.

Gemäß einem Aspekt sieht die Erfindung ein Verfahren zum Vermessen der Brust vor, das folgendes aufweist: Anlegen eines Körbchens mit bekanntem Volumen an eine Brust, um das Brustvolumen zu bestimmen, wenn die Brust bequem in das Körbchen eingepaßt und davon abgestützt ist, wobei das Körbchen vorgeformt und hinreichend steif ist, um selbsttragend zu sein und die Brust in der Form des Körbchens abzustützen, dadurch gekennzeichnet, daß das Körbchen im Vertikalschnitt im wesentlichen birnenförmig, tränenförmig oder herzförmig ist, um die Form einer mit einem Büstenhalter abgestützten Brust nachzubilden, und daß der Sitz geprüft wird, indem die Brust durch das Körbchen hindurch betrachtet wird.

Das Verfahren kann zuerst an der einen und dann an der anderen Brust oder an beiden Brüsten gleichzeitig durchgeführt werden. Im letzteren Fall können zwei Körbchen miteinander verbunden und gemeinsam an die jeweiligen Brüste angelegt werden, und die Torsoweite kann gemessen werden, indem ein Band oder ein Trägerband um den Torso herum geführt und ein Weitenmeßwert von Markierungen abgelesen wird, die an dem Band oder Trägerband an der Vorderseite oder der Seite des Torsos angebracht sind. Für eine exakte und gleichbleibende Messung wird bevorzugt eine vorbestimmte Zugbelastung auf das Maßband oder Trägerband aufgebracht, bevor die Weitenmessung abgelesen wird.

Das Brustmeßverfahren kann durchgeführt werden, indem eine Vorrichtung zum Messen der Brust verwendet wird, die folgendes aufweist: ein Körbchen mit bekanntem Volumen, das an eine Brust anlegbar ist, um den bequemen Sitz zu prüfern und das Volumen der Brust, die bequem in das Körbchen eingepaßt ist, zu bestimmen, wobei das Körbchen vorgeformt und hinreichend steif ist, um selbsttragend zu sein und die Brust in der Form des Körbchens abzustützen, dadurch gekennzeichnet, daß das Körbchen im Vertikalschnitt im wesentlichen birnenförmig, tränenförmig oder herzförmig ist, um die Form einer mit einem Büstenhalter abgestützten Brust nachzubilden, und daß eine Wand des Körbchens durchsichtig oder durchscheinend ist, um die Prüfung des Sitzes durch Betrachten der Brust durch das Körbchen hindurch zu ermöglichen.

Bevorzugt wird der Benutzerin ein Satz von solchen Körbchen mit unterschiedlichen Volumen und/oder Formen zur Verfügung gestellt, wobei jedes Körbchen des Satzes Markierungen aufweist, die sein Volumen und/oder seine Form bezeichnen. Wie bereits erwähnt wurde, kann ein Paar von Körbchen miteinander verbunden werden, um einen Büstenhalter nachzubilden, und in diesem Fall kann ein Torsoträgerband und fakultativ auch Schulterbänder vorgesehen sein.

Zum besseren Verständnis der Erfindung wird nachstehend beispielhaft auf die beigefügten Zeichnungen Bezug genommen; diese zeigen in:

1 eine Vorderansicht einer Ausführungsform eines einzelnen Meßkörbchens;

2 eine Perspektivansicht der in 1 gezeigten Ausführungsform;

3 einen Querschnitt entlang der Linie IV-IV von 1; und

4 zwei Meßkörbchen, wie sie in den 1 bis 3 dargestellt sind, die aneinander befestigt sind, um eine Vorrichtung zum Messen der Brust zu bilden, und die ein fakultatives zusätzliches Torsomeßband aufweisen.

Die Vorrichtung zum Messen der Brust gemäß den 1 bis 4 trachtet danach, mit Genauigkeit das Volumen der Brust zu bestimmen, wenn sich die Brust in einem abgestützten bzw. gehaltenen Zustand befindet. Die Brüste werden mit einem oder mehreren selbsttragenden Körbchen vermessen, die geeignet geformt sind, ein bekanntes Volumen haben und hinreichend durchsichtig oder durchscheinend sind, um es der Benutzerin zu ermöglichen zu sehen, wie die Brust in die Körbchen paßt, um so einen korrekten Sitz sicherzustellen.

Damit die Benutzerin ihr Brustvolumen genau bestimmen kann, wird ihr eine Serie von Meßkörbchen in einem Set für die Selbstmessung zur Verfügung gestellt. Die Meßkörbchen in dem Set haben unterschiedliche Größen und Formen und decken die ungefähre bekannte Brustgröße und -form der Benutzerin ab. Es ist möglich, die Meßkörbchen in Einzelhandelsgeschäften zu verwenden, um es Kundinnen zu ermöglichen, sich selbst zu vermessen, bevor sie einen geeigneten Büstenhalter wählen. Es ist jedoch speziell daran gedacht, daß eine Kundin ein Set von Meßkörbchen zur Übermittlung durch die Post anfordert, damit sie eine Selbstmessung im privaten Bereich zuhause durchführen kann.

Um den Postversand zu ermöglichen, sind die Körbchen so geformt, daß ein Körbchen bis zu einem gewissen Grad in ein anderes gesteckt werden kann, um das Verpacken zu erleichtern. Beispielsweise können die Körbchen mit abnehmendem Volumen ineinander gestapelt werden, um den zum Verpacken des Sets notwendigen Platz zu verringern. Die Körbchen haben außerdem geringes Gewicht und sind kostengünstig herstellbar, und zu diesem Zweck sind die Körbchen bevorzugt aus Leichtkunststoff geformt.

Gemäß den 1 bis 3 der Zeichnungen ist das Meßkörbchen 10 der vorliegenden Erfindung ein hohles Körbchen mit einer Innenform, die im wesentlichen die Form einer bequem abgestützten Brust spiegelt, mit deren Oberflächenkontur sie komplementär ist. Da Brüste mit gleichem Volumen hinsichtlich ihrer Form von einer Frau zur nächsten erheblich verschieden sein können, ist das Körbchen 10 so geformt, daß es der bequem abgestützten Form der zu messenden Brust entspricht, was in bezug auf Komfort und Genauigkeit vorteilhaft ist.

Zum Erzielen einer genauen Messung der Brust wird es bevorzugt, ohne daß dies wesentlich ist, daß das Meßkörbchen 10 die Brust, an die es angepaßt werden soll, entweder vollständig oder im wesentlichen umgibt. Daher ist das Körbchen 10 so geformt, daß es die gesamte Brust oder einen erheblichen Teil derselben umgibt. Im Gebrauch paßt der Rand 12 des Körbchens um den Umfang der Brust, deren Masse innerhalb des Körbchens 10 abgestützt ist. Der Rand 12, der den Rand des Körbchens 10 definiert, der dem Torso der Benutzerin am nächsten ist, ist im Gebrauch nicht-planar, die Seitenrandbereiche sind konvex gekrümmt, und die oberen und unteren Randbereiche sind konkav gekrümmt. Auf diese Weise paßt das Körbchens gut anliegend an die Krümmung des Torsos der Benutzerin um die Brust herum, ohne auf unangenehme Weise in das Fleisch der Benutzerin eingepreßt zu werden. Das Körbchen 10 ist ferner symmetrisch um seine zentrale Längsebene, die im Gebrauch vertikal ist (Linie IV-IV von 1), und ist somit an beiden Brüsten der Benutzerin verwendbar.

Das Meßkörbchen 10 kann ein Formelement aufweisen, um die Brustwarze (nicht gezeigt) aufzunehmen, etwa eine Öffnung oder eine vorspringende Kammer an der entsprechenden Position. Die Auswirkung eines solchen Formelements auf das Volumen kann bei der Durchführung volumetrischer Berechnungen angemessen berücksichtigt werden.

Es versteht sich, daß die Form einer Brust je nach ihrer Größe verschieden ist. Beispielsweise tendiert eine kleine Brust zu einem eher kreisförmigen frontalen Umriß und einer halbkreisförmigen Krümmung im Vergleich mit einer größeren Brust, die aufgrund der Wirkung der Schwerkraft zu einem eher eiförmigen Umriß und einem halb birnenförmigen, halb tränenförmigen oder halb herzförmigen seitlichen Umriß tendiert. Daher sind Umfang und Form der Meßkörbchen 10 gleichermaßen mit zunehmender Brustgröße variabel, um eine genaue Anpassung und Messung sicherzustellen.

Das einzelne Meßkörbchen 10, das als Vorderansicht in 1 gezeigt ist, ist so geformt, daß eine Brust mit einem Körbchenmaß von ungefähr 36B oder 36C nach derzeitigen Standardmaßen gemessen werden kann. Daher hat das Körbchen 10 eine allgemein eiförmige frontale Form, wird in Richtung zu der Unterseite weiter und in Richtung zur Oberseite schmaler. Die 2 und 3 zeigen das gleiche Meßkörbchen 10 als Perspektivansicht und als Längsquerschnitt, woraus ersichtlich ist, daß der seitliche Umriß einer Halbträne angenähert ist und wiederum an der Unterseite weiter als an der Oberseite ist.

Das Volumen einer Brust kann bestimmt werden, indem diese Brust in einem einzelnen Meßkörbchen 10 plaziert wird. In Abhängigkeit von der Größe ihrer Brust kann es für eine Benutzerin hilfreich sein, den Oberkörper nach vorn zu beugen, wenn eine Brust in dem Körbchen 10 plaziert wird, so daß die Brust nach unten hängt, woraufhin die Benutzerin das Körbchen 10 auf die Brust hebt. Dadurch wird die richtige Weise des Anziehens eines Büstenhalters emuliert, wenn die Brüste einer Trägerin relativ groß sind.

Wenn das Körbchen 10 zu groß ist, ist der unausgefüllte Raum in dem Körbchen 10 erkennbar, weil zum leichteren visuellen Erkennen des Sitzes das Körbchen 10 in gewissem Maß durchsichtig oder durchscheinend ist, so daß die Brust wenigstens teilweise sichtbar ist, wenn sie sich in dem Körbchen 10 befindet. Wenn das Körbchen 10 zu klein ist, sind Bereiche, wo die Brust zu stark gegen das Innere des Körbchens 10 drückt, ebenfalls ohne weiteres von der Außenseite des Körbchens 10 als rote oder rosa Bereiche erkennbar. In jedem Fall ist, wenn das Körbchen 10 zu klein ist, ein zu starker Druck des Körbchens 10 auf die Brust fühlbar und/oder es besteht ein Zwischenraum zwischen dem Rand 12 des Körbchens 10 und dem Torso.

Wenn das von der Anwenderin gewählte Körbchen 10 keinen geeigneten Sitz bietet, wird je nach Fall ein Körbchen 10 einer größeren oder kleineren Größe oder anderen Form aus dem Set ausgewählt und das Verfahren wiederholt, bis ein richtiger Sitz erreicht ist. Wenn das Körbchen 10 eng anliegend um die Brust herum paßt, kann das Volumen dieses Körbchens 10 dann entsprechend abgelesen werden.

Die gezeigte Ausführungsform hat eine Verstärkung um den Rand 12 herum, die allerdings nicht erfindungswesentlich ist. Wie die Schnittansicht von 3 am besten zeigt, kann diese Verstärkung in Form einer gerollten oder verdickten Lippe sein. Der Fachmann weiß jedoch, daß andere Formen von Verstärkungen möglich sind. Die Verstärkung gibt nicht nur dem Körbchen 10 größere Festigkeit, sondern trägt auch dazu bei, eine gute Passung um die Brust herum sicherzustellen.

Obwohl in 3 nicht gezeigt, kann die Verstärkung Mittel aufweisen, um eine gewisse Abweichung hinsichtlich Größe und Form zwischen den Brüsten zu tolerieren. Beispielsweise kann ein Schaumstoffstreifen an dem Rand befestigt sein, um eine gewisse Toleranz zu ermöglichen und außerdem ein höheres Maß an Komfort für die Anwenderin zu bieten, wenn das Körbchen 10 an dem Torso der Anwenderin anliegt.

Hinsichtlich des Materials, aus dem die Körbchen 10 hergestellt sind, sollten bestimmte Kriterien beachtet werden. Beispielsweise kann Blasformen von Polymeren angewandt werden, um der Oberfläche des Kunststoffs eine Struktur zu verleihen. Es wäre auch möglich, den Kunststoff zu perforieren, um einen Luftzutritt mit einer Strukturierung zu kombinieren.

Ein aus den 1 und 2 ersichtliches vorteilhaftes Merkmal ist ein zum Greifen dienender Oberflächenbereich 14 an der äußeren Oberfläche des Körbchens 10, der sich um die äußere Oberfläche in einer mit einem Einzug ausgebildeten Schlinge erstreckt. Die Schlinge hat einen relativ kleinen oberen Teil und einen relativ großen unteren Teil und wird nahe der Spitze der konvex gekrümmten äußeren Oberfläche in dem Bereich, welcher der Brustwarze der Trägerin entspricht, schmaler. Der zum Greifen bestimmte Oberflächenbereich 14 hat eine relativ rauhe Oberfläche im Vergleich mit der umgebenden Oberfläche des Körbchens 10 und kann an dem Körbchen 10 angebracht oder bevorzugt in das Körbchen 10 eingeformt sein, beispielsweise durch einen mittels Funkenerosion abgetragenen Bereich einer Form. Der zum Greifen dienende Oberflächenbereich 14 trägt dazu bei zu verhindern, daß im Gebrauch das Körbchen 10 im Griff der Benutzerin verrutscht, und es ist zu beachten, daß die eingezogene Schlingenform mit der Idealposition der Finger der Benutzerin übereinstimmt, wenn sie das Körbchen 10 in seiner Lage hält. Die Benutzerin wird also dabei unterstützt, ihre Fingerspitzen an dem Greifoberflächenbereich 14 zu plazieren, während sie gleichzeitig die Fingerspitzen von anderen Teilen des Körbchens 10 entfernt hält, insbesondere dem Randbereich um den Greifoberflächenbereich 14 und dem zentralen Bereich innerhalb der Schlinge des Greifoberflächenbereichs 14, dessen Transparenz oder Transluzenz aufrechterhalten wird, um die Beobachtung des Sitzes der Brust durch das Körbchen 10 hindurch zu ermöglichen.

Der Greifoberflächenbereich 14 trägt nicht nur dazu bei zu verhindern, daß das Körbchen 10 im Griff der Benutzerin verrutscht, sondern unterstützt Benutzerinnen, das Körbchen 10 im Gebrauch richtig zu halten, indem beispielsweise sichergestellt wird, daß der größere Teil der Schlinge unterhalb des kleineren Teils der Schlinge ist. Wenn ferner der Greifoberflächenbereich 14 deutlich ausgeformt ist, um einer bestimmten Form und Größe von Körbchen 10 zu entsprechen, hilft der Greifoberflächenbereich 14 bei der Unterscheidung dieses Körbchens 10 von anderen Körbchen 10 eines Satzes, die andere Form oder andere Größe haben.

Das Material des Körbchens 10 sollte ebenfalls ausreichende Steifigkeit haben, um selbsttragend zu sein. Das heißt mit anderen Worten, das Material sollte einen bestimmten Biegemodul haben. Eine weitere Überlegung ist die Durchsichtigkeit des Materials; deren Vorteile oben beschrieben wurden. Das Material sollte ferner geringes Gewicht haben, damit es erforderlichenfalls ohne weiteres mit der Post versendet werden kann. Im allgemeinen wird bevorzugt, daß die Körbchen 10 aus einem Material bestehen, das ausreichende Steifigkeit und Undehnbarkeit hat, so daß die Brüste während des Meßvorgangs abgestützt und in einer geeigneten Form gehalten werden, das jedoch eine gewisse Flexibilität für den Komfort beim Gebrauch hat.

Vorstehend wurde die Verwendung von im wesentlichen festen Polymeren vorgeschlagen, aber der Brustaufnahmebereich des Körbchens 10 könnte ein Netz oder ein gewebtes, gewirktes oder beliebig orientiertes filamentförmiges oder faserförmiges Material enthalten, das ausreichende Festigkeit hat, um eine Brust in einem abgestützten Zustand zu halten. Auf diese Weise könnte das Körbchen 10 zum Versand flachgepreßt und zum Gebrauch wieder zurück in Form gedrückt werden, was auch für geeignete feste Polymere gilt. Netze und dergleichen haben ebenfalls eine gewisse Durchsichtigkeit, auch wenn die Elemente oder Filamente, die das Netz bilden, selbst undurchsichtig sind.

Damit die Anwenderin das Volumen ihrer Brust erfährt, ist an dem Körbchen 10 eine Anzeige des Volumens des Meßkörbchens 10 sichtbar, und zwar entweder in Form von Markierungen oder einer Skala, die mit einer Nachschlagetabelle korreliert sein kann. Beispielsweise kann einem bestimmten Volumen oder einem Volumenbereich eine bestimmte Farbe oder ein Piktogramm zugewiesen sein, so daß ein gegebenen Volumen von beispielsweise 300 ml mit einer bestimmten Farbe oder einem bestimmten Piktogramm in Beziehung steht, die/das auf das Körbchen 10 aufgebracht ist. Ein Meßkörbchen 10 kann auch mit Markierungen versehen sein, die für die Form des Körbchens 10 repräsentativ sind. Zweckmäßigerweise dient die Form des Greifbereichs 14 selbst als Hinweis auf Form und Größe des Körbchens 10, an dem er angebracht ist, wie bereits erwähnt wurde.

Bei der Messung des Brustvolumens kann ein einziges Körbchen 10 nacheinander an jeder Brust verwendet werden. Alternativ können zwei Körbchen 10miteinander verbunden werden, um eine Brustmeßvorrichtung 16 zu schaffen, die einem Büstenhalter nachempfunden ist, wie 4 zeigt. Zwei Körbchen 10 können aneinander mit flexiblen Elementen 18 wie Velcro® (Klettband) oder mit Riemchen oder Bändern befestigt sein, die zusammengebunden oder aneinander befestigt werden. Diese flexiblen Elemente können ebenfalls Markierungen (nicht gezeigt) tragen, um den Abstand zwischen den beiden Brüsten zu messen. Diese Messung ist zwar für Büstenhalter, die in relativ großen Mengen gefertigt werden, weniger anwendbar, kann jedoch einen wichtigen Meßwert liefern, wenn ein Büstenhalter nach den Wünschen der Kundin gefertigt werden soll.

Ein Vorteil dabei, daß es möglich ist, ein Körbchen 10 an einem anderen anzubringen, ist, daß die Brustmeßvorrichtung 16 mit zwei Körbchen 10 mit unterschiedlichem Volumen zusammengesetzt werden kann, um Unterschiede in der Brustgröße zu berücksichtigen. Dies ist ebenfalls eher anwendbar bei der Größenbestimmung einer Brust für einen Büstenhalter, der nach den Wünschen der Kundin zu fertigen ist.

Ferner kann jedes Körbchen 10 flexible Elemente aufweisen, die es möglich machen, daß die Brustmeßvorrichtung um den Torso herum gehalten werden kann, und zwar zweckmäßig in Form von Torsoträgerbändern 20. Diese Trägerbänder 20 bilden Torsomeßelemente zur Unterstützung der Selbstmessung des Torsos der Trägerin. Wenn die Meßvorrichtung 16 einem Büstenhalter nachempfunden ist, wie in 4 gezeigt ist, emuliert das Torsoträgerband 20 das Torsoträgerband eines Büstenhalters und weist daher zwei Trägerbandabschnitte auf, die aneinander zu befestigen sind.

Die Torsoträgerbereiche 20 können aus Bändchen- oder Bandmaterial bestehen und weisen eventuell kleine Knöpfe oder Velcro® (Klettband) auf und können Meßmarkierungen 21 tragen oder auch nicht. Wenn solche Meßmarkierungen 21 vorgesehen sind, können sie Zeichen, Piktogramme oder eine Farbskala sein. Es ist jedoch für die Anwenderin hilfreich, wenn diese Markierungen 21 eine Größe haben, die leicht sichtbar ist, so daß die relevanten Markierungen 21 ohne weiteres verstanden werden können, wenn sie in einem Spiegel betrachtet werden, und zwar erforderlichenfalls auch bei Betrachtung über die Schulter.

Es ist nahezu unmöglich, ein Standardmaßband zu verwenden, um ein genaues Maß der Torsogröße zu erhalten, wenn man in einen Spiegel hinter sich schaut, und zwar auch bei Verwendung einer aus zwei Spiegeln bestehenden Anordnung, wobei das von dem einen Spiegel reflektierte Bild im anderen Spiegel betrachtet wird. Infolgedessen umfaßt die gut sichtbare Skala der Torsomeßeinrichtung eine Serie von Markierungen 21, die sich insoweit deutlich voneinander unterscheiden, als die relativen Positionen der beiden Trägerbereiche und damit die Größe des Torsos der Trägerin auch dann ohne weiteres sichtbar ist, wenn man über die Schulter in einen Spiegel schaut.

Beispielsweise könnten die Markierungen 21 eine Serie von Farbbereichen sein, wobei jede Farbe einer bestimmten Torsogröße entspricht. Ferner wird es bevorzugt, daß Zwischenbereiche der Sequenz eine Kombination der Farben in den benachbarten Blöcken sind, z. B. rot, rote/blaue Streifen, blau.

Es ist in dieser Beziehung zu beachten, daß Markierungen 21 auf der Basis von Farben günstig sind, ob sie nun in einem oder zwei Spiegeln betrachtet werden. Umgekehrt wären Zahlen oder andere Zeichen nur dann sinnvoll, wenn sie selber in Spiegelschrift vorgesehen wären, da Zahlen von der Spiegelbildumkehrung eines Spiegels zur Korrektur durch den anderen Spiegel abhängig sind.

Wenn die Meßeinrichtung 16 einem Büstenhalter nachgebildet ist, wie in 4 gezeigt ist, können auch Schulterbänder bzw. Träger (nicht gezeigt) vorgesehen werden, um der Trägerin zu helfen, die Meßvorrichtung 16 anzuziehen, indem die Körbchen 10 über der Brust positioniert werden und das Torsoband 20 gleichzeitig befestigt wird. Diese Schulterbänder verlaufen zweckmäßig über jede Schulter und erstrecken sich zwischen dem oberen Rand jedes Körbchens 10 und dem Torsomeßband 20. Um einen bequemen Sitz sicherzustellen, können die Schulterbänder auch Mittel wie beispielsweise eine einfache Gleitklemme aufweisen, um die Länge jedes Bands einzustellen.

Messungen über die Schulter sind zwar gewöhnlich nicht notwendig, weil die Schulterbänder von Büstenhaltern im allgemeinen ausreichend längenverstellbar sind; es wäre aber möglich, daß ähnliche Meßeinrichtungen, wie sie für das Torsoband 20 vorgeschlagen wurden, bei allen Schulterbändern anwendbar sind, die an der Meßvorrichtung 16 angebracht werden können.

Wenn Torsobänder 20 und/oder Schulterbänder bzw. Träger einen Teil der Meßvorrichtung 16 bilden, wird es bevorzugt, daß Befestigungsmöglichkeiten auf die Vorderseite oder die Seite des Torsos der Anwenderin beschränkt sind. Dadurch wird sichergestellt, daß die Befestigungsmittel leicht gehandhabt und zugehörige Markierungen 21 unmittelbar abgelesen werden können, erforderlichenfalls mit Hilfe eines Spiegels, der zweckmäßig vor der Benutzerin oder an einer Seite angeordnet ist. Falls notwendig, können die Bandbereiche 20 hinter dem Rücken der Trägerin verschlungen und wieder zur Vorderseite oder zur Seite des Torsos der Trägerin geführt werden, um Befestigungs- und Meßvorgänge auszuführen.

Für den Fachmann ist ersichtlich, daß die vorliegende Erfindung in anderen speziellen Formen verkörpert werden kann, ohne von ihren wesentlichen Attributen abzuweichen. Im Hinblick auf solche und andere Abwandlungen ist zur Feststellung des Umfangs der Erfindung auf die beigefügten Patentansprüche und andere vorhandene allgemeine oder spezifische Angaben und weniger auf die vorstehende genaue Beschreibung Bezug zu nehmen.


Anspruch[de]
Verfahren zum Vermessen der Brust, das folgendes aufweist: Anlegen eines Körbchens (10) mit bekanntem Volumen an eine Brust, um das Brustvolumen zu bestimmen, wenn die Brust bequem in das Körbchen (10) eingepaßt und davon abgestützt ist, wobei das Körbchen (10) vorgeformt und hinreichend steif ist, um selbsttragend zu sein und die Brust in der Form des Körbchens (10) abzustützen, dadurch gekennzeichnet, daß das Körbchen im Vertikalschnitt im wesentlichen birnenförmig, tränenförmig oder herzförmig ist, um die Form einer mit einem Büstenhalter abgestützten Brust nachzubilden, und daß der Sitz geprüft wird, indem die Brust durch das Körbchen (10) hindurch betrachtet wird. Verfahren nach Anspruch 1, das aufweist: aufeinanderfolgendes Anlegen einer Vielzahl von Körbchen mit unterschiedlichem Volumen und/oder unterschiedlicher Gestalt an eine Brust und Auswählen desjenigen Körbchens (10) aus dieser Vielzahl, das der darin aufgenommenen Brust den bequemsten abstützenden Sitz verleiht. Verfahren nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, das aufweist: Überprüfen des Sitzes durch Betrachten des Kontakts der Brust mit dem Körbchen (10). Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, das aufweist: Prüfen des Sitzes durch Suchen nach einem Zwischenraum zwischen dem Körbchen (10) und dem Torso um die Brust herum. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, das aufweist: Prüfen des Sitzes, indem durch Fühlen nach Druck des Körbchens (10) auf die Brust gesucht wird. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 5, das aufweist: Identifizieren des Volumens und/oder der Form des ausgewählten Körbchens (10). Verfahren nach Anspruch 6, das aufweist: Ablesen des Volumens oder der Form des ausgewählten Körbchens (10) von an dem Körbchen angebrachten Markierungen. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Körbchen (10) von Hand auf der Brust einer Benutzerin gehalten wird. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, das zuerst an der einen Brust und dann an der anderen Brust durchgeführt wird. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, das gleichzeitig an beiden Brüsten durchgeführt wird. Verfahren nach Anspruch 10, das aufweist: Verbinden von zwei Körbchen (10) miteinander und gemeinsames Anbringen derselben an den jeweiligen Brüsten. Verfahren nach Anspruch 11, das aufweist: Messen des Abstands zwischen den Brüsten. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Verfahren zuhause oder anderweitig entfernt von einem im Einzelhandel vorhandenen Büstenhalter-Vorrat durchgeführt wird. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, das aufweist: Umformen des oder jedes Körbchens (10) aus einem flachgelegten Zustand, um das oder jedes Körbchen (10) gebrauchsbereit zu machen. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei ferner die Unterbrustweite gemessen wird. Verfahren nach Anspruch 15, das aufweist: Anlegen eines Maßbands oder Trägerbands (20) um den Torso herum und Ablesen einer Unterbrustweite von Markierungen (21) an dem Maßband oder Trägerband (20), die an der Vorderseite oder an der Seite des Torsos vorhanden sind. Verfahren nach Anspruch 15 oder Anspruch 16, das aufweist: Aufbringen einer vorbestimmten Zugbelastung auf das Maßband oder Trägerband (20) vor dem Ablesen des Unterbrustweiten-Maßes. Vorrichtung zum Messen der Brust, wobei die Vorrichtung ein Körbchen (10) mit bekanntem Volumen aufweist, das an eine Brust anlegbar ist, um den bequemen Sitz zu prüfen und das Volumen der Brust, die bequem in das Körbchen (10) eingepaßt ist, zu bestimmen, wobei das Körbchen (10) vorgeformt und hinreichend steif ist, um selbsttragend zu sein und die Brust in der Form des Körbchens (10) abzustützen, dadurch gekennzeichnet, daß das Körbchen im Vertikalschnitt im wesentlichen birnenförmig, tränenförmig oder herzförmig ist, um die Form einer mit einem Büstenhalter abgestützten Brust nachzubilden, und daß eine Wand des Körbchens durchsichtig oder durchscheinend ist, um die Prüfung des Sitzes durch Betrachten der Brust durch das Körbchen (10) hindurch zu ermöglichen. Vorrichtung nach Anspruch 18, wobei eine Wand des Körbchens (10) einen strukturierten äußeren Oberflächenbereich (14) hat. Vorrichtung nach Anspruch 19, wobei der strukturierte äußere Oberflächenbereich (14) einen Sichtbereich aus durchsichtigem oder durchscheinendem Material darstellt. Vorrichtung nach Anspruch 20, wobei der Sichtbereich (14) einen zentralen Apikalbereich der Wand umfaßt. Vorrichtung nach Anspruch 21, wobei der strukturierte äußere Oberflächenbereich (14) eine Schlinge ist. Vorrichtung nach Anspruch 22, wobei die Schlinge eingezogen ist, um obere und untere Bereiche zu definieren, die durch einen schmalen Hals verbunden sind. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 20 bis 23, wobei der Sichtbereich einen peripheren Bereich der Wand umfaßt. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 18 bis 24, wobei eine Einfassung (12) des Körbchens (10) verstärkt ist. Vorrichtung nach Anspruch 25, wobei die Einfassung (12) von einem eingerollten oder verdickten Rand definiert ist. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 18 bis 26, die eine Vielzahl von Körbchen (10) gemäß den genannten Ansprüchen aufweist. Vorrichtung nach Anspruch 27, die einen Satz von Körbchen (10) mit unterschiedlichem Volumen und/oder unterschiedlicher Form aufweist. Vorrichtung nach Anspruch 28, wobei jedes Körbchen (10) des Satzes Markierungen aufweist, die sein Volumen und/oder seine Form bezeichnen. Vorrichtung nach Anspruch 28 oder Anspruch 29, wobei Körbchen (10) des Satzes ineinander schachtelbar sind. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 18 bis 30, wobei ein Paar von Körbchen (10) miteinander verbunden sind, um einen Büstenhalter nachzubilden. Vorrichtung nach Anspruch 31, die ferner ein Torso-Trägerband (20) aufweist. Vorrichtung nach Anspruch 32, wobei das Torso-Trägerband (20) Trägerbereiche aufweist, die an der Vorderseite oder der Seite des Torsos einer Trägerin befestigbar sind. Vorrichtung nach Anspruch 32 oder Anspruch 33, wobei das Torso-Trägerband (20) Markierungen zur Anzeige der Unterbrustweite aufweist. Vorrichtung nach Anspruch 34, wobei die Markierungen (21) eine Serie von Farbbereichen aufweisen, die aufeinanderfolgend entlang dem Torso-Trägerband (20) angeordnet sind. Vorrichtung nach Anspruch 35, wobei in einem farbigen Zwischenbereich die Farben benachbarter Bereiche vermischt sind. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 32 bis 36, wobei das Torso-Trägerband (20) Belastungsanzeigemittel aufweist, um anzuzeigen, wenn eine vorbestimmte Zugbelastung auf den Träger aufgebracht worden ist. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 32 bis 37, die ferner Schulterbänder aufweist.






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