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Dokumentenidentifikation DE60032449T2 12.04.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001118989
Titel SIGNALVERARBEITUNGSVERFAHREN FÜR MAGNETAUFZEICHNUNGS-/ WIEDERGABEGERÄT UND BETRIEBSSORTENSCHALTER
Anmelder Matsushita Electric Industrial Co., Ltd., Kadoma, Osaka, JP
Erfinder MIYAWAKI, Chikanori, Neyagawa-shi, Osaka 572-0019, JP
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
DE-Aktenzeichen 60032449
Vertragsstaaten DE, GB, NL
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 21.07.2000
EP-Aktenzeichen 009464629
WO-Anmeldetag 21.07.2000
PCT-Aktenzeichen PCT/JP00/04918
WO-Veröffentlichungsnummer 2001011621
WO-Veröffentlichungsdatum 15.02.2001
EP-Offenlegungsdatum 25.07.2001
EP date of grant 20.12.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.04.2007
IPC-Hauptklasse G11B 15/665(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]
Technisches Gebiet

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Betriebsartenschalter für eine Magnet-Aufzeichnungs-und-Wiedergabe-Vorrichtung, wie zum Beispiel einen Videorekorder, die eine Betriebsstellung einer Einlegeeinrichtung zum Einlegen oder Entnehmen von Bändern erfasst, sowie auf ein Steuerungsverfahren für den Betriebsartenschalter.

Hintergrund der Technik

8 und 9 stellen einen Betriebsartenschalter 9 dar, der für herkömmliche Magnet-Aufzeichnungs-und-Wiedergabe-Vorrichtungen eingesetzt wird.

Der Betriebsartenschalter 9 umfasst ein Lager 1a, das in der Mitte eines aus einem Nichtleiter bestehenden Gehäuses 1 gebildet ist, und eine gemeinsame Struktur 2 und eine Erfassungsstruktur 3, die beide in einem Abschnitt des Innenbodens des Gehäuses 1, und zwar an einer Stirnfläche des Gehäuses, konzentrisch ausgebildet sind und die aus einem leitfähigen Material wie zum Beispiel Kupfer bestehen.

Das Bezugszeichen 4 kennzeichnet einen aus einem Nichtleiter bestehenden Rotor, der einen Nabenabschnitt 4a aufweist, der in dessen Mitte ausgebildet ist und der drehbar mit dem Lager 1a des Gehäuses 1 ineinander greift. Der Rotor 4 weist eine an einer Stirnfläche davon gebildete und aus einem leitfähigen Material bestehende Bürste 5 auf, wobei sich die Bürste 5 fest mit dem Rotor 4 verbunden dreht. Die Bürste 5 erhält den Kontakt mit der gemeinsamen Struktur 2 und der Erfassungsstruktur 3 aufrecht und wird gedreht, während sie in einer im Wesentlichen radialen Richtung auf einer Linie angeordnet ist.

Wie in 9 dargestellt, ist die Erfassungsstruktur 3 in vier Positionserfassungs-Abschnitte A bis D geteilt, von denen sich jeweils die Anschlüsse a1, b1, c1 und d1 erstrecken. Diese Erfassungspositionen sind elektrisch getrennt und sind nicht elektrisch miteinander verbunden.

10 stellt den Mechanismus einer Magnet-Aufzeichnungs-und-Wiedergabe-Vorrichtung, die den Betriebsartenschalter 9 einsetzt, dar. Das Bezugszeichen 6 kennzeichnet einen Motor, der durch Ausgaben aus einer System-Steuerschaltung 20 gesteuert wird.

Rotierende Ausgänge des Motors 6 werden mit einer Einlegeeinrichtung 21 über ein Getriebe 7 und ein Untersetzungsgetriebe 8 verbunden. Die Einlegeeinrichtung 21 legt ein Band ein und entnimmt es. Während diese Einrichtung in Betrieb ist, dreht sich der Betriebsartenschalter 9, wobei der Rotor 4 mit dem Untersetzungsgetriebe 8 verbunden ist, und die gemeinsame Struktur 2 auf einer inneren Umfangsseite und jede Erfassungsstruktur 3 auf einer äußeren Umfangsseite werden durch die Bürste 5 in Verbindung mit der Drehung zum Eintreten in einen leitenden oder offenen Zustand kurzgeschlossen.

An einen gemeinsamen Anschluss COM des Betriebsartenschalters 9 wird L-Pegel (niedriger Pegel) angelegt, während die Anschlüsse a1, b1, c1 und d1 des Betriebsartenschalters 9 auf H-Pegel (hoher Pegel) angehoben werden, wobei diese Pegel in die System-Steuerschaltung 20 eingegeben werden, so dass die Drehung des Motors 6 mithilfe eines Mikrocomputers (nicht abgebildet) gesteuert werden kann, um geeignete Abläufe zu erzielen.

11 stellt ein Signal dar, das in die System-Steuerschaltung 20 eingegeben wird, wenn der Betriebsartenschalter 9 gedreht wird und wenn die Bürste 5 von ihrer Position zwischen den in 9 dargestellten Erfassungspositionen A und D einmal gegen den Uhrzeigersinn gedreht wird.

Zum Beispiel ist an der Erfassungsposition A die Bürste 5 in Kontakt mit der gemeinsamen Struktur 2 und mit der Erfassungsstruktur, die mit dem Anschluss a1 verbunden ist. In 10 wird ein Schalter für den Anschluss a1 des Betriebsartenschalters 9 leitfähig und wird angehoben, so dass eine Eingabe von dem Anschluss a1 in die System-Steuerschaltung 20 L-Pegel aufweist, während die anderen Anschlüsse sich in dem offenen Zustand befinden und folglich H-Pegel aufweisen. Ebenso weist der Anschluss b1 an der Erfassungsposition B L-Pegel auf, während die anderen Anschlüsse H-Pegel aufweisen. An der Erfassungsposition C weist der Anschluss c1 L-Pegel auf, während die anderen Anschlüsse H-Pegel aufweisen. An der Erfassungsposition D weist der Anschluss d1 L-Pegel auf, während die anderen Anschlüsse H-Pegel aufweisen.

Da die gemeinsame Struktur 2 an keiner anderen Durchgangsposition als der Erfassungsposition mit der Erfassungsstruktur elektrisch verbunden ist, weisen die Ausgänge der Anschlüsse a1 bis d1 alle H-Pegel auf. Die Logik des in die System-Steuerschaltung 20 eingegebenen Signals variiert abhängig von den Erfassungspositionen A bis D, so dass das Prüfen der Logik der Eingabe von dem Betriebsartenschalter 9 es ermöglicht, die Einlegeeinrichtung an den Positionen A bis D zu erfassen.

12(a), (b) und (c) zeigen, wie ein Band eingelegt wird.

Die Bezugszeichen 10, 11, 12 und 13 kennzeichnen eine Kassette, ein Magnetband, einen Zugstab und einen Zylinder. 12(a) stellt einen Entnahmezustand dar, wobei die Bürste 5 des Betriebsartenschalters 9 sich an der Erfassungsposition A befindet. 12(b) stellt einen Zustand mit halb eingelegter Kassette dar, wobei die Bürste 5 des Betriebsartenschalters 9 sich an der Erfassungsposition B befindet. 12(c) stellt einen Zustand mit vollständig eingelegter Kassette dar, wobei die Bürste 5 des Betriebsartenschalters 9 sich an der Erfassungsposition D befindet. Die Position der Bürste 5 des Betriebsartenschalters 9 bewegt sich in Zusammenhang mit der Einlegeeinrichtung 21, wie in 10 dargestellt, so dass jede Einlegeposition der Erfassungsposition entspricht.

Dementsprechend ermöglicht das Erfassen der Ausgabe aus dem Betriebsartenschalter 9 die Erfassung der Position der Einlegeeinrichtung 21, und das Steuern des Motors 6 ermöglicht die Steuerung des Bandeinlegevorgangs.

Da die Erfassungspositionen A bis D des in 9 dargestellten Betriebsartenschalters 9 jeweils einer der Einlegepositionen entsprechen, ermöglicht das Prüfen der Ausgabe jedes Anschlusses die Feststellung seiner absoluten Position. Dieser Typ wird nachfolgend als der „Typ der Erfassung der absoluten Position" bezeichnet.

13 stellt einen weiteren Typ (den auf relativer Logik basierenden Erfassungstyp) des Betriebsartenschalters 9 dar.

Die mit den Anschlüssen a2, b2 und c2 verbundenen Erfassungsstrukturen 3 sind der Reihe nach und konzentrisch von einem in der Mitte gelegenen Abschnitt des Betriebsartenschalters aus nach außen gebildet, wobei die gemeinsamen Strukturen 2konzentrisch an einem äußersten Rand des Betriebsartenschalters gebildet sind und jede mit einem COM-Anschluss verbunden ist. Die Abschnitte J der gleichen konzentrischen Spur, die durch gestrichelte Linien dargestellt wird, sind elektrisch miteinander verbunden, aber ihre Oberflächen sind aus einem Nichtleiter wie einem Harz geformt.

14 stellt Eingangssignale in die in 10 dargestellte System-Steuerschaltung 20 dar, die auftreten, wenn der Betriebsartenschalter 9 gedreht wird. Die in 14 dargestellten Signale treten auf, wenn die in 13 dargestellte Bürste 5 von ihrer Position zwischen den Erfassungspositionen A und D aus einmal gegen den Uhrzeigersinn gedreht wird.

Im Fall des in 9 dargestellten Betriebsartenschalters 9 vom Typ der Erfassung der absoluten Position hängen die Taktungen für die Erfassungspositionen von der Strukturlänge jeder Erfassungsstruktur 3 an den Erfassungspositionen A bis D ab. Im Fall des in 13 dargestellten Betriebsartenschalters 9 ist jedoch die gemeinsame Struktur 2 in die Positionen A bis D geteilt, und die Taktungen für die Erfassungspositionen hängen nicht von der Länge der Erfassungsstrukturen 3 ab, sondern im Allgemeinen von der Länge jeder der Positionen A bis D der gemeinsamen Struktur 2. Da je näher die Position dem äußersten konzentrischen Kreis ist, die Umfangslänge pro Winkel umso länger und die erlangte Winkelgenauigkeit um so größer ist, ist die gemeinsame Struktur 2 peripher angeordnet.

Bei dem in 13 dargestellten Betriebsartenschalter 9 variiert außerdem die Logik der Ausgabe aus den Anschlüssen a2, b2 oder c2 abhängig von den Erfassungspositionen A bis D, so dass das Feststellen der Logik die Erfassung der Einlegeposition ermöglicht. Bei diesem Typ des Betriebsartenschalters entsprechen die mit den Anschlüssen a2, b2 und c2 verbundenen Erfassungsstrukturen 3 nicht den verschiedenen Einlegepositionen, aber das Feststellen der Ausgabelogik der Anschlüsse a2, b2 und c3 ermöglicht das Feststellen der Einlegepositionen. Dieser Typ wird nachfolgend als ein „auf relativer Logik basierender Erfassungstyp " bezeichnet.

Um viele Funktionen einer Magnet-Aufzeichnungs-und-Wiedergabe-Vorrichtung, wie zum Beispiel eines Videorekorders, auszuführen, werden Eingänge von vielen Schaltern oder Sensoren mit dem Mikrocomputer in der System-Steuerschaltung 20 verbunden, so dass ein Betriebsartenschalter erforderlich ist, der präzise Ausgaben erlangt und dabei so wenige Eingänge in die System-Steuerschaltung 20 wie möglich einsetzt.

Da bei dem Betriebsartenschalter 9 vom „Typ der Erfassung der absoluten Position" jeder Anschluss einer der Einlegepositionen entspricht, kann, wenn eine Vibration oder ein Störgeräusch in der Bürste auftreten, der Anschluss die gleiche Logik aufweisen wie jede der Durchgangspositionen, weist aber niemals die der anderen Erfassungspositionen auf. Dies verhindert das Erfassen einer fehlerhaften Erfassungsposition als die Einlegeposition.

Ein bekanntes Steuerungsverfahren, das beim Auftreten von Störgeräuschen in dem Betriebsartenschalter 9 vom „Typ der Erfassung der absoluten Position" eingesetzt wird, wird in der offen gelegten japanischen Patentschrift Nr. 1-67748 beschrieben. Mit diesem Verfahren wird ein Antriebsmechanismus gleichzeitig mit einer Änderung im Ausgangspegel des Betriebsartenschalters unterbrochen, und nach einem festgelegten Zeitraum wird der Betriebsartenschalter überprüft, um den Antriebsmechanismus neu zu starten, falls der Ausgangspegel sich geändert hat. Dieser Vorgang wird wiederholt, um den Betriebsartenschalter an einer regulären Position zu unterbrechen.

Der Betriebsartenschalter vom "Typ der Erfassung der absoluten Position" erfordert so viele Erfassungspositionen 3 und Anschlüsse wie die Erfassungspositionen. Da die Anzahl der Anschlüsse übereinstimmend mit der Anzahl der Erfassungspositionen zunimmt, tritt in unvorteilhafter Weise eine Zunahme der Anzahl von Leitungen zum Verbinden des Betriebsartenschalters 9 und der System-Steuerschaltung 20 miteinander und der Anzahl der Eingangs-Anschlussstellen in die System-Steuerschaltung 20 auf.

Andererseits erfordert der „auf relativer Logik basierende Erfassungstyp" weniger Anschlüsse als der „Typ der Erfassung der absoluten Position", aber eine fehlerhafte Erfassungsposition wird als die Einlegeposition erfasst, wenn Störgeräusche in der Ausgabe auftreten. Wenn zum Beispiel an der Erfassungsposition B eine Vibration oder Ähnliches in der Bürste 5 ein lautes Störgeräusch verursacht, um den Ausgang des Anschlusses c3 in H-Pegel zu ändern, wie in 15 dargestellt, weisen die Anschlüsse a2, b2 und c2, die an dieser Position eigentlich jeweils L-, H- und L-Pegel haben sollten, jeweils L-, H- und H-Pegel auf und stellen so die gleiche Logik dar, wie die, die an der Erfassungsposition D festgelegt worden ist.

17 stellt ein Beispiel für ein herkömmliches Betriebsartenschalter-Steuerungsverfahren dar, wobei der Prozess an der Erfassungsposition A beginnt und an der Erfassungsposition D anhält. Ein allgemeines Verfahren umfasst das mehrmalige regelmäßige Auslesen der Ausgabe des Betriebsartenschalters 9, um die Position festzulegen, die mit der gleichen festgelegten Logik erfasst worden ist.

16 stellt eine Ansicht dar, die nützlich zum Erläutern der Taktungen ist, mit denen die Ausgabe des Betriebsartenschalters ausgelesen wird, und 15 stellt Einzelheiten von Störgeräuschen dar, die an dem Anschluss c2 der Erfassungsposition B auftreten.

In 16 stellen <1> bis <5> Taktungen dar, mit denen die Ausgabe des Betriebsartenschalters unter Verwendung von festen Zyklen geprüft wird. Die Linie, die durch die Linie aus abwechselnd langen und kurzen Strichen dargestellt wird, kennzeichnet eine Schwelle, über der der Pegel als H festgestellt wird, und unter der er als L festgestellt wird. Zum Beispiel wird die Ausgabe fortlaufend drei Mal geprüft, und wenn die gleiche Logik erfasst wird, wird diese Logik festgelegt. Die gestrichelte Linie kennzeichnet ein Störgeräusch. Bei <1> weist der Ausgang L-Pegel auf. Bei <2> liegt das Störgeräusch unter dem Schwellenwert, und der Ausgang weist L-Pegel auf. Bei <3> bis <5> wird der H-Pegel aufgrund von Störgeräuschen ausgelesen. Da der H-Pegel fortlaufend drei Mal ausgelesen wird, wird der Pegel nach dem Auslesen bei <5> als H-Pegel festgestellt.

Beim Auslesen unter Verwendung dieses Verfahrens wird im Fall von 15, wenn der Störgeräuschpegel die Schwelle überschreitet und seine Breite größer als eine Taktung zum Festlegen der Logik ist, die Logik als fehlerhaft festgestellt und der Betriebsartenschalter veranlasst, an der Position D anzuhalten, während er eigentlich an der Position B anhalten sollte. Als Folge kann die Vorrichtung versagen.

US-A-5 159 252 befasst sich mit einer Multifunktions-Steuervorrichtung für die Erweiterung der mechanischen Position und deren Verfahren, die zur Verfügung gestellt wird, um die mechanische Position eines Bandes innerhalb einer Bandverarbeitungs-Vorrichtung gemäß der Nummer der Funktion, die durch Drehung, falls erforderlich, um mehr als 360°, aus einer Vielzahl von Nummern, die verschiedenen Funktionen entsprechen, ausgewählt wird, zu erweitern und zu steuern.

Die PATENTZUSAMMENFASSUNG VON JAPAN & JP 6 020 339 (SHARP CORP.), 28. Januar 1994 (zitiert in ISR von ISA/JP) hat den Zweck, die leichte Erkennung, zu welchem Grad ein Kurvengetriebe aus einer ersten Einstellungsposition gedreht wird, zu ermöglichen.

Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, einen Betriebsartenschalter mit einer kleinen Anzahl von Anschlüssen, der zuverlässige Ausgabesignale erlangt, sowie ein Steuerungsverfahren dafür zur Verfügung zu stellen.

Offenlegung der Erfindung

Um dieses Ziel zu erreichen, stellt die vorliegende Erfindung einen Betriebsartenschalter vom „auf relativer Logik basierenden Erfassungstyp" zur Verfügung, wobei, wenn ein anderes Ausgabesignal als das, das der Drehung einer vorausberechneten Erfassungsposition entspricht, erlangt wird, dieses Ausgabesignal vernachlässigt wird, während nur wenn ein Logiksignal für die vorausberechnete Erfassungsposition erlangt wird, dieses Logiksignal festgelegt wird.

Dieser Aufbau verringert die Möglichkeit der Fehlerfassung, selbst wenn Störgeräusche während des Prozesses auftreten, indem die gleiche Logik an einer fehlerhaften Erfassungsposition zur Verfügung gestellt wird. Die Möglichkeit der Fehlerfassung wird durch Prüfen, ob ein Logiksignal für eine Durchgangsposition vor oder nach der Erfassungsposition erlangt wird, weiter verringert.

Darüber hinaus wird eine Erfassungsposition einer abnormalen Position, die es ermöglicht, dass mehr gemeinsame und Erfassungsstrukturen elektrisch miteinander verbunden werden als in einem normalen Einlege-und-Entnahme-Betriebsbereich, außerhalb des gleichen Bereichs zur Verfügung gestellt, so dass, wenn eine Erfassungsstruktur einer abnormalen Position erfasst wird, ein Einlege- oder ein Entnahmevorgang unterbrochen wird oder der Einlegevorgang in den Entnahmevorgang umgeschaltet wird oder umgekehrt. Dann ermöglicht die Erfassung der Erfassungsstruktur einer abnormalen Position eine geeignete Steuerung zur Vermeidung von Betriebsstörungen, selbst wenn eine Fehlerfassung dazu führt, dass die Erfassungsposition passiert wird. Verschiedene Kombinationen von gemeinsamen und Erfassungsstrukturen sind an verschiedenen Positionen elektrisch miteinander verbunden, und die Zahl der Erfassungsstrukturen, die elektrisch mit der gemeinsamen Struktur verbunden sind, wird auf eine gleich bleibende Zahl von zwei oder mehr festgelegt. Dies verringert die Möglichkeit der fehlerhaften Erfassung einer fehlerhaften Erfassungsposition als die Einlegeposition, selbst wenn Störgeräusche wie eine Vibration auftreten.

Wie oben beschrieben, hat nach der vorliegenden Erfindung ein Betriebsartenschalter vom auf der relativen Position basierenden Erfassungstyp mit weniger Anschlüssen eine vorteilhafte Wirkung, indem er eine zuverlässige Ausgabe zur Verfügung stellt, die wahrscheinlich nicht bewirken wird, dass eine fehlerhafte Erfassungsposition als die Einlegeposition erfasst wird. Er hat außerdem eine Wirkung, bezüglich der Erwägungen für die Anordnung der Logik von Ausgaben aus dem Betriebsartenschalter die Generierung eines Steuerprogramms für den Betriebsartenschalter zu erleichtern

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 ist ein Ablaufdiagramm, das ein Signalverarbeitungsverfahren nach Ausführungsform 1 darstellt;

2 ist ein Ausgangswellenform-Diagramm eines Betriebsartenschalters nach Ausführungsform 3 der vorliegenden Erfindung;

3 ist eine Draufsicht eines Tragbildes eines Betriebsartenschalters nach Ausführungsform 4;

4 stellt ein Ausgangswellenform-Diagramm des Betriebsartenschalters nach Ausführungsform 4 dar;

5 stellt ein Ausgangswellenform-Diagramm eines Betriebsartenschalters nach Ausführungsform 5 der vorliegenden Erfindung dar;

6 stellt ein Ausgangswellenform-Diagramm eines Betriebsartenschalters nach Ausführungsform 6 dar;

7 stellt eine Ansicht dar, die nützlich zur Erläuterung von umgerechneten Dezimalwerten für den Betriebsartenschalter nach Ausführungsform 6 ist;

8 stellt einen Querschnitt eines herkömmlichen Betriebsartenschalters dar;

9 ist eine Draufsicht eines Tragbildes eines herkömmlichen Betriebsartenschalters vom Typ der Erfassung der absoluten Position;

10 ist eine Ansicht, die eine Magnet-Aufzeichnungs-und-Wiedergabe-Vorrichtung erläutert;

11 ist ein Ausgangswellenform-Diagramm des herkömmlichen Betriebsartenschalters vom Typ der Erfassung der absoluten Position;

12 stellt eine Ansicht dar, die nützlich zur Erläuterung einer Entnahmeposition, einer Position mit halb eingelegter Kassette und einer Einlege-Abschlussposition ist;

13 stellt eine Draufsicht eines Tragbildes eines herkömmlichen Betriebsartenschalters vom Typ der Erfassung der relativen Logik dar;

14 stellt ein Ausgangswellenform-Diagramm des herkömmlichen Betriebsartenschalters vom Typ der Erfassung der relativen Logik dar;

15 ist ein Ausgangswellenform-Diagramm, das zeigt, dass Störgeräusche in dem herkömmlichen Betriebsartenschalter vom Typ der Erfassung der relativen Logik auftreten;

16 stellt eine Ansicht dar, die nützlich zur Erläuterung von Taktungen ist, mit denen Ausgaben aus dem Betriebsartenschalter ausgelesen werden; und

17 ist ein Ablaufdiagramm eines herkömmlichen Betriebsartenschalter-Steuerungsverfahrens.

Das beste Verfahren zur Ausführung der Erfindung

Jede Ausführungsform wird unten mit Bezug auf die 1 bis 7 beschrieben werden.

(Ausführungsform 1)

1 stellt ein Beispiel für ein Ablaufdiagramm für einen Mikrocomputer dar, bei dem der in 13 dargestellte Betriebsartenschalter 9 vom „auf relativer Logik basierenden Erfassungstyp" von der in 10 dargestellten System-Steuerschaltung 20 ausgelesen wird.

An einer bekannten aktuellen Position (n) werden der Schritt S1 und der Schritt S2 ausgeführt, um den Motor 6 zu drehen zu beginnen, um die Einlegeeinrichtung 21 anzutreiben. In dem Schritt S3 werden die Ausgangspegel der Anschlüsse a2, b2 und c2 des Betriebsartenschalters 9 geladen.

In dem Schritt S4 wird die Logik der nächsten Erfassungsposition (n + 1) aus der aktuellen Position vorausberechnet, um festzustellen, ob die Ausgabe des Betriebsartenschalters 9, die in Schritt 3 ausgelesen wurde, die gleiche ist wie die vorausberechnete, vorgegebene Logik. Wenn die Ausgabe nicht die gleiche wie die vorausberechnete Logik ist, werden die Schritte S3 und S4 wiederholt.

Wenn die Übereinstimmung in dem Schritt S4 erfasst wird, wird diese Erfassungsposition als korrekt festgestellt und dann in dem Schritt S5 festgelegt.

In dem Schritt S5 wird die aktuelle Position auf (n + 1) erneuert, und in dem Schritt S6 wird festgestellt, ob die Position (n + 1) ein Ziel ist. Wenn sie das Ziel ist, wird der Motor 6 in dem Schritt S8 nach dem Schritt S7 angehalten.

Wenn festgestellt wird, dass die neue Position in dem Schritt S6 nicht das Ziel ist, werden die Schritte S3 bis S6 mehrmals ausgeführt.

Wenn die Ausgabe des Betriebsartenschalters sich in dem Schritt S4 von der vorausberechneten Logik unterscheidet, kann die Möglichkeit der Erfassung einer fehlerhaften Erfassungsposition als das Ziel, wie oben beschrieben, durch Ausführen einer Steuerung verringert werden, die die Schritte S3 und S4 wiederholt, bis die vorausberechnete, vorgegebene Logik erlangt wird.

Insbesondere, wenn der Prozess von der Erfassungsposition A zu der Erfassungsposition D in 15 voranschreitet, und selbst wenn Störgeräusche in dem Anschluss 3 an der Erfassungsposition B auftreten, beginnt die Ausführungsform 1 an der Erfassungsposition A und berechnet die Logik der Erfassungsposition B voraus, um wiederholt festzustellen, ob die Ausgabe des Betriebsartenschalters die gleiche ist wie die Logik der Position B. Wenn die Logik der Position B für eine vorgegebene Zeitspanne vor dem Störgeräusch erlangt wird, wird die Erfassungsposition B zu diesem Zeitpunkt festgelegt, und der Prozess wartet auf die Logik der Erfassungsposition C. Wenn ein Störgeräusch später an der Erfassungsposition B auftritt, um die Logik der Position D zur Verfügung zu stellen, wird dieses Störgeräusch folglich vernachlässigt.

Wenn die Erfassungsposition B nicht vor dem Störgeräusch festgelegt werden kann, wird die Ausgabe aus dem Betriebsartenschalter anhand der Logik der vorausberechneten Position B überprüft, so dass das in der Logik der Position D resultierende Störgeräusch vernachlässigt wird. Dementsprechend kann die Erfassungsposition B festgelegt werden, sobald die Logik der Position B erreicht worden ist. Wenn ferner das Störgeräusch lange genug andauert, um im Wesentlichen die gesamte Spanne der Erfassungsposition B einzunehmen, wird die Position B durchlaufen, ohne festgelegt zu werden. In einem solchen Fall wird, wenn die vorausberechnete Erfassungsposition nicht innerhalb einer vorgegebenen Zeitspanne erreicht wird, festgestellt, dass ein abnormaler Zustand auftritt, und eine geeignete Steuerung wird zur Verfügung gestellt, um den Prozess zu unterbrechen oder um zum Beginn des Prozesses zurückzukehren.

(Ausführungsform 2)

In der Ausführungsform 1 nimmt die Möglichkeit der Fehlerfassung ab, aber wenn Störgeräusche in dem Anschluss b2 auftreten, nachdem die Erfassungsposition C in 15 festgelegt worden ist, wird diese Position fehlerhaft als die Erfassungsposition D erfasst. In diesem Fall kann, nachdem jede Erfassungsposition festgelegt worden ist und eine Durchgangsposition, an der die Ausgaben aller Anschlüsse H-Pegel aufweisen, erfasst worden ist, die nächste Erfassungsposition festgelegt werden. Das heißt, wenn Störgeräusche in dem Anschluss b2, aber nicht in dem Anschluss a2 auftreten, nachdem die Erfassungsposition C festgelegt worden ist, wird die gleiche Logik wie die der Erfassungsposition D zur Verfügung gestellt. Da keine Durchgangsposition erfasst worden ist, an der alle Anschlüsse H-Pegel aufweisen, wird jedoch, nachdem die Erfassungsposition C festgelegt worden ist, die Position, an der Störgeräusche auftreten, vernachlässigt.

Selbst wenn nach den Störgeräuschen die Logik der Erfassungsposition C erneut zur Verfügung gestellt wird, wird diese ebenso vernachlässigt, weil der Prozess auf die Logik der Durchgangsposition wartet. Dementsprechend nimmt die Möglichkeit der Fehlerfassung im Vergleich zu der Ausführungsform 1 weiter ab.

(Ausführungsform 3)

2 stellt Ausgabesignale eines Betriebsartenschalters dar, bei dem eine Erfassungsposition X einer abnormalen Position, die mehr gemeinsamen und Erfassungsstrukturen ermöglicht, elektrisch miteinander verbunden zu sein, als in einem normalen Einlege-und-Entnahme-Betriebsbereich, außerhalb des gleichen Bereichs zur Verfügung gestellt wird.

In 2 weisen alle Ausgaben der Anschlüsse a2 bis c2 L-Pegel an der Erfassungsposition X einer abnormalen Position auf. Wenn Störgeräusche an der Erfassungsposition D, das heißt an der Einlege-Abschlussposition auftreten, die folglich passiert wird, ohne erfasst zu werden, kann die Logik der Erfassungsposition D nicht innerhalb einer vorgegebenen Zeitspanne ohne die Erfassungsposition einer abnormalen Position erlangt werden. Folglich muss der Prozess nach einer vorgegebenen Zeitspanne unterbrochen werden, oder ein Vorgang wie die Entnahme muss ausgeführt werden, sonst wird die Einlegeeinrichtung 21 an einer bestimmten Stelle des Prozesses gesperrt, was möglicherweise die Einlegeeinrichtung 21 oder den Motor 6 belastet.

Andererseits kann, wenn die Erfassungsposition einer abnormalen Position zur Verfügung gestellt worden ist, um die Logik der Erfassungsposition zu erfassen, festgestellt werden, dass sich die Einlegeeinrichtung außerhalb des normalen Betriebsbereichs befindet. In diesem Fall muss die Erfassungsposition einer abnormalen Position festgestellt werden, wann immer ihre Logik erlangt wird.

Die Ausgabe aus einem Anschluss, die eigentlich L-Pegel (die Erfassungs- und gemeinsamen Strukturen sind elektrisch miteinander verbunden) aufweisen sollte, weist häufig H-Pegel auf (die Erfassungs- und gemeinsamen Strukturen befinden sich in dem offenen Zustand), weil die Bürste 5 und die Strukturen aufgrund von Störgeräuschen, wie zum Beispiel einer Vibration, von einander getrennt sind. Die Ausgabe aus einem Anschluss, die im Gegenteil eigentlich H-Pegel aufweisen sollte, wird jedoch wahrscheinlich nicht L-Pegel aufweisen; mit der Logik der Erfassungsposition einer abnormalen Position, die mehr L-Pegel zur Verfügung stellt als der normale Betriebsbereich, kann festgestellt werden, dass die Erfassungsposition einer abnormalen Position erreicht ist, wenn die gleiche Logik erlangt worden ist.

Sobald die Erfassungsposition einer abnormalen Position festgelegt worden ist, kann ein geeigneter Vorgang, wie zum Beispiel ein vorgegebener Betrieb ausgeführt werden, wenn der Einlegevorgang unterbrochen oder der Entnahmevorgang ausgeführt wird, um die Erfassung der Erfassungsposition D zu ermöglichen. Eine solche Steuerung dient dazu, die Möglichkeiten der Fehlerfassung und des Sperrens der Einlegeeinrichtung 21 oder die Möglichkeiten des Motors 6, eine Belastung zu verursachen, zu verringern.

(Ausführungsform 4)

3 stellt eine Draufsicht eines Tragbildes des Betriebsartenschalters 9 dar, wo verschiedenen Kombinationen aus der gemeinsamen Struktur und jeder der Erfassungsstrukturen an verschiedenen Erfassungspositionen elektrisch miteinander verbunden sind und wo die Zahl der Erfassungsstrukturen, die elektrisch mit der gemeinsamen Struktur verbunden sind, auf zwei oder mehr festgelegt ist.

4 stellt Ausgaben aus dem Schalter 9 dar. An jeder der Erfassungspositionen sind beliebige zwei der Anschlüsse a3, b3, c3 und d3 elektrisch miteinander verbunden, das heißt bei L-Pegel, und kennzeichnen eine unterschiedliche Logik. Die Zahl der möglichen Kombinationen, in denen vier Anschlüsse zur Verfügung gestellt werden, von denen zwei L-Pegel aufweisen, beträgt 4C2 = 6, so dass bis zu sechs Erfassungspositionen gebildet werden können. Wenn Störgeräusche auftreten, um ein beliebiges L-Pegel-Signal in H-Pegel zu ändern, wird mit dieser Logik die gleiche Logik nicht an unterschiedlichen Erfassungspositionen erlangt, wodurch verhindert wird, dass eine fehlerhafte Erfassungsposition als die Einlegeposition erfasst wird.

Da der L-Pegel, wie zuvor beschrieben, wahrscheinlich zuverlässig ist, dient darüber hinaus die Anwesenheit von zwei L-Pegeln dazu festzustellen, dass die Einlegeposition korrekt erfasst worden ist; das heißt durch die Feststellung, dass die Zielposition erreicht worden ist, ermöglicht das Prüfen, ob zwei L-Pegel vorhanden sind, die zuverlässige Feststellung des Eintreffens. Ausführungsform 4 setzt einen Betriebsartenschalter um, der sechs Erfassungspositionen aufweist, die aus fünf Anschlüssen gebildet worden sind, einschließlich vier Anschlüssen, von denen beliebige zwei immer L-Pegel aufweisen, sowie eines gemeinsamen Anschlusses, während ein Betriebsartenschalter vom Typ der Erfassung der absoluten Position, der die gleiche Anzahl von Erfassungspositionen aufweist, sieben Anschlüsse einschließlich sechs Anschlüssen und eines gemeinsamen Anschlusses erfordert. In ähnlicher Weise beträgt die Anzahl der Erfassungspositionen, die von einem Betriebsartenschalter vom auf relativer Logik basierenden Erfassungstyp, der sechs Anschlüsse aufweist, gefordert werden, 5C2 = 10, während ein Betriebsartenschalter vom Typ der Erfassung der absoluten Position, der die gleichen Erfassungspositionen aufweist, elf Anschlüsse erfordert, einschließlich zehn Anschlüssen und eines gemeinsamen Anschlusses. Folglich erfordert der auf relativer Logik basierende Erfassungstyp mit mehr Erfassungspositionen weniger Anschlüsse als der Typ der Erfassung der absoluten Position.

(Ausführungsform 5)

5 stellt einen Betriebsartenschalter 9 nach Ausführungsform 5 dar.

Der Betriebsartenschalter 9 in dieser Ausführungsform weist außerhalb des gleichen Bereichs eine Erfassungsstruktur X einer abnormalen Position auf, die es mehr gemeinsamen und Erfassungsstrukturen ermöglicht, elektrisch miteinander verbunden zu sein, als in einem normalen Einlege-und-Entnahme-Betriebsbereich; in dieser Abbildung weisen alle Anschlüsse an der Erfassungsposition X einer abnormalen Position L-Pegel auf.

Wenn in 5 Störgeräusche in dem Anschluss c3 an der Erfassungsposition F auftreten und die Einlege-Abschlussposition passiert worden ist, ohne erfasst zu werden, kann die Einlegeeinrichtung als außerhalb des normalen Betriebsbereichs liegend festgestellt werden, indem einfach die Erfassungsposition einer abnormalen Position erfasst wird. Nachdem die Erfassungsposition einer abnormalen Position erfasst worden ist und wenn der Prozess unterbrochen oder der Entnahmevorgang ausgeführt wird, um die Erfassung der Position D zu ermöglichen, kann des Weiteren ein geeigneter Vorgang, wie zum Beispiel ein vorgegebener Betrieb ausgeführt werden. Eine solche Steuerung dient dazu, die Möglichkeiten des Versagens und des Sperrens der Einlegeeinrichtung, wodurch eine Belastung verursacht würde, zu verringern.

Die eine in 5 dargestellte Erfassungsposition X einer abnormalen Position wird zwischen den Erfassungspositionen F und A zur Verfügung gestellt, aber wenn an der Erfassungsposition X einer abnormalen Position eine Leistung eingeschaltet wird, kann die System-Steuerschaltung 20 feststellen, dass die Einlegeeinrichtung sich an einer abnormalen Position befindet, kann aber nicht feststellen, ob die Einlege-Abschlussposition oder die Entnahme-Abschlussposition passiert worden ist. In diesem Fall wird eine weitere Erfassungsposition X' einer abnormalen Position zwischen der Erfassungsposition X einer abnormalen Position und der Erfassungsposition A zur Verfügung gestellt, um eine solche Logik zur Verfügung zu stellen, dass die Anschlüsse a3, b3 und c3 L-Pegel aufweisen, während der Anschluss d3 H-Pegel aufweist, so dass die Einlegeeinrichtung 21 zwischen den Erfassungspositionen X und X' einer abnormalen Position gesperrt ist.

Bei diesem Aufbau kann, wenn die Erfassungsposition X einer abnormalen Position erfasst wird, wenn die Leistung eingeschaltet wird, festgestellt werden, dass die Einlege-Abschlussposition passiert worden ist. Wenn die Erfassungsposition X' einer abnormalen Position erfasst wird, wenn die Leistung eingeschaltet wird, kann festgestellt werden, dass die Entnahme-Abschlussposition passiert worden ist.

(Ausführungsform 6)

6 stellt den Betriebsartenschalter 9 nach Ausführungsform 6 dar.

In dem Betriebsartenschalter 9 nach dieser Ausführung sind unterschiedliche Kombinationen aus der gemeinsamen Struktur und jeder beliebigen Erfassungsstruktur an unterschiedlichen Erfassungspositionen elektrisch miteinander verbunden, die Anzahl der Erfassungspositionen, die elektrisch mit der gemeinsamen Struktur verbunden sind, ist auf zwei oder mehr festgelegt, und wenn angenommen wird, dass die Logik der Ausgabe aus dem Betriebsartenschalter binär ist, nimmt die Binärzahl von der Entnahme-Abschlussposition zur Einlege-Abschlussposition fortschreitend zu.

7 stellt eine Tabelle dar, die die Logik der Ausgabe aus dem Betriebsartenschalter 9 in Binär- und Dezimalzahlen abbildet. Die Dezimalzahl nimmt von der Entnahme-Abschlussposition zur Einlege-Abschlussposition in der Reihenfolge 3, 5, 6, 9, 10 und 12 zu. Dies ermöglicht es, dass die Position der Einlegeeinrichtung 21 leicht festgestellt werden kann, und erleichtert außerdem die Generierung eines Steuerprogramms. Wenn zum Beispiel nach der Erfassungsposition C die Einlegegeschwindigkeit erhöht werden muss oder eine Einstellung für die Bandspannung geändert werden muss, kann eine Steuerung unter der Bedingung zur Verfügung gestellt werden, dass „der umgerechnete Dezimalwert für die Ausgabe aus dem Betriebsartenschalter sechs oder mehr beträgt", wodurch ermöglicht wird, dass die Position der Einlegeeinrichtung leicht festgestellt wird, und außerdem die Generierung eines Steuerprogramms erleichtert wird.


Anspruch[de]
Kontakt-Betriebsartenschalter für eine Magnet-Aufzeichnungs-und-Wiedergabe-Vorrichtung, die sich im Zusammenhang mit Einlege- und Entnahmevorgängen für ein Band (11) dreht, wobei

der Betriebsartenschalter eine gemeinsame Struktur (2) und wenigstens zwei Erfassungsstrukturen (3) umfasst, wobei alle Strukturen konzentrisch ausgebildet sind, sowie eine Bürste (5), die sich dreht und dabei mit der gemeinsamen Struktur (3) und jedem der Erfassungsstrukturen (3) so in Kontakt kommt, dass die Strukturen elektrisch miteinander verbunden werden,

die gemeinsame Struktur (2) und beliebige zwei oder mehr der Erfassungsstrukturen (3) an jeder Erfassungsposition elektrisch miteinander verbunden werden und die gemeinsame Struktur (2) an einer Durchgangsposition elektrisch mit keinem der Erfassungsstrukturen (3) verbunden ist,

verschiedene Kombinationen der gemeinsamen Struktur (3) und beliebiger der Erfassungsstrukturen (3) an verschiedenen Erfassungspositionen elektrisch miteinander verbunden sind, die den jeweiligen Erfassungsstrukturen entsprechen,

die Anzahl von Erfassungsstrukturen (3), die elektrisch mit der gemeinsamen Struktur (2) verbunden sind, in Abhängigkeit von jeder Erfassungsposition variiert,

dadurch gekennzeichnet, dass

eine Erfassungsposition (x) einer abnormalen Position, an der die gemeinsame Struktur (2) elektrisch mit den Erfassungsstrukturen (3) verbunden ist, außerhalb eines normalen Einlege-und-Entnahme-Betriebsbereiches vorhanden ist, in dem die gemeinsame Struktur und die Erfassungsstrukturen elektrisch miteinander verbunden sind, wobei die Anzahl von Erfassungsstrukturen an der Erfassungsposition (x) für die abnormale Position größer ist als die in dem normalen Betriebsbereich.
Signalverarbeitungsverfahren für eine Magnet-Aufzeichnungs-und-Wiedergabe-Vorrichtung unter Verwendung von Ausgängen von dem Betriebsartenschalter nach Anspruch 1, das einschließt dass, wenn eine Erfassungsposition (x) für eine abnormale Position erfasst wird, ein Einlegevorgang oder ein Entnahmevorgang unterbrochen wird oder von dem Einlegevorgang zu dem Entnahmevorgang gewechselt wird oder von dem Entnahmevorgang zu dem Einlegevorgang gewechselt wird.






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