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Dokumentenidentifikation DE60120005T2 12.04.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001127616
Titel Katalysator für asymmetrische Epoxidierungen von Enonen und Verfahren zur Herstellung optisch-aktiver Epoxide
Anmelder Tosoh Corp., Shinnanyo, Yamaguchi, JP
Erfinder Inanaga, Junji, Fukuoka-shi, Fukuoka-ken, JP;
Kagawa, Takumi, Shinnanyo-shi, Yamaguchi-ken, JP
Vertreter TBK-Patent, 80336 München
DE-Aktenzeichen 60120005
Vertragsstaaten CH, DE, GB, LI
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 22.02.2001
EP-Aktenzeichen 011036167
EP-Offenlegungsdatum 29.08.2001
EP date of grant 31.05.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.04.2007
IPC-Hauptklasse B01J 31/12(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse C07B 53/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   B01J 31/18(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Katalysator zur asymmetrischen Epoxidation von Enonen und ein Verfahren zur Herstellung eines diesen verwendenden optisch aktiven Epoxids.

Als Reaktion zur asymmetrischen Epoxidation von Eonen ist ein Verfahren bekannt, bei dem eine Verbindung mit einer Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindung, die mit einer Carbonylgruppe konjugiert ist, wie etwa Chalkon, mit einer Hydroxyperoxid-Verbindung in Gegenwart eines komplexen Katalysators, der aus einer optisch aktiven Dihydroxyverbindung und einem Seltenerdmetall-Alkoxid hergestellt ist, asymmetrisch epoxidiert wird.

Insbesondere ist die Verwendung einer Tetrahydrofuran-Lösung aus (R)-Binaphthol und Lanthantriisopropoxid als (R)-Lanthanbinaphthoxid für die asymmetrische Epoxidationsreaktion bekannt (JP-A-10-120668).

Wenn jedoch in dem in JP-A-10-120668 beschriebenen Verfahren beispielsweise tert.-Butylhydroperoxid (nachstehend mit TBHP abgekürzt) als Oxidans verwendet wird, ist das gewünschte optisch aktive Epoxid nur mit einer geringen Ausbeute und mit einer geringen optischen Reinheit gewinnbar. Um ein befriedigendes Ergebnis zu erhalten, sollte ein spezielles Binaphthol, das Methylol in 3-Stellung hat, oder ein Alkoxid eines Seltenerdmetalls außer Lanthan, wie etwa Ytterbium, verwendet werden. Außerdem sollte die Katalysatormenge 5 bis 10 Mol-%, bezogen auf das zur Reaktion gebrachte Enon, betragen und die Menge des Katalysators sollte verringert werden.

Die Anmelder der vorliegenden Patentanmeldung haben bereits eine Patentanmeldung (JP-10-192743) für eine Katalysator-Zusammensetzung mit (A) einem optisch aktiven Binaphthol, (B) Lanthantriisopropoxid, (C) Triphenylphosphinoxid usw. eingereicht, die eine höhere Reaktivität als der vorgenannte herkömmliche Katalysator hat und die dem Produkt eine hohe optische Reinheit verleiht.

Die Erfinder der vorliegenden Erfindung haben eine weitere Untersuchung zu einem Katalysator durchgeführt, der eine hohe optische Aktivität zeigt, und haben im Ergebnis gefunden, dass ein komplexer Katalysator mit (A) einem optisch aktiven Binaphthol, (B) Lanthantriisopropoxid, (C) Triphenylphosphinoxid und (D) Cumenhydroperoxid ein Katalysator ist, der dem Produkt eine höhere optische Aktivität verleiht.

Die vorliegende Erfindung ist aufgrund dieser Entdeckung realisiert worden.

Und zwar stellt die vorliegende Erfindung einen komplexen Katalysator zur asymmetrischen Epoxidation von Enonen, der

  • (A) ein optisch aktives Binaphthol;
  • (B) Lanthantriisopropoxid;
  • (C) Triphenylphosphinoxid und
  • (D) Cumenhydroperoxid
aufweist, und ein Verfahren zur Herstellung eines optisch aktiven Epoxids mit der folgenden Formel (2): worin R1 und R2, die voneinander unabhängig sind, jeweils eine lineare, verzweigte oder cyclische C1-20-Alkylgruppe, eine aromatische Gruppe, eine durch 1 bis 5 C1-5-Alkylgruppen substituierte aromatische Gruppe, eine durch 1 bis 5 C1-5-Alkoxygruppen substituierte aromatische Gruppe, eine durch 1 bis 5 Halogen-Atome substituierte aromatische Gruppe, eine durch eine aromatische Gruppe substituierte lineare, verzweigte oder cyclische C1-5-Alkylgruppe oder eine durch eine halogenierte aromatische Gruppe substituierte lineare, verzweigte oder cyclische C1-5-Alkylgruppe sind und das Symbol * optisch aktiven Sauerstoff darstellt, zur Verfügung, das das Reagieren eines Enons mit der folgenden Formel (1): worin R1 und R2 wie vorstehend definiert sind, mit einem Oxidans in Gegenwart dieses Katalysators umfasst.

Nachstehend wird die vorliegende Erfindung anhand der bevorzugten Ausführungsformen näher beschrieben.

Zunächst wird der komplexe Katalysator mit (A) einem optisch aktiven Binaphthol, (B) Lanthantriisopropoxid, (C) Triphenylphosphinoxid und (D) Cumenhydroperoxid beschrieben.

In der vorliegenden Erfindung sind die konstituierenden Anteile der vorgenannten Katalysator-Komponenten nicht besonders beschränkt. Die Menge von (A) Binaphthol beträgt jedoch normalerweise 1 bis 3 Mol, die Menge von (C) Triphenylphosphinoxid beträgt normalerweise 0,1 bis 10 Mol, vorzugsweise 1 bis 10 Mol, und die Menge von (D) Cumenhydroperoxid beträgt normalerweise 1 bis 20 Mol, vorzugsweise 1 bis 10 Mol, je Mol (B) Lanthantriisopropoxid.

Die vorgenannten Komponenten, die den Katalysator bilden, werden in eine nachstehend beschriebene Lösung gegeben und 0,5 bis 4 Stunden zwischen –50 und 100°C gehalten, wodurch ein Komplex entsteht. Durch die Bildung des Komplexes erhält die Lösung eine gelblich grüne bis dunkelgrüne Farbe.

In der vorliegenden Erfindung wird vorzugsweise so verfahren, dass eine Lösung des vorgenannten Katalysatorkomplexes vorher in dem Reaktionssystem hergestellt wird und dann das zur Reaktion zu bringende Substrat und eine benötigte Menge eines Oxidans zugegeben werden, um die Reaktion durchzuführen.

Wenn die Herstellung einer Lösung des erfindungsgemäßen Katalysatorkomplexes nicht beispielsweise so erfolgt, dass (A) das optisch aktive Binaphthol, (B) das Lanthantriisopropoxid und (C) das Triphenylphosphinoxid in einem Lösungsmittel ohne Zugabe von (D) Cumenhydroperoxid gemischt werden und dann das zur Reaktion zu bringende Substrat und (D) das Cumenhydroperoxid gemeinsam zu dem System gegeben werden, um die Reaktion durchzuführen, nehmen die Ausbeute und die optische Reinheit wahrscheinlich ab.

Der erfindungsgemäße Katalysatorkomplex ist für eine Reaktion zur asymmetrischen Epoxidation von Enonen geeignet, und er bietet eine hohe Reaktivität und verleiht dem Produkt eine hohe optische Reinheit.

Die absolute optische Anordnung, die durch die den erfindungsgemäßen Katalysatorkomplex verwendende Reaktion erreicht werden soll, hängt im Allgemeinen von der absoluten optischen Anordnung des den Katalysator bildenden optisch aktiven Binaphthols ab. Und zwar ist bei einem Substrat, durch das die absolute Anordnung des asymmetrischen Kohlenstoffs in dem Produkt eine (R)-Form wird, wenn (R)-Binaphthol verwendet wird, die absolute optische Anordnung des asymmetrischen Kohlenstoffs in dem Produkt eine (S)-Form, wenn (S)-Binaphthol verwendet wird. Es gilt jedoch nicht immer, dass bei Verwendung von (R)-Binaphthol die absolute optische Anordnung eines asymmetrischen Kohlenstoffs in dem Produkt eine (R)-Form ist, sondern die absolute optische Anordnung des Produkts ändert sich in Abhängigkeit von der Art des Substrats. Wenn eine asymmetrische Epoxidationsreaktion mit dem erfindungsgemäßen Katalysator bei Verwendung von (R)-Binaphthol durchgeführt wird, sind die absoluten optischen Anordnungen in der 2-Stellung (&agr;-Stellung der Carbonylgruppe) und 3-Stellung (&bgr;-Stellung der Carbonylgruppe) des dadurch gebildeten Epoxids des Enons meistens (2S,3R), während bei Verwendung von (S)-Binaphthol die absolute optische Anordnung meistens (2R,3S) ist.

Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren ist die Menge des Katalysatorkomplexes nicht besonders beschränkt, aber sie beträgt in der Regel 0,01 bis 50 Mol-%, vorzugsweise 0,1 bis 25 Mol-%, bezogen auf die Molmenge von Lanthantriisopropoxid, für das zur Reaktion zu bringende Substrat.

Als Lösungsmittel, das für das erfindungsgemäße Verfahren geeignet ist, kann jedes Lösungsmittel verwendet werden, solange es ein Lösungsmittel ist, das gegenüber dem Katalysator und der Epoxidationsreaktion inert ist. Unter dem Aspekt der Stabilität des Katalysators und des Ergebnisses der Epoxidationsreaktion wird jedoch ein Ether-Lösungsmittel, wie etwa Dimethylether, Diisopropylether, 1,2-Dimethoxyethan oder Tetrahydrofuran (nachstehend mit THF abgekürzt), bevorzugt, und von diesen wird mit THF das beste Ergebnis erzielt.

Die Menge des Lösungsmittels beträgt normalerweise das 2- bis 200-fache, vorzugsweise das 5- bis 100-fache, der Menge (Masse) des zur Reaktion zu bringenden Enons.

Das für das erfindungsgemäße Verfahren geeignete Enon kann jedes Enon sein, solange es eine Verbindung der vorgenannten Formel (1) ist. Insbesondere seien folgende Verbindungen genannt: Methylvinylketon, trans-3-Penten-2-on, trans-3-Hexen-2-on, trans-3-Hepten-2-on, trans-3-Octen-2-on, trans-3-Nonen-2-on, Ethylvinylketon, trans-4-Hexen-3-on, trans-4-Hepten-3-on, trans-4-Octen-3-on, trans-4-Nonen-3-on, Isopropylvinylketon, trans-2-Methyl-4-Hexen-3-on, trans-2-Methyl-4-Hepten-3-on, trans-2-Methyl-4-octen-3-on, trans-2-Methyl-4-nonen-3-on, trans-1,3-Diphenyl-2-propylen-1-on (Chalkon), trans-2-Methyl-5-phenyl-4-penten-3-on, 4-Methyl-1-phenyl-3-penten-2-on, 4-Phenyl-3-butylen-2-on, 6-Phenyl-3-hexen-2-on oder 5-Phenyl-3-hexen-2-on.

Das in der vorliegenden Erfindung zu verwendende Oxidans ist meistens CMHP. Es können jedoch auch andere Oxidanzien verwendet werden, die ein Oxidationsvermögen von gleichem Niveau haben und die zu keinen Nebenreaktionen in dem Reaktionssystem führen.

Als CMHP, das als Oxidans in dem erfindungsgemäßen Verfahren verwendet werden soll, kann ein 80-%iges (Masse-%) Handelsprodukt gereinigt oder ungereinigt verwendet werden. Je nach Art des Substrats für die Reaktion, kann, im Wesentlichen quantitativ, eine reine optisch aktive Substanz unter Verwendung von CMHP erhalten werden.

Die Menge des Oxidans müsste theoretisch ausreichen, wenn eine Menge, die dem zur Reaktion zu bringenden Enon äquivalent ist, von der Summe aus der zur Bildung des Katalysators eingesetzten Menge und der während der Reaktion zuzugebenden Menge verwendet wird. Um die Reaktion zum Abschluss zu bringen, wird das Oxidans jedoch vorzugsweise in der 1,1-fachen Molmenge eingesetzt.

Wenn bei dem erfindungsgemäßen Verfahren die Lösung des vorgenannten Katalysatorkomplexes zur asymmetrischen Epoxidation verschiedener Arten von Enonen verwendet wird, kann es jedoch je nach Art des Enons vorkommen, dass die Ausbeute tendenziell niedrig ist, obwohl das Produkt eine hohe optische Reinheit hat. Daher wird als Verfahren für die Reaktion ein halbkontinuierliches Verfahren gegenüber einem diskontinuierlichen Verfahren bevorzugt. Nach Zugabe des vorgenannten Enons zu der vorher hergestellten Lösung des Katalysatorkomplexes wird CMHP zugesetzt, um die Reaktion durchzuführen, oder es wird zu der vorher hergestellten Katalysatorlösung ein Gemisch mit dem vorgenannten Enon und CMHP zugegeben, um die Reaktion durchzuführen, wodurch das gewünschte Produkt mit einer höheren Ausbeute erhalten werden kann.

Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren ist es wichtig, dass der Katalysatorkomplex in einem stabilisierten Zustand in dem System vorliegt. Hierfür ist das Verhältnis des in dem System vorhandenen Oxidans (CMHP) zu dem Lanthan-Element wichtig. Wenn die Geschwindigkeit der Zugabe des Oxidans zu niedrig ist und das Oxidans in dem System nicht ausreicht, ist die optische Reinheit des Produkts meistens gering. Wenn jedoch die Geschwindigkeit der Zugabe des Oxidans zu hoch ist und zu viel Oxidans in dem System vorliegt, kann die Ausbeute sinken. Daher wird die Zugabegeschwindigkeit des Oxidans auf die Verbrauchsgeschwindigkeit des zur Reaktion zu bringenden Enons eingestellt. Wenn möglich, sollte die Zugabegeschwindigkeit des Oxidans nach dem Messen der Reaktionsgeschwindigkeit des zur Reaktion zu bringenden Enons in einem Reaktionssystem, das dem praktischen Betrieb ähnlich ist, bestimmt werden.

Wenn bei dem erfindungsgemäßen Verfahren ein Enon, das langsam reagiert, zur Reaktion gebracht wird, sollte ein Verfahren verwendet werden, bei dem das Enon zu einer vorher hergestellten Katalysatorlösung gegeben wird und dann das Oxidans zu dieser Lösung gegeben wird. Wenn jedoch ein schnell reagierendes Enon wie Chalkon zur Reaktion gebracht wird, sollte ein Verfahren gewählt werden, bei dem ein Gemisch aus dem Enon und dem Oxidans zu der vorher hergestellten Katalysatorlösung gegeben wird, um die Reaktion durchzuführen.

Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren ändert sich zwar die Reaktionstemperatur in Abhängigkeit von dem Enon-Substrat, liegt aber in der Regel in einem Bereich von –50°C bis 100°C. Was die Reaktionsdauer betrifft, so ist die Reaktion meistens innerhalb von 24 Stunden abgeschlossen.

Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren kann gegebenenfalls Zeolith zum Wasserentzug in dem System während der Herstellung des Katalysators oder während der Reaktion oder zum Beschleunigen der Katalysatorbildungsreaktion oder der Epoxidationsreaktion eingesetzt werden.

Dieser Zeolith kann in jedem Verhältnis zu dem Enon eingesetzt werden, aber er wird meistens in einer Menge von 10 mg bis 2 g je mmol Enon eingesetzt. Was die Art des Zeoliths betrifft, so können verschiedene Zeolithe verwendet werden, unter anderem der Zeolith Typ A, der durch das Molekularsieb 3A, 4A oder 5A verkörpert wird, und die Zeolithe Typ Y und L, die durch das Molekularsieb 13X verkörpert werden. Von diesen wird das Molekularsieb 4A bevorzugt.

Nach Abschluss der Reaktion kann eine Nachbehandlung oder Reinigung beispielsweise durch Säulenchromatographie durchgeführt werden, um das gewünschte optisch aktive Epoxid mit einer guten Ausbeute und einer hohen optischen Reinheit zu erhalten.

Der erfindungsgemäße Katalysator ermöglicht eine asymmetrische Epoxidationsreaktion eines Enons mit einer hohen Reaktivität mit einer guten Ausbeute und einer hohen optischen Reinheit. Daher ist das erfindungsgemäße Verfahren sehr gut als Verfahren zur Herstellung von Zwischenprodukten für verschiedene Arzneimittel oder Agrochemikalien geeignet.

Nachstehend wird die vorliegende Erfindung anhand von Beispielen näher beschrieben. Es ist jedoch klar, dass die vorliegende Erfindung keinesfalls auf diese speziellen Beispiele beschränkt ist.

In den folgenden Beispielen wurde die optische Reinheit der Produkte wie folgt bestimmt.

Und zwar erfolgte die Bestimmung unter Verwendung der Hochleistungsflüssigchromatographie mit einer OB-H- oder AD-Chiralsäule der Firma Daicel Co., Ltd., bei der die Flussgeschwindigkeit des Elutionsmittels [Hexan/i-PrOH = 2/1 bis 100/1 (Volumenverhältnis)] 1 ml/min betrug.

Wenn für trans-2,3-Epoxy-1,3-diphenylpropan-1-on bei Verwendung einer OB-H-Chiralsäule mit dem Elutionsmittel Hexan/i-PrOH = 2/1 die Zugabe mit einer Flussgeschwindigkeit von 1 ml/min durchgeführt wurde, traten Enantiomer-Peaks von (2S,3R) und (2R,3S) bei Retentionszeiten von 24 Minuten bzw. 32 Minuten auf.

Beispiel 1

In einen 50-ml-Auberginenkolben (A), der ein Magnetrührwerk enthielt, wurde ein Molekularsieb (70,2 mg; ein Produkt, das 4 Stunden bei 180°C unter mittels einer Vakuumpumpe erzeugtem reduzierten Druck vorgetrocknet worden war) gegeben und mit einem Wärmestrahlrohr 10 Minuten unter Rühren unter mittels einer Vakuumpumpe erzeugtem reduzierten Druck erhitzt und getrocknet. Nach dem Abkühlen auf Raumtemperatur wurden Triphenylphosphinoxid (29,3 mg, 0,1053 mmol) und (R)-Binaphthol (10,1 mg, 0,0351 mmol) zugegeben, und das Innere des Reaktionssystems wurde mit Stickstoff ausgespült. Dann wurde THF (1 ml) zugegeben, und anschließend wurde das Gemisch zur Auflösung 5 Minuten gerührt.

In einen anderen 50-ml-Auberginenkolben (B), der ein Magnetrührwerk enthielt, wurde Lanthantriisopropoxid [La(O-iPr)3, 11,1 mg, 0,0351 mmol] und dann THF (1 ml) gegeben, und dann wurde das Gemisch zur Auflösung gerührt. Anschließend wurde das Gemisch, das vorher in dem Auberginenkolben (A) hergestellt worden war, mit einer 2-ml-Spritze in den Kolben (B) gegeben, und dann wurde der Kolben einmal mit THF (1 ml) ausgespült.

Das Gemisch in dem Kolben (B) wurde 1 Stunde unter Rühren bei Raumtemperatur gehalten, dann wurde Cumenhydroperoxid (166 &mgr;l, 1,1234 mmol) zugegeben und anschließend wurde 30 Minuten weitergerührt. 30 Minuten später wurde visuell beurteilt, dass sich die hergestellte Katalysatorlösung dunkelgrün gefärbt hatte, und dann wurde eine Lösung aus Chalkon (146,2 mg, 0,7022 mmol) und THF (1,7 ml) zugegeben, und die Reaktion wurde 1 Stunde durchgeführt.

Nach Abschluss der Reaktion wurden 500 mg Kieselgel und 3 ml Methanol zugegeben. Daran schlossen sich zunächst ein 15-minütiges Rühren und dann eine Filtration und Eindickung an, um einen Rückstand zu erhalten, der dann mit einer Kieselgelsäule (Hexan/AcOEt = 30/1) gereinigt wurde, um trans-(2S,3R)-Epoxy-1,3-diphenylpropan-1-on als farbloses transparentes Öl (Menge: 154,3 mg, Ausbeute: 98%, optische Reinheit: 99%ee) zu erhalten.

Beispiel 2 (Vergleichsbeispiel)

Unter Verwendung des gleichen Reaktionsapparats wie im Beispiel 1 wurde ein Katalysator in der gleichen Weise wie im Beispiel 1 hergestellt, mit der Ausnahme, dass TBHP anstelle von CMHP verwendet wurde. Die hergestellte Katalysator-Zusammensetzung bestand aus Molekularsieb 4A (506 mg), Triphenylphosphinoxid (21,2 mg, 0,0758 mmol), (R)-Binaphthol (7,2 mg, 0,0251 mmol), Lanthantriisopropoxid [La(O-iPr)3, 8,0 mg, 0,0253 mmol], THF (2,52 ml) und eine Decan-Lösung von TBHP (5 M, 0,15 ml, 0,76 mmol).

Nach der Beurteilung, dass sich die Katalysatorlösung grün gefärbt hatte, wurde eine THF(1 ml)-Lösung aus Chalkon (105,4 mg, 0,506 mmol) zugegeben, und die Reaktion wurde 30 Minuten durchgeführt.

Nach Abschluss der Reaktion wurden 500 mg Kieselgel und 3 ml Methanol zugegeben. Daran schlossen sich zunächst ein 15-minütiges Rühren und dann eine Filtration und Eindickung an, um einen Rückstand zu erhalten, der dann mit einer Kieselgelsäule (Hexan/AcOEt = 30/1) gereinigt wurde, um trans-(2S,3R)-Epoxy-1,3-diphenylpropan-1-on als farbloses transparentes Öl (Menge: 112,4 mg, Ausbeute: 99%, optische Reinheit: 96%ee) zu erhalten.

Beispiel 3

Unter Verwendung des gleichen Reaktionsapparats wie im Beispiel 1 wurde ein Katalysator in der gleichen Weise wie im Beispiel 1 hergestellt, mit der Ausnahme, dass die Menge von CMHP auf 67,0 &mgr;l (0,567 mmol) geändert wurde. Für die Herstellung des Katalysators wurden 2 Stunden benötigt, und die Herstellung wurde mit einer Zusammensetzung aus Molekularsieb 4A (567 mg), Triphenylphosphinoxid (236,6 mg, 0,8502 mmol), (R)-Binaphthol (81,1 mg, 0,2834 mmol), Lanthantriisopropoxid [La(O-iPr)3, 89,6 mg, 0,2834 mmol] und THF (25,0 ml) durchgeführt.

Nach der Herstellung des Katalysators zeigte sich, dass sich die Lösung gelblich grün gefärbt hatte, und dann wurde eine Lösung aus Chalkon (1180,4 mg, 5,6678 mmol), CMHP (670 &mgr;l, 5,6678 mmol) und THF (17,8 ml) zugegeben. Nach der Zugabe wurde außerdem CMHP (603 &mgr;l, 4,081 mmol) zugegeben, und die Reaktion wurde 1 Stunde durchgeführt.

Nach Abschluss der Reaktion wurde eine Nachbehandlung in der gleichen Weise wie im Beispiel 1 durchgeführt, um trans-(2S,3R)-Epoxy-1,3-diphenylpropan-1-on als farbloses transparentes Öl (Menge: 1258 mg, Ausbeute: 99%, optische Reinheit: 97%ee) zu erhalten.

Beispiel 4

Unter Verwendung des gleichen Reaktionsapparats wie im Beispiel 1 wurde ein Katalysator in der gleichen Weise wie im Beispiel 1 hergestellt, mit der Ausnahme, dass die Menge von CMHP auf 16,2 &mgr;l (0,1097 mmol) geändert wurde. Für die Herstellung des Katalysators wurden 4 Stunden benötigt, und die Herstellung wurde mit einer Zusammensetzung aus Molekularsieb 4A (183 mg), Triphenylphosphinoxid (76,3 mg, 0,2742 mmol), (R)-Binaphthol (26,2 mg, 0,0914 mmol), Lanthantriisopropoxid [La(O-iPr)3, 28,9 mg, 0,0914 mmol], THF (6,0 ml) und CMHP (16,2 &mgr;l, 0,1097 mmol) durchgeführt.

Nach der Herstellung des Katalysators zeigte sich, dass sich die Lösung grün gefärbt hatte, und dann wurde eine Lösung aus 1-Phenyl-2-buten-1-on (267,3 mg, 1,8281 mmol) anstelle von Chalkon, CMHP (416,0 &mgr;l, 2,8154 mmol) und THF (2,6 ml) zugegeben. Nach der Zugabe wurde die Reaktion 16 Stunden durchgeführt.

Nach Abschluss der Reaktion wurde eine Nachbehandlung in der gleichen Weise wie im Beispiel 1 durchgeführt, um trans-(2S,3R)-Epoxy-1,3-phenylbutan-1-on als farbloses transparentes Öl (Menge: 214 mg, Ausbeute: 72%, optische Reinheit: 70%ee) zu erhalten.

Beispiel 5

Unter Verwendung des gleichen Reaktionsapparats wie im Beispiel 1 wurde ein Katalysator in der gleichen Weise wie im Beispiel 1 hergestellt, mit der Ausnahme, dass die Menge von CMHP auf 40,5 &mgr;l (0,2741 mmol) geändert wurde. Für die Herstellung des Katalysators wurden 30 Minuten benötigt, und die Herstellung wurde mit einer Zusammensetzung aus Molekularsieb 4A (137 mg), Triphenylphosphinoxid (57,3 mg, 0,2059 mmol), (R)-Binaphthol (19,7 mg, 0,0686 mmol), Lanthantriisopropoxid [La(O-iPr)3, 21,7 mg, 0,0686 mmol], THF (4,0 ml) und CMHP (40,5 &mgr;l, 0,2741 mmol) durchgeführt.

Nachdem beurteilt worden war, dass sich die Katalysatorlösung grün gefärbt hatte, wurde eine Lösung aus 4-Phenyl-3-buten-2-on (200,0 mg, 1,3681 mmol) anstelle von Chalkon, CMHP (222,0 &mgr;l, 1,5024 mmol) und THF (2,4 ml) zugegeben. Nach der Zugabe wurde die Reaktion 48 Stunden durchgeführt.

Nach Abschluss der Reaktion wurde eine Nachbehandlung in der gleichen Weise wie im Beispiel 1 durchgeführt, um trans-(3S,4R)-Epoxy-4-phenylbutan-2-on als farbloses transparentes Öl (Menge: 173 mg, Ausbeute: 78%, optische Reinheit: 96%ee) zu erhalten.

Vergleichsbeispiel 1

Unter Verwendung des gleichen Reaktionsapparats wie im Beispiel 1 wurde ein Katalysator mit der folgenden Zusammensetzung in der gleichen Weise wie im Beispiel 1 hergestellt, mit der Ausnahme, dass kein CMHP verwendet wurde: Molekularsieb 4A (93,0 mg), Triphenylphosphinoxid (38,8 mg, 0,1395 mmol), (R)-Binaphthol (13,3 mg, 0,0465 mmol), Lanthantriisopropoxid [La(O-iPr)3, 14,7 mg, 0,0465 mmol] und THF (4,2 ml).

Die hergestellte Katalysatorlösung war zartgelb gefärbt. Es wurde eine Lösung aus Chalkon (193,7 mg, 0,9299 mmol) und THF (2,0 ml) zugegeben, und dann wurde CMHP (219,8 &mgr;l, 1,4878 mmol) zugegeben. Nach der Zugabe wurde die Reaktion 1 Stunde durchgeführt.

Nach Abschluss der Reaktion wurde eine Nachbehandlung in der gleichen Weise wie im Beispiel 1 durchgeführt, um trans-(2S,2R)-Epoxy-1,3-diphenylpropan-1-on als farbloses transparentes Öl (Menge: 208,0 mg, Ausbeute: > 99,5%, optische Reinheit: 95%ee) zu erhalten.

Vergleichsbeispiel 2

Unter Verwendung des gleichen Reaktionsapparats wie im Beispiel 1 wurde ein Katalysator mit der folgenden Zusammensetzung in der gleichen Weise wie im Beispiel 1 hergestellt, mit der Ausnahme, dass kein Triphenylphosphinoxid verwendet wurde: Molekularsieb 4A (96,2 mg), (R)-Binaphthol (13,8 mg, 0,0481 mmol), Lanthantriisopropoxid [La(O-iPr)3, 15,2 mg, 0,0481 mmol], THF (4,2 ml) und CMHP (113,0 &mgr;l, 0,7425 mmol).

Die hergestellte Katalysatorlösung war farblos. Es wurde eine Lösung aus Chalkon (200,2 mg, 0,9615 mmol) und THF (2,2 ml) zugegeben, und dann wurde CMHP (114,3 &mgr;l, 0,7510 mmol) zugegeben. Nach der Zugabe wurde die Reaktion 1 Stunde durchgeführt. Mittels Dünnschichtchromatographie konnte kein Produkt nachgewiesen werden. Die Reaktion wurde dann weitere 23 Stunden bei Raumtemperatur durchgeführt, und dann wurde eine Nachbehandlung in der gleichen Weise wie im Beispiel 1 durchgeführt, um trans-(2S,2R)-Epoxy-1,3-diphenylpropan-1-on als farbloses transparentes Öl (Menge: 60,4 mg, Ausbeute: 28,0%, optische Reinheit: 52%ee) zu erhalten.

Bezugsbeispiel 1 Messung der Umsetzung von trans-4-Phenyl-3-buten-2-on

In einen 100-ml-Auberginenkolben (A), der ein Magnetrührwerk enthielt, wurde Molekularsieb 4A (600 mg; ein Produkt, das 4 Stunden bei 180°C unter mittels einer Vakuumpumpe erzeugtem reduzierten Druck vorgetrocknet worden war) gegeben und mit einem Wärmestrahlrohr 10 Minuten unter Rühren unter mittels einer Vakuumpumpe erzeugtem reduzierten Druck erhitzt und getrocknet. Nach dem Abkühlen auf Raumtemperatur wurden Triphenylphosphinoxid (264 mg, 0,9489 mmol) und (R)-Binaphthol (90,6 mg, 0,3163 mmol) zugegeben, und das Innere des Reaktionssystems wurde mit Stickstoff ausgespült. Dann wurde THF (7 ml) zugegeben, und anschließend wurde das Gemisch 5 Minuten gerührt.

In einen anderen 100-ml-Auberginenkolben (B), der ein Magnetrührwerk enthielt, wurde Lanthantriisopropoxid [La(O-iPr)3, 100 mg, 0,3163 mmol] und dann THF (10 ml) gegeben, und dann wurde das Gemisch zur Auflösung gerührt. Anschließend wurde das Gemisch, das vorher in dem Auberginenkolben (A) hergestellt worden war, mit einer 10-ml-Spritze in den Kolben (B) gegeben, und dann wurde der Kolben einmal mit THF (3 ml) ausgespült.

Das Gemisch in dem Kolben (B) wurde 1 Stunde unter Rühren bei Raumtemperatur gehalten, dann wurde Cumenhydroperoxid (93 &mgr;l, 0,6294 mmol) zugegeben und anschließend wurde 2 Stunden weitergerührt.

2 Stunden später wurde visuell beurteilt, dass sich die hergestellte Katalysatorlösung dunkelgrün gefärbt hatte, und dann wurde eine Lösung aus trans-4-Phenyl-3-buten-2-on (PhCH=CHCOMe: 46,2 mg, 0,3163 mmol) und THF (10 ml) zugegeben. Von dem Reaktionsgemisch wurde stündlich eine Probe von 1 ml entnommen, die dann jeweils mit 100 ml Kieselgel und 100 &mgr;l Methanol versetzt wurde. Nach weiteren 30 Minuten wurde die Umsetzung zeitabhängig mittels HPLC mit einer AD-Chiralsäule gemessen.

Die erhaltenen Ergebnisse zeigten, dass die Umsetzungsgeschwindigkeit von trans-4-Phenyl-3-buten-2-on 6,5%/h, bezogen auf die eingesetzte Menge, betrug.

Beispiel 6 Reaktion von trans-4-Phenyl-3-buten-2-on

In einen 100-ml-Auberginenkolben (A), der ein Magnetrührwerk enthielt, wurde Molekularsieb 4A (630 mg; ein Produkt, das 4 Stunden bei 180°C unter mittels einer Vakuumpumpe erzeugtem reduzierten Druck vorgetrocknet worden war) gegeben und mit einem Wärmestrahlrohr 10 Minuten unter Rühren unter mittels einer Vakuumpumpe erzeugtem reduzierten Druck erhitzt und getrocknet. Nach dem Abkühlen auf Raumtemperatur wurden Triphenylphosphinoxid (264 mg, 0,9489 mmol) und (R)-Binaphthol (90,6 mg, 0,3163 mmol) zugegeben, und das Innere des Reaktionssystems wurde mit Stickstoff ausgespült. Dann wurde THF (7 ml) zugegeben, und anschließend wurde das Gemisch 5 Minuten gerührt.

In einen anderen 100-ml-Auberginenkolben (B), der ein Magnetrührwerk enthielt, wurde Lanthantriisopropoxid [La(O-iPr)3, 100 mg, 0,3163 mmol] und dann THF (10 ml) gegeben, und dann wurde das Gemisch zur Auflösung gerührt. Anschließend wurde das Gemisch, das vorher in dem Auberginenkolben (A) hergestellt worden war, mit einer 10-ml-Spritze in den Kolben (B) gegeben, und dann wurde der Kolben einmal mit THF (3 ml) ausgespült.

Das Gemisch in dem Kolben (B) wurde 1 Stunde unter Rühren bei Raumtemperatur gehalten. Dann wurde Cumenhydroperoxid (100 &mgr;l, 0,6768 mmol) zugegeben und anschließend wurde 2 Stunden weitergerührt.

2 Stunden später wurde visuell beurteilt, dass sich die hergestellte Katalysatorlösung dunkelgrün gefärbt hatte, und dann wurde eine Lösung aus trans-4-Phenyl-3-buten-2-on (PhCH=CHCOMe: 925 mg, 6,3257 mmol) und THF (10 ml) zugegeben. Unter Verwendung eines Mikrospeisers wurde CMHP mit einer Geschwindigkeit von 60 &mgr;l/h (0,4112 mmol/h) über einen Zeitraum von 18 Stunden zugegeben. Die Zugabegeschwindigkeit wurde so berechnet und eingestellt, dass die Umsetzungsgeschwindigkeit das 20-fache betrug, da die Enonkonzentration das 20-fache der Konzentration im Bezugsbeispiel 1 beträgt.

Nach Abschluss der tropfenweise Zugabe wurde das Gemisch 2 Stunden weitergerührt. Dann wurden 500 mg Kieselgel und 3 ml Methanol zugegeben. Daran schlossen sich zunächst ein 15-minütiges Rühren und dann eine Filtration und Eindickung an, um einen Rückstand zu erhalten, der mit einer Kieselgelsäule (Hexan/AcOEt = 9/1) gereinigt wurde, um trans-(3S,4R)-Epoxy-4-phenylbutan-2-on als farbloses transparentes Öl (Menge: 974,6 mg, Ausbeute: 95%, optische Reinheit: 96%ee) zu erhalten.

Bezugsbeispiel 2 Umsetzungsgeschwindigkeit von trans-Chalkon

In einen 100-ml-Auberginenkolben (A), der ein Magnetrührwerk enthielt, wurde Molekularsieb 4A (700 mg; ein Produkt, das 4 Stunden bei 180°C unter mittels einer Vakuumpumpe erzeugtem reduzierten Druck vorgetrocknet worden war) gegeben und mit einem Wärmestrahlrohr 10 Minuten unter Rühren unter mittels einer Vakuumpumpe erzeugtem reduzierten Druck erhitzt und getrocknet. Nach dem Abkühlen auf Raumtemperatur wurden Triphenylphosphinoxid (279,9 mg, 1,0058 mmol) und (R)-Binaphthol (96,0 mg, 0,3355 mmol) zugegeben, und das Innere des Reaktionssystems wurde mit Stickstoff ausgespült. Dann wurde THF (10 ml) zugegeben, und anschließend wurde das Gemisch 5 Minuten gerührt.

In einen anderen 100-ml-Auberginenkolben (B), der ein Magnetrührwerk enthielt, wurde Lanthantriisopropoxid [La(O-iPr)3, 106,0 mg, 0,3353 mmol] und dann THF (10 ml) gegeben, und dann wurde das Gemisch zur Auflösung gerührt. Anschließend wurde das Gemisch, das vorher in dem Auberginenkolben (A) hergestellt worden war, mit einer 10-ml-Spritze in den Kolben (B) gegeben, und dann wurde der Kolben einmal mit THF (5 ml) ausgespült.

Das Gemisch in dem Kolben (B) wurde 1 Stunde unter Rühren bei Raumtemperatur gehalten, dann wurde Cumenhydroperoxid (74,3 &mgr;l, 0,50295 mmol) zugegeben und anschließend wurde 4 Stunden weitergerührt.

4 Stunden später wurde visuell beurteilt, dass sich die hergestellte Katalysatorlösung grün gefärbt hatte, und dann wurde eine Lösung aus trans-Chalkon (PhCH=CHCOPh: 69,8 mg, 0,3353 mmol) und THF (15 ml) zugegeben. 1 Stunde später wurde von dem Reaktionsgemisch eine Probe von 1 ml entnommen, die dann mit 100 ml Kieselgel und 100 &mgr;l Methanol versetzt wurde. 30 Minuten später betrug die Umsetzung, die mittels HPLC mit einer AD-Chiralsäule gemessen wurde, 95%.

Beispiel 7 Reaktion von trans-Chalkon

In einen 100-ml-Auberginenkolben (A), der ein Magnetrührwerk enthielt, wurde Molekularsieb 4A (620 mg; ein Produkt, das 4 Stunden bei 180°C unter mittels einer Vakuumpumpe erzeugtem reduzierten Druck vorgetrocknet worden war) gegeben und mit einem Wärmestrahlrohr 10 Minuten unter Rühren unter mittels einer Vakuumpumpe erzeugtem reduzierten Druck erhitzt und getrocknet. Nach dem Abkühlen auf Raumtemperatur wurden Triphenylphosphinoxid (259 mg, 0,9299 mmol) und (R)-Binaphthol (88,8 mg, 0,3100 mmol) zugegeben, und das Innere des Reaktionssystems wurde mit Stickstoff ausgespült. Dann wurde THF (10 ml) zugegeben, und anschließend wurde das Gemisch 5 Minuten gerührt.

In einen anderen 100-ml-Auberginenkolben (B), der ein Magnetrührwerk enthielt, wurde Lanthantriisopropoxid [La(O-iPr)3, 98,0 mg, 0,3100 mmol] und dann THF (15 ml) gegeben, und dann wurde das Gemisch zur Auflösung gerührt. Anschließend wurde das Gemisch, das vorher in dem Auberginenkolben (A) hergestellt worden war, mit einer 10-ml-Spritze in den Kolben (B) gegeben, und dann wurde der Kolben einmal mit THF (3 ml) ausgespült.

Das Gemisch in dem Kolben (B) wurde 1 Stunde unter Rühren bei Raumtemperatur gehalten, dann wurde Cumenhydroperoxid (183 &mgr;l, 1,238 mmol) zugegeben und anschließend wurde 30 Minuten weitergerührt.

30 Minuten später wurde visuell beurteilt, dass sich die hergestellte Katalysatorlösung grün gefärbt hatte, und dann wurde eine Lösung aus trans-Chalkon (PhCH=CHCOPh: 1291,0 mg, 6,1992 mmol), CMHP (916 &mgr;l, 6,1992 mmol) und THF (13 ml) über einen Zeitraum von 2 Stunden mit einem Tropftrichter tropfenweise zugegeben.

Nach Abschluss der tropfenweise Zugabe wurde 1 Stunde weitergerührt. Dann wurden 500 mg Kieselgel und 3 ml Methanol zugegeben. Daran schlossen sich zunächst ein 15-minütiges Rühren und dann eine Filtration und Eindickung an, um einen Rückstand zu erhalten, der mit einer Kieselgelsäule (Hexan/AcOEt = 9/1) gereinigt wurde, um trans-(2S,3R)-Epoxy-1,3-diphenylpropan-1-on als farbloses transparentes Öl (Menge: 1376 mg, Ausbeute: 99%, optische Reinheit: > 99%ee) zu erhalten.

Beispiel 8 (Vergleichsbeispiel) Reaktion von trans-1-Phenyl-2-buten-1-on

In einen 100-ml-Auberginenkolben (A), der ein Magnetrührwerk enthielt, wurde Molekularsieb 4A (550 mg; ein Produkt, das 4 Stunden bei 180°C unter mittels einer Vakuumpumpe erzeugtem reduzierten Druck vorgetrocknet worden war) gegeben und mit einem Wärmestrahlrohr 10 Minuten unter Rühren unter mittels einer Vakuumpumpe erzeugtem reduzierten Druck erhitzt und getrocknet. Nach dem Abkühlen auf Raumtemperatur wurden Triphenylphosphinoxid (229,7 mg, 0,8255 mmol) und (R)-Binaphthol (78,8 mg, 0,2752 mmol) zugegeben, und das Innere des Reaktionssystems wurde mit Stickstoff ausgespült. Dann wurde THF (6 ml) zugegeben, und anschließend wurde das Gemisch 5 Minuten gerührt.

In einen anderen 100-ml-Auberginenkolben (B), der ein Magnetrührwerk enthielt, wurde Lanthantriisopropoxid [La(O-iPr)3, 87,0 mg, 0,2752 mmol] und dann THF (10 ml) gegeben, und dann wurde das Gemisch zur Auflösung gerührt. Anschließend wurde das Gemisch, das vorher in dem Auberginenkolben (A) hergestellt worden war, mit einer 10-ml-Spritze in den Kolben (B) gegeben, und dann wurde der Kolben einmal mit THF (2 ml) ausgespült.

Das Gemisch in dem Kolben (B) wurde 1 Stunde unter Rühren bei Raumtemperatur gehalten. Dann wurde TBHP (5,2 M Decanlösung, 63 &mgr;l, 0,3302 mmol) zugegeben und anschließend wurde 1 Stunde weitergerührt.

1 Stunde später wurde visuell beurteilt, dass sich die hergestellte Katalysatorlösung gelblich grün gefärbt hatte, und dann wurde eine Lösung aus trans-1-Phenyl-2-buten-1-on (MeCH=CHCOPh: 804,5 mg, 5,5034 mmol), TBHP (5,2 M Decanlösung, 1,06 &mgr;l, 5,5034 mmol) und THF (8 ml) über einen Zeitraum von 4 Stunden mit einem Tropftrichter tropfenweise zugegeben. Nach Abschluss der tropfenweise Zugabe wurde nochmals die gleiche TBHP-Lösung (0,25 ml, 1,32076 mmol) zugegeben. Dabei wurde aufgrund der gleichen Untersuchung wie in den Bezugsbeispielen 1 und 2 die Zugabegeschwindigkeit auf 37%/h eingestellt.

Nach Abschluss der tropfenweise Zugabe wurde 1 Stunde weitergerührt. Dann wurden 500 mg Kieselgel und 3 ml Methanol zugegeben. Daran schlossen sich zunächst ein 15-minütiges Rühren und dann eine Filtration und Eindickung an, um einen Rückstand zu erhalten, der mit einer Kieselgelsäule (Hexan/AcOEt = 9/1) gereinigt wurde, um trans-(2S,3R)-Epoxy-1,3-diphenylpropan-1-on als farbloses transparentes Öl (Menge: 839 mg, Ausbeute: 94%, optische Reinheit: 78%ee) zu erhalten.

Beispiel 9 Reaktion von trans-4,4,-Dimethyl-1-phenyl-1-penten-3-on

In einen 100-ml-Auberginenkolben (A), der ein Magnetrührwerk enthielt, wurde Molekularsieb 4A (2640 mg; ein Produkt, das 4 Stunden bei 180°C unter mittels einer Vakuumpumpe erzeugtem reduzierten Druck vorgetrocknet worden war) gegeben und mit einem Wärmestrahlrohr 10 Minuten unter Rühren unter mittels einer Vakuumpumpe erzeugtem reduzierten Druck erhitzt und getrocknet. Nach dem Abkühlen auf Raumtemperatur wurden Triphenylphosphinoxid (1320 mg, 4,7443 mmol) und (R)-Binaphthol (452,8 mg, 1,5814 mmol) zugegeben, und das Innere des Reaktionssystems wurde mit Stickstoff ausgespült. Dann wurde THF (25 ml) zugegeben, und anschließend wurde das Gemisch 5 Minuten gerührt.

In einen anderen 200-ml-Auberginenkolben (B), der ein Magnetrührwerk enthielt, wurde Lanthantriisopropoxid [La(O-iPr)3, 500 mg, 1,5814 mmol] und dann THF (35 ml) gegeben, und dann wurde das Gemisch zur Auflösung gerührt. Anschließend wurde das Gemisch, das vorher in dem Auberginenkolben (A) hergestellt worden war, mit einer 20-ml-Spritze in den Kolben (B) gegeben, und dann wurde der Kolben einmal mit THF (5 ml) ausgespült.

Das Gemisch in dem Kolben (B) wurde 1 Stunde unter Rühren bei Raumtemperatur gehalten. Dann wurde Cumenhydroperoxid (584 &mgr;l, 3,1628 mmol) zugegeben und anschließend wurde 1,5 Stunden weitergerührt.

1,5 Stunden später wurde visuell beurteilt, dass sich die hergestellte Katalysatorlösung dunkelgrün gefärbt hatte, und dann wurde eine Lösung aus trans-4,4-Dimethyl-1-phenyl-1-penten-3-on (PhCH=CHCOtBu: 9925 mg, 52,7144 mmol) und THF (35 ml) zugegeben. Dann wurde CMHP über einen Zeitraum von 18 Stunden mit einen Tropfentrichter mit einer Geschwindigkeit von 671 &mgr;l/h (3,63 mmol/h) zugegeben.

Dabei wurde die Zugabegeschwindigkeit aus dem Ergebnis (6,0%/h) der Umsetzungsgeschwindigkeit berechnet, die in der gleichen Weise wie im Bezugsbeispiel 1 erhalten worden war.

Nach Abschluss der tropfenweise Zugabe wurde 2 Stunde weitergerührt. Dann wurden 5 g Kieselgel und 50 ml Methanol zugegeben. Daran schlossen sich zunächst ein 30-minütiges Rühren und dann eine Filtration und Eindickung an, um einen Rückstand zu erhalten, der mit einer Kieselgelsäule (Hexan/AcOEt = 9/1) gereinigt wurde, um trans-4-Epoxy-2,2-dimethyl-5-phenyl-4-pentan-3-on als weiße Kristalle (Menge: 10,23 g, Ausbeute: 95%, optische Reinheit: > 99%ee) zu erhalten.

In den nachstehenden Beispielen wurde die Bestimmung der optischen Reinheit der Produkte durch Messung von trans-(2S,3R)-Epoxy-1,3-diphenylpropan-1-on mittels Hochleistungsflüssigchromatographie unter Verwendung einer OB-H-Chiralsäule von Daicel Co., Ltd. mit dem Elutionsmittel Hexan/i-PrOH = 90/10 (Volumenverhältnis) mit einer Flussgeschwindigkeit von 1 ml/min durchgeführt.

Vergleichsbeispiel 3

In einen 50-ml-Auberginenkolben (A), der ein Magnetrührwerk enthielt, wurde Molekularsieb 4A (146 mg; ein Produkt, das 4 Stunden bei 180°C unter mittels einer Vakuumpumpe erzeugtem reduzierten Druck vorgetrocknet worden war) gegeben und mit einem Wärmestrahlrohr 10 Minuten unter Rühren unter mittels einer Vakuumpumpe erzeugtem reduzierten Druck erhitzt und getrocknet. Nach dem Abkühlen auf Raumtemperatur wurden Triphenylphosphinoxid (60,7 mg, 0,2182 mmol) und (R)-Binaphthol (20,8 mg, 0,0727 mmol) zugegeben, und das Innere des Reaktionssystems wurde mit Stickstoff ausgespült. Dann wurde THF (3,0 ml) zugegeben, und anschließend wurde das Gemisch zur Auflösung 5 Minuten gerührt.

In einen anderen 50-ml-Auberginenkolben (B), der ein Magnetrührwerk enthielt, wurde Lanthantriisopropoxid [La(O-iPr)3, 23,0 mg, 0,0727 mmol] und dann THF (2,0 ml) gegeben, und dann wurde das Gemisch zur Auflösung gerührt. Anschließend wurde das Gemisch, das vorher in dem Auberginenkolben (A) hergestellt worden war, mit einer 2-ml-Spritze in den Kolben (B) gegeben, und dann wurde der Kolben einmal mit THF (1,0 ml) ausgespült.

Das Gemisch in dem Kolben (B) wurde 1 Stunde unter Rühren bei Raumtemperatur gehalten. Dann wurde Cumenhydroperoxid (344 &mgr;l, 2,3279 mmol) zugegeben und anschließend wurde 5 Stunden weitergerührt.

5 Stunden später wurde visuell beurteilt, dass sich die hergestellte Katalysatorlösung schwärzlich grün gefärbt hatte, und dann wurde eine Lösung aus Chalkon (303,0 mg, 1,4549 mmol) und THF (2,8 ml) zugegeben, und die Reaktion wurde 1 Stunde durchgeführt.

Nach Abschluss der Reaktion wurden 500 mg Kieselgel und 3 ml Methanol zugegeben. Daran schlossen sich zunächst ein 15-minütiges Rühren und dann eine Filtration und Eindickung an, um einen Rückstand zu erhalten, der mit einer Kieselgelsäule (Hexan/AcOEt = 30/1) gereinigt wurde, um trans-(2S,3R)-Epoxy-1,3-diphenylpropan-1-on als farbloses transparentes Öl (Menge: 134,1 mg, Ausbeute: 41,1%, optische Reinheit: 94,5%ee) zu erhalten.

Außerdem wurden 166,7 mg nichtumgesetztes Material rückgewonnen (Rückgewinnungsrate: 55,0%).

Vergleichsbeispiel 4

In einen 50-ml-Auberginenkolben (A), der ein Magnetrührwerk enthielt, wurde Molekularsieb 4A (1520 mg; ein Produkt, das 4 Stunden bei 180°C unter mittels einer Vakuumpumpe erzeugtem reduzierten Druck vorgetrocknet worden war) gegeben und mit einem Wärmestrahlrohr 10 Minuten unter Rühren unter mittels einer Vakuumpumpe erzeugtem reduzierten Druck erhitzt und getrocknet. Nach dem Abkühlen auf Raumtemperatur wurden Triphenylphosphinoxid (63,4 mg, 0,2277 mmol) und (R)-Binaphthol (21,7 mg, 0,0759 mmol) zugegeben, und das Innere des Reaktionssystems wurde mit Stickstoff ausgespült. Dann wurde THF (30 ml) zugegeben, und anschließend wurde das Gemisch zur Auflösung 5 Minuten gerührt.

In einen anderen 100-ml-Auberginenkolben (B), der ein Magnetrührwerk enthielt, wurde Lanthantriisopropoxid [La(O-iPr)3, 24,0 mg, 0,0759 mmol] und dann THF (25 ml) gegeben, und dann wurde das Gemisch zur Auflösung gerührt. Anschließend wurde das Gemisch, das vorher in dem Auberginenkolben (A) hergestellt worden war, mit einer 20-ml-Spritze in den Kolben (B) gegeben, und dann wurde der Kolben einmal mit THF (6,5 ml) ausgespült.

Das Gemisch in dem Kolben (B) wurde 1 Stunde unter Rühren bei Raumtemperatur gehalten. Dann wurde Cumenhydroperoxid (3589 &mgr;l, 24,2908 mmol) zugegeben und anschließend wurde 30 Minuten weitergerührt.

30 Minuten später wurde visuell beurteilt, dass sich die hergestellte Katalysatorlösung grün gefärbt hatte, und dann wurde eine Lösung aus Chalkon (3162 mg, 15,1817 mmol) und THF (30 ml) zugegeben, und die Reaktion wurde 1 Stunde durchgeführt.

Nach Abschluss der Reaktion wurden 500 mg Kieselgel und 3 ml Methanol zugegeben. Daran schlossen sich zunächst ein 15-minütiges Rühren und dann eine Filtration und Eindickung an, um einen Rückstand zu erhalten, der mit einer Kieselgelsäule (Hexan/AcOEt = 30/1) gereinigt wurde, um trans-(2S,3R)-Epoxy-1,3-diphenylpropan-1-on als farbloses transparentes Öl (Menge: 2622 mg, Ausbeute: 77,0%, optische Reinheit: 98,0%ee) zu erhalten.

Außerdem wurde mittels Dünnschichtchromatographie nichtumgesetztes Ausgangsmaterial nachgewiesen.


Anspruch[de]
Komplexer Katalysator zur asymmetrischen Epoxidation von Enonen, der

(A) ein optisch aktives Binaphthol;

(B) Lanthantriisopropoxid;

(C) Triphenylphosphinoxid und

(D) Cumenhydroperoxid

aufweist.
Katalysatorlösung zur asymmetrischen Epoxidation von Enonen, die einen komplexen Katalysator nach Anspruch 1 enthält und die eine gelblich grüne bis dunkelgrüne Farbe zeigt. Verfahren zur Herstellung eines optisch aktiven Epoxids mit der folgenden Formel (2): worin R1 und R2, die voneinander unabhängig sind, jeweils eine lineare, verzweigte oder cyclische C1-20-Alkylgruppe, eine aromatische Gruppe, eine durch 1 bis 5 C1-5-Alkylgruppen substituierte aromatische Gruppe, eine durch 1 bis 5 C1-5-Alkoxygruppen substituierte aromatische Gruppe, eine durch 1 bis 5 Halogen-Atome substituierte aromatische Gruppe, eine durch eine aromatische Gruppe substituierte lineare, verzweigte oder cyclische C1-5-Alkylgruppe oder eine durch eine halogenierte aromatische Gruppe substituierte lineare, verzweigte oder cyclische C1-5-Alkylgruppe sind und das Symbol * optisch aktiven Sauerstoff darstellt, das das Reagieren eines Enons mit der folgenden Formel (1): worin R1 und R2 wie vorstehend definiert sind, mit einem Oxidans in Gegenwart eines in Anspruch 1 definierten Katalysators umfasst. Verfahren zur Herstellung eines optisch aktiven Epoxids nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Reaktion durch Zugeben des Enons zu einer in Anspruch 2 definierten Katalysatorlösung und anschließendes Zugeben von Cumenhydroperoxid zu der Lösung durchgeführt wird. Verfahren zur Herstellung eines optisch aktiven Epoxids nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Reaktion durch Zugeben eines das Enon und Cumenhydroperoxid aufweisenden Gemisches zu einer in Anspruch 2 definierten Katalysatorlösung durchgeführt wird. Verfahren zur Herstellung eines optisch aktiven Epoxids, das das Reagieren eines Enons aus der Gruppe Chalkon, trans-Chalkon, trans-4-Phenyl-3-buten-2-on, trans-1-Phenyl-2-buten-1-on und trans-4,4-Dimethyl-1-Phenyl-1-penten-3-on mit einem Oxidans in Gegenwart eines in Anspruch 1 definierten Katalysators umfasst. Komplexer Katalysator zur asymmetrischen Epoxidation von Enonen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass (A) (R)-(+)-1,1'-bi-2-Naphthol oder (S)-(–)-1,1'-bi-2-Naphthol ist. Katalysatorlösung zur asymmetrischen Epoxidation von Enonen, die einen in Anspruch 7 definierten komplexen Katalysator enthält und die eine gelblich grüne bis dunkelgrüne Farbe zeigt.






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