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Dokumentenidentifikation DE60123905T2 12.04.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001195849
Titel Antennenanordnung, Kommunikationsgerät und Radarmodul
Anmelder Murata Manufacturing Co., Ltd., Nagaokakyo, Kyoto, JP
Erfinder Takimoto, Yukio, Nagaokakyo-shi, Kyoto-fu 617-8555, JP;
Tanizaki, Toru, Nagaokakyo-shi, Kyoto-fu 617-8555, JP;
Nakamura, Fuminori, Nagaokakyo-shi, Kyoto-fu 617-8555, JP;
Takakuwa, Ikuo, Nagaokakyo-shi, Kyoto-fu 617-8555, JP;
Kitamori, Nobumasa, Nagaokakyo-shi, Kyoto-fu 617-8555, JP
Vertreter Schoppe, Zimmermann, Stöckeler & Zinkler, 82049 Pullach
DE-Aktenzeichen 60123905
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 20.09.2001
EP-Aktenzeichen 011224565
EP-Offenlegungsdatum 10.04.2002
EP date of grant 18.10.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.04.2007
IPC-Hauptklasse H01Q 19/06(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse H01Q 1/32(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   H01Q 3/14(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   H01Q 13/28(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
Hintergrund der Erfindung 1. Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Antennenbauteile mit Primärstrahlern und Öffnungen, die für eine Übertragung bei Millimeterwellenbändern verwendet werden. Die Erfindung bezieht sich ferner auf Kommunikationsvorrichtungen und Radarmodule, die die Antennenbauteile umfassen.

2. Beschreibung der verwandten Technik

Bei einem herkömmlichen Fahrzeugradarmodul, das ein Millimeterwellenband oder dergleichen verwendet, wird ein Radarstrahl, der eine hohe Richtwirkung aufweist, in die Vorwärts- und die Rückwärtsrichtung des Fahrzeugs emittiert. Dann empfängt das Radarmodul Wellen, die durch Zielobjekte reflektiert werden, wie beispielsweise andere Fahrzeuge, die sich vor und hinter dem Fahrzeug bewegen, um Abstände von den Zielobjekten und die Relativgeschwindigkeit des Fahrzeugs mit Bezug auf die Zielobjekte basierend auf der Zeitverzögerung und der Frequenzdifferenz zwischen gesendeten und empfangenen Signalen zu erfassen. Bei einem derartigen Millimeterwellenradarmodul werden, wenn der Winkelbereich einer Erfassung schmal ist, die Strahlen gesendeter und empfangener Wellen in festen Richtungen gebildet sein. Wenn jedoch der Winkelbereich der Erfassung breit ist und wenn ein hoher Gewinn beibehalten werden muss, ohne die Auflösung zu verschlechtern, die in der Erfassungswinkelrichtung erhalten wird, müssen die Richtungen der Strahlen, die durch die gesendeten und empfangenen Wellen gebildet sind, verändert werden, während hohe Strahlrichtwirkungen beibehalten werden. Hierin wird im Folgenden ein Verändern der Strahlrichtungen als ein Strahlabtasten bezeichnet.

Bei einer Aperturantenne, die eine dielektrische Linse und einen Primärstrahler umfasst, wird ein Strahlabtasten durch ein Verändern der Position des Primärstrahlers relativ mit Bezug auf die dielektrische Linse durchgeführt. Als ein Beispiel ist ein Antennenbauteil bekannt, das in (1) der ungeprüften japanischen Patentanmeldungsveröffentlichung Nr. 10-200331 beschrieben ist. In diesem Fall ist, wie es in 16 gezeigt ist, ein einziges Antennenbauteil vorgesehen, das eine dielektrische Linse 25 und einen Primärstrahler 1 aufweist. Die Richtung eines Strahls wird durch ein relatives Verändern der Position des Primärstrahlers 1 mit Bezug auf die dielektrische Linse 25 verändert. In 16 stellen die Bezugszeichen 1a, 1b und 1c simultan drei Positionen des einzigen Primärstrahlers dar, die erhalten werden, wenn ein Strahlabtasten durchgeführt wird. Wenn der Primärstrahler sich bei der Position 1a befindet, ist ein Strahl gebildet, wie es bei Ba gezeigt ist. Wenn sich der Primärstrahler bei der Position 1b befindet, ist ein Strahl gebildet, wie es bei Bb gezeigt ist. Zusätzlich ist ein Strahl gebildet, wie es bei Bc gezeigt ist, wenn der Primärstrahler sich bei der Position 1c befindet.

Ferner ist in (2) der ungeprüften japanischen Patentanmeldungsveröffentlichung Nr. 10-27299 ein Fahrzeugradarmodul beschrieben, das Objekte durch ein Schalten einer Mehrzahl von Antennen erfasst, die unterschiedliche Strahlbreiten aufweisen.

Zudem sieht (3) die ungeprüfte japanische Patentanmeldungsveröffentlichung Nr. 10-142324 ein Radarmodul vor, bei dem fünf Empfangsstrahlen in dem Strahlbreitenbereich einer Sendeantenne angeordnet sind.

Bei dem Bauteil (1) jedoch weicht, wenn die Verlagerung des Primärstrahlers erhöht ist, um ein Strahlabtasten über einen breiten Winkelbereich durch ein Verwenden der einzigen dielektrischen Linse und des einzigen Primärstrahlers durchzuführen, die Position des Primärstrahlers erheblich von der geeignetsten Position für die dielektrische Linse ab und ist der Gewinn der Antenne reduziert, wodurch sich eine erhebliche Verschlechterung bei dem Seitenkeulenpegel (bei den Seitenkeulenpegelcharakteristika) ergibt. Da folglich der Strahlabtastwinkel nicht breit verändert werden kann, kann ein Abtasten nicht in einem breiten Winkelbereich durchgeführt werden. Da beispielsweise der Strahl nicht in einem Bereich über ±60° ausgerichtet sein kann, ist es schwierig, Objekte über einen breiten Bereich zu erfassen.

Das Radarmodul (2) weist keine Funktion zum Erfassen von Winkelinformationen über die Richtung eines Strahls auf. Somit können die Richtungsinformationen eines Hindernisses nicht erhalten werden. Zusätzlich gibt es ein Problem dahingehend, dass die Anzahl von Antennen, einschließlich Primärstrahlern und Linsen, mit der Anzahl von Strahlen zusammenfallen muss. Ferner beschreibt die Veröffentlichung (2) lediglich das Konzept des Moduls und macht das Realisierungsverfahren nicht deutlich.

Bei dem Radarmodul (3) wird der Abtastwinkel gemäß der Einstellung zwischen der Richtung eines Strahls, der von der Sendeantenne emittiert wird, und der Strahlbreite einer Empfangsantenne bestimmt. Je breiter folglich der Abtastwinkel, desto breiter die Breite des Sendestrahls. Es ist jedoch schwierig, die Breite des Sendestrahls stark zu verbreitern. Selbst falls dieselbe verbreitert werden kann, resultiert dies in einer Reduzierung bei einer Leistungsdichte, wodurch eine erfassbare Entfernung reduziert ist.

Die EP 0 969 548 A2 beschreibt ein Antennenbauteil, das einen beweglichen Teil und einen festen Teil aufweist. Im Inneren des beweglichen Teils sind eine Mehrzahl von Primärstrahlern vorgesehen. An dem festen Teil ist eine Mehrzahl von Linsen angeordnet, wobei die Anzahl gleich der Anzahl von Primärstrahlern ist, die in dem beweglichen Teil gehalten sind. Durch ein Bewegen des beweglichen Teils können die jeweiligen Primärstrahler mit Bezug auf die zugeordnete dielektrische Linse derselben verschoben werden, so dass abhängig von dem Grad einer Verlagerung des beweglichen Teils die erzeugten Strahlen simultan von den Primärstrahlern der mittleren optischen Achse der Linsen emittiert werden, wobei so das simultane Neigen einer Mehrzahl von Strahlen ermöglicht ist.

Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Antennenbauteil mit hohem Gewinn zu schaffen, das zu einem Verbreitern des Bereichs einer Strahlabtastung in der Lage ist und die Abtastgeschwindigkeit ohne Weiteres erhöht.

Diese Aufgabe wird durch ein Antennenbauteil gemäß Anspruch 1 gelöst.

Gemäß einem weiteren Aspekt sieht die vorliegende Erfindung ein Radarmodul und eine Kommunikationsvorrichtung vor, die das erfindungsgemäße Antennenbauteil umfassen, wobei so ein Radarmodul und eine Kommunikationsvorrichtung geliefert werden, die eine hohe Erfassungsfähigkeit aufweisen.

Gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung ist ein Antennenbauteil vorgesehen, das einen Primärstrahler, der an einem sich bewegenden Abschnitt angeordnet ist, eine Mehrzahl von Öffnungen, die an einem festen Abschnitt angeordnet sind, um elektromagnetische Wellen zu empfangen, die von dem Primärstrahler abgestrahlt werden, um die Richtwirkungen erzeugter Strahlen zu steuern, und eine Einheit zum relativen Verlagern des sich bewegenden Abschnitts mit Bezug auf den festen Abschnitt umfasst, um jede Öffnung auszuwählen, die zum primären Empfangen jeder der elektromagnetischen Wellen geeignet ist, und um die Richtungen der Strahlen zu verändern.

Bei dieser Anordnung kann selbst bei der Verwendung des einzigen Primärstrahlers eine Hochgeschwindigkeitsstrahlabtastung über einem breiten Winkelbereich durchgeführt werden.

Zusätzlich können bei dieser Antenne die Mehrzahl von Öffnungen durch dielektrische Linsen gebildet sein. Folglich kann die gesamte Struktur des Antennenbauteils vereinfacht werden, wobei der Entwurf des Antennenbauteils erleichtert wird.

Zusätzlich können bei dieser Antenne die Öffnungen durch dielektrische Linsen und entweder Reflektoren oder optische Sender (Transmitter) gebildet sein, die zwischen den dielektrischen Linsen und dem Primärstrahler angeordnet sind. Bei dieser Anordnung kann der Strahlabtastwinkel mit Bezug auf die Verlagerung des Primärstrahlers ohne Weiteres verbreitert werden und kann die Abtastgeschwindigkeit erhöht werden.

Zusätzlich kann das Antennenbauteil ferner eine Einheit zum Erfassen der Richtung des Strahls umfassen, der von jeder der Öffnungen implementiert wird. Mit anderen Worten wird die Richtung (Winkelinformationen) von jedem Strahl erfasst, wenn ein Strahlabtasten bei jeder der Mehrzahl von Öffnungen durchgeführt wird. Folglich kann, während die Mehrzahl von Öffnungen verwendet werden, der Strahl in eine beliebige Richtung ausgerichtet sein.

Zusätzlich kann das Antennenbauteil ferner einen Richtkoppler umfassen, der durch ein Koppeln einer Leitung, die an dem festen Abschnitt angeordnet ist, mit einer Leitung gebildet ist, die an dem sich bewegenden Abschnitt angeordnet und mit dem Primärstrahler gekoppelt ist. Diese Anordnung erleichtert ein Koppeln zwischen der Leitung des festen Abschnitts und der Leitung des sich bewegenden Abschnitts.

Zusätzlich können die Leitungen, die an dem festen Abschnitt und dem sich bewegenden Abschnitt angeordnet sind, nichtstrahlende dielektrische Leitungen sein. Folglich kann ein Signalsendeverlust, der bei einem Millimeterwellenband bewirkt wird, reduziert werden und kann ein Koppeln mit dem Primärstrahler erleichtert sein.

Ferner kann der Kopplungsgrad zwischen einer Eingangsseite und einer Ausgangsseite bei dem Richtkoppler im Wesentlichen 0 dB betragen. Folglich kann ein Einfügungsverlust, der durch den Richtkoppler zwischen der Leitung des festen Abschnitts und der Leitung des sich bewegenden Abschnitts bewirkt wird, unterdrückt werden, wodurch eine Ausgangsleistung erhöht ist.

Ferner kann das Antennenbauteil ferner Abschirmbauglieder umfassen, die zum Abschirmen von zumindest zwei vorbestimmten Öffnungen von dem Rest der Mehrzahl von Öffnungen angeordnet sind. Bei dieser Anordnung werden, selbst wenn das gesamte Antennenbauteil kompakt hergestellt ist, elektromagnetische Wellen von dem Primärstrahler lediglich zu vorbestimmten Öffnungen selektiv emittiert.

Ferner ist bei diesem Antennenbauteil eventuell eine Leitung, die die Mitte der Öffnungen verbindet, eventuell nicht parallel zu einer Richtung, in die der Primärstrahler verlagert wird, so dass die Richtung des Strahls durch ein lineares Verlagern des sich bewegenden Abschnitts dreidimensional verändert wird. Diese Anordnung ermöglicht das dreidimensionale Strahlabtasten.

Ferner kann von der Mehrzahl von Öffnungen die mittlere Öffnung größer als die verbleibenden Öffnungen sein. Bei dieser Anordnung ist die Breite eines Strahls in die mittlere Richtung verschmälert und sind die Strahlbreiten in Richtungen weg von der Mitte verbreitert.

Bei diesem Antennenbauteil können ferner die dielektrischen Linsen integriert über der Mehrzahl von Öffnungen gebildet sein. Diese Anordnung erleichtert die Zusammenfügung von dielektrischen Linsen und verbessert die Richtungsgenauigkeit jeder dielektrischen Linse.

Gemäß einem zweiten Aspekt der Erfindung ist eine Kommunikationsvorrichtung vorgesehen, die das Antennenbauteil gemäß dem ersten Aspekt, eine Sendeschaltung zum Ausgeben eines Sendesignals zu dem Antennenbauteil und eine Empfangsschaltung zum Empfangen eines Empfangssignals von dem Antennenbauteil umfasst. Diese Anordnung ermöglicht Kommunikationen, die eine Strahlabtastung über einen breiten Winkelbereich durchführen.

Ferner ist gemäß einem dritten Aspekt der Erfindung ein Radarmodul vorgesehen, das das Antennenbauteil gemäß dem ersten Aspekt und eine Einheit zum Ausgeben eines Sendesignals zu dem Antennenbauteil und Empfangen eines Empfangssignals von dem Antennenbauteil umfasst, um ein Objekt zu erfassen, das elektromagnetische Wellen reflektiert, die von dem Antennenbauteil gesendet werden. Bei dieser Anordnung kann eine Hochgeschwindigkeitserfassung von anvisierten Objekten über einen breiten Winkelbereich durchgeführt werden.

Ferner kann das Radarmodul ferner eine Einheit zum Steuern der Verlagerung des sich bewegenden Abschnitts auf eine derartige Weise umfassen, dass, wenn die Geschwindigkeit eines sich bewegenden Objekts, das das Radarmodul umfasst, höher als eine vorbestimmte Geschwindigkeit ist, das Verhältnis einer Zeit, in der die elektromagnetische Welle, die von dem Primärstrahler abgestrahlt wird, zu einer Öffnung gesendet wird, die für eine Richtung bereit ist, in die sich das sich bewegende Objekt bewegt, der Mehrzahl von Öffnungen größer ist als das Verhältnis einer Zeit, in der die elektromagnetische Welle zu jeder der verbleibenden Öffnungen gesendet wird. Bei dieser Anordnung kann eine intensive Erfassung über einem Strahlabtastwinkelbereich gemäß der Geschwindigkeit des sich bewegenden Objekts vorgenommen werden.

Kurze Beschreibung der Zeichnung(en)

1 stellt ein Antennenbauteil gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung und die Positionsbeziehungen zwischen dielektrischen Linsen und einem Primärstrahler dar, der in dem Antennenbauteil enthalten ist;

2A bis 2C stellen einen Richtkoppler und den Primärstrahler dar, die in dem Antennenbauteil enthalten sind;

3 ist eine perspektivische Ansicht eines Antriebsmechanismus (Treibermechanismus) eines sich bewegenden Abschnitts, der in dem Antennenbauteil enthalten ist;

4 stellt ein Antennenbauteil gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung und die Positionsbeziehungen zwischen dielektrischen Linsen und einem Primärstrahler dar, die in dem Antennenbauteil enthalten sind;

5A und 5B stellen ein Antennenbauteil gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung dar;

6 stellt ein Antennenbauteil gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel der Erfindung dar;

7 stellt ein Antennenbauteil gemäß einem fünften Ausführungsbeispiel der Erfindung dar;

8 stellt ein Antennenbauteil gemäß einem sechsten Ausführungsbeispiel der Erfindung dar;

9 stellt ein Antennenbauteil gemäß einem siebten Ausführungsbeispiel der Erfindung dar;

10 stellt ein Antennenbauteil gemäß einem achten Ausführungsbeispiel der Erfindung dar;

11 stellt ein Antennenbauteil gemäß einem neunten Ausführungsbeispiel der Erfindung und ein Radarmodul dar, das das Antennenbauteil verwendet;

12A und 12B stellen ein Antennenbauteil gemäß einem zehnten Ausführungsbeispiel der Erfindung dar;

13A bis 13C stellen ein Antennenbauteil gemäß einem elften Ausführungsbeispiel der Erfindung dar;

14 stellt den Bereich von Veränderungen bei Strahlrichtungen dar, der bei einem herkömmlichen Antennenbauteil und dem Antennenbauteil gemäß der Erfindung erhalten wird;

15 stellt ein Radarmodul gemäß einem zwölften Ausführungsbeispiel der Erfindung dar; und

16 stellt das herkömmliche Antennenbauteil und die Positionsbeziehungen zwischen dielektrischen Linsen und einem Primärstrahler dar, die in dem herkömmlichen Antennenbauteil enthalten sind.

Detaillierte Beschreibung von Ausführungsbeispielen der Erfindung

Mit Bezug auf 1 bis 3 wird eine Beschreibung der Struktur eines Antennenbauteils gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung abgegeben.

1 stellt den Hauptteil des Antennenbauteils und ein Beispiel der Verlagerung eines Primärstrahlers dar, die bei einem Durchführen eines Strahlabtastens erhalten wird. Tatsächlich weist das Antennenbauteil einen einzigen Primärstrahler auf. Die Bezugszeichen 1a bis 1i, die in 1 gezeigt sind, geben die Positionen eines Primärstrahlers 1 an, wenn ein Strahlabtasten durchgeführt wird. Wie es unten beschrieben wird, wird ein Primärstrahler 1 mit einem Mechanismus verlagert, bei dem ein Drehmotor oder ein linearer Motor als eine Antriebsquelle verwendet wird. Die Bezugszeichen Ba bis Bi stellen die Richtungsmuster der Antenne dar, die erhalten werden, wenn der Primärstrahler 1 sich bei den Positionen 1a bis 1i befindet. Die Muster werden unten einfach als Strahlen bezeichnet.

Die Bezugszeichen 24, 25 und 26 bezeichnen dielektrische Linsen, die elektromagnetische Wellen konvergieren, deren Strahlungsintensitäten in einem relativ breiten Winkelbereich von dem Primärstrahler 1 verteilt sind, um scharfe Strahlen zu bilden. Die mittlere dielektrische Linse 25 beispielsweise wird verwendet, um ein Strahlabtasten in einem vorbestimmten Winkelbereich einschließlich der vorderen und der Links-und-Rechts-Richtung durchzuführen, wenn ein Radarmodul, das das Antennenbauteil aufweist, in einem Fahrzeug befestigt ist. Die dielektrische Linse 24 wird verwendet, um ein Strahlabtasten in einem vorbestimmten Winkelbereich von der vorderen bis zu der linken Richtung durchzuführen. Zusätzlich wird die dielektrische Linse 26 verwendet, um ein Strahlabtasten in einem vorbestimmten Winkelbereich von der vorderen bis zu der rechten Richtung durchzuführen. Mit anderen Worten ist, wenn sich der Primärstrahler 1 bei der Position 1e befindet, der Strahl Be in die vordere Richtung ausgerichtet. Wenn sich der Primärstrahler 1 bei jeder der Positionen 1d und 1f befindet, ist ein Strahl, der durch jedes der Symbole Bd und Bf gezeigt ist, in eine schräge Richtung von der Mitte Be ausgerichtet. Die Richtung des Strahls verändert sich auf diese Weise. Somit kann durch ein Verlagern des Primärstrahlers 1 in dem obigen Bereich ein Strahlabtasten in dem vorbestimmten Winkelbereich von der vorderen bis zu der rechten und der linken Richtung durchgeführt werden. Wenn sich der Primärstrahler 1 ferner bei der Position 1h befindet, ist der Strahl in die rechte schräge Richtung ausgerichtet, wie es durch Bh gezeigt ist. Wenn sich der Primärstrahler 1 bei den durch 1g und 1i gezeigten Positionen befindet, ist der Strahl in jede der rechten und der linken Richtung von der Mitte Bh aus ausgerichtet, wie es durch Symbole Bg und Bi gezeigt ist. Somit kann durch ein Verlagern des Primärstrahlers in diesem Bereich ein Strahlabtasten in dem vorbestimmten Winkelbereich in die rechte Richtung durchgeführt werden. Wenn der Primärstrahler 1 sich gleichermaßen bei der Position 1b befindet, ist der Strahl in die linke schräge Richtung ausgerichtet, wie es durch Bb gezeigt ist, und wenn sich der Primärstrahler 1 bei den Positionen 1a und 1c befindet, ist der Strahl in jede der rechten und der linken Richtung von der Mitte Bb aus ausgerichtet, wie es durch Ba und Bc gezeigt ist. Durch ein Verlagern des Primärstrahlers in diesem Bereich kann somit ein Strahlabtasten in dem vorbestimmten Winkelbereich in die linke Richtung durchgeführt werden.

Der Primärstrahler 1 muss nicht immer zwischen der Position 1a und der Position 1i verlagert werden. Nach einigen Malen einer Verlagerung hin und her zwischen 1a und 1c beispielsweise kann der Primärstrahler 1 einige Male zwischen 1d und 1f hin und her verlagert werden und kann dann einige Male wiederholt zwischen 1g und 1i hin und her positioniert werden.

2A bis 2C zeigen die Beziehung zwischen dem Primärstrahler 1 und den dielektrischen Linsen und die Struktur eines Richtkopplers, der durch NRD-Leiter gebildet ist, was unten beschrieben wird. 2A zeigt eine Draufsicht von jedem der NRD-Leiter, bei der eine obere leitfähige Platte entfernt ist. 2B zeigt eine Schnittansicht, die entlang einer Oberfläche genommen ist, die den Primärstrahler 1 durchläuft, und 2C zeigt eine Schnittansicht entlang der Linie A-A, die in 2A gezeigt ist.

In 2A bezeichnet das Bezugszeichen 32 einen festen Abschnitt und bezeichnet das Bezugszeichen 31 einen sich bewegenden Abschnitt. Der sich bewegende Abschnitt 31 wird in die Richtung des Pfeils relativ mit Bezug auf den festen Abschnitt 32 verlagert. Bei dem sich bewegenden Abschnitt 31 bezeichnet das Bezugszeichen 14 eine untere leitfähige Platte und bezeichnet das Bezugszeichen 11 einen dielektrischen Streifen. Zwischen der unteren leitfähigen Platte 14 und einer oberen leitfähigen Platte 15 ist der dielektrische Streifen 11 angeordnet, um einen ersten nichtstrahlenden dielektrischen Wellenleiter (hierin im Folgenden als ein „NRD-Leiter" bezeichnet; NRD = Nonradiative Dielectric Waveguide) zu bilden. Bei dem festen Abschnitt 32 bezeichnet das Bezugszeichen 16 eine untere leitfähige Platte und bezeichnet das Bezugszeichen 12 einen elektrischen Streifen. Zwischen der unteren leitfähigen Platte 16 und einer oberen leitfähigen Platte 17 ist der dielektrische Streifen 12 angeordnet, um einen zweiten NRD-Leiter zu bilden. Siehe 2B und 2C.

Endflächen der leitfähigen Platten des ersten und des zweiten NRD-Leiters befinden sich nicht in Kontakt miteinander und sind mit einem vorbestimmten Abstand zwischen denselben angeordnet. Der dielektrische Streifen 11, der den ersten NRD-Leiter bildet, ist parallel und benachbart zu dem dielektrischen Streifen 12, der den zweiten NRD-Leiter bildet, nahe den Endflächen der leitfähigen Platten 14 und 16 angeordnet. Diese Anordnung ermöglicht die Bildung eines Richtkopplers, der aus dem ersten und dem zweiten NRD-Leiter gebildet ist. Das Kopplungslängenverhältnis zwischen dem dielektrischen Streifen 11 und dem dielektrischen Streifen 12 ist gesetzt, derart, dass der Grad an Kopplung zwischen den zwei NRD-Leitern im Wesentlichen 0 dB beträgt.

In 2A sind dielektrische Streifen 11' und 12' und Rillen gebildet. Die dielektrischen Streifen sind in die Rillen gepasst und die oberen und unteren leitfähigen Platten ordnen die dielektrischen Streifen zwischen denselben an, um NRD-Leiter („Hyper-NRD-Leiter") zu bilden, von denen jeder in einem einzigen Mode, dem LSM01-Mode sendet.

Der Primärstrahler 1, der durch einen zylindrischen dielektrischen Resonator gebildet ist, ist an einem Ende des dielektrischen Streifens 11' des sich bewegenden Abschnitts 31 angeordnet. Als eine Alternative zu einem dielektrischen Resonator kann der Primärstrahler 1 beispielsweise durch eine wellenleiterähnliche Komponente gebildet sein. Wie es in 2B gezeigt ist, weist die obere leitfähige Platte 15 eine hornähnliche, sich verjüngende Öffnung auf. Die Öffnung ist koaxial mit dem Primärstrahler 1. Zwischen dem Primärstrahler 1 und der Öffnung ist eine Schlitzplatte eingefügt, die eine leitfähige Platte mit einem Schlitz ist. Bei dieser Anordnung breiten sich elektromagnetische Wellen durch das Innere des dielektrischen Streifens 11' hindurch in einem LSM-Mode aus, der eine elektrische Feldkomponente in einem rechten Winkel zu der Längsrichtung des dielektrischen Streifens 11' in eine Richtung parallel zu den leitfähigen Platten 14 und 15 aufweist und eine Magnetfeldkomponente in eine Richtung senkrecht zu den leitfähigen Platten 14 und 15 aufweist. Dann werden der dielektrische Streifen 11' und der Primärstrahler 1 elektromagnetisch miteinander gekoppelt, wodurch ein HE111-Mode, der eine elektrische Feldkomponente in die gleiche Richtung wie das elektrische Feld des dielektrischen Streifens 11' aufweist, in dem Primärstrahler 1 erzeugt wird. Danach werden linear polarisierte elektromagnetische Wellen in die Richtung senkrecht zu der leitfähigen Platte 14 über die Öffnung abgestrahlt. Die dielektrische Linse 25 konvergiert die abgestrahlten Wellen, um einen vorbestimmten Strahl zu bilden. Wenn im Gegensatz dazu elektromagnetische Wellen von der Öffnung über die dielektrische Linse emittiert werden, wird der Primärstrahler 1 in dem HE111-Mode angeregt und die elektromagnetischen Wellen werden dadurch in dem LSM-Mode durch den dielektrischen Streifen 11' hindurch ausgebreitet, um mit dem Primärstrahler 1 gekoppelt zu werden.

Eine Abschlusseinrichtung 20 (Terminator) ist an einem Ende des dielektrischen Streifens 12' des festen Abschnitts 32 angeordnet. Bei der oben beschriebenen Struktur wird ein Sendesignal zu einem Hyper-NRD-Leiter eingegeben, der durch den verbleibenden dielektrischen Streifen 12' gebildet ist, um ein Empfangssignal auszugeben.

3 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Treibereinheit des sich bewegenden Abschnitts. In 3 bezeichnet das Bezugszeichen 54 eine Vorschubspindel. Ein Ende der Vorschubspindel 54 ist über ein Lager drehbar an einem Rahmen angebracht. Das andere Ende der Vorschubspindel 54 ist mit der Achse eines Pulsmotors 55 verbunden, der sicher an den Rahmen geschraubt ist. Der Rahmen weist eine Vorschubführung 51 auf, die parallel zu der Vorschubspindel 54 positioniert ist. Ein Mutternabschnitt, der an der Vorschubspindel 54 verschraubt ist, ist verschiebbar an der Vorschubführung 51 angebracht. Der sich bewegende Abschnitt 31, der den Primärstrahler aufweist, ist sicher an dem Mutternabschnitt verschraubt. Zusätzlich ist eine Blende 52 an dem Mutternabschnitt angebracht. Die Blende weist einen Photounterbrecher 53 auf. Die Blende 52 durchläuft die optische Achse des Photounterbrechers 53.

Das Vorschubspindelsystem befindet sich im Grunde unter einer Steuerung mit offener Schleife, da der sich bewegende Abschnitt 31 basierend auf der Anzahl von Pulsen, die an den Pulsmotor 55 angelegt werden, zu einer vorbestimmten Position verlagert wird. Mit anderen Worten legt eine CPU, die die Pulse des Pulsmotors steuert, eine vorbestimmte Anzahl von Pulsen an den Pulsmotor an, um die Position des sich bewegenden Abschnitts zu bestimmen. Da zur gleichen Zeit die Anzahl von Pulsen, die die aktuelle Position des sich bewegenden Abschnitts darstellt, durch einen Speicher oder ein Register gezählt wird, wird die Position des sich bewegenden Abschnitts indirekt erfasst. Wenn der Pulsmotor nicht ordnungsgemäß läuft, oder unmittelbar nachdem eine Leistung eingeschaltet wird, kann die Position des sich bewegenden Abschnitts 31 nicht erfasst werden. In diesem Fall werden die Blende 52 und der Photounterbrecher 53 verwendet, um dieselbe zu erfassen. Die Richtung eines Strahls wird unter Verwendung einer Anzahl von Pulsen, die an dem Pulsmotor 55 angelegt werden, gemäß der Position des sich bewegenden Abschnitts 31 erfasst, d.h. von der Zeit, in der sich der sich bewegende Abschnitt 31 bei der Ausgangsposition desselben befindet.

Bei dem obigen Ausführungsbeispiel kann, obwohl der Drehmotor den sich bewegenden Abschnitt verlagert, ein linearer Schwingspulenmotor verwendet werden, um den sich bewegenden Abschnitt zu verlagern. In diesem Fall ist ein Sensor angeordnet, um die Position des sich bewegenden Abschnitts optisch zu erfassen, und der Motor wird auf eine derartige Weise getrieben, dass der sich bewegende Abschnitt 31 sich bei einer vorbestimmten Position befindet.

Als Nächstes wird ein Antenntenbauteil gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung mit Bezug auf 4 beschrieben.

Bei dem ersten Ausführungsbeispiel wird bei der linearen Verlagerung des Primärstrahlers durch ein geometrisches Verändern der Position des Primärstrahlers mit Bezug auf die Mitte jeder der dielektrischen Linsen die Richtung verändert, in die ein Strahl ausgerichtet ist. Bei dem in 4 gezeigten Ausführungsbeispiel jedoch wird der Primärstrahler 1 drehungsmäßig verlagert. Mit anderen Worten konvergiert beispielsweise, wenn das Strahlungsmuster (hierin im Folgenden als ein abgestrahlter Strahl bezeichnet) einer elektromagnetischen Welle, die von dem Primärstrahler 1 abgestrahlt wird, durch Be' dargestellt ist, die die elektrische Linse 25 den abgestrahlten Strahl, um einen Strahl Be in die Vorwärtsrichtung zu bilden. Wenn der Primärstrahler 1 sich in einem vorbestimmten Winkel in eine Richtung im Uhrzeigersinn in der Figur dreht und ein Strahl, der von dem Primärstrahler abgestrahlt wird, durch Bf' dargestellt ist, ist ein Strahl, der in die Vorwärtsrichtung über die dielektrische Linse 25 abgestrahlt wird, durch Bf dargestellt. Obwohl der Primärstrahler 1 nahe dem Brennpunkt der dielektrischen Linse 25 positioniert ist, ist genau gesagt die Intensitätsverteilung der elektromagnetischen Wellen, die von dem Primärstrahler 1 zu der dielektrischen Linse 25 emittiert werden, in die rechte Richtung ausgerichtet und ist die Intensitätsverteilung von elektromagnetischen Wellen, die über die dielektrische Linse 25 in die Vorwärtsrichtung abgestrahlt werden, ebenfalls in die rechte Richtung ausgerichtet. Folglich ist die Mitte des Strahls in die rechte Richtung ausgerichtet.

Wenn der Strahl, der von dem Primärstrahler 1 abgestrahlt wird, durch Bd' dargestellt ist, ist der Strahl, der durch die dielektrische Linse 25 transmittiert wird, durch Bd dargestellt. Wenn eine weitere Drehverlagerung des Primärstrahlers 1 auftritt, und wenn beispielsweise der abgestrahlte Strahl durch Bh' dargestellt ist, ist der Strahl, der durch die dielektrische Linse 26 transmittiert wird, zu einem Strahl Bh gebildet. Wenn der Strahl, der von dem Primärstrahler 1 abgestrahlt wird, durch Be' dargestellt ist, ist der Strahl, der durch die dielektrische Linse 26a transmittiert wird, zu einem Strahl Bg gebildet. Wenn gleichermaßen der Strahl, der von dem Primärstrahler 1 abgestrahlt wird, Bi' ist, ist ein Strahl Bi durch den Strahl Bi' gebildet, der durch die dielektrische Linse 26 transmittiert wird. Wenn zusätzlich der Strahl, der von dem Primärstrahler 1 abgestrahlt wird, durch jeweils Ba', Bb' und Bc' dargestellt und durch die elektrische Linse 24 transmittiert wird, sind Strahlen Ba, Bb und Bc gebildet.

Auf die obige Weise ist die dielektrische Linse im Wesentlichen in die mittlere Richtung des Abtastwinkelbereichs eines Strahls gesetzt, der zu jeder dielektrischen Linse emittiert wird, so dass die Richtung des Strahls, der von dem Primärstrahler abgestrahlt wird, verändert ist. Folglich kann die Ausbreitung eines Strahls und die Verschlechterung von Nebenkeulen aufgrund einer Aberration verhindert werden, wodurch ein hoher Gewinn über einem breiten Winkelbereich beibehalten wird.

Als Nächstes wird ein Antennenbauteil gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung mit Bezug auf 5A und 5B beschrieben.

Bei dem ersten und dem zweiten Ausführungsbeispiel sind jeweils die dielektrischen Linsen, die rechts und links platziert sind, in einer derartigen Weise angeordnet, dass die mittleren Achsen der drei dielektrischen Linsen nahe der Mitte des Abtastbereichs des Primärstrahlers oder nahe der Position des Primärstrahlers verlaufen. Wie es jedoch in 5A gezeigt ist, können die dielektrischen Linsen auf eine derartige Weise angeordnet sein, dass die mittleren Achsen der dielektrischen Linsen 24, 25 und 26 parallel zueinander sind.

Zusätzlich weisen bei dem ersten und bei dem zweiten Ausführungsbeispiel jeweils die drei dielektrischen Linsen im Wesentlichen gleiche Aperturgrößen auf. Wie es in 5B gezeigt ist, ist jedoch beispielsweise eventuell die Apertur oder Öffnung der dielektrischen Linse 25 in die Vorwärtsrichtung größer als die Aperturen der verbleibenden dielektrischen Linsen 24 und 26. Auf diese Weise können durch ein Größermachen der Apertur der dielektrischen Linse 25, die zum Bilden eines Strahls in die Vorwärtsrichtung verwendet wird, wenn das Antennenbauteil auf ein Radarmodul angewandt ist, der Gewinn und die Auflösung, die in die Vorwärtsrichtung erhalten werden, erhöht werden, wodurch eine entferntere Erfassung in die Vorwärtsrichtung vorgenommen werden kann, was gewöhnlich als eine wichtige Funktion betrachtet wird. Wenn die Aperturen der dielektrischen Linsen, die für die rechte und die linke schräge Richtung angeordnet sind, kleiner gemacht sind, sind die Breiten von gebildeten Strahlen verbreitert. Verglichen mit der Erfassung, die in die Vorwärtsrichtung vorgenommen wird, ist dasselbe jedoch in diesem Fall eine Erfassung mit kürzerer Entfernung. Da folglich die erforderliche Auflösung nicht sehr hoch ist, gibt es kein Problem mit der Erhöhung der Strahlbreite. Deshalb kann das Antennenbauteil Fähigkeiten gemäß der Richtwirkung desselben aufweisen und kann kompakt hergestellt werden, was ein Strahlabtasten über einen breiten Winkelbereich ermöglicht.

Als Nächstes wird ein Antennenbauteil gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel der Erfindung mit Bezug auf 6 beschrieben.

Bei dem ersten bis dritten Ausführungsbeispiel sind die Öffnungen jeweils durch die dielektrischen Linsen gebildet. Bei dem in 6 gezeigten Antennenbauteil jedoch werden reflektierende Spiegel als Reflektoren zusammen mit dielektrischen Linsen verwendet. In 6 bezeichnen die Bezugszeichen 34 und 36 versetzte parabolische reflektierende Spiegel. Die Achse der Parabel (Rotationsparaboloid) ist in einem vorbestimmten Winkel mit Bezug auf die Vorwärtsrichtung nach außen ausgerichtet. In 6 wird der reflektierende Spiegel 34 verwendet, um einen Strahl in die linke schräge Richtung zu bilden. Wenn ein Strahl, der von dem Primärstrahler 1 abgestrahlt wird, Ba' ist, ist ein Strahl in eine Richtung gebildet, die durch einen Pfeil an der linken Seite in der Figur angegeben ist. Bei einem drehungsmäßigen Verlagern des Primärstrahlers 1 und einem Bewegen der mittleren Achse des Strahls Ba', der von dem Primärstrahler 1 abgestrahlt wird, zu der Rechten und der Linken in einem vorbestimmten Winkel bewegt sich die Richtung eines Strahls, der durch den reflektierenden Spiegel 34 reflektiert und konvergiert wird, ebenfalls zu der Rechten und der Linken in dem vorbestimmten Winkel. Gleichermaßen wird der reflektierende Spiegel 36 verwendet, um einen Strahl in die rechte schräge Richtung in der Figur zu bilden. Wenn ein Strahl, der von dem Primärstrahler 1 abgestrahlt wird, Bc' ist, ist ein Strahl in eine Richtung gebildet, die durch einen Pfeil an der rechten Seite in der Figur angegeben ist. Bei der drehungsmäßigen Verlagerung des Primärstrahlers 1 ist durch ein Bewegen der mittleren Achse des Strahls Bc', der von dem Primärstrahler 1 abgestrahlt wird, zu der Rechten und der Linken in einem vorbestimmten Winkel die Richtung eines Strahls, der durch den reflektierenden Spiegel 36 reflektiert und konvergiert wird, ebenfalls zu der Rechten und der Linken in dem vorbestimmten Winkel ausgerichtet.

In 6 bezeichnet das Bezugszeichen 25 eine dielektrische Linse, die verwendet wird, um einen Strahl in die Vorwärtsrichtung zu bilden. Wenn ein Strahl Bb', der von dem Primärstrahler 1 abgestrahlt wird, zu der dielektrischen Linse 25 emittiert wird, ist genauer gesagt ein Strahl in die Vorwärtsrichtung gebildet. Wie bei dem in 4 gezeigten Fall, resultiert ferner, wenn der Primärstrahler 1 mit Bezug auf die Vorwärtsrichtung als die Mitte in dem vorbestimmten Winkel drehungsmäßig verlagert wird, ein Strahl, der durch ein Trasmittieren durch die dielektrische Linse 25 hindurch gebildet ist, in einem Ausrichten in die rechte und die linke Richtung in dem vorbestimmten Winkel.

Auf diese Weise ist in der Vorwärtsrichtung und in der Nähe derselben die Strahlbreite verschmälert, um die Auflösung zu verbessern und einen hohen Gewinn zu erhalten. Bei der Verwendung der reflektierenden Spiegel kann zusätzlich ein Strahlabtasten in die lateralen schrägen Richtungen über einen breiten Winkelbereich vorgenommen werden.

14 zeigt ein Beispiel des Bereichs von Strahlrichtungsveränderungen. In 14 ist ein Strahlabtastbereich, der durch das Symbol F dargestellt ist, der Abtastbereich einer herkömmlichen Technik. Bei jedem des ersten bis vierten Ausführungsbeispiels sind zusätzlich zu dem Bereich F Abtastbereiche vorgesehen, die durch die Symbole LF und RF dargestellt sind.

Als Nächstes wird ein Antennenbauteil gemäß einem fünften Ausführungsbeispiel der Erfindung mit Bezug auf 7 beschrieben.

Das Antennenbauteil dieses Ausführungsbeispiels umfasst keine dielektrischen Linsen. Zusätzlich ist ein Strahl in eine Richtung gebildet, die entgegengesetzt zu der Richtung eines Strahls ist, der von dem Primärstrahler abgestrahlt wird. In 7 bezeichnen die Bezugszeichen 34, 35 und 36 versetzte parabolische reflektierende Spiegel. Wenn der Strahl, der von dem Primärstrahler 1 abgestrahlt wird, Ba' ist, reflektiert und konvergiert der reflektierende Spiegel 34 den Strahl, um einen Strahl in eine Richtung zu bilden, die durch einen Pfeil in die untere linke Richtung in der Figur angegeben ist. Wenn gleichermaßen der Strahl, der von dem Primärstrahler 1 abgestrahlt wird, Bc' ist, reflektiert und konvergiert der reflektierende Spiegel 36 den Strahl, um einen Strahl in eine Richtung zu bilden, die durch einen Pfeil in die untere rechte Richtung in der Figur angegeben ist.

Der reflektierende Spiegel 35 versetzt, derart, dass die reflektierten Wellen von elektromagnetischen Wellen, die von dem Primärstrahler 1 abgestrahlt werden, abgestrahlt werden können, wobei die Nähe des Primärstrahlers 1 vermieden ist. Die reflektierenden Spiegel 34 und 36 versetzen, um zu ermöglichen, dass reflektierte Wellen in die lateralen schrägen Richtungen reflektiert werden können.

Bei der in 7 gezeigten Anordnung wird, wenn ein Strahlabtasten unter Verwendung eines einzigen reflektierenden Spiegels in einem vorbestimmten Winkelbereich durchgeführt wird, wie bei dem in 6 gezeigten Fall, der Primärstrahler 1 in dem vorbestimmten Winkelbereich drehungsmäßig verlagert.

Bei dem fünften Ausführungsbeispiel ist der Strahlabtastbereich auf einen Bereich erweitert, der die Symbole LB und RB angegeben ist, die in 14 gezeigt sind.

Als Nächstes wird ein Antennenbauteil gemäß einem sechsten Ausführungsbeispiel der Erfindung mit Bezug auf 8 beschrieben.

Dieses verwendet sowohl eine dielektrische Linse als auch reflektierende Spiegel. Reflektierende Spiegel 34 und 36 sind zwischen einem Primärstrahler und dielektrischen Linsen 24 und 26 angeordnet. Die dielektrischen Linsen 24, 25 und 26 sind integriert harzgegossen. Wenn der Primärstrahler in einem vorbestimmten Bereich mit Bezug auf die mittlere Position 1b positioniert ist, wird ein Strahl von dem Primärstrahler zu der dielektrischen Linse 25 emittiert und kann bei der Verlagerung des Primärstrahlers, wie es in 8 gezeigt ist, ein Strahlabtasten in einem vorbestimmten Winkelbereich vorgenommen werden, der den Vorwärtsbereich und die Nähe desselben umfasst. Bei der weiteren Verlagerung des Primärstrahlers, wenn sich derselbe beispielsweise bei der Position 1a befindet, wird der Strahl von dem Primärstrahler durch den reflektierenden Spiegel 34 reflektiert, um zu der dielektrischen Linse 24 emittiert zu werden. Folglich ist ein Strahl in die Richtung der mittleren Achse der dielektrischen Linse 24 gebildet. Wenn der Primärstrahler von der Position 1a zu der Rechten und der Linken über den vorbestimmten Bereich verlagert wird, verändert sich eine Energieverteilung von elektromagnetischen Wellen, die durch den reflektierenden Spiegel 34 reflektiert werden, mit Bezug auf die dielektrische Linse 24 und dann treten auch Phasenveränderungen auf. Folglich verändert sich der Winkel des Strahls. Wenn gleichermaßen der Primärstrahler sich bei der Position 1c befindet, wird ein Strahl, der von dem Primärstrahler 1 abgestrahlt wird, durch den reflektierenden Spiegel 36 reflektiert, um zu der dielektrischen Linse 26 emittiert zu werden. Folglich ist ein Strahl in die mittlere axiale Richtung der dielektrischen Linse 26 gebildet. Wenn der Primärstrahler von der Position 1c zu der Rechten und der Linken über den vorbestimmten Bereich verlagert wird, verändert sich der Winkel des gebildeten Strahls.

Wie es oben erwähnt ist, sind die reflektierenden Spiegel zwischen den dielektrischen Linsen und dem Primärstrahler angeordnet. Bei dieser Anordnung kann ein Schalten zu der dielektrischen Linse, die zum Emittieren eines abgestrahlten Strahls gemäß der Verlagerung des Primärstrahlers anvisiert ist, mit einem geringen Bewegungsbetrag vorgenommen werden. Somit kann der sich bewegende Abschnitt, der die Verlagerung des Primärstrahlers ermöglicht, kompakt hergestellt werden und kann ein Hochgeschwindigkeitsabtasten durchgeführt werden. Da zusätzlich die Mehrzahl von dielektrischen Linsen integriert gebildet ist, kann die Zusammenfügung von dielektrischen Linsen vereinfacht werden, wobei die Richtungsgenauigkeit jeder der dielektrischen Linsen verbessert ist.

Die reflektierenden Spiegel 34 und 36 können alternativ zu Ebenen gekrümmte Oberflächen aufweisen, wie beispielsweise versetzte Paraboloide.

Als Nächstes wird ein Antennenbauteil gemäß einem siebten Ausführungsbeispiel der Erfindung mit Bezug auf 9 beschrieben. Ungleich dem in 8 gezeigten Antennenbauteil sind Abschirmbauglieder 37 und 38 angeordnet. Wenn beispielsweise der Primärstrahler sich bei der Position 1a befindet, verhindern die Abschirmbauglieder 37 und 38, dass ein Strahl von dem Primärstrahler zu den dielektrischen Linsen 25 und 26 emittiert wird. Wenn sich gleichermaßen der Primärstrahler bei der Position 1c befindet, verhindern die Abschirmbauglieder 37 und 38, dass ein Strahl von dem Primärstrahler zu den dielektrischen Linsen 24 und 25 emittiert wird. Wenn sich der Primärstrahler bei der Position 1b befindet, verhindern die Abschirmbauglieder 37 und 38 zusätzlich, dass ein Strahl, der von dem Primärstrahler abgestrahlt wird, zu den dielektrischen Linsen 24 und 26 emittiert wird. Wenn sich der Primärstrahler nahe der Position 1b befindet, verhindern die Abschirmbauglieder 37 und 38, dass der abgestrahlte Strahl zu den dielektrischen Linsen 24 und 26 emittiert wird. Bei dieser Anordnung wird kein Strahl in unnötige Richtungen gebildet. Die Abschirmbauglieder 37 und 38 werden ferner verwendet, um die reflektierenden Spiegel 34 und 36 zu sichern.

Als Nächstes wird ein Antennenbauteil gemäß einem achten Ausführungsbeispiel der Erfindung mit Bezug auf 10 beschrieben.

Ähnlich dem in 6 gezeigten Antennenbauteil verwendet das Antennenbauteil des achten Ausführungsbeispiels eine dielektrische Linse 25 und reflektierende Spiegel 34 und 36 zusammen. Die reflektierenden Spiegel 34 und 36 sind in Richtungen ausgerichtet, die unterschiedlich zu den Richtungen der Spiegel sind, die bei dem in 6 gezeigten Antennenbauteil verwendet werden. In dem Bereich einer Drehverlagerung des Primärstrahlers 1, in dem ein Strahl, der von dem Primärstrahler 1 abgestrahlt wird, zu der dielektrischen Linse 25 emittiert wird, d.h. wenn der Strahl von dem Primärstrahler 1 sich bei der Position Bb' befindet und wenn der Primärstrahler 1 drehungsmäßig von der mittleren Position Bb' über einen vorbestimmten Winkelbereich verlagert ist, ist ein Strahl in die Vorwärtsrichtung und die Nähe derselben gebildet. Bei der weiteren Drehverlagerung des Primärstrahlers 1 jedoch ist, wenn der abgestrahlte Strahl zu einem der reflektierenden Spiegel 34 und 36 emittiert wird, ein Strahl in eine Richtung gebildet, die durch einen Pfeil in der Figur angegeben ist, d.h. in die Rückwärtsrichtung. Somit kann auf ähnliche Weise in die Rückwärtsrichtung ein Strahlabtasten durch die Drehverlagerung des Primärstrahlers 1 über den vorbestimmten Winkelbereich durchgeführt werden.

Das obige Antennenbauteil kann in ein Fahrzeugradarmodul eingegliedert sein, um Objekte zu erfassen, die in einem vorbestimmten Winkelbereich sowohl in die Vorwärts- als auch in die Rückwärtsrichtung existieren.

Als Nächstes werden ein Antennenbauteil und ein Radarmodul gemäß einem neunten Ausführungsbeispiel der Erfindung mit Bezug auf 11 beschrieben.

Das Radarmodul ist in jeden der Türspiegel eines Fahrzeugs eingegliedert. In 11 bezeichnet das Bezugszeichen 100L den linken Türspiegel und bezeichnet das Bezugszeichen 100R den rechten Türspiegel. 11A zeigt die inneren Strukturen der Türspiegel und 11B zeigt die Draufsicht des Fahrzeugs.

Das Antennenbauteil verwendet dielektrische Linsen 25L und 25R zum Erfassen in die Vorwärtsrichtung und reflektierende Spiegel 36L und 36R zum Erfassen in die Rückwärtsrichtung. Das Antennenbauteil verwendet sowohl dielektrische Linsen als auch reflektierende Spiegel, wie bei dem Fall des in 10 gezeigten Antennenbauteils. In 11 bezeichnen die Bezugszeichen 1L und 1R Primärstrahler. Ein Strahlabtasten wird gemäß den Richtungen von Strahlen durchgeführt, die von den Primärstrahlern abgestrahlt werden. HF-Blöcke sind Millimeterwellenradarmodule und sind mit der Steuerung des Fahrzeugs verbunden.

Bei dieser Anordnung können im Wesentlichen sowohl die Vorwärts- als auch die Rückwärtsrichtung eines Fahrzeugs simultan erfasst werden. In 11 ist jedes Random, das ein Rückwärtserfassungsstrahl durchläuft, an einer Stelle angeordnet, bei der ein Spiegel, der selbst in jedem Türspiegel eingegliedert ist, nicht angeordnet ist. Wenn jedoch ein Spiegel verwendet wird, der sichtbares Licht reflektiert und Millimeterwellen transmittiert, kann der Spiegel an der gesamten Region angeordnet sein.

Als Nächstes wird eine Beschreibung eines Antennenbauteils gemäß einem zehnten Ausführungsbeispiel der Erfindung mit Bezug auf 12A und 12B abgegeben.

Jede von 12A und 12B stellt die Positionsbeziehungen zwischen einem Primärstrahler 1 und drei dielektrischen Linsen 24, 25 und 26 dar. 12A ist eine Vorderansicht an der vorderen Seite der dielektrischen Linsen und 12b ist eine Seitenansicht derselben. Die Achse z gibt die vordere Richtung an, die Achse x gibt die horizontale Richtung orthogonal zu der Achse z an und die Achse y gibt die vertikale Richtung an. Die drei dielektrischen Linsen 24, 25 und 26 sind auf eine derartige Weise angeordnet, dass die Achsen der Linsen 24 bis 25 in die Richtung der Achse z ausgerichtet sind. Eine Linie La, die die Mitten der dielektrischen Linsen verbindet, ist nicht parallel zu einer Richtung Lp angeordnet, in die der Primärstrahler verlagert wird. Wenn folglich der Primärstrahler entlang der Richtung Lp verlagert wird, ist eine Strahlrichtung, die durch die Positionsbeziehungen zwischen dem Primärstrahler 1 und den dielektrischen Linsen 24, 25 und 26 bestimmt ist, nicht nur in die x-Achsenrichtung sondern auch in die y-Achsenrichtung ausgerichtet, um abzutasten. Mit anderen Worten wird in einem Bereich, in dem der Strahl, der von dem Primärstrahler abgestrahlt wird, zu der dielektrischen Linse 25 emittiert, ein Strahlabtasten entlang der x-Achsenrichtung durchgeführt. In einem Bereich, in dem der Strahl von dem Primärstrahler 1 zu der dielektrischen Linse 24 emittiert wird, wird ein Strahlabtasten in die x-Achsenrichtung durchgeführt, während in die –y-Richtung versetzt wird. Gleichermaßen wird in einem Bereich, in dem der Strahl von dem Primärstrahler 1 zu der dielektrischen Linse 26 emittiert wird, ein Strahlabtasten in die x-Achsenrichtung durchgeführt, während in die +y-Richtung versetzt wird.

Als Nächstes wird ein Antennenbauteil gemäß einem elften Ausführungsbeispiel der Erfindung mit Bezug auf 13A bis 13C beschrieben.

Die gesamte Struktur des Antennenbauteils, das einen Primärstrahler 1 und dielektrische Linsen 24, 25 und 26 umfasst, ist im Wesentlichen die gleiche wie die Struktur des Antennenbauteils, das in 1 gezeigt ist. Jedoch kann ein Winkelbereich für ein Strahlabtasten, der verwendet wird, wenn das Antennenbauteil auf ein Radarmodul angewandt ist, das unten beschrieben wird, bei dem elften Ausführungsbeispiel umgeschaltet werden. Mit anderen Worten muss, wenn ein Fahrzeug mit einem Radarmodul mit einer hohen Geschwindigkeit läuft, das Fahrzeug ein entferntes Objekt in eine mehr vorwärts gerichtete Richtung mit einer hohen Auflösung erfassen. Wie es in 13A gezeigt ist, ist somit die Verlagerung des Primärstrahlers 1 reduziert, um ein Hin- und Herbewegen zwischen den Positionen zu ermöglichen. Bei dieser Anordnung ist ein Strahl unter Verwendung von hauptsächlich der dielektrischen Linse 25 gebildet.

Im Gegensatz dazu ist bei einem Laufen mit einer niedrigeren Geschwindigkeit eine Erfassung ebenfalls in laterale schräge Richtungen erforderlich. Wie es in 13C gezeigt ist, ist somit die Verlagerung des Primärstrahlers 1 erhöht, um ein Hin- und Herbewegen zu ermöglichen. Folglich wird bei der Verwendung der dielektrischen Linsen 24, 25 und 26 ein Strahlabtasten über einen breiten Winkelbereich durchgeführt.

Ferner ist bei einem Laufen mit einer mittleren Geschwindigkeit, wie es in 13B gezeigt ist, der Strahlabtastwinkelbereich jeder Linse verschmälert, obwohl die dielektrischen Linsen 24 und 26 verwendet werden, wobei die Verlagerung des Primärstrahlers 1 gesetzt ist, um zwischen den in 13A und 13C gezeigten Verlagerungen zu liegen.

Bei dem obigen Ausführungsbeispiel wird, wenn die Geschwindigkeit des Fahrzeugs höher wird, die Verlagerung (die Breite der Hin- und Herbewegung) des Primärstrahlers mehr reduziert, um zu steuern, derart, dass das Verhältnis einer Zeit, in der elektromagnetische Wellen, die von dem Primärstrahler abgestrahlt werden, zu der dielektrischen Linse 25 emittiert werden, größer ist als das Verhältnis einer Zeit, in der die elektromagnetischen Wellen zu jeder der dielektrischen Linsen 24 und 26 emittiert werden. Selbst wenn die Verlagerung des Primärstrahlers konstant gemacht wird, kann jedoch alternativ der gleiche Vorteil erhalten werden. Wenn mit anderen Worten sich ein Fahrzeug mit einer geringen Geschwindigkeit bewegt, bewegt sich der Primärstrahler im Wesentlichen mit einer konstanten Geschwindigkeit hin und her. Wenn die Geschwindigkeit des Fahrzeugs schneller wird, kann die Geschwindigkeit der Verlagerung des Primärstrahlers gesetzt sein, um nahe der mittleren Position bei der Hin- und Herbewegung langsamer zu sein, so dass das Verhältnis einer Zeit, in der der Strahl nach vorne (in die Vorwärtsrichtung) ausgerichtet ist, sich erhöhen kann.

Ferner kann der Primärstrahler in einem relativ schmalen Bereich hin und her verlagert werden, so dass, selbst wenn die Geschwindigkeit der Verlagerung des Primärstrahlers konstant beibehalten wird, elektromagnetische Wellen, die von dem Primärstrahler abgestrahlt werden, hauptsächlich zu der vorderen (mittleren) dielektrischen Linse 25 emittiert werden können. Zusätzlich kann die Breite der Verlagerung des Primärstrahlers auf eine derartige Weise verbreitert werden, dass beispielsweise bei einem Verhältnis von näherungsweise einem Mal pro mehrere Male von Hin- und Herbewegungen die elektromagnetischen Wellen von dem Primärstrahler zu der rechten und der linken dielektrischen Linse 24 und 26 emittiert werden können. Dann kann gemäß der Geschwindigkeit des Fahrzeugs, wenn die Geschwindigkeit schneller wird, das Verhältnis einer Zeit, die notwendig ist, um die mittlere dielektrische Linse 25 zu verwenden, erhöht werden, während das Verhältnis einer Zeit, die benötigt wird, um die rechte und die linke dielektrische Linse 24 und 26 zu verwenden, verringert werden kann. In 15, die unten beschrieben werden soll, ist eine Steuerung 200 gezeigt, die einen Treiber 202, beispielsweise den Treiber von 3, auf eine Weise treibt, um abhängig von der Fahrzeuggeschwindigkeit zu sein, wie es oben erörtert ist.

Als Nächstes wird ein Radarmodul gemäß einem zwölften Ausführungsbeispiel der Erfindung mit Bezug auf 15 beschrieben.

15 zeigt eine Draufsicht des Radarmoduls, bei dem eine obere leitfähige Platte entfernt ist. Die Struktur eines Richtkopplers eines sich bewegenden Abschnitts 31 und eines festen Abschnitts 32 sind die gleichen wie diese, die in 2 gezeigt sind. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist ein Zirkulator 19 mit einem Tor (Port) Nr. 1 verbunden, das für ein Eingeben und Ausgeben von Signalen des Richtkopplers verwendet wird, ist ein Hyper-NRD-Leiter, der durch einen dielektrischen Streifen 21 gebildet ist, mit dem Eingangstor des Zirkulator 19 verbunden und ist ein Hyper-NRD-Leiter, der durch einen dielektrischen Streifen 23 gebildet ist, mit dem Ausgangstor des Zirkulators 19 verbunden. Ein Oszillator ist mit dem Hyper-NRD-Leiter verbunden, der durch den dielektrischen Streifen 21 gebildet ist, und ein Mischer ist mit dem Hyper-NRD-Wellenleiter verbunden, der durch den dielektrischen Streifen 23 gebildet ist. Zwischen den dielektrischen Streifen 21 und 23 ist ein dielektrischer Streifen 22 angeordnet, der einen Richtkoppler durch ein Koppeln mit jedem der Hyper-NRD-Leiter bildet, die durch die dielektrischen Streifen 21 und 23 gebildet sind. An jedem Ende des dielektrischen Streifens 22 ist eine Abschlusseinrichtung (ein Terminator) 20 angeordnet. Hier sind in dem Mischer und dem Oszillator, der durch einen NRD-Leiter gebildet ist, jeweils eine Varaktordiode und eine Gunn-Diode angeordnet, wobei ein Substrat vorgesehen ist, um eine Schaltung zum Anlegen von Vorspannungsspannungen an die Dioden anzuordnen.

Bei der obigen Anordnung wird ein Oszillationssignal von dem Oszillator sequentiell zu dem dielektrischen Streifen 21, dem Zirkulator 19, dem dielektrischen Streifen, 12, dem dielektrischen Streifen 11 und dem Primärstrahler 1 gesendet. Dann werden elektromagnetische Wellen in die axiale Richtung des Primärstrahlers 1 abgestrahlt. Im Gegensatz dazu werden elektromagnetische Wellen, die durch den Primärstrahler 1 empfangen werden, durch eine Route des dielektrischen Streifens 11, des dielektrischen Streifens 12, des Zirkulators 19 und des dielektrischen Streifens 23 zu dem Mischer geliefert. Zusätzlich werden über zwei Richtkoppler, die durch die dielektrischen Streifen 21, 22 und 23 gebildet sind, Teile von Oszillationssignalen als lokale Signale zusammen mit Empfangssignalen zu dem Mischer gesendet. Folglich erzeugt der Mischer als Zwischenfrequenzsignale Frequenzkomponenten, die aus der Differenz zwischen den Sendesignalen und den Empfangssignalen erhalten werden.

Bei der in 15 gezeigten Struktur kann eine Kommunikationsvorrichtung, die eine Millimeterwelle verwendet, geliefert werden, wenn eine Sendeschaltung in dem Oszillator angeordnet ist und eine Empfangsschaltung in dem Mischer angeordnet ist, selbst falls Richtkoppler angeordnet sind, die durch die dielektrischen Streifen 21, 22 und 23 gebildet sind.

Bei jedem der obigen Ausführungsbeispiele sind höchstens drei dielektrische Linsen und/oder drei reflektierende Spiegel angeordnet. Die Anzahl dieser Komponenten kann jedoch beliebig erhöht werden.

Ferner sind bei einigen der obigen Ausführungsbeispiele Reflektoren zwischen den dielektrischen Linsen und dem Primärreflektor angeordnet, um die Richtwirkung des Strahls zu steuern, der von dem Primärstrahler abgestrahlt wird. Zwischen den dielektrischen Linsen und dem Primärstrahler jedoch können eine weitere dielektrische Linse oder ein optischer Sender, wie beispielsweise ein Prisma, angeordnet sein, um die Richtwirkung eines Strahls zu steuern.

Wie es oben beschrieben ist, umfasst das Antennenbauteil der Erfindung einen Primärstrahler und Öffnungen, die die Richtwirkung eines Strahls steuern, der von dem Primärstrahler abgestrahlt wird. Die Öffnungen sind in dem festen Abschnitt gebildet, um elektromagnetische Wellen, die von dem Primärstrahler abgestrahlt werden, getrennt zu emittieren, und der Primärstrahler ist in dem sich bewegenden Abschnitt angeordnet. Der sich bewegende Abschnitt wird relativ mit Bezug auf den festen Abschnitt verlagert, um jede Öffnung zum Empfangen der elektromagnetischen Wellen von dem Primärstrahler auszuwählen und um die Richtung des Strahls zu verändern. Bei der Verwendung des einzigen Primärstrahlers kann somit eine Erfassung in einem Bereich vorgenommen werden, in dem es schwierig ist, mit lediglich einer Öffnung zu erfassen, und kann einen Stahlabtasten mit einer hohen Geschwindigkeit über einem breiten Winkelbereich durchgeführt werden.

Zusätzlich kann bei dem Antennenbauteil gemäß der Erfindung, wenn die Öffnungen durch dielektrische Linsen gebildet sind, die gesamte Struktur vereinfacht werden, wodurch das Entwerfen des Bauteils erleichtert ist.

Wenn zusätzlich die Öffnungen durch dielektrische Linsen und Reflektoren gebildet sind, die zwischen den dielektrischen Linsen und dem Primärstrahler angeordnet sind, kann der Strahlabtastwinkel mit Bezug auf den Bewegungsbetrag des Primärstrahlers ohne Weiteres verbreitert werden und kann die Abtastgeschwindigkeit erhöht werden.

Wenn zusätzlich eine Einheit zum Erfassen der Richtung eines Strahls, der von jeder der Öffnungen abgestrahlt wird, vorgesehen ist, kann selbst bei der Verwendung der Mehrzahl von Öffnungen der Strahl in eine beliebige Richtung ausgerichtet werden.

Zusätzlich ist die Leitung des festen Abschnitts mit der Leitung des sich bewegenden Abschnitts gekoppelt, der mit dem Primärstrahler gekoppelt ist, um einen Richtkoppler zu bilden. Folglich kann eine Kopplung zwischen der Leitung des festen Abschnitts und der Leitung des sich bewegenden Abschnitts erleichtert werden.

Wenn zusätzlich die Leitungen des festen Abschnitts und des sich bewegenden Abschnitts durch nichtstrahlende dielektrische Leitungen gebildet sind, kann ein Verlust bei der Sendung von Millimeterwellenbandsignalen reduziert werden und kann ein Koppeln mit dem Primärstrahler erleichtert werden.

Bei dieser Erfindung ist ferner der Kopplungsgrad zwischen der Ausgangsseite und der Eingangsseite des Richtkopplers gesetzt, um im Wesentlichen 0 dB zu betragen. Folglich kann ein Einfügungsverlust aufgrund des Richtkopplers, der zwischen der Leitung des festen Abschnitts und der Leitung des sich bewegenden Abschnitts angeordnet ist, unterdrückt werden. Da folglich der Gewinn der Antenne erhöht werden kann, kann eine größere Ausgangsleistung erhalten werden.

Zusätzlich können Abschirmbauglieder zwischen zumindest zwei vorbestimmten Öffnungen der Mehrzahl von Öffnungen angeordnet sein. Bei dieser Anordnung werden elektromagnetische Wellen, die von dem Primärstrahler abgestrahlt werden, selektiv lediglich zu vorbestimmten Öffnungen emittiert. Da somit der Zwischenraum zwischen den Öffnungen verschmälert werden kann, kann das gesamte Bauteil kompakt hergestellt werden.

Ferner ist die Linie, die die Mitten der Öffnungen verbindet, eventuell nicht parallel zu der Richtung, in die der Primärstrahler verlagert wird. Folglich kann bei der linearen Verlagerung des sich bewegenden Abschnitts ein dreidimensionales Strahlabtasten durchgeführt werden.

Ferner kann die mittlere Öffnung der Mehrzahl von Öffnungen gesetzt sein, um größer als die verbleibenden Öffnungen zu sein. Folglich können der Gewinn und die Auflösung der Antenne in der Nähe des mittleren Teils höher sein. Zudem kann bei der Verwendung der Öffnungen außer der mittleren Öffnung ein Strahlabtasten über einen breiten Winkelbereich vorgenommen werden, während die Größe des Antennenbauteils reduziert ist.

Wenn ferner die dielektrischen Linsen integriert über der Mehrzahl von Öffnungen gebildet sind, kann die Anordnung der dielektrischen Linsen ohne Weiteres hergestellt werden und kann die Richtungsgenauigkeit jeder dielektrischen Linse verbessert werden.

Bei dieser Erfindung ist ferner eine Kommunikationsvorrichtung vorgesehen, die das oben beschriebene Antennenbauteil, eine Sendeschaltung, die Signale zu dem Antennenbauteil sendet, und eine Empfangsschaltung umfasst, die Empfangssignale von dem Antennenbauteil empfängt. Somit können mit der Vorrichtung Kommunikationen vorgenommen werden, wobei ein Strahlabtasten über einen breiten Winkelbereich durchgeführt wird.

Zusätzlich sieht die Erfindung ein Radarmodul zusätzlich zu dem obigen Antennenbauteil vor. Das Radarmodul gibt ein Sendesignal zu dem Antennenbauteil aus und empfängt ein Empfangssignal von dem Antennenbauteil, um ein Objekt zu erfassen, das elektromagnetische Wellen reflektiert, die von dem Antennenbauteil gesendet werden. Folglich kann eine Erfassung eines anvisierten Objekts mit einer hohen Geschwindigkeit über einem breiten Winkelbereich durchgeführt werden.

Ferner kann bei dieser Erfindung eine Einheit zum Steuern der Breiten der Verlagerung der Öffnungen auf eine derartige Weise angeordnet sein, dass, wenn die Geschwindigkeit eines sich bewegenden Objekts, das das Radarmodul umfasst, schneller als eine vorbestimmte Geschwindigkeit ist, elektromagnetische Wellen, die von dem Primärstrahler abgestrahlt werden, zu hauptsächlich einer der Öffnungen emittiert werden, und wenn die Bewegungsgeschwindigkeit langsamer als die vorbestimmte Geschwindigkeit ist, die elektromagnetischen Wellen zu mehreren Öffnungen emittiert werden. Bei dieser Anordnung kann eine effiziente Erfassung in einem Winkelbereich durchgeführt werden, der gemäß der Geschwindigkeit des sich bewegenden Objekts geeignet ist.


Anspruch[de]
Ein Antennenbauteil, das folgende Merkmale aufweist:

einen sich bewegenden Abschnitt (31); und

einen festen Abschnitt (32);

gekennzeichnet durch

einen Primärstrahler (1), der an dem sich bewegenden Abschnitt (31) angeordnet ist;

eine Mehrzahl von Öffnungen, die an dem festen Abschnitt (32) angeordnet sind, um elektromagnetische Wellen zu empfangen, die von dem Primärstrahler (1) abgestrahlt werden, um die Richtwirkungen von erzeugten Strahlen zu steuern; und

einen Treiber (55), der den sich bewegenden Abschnitt (31) mit Bezug auf den festen Abschnitt (32) relativ verlagert, um eine der Mehrzahl von Öffnungen zum Empfangen der elektromagnetischen Wellen von dem Primärstrahler (1) auszuwählen und um die Richtungen der Strahlen zu verändern.
Das Antennenbauteil gemäß Anspruch 1, bei dem die Mehrzahl von Öffnungen durch dielektrische Linsen (24, 25, 26) gebildet ist. Das Antennenbauteil gemäß Anspruch 1, bei dem die Öffnungen durch dielektrische Linsen (24, 25, 26) und entweder Reflektoren oder optische Sender (34, 36) gebildet sind, die zwischen den dielektrischen Linsen (24, 25, 26) und dem Primärstrahler (1) angeordnet sind. Das Antennenbauteil gemäß Anspruch 1, das ferner einen Detektor aufweist, der die Richtung jedes Strahls erfasst, der von jeder der Öffnungen abgestrahlt wird. Das Antennenbauteil gemäß Anspruch 1, das ferner einen Richtkoppler aufweist, der durch ein Koppeln einer Leitung (12), die an dem festen Abschnitt (32) angeordnet ist, mit einer Leitung (11) gebildet ist, die an dem sich bewegenden Abschnitt (31) angeordnet und mit dem Primärstrahler (1) gekoppelt ist. Das Antennenbauteil gemäß Anspruch 5, bei dem die Leitungen (11, 12), die an dem festen Abschnitt (32) und dem sich bewegenden Abschnitt (31) angeordnet sind, nichtstrahlende dielektrische Leitungen sind. Das Antennenbauteil gemäß Anspruch 5, bei dem ein Kopplungsgrad zwischen einer Eingangsseite und einer Ausgangsseite bei dem Richtkoppler im Wesentlichen 0 dB beträgt. Das Antennenbauteil gemäß Anspruch 1, das ferner Abschirmbauglieder (37, 38) aufweist, die zum Abschirmen von zumindest zwei vorbestimmten Öffnungen von dem Rest der Mehrzahl von Öffnungen angeordnet sind. Das Antennenbauteil gemäß Anspruch 1, bei dem die Öffnungen nichtlinear angeordnet sind, derart, dass eine Leitung (La), die die Mitten der Öffnungen verbindet, nicht parallel zu einer Richtung (Lb) ist, in die der Primärstrahler (1) verlagert wird, und die Richtung jedes Strahls durch ein lineares Verlagern des sich bewegenden Abschnitts (31) dreidimensional verändert wird. Das Antennenbauteil gemäß Anspruch 1, bei dem eine der Öffnungen eine mittlere Öffnung (25) ist, wobei die mittlere Öffnung (25) größer als die verbleibenden Öffnungen (24, 26) ist. Das Antennenbauteil gemäß Anspruch 2, bei dem die dielektrischen Linsen (24, 25, 26) über der Mehrzahl von Öffnungen integriert gebildet sind. Das Antennenbauteil gemäß Anspruch 1, bei dem der Primärstrahler (1) linear bewegt wird. Das Antennenbauteil gemäß Anspruch 1, bei dem der Primärstrahler (1) gedreht wird. Das Antennenbauteil gemäß Anspruch 1, bei dem die Mehrzahl von Öffnungen eine Kombination von dielektrischen Linsen (24, 25, 26) und Reflektoren oder optischen Sendern (34, 36) aufweisen. Das Antennenbauteil gemäß Anspruch 1, bei dem die Öffnungen angeordnet sind, um in eine Vorwärtsrichtung bzw. eine Rückwärtsrichtung abzustrahlen. Das Antennenbauteil gemäß Anspruch 1, wobei das Antennenbauteil in einem Rückspiegel (100R, 100L) eines Automobils angeordnet ist. Eine Kommunikationsvorrichtung, die folgende Merkmale aufweist:

ein Antennenbauteil gemäß einem der Ansprüche 1 bis 16; und

eine Sendeschaltung zum Ausgeben von Sendesignalen zu dem Antennenbauteil und eine Empfangsschaltung zum Empfangen von Empfangssignalen von dem Antennenbauteil.
Ein Radarmodul, das folgende Merkmale aufweist:

ein Antennenbauteil gemäß einem der Ansprüche 1 bis 16; und

eine Schaltung, die ein Sendesignal zu dem Antennenbauteil ausgibt und ein Empfangssignal von dem Antennenbauteil empfängt, um ein Objekt zu erfassen, das elektromagnetische Wellen reflektiert, die von dem Antennenbauteil aus gesendet werden.
Das Radarmodul gemäß Anspruch 18, das ferner eine Steuerung aufweist, die die Verlagerung des sich bewegenden Abschnitts (31) steuert, derart, dass, wenn die Geschwindigkeit eines sich bewegenden Objekts, in dem das Radarmodul befestigt ist, höher als eine vorbestimmte Geschwindigkeit ist, eine Menge an Zeit, in der die elektromagnetische Welle, die von dem Primärstrahler (1) abgestrahlt wird, zu einer ausgewählten Öffnung bezüglich einer Richtung gesendet wird, in die sich das sich bewegende Objekt bewegt, größer ist als eine Menge an Zeit, in der die elektromagnetische Welle zu jeder der verbleibenden Öffnungen gesendet wird. Das Radarmodul gemäß Anspruch 18, das ferner eine Steuerung aufweist, die die Verlagerung des sich bewegenden Abschnitts (31) steuert, derart, dass, wenn die Geschwindigkeit eines sich bewegenden Objekts, in dem das Radarmodul befestigt ist, sich erhöht, die Geschwindigkeit der Verlagerung des Primärstrahlers (1) eingestellt ist, um nahe einer mittleren Position entsprechend einer mittleren Öffnung langsamer zu sein, so dass ein Verhältnis einer Zeit, in der der Strahl in eine Vorwärtsrichtung emittiert wird, sich erhöht. Das Radarmodul gemäß Anspruch 18, das ferner eine Steuerung aufweist, die die Verlagerung des sich bewegenden Abschnitts (31) steuert, derart, dass, wenn die Geschwindigkeit eines sich bewegenden Objekts, das das Radarmodul umfasst, schneller als eine vorbestimmte Geschwindigkeit ist, elektromagnetische Wellen, die von dem Primärstrahler (1) abgestrahlt werden, zu hauptsächlich einer der Öffnungen emittiert werden, und wenn die Bewegungsgeschwindigkeit langsamer als die vorbestimmte Geschwindigkeit ist, die elektromagnetischen Wellen zu mehreren Öffnungen emittiert werden. Das Radarmodul gemäß Anspruch 18, bei dem der sich bewegende Abschnitt (31) einen Zyklus aufweist, bei dem die elektromagnetische Welle zu allen Öffnungen gesendet wird, und das ferner eine Steuerung aufweist, die die Verlagerung des sich bewegenden Abschnitts (31) steuert, derart, dass, wenn die Geschwindigkeit eines sich bewegenden Objekts, in dem das Radarmodul befestigt ist, höher als eine vorbestimmte Geschwindigkeit ist, ein Verhältnis einer Zeit, in der die elektromagnetische Welle, die von dem Primärstrahler (1) abgestrahlt wird, zu einer Öffnung in eine Richtung gerichtet gesendet wird, in die sich das bewegende Objekt bewegt, zu der Zeit für den Zyklus größer ist als ein Verhältnis einer Zeit, in der die elektromagnetische Welle zu jeder der verbleibenden Öffnungen gesendet wird, zu der Zeit für einen Zyklus.






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