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Dokumentenidentifikation DE60125146T2 12.04.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001260776
Titel Wärmetauscher für Klimaanlage
Anmelder Zexel Valeo Climate Control Corp., Saitama, JP
Erfinder Tiedemann, Thomas, 71634 Ludwigsburg, DE
Vertreter Meissner, Bolte & Partner GbR, 80538 München
DE-Aktenzeichen 60125146
Vertragsstaaten DE, FR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 22.05.2001
EP-Aktenzeichen 011124914
EP-Offenlegungsdatum 27.11.2002
EP date of grant 13.12.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.04.2007
IPC-Hauptklasse F25B 40/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]

Die vorliegende Beschreibung bezieht sich auf einen Wärmetauscher für eine Klimaanlage, und insbesondere für eine CO2-Klimaanlage zur Verwendung in einem Kraftfahrzeug.

Weitgehend wird die Verwendung von Kohlendioxid (CO2) als Kühlmittel untersucht, um Tetrafluorethan (R134a) als Kühlmittel in den Klimaanlagen von Kraftfahrzeugen zu ersetzen. Im Gegensatz zu den herkömmlicheren Kühlmitteln wie R134a hat CO2 jedoch eine niedrige kritische Temperatur, so dass ein transkritisches Verfahren eingesetzt werden muss.

1 ist ein Schaubild eines herkömmlichen Kaltdampf-Kühlkreislaufs, bei dem ein Kühlmittel in einem geschlossen Kreislauf umgewälzt wird, der aus einem Kompressor 1, einem ersten Wärmetauscher in Form eines Kondensators 2, einem Expansionsventil 3 und einem zweiten Wärmetauscher in Form eines Verdampfers 4 besteht. Das Kühlmittel, das unter niedrigem Druck steht, wird im Verdampfer 4, der typischerweise eine Rohrschlange umfasst, in die gasförmige Phase verdampft. Die Verdampfung senkt die Temperatur der über den Verdampfer 4 streichenden Luft, die beispielsweise in einer Fahrzeugklimaanlage verwendet wird, wobei es sich bei einer solchen Luft um diejenige handelt, die in die Fahrgastzelle des Fahrzeugs geblasen wird. Der Kompressor 2 entzieht dem Verdampfer 4 das Kühlmittel, komprimiert es und leitet es an den Kondensator 2 weiter, wo das Kühlmittel seine Wärme an die Umgebung abgibt, und als Ergebnis seines erhöhten Drucks und Wärmeverlustes zurück in eine flüssige Phase kondensiert. Es kann sogar unterkühlt werden. Schließlich wird das flüssige Kühlmittel über das Expansionsventil 3 auf einen niedrigeren Verdampfungsdruck expandiert und zum Verdampfer 4 zurückgeleitet.

Dieser Kreislauf könnte mit Kühlmitteln wie CO2 verwendet werden, bei denen Wärme unter superkritischen Bedingungen abgegeben wird. Die EP 0,424,474 beschreibt eine transkritische Dampfkompressionskreislaufvorrichtung, die sich zur Verwendung mit CO2 als Kühlmittel eignet, wobei die spezifische Enthalpie des Kühlmittels am Einlass des Verdampfers durch bedachten Einsatz des Drucks und/oder der Temperatur geregelt wird. Wie in 2 gezeigt ist, umfasst der Kühlkreislauf in dieser Vorrichtung einen Kompressor 10, einen Gaskühler 11, einen Gegenstrom-Wärmetauscher 12, ein Expansionsventil 13, einen Verdampfer 14, einen kombinierten Flüssigkeitsabscheider und

Flüssigkeitsdruckspeicher 16, und eine Rückleitung durch den Gegenstrom-Innenwärmetauscher 12 zum Kompressor 10. Der Gegenstrom-Innenwärmetauscher 12 verbessert die Prozesswirksamkeit und erhöht die verfügbare Kühlkapazität insbesondere bei hohen Umgebungstemperaturen wesentlich. Er arbeitet so, dass er Wärme aus dem relativ warmen Kühlmittel, das vom Kondensator 11 abgegeben wird, zum kälteren Kühlmittel überträgt, das vom Verdampfer 14 oder Druckspeicher 16 abgegeben wird. Die Kühlmitteltemperatur wird dadurch vor der Expansion über das Ventil 13 so gesenkt, dass der Nassdampfgehalt nach der Expansion gesenkt und die verfügbare Kühlkapazität dadurch erhöht ist. Allerdings bewirkt die Wärmeübertragung, dass die Kühlmitteltemperatur am Einlass zum Kompressor 10 zunimmt, was zu einem proportionalen Anstieg der aus dem Kompressor kommenden Kühlmitteltemperatur führt.

Da die Wärmeübertragungsfläche der festen strukturellen Bestandteile, die im Kühlsystem für den Wärmetauscher 12 verwendet werden, nicht verändert werden kann, und da die Bedingungen, unter welchen Klimaanlagen in Fahrzeugen verwendet werden, als Ergebnis der Veränderlichkeit in den Umgebungstemperaturen, der Laufgeschwindigkeit des Kompressors und der gewünschten Kühlkapazität erheblich schwanken, ist die Konstruktion des Wärmetauschers ein Kompromiss zwischen den folgenden beiden Anforderungen.

  • 1. Der Anforderung, den Wirkungsrad zu maximieren und eine hohe Kühlkapazität zu erreichen, die es erforderlich macht, dass der Innenwärmetauscher den größtmöglichen Wärmefluss von der Hochdruckseite zur Niederdruckseite des Kreislaufs überträgt. Die Einschränkungen dafür sind durch die Tatsache bedingt, dass die Temperaturen auf jeder Seite des Wärmetauschers einander annähern.
  • 2. Der Anforderung, dass die optimalen Betriebseigenschaften des im Kompressor verwendeten Öls aufrechterhalten werden, was es erforderlich macht, dass die auf die Kompression folgende Höchsttemperatur des Kühlmittels und des verwendeten Ölgemischs eine obere zulässige Temperatur nicht überschreiten darf. Wenn die Temperatur des Kühlmittels nach der Kompression unter anderem durch seine Temperatur zu Beginn des Kompressionsschritts bestimmt wird, muss die Erwärmung des Kühlmittels vor dem Kompressor 10 im Innenwärmetauscher 12 beschränkt werden, um eine hohe endgültige Kompressionstemperatur zu vermeiden, welche die obere zulässige Temperatur überschreitet.

Die Dokumente EP 1 043 550, EP 0 915 306, EP 0 779 481 und US 5,479,789 richten sich auf Kühlkreisläufe bzw. Wärmepumpen. Jedes Dokument offenbart die Verwendung von Wärmetauschern innerhalb des Kühlmittelkreislaufs. Das Dokument EP-A-1 043 550 offenbart einen Wärmetauscher, ein Kühlsystem und ein Verfahren zum Regeln des Wärmeflusses in einem Kühlsystem nach dem Oberbegriff der Ansprüche 1, 6 bzw. 8. Keines der Dokumente offenbart jedoch den Einsatz eines Ventils, das entweder am Ein- oder Auslass zu bzw. von einer Umleitung angeordnet ist, die in den Wegen durch den Wärmetauscher vorgesehen ist. Solch eine Anordnung der Ventile ermöglicht es, dass der Kühlmittelfluss voll gesteuert und letztendlich daran gehindert werden kann, den Wärmetauscher zu passieren.

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Innenwärmetauscher zur Verwendung in einem Fahrzeugklimasystem bereitzustellen, bei dem der Wärmefluss unter allen Betriebsbedingungen des Kühlsystems im Wesentlichen maximiert ist, während die endgültige Kompressionstemperatur innerhalb zulässiger Grenzen gehalten wird.

Die vorliegende Erfindung ist in Anspruch 1 im Detail aufgeführt, wobei weitere Ausführungsformen sich aus den davon abhängigen Ansprüchen ergeben. Der Wärmetauscher nach Anspruch 1 zur Verwendung in einem Kühlsystem einer Fahrzeugklimaanlage bildet einen ersten Kühlmitteldurchgang, durch welchen Kühlmittel aus einem Gaskühler des Systems zu einem Expansionsventil des Systems fließen kann.

Es gibt auch einen zweiten Kühlmitteldurchgang, durch welchen das Kühlmittel von einem Verdampfer oder Druckspeicher des Systems zu einem Kompressor des Systems fließen kann. Die beiden Durchgänge sind so eingerichtet, dass ein Wärmefluss zwischen dem im ersten und zweiten Durchgang fließenden Kühlmittel stattfinden kann. Ferner ist/sind eine erste und/oder zweite Umleitung vorgesehen, durch welche zumindest ein Teil des Kühlmittels fließen kann, anstatt durch den ersten Durchgang und/oder zweiten Durchgang zu fließen.

Ein Steuerventil ist an einem Abzweigungspunkt im ersten oder zweiten Durchgang an einem Einlass oder einem Auslass zur bzw. von der ersten bzw. zweiten Umleitung vorgesehen, wodurch ein Kühlmittelfluss sowohl durch die erste oder zweite Umleitung als auch den ersten oder zweiten Durchgang, die mit der ersten oder zweiten Umleitung versehen sind, gesteuert werden kann, und der Fluss durch entweder den ersten oder zweiten Durchgang angehalten werden kann.

Die vorliegende Erfindung wird nun anhand eines Beispiels mit Bezug auf die beigefügten Figuren beschrieben:

1 ist ein Schaubild eines herkömmlichen Kaltdampf-Kühlkreislaufs;

2 ist ein Schaubild eines herkömmlichen transkritischen Dampfdruck-Kühlkreislaufs;

3 ist ein schematisches Schaubild eines Wärmetauschers nach der vorliegenden Erfindung zur Verwendung in einem wie in 2 gezeigten Kühlkreislauf;

4 ist eine 3 ähnliche Ansicht, die verschiedene Stellen für die Positionen eines Steuerventils oder mehrerer Steuerventile zeigt, die einen Teil des Wärmetauschers bilden; und

5 ist ein schematisches Schaubild eines modifizierten Wärmetauschers.

Wie in 3 gezeigt ist, umfasst ein Wärmetauscher 12 nach der vorliegenden Erfindung zur Verwendung in einem wie vorstehend mit Bezug auf 2 beschriebenen Kühlsystem einer Fahrzeugklimaanlage einen ersten Kühlmitteldurchgang 20, durch welchen Hochdruckkühlmittel vom Kondensator 11 des Kühlsystems zum Expansionsventil 13 fließen kann, und einen zweiten Kühlmitteldurchgang 21, durch welchen Niederdruckkühlmittel vom Verdampfer 14 oder Druckspeicher 16 zum Kompressor 10 fließen kann. Die beiden Durchgänge 20, 21 sind auf herkömmliche Weise so eingerichtet, dass ein Wärmefluss zwischen dem in ihnen fließenden Kühlmittel stattfinden kann. Vorzugsweise sind die Durchgänge 20, 21 so eingerichtet, dass der Wärmefluss maximiert wird.

Damit jedoch der Wärmefluss zwischen den Durchgängen 20, 21 geregelt werden kann, ist eine Umleitung 22 vorgesehen, durch welche das Kühlmittel fließen kann, anstatt durch mindestens einen der Durchgänge 20, 21 zu fließen. In 3 ist der erste Durchgang 20 mit der Umleitung versehen, es könnte aber auch, wie in 4 gezeigt, eine entsprechende Umleitung 23 für den zweiten Durchgang zusätzlich zur oder anstelle der Umleitung 22 vorgesehen werden. Um den Kühlmittelfluss durch die Umleitung 22 oder die Umleitung 23 zu steuern, ist ein Steuerventil V1 vorgesehen. Wenn, wie in 3 gezeigt, das Steuerventil V1 die Umleitung 22 schließt, fließt das gesamte Kühlmittel durch den Durchgang 20, und in diesem Fall ist der Wärmefluss zwischen den Durchgängen 20 und 21 maximiert. Wenn der Wärmefluss verringert werden soll, wird das Steuerventil V1 so betätigt, dass der hochdruckseitige Kühlmittelfluss durch den Durchgang 20 verringert wird, indem der Fluss durch die Umleitung 22 zugelassen wird. In extremen Fällen kann der Fluss durch den Durchgang 20 vollständig angehalten werden, so dass das Kühlmittel einzig durch die Umleitung 22 fließt. In diesem Fall arbeitet der Kühlkreislauf auf eine wie mit Bezug auf 1 beschriebene Weise, wobei kein Innenwärmetauscher vorhanden ist.

Es wird klar sein, dass die Steuerung des Kühlmittelflusses auf der Niederdruckseite des Wärmetauschers durch Verwendung der Umleitung 23 und eines zugeordneten Steuerventils denselben Effekt hätte.

Das Steuerventil V1 kann an verschiedenen Stellen eingebaut sein, wie in 4 gezeigt ist. Wird das Steuerventil an einer Stelle V1 oder V2 auf der Hochdruckseite des Austauschers im ersten Durchgang 20 an den Abzweigungspunkten für die Umleitung 22 oder entsprechend an einer Stelle V3 oder V4 auf der Niederdruckseite des Austauschers im zweiten Durchgang 21 an den Abzweigungspunkten für die Umleitung 23 angeordnet, dann kann der Kühlmittelfluss durch die Durchgänge 20 und 21 sowie die Umleitungen 22 und 23 direkt gesteuert werden. Jedoch könnte das Steuerventil auch an Stellen V5 und V6 an Zwischenpositionen in den Umleitungen 22 bzw. 23 angeordnet werden. Diese Ventilanordnung fällt aber nicht in den Rahmen der Ansprüche. In diesem Fall kann nur der Fluss durch die Umleitungen 22 und 23 direkt gesteuert werden, und aufgrund der im Vergleich zu den Durchgängen 20 und 21 niedrigeren Druckverluste der Umleitungen 22, 23 kann fast der gesamte Fluss durch den Wärmetauscher zu den Umleitungen 22, 23 abgezweigt werden. Der Vorteil, das Steuerventil an den Stellen V5 und V6 anzuordnen, besteht darin, dass ein weniger komplexes Ventil verwendet werden kann als dies bei den anderen Stellen der Fall wäre.

Eine Abwandlung eines Wärmetauschers 12 zur Verwendung in einem wie vorstehend mit Bezug auf 2 beschriebenen Kühlkreislauf für eine Fahrzeugklimaanlage ist in 5 gezeigt. Hier umfasst der Wärmetauscher eine Umleitung 22 für den ersten Durchgang 20, und es sind mehrere Leitungen 24 zwischen der Umleitung 22 und dem Durchgang 20 in Abständen entlang des Verlaufs des Durchgangs 20 vorgesehen. In der dargestellten Ausführungsform sind drei solcher Leitungen 24a, 24b, 24c vorgesehen, wovon jede mit einem Steuerventil Z1, Z2 bzw. Z3 ausgestattet ist, um den sie durchfließenden Kühlmittelfluss unabhängig zu steuern. Ein weiteres Steuerventil Z4 ist im Einlass zur Umleitung 22 vorgesehen. Diese Ventilanordnung fällt aber nicht in den Rahmen der Ansprüche.

Wenn der Wärmefluss durch die Durchgänge 20 und 21 gesenkt werden soll, kann das erste Steuerventil Z1 geöffnet werden, um Kühlmittel durch den Durchgang 24a fließen zu lassen, so dass ein Hauptteil des Kühlmittels aus dem Durchgang 20 aufgrund der niedrigeren Druckverluste durch die Leitung 24a in die Umleitung 22 abgezweigt wird, wobei der kleinere Teil des Kühlmittels weiterhin durch den Durchgang 20 fließt.

Falls der Wärmefluss noch weiter gesenkt werden soll, können die Ventile Z2 und Z3 nacheinander geöffnet werden, um einen Fluss durch die Leitungen 24b und 24c zuzulassen, wodurch das Kühlmittel aus dem Durchgang 20 bei aufeinanderfolgend früheren Stufen des Kühlmittelverlaufs durch den Wärmetauscher 12 abgezweigt wird. Durch Öffnen des Ventils Z4 fließt das Kühlmittel ganz durch die Umleitung 22, und der Durchgang 20 wird dann komplett umgangen.

Es wird klar sein, dass eine äquivalente Anordnung bereitgestellt werden könnte, welche einen Zufluss von Kühlmittel aus der Umleitung 22 zum Durchgang 20 steuert, und nicht einen wie vorstehend beschriebene Abfluss von Kühlmittel aus dem Durchgang 20.

Bei der Variablen, die zum Steuern der Betätigung der Steuerventile V1 – V6 und Z1 – Z4 verwendet wird, handelt es sich um die Temperatur des Kühlmittels nach seiner Kompression im Kompressor 10. Überschreitet diese Temperatur eine vorbestimmte Höhe, werden die Steuerventile V1 – V6 und Z1 – Z4 in Betrieb gesetzt, um den Kühlmittelfluss durch die Umleitung 22, 23 so zu erhöhen, dass der Wärmefluss zwischen den Durchgängen 20 und 21 gesenkt wird. Dadurch wird auch die endgültige Kompressionstemperatur gesenkt. Aufgrund des wechselseitigen Verhältnisses zwischen der Temperatur des Kühlmittels sowohl vor als auch nach der Kompression ist es jedoch auch möglich, die Temperatur des Kühlmittels vor der Kompression als Steuervariable einzusetzen.

In einer Fahrzeugklimaanlage kann die Auslegung der Ventile V1 bis V4 von 4 so eingerichtet werden, dass sie mit der Steuerschaltung des Kühlwasserkreislaufs des Fahrzeugs übereinstimmt, weil in beiden Fällen in Abhängigkeit von der Betriebstemperatur ein Flüssigkeitsmengendurchfluss auf zwei Kreisläufe verteilt wird. Allerdings ist die Konstruktion der Ventile V5 und V6 und der Ventile Z1 bis Z4 einfacher, weil nur ein Flüssigkeitsmengendurchfluss in Abhängigkeit von der Betriebstemperatur gesteuert wird. Herkömmliche Thermostat-Expansionsventile, wie sie in der Klima- und Kühltechnik verwendet werden, bzw. Ventile dieser Art, können für diese Ventile verwendet werden.


Anspruch[de]
Wärmetauscher (12) zur Verwendung in einem Kühlsystem für eine Fahrzeugklimaanlage, das einen ersten Kühlmitteldurchgang (20) bildet, durch welchen Kühlmittel von einem Gaskühler (11) des Systems zu einem Expansionsventil (13) des Systems fließen kann; und

einen zweiten Kühlmitteldurchgang (21), durch welchen das Kühlmittel von einem Verdampfer (14) oder einem Druckspeicher (16) des Systems zu einem Kompressor (10) des Systems fließen kann, wobei die beiden Durchgänge (20, 21) so eingerichtet sind, dass ein Wärmefluss zwischen dem im ersten und zweiten Durchgang (20, 21) fließenden Kühlmittel stattfinden kann, und

eine erste und/oder zweite Umleitung (22, 23) vorgesehen ist/sind, durch welche zumindest ein Teil des Kühlmittels fließen kann, anstatt durch den ersten Durchgang (20) und/oder zweiten Durchgang (21) zu fließen,

dadurch gekennzeichnet, dass

ein Steuerventil (V1 – V4) an einem Abzweigungspunkt im ersten oder zweiten Durchgang (20, 21) an einem Einlass oder einem Auslass zur ersten bzw. zweiten Umleitung (22, 23) vorgesehen ist, wodurch ein Kühlmittelfluss sowohl durch die erste oder zweite Umleitung (22, 23) als auch den ersten oder zweiten Durchgang (20, 21), die mit der ersten oder zweiten Umleitung (22, 23) versehen sind, gesteuert werden kann, und der Fluss durch entweder den ersten oder zweiten Durchgang (20, 21) angehalten werden kann.
Wärmetauscher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Umleitung (22) für den ersten Durchgang (20) vorgesehen ist. Wärmetauscher nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Umleitung (23) für den zweiten Durchgang (21) vorgesehen ist. Wärmetauscher nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die erste und zweite Umleitung (22, 23) für den ersten bzw. zweiten Durchgang (20, 21) vorgesehen sind. Wärmetauscher nach einem der Ansprüche 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet, dass ein Steuergerät vorgesehen ist, welches das Öffnen und Schließen des Steuerventils (V1, V2, V3, V4) steuert. Kühlsystem für eine Fahrzeugklimaanlage mit einem Kompressor (10), einem Gaskühler (11), einem Expansionsventil (13), einem Verdampfer (14) und einem Innenwärmetauscher (12), die in Reihe angeschlossen sind, um einen integralen geschlossenen Kreislauf zu bilden, wobei der Innenwärmetauscher (12) einen ersten Kühlmitteldurchgang (20), durch welchen Kühlmittel vom Gaskühler (11) zum Expansionsventil (13) fließen kann, und einen zweiten Kühlmitteldurchgang (21) bildet, durch welchen das Kühlmittel vom Verdampfer (14) zum Kompressor (10) fließen kann, wobei die beiden Durchgänge (20, 21) so eingerichtet sind, dass ein Wärmefluss zwischen dem in den Durchgängen (20, 21) fließenden Kühlmittel stattfinden kann, und

eine erste und/oder zweite Umleitung (22, 23) vorgesehen ist/sind, durch welche Kühlmittel fließen kann, anstatt durch den ersten Durchgang (20) und/oder zweiten Durchgang (21) zu fließen,

dadurch gekennzeichnet, dass

ein Steuerventil (V1 – V4) an einem Abzweigungspunkt im ersten oder zweiten Durchgang (20, 21) an einem Einlass oder einem Auslass zur ersten bzw. zweiten Umleitung (22, 23) vorgesehen ist, wodurch ein Kühlmittelfluss sowohl durch die erste oder zweite Umleitung (22, 23) als auch den ersten oder zweiten Durchgang (20, 21), die mit der ersten oder zweiten Umleitung (22, 23) versehen sind, gesteuert werden kann, und der Fluss durch entweder den ersten oder zweiten Durchgang (20, 21) angehalten werden kann.
System nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem Kühlmittel um Kohlendioxid handelt. Verfahren zum Regeln eines Wärmeflusses in einem Kühlsystem für eine Fahrzeugklimaanlage, das die Schritte umfasst, ein Kühlmittel in einem Verdampfer (14) in eine Gasphase zu verdampfen und es zu einem Kompressor (10) weiterzuleiten;

gasförmiges Kühlmittel im Kompressor (10) zu verdichten;

das gasförmige Kühlmittel an einen Gaskühler (11) weiterzuleiten, wo das Kühlmittel seine Wärme an die Umgebung abgeben darf, wodurch das Kühlmittel über ein Expansionsventil (13) auf einen niedrigeren Dampfdruck dekomprimiert wird;

das Kühlmittel zum Verdampfer (14) zurückzuleiten; und

das gasförmige Kühlmittel durch einen Innenwärmetauscher (12) zu leiten, damit ein Wärmefluss zwischen dem in einem zwischen dem Gaskühler (11) und dem Expansionsventil (13) befindlichen ersten Durchgang (20) fließenden Kühlmittel und dem in einem zwischen dem Verdampfer (14) und dem Kompressor (10) befindlichen zweiten Durchgang (21) fließenden Kühlmittel stattfinden kann; wobei

eine erste und/oder zweite Umleitung (22, 23) vorgesehen ist/sind, durch welche Kühlmittel fließen kann, anstatt durch den ersten Durchgang (20) und/oder zweiten Durchgang (21) zu fließen,

dadurch gekennzeichnet, dass

der Kühlmittelfluss durch sowohl die erste/zweite Umleitung (22, 23) als auch den ersten/zweiten Durchgang (20, 21), die mit der Umleitung versehen sind, durch ein Steuerventil (V1, V2, V3, V4) gesteuert wird, das an einem Abzweigungspunkt im ersten/zweiten Durchgang (20, 21) vorgesehen ist, die mit der ersten/zweiten Umleitung (22, 23) versehen sind, und der Fluss durch den ersten/zweiten Durchgang (20, 21) angehalten werden kann.






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