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Dokumentenidentifikation DE602004001135T2 12.04.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001599878
Titel MATERIALIEN FÜR OPTISCHE AUFZEICHNUNG MIT HOHER SPEICHERDICHTE
Anmelder Ciba Speciality Chemicals Holding Inc., Basel, CH
Erfinder LEHMANN, Urs, CH-4057 Basel, CH;
SUTTER, Peter, CH-4132 Muttenz, CH;
SCHMIDHALTER, Beat, CH-4416 Bubendorf, CH;
BUDRY, Jean-Luc, CH-2842 Rossemaison, CH
Vertreter PFENNING MEINIG & PARTNER GbR, 80339 München
DE-Aktenzeichen 602004001135
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, RO, SE, SI, SK, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 23.02.2004
EP-Aktenzeichen 047135520
WO-Anmeldetag 23.02.2004
PCT-Aktenzeichen PCT/EP2004/050185
WO-Veröffentlichungsnummer 2004079732
WO-Veröffentlichungsdatum 16.09.2004
EP-Offenlegungsdatum 30.11.2005
EP date of grant 07.06.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.04.2007
IPC-Hauptklasse G11B 7/24(2006.01)A, F, I, 20061107, B, H, EP
IPC-Nebenklasse

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft neue optische Aufzeichnungsmaterialien, welche eine ausgezeichnete Aufnahme- und Wiedergabequalität insbesondere bei einer Wellenlänge von 350-500 nm aufweisen. Aufnahme- und Wiedergabe können sehr vorteilhaft mit hoher Sensitivität bei der gleichen Wellenlänge stattfinden, und die erreichbare Speicherdichte ist deutlich höher, als bei bekannten Materialien. Zusätzlich sind die erfindungsgemässen Materialien vor und nach der Aufzeichnung sehr gut lagerfähig, auch unter besonders harschen Bedingungen wie Exposition zu Sonnen- oder Fluoreszenzröhrenlicht, Hitze und/oder hohe Feuchtigkeit. Sie lassen sich zudem mit üblichen Beschichtungsverfahren, wie Aufschleudern, einfach und gut reproduzierbar herstellen.

WO 02/082438 offenbart die Verwendung ionischer Salze, darunter auch solche mit Metallkomplexanionen, für optische Aufzeichnungsmaterialien. Diese Farbmittel sind am Stickstoff stets mit Alkyl, Alkenyl, Aryl oder Heteroaryl substituiert. Deren optische Eigenschaften genügen erhöhten Anforderungen jedoch nicht vollkommen. Insbesondere der Brechungsindex sowie die Absorption und die Steilheit der Absorptionsbande auf deren langwelligen Flanke im Festkörper lassen noch zu wünschen übrig.

Aus JP-A-11/34500, JP-A-11/92479 und EP-A-0 903 733 sind Metall- und Borkomplexe von Farbmitteln der Formel und bekannt, welche 520 bis 690 nm für optische Aufzeichnungsmaterialien wie CD-R oder DVD-R verwendet werden können. Auch hier vermögen aber die optischen Eigenschaften, insbesondere die für höchstmögliche Speicherdichten erforderlichen spektralen Eigenschaften im oder nahe dem UV-Bereich und die Informationsdichte pro Flächeneinheit, höchsten Anforderungen nicht wunschgemäss zu genügen. Die Informationsdichte pro Flächeneinheit liegt weit tiefer, als wünschenwert.

Daher genügen bisherige optische Aufzeichnungsmaterialien hohen Anforderungen nur teilweise, beziehungsweise nicht allen Anforderungen gleichzeitig in voll befriedigendem Mass.

Andererseits beschreibt J. Org. Chem. 67/16, 5753-5772 [2002] die Synthese einiger Bis-(o-azaheteroaryl)methane und deren Koordinationseigenschaften gegenüber divalenten Übergangsmetallen, wobei es sich bei Heteroaryl um 1,3-Azol-2-yl, 1,3-Benzazol-2-yl und Azinyl und bei den Übergangsmetallen um Zn, Cu, Co, Ni, Hg und Pd handelt. Unter anderen sind 2:1 Salzkomplexe von Bis(benzothiazol-2-yl)methan und Bis(benzoxazol-2-yl)methan mit Kupfer(II)chlorid und Nickel(II)sulfat, beziehungsweise Kobalt(II)chlorid und Palladium(II)nitrat offenbart; hingegen ergibt Bis(thiazol-2-yl)methan unter Deprotonierung neutrale 2 :1 Chelate mit Zn(II), Cu(II), Ni(II) und Co(II). Alle Substanzen sind stark gefärbt.

Ziel der Erfindung ist ein optisches Aufzeichnungsmedium mit hoher Informationsdichte, Empfindlichkeit und Datensicherheit. Dieses Aufzeichnungsmedium sollte robust, beständig und einfach zu gebrauchen sein. Darüber hinaus sollte es als Massenprodukt billig herstellbar sein sowie möglichst kleine und billige Geräte erfordern.

Die Erfindung betrifft daher ein optisches Aufzeichnungsmedium, enthaltend ein Substrat, eine Aufzeichnungsschicht und gegebenenfalls eine oder mehrere reflektierende Schichten, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufzeichnungsschicht eine Verbindung der Formel (I) oder ein Tautomer davon enthält, worin

G1 und G2 unabhängig voneinander bedeuten,

A1 und A2 unabhängig voneinander für N(R12), O, S oder Se und A3 für C(C1-C5Alkyl)2, C(C4-C5Alkylen), N(R12), O, S, Se, N=C(R13) oder unsubstituiertes oder mit R14 substituiertes CH=CH stehen;

M1 ein Übergangsmetall der Gruppen 9 bis 12 ist, bevorzugt Co, Cu, Ni, Pd oder Zn, besonders bevorzugt Co, Cu oder Ni,

Q1 und Q2 unabhängig voneinander für C(R15), N oder P stehen,

R1, R2, R3, R4, R5, R6, R7, R8 und R14 unabhängig voneinander für Wasserstoff, R18 oder unsubstituiertes oder mit einem oder mehreren, gegebenenfalls identischen oder unterschiedlichen Resten R18 substituiertes C6-C12Aryl, C4-C12Heteroaryl, C7-C12Aralkyl oder C5-C12Heteroaralkyl stehen; oder

R1 und R2, R3 und R4, R5 und R6, R5 und R13 und/oder R5 und R14 gemeinsam zu zweit unsubstituiertes oder mit einem oder mehreren, gegebenenfalls identischen oder unterschiedlichen Resten R17 substituiertes C3-C6Alkylen oder C3-C6Alkenylen, welche gegebenenfalls durch O, S oder N(R12) unterbrochen sein können, oder unsubstituiertes oder mit einem oder mehreren, gegebenenfalls identischen oder unterschiedlichen Resten R18 substituiertes 1,4-Buta-1,3-dienylen, worin gegebenenfalls 1 oder 2 C durch N ersetzt sein können, bedeuten;

R9, R12 and R13 unabhängig voneinander unsubstituiertes oder mit einem oder mehreren, gegebenenfalls identischen oder unterschiedlichen Resten R17 substituiertes C1-C24Alkyl, C3-C24Cycloalkyl, C2-C24Alkenyl, C3-C24Cycloalkenyl, C1-C4Alkyl-[O-C1-C4alkylen]m oder C1-C4Alkyl-[NH-C1-C4alkylen]m; oder unsubstituiertes oder mit einem oder mehreren, gegebenenfalls identischen oder unterschiedlichen Resten R18 substituiertes C6-C12Aryl, C4-C12Heteroaryl, C7-C12Aralkyl oder C5-C12Heteroaralkyl stehen;

R10, R11 und R18 unabhängig voneinander für Halogen, Nitro, Cyano, Thiocyanato, Hydroxy, O-R19, O-CO-R19, S-R19, CHO, COR20, CHOR19OR23, CR20OR19OR23, R16, N=N-R16, N=CR19R20, N=CR21R22, C(R15)=NR19, C(R15)=NR21, C(R15)=CR21R22, NH2, NH-R19, NR19R20, NH3 +, NH2R19 +, NHR19R20 +, NR19R20R23 +, CONH2, CONHR19, CONR19R20, SO2R19, SO2NH2, SO2NHR19, SO2NR19R20, COOH, COOR19, OCOOR19, NHCOR19, NR19COR23, NHCOOR19, NR19COOR23, Ureido, NR19-CO-NHR23, B(OH)2, B(OH)(OR19), B(OR19)OR23, Phosphato, PR19R23, POR19OR23, P(=O)OR19OR23, OPR19R23, OPR19OR23, OP(=O)R19OR23, OP(=O)OR19OR23, OPO3R19, Sulfato, Sulfo oder unsubstituiertes oder mit einem oder mehreren, gegebenenfalls identischen oder unterschiedlichen Resten R17 substituiertes C1-C12Alkyl, C3-C12Cycloalkyl, C1-C12Alkylthio, C3-C12Cycloalkylthio, C1-C12Alkoxy oder C3-C12Cycloalkoxy steht;

R15 für Wasserstoff, Cyano, Hydroxy, C1-C12Alkoxy, C3-C12Cycloalkoxy, C1-C12Alkylthio, C3-C12Cycloalkylthio, Amino, NHR24, NR25R26, R27, Halogen, Nitro, Formyl, N=N-R27, C(R14)=CR21R22, C(R14)=NR19, COO-R25, Carboxy, Carbamoyl, CONH-R25, CONR25R26, N=CR19R20 oder unsubstituiertes oder mit einem oder mehreren, gegebenenfalls identischen oder unterschiedlichen Resten Halogen, Hydroxy, C1-C12Alkoxy oder C3-C12Cycloalkoxy substituiertes C1-C12Alkyl, C3-C12Cycloalkyl, C2-C12Alkenyl oder C3-C12Cycloalkenyl steht;

R16 für unsubstituiertes oder mit einem oder mehreren, gegebenenfalls identischen oder unterschiedlichen Resten R28 substituiertes C6-C12Aryl, C4-C12Heteroaryl, C7-C12Aralkyl oder C5-C12Heteroaralkyl steht;

R17 für Halogen, Hydroxy, O-R25, O-CO-R25, S-R25, NH2, NH-R25, NR25R26, NH3 +, NH2R25 +, NHR25R26 +, NR24R25R26 +, NR25-CO-R24, NR25COOR24, Cyano, Formyl, COO-R25, Carboxy, Carbamoyl, CONH-R25, CONR25R26, Ureido, NH-CO-NHR24, NR25-CO-NHR24, Phosphato, PR25R24, POR25OR24, P(=O)OR25OR24, OPR25R24, OPR25OR24, OP(=O)R25OR24, OPO3R25, OP(=O)OR25OR24, SO2R25, Sulfato, Sulfo, R27, N=N-R27 oder unsubstituiertes oder einfach oder mehrfach mit Halogen substituiertes C1-C12Alkoxy oder C1-C12Cycloalkoxy steht;

R19, R20 und R23 unabhängig voneinander für R16 oder unsubstituiertes oder mit einem oder mehreren, gegebenenfalls identischen oder unterschiedlichen Resten Halogen, Hydroxy, C1-C12Alkoxy oder C3-C12Cycloalkoxy substituiertes C1-C12Alkyl, C3-C12Cycloalkyl, C2-C12Alkenyl oder C3-C12Cycloalkenyl stehen; oder

R14 und R19, R15 und R19 und/oder R19 und R23 zusammen für unsubstituiertes oder mit einem oder mehreren, gegebenenfalls identischen oder unterschiedlichen Resten Halogen, Hydroxy, C1-C12Alkoxy oder C3-C12Cycloalkoxy substituiertes C2-C12Alkylen, C3-C12Cycloalkylen, C2-C12Alkenylen oder C3-C12Cycloalkenylen stehen; oder

R19 und R20 zusammen mit dem gemeinsam N für unsubstituiertes oder mit C1-C4Alkyl einfach bis vierfach substituiertes Pyrrolidin, Piperidin, Piperazin oder Morpholin; oder unsubstituiertes oder mit einem oder mehreren, gegebenenfalls identischen oder unterschiedlichen Resten R28 substituiertes Carbazol, Phenoxazin oder Phenothiazin stehen;

R21 und R22 unabhängig voneinander für NR25R26, CN, CONH2, CONHR19, CONR19R20 oder COOR20 stehen;

R24, R25 und R26 unabhängig voneinander für C1-C12Alkyl, C3-C12Cycloalkyl, C2-C12Alkenyl, C3-C12Cycloalkenyl, C6-C12Aryl, C4-C12Heteroaryl, C7-C12Aralkyl oder C5-C12Heteroaralkyl stehen; oder

R25 und R26 zusammen mit dem gemeinsam N für unsubstituiertes oder mit C1-C4Alkyl einfach bis vierfach substituiertes Pyrrolidin, Piperidin, Piperazin oder Morpholin stehen;

R27 für unsubstituiertes oder mit einem oder mehreren, gegebenenfalls identischen oder unterschiedlichen Resten R18 substituiertes C6-C12Aryl, C4-C12Heteroaryl, C7-C12Aralkyl oder C5-C12Heteroaralkyl steht;

R28 für Nitro, SO2NHR25, SO2NR25R26 oder unsubstituiertes oder mit einem oder mehreren, gegebenenfalls identischen oder unterschiedlichen Resten R17 substituiertes C1-C12Alkyl, C3-C12Cycloalkyl, C1-C12Alkylthio, C3-C12Cycloalkylthio, C1-C12Alkoxy oder C3-C12Cycloalkoxy; und

m für eine Zahl von 1 bis 10 steht.

Bildet R5 eine Brücke mit R6, so darf R5 keine Brücke mit R13 oder R14 gleichzeitig bilden.

Selbstverständlich können saure Gruppen, wie Carboxy, Sulfo, Sulfato und Phosphato, auch in Form eines Salzes vorliegen, beispielsweise eines Alkali-, Erdalkali-, Ammonium- oder Phosphonium-Salze wie Li+, Na+, K+, Mg2+, Ca2+, Cu2+, Ni2+, Fe2+, Co2+, Zn2+, Sn2+, La3+, Ammonium, Methylammonium, Ethylammonium, Isopropylammonium, TMPrimene 81-R, TMRosin Amine D, Pentadecylammonium, TMPrimene JM-T, Dicyclohexylammonium, Tetramethylammonium, Tetraethylammonium, Tetrabutylammonium, Benzyltrimethylammonium, Benzyltriethylammonium, Methyltrioctylammonium, Tridodecylmethylammonium, Tetrabutylphosphonium, Tetraphenylphosphonium, Butyltriphenylphosphonium oder Ethyltriphenylphosphonium, oder auch ein beliebiges der in US-6,225,024 angegebenen Kationen B-1 bis B-169, auf welche hier ausdrücklich einzeln verwiesen sei.

Halogen ist Chlor, Brom, Fluor oder Jod, bevorzugt Fluor oder Chlor, insbesondere Fluor an Alkyl (zum Beispiel Trifluormethyl, &agr;,&agr;,&agr;-Trifluorethyl oder perfluorierte Alkylgruppen wie Heptafluorpropyl) und Chlor an Aryl, Heteroaryl oder am Arylteil von Aralkyl oder am Heteroarylteil von Heteroaralkyl.

Alkyl, Cycloalkyl, Alkenyl oder Cycloalkenyl können geradkettig oder verzweigt, oder auch monozyclisch oder polyzyclisch sein. Alkyl ist beispielsweise Methyl, geradkettiges C2-C24Alkyl oder bevorzugt verzweigtes C3-C24Alkyl. Alkenyl ist beispielsweise geradkettiges C2-C20Alkenyl oder bevorzugt verzweigtes C3-C24Alkenyl. Die Erfindung betrifft daher insbesondere auch Verbindungen der Formel (I) enthaltend verzweigtes C3-C24Alkyl oder verzweigtes C3-C24Alkenyl, sowie optische Aufzeichnungsmaterialien enthaltend diese Verbindungen. C1-C24Alkyl ist daher zum Beispiel Methyl, Ethyl, n-Propyl, Isopropyl, n-Butyl, sec.-Butyl, Isobutyl, tert.-Butyl, n-Pentyl, 2-Pentyl, 3-Pentyl, 2,2-Dimethylpropyl, n-Hexyl, n-Octyl, 1,1,3,3-Tetramethylbutyl, 2-Ethylhexyl, Nonyl, Decyl, Dodecyl, Tetradecyl, Hexadecyl, Octadecyl, Eicosyl, Heneicosyl, Docosyl oder Tetracosyl bedeuten. C3-C24Cycloalkyl ist zum Beispiel Cyclopropyl, Cyclobutyl, Cyclopentyl, Cyclohexyl, Trimethylcyclohexyl, Menthyl, Thujyl, Bornyl, 1-Adamantyl oder 2-Adamantyl.

C2-C20Alkenyl oder C3-C20Cycloalkenyl sind C2-C20Alkyl beziehungsweise C3-C20Cycloalkyl, welches ein- oder mehrfach ungesättigt ist, wobei zwei oder mehr Doppelbindungen gegebenenfalls isoliert oder konjugiert sein können, zum Beispiel Vinyl, Allyl, 2-Propen-2-yl, 2-Buten-1-yl, 3-Buten-1-yl, 1,3-Butadien-2-yl, 2-Cyclobuten-1-yl, 2-Penten-1-yl, 3-Penten-2-yl, 2-Methyl-1-buten-3-yl, 2-Methyl-3-buten-2-yl, 3-Methyl-2-buten-1-yl, 1,4-Pentadien-3-yl, 2-Cyclopenten-1-yl, 2-Cyclohexen-1-yl, 3-Cyclohexen-1-yl, 2,4-Cyclohexadien-1-yl, 1-p-Menthen-8-yl, 4(10)-Thujen-10-yl, 2-Norbornen-1-yl, 2,5-Norbornadien-1-yl, 7,7-Dimethyl-2,4-norcaradien-3-yl oder die verschiedenen Isomeren von Hexenyl, Octenyl, Nonenyl, Decenyl, Dodecenyl, Tetradecenyl, Hexadecenyl, Octadecenyl, Eicosenyl, Heneicosenyl, Docosenyl, Tetracosenyl, Hexadienyl, Octadienyl, Nonadienyl, Decadienyl, Dodecadienyl, Tetradecadienyl, Hexadecadienyl, Octadecadienyl oder Eicosadienyl.

C1-C12Aralkyl ist zum Beispiel Benzyl, 2-Benzyl-2-propyl, &bgr;-Phenyl-ethyl, 9-Fluorenyl, &agr;,&agr;-Dimethylbenzyl, &ohgr;-Phenyl-butyl oder &ohgr;-Phenyl-hexyl. Ist C1-C12Aralkyl substituiert, so können sowohl der Alkyl- als auch am Aryl-Teil der Aralkyl-Gruppe substituiert sein, wobei letztere Alternative bevorzugt ist.

C6-C12Aryl ist zum Beispiel Phenyl, Naphthyl, Biphenylyl oder 2-Fluorenyl.

C4-C12Heteroaryl ist ein ungesättigtes oder aromatisches Radikal mit 4n + 2 konjugierten n-Elektronen, beispielsweise 2-Thienyl, 2-Furyl, 2-Pyridyl, 2-Thiazolyl, 2-Oxazolyl, 2-Imidazolyl, Isothiazolyl, Triazolyl oder ein beliebiges sonstiges, aus Thiophen-, Furan-, Pyridin, Thiazol, Oxazol, Imidazol, Isothiazol, Triazol, Pyridin- und Benzolringen bestehendes, unsubstituiertes oder mit 1 bis 6 Ethyl, Methyl, Ethylen und/oder Methylen substituiertes Ringsystem, zum Beispiel Benzotriazolyl, bei N-Heterozyklen gegebenenfalls auch in Form deren N-Oxide.

C5-C12Heteroaralkyl ist beispielsweise mit C4-C11Heteroaryl substituiertes C1-C8Alkyl.

Darüber hinaus können Aryl und Aralkyl auch mit einem Metall verbundene aromatische Gruppen sein, zum Beispiel in Form an sich bekannter Metallocene von Übergangsmetallen, ganz besonders bevorzugt oder

Das Übergangsmetall M1 liegt bevorzugt als doppelt positiv geladenes Kation vor, zum Beispiel Co2+, Cu2+, Ni2+, Pd2+ oder Zn2+, bevorzugt Co2+, Cu2+ oder Ni2+.

Bei der Verbindung der Formel (I) kann es sich auch um ein Kation handeln, welches mit einem anorganischen, organischen oder metallorganischen Anion neutralisiert ist, zum Beispiel wenn eine oder mehrere Ammoniumgruppen vorhanden sind oder wenn das Übergangsmetall eine oder mehrere überschüssige positive Ladungen aufweist, wie in Co3+. Beim anorganischen, organischen oder metallorganischen Anion kann es sich gegebenenfalls beispielsweise um das Anion einer mineralischen Säure, der konjugaten Base einer organischen Säure (beispielsweise ein Alkoholat, Phenolat, Carboxylat, Sulfonat oder Phosphonat) oder ein Organometallkomplexanion handeln, beispielsweise Fluorid, Chlorid, Bromid, Iodid, Perchlorat, Periodat, Nitrat, Hydrogencarbonat, S Carbonat, S Sulfat, C1-C4Alkylsulfat, Hydrogensulfat, 1/3 Phosphat, S Hydrogenphosphat, Dihydrogenphosphat, S C1-C4Alkanphosphonat, C1-C4Alkan-C1-C12alkylphosphonat, Di-C1-C4alkylphosphinat, Tetrafluoroborat, Hexafluorophosphat, Hexafluoroantimonat, Acetat, Trifluoracetat, Heptafluorbutyrat, S Oxalat, Methansulfonat, Trifluormethansulfonat, Benzolsulfonat, Tosylat, p-Chlorbenzolsulfonat, p-Nitrobenzolsulfonat, Phenolat, Benzoat oder ein negativ geladenes Metallkomplex.

Der Fachmann wird ohne Mühe erkennen, dass er auch andere, ihm bekannte Anionen verwenden kann. Er versteht selbstverständlich 1/x anorganisches, organisches oder metallorganisches Anion mit x negativen Ladungen, beispielsweise S·SO4 2–, als ein mehrfach geladenes Anion, welches mehrere einfach geladene Kationen oder gegebenenfalls auch ein x-fach geladenes Kation neutralisiert.

Phenolate oder Carboxylate sind beispielsweise der Formel (wobei R29, R30 und R31 unabhängig voneinander für Wasserstoff, R18 oder unsubstituiertes oder mit einem oder mehreren, gegebenenfalls identischen oder unterschiedlichen Resten R18 substituiertes C6-C12Aryl, C4-C12Heteroaryl, C7-C12Aralkyl oder C5-C12Heteroaralkyl stehen, zum Beispiel Anionen von mit C1-C12, insbesondere mit tert.-C4-C8 alkylierten Phenolen und Benzoesäuren, wie oder

Bevorzugt sind Verbindungen der Formel (I), worin

A1, A2 und A3 unabhängig voneinander für O, S oder N(R12) und/oder Q1 und Q2 für C(R15) oder N stehen;

G1 und G2 unabhängig voneinander für oder besonders bevorzugt für stehen;

R1, R2, R3, R4, R5, R6, R7, R8 und R14 unabhängig voneinander für Wasserstoff, R18 oder unsubstituiertes oder mit einem oder mehreren, gegebenenfalls identischen oder unterschiedlichen Resten R18 substituiertes C6-C12Aryl oder C7-C12Aralkyl stehen;

R9, R12 und R13 unabhängig voneinander für gegebenenfalls mit R17 substituiertes C1-C8Alkyl stehen;

R10 und R18 unabhängig voneinander für Halogen, Nitro, Cyano, O-R19, Formyl, CH=C(CN)2, CH=C(CN)CONH2, CH=C(CN)CONHR19, CH=C(CN)CONR19R20, CH=C(CN)COOR19, CH=C(COOR19)COOR20, CONH2, CONHR19, CONR19R20, SO2C1-C12Alkyl, SO2NH2, SO2NHR19, SO2NR19R20, COOH, COOR19, NHCOR19, NR19COR23, NHCOOR19, NR19COOR23, Ureido, P(=O)OR19OR23, Sulfo oder unsubstituiertes oder mit einem oder mehreren, gegebenenfalls identischen oder unterschiedlichen Resten R17 substituiertes C1-C12Alkyl, C1-C12Alkylthio oder C1-C12Alkoxy stehen;

R15 für Wasserstoff, Cyano, Halogen, Nitro, Formyl, N=N-R27 C(R14)=CR21R22, C(R14)=NR19, COO-R25, Carboxy, Carbamoyl, CONH-R25, CONR25R26 oder unsubstituiertes oder mit einem oder mehreren Halogenen substituiertes C1-C12Alkyl steht;

R16 für unsubstituiertes oder substituiertes C6-C12Aryl oder C7-C12Aralkyl, insbesondere für ein Metallocenylrest, steht;

R17 für Halogen, Hydroxy, O-R25, Amino, NH-R25, NR25R26, NR25-CO-R24, NR25COOR24, Cyano, COO-R25, Carboxy, CONH-R25, CONR25R26, Sulfato, Sulfo oder unsubstituiertes oder einfach oder mehrfach mit Halogen substituiertes C1-C12Alkoxy steht;

R19, R20 und R23 unabhängig voneinander für unsubstituiertes oder mit einem oder mehreren, gegebenenfalls identischen oder unterschiedlichen Resten Halogen, Hydroxy oder C1-C12Alkoxy substituiertes C1-C12Alkyl, oder unsubstituiertes C6-C12Aryl oder C1-C12Aralkyl stehen; oder

R19 und R20 zusammen mit dem gemeinsam N für Morpholin oder mit C1-C4Alkyl N-substituiertes Piperidin stehen;

R25, R26 und R24 unabhängig voneinander für C1-C12Alkyl, C1-C12Alkenyl, C6-C12Aryl oder C1-C12Aralkyl stehen; oder

R25 und R26 zusammen mit dem gemeinsam N für Morpholin oder mit C1-C4Alkyl N-substituiertes Piperidin stehen; und/oder

m für eine Zahl von 1 bis 4 steht.

Besonders bevorzugt sind Verbindungen der Formel (I), worin Q1 und Q2 für C(R15); G1 und G2 für ; und A1, A2 und A3 für O, S oder N(R12) stehen;

R12 für unsubstituiertes oder mit einem oder mehreren, gegebenenfalls identischen oder unterschiedlichen Resten R17 substituiertes C1-C24Alkyl, C1-C4Alkyl-[O-C1-C4alkylen]m oder C1-C4Alkyl-[NH-C1-C4alkylen]m, oder unsubstituiertes oder mit einem oder mehreren, gegebenenfalls identischen oder unterschiedlichen Resten R18 substituiertes C6-C12Aryl steht;

R15 für Wasserstoff, Cyano, COO-R25 oder C1-C12Alkyl steht;

R17 für Halogen, Hydroxy, O-R25, Cyano, COO-R25 oder Carboxy steht; und

R18 für Halogen, Nitro, Cyano, O-R19, CH=C(CN)2, COOR19, Ureido, CONR25R26, SO2R25, P(=O)OR19OR23 oder unsubstituiertes oder substituiertes C1-C12Alkyl steht.

Diese Bevorzugungen gelten sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination. In der Regel weisen die Verbindungen der Formel (I) desto vorteilhaftere Eigenschaften, je mehr bevorzugte Einzelmerkmale sie aufweisen.

Die Aufzeichnungsschicht enthält zweckmässig eine Verbindung der Formel (I) oder ein Gemisch solcher Verbindungen als Hauptbestandteil, beispielsweise mindestens 30 Gew.-%, bevorzugt mindestens 60 Gew.-%, besonders bevorzugt mindestens 80 Gew.-%. Weitere übliche Bestandteile sind möglich, wie zum Beispiel andere Chromophore (beispielsweise solche, welche in WO-01/75873 offenbart sind, oder sonstige mit Absorptionsmaximum bei 300 bis 1000 nm), Stabilisatoren, 1O2-, Triplett- oder Lumineszenzlöscher ("quencher"), Schmelzpunkterniedriger, Zersetzungsbeschleuniger oder alle andere Additive, welche in optischen Aufzeichnungsmitteln bereits beschrieben wurden. Bevorzugt werden gegebenenfalls Stabilisatoren oder Fluoreszenzlöscher zugegeben.

Enthält die Aufzeichnungsschicht weitere Chromophore so soll bevorzugt die Menge dieser Chromophore klein sein, so dass desser Absorption bei der Wellenlänge des Inversionspunktes der langwelligsten Flanke der Absorption der gesamten festen Schicht einen Bruchteil der Absorption der reinen Verbindung der Formel (I) in der gesamten festen Schicht bei derselben Wellenlänge beträgt, zweckmässig höchstens 1/3, bevorzugt höchstens 1/5, besonders bevorzugt höchstens 1/10. Das Absorptionsmaximum ist bevorzugt höher als 425 nm, besonders bevorzugt höher als 500 nm.

Stabilisatoren, 1O2-, Triplett- oder Lumineszenzlöscher sind zum Beispiel Metallkomplexe von N oder S enthaltenden Enolaten, Phenolaten, Bisphenolaten, Thiolaten, Bisthiolaten oder von Azo-, Azomethin- oder Formazanfarbstoffen, wie Bis(4-dimethylaminodithiobenzil)nickel [CAS No 38465-55-3], ®Irgalan Bordeaux EL, ®Cibafast N oder ähnliche Verbindungen, gehinderte Phenole und ihre Derivate (gegebenenfalls auch als Gegenionen X), wie ®Cibafast AO, o-Hydroxyphenyl-triazole, -triazine oder andere UV-Absorber, wie ®Cibafast W oder ®Cibafast P oder gehinderte Amine (TEMPO oder HALS, auch als Nitroxide oder NOR-HALS, gegebenenfalls auch als Gegenionen X), ferner als Kationen Diimmonium-, ParaquatTM- oder OrthoquatTM-Salze, wie ®Kayasorb IRG 022, ®Kayasorb IRG 040, gegebenenfalls auch als Radikalionen wie N,N,N',N'-Tetrakis(4-dibutylaminophenyl)-p-phenylenamine-ammonium-hexafluorophosphat, -hexafluoroantimonat oder -perchlorat. Die letzteren sind von Organica (Wolfen/DE), ®Kayasorb-Marken von Nippon Kayaku Co., Ltd. und ®Irgalan- sowie ®Cibafast-Marken von Ciba Spezialitätenchemie AG erhältlich.

Viele solche Strukturen sind bekannt, teilweise auch in Zusammenhang mit optischen Aufzeichnungsmedien, beispielsweise aus US-5,219,707, JP-A-06/199045, JP-A-07176169, JP-A-07/262604 oder JP-A-2000/272241. Es kann sich dabei zum Beispiel um Salze der zuvor offenbarten Metallkomplexanionen mit beliebigen, beispielsweise den zuvor offenbarten Kationen handeln, oder auch um Metallkomplexe genannt, illustriert zum Beispiel durch die Verbindungen der

Der Fachmann weiss aus anderen optischen Informationsmedien oder wird ohne Mühe erkennen, welche Additive in welcher Konzentration für welchen Zweck besonders gut geeignet sind. Geeignete Konzentrationen von Additiven sind beispielsweise von 0,001 bis 1000 Gew.-%, bevorzugt von 1 bis 50 Gew.-%, bezogen auf das Aufzeichnungsmittel der Formel (I).

Die erfindungsgemässen optischen Aufzeichnungsmaterialien weisen hervorragende spektrale Eigenschaften der festen, amorphen Aufzeichnungsschicht auf. Der Brechungsindex ist ausserordentlich hoch, teilweise sogar über 2,5. Dank einer für solche Verbindungen überraschend geringen Aggregationstendenz im Feststoff ist die Absorptionsbande schmal und intensiv, mit besonders hoher Steilheit der Absorptionsbande auf der langwelligen Seite. Kristallite werden unerwartet und sehr vorteilhaft nicht oder nur in vernachlässigbarem Mass gebildet. Die Reflektivität der Schichten im Bereich der Schreib- und Lesewellenlänge ist im unbeschrifteten Zustand sehr hoch.

Dank diesen hervorragenden Schichteigenschaften ist eine schnelle optische Aufzeichnung mit hoher Empfindlichkeit, hoher Reproduzierbarkeit und geometrisch sehr genauen Markenabgrenzungen möglich, wobei sich der Brechungsindex und die Reflektivität stark ändern, was einen hohen Kontrast ergibt. Die Abweichungen der Markenlängen und Intervalldistanzen ("jitter") sind sehr klein. Das ermöglicht eine hohe Speicherdichte durch einen dünneren Aufzeichnungskanal mit geringerem Spurabstand ("pitch"). Zudem werden die aufzeichneten Daten mit erstaunlich kleiner Fehlerrate wiedergegeben, so dass die Fehlerkorrektur nur wenig Speicherplatz erfordert.

Dank der ausgezeichneten Löslichkeit, auch in apolaren Lösungsmitteln, können Lösungen auch mit hoher Konzentration ohne störenden Ausfällungen beispielsweise beim Lagern verwendet werden, so dass Probleme bei der Aufschleuderung weitgehend entfallen. Dies gilt insbesondere für Verbindungen enthaltend verzweigtes C3-C8Alkyl.

Aufnahme und Wiedergabe können bei der gleichen Wellenlänge erfolgen. Es braucht daher vorteilhaft eine einfache Optik mit einziger Laserquelle von zweckmässig 350 bis 500 nm, bevorzugt 370 bis 450 nm. Besonders bevorzugt ist im UV-Bereich von 370 bis 390 nm, insbesondere etwa 380 nm, oder insbesondere am Rande des sichtbaren Bereiches von 390 bis 430 nm, insbesondere etwa 405±5 nm. Im Bereich von kompakten, blauen oder violetten Laserdioden (wie Nichia GaN 405 nm) mit Optik hoher numerischer Apertur können die Marken so klein und die Spuren so eng dimensioniert sein, dass bis zu etwa 20 bis 25 Gb pro Aufzeichnungsschicht auf einer 120 mm Scheibe ("disc") erreichbar sind. Bei 380 nm kann man mit Indium dotierten UV-VCSELs (Vertical-Cavity Surface-Emitting Laser) verwenden, welche Laserquelle bereits als Prototyp existiert [Jung Han et al., vgl. MRS Internet J. Nitride Semicond. Res. 5S1, W6.2 (2000)].

Die Erfindung betrifft daher auch ein Verfahren zur Aufzeichnung oder Wiedergabe von Daten, dadurch gekennzeichnet, dass die Daten auf einem erfindungsgemässen optischen Aufzeichnungsmedium bei einer Wellenlänge von 350 bis 500 nm aufgezeichnet oder wiedergegeben werden.

Das Aufzeichnungsmedium lehnt sich am Aufbau bekannter Aufzeichnungsmedien an und ist zum Beispiel denjenigen analog, welche zuvor erwähnt wurden. Es kann beispielsweise aus einem transparenten Substrat, einer Aufzeichnungsschicht, enthaltend mindestens eine der Verbindungen der Formel (I), einer Reflektorschicht und einer Deckschicht aufgebaut sein, wobei das Einschreiben und Auslesen durch das Substrat erfolgt.

Geeignete Substrate sind zum Beispiel Gläser, Mineralien, Keramiken und duroplastische oder thermoplastische Kunststoffe. Bevorzugte Träger sind Gläser und homo- oder copolymere Kunststoffe. Geeignete Kunststoffe sind zum Beispiel thermoplastische Polycarbonate, Polyamide, Polyester, Polyacrylate und Polymethacrylate, Polyurethane, Polyolefine, Polyvinylchlorid, Polyvinylidenfluorid, Polyimide, duroplastische Polyester und Epoxidharze. Besonders bevorzugt sind Polycarbonat-Substrate, die beispielsweise mittels Einspritzverfahren ("injectionmoulding") herstellbar sind. Das Substrat kann in reiner Form sein oder auch übliche Additive enthalten, beispielsweise UV-Absorber oder Farbstoffe, wie zum Beispiel in JP-A-04/167239 als Lichtschutz für die Aufzeichnungsschicht vorgeschlagen wird. In letzterem Fall ist es gegebenenfalls, dass der zum Trägersubstrat zugesetzte Farbstoff im Bereich der Einschreib-Wellenlänge (Emissionswellenlänge des Lasers) keine oder höchstens eine geringe Absorption aufweist, bevorzugt bis maximal etwa 20% des auf die Aufzeichnungsschicht fokussierten Laserlichtes.

Zweckmässig ist das Substrat in mindestens einem Teil des Bereichs von 350 bis 500 nm transparent, so dass es für beispielsweise mindestens 80% des darauf fallenden Lichtes der Einschreib- oder Auslesewellenlänge durchlässig ist. Das Substrat weist zweckmässig eine Dicke von 10 &mgr;m bis 2 mm, bevorzugt von 100 bis 1200 &mgr;m, besonders bevorzugt von 600 bis 1100 &mgr;m auf, mit einer bevorzugt spiralförmigen Führungsrille (Spur) auf der Beschichtungsseite, mit einer Rillentiefe von 10 bis 200 nm, bevorzugt 80 bis 150 nm, einer Rillenbreite von 100 bis 400 nm, bevorzugt von 150 und 250 nm und einem Abstand zwischen 2 Windungen von 200 bis 600 nm, bevorzugt von 350 bis 450 nm. Rillen verschiedener Querschnittprofile sind bekannt, zum Beispiel rechteckige, trapez- oder V-förmige. Analog zu den bekannten CD-R und DVD-R Medien kann die Führungsrille zusätzlich eine kleine periodische oder quasiperiodische seitliche Auslenkung ("wobble") erfahren, wodurch die Synchronisation der Drehzahl und die absolute Positionierung des Auslesekopfs ("pick-up") ermöglicht wird. Dieselbe Funktion kann anstelle der Auslenkung oder zusätzlich durch Markierungen zwischen benachbarten Rillen erfolgen ("pre-pits").

Das Aufzeichnungsmittel wird beispielsweise durch Aufschleuderung einer Lösung aufgetragen, wobei eine möglichst amorphe Schicht entstehen soll, deren Dicke auf der Oberfläche ("land") zweckmässig von 0 bis 40 nm, bevorzugt von 1 bis 20 nm, besonders bevorzugt von 2 bis 10 nm und in der Rille abhängig von der Rillengeometrie zweckmässig von 20 bis 150 nm, bevorzugt von 50 bis 120 nm, besonders bevorzugt von 60 bis 100 nm betragen.

Als reflektierendes Material für die Reflektorschicht eignen sich besonders Metalle, welche die zur Aufzeichnung und Wiedergabe verwendete Laserstrahlung gut reflektieren, zum Beispiel die Metalle der dritten, vierten und fünften Hauptgruppe und der Nebengruppen des periodischen Systems der chemischen Elemente. Besonders geeignet sind Al, In, Sn, Pb, Sb, Bi, Cu, Ag, Au, Zn, Cd, Hg, Sc, Y, La, Ti, Zr, Hf, V, Nb, Ta, Cr, Mo, W, Fe, Co, Ni, Ru, Rh, Pd, Os, Ir, Pt und die Lanthanidenmetalle Ce, Pr, Nd, Pm, Sm, Eu, Gd, Tb, Dy, Ho, Er, Tm, Yb und Lu, sowie deren Legierungen. Besonders bevorzugt ist aus Gründen der hohen Reflektivität und leichten Herstellbarkeit eine reflektierende Schicht aus Aluminium, Silber, Gold oder eine Legierung davon (beispielsweise eine Weissgoldlegierung), aus ökonomischen und ökologischen Gründen insbesondere Aluminium. Die Reflektorschicht hat eine Dicke zweckmässig von 5 bis 200 nm, bevorzugt von 10 bis 100 nm, besonders bevorzugt von 40 bis 60 nm, wobei auch dickere Reflektorschichten möglich sind, zum Beispiel 1 mm dick oder sogar mehr.

Als Material für die Deckschicht eignen sich hauptsächlich Kunststoffe, die in dünner Schicht entweder direkt oder mit Hilfe von Haftvermittlern auf die Reflektorschicht aufgebracht werden. Man wählt zweckmässig mechanisch und thermisch stabile Kunststoffe mit guten Oberflächeneigenschaften, die noch modifiziert, zum Beispiel beschrieben werden können. Es kann sich sowohl um duroplastische wie auch um thermoplastische Kunststoffe handeln. Bevorzugt für direkt aufgebrachte Deckschichten sind strahlungsgehärtete (zum Beispiel mit UV-Strahlung) Beschichtungen, die besonders einfach und wirtschaftlich herstellbar sind. Strahlungshärtbare Materialien sind in grosser Vielzahl bekannt. Beispiele für strahlungshärtbare Monomere und Oligomere sind Acrylate und Methacrylate von Diolen, Triolen und Tetrolen, Polyimide aus aromatischen Tetracarbonsäuren und aromatischen Diaminen mit C1-C4Alkylgruppen in mindestens zwei Orthostellungen der Aminogruppen, und Oligomere mit Dialkyl-, zum Beispiel Dimethylmaleinimidylgruppen. Bevorzugt für durch Haftvermittler aufgebrachte Deckschichten werden die gleichen Materialien wie für die Substratschicht verwendet, besonders bevorzugt Polycarbonate. Als Haftvermittler werden bevorzugt ebenfalls strahlungshärtbare Monomere und Oligomere verwendet. Anstelle der durch einen Haftvermittler aufgebrachten Deckschicht kann auch ein zweites, eine Aufzeichnungs- und Reflektorschicht enthaltendes Substrat verwendet werden, so dass das Aufzeichnungsmedium beidseitig bespielbar ist. Bevorzugt ist ein symmetrischer Aufbau, wobei die beiden Teile reflektorseitig durch einen Haftvermittler direkt oder über eine Zwischenschicht zusammengefügt werden.

Bei dieser Aufbauweise spielen an sich die optischen Eigenschaften der Deckschicht, beziehungsweise der Deckmaterialien, im wesentlichen keine Rolle, sofern gegebenenfalls deren Härtung beipielsweise durch UV-Strahlung gewährleistet ist. Die Funktion der Deckschicht ist, die mechanische Festigkeit des Aufzeichnungsmediums als Ganzes sowie wenn nötig die mechanische Festigkeit dünner Reflektorschichten zu gewährleisten. Bei genügend stabilem Aufzeichnungsmedium, zum Beispiel in Anwesenheit einer dicken Reflektorschicht kann man daher sogar auf die Deckschicht ganz verzichten. Die Dicke der Deckschicht hängt von der Dicke des gesamten Aufzeichnungsmediums ab, welches bevorzugt maximal etwa 2 mm dick sein sollte. Bevorzugt weist die Deckschicht ein Dicke von 10 &mgr;m bis 1 mm auf.

Die erfindungsgemässen Aufzeichnungsmedien können auch zusätzliche Schichten aufweisen, wie zum Beispiel Interferenzschichten oder Barrierenschichten. Es ist auch möglich, Aufzeichnungsmedien mit mehreren (zum Beispiel zwei bis zehn) Aufzeichnungsschichten aufzubauen. Der Aufbau und die Verwendung solcher Materialen sind dem Fachmann bekannt. Bevorzugt sind gegebenenfalls Interferenzschichten, welche zwischen der Aufzeichnungsschicht und der reflektierenden Schicht und/oder zwischen der Aufzeichnungsschicht und dem Substrat angeordnet sind und aus einem dielektrischen Material bestehen, zum Beispiel wie in EP-A-0 353 393 beschrieben aus TiO2, Si3N4, ZnS oder Silikonharzen.

Die erfindungsgemässen Aufzeichnungsmedien können nach an sich bekannten Verfahren hergestellt werden, wobei je nach verwendeten Materialien und deren Funktionsweise unterschiedliche Beschichtungsmethoden angewandt werden können.

Geeignete Beschichtungsverfahren sind zum Beispiel Tauchen, Giessen, Streichen, Rakeln und Schleudergiessen, sowie Aufdampfverfahren, die im Hochvakuum durchgeführt werden. Bei der Anwendung von zum Beispiel Giessverfahren werden im allgemeinen Lösungen in organischen Lösungsmitteln verwendet. Bei der Verwendung von Lösungsmitteln ist darauf zu achten, dass die verwendeten Träger gegen diese Lösungsmittel unempfindlich sind. Geeignete Beschichtungsverfahren und Lösungsmittel sind zum Beispiel in EP-A-0 401 791 beschrieben.

Die Aufzeichnungsschicht wird bevorzugt durch Aufschleudern einer Farbstofflösung aufgebracht, wobei als Lösungsmittel insbesondere Alkohole, wie zum Beispiel 2-Methoxyethanol, Isopropanol oder n-Butanol, Hydroxyketone, wie zum Beispiel Diacetonalkohol oder 3-Hydroxy-3-methyl-2-butanon, Hydroxyester, wie zum Beispiel Milchsäuremethylester oder Isobuttersäuremethylester, oder bevorzugt fluorierte Alkohole, wie zum Beispiel 2,2,2-Trifluorethanol oder 2,2,3,3-Tetrafluor-1-propanol, und Gemische davon, sich bewährt haben. Weitere geeignete Lösungsmittel sind beispielsweise in EP-A-0 483 387 offenbart.

Das Aufbringen der metallischen Reflektorschicht erfolgt bevorzugt durch Zerstäuben ("sputtern") oder Aufdampfen im Vakuum. Diese Techniken sind bekannt und in Fachbüchern beschrieben (z.B. J.L. Vossen und W. Kern, "Thin Film Processes", Academic Press, 1978). Man kann vorteilhaft kontinuierlich arbeiten und erreicht eine gute Reflektivität sowie eine hohe Haftfähigkeit der metallischen Reflektorschicht.

Die Aufzeichnung erfolgt nach bekannten Verfahren durch Einschreiben von Pits (Marken) fester oder variabler Länge mittels eines modulierten, fokussierten und mit konstanter oder variabler Geschwindigkeit auf der Fläche der Aufzeichnungsschicht geführten Laserstrahls. Das Auslesen der Information erfolgt nach an sich bekannten Methoden durch Registrierung der Veränderung der Reflexion unter Verwendung von Laserstrahlung, zum Beispiel wie in "CD-Player und R-DAT Recorder" (Claus Biaesch-Wiepke, Vogel Buchverlag, Würzburg 1992) beschrieben. Die Anforderungen sind dem Fachmann bekannt.

Das erfindungsgemässe Informationen enthaltende Medium stellt insbesondere ein optisches Informationsmaterial vom WORM-Typ dar. Es kann zum Beispiel analog zur CD-R (compact disc – recordable) oder DVD-R (digital video disc – recordable) in Rechnern verwendet werden, sowie auch als Speichermaterial für Ausweis- und Sicherheitskarten oder für die Herstellung von diffraktiven optischen Elementen, beispielsweise Hologrammen.

Es gibt aber alternativ auch Aufzeichnungsmedien, welche sich von CD-R oder DVD-R stark unterscheiden, und worin Aufzeichnung und Wiedergabe nicht durch das Substrat, sondern durch die Deckschicht erfolgen („in-groove recording"). Somit sind die respektiven Rollen der Deckschicht und des Substrats, insbesondere die Geometrie und die optischen Eigenschaften, im Vergleich zum zuvor beschriebenen Aufbau vertauscht. Entsprechende Konzepte sind in Proceedings SPIE-Int. Soc. Opt. Eng. 1999, 3864 für digitale Videoaufnahmen in Verbund mit einer blauen GaN Laserdiode mehrfach beschrieben. Bei solchen, für hohe Speicherdichte besonders gut geeignete Aufzeichnungsmedien mit entsprechend kleinen Marken ("pits") ist eine präzise Fokussierung wichtig, so dass der im wesentlichen analoge Herstellungsprozess wesentlich heikler ist.

Die erfindungsgemässen Verbindungen der Formel (I) kommen aber auch diesen erhöhten Anforderungen beim inversen Schichtaufbau überraschend gut entgegen. Bevorzugt ist daher ein inverser Schichtaufbau, mit der Schichtabfolge Substrat, Reflektorschicht, Aufzeichnungsschicht und Deckschicht. Die Aufzeichnungsschicht befindet sich also zwischen der Reflektorschicht und der Deckschicht. Eine etwa 50 bis 400 &mgr;m dünne Deckschicht ist besonders zweckmässig (typischerweise 100 &mgr;m bei einer numerischen Apertur von 0.85).

Aufzeichnungs- und Reflektorschichten haben beim inversen Schichtaufbau prinzipiell die gleiche Funktion, wie zuvor angegeben. So wie auch die Rillengeometrie, weisen sie daher üblicherweise Dimensionen innerhalb der zuvor angegebenen Bereichen auf.

Besonders hohe Ansprüche, denen die erfindungsgemäss verwendeten Verbindungen erstaunlich gut genügen, stellen sich beim inversen Schichtaufbau beispielsweise beim Aufbringen der Aufzeichnungsschicht auf die metallische Reflektorschicht sowie insbesondere beim Aufbringen einer Deckschicht auf die Aufzeichnungsschicht, welche letztere ausreichend vor Reibung, Photooxydation, Fingerabdrücke, Feuchtigkeit und anderen Umwelteinflüssen schützen soll und zweckmässig eine Dicke im Bereich von 0,01 bis 0,5 mm, vorzugsweise im Bereich von 0,05 bis 0,2 mm, besonders bevorzugt im Bereich von 0,08 bis 0,13 mm aufweist.

Die Deckschicht besteht bevorzugt aus einem Material, dass eine Transmission von 80% oder höher bei der Einschreib- oder Auslesewellenlänge des Lasers zeigt. Als Material für die Deckschicht eignen sich bespielsweise die zuvor angegebenen Materialien, insbesondere aber Polycarbonat (wie Pure Ace® oder Panlite®, Teijin Ltd), Cellulosetriacetat (wie Fujitac®, Fuji Photo Film) oder Polyethylenterephthalat (wie Lumirror®, Toray Industry), wobei Polycarbonat besonders bevorzugt ist. Besonders für direkt aufgebrachte Deckschichten sind strahlungsgehärtete Beschichtungen, wie bereits vorgängig beschrieben, zweckmässig, zum Beispiel SD 347TM (Dainippon Ink).

Die Deckschicht kann durch einen geeigneten Haftvermittler direkt auf die feste Aufzeichnungsschicht aufgebracht werden. In einer anderen Ausführungsform wird auf die feste Aufzeichnungsschicht eine zusätzliche, dünne Trennschicht aus einem metallischen, vernetzten metallorganischen oder bevorzugt dielektrischen anorganischen Stoff aufgebracht, zum Beispiel in einer Dicke von 0,001 bis 10 &mgr;m, bevorzugt von 0,005 bis 1 &mgr;m, besonders bevorzugt von 0,01 bis 0,1 &mgr;m, beispielsweise von 0,05 bis 0,08 &mgr;m für dielektrische und von 0,01 bis 0,03 &mgr;m für metallische Trennschichten. Trennschichten sowie entsprechende Verfahren sind in WO 02/082438 offenbart, worauf hier ausdrücklich verwiesen sei. Falls erwünscht, können solche Beschichtungen zum Beispiel in gleicher Dicke auch zwischen dem Trägermaterial und der metallischen Reflektorschicht oder zwischen der metallischen Reflektorschicht und der optischen Aufzeichnungsschicht angebracht werden. Dies kann in gewissen Fällen Vorteile bringen, zum Beispiel bei Verwendung eines Silber-Reflektors in Kombination mit schwefelhaltigen Additiven in der Aufzeichnungsschicht.

In einer besonderen Ausführung wird zudem auf die feste Aufzeichnungsschicht eine zusätzliche, dünne Trennschicht aus einem metallischen, vernetzten metallorganischen oder dielektrischen anorganischen Stoff aufgebracht, zum Beispiel in einer Dicke von 0,001 bis 10 &mgr;m, bevorzugt von 0,005 bis 1 &mgr;m, besonders bevorzugt von 0,01 bis 0,1 &mgr;m. Wegen deren hohen Reflektivität sollen metallische Trennschichten zweckmässig höchstens 0,03 &mgr;m dick sein. Trennschichten sowie entsprechende Verfahren sind in WO 02/082438 offenbart, worauf hier ausdrücklich verwiesen sei.

Einige erfindungsgemäss verwendeten Verbindungen sind bekannt, vor allem aus J. Org. Chem. 67/16, 5753-5772 [2002].

Analog zu den bekannten Verbindungen können aber auch neue Verbindungen hergestellt werden, welche erfindungsgemäss in optischen Aufzeichnungsmitteln verwendet werden können.

Die Erfindung betrifft daher auch Verbindungen der Formel (I), mit Ausnahme der bereits bekannten Verbindungen der Formel M2(Z1)2, worin:

Es sei insbesondere hingewiesen auf Verbindungen der Formel M2 für Cu, Co, Ni oder Pd und Z1 für ein Radikal der folgenden Verbindungen stehen:

Besonders interessante Eigenschaften weisen die bevorzugten Verbindungen der

Gemische von Verbindungen der Formel (II) und/oder (III) auf, wobei besonders bevorzugt G1 und G2 die zuvor offenbarten bevorzugten Heterozyklen darstellen und gleichzeitig oder unabhängig davon M1 ein bevorzugtes Übergangsmetall ist. In G1 und G2 kann A3 dabei insbesondere für N(R12), O, S oder, speziell in Formel (III), auch für C(C1-C5Alkyl)2 stehen.

Ganz besonders bevorzugt sind Verbindungen der Formel sowie Gemische davon, worin A4 unabhängig von A3 die gleiche Definition und die gleichen Bevorzugungen aufweist, wie A3.

Meistbevorzugt sind Verbindungen der Formel

Sowohl in Formel (IV) als auch in Formel (V) stehen R32, R33, R34, R35, R36, R37, R38 und R39 bevorzugt für H, C1-C4Alkyl, COO-C1-C4Alkyl, CN, NO2, CHO, COC1-C4Alkyl, Phenyl, CH[-O-C2-C3Alkylen-O-], C(C1-C4Alkyl)[-O-C2-C3Alkylen-O-], CH=C(CN)2, C(CN)=C(CN)2 oder C(C1-C4Alkyl)=C(CN)2, besonders bevorzugt für H, CH3, C2H5, COOCH3, COOC2H5, CN, NO2 oder CHO.

Verbindungen der Formel (IV) sind beispielsweise folgende:

Verbindungen der Formel und (V) sind beispielsweise folgende:

Anstatt reiner Verbindungen können auch Gemische derselben verwendet werden, beispielsweise folgende Gemische:

Anstatt durch Mischung der Komponenten können Gemische vorteilhaft durch Mischsynthese hergestellt werden, wobei die Metalle in beliebiger Folge nacheinander oder bevorzugt gleichzeitig zum vorgelegten Gemisch der Liganden, oder umgekehrt die Liganden in beliebiger Folge nacheinander oder bevorzugt alle gleichzeitig zum vorgelegten Gemisch der Metalle zugegeben werden. Die durch Mischsynthese hergestellten Gemische sind in der Regel etwas besser löslich, als physikalische Gemische, womöglich dank ihren asymmetrischen Komponenten.

Zusätzlich zu einer oder mehreren Verbindungen der Formel (I) und gegebenenfalls zu üblichen Additiven können die erfindungsgemässen optischen Aufzeichnungsmedien auch andere Chromophore enthalten, bevorzugt metallfreie Chromophore. Andere Chromophore werden gegebenenfalls in einer Menge von 1 bis 200 Gew.-% zugesetzt, bezogen auf das Total der Verbindungen der Formel (I). Bevorzugt beträgt die Menge anderer Chromophore von 5 bis 100 Gew.-%, besonders bevorzugt von 10 bis 50 Gew.-%, bezogen auf das Total der Verbindungen der Formel (I). Chromophore können Farbstoffe oder UV-Absorber sein, bevorzugt mit ein Absorptionsmaximum zwischen 350 und 400 nm oder bei 600 bis 700, zum Beispiel um 380 oder 630 nm.

Besonders bevorzugte zusätzliche Metallfreie Chromophore sind Cyanine, Azacyanine, Merocyanine und Oxonole sowie und Rhodamine, beispielsweise diejenige, die in WO 04/006878, WO 02/082438 oder EP-A-1 083555 offenbart welches unsubstituiert oder gegebenenfalls substituiert sein kann, und R41 ein beliebiges Substituent darstellt. R40 kann zum Beispiel Methyl, Ethyl, Vinyl, Allyl, Isopropyl, n-Butyl, 2-Isopropyloxy-ethyl, n-Pentyl, 3-Methyl-butyl, 3,3-Dimethylbutyl, 2-Ethyl-hexyl, 2-Cyano-ethyl, Furan-2-yl-methyl oder 2-Hydroxy-methyl sein, R41 ist beispielsweise C6-C10Aryl, C1-C24Alkyl oder C2-C24Alkenyl.

Rein illustrative Beispiele solcher Chromophore sind:

Die nachfolgenden Beispiele erläutern die Erfindung, ohne deren Umfang einzuschränken (wo nicht anders angegeben, handelt es sich bei "%" immer um Gewichts-%):

Beispiel 1:

1,0 g der Verbindung der Formel wird als Dichlomethanlösung auf Glas appliziert. Die Feststoffschicht wird 90 Std mit Xenonlicht gemäss ISO-105-B02 (Atlas Ci-35 Weather-O-meter, 15 kJ/cm2) bestrahlt wird. Die Lichtstabilität ist ausgezeichnet (vgl. Beispiel 7).

Beispiel 2:

Auf die Feststoffschicht gemäss Beispiel 1 werden mittels eines gepulsten Farbstofflasers (15 ns Pulslänge) bei einer Wellenlänge von 405 nm mit einer Energiedichte von 0,8 kJ/m2 Marken in die Aufzeichnungsschicht eingeschrieben. An den beschrifteten Stellen resultiert eine Reflexionsänderung.

Beispiel 3:

0,5 g der Verbindung gemäss Beispiel 1 werden in 99,5 g Dioxan gelöst und mittels Schleuderbeschichtung auf einen Siliziumwafer aufgebracht. Die farblose Feststoffschicht wird mittels eines Spektralellipsometers (Sopra) vermessen. Bei der Wellenlänge von 405 nm wird ein Brechungsindex von 2,52 ermittelt.

Beispiel 4:

1,0 g der Verbindung der Formel wird in 99 g Methylcyclohexan gelöst und über einen 0,2 &mgr;m Teflonfilter filtriert. Die Farbstofflösung wird anschliessend bei 250 U/min Rotation auf eine 1,2 mm dicke plane Polycarbonatplatte (Durchmesser 120 mm) aufgetragen. Dann wird die Drehgeschwindigkeit auf 1200 U/min erhöht, so dass der Überschuss der Lösung abgeschleudert wird, und eine gleichmässige Feststoffschicht entsteht. Nach dem Trocknen hat die Feststoffschicht eine Absorption von 0,61 bei 382 nm. Mittels eines optischen Messsytems (ETA-RT, STEAG ETA-Optik) werden die Schichtdicke und der komplex Brechungsindex ermittelt. Bei 405 nm weist die Farbstoffschicht eine Schichtdicke von 56 nm, einen Brechungsindex n von 1,95, und einen Extinktionskoeffizienten k von 0,090 auf.

Beispiel 5: Synthese des Liganden

Zu einer Suspension von 10,2 g Dithiobiuret in 45 ml Ethanol werden 19,4 ml einer 55%igen wässrigen Lösung Chloracetaldehyd zugegeben. Das Reaktionsgemisch wird 2 Std. auf 75°C erhitzt, dann auf 150 ml Wasser gegeben. Nach Zugabe von 200 ml einer wässrigen Natriumacetat-Lösung (4.6 N) wird der Niederschlag filtriert, mit Wasser gewaschen und bei 50°C/1,5·103 Pa getrocknet. Man erhält 8,8 g Rohprodukt, nach Rekristallisation aus Ethanol 6,7 g reines Produkt der Formel (Smp. 212°C).

Synthese des Komplexes

Zu einer Lösung von 458 mg dieses Liganden in 30 ml Ethanol gibt man eine 0,5 N wässrige Lösung Kupfer(II)-acetat zu, bis die sofort einsetzende Ausfällung vollständig ist. Nach der Filtrierung wird das Produkt mit Ethanol und Diethylether gewaschen, dann bei 70°C/1,5·103 Pa getrocknet. Man erhält 390 mg reines Produkt der Formel (Zers. 264°C).

Beispiel 6:

1,0 g des Komplexes gemäss Beispiel 5 wird in 99 g 2,2,3,3-Tetrafluor-1-propanol gelöst und über einen 0,2 &mgr;m Teflonfilter filtriert. Die Farbstofflösung wird anschliessend bei 250 U/min Rotation auf eine 1,2 mm dicke plane Polycarbonatplatte (Durchmesser 120 mm) aufgetragen, dann wird die Drehgeschwindigkeit auf auf 1500 U/min erhöht, so dass der Überschuss der Lösung abgeschleudert wird und eine gleichmässige Feststoffschicht entsteht.

Nach dem Trocknen hat die Feststoffschicht eine Absorption von 0,35 bei 356 nm. Mittels eines optischen Messsytems (ETA-RT, STEAG ETA-Optik) werden die Schichtdicke und der komplex Brechungsindex ermittelt. Bei 405 nm weist die Farbstoffschicht eine Schichtdicke von 18 nm, ein Brechungsindex n von 2,25, und einen Extinktionskoeffizienten k von 0,031 auf.

Beispiele 7-38:

Man verfährt analog zum Beispiel 6, verwendet jedoch anstelle des Komplexes von Beispiel 5 folgende Liganden und Metallkationen:

Beispiele 39-62:

Man verfährt analog zum Beispiel 6, verwendet jedoch anstelle des Komplexes von Beispiel 5 die Gemische M1 bis M24.

Beispiele 63-86:

Man verfährt analog zum Beispiel 6, verwendet jedoch anstelle des Komplexes von Beispiel 5 Gemische mit den Metall- und Ligand-Proportionen der Gemische M1 bis M24, wobei jedoch die Komplexe durch Mischsynthese hergestellt werden (Variante der gleichzeitiger Zugabe des Metallgemisches zum Ligandgemisch). Die Resultate sind ähnlich derjenigen der Beispiele 39-62, jedoch mit überraschend besseren Löslichkeit und Lösungsstabilität.

Beispiele 87-94:

Man verfährt analog zum Beispiel 6, verwendet jedoch anstelle des Komplexes von Beispiel 5 folgende Mischungen von Verbindungen der Formel (I) mit Cyaninen und Merocyaninen:

Selbstverständlich kann man auch Mischungen dieser Cyanine, Merocyanine und/oder auch anderer Chromophore mit Komplexen der Formel (I) oder mit Mischungen von Komplexen der Formel (I) kombinieren, wobei in der Regel sehr gute Resultate erzielt werden.


Anspruch[de]
Optisches Aufzeichnungsmedium, enthaltend ein Substrat, eine Aufzeichnungsschicht und gegebenenfalls eine oder mehrere reflektierende Schichten, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufzeichnungsschicht eine Verbindung der Formel oder ein Tautomer davon enthält, worin

G1 und G2 unabhängig voneinander A1 und A2 unabhängig voneinander für N(R12), O, S oder Se und A3 für C(C1-C5Alkyl)2, C(C4-C5Alkylen), N(R12), O, S, Se, N=C(R13) oder unsubstituiertes oder mit R14 substituiertes CH=CH stehen;

M1 ein Übergangsmetall der Gruppen 9 bis 12 ist, bevorzugt Co, Cu, Ni, Pd oder Zn, besonders bevorzugt Co, Cu oder Ni,

Q1 und Q2 unabhängig voneinander für C(R15), N oder P stehen,

R1, R2, R3, R4, R5 , R6, R7, R8 und R14 unabhängig voneinander für Wasserstoff, R18 oder unsubstituiertes oder mit einem oder mehreren, gegebenenfalls identischen oder unterschiedlichen Resten R18 substituiertes C6-C12Aryl, C4-C12Heteroaryl, C1-C12Aralkyl oder C5-C12Heteroaralkyl stehen; oder

R1 und R2, R3 und R4, R5 und R6, R5 und R13 und/oder R5 und R14 gemeinsam zu zweit unsubstituiertes oder mit einem oder mehreren, gegebenenfalls identischen oder unterschiedlichen Resten R17 substituiertes C3-C6Alkylen oder C3-C6Alkenylen, welche gegebenenfalls durch O, S oder N(R12) unterbrochen sein können, oder unsubstituiertes oder mit einem oder mehreren, gegebenenfalls identischen oder unterschiedlichen Resten R18 substituiertes 1,4-Buta-1,3-dienylen, worin gegebenenfalls 1 oder 2 C durch N ersetzt sein können, bedeuten;

R9, R12 and R13 unabhängig voneinander unsubstituiertes oder mit einem oder mehreren, gegebenenfalls identischen oder unterschiedlichen Resten R17 substituiertes C1-C24Alkyl, C3-C24Cycloalkyl, C2-C24Alkenyl, C3-C24Cycloalkenyl, C1-C4Alkyl-[O-C1-C4alkylen]m oder C1-C4Alkyl-[NH-C1-Caalkylen]m; oder unsubstituiertes oder mit einem oder mehreren, gegebenenfalls identischen oder unterschiedlichen Resten R18 substituiertes C6-C12Aryl, C4-C12Heteroaryl, C7-C12Aralkyl oder C5-C12Heteroaralkyl stehen;

R10, R11 und R18 unabhängig voneinander für Halogen, Nitro, Cyano, Thiocyanato, Hydroxy, O-R19, O-CO-R19, S-R19, CHO, COR20, CHOR19OR23, CR20OR19OR23, R16, N=N-R16, N=CR19R20, N=CR21R22, C(R15)=NR19, C(R15)=NR21, C(R15)=CR21R22, NH2, NH-R19, NR19R20, NH3 +, NH2R19 +, NHR19R20 +, NR19R20R23 +, CONH2, CONHR19, CONR19R20, SO2R19, SO2NH2, SO2NHR19, SO2NR19R20, COOH, COOR19, OCOOR19, NHCOR19, NR19COR23, NHCOOR19, NR19COOR23, Ureido, NR19-CO-NHR23, B(OH)2, B(OH)(OR19), B(OR19)OR23, Phosphato, PR19R23, POR19OR23, P(=O)OR19OR23, OPR19R23, OPR19OR23, OP(=O)R19OR23, OP(=O)OR19OR23, OPO3R19, Sulfato, Sulfo oder unsubstituiertes oder mit einem oder mehreren, gegebenenfalls identischen oder unterschiedlichen Resten R17 substituiertes C1-C12Alkyl, C3-C12Cycloalkyl, C1-C12Alkylthio, C3-C12Cycloalkylthio, C1-C12Alkoxy oder C3-C12Cycloalkoxy steht;

R15 für Wasserstoff, Cyano, Hydroxy, C1-C12Alkoxy, C3-C12Cycloalkoxy, C1-C12Alkylthio, C3-C12Cycloalkylthio, Amino, NHR24, NR25R26, R27, Halogen, Nitro, Formyl, N=N-R27, C(R14)=CR21R22, C(R14)=NR19, COO-R25, Carboxy, Carbamoyl, CONH-R25, CONR25R26, N=CR19R20 oder unsubstituiertes oder mit einem oder mehreren, gegebenenfalls identischen oder unterschiedlichen Resten Halogen, Hydroxy, C1-C12Alkoxy oder C3-C12Cycloalkoxy substituiertes C1-C12Alkyl, C3-C12Cycloalkyl, C2-C12Alkenyl oder C3-C12Cycloalkenyl steht;

R16 für unsubstituiertes oder mit einem oder mehreren, gegebenenfalls identischen oder unterschiedlichen Resten R28 substituiertes C6-C12Aryl, C4-C12Heteroaryl, C7-C12Aralkyl oder C5-C12Heteroaralkyl steht;

R17 für Halogen, Hydroxy, O-R25, O-CO-R25, S-R25, NH2, NH-R25, NR25R26, NH3 +, NH2R25 +, NHR25R26 +, NR24R25R26 +, NR25-CO-R24, NR25COOR24, Cyano, Formyl, COO-R25, Carboxy, Carbamoyl, CONH-R25, CONR25R26, Ureido, NH-CO-NHR24, NR25-CO-NHR24, Phosphato, PR25R24, POR25OR24, P(=O)OR25OR24, OPR25R24, OPR25OR24, OP(=O)R25OR24, OPO3R25, OP(=O)OR25OR24, SO2R25, Sulfato, Sulfo, R27, N=N-R27 oder unsubstituiertes oder einfach oder mehrfach mit Halogen substituiertes C1-C12Alkoxy oder C1-C12Cycloalkoxy steht;

R19, R20 und R23 unabhängig voneinander für R16 oder unsubstituiertes oder mit einem oder mehreren, gegebenenfalls identischen oder unterschiedlichen Resten Halogen, Hydroxy, C1-C12Alkoxy oder C3-C12Cycloalkoxy substituiertes C1-C12Alkyl, C3-C12Cycloalkyl, C2-C12Alkenyl oder C3-C12Cycloalkenyl stehen; oder

R14 und R19, R15 und R19 und/oder R19 und R23 zusammen für unsubstituiertes oder mit einem oder mehreren, gegebenenfalls identischen oder unterschiedlichen Resten Halogen, Hydroxy, C1-C12Alkoxy oder C3-C12Cycloalkoxy substituiertes C2-C12Alkylen, C3-C12Cycloalkylen, C2-C12Alkenylen oder C3-C12Cycloalkenylen stehen; oder

R19 und R20 zusammen mit dem gemeinsam N für unsubstituiertes oder mit C1-C4Alkyl einfach bis vierfach substituiertes Pyrrolidin, Piperidin, Piperazin oder Morpholin; oder unsubstituiertes oder mit einem oder mehreren, gegebenenfalls identischen oder unterschiedlichen Resten R28 substituiertes Carbazol, Phenoxazin oder Phenothiazin stehen;

R21 und R22 unabhängig voneinander für NR25R26, CN, CONH2, CONHR19, CONR19R20 oder COOR20 stehen;

R24, R25 und R26 unabhängig voneinander für C1-C12Alkyl, C3-C12Cycloalkyl, C2-C12Alkenyl, C3-C12Cycloalkenyl, C6-C12Aryl, C4-C12Heteroaryl, C7-C12Aralkyl oder C5-C12Heteroaralkyl stehen; oder

R25 und R26 zusammen mit dem gemeinsam N für unsubstituiertes oder mit C1-C4Alkyl einfach bis vierfach substituiertes Pyrrolidin, Piperidin, Piperazin oder Morpholin stehen;

R27 für unsubstituiertes oder mit einem oder mehreren, gegebenenfalls identischen oder unterschiedlichen Resten R18 substituiertes C6-C12Aryl, C4-C12Heteroaryl, C7-C12Aralkyl oder C5-C12Heteroaralkyl steht;

R28 für Nitro, SO2NHR25, SO2NR25R26 oder unsubstituiertes oder mit einem oder mehreren, gegebenenfalls identischen oder unterschiedlichen Resten R17 substituiertes C1-C12Alkyl, C3-C12Cycloalkyl, C1-C12Alkylthio, C3-C12Cycloalkylthio, C1-C12Alkoxy oder C3-C12Cycloalkoxy; und

m für eine Zahl von 1 bis 10 steht.
Optisches Aufzeichnungsmedium gemäss Anspruch 1, worin Q1 und Q2 für C(R15); G1 und G2 für und A1, A2 und A3 für O, S oder N(R12) stehen;

R12 für unsubstituiertes oder mit einem oder mehreren, gegebenenfalls identischen oder unterschiedlichen Resten R17 substituiertes C1-C24Alkyl, C1-C4Alkyl-[O-C1-C4alkylen]m oder C1-C4Alkyl-[NH-C1-C4alkylen]m, oder unsubstituiertes oder mit einem oder mehreren, gegebenenfalls identischen oder unterschiedlichen Resten R18 substituiertes C6-C12Aryl steht;

R15 für Wasserstoff, Cyano, COO-R25 oder C1-C12Alkyl steht;

R17 für Halogen, Hydroxy, O-R25, Cyano, COO-R25 oder Carboxy steht; und

R18 für Halogen, Nitro, Cyano, O-R19, CH=C(CN)2, COOR19, Ureido, CONR25R26, SO2R25, P(=O)OR19OR23 oder unsubstituiertes oder substituiertes C1-C12Alkyl steht.
Optisches Aufzeichnungsmedium gemäss Anspruch 1 oder 2, worin die Aufzeichnungsschicht eine Verbindung der Formel (I) enthält, worin Optisches Aufzeichnungsmedium gemäss Anspruch 1, 2 oder 3, worin die Verbindung der Formel (I) verzweigtes C3-C24Alkyl oder verzweigtes C3-C24Alkenyl enthält. Optisches Aufzeichnungsmedium gemäss Anspruch 1, 2, 3 oder 4, worin die Aufzeichnungsschicht im wesentlichen amorph ist. Optisches Aufzeichnungsmedium gemäss Anspruch 1, 2, 3, 4 oder 5, enthaltend zusätzlich eine Deckschicht, wobei Substrat, Reflektorschicht, Aufzeichnungsschicht und Deckschicht in dieser Reihenfolge angeordnet sind. Optisches Aufzeichnungsmedium gemäss Anspruch 1, 2, 3, 4, 5 oder 6, welches zusätzlich zur Verbindung der Formel (I) ein metallfreies Chromophor enthält. Verfahren zur Aufzeichnung oder Wiedergabe von Daten, dadurch gekennzeichnet, dass die Daten auf einem optischen Aufzeichnungsmedium gemäss Anspruch 1, 2, 3, 4, 5, 6 oder 7, bei einer Wellenlänge von 350 bis 500 nm aufgezeichnet oder wiedergegeben werden. Verbindung der Formel (I) gemäss Anspruch 1, mit der Massgabe, dass die Verbindung nicht der Formel M2(Z1)2 ist, worin: Verbindung gemäss Anspruch 9, welche verzweigtes C3-C24Alkyl oder verzweigtes C3-C24Alkenyl enthält. Verbindung gemäss Anspruch 9 oder 10 der Formel (I), worin






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