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Dokumentenidentifikation DE69636467T2 12.04.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0000734142
Titel Mechanismus für ein Prüfgerät zum Unterstützen des Schleifenschlusszustands auf Fernsprechleitungen
Anmelder Fluke Corp., Everett, Wash., US
Erfinder Walance, Robert B., Newbury Park, California 91320, US
Vertreter Rummler, F., Dipl.-Ing.Univ., Pat.-Anw., 80802 München
DE-Aktenzeichen 69636467
Vertragsstaaten AT, DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 22.02.1996
EP-Aktenzeichen 963011895
EP-Offenlegungsdatum 25.09.1996
EP date of grant 23.08.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.04.2007
IPC-Hauptklasse H04M 3/30(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse H04M 1/24(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Mechanismus, der in einem Prüfgerät eines Handwerkers eingerichtet werden kann, um zu verhindern, daß ein Prüfgerät, das mit einer Telefonleitung verbunden wurde, einen abgehobenen (OFF-HOOK) Zustand auf der Leitung durchsetzt, außer wenn die Überwachung des elektrischen Zustands der Leitung angibt, daß durch die Leitung kein digitaler Datenverkehr übertragen wird, und der elektrische Spannungszustand der Leitung das Kriterium eines vorgeschriebenen Mindestspannungspegels erfüllt. Falls die überwachte Leitung digitalen Datenverkehr überträgt, veranlaßt die Erfindung auch, daß ein hörbarer Alarmton erzeugt wird.

Da Telefonleitungen häufig verwendet werden, um eine Vielfalt von verschiedenen Signalformaten zu tragen, muß man beim Verbinden einer Leitung mit einer Ausrüstung wie etwa einem Telefonprüfgerät vorsichtig sein, um sicherzustellen, daß die Verbindung nicht störend ist und die Qualität von Signalen, die über die Leitung befördert werden, nicht verschlechtert. Diese Anforderung ist im Fall des Verbindens eines Geräts mit einer "Daten"leitung, besonders einer bestromten Datenleitung, nämlich einer Leitung, die möglicherweise nicht nur digitalen Datenverkehr, sondern auch eine Gleichstromspannung trägt, die zur Bestromung von Übertragungsvorrichtungen entlang der Leitung (zum Beispiel Zwischenverstärkern und Ausrüstung in den Räumlichkeiten des Kunden) verwendet werden soll, besonders kritisch. Wenn eine externe Vorrichtung wie etwa ein Prüfgerät in einer solchen Weise mit einer bestromten Datenleitung verbunden wird, daß die Leitung belastet wird (z.B. durch Stellen einer Gleichstromlastimpedanz zwischen entweder die Spitze oder den Ring und die Erde) wird eine ernste Verschlechterung und/oder Unterbrechung des Diensts auftreten.

Natürlich ist ein einfaches Verbinden der Leiter eines Prüfgeräts mit der Leitung, ohne die Schaltsystemfunktionalität des Prüfgeräts, die eine Last auf die Leitung stellen würde, wirksam zu aktivieren, nicht notwendigerweise störend. Doch wenn ein Prüfgerät, sobald es durch den Handwerker mit der Leitung verbunden wurde, in einen Zustand gestellt wird, der den elektrischen Zustand der Leitung abändern würde, wie etwa das Eintreten des Prüfgeräts in einen abgehobenen Zustand, wodurch eine Belastungsimpedanz über die Leitung eingebracht wird, wird jeglicher digitale Datenverkehr, der durch die Leitung getragen wird, beeinflußt, was nicht nur eine unannehmbare Unterbrechung in der Informationsübertragung zu Kunden, sondern auch eine Verlegenheit und einen Verlust an Einnahmen für den Telefondiensteprovider erzeugt.

Frühere Versuche zur Behandlung dieses Problems haben die Verwendung von kompakten oder "Taschen"datenverkehrdetektorvorrichtungen, die im Wesentlichen Frequenzmesser sind, welche die Leitung hinsichtlich des Vorhandenseins von Hochfrequenzsignalen überwachen, beinhaltet. Derartige "Handflächen"vorrichtungen werden üblicherweise zwischen der Spitze und dem Ring angeschlossen und überwachen, ob die Leitung Signale trägt, die in einem verhältnismäßig hohen Frequenzband (über dem normalen Audioband für Sprachsignale) liegen. Die Vorichtungen können ein oder mehrere Leuchtdiodenanzeigeelemente enthalten, die in Verbindung mit dem Band der festgestellten Signale beleuchtet werden. Der Zweck derartiger Vorrichtungen ist, den Handwerker vor dem Vorhandensein von Datenverkehr zu warnen, damit der Handwerker nicht zum Verbinden eines normalen Prüfgeräts mit der Leitung übergeht und dann verursacht, daß das Prüfgerät in einen abgehobenen Zustand eintritt, wenn Datenverkehr angezeigt wurde.

Es wird auf das Dokument des Stands der Technik US-A-4,939,765 verwiesen, das auf eine Vorrichtung zur Verhinderung, daß ein Prüfgerät die Leitung belegt, wenn eine Bedingung an sich erfüllt ist, gerichtet ist. Diese Bedingung ist das Vorhandensein von Datenverkehr auf der Leitung. Zu diesem Zweck wird ein Frequenzdiskriminator/detektor verwendet. Die Schaltung, die in diesem Dokument des Stands der Technik offenbart wird, nimmt keine dahingehende Untersuchung vor, ob auf der Leitung Spannung vorhanden ist, oder nicht, und untersucht noch weniger, ob diese Spannung eine vorgeschriebene Mindestspannung ist.

In der Tat gibt es bis heute keinen Mechanismus, weder in das Prüfgerät eines Handwerkers integriert noch nachträglich darin einrichtbar, der den Handwerker aktiv daran hindert, ein mit der Leitung verbundenes Prüfgerät selbst zufällig in einen abgehobenen Zustand zu stellen, und dadurch die Möglichkeit der ernsten Verschlechterung und/oder Unterbrechung der Datenübertragung auf der Leitung vermeidet.

Die vorliegende Erfindung besteht aus einem Verfahren zur Verhinderung, daß ein Telefonapparat, der mit einer Telefonleitung verbunden werden kann und die Fähigkeit aufweist, ein elektrisches Element in einen Anschluß an die Telefonleitung zu koppeln, dieses elektrische Element in einen Anschluß an die Telefonleitung koppelt, wobei das elektrische Element dann, wenn es während der Übertragung von digitalen Datensignalen über die Telefonleitung mit dieser in einen Anschluß gestellt wird, verursacht, daß die digitalen Datensignale verschlechtert werden, wobei das Verfahren die folgenden. Schritte umfaßt:

  • (a) anfängliches Stellen des Telefonapparats in einen Standardmodus, in dem verhindert wird, daß das elektrische Element in einen Anschluß an die Telefonleitung gekoppelt wird;
  • (b) Überwachen der Telefonleitung hinsichtlich des Vorhandenseins von digitalen. Datensignalen und hinsichtlich des Vorhandenseins einer vorgeschriebenen Mindestspannung darauf; und
  • (c) Behalten des Telefonapparats im Standardmodus, außer wenn Schritt (b) sowohl die Abwesenheit von digitalen Datensignalen als auch das Vorhandensein der vorgeschriebenen Mindestspannung auf der Telefonleitung feststellt, und anschließendes Befähigen des Telefonapparats, das elektrische Element in einen Anschluß an die Telefonleitung zu koppeln.

Nach der vorliegenden Erfindung wird die Möglichkeit, daß digitaler Datenverkehr, der durch eine Telefonleitung, insbesondere eine Gleichstromspannung tragende Leitung (nämlich eine bestromte Leitung) getragen wird, durch das Verbinden einer Ausrüstung wie etwa eines Telefonprüfgeräts mit einer derartigen Leitung verstümmelt wird, wirksam verhindert, indem die Telefonprüfgerätausrüstung so erweitert wird, daß sie einen Mechanismus aufweist, der verhindern wird, daß das Prüfgerät einen abgehobenen Zustand auf der Leitung durchsetzt, außer wenn bestimmt wurde, daß jede von zwei Bedingungen erfüllt ist. Diese Bedingungen sind 1), daß durch die Leitung kein digitaler Datenverkehr getragen wird, und 2), daß die elektrische Spannungsbedingung der Leitung ein Kriterium eines vorgeschriebenen Mindestspannungspegels erfüllt. Wenn eine dieser Bedingungen nicht erfüllt ist, wird ein Schaltkreis, der im Verbindungsweg des Prüfgeräts zur Leitung eingerichtet ist, in einem Standardzustand, einem offenen Zustand, behalten, so daß es der Leitung effektiv unmöglich ist, durch den Betrieb des Prüfgeräts mit einem abgehobenen Zustand konfrontiert zu werden. Dieser Standardzustand bleibt in Kraft, bis beide Kriterien erfüllt sind. Als eine weitere Sicherheitsvorkehrung veranlaßt die Erfindung, daß ein hörbarer Alarmton als Alarmsignal für den Handwerker erzeugt wird, falls bestimmt werden sollte, daß die Leitung, mit der das Prüfgerät verbunden ist, digitalen Datenverkehr trägt.

Zur Erfüllung dieser beiden Kriterien umfaßt die vorliegende Erfindung eine Schaltungsanordnung, die nachträglich in einem Prüfgerät eingerichtet werden kann oder darin aufgenommen werden kann. Die Schaltungsanordnung weist eine erste und eine zweite Klemme auf, die mit der Spitzen- und der Ringleitung der Telefonleitungsschaltung verbunden werden können. Die erste Klemme ist mit einer Seite eines normalerweise offenen Prüfgerät-Sprechmodusschalters gekoppelt, der durch den Handwerker geschlossen wird, um das Prüfgerät in den abgehobenen Sprechmodus zu stellen. Eine zweite Seite des Sprechmodusschalters ist mit einem ersten Eingang einer Vollweggleichrichterschaltung gekoppelt, wovon ein zweiter Eingang mit der zweiten Klemme gekoppelt ist.

Der Vollweggleichrichter ist über den Weg Spitze-Ring gekoppelt, um sicherzustellen, daß der Schaltungsbetrieb davon unabhängig ist, ob der Handwerker die Eingangsklemmen mit der Spitze und dem Ring oder mit dem Ring und der Spitze verbindet.

Die erste und die zweite Klemme sind ferner mit einem Datendetektor gekoppelt, der die Telefonleitung hinsichtlich digitaler Datenverkehrsaktivität überwacht. Wenn digitaler Datenverkehr festgestellt wird, ist der Datendetektorausgang dazu tätig, eine überwachende Mikrosteuerung zu veranlassen, ein Steuertor im abgeschalteten Zustand zu behalten und einen Ausgang zu einem Tongenerator zu liefern, um dem Handwerker einen Warnton bereitzustellen, daß über die überwachte Leitung Daten gesendet werden. Die Mikrosteuerung ist auch mit dem Ausgang eines Gleichstromspannungspegeldetektors gekoppelt. Der Gleichstromspannungspegeldetektor ist mit dem Vollweggleichrichter verbunden und ist dazu tätig, die gleichgerichtete Spannung mit einer vorgeschriebenen Gleichstromspannungsschwelle zu vergleichen. Der Zweck des Suchens nach dem Vorhandensein einer vorgeschriebenen Gleichstromspannung auf der Leitung ist, sicherzustellen, daß Schleifenstrom gezogen wird, wenn durch das Schließen des Sprechmodulschalters eine Abhebeabschlußimpedanz auf die Leitung gestellt wird. Nur wenn die festgestellte Spannung zumindest so groß wie die Schwelle ist, stellt der Gleichstromspannungsdetektor einen Ausgangsspannungspegel bereit, der verursachen wird, daß die Mikrosteuerung das Steuertor einschalten wird.

Der Ausgang des Steuertors ist mit einem normalerweise offenen spannungsgesteuerten Schalter gekoppelt, der in den Abschlußweg Spitze-Ring gekoppelt ist. Die Mikrosteuerung wird das Steuertor nur als Reaktion auf die Bedingungen, daß die überwachte Telefonleitung keinen Datenverkehr trägt, und daß über die Spitze und den Ring zumindest eine vorgeschriebene Mindestgleichstromspannung vorhanden ist, veranlassen, ein Einschaltsignal zum normalerweise offenen spannungsgesteuerten Schalter zu erzeugen. Wenn er geschlossen ist, ist dieser Schalter dazu tätig, den inneren Weg Spitze-Ring mit jeweiligen Gleichstrom- und Wechselstromabschlußimpedanzen zu beenden. Wenn der Schalter durch den Ausgang des Steuertors geschlossen wird, wird dem Handwerker die Fähigkeit bereitgestellt, durch das Schließen des Sprechmodusschalters Gleichstrom- und Wechselstromabschlußimpedanzen über die Eingangsklemmen der Spitze und des Rings zu stellen. Andernfalls macht es die vorliegende Erfindung dem Handwerker effektiv unmöglich, durch das Schließen des Sprechmodusschalters einen abgehobenen Zustand auf die Leitung zu stellen (die Leitungen der Spitze und des Rings mit Gleichstrom- und Wechselstromabschlußimpedanzen zu überbrücken).

Der Gleichstromspannungspegeldetektor ist dazu tätig, als Reaktion auf die Feststellung des Vorhandenseins zumindest der vorgeschriebenen Mindestgleichstromschwellenspannung zwischen der Spitze und dem Ring einen vorgeschriebenen Ausgangsspannungspegel bereitzustellen. Dieser Ausgangsspannungspegel ist mit einem Eingang für die überwachte Schwellenspannung der überwachenden Mikrosteuerung gekoppelt. Wenn die überwachte Spannung zwischen der Spitze und dem Ring geringer als der vorgeschriebene Gleichstromspannungspegel ist, schaltet die Mikrosteuerung das Steuertor ab, damit der spannungsgesteuerte Schalter offen bleibt.

Der Datendetektor weist einen analogen Schaltungsabschnitt auf, der dazu tätig ist, die Leitung im Hinblick auf Signalübergänge mit sehr niedriger Amplitude, die als digitale Datenübergänge in Frage kommen, zu überwachen. Der Ausgang des Datendetektors ist als ein weiterer Eingang mit der überwachenden Mikrosteuerung gekoppelt. Wenn eine Analyse der Signalübergänge bestimmt, daß Daten vorhanden sind, schaltet die Mikrosteuerung das Steuertor ab, um zu verhindern, daß der spannungsgesteuerte Schalter geschlossen wird.

Beim Betrieb befindet sich die Mikrosteuerung bei Abwesenheit eines Aufweckreizes (eines Übergangs von einem niedrigen zu einem hohen Zustand), der an einen von mehreren Reizeingängen, welche die Ausgänge des Daten- und des Gleichstromdetektors beinhalten, angelegt wird, normalerweise in einem ausgeschalteten Modus. Als Reaktion auf den Übergang eines dieser überwachten Eingänge von einem niedrigen zu einem hohen Zustand wird der Mikrosteuerung auf Aktivität auf der Leitung aufmerksam gemacht und behält sie den ausgeschalteten Zustand des Steuertors bei. Sie führt dann ein Programm aus, das die Reizeingänge untersucht, um zu bestimmen, ob es sich beim Reiz um ein Rufsignal, Daten, oder einen vorgeschriebenen Spannungspegel handelt. Für jedes aus einem Rufsignal und Daten wird ein hörbarer Ton erzeugt und bleibt das Steuertor ausgeschaltet, was den spannungsgesteuerten Schalter daran hindert, geschlossen zu werden. Wenn der Reiz nur vom Spannungsdetektor stammt und das Vorhandensein einer vorgeschriebenen Spannung zwischen der Spitze und dem Ring angibt, wird das Steuertor eingeschaltet und schließt es dadurch den spannungsgesteuerten Schalter, um dem Handwerker zu gestatten, das Prüfgerät durch Schließen des Sprechmodusschalters in einen abgehobenen Modus zu stellen (Wechselstrom- und Gleichstromabschlußimpedanzen zwischen die Spitze und den Ring zu stellen).

Die vorliegende Erfindung beinhaltet ein Verfahren zur Verhinderung, daß ein Telefonapparat, der mit einer Telefonleitung verbunden werden kann und die Fähigkeit aufweist, ein elektrisches Element in einen Anschluß an die Telefonleitung zu koppeln, dieses elektrische Element in einen Anschluß an die Telefonleitung koppelt, wobei das elektrische Element dann, wenn es während der Übertragung von digitalen Datensignalen über die Telefonleitung mit dieser in einen Anschluß gestellt wird, verursacht, daß die digitalen Datensignale verschlechtert werden, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfaßt: (a) Überwachen der Telefonleitung hinsichtlich des Vorhandenseins von digitalen Datensignalen und hinsichtlich des Vorhandenseins einer vorgeschriebenen Mindestspannung darauf; und (b), als Reaktion auf Schritt (a), das Feststellen entweder des Vorhandenseins von digitalen Daten oder der Abwesenheit der vorgeschriebenen Spannung auf der Telefonleitung, außer Kraft setzen der Fähigkeit des Telefonapparats, das elektrische Element in einen Anschluß mit der Telefonleitung zu koppeln.

Die vorliegende Erfindung beinhaltet auch eine Schaltungsanordnung zur Durchführung des obigen Verfahrens, welche Schaltungsanordnung Folgendes umfaßt: einen Datendetektor, der die Telefonleitung hinsichtlich des Vorhandenseins von digitalen Datensignalen darauf überwacht; einen Gleichstromspannungsdetektor, der die Telefonleitung hinsichtlich des Vorhandenseins einer vorgeschriebenen Spannung darauf überwacht; und eine Steuereinheit, die mit dem Datendetektor und dem Gleichstromspannungsdetektor gekoppelt ist und als Reaktion entweder auf die Feststellung des Vorhandenseins von digitalen Datensignalen auf der Telefonleitung durch den Datendetektor oder das Versagen des Gleichstromspannungsdetektors, das Vorhandensein der vorgeschriebenen Spannung auf der Telefonleitung festzustellen, dazu tätig ist, die Fähigkeit des Telefonapparats, das elektrische Element in einen Anschluß mit der Telefonleitung zu koppeln, außer Kraft zu setzen.

Die vorliegende Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen beispielhaft beschrieben werden, wobei

1 die gesteuerte Prüfgerätverbindungsanordnung nach der vorliegenden Erfindung diagrammatisch veranschaulicht; 2 den Gleichstromspannungspegeldetektor 70 von 1 schematisch veranschaulicht; 3 einen analogen Schaltungsabschnitt des Datendetektors 40 von 1 schematisch veranschaulicht; 4 die Weise, in der eine überwachende Mikrosteuerung angeschlossen ist, um auf die Ausgänge vom Gleichstromspannungspegeldetektor von 2 und vom Datendetektor von 3 zu reagieren, zeigt; und 5 ein Ablaufdiagramm ist, das die Abfolge der Tätigkeiten zeigt, die durch die überwachende Mikrosteuerung 100 von 4 als Reaktion auf den Erhalt eines Aufweckreizes an einem beliebigen ihrer drei Reizeingänge 401, 402 und 403 durchgeführt werden.

Die vorliegende Erfindung besteht hauptsächlich in dem, was effektiv eine vorgeschriebene Kombination aus herkömmlichen Signalverarbeitungsschaltungen und einer überwachenden Mikrosteuerung ist, die in einem herkömmlichen Prüfgerät eingerichtet werden kann. Sobald sie in der zu beschreibenden Weise eingerichtet ist, wird die vorliegende Erfindung einem Handwerker nach wie vor gestatten, das Prüfgerät zur Durchführung seiner normalen Funktionalität zu verwenden, doch wird sie zusätzlich eine Schnittstelle bereitstellen, die die Anwendung eines abgehobenen Zustands verhindern wird, welcher andernfalls eine Verstümmelung oder einen Verlust von Daten auf der Leitung, auf die der Zugriff erfolgt, verursachen könnte.

1 zeigt die gesteuerte Prüfgerätverbindungsanordnung wie durch gestrichelte Linien 10 umgeben diagrammatisch veranschaulicht und als eine erste Eingangsklemme 11 und eine zweite Eingangsklemme 12, die mit den Leitungen von Spitze/Ring und Ring/Spitze einer Telefonleitungsschaltung von Interesse verbunden werden können, umfassend. Die erste Eingangsklemme 11 ist über eine Leitung 13 durch einen normalerweise offenen Prüfgerät-Sprechmodusschalter 20 mit einem ersten Eingang 31 einer Vollweggleichrichterschaltung 30 gekoppelt, wovon ein zweiter Eingang 32 über eine Leitung 14 mit der zweiten Eingangsklemme 12 gekoppelt ist. Wie oben aufgezeigt ist der Vollweggleichrichter 30 über den Weg Spitze-Ring gekoppelt, um sicherzustellen, daß der Schaltungsbetrieb davon unabhängig ist, ob der Handwerker die Eingangsklemmen 11 und 12 mit der Spitze und dem Ring oder mit dem Ring und der Spitze verbindet. Die erste Eingangsklemme 11 ist ferner über die Leitung 13 mit einem ersten Eingang 41 eines Datendetektors 40 gekoppelt, der nachstehend unter Bezugnahme auf 3 und 4 beschrieben werden soll. Die zweite Eingangsklemme 12 ist über die Leitung 14 mit einem zweiten Eingang 42 des Datendetektors 40 gekoppelt.

Der Datendetektor 40 überwacht die Telefonleitung hinsichtlich digitaler Datenverkehrsaktivität; wenn digitaler Datenverkehr festgestellt wird, stellt der Datendetektor an einer Ausgangsklemme 43 ein Ausgangssignal (einen vorgeschriebenen Logikpegel) an einen ersten Eingang 46 einer überwachenden Mikrosteuerung 100 (in 4 ausführlich gezeigt, zu beschreiben) bereit, deren jeweilige Ausgänge 51 und 52 mit einer Steuertorschaltung 50 und einer Tongeneratorschaltung 60 gekoppelt sind. Der Ausgang der Tongeneratorschaltung 60 ist durch einen Verstärker 62 mit einer Lautsprechereinheit 65 gekoppelt, damit ein hörbarer vorbeugender Warnton erzeugt wird, falls über die überwachte Leitung Daten gesendet werden.

Die Mikrosteuerung 100 weist einen zweiten Eingang 47 auf, der mit dem Ausgang 73 eines Gleichstromspannungspegeldetektors 70 gekoppelt ist, der in 2 ausführlich gezeigt ist und beschrieben werden soll. Ein dritter Eingang 48 der Mikrosteuerung 100 ist über eine Leitung 58 vom Ausgang 59 eines Rufdetektors 55 gekoppelt, welcher über Eingänge 56 und 57 mit den Klemmen 11 und 12 der Spitze und des Rings gekoppelt ist. Immer wenn durch den Rufdetektor ein Rufsignal (z.B. ein Ton von 20 Hz) festgestellt wird, wird über die Leitung 58 ein Ausgang an die Mikrosteuerung 100 angelegt, welche durch Erzeugen eines vorgeschriebenen Ruftonaudiosignals reagiert, wie beschrieben werden wird.

Der Gleichstromspannungspegeldetektor 70 weist einen ersten Eingang 71 auf, der mit einem ersten Ausgang 33 eines Vollweggleichrichters 30 gekoppelt ist, und einen zweiten Eingang 72 auf, der auf das Erdpotential (ERDE) bezogen ist, mit dem wie gezeigt ein zweiter Ausgang 34 des Gleichrichters 30 verbunden ist. Der Gleichstromspannungspegeldetektor 70 ist dazu tätig, die gleichgerichtete Spannung, die durch den Gleichrichter 30 bereitgestellt wird, mit einer vorgeschriebenen Gleichstromspannungsschwelle (z.B. +5 V Gleichstrom) zu vergleichen. Wenn die festgestellte Spannung zumindest so groß wie die Schwelle ist, weist der Ausgang 73 des Gleichstromspannungsdetektors 70 einen ersten logischen Ausgang auf. Wenn die festgestellte Spannung andererseits nicht zumindest so groß wie die Schwelle ist, weist der Ausgang 73 des Gleichstromspannungsdetektors 70 einen zweiten logischen Ausgang auf. Wie vorher beschrieben ist das Vorhandensein einer vorgeschriebenen Gleichstromspannung auf der Leitung nötig, um sicherzustellen, daß Schleifenstrom gezogen wird, wenn durch das Schließen des Sprechmodusschalters eine Abhebeabschlußimpedanz auf die Leitung gestellt wird. Damit der Gleichstromspannungsdetektor 70 der Mikrosteuerung 100 einen vorgeschriebenen Spannungspegeleingang bereitstellt, ist es nötig, daß die festgestellte Gleichstromspannung zumindest so groß wie die Schwelle ist.

Nur wenn sich beide Eingänge 46 und 47 an die Mikrosteuerung 100 beim gleichen logischen Pegel (z.B. einer logischen "1") befinden, was angibt, daß die überwachte Telefonleitung keinen Datenverkehr trägt und daß über die Spitze und den Ring zumindest eine vorgeschriebene Mindestgleichstromspannung vorhanden ist, wird die Mikrosteuerung 100 ein Einschaltsignal an das Steuertor 50 erzeugen, damit dieses über eine Ausgangsleitung 54 ein Schalterschließsignal zu einem normalerweise offenen spannungsgesteuerten Schalter 80 liefern kann. Der Schalter 80 ist durch den Weg Spitze-Ring und jeweilige, in vereinfachter Form als 90 und 92 gezeigte Gleichstrom- und Wechselstromabschlußimpedanzen, die wie gezeigt zwischen dem Schalter 80 und der Erde gekoppelt sind, in den Telefonkreis gekoppelt.

Sobald der Schalter 80 geschlossen ist, verfügt der Handwerker über die Fähigkeit, den Weg Spitze-Ring durch Schließen des Sprechmodusschalters mit Gleichstrom- und Wechselstromabschlußimpedanzen zu beenden. Da der Schalter 80 durch das Steuertor 50 nur als Reaktion auf die zweifache Bedingung, daß die Leitung keinen digitalen Datenverkehr trägt und daß zumindest eine meßbare Mindestgleichstromspannung über die Spitze und den Ring vorhanden ist, geschlossen wird, ist es für den Handwerker effektiv unmöglich, durch das Schließen des Sprechmodusschalters einen abgehobenen Zustand auf die Leitung zu stellen (die Leitungen der Spitze und des Rings mit Gleichstrom- und Wechselstromabschlußimpedanzen zu überbrücken).

2 zeigt den Gleichstromspannungspegeldetektor 70 von 1, der schematisch so veranschaulicht ist, daß er eine Spannungsteiler/gleichrichterschaltung umfaßt, die aus einem Spannungsteilerwiderstandsnetz 75 besteht, das zwischen der Ausgangsklemme 33 des Vollweggleichrichters und der Erde angeschlossen ist. Jeweilige Dioden 76 und 77 sind zwischen die Erde und eine Bezugsgleichstromversorgungsschiene (VDD) gekoppelt, wobei der Knoten 78 zwischen den Dioden mit dem Widerstandsteilernetz 75 und der Ausgangsklemme 73 verbunden ist, von der ein Gleichstromspannungspegelausgang SR_VOLT von der Spitze zum Ring erlangt wird. Die Kombination aus dem Spannungsteilernetz 75 und den Diodenanschlüssen 76 und 77 ist dazu tätig, bei Vorhandensein einer vorgeschriebenen Gleichstromspannung (z.B. zumindest 5 V Gleichstrom) über die Spitze und den Ring einen vorgeschriebenen hohen Spannungspegel (z.B. in der Größenordnung von +3 V Gleichstrom) zu erzeugen. Dieser Spannungspegel an der Ausgangsklemme 73 (SR_VOLT) wird an einen Eingang für die überwachte Schwellenspannung der Mikrosteuerung 100 angelegt. Daher stellt die Ausgangsklemme 73 im vorliegenden Beispiel den vorgeschriebenen hohen Spannungspegel an den Eingang für die überwachte Schwellenspannung der Mikrosteuerung 100 bereit, solange zumindest 5 V Gleichstrom über die Spitze und den Ring angelegt werden. Doch wenn die überwachte Spannung zwischen der Spitze und dem Ring geringer als der vorgeschriebene Gleichstrompegel ist, schaltet der Spannungspegel an der Klemme 73 auf L (Erde oder null Volt), was durch die Mikrosteuerung 100 als unbestromte Leitung und nicht fähig, eine Quelle für Schleifenstrom für ein Abhebeprüfgerät zu bilden, gelesen wird.

3 zeigt schematisch einen analogen Schaltungsabschnitt des Datendetektors 40, welcher dazu tätig ist, jene Signalübergänge auf der überwachten Leitung, die als digitale Datenübergänge in Frage kommen, festzustellen. Als nicht beschränkendes Beispiel kann der Datendetektor 41 dazu tätig sein, Impulse festzustellen, die Amplituden mit einer so niedrigen Größenordnung wie 100 mV aufweisen. Das Auftreten derartiger Impulse wird, wie beschrieben werden wird, durch einen vorgeschriebenen hohen Spannungspegel an der Ausgangsklemme DATEN 43 angegeben. Wie in 3 gezeigt umfaßt der analoge Schaltungsabschnitt des Datendetektors einen Trenntransformator 301, der eine Primärwicklung 310 aufweist, die durch einen Kondensator 312 und einen Widerstand 314 mit den mit der Spitze und dem Ring verbundenen Eingangsklemmen 41 und 42 des Datendetektors gekoppelt ist. Der Kondensator 312 ist dazu tätig, Gleichstrom zu blockieren und die Frequenz der Signale, die zur Erwägung als mögliche Datenübergänge in Frage kommen, auf jene zu beschränken, die wohl innerhalb der normalen Bandbreite liegt, welche üblicherweise für digitalen Datenverkehr verwendet wird. Der Widerstand 314 stellt sicher, daß über die Spitze und den Ring eine Mindestimpedanz angelegt wird. Der Transformator weist eine Sekundärwicklung 320 auf, die mit der Erde und durch einen gleichstromblockierenden Kondensator 322 mit gestaffelten ersten und zweiten Komplementärpolaritätstransistorverstärkerstufen 330 und 340 gekoppelt ist.

Die Transistorverstärkerschaltung 330 umfaßt einen ersten Hochleistungs-NPN-Bipolartransistor 331, dessen Kollektor und Basis durch einen Vorspannungswiderstand 333 als Diode an die VDD-Spannungsschiene geschaltet sind, und dessen Emitter mit der Erde gekoppelt ist. Ein Überbrückungskondensator 335 ist zwischen den gemeinsamen Knoten 337 des Kollektors und der Basis des Transistors 331 und der Erde gekoppelt, während ein Koppelwiderstand 336 zwischen dem Knoten 337 und der Basis eines zweiten NPN-Transistors 332 angeschlossen ist. Der als Diode geschaltete Transistor 331 ist dazu tätig, einen sehr schwachen Strom durch den Widerstand 333 zu ziehen, um die Basisspannung des Transistors 332 bei einem Wert herzustellen, der sehr dicht am Einschalten liegt, und dadurch eine Empfindlichkeit gegenüber Übergängen mit sehr niedriger Amplitude zwischen der Spitze und dem Ring bereitzustellen. Eine Diode 334 ist zwischen der Basis des Transistors 332 und der Erde angeschlossen, während ein weiterer Vorspannungswiderstand 338 zwischen der VDD-Schiene und dem Kollektor des Transistors 332 gekoppelt ist. Der Emitter des Transistors 332 ist mit der Erde gekoppelt, während sein Kollektor durch einen Kondensator 351 und einen Widerstand 352, die in Reihe geschaltet sind, mit der Basis des PNP-Transistors 342 der Verstärkerschaltung 340 gekoppelt ist.

Die Komplementärtransistorverstärkerschaltung 340 ist im Wesentlichen mit der Verstärkerschaltung 330 identisch konfiguriert, setzt aber Komponenten vom Komplementärpolaritätstyp, und Vorspannungsanschlüsse zur Bereitstellung einer zusätzlichen Verstärkung und eine Umkehrstufe zur Verstärkerschaltung 330 ein. Wie gezeigt umfaßt die Verstärkerschaltung 340 einen ersten PNP-Bipolartransistor 341, dessen Kollektor und Basis durch einen Vorspannungswiderstand 343 als Diode an die Erde geschaltet sind, und dessen Emitter mit der VDD-Spannungsschiene gekoppelt ist. Ein Überbrückungskondensator 345 ist zwischen dem gemeinsamen Knoten 347 des Kollektors und der Basis des Transistors 341 und der VDD-Schiene gekoppelt, während ein Koppelwiderstand 346 zwischen dem Knoten 347 und der Basis eines zweiten NPN-Transistors 342 angeschlossen ist. Eine Diode 344 ist zwischen der Basis des Transistors 342 und der VDD-Schiene angeschlossen, während ein weiterer Vorspannungswiderstand 348 zwischen der Erde und dem Kollektor des Transistors 342 gekoppelt ist. Der Emitter des Transistors 342 ist mit der VDD-Schiene gekoppelt, während sein Kollektor durch einen Widerstand 361 mit einer Ausgangsklemme DATEN 43 gekoppelt ist.

4 zeigt die Weise, auf die die überwachende Mikrosteuerung 100 angeschlossen ist, um auf den Ausgang DATEN an der Klemme 43 vom Datendetektor 40, und auf den Ausgang SR_VOLT an der Klemme 73 des Gleichstromspannungsdetektors 70 zu reagieren, um die Erzeugung eines Steuersignals zum steuerbaren Einschalten (Schließen) des spannungsgesteuerten Schalters 80 zu steuern. Die Mikrosteuerung 100 umfaßt einen im Handel erhältlichen Standard-Mikrosteuerungschip mit kleinerer Leistung und wird durch eine Batterie gespeist, damit sie sich bei Fehlen eines Aufweckreizes, der an einen ihrer drei Reizeingänge 401, 402 und 403 angelegt wird, normalerweise in einem abgeschalteten Modus befindet.

Von diesen Eingängen ist der erste Eingang 401 so gekoppelt, daß er das Signal SR_VOLT an der Klemme 73 vom oben unter Bezugnahme auf 2 beschriebenen Gleichstromspannungsdetektor 70 erhält. Wie beschrieben werden wird, ist die Mikrosteuerung 100 dazu tätig, eine Ausgangsklemme AB-GEHOBEN_INKRAFT 409 in einem Standardzustand mit logischem L und hoher Impedanz zu halten, was das Prüfgerät daran hindert, den Weg Spitze-Ring mit jeweiligen Wechselstrom- und Gleichstromabschlußimpedanzen 90 und 100 zu beenden, solange sich der Spannungspegel SR_VOLT am Eingang 401 in einem niedrigen Zustand befindet (was wie vorher beschrieben angibt, daß die Spannung über die Spitze und den Ring geringer als ein vorgeschriebener Mindestwert zum Ziehen eines ausreichenden Schleifenstroms ist).

Der zweite Mikrosteuerungseingang 402 ist zum Erhalt eines Rufsignals gekoppelt. Wie oben unter Bezugnahme auf 1 beschrieben wird immer, wenn durch den Rufdetektor 55 ein Rufsignal (z.B. ein Ton von 20 Hz) festgestellt wird, ein Signal zur Eingabe am Eingang 48 der Mikrosteuerung 48 der Mikrosteuerung 100 angelegt. In 4 wird dieses Signal mit dem Eingang 402 gekoppelt, worauf die Mikrosteuerung durch Erzeugen eines vorgeschriebenen Ruftonaudiosignal an einer Ausgangsklemme SUMMEN 408 reagiert, die effektiv dem Tongenerator 60 von 1 entspricht. Dieses Tonsignal wird durch den Lautsprecherverstärker 62 mit einem zugehörigen Lautsprecher 65 gekoppelt, damit ein hörbarer Ton erzeugt werden wird, um den Handwerker hinsichtlich eines ankommenden Anrufs auf der überwachten Leitung zu alarmieren (wie beschrieben werden wird, wird die Ausgangsklemme SUM-MEN 408 auch eingesetzt, um als Reaktion auf die Feststellung von Datensignalen am Eingang 402 durch die Mikrosteuerung 100 einen vorgeschriebenen Datenalarmwarnton bereitzustellen).

Der dritte Eingang 403 ist zum Erhalt des Signals DATEN an der Klemme 43 vom analogen Schaltsystemabschnitt des in 3 gezeigten, oben beschriebenen Datendetektors 40 gekoppelt. Der Eingang 403 ist mit einem Echtzeitzählertakt(RTCC)-Eingang der Mikrosteuerung gekoppelt, welcher mit einem internen weichen Zähler gekoppelt ist. Dieser weiche Zähler ist dazu programmierbar, Übergänge im RTCC-Eingang (hier das Signal DATEN von der Ausgangsklemme 43 vom analogen Schaltsystem des Datendetektors) zu zählen. Als Reaktion auf die Zählung einer vorgeschriebenen Anzahl von Übergängen innerhalb eines gegebenen Zählintervalls (als nichtbeschränkendes Beispiel 500 Übergänge in 1/16 Sekunde, was eine Datentaktrate von zumindest 8000 Übergängen pro Sekunde angibt) stellt der weiche Zähler in der Mikrosteuerung 100 einen Ausgang bereit, der angibt, daß über die überwachte Leitung digitale Datensignale übertragen werden. Diese Bestimmung wird auch verursachen, daß der logische Zustand der Ausgangsklemme ABGEHOBEN_INKRAFT 409 bei seinem Standardzustand mit logischem L und hoher Impedanz behalten wird.

Die Signale, die zu jedem der Eingänge 401, 402 und 403 geliefert werden, werden ferner mit einem ODER-Tor 420 gekoppelt, dessen Ausgang mit einer Hauptauslöseklemme 404 der Mikrosteuerung 100 gekoppelt ist. Die Hauptauslöseklemme 404 befindet sich normalerweise in einem niedrigen Zustand, so daß die Mikrosteuerung 100 dann, wenn sie nicht aktiv ist, nur einen Mindeststrom zieht und die Batterielebensdauer nicht wesentlich verringert. Wenn jedoch irgendeiner ihrer Eingänge 401, 402 und 403 auf H schaltet, schaltet die Hauptauslöseklemme 404 am Ausgang des ODER-Tors 420 auf H, was den Hauptauslöseeingang 404 der Mikrosteuerung auf einen hohen Zustand zieht und die Mikrosteuerung aufweckt (ein Verriegelungswiderstand 422 ist zwischen dem Ausgang des ODER-Tors 420 und einer Hochimpedanzkraftrückstellklemme 407 von der Mikrosteuerung gekoppelt, um der Mikrosteuerung 100 ausreichend Zeit dazu bereitzustellen, als Reaktion auf selbst einen sehr kurzen Impuls, der den hohen Zustand am Ausgang des ODER-Tors 420 erzeugte, aufzuwachen).

Die Mikrosteuerung weist eine Ausgangsklemme ABGEHOBEN_IN-KRAFT 409 auf, die sich normalerweise in einem logisch niedrigen Hochimpedanzzustand befindet. Die Ausgangsklemme ABGEHOBEN_INKRAFT 409 ist mit dem Eingang 431 eines UND-Tors 430 gekoppelt. Ein Niedrigimpedanzwiderstand 433 ist zwischen dem Eingang 431 und der Erde gekoppelt, damit der (logisch niedrige Standard-)Hochimpedanzzustand der Ausgangsklemme ABGEHOBEN_INKRAFT 409 dazu tätig ist, die Anlegung eines niedrigen Spannungspegels an den Eingang 431 des UND-Tors 430 beizubehalten. Der Ausgang des UND-Tors 430 entspricht effektiv dem Ausgang des Steuertors 50 in 1 und ist über die Leitung 54 mit dem spannungsgesteuerten Schalter 80 gekoppelt. Somit wird der spannungsgesteuerte Schalter 80 in diesem Standardzustand offen gehalten, wodurch verhindert wird, daß durch das Schließen des Sprechmodusschalters 20 eine Abschlußimpedanz über die Spitze und den Ring gestellt wird.

Die Mikrosteuerung 100 weist auch eine Ausgangsklemme ALARM_INKRAFT 410 auf, die sich normalerweise in einem logisch niedrigen Hochimpedanzzustand befindet und mit einem ersten Eingang 441 eines ODER-Tors 440 gekoppelt ist. Ein zweiter Eingang 442 des ODER-Tors 440 ist dazu gekoppelt, ein Lautsprecherverstärkereinschaltsignal zu erhalten, um den Lautsprecherverstärker 62, der den Ausgangslautsprecher 65 antreibt, einzuschalten. Ein Hochimpedanzwiderstand 443 ist zwischen dem Eingang 441 und der Erde (ERDE) gekoppelt, so daß die normal logisch niedrige Ausgangsklemme 410 dazu tätig ist, die Anlegung eines logisch niedrigen Spannungspegels an den Eingang 441 des ODER-Tors 440 beizubehalten.

Der Ausgang des ODER-Tors 440 ist mit dem Lautsprecherverstärker 62 gekoppelt, der den Lautsprecher 65 antreibt. Wenn ein Alarmton (oder ein Rufton) erzeugt werden soll, setzt die Mikrosteuerung 100 an ihrer Ausgangsklemme ALARM_INKRAFT 410 einen H-Zustand durch, damit ein Verstärkerlautsprechereinschalteingang an das ODER-Tor 440 gestatten wird, daß der Ausgangslautsprecherverstärker 62 eingeschaltet wird. Das Tonsignal am Ausgang SUMMEN 408 wird durch den Lautsprecherverstärker 62 als der hörbare Ton des Lautsprechers 65 gekoppelt.

5 ist ein Ablaufdiagramm, das die Abfolge der Tätigkeiten zeigt, die durch die überwachende Mikrosteuerung 100 als Reaktion auf den Erhalt eines Aufweckreizes an einem beliebigen ihrer drei Reizeingänge 401, 402 und 403 durchgeführt werden. Wie oben aufgezeigt ist die Mikrosteuerung 100 ein Kleinleistungschip, und befindet sie sich bei Fehlen der Anlegung eines Aufweckreizes (eines Übergangs von einem niedrigen zu einem hohen Zustand) an einen ihrer drei Reizeingänge 401, 402, 403 normalerweise in einem abgeschalteten Modus. Wie ebenfalls vorher beschrieben befindet sich der Hauptauslöseeingang 404 normalerweise in einem niedrigen Zustand, da sich jeder der Eingänge 401, 402 und 403 normalerweise in einem niedrigen Zustand befindet und durch das ODER-Tor 420 mit dem Hauptauslöseeingang 404 gekoppelt ist, weshalb sich die Mikrosteuerung 100 normalerweise in einem "Schlummer"modus befindet und nur einen Mindeststrom zieht, um die Batterielebensdauer zu bewahren.

Als Reaktion auf den Übergang eines beliebigen der Eingänge 401, 402 und 403 von einem niedrigen zu einem hohen Zustand schaltet der Hauptauslöseeingang 404 am Ausgang des ODER-Tors 402 auf H, was die Mikrosteuerung 100 aus ihrem Rückstellzustand (Prozeßbeginn 501 in 5) bringt, den Hauptauslöseeingang hochzieht und die Mikrosteuerung aufweckt. Bei Schritt 503 schaltet die Mikrosteuerung die Ausgangsklemme ABGEHOBEN_INKRAFT 409 aus (setzt an dieser Klemme einen L-Zustand durch), was das UND-Tor 430 ausschaltet und somit den Schalter 80 an einem Schließen hindert. Zusätzlich wird die Hochimpedanzkraftrückstellklemme 407 von der Mikrosteuerung durchgesetzt, um der Mikrosteuerung 100 ausreichend Zeit dazu bereitzustellen, als Reaktion selbst auf einen sehr kurzen Impuls, der den hohen Zustand am Ausgang des ODER-Tors 420 erzeugte, aufzuwachen.

Beim Abfrageschritt 505 wird eine dahingehende Bestimmung vorgenommen, ob der Reiz an der Rufsignaleingangsklemme 402 entstand. Wenn die Antwort auf Schritt 505 JA lautet, geht die Abfolge zu Schritt 507 über, was verursacht, daß die Ausgangsklemme ALARM_INKRAFT 410 auf H schaltet, wodurch ein hoher Logikpegel an das ODER-Tor 440 angelegt wird, so daß der Lautsprecherverstärker 62 eingeschaltet werden wird und dadurch den Ausgangslautsprecher 65 antreiben wird; zudem wird das Abheben in Kraft gesetzt. Dann wird durch den Ausgangslautsprecherverstärker ein Rufton an der Ausgangsklemme 408 als hörbarer Ton an den Lautsprecher angelegt, wodurch der Handwerker hinsichtlich eines ankommenden Anrufs auf der überwachten Leitung alarmiert wird. Dann führt das Programm eine Schleife zu Schritt 505 aus.

Wenn die Antwort auf den Abfrageschritt 505 NEIN lautet, geht das Programm zu Schritt 509 über, was verursacht, daß der interne weiche Zähler damit beginnt, die Übergänge im Signal DATEN am Eingang 403 vom analogen Schaltungssystem des Datendetektors von 3 zu zählen. Gleichzeitig setzt der Prozessor die Überwachung der Rufklemme 402 hinsichtlich eines Rufsignals fort. Wenn in einem Abfrageschritt 511 ein Rufton festgestellt wird, geht das Programm erneut zum oben beschriebenen Schritt 507 über. Wenn die Antwort auf den Abfrageschritt 511 NEIN lautet, geht das Programm zu Schritt 513 über, um zu bestimmen, ob die Signalausschläge, die auf der Leitung 403 überwacht werden, einem Datenverkehr entsprechen. Und zwar wird der Ausgang des weichen Zählers untersucht, um zu bestimmen, ob durch die überwachte Leitung Daten getragen werden.

Der weiche Zähler zählt Übergänge im RTCC-Eingang, nämlich dem Signal DATEN von der Ausgangsklemme 43 des analogen Schaltsystems des Datendetektors von 3, und als Reaktion auf die Zählung einer vorgeschriebenen Anzahl von Übergängen innerhalb eines gegebenen Zählintervalls (z.B. 500 Übergänge in 1/16 Sekunde, was einer Datentaktrate von zumindest 8000 Übergängen pro Sekunde entspricht) stellt der weiche Zähler in der Mikrosteuerung 100 einen Ausgang bereit, der angibt, daß über die überwachte Leitung digitale Datensignale übertragen werden. Somit lautet die Antwort auf den Abfrageschritt 513 JA, wenn der Zählerausgang das Vorhandensein von Daten auf der Leitung angibt, und geht das Programm zu Schritt 515 über, was verursacht, daß der Ausgang ABGEHOBEN_INKRRFT 409 in seinem Standardzustand mit logischem L und hoher Impedanz bleibt. Zusätzlich wird die Ausgangsklemme ALARM_INKRAFT 410 auf Hoch durchgesetzt, damit ein hoher Logikpegel an das ODER-Tor 440 angelegt wird, um den Lautsprecherverstärker 62, der den Ausgangslautsprecher 65 antreibt, einzuschalten. Dann wird durch den Ausgangslautsprecherverstärker 62 ein Alarmton an der Ausgangsklemme 408 als hörbarer Ton an den Lautsprecher 65 angelegt, wodurch der Handwerker hinsichtlich des Vorhandenseins von Datenverkehr auf der Leitung alarmiert wird. Dann führt das Programm eine Schleife zu Schritt 505 aus.

Wenn die Antwort auf den Abfrageschritt 513 NEIN lautet, geht das Programm zum Abfrageschritt 517 über, der das Signal SR_VOLT an der Eingangsklemme 401 vom oben unter Bezugnahme auf 2 beschriebenen Gleichstromspannungsdetektor untersucht. Wenn sich der Spannungspegel SR_VOLT am Eingang 401 in einem niedrigen Zustand befindet (was angibt, daß die Spannung über die Spitze und den Ring geringer als ein vorgeschriebener Wert ist, der zur Erzeugung und Feststellung eines Schleifenstroms ausreicht), geht das Programm zu Schritt 519 über, der die Ausgangsklemme ABGE-HOBEN_INKRAFT 409 in einem Standardzustand mit logischem L und hoher Impedanz behält, wodurch verhindert wird, daß das Prüfgerät Wechselstrom- und Gleichstromabschlußimpedanzen über die Spitze und den Ring durchsetzt. Dann führt das Programm eine Schleife zu Schritt 505 aus.

Doch wenn sich der Spannungspegel SR_VOLT am Eingang 401 in einem hohen Zustand befindet (was angibt, daß die Spannung über die Spitze und den Ring zumindest der vorgeschriebenen Schwellenspannung, die zur Erzeugung und Feststellung eines Schleifenstroms ausreicht, gleich ist), geht das Programm zu Schritt 521 über, der den Ausgang an der Ausgangsklemme ABGEHOBEN_INKRAFT 409 von seinem Standardzustand mit logischem L und hoher Impedanz zu einem hohen Logikpegel verändert, wodurch das UND-Tor 430 eingeschaltet wird. Wie oben bemerkt entspricht der Ausgang des UND-Tors 430 effektiv dem Ausgang des Steuertors 50 in 1, und wird er über die Leitung 54 mit dem spannungsgesteuerten Schalter 80 gekoppelt. Daher schließt der Ausgang des UND-Tors 430 den spannungsgesteuerten Schalter 80, wenn das Ergebnis des Abfrageschritts 517 JA lautet, und gestattet er dem Handwerker dadurch, das Prüfgerät durch Schließen des Sprechmodusschalters 20 in einen abgehobenen Modus zu stellen (Wechselstrom- und Gleichstromabschlußimpedanzen über die Spitze und den Ring zu stellen). Dann führt das Programm eine Schleife zu Schritt 505 aus.

Aus dem Programm von 5 wird man erkennen, daß es für den Handwerker effektiv unmöglich ist, durch das Schließen des Sprechmodus(Abhebe)schalters einen abgehobenen Zustand auf die Leitung zu stellen (die Leitungen der Spitze und des Rings mit Gleichstrom- und Wechselstromabschlußimpedanzen zu überbrücken). Die Signalreizverarbeitungsablaufabfolge stellt sicher, daß das UND-Tor 430 nur als Reaktion auf die Bedingungen, daß die überwachte Telefonleitung keinen Datenverkehr trägt, und daß zwischen der Spitze und dem Ring zumindest eine vorgeschriebene Mindestgleichstromspannung vorhanden ist, ein Einschaltsignal an den normalerweise offenen spannungsgesteuerten Schalter 80 erzeugen wird. Erst wenn der Schalter 80 durch den Ausgang des UND-Tors 430 geschlossen ist, ist dem Handwerker die Fähigkeit bereitgestellt, durch das Schließen des Sprechmodusschalters Gleichstrom- und Wechselstromabschlußimpedanzen über die Eingangsklemmen der Spitze und des Rings zu stellen.

Wie man aus der vorhergehenden Beschreibung verstehen wird, wird die Möglichkeit einer Verstümmelung von digitalem Datenverkehr, der durch eine Telefonleitung, besonders eine bestromte Datenleitung, getragen wird, durch die Verbindung einer Ausrüstung wie etwa einem Telefonprüfgerät mit einer derartigen Leitung nach der vorliegenden Erfindung effektiv verhindert, was die Telefonprüfgerätausrüstung mit einem Mechanismus erweitert, der verhindern wird, daß das Prüfgerät auf der Leitung einen abgehobenen Zustand durchsetzt, außer wenn bestimmt wurde, daß jede von zwei Bedingungen erfüllt ist. Diese Bedingungen sind 1), daß durch die Leitung kein digitaler Datenverkehr getragen wird, und 2), daß die elektrische Spannungsbedingung der Leitung ein Kriterium eines vorgeschriebenen Mindestspannungspegels erfüllt. Wenn eine dieser Bedingungen nicht erfüllt ist, wird ein Schaltkreis, der im Verbindungsweg des Prüfgeräts zur Leitung eingerichtet ist, in einem Standardzustand, einem offenen Zustand, behalten, so daß es der Leitung effektiv unmöglich ist, durch den Betrieb des Prüfgeräts mit einem abgehobenen Zustand konfrontiert zu werden. Dieser Standardzustand bleibt in Kraft, bis beide Kriterien erfüllt sind. Als eine weitere Sicherheitsvorkehrung veranlaßt die Erfindung, daß ein hörbarer Alarmton als Alarmsignal für den Handwerker erzeugt wird, falls bestimmt werden sollte, daß die Leitung, mit der das Prüfgerät verbunden ist, digitalen Datenverkehr trägt.

Die Möglichkeit der Verstümmelung von digitalem Datenverkehr, der durch eine Datenleitung (bestromt oder nicht bestromt) getragen wird, durch die Verbindung eines Telefonprüfgeräts mit der Datenleitung wird effektiv verhindert, indem das Telefonprüfgerät mit einem Mechanismus erweitert wird, der verhindert, daß das Prüfgerät auf der Leitung einen abgehobenen Zustand durchsetzt, außer wenn bestimmt wurde, daß jede von zwei Bedingungen erfüllt ist. Diese Bedingungen sind 1), daß durch die Leitung kein digitaler Datenverkehr getragen wird, und 2), daß die elektrische Spannungsbedingung der Leitung ein Kriterium eines vorgeschriebenen Mindestspannungspegels erfüllt. Wenn eine dieser Bedingungen nicht erfüllt ist, wird ein Schaltkreis, der im Verbindungsweg des Prüfgeräts zur Leitung eingerichtet ist, in einem Standardzustand, einem offenen Zustand, behalten, so daß es der Leitung effektiv unmöglich ist, durch den Betrieb des Prüfgeräts mit einem abgehobenen Zustand konfrontiert zu werden. Dieser Standardzustand bleibt in Kraft, bis beide Kriterien erfüllt sind. Als eine weitere Sicherheitsvorkehrung veranlaßt die Erfindung, daß ein hörbarer Alarmton als Alarmsignal für den Handwerker erzeugt wird, falls bestimmt werden sollte, daß die Leitung, mit der das Prüfgerät verbunden ist, digitalen Datenverkehr trägt.


Anspruch[de]
Verfahren zur Verhinderung, daß ein Telefonapparat, der mit einer Telefonleitung verbunden werden kann und die Fähigkeit aufweist, ein elektrisches Element in einen Anschluß an die Telefonleitung zu koppeln, dieses elektrische Element in einen Anschluß an die Telefonleitung koppelt, wobei das elektrische Element dann, wenn es während der Übertragung von digitalen Datensignalen über die Telefonleitung mit dieser in einen Anschluß gestellt wird, verursacht, daß die digitalen Datensignale verschlechtert werden, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfaßt:

(a) anfängliches Stellen des Telefonapparats in einen Standardmodus, in dem verhindert wird, daß das elektrische Element in einen Anschluß an die Telefonleitung gekoppelt wird;

(b) Überwachen der Telefonleitung hinsichtlich des Vorhandenseins von digitalen Datensignalen und hinsichtlich des Vorhandenseins einer vorgeschriebenen Mindestspannung darauf; und

(c) Behalten des Telefonapparats im Standardmodus, außer wenn Schritt (b) sowohl die Abwesenheit von digitalen Datensignalen als auch das Vorhandensein der vorgeschriebenen Mindestspannung auf der Telefonleitung feststellt, und anschließendes Befähigen des Telefonapparats, das elektrische Element in einen Anschluß an die Telefonleitung zu koppeln.
Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Telefonapparat einen Schaltkreis aufweist, der in einem Verbindungsweg zwischen der Telefonleitung und dem elektrischen Element eingerichtet ist, und wobei Schritt (c) das Verhindern des Stellens des Schaltkreises in einen geschlossenen Zustand umfaßt, außer wenn Schritt (b) sowohl die Abwesenheit von digitalen Datensignalen als auch das Vorhandensein der vorgeschriebenen Mindestspannung auf der Telefonleitung feststellt, und der Telefonapparat als Folge befähigt wird, das elektrische Element in einen Anschluß an die Telefonleitung zu koppeln. Verfahren nach Anspruch 2, wobei das elektrische Element eine Telefonleitungsabschlußimpedanz umfaßt, die im Verlauf des Abhebens des Telefonapparats steuerbar in einen Anschluß an die Telefonleitung gekoppelt wird, wobei der Schaltkreis in einem Verbindungsweg zwischen der Telefonleitung und der Telefonleitungsabschlußimpedanz eingerichtet ist, und wobei Schritt (c) das Verhindern des Stellens des Schaltkreises in einen geschlossenen Zustand und dadurch das Beenden der Telefonleitung mit der Telefonleitungsabschlußimpedanz umfaßt, außer wenn Schritt (b) sowohl die Abwesenheit von digitalen Datensignalen als auch das Vorhandensein der vorgeschriebenen Mindestspannung auf der Telefonleitung feststellt. Verfahren nach Anspruch 1, wobei Schritt (c) als Reaktion auf das Feststellen des Vorhandenseins von digitalen Datensignalen auf der Telefonleitung durch Schritt (b) ferner das Erzeugen eines Datenanwesenheitsalarmsignals umfaßt. Verfahren nach Anspruch 1, wobei Schritt (c) als Reaktion auf das Feststellen des Vorhandenseins von digitalen Datensignalen auf der Telefonleitung durch Schritt (b) ferner das Erzeugen eines hörbaren Tons umfaßt, der einen Benutzer des Telefonapparats hinsichtlich des Vorhandenseins von digitalen Daten auf der Telefonleitung alarmiert. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Telefonapparat einen Telefonleitungsprüfsatz umfaßt, und wobei Schritt (c) das Verhindern, daß der Telefonleitungsprüfsatz das elektrische Element in einen Anschluß an die Telefonleitung koppelt und dadurch einen abgehobenen Zustand auf der Telefonleitung durchsetzt, umfaßt, außer wenn Schritt (b) sowohl die Abwesenheit von digitalen Datensignalen als auch das Vorhandensein der vorgeschriebenen Mindestspannung auf der Telefonleitung feststellt. Schaltungsanordnung zur Verhinderung, daß ein Telefonapparat, der mit einer Telefonleitung verbunden werden kann und die Fähigkeit aufweist, ein elektrisches Element in einen Anschluß an die Telefonleitung zu koppeln, dieses elektrische Element in einen Anschluß an die Telefonleitung koppelt, wobei das elektrische Element dann, wenn es während der Übertragung von digitalen Datensignalen über die Telefonleitung mit dieser in einen Anschluß gestellt wird, verursacht, daß die digitalen Datensignale verschlechtert werden, wobei die Schaltungsanordnung Folgendes umfaßt:

einen Datendetektor, der die Telefonleitung hinsichtlich des Vorhandenseins von digitalen Datensignalen darauf überwacht;

einen Gleichstromspannungsdetektor, der die Telefonleitung hinsichtlich des Vorhandenseins einer vorgeschriebenen Mindestgleichstromspannung darauf überwacht;

eine Steuereinheit, die mit dem Datendetektor und dem Gleichstromspannungsdetektor gekoppelt ist, und die in einem Standardmodus dazu tätig ist, die Fähigkeit des Telefonapparats, das elektrische Element in einen Anschluß an die Telefonleitung zu koppeln, außer Kraft zu setzen, aber als Reaktion auf die Feststellung der Abwesenheit von digitalen Datensignalen auf der Telefonleitung durch den Datendetektor und die Feststellung des Vorhandenseins der vorgeschriebenen Mindestgleichstromspannung auf der Telefonleitung tätig ist, die Fähigkeit des Telefonapparats, das elektrische Element in einen Anschluß an die Telefonleitung zu koppeln, in Kraft zu setzen.
Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, wobei der Telefonapparat einen Schaltkreis aufweist, der in einem Verbindungsweg zwischen der Telefonleitung und dem elektrischen Element eingerichtet ist, und wobei die Steuereinheit mit dem Schaltkreis gekoppelt ist und dazu tätig ist, normalerweise zu verhindern, daß der Schaltkreis in einen geschlossenen Zustand gestellt wird, aber als Reaktion auf sowohl die Feststellung der Abwesenheit von digitalen Datensignalen auf der Telefonleitung durch den Datendetektor als auch des Vorhandenseins der vorgeschriebenen Mindestgleichstromspannung durch den Gleichstromspannungsdetektor dazu tätig ist, die Fähigkeit des Telefonapparats, das elektrische Element in einen Anschluß an die Telefonleitung zu koppeln, in Kraft zu setzen. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, wobei das elektrische Element eine Telefonleitungsabschlußimpedanz umfaßt, die im Verlauf des Abhebens des Telefonapparats steuerbar in einen Anschluß an die Telefonleitung gekoppelt wird, wobei der Schaltkreis in einem Verbindungsweg zwischen der Telefonleitung und der Telefonleitungsabschlußimpedanz eingerichtet ist, und wobei die Steuereinheit dazu tätig ist, normalerweise zu verhindern, daß der Schaltkreis in einen geschlossenen Zustand gestellt wird, aber als Reaktion auf das Feststellen der Abwesenheit von digitalen Datensignalen auf der Telefonleitung durch den Datendetektor und das Feststellen des Vorhandenseins der vorgeschriebenen Mindestgleichstromspannung auf der Telefonleitung durch den Gleichstromspannungsdetektor dazu tätig ist, die Telefonleitung mit der Telefonleitungsabschlußimpedanz zu beenden. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, ferner aufweisend einen Datenanwesenheitsalarmsignalgenerator, der als Reaktion auf das Feststellen des Vorhandensein von digitalen Datensignalen auf der Telefonleitung ein Datenanwesenheitsalarmsignal erzeugt. Schaltungsanordnung nach Anspruch 10, wobei der Datenanwesenheitsalarmsignalgenerator ein hörbares Datenanwesenheitsalarmsignal erzeugt. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, wobei der Telefonapparat einen Telefonleitungsprüfsatz umfaßt, und wobei die Steuereinheit dazu tätig ist, zu verhindern, daß der Telefonleitungsprüfsatz das elektrische Element in einen Anschluß an die Telefonleitung koppelt und dadurch einen abgehobenen Zustands auf der Telefonleitung durchsetzt, außer wenn der Datendetektor die Abwesenheit von digitalen Datensignalen auf der Telefonleitung feststellt, und der Gleichstromspannungsdetektor das Vorhandensein der vorgeschriebenen Mindestgleichstromspannung auf der Telefonleitung feststellt.






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