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Dokumentenidentifikation DE69735777T2 12.04.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001021509
Titel EINE WASCHMITTELZUSAMMENSETZUNG
Anmelder The Procter & Gamble Co., Cincinnati, Ohio, US
Erfinder HELTOVICS, Gabor, Newcastle-upon-Tyne NE3 RT, GB;
FIGUEROA, Francisco Ramon, Tyne & Wear NE30 3LT, GB;
WILLMAN, William, Kenneth, Fairfield, OH 45014, US;
MOSS, Michael Alan John, Stocksfield, Northumberland NE43 7DZ, GB;
KATSUDA, Kobe Park City C507, Rinko, Kobe 650, JP;
KVIETOK, Andrej, Frank, Cincinnati, OH 45208, US
Vertreter TER MEER STEINMEISTER & Partner GbR Patentanwälte, 81679 München
DE-Aktenzeichen 69735777
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 10.10.1997
EP-Aktenzeichen 979117553
WO-Anmeldetag 10.10.1997
PCT-Aktenzeichen PCT/US97/18697
WO-Veröffentlichungsnummer 1999019444
WO-Veröffentlichungsdatum 22.04.1999
EP-Offenlegungsdatum 26.07.2000
EP date of grant 26.04.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.04.2007
IPC-Hauptklasse C11D 3/22(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse C11D 1/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   C11D 1/14(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   C11D 17/06(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   C11D 3/10(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
TECHNISCHES GEBIET

Die vorliegende Erfindung betrifft Waschmittelzusammensetzungen, umfassend mittelkettig verzweigtes Tensid, geringe Konzentrationen an einem Buildersystem und einem Alkalinitätssystem, das Carbonatsalze umfasst. Die Zusammensetzungen sind feste Wäschewaschmittelzusammensetzung.

HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Kürzlich wurde eine bestimmte neue Art von anionischen mittelkettig verzweigten Tensiden entwickelt. Diese Tenside sind in den unveröffentlichten, gleichzeitig anhängigen Anmeldungen WO97/38 957 (US 97/06 485), WO97/39 090 (US 97/06 474), WO97/38 956 (US 97/06 339), WO97/39 091 (US 97/06 476) und WO97/38 972 (US 97/06 338) beschrieben.

JP-A-57-133 200 offenbart Geschirrspülzusammensetzungen, die &agr;-Mono(methylverzweigtes Alkyl)glycerinether umfassen. WO97/38 956 und WO97/39 088 offenbaren feste Wäschewaschmittelzusammensetzungen, die mittelkettig verzweigtes Alkylsulfattensid, Zeolith A und Carbonat umfassen.

Hartwasserbedingungen aufgrund der Gegenwart von Ca- und Mg-Ionen in der Waschflotte und auf den Textilien können eine Verringerung der Leistung der verschiedenen Bestandteile in Waschmitteln, besonders geladener Tenside, wie anionischer Tenside, verursachen. Deshalb werden traditionell Builder in Waschmittelzusammensetzungen eingesetzt, um die Ca- und Mg-Ionen zu binden und dadurch das Wasser weicher zu machen. Ein Nachteil hoher Builderkonzentrationen besteht jedoch darin, dass viele dieser Builder nicht wasserlöslich oder nur teilweise wasserlöslich sind. Dies kann in schlechter Löslichkeit des Waschmittels in der Waschflotte resultieren, und es kann zur Ablagerung von Buildermaterial auf den gewaschenen Textilien und/oder in der (Geschirr-) Waschmaschine führen, was zum Beispiel ein Vergrauen der Textilien nach sich zieht. Außerdem kann die Verwendung hoher Konzentrationen an Buildermaterialien sehr teuer sein.

Es hat sich nun überraschend gezeigt, dass diese speziellen mittelkettig verzweigten Tenside eine hervorragende Oberflächenaktivität und Reinigungsleistung unter (schweren) Hartwasserbedingungen aufweisen. Außerdem hat es sich nun überraschend gezeigt, dass Waschmittelzusammensetzungen, die diese mittelkettig verzweigten Tenside und nur eine sehr geringe Menge an Builder umfassen, eine hervorragende Reinigungsleistung aufweisen. Es hat sich auch gezeigt, dass die mittelkettig verzweigten Tenside in einer (leicht) alkalischen Umgebung besser wirken. Die Verringerung der Konzentrationen an Buildermaterial, die bekannte Alkalinitätsquellen in Waschmittelzusammensetzungen sind, in Waschmittelzusammensetzungen, die diese mittelkettig verzweigten Tenside enthalten, führt jedoch zu einer weniger alkalischen Umgebung. Um dies auszugleichen, haben die Erfinder herausgefunden, dass die Einbringung geringer Mengen einer Alkalinitätsquelle, vorzugsweise von Carbonatsalzen, in Waschmittelzusammensetzungen die für eine optimale Leistung der mittelkettig verzweigten Tenside erforderliche Alkalinität bereitstellen kann, während die Konzentrationen an Buildermaterialien verringert werden können.

Ein zusätzlicher Vorteil ist, dass die Verringerung der Konzentrationen an Buildermaterial in den Waschmittelzusammensetzungen zu einer Reduzierung der Formulierungskosten führt.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Die Erfindung betrifft feste Wäschewaschmittelzusammensetzungen mit einer Dichte von 330 Gramm/Liter bis 1 × 400 Gramm/Liter, umfassend eine Gesamtmenge an Tensid von 1 bis 25 Gew.-% der Waschmittelzusammensetzung,

  • a) zu mindestens 0,5 Gew.-%, vorzugsweise mindestens 5 Gew.-%, mehr bevorzugt mindestens 10 Gew.-% der Zusammensetzung ein Tensidsystem, umfassend mittelkettig verzweigte Tensidverbindungen mit längerer Alkylkette und mit der Formel: Ab-X-Bworin:

    (I) Ab eine hydrophobe mittelkettig verzweigte Alkyleinheit ist, die insgesamt 9 bis 22 Kohlenstoffe in der Einheit aufweist, vorzugsweise 12 bis ungefähr 18, mit: (1) einer längsten linearen Kohlenstoffkette im Bereich von 8 bis 21 Kohlenstoffatomen, die an die -X-B-Einheit gebunden ist; (2) einer oder mehreren C1-C3-Alkyleinheiten, die von dieser längsten linearen Kohlenstoffkette abzweigen; (3) wobei mindestens eine der verzweigenden Alkyleinheiten direkt an einen Kohlenstoff der längsten linearen Kohlenstoffkette in einer Position innerhalb des Bereichs der Position 2 des Kohlenstoffs, ausgehend von der Position 1 des Kohlenstoffs (Nr. 1), der an die -X-B-Einheit gebunden ist, bis zur Position des endständigen Kohlenstoffs minus 2 Kohlenstoffe (des (&ohgr;-2)-Kohlenstoffs) gebunden ist; und (4) wenn mehr als eine dieser Verbindungen vorhanden ist, ist die durchschnittliche Gesamtanzahl an Kohlenstoffatomen in den Ab-X-Einheiten in der vorstehenden Formel innerhalb des Bereichs von größer als 14,5 bis ungefähr 18, vorzugsweise von ungefähr 15 bis ungefähr 17;

    (II) B eine hydrophile Einheit ist, die aus Sulfaten, Sulfonaten, Aminoxiden, Polyoxyalkylen, vorzugsweise Polyoxyethylen und Polyoxypropylen, alkoxylierten Sulfaten, Polyhydroxyeinheiten, Phosphatestern, Glycerolsulfonaten, Polygluconaten, Polyphosphatestern, Phosphonaten, Sulfosuccinaten, Sulfosuccaminaten, polyalkoxylierten Carboxylaten, Glucamiden, Taurinaten, Sarcosinaten, Glycinaten, Isethionaten, Dialkanolamiden, Monoalkanolamiden, Monoalkanolamidsulfaten, Diglycolamiden, Diglycolamidsulfaten, Glycerinestern, Glycerinestersulfaten, Glycerinethern, Glycerinethersulfaten, Polyglycerinethern, Polyglycerinethersulfaten, Sorbitanestern, polyalkoxylierten Sorbitanestern, Ammonioalkansulfonaten, Amidopropylbetainen, alkylierten Quats, alkylierten/polyhydroxyalkylierten Quats, alkylierten Quats, alkylierten/polyhydroxylierten Oxypropylquats, Imidazolinen, 2-yl-Succinaten, sulfonierten Alkylestern und sulfonierten Fettsäuren ausgewählt ist; und

    (III) X aus -CH2- und -C(O)- ausgewählt ist; und
  • b) zu 1 Gew.-% bis 20 Gew.-% der Zusammensetzung ein Buildersystem; und
  • c) zu 5 Gew.-% bis 30 Gew.-% der Zusammensetzung ein Alkalinitätssystem, das Carbonatsalze umfasst,
mit der Maßgabe, dass, wenn System a) in einer Konzentration von 3 Gew.-% vorhanden ist und System b) in einer Konzentration von 19 Gew.-% vorhanden ist, das Alkalinitätssystem c) nicht 8 Gew.-% Natriumcarbonat umfasst.

Vorzugsweise umfasst das Tensidsystem a) mittelkettig verzweigte primäre Alkylsulfat- oder -sulfonattenside.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG Mittelkettig verzweigte Tensidverbindungen enthaltendes Tensidsystem

Die Waschmittelzusammensetzungen der Erfindung umfassen zu mindestens 0,5 Gew.-%, vorzugsweise mindestens 5 Gew.-%, mehr bevorzugt mindestens 10 Gew.-% der Zusammensetzung ein Tensidsystem, umfassend längere Alkylketten enthaltende, mittelkettig verzweigte Tensidverbindungen, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Tensidverbindungen mit der Formel wie vorstehend definiert.

Bevorzugte Tensidsysteme hierin umfassen längere Alkylketten enthaltende, mittelkettig verzweigte Tensidverbindungen der vorstehenden Formel, worin die Ab-Einheit eine verzweigte primäre Alkyleinheit mit folgender Formel ist: worin die Gesamtanzahl an Kohlenstoffatomen in der verzweigten primären Alkyleinheit dieser Formel, einschließlich der R-, R1- und R2-Verzweigung, 13 bis 19 ist; R, R1 und R2 jeweils unabhängig aus Wasserstoff und C1-C3-Alkyl, vorzugsweise Methyl, ausgewählt sind, mit der Maßgabe, dass R, R1 und R2 nicht alle Wasserstoff sind und, wenn z 0 ist, mindestens R oder R1 nicht Wasserstoff ist; w eine ganze Zahl von 0 bis 13 ist; x eine ganze Zahl von 0 bis 13 ist; y eine ganze Zahl von 0 bis 13 ist; z eine ganze Zahl von 0 bis 13 ist; und w + x + y + z von 7 bis 13 ist.

Im Allgemeinen sind für die mittelkettig verzweigten Tensidverbindungen des Tensidsystems bestimmte Verzweigungspunkte (z. B. die Stelle entlang der Kette der R-, R1- und/oder R2-Einheiten in der vorstehenden Formel) mehr bevorzugt als andere Verzweigungspunkte entlang der Hauptkette des Tensids. Die nachstehende Formel veranschaulicht den mitelkettigen Verzweigungsbereich (d. h. wo die Verzweigungspunkte auftreten), den bevorzugten mittelkettigen Verzweigungsbereich und den mehr bevorzugten mittelkettigen Verzweigungsbereich für monomethylverzweigte Alkyl-Ab-Einheiten, die gemäß der forliegenden Erfindung nützlich sind.

Es sei darauf hingewiesen, dass für die monomethylsubstituierten Tenside diese Bereiche die endständigen Kohlenstoffatome der Kette und das Kohlenstoffatom direkt neben der -X-B-Gruppe ausschließen.

Die nachstehende Formel veranschaulicht den mittelkettigen Verzweigungsbereich, den bevorzugten mittelkettigen Verzweigungsbereich und den mehr bevorzugten mittelkettigen Verzweigungsbereich für dimethylsubstituierte Alkyl-Ab-Einheiten, die gemäß der forliegenden Erfindung nützlich sind.

Bevorzugt werden Tensidverbindungen, worin in der vorstehenden Formel die Ab-Einheit keine quartären substituierten Kohlenstoffatom aufweist (d. h. 4 Kohlenstoffatome, die direkt an ein Kohlenstoffatom gebunden sind).

Die am meisten bevorzugten mittelkettig verzweigten Tensidverbindungen zum Gebrauch in den Waschmittelzusammensetzungen hierin sind mittelkettig verzweigte primäre Alkylsulfonat- und, noch mehr bevorzugt, -sulfattenside. Bevorzugte Tenside aus mittelkettig verzweigten primären Alkylsulfaten weisen folgende Formel auf

Diese Tenside haben eine lineare Hauptkette (d. h. die längste lineare Kohlenstoffkette, die das sulfatierte Kohlenstoffatom umfasst) aus einer primären Alkylsulfatkette, die vorzugsweise 12 bis 19 Kohlenstoffatome umfasst, und deren verzweigte primäre Alkylgruppen vorzugsweise insgesamt mindestens 14, und vorzugsweise nicht mehr als 20, Kohlenstoffatome umfassen. In dem Tensidsystem, das mehr als eines dieser Sulfattenside umfasst, liegt die durchschnittliche Gesamtzahl an Kohlenstoffatomen der verzweigten primären Alkylgruppen vorzugsweise im Bereich von mehr als 14,5 bis etwa 17,5. Somit umfasst das Tensidsystem vorzugsweise mindestens eine Tensidverbindung aus einem verzweigten primären Alkylsulfat mit einer längsten linearen Kohlenstoffkette von nicht weniger als 12 Kohlenstoffatomen oder nicht mehr als 19 Kohlenstoffatomen, und die Gesamtzahl an Kohlenstoffatomen, einschließlich der Verzweigungen, muss mindestens 14 betragen, und ferner liegt die durchschnittliche Gesamtanzahl an Kohlenstoffatomen der verzweigten primären Alkylgruppe im Bereich von mehr als 14,5 bis etwa 17,5.

R, R1 und R2 sind jeweils unabhängig voneinander ausgewählt aus Wasserstoff und C1-C3-Alkylgruppen (vorzugsweise Wasserstoff oder C1-C2-Alkyl, mehr bevorzugt Wasserstoff oder Methyl und am meisten bevorzugt Methyl), mit der Maßgabe, dass R, R1 und R2 nicht alle Wasserstoff sind. Darüber hinaus ist, wenn z gleich 1 ist, wenigstens R oder R1 nicht Wasserstoff.

M ist Wasserstoff oder ein Salz bildendes Kation, je nach Syntheseverfahren. Beispiele für salzbildende Kationen sind Lithium, Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium, quartäre Alkylamine mit der Formel worin R3, R4, R5 und R6 unabhängig voneinander Wasserstoff, C1-C22 Alkylen, C4-C22 verzweigtes Alkylen, C1-C6 Alkanol, C1-C22 Alkenylen, C4-C22 verzweigtes Alkenylen und Mischungen davon sind. Bevorzugte Kationen sind Ammonium (R3, R4, R5 und R6 gleich Wasserstoff), Natrium, Kalium, Mono-, Di- und Trialkanolammonium und Mischungen davon. In den Monoalkanolammonium-Verbindungen der vorliegenden Erfindung ist R3 gleich C1-C6 Alkanol, R4, R5 und R6 gleich Wasserstoff; in den Dialkanolammonium-Verbindungen der vorliegenden Erfindung sind R3, R4 gleich C1-C6 Alkanol, R5 und R6 gleich Wasserstoff; in den Trialkanolammoniumverbindungen der vorliegenden Erfindung sind R3, R4 und R5 gleich C1-C6 Alkanol, R6 gleich Wasserstoff. Bevorzugte erfindungsgemäße Alkanolammoniumsalze sind die quartären Mono-, Di- und Triammonium-Verbindungen mit den Formeln: H3N+CH2CH2OH, H2N+(CH2CH2OH)2, HN+(CH2CH2OH)3.

Vorzugsweise steht M für Natrium-, Kalium- und die oben aufgeführten C2-Alkanolammoniumsalze; am meisten bevorzugt ist Natrium.

Ferner ist bezüglich der obigen Formel w eine ganze Zahl von 0 bis 13; x ist eine ganze Zahl von 0 bis 13; y ist eine ganze Zahl von 0 bis 13; z ist eine ganze Zahl von mindestens 1; und w + x + y + z ist eine ganze Zahl von 8 bis 14.

Ein anderes bevorzugtes Tensidsystem der vorliegenden Erfindung hat ein oder mehrere verzweigte primäre Alkylsulfate mit der Formel worin die Gesamtanzahl an Kohlenstoffatomen, einschließlich Verzweigung, von 15 bis 18 beträgt, und worin, wenn mehr als eines dieser Sulfate vorhanden ist, die durchschnittliche Gesamtanzahl an Kohlenstoffatomen in den verzweigten primären Alkyleinheiten mit der obigen Formel innerhalb des Bereichs von mehr als 14,5 bis ungefähr 17,5 ist; R1 und R2 jeweils unabhängig voneinander Wasserstoff oder C1-C3-Alky sind; M ein wasserlösliches Kation ist; x von 0 bis 11 ist; y von 0 bis 11 ist; z mindestens 2 ist; und x + y + z von 9 bis 13 ist; mit der Maßgabe, dass R1 und R2 nicht beide Wasserstoff sind.

Vorzugsweise umfasst das Tensidsystem zu mindestens 20 Gew.-% des Systems, mehr bevorzugt zu mindestens 60 Gew.-%, noch mehr bevorzugt zu mindestens 90 Gew.-% des Systems mittelkettig verzweigte primäre Alkylsulfate, worin vorzugsweise R1 und R2 unabhängig voneinander Wasserstoff oder Methyl sind, mit der Maßgabe, dass R1 und R2 nicht beide Wasserstoff sind; x + y gleich 8, 9 oder 10 ist und z mindestens 2 ist, wobei die durchschnittliche Gesamtanzahl an Kohlenstoffatomen in diesen Sulfattensiden vorzugsweise von 14 bis 18, mehr bevorzugt von 15 bis 17, noch mehr bevorzugt von 16 bis 17 ist.

Außerdem sind bevorzugte Tensidsysteme diejenigen, die zu mindestens ungefähr 20 Gew.-%, mehr bevorzugt zu mindestens 60 Gew.-%, noch mehr bevorzugt zu mindestens 90 Gew.-% des Systems ein oder mehrere mittelkettig verzweigte Alkylsulfate mit folgender Formel umfassen: oder Mischungen davon; worin M für ein oder mehrere Kationen steht; a, b, d und e ganze Zahlen sind, a + b von 10 bis 16 ist, d + e von 8 bis 14 ist und worin ferner

wenn a + b = 10 gilt, a eine ganze Zahl von 2 bis 9 und b eine ganze Zahl von 1 bis 8;

wenn a + b = 11 gilt, a eine ganze Zahl von 2 bis 10 und b eine ganze Zahl von 1 bis 9 ist;

wenn a + b = 12 gilt, a eine ganze Zahl von 2 bis 11 und b eine ganze Zahl von 1 bis 10 ist;

wenn a + b = 13 gilt, a eine ganze Zahl von 2 bis 12 und b eine ganze Zahl von 1 bis 11 ist;

wenn a + b = 14 gilt, a eine ganze Zahl von 2 bis 13 und b eine ganze Zahl von 1 bis 12 ist;

wenn a + b = 15 gilt, a eine ganze Zahl von 2 bis 14 und b eine ganze Zahl von 1 bis 13 ist;

wenn a + b = 16 gilt, a eine ganze Zahl von 2 bis 15 und b eine ganze Zahl von 1 bis 14 ist;

wenn d + e = 8 gilt, d eine ganze Zahl von 2 bis 7 und e eine ganze Zahl von 1 bis 6 ist;

wenn d + e = 9 gilt, d eine ganze Zahl von 2 bis 8 und e eine ganze Zahl von 1 bis 7 ist;

wenn d + e = 10 gilt, d eine ganze Zahl von 2 bis 9 und e eine ganze Zahl von 1 bis 8 ist;

wenn d + e = 11 gilt, d eine ganze Zahl von 2 bis 10 und e eine ganze Zahl von 1 bis 9 ist;

wenn d + e = 12 gilt, d eine ganze Zahl von 2 bis 11 und e eine ganze Zahl von 1 bis 10 ist;

wenn d + e = 13 gilt, d eine ganze Zahl von 2 bis 12 und e eine ganze Zahl von 1 bis 11 ist;

wenn d + e = 14 gilt, d eine ganze Zahl von 2 bis 13 und e eine ganze Zahl von 1 bis 12 ist;

wobei, wenn mehr als eines dieser Sulfattenside in dem Tensidsystem vorhanden ist, die durchschnittliche Gesamtanzahl an Kohlenstoffatomen in den verzweigten primären Alkyleinheiten mit den vorstehenden Formeln innerhalb des Bereichs von mehr als 14,5 bis ungefähr 17,5 liegt.

Bevorzugte Monomethyl-verzweigte primäre Alylsulfate sind ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus: 3-Methylpentadecanolsulfat, 4-Methylpentadecanolsulfat, 5-Methylpentadecanolsulfat, 6-Methylpentadecanolsulfat, 7-Methylpentadecanolsulfat, 8-Methylpentadecanolsulfat, 9-Methylpentadecanolsulfat, 10-Methylpentadecanolsulfat, 11-Methylpentadecanolsulfat, 12-Methylpentadecanolsulfat, 13-Methylpentadecanolsulfat, 3-Methylhexadecanolsulfat, 4-Methylhexadecanolsulfat, 5-Methylhexadecanolsulfat, 6-Methylhexadecanolsulfat, 7-Methylhexadecanolsulfat, 8-Methylhexadecanolsulfat, 9-Methylhexadecanolsulfat, 10-Methylhexadecanolsulfat, 11-Methylhexadecanolsulfat, 12-Methylhexadecanolsulfat, 13-Methylhexadecanolsulfat, 14-Methylhexadecanolsulfat und Mischungen davon.

Bevorzugte Dimethyl-verzweigte primäre Alkylsulfate sind ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus: 2,3-Methyltetradecanolsulfat, 2,4-Methyltetradecanolsulfat, 2,5-Methyltetradecanolsulfat, 2,6-Methyltetradecanolsulfat, 2,7-Methyltetradecanolsulfat, 2,8-Methyltetradecanolsulfat, 2,9-Methyltetradecanolsulfat, 2,10-Methyltetradecanolsulfat, 2,11-Methyltetradecanolsulfat, 2,12-Methyltetradecanolsulfat, 2,3-Methylpentadecanolsulfat, 2,4-Methylpentadecanolsulfat, 2,5-Methylpentadecanolsulfat, 2,6-Methylpentadecanolsulfat, 2,7-Methylpentadecanolsulfat, 2,8-Methylpentadecanolsulfat, 2,9-Methylpentadecanolsulfat, 2,10-Methylpentadecanolsulfat, 2,11-Methylpentadecanolsulfat, 2,12-Methylpentadecanolsulfat, 2,13-Methylpentadecanolsulfat und Mischungen davon.

Die folgenden verzweigten primären Alkylsulfate, die 16 Kohlenstoffatome umfassen und eine Verzweigungseinheit aufweisen, sind Beispiele für bevorzugte verzweigte Tenside in den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen: worin M vorzugsweise Natrium ist.

Die folgenden verzweigten primären Alkylsulfate, die 17 Kohlenstoffatome umfassen und zwei Verzweigungseinheiten aufweisen, sind erfindungsgemäße Beispiele bevorzugter verzweigter Tenside: worin M vorzugsweise Natrium ist.

Buildersystem

Die Waschmittelzusammensetzungen der Erfindung umfassen von 1,0 Gew.-% bis 20 Gew.-% ein Buildersystem, mehr bevorzugt von 5 Gew.-% bis 18 Gew.-%, noch mehr bevorzugt von 8 Gew.-% bis 18 Gew.-% der Waschmittelzusammensetzung. Sowohl wasserlösliche als auch teilweise wasserlösliche oder wasserunlösliche Builderverbindungen können in dem Buildersystem der vorliegenden Erfindung enthalten sein.

Geeignete wasserlösliche Builderverbindungen schließen die wasserlöslichen monomeren Polycarboxylate oder ihre Säureformen, homo- oder copolymere Polycarbonsäuren oder ihre Salze ein. Vorzugsweise umfassen die Polycarbonsäuren oder deren Salze mindestens zwei Carboxylradikale, die voneinander durch nicht mehr als zwei Kohlenstoffatome getrennt sind, Borate und beliebige Mischungen der vorstehenden.

Der Carboxylat- oder Polycarboxylatbuilder oder dessen Salz können monomeren oder oligomeren Typs sein, obgleich monomere Polycarboxylate aus Kosten- und Leistungsgründen im Allgemeinen bevorzugt sind.

Geeignete Carboxylate oder deren Säuren mit einer Carboxygruppe schließen die wasserlöslichen Salze von Milchsäure, Glycolsäure und Etherderivate davon ein. Polycarboxylate oder deren Säuren mit zwei Carboxygruppen schließen die wasserlöslichen Salze von Bernsteinsäure, Malonsäure, (Ethylendioxy)diessigsäure, Maleinsäure, Diglycolsäure, Weinsäure, Tartronsäure und Fumarsäure sowie die Ethercarboxylate und die Sulfinylcarboxylate ein. Polycarboxylate oder ihre Säuren, die drei Carboxygruppen enthalten, umfassen insbesondere wasserlösliche Citrate, Aconitrate und Citraconate sowie Succinatderivate, wie die Carboxymethyloxysuccinate, die im britischen Patent Nr. 1 379 241 beschrieben sind, Lactoxysuccinate, die im britischen Patent Nr. 1 389 732 beschrieben sind, und Aminosuccinate, die in der niederländischen Anmeldung 7 205 873 beschrieben sind, und die Oxypolycarboxylatmaterialien, wie 2-Oxa-1,1,3-propantricarboxylate, die im britischen Patent Nr. 1 387 447 beschrieben sind. Die am meisten bevorzugte Polycarbonsäure mit drei Carboxygruppen ist Citronensäure, Monohydrat, wasserfrei oder wahlweise in einer flüssigen Form, die vorzugsweise in einer Konzentration von 0,1 Gew.-% bis 15 Gew.-%, mehr bevorzugt von 0,5 Gew.-% bis 8 Gew.-% der Zusammensetzung vorhanden ist.

Polycarboxylate oder deren Säuren, die vier Carboxygruppen enthalten, schließen die im britischen Patent Nr. 1 261 829 offenbarten Oxydisuccinate, 1,1,2,2-Ethantetracarboxylate, 1,1,3,3-Propantetracarboxylate und 1,1,2,3-Propantetracarboxylate ein. Polycarboxylate oder deren Säuren mit Sulfosubstituenten schließen die in den britischen Patenten Nr. 1 398 421 und 1 398 422 und im US-Patent Nr. 3 936 448 offenbarten Sulfosuccinatderivate und die sulfonierten pyrolysierten Citrate, die im britischen Patent Nr. 1 439 000 beschrieben sin, ein. Bevorzugte Polycarboxylate oder deren Säuren sind Hydroxycarboxylate oder -säuren mit bis zu drei Carboxygruppen pro Molekül, genauer Citrate oder Citronensäure, wie vorstehend beschrieben.

Es sollte sich verstehen, dass die Stammsäuren des monomeren oder oligomeren Polycarboxylats oder Mischungen davon mit deren Salzen, z. B. Citronensäure oder Mischungen aus Citrat/Citronensäure, auch als geeignete Builderverbindungen für das Buildersystem der Erfindung vorgesehen sind.

Organische Polymerverbindungen sind bevorzugte Builderverbindungen des Buildersystems der erfindungsgemäßen Waschmittelzusammensetzung und sind vorzugsweise als Bestandteile jeglicher teilchenförmiger Bestandteile vorhanden, wo sie durch Zusammenhalten des teilchenförmigen Bestandteils wirken können. Mit organischer polymerer Builderverbindung ist hierin im Wesentlichen jede polymere organische Verbindung zu verstehen, die üblicherweise als Builder, Dispergiermittel und Antiwiederablagerungs- und Schmutzsuspendiermittel in Waschmittel verwendet wird, die keine vorstehend beschriebene polymere oder oligomere (Poly)carboxylatverbindung ist.

Die organische Polymerverbindung wird in der Regel in das Buildersystem der Erfindung in einer Konzentration von 0,1 Gew.-% bis 50 Gew.-%, vorzugsweise von 0,5 Gew.-% bis 35 Gew.-%, am meisten bevorzugt von 1 Gew.-% bis 20 Gew.-% des Buildersystems einbezogen.

Solche Materialien schließen die wasserlöslichen Salze von Copolymeren von Acrylsäure und Maleinsäure/Maleinsäureanhydrid ein. Das durchschnittliche Molekulargewicht solcher Copolymere in der Säureform kann vorzugsweise im Bereich von 1 000 bis 100 000, mehr bevorzugt von 2 000 bis 75 000 oder sogar mehr bevorzugt bis 70 000 liegen, aber am meisten bevorzugt sind die Copolymere mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht von 2 500 bis 20 000 oder in einer anderen bevorzugten Ausführungsform von 60 000 bis 75 000 oder sogar 70 000. Das Verhältnis von Acrylat- zu Maleatsegmenten in solchen Copolymeren liegt generell im Bereich von 30:1 bis 1:30, mehr bevorzugt von 10:1 bis 1:1, am meisten bevorzugt von 4:1 bis 7:3. Wasserlösliche Salze solcher Acrylsäure/Maleinsäure-Copolymere können zum Beispiel die Alkalimetall-, Ammonium und substituierten Ammoniumsalze einschließen. Lösliche Acrylat/Maleat-Copolymere dieses Typs sind bekannte Materialien, die in der europäischen Patentanmeldung Nr. 66 915, veröffentlicht am 15. Dezember 1982, sowie in EP 193 360, veröffentlicht am 3. September 1986, beschrieben sind.

Andere geeignete polymere carboxylathaltige Builderverbindungen können von Acrylsäure abgeleitet sein. Solche Polymere auf Acrylsäure-Basis, die hier nützlich sind, sind zum Beispiel die wasserlöslichen Salze polymerisierter Acrylsäure. Das durchschnittliche Molekulargewicht solcher Homopolymere in der Säureform liegt vorzugsweise im Bereich von 1 800 bis 100 000, mehr bevorzugt von 2 000 bis 10 000 und am meisten bevorzugt von 3 000 bis 5 000. Wasserlösliche Salze solcher Acrylsäure-/Maleinsäurepolymere können zum Beispiel die Alkalimetall-, Ammonium- und substituierten Ammoniumsalze einschließen. Lösliche Polymere dieses Typs sind bekannte Materialien. Die Benutzung von Polyacrylaten dieses Typs in Detergenszusammensetzungen ist zum Beispiel bei Diehl, US-Patent 3 308 067, erteilt am 7. März 1967, offenbart.

Polyaminoverbindungen sind hierin ebenfalls nützlich, einschließlich solcher, die aus Asparaginsäure abgeleitet sind, wie diejenigen, die in EP-A-305 282, EP-A-305 283 und EP-A-351 629 offenbart sind.

Ein weiteres Beispiel von polymeren carboxylathaltigen Builderverbindungen, die für den Zweck der Erfindung geeignet sind, schließt die Maleinsäure/Acrylsäure/Vinylalkohol-Terpolymere ein. Solche Materialien sind auch in EP 193 360 offenbart, einschließlich zum Beispiel das 45/45/10-Terpolymer Acrylsäure/Maleinsäure/Vinylalkohol.

Terpolymere, die Monomereinheiten, ausgewählt aus Maleinsäure, Acrylsäure und Polyasparaginsäure, enthalten, besonders solche, die ein durchschnittliches Molekulargewicht von 5 000 bis 20 000 haben, sind hierin ebenfalls geeignet.

Weitere nützliche polymere carboxylathaltige Builderverbindungen sind die polyelektrolythaltigen Glycole, besonders die mit einem Molekulargewicht von 1 000-10 000, spezieller 2 000 bis 8 000 und am meisten bevorzugt ungefähr 4 000.

Andere bevorzugte polymere carboxylathaltige Builderverbindungen sind die, die in der Regel eine hydrophile Hauptkette und mindestens eine hydrophobe Seitenkette aufweisen.

Vorzugsweise hat diese Art von polymeren carboxylathaltigen Builderverbindungen ein Molekulargewicht zwischen 500 und 100 000, mehr bevorzugt von 1 000 bis 70 000, besonders bevorzugt von 1 500 bis 10 000 oder in einer anderen bevorzugten Ausführungsform von 2 800 bis 6 000. Polymere carboxylathaltige Builderverbindungen zum diesbezüglichen Gebrauch können zum Beispiel mit herkömmlichen Verfahren wässriger Polymerisation hergestellt werden, geeignete Verfahren sind zum Beispiel in GB 89 24 477, GB 89 24 478 und GB 89 24 479 beschrieben.

Generell ist das hydrophile Grundgerüst des Polymers vorwiegend linear (die Hauptkette des Grundgerüsts macht mindestens 50 Gew.-%, vorzugsweise mehr als 75 Gew.-%, am meisten bevorzugt mehr als 90 Gew.-% des Grundgerüsts aus), geeignete monomere Bestandteile des hydrophilen Grundgerüsts sind zum Beispiel ungesättigt C1-C6-Säuren, -Ether, -Alkohole, -Aldehyde, -Ketone oder -Ester, Zuckereinheiten, Alkoxyeinheiten, Maleinsäureanhydrid und gesättigte Polyalkohole, wie Glycerol. Vorzugsweise bestehen die hydrophoben Seitengruppen aus Alkoxygruppen, zum Beispiel Butylenoxid und/oder Propylenoxid und/oder Alkyl- oder Alkenylketten mit 5 bis 24 Kohlenstoffatomen. Die hydrophoben Gruppen können über relativ hydrophile Bindungen, zum Beispiel eine Polyethoxybindung mit dem hydrophilen Grundgerüst verbunden sein.

Bevorzugte polymere carboxylathaltige Builderverbindungen dieser Art sind die in WO 91/08 281 beschriebenen Polymere.

Bevorzugte Gegenionen für die polymeren organischen (carboxylathaltigen) Builderverbindungen sind zum Beispiel Natrium-, Magnesium- oder Calciumionen.

Boratbuilder sowie Builder mit boratbildenden Materialien, die unter Waschmittellager- oder Waschbedingungen Borat erzeugen können, sind hierin geeignete wasserlösliche Builder.

Das Buildersystem der Erfindung kann phosphathaltiges Buildermaterial umfassen. Es kann jedoch bevorzugt sein, dass das Buildersystem im Wesentlichen frei von phosphathaltigen Buildern ist. Geeignete Beispiele wasserlöslicher Phosphatbuilder sind die Alkalimetalltripolyphosphate, Natrium-, Kalium- und Ammoniumpyrophosphat, Natrium- und Kalium- und Ammoniumpyrophosphat, Natrium- und Kaliumorthophosphat, Natriumpolymeta/phosphat, worin der Polymerisationsgrad im Bereich von 6 bis 21 liegt, und Salze der Phytinsäure.

Das Buildersystem kann auch silicathaltige Builderverbindungen umfassen. Bevorzugt werden Natriumsilicate, vorzugsweise mit einem Verhältnis von SiO2:Na2O = 2:1. Amorphes Natriumsilicat kann bevorzugt sein.

Andere bevorzugte silicathaltige Builderverbindungen sind kristalline Schichtsilicate, vorzugsweise Natriumsilicate. Bevorzugt sein kann das kristalline Schichtsilicat der Formel &dgr;-Na2Si2O5, bekannt als NaSKS-6 (Hoechst).

Andere stark bevorzugte Builder, die in dem Buildersystem der Erfindung enthalten sind, sind Alumosilicatzeolithe, die vorzugsweise die Elementarzellenformel Na2[(AlO2)z(SiO2)y].xH2O aufweisen, worin z und y mindestens 6 sind; das Molverhältnis von z zu y von 1,0 bis 0,5 ist und x mindestens 5, vorzugsweise von 7,5 bis 276, mehr bevorzugt von 10 bis 264 ist. Das Alumosilicatmaterial ist in hydratisierter Form und ist vorzugsweise kristallin, wobei es von 10 Gew.-% bis 28 Gew.-%, mehr bevorzugt von 18 Gew.-% bis 22 Gew.-% des Materials Wasser in ungebundener Form enthält.

Die Alumosilicat-Zeolithe können natürlich vorkommende Materialien sein, sind aber vorzugsweise synthetischen Ursprungs. Synthetische kristalline Alumosilicat-Ionenaustauschmaterialien sind erhältlich unter der Bezeichnung Zeolith A, Zeolith B, Zeolith P, Zeolith X, Zeolith HS und Mischungen davon. Zeolith A hat die Formel: Na12[AlO2)12(SiO2)12].xH2Owobei x zwischen 20 und 30 ist, insbesondere 27. Zeolith X hat die Formel Na86[(AlO2)86(SiO2)106].276H2O.

Ein anderes bevorzugtes Alumosilicatzeolith ist der Builder Zeolith MAP.

Zeolith MAP ist in EP 384 070A (Unilever) beschrieben. Es ist als ein Alkalimetallalumosilicat des Typs Zeolith P mit einem Verhältnis von Silicium zu Aluminium von nicht mehr als 1,33, vorzugsweise innerhalb des Bereichs von 0,9 bis 1,33 und mehr bevorzugt innerhalb des Bereichs von 0,9 bis 1,2, beschrieben.

Von besonderem Interesse ist Zeolith MAP mit einem Verhältnis von Silicium zu Aluminium von nicht mehr als 1,15 und, spezieller, nicht mehr als 1,07.

Unter einem bevorzugten Gesichtspunkt hat der Reinigungsmittelbuilder Zeolith MAP eine Teilchengröße, als d50-Wert ausgedrückt, von 1,0 bis 10,0 Mikrometer, mehr bevorzugt von 2,0 bis 7,0 Mikrometer, am meisten bevorzugt von 2,5 bis 5,0 Mikrometer.

Der d50-Wert gibt an, dass 50 Gew.-% der Teilchen einen kleineren Durchmesser haben als diese Figur. Die Teilchengröße kann insbesondere durch herkömmliche analytische Verfahren, wie mikroskopische Bestimmung mit einem Rasterelektronenmikroskop oder mithilfe eines Lasergranulometers bestimmt werden. Andere Verfahren zum Ermitteln der d50-Werte sind in EP 384 070A offenbart.

Alkalinitätssys

Die Waschmittelzusammensetzungen der vorliegenden Erfindung umfassen von 5 Gew.-% bis 30 Gew.-%, mehr bevorzugt von 8 Gew.-% bis 20 Gew.-%, noch mehr bevorzugt von 10 Gew.-% bis 15 Gew.-% der Zusammensetzung ein Alkalinitätssystem, das Carbonatsalze umfasst.

Beispiele für bevorzugte Carbonate sind die Erdalkali- und Alkalimetallcarbonate, einschließlich Natriumcarbonat, -hydrogencarbonat und -sesquicarbonat und Mischungen davon mit ultrafeinem Calciumcarbonat, wie in der deutschen Patentanmeldung Nr. 2 321 001, veröffentlicht am 15. November 1973, offenbart. Alkalimetallpercarbonatsalze können ebenfalls in das Alkalinitätssystem der Waschmittelzusammensetzungen einbezogen werden und sind ebenfalls geeignetes Carbonat und sind nachstehend ausführlicher beschrieben.

Gut geeignete Carbonate können wasserfreies Natriumcarbonat sein. Es kann bevorzugt sein, dass die Carbonatsalze in Teilchen mit einer Teilchengröße zwischen 200 &mgr;m und 900 &mgr;m enthalten sind und wasserfreies Natriumhydrogencarbonat mit einer Teilchengrößenverteilung zwischen 400 &mgr;m und 1 200 &mgr;m.

Zusätzliche Waschmittelbestandteile

Die Waschmittelzusammensetzungen gemäß der Erfindung können auch zusätzliche Waschmittelbestandteile enthalten. Die genaue Art dieser zusätzlichen Bestandteile und der Grad ihres Einschlusses hängen von der physikalischen Form der Zusammensetzung oder des Bestandteils und der genauen Art des Waschvorgangs, für den sie verwendet werden sollen, ab.

Die Zusammensetzungen der Erfindung, oder Bestandteile davon, enthalten vorzugsweise einen oder mehrere zusätzliche Waschmittelbestandteile, die aus anderen Tensiden, Bleichmitteln, Bleichmittelkatalysatoren, zusätzlichen organischen Polymerverbindungen, Enzymen, Schaumunterdrückern, Kalkseife, Dispergiermitteln, Schmutzsuspendier- und Antiwiederablagerungsmitteln, Schmutzabweisemitteln, Duftstoffen, Aufhellern, Photobleichmitteln und zusätzlichen Korrosionsschutzmitteln ausgewählt sind.

Zusätzliche Reinigungstenside

Wahlweise können zusätzliche Tenside, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus anionischen, zwitterionischen, ampholytischen und amphoteren Tensiden, vorhanden sein.

Die Gesamtmenge an Tensiden ist von 1 Gew.-% bis 25 Gew.-% der Waschmittelzusammensetzung.

Ein bevorzugter Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung ist eine granulöse Waschmittelzusammensetzung. Eines oder mehrere der Tenside können in einer Grundzusammensetzung enthalten sein, die wahlweise hydrophobe Peroxysäure-Bleichmittelkomponente und/oder hydrophile nichtionische oberflächenaktive Komponente enthält. Die Grundzusammensetzung kann durch Sprühtrocknung und/oder Trockenmischung/Agglomeration, wie hierin beschrieben, hergestellt werden.

Anionisches Tensid

Die Waschmittelzusammensetzung der vorliegenden Erfindung kann ein oder mehrere zusätzliche anionische Tenside umfassen. Es eignet sich jedes für Reinigungszwecke geeignete anionische Tensid. Beispiele schließen Salze (einschließlich beispielsweise Natrium-, Kalium-, Ammonium- und substituierte Ammoniumsalze, wie Mono-, Di- und Triethanolaminsalze) von anionischen Sulfat-, Sulfonat-, Carboxylat- und Sarcosinattensiden ein. Anionische Sulfattenside sind bevorzugt.

Andere anionische Tenside schließen die Isethionate ein, wie die Acylisethionate, N-Acyltaurate, Fettsäureamide von Methyltaurid, Alkylsuccinate und -sulfosuccinate, Monoester von Sulfosuccinat (besonders gesättigte und ungesättigte C12-C18-Monoester), Diester von Sulfosuccinat (besonders gesättigte und ungesättigte C6-C14-Diester), N-Acylsarcosinate. Harzsäuren und hydrierte Harzsäuren sind ebenfalls geeignet, wie Kolophonium, hydriertes Kolophonium und Harzsäuren und hydrierte Harzsäuren, die in Talgöl vorhanden oder davon abgeleitet sind.

Das anionische Tensid ist vorzugsweise in einer Konzentration von 0,5 Gew.-% bis 60 Gew.-%, vorzugsweise in einer Konzentration von 3 Gew.-% bis 50 Gew.-%, mehr bevorzugt von 5 Gew.-% bis 35 Gew.-%, am meisten bevorzugt von 6 Gew.-% bis 20 Gew.-% der Zusammensetzung vorhanden.

Anionisches Sulfattensid

Zusätzliche anionische, zum diesbezüglichen Gebrauch geeignete Sulfattenside schließen die linearen und verzweigten, primären und sekundären Alkylsulfate, Alkylethoxysulfate, Fettoleylglycerinsulfate, Alkylphenolethylenoxidethersulfate, die C5-C17-Acyl-N-(C1-C4-alkyl-) und -N-(C1-C2-hydroxyalkyl)glucaminsulfate und Sulfate von Alkylpolysacchariden, wie die Sulfate von Alkylpolyglucosid, ein (wobei die nichtionischen nicht sulfatierten Verbindungen hierin beschrieben sind).

Alkylsulfattenside sind vorzugsweise ausgewählt aus den linearen und verzweigten, primären C9-C22-Alkylsulfaten, mehr bevorzugt den verzweigtkettigen C11-C15-Alkylsulfaten und den geradkettigen C12-C14-Alkylsulfaten.

Alkylethoxysulfattenside sind vorzugsweise ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus den C10-C18-Alkylsulfaten, die mit von 0,5 bis 20 Mol Ethylenoxid pro Molekül ethoxyliert worden sind. Mehr bevorzugt ist das Alkylethoxysulfattensid C11-C18-, am meisten bevorzugt ein C11-C15-Alkylsulfat, das mit 0,5 bis 7, vorzugsweise mit 1 bis 5 Mol Ethylenoxid pro Molekül ethoxyliert worden ist.

In einem besonders bevorzugten Aspekt der Erfindung werden Mischungen der bevorzugten Alkylsulfat- und Alkylethoxysulfattenside verwendet. Solche Mischungen wurden in der PCT-Patentanmeldung Nr. WO 93/18 124 offenbart.

Anionisches Sulfonattensid

Zusätzliche zum diesbezüglichen Gebrauch geeignete anionische Sulfonattenside umfassen die Salze von linearen C5-C20-Alkylbenzolsulfonaten, -Alkylestersulfonaten, primären oder sekundären C6-C22-Alkansulfonaten, C6-C24-Olefinsulfonaten, sulfonierten Polycarbonsäuren, Alkylglycerinsulfonaten, Fettacylglycerinsulfonaten, Fettoleylglycerinsulfonaten und jegliche Mischungen davon.

Anionisches Carboxylattensid

Geeignete anionische Carboxylattenside umfassen die Alkylethoxycarboxylate, die Alkylpolyethoxypolycarboxylattenside und die Seifen („Alkylcarboxyle"), besonders bestimmte sekundäre Seifen wie hierin beschrieben.

Geeignete Alkylethoxycarboxylate umfassen die mit der Formel RO(CH2CH2O)x CH2COOM+, wobei R eine C6- bis C18-Alkylgruppe ist, x im Bereich von 0 bis 10 liegt und die Ethoxylatverteilung so ist, dass die Menge an Material, bezogen auf das Gewicht, unter 20 % liegt, wenn x 0 ist, und M ein Kation ist. Geeignete Alkylpolyethoxypolycarboxylat-Tenside umfassen solche mit der Formel RO-(CHR1-CHR2-O)X-R3, worin R eine C6- bis C18-Alkylgruppe ist, x von 1 bis 25 ist, R1 und R2 ausgewählt sind aus der Gruppe, bestehend aus Wasserstoff, einem Methylsäurerest, einem Bernsteinsäurerest, einem Hydroxybernsteinsäurerest und Mischungen davon, und R3 ausgewählt ist aus der Gruppe, bestehend aus Wasserstoff, substituierten oder nichtsubstituierten Kohlenwasserstoffen mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen und Mischungen davon.

Geeignete Seifentenside umfassen die sekundären Seifentenside, die eine Carboxyleinheit in Verbindung mit einem sekundären Kohlenstoff enthalten. Bevorzugte sekundäre Seifentenside zum diesbezüglichen Gebrauch sind wasserlösliche Vertreter ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus den wasserlöslichen Salzen von 2-Methyl-1-undecansäure, 2-Ethyl-1-decansäure, 2-Propyl-1-nonansäure, 2-Butyl-1-octansäure und 2-Pentyl-1-heptansäure. Bestimmte Seifen können auch als Schaumunterdrückungsmittel enthalten sein.

Alkalimetallsarcosinattensid

Andere geeignete anionische Tenside sind die Alkalimetallsarcosinate der Formel R-CON(R1)CH2COOM, worin R eine lineare oder verzweigte C5-C17-Alkyl- oder -Alkenylgruppe ist, R1 eine C1-C4-Alkylgruppe ist und M ein Alkalimetallion ist. Bevorzugte Beispiele sind die Myristyl- und Oleylmethylsarcosinate in Form ihrer Natriumsalze.

Nichtionische Tenside

Wenn sie in den Waschmittelzusammensetzungen der Erfindung vorhanden sind, sind die nichtionischen Tenside vorzugsweise in geringen Konzentrationen vorhanden, vorzugsweise von 0,5 Gew.-% bis 20 Gew.-%, mehr bevorzugt von 1 Gew.-% bis 15 Gew.-%, noch mehr bevorzugt von 1,5 Gew.-% bis 8 Gew.-%. Das Verhältnis der nichtionischen Tenside, wenn vorhanden, zu dem Tensidsystem ist vorzugsweise von 5:1 bis 1:20, mehr bevorzugt von 5:1 bis 1:10, noch mehr bevorzugt von 1:1 bis 1:10.

Alkoxyliertes nichtionisches Tensid

Im Wesentlichen alle alkoxylierten nichtionischen Tenside sind hierin geeignet. Die ethoxylierten und propoxylierten nicht ionischen Tenside sind bevorzugt.

Bevorzugte alkoxylierte Tenside können aus den Klassen der nicht ionischen Kondensate von Alkylphenolen, nicht ionischen ethoxylierten Alkoholen, nicht ionischen ethoxylierten/propoxylierten Fettalkoholen, nicht ionischen Ethoxylat-/Propoxylatkondensaten mit Propylenglycol und den nicht ionischen Ethoxylatkondensationsprodukten mit Propylenoxid-/Ethylendiaminadditionsprodukten ausgewählt werden.

Nichtionisches Tensid aus alkoxyliertem Alkohol

Die Kondensationsprodukte von aliphatischen Alkoholen mit 1 bis 25 Mol Alkylenoxid, besonders Ethylenoxid und/oder Propylenoxid, sind zum diesbezüglichen Gebrauch geeignet. Die Alkylkette des aliphatischen Alkohols kann entweder gerade oder verzweigt, primär oder sekundär sein und enthält in der Regel 6 bis 22 Kohlenstoffatome. Besonders bevorzugt sind die Kondensationsprodukte aus Alkoholen mit einer Alkylgruppe, die 8 bis 20 oder mehr bevorzugt 9 bis 15 Kohlenstoffatome enthält, mit 3 bis 12 Mol Ethylenoxid pro Mol Alkohol.

Nichtionisches Polyhydroxyfettsäureamidtensid

Zum diesbezüglichen Gebrauch geeignete Polyhydroxyfettsäureamide sind diejenigen mit der Strukturformel R2CONR1Z, worin: R1 H, C1-C4-Hydrocarbyl, 2-Hydroxyethyl, 2-Hydroxypropyl, Ethoxy, Propoxy oder eine Mischung davon, vorzugsweise C1-C4-Alkyl, mehr bevorzugt C1- oder C2-Alkyl, am meisten bevorzugt C1-Alkyl (d. h. Methyl) ist; und R2 ein C5-C31-Hydrocarbyl, vorzugsweise ein geradkettiges C5-C19-Alkyl oder -Alkenyl, mehr bevorzugt geradkettiges C9-C17-Alkyl oder -Alkenyl, am meisten bevorzugt geradkettiges C11-C17-Alkyl oder -Alkenyl, oder eine Mischung davon ist; und Z ein Polyhydroxyhydrocarbyl mit einer linearen Hydrocarbylkette, bei der mindestens 3 Hydroxyle direkt an die Kette gebunden sind, oder ein alkoxyliertes Derivat (vorzugsweise ethoxyliert oder propoxyliert) davon ist. Z wird vorzugsweise in einer reduktiven Aminierungsreaktion von einem reduzierenden Zucker abgeleitet; bevorzugter ist Z ein Glycityl.

Nichtionisches Fettsäureamidtensid

Geeignete Fettsäureamidtenside umfassen diejenigen mit der Formel: R6CON(R7)2 wobei R6 eine Alkylgruppe mit 7 bis 21, bevorzugt 9 bis 17 Kohlenstoffatomen ist und jedes R7 aus der Gruppe bestehend aus Wasserstoff, C1-C4 Alkyl, C1-C4 Hydroxyalkyl und -(C2H4O)xH ausgewählt ist, wobei x im Bereich von 1 bis 3 liegt.

Nichtionisches Alkylpolysaccharidtensid

Geeignete Alkylpolysaccharide zum diesbezüglichen Gebrauch sind in US-Patent Nr. 4 565 647, Llenado, erteilt am 21. Januar 1986, offenbart, mit einer hydrophoben Gruppe, die 6 bis 30 Kohlenstoffatome enthält, und einer hydrophilen Polysaccharid-, z. B. einer Polyglycosidgruppe, die 1,3 bis 10 Saccharideinheiten enthält.

Bevorzugte Alkylpolyglycoside haben die Formel: R2O(CRH2nO)t(glycosyl)xworin R2 ausgewählt ist aus der Gruppe, bestehend aus Alkyl, Alkylphenyl, Hydroxyalkyl, Hydroxyalkylphenyl und Mischungen davon, in denen die Alkylgruppen von 10 bis 18 Kohlenstoffatome enthalten; n 2 oder 3 ist; t von 0 bis 10 ist und x von 1,3 bis 8 ist. Das Glycosyl ist vorzugsweise von Glucose abgeleitet.

Amphoteres Tensid

Geeignete amphotere Tenside zum diesbezüglichen Gebrauch schließen die Aminoxidtenside und die Alkylamphocarbonsäuren ein.

Geeignete Aminoxide umfassen die Verbindungen mit der Formel R3(OR4)xN0(R5)2, worin R3 ausgewählt ist aus einer Alkyl-, Hydroxyalkyl-, Acylamidopropoyl- und Alkylphenylgruppe mit 8 bis 26 Kohlenstoffatomen oder Mischungen davon; R4 eine Alkylen- oder Hydroxyalkylgruppe mit 2 bis 3 Kohlenstoffatomen oder Mischungen davon ist; x 0 bis 5 ist, vorzugsweise 0 bis 3; und jedes R5 eine Alkyl- oder Hydroxyalkylgruppe mit 1 bis 3 oder eine Polyethylenoxidgruppe mit 1 bis 3 Ethylenoxidgruppen ist. Bevorzugt sind C10-C18-Alkyl-dimethylaminoxid und C10-18-Acylamidoalkyldimethylaminoxid.

Ein geeignetes Beispiel einer Alkylaphodicarbonsäure ist Miranol(TM) C2M Conc., hergestellt von Miranol, Inc., Dayton, NJ.

Zwitterionisches Tensid

Zwitterionische Tenside können ebenfalls in dem erfindungsgemäßen Waschmittel enthalten sein. Diese Tenside können grob als Derivate von sekundären und tertiären Aminen, Derivate von heterocyclischen sekundären und tertiären Aminen oder Derivate von quartären Ammonium-, quartären Phosphonium- oder tertiären Sulfoniumverbindungen beschrieben werden. Betain- und Sultaintenside sind beispielhafte zwitterionische Tenside zum diesbezüglichen Gebrauch.

Geeignete Betaine sind solche Verbindungen mit der Formel R(R')2N+R2COO, worin R eine C6-C18-Hydrocarbylgruppe ist, jedes R1 typischerweise ein C1-C3-Alkyl und R2 eine C1-C5-Hydrocarbylgruppe ist. Bevorzugte Betaine sind C12-18-Dimethylammoniumhexanoat und die C10-18-Acylamidopropan-(oder -ethan)-dimethyl-(oder -diethyl)betaine. Komplexe Betaintenside sind ebenfalls zum diesbezüglichen Gebrauch nützlich.

Kationische Tenside

Geeignete kationische Tenside zum Gebrauch in dem Reinigungsmittel hierin umfassen die quartären Ammoniumtenside. Vorzugsweise ist das quartäre Ammoniumtensid ein C6-C16-, vorzugsweise C6-C10-Mono-N-alkyl- oder -alkenyl-ammoniumtensid, worin die verbleibenden N-Positionen durch Methyl-, Hydroxyethyl- oder Hydroxypropylgruppen substituiert sind. Bevorzugt sind auch die monoalkoxylierten und bisalkoxylierten Amintenside.

Eine andere geeignete Gruppe kationischer Tenside, die in den Waschmittelzusammensetzungen oder Bestandteilen davon hierin verwendet werden können, sind kationische Estertenside.

Das kationische Estertensid ist eine vorzugsweise wasserdispergierbare Verbindung mit Tensideigenschaften, die mindestens eine Ester- (d. h. -COO-) Bindung und mindestens eine kationisch geladene Gruppe umfasst.

Geeignete kationische Estertenside, einschließlich Cholinestertenside, sind beispielsweise in den US-Patenten Nr. 4 228 042, 4 239 660 und 4 260 529 offenbart.

Unter einem bevorzugten Gesichtspunkt sind die Esterbindung und die kationisch geladene Gruppe in dem Tensidmolekül durch eine Spacergruppe voneinander getrennt, die aus einer Kette besteht, die mindestens drei Atome (d. h. eine Kettenlänge von drei Atomen), vorzugsweise von drei bis acht Atome, mehr bevorzugt von drei bis fünf Atome, am meisten bevorzugt drei Atome umfasst. Die Atome, die die Spacergruppenkette bilden, sind ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Kohlenstoff-, Stickstoff- und Sauerstoffatomen und beliebigen Mischungen davon, mit der Maßgabe, dass jedes Stickstoff- oder Sauerstoffatom in der Kette nur mit Kohlenstoffatomen in der Kette verbunden ist. Somit sind Spacergruppen, die zum Beispiel -O-O- (d. h. Peroxid), -N-N-, und -N-O-Bindungen haben, ausgeschlossen, während Spacergruppen, die zum Beispiel -CH2-O-CH2- und -CH2-NH-CH2-Bindungen haben, eingeschlossen sind. Unter einem bevorzugten Gesichtspunkt umfasst die Spacergruppenkette nur Kohlenstoffatome, am meisten bevorzugt ist die Kette eine Hydrocarbylkette.

Kationische monoalkoxylierte Amintenside

Die kationischen monoalkoxylierten Amintenside haben vorzugsweise die allgemeine Formel I: worin R1 eine Alkyl- oder Alkenyleinheit mit ungefähr 6 bis ungefähr 18 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise 6 bis ungefähr 16 Kohlenstoffatomen, am meisten bevorzugt von ungefähr 6 bis ungefähr 14 Kohlenstoffatomen ist; R2 und R3 jeweils unabhängig voneinander Alkylgruppen mit einem bis ungefähr drei Kohlenstoffatomen, vorzugsweise Methyl, sind, am meisten bevorzugt sind sowohl R2 als auch R3 Methylgruppen; R4 aus Wasserstoff (bevorzugt), Methyl und Ethyl ausgewählt ist; X ein Anion wie Chlorid, Bromid, Methylsulfat, Sulfat oder Ähnliches ist, um elektrische Neutralität bereitzustellen; A eine Alkoxygruppe, besonders eine Ethoxy-, Propoxy- oder Butoxygruppe ist; und p von 0 bis ungefähr 30, vorzugsweise 2 bis ungefähr 15, am meisten bevorzugt 2 bis ungefähr 8 ist, mit der Maßgabe, dass, wenn A Ethoxy ist und R4 Wasserstoff ist und p 1 ist, R1 keine C12-C14-Alkylgruppe ist.

Vorzugsweise hat die ApR4-Gruppe in Formel I p = 1 und ist eine Hydroxyalkylgruppe mit nicht mehr als 6 Kohlenstoffatomen, wobei die -OH-Gruppe von dem Stickstoffatom des quartären Ammoniums durch nicht mehr als 3 Kohlenstoffatome getrennt ist. Besonders bevorzugte ApR4-Gruppen sind -CH2CH2OH, -CH2CH2CH2OH, -CH2CH(CH3)OH und -CH(CH3)CH2OH, wobei -CH2CH2OH besonders bevorzugt sind. Bevorzugte R1-Gruppen haben nicht mehr als 10 Kohlenstoffatome oder sogar nicht mehr als 8 oder 9 Kohlenstoffatome. Bevorzugte R1-Gruppen sind lineare Alkylgruppen. Lineare R1-Gruppen mit 8 bis 11 Kohlenstoffatomen oder von 8 bis 10 Kohlenstoffatomen sind bevorzugt. Solch ein stark bevorzugtes kationisches Tensid hat eine Formel, worin R1 eine C8-C10-Alkylgruppe ist, p 1 ist, A Ethoxy ist und R2 und R3 Methylgruppen sind.

Andere stark bevorzugte kationische monoalkoxylierte Amintenside zum diesbezüglichen Gebrauch haben die Formel worin R1 C10-C18-Hydrocarbyl und Mischungen davon, besonders C10-C14-Alkyl, vorzugsweise C10- und C12-Alkyl ist und X jedes geeignete Anion zur Bereitstellung von Ladungsausgleich, vorzugsweise Chlorid oder Bromid, ist.

Wie erwähnt, umfassen Verbindungen des vorstehenden Typs diejenigen, in denen die Ethoxy- (CH2CH2O-) Einheiten (EO) durch Butoxy-, Isopropoxy- [CH(CH3)CH2O]- und [CH2CH(CH3O]-Einheiten (i-Pr) oder n-Propoxyeinheiten (Pr) oder Mischungen von EO- und/oder Pr- und/oder i-Pr-Einheiten sind.

Die Konzentrationen der kationischen monoalkoxylierten Amintenside, die in Waschmittelzusammensetzungen der Erfindung verwendet werden, sind vorzugsweise von 0,1 Gew.-% bis 20 Gew.-%, mehr bevorzugt von 0,4 Gew.-% bis 7 Gew.-%, am meisten bevorzugt von 0,5 Gew.-% bis 3,0 Gew.-% der Zusammensetzung.

Kationisches bisalkoxyliertes Amintensid

Das kationische bisalkoxylierte Amintensid hat vorzugsweise die allgemeine Formel II: worin R1 eine Alkyl- oder Alkenyleinheit, die ungefähr 8 bis ungefähr 18 Kohlenstoffatome, vorzugsweise 10 bis ungefähr 16 Kohlenstoffatome, am meisten bevorzugt ungefähr 10 bis ungefähr 14 Kohlenstoffatome enthält, ist; R2 eine Alkylgruppe, die ein bis drei Kohlenstoffatome enthält, vorzugsweise Methyl ist; R3 und R4 unabhängig variieren können und aus Wasserstoff (bevorzugt), Methyl und Ethyl ausgewählt sind; X ein Anion, wie Chlorid, Bromid, Methylsulfat, Sulfat oder dergleichen, das ausreichend ist, um elektrische Neutralität bereitzustellen, ist. A und A' können unabhängig variieren und sind jeweils aus C1-C4-Alkoxy, besonders Ethoxy (d. h. -CH2CH2O-), Propoxy, Butoxy und Mischungen davon ausgewählt; p ist von 1 bis ungefähr 30, vorzugsweise 1 bis ungefähr 4, und q ist von 1 bis ungefähr 30, vorzugsweise 1 bis ungefähr 4, und am meisten bevorzugt sind sowohl p als auch q 1.

Stark bevorzugte kationische bisalkoxylierte Amintenside zum diesbezüglichen Gebrauch haben die Formel worin R1 C10-C18-Hydrocarbyl und Mischungen davon, vorzugsweise C10-, C12-, C14-Alkyl und Mischungen davon ist. X ist irgendein geeignetes Anion zur Bereitstellung von Ladungsausgleich, vorzugsweise Chlorid. Da in einer bevorzugten Verbindung R1 von (Kokos-) C12-C14-Alkylfettsäuren abgeleitet ist, ist mit Bezugnahme auf die vorstehend erwähnte allgemeine kationische bisalkoxylierte Aminstruktur R2 Methyl und sind ApR3 and A'qR4 jeweils Monoethoxy.

Andere hierin geeignete kationische bisalkoxylierte Amintenside umfassen Verbindungen der Formel: worin R1 C10-C18-Hydrocarbyl, vorzugsweise C10-C14-Alkyl ist, unabhängig p 1 bis ungefähr 3 und q 1 bis ungefähr 3 ist, R2 C1-C3-Alkyl, vorzugsweise Methyl ist und X ein Anion, besonders Chlorid oder Bromid ist.

Andere Verbindungen des vorstehenden Typs umfassen diejenigen, in denen die Ethoxy- (CH2CH2O-) Einheiten (EO) durch Butoxy- (Bu), Isopropoxy- [CH(CH3)CH2O]- und [CH2CH(CH3O]-Einheiten (i-Pr) oder n-Propoxyeinheiten (Pr) oder Mischungen von EO- und/oder Pr- und/oder i-Pr-Einheiten sind.

Die Konzentrationen der kationischen bisalkoxylierten Amintenside, die in Waschmittelzusammensetzungen der Erfindung verwendet werden, sind vorzugsweise von 0,1 Gew.-% bis 20 Gew.-%, mehr bevorzugt von 0,4 Gew.-% bis 7 Gew.-%, am meisten bevorzugt von 0,5 Gew.-% bis 3,0 Gew.-% der Zusammensetzung.

Fakultative Tenside

Geeignete fakultative Seifentenside schließen die sekundären Seifentenside ein, die eine Carboxyleinheit enthalten, die an einen sekundären Kohlenstoff gebunden ist. Bevorzugte sekundäre Seifentenside zum diesbezüglichen Gebrauch sind wasserlösliche Vertreter ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus den wasserlöslichen Salzen von 2-Methyl-1-undecansäure, 2-Ethyl-1-decansäure, 2-Propyl-1-nonansäure, 2-Butyl-1-octansäure und 2-Pentyl-1-heptansäure. Bestimmte Seifen können auch als Schaumunterdrückungsmittel enthalten sein.

Andere fakultative zusätzliche anionische Tenside sind die carboxylatbasierten anionischen Tenside, die in der Technik bekannt sind, und Alkalimetallsarcosinate der Formel R-CON(R1)CH2COOM, worin R eine lineare oder verzweigte C5-C17-Alkyl- oder -Alkenylgruppe ist, R1 eine C1-C4-Alkylgruppe ist und M ein Alkalimetallion ist. Bevorzugte Beispiele sind die Myristyl- und Oleylmethylsarcosinate in Form ihrer Natriumsalze.

Perhydratbleichmittel

Ein bevorzugter zusätzlicher Bestandteil des Waschmittels ist ein Perhydratbleichmittel, wie Metallperborate, Metallpercarbonate, besonders die Natriumsalze. Perborat kann mono- oder tetrahydratisiert sein. Natriumpercarbonat hat die Formel, die 2Na2CO3.3H2O2 entspricht, und ist im Handel als ein kristalliner Feststoff erhältlich.

Kaliumperoxymonopersulfat, Natriumper- ist ein anderes fakultatives anorganisches Perhydratsalz zum Gebrauch in den Waschmittelzusammensetzungen hierin.

Organoperoxysäure-Bleichsystem

Ein bevorzugtes Merkmal der Waschmittelzusammensetzung ist ein Organoperoxysäure-Bleichsystem. In einer bevorzugten Ausführung enthält das Bleichsystem eine Wasserstoffperoxidquelle und eine organische Peroxysäurebleichmittel-Vorläuferverbindung. Die Herstellung der organischen Peroxysäure verläuft über eine in-situ-Reaktion des Vorläufers mit einer Wasserstoffperoxidquelle. Bevorzugte Wasserstoffperoxidquellen umfassen anorganische Perhydratbleichmittel, wie das Perboratbleichmittel der beanspruchten Erfindung. In einer alternativen bevorzugten Ausführung wird eine vorgeformte organische Peroxysäure direkt in die Zusammensetzung eingebracht. Denkbar sind auch Zusammensetzungen, die eine Mischung einer Wasserstoffperoxidquelle und eines organischen Peroxysäure-Vorläufers in Kombination mit einer vorgeformten organischen Peroxysäure enthalten.

Peroxysäure-Bleichmittelvorstufe

Peroxysäure-Bleichmittelvorläufer sind Verbindungen, die mit Wasserstoffperoxid in einer Perhydrolysereaktion reagieren, um eine Peroxysäure hervorzubringen. Peroxysäure-Bleichmittelvorläufer können im Allgemeinen dargestellt werden als worin L eine Abgangsgruppe ist und X im Wesentlichen jede Funktionalität ist, so dass die durch Perhydrolyse hergestellte Peroxysäure folgende Struktur besitzt:

Peroxysäure-Bleichmittelvorstufen-Verbindungen sind vorzugsweise in einer Konzentration von 0,5 bis 20 Gew.-%, mehr bevorzugt von 1 bis 15 Gew.-%, am meisten bevorzugt von 1,5 bis 10 Gew.-% der Waschmittelzusammensetzungen vorhanden.

Geeignete Peroxysäure-Bleichmittelvorläuferverbindungen enthalten typischerweise eine oder mehrere N- oder O-Acylgruppen, deren Vorläufer aus sehr vielen Klassen ausgewählt sein können. Geeignete Klassen umfassen Anhydride, Ester, Imide, Lactame und acylierte Derivate von Imidazolen und Oximen. Beispiele geeigneter Materialien in diesen Klassen sind in GB-A-1 586 789 offenbart. Geeignete Ester sind in GB-A-836 988, 864 798, 1 147 871, 2 143 231 und EP-A-0 170 386 offenbart.

Abgangsgruppen

Die Abgangsgruppe, hiernach L-Gruppe genannt, muss ausreichend reaktiv sein, damit die Perhydrolysereaktion innerhalb des optimalen Zeitraums ablaufen kann (z. B. innerhalb eines Waschzyklus). Ist L allerdings zu reaktiv, ist dieser Aktivator für eine Verwendung in einer Bleichmittelzusammensetzung schwer zu stabilisieren.

Bevorzugte L-Gruppen sind ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus: und Mischungen davon ausgewählt ist, wobei R1 eine Alkyl-, Aryl-, oder Alkarylgruppe ist, die 1 bis 14 Kohlenstoffatome enthält, R3 ist eine Alkylkette, die 1 bis 8 Kohlenstoffatome enthält, R4 ist H oder R3, und Y ist H oder eine lösungsvermittelnde Gruppe. Jedes R1, R3 und R4 kann durch im Wesentlichen jede funktionelle Gruppe substituiert werden, einschließlich beispielsweise durch Alkyl-, Hydroxy-, Alkoxy-, Halogen-, Amin-, Nitrosyl-, Amid- und Ammonium- oder Alkylammoniumgruppen.

Die bevorzugten lösungsvermittelnden Gruppen sind -SO3 M+, -CO2 M+, -SO4 M+, -N+(R3)4X und O<--N(R3)3 und am meisten bevorzugt -SO3 M+ und -CO2 M+, wobei R3 eine Alkylkette mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen ist, M ein Kation ist, das dem Bleichmittelaktivator Löslichkeit vermittelt und X ein Anion ist, das dem Bleichmittelaktivator Löslichkeit vermittelt. Vorzugsweise ist M ein Alkalimetall-, Ammonium- oder substituiertes Ammoniumkation, wobei Natrium und Kalium am meisten bevorzugt sind und X ein Halogenid-, Hydroxid-, Methylsulfat- oder ein Acetatanion ist.

Alkylpercarbonsäure-Bleichmittelvorstufen

Alkylpercarbonsäure-Bleichmittelvorläufer liefern bei Perhydrolyse Percarbonsäuren. Bevorzugte Vorläufer dieses Typs liefern bei Perhydrolyse Peressigsäure.

Bevorzugte Alkylpercarbonsäure-Vorläuferverbindungen des Imidtyps umfassen die N,N,N1N1-tetraacetylierten Alkylendiamine, wobei die Alkylengruppe 1 bis 6 Kohlenstoffatome enthält, insbesondere solche Verbindungen, in denen die Alkylengruppe 1, 2 und 6 Kohlenstoffatome enthält. Tetraacetylethylendiamin (TAED) ist besonders bevorzugt. Das TAED ist vorzugsweise in dem agglomerierten Teilchen der vorliegenden Erfindung nicht vorhanden, ist aber vorzugsweise in der Waschmittelzusammensetzung, die das Teilchen umfasst, vorhanden.

Andere bevorzugte Alkylpercarbonsäure-Vorläufer umfassen Natrium-3,5,5-Trimethylhexanoyloxybenzolsulfonat (Iso-NOBS), Natriumnonanoyloxybenzolsulfonat (NOBS), Natriumacetoxybenzolsulfonat (ABS) und Pentaacetylglucose.

Amidsubstituierte Alkylperoxysäurevorläufer

Amidsubstituierte Alkylperoxysäure-Vorläuferverbindungen sind hierin geeignet, einschließlich solcher mit den folgenden allgemeinen Formeln: worin R1 eine Alkylgruppe mit 1 bis 14 Kohlenstoffatomen ist, R2 eine Alkylengruppe mit 1 bis 14 Kohlenstoffatomen ist, R5 H oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen ist und L im Wesentlichen jede Abgangsgruppe ist. Amidsubstituierte Bleichmittelaktivatorverbindungen dieses Typs sind in EP-A-0 170 386 beschrieben.

Perbenzoesäurevorläufer

Perbenzoesäure-Vorläuferverbindungen stellen bei Perhydrolyse Perbenzoesäure bereit. Geeignete O-acylierte Perbenzoesäure-Vorläuferverbindungen umfassen die substituierten und unsubstituierten Benzoyloxybenzolsulfonate und die Benzoylationsprodukte von Sorbit, Glucose und allen Sacchariden mit Benzoylationsmitteln, und diejenigen des Imidtyps, einschließlich N-Benzoylsuccinimid, Tetrabenzoylethylendiamin und die N-benzoylsubstituierten Harnstoffe. Geeignete imidazolartige Perbenzoesäurevorläufer umfassen N-Benzoylimidazol und N-Benzoylbenzimidazol. Andere geeignete N-acylgruppenhaltige Perbenzoesäurevorläufer umfassen N-Benzoylpyrrolidon, Dibenzoyltaurin und Benzoylpyroglutaminsäure.

Kationische Peroxysäurevorläufer

Kationische Peroxysäure-Vorläuferverbindungen stellen bei Perhydrolyse kationische Peroxysäuren her.

Typischerweise werden kationische Peroxysäure-Vorläufer gebildet, indem der Peroxysäureteil einer geeigneten Peroxysäure-Vorläuferverbindung durch eine positiv geladene funktionelle Gruppe, wie eine Ammonium- oder Alkylammoniumgruppe, vorzugsweise eine Ethyl- oder Methylammoniumgruppe, substituiert wird. Kationische Peroxysäurevorläufer sind in den festen Waschmittelzusammensetzungen in der Regel als ein Salz mit einem geeigneten Anion, wie einem Halogenidion, vorhanden.

Die so kationisch substituierte Peroxysäure-Vorläuferverbindung kann eine Vorläuferverbindung aus Perbenzoesäure oder einem substituierten Derivat davon sein, wie hierin vorstehend beschrieben. Alternativ kann die Peroxysäure-Vorläuferverbindung eine Vorläuferverbindung aus Alkylpercarbonsäure oder ein amidsubstituierter Alkylperoxysäurevorläufer, wie nachfolgend beschrieben, sein.

Kationische Peroxysäurevorläufer sind in US-Patenten Nr. 4 904 406; 4 751 015; 4 988 451; 4 397 757; 5 269 962; 5 127 852; 5 093 022; 5 106 528; UK 1 382 594; EP 475 512, 458 396 und 284 292; und in JP 87-318 332 beschrieben.

Beispiele bevorzugter kationischer Peroxysäurevorläufer sind in der UK-Patentanmeldung Nr. 9 407 944.9 und US-Patentanmeldungen Nr. 08/298 903, 08/298 650, 08/298 904 und 08/298 906 beschrieben.

Geeignete kationische Peroxysäurevorläufer umfassen jedes ammonium- oder alkylammoniumsubstituierte Alkyl- oder Benzoyloxybenzolsulfonat, N-acylierte Caprolactame und Monobenzoyltetraacetylglucosebenzoylperoxide. Bevorzugte kationische Peroxysäurevorläufer der Klasse der N-acylierten Caprolactame umfassen die Trialkylammoniummethylenbenzoylcaprolactame und die Trialkylammoniummethylenalkylcaprolactame:

Organische Benzoxazin-Peroxysäure-Vorläufer

Ebenso geeignet sind Vorläuferverbindungen des Benzoxazintyps, wie beispielsweise in EP-A-332 294 und EP-A-482 807 offenbart, insbesondere solche mit der Formel: worin R1 H, Alkyl, Alkaryl, Aryl oder Arylalkyl ist.

Vorgeformte organische Peroxysäure

Die Waschmittelzusammensetzung kann zusätzlich oder alternativ zu einer organischen Peroxysäure-Bleichmittelvorläuferverbindung eine vorgeformte organische Peroxysäure enthalten, typischerweise in einer Konzentration von 1 Gew.-% bis 15 Gew.-%, mehr bevorzugt von 1 Gew.-% bis 10 Gew.-% der Zusammensetzung.

Eine bevorzugte Klasse von organischen Peroxysäureverbindungen sind die amidsubstituierten Verbindungen der folgenden allgemeinen Formeln: worin R1 eine Alkyl-, Aryl- oder Alkarylgruppe mit 1 bis 14 Kohlenstoffatomen ist, R2 eine Alkylen-, Arylen- oder eine Alkarylengruppe mit 1 bis 14 Kohlenstoffatomen ist, R5 H oder eine Alkyl-, Aryl- oder Alkarylgruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen ist. Amidsubstituierte organische Peroxysäureverbindungen dieses Typs sind in EP-A-0 170 386 beschrieben.

Andere organische Peroxysäuren umfassen Diacyl- und Tetraacylperoxide, vor allem Diperoxydodecandisäure, Diperoxytetradecandisäure und Diperoxyhexadecandisäure. Mono- und Diperazelainsäure, Mono- und Diperbrassylsäure und N-Phthaloylaminoperoxicapronsäure sind ebenfalls hierin geeignet.

Bleichmittelkatalysator

Die Waschmittelzusammensetzung kann einen übergangsmetallhaltigen Bleichmittelkatalysator enthalten.

Ein geeigneter Typ von Bleichkatalysator ist ein Katalysatorsystem, das ein Übergangsmetallkation mit einer festgelegten katalytischen Bleichaktivität, wie Kupfer-, Eisen- oder Mangankationen, ein unterstützendes Metallkation mit geringer oder gar keiner katalytischen Bleichaktivität, wie Zink- oder Aluminiumkationen, und ein Sequestriermittel mit festgelegten Stabilitätskonstanten in Bezug auf die katalytischen und unterstützenden Metallkationen, insbesondere Ethylendiamintetraessigsäure, Ethylendiaminetetra(methylenphosphonsäure) und wasserlösliche Salze davon, umfasst. Solche Katalysatoren sind in US-Patent 4 430 243 offenbart.

Andere Typen von Bleichkatalysatoren umfassen die Komplexe auf Manganbasis, offenbart in US-Patent 5 246 621 und US-Patent 5 244 594. Bevorzugte Beispiele dieser Katalysatoren umfassen Mn IV 2(u-O)3(1,4,7-Trimethyl-1,4,7-triazacyclononan)2-(PF6)2, MnIII 2(u-O)1(u-OAc)2(1,4,7-Trimethyl-1,4,7-triazacyclononan)2-(ClO4)2, MnIV 4(u-O)6(1,4,7-triazacyclononan)4-(ClO4)2, MnIIIMnIV 4(u-O)1(u-OAc)2–(1,4,7-Trimethyl-1,4,7-triazacyclononan)2-(ClO4)3 und Mischungen davon. Andere sind in der europäischen Patentanmeldung, Veröffentlichungsnr. 549 272, beschrieben. Andere Liganden, die zum diesbezüglichen Gebrauch geeignet sind, umfassen 1,5,9-Trimethyl-1,5,9-triazacyclododecan, 2-Methyl-1,4,7-triazacyclononan, 2-Methyl-1,4,7-triazacyclononan, 1,2,4,7-Tetramethyl-1,4,7-triazacyclononan und Mischungen davon.

Die hierin geeigneten Bleichkatalysatoren können auch entsprechend ihrer Eignung für die vorliegende Erfindung ausgewählt sein. Für Beispiele geeigneter Bleichkatalysatoren siehe US-Patent 4 246 612 und US-Patent 5 227 084. Siehe auch US-Patent 5 194 416, das mononukleare Mangan(IV)-Komplexe, wie Mn-(1,4,7-Trimethyl-1,4,7-triazacyclononan)(OCH3)3–(PF6) lehrt.

Noch ein weiterer Typ eines Bleichkatalysators, wie in US-Patent 5 114 606 offenbart, ist ein wasserlöslicher Komplex aus Mangan (III) und/oder (IV) und einem Liganden, der eine Nichtcarbonsäure-Polyhydroxyverbindung mit mindestens drei aufeinander folgenden C-OH-Gruppen ist. Bevorzugte Liganden umfassen Sorbit, Iditol, Dulsitol, Mannitol, Xylithol, Arabitol, Adonitol, Meso-Erythrit, Meso-Inosit, Lactose und Mischungen davon.

US-Patent 5 114 611 lehrt einen Bleichkatalysator, umfassend einen Komplex aus Übergangsmetallen, einschließlich Mn, Co, Fe oder Cu und einem nicht (makro)-cyclischen Liganden. Die Liganden haben die Formel: wobei R1, R2, R3 und R4 jeweils von H, substituierten Alkyl- und Arylgruppen ausgewählt sein können, sodass jedes R1-N=C-R2 und R3-C=N-R4 einen fünf- oder sechsgliedrigen Ring bildet. Der Ring kann weiter substituiert sein. B ist ein Brückenglied, ausgewählt aus O, S. CR5R6, NR7 und C=O, wobei R5, R6 und R7 jeweils H, eine Alkyl- oder Arylgruppe sein können, einschließlich substituierter oder nichtsubstituierter Gruppen. Bevorzugte Liganden umfassen Pyridin-, Pyridazin-, Pyrimidin-, Pyrazin-, Imidazol-, Pyrazol- und Triazolringe. Wahlweise können die Ringe durch Substituenten, wie Alkyl, Aryl, Alkoxy, Halogenid und Nitro, substituiert sein. Besonders bevorzugt ist der Ligand 2,2'-Bispyridylamin. Bevorzugte Bleichkatalysatoren umfassen Co-, Cu-, Mn-, Fe-Bispyridylmethan- und -Bispyridylaminkomplexe. Stark bevorzugte Katalysatoren umfassen Co(2,2'-Bispyridylamin)Cl2, Di(isothiocyanat)bispyridylamin-Cobalt(II), Trisdipyridylamin-Cobalt(II)perchlorat, Co(2,2-Bispyridylamin)2O2ClO4, Bis-(2,2'-Bispyridylamin) Kupfer(II)perchlorat, Tris(di-2-pyridylamin)-Eisen(II)perchlorat und Mischungen davon.

Andere Beispiele umfassen binukleare Mn-Komplexe mit Tetra-N-Dentat- und Bi-N-Dentatliganden, einschließlich N4MnIII(u-O)2MnIVN4)+ und [Bipy2MnIII(u-G)2MnIVbipy2]-(ClO4)3

Andere Bleichkatalysatoren sind beispielsweise beschrieben in der europäischen Patentanmeldung, Veröffentlichungsnr. 408 131 (Cobaltkomplexkatalysatoren), in der europäischen Patentanmeldung, Veröffentlichungsnr. 384 503 und 306 089 (Metalloporphyrinkatalysatoren), US 4 728 455 (Mangankatalysator/Katalysator aus mehrzähnigem Liganden), US 4 711 748 und Europäische Patentanmeldung, Veröffentlichung Nr. 224 952, (Katalysator aus auf Alumosilicat absorbiertem Mangan), US 4 601 845 (Alumosilicat-Träger mit Mangan- und Zink- oder Magnesiumsalz), US 4 626 373 (Mangan/Ligand-Katalysator), US 4 119 557 (Eisen(III)Komplexkatalysator), Deutsches Patent 2 054 019 (Cobalt-Chelant-Katalysator), CA 866 191 (übergangsmetallhaltige Salze), US 4 430 243 (Chelant mit Mangankationen und nicht katalytischen Metallkationen) und US 4 728 455 (Mangan-Gluconat-Katalysatoren).

Der Bleichmittelkatalysator wird in der Regel in den Zusammensetzungen und Vorgängen hierin in einer katalytisch wirksamen Menge verwendet. „In einer katalytisch wirksamen Menge" heißt, in einer Menge, die ausreichend ist, um unter den angewandten Vergleichstestbedingungen das Bleichen und Entfernen des betreffenden Flecks bzw. der betreffenden Flecken aus dem Zielsubstrat zu entfernen. Die Testbedingungen variieren je nach Art der verwendeten Waschgeräte und der Gebrauchsgewohnheiten des Benutzers. Manche Benutzer entscheiden sich für die Verwendung von äußerst heißem Wasser, andere wiederum verwenden bei Waschvorgängen warmes oder gar kaltes Wasser. Natürlich wird die katalytische Leistung des Bleichmittekatalysators von solchen Überlegungen beeinflusst und die in voll formulierten Waschmittel- und Bleichmittelzusammensetzungen verwendete Menge an Bleichmittekatalysator kann entsprechend angepasst werden. Aus praktischen Gründen und nicht zur Begrenzung können die vorliegenden Zusammensetzungen und Verfahren angepasst werden, um eine Größenordnung von mindestens einem Teil pro zehn Millionen der aktiven Bleichkatalysatorspezies in der wässrigen Waschflotte und vorzugsweise etwa 0,1 ppm bis etwa 200 ppm der Katalysatorspezies in der Waschflotte vorzusehen. Um diesen Punkt weiter zu veranschaulichen: der Mangankatalysator in der Größenordnung von 3 Mikromol ist ab 40 °C, pH 10 unter europäischen Bedingungen, unter Verwendung von Perborat und einer Bleichmittelvorstufe wirksam. Eine Steigerung der Konzentration um das 3-5-fache kann unter US-amerikanischen Bedingungen erforderlich sein, um die gleichen Ergebnisse zu erzielen.

Enzym

Ein weiterer bevorzugter Bestandteil, der in dem Waschmittel nützlich ist, sind ein oder mehrere zusätzliche Enzyme.

Bevorzugte zusätzliche Enzymmaterialien umfassen die im Handel erhältlichen Lipasen, Cutinasen, Amylasen, neutrale und alkalische Proteasen, Cellulasen, Endolasen, Esterasen, Pectinasen, Lactasen und Peroxidasen, die konventionelle in Waschmittel-Zusammensetzung eingearbeitet werden. Geeignete Enzyme werden in den U.S.-Patenten 3 519 570 und 3 533 139 erörtert.

Bevorzugte, im Handel erhältliche Proteaseenzyme umfassen die unter den Handelsnamen Alcalase, Savinase, Primase, Durazym und Esperase von Novo Industries A/S (Dänemark), die unter dem Handelnamen Maxatase, Maxacal und Maxapem von Gist-Brocades, die von Genencor International und die unter dem Handelsnamen Opticlean und Optimase von Solvay Enzymes verkauften Produkte. Das Proteaseenzym kann in den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen in einer Menge von 0,0001 Gew.-% bis 4 Gew.-% aktiven Enzyms bezogen auf die Zusammensetzung enthalten sein.

Bevorzugte Amylasen umfassen zum Beispiel &agr;-Amylasen aus einem bestimmten Stamm B-licheniformis, der in GB-1 269 839 (Novo) genauer beschrieben ist. Bevorzugte handelsübliche Amylasen schließen zum Beispiel die unter dem Handelsnamen Rapidase von Gist-Brocades und die unter dem Handelsnamen Termamyl und BAN von Novo Industries A/S erhältlichen ein. Das Amylaseenzym kann in der erfindungsgemäßen Zusammensetzung in einer Menge von 0,0001 Gew.-% bis 2 Gew.-% aktives Enzym bezogen auf die Zusammensetzung enthalten sein.

Lipolytisches Enzym kann in Konzentrationen von aktivem lipolytischen Enzym von 0,0001 Gew.-% bis 2 Gew.-%, vorzugsweise 0,001 Gew.-% bis 1 Gew.-%, am meisten bevorzugt 0,001 Gew.-% bis 0,5 Gew.-% der Zusammensetzungen vorhanden sein.

Die Lipase kann aus Pilzen oder Bakterien stammen und zum Beispiel gewonnen werden aus einem Lipase erzeugenden Stamm wie Humicola sp., Thermomyces sp. oder Pseudomonas sp., einschließlich Pseudomonas pseudoalcaligenes oder Pseudomas fluorescens, gewonnen werden. Eine Lipase aus chemisch oder genetisch veränderten Mutanten dieser Stämme ist hierin ebenfalls nützlich. Eine bevorzugte Lipase wird aus Pseudomonas pseudoalcaligenes abgeleitet, die im erteilten europäischen Patent EP-B-0 218 272 beschrieben ist.

Eine weitere hierin bevorzugte Lipase wird gewonnen, indem das Gen aus Humicola lanuginosa kloniert und das Gen in Aspergillus oryza als Wirt exprimiert wird, wie in der europäischen Patentanmeldung EP-A-0 258 068 beschrieben, die im Handel von Novo Industri A/S, Bagsvaerd, Dänemark, unter dem Handelsnamen Lipolase erhältlich ist. Diese Lipase wird ebenfalls im U.S.-Patent 4 810 414, Huge-Jensen et al, erteilt am 7. März 1989, beschrieben.

Schaumunterdrückungssystem

Die erfindungsgemäßen Waschmittelzusammensetzungen umfassen vorzugsweise ein Schaumunterdrückungssystem, wenn sie für die Verwendung in Waschmaschinen-Waschzusammensetzungen formuliert sind, das in einer Menge von 0,01 Gew.-% bis 15 Gew.-%, vorzugsweise von 0,05 Gew.-% bis 10 Gew.-%, am meisten bevorzugt von 0,1 Gew.-% bis 5 Gew.-% der Zusammensetzung vorhanden ist.

Geeignete Schaumunterdrückungssysteme zum diesbezüglichen Gebrauch können im Wesentlichen alle bekannten Schaum unterdrückenden Verbindungen umfassen, einschließlich beispielsweise Schaum unterdrückende Siliconverbindungen, Schaum unterdrückende 2-Alkyl- und Alkanolverbindungen.

Schaum unterdrückende Verbindungen bezeichnen hierin jede beliebige Verbindung oder Mischungen von Verbindungen, die zum Unterdrücken der Schäumung oder Seifenlaugenbildung führt, die von einer Lösung einer Waschmittelzusammensetzung erzeugt wird, insbesondere beim Hin- und Herbewegen dieser Lösung.

Besonders bevorzugte Schaum unterdrückende Verbindungen zum diesbezüglichen Gebrauch sind Schaum unterdrückende Silikonverbindungen, hierin definiert als eine beliebige Schaum unterdrückende Verbindung, die einen Silikon-Bestandteil enthält. Solche Schaum unterdrückenden Silikonverbindungen enthalten in der Regel auch einen Siliciumdioxid-Bestandteil. Der Ausdruck „Silikon", wie hierin und im Allgemeinen in der Industrie verwendet, umfasst eine Vielzahl von Polymeren mit verhältnismäßig hohem Molekulargewicht, die Siloxaneinheiten und Hydrocarbylgruppe verschiedener Arten enthalten.

Bevorzugte silikonhaltige, Schaum unterdrückende Verbindungen sind die Siloxane, insbesondere die Polydimethylsiloxane mit trimethylsilylhaltigen, endblockierenden Einheiten.

Andere geeignete Schaum unterdrückende Verbindungen umfassen die Monocarbonfettsäuren und lösliche Salze davon. Diese Materialien werden im US Patent 2 954 347, erteilt am 27. September 1960 an Wayne St. John. Die Monocarboxylfettsäuren und Salze davon verfügen für die Verwendung als Schaumunterdrücker üblicherweise über Hydrocarbylketten von 10 bis 24 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise 12 bis 18 Kohlenstoffatomen. Geeignete Salze schließen die Alkalimetallsalze, wie Natrium-, Kalium- und Lithiumsalze, sowie Ammonium- und Alkanolammoniumsalze ein.

Andere geeignete, Schaum unterdrückende Verbindungen umfassen zum Beispiel Fettsäureester mit hohem Molekulargewicht (z. B. Fettsäuretriglycerid), Fettsäureester aus einwertigen Alkoholen, aliphatische C18-C40 Ketone (z. B. Stearon) N-alkylierte Aminotriazine wie Tri- bis Hexaalkylmelamine oder Di- bis Tetraalkyldiaminchlortriazine, die als Produkte aus Cyanurchlorid mit zwei oder drei Mol eines primären oder sekundären Amins gebildet werden, das 1 bis 24 Kohlenstoffatome, Propylenoxid, Bis-Stearinsäureamid und Monostearyldialkalimetall-(z. B. Natrium, Kalium, Lithium)-phosphate und -phosphatester enthält.

Ein bevorzugtes Schaumunterdrückersystem umfasst:

  • (a) Schaum unterdrückende Verbindung, bevorzugt silikonhaltige Schaum unterdrückende Verbindung, am meisten bevorzugt eine silikonhaltige Schaum unterdrückende Verbindung, die in Kombination enthält:

    (i) Polydimethylsiloxan, in einer Menge von 50 Gew.-% bis 99 Gew.-%, bevorzugt 75 Gew.-% bis 95 Gew.-% der silikonhaltigen, Schaum unterdrückenden Verbindung; und

    (ii) Kieselsäure, in einer Menge von 1 Gew.-% bis 50 Gew.-%, bevorzugt 5 Gew.-% bis 25 Gew.-% der silikon-/kieselsäurehaltigen, Schaum unterdrückenden Verbindung;

    wobei die silikon-/kieselsäurehaltige, Schaum unterdrückende Verbindung in einer Menge von 5 Gew.-% bis 50 Gew.-%, bevorzugt 10 Gew.-% bis 40 Gew.-% eingegliedert ist;
  • (b) eine Dispergiermittelverbindung, am meisten bevorzugt umfassend ein Silikonglycol-Kammcopolymer mit einem Polyoxyalkylengehalt von 72-78 Gew.-% und einem Ethylenoxid-/Propylenoxid-Verhältnis von 1:0,9 bis 1:1,1, in einer Menge von 0,5 Gew.-% bis 10 Gew.-%, bevorzugt 1 Gew.-% bis 10 Gew.-%; ein besonders bevorzugtes Silikonglycol-Kammcopolymer dieser Art ist DCO544, im Handel erhältlich von DOW Corning unter dem Handelsnamen DCO544;
  • (c) eine reaktionsträge Trägerflüssigkeitsverbindung, am meisten bevorzugt umfassend ein C16-C18 ethoxyliertes Alkohol mit einem Ethoxylierungsgrad von 5 bis 50, bevorzugt 8 bis 15, in einer Menge von 5 Gew.-% bis 80 Gew.-%, bevorzugt 10 Gew.-% bis 70 Gew.-%;

Ein stark bevorzugtes partikelhaltiges, Schaum unterdrückendes System wird in EP-A-0 210 731 beschrieben und umfasst eine silikonhaltige, Schaum unterdrückende Verbindung und einen organischen Trägerstoff mit einem Schmelzpunkt im Bereich von 50 °C bis 85 °C, wobei der organische Trägerstoff ein Monoester von Glycerin und einer Fettsäure mit einer Kohlenstoffkette, die 12 bis 20 Kohlenstoffatome aufweist, umfasst. EP-A-0 210 721 offenbart weitere bevorzugte, partikelhaltige, Schaum unterdrückende Systeme, wobei der organische Trägerstoff eine Fettsäure oder ein Alkohol mit einer Kohlenstoffkette, die 12 bis 20 Kohlenstoffatome umfasst, oder eine Mischung davon ist, mit eine Schmelzpunkt von 45 °C bis 80 °C.

Polymere Farbstoffübertragunashemmer

Die Waschmittelzusammensetzungen hierin können außerdem 0,01 Gew.-% bis 10 Gew.-%, vorzugsweise 0,05 Gew.-% bis 0,5 Gew.-% polymere Farbübertragungshemmer umfassen.

Die polymeren Farbstoffübertragungshemmer sind vorzugsweise aus Polyamin-N-oxidpolymeren, Copolymeren von N-Vinylpyrrolidon und N-Vinylimidazol, Polyvinylpyrrolidonpolymeren oder Kombinationen davon ausgewählt, wobei diese Polymere vernetzte Polymere sein können.

a) Polyamin-N-oxidpolymere

Die zum diesbezüglichen Gebrauch geeigneten Polyamin-N-oxidpolymere enthalten Einheiten mit der folgenden Strukturformel: worin P eine polymerisierbare Einheit ist, und

R sind eine aliphatische, ethoxylierte aliphatische, aromatische, heterocyclische oder alicyclische Gruppe oder irgendeine Kombination davon, an die der Stickstoff der N-O-Gruppe gebunden sein kann, oder die N-O-Gruppe ist ein Teil dieser Gruppen. Die N-O-Gruppe kann durch die folgenden allgemeinen Strukturen dargestellt werden: worin R1, R2 und R3 aliphatische Gruppen, aromatische, heterocyclische oder alicyclische Gruppen oder Kombinationen davon sind, x oder/und y oder/und z 0 oder 1 sind und worin der Stickstoff der N-O-Gruppe angefügt sein kann oder worin der Stickstoff der N-O-Gruppe einen Teil dieser Gruppen bildet. Die N-O-Gruppe kann Teil der polymerisierbaren Einheit (P) sein oder an die Polymer-Hauptkette angefügt sein, oder eine Kombination aus beidem.

Geeignete Polyamin-N-oxide, worin die N-O-Gruppe einen Teil der polymerisierbaren Einheit bildet, umfassen Polyamin-N-oxide, worin R aus aliphatischen, aromatischen, alicyclischen oder heterocyclischen Gruppen ausgewählt ist. Eine Klasse dieser Polyamin-N-oxide umfasst die Gruppe der Polyamin-N-oxide, worin der Stickstoff der N-O-Gruppe einen Teil der R-Gruppe bildet. Bevorzugte Polyamin-N-oxide sind diejenigen, worin R eine heterocyclische Gruppe ist, wie Pyrridin, Pyrrol, Imidazol, Pyrrolidin, Piperidin, Chinolin, Acridin und Derivate davon.

Weitere geeignete Polyamin-N-oxide sind diejenigen Polyaminoxide, bei denen die N-O-Gruppe an die polymerisierbare Einheit angefügt wird. Eine bevorzugte Klasse dieser Polyamin-N-oxide umfasst die Polyamin-N-oxide mit der allgemeinen Formel (I), worin R eine aromatische, heterocyclische oder alicyclisch Gruppe ist, in der der Stickstoff der funktionellen N-O-Gruppe Teil der R-Gruppe ist. Beispiele dieser Klassen sind Polyaminoxide, worin R eine heterocyclische Verbindung ist, wie Pyrridin, Pyrrol, Imidazol und Derivate davon.

Die Polyamin-N-oxide können in fast jedem Polymerisationsgrad erhalten werden. Der Polymerisationsgrad ist nicht kritisch, vorausgesetzt, dass das Material die gewünschte Wasserlöslichkeit und Fähigkeit zur Farbstoffsuspendierfähigkeit aufweist. In der Regel liegt das durchschnittliche Molekulargewicht innerhalb des Bereichs von 500 bis 1 000 000.

b) Copolymere von N-Vinylpyrrolidon und N-Vinylimidazol

Hierin geeignet sind die Copolymere von N-Vinylimidazol und N-Vinylpyrrolidon mit einem durchschnittlichen Molekulargewichtsbereich von 5 000 bis 50 000. Die bevorzugten Copolymere haben ein Molverhältnis von N-Vinylimidazol zu N-Vinylpyrrolidon von 1 bis 0,2.

c) Polyvinylpyrrolidon

Die Waschmittelzusammensetzungen hierin können ebenfalls Polyvinylpyrrolidon („PVP") einsetzen, das ein durchschnittliches Molekulargewicht von 2 500 bis 400 000 aufweist. Geeignete Polyvinylpyrrolidone sind im Handel von ISP Corporation, New York, NY, USA und Montreal, Kanada, unter den Produktnamen PVP K-15 (Viskositätsmolekulargewicht 10 000), PVP K-30 (durchschnittliches Molekulargewicht 40 000), PVP K-60 (durchschnittliches Molekulargewicht 160 000) und PVP K-90 (durchschnittliches Molekulargewicht 360 000) erhältlich. PVP K-15 ist ebenfalls von der ISP Corporation erhältlich. Weitere geeignete Polyvinylpyrrolidone, die im Handel von der BASF Cooperation erhältlich sind, umfassen Sokalan HP 165 und Sokalan HP 12.

d) Polyvinyloxazolidon

Die Waschmittelzusammensetzungen hierin können ebenfalls Polyvinyloxazolidone als polymeren Farbstoffübertragungshemmer verwenden. Die Polyvinyloxazolidone weisen ein durchschnittliches Molekulargewicht von 2 500 bis 400 000 auf.

e) Polyvinylimidazol

Die Waschmittelzusammensetzungen hierin können ebenfalls Polyvinylimidazol als polymeren Farbstoffübertragungshemmer verwenden. Die Polyvinylimidazole haben vorzugsweise ein durchschnittliches Molekulargewicht von 2 500 bis 400 000.

Optischer Aufheller

Die hierin beschriebenen Waschmittelzusammensetzungen enthalten wahlweise von etwa 0,005 Gew.-% bis 5 Gew.-% bestimmte Arten hydrophiler optischer Aufheller. Hierin nützliche hydrophile optische Aufheller umfassen solche mit der Strukturformel: wobei R1 ausgewählt ist aus Anilin, N-2-Bis-hydroxyethyl und NH-2-Hydroxyethyl, R2 ausgewählt ist aus N-2-Bis-hydroxyethyl-, N-2-Hydroxyethyl-N-methylamino, Morphilin, Chlor und Amino und M ein salzbildendes Kation, wie Natrium oder Kalium, ist.

Wenn in der obigen Formel R1 Anilin ist, R2 N-2-Bishydroxyethyl ist und M ein Kation, wie Natrium, ist, dann ist der Aufheller 4,4'-Bis[(4-anilin-6-(N-2-bis-hydroxyethyl-)-s-triazin-2-yl)amino]-2,2'-stilbendisulfonsäure und Dinatriumsalz. Diese spezielle Aufhellerart wird unter der Handelsbezeichnung Tinopal-UNPA-GX von der Ciba-Geigy Corporation vermarktet. Tinopal-UNPA-GX ist der bevorzugte hydrophile optische Aufheller, der in den Detergenszusammensetzungen hierin geeignet ist.

Wenn in der obigen Formel R1 Anilin ist, R2 N-2-Hydroxyethyl-N-2-methylamino ist und M ein Kation, wie Natrium, ist, dann ist der Aufheller 4,4'-Bis-[(4-anilino-6-(N-2-hydroxyethyl-N-methylamino)-s-triazin-2-yl)amino]2,2'-stilbendisulfonsäure-Dinatriumsalz. Diese spezielle Aufhellerart wird unter der Handelsbezeichnung Tinopal 5BM-GX von der Ciba-Geigy Corporation vermarktet.

Wenn in der obigen Formel R1 Anilin ist, R2 Morphilin ist und M ein Kation, wie Natrium, ist, dann ist der Aufheller 4,4'-Bis-[(4-anilin-6-morphilino-s-tri-azin-2-yl)amino]2,2'-stilbendisulfonsäure-Natriumsalz. Diese spezielle Aufhellerart wird unter der Handelsbezeichnung Tinopal AMS-GX von der Ciba Geigy Corporation vermarktet.

Polymeres Schmutzabweisemittel

Bekannte polymerische Schmutzabweisungspolymere, im folgenden „SRA" genannt, können wahlweise in den vorliegenden Detergenszusammensetzungen eingesetzt werden. Falls verwendet, machen SRAs im Allgemeinen 0,01 Gew.-% bis 10,0 Gew.-%, typischerweise 0,1 Gew.-% bis 5 Gew.-%, vorzugsweise 0,2 Gew.-% bis 3,0 Gew.-% der Zusammensetzungen aus.

Bevorzugte SRAs besitzen typischerweise hydrophile Abschnitte, um die Oberfläche von hydrophoben Fasern, wie Polyester und Nylon, zu hydrophilieren, und hydrophobe Abschnitte, um sich auf hydrophoben Fasern abzuscheiden und bis zum Ende der Wasch- und Spülzyklen haften zu bleiben, wodurch sie als Anker für die hydrophilen Abschnitte dienen. Auf diese Weise wird ermöglicht, dass Flecken, die im Anschluss an die Behandlung mit dem SRA auftreten, in späteren Waschprozessen leichter ausgespült werden können.

Bevorzugte SRAs schließen oligomere Terephthalatester ein, die typischerweise durch Verfahren hergestellt werden, die mindestens eine Umesterung/Oligomerisierung, oftmals mit einem Metallkatalysator, wie einem Titan(IV)-alkoxid, einschließen. Derartige Ester können unter Benutzung zusätzlicher Monomere hergestellt werden, die in der Lage sind, über eine, zwei, drei, vier oder mehr Positionen in die Esterstruktur eingebaut zu werden, ohne natürlich eine dichtvernetzte Gesamtstruktur zu bilden.

Geeignete SRAs schließen ein sulfoniertes Produkt eines im wesentlichen linearen Esteroligomers ein, das aus einem oligomeren Estergrundgerüst aus wiederkehrenden Terephthaloyl- und Oxyalkylenoxy-Einheiten und von Allyl abgeleiteten, sulfonierten, Endgruppen besteht, die kovalent an das Grundgerüst gebunden sind, wie z.B in US-Patent 4 968 451, 6. November 1990 an J.J. Scheibel und E.P. Gosselink, beschrieben. Derartige Esteroligomere können hergestellt werden durch: (a) Ethoxylieren von Allylalkohol, (b) Umsetzen des Produkts aus (a) mit Dimethylterephthalat („DMT") und 1,2-Propylenglycol („PG") in einem zweistufigen Umesterungs-/Oligomerisierungs-Verfahren, und (c) Umsetzen des Produkts aus (b) mit Natriummetabisulfit in Wasser. Andere SRAs schließen die nichtionischen, endverkappten 1,2-Propylen- /Polyoxyethylenterephthalatpolyester aus US-Patent 4 711 730, 8. Dezember 1987 an Gosselink et al., ein, zum Beispiel solche, die durch Umesterung/Oligomerisierung von Poly(ethylenglycol)methylether, DMT, PG und Poly(ethylenglycol) („PEG") hergestellt werden. Andere Beispiele für SRAs umfassen: die teilweise oder vollständig anionisch-endverkappten oligomeren Ester von US-Patent Nr. 4 721 580, 26. Januar 1988 an Gosselink, wie Oligomere von Ethylenglycol („EG"), PG, DMT und Na-3,6-Dioxa-8-hydroxyoctansulfonat; die nichtionisch-verkappten Blockpolyester oligomerer Verbindungen von US-Patent Nr. 4 702 857, 27. Oktober 1987 an Gosselink, zum Beispiel hergestellt aus DMT, Methyl- (Me)-verkapptem PEG und EG und/oder PG oder einer Kombination aus DMT, EG und/oder PG, Me-verkapptem PEG und Na-Dimethyl-5-sulfoisophthalat; und die anionischen, besonders sulfoaroyl-, endverkappten Terephthalatestern von US-Patent Nr. 4 877 896, 31. Oktober 1989 an Maldonado, Gosselink et al., wobei das Letztere für SRAs, die sowohl in Wäschewasch- als auch Stoffkonditionierungsprodukten geeignet sind, typisch ist, ein Beispiel dafür ist eine Esterzusammensetzung, die aus m-Sulfobenzoesäuremononatriumsalz, PG und DMT hergestellt ist und wahlweise, aber vorzugsweise weiterhin zugegebenes PEG, z. B. PEG 3 400, umfasst.

SRAs umfassen ebenfalls: einfache Copolymerblöcke von Ethylenterephthalat oder Propylenterephthalat mit Polyethylenoxid- oder Polypropylenoxidterephthalat, siehe US-Patent Nr. 3 959 230 an Hays, 25. Mai 1976, und US-Patent Nr. 3 893 929 an Basadur, 8. Juli 1975; Cellulosederivate, wie die Hydroxyethercellulospolymere, erhältlich als METHOCEL von Dow; die C1-C4-Alkylcellulosen und C4-Hydroxyalkylcellulosen, siehe US-Patent Nr. 4 000 093, 28. Dezember 1976 an Nicol et al.; und die Methylcelluloseether mit einem durchschnittlichen Substitutionsgrad (Methyl) pro Anhydroglucoseeinheit von ungefähr 1,6 bis ungefähr 2,3 und einer Lösungsviskosität von ungefähr 0,08 bis ungefähr 0,12 Pas (80 bis ungefähr 120 Centipoise), gemessen bei 20 °C als 2%ige wässrige Lösung. Solche Materialien sind als METOLOSE SM100 und METOLOSE SM200 erhältlich, welche die Handelsbezeichnungen von Methylcelluloseether sind, die von Shin-Etsu Kagaku Kogyo KK hergestellt werden.

Zusätzliche SRA-Klassen umfassen: (I) nichtionische Terephthalate unter Benutzung von Diisocyanat-Kupplungsmitteln zur Verknüpfung polymerer Esterstrukturen, siehe US-Patent 4 201 824, Violland et al., und US-Patent 4 240 918, Lagasse et al., und (II) SRAs mit Carboxylatendgruppen, die durch Zugabe von Trimellithsäureanhydrid zu bekannten SRAs hergestellt werden, um Hydroxylendgruppen in Trimellitatester umzuwandeln. Bei richtiger Auswahl des Katalysators bildet das Trimellithsäureanhydrid Bindungen mit den Endgruppen des Polymers über einen Ester der isolierten Carbonsäure des Trimellithsäureanhydrids, und nicht durch Öffnen der Anhydridbindung. Als Ausgangsmaterialien können entweder nichtionische oder anionische SRAs benutzt werden, sofern sie veresterbare Hydroxylendgruppen aufweisen. Siehe US-Patent 4 525 524, Tung et al. Andere Klassen umfassen: (III) anionische terephthalatbasierte SRAs der urethanverknüpften Variante, siehe US-Patent 4 201 824, Violland et al.;

Andere fakultative Bestandteile

Andere fakultative Bestandteile, die sich zur Aufnahme in die Zusammensetzungen der Erfindung eignen, umfassen Farbstoffe und Füllsalze, wobei Natriumsulfat ein bevorzugtes Füllsalz ist.

Stark bevorzugte Zusammensetzungen enthalten vorzugsweise von ungefähr 2 Gew.-% bis ungefähr 10 Gew.-% eine organische Säure, vorzugsweise Citronensäure. Ebenfalls können, vorzugsweise mit einem Carbonatsalz kombiniert, geringere Mengen (z. B. weniger als ungefähr 20 Gew.-%) Neutralisationsmittel, Puffersubstanzen, Phasenregulierer, hydrotrope Stoffe, Enzymstabilisierungsmittel, Polysäuren, Schaumregulierer, Trübungsmittel, Antioxidationsmittel, Bacterizide, Farbstoffe, Duftstoffe, wie die in US-Patent 4 285 841, an Barrat et al., erteilt am 25. August 1981 (durch Bezugnahme hierin eingeschlossen) beschriebenen, in den Zusammensetzungen vorhanden sein.

Form der Zusammensetzungen

Die Waschmittelzusammensetzung der Erfindung können über eine Reihe von Verfahren hergestellt werden, einschließlich des Trockenmischens und Agglomerierens der verschiedenen Verbindungen, die in der Waschmittelzusammensetzung enthalten sind.

Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können eine Vielzahl physischer fester Formen annehmen, wie Tabletten-, Flocken-, Pastillen- und Stückform und vorzugsweise granulöse Formen.

Als Alternative können die Waschmittelzusammensetzungen so formuliert werden, dass sie mit chlorbasiertem Bleichmittel verträglich sind, wodurch gewährleistet wird, dass ein chlorbasiertes Bleichmittel von dem Benutzer am Beginn oder während des Waschvorgangs zu der Waschmittelzusammensetzung zugegeben werden kann.

Im Allgemeinen können erfindungsgemäße granulöse Waschmittelzusammensetzungen durch zahlreiche Methoden, einschließlich Trockenmischung, Sprühtrocknung, Agglomeration und Granulation, hergestellt werden.

Das mittelkettig verzweigte Tensidsystem hierin, vorzugsweise mit zusätzlichen Tensiden, ist vorzugsweise in granulösen Zusammensetzungen in der Form von Tensidagglomeratteilchen vorhanden, die vorzugsweise die Bleichmittelvorläufer nicht umfassen und die die Form von Flocken, Prills, Marumen, Nudeln, Bändern annehmen können, jedoch vorzugsweise die Form von Granalien annehmen. Der am meisten bevorzugte Weg zur Verarbeitung der Teilchen ist das Agglomerieren von Pulvern (z. B. Alumosilicat, Carbonat) mit hoch aktiven Tensidpasten und das Steuern der Teilchengröße der resultierenden Agglomerate innerhalb bestimmter Grenzen. Solch ein Verfahren beinhaltet das Mischen einer wirksamen Menge an pulverförmig mit einer hoch aktiven Tensidpaste in einem oder mehreren Agglomeratoren, wie einem Pfannenagglomerator, einem Z-Blattrührer oder mehr bevorzugt einem Inlinemischer, wie denen, die von Schugi (Holland) BV, 29 Chroomstraat 8 211 AS, Lelystad, Niederlande, und Gebrüder Lödige Maschinenbau GmbH, D-4 790 Paderborn 1, Elsenerstrasse 7-9, Postfach 2 050, Deutschland, hergestellt werden. Am meisten bevorzugt wird ein Hochschermischer verwendet, wie ein Lödige CB (Marke).

In der Regel wird eine hoch aktive Tensidpaste verwendet, die von 50 Gew.-% bis 95 Gew.-%, vorzugsweise 70 Gew.-% bis 85 Gew.-% die Tenside, einschließlich der mittelkettig verzweigten Tenside, umfasst. Die Paste kann bei einer Temperatur in den Agglomerator gepumpt werden, die hoch genug ist, um eine pumpfähige Viskosität zu bewahren, aber niedrig genug, um die Zersetzung der verwendeten anionischen Tenside zu vermeiden. Eine Betriebstemperatur der Paste von 50 °C bis 80 °C ist typisch.

Die mittlere Teilchengröße der Bestandteile der erfindungsgemäßen Granulatzusammensetzungen sollte bevorzugt so sein, dass maximal 25 % der Teilchen größer als 1,8 mm im Durchmesser und maximal 25 % der Teilchen kleiner als 0,25 mm im Durchmesser sind. Vorzugsweise ist die mittlere Teilchengröße so, dass von 10 % bis 50 % der Teilchen eine Teilchengröße von 0,2 mm bis 0,7 mm im Durchmesser aufweisen.

Der Begriff mittlere Teilchengröße, wie hier definiert, wird durch das Sieben einer Probe der Zusammensetzung in eine Anzahl von Fraktionen (normalerweise 5 Fraktionen) auf einer Reihe von Sieben, vorzugsweise Tyler-Sieben, berechnet. Die auf diese Weise erhaltenen Gewichtsfraktionen werden in Abhängigkeit der Maschenweite des Siebs dargestellt. Die mittlere Teilchengröße wird als die Maschenweite angenommen, durch welche 50 Gew.-% der Probe durchtreten würden.

Die Schüttdichte der erfindungsgemäßen festen Waschmittelzusammensetzungen beträgt von 330 g/Liter bis 1 240 g/Liter, mehr bevorzugt von 380 g/Liter bis 1 200 g/Liter, am meisten bevorzugt von 420 g/Liter bis 850 g/Liter. Die Schüttdichte wird mittels einer einfachen Trichter-Gefäß-Vorrichtung gemessen, die aus einem konischen Trichter besteht, der fest auf eine Basis aufgebracht wurde und ein Klappenventil am unteren Ende hat, damit der Inhalt des Trichters in ein axial angeordnetes zylindrisches Gefäß unterhalb des Trichters entleert werden kann. Der Trichter ist 130 mm hoch und hat einen Innendurchmesser von 130 mm bzw. 40 mm an seinem oberen bzw. unteren Ende. Er wird so aufgesetzt, dass sich der untere Fortsatz 140 mm über der oberen Fläche der Basis befindet. Das Gefäß weist eine Gesamthöhe von 90 mm, eine Innenhöhe von 87 mm und einen Innendurchmesser von 84 mm auf. Sein Nennvolumen ist 500 ml.

Zum Ausführen einer Messung wird der Trichter per Hand mit einem Pulver befüllt, das Klappventil geöffnet, und das Pulver kann das Gefäß überfüllen. Das gefüllte Gefäß wird aus dem Rahmen entfernt, und das überschüssige Pulver durch Streichen eines geradkantigen Werkzeugs, z. B. eines Messers, über die Oberkante von dem Gefäß entfernt. Das gefüllte Gefäß wird anschließend gewogen und der für das Pulvergewicht erhaltene Wert verdoppelt, um die Schüttdichte in g/Liter zu ermitteln. Wiederholte Messungen werden je nach Erfordernis durchgeführt.

Wäschewaschverfahren

Maschinen-Wäschewaschverfahren umfassen üblicherweise die Behandlung beschmutzter Wäsche mit einer wässrigen Waschlösung, in der eine wirksame Menge einer erfindungsgemäßen Maschinen-Wäschewaschmittelzusammensetzung aufgelöst oder dispergiert wurde. Die „wirksame Menge" der Waschmittelzusammensetzung bezeichnet 10g bis 300g des aufgelösten oder dispergierten Produkts in einer Waschlösung eines Volumens von 5 bis 65 Liter, wie bei den üblichen Produktdosierungs- und Waschlösungsvolumen, die normalerweise bei konventionellen Machinen-Wäschewaschverfahren angewandt werden.

In einem bevorzugten Gebrauchsaspekt wird die Waschmittelzusammensetzung so formuliert, dass sie zur Handwäsche geeignet ist.

Unter einem anderen bevorzugten Gesichtspunkt ist die Waschmittelzusammensetzung eine Vorbehandlungs- oder Einweichzusammensetzung, die zum Vorbehandeln oder Einweichen verschmutzter oder befleckter Stoffe verwendet wird.

In Beispielen verwendete Abkürzungen

In den Detergenszusammensetzungen haben die abgekürzten Bestandteilkennungen folgende Bedeutungen:

  • LAS: Lineares C12-Natriumalkylbenzolsulfonat
  • TAS: Natriumtalgalkylsulfat
  • C45AS: Lineares C14-C15-Natriumalkylsulfat
  • MES: -Sulfomethylester mit C18-Fettsäure
  • CxyEzS: Verzweigtes C1x-C1y-Alkylsulfat, das mit z Mol Ethylenoxid kondensiert ist
  • MBAS x,y: Mittelkettig verzweigtes Natriumalkylsulfat mit durchschnittlich x Kohlenstoffatomen, wovon durchschnittlich y Kohlenstoffatome in (a) Verzweigungseinheit(en) enthalten sind.
  • C48-SAS: Sekundäres C14-C18-Natriumalkoholsulfat
  • SADE2S: C14-C22-Natriumalkyldisulfat der Formel 2-(R).C4 H7.-1,4-(SO4-)2, worin R = C10O-C18, kondensiert mit z Mol Ethylenoxid
  • C45E7: Ein überwiegend linearer primärer C14-15-Alkohol, der mit durchschnittlich 7 Mol Ethylenoxid kondensiert ist
  • CxyEz: Ein verzweigter primärer C1x-1y-Alkohol, der mit durchschnittlich z Mol Ethylenoxid kondensiert ist
  • QAS II: R2.N+(CH3)2(C2H4OH), worin R2 = 50%-60% C9; 40%-50% C11
  • QAS IV: R1.N+(CH3)2(C2H4OH) mit R1 = C12-C14
  • QAS V: R2O(C2H4O)x(Glycosyl)2, worin R2 eine C8-C10-Alkylgruppe ist; t von 2 bis 8 ist
  • Seife: Lineares Natriumalkylcarboxylat, abgeleitet von einer 80/20-Mischung aus Talg- und Kokosnussölen
  • TFAA: C16-C18-Alkyl-N-methylglucamid
  • TPKFA: Getoppte C12-C14-Ganzschnitt-Fettsäuren
  • STPP: Wasserfreies Natriumtripolyphosphat
  • Zeolith A: Hydratisiertes Natriumalumosilicat der Formel Na12(AlO2SiO2)12. 27H2O mit einer primären Teilchengröße im Bereich von 0,1 bis 10 Mikrometer
  • NaSKS-6: Kristallines Schichtsilicat der Formel &dgr;- Na2Si2O5
  • Carbonat: Wasserfreies Natriumcarbonat mit einer Teilchengröße zwischen 200 &mgr;m und 900 &mgr;m
  • Hydrogencarbonat: Wasserfreies Natriumhydrogencarbonat mit einer Teilchengrößenverteilung zwischen 400 &mgr;m und 1200 &mgr;m
  • Silicat: Amorphes Natriumsilicat (SiO2:Na2O; Verhältnis 2,0)
  • Natriumsulfat: Wasserfreies Natriumsulfat
  • Zitronensäure: Wasserfreie Citronensäure
  • Citrat: Trinatriumcitratdihydrat mit einer Aktivität von 86,4 % mit einer Teilchengrößenverteilung zwischen 425 &mgr;m und q 850 &mgr;m
  • MA/AA: Copolymer von 1:4 Malein-/Acrylsäure, durchschnittliches Molekulargewicht ungefähr 70 000
  • MA/AA 2: Copolymer von 4:6 Malein-/Acrylsäure, durchschnittliches Molekulargewicht ungefähr 3 000
  • MA/AA 3: Copolymer von 4:6 Malein-/Acrylsäure, durchschnittliches Molekulargewicht ungefähr 12 000
  • AA: Natriumpolyacrylat-Polymer mit durchschnittlichem Molekulargewicht von 4 500
  • CMC: Natriumcarboxymethylcellulose
  • Protease: Proteolytisches Enzym mit einer Aktivität von 4 KNPU/g, vertrieben durch NOVO Industries A/S unter dem Handelsnamen Savinase
  • Alcalase: Proteolytisches Enzym mit einer Aktivität von 3 AU/g, vertrieben durch NOVO Industries A/S
  • Cellulase: Cellulytisches Enzym mit einer Aktivität von 1000 CEVU/g, vertrieben durch NOVO Industries A/S unter dem Handelsnamen Carezyme
  • Amylase: Amylolytisches Enzym mit einer Aktivität von 60 KNU/g, vertrieben unter dem Handelsnamen Termamyl 60T von Novo Industries A/S
  • Lipase: Lipolytisches Enzym mit einer Aktivität von 100 kLU/, vertrieben durch NOVO Industries A/S unter dem Handelsnamen Lipolase
  • Endolase: Endoglunaseenzym mit einer Aktivität von 3000 CEVU/g, vertrieben durch NOVO Industries A/S
  • PB4: Natriumperborattetrahydrat der nominalen Formel NaBO2.3H2O.H2O2
  • PB1: Wasserfreies Natriumperboratbleichmittel der nominalen Formel NaBO2.H2O2
  • Percarbonat: Natriumpercarbonat der nominalen Formel 2Na2CO3.3H2O2
  • NAC-OBS: (Nonanamidocaproyl)oxybenzolsulfonat in der Form des Natriumsalzes.
  • NOBS: Nonanoyloxybenzolsulfonat in der Form des Natriumsalzes
  • DPDA: Diperoxydodecandisäure
  • PAP: N-Phthaloylamidoperoxycapronsäure
  • NAPAA: Nonanoylamidoperoxoadipinsäure
  • NACA: 6-Nonylamino-6-oxo-capronsäure
  • TAED: Tetraacetylethylendiamin
  • DTPMP: Diethylentriamin-penta(methylenphosphonat), vermarktet von Monsanto unter dem Markennamen Dequest 2060
  • Photoaktiviertes: Sulfoniertes Zink- oder Aluminiumphthalocyanin, verkapselt
  • Aufheller 1: Dinatrium-4,4'-bis(2-sulphostyryl)biphenyl
  • Aufheller 2: Dinatrium-4,4'-bis(4-anilino-6-morpholino-1,3,5-triazin-2-yl)amino)stilben-2:2'-disulfonat.
  • HEDP: 1,1-Hydroxyethandiphosphonsäure
  • PVNO: Polyvinylpyridin-N-oxid
  • PVPVI: Copolymer von Polyvinylpyrrolidon und Vinylimidazol
  • QEA: Bis((C2H5O)(C2H4O)n)(CH3)-N+-C6H12-N+-(CH3) bis((C2H5O)-(C2H4O))n, worin n = von 20 bis 30
  • SRP 1: Endverkappte Sulfobenzoylester mit Oxyethylenoxy- und Terephtaloylgrundgerüst
  • SRP 2: Diethoxyliertes kurzes Poly(1,2-propylenterephtalat)-Blockpolymer
  • Silikon-: Polydimethylsiloxan-Schaumregulierungsmittel mit Sil-Antischaummittel oxanoxyalkylen-Copolymer als Dispergiermittel, mit einem Verhältnis des Schaumregulierungsmittel zu dem Dispergiermittel von 10:1 bis 100:1.

In den folgenden Beispielen sind alle Konzentrationen als Gewichtsteile der Zusammensetzung oder Gewichtsprozent der Zusammensetzung aufgeführt, wie angegeben:

Beispiel 1

Die folgenden hochdichten granulösen Wäschewaschmittelzusammensetzungen A, B und F, die unter europäischen Maschinenwaschbedingungen von besonderem Nutzen sind, wurden erfindungsgemäß hergestellt:

Beispiel 2

Die folgende granulöse Wäschewaschmittelzusammensetzung I mit einer Schüttdichte von 750 g/l ist eine erfindungsgemäße Zusammensetzung:

Beispiel 3

Die folgenden sind erfindungsgemäße Waschmittelformulierungen, worin J eine phosphorhaltige Waschmittelzusammensetzung ist, K eine zeolithhaltige Waschmittelzusammensetzung ist und L eine kompakte Waschmittelzusammensetzung ist:

Beispiel 4

Die folgenden sind erfindungsgemäße Waschmittelformulierungen:

Beispiel 5

Die folgende ist eine erfindungsgemäße Waschmittelformulierung:

Beispiel 6

Die Folgenden sind erfindungsgemäße bleichmittelhaltige Waschmittelformulierungen mit hoher Dichte:

Beispiel 7

Die folgenden granulösen Waschmittelformulierungen sind Beispiele der vorliegenden Erfindung.

Beispiel 9

Beispiel 10

Die folgende Wäschewaschmittelzusammensetzung AT wird erfindungsgemäß zubereitet:


Anspruch[de]
Feste Wäschewaschmittelzusammensetzung mit einer Dichte von 330 Gramm/Liter bis 1 × 400 Gramm/Liter, umfassend eine Gesamtmenge an Tensid von 1 bis 25 Gew.-% der Waschmittelzusammensetzung,

a) zu mindestens 0,5 Gew.-%, vorzugsweise mindestens 5 Gew.-%, mehr bevorzugt mindestens 10 Gew.-% der Zusammensetzung ein Tensidsystem, umfassend mittelkettig verzweigte Tensidverbindungen mit längerer Alkylkette und mit der Formel: Ab-X-Bworin:

(I) Ab eine hydrophobe mittelkettig verzweigte Alkyleinheit ist, die insgesamt 9 bis 22 Kohlenstoffe in der Einheit aufweist, vorzugsweise 12 bis ungefähr 18, mit: (1) einer längsten linearen Kohlenstoffkette im Bereich von 8 bis 21 Kohlenstoffatomen, die an die -X-B-Einheit gebunden ist; (2) einer oder mehreren C1-C3-Alkyl-einheiten, die von dieser längsten linearen Kohlenstoffkette abzweigen; (3) wobei mindestens eine der verzweigenden Alkyleinheiten direkt an einen Kohlenstoff der längsten linearen Kohlenstoffkette in einer Position innerhalb des Bereichs der Position 2 des Kohlenstoffs, ausgehend von der Position 1 des Kohlenstoffs (Nr. 1), der an die -X-B-Einheit gebunden ist, bis zur Position des endständigen Kohlenstoffs minus 2 Kohlenstoffe (des (&ohgr;-2)-Kohlenstoffs) gebunden ist; und (4) wenn mehr als eine dieser Verbindungen vorhanden ist, ist die durchschnittliche Gesamtanzahl an Kohlenstoff atomen in den Ab-X-Einheiten in der vorstehenden Formel innerhalb des Bereichs von größer als 14,5 bis ungefähr 18, vorzugsweise von ungefähr 15 bis ungefähr 17;

(II) B eine hydrophile Einheit ist, die aus Sulfaten, Sulfonaten, Aminoxiden, Polyoxyalkylen, vorzugsweise Polyoxyethylen und Polyoxypropylen, alkoxylierten Sulfaten, Polyhydroxyeinheiten, Phosphatestern, Glycerolsulfonaten, Polygluconaten, Polyphosphatestern, Phosphonaten, Sulfosuccinaten, Sulfosuccaminaten, polyalkoxylierten Carboxylaten, Glucamiden, Taurinaten, Sarcosinaten, Glycinaten, Isethionaten, Dialkanolamiden, Monoalkanolamiden, Monoalkanolamidsulfaten, Diglycolamiden, Diglycolamidsulfaten, Glycerinestern, Glycerinestersulfaten, Glycerinethern, Glycerinethersulfaten, Polyglycerinethern, Polyglycerinethersulfaten, Sorbitanestern, polyalkoxylierten Sorbitanestern, Ammonioalkansulfonaten, Amidopropylbetainen, alkylierten Quats, alkylierten/polyhydroxyalkylierten Quats, alkylierten Quats, alkylierten/polyhydroxylierten Oxypropylquats, Imidazolinen, 2-yl-Succinaten, sulfonierten Alkylestern und sulfonierten Fettsäuren ausgewählt ist; und

(III) X aus -CH2- und -C(O)- ausgewählt ist; und

b) zu 1 Gew.-% bis 20 Gew.-% der Zusammensetzung ein Buildersystem; und

c) zu 5 Gew.-% bis 30 Gew.-% der Zusammensetzung ein Alkalinitätssystem, das Carbonatsalze umfasst,

mit der Maßgabe, dass, wenn System a) in einer Konzentration von 3 Gew.-% vorhanden ist und System b) in einer Konzentration von 19 Gew.-% vorhanden ist, das Alkalinitätssystem c) nicht 8 Gew.-% Natriumcarbonat umfasst.
Waschmittelzusammensetzung nach Anspruch 1, worin die Tensidverbindungen des Tensidsystems von a) die vorstehende Formel aufweisen, worin die Ab-Einheit eine verzweigte primäre Alkyleinheit mit folgender Formel ist: worin die Gesamtanzahl an Kohlenstoffatomen in der verzweigten primären Alkyleinheit dieser Formel, einschließlich der R-, R1- und R2-Verzweigung, 13 bis 19 ist; R, R1 und R2 jeweils unabhängig aus Wasserstoff und C1-C3-Alkyl, vorzugsweise Methyl, ausgewählt sind, mit der Maßgabe, dass R, R1 und R2 nicht alle Wasserstoff sind und, wenn z 0 ist, mindestens R oder R1 nicht Wasserstoff ist; w eine ganze Zahl von 0 bis 13 ist; x eine ganze Zahl von 0 bis 13 ist; y eine ganze Zahl von 0 bis 13 ist; z eine ganze Zahl von 0 bis 13 ist; und w + x + y + z von 7 bis 13 ist. Waschmittelzusammensetzung nach Anspruch 1 oder 2, worin das Tensidsystem a) zu mindestens 20 Gew.-%, vorzugsweise zu mindestens 90 Gew.-% ein oder mehrere mittelkettig verzweigte Alkylsulfate mit der Formel: oder Mischungen davon umfasst; worin M für ein oder mehrere Kationen steht; a, b, d und e ganze Zahlen sind, a + b von 10 bis 16 ist, d + e von 8 bis 14 ist und worin ferner, wenn a + b = 10, a eine ganze Zahl von 2 bis 9 ist und b eine ganze Zahl von 1 bis 8 ist;

wenn a + b = 11 gilt, a eine ganze Zahl von 2 bis 10 und b eine ganze Zahl von 1 bis 9 ist;

wenn a + b = 12 gilt, a eine ganze Zahl von 2 bis 11 und b eine ganze Zahl von 1 bis 10 ist;

wenn a + b = 13 gilt, a eine ganze Zahl von 2 bis 12 und b eine ganze Zahl von 1 bis 11 ist;

wenn a + b = 14 gilt, a eine ganze Zahl von 2 bis 13 und b eine ganze Zahl von 1 bis 12 ist;

wenn a + b = 15 gilt, a eine ganze Zahl von 2 bis 14 und b eine ganze Zahl von 1 bis 13 ist;

wenn a + b = 16 gilt, a eine ganze Zahl von 2 bis 15 und b eine ganze Zahl von 1 bis 14 ist;

wenn d + e = 8 gilt, d eine ganze Zahl von 2 bis 7 und e eine ganze Zahl von 1 bis 6 ist;

wenn d + e = 9 gilt, d eine ganze Zahl von 2 bis 8 und e eine ganze Zahl von 1 bis 7 ist;

wenn d + e = 10 gilt, d eine ganze Zahl von 2 bis 9 und e eine ganze Zahl von 1 bis 8 ist;

wenn d + e = 11 gilt, d eine ganze Zahl von 2 bis 10 und e eine ganze Zahl von 1 bis 9 ist;

wenn d + e = 12 gilt, d eine ganze Zahl von 2 bis 11 und e eine ganze Zahl von 1 bis 10 ist;

wenn d + e = 13 gilt, d eine ganze Zahl von 2 bis 12 und e eine ganze Zahl von 1 bis 11 ist;

wenn d + e = 14 gilt, d eine ganze Zahl von 2 bis 13 und e eine ganze Zahl von 1 bis 12 ist;

wobei die durchschnittliche Gesamtanzahl an Kohlenstoffatomen in den verzweigten primären Alkyleinheiten von 14,5 bis 17,5 ist.
Waschmittelzusammensetzung nach einem der vorstehenden Ansprüche, worin die Tensidverbindungen des Tensidsystems von a) eine Ab-X-Einheit, die von 16 bis 18 Kohlenstoffatome aufweist, umfassen und B eine Sulfatgruppe ist. Waschmittelzusammensetzung nach einem der vorstehenden Ansprüche, worin das Buildersystem ein oder mehrere Buildermaterialien, die aus amorphen Silicaten, kristallinen Schichtsilicaten, Aluminiumsilicaten, polymeren oder monomeren Polycarboxylaten und Säuren davon und wahlweise Phosphaten ausgewählt sind, umfasst. Waschmittelzusammensetzung nach einem der vorstehenden Ansprüche, worin das Buildersystem im Wesentlichen frei von Phosphatbuildermaterial ist. Waschmittelzusammensetzung nach einem der vorstehenden Ansprüche, worin die Konzentration des Buildermaterials von 5 Gew.-% bis 18 Gew.-% der Zusammensetzung beträgt. Waschmittelzusammensetzung nach einem der vorstehenden Ansprüche, worin das Alkalinitätssystem Natriumcarbonat, das in einer Konzentration von 4 Gew.-% bis 20 Gew.-% vorhanden ist, umfasst. Waschmittelzusammensetzung nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Dichte von 550 Gramm/Liter bis 900 Gramm/Liter beträgt. Waschmittelzusammensetzung nach einem der vorstehenden Ansprüche, worin ein nichtionisches Tensid, vorzugsweise ein primäres C9-15-Alkoholethoxylat mit 3-12 Mol Ethylenoxid pro Mol Alkohol, in einem Verhältnis zu dem anionischen Tensid von 10:1 bis 1:10, vorzugsweise 1:1 bis 1:10, vorhanden ist. Feste Wäschewaschmittelzusammensetzung nach einem der vorstehenden Ansprüche, die von 6 Gew.-% bis 20 Gew.-% der Zusammensetzung anionisches Tensid umfasst. Zusammensetzung nach einem der vorstehenden Ansprüche, worin das Tensidsystem a) mittelkettig verzweigte primäre Alkylsulfat- oder Sulfonattenside umfasst. Zusammensetzung nach einem der vorstehenden Ansprüche, worin die Zusammensetzung ein anionisches, mittelkettig verzweigtes Tensid umfasst.






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