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Dokumentenidentifikation DE69834374T2 12.04.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0000905986
Titel Magnetische Aufnahmeanlage
Anmelder Victor Company of Japan, Ltd., Yokohama, Kanagawa, JP
Erfinder Ishii, Kanju, Yokohama, JP
Vertreter Manitz, Finsterwald & Partner GbR, 80336 München
DE-Aktenzeichen 69834374
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 23.09.1998
EP-Aktenzeichen 981180029
EP-Offenlegungsdatum 31.03.1999
EP date of grant 03.05.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.04.2007
IPC-Hauptklasse H04N 9/79(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG Gebiet der Erfindung

Diese Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Aufzeichnen eines Videosignals auf ein Magnetband.

Beschreibung des Standes der Technik

Einige Videoband-Recorder (VTRs) basieren auf einem Standardformat, das als ein VHS-Format bezeichnet wird. Es gibt ein S-VHS-Format, das gegenüber dem VHS-Format verbessert ist. Ein VTR des S-VHS-Standards kann ein Videosignal aufzeichnen und wiedergeben, das ein breiteres Frequenzband und eine höhere Bildqualität als ein Videosignal besitzt, das durch einen VTR des VHS-Standards bearbeitet wird.

Der VTR des S-VHS-Standards verwendet ein exklusives Magnetband, das als ein S-VHS-Band bezeichnet wird. Das S-VHS-Band ist dafür entworfen, mehr zu einem Videosignal zu passen, das ein breites Frequenzband und kurze Wellenlängen im Vergleich zu einem VHS-Band besitzt.

Im VTR des VHS-Standards wird ein aufzuzeichnendes Videosignal in Helligkeits- und Farbsignale getrennt. Das Helligkeitssignal wird in ein (moduliertes) FM-Helligkeitssignal umgesetzt oder moduliert, das eine Frequenzabweichung (bzw. einen Frequenzhub) von 3,4 bis 4,4 MHz besitzt.

Die Farbsignale werden in ein tiefes Frequenzband um 629 kHz abwärtsumgesetzt. Das FM-Helligkeitssignal und die abwärtsumgesetzten Farbsignale werden kombiniert, bevor sie auf einem VHS-Band aufgezeichnet werden.

Im VTR des S-VHS-Standards wird ein aufzuzeichnendes Videosignal in Helligkeits- und Farbsignale getrennt. Das Helligkeitssignal wird in ein (moduliertes) FM-Helligkeitssignal umgesetzt oder moduliert, das einen Frequenzhub von 5,4 bis 7,0 MHz besitzt. Die Farbsignale werden in ein tiefes Frequenzband um 629 kHz abwärtsumgesetzt. Das FM-Helligkeitssignal und die abwärtsumgesetzten Farbsignale werden kombiniert, bevor sie auf einem S-VHS-Band aufgezeichnet werden.

Der VTR des VHS-Standards kann anstelle eines VHS-Bandes ein S-VHS-Band verwenden. Im Allgemeinen kann der VTR des S-VHS-Standards in zwei verschiedenen Betriebsarten arbeiten, einer VHS-Betriebsart und einer S-VHS-Betriebsart. Während der VHS-Betriebsart des S-VHS-VTR wird ein Videosignal des VHS-Formats auf einem VHS-Band oder einem S-VHS-Band aufgezeichnet. Während der S-VHS-Betriebsart des S-VHS-VTR wird ein Videosignal des S-VHS-Formats auf einem S-VHS-Band aufgezeichnet.

Im Allgemeinen ist das S-VHS-Band in einer Kassette enthalten, die ein Identifikationsloch besitzt, das angibt, dass das Band darin den S-VHS-Typ besitzt. Der VTR des S-VHS-Standards besitzt eine Funktion des Abfühlens eines Identifikationslochs in einer in ihm angeordneten Bandkassette. Wenn der S-VHS-VTR ein Identifikationsloch in einer Bandkassette abfühlt, wird die S-VHS-Betriebsart automatisch gestartet. Wenn es andererseits dem S-VHS-VTR misslingt, ein Identifikationsloch in einer Bandkassette abzufühlen, wird die VHS-Betriebsart gestartet.

Ein fortschrittlicher VTR detektiert die Eigenschaften eines verwendeten Magnetbandes und zeichnet ein Videosignal auf dem Magnetband unter den in Reaktion auf die detektierten Bandeigenschaften bestimmten Aufzeichnungsbedingungen auf (d. h. der VHS-Betriebsart oder der S-VHS-Betriebsart). Der fortschrittliche VTR kann die Signalaufzeichnung Band für Band optimieren. Spezifisch implementiert der fortschrittliche VTR vor dem Aufzeichnen eines Videosignals einen einleitenden Prozess. Während des einleitenden Prozesses zeichnet der fortschrittliche VTR ein Testsignal auf einem verwendeten Magnetband auf und gibt ein Testsignal von einem verwendeten Magnetband wieder. Der fortschrittliche VTR detektiert die Eigenschaften des Magnetbandes (d. h. des VHS-Standardbandes oder des S-VHS-Bandes) aus dem wiedergegebenen Testsignal. Dann zeichnet der fortschrittliche VTR ein Videosignal auf dem Magnetband unter den in Reaktion auf die detektierten Bandeigenschaften (die Eigenschaften des VHS-Standardbandes oder des S-VHS-Bandes) bestimmten Aufzeichnungsbedingungen auf.

Wie vorher erklärt worden ist, arbeitet der S-VHS-VTR in der VHS-Betriebsart, wenn ein VHS-Band verwendet wird. Einige VHS-Bänder besitzen verbesserte Eigenschaften, die ausreichend sind, um Breitband- und Videosignale mit hoher Qualität zu speichern. Im Allgemeinen besitzen S-VHS-Bänder einen höheren Preis als VHS-Bänder.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Es ist eine Aufgabe dieser Erfindung, eine magnetische Aufzeichnungsvorrichtung zu schaffen, die ein Breitband-Videosignal mit hoher Qualität auf ein preiswertes Magnetband, wie z. B. ein VHS-Band, aufzeichnen kann.

Die Erfindung schafft eine magnetische Aufzeichnungsvorrichtung gemäß Anspruch 1.

Ein Aspekt dieser Erfindung schafft eine magnetische Aufzeichnungsvorrichtung, die ein erstes Mittel zum Verarbeiten eines Eingangsvideosignals in ein Videosignal in einem ersten Standardformat, das ein erstes gegebenes Frequenzband besitzt, oder ein Videosignal in einem zweiten Standardformat, das ein zweites gegebenes Frequenzband besitzt, das breiter als das erste gegebene Frequenzband ist, oder ein sich aus der Verarbeitung ergebendes Videosignal, das ein drittes Frequenzband besitzt, das breiter als das erste gegebene Frequenzband ist; ein zweites Mittel zum Aufzeichnen des Videosignals in einem ersten Standardformat, das durch das erste Mittel erzeugt wird, auf ein Magnetband entsprechend einem ersten Standard, das dafür entworfen ist, ein Videosignal in einem ersten Standardformat aufzuzeichnen; ein drittes Mittel zum Aufzeichnen des Videosignals in einem zweiten Standardformat, das durch das erste Mittel erzeugt wird, auf ein Magnetband entsprechend einem zweiten Standard, das dafür entworfen ist, ein Videosignal in einem zweites Standardformat aufzuzeichnen; und ein viertes Mittel zum Aufzeichnen des sich aus der Verarbeitung ergebenden Videosignals, das durch das erste Mittel erzeugt wird, auf dem Magnetband entsprechend dem ersten Standard umfasst.

Ein weiterer Aspekt dieser Erfindung schafft eine magnetische Aufzeichnungsvorrichtung, die ferner ein fünftes Mittel, um in Reaktion auf eine Benutzeranforderung zu bestimmen, in welches der Videosignale in einem ersten, zweiten und dritten Standardformat das erste Mittel des Eingangsvideosignal verarbeitet; und ein sechstes Mittel zum Aufzeichnen des Videosignals, das durch das fünfte Mittel bestimmt wird, auf ein Magnetband umfasst.

Ein weiterer Aspekt dieser Erfindung schafft eine magnetische Aufzeichnungsvorrichtung, in der das sich aus der Verarbeitung ergebende Videosignal von dem Magnetband entsprechend dem ersten Standard durch eine magnetische Wiedergabevorrichtung für ein Videosignal in einem zweiten Standardformat und von einem Magnetband entsprechend einem zweiten Standard wiedergegeben werden kann.

Ein weiterer Aspekt dieser Erfindung schafft eine magnetische Aufzeichnungsvorrichtung, die ferner ein fünftes Mittel zum Detektieren umfasst, ob das Magnetband entsprechen dem ersten Standard geeignet ist, um das sich aus dem Prozess ergebende Videosignal aufzuzeichnen.

Ein weiterer Aspekt dieser Erfindung schafft eine magnetische Aufzeichnungsvorrichtung, in der das fünfte Mittel ein sechstes Mittel zum Aufzeichnen eines Testsignals auf dem Magnetband entsprechend dem ersten Standard; ein siebentes Mittel zum Wiedergeben des Testsignals vom Magnetband entsprechend dem ersten Standard; und ein achtes Mittel, um in Reaktion auf den Pegel des wiedergegebenen Testsignals zu detektieren, ob das Magnetband entsprechend dem ersten Standard für die Aufzeichnung des sich aus dem Prozess ergebenden Videosignals geeignet ist, umfasst.

Ein weiterer Aspekt dieser Erfindung schafft eine magnetische Aufzeichnungsvorrichtung, in der ein Aufzeichnungspegel des Testsignals gleich einem Aufzeichnungspegel des sich aus dem Prozess ergebenden Videosignals ist.

Ein weiterer Aspekt dieser Erfindung schafft eine magnetische Aufzeichnungsvorrichtung, in der das sechste Mittel das Testsignal auf nur einem einzigen Aufzeichnungspegel aufzeichnet.

Ein weiterer Aspekt dieser Erfindung schafft eine magnetische Aufzeichnungsvorrichtung, in der das sechste Mittel das Testsignal auf mehreren verschiedenen Aufzeichnungspegeln aufzeichnet und das vierte Mittel das sich aus der Verarbeitung ergebende Videosignal auf einem Aufzeichnungspegel aufzeichnet, der gleich einem Aufzeichnungspegel unter den mehreren verschiedenen Aufzeichnungspegeln ist, bei dem ein Wiedergabepegel maximiert ist.

Ein weiterer Aspekt dieser Erfindung schafft eine magnetische Aufzeichnungsvorrichtung, in der das erste Mittel eine Detail-Verbesserungseinrichtung, einen Vorhervorhebungsschaltkreis, einen Weißwert-/Dunkelwert-Begrenzungsschaltkreis und einen Aufzeichnungsstrom-Entzerrer umfasst, und die ferner ein neuntes Mittel zur Veränderung der Betriebseigenschaften der Detail-Verbesserungseinrichtung und/oder des Vorhervorhebungsschaltkreises und/oder des Weißwert-/Dunkelwert-Begrenzungsschaltkreises und/oder des Aufzeichnungsstrom-Entzerrers in Reaktion auf den Pegel des wiedergegebenen Testsignals umfasst.

Ein weiterer Aspekt dieser Erfindung schafft eine magnetische Aufzeichnungsvorrichtung, die ein erstes Mittel zum Aufzeichnen eines ersten Videosignals in einem Standardformat mit normaler Qualität oder eines zweiten Videosignals in einem Standardformat mit hoher Qualität auf einem Standardband mit normaler Qualität oder einem Standardband mit hoher Qualität; und ein zweites Mittel zum Aufzeichnen eines dritten Videosignals auf dem Standardband mit normaler Qualität oder dem Standardband mit hoher Qualität, wobei die Qualität des dritten Videosignals näher bei der des zweiten Videosignals liegt, umfasst.

Ein weiterer Aspekt dieser Erfindung schafft eine magnetische Aufzeichnungsvorrichtung, die ferner ein drittes Mittel zum Aufzeichnen eines Testsignals auf dem Standardband mit normaler Qualität oder dem Standardband mit hoher Qualität; ein viertes Mittel zum Wiedergeben des Testsignals vom Standardband mit normaler Qualität oder vom Standardband mit hoher Qualität; und ein fünftes Mittel zum Auswählen des ersten Mittels oder des zweiten Mittels in Reaktion auf den Pegel des wiedergegebenen Testsignals und zum Aktivieren des ausgewählten ersten Mittels oder zweiten Mittels umfasst.

Ein weiterer Aspekt dieser Erfindung schafft eine magnetische Aufzeichnungsvorrichtung, die ferner ein drittes Mittel zum Detektieren, ob eine Kassette, die das Standardband mit normaler Qualität oder das Standardband mit hoher Qualität enthält, ein Identifikationsloch besitzt; und ein viertes Mittel zum Auswählen des ersten Mittels oder des zweiten Mittels in Reaktion auf das Ergebnis der Detektion durch das dritte Mittel und zum Aktivieren des ausgewählten ersten Mittels oder zweiten Mittels umfasst.

Ein weiterer Aspekt dieser Erfindung schafft eine magnetische Aufzeichnungsvorrichtung, die ferner ein drittes Mittel zum Auswählen des ersten Mittels oder des zweiten Mittels in Reaktion auf eine Benutzeranforderung und zum Aktivieren des ausgewählten ersten Mittels oder zweiten Mittels umfasst.

Ein weiterer Aspekt dieser Erfindung schafft eine Vorrichtung zum Aufzeichnen von Videoinformationen auf einem VHS-Standardband, die ein erstes Mittel zum Detektieren, ob eine Qualität des VHS-Standardbandes eine Bezugsqualität übersteigt; ein zweites Mittel zum Verarbeiten eines Eingangsvideosignals in ein erstes sich aus der Verarbeitung ergebendes Videosignal mit einem ersten gegebenen Frequenzband, wenn das erste Mittel detektiert, dass die Qualität des VHS-Standardbandes die Bezugsqualität übersteigt; ein drittes Mittel zum Verarbeiten des Eingangsvideosignals in ein zweites sich aus der Verarbeitung ergebendes Videosignal mit einem zweiten gegebenen Frequenzband, wenn das erste Mittel detektiert, dass die Qualität des VHS-Standardbandes die Bezugsqualität nicht übersteigt, wobei das zweite gegebene Frequenzband schmaler als das erste gegebene Frequenzband ist; und ein viertes Mittel zum Aufzeichnen entweder des ersten sich aus der Verarbeitung ergebenden Videosignals oder des zweiten sich aus der Verarbeitung ergebenden Videosignals auf dem VHS-Standardband umfasst.

Ein weiterer Aspekt dieser Erfindung schafft eine Vorrichtung, in der das erste Mittel ein Mittel zum Aufzeichnen eines vorgegebenen Testsignals auf dem VHS-Standardband; ein Mittel zum Wiedergeben des Testsignals vom VHS-Standardband; und ein Mittel zum Detektieren in Reaktion auf einen Pegel des wiedergegebenen Testsignals, ob die Qualität des VHS-Standardbandes die Bezugsqualität übersteigt, umfasst.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG

1 ist ein Blockschaltplan einer magnetischen Aufzeichnungsvorrichtung gemäß einer ersten Ausführungsform dieser Erfindung.

2 ist eine graphische Darstellung des änderbaren Frequenzgangs eines linearen Hervorhebungsschaltkreises in der Vorrichtung nach 1.

3 ist eine graphische Darstellung des Frequenzgangs der elektromagnetischen Umsetzung eines VHS-Bandes.

4 ist eine graphische Darstellung des Frequenzgangs der elektromagnetischen Umsetzung eines S-VHS-Bandes.

5 ist eine graphische Darstellung des änderbaren Frequenzgangs eines Aufzeichnungsstrom-Entzerrers in der Vorrichtung nach 1;

6 ist ein Blockschaltplan einer magnetischen Aufzeichnungsvorrichtung gemäß einer zweiten Ausführungsform dieser Erfindung.

7 ist ein Blockschaltplan einer magnetischen Aufzeichnungsvorrichtung gemäß einer dritten Ausführungsform dieser Erfindung.

8 ist eine graphische Darstellung des Frequenzgangs einer Detail-Verbesserungseinrichtung in der Vorrichtung nach 7, der während einer VHS-Aufzeichnungsbetriebsart der Vorrichtung nach 7 auftritt.

9 ist eine graphische Darstellung des Frequenzgangs der Detail-Verbesserungseinrichtung in der Vorrichtung nach 7, der während einer Aufzeichnungsbetriebsart mit hoher Qualität der Vorrichtung nach 7 auftritt.

10 ist eine graphische Darstellung des Frequenzgangs eines nichtlinearen Hervorhebungsschaltkreises in der Vorrichtung nach 7, der während der VHS-Aufzeichnungsbetriebsart der Vorrichtung nach 7 auftritt.

11 ist eine graphische Darstellung des Frequenzgangs des nichtlinearen Hervorhebungsschaltkreises in der Vorrichtung nach 7, der während der Aufzeichnungsbetriebsart mit hoher Qualität der Vorrichtung nach 7 auftritt.

12 ist eine graphische Darstellung des änderbaren Frequenzgangs eines linearen Hervorhebungsschaltkreises in der Vorrichtung nach 7.

13 ist eine graphische Darstellung des änderbaren Frequenzgangs eines Aufzeichnungsstrom-Entzerrers in der Vorrichtung nach 7.

14 ist ein Blockschaltplan einer magnetischen Aufzeichnungsvorrichtung gemäß einer vierten Ausführungsform dieser Erfindung.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN Erste Ausführungsform

1 zeigt eine magnetische Aufzeichnungsvorrichtung gemäß einer ersten Ausführungsform dieser Erfindung. Der Betrieb der magnetischen Aufzeichnungsvorrichtung nach 1 kann zwischen verschiedenen Betriebsarten, einschließlich einer Betriebsart mit normaler Qualität und Betriebsarten mit hoher Qualität, geändert werden. Die Betriebsart mit normaler Qualität entspricht einer VHS-Betriebsart. Eine der Betriebsarten mit hoher Qualität entspricht einer S-VHS-Betriebsart. Die magnetische Aufzeichnungsvorrichtung nach 1 kann entweder ein Magnetband mit normaler Qualität oder ein Magnetband mit hoher Qualität verwenden. Das Magnetband mit normaler Qualität entspricht einem VHS-Band. Das Magnetband mit hoher Qualität entspricht einem S-VHS-Band.

Die magnetische Aufzeichnungsvorrichtung nach 1 ist im Wesentlichen in einen Helligkeitssignal-Verarbeitungsabschnitt und in einen Farbsignal-Verarbeitungsabschnitt unterteilt. Der Helligkeitssignal-Verarbeitungsabschnitt setzt ein Eingangshelligkeitssignal in ein (moduliertes) FM-Helligkeitssignal um. Der Farbsignal-Verarbeitungsabschnitt setzt die Eingangsfarbsignale in die frequenz-abwärtsumgesetzten Farbsignale um. Das FM-Helligkeitssignal und die frequenz-abwärtsumgesetzten Farbsignale werden auf einer frequenzgeteilten Basis in ein zusammengesetztes Videosignal kombiniert und multiplexiert. Das zusammengesetzte Videosignal wird über einen Aufzeichnungsverstärker zu den Magnetköpfen übertragen und durch die Magnetköpfe auf ein Magnetband aufgezeichnet.

In der magnetischen Aufzeichnungsvorrichtung nach 1 enthält der Helligkeitssignal-Verarbeitungsabschnitt ein Tiefpassfilter (LPF) 10, eine Detail-Verbesserungseinrichtung 11, einen Vorhervorhebungsschaltkreis 12, einen Weißwert-/Dunkelwert-Begrenzungsschaltkreis 13 und einen FM-Modulationsschaltkreis 14, die in dieser Reihenfolge der Reihe nach verbunden sind.

Das Tiefpassfilter 10 empfängt ein Eingangshelligkeitssignal und entfernt die Hochfrequenzkomponenten aus dem Eingangshelligkeitssignal. Das Tiefpassfilter 10 gibt das resultierende Helligkeitssignal an die Detail-Verbesserungseinrichtung 11 aus. Die Detail-Verbesserungseinrichtung 11 verarbeitet das Ausgangssignal des Tiefpassfilters 10, um die durch eine Rauschbeseitigungseinrichtung während der Wiedergabe gelöschten Signalkomponenten zu kompensieren. Die Detail-Verbesserungseinrichtung 11 gibt das resultierende Helligkeitssignal an den Vorhervorhebungsschaltkreis 12 aus.

Der Vorhervorhebungsschaltkreis 12 enthält einen nichtlinearen Hervorhebungsschaltkreis 12a und einen linearen Hervorhebungsschaltkreis 12b, die in Reihe geschaltet sind. Der nichtlineare Hervorhebungsschaltkreis 12a und der lineare Hervorhebungsschaltkreis 12b heben die Hochfrequenz-Helligkeitskomponenten hervor, um den Rauschabstand der Helligkeit zu verbessern. Spezifisch hebt der nichtlineare Hervorhebungsschaltkreis 12a die Hochfrequenzkomponenten des Ausgangssignals der Detail-Verbesserungseinrichtung 11 in einem Grad hervor, der vom Pegel der Hochfrequenzkomponenten abhängig ist. Der Grad der Hervorhebung nimmt zu, wie der Pegel der Hochfrequenzkomponenten abnimmt. Der nichtlineare Hervorhebungsschaltkreis 12a gibt das resultierende Helligkeitssignal an den linearen Hervorhebungsschaltkreis 12b aus. Der lineare Hervorhebungsschaltkreis 12b hebt die Hochfrequenzkomponenten des Ausgangssignals des nichtlinearen Hervorhebungsschaltkreises 12a in einem Grad hervor, der vom Pegel der Hochfrequenzkomponenten unabhängig ist. Der lineare Hervorhebungsschaltkreis 12b gibt das resultierende Helligkeitssignal an den Weißwert-/Dunkelwert-Begrenzungsschaltkreis 13 aus.

Der Weißwert-/Dunkelwert-Begrenzungsschaltkreis 13 entfernt die Zackenkomponenten aus dem Ausgangssignal des Vorhervorhebungsschaltkreises 12, um das Auftreten der Helligkeitsumkehr zu verhindern. Im Allgemeinen sind die Zackenkomponenten an den Anstiegsflanken und Abfallflanken im Ausgangssignal des Vorhervorhebungsschaltkreises 12 vorhanden. Der Weißwert-/Dunkelwert-Begrenzungsschaltkreis 13 gibt das resultierende Helligkeitssignal an den FM-Modulationsschaltkreis 14 aus.

Das Tiefpassfilter 10, die Detail-Verbesserungseinrichtung 11, der Vorhervorhebungsschaltkreis 12 und der Weißwert-/Dunkelwert-Begrenzungsschaltkreis 13 sind mit einem Mikrocomputer 33 verbunden. Die Signalverarbeitungseigenschaften des Tiefpassfilters 10, der Detail-Verbesserungseinrichtung 11, des Vorhervorhebungsschaltkreises 12 und des Weißwert-/Dunkelwert-Begrenzungsschaltkreises 13 werden durch vom Mikrocomputer 33 zugeführte Steuersignale festgesetzt.

Der FM-Modulationsschaltkreis 14 setzt das Ausgangssignal des Weißwert-/Dunkelwert-Begrenzungsschaltkreises 13 in ein (moduliertes) FM-Helligkeitssignal um, das einen Frequenzhub besitzt, der zwischen einem Frequenzband für das VHS-Format und einem Frequenzband für das S-VHS-Format geändert werden kann. Der FM-Modulationsschaltkreis 14 ist mit dem Mikrocomputer 33 verbunden. Die Frequenzhub im FM-Helligkeitssignal wird durch ein vom Mikrocomputer 33 zugeführtes Steuersignal entweder auf den VHS-Typ oder den S-VHS-Typ gesetzt. Der FM-Modulationsschaltkreis 14 gibt das FM-Helligkeitssignal an einen Addierer 30 aus.

Der FM-Modulationsschaltkreis 14 enthält einen (nicht gezeigten) Oszillator, der ein vorgegebenes Testsignal erzeugt, das eine vorgeschriebene Frequenz besitzt. Wie später erklärt wird, wird das Testsignal beim Detektieren der Eigenschaften eines verwendeten Magnetbandes verwendet.

In der magnetischen Aufzeichnungsvorrichtung nach 1 enthält der Farbsignal-Verarbeitungsabschnitt einen Farbsignal-Verarbeitungsschaltkreis 20. Der Farbsignal-Verarbeitungsschaltkreis 20 empfängt die Eingangsfarbsignale und unterwirft die Eingangsfarbsignale der Frequenz-Abwärtsumsetzung. Dadurch erzeugt der Farbsignal-Verarbeitungsschaltkreis 20 die frequenz-abwärtsumgesetzten Farbsignale aus den Eingangsfarbsignalen. Der Farbsignal-Verarbeitungsschaltkreis 20 gibt die frequenz-abwärtsumgesetzten Farbsignale an den Addierer 30 aus.

Der Addierer 30 kombiniert oder multiplexiert das FM-Helligkeitssignal und die frequenz-abwärtsumgesetzten Farbsignale auf einer frequenzgeteilten Basis in ein zusammengesetztes Videosignal. Das zusammengesetzte Videosignal ist ein Aufzeichnungssignal, d. h., ein aufzuzeichnendes Signal. Der Addierer 30 gibt das zusammengesetzte Videosignal an einen Aufzeichnungsstrom-Entzerrer 31 aus.

Der Aufzeichnungsstrom-Entzerrer 31 verarbeitet das Ausgangssignal des Addierers 30, um die Variationen der Eigenschaften des Frequenzgangs der Teile einschließlich der Magnetköpfe zu kompensieren. Der Aufzeichnungsstrom-Entzerrer 31 gibt das resultierende Videosignal an einen Aufzeichnungsverstärker 32 aus. Der Aufzeichnungsverstärker 32 vergrößert das Ausgangssignal des Aufzeichnungsstrom-Entzerrers 31 auf einen Pegel, der für die Signalaufzeichnung auf einem in einer Kassette K enthaltenen Magnetband geeignet ist. Der Aufzeichnungsverstärker 32 gibt das resultierende Videosignal aus. Das Ausgangssignal des Aufzeichnungsverstärkers 32 wird über Drehumsetzer zu den Magnetköpfen übertragen, bevor es durch die Magnetköpfe auf dem Magnetband in der Kassette K aufgezeichnet wird.

Der Addierer 30, der Aufzeichnungsstrom-Entzerrer 31 und der Aufzeichnungsverstärker 32 sind mit dem Mikrocomputer 33 verbunden. Das Mischungsverhältnis zwischen dem FM-Helligkeitssignal und den frequenz-abwärtsumgesetzten Farbsignalen im Addierer 30 wird durch ein vom Mikrocomputer 33 zugeführtes Steuersignal festgesetzt. Die Bedingungen der Signalverarbeitung durch den Aufzeichnungsstrom-Entzerrer 31 werden durch ein vom Mikrocomputer 33 zugeführtes Steuersignal festgesetzt. Die Verstärkung des Aufzeichnungsverstärkers 32 wird durch ein vom Mikrocomputer 33 zugeführtes Steuersignal festgesetzt.

Die magnetische Aufzeichnungsvorrichtung nach 1 enthält einen Bandeigenschaftsdetektor 34 und einen Identifikationslochdetektor 35. Die Vorrichtung 34 detektiert die Eigenschaften des Magnetbandes in der Kassette K. Der Bandeigenschaftsdetektor 34 gibt ein Signal an den Mikrocomputer 33 aus, das die detektierten Bandeigenschaften darstellt. Die Vorrichtung 35 detektiert, ob in der Bandkassette K ein Identifikationsloch vorhanden ist oder fehlt. Im Allgemeinen besitzt eine Kassette, die ein S-VHS-Band enthält, ein Identifikationsloch. Andererseits besitzt eine Kassette, die ein VHS-Band enthält, kein Identifikationsloch. Wenn demzufolge die Vorrichtung 35 das Vorhandensein eines Identifikationslochs in der Bandkassette K detektiert, wird bestimmt, dass das Magnetband in der Kassette K den S-VHS-Typ besitzt. Wenn andererseits die Vorrichtung 35 das Fehlen eines Identifikationslochs in der Bandkassette K detektiert, wird bestimmt, dass das Magnetband in der Kassette K den VHS-Typ besitzt. Der Identifikationslochdetektor 35 gibt ein Signal an den Mikrocomputer 33 aus, das darstellt, ob in der Bandkassette K ein Identifikationsloch vorhanden ist oder fehlt, d. h., ob das Magnetband in der Kassette K den S-VHS-Typ oder den VHS-Typ besitzt.

Der Mikrocomputer 33 enthält eine Kombination aus einem Eingabe-/Ausgabeanschluss, einer CPU, einem ROM und einem RAM. Der Mikrocomputer 33 arbeitet in Übereinstimmung mit einem im ROM gespeicherten Programm. Entsprechend einem Segment des Programms wählt der Mikrocomputer 33 in Reaktion auf die Ausgangssignale des Bandeigenschaftsdetektors 34 und des Identifikationslochdetektors 35 eine gewünschte Aufzeichnungsbetriebsart der Vorrichtung in 1 aus einer VHS-Aufzeichnungsbetriebsart, einer S-VHS-Aufzeichnungsbetriebsart, einer ersten Aufzeichnungsbetriebsart mit hoher Qualität und einer zweiten Aufzeichnungsbetriebsart mit hoher Qualität aus. Dann legt der Mikrocomputer 33 die Eigenschaften der Signalverarbeitung durch das Tiefpassfilter 10, die Detail-Verbesserungseinrichtung 11, den Vorhervorhebungsschaltkreis 12, den Weißwert-/Dunkelwert-Begrenzungsschaltkreis 13, den FM-Modulationsschaltkreis 14, den Addierer 30, den Aufzeichnungsstrom-Entzerrer 31 und den Aufzeichnungsverstärker 32 in Übereinstimmung mit der gewünschten Aufzeichnungsbetriebsart fest. Dadurch legt der Mikrocomputer 33 eine tatsächliche Aufzeichnungsbetriebsart der Vorrichtung in 1 in Übereinstimmung mit der gewünschten Aufzeichnungsbetriebsart fest.

Die magnetische Aufzeichnungsvorrichtung nach 1 arbeitet wie folgt. Wenn die Bandkassette K in die magnetische Aufzeichnungsvorrichtung gesetzt wird, detektiert die Vorrichtung 35, ob in der Bandkassette K ein Identifikationsloch vorhanden ist oder fehlt. Beim Vorhandensein eines Identifikationslochs bestimmt die Vorrichtung 35, dass das Magnetband in der Kassette K den S-VHS-Typ besitzt. Beim Fehlen eines Identifikationslochs bestimmt die Vorrichtung 35, dass das Magnetband in der Kassette K den VHS-Typ besitzt. Der Identifikationslochdetektor 35 informiert den Mikrocomputer 33 darüber, ob das Magnetband in der Kassette K den VHS-Typ oder den S-VHS-Typ besitzt.

In dem Fall, in dem bestimmt wird, dass das Magnetband in der Kassette K den VHS-Typ besitzt, startet der Mikrocomputer 33 einen Testprozess, um zu bestimmen, ob die Eigenschaften des Magnetbandes ausreichend sind, um ein Videosignal des S-VHS-Formats aufzuzeichnen oder um ein Videosignal mit einer Bildqualität, die höher als die eines Videosignals des VHS-Formats ist, aufzuzeichnen.

Während des Testprozesses aktiviert der Mikrocomputer 33 den Oszillator im FM-Modulationsschaltkreis 14, so dass der Oszillator ein vorgegebenes Testsignal erzeugt. Das Testsignal wird vom FM-Modulationsschaltkreis 14 über den Addierer 30 und den Aufzeichnungsstrom-Entzerrer 31 zum Aufzeichnungsverstärker 32 übertragen. Der Mikrocomputer 33 steuert den Aufzeichnungsverstärker 32 so, dass das Testsignal dadurch auf einen Pegel verstärkt wird, der signifikant niedriger als der normale Pegel eines verstärkten S-VHS-Videosignals ist. Der Aufzeichnungsverstärker 32 speist das resultierende Testsignal über die Drehumsetzer in die Magnetköpfe ein. Die Magnetköpfe zeichnen das Testsignal auf dem Magnetband in der Kassette K auf. Dann wird das Testsignal vom Magnetband in der Kassette K durch eine magnetische Wiedergabevorrichtung, z. B. eines herkömmlichen Typs, wiedergegeben. Das wiedergegebene Testsignal wird in den Bandeigenschaftsdetektor 34 eingespeist. Der Bandeigenschaftsdetektor 34 kann die magnetische Wiedergabevorrichtung enthalten. Der Bandeigenschaftsdetektor 34 enthält einen Pegeldetektor, um zu bestimmen, welchem der drei vorgegebenen verschiedenen Pegel der Pegel des wiedergegebenen Testsignals entspricht. Die drei vorgegebenen verschiedenen Pegel werden als der tiefste Pegel "1", der Zwischenpegel "2" bzw. der höchste Pegel "3" bezeichnet. Der Bandeigenschaftsdetektor 34 informiert den Mikrocomputer über das Ergebnis der Pegelbestimmung.

Spezifisch vergleicht der Bandeigenschaftsdetektor 34 den Pegel des wiedergegebenen Testsignals mit einem tieferen Bezugspegel und einem höheren Bezugspegel. Wenn der Pegel des wiedergegebenen Testsignals kleiner als der niedrige Bezugspegel ist, bestimmt der Bandeigenschaftsdetektor 34, dass der Pegel des wiedergegebenen Testsignals dem tiefsten Pegel "1" entspricht. Wenn der Pegel des wiedergegebenen Testsignals zwischen dem tieferen Bezugspegel und dem höheren Bezugspegel liegt, bestimmt der Bandeigenschaftsdetektor 34, dass der Pegel des wiedergegebenen Testsignals dem Zwischenpegel "2" entspricht. Wenn der Pegel des wiedergegebenen Testsignals größer als der höhere Bezugspegel ist, dann bestimmt der Bandeigenschaftsdetektor 34, dass der Pegel des wiedergegebenen Testsignals dem höchsten Pegel "3" entspricht.

Mit anderen Worten, der Bandeigenschaftsdetektor 34 bestimmt, ob die Qualität des Magnetbandes in der Kassette K in einem tiefen Bereich, einem Zwischenbereich oder einem hohen Bereich liegt. Der vorher angegebene tiefere Bezugspegel entspricht der Grenze zwischen dem niedrigen Qualitätsbereich und dem Zwischenqualitätsbereich. Der vorher angegebene höhere Bezugspegel entspricht der Grenze zwischen dem Zwischenqualitätsbereich und dem hohen Qualitätsbereich. Wenn der Pegel des wiedergegebenen Testsignals dem tiefsten Pegel "1" entspricht, bestimmt der Bandeigenschaftsdetektor 34, dass die Qualität des Magnetbandes in der Kassette K im niedrigen Bereich liegt. Wenn der Pegel des wiedergegebenen Testsignals dem Zwischenpegel "2" entspricht, bestimmt der Bandeigenschaftsdetektor 34, dass die Qualität des Magnetbandes in der Kassette K im Zwischenbereich liegt. Wenn der Pegel des wiedergegebenen Testsignals dem höchsten Pegel "3" entspricht, bestimmt der Bandeigenschaftsdetektor 34, dass die Qualität des Magnetbandes in der Kassette K im hohen Bereich liegt.

Der Mikrocomputer 33 antwortet auf das Ergebnis der Bestimmung durch den Bandeigenschaftsdetektor 34 wie folgt. Wenn bestimmt wird, dass der Pegel des wiedergegebenen Testsignals dem tiefsten Pegel "1" entspricht, setzt der Mikrocomputer 33 den Betrieb der Vorrichtung nach 1 auf eine VHS-Aufzeichnungsbetriebsart. Wenn bestimmt wird, dass der Pegel des wiedergegebenen Testsignals dem Zwischenpegel "2" entspricht, setzt der Mikrocomputer 33 den Betrieb der Vorrichtung nach 1 auf eine erste Aufzeichnungsbetriebsart mit hoher Qualität. Wenn bestimmt wird, dass der Pegel des wiedergegebenen Testsignals dem höchsten Pegel "3" entspricht, setzt der Mikrocomputer 33 den Betrieb der Vorrichtung nach 1 auf eine zweite Aufzeichnungsbetriebsart mit hoher Qualität.

Andererseits setzt in dem Fall, in dem bestimmt wird, dass das Magnetband in der Kassette K den S-VHS-Typ besitzt, der Mikrocomputer 33 den Betrieb der Vorrichtung nach 1 auf eine S-VHS-Aufzeichnungsbetriebsart.

Während der ersten Aufzeichnungsbetriebsart mit hoher Qualität setzt der Mikrocomputer 33 die Grenzfrequenz des Tiefpassfilters 10 auf 5 MHz. Außerdem legt der Mikrocomputer 33 die Eigenschaften der Signalverarbeitung durch die Detail-Verbesserungseinrichtung 11, den Vorhervorhebungsschaltkreis 12, den Weißwert-/Dunkelwert-Begrenzungsschaltkreis 13 und den Aufzeichnungsstrom-Entzerrer 31 in Übereinstimmung mit der Aufzeichnung eines Videosignals mit hoher Qualität auf einem VHS-Band entsprechend dem Zwischenpegel "2" fest. Außerdem stellt der Mikrocomputer 33 das Signalmischungsverhältnis im Addierer 30 in Reaktion auf den durch den Aufzeichnungsverstärker 32 bestimmten Signalaufzeichnungspegel ein. Außerdem steuert der Mikrocomputer 33 den FM-Modulationsschaltkreis 14, um einen Frequenzhub von 5,4 bis 7,0 MHz bereitzustellen.

Während der zweiten Aufzeichnungsbetriebsart mit hoher Qualität setzt der Mikrocomputer 33 die Grenzfrequenz des Tiefpassfilters 10 auf 5 MHz. Außerdem legt der Mikrocomputer 33 die Eigenschaften der Signalverarbeitung durch die Detail-Verbesserungseinrichtung 11 und/oder den Vorhervorhebungsschaltkreis 12 und/oder den Weißwert-/Dunkelwert-Begrenzungsschaltkreis 13 und/oder den Aufzeichnungsstrom-Entzerrer 31 in Übereinstimmung mit der Aufzeichnung eines Videosignals mit hoher Qualität auf einem VHS-Band entsprechend dem höchsten Pegel "3" fest. Außerdem stellt der Mikrocomputer 33 das Signalmischungsverhältnis im Addierer 30 in Reaktion auf den durch den Aufzeichnungsverstärker 32 bestimmten Signalaufzeichnungspegel ein. Außerdem steuert der Mikrocomputer 33 den FM-Modulationsschaltkreis 14, um einen Frequenzhub von 5,4 bis 7,0 MHz bereitzustellen.

Während der VHS-Aufzeichnungsbetriebsart setzt der Mikrocomputer 33 die Grenzfrequenz des Tiefpassfilters 10 auf 3 MHz. Außerdem legt der Mikrocomputer 33 die Eigenschaften der Signalverarbeitung durch die Detail-Verbesserungseinrichtung 11, den Vorhervorhebungsschaltkreis 12, den Weißwert-/Dunkelwert-Begrenzungsschaltkreis 13, den Addierer 30, den Aufzeichnungsstrom-Entzerrer 31 und den Aufzeichnungsverstärker 32 in Übereinstimmung mit der Aufzeichnung eines VHS-Videosignals auf einem VHS-Band fest. Außerdem steuert der Mikrocomputer 33 den FM-Modulationsschaltkreis 14, um einen Frequenzhub von 3,4 bis 4,4 MHz bereitzustellen.

Während der S-VHS-Aufzeichnungsbetriebsart setzt der Mikrocomputer 33 die Grenzfrequenz des Tiefpassfilters 10 auf 5 MHz. Außerdem legt der Mikrocomputer 33 die Eigenschaften der Signalverarbeitung durch die Detail-Verbesserungseinrichtung 11, den Vorhervorhebungsschaltkreis 12, den Weißwert-/Dunkelwert-Begrenzungsschaltkreis 13, den Addierer 30, den Aufzeichnungsstrom-Entzerrer 31 und den Aufzeichnungsverstärker 32 in Übereinstimmung mit der Aufzeichnung eines S-VHS-Videosignals auf einem S-VHS-Band fest. Außerdem steuert der Mikrocomputer 33 den FM-Modulationsschaltkreis 14, um einen Frequenzhub von 5,4 bis 7,0 MHz bereitzustellen.

Wie aus der vorhergehenden Erklärung verständlich ist, zeichnet die Vorrichtung nach 1 ein Videosignal mit hoher Qualität auf einem VHS-Band entsprechend dem Zwischenpegel "2" oder den höchsten Pegel "3" auf. Das Videosignal mit hoher Qualität kann von dem VHS-Band durch einen VTR des S-VHS-Standards wiedergegeben werden.

Die erste Aufzeichnungsbetriebsart mit hoher Qualität und die zweite Aufzeichnungsbetriebsart mit hoher Qualität werden weiter erklärt. Während der ersten oder zweiten Aufzeichnungsbetriebsart mit hoher Qualität verstärken die Detail-Verbesserungseinrichtung 11 und der Vorhervorhebungsschaltkreis 12 die Hochfrequenzkomponenten des Eingangshelligkeitssignals in einem Grad, der niedriger als der ist, der während der S-VHS-Aufzeichnungsbetriebsart verwendet wird.

Der Frequenzgang des linearen Hervorhebungsschaltkreises 12b kann zwischen einem ersten Typ R1 und einem zweiten Typ R2, die in 2 gezeigt sind, geändert werden. Der erste Typ R1 wird während der VHS-Aufzeichnungsbetriebsart und der S-VHS-Aufzeichnungsbetriebsart ausgewählt. Der zweite Typ R2 wird während der ersten Aufzeichnungsbetriebsart mit hoher Qualität und der zweiten Aufzeichnungsbetriebsart mit hoher Qualität ausgewählt. Wie 2 gezeigt ist, verursacht der zweite Typ R2 im Vergleich zum ersten Typ R1 weniger Verstärkung der Hochfrequenz-Signalkomponenten.

Während der ersten oder zweiten Aufzeichnungsbetriebsart mit hoher Qualität ist der Weißwert-Begrenzungspegel des Weißwert-/Dunkelwert-Begrenzungsschaltkreises 13 auf 190 % ± 10 % gesetzt. Andererseits ist während der S-VHS-Aufzeichnungsbetriebsart der Weißwert-Begrenzungspegel des Weißwert-/Dunkelwert-Begrenzungsschaltkreises 13 auf 210 % ± 10 % gesetzt. Diese Änderung des Weißwert-Begrenzungspegels ist im Hinblick auf die folgende Tatsache implementiert. Wie in den 3 und 4 gezeigt ist, verursacht ein VHS-Band in Vergleich zu einem S-VHS-Band eine größere Dämpfung der Hochfrequenzkomponenten eines wiedergegebenen Signals. Der verringerte Weißwert-Begrenzungspegel während der ersten oder zweiten Aufzeichnungsbetriebsart mit hoher Qualität unterdrückt die kürzeste Aufzeichnungswellenlänge und verhindert das Auftreten der Helligkeitsumkehr.

Während der ersten oder zweiten Aufzeichnungsbetriebsart mit hoher Qualität und der S-VHS-Aufzeichnungsbetriebsart ist der Dunkelwert-Begrenzungspegel im Weißwert-/Dunkelwert-Begrenzungsschaltkreis 30 auf –70 % ± 10 % gesetzt.

Während der ersten oder zweiten Aufzeichnungsbetriebsart mit hoher Qualität stellt der FM-Modulationsschaltkreis 14 einen Frequenzhub von 5,4 bis 7,0 MHz im FM-Helligkeitssignal bereit. Dieser Frequenzhub ist der gleiche wie der, der während der S-VHS-Aufzeichnungsbetriebsart bereitgestellt ist. Deshalb ist die während der ersten oder zweiten Aufzeichnungsbetriebsart mit hoher Qualität bereitgestellte Frequenzzuordnung der aufgezeichneten Signale die gleiche wie die, die während der S-VHS-Aufzeichnungsbetriebsart bereitgestellt ist.

Der Addierer 30 wird durch den Mikrocomputer 33 so gesteuert, dass sich das Mischungsverhältnis zwischen dem FM-Helligkeitssignal und den frequenz-abwärtsumgesetzten Farbsignalen in Reaktion darauf verändert, ob das Magnetband in der Kassette K dem tiefsten Pegel "1", dem Zwischenpegel "2" oder den höchsten Pegel "3" entspricht, d. h., ob die Vorrichtung nach 1 in der VHS-Aufzeichnungsbetriebsart, der ersten Aufzeichnungsbetriebsart mit hoher Qualität oder der zweiten Aufzeichnungsbetriebsart mit hoher Qualität arbeitet. Spezifisch ist während der ersten oder zweiten Aufzeichnungsbetriebsart mit hoher Qualität das Signalmischungsverhältnis im Addierer 30 auf einen Pegel gesetzt, so dass eine Signalverzerrung, die durch die Kreuzmodulation verursacht wird und bei der Aufzeichnung auf ein Magnetband auftritt, in einem zulässigen Bereich liegt, der durch den S-VHS-Standard vorgeschrieben ist.

Der Aufzeichnungsstrom-Entzerrer 31 wird durch den Mikrocomputer 33 gesteuert, um den Unterschied im Frequenzgang der elektromagnetischen Umsetzung zwischen einem S-VHS-Band in einem VHS-Band zu kompensieren. Spezifisch stellt während der ersten oder zweiten Aufzeichnungsbetriebsart mit hoher Qualität der Aufzeichnungsstrom-Entzerrer 31 eine größere Unterdrückung der Niederfrequenz-Signalkomponenten bereit, als durch den S-VHS-Standard vorgeschrieben ist.

Wie in 5 gezeigt ist, kann der Frequenzgang des Aufzeichnungsstrom-Entzerrers 31 zwischen ersten, zweiten und dritten Typen geändert werden. Der Frequenzgang des Aufzeichnungsstrom-Entzerrers 31 ist während der VHS-Aufzeichnungsbetriebsart auf den ersten Typ gesetzt. Der Frequenzgang des Aufzeichnungsstrom-Entzerrers 31 ist während der S-VHS-Aufzeichnungsbetriebsart auf den zweiten Typ gesetzt. Der Frequenzgang des Aufzeichnungsstrom-Entzerrers 31 ist während der ersten oder zweiten Aufzeichnungsbetriebsart mit hoher Qualität auf den dritten Typ gesetzt. Der Frequenzgang des dritten Typs (des Typs mit hoher Qualität) stellt weniger Unterdrückung der Hochfrequenz-Signalkomponenten bereit, als durch den Frequenzgang des ersten Typs (des VHS-Typs) bereitgestellt wird.

Während der ersten oder zweiten Aufzeichnungsbetriebsart mit hoher Qualität wird der Aufzeichnungsverstärker 32 durch den Mikrocomputer 33 so gesteuert, um das Ausgangssignal des Aufzeichnungsstrom-Entzerrers 31 auf einen Pegel zu verstärken, der signifikant niedriger als der normale Pegel eines verstärkten S-VHS-Videosignals ist. Der Aufzeichnungsverstärker 32 speist das sich aus der Verstärkung ergebende Videosignal über die Drehumsetzer in die Magnetköpfe ein. Die Magnetköpfe zeichnen das Videosignal auf dem Magnetband in der Kassette K auf. In dieser Weise zeichnet während der ersten oder zweiten Aufzeichnungsbetriebsart mit hoher Qualität die Vorrichtung nach 1 ein Videosignal mit hoher Qualität auf einem VHS-Band entsprechend dem Zwischenpegel "2" oder dem höchsten Pegel "3" auf. Das Videosignal mit hoher Qualität kann von dem VHS-Band durch einen VTR des S-VHS-Standards wiedergegeben werden.

Die Eigenschaften der Signalverarbeitung durch die Detail-Verbesserungseinrichtung 11, den Vorhervorhebungsschaltkreis 12, den Weißwert-/Dunkelwert-Begrenzungsschaltkreis 13 und den Aufzeichnungsstrom-Entzerrer 31 werden durch den Mikrocomputer 33 in Reaktion auf das Ergebnis der Bestimmung hinsichtlich dessen geändert, ob das Magnetband in der Kassette K dem Zwischenpegel "2" oder dem höchsten Pegel "3" entspricht, d. h., ob die Vorrichtung nach 1 in der ersten Aufzeichnungsbetriebsart mit hoher Qualität oder der zweiten Aufzeichnungsbetriebsart mit hoher Qualität arbeitet. In dem Fall, in dem z. B. das Magnetband in der Kassette K dem Zwischenpegel "2" entspricht, d. h. in dem Fall, in dem die Vorrichtung nach 1 in der ersten Aufzeichnungsbetriebsart mit hoher Qualität arbeitet, sind die Eigenschaften der Signalverarbeitung durch sowohl die Detail-Verbesserungseinrichtung 11, den Vorhervorhebungsschaltkreis 12, den Weißwert-/Dunkelwert-Begrenzungsschaltkreis 13 als auch den Aufzeichnungsstrom-Entzerrer 31 auf diejenigen gesetzt, die geeignet sind, um ein Videosignal mit hoher Qualität auf einem VHS-Band entsprechend dem Zwischenpegel "2" aufzuzeichnen. Andererseits sind in dem Fall, in dem das Magnetband in der Kassette K dem höchsten Pegel "3" entspricht, d. h. in dem Fall, in dem die Vorrichtung nach 1 in der zweiten Aufzeichnungsbetriebsart mit hoher Qualität arbeitet, die Eigenschaften der Signalverarbeitung durch ein vorgegebenes Mitglied oder durch vorgegebene Mitglieder aus der Gruppe der Detail-Verbesserungseinrichtung 11, des Vorhervorhebungsschaltkreises 12, des Weißwert-/Dunkelwert-Begrenzungsschaltkreises 13 und des Aufzeichnungsstrom-Entzerrers 31 auf diejenigen gesetzt, die geeignet sind, um ein Videosignal mit hoher Qualität auf einem VHS-Band entsprechend dem höchsten Pegel "3" aufzuzeichnen.

Während des Testprozesses kann der Mikrocomputer 33 den Aufzeichnungsverstärker 32 so steuern, dass der Aufzeichnungspegel des Testsignals zwischen verschiedenen Pegeln geändert wird. In diesem Fall können der tiefste Pegel "1", der Zwischenpegel "2" und der höchste Pegel "3" entsprechend dem Aufzeichnungspegel festgelegt sein, bei dem der Pegel des wiedergegebenen Testsignals maximiert werden kann.

Die Verstärkung des Aufzeichnungsverstärkers 32 kann so festgelegt sein, um den Pegel des wiedergegebenen Testsignals zu maximieren. Die Eigenschaften der Signalverarbeitung durch den Aufzeichnungsstrom-Entzerrer 31 können in Übereinstimmung mit dem durch den Aufzeichnungsverstärker 32 bestimmten Aufzeichnungssignalpegel verändert werden.

Das durch den Oszillator im FM-Modulationsschaltkreis 14 erzeugte Testsignal kann Komponenten mit verschiedenen Frequenzen besitzen, wie z. B. 2-MHz-Komponenten und 6-MHz-Komponenten. In diesem Fall können die Eigenschaften der Signalverarbeitung durch die Detail-Verbesserungseinrichtung 11, den Vorhervorhebungsschaltkreis 12, den Weißwert-/Dunkelwert-Begrenzungsschaltkreis 13 und den Aufzeichnungsstrom-Entzerrer 31 in Übereinstimmung mit den Pegeln der Komponenten mit verschiedenen Frequenzen des wiedergegebenen Testsignals verändert werden.

Für die Bestimmung hinsichtlich des Pegels des wiedergegebenen Testsignals können vier oder mehr vorgegebene verschiedene Pegel festgelegt sein. In diesem Fall können die Eigenschaften der Signalverarbeitung durch die Detail-Verbesserungseinrichtung 11, den Vorhervorhebungsschaltkreis 12, den Weißwert-/Dunkelwert-Begrenzungsschaltkreis 13 und den Aufzeichnungsstrom-Entzerrer 31 in Reaktion auf den Pegel des wiedergegebenen Testsignals feiner variiert werden.

Der Aufzeichnungsstrom-Entzerrer 31 kann sich zwischen dem FM-Modulationsschaltkreis 14 und dem Addierer 30 befinden.

Die Aufzeichnungspegel der anderen Informationssignale, wie z. B. eines Steuerimpulssignals, eines linearen Audio-Signals und eines FM-Audio-Signals, und die Eigenschaften ihrer Verarbeitung können in Reaktion auf das Ergebnis der Bestimmung hinsichtlich des Typs des Magnetbandes in der Kassette K optimiert werden.

Zweite Ausführungsform

6 zeigt eine magnetische Aufzeichnungsvorrichtung gemäß einer zweiten Ausführungsform dieser Erfindung. Die magnetische Aufzeichnungsvorrichtung nach 6 ist zur magnetischen Aufzeichnungsvorrichtung nach 1 ähnlich, außer dass zusätzlich ein Aufzeichnungsbetriebsart-Einstellschalter 36 vorgesehen ist.

Der Aufzeichnungsbetriebsart-Einstellschalter 36 ist mit dem Mikrocomputer 33 verbunden. Der Aufzeichnungsbetriebsart-Einstellschalter 36 kann durch einen Benutzer betätigt werden. Der Aufzeichnungsbetriebsart-Einstellschalter 36 kann zwischen einer AUS-Position, einer VHS-Position, einer S-VHS-Position, einer ersten Position für eine hohe Qualität und einer zweiten Position für eine hohe Qualität verändert werden. Der Aufzeichnungsbetriebsart-Einstellschalter 36 gibt ein Signal an den Mikrocomputer 33 aus, das seine aktuelle Position darstellt.

Wenn sich der Aufzeichnungsbetriebsart-Einstellschalter 36 in seiner VHS-Position befindet, betreibt der Mikrocomputer 33 die Vorrichtung nach 6 ungeachtet dessen, ob das Magnetband in der Kassette K den VHS-Typ oder den S-VHS-Typ besitzt, in der VHS-Aufzeichnungsbetriebsart. Wenn sich der Aufzeichnungsbetriebsart-Einstellschalter 36 in seiner S-VHS-Position befindet, betreibt der Mikrocomputer 33 die Vorrichtung nach 6 ungeachtet dessen, ob das Magnetband in der Kassette K den VHS-Typ oder den S-VHS-Typ besitzt, in der S-VHS-Aufzeichnungsbetriebsart. Wenn sich der Aufzeichnungsbetriebsart-Einstellschalter 36 in seiner ersten Position für eine hohe Qualität befindet, betreibt der Mikrocomputer 33 die Vorrichtung nach 6 ungeachtet dessen, ob das Magnetband in der Kassette K den VHS-Typ oder den S-VHS-Typ besitzt, in der ersten Aufzeichnungsbetriebsart mit hoher Qualität. Wenn sich der Aufzeichnungsbetriebsart-Einstellschalter 36 in seiner zweiten Position für eine hohe Qualität befindet, betreibt der Mikrocomputer 33 die Vorrichtung nach 6 ungeachtet dessen, ob das Magnetband in der Kassette K den VHS-Typ oder den S-VHS-Typ besitzt, in der zweiten Aufzeichnungsbetriebsart mit hoher Qualität.

Wenn sich der Aufzeichnungsbetriebsart-Einstellschalter 36 in seiner AUS-Position befindet, legt der Mikrocomputer 33 die Aufzeichnungsbetriebsart der Vorrichtung nach 6 wie in der Vorrichtung nach 1 in Reaktion auf die Ausgangssignale des Bandeigenschaftsdetektors 34 und des Identifikationslochdetektors 35 fest.

Der Bandeigenschaftsdetektor 34 kann aus der magnetischen Aufzeichnungsvorrichtung nach 6 weggelassen sein.

Dritte Ausführungsform

7 zeigt eine magnetische Aufzeichnungsvorrichtung gemäß einer dritten Ausführungsform dieser Erfindung. Die magnetische Aufzeichnungsvorrichtung nach 7 ist bis auf die später angegebenen Konstruktionsänderungen zur magnetischen Aufzeichnungsvorrichtung nach 1 ähnlich.

Die magnetische Aufzeichnungsvorrichtung nach 7 enthält einen Aufzeichnungsbetriebsart-Einstellschalter 36. Andererseits ist der Identifikationslochdetektor 35 (siehe 1) aus der Vorrichtung nach 7 weggelassen.

Der Aufzeichnungsbetriebsart-Einstellschalter 36 ist mit dem Mikrocomputer 33 verbunden. Der Aufzeichnungsbetriebsart-Einstellschalter 36 kann durch einen Benutzer betätigt werden. Der Aufzeichnungsbetriebsart-Einstellschalter 36 kann zwischen einer AUS-Position, einer VHS-Position und einer Position für eine hohe Qualität verändert werden. Der Aufzeichnungsbetriebsart-Einstellschalter 36 gibt ein Signal an den Mikrocomputer 33 aus, das seine aktuelle Position darstellt.

In dem Fall, in dem sich der Aufzeichnungsbetriebsart-Einstellschalter 36 in seiner AUS-Position befindet, arbeitet die magnetische Aufzeichnungsvorrichtung nach 7 wie folgt. Wenn eine Bandkassette K in die magnetische Aufzeichnungsvorrichtung gesetzt wird, startet der Mikrocomputer 33 in Reaktion auf das durch eine (nicht gezeigte) geeignete Vorrichtung erzeugte Kassette-geladen-Signal einen Testprozess. Der Testprozess ist so entworfen, dass er bestimmt, ob die Eigenschaften des Magnetbandes in der Kassette K für die Aufzeichnung eines Videosignals mit hoher Qualität ausreichend sind.

Während des Testprozesses aktiviert der Mikrocomputer 33 den Oszillator im FM-Modulationsschaltkreis 14, so dass der Oszillator ein vorgegebenes Testsignal erzeugt. Das Testsignal wird vom FM-Modulationsschaltkreis 14 über den Addierer 30 und den Aufzeichnungsstrom-Entzerrer 31 zum Aufzeichnungsverstärker 32 übertragen. Der Mikrocomputer 33 steuert den Aufzeichnungsverstärker 32 so, dass das Testsignal dadurch auf einen gegebenen Pegel verstärkt wird. Der Aufzeichnungsverstärker 32 speist das resultierende Testsignal über die Drehumsetzer in die Magnetköpfe ein. Die Magnetköpfe zeichnen das Testsignal auf dem Magnetband in der Kassette K auf. Dann wird das Testsignal vom Magnetband in der Kassette K durch eine magnetische Wiedergabevorrichtung, z. B. eines herkömmlichen Typs, wiedergegeben. Das wiedergegebene Testsignal wird in den Bandeigenschaftsdetektor 34 eingespeist. Der Bandeigenschaftsdetektor 34 kann die magnetische Wiedergabevorrichtung enthalten. Der Bandeigenschaftsdetektor 34 enthält einen Pegeldetektor, um zu bestimmen, ob der Pegel des wiedergegebenen Testsignals kleiner als ein vorgegebener Bezugspegel ist, d. h., um zu bestimmen, ob die Qualität des Magnetbandes in der Kassette K kleiner als eine vorgegebene Bezugsqualität ist. Der Bandeigenschaftsdetektor 34 informiert den Mikrocomputer 33 über das Ergebnis der Pegelbestimmung (das Bandqualitäts-Bestimmungsergebnis). Die Pegelbestimmung durch den Bandeigenschaftsdetektor 34 ist ungeachtet dessen implementiert, ob das Magnetband in der Kassette K den VHS-Typ oder den S-VHS-Typ besitzt.

Wenn bestimmt wird, dass der Pegel des wiedergegebenen Testsignals kleiner als der vorgegebene Bezugspegel ist, d. h., wenn bestimmt wird, dass die Qualität des Magnetbandes in der Kassette K kleiner als die vorgegebene Bezugsqualität ist, setzt der Mikrocomputer 33 den Betrieb der Vorrichtung nach 7 auf eine VHS-Aufzeichnungsbetriebsart. Wenn bestimmt wird, dass der Pegel des wiedergegebenen Testsignals gleich dem oder größer als der vorgegebene Bezugspegel ist, d. h., wenn bestimmt wird, dass die Qualität des Magnetbandes in der Kassette K gleich der oder größer als die vorgegebene Bezugsqualität ist, setzt der Mikrocomputer 33 den Betrieb der Vorrichtung nach 7 auf eine Aufzeichnungsbetriebsart mit hoher Qualität.

Während der Aufzeichnungsbetriebsart mit hoher Qualität setzt der Mikrocomputer 33 die Grenzfrequenz des Tiefpassfilters 10 auf eine Frequenz im Bereich von 3 bis 5 MHz. Außerdem legt der Mikrocomputer 33 die Eigenschaften der Signalverarbeitung durch die Detail-Verbesserungseinrichtung 11, den Vorhervorhebungsschaltkreis 12, den Weißwert-/Dunkelwert-Begrenzungsschaltkreis 13, den Addierer 30, den Aufzeichnungsstrom-Entzerrer 31 und den Aufzeichnungsverstärker 32 in Übereinstimmung mit der Aufzeichnung eines Videosignals mit hoher Qualität auf einem Band mit hoher Qualität fest, die ähnlich oder gleich zur Aufzeichnung eines S-VHS-Videosignals auf einem S-VHS-Band ist. Außerdem steuert der Mikrocomputer 33 den FM-Modulationsschaltkreis, um einen Frequenzhub von 5,4 bis 7,0 MHz bereitzustellen.

Während der VHS-Aufzeichnungsbetriebsart setzt der Mikrocomputer 33 die Grenzfrequenz des Tiefpassfilters 10 auf 3 MHz. Außerdem legt der Mikrocomputer 33 die Eigenschaften der Signalverarbeitung durch die Detail-Verbesserungseinrichtung 11, den Vorhervorhebungsschaltkreis 12, den Weißwert-/Dunkelwert-Begrenzungsschaltkreis 13, den Addierer 30, den Aufzeichnungsstrom-Entzerrer 31 und den Aufzeichnungsverstärker 32 in Übereinstimmung mit der Aufzeichnung eines VHS-Videosignals auf einem VHS-Band fest. Außerdem steuert der Mikrocomputer 33 den FM-Modulationsschaltkreis 14, um einen Frequenzhub von 3,4 bis 4,4 MHz bereitzustellen.

Wie aus der vorhergehenden Erklärung selbstverständlich ist, zeichnet die Vorrichtung nach 7 ein Videosignal mit hoher Qualität auf einem VHS-Band auf, das eine relativ hohe Qualität besitzt. Das Videosignal mit hoher Qualität kann von dem VHS-Band durch einen VTR des S-VHS-Standards wiedergegeben werden.

Die Aufzeichnungsbetriebsart mit hoher Qualität wird weiter erklärt. Während der Aufzeichnungsbetriebsart mit hoher Qualität verstärken die Detail-Verbesserungseinrichtung 11 und die Vorverzerrungsschaltung 12 die Hochfrequenzkomponenten des Eingangshelligkeitssignals in einem Grad, der größer als der ist, der während der VHS-Aufzeichnungsbetriebsart verwendet wird.

8 zeigt ein Beispiel des Frequenzgangs der Detail-Verbesserungseinrichtung 11, der während der VHS-Aufzeichnungsbetriebsart der Vorrichtung nach 7 verwendet wird. 9 zeigt ein Beispiel des Frequenzgangs der Detail-Verbesserungseinrichtung 11, der während der Aufzeichnungsbetriebsart mit hoher Qualität der Vorrichtung nach 7 verwendet wird. 10 zeigt ein Beispiel des Frequenzgangs des nichtlinearen Hervorhebungsschaltkreises 12a, der während der VHS-Aufzeichnungsbetriebsart der Vorrichtung nach 7 verwendet wird. 11 zeigt ein Beispiel des Frequenzgangs des nichtlinearen Hervorhebungsschaltkreises 12a, der während der Aufzeichnungsbetriebsart mit hoher Qualität der Vorrichtung nach 7 verwendet wird.

Der Frequenzgang des linearen Hervorhebungsschaltkreises 12b kann zwischen einem ersten Typ R3 und einem zweiten Typ R4, die in 12gezeigt sind, geändert werden. Der erste Typ R3 wird während der VHS-Aufzeichnungsbetriebsart ausgewählt. Der zweite Typ R4 wird während der Aufzeichnungsbetriebsart mit hoher Qualität ausgewählt. Wie 12 gezeigt ist, verursacht der zweite Typ R4 im Vergleich zum ersten Typ R3 weniger Verstärkung der Hochfrequenz-Signalkomponenten.

Während der VHS-Aufzeichnungsbetriebsart ist der Weißwert-Begrenzungspegel des Weißwert-/Dunkelwert-Begrenzungsschaltkreises 13 auf 170 % ± 10 % gesetzt. Andererseits ist während der Aufzeichnungsbetriebsart mit hoher Qualität der Weißwert-Begrenzungspegel des Weißwert/Dunkelwert-Begrenzungsschaltkreises 13 auf 190 % ± 10 % gesetzt, so dass die kürzeste Aufzeichnungswellenlänge verringert wird. In diesem Fall ist der Dunkelwert-Begrenzungspegel des Weißwert-/Dunkelwert-Begrenzungsschaltkreise 13 auf –70 % ± 10 % gesetzt.

Während der Aufzeichnungsbetriebsart mit hoher Qualität stellt der FM-Modulationsschaltkreis 14 einen Frequenzhub von 5,4 bis 7,0 MHz im FM-Helligkeitssignal bereit. Dieser Frequenzhub ist der gleiche wie der, der durch den S-VHS-Standard vorgeschrieben ist. Deshalb ist die während der Aufzeichnungsbetriebsart mit hoher Qualität bereitgestellte Frequenzzuordnung der aufgezeichneten Signale die gleiche wie die, die durch den S-VHS-Standard vorgeschrieben ist.

Der Addierer 30 wird durch den Mikrocomputer 33 so gesteuert, dass das Mischungsverhältnis zwischen dem FM-Helligkeitssignal und den frequenz-abwärtsumgesetzten Farbsignalen davon abhängt, ob die Vorrichtung nach 7 in der VHS-Aufzeichnungsbetriebsart oder der Aufzeichnungsbetriebsart mit hoher Qualität arbeitet. Spezifisch ist während der Aufzeichnungsbetriebsart mit hoher Qualität das Signalmischungsverhältnis im Addierer 30 auf einen Pegel gesetzt, so dass eine Signalverzerrung, die durch die Kreuzmodulation verursacht wird und bei der Signalaufzeichnung auf ein Magnetband auftritt, in einem zulässigen Bereich liegt, der durch den S-VHS-Standard vorgeschrieben ist.

Wie in 13 gezeigt ist, kann der Frequenzgang des Aufzeichnungsstrom-Entzerrers 31 zwischen einem ersten und einem zweiten Typ geändert werden. Der Frequenzgang des Aufzeichnungsstrom-Entzerrers 31 ist während der VHS-Aufzeichnungsbetriebsart auf den ersten Typ gesetzt. Der Frequenzgang des Aufzeichnungsstrom-Entzerrers 31 ist während der Aufzeichnungsbetriebsart mit hoher Qualität auf den zweiten Typ gesetzt. Der Frequenzgang des zweiten Typs (des Typs mit hoher Qualität) stellt eine größere Unterdrückung der Niederfrequenz-Signalkomponenten und eine geringere Unterdrückung der Hochfrequenz-Signalkomponenten als diejenigen bereit, die durch den Frequenzgang des ersten Typs (des VHS-Typs) bereitgestellt werden.

Während der Aufzeichnungsbetriebsart mit hoher Qualität wird der Aufzeichnungsverstärker 32 durch den Mikrocomputer 33 so gesteuert, um einen größeren Aufzeichnungsstrom als den bereitzustellen, der in der VHS-Aufzeichnungsbetriebsart bereitgestellt wird.

In dem Fall, in dem sich der Aufzeichnungsbetriebsart-Einstellschalter 36 in seiner VHS-Position oder der Position für eine hohe Qualität befindet, fährt der Mikrocomputer 33 damit fort, den Bandeigenschaftsdetektor 34 zu deaktivieren. Wenn sich der Aufzeichnungsbetriebsart-Einstellschalter 36 in seiner VHS-Position befindet, zwingt der Mikrocomputer 33 die Vorrichtung nach 7, in der VHS-Aufzeichnungsbetriebsart zu arbeiten. Wenn sich der Aufzeichnungsbetriebsart-Einstellschalter 36 in seiner Position für eine hohe Qualität befindet, zwingt der Mikrocomputer 33 die Vorrichtung nach 7, in der Aufzeichnungsbetriebsart mit hoher Qualität zu arbeiten.

Vierte Ausführungsform

14 zeigt eine magnetische Aufzeichnungsvorrichtung gemäß einer vierten Ausführungsform dieser Erfindung. Die magnetische Aufzeichnungsvorrichtung nach 14 ist bis auf die später angegebenen Konstruktionsänderungen zur magnetischen Aufzeichnungsvorrichtung nach 7 ähnlich.

Die magnetische Aufzeichnungsvorrichtung 14 enthält einen Identifikationslochdetektor 35, der mit dem Mikrocomputer 33 verbunden ist. Der Bandeigenschaftsdetektor 34 (siehe 7) ist aus der Vorrichtung nach 14 weggelassen.

Die Vorrichtung 35 detektiert, ob in der Bandkassette K ein Identifikationsloch vorhanden ist oder fehlt. Im Allgemeinen besitzt eine Kassette, die ein S-VHS-Band enthält, ein Identifikationsloch. Andererseits besitzt eine Kassette, die ein VHS-Band enthält, kein Identifikationsloch. Demzufolge wird, wenn die Vorrichtung 35 das Vorhandensein eines Identifikationslochs in der Bandkassette K detektiert, bestimmt, dass das Magnetband in der Kassette K den S-VHS-Typ besitzt. Wenn andererseits die Vorrichtung 35 das Fehlen des Identifikationslochs in der Bandkassette K detektiert, wird bestimmt, dass das Magnetband in der Kassette K den VHS-Typ besitzt. Der Identifikationslochdetektor 35 gibt ein Signal an den Mikrocomputer 33 aus, das darstellt, ob ein Identifikationsloch in der Bandkassette K vorhanden ist oder fehlt, d. h., ob das Magnetband in der Kassette K den S-VHS-Typ oder den VHS-Typ besitzt.

In dem Fall, in dem sich der Aufzeichnungsbetriebsartschalter 36 in seiner AUS-Position befindet, arbeitet die magnetische Aufzeichnungsvorrichtung nach 14 wie folgt. Wenn die Bandkassette K in die magnetische Aufzeichnungsvorrichtung gesetzt wird, detektiert die Vorrichtung 35, ob in der Bandkassette K ein Identifikationsloch vorhanden ist oder fehlt. Beim Vorhandensein eines Identifikationslochs bestimmt die Vorrichtung 35, dass das Magnetband in der Kassette K den S-VHS-Typ besitzt. Beim Fehlen eines Identifikationslochs bestimmt die Vorrichtung 35, dass das Magnetband in der Kassette K den VHS-Typ besitzt. Der Identifikationslochdetektor 35 informiert den Mikrocomputer 33 darüber, ob das Magnetband in der Kassette K den VHS-Typ oder den S-VHS-Typ besitzt.

Wenn bestimmt wird, dass das Magnetband in der Kassette K den VHS-Typ besitzt, betreibt der Mikrocomputer 33 die Vorrichtung nach 14 in der VHS-Aufzeichnungsbetriebsart. Wenn bestimmt wird, dass das Magnetband in der Kassette K den S-VHS-Typ besitzt, betreibt der Mikrocomputer 33 die Vorrichtung nach 14 in der Aufzeichnungsbetriebsart mit hoher Qualität.

In dem Fall, in dem sich der Aufzeichnungsbetriebsart-Einstellschalter 36 in der VHS-Position oder der Position für eine hohe Qualität befindet, legt der Mikrocomputer 33 die Aufzeichnungsbetriebsart der Vorrichtung nach 14 in Reaktion auf die Position des Aufzeichnungsbetriebsart-Einstellschalters 36, aber unabhängig vom Ausgangssignal des Identifikationslochdetektors 35 fest. Wenn sich spezifisch der Aufzeichnungsbetriebsart-Einstellschalter 36 in seiner VHS-Position befindet, zwingt der Mikrocomputer 33 die Vorrichtung nach 14, in der VHS-Aufzeichnungsbetriebsart zu arbeiten. Wenn sich der Aufzeichnungsbetriebsart-Einstellschalter 36 in seiner Position für eine hohe Qualität befindet, zwingt der Mikrocontroller 33 die Vorrichtung nach 14, in der Aufzeichnungsbetriebsart mit hoher Qualität zu arbeiten.


Anspruch[de]
Magnetische Aufzeichnungsvorrichtung, umfassend:

ein erstes Mittel zum Aufzeichnen eines Videosignals in einem ersten Standardformat (VHS), das ein erstes Helligkeitsfrequenzband aufweist, auf ein Magnetband von dem ersten Standardtyp, das dafür entworfen ist, während einer Standardbetriebsart ein Videosignal in dem ersten Standardformat aufzuzeichnen;

ein zweites Mittel zum Aufzeichnen eines Videosignals in einem zweiten Standardformat (S-VHS), das ein zweites Helligkeitsfrequenzband aufweist, das breiter ist als das erste Helligkeitsfrequenzband, auf ein Magnetband von dem zweiten Standardtyp, das dafür entworfen ist, während einer Betriebsart mit echter hoher Qualität ein Videosignal in dem zweiten Standardformat aufzuzeichnen;

einen Vorhervorhebungsschaltkreis (12) zum Hervorheben von Hochfrequenzkomponenten eines ersten Helligkeitssignals in einem Eingangsvideosignal, um ein zweites Helligkeitssignal zu erzeugen;

einen FM-Modulationsschaltkreis (14) zum Modulieren einer Frequenz eines Trägers mit dem zweiten Helligkeitssignal, um ein drittes Helligkeitssignal zu erzeugen, wobei das dritte Helligkeitssignal ein FM-moduliertes Helligkeitssignal ist;

einen Addierer (30) zum Multiplexen des FM-modulierten Helligkeitssignals und eines Farbsignals in dem Eingangsvideosignal zu einem Aufzeichnungssignal auf einer Frequenzmultiplexbasis; und

einen Aufzeichnungsschaltkreis (31, 32) zum Aufzeichnen des Aufzeichnungssignals auf ein Aufzeichnungsband;

gekennzeichnet durch:

ein drittes Mittel zum Aufzeichnen eines Videosignals in einem Format hoher Qualität, das ein drittes Helligkeitsfrequenzband aufweist, das gleich dem zweiten Helligkeitsfrequenzband ist, auf ein Magnetband von dem ersten Standardtyp während einer Betriebsart mit quasi hoher Qualität;

wobei ein Grad einer Hervorhebung durch den Vorhervorhebungsschaltkreis von Helligkeitssignalkomponenten mit Frequenzen von mindestens 1 MHz während der Betriebsart mit quasi hoher Qualität um eine Hervorhebungsdifferenzgröße niedriger ist als der während des Standardbetriebes und der Betriebsart mit echter hoher Qualität, wobei die Hervorhebungsdifferenzgröße zunimmt, wenn die Signalfrequenz der Helligkeitssignalkomponenten ansteigt, und wobei eine Frequenzabweichung, die durch den FM-Modulationsschaltkreis während der Betriebsart mit quasi hoher Qualität bereitgestellt wird, größer als die während der Standardbetriebsart ist und gleich der während der Betriebsart mit echter hoher Qualität ist.
Magnetische Aufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Frequenzabweichung, die von dem FM-Modulationsschaltkreis (14) während der Betriebsart mit quasi hoher Qualität bereitgestellt wird, 5,4 MHz bis 7,0 MHz beträgt. Magnetische Aufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Weißwert-Begrenzungsschaltkreis (13), der zwischen dem Vorhervorhebungsschaltkreis (12) und dem FM-Modulationsschaltkreis (14) vorgesehen ist, um einen Weißwert-Begrenzungspegel des zweiten Helligkeitssignals einzustellen, und wobei der Weißwert-Begrenzungspegel während der Betriebsart mit quasi hoher Qualität niedriger ist als das während der Betriebsart mit echter hoher Qualität. Magnetische Aufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Weißwert-Begrenzungsschaltkreis (13), der zwischen den Vorhervorhebungsschaltkreis (12) und den FM-Modulationsschaltkreis (14) geschaltet ist, um einen Weißwert-Begrenzungspegel des zweiten Helligkeitssignals einzustellen, wobei der Weißwert-Begrenzungspegel während der Betriebsart mit quasi hoher Qualität niedriger ist als das während der Betriebsart mit echter hoher Qualität, und wobei die Frequenzabweichung, die durch den FM-Modulationsschaltkreis (14) während der Betriebsart mit quasi hoher Qualität bereitgestellt wird, 5,4 MHz bis 7,0 MHz beträgt. Magnetische Aufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Weißwert-Begrenzungsschaltkreis (13), der zwischen dem Vorhervorhebungsschaltkreis (12) und dem FM-Modulationsschaltkreis (14) vorgesehen ist, um einen Weißwert-Begrenzungspegel des zweiten Helligkeitssignals einzustellen, und wobei der Weißwert-Begrenzungspegel während der Betriebsart mit quasi hoher Qualität gleich 190% ± 10% ist. Magnetische Aufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 1,

gekennzeichnet durch:

einen Identifikationslochdetektor (35) zum Detektieren an einem Gehäuse (K), das ein betreffendes Magnetband enthält, ob ein Identifikationsloch vorhanden ist oder fehlt, um festzustellen, ob das betreffende Magnetband von dem ersten Standardtyp oder dem zweiten Standardtyp ist, wobei ein Gehäuse (K), das ein Magnetband von dem zweiten Standardtyp enthält, ein Identifikationsloch aufweist, wohingegen einem Gehäuse (K), das ein Magnetband von dem ersten Standardtyp enthält, ein Identifikationsloch fehlt;

ein Bandeigenschaftsdetektor (34) zum Detektieren von Eigenschaften des betreffenden Magnetbandes; und

ein viertes Mittel (33), um in Fällen, in denen der Identifikationslochdetektor (35) feststellt, dass das betreffende Magnetband von dem ersten Standardtyp ist, in Ansprechen auf die Eigenschaften des betreffenden Magnetbandes, die von dem Bandeigenschaftsdetektor (34) detektiert werden, eines von dem ersten Mittel und dem dritten Mittel auszuwählen und das ausgewählte zu aktivieren.
Magnetische Aufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 1,

gekennzeichnet durch:

ein viertes Mittel zum Aufzeichnen eines Testsignals auf ein betreffendes Magnetband, das von dem ersten Standardtyp ist;

ein fünftes Mittel (34) zum Wiedergeben des Testsignals von dem betreffenden Magnetband; und

ein sechstes Mittel (33) zum Aktivieren des dritten Mittels in Fällen, in denen ein Pegel des Testsignals, das von dem fünften Mittel wiedergegeben wird, größer ist als ein vorgeschriebener Pegel.
Magnetische Aufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein Aufzeichnungspegel des Testsignals gleich einem Aufzeichnungspegel eines Videosignals während einer Betriebsart mit quasi hoher Qualität ist. Magnetische Aufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das vierte Mittel das Testsignal mit einer Vielzahl von unterschiedlichen Aufzeichnungspegeln aufzeichnet, und das dritte Mittel ein Videosignal mit einem Aufzeichnungspegel aufzeichnet, der gleich einem unter einer Vielzahl der unterschiedlichen Aufzeichnungspegeln ist, bei welchem ein Widergabepegel maximiert ist. Magnetische Aufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein viertes Mittel (33, 36) zum Auswählen von einem von dem ersten Mittel und dem dritten Mittel und zum Aktivieren des ausgewählten Mittels in Ansprechen auf eine Benutzeranfrage.






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