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Dokumentenidentifikation DE69836041T2 12.04.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0000860750
Titel Bilderzeugungsgerät
Anmelder Canon K.K., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Kunishi, Tsuyoshi, Ohta-ku, Tokyo, JP;
Yamamoto, Takeo, Ohta-ku, Tokyo, JP;
Takura, Keizo, Ohta-ku, Tokyo, JP
Vertreter TBK-Patent, 80336 München
DE-Aktenzeichen 69836041
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 20.02.1998
EP-Aktenzeichen 981029697
EP-Offenlegungsdatum 26.08.1998
EP date of grant 04.10.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.04.2007
IPC-Hauptklasse G03G 15/02(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG GEBIET DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Bilderzeugungsgerät, etwa eine Kopiermaschine, einen Laserstrahldrucker und dergleichen, und sie bezieht sich insbesondere auf ein Bilderzeugungsgerät mit einer Ladeeinrichtung zum Aufladen einer Oberfläche eines bildtragenden Körpers.

Zugehöriger Stand der Technik

Als Bilderzeugungsgeräte dieser Bauart gibt es beispielsweise elektrofotographische Kopiermaschinen und elektrofotographische Drucker. Bei diesen Geräten wird auf einer Oberfläche eines bildtragenden Körpers, der durch eine Ladeeinrichtung gleichmäßig aufgeladen ist, ein elektrostatisch latentes Bild erzeugt, indem ein Bildbelichtungslicht ausgestrahlt wird, das einem Ursprungsbild oder eingegebenen Vielwertbildsignalen entspricht, und das elektrostatisch latente Bild wird durch eine Entwicklungseinrichtung entwickelt, um ein Tonerbild zu erzeugen. Dann wird das Tonerbild mittels einer Übertragungseinrichtung auf ein Übertragungsmaterial übertragen und dann wird das Übertragungsmaterial zu einer Fixiereinrichtung gefördert, bei der das Tonerbild auf dem Übertragungsmaterial fixiert wird, und dann wird das Übertragungsmaterial als ein mit Bild versehenes Erzeugnis (Ausdruck, Kopie) ausgegeben.

Als ein Beispiel einer bei den vorstehend erwähnten Bilderzeugungsgeräten verwendete Ladevorrichtung ist eine Ladevorrichtung der Kontaktladebauweise bekannt, wie sie in 9 gezeigt ist. Eine Ladewalze (Ladeelement) 11 wird erhalten, indem ein Metallkern 19 von einem elastischen Halbleiterelement 20 umgeben wird. Die Ladewalze 11 wird gegen einen Bilderzeugungskörper 10 mittels einer Druckbeaufschlagungseinrichtung (nicht gezeigt) mit einem vorbestimmten Druck vorgespannt und wird in einer durch den Pfeil L gezeigten Richtung durch Drehen des bildtragenden Körpers 10 in einer durch Pfeil K angezeigten Richtung drehbar angetrieben.

Wenn zeitgleich mit der Bilderzeugung eine von einer Ladevorspannungsquelle 30 aufgebrachte Ladevorspannung einschließlich einer Gleichstromkomponente und einer Wechselstromkomponente auf den Kern 19 der Ladewalze 13 geladen wird, dann wird die Oberfläche des bildtragenden Körpers 10 mit einem Potential geladen, das im Wesentlichen gleich der Gleichstromkomponente der Ladevorspannung ist. Im weiteren Verlauf wird das Ladesystem dieser Bauweise als "Wechselstromkontaktladebauweise" bezeichnet.

Allerdings hat die Ladevorrichtung der Wechselstromkontaktladebauweise den Nachteil, dass eine der Frequenz der Wechselstromkomponente der Ladevorspannung entsprechende Ladeungleichmäßigkeit erzeugt wird.

10 zeigt ein Beispiel einer Ladeungleichmäßigkeit als Verteilung des Elektrifizierungs-(Lade-)Potentials. In 10 gibt die Abszisse eine Position an der Oberfläche des bildtragenden Körpers 10 entlang einer Drehrichtung des bildtragenden Körpers 10 an, und die Ordinate gibt ein Ladepotential an der Oberfläche des bildtragenden Körpers 10 an. Die Periode der Ladeungleichmäßigkeit entspricht der Frequenz der Wechselstromkomponente der Ladevorspannung. Die Ladeungleichmäßigkeit resultiert in einer Ungleichmäßigkeit der Dichte des Tonerbilds nach dem Entwickeln und resultiert folglich in einer Ungleichmäßigkeit der Dichte des ausgegebenen Bilds, wodurch die Bildqualität beträchtlich verschlechtert wird.

Es ist bekannt, dass dann, wenn die Frequenz der Wechselstromkomponente der Ladevorspannung erhöht wird, eine solche Ladeungleichmäßigkeit allmählich verringert wird.

Andererseits hat die Ladevorrichtung der Wechselstromkontaktladebauweise einen Nachteil darin, dass dann, wenn die Frequenz der Wechselstromkomponente der Ladevorspannung erhöht wird, ein Schaden an der Oberfläche des bildtragenden Körpers erhöht wird.

Wenn bei der Ladevorrichtung der Wechselstromkontaktladebauweise die Ladevorspannung einschließlich der Wechselstromkomponente auf das Ladeelement aufgebracht wird, das mit der Oberfläche des bildtragenden Körpers in Kontakt ist, wird in der Nähe eines Pols der Oberfläche des bildtragenden Körpers ein sehr starkes elektrisches Feld mit einer alternierenden Polarität erzeugt. Das alternierende elektrische Feld erzeugt eine große Menge von Plasmaionen und beschleunigt die Ionen. Als ein Ergebnis tritt ein Phänomen auf, dass dann, wenn die große Menge von beschleunigten Plasmaionen gegen die Oberfläche des bildtragenden Körpers schlägt, die Oberfläche des bildtragenden Körpers verkratzt wird (dieses Phänomen wird im weiteren Verlauf als "Verkratzungsphänomen der Oberfläche des bildtragenden Körpers infolge der Kontaktladung" bezeichnet).

Das heißt, wenn die Frequenz der Wechselstromkomponente der Ladevorspannung erhöht ist, wird das Verkratzungsphänomen der Oberfläche des bildtragenden Körpers infolge des Kontaktladens stärker erkennbar, da die Anzahl der Ionenkollisionen gegen die Oberfläche des bildtragenden Körpers erhöht ist.

Wenn das Verkratzen der Oberfläche des bildtragenden Körpers andauert, so dass die fotosensitive Schicht und die Isolierschicht (der Oberfläche des bildtragenden Körpers) dünner werden, treten die nachstehenden Nachteile auf.

Zunächst neigt die Oberfläche des bildtragenden Körpers dann dazu beschädigt zu werden, wenn die fotosensitive Schicht und die Isolationsschicht (der Oberfläche des bildtragenden Körpers) dünner gemacht werden. Zweitens wird die zum Erhalten des vorbestimmten Ladepotentials erforderliche Lademenge ebenso erhöht, wenn die elektrostatische Kapazität der Oberfläche des bildtragenden Körpers erhöht ist, mit dem Ergebnis, dass das adäquate Ladepotential nicht erhalten werden kann. Ferner muss die Ladevorspannungsquelle sperrig ausgeführt werden, um ein solches schlechtes Laden zu kompensieren.

Schließlich traten bei der herkömmlichen Ladevorrichtung der Wechselstromkontaktladebauweise Probleme darin auf, dass dann, wenn die Frequenz der Wechselstromkomponente der Ladevorspannung niedrig ist, die Ladeungleichmäßigkeit erzeugt wird, und dass dann, wenn die Frequenz der Wechselstromkomponente der Ladevorspannung erhöht ist, das Wartungsleben des bildtragenden Körpers verkürzt ist und die Ladevorspannungsquelle sperrig ausgeführt ist, so dass das Gerät teurer wird.

Andererseits wurde ein Bilderzeugungsgerät vorgeschlagen, bei dem ein Schriftzeichenmodus (für Schriftzeichenbilder geeignet) mit einer Bilderzeugungsbedingung, die einer größeren Neigung &ggr; entspricht, und in dem ein Fotomodus (geeignet für Fotobilder – mittlerer Abstufung) mit einer Bilderzeugungsbedingung, die einer kleineren Neigung &ggr; entspricht, vorgesehen sind (hier ist die "Neigung" als Neigung eines Graphen definiert, der die Eigenschaft der Dichte des ausgegebenen Bilds mit Bezug auf die Dichte eines Bilds eines Originals oder eines von einer externen Ausstattung eingegebenen Bildsignals zeigt). Es wurde herausgefunden dass dann, wenn in dem Bilderzeugungsgerät, das einen solchen Schriftzeichenmodus und Fotomodus aufweist, das vorstehend erwähnte Ladeelement, auf das die Spannung einschließlich der Wechselstromkomponente aufgebracht wird, verwendet wird, ein schlechter Einfluss auf das Bild infolge der in Übereinstimmung mit der Frequenz der Wechselstromkomponente der Ladevorspannung erzeugten Ladeungleichmäßigkeit insbesondere in einem Abschnitt mittlerer Dichte des Bilds merklich wird.

Die japanische Patentoffenlegungsschrift Nr. 5-11571 offenbart eine Technik, mit der die Frequenz der Wechselstromkomponente zwischen einem Schriftzeichenmuster und einem Graphikmuster umgeschaltet wird, die aber keinen Modus zum Ändern der Neigung &ggr; offenbart.

US-A-5512982 offenbart eine Technik, bei der die Frequenz zwischen einem Schriftzeichenmodus und einem Fotomodus umgeschaltet wird, aber sie offenbart keine Technik, in der die Neigung &ggr; in Übereinstimmung mit den Modi geändert wird.

JP 62280780 offenbart ein Bilderzeugungsgerät, bei dem die Entwicklungsvorspannungsfrequenz infolge von Originalbilddichtedaten gesteuert wird.

EP 0 475 423 offenbart ein Bilderzeugungsgerät mit einer Konstantstromsteuerung der Wechselstromladespannung. Die Frequenz der Wechselstromladespannung kann mit Bezug auf die Bildauflösung geändert werden.

Zusammenfassung der Erfindung

Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein Bilderzeugungsgerät zu schaffen, bei dem verhindert werden kann, dass eine Ladeungleichmäßigkeit, die durch eine Wechselstromkomponente einer auf ein Ladeelement aufgebrachten Spannung erzeugt wird, auf ein Bild einen schlechten Einfluss ausübt.

Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Bilderzeugungsgerät zu schaffen, bei dem verhindert werden kann, dass eine Energiezufuhr zum Aufbringen einer Spannung auf ein Ladeelement sperrig und teuer wird, und bei dem ein Wartungsleben eines bildtragenden Körpers verlängert werden kann.

Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Bilderzeugungsgerät zu schaffen, bei dem in einem Modus mit einer kleinen Neigung &ggr; eine Ungleichmäßigkeit im Bild durch eine Wechselstromkomponente an einem Abschnitt mittlerer Dichte nicht erzeugt wird.

Die weiteren Aufgaben und Merkmale der vorliegenden Erfindung werden aus der nachstehenden ausführlichen Beschreibung ersichtlich, die auf die beiliegenden Zeichnungen Bezug nimmt.

Diese und weitere Aufgaben werden durch das Bilderzeugungsgerät gemäß Anspruch 1 gelöst.

Kurzbeschreibung der Zeichnungen

1 ist ein Ablaufdiagramm, das einen charakteristischen Betrieb eines Bilderzeugungsgeräts gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zeigt;

2A und 2B sind Ansichten, die eine Verteilung des Ladepotentials an einer Oberfläche eines bildtragenden Körpers nach dem Laden gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel zeigen;

3A und 3B sind Graphen, die eine Beziehung zwischen einer Bilddichte eines Originalbilds und einem Potential der Oberfläche des bildtragenden Körpers gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel zeigen;

4A und 4B sind Graphen, die eine Beziehung zwischen einem Potential eines elektrostatisch latenten Bildes an der Oberfläche des bildtragenden Körpers und der Dichte eines ausgegebenen Bildes gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel zeigen;

5A und 5B sind Graphen, die Dichteausgabeeigenschaften eines Schriftsatzmodus und eines Fotomodus gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel zeigen;

6 ist eine Schnittansicht, die einen Hauptabschnitt des Bilderzeugungsgeräts gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel zeigt;

7 ist ein Ablaufdiagramm, das einen charakteristischen Betrieb eines Bilderzeugungsgeräts gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zeigt;

8 ist ein Blockdiagramm eines Bilderzeugungsgeräts gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

9 ist eine Ansicht, die ein Beispiel einer herkömmlichen Ladevorrichtung der Kontaktladebauweise zeigt; und

10 ist eine Ansicht, die ein Beispiel einer Ladeungleichmäßigkeit als Verteilung des Ladepotentials zeigt.

Ausführliche Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele

Die vorliegende Erfindung wird nun vollständig in Zusammenhang mit ihren Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen erklärt.

<Erstes Ausführungsbeispiel> (Fig. 1, Fig. 2A, Fig. 2B, Fig. 3A, Fig. 3B, Fig. 4A, Fig. 4B, Fig. 5A, Fig. 5B und Fig. 6) 1. Gesamtkonstruktion eines Bilderzeugungsgeräts

6 ist eine Schnittansicht, die einen Hauptabschnitt eines Bilderzeugungsgeräts gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zeigt. In 6 wird ein bildtragender Körper (fotosensitiver Körper) 10 bei einer vorbestimmten Prozessgeschwindigkeit in einer durch den Pfeil K gezeigten Uhrzeigersinnrichtung gedreht.

Eine erste Ladevorrichtung 35 zum gleichmäßigen Laden einer bildtragenden Oberfläche des bildtragenden Körpers 10 weist eine Ladewalze (Ladeelement der Kontaktladebauweise) 11, eine Umschaltvorrichtung 50 zum Umschalten der Frequenz der Ladevorspannung und eine Ladevorspannungsquelle 40 auf.

Eine Bildbelichtungseinrichtung 15 wirkt als eine Schreibeinrichtung zum Erzeugen eines einem Originalbild entsprechenden latenten Bildes an dem bildtragenden Körper 10 und dient dazu, die Belichtung unter Verwendung von Bestrahlungslicht (Belichtungslichtfluss) 12 zu bewirken, das in Antwort auf ein von einer Originaleinleseinrichtung (nicht gezeigt) oder einem Host-Computer (nicht gezeigt; eingegeben Vielwertbildsignal von einer Lichtemissionseinrichtung emittiert wird.

Eine Entwicklungsvorrichtung 13 dient dazu, das latente Bild durch Aufbringen von Toner auf das an der bildtragenden Oberfläche ausgebildete latente Bild zu entwickeln, um das Bild (als ein Tonerbild) sichtbar zu machen, eine Übertragungseinrichtung 14 dient zum Übertragen des Tonerbildes auf ein Übertragungsmaterial (Aufzeichnungsmaterial) 18, und eine Reinigungseinrichtung 17 dient zum Entfernen von nach der Übertragung auf dem bildtragenden Körper verbleibendem Resttoner und Fremdstoffen.

Wenn der Start der Bilderzeugung (des Drucks) angewiesen wird, wird der bildtragende Körper 10 drehbar angetrieben. Unterdessen wird die bildtragende Oberfläche des bildtragenden Körpers durch die erste Ladevorrichtung 35 gleichmäßig aufgeladen und der Belichtungslichtfluss 12 von der Bildbelichtungseinrichtung 15 wird auf die geladene bildtragende Fläche gestrahlt, um das elektrostatisch latente Bild zu erzeugen, und dann wird das elektrostatisch latente Bild durch die Entwicklungsvorrichtung 13 entwickelt, um das Tonerbild zu erzeugen. Bei einer vorbestimmten Zeitgebung, die mit der Erzeugung des Tonerbilds zeitgleich ist, wird ein von einem Blattzuführabschnitt (nicht gezeigt) zugeführtes Übertragungsmaterial 18 zu einer Übertragungsstation zugeführt, an der die Übertragungseinrichtung 14 dem bildtragenden Körper 10 gegenüberliegt. Bei der Übertragungsstation wird das Tonerbild auf dem bildtragenden Körper auf das Übertragungsmaterial übertragen, indem von der Übertragungseinrichtung 14 eine Übertragungsspannung auf eine Rückfläche des Übertragungsmaterials 18 aufgebracht wird. Das Übertragungsmaterial, auf das das Tonerbild übertragen wurde, wird zu einer Fixiervorrichtung 60 geschickt, bei der das Tonerbild thermisch auf dem Übertragungsmaterial fixiert wird. Danach wird das Übertragungsmaterial als ein Ausgabebild aus dem Bilderzeugungsgerät ausgelassen.

Übrigens werden nach der Übertragung des Tonerbilds die auf dem bildtragenden Körper 1Q verbleibenden Rückstände durch die Reinigungseinrichtung 17 entfernt und die gereinigte bildtragende Oberfläche wird nochmals zur Bilderzeugung verwendet und die vorstehend erwähnten Prozesse der ersten Ladung, Belichtung, Entwicklung, Übertragung und Reinigung werden wiederholt.

2. Schematische Konstruktion der ersten Ladevorrichtung 35

Die Ladewalze 11 der ersten Ladevorrichtung 35 ist ein drehbares zylindrisches Element, das durch einen metallenen Kern 11a und ein leitfähiges oder halbleitfähiges elastisches Element 11b aufgebaut ist, welches den metallenen Kern 11a umgibt, und ist mittels einer Drückeinrichtung (nicht gezeigt) gegen den bildtragenden Körper 10 mit einem vorbestimmten Druck vorgespannt, so dass die Ladewalze 11 in einer durch den Pfeil L gezeigten Richtung durch Drehung des bildtragenden Körpers 10 in einer durch den Pfeil K gezeigten Richtung drehbar angetrieben ist.

Zeitgleich mit der Bilderzeugungszeitgebung wird durch Aufbringen einer Ladevorspannung einschließlich einer Wechselstromkomponente und einer Gleichstromkomponente auf den metallenen Kern 11a der Ladewalze 11 die Oberfläche des bildtragenden Körpers 10 mit einem Potential aufgeladen, das im Wesentlichen gleich dem der Wechselstromkomponente der Ladevorspannung ist.

Die Ladevorspannungsquelle 40 weist einen Gleichstromkomponentenenergiezuführabschnitt 43, einen ersten Wechselstromkomponentenenergiezuführabschnitt 41 zum Erzeugen einer Wechselstromkomponente mit einer ersten Frequenz und einen zweiten Wechselstromkomponentenenergiezuführabschnitt 42 zum Erzeugen einer Wechselstromkomponente mit einer zweiten Frequenz auf.

In den veranschaulichten Ausführungsbeispielen beträgt ein Wert der Ausgabe der Gleichstromkomponentenenergiezuführabschnitte 43 –750 [V], die Frequenz der Ausgabe des ersten Wechselstromkomponentenenergiezuführabschnitts 41 beträgt 800 (Hz) und die Frequenz der Ausgabe des zweiten Wechselstromkomponentenenergiezuführabschnitts 42 beträgt 1200 (Hz). Die Ausgaben der ersten und zweiten Wechselstromkomponentenenergiezuführabschnitten 41, 42 werden einer Konstantstromsteuerung mit 1,0 mA unterzogen.

Die durch die Frequenzumschaltvorrichtung 50 erfasste Ladevorspannung mit der ersten Frequenz oder der zweiten Frequenz wird auf die Ladewalze 11 aufgebracht. Wenn die Ladevorspannung mit der ersten Frequenz aufgebracht wird, ist die Verteilung des Ladepotentials an der Oberfläche des bildtragenden Körpers 10 so wie in 2A gezeigt ist, und wenn die Ladevorspannung mit der zweiten Frequenz aufgebracht wird, ist die Verteilung des Ladepotentials an der Oberfläche des bildtragenden Körpers 10 so wie in 2B gezeigt ist.

Wenn die Ladevorspannung mit der ersten Frequenz aufgebracht ist, dann ist die Oberfläche des bildtragenden Körpers 10 auf ca. –750 [V] aufgeladen, aber sie hat eine Welligkeit von ca. 50 [V] (diese Welligkeit ist die vorstehend erwähnte Ladeungleichmäßigkeit). Wenn andererseits die Ladevorspannung mit der zweiten Frequenz aufgebracht ist, ist die Oberfläche des bildtragenden Körpers 10 gleichmäßig mit ca. –750 [V] aufgeladen.

3. Moduswahl

In dem Bilderzeugungsgerät gemäß dem veranschaulichten Ausführungsbeispiel ist ein Dichteausgabeeigenschaftswahlschalter (nicht gezeigt) als eine Wahleinrichtung zum Auswählen einer Beziehung zwischen der Dichte des Originalbilds und der Dichte des von dem Bilderzeugungsgeräts ausgegebenen Bilds vorgesehen (diese Beziehung wird im Weiteren als „Dichteausgabeeigenschaft" bezeichnet). Die Dichteausgabeeigenschaft kann aus zwei Modi ausgewählt werden, d. h., einem Schriftzeichenmodus und einem Fotomodus.

Der durch den Dichteausgabeeigenschaftswahlschalter ausgewählte Modus wird erfasst und durch Umschalten einer Lichtmenge des Originalbestrahlungslichts und der Entwicklungsvorspannung in Übereinstimmung mit dem erfassten Modus wird die Dichteausgabeeigenschaft geändert.

(3a) Belichtungseinrichtung

Der Belichtungslichtstrahl 12 gibt ein gleichmäßiges Licht (im Weiteren als „Originalbestrahlungslicht" bezeichnet) auf die Fläche des Originals (nicht gezeigt) aus und das von dem Original reflektierte Licht wird durch ein optisches System (nicht gezeigt) auf den bildtragenden Körper 10 gestrahlt. Das Originalbestrahlungslicht kann mittels Lichtmengenumschaltvorrichtung (nicht gezeigt) als eine erste Lichtmenge oder eine zweite Lichtmenge ausgewählt werden. Im Übrigen ist die erste Lichtmenge größer als die zweite Lichtmenge. Die erste Lichtmenge ist eine Lichtmenge mit einem Ausmaß, bei dem die fotosensitive Eigenschaft des bildtragenden Körpers 10 gesättigt ist, und die zweite Lichtmenge ist eine Lichtmenge mit dem Ausmaß, bei dem die fotosensitive Eigenschaft des bildtragenden Körpers 10 relativ linear wird.

Wenn der Belichtungslichtstrahl 12 mit der ersten Lichtmenge ausgestrahlt wird, ist eine Beziehung zwischen der Bilddichte des Originalbilds und dem Potential an der Oberfläche des bildtragenden Körpers 10 nach der Ausstrahlung des Belichtungslichtstrahls 12 so, wie in 3A gezeigt ist, und wenn der Belichtungslichtstrahl 12 mit der zweiten Lichtmenge ausgestrahlt wird, ist eine Beziehung zwischen der Bilddichte des Originalbilds und dem Potential der Oberfläche des bildtragenden Körpers 10 nach der Ausstrahlung des Belichtungslichtstrahls 12 so, wie in 3B gezeigt ist.

(3b) Umschalten der Entwicklungsspannung

In der Entwicklungsvorrichtung 13 wird der durch Reibung aufgeladene Toner auf einen entwicklertragenden Körper (Entwicklungshülse) beschichtet, auf den die Entwicklungsspannung aufgebracht ist, und der beschichtete Toner wird durch ein zwischen dem entwicklertragenden Körper und dem elektrostatisch latenten Bild auf dem bildtragenden Körper erzeugtes elektrisches Feld auf die Oberfläche des bildtragenden Körpers 10 angehaftet und dadurch wird die Entwicklung bewirkt.

Die auf den entwicklertragenden Körper aufgebrachte Entwicklungsvorspannung kann mit Hilfe einer Entwicklungsvorspannungsumschaltvorrichtung (nicht gezeigt) aus einer ersten Entwicklungsvorspannung (Entwicklungsvorspannung einschließlich einer Gleichstromkomponente von –300 [V) und einer Wechselstromkomponente von 1300 [VP-P]) oder einer zweiten Entwicklungsvorspannung (Entwicklungsvorspannung einschließlich einer Gleichstromkomponente von –300 [V] und einer Wechselstromkomponente von 900 [VP-P]) ausgewählt werden. Die erste Entwicklungsvorspannung hat eine abrupte Eigenschaftssteigung und ist dazu geeignet, eine adäquate Dichte in Schriftzeichenbildern zu erhalten. Andererseits hat die zweite Entwicklungsvorspannung eine relativ flache Neigung innerhalb eines Potentialbereichs des elektrostatisch latenten Bildes und ist dazu geeignet, die Abstufung bzw. Gradation hervorzubringen.

4A und 4B zeigen Beziehungen zwischen dem Potential des elektrostatisch latenten Bildes an dem bildtragenden Körper und der Dichte des Ausgabebilds (nachdem das elektrostatisch latente Bild entwickelt wurde, das Tonerbild übertragen wurde und das Tonerbild fixiert wurde). Insbesondere zeigt 4A eine Beziehung zwischen dem Potential infolge der ersten Entwicklungsvorspannung und der Dichte, und 4B zeigt eine Beziehung zwischen dem Potential infolge der zweiten Entwicklungsvorspannung und der Dichte.

(3c) Beispiel des Umschaltens der Dichteausgabeeigenschaft

Wenn der Schriftzeichenmodus ausgewählt ist, wird die Bilderzeugung unter Verwendung des Originalbestrahlungslichts mit der ersten Lichtmenge (groß) und der ersten Entwicklungsvorspannung (1300 VP-P) durchgeführt. Wenn die Bilderzeugung unter dieser Bedingung durchgeführt wird, wird die Dichteausgabeeigenschaft mit Bezug auf die Dichte des Originalbilds durch die in 3A und 4A gezeigten Eigenschaften so, wie in 5A gezeigt ist, so dass ein Bild ausgegeben werden kann, in dem ein Hintergrund (weißer Abschnitt) des Originalbilds als vollständig weiß reproduziert wird und Schriftzeichen und feine Linien geringer Dichte klar erkannt werden.

Wenn andererseits der Fotomodus ausgewählt ist, wird die Bilderzeugung unter Verwendung des Originalbestrahlungslichts mit der zweiten Lichtmenge (gering) und der zweiten Entwicklungsvorspannung (900 VP-P) durchgeführt. Wenn die Bilderzeugung unter dieser Bedingung durchgeführt wird, wird die Dichteausgabeeigenschaft mit Bezug auf die Dichte des Originalbilds durch die in 3B und 4B gezeigten Eigenschaften so, wie in 5B gezeigt ist, so dass ein Bild mit einer guten Abstufung bzw. Gradation ausgegeben werden kann, da die Abschnitte mittlerer Dichte des Originalbilds mit einer wahren Dichte reproduziert werden.

Auf diese Weise ist die Bilderzeugungsbedingung so festgelegt, dass die Neigung &ggr; der Dichteeigenschaft des Ausgabebilds mit Bezug auf die Dichte des Originalbilds in dem Schriftzeichenmodus größer wird als in dem Fotomodus.

4. Ändern der Ladevorspannung

In dem veranschaulichten Ausführungsbeispiel erfasst die Frequenzumschaltvorrichtung 50, welcher Modus (Schriftzeichenmodus oder Fotomodus) ausgewählt wurde, und die Ladevorspannung wird auf Grundlage des ausgewählten Modus geändert. Auf diese Weise wird berücksichtigt, dass die Erfassung des ausgewählten Modus gleich der Erfassung der Information bezüglich des Zustands des Ausgabebilds ist, wie nachstehend beschrieben wird.

Wenn der Schriftzeichenmodus ausgewählt ist, wird die Magnitude der Abschnitte mittlerer Dichte in dem Ausgabebild verglichen mit der Magnitude der Abschnitte mittlerer Dichte in dem Originalbild in Folge der Dichteausgabeeigenschaft stark reduziert. Ferner bedeutet die Tatsache an sich, dass ein Bediener des Bilderzeugungsgeräts den Schriftzeichenmodus auswählt, dass das Originalbild nicht so viele Abschnitte mittlerer Dichte (die der Abstufungshervorbringung bedürfen) enthält. Das heißt, zu dem Zeitpunkt, zu dem der Schriftzeichenmodus ausgewählt ist, wird beurteilt, dass die Magnitude oder der Anteil der Abschnitte mittlerer Dichte in dem Ausgabebild gering ist.

Wenn andererseits der Fotomodus ausgewählt ist, wird die Magnitude der Abschnitte mittlerer Dichte in dem Ausgabebild in Folge der Dichteausgabeeigenschaft gleich der Magnitude der Abschnitte mittlerer Dichte in dem Originalbild. Ferner bedeutet die Tatsache an sich, dass der Bediener des Bilderzeugungsgeräts den Fotomodus auswählt, dass das Originalbild viele Abschnitte mittlerer Dichte enthält (die der Abstufungshervorbringung bedürfen). Das heißt, zu dem Zeitpunkt, zu dem der Fotomodus ausgewählt ist, wird beurteilt, dass die Magnitude oder der Anteil der Abschnitte mittlerer Dichte in dem Ausgabeabschnitt groß ist.

Die Tatsache, dass die Ladevorspannung auf Grundlage des erfassten Modus gesteuert wird, der durch den Dichteausgabeeigenschaftswahlschalter erfasst wird, ist gleichbedeutend mit der Tatsache, dass die Ladevorspannung auf der Grundlage der Magnitude oder des Anteils der Abschnitte mittlerer Dichte in dem Ausgabebild gesteuert wird.

Als nächstes wird die Steuerung der Ladevorspannung unter Bezugnahme auf ein in 1 gezeigtes Ablaufdiagramm erklärt.

Zunächst wird der durch den Dichteausgabeeigenschaftswahlschalter ausgewählte Modus durch eine Dichteerfassungseinrichtung (nicht gezeigt) (Schritt 1) erfasst und die Frequenz der Ladevorspannung wird auf Grundlage des erfassten Modus durch die Frequenzumschaltvorrichtung 50 geändert.

Wenn der Schriftzeichenmodus ausgewählt ist, dann wird die Ladevorspannung mit der ersten Frequenz (800 Hz) auf die Ladewalze 11 durch die Frequenzumschaltvorrichtung 50 aufgebracht, wodurch die Oberfläche des bildtragenden Körpers 10 (Schritt 2) geladen wird.

Das Originalbestrahlungslicht wird auf die erste Lichtmenge festgelegt und die Entwicklungsvorspannung wird auf die erste Entwicklungsvorspannung festgelegt und die Bilderzeugung (Erzeugung eines Tonerbilds) wird durchgeführt (Schritt 3). Dann wird das Tonerbild auf das Übertragungsmaterial 18 übertragen und wird dann auf dem Übertragungsmaterial fixiert und danach wird das Übertragungsmaterial ausgegeben (Schritt 6).

Wenn das Laden mit der Ladevorspannung, die die erste Frequenz (800 Hz) hat, auf diese Weise bewirkt wird, obwohl das Ladepotential der Oberfläche des bildtragenden Körpers 10 die Wellung von 54 [V] aufweist, übt die Wellung des Ladepotential in dem Bild, das keinen Abschnitt mittlerer Dichte aufweist, aus den nachstehenden Gründen keinen schlechten Einfluss auf das Bild aus.

In dem Schriftzeichenmodus, d. h., in dem Bild ohne Abschnitte mittlerer Dichte gibt es lediglich weiße Abschnitte und Schriftzeichenabschnitte. Wie in 3A gezeigt ist, entspricht das Potential des weißen Abschnitts einer Fläche, an der die fotosensitive Eigenschaft des bildtragenden Körpers 10 gesättigt ist, das Potential des weißen Abschnitts nach der Bildbelichtung weist keine Wellung auf. Obwohl das Ladepotential des Schriftzeichenabschnitts die Wellung aufweist wie sie ist, wie in 4A gezeigt ist, übt die Wellung des Ladepotentials keinen schlechten Einfluss auf den Schriftzeichenabschnitt aus, da die Eigenschaft der Entwicklungsvorrichtung gesättigt ist.

Wenn andererseits in Schritt 1 beurteilt wird, dass der Fotomodus ausgewählt ist, wird die Ladevorspannung mit der zweiten Frequenz (1200 Hz) durch die Frequenzumschaltvorrichtung 50 auf die Ladewalze 11 aufgebracht, wodurch die Oberfläche des bildtragenden Körpers 10 geladen wird (Schritt 4).

Das Originalbestrahlungslicht wird auf die zweite Lichtmenge festgelegt und die Entwicklungsvorspannung wird auf die zweite Entwicklungsvorspannung festgelegt, und die Bilderzeugung (Erzeugung des Tonerbilds) wird durchgeführt (Schritt 5). Dann wird das Tonerbild auf das Übertragungsmaterial 18 übertragen und wird dann auf dem Übertragungsmaterial fixiert und danach wird das Übertragungsmaterial ausgegeben (Schritt 6).

Wenn das Laden auf diese Weise mit der Ladevorspannung bewirkt wird, die die zweite Frequenz (1200 Hz) hat, kann sogar für das Bild mit vielen Abschnitte mittlerer Dichte ein Hochqualitätsbild ohne Dichteungleichmäßigkeiten ausgegeben werden, da die Oberfläche des bildtragenden Körpers 10 gleichmäßig mit –750 [V] geladen ist.

Gemäß dem veranschaulichten Ausführungsbeispiel kann das Hochqualitätsbild sogar in dem Schriftzeichenmodus oder dem Fotomodus immer ausgegeben werden, und, da die Frequenz der Ladevorspannung lediglich dann erhöht wird, wenn dies nötig ist (lediglich in dem Fotomodus zum Reproduzieren der Abschnitte mittlerer Dichte), kann die Beschädigung des bildtragenden Körpers auf das Minimum unterdrückt werden.

Das heißt, das Hochqualitätsbild kann erhalten werden und das Wartungsleben des bildtragenden Körpers kann mit der einfachen und der kostengünstigen Konstruktion verlängert werden.

Auch wenn in dem veranschaulichten Ausführungsbeispiel ein Beispiel erklärt wurde, gemäß dem die vorliegende Erfindung auf die Kopiermaschine der analogen Bauweise angewendet wurde, ist die vorliegende Erfindung nicht auf ein solches Beispiel beschränkt, sondern kann auf eine Kopiermaschine der digitalen Bauweise angewendet werden, solange sie mit einer Auswahleinrichtung versehen ist, die in der Lage ist, Dichteausgabeeigenschaften, etwa einen Schriftzeichenmodus und einen Fotomodus auszuwählen, und solange sie mit einer Erfassungseinrichtung zum Erfassen der ausgewählten Eigenschaften versehen ist, und die Ladevorspannung so gesteuert wird, dass sie auf Grundlage der ausgewählten Eigenschaften umgeschaltet wird.

Ferner ist es in dem Fall der Kopiermaschine der digitalen Bauweise wünschenswert, dass das Umschalten der Dichteausgabeeigenschaft in dem Schriftzeichenmodus und dem Fotomodus unter Verwendung einer Gamma (&ggr;)-Umwandlungstafel bewirkt wird, die die Laserausgabeeigenschaften mit Bezug auf von externen Ausstattungen eingegebenen Bildsignalen anzeigt, und das Umschalten der Lichtmenge des Originalbestrahlungslichts und das Umschalten der Magnitude von VP-P der Wechselstromkomponente der Entwicklungsvorspannung sind nicht erforderlich.

Während in dem veranschaulichten Ausführungsbeispiel ein Beispiel erklärt wurde, bei dem die Frequenz der Ladevorspannung in dem Schriftzeichenmodus auf 800 Hz ausgewählt wurde und die Frequenz der Ladevorspannung in dem Fotomodus auf 1200 Hz ausgewählt wurde, ist es wünschenswert, dass in Übereinstimmung mit den Grenzbedingungen des ersten Ladeabschnitts, etwa einer Versetzgeschwindigkeit des bildtragenden Körpers des Bilderzeugungsgeräts, einer Krümmung des bildtragenden Körpers an dem ersten Ladeabschnitt und einem Durchmesser der Ladewalze eine optimale Frequenz ausgewählt wird.

(Zweites Ausführungsbeispiel)

Nun wird ein zweites Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung erklärt. Dabei sind die gleichen Elemente wie jene des ersten Ausführungsbeispiels durch die gleichen Bezugszeichen bezeichnet und deren Erläuterung wird ausgelassen.

In dem zweiten Ausführungsbeispiel wird die vorliegende Erfindung auf ein Bilderzeugungsgerät zum Erzeugen eines Tonerbilds angewendet, das Vielwertbildsignalen entspricht, etwa einer digitalen Kopiermaschine oder einem digitalen Laserdrucker.

In dem zweiten Ausführungsbeispiel ist eine Einrichtung zum Erfassen der Magnitude oder des Anteils der Abschnitte geringer Dichte in dem von dem Bilderzeugungsgerät ausgegebenem Ausgabegerät unterschiedlich von dem des ersten Ausführungsbeispiel und es gibt keine Einrichtung zum Umschalten der Lichtmenge des Originalbestrahlungslichts und der Magnitude VP-P der Wechselstromkomponente der Entwicklungsvorspannung. Die weitere Konstruktion ist die Gleiche wie die des ersten Ausführungsbeispiels.

Der Belichtungslichtstrahl 12 in dem zweiten Ausführungsbeispiel entspricht einem Vielwertbildsignal mit 256 Stufen (von 0 bis 255) mit einer Auflösungskraft von 400 dpi. Dementsprechend weist ein A4 großes Bild ca. 15,000,000 Pixel auf.

7 ist ein Ablaufdiagramm, das einen Betrieb des Bilderzeugungsgeräts gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel zeigt.

In dem veranschaulichten Ausführungsbeispiel wird bevor die Oberfläche des bildtragenden Körpers 10 durch die erste Ladevorrichtung 35 gleichmäßig geladen wird, die Anzahl der Pixel unter den für die Bilderzeugung verwendeten Vielwertbildsignalen gezählt, die Signalwerte haben, die einem vorbestimmten Dichtebereich (beispielsweise einer logarithmischen Reflexionsdichte von 0.3 bis 1.0) entsprechen (Schritt 7). Das heißt, wenn angenommen wird, dass die Vielwertbildsignale (von 0 bis 255) Dichtewerte von 0.05 bis 1.50 repräsentieren, kann die Anzahl der Pixel gezählt werden, die Signalwerte haben, die größer als 44 und kleiner als 168 sind.

Wenn die so gezählte Anzahl von Pixeln in dem Abschnitt mittlerer Dichte nicht 30% der Gesamtzahl von Pixel (15,000,000) überschreitet, wird beurteilt, dass der Anteil des Abschnitts mittlerer Dichte klein ist (Schritt 8).

In Übereinstimmung mit der so bestimmten Magnitude oder Anteils des Abschnitts mittlerer Dichte wird die Ladevorspannung der erste Ladevorrichtung 35 umgeschaltet. Wenn der Anteil des Abschnitts mittlerer Dichte klein ist, wird die Oberfläche des bildtragenden Körpers 10 mit der ersten Frequenz (800 Hz) geladen (Schritt 9), wohingegen dann, wenn der Anteil der Abschnitte mittlerer Dichte groß ist, die Fläche des bildtragenden Körpers 10 mit der zweiten Frequenz (1200 Hz) geladen wird (Schritt 10).

Das Tonerbild wird auf der geladenen Oberfläche des bildtragenden Körpers 10 erzeugt und das Tonerbild wird auf das Übertragungsmaterial 18 übertragen und dann auf dem Übertragungsmaterial fixiert und danach wird das Übertragungsmaterial ausgegeben (Schritt 11).

Auf diese Weise kann bei dem veranschaulichten Ausführungsbeispiel dann, wenn das Bild mit kleinen Abschnitten mittlerer Dichte ausgegeben wird, das Verkratzen der Oberfläche des bildtragenden Körpers 10 auf das Minimum unterdrückt werden, da der Schriftzeichenmodus automatisch ausgewählt wird, um auf die relativ niedrige Frequenz umzuschalten. Da in dem Bild mit dem kleinen Abschnitt mittlerer Dichte ein Abschnitt, in dem die Bildqualität durch den Einfluss der Ladeungleichmäßigkeit reduziert ist, sehr klein ist, wird eine hohe Qualität des ausgegebenen Bildes erhalten.

Wenn das Bild mit dem großen Abschnitt mittlerer Dichte ausgegeben wird, kann ein Hochqualitätsbild ohne Dichteungleichmäßigkeit erhalten werden, da der Fotomodus automatisch ausgewählt wird, um auf die relativ hohe Frequenz umzuschalten, die die Ladeungleichmäßigkeit nicht erzeugt.

Die Ausgabe des Lasers ist so festgelegt, dass die Neigung &ggr; der Eigenschaft der Dichte des Ausgabebilds mit Bezug auf das von der externen Ausstattung eingegebene Bildsignal in dem Fotomodus kleiner wird als die Neigung in dem Schriftzeichenmodus.

In dem veranschaulichten Ausführungsbeispiel kann die Art des Bildes („Größe" oder „Kleinheit" des Anteils oder der Magnitude des Abschnitts mittlerer Dichte in dem Bild) präziser als in dem ersten Ausführungsbeispiel beurteilt werden.

Da mit der vorstehend erwähnten Anordnung die dem Hintergrundabschnitt (weißen Abschnitt) des Bildes entsprechenden Pixel gezählt wurden, und weil das Tonerbild nicht auf dem Hintergrundabschnitt erzeugt wird, gibt es keinen Bezug auf die Dichteungleichmäßigkeit in Folge der Ladeungleichmäßigkeit.

Unter Verwendung des nachstehend beschriebenen Zählverfahrens kann der Anteil des Abschnitts mittlerer Dichte in dem Bild, in dem die Ladeungleichmäßigkeit auf die Bildqualität einen Einfluss ausübt, präziser beurteilt werden.

Zunächst wird die Anzahl der Pixel der dem Abschnitt mittlerer Dichte entsprechenden Signalwerte gezählt und gleichzeitig wird die Anzahl der Pixel der dem Hintergrundabschnitt (weißen Abschnitt) des Bildes entsprechenden Signalwerte gezählt. Beispielsweise wird die Anzahl der Pixel mit einer logarithmischen Reflexionsdichte von 0,2 oder weniger und mit Signalwerten von 26 oder weniger gezählt. Dann, wenn die Anzahl von Pixeln der mittleren Dichte den Wert 30% der durch Abziehen der Anzahl von dem Hintergrundabschnitt entsprechenden Pixel von der Gesamtanzahl der Pixel erhaltenen Anzahl überschreitet, wird beurteilt, dass der Anteil des Abschnitts mittlerer Dichte in dem in Antwort auf dieses Bildsignal ausgegebenen Bildes groß ist, so dass der Fotomodus automatisch ausgewählt wird, wohingegen dann, wenn eine solche Anzahl von Pixeln nicht 30% überschreitet, beurteilt wird, dass der Anteil des Abschnitts mittlerer Dichte klein ist, so dass der Schriftzeichenmodus automatisch ausgewählt wird.

In dem veranschaulichten Ausführungsbeispiel ist der Bereich mittlerer Dichte nicht auf 0,3 bis 1,0 beschränkt, sondern kann auf Grundlage der Ladeeigenschaft der ersten Ladevorrichtung, der fotosensitiven Eigenschaft des bildtragenden Körpers und der Entwicklungseigenschaft der Entwicklungsvorrichtung, die in dem Bilderzeugungsgerät verwendet werden, bestimmt werden. Wenn die Frequenz der Wechselstromkomponente der Ladevorspannung der ersten Ladevorrichtung niedrig ist, ist es wünschenswert, dass ein Dichtebereich, in dem die einer solchen Frequenz entsprechenden Dichteungleichmäßigkeit erzeugt wird, als der Abschnitt mittlerer Dichte betrachtet wird.

In dem veranschaulichten Ausführungsbeispiel ist der Anteil als Referenz zum Beurteilen der Größe oder der Kleinheit des Anteils des Abschnitts mittlerer Dichte nicht auf 30% beschränkt. Solange das Bezugsverhältnis entsprechend der Präferenz des Bedieners auf 20% bis 80% festgelegt ist, kann die Wirkung der vorliegenden Erfindung vollständig erwartet werden.

<Drittes Ausführungsbeispiel>

In der vorliegenden Erfindung wird die Wirkung der Erfindung weiter gefördert, wenn die Anzahl der Pixel des Abschnitts mittlerer Dichte unter Berücksichtigung eines Signals gezählt wird, nachdem ein Bildsignalprozess oder eine Verarbeitung zum Ändern des Bildsignalwerts (etwa eine Gamma-Umwandlung zum Umwandeln des von der externen Ausstattung eingegebenen Bildsignals zu dem Ausgabebildsignal) (eine Bildsignalbehandlung zum Umwandeln des Bildsignals in den Dichtewert) oder einer Bildsignalverarbeitung zum Hinzufügen eines neuen Abschnitts mittlerer Dichte zu dem Originalbildsignal (etwa eine Schattierungsverarbeitung) durchgeführt wurde.

Ferner ist die vorliegende Erfindung bei einem Bilderzeugungsgerät wirkungsvoll, bei dem ein Bild erzeugt wird, das einem binären Bildsignal entspricht, welches durch Binarisierung des Vielwertsignals erhalten wird.

In diesem Fall kann der Anteil oder die Magnitude des Abschnitts mittlerer Dichte auf der Grundlage der Magnitude des Bildsignalwerts des Vielwertsignals vor der Umwandlung in das binäre Bildsignal beurteilt werden.

8 ist ein Blockdiagramm eines Bilderzeugungsgeräts (auf das die vorliegende Erfindung angewendet wird), in dem die Bilderzeugung nach dem Binarisieren des Vielwertbildsignals durchgeführt wird.

Die durch eine CCD gelesene Bildinformation wird durch eine A/D-Umwandlungsvorrichtung in ein Vielwertbildbestrahlungssignal mit 256 Stufen umgewandelt und das Bildbestrahlungssignal wird durch eine LOG-Umwandlungsvorrichtung in ein Vielwertbilddichtesignal mit 256 Stufen umgewandelt und dann wird das Bilddichtesignale in eine Dichteausgabeeigenschaft gemäß der Präferenz des Bedieners durch eine Gamma-Umwandlungsvorrichtung umgewandelt. Nachdem die Anzahl der Pixel des Abschnitts mittlerer Dichte, die in dem Gamma-umgewandelten Bildsignal enthalten sind, gezählt sind, wird das Gamma-umgewandelte Bildsignal durch eine Binarisierungsprozessvorrichtung in ein binäres Bildsignal umgewandelt und dann wird das binäre Bildsignal zu einer Bildbelichtungsvorrichtung geschickt. In diesem Fall wird die Anzahl der Pixel der mittleren Bilddichte gezählt, die das Gamma-umgewandelte Bildsignal betreffen, und die Frequenz der auf die Ladewalze 11 aufzubringende Ladevorspannung wird durch die Frequenzumschaltvorrichtung 30 in Übereinstimmung mit dem gezählten Ergebnis umgeschaltet. Dadurch kann selbst in dem Bilderzeugungsgerät, in dem die Bilderzeugung auf Grundlage des binären Bildsignals bewirkt wird, das Hochqualitätsbild erhalten werden und das Wartungsleben des bildtragenden Körpers kann verlängert werden.

Im Übrigen ist in dem veranschaulichten Ausführungsbeispiel, in dem ein Beispiel erklärt wurde, bei dem das Element der elektrofotographischen Prozessbauart, das den fotosensitiven Körper verwendet, als bildtragender Körper verwendet wird, die vorliegende Erfindung nicht auf ein solches Beispiel beschränkt, sondern es kann ein Element einer elektrostatischen Aufzeichnungsverarbeitungsbauweise, das den elektrostatisch aufzeichnenden dielektrischen Körper verwendet, als der bildtragende Körper verwendet werden. In diesem Fall wird, nachdem die Oberfläche des dielektrischen Körpers gleichmäßig geladen ist, indem von der geladenen Oberfläche die Elektrizität wahlweise mittels einer Elektrizitätsentfernungseinrichtung, etwa einem Elektrizitätsentfernungskopf oder einer elektronischen Pistole, entfernt wird, ein elektrostatisches latentes Bild, das einem Ausgabebild entspricht, an der Oberfläche des dielektrischen Körpers geschrieben. Ähnlich wie in den veranschaulichten Ausführungsbeispielen kann die Frequenz der Ladevorspannung zum Bewirken der Ladung in Übereinstimmung mit dem Anteil oder der Magnitude des Abschnitts mittlerer Dichte in dem Ausgabebild umgeschalten werden.

Im Übrigen ist es wünschenswert, dass die Spitzenspannung (Peak-to-Peak-Spannung) der Wechselstromkomponente der auf das Ladeelement aufgebrachten Spannung ungeachtet des Schriftzeichenmodus und des Fotomodus zweimal oder mehr größer als ein absoluter Wert der Ladestartspannung des bildtragenden Körpers ist. Wenn lediglich die Gleichstromspannung auf das Ladeelement aufgebracht ist, ist die Ladestartspannung des bildtragenden Körpers ein minimal aufgebrachter Gleichstromspannungswert zum Starten des Ladens des bildtragenden Körpers.

Ferner beinhaltet in dem veranschaulichten Ausführungsbeispiel die auf das Ladeelement aufgebrachte Wechselstromkomponente eine rechteckige Wellenform, die durch periodisches Ein- und Ausschalten der Gleichstromenergiequelle ausgebildet wird.


Anspruch[de]
Bilderzeugungsgerät mit:

einem bildtragenden Körper (10);

einem Kontaktladeelement (11) zum Laden des bildtragenden Körpers;

einer Spannungsaufbringeinrichtung (40) zum Aufbringen einer Spannung einschließlich einer Wechselstromkomponente auf das Ladeelement (11),

einer Belichtungseinrichtung (15) zur Bildbelichtung an dem durch das Ladeelement (11) aufgeladenen bildtragenden Körper (10), um ein elektrostatisches Bild zu erzeugen; und

einer Entwicklungseinrichtung (13) zum Entwickeln des elektrostatischen Bildes,

wobei das Bilderzeugungsgerät aus einem ersten Modus, der einen großen Gradienten einer Beziehung der Eingabe/Ausgabeeigenschaften der Bilddichte aufweist, und einem zweiten Modus auswählen kann, der einen Gradienten der einer Beziehung der Eingabe/Ausgabeeigenschaften der Bilddichte aufweist, der kleiner als der des ersten Modus ist,

dadurch gekennzeichnet, dass

dann, wenn der zweite Modus ausgewählt ist, die Spannungsaufbringeinrichtung (40) eine Spannung mit einer Frequenz der Wechselstromkomponente aufbringt, die höher als die ist, wenn der erste Modus ausgewählt ist.
Bilderzeugungsgerät gemäß Anspruch 1, wobei der erste Modus zur Schriftzeichenbilderzeugung geeignet ist, und der zweite Modus für Fotografien geeignet ist. Bilderzeugungsgerät gemäß Anspruch 1, wobei die Belichtungseinrichtung (15) die Belichtungslichtmenge zwischen dann, wenn der erste Modus ausgewählt ist, und dann, wenn der zweite Modus ausgewählt ist, ändert. Bilderzeugungsgerät gemäß Anspruch 1, wobei die Entwicklungseinrichtung (13) eine Entwicklungsbedingung zwischen dann, wenn der erste Modus ausgewählt ist, und dann, wenn der zweite Modus ausgewählt ist, ändert. Bilderzeugungsgerät gemäß Anspruch 1, wobei das Ladeelement (11) mit dem bildtragenden Körper in Kontakt ist und die Spannungsaufbringeinrichtung (40) die bei konstantem Strom geregelte Wechselstromspannung auf das Ladeelement (11) aufbringt. Bilderzeugungsgerät gemäß Anspruch 5, wobei ein Sollwert der Steuerung mit konstantem Strom dann, wenn der erste Modus ausgewählt ist, und ein Sollwert davon dann, wenn der zweite Modus ausgewählt ist, gleich sind. Bilderzeugungsgerät gemäß Anspruch 1, ferner mit einer Auswähleinrichtung zum Auswählen eines Modus auf der Grundlage einer Bildinformation.






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