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Dokumentenidentifikation DE69930930T2 12.04.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001077818
Titel QUERTRÄGERAUFHÄNGUNGS-/-MONTAGEVORRICHTUNG FÜR FAHRZEUGANHÄNGERRAHMEN
Anmelder Hendrickson International Corp., Itasca, Ill., US
Erfinder RAMSEY, Edward, John, Canton, OH 44706, US;
PIERCE, Randsome, Phillippi, Canton, OH 44718, US
Vertreter LEINWEBER & ZIMMERMANN, 80331 München
DE-Aktenzeichen 69930930
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 14.05.1999
EP-Aktenzeichen 999230535
WO-Anmeldetag 14.05.1999
PCT-Aktenzeichen PCT/US99/10663
WO-Veröffentlichungsnummer 1999059830
WO-Veröffentlichungsdatum 25.11.1999
EP-Offenlegungsdatum 28.02.2001
EP date of grant 19.04.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.04.2007
IPC-Hauptklasse B60G 7/02(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse B62D 21/02(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG GEBIET DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung betrifft Fahrzeuganhänger und im Besonderen Fahrzeuganhänger vom Rahmentyp. Insbesondere betrifft die Erfindung Fahrzeuganhänger vom Rahmentyp, die ein Paar an im Allgemeinen dreieckigen Elementen umfassen, welche eine Anordnung mit einer Einzelquerstrebe bilden, wodurch keine Vielzahl an Rahmenquerstreben erforderlich ist, womit daran aufgehängte Aufhängungsanordnungen sicherer und effizienter getragen werden.

STAND DER TECHNIK

Fahrzeuganhängerrahmen und daran aufgehängte Achsen-/Aufhängungssysteme, einschließlich Anhängerrahmen für Kleintransporter-, Kühlwagen-, Tankwagen-, Müllwagen-, Tieflader-, Pritschenwagen-, Laderampen- und Holztransportanhänger müssen auf Rollmomente, Seitenbelastungen, Bremsbelastungen und andere Kräfte reagieren können, um Ladegut oder Frachtgut sicher und effizient zu transportieren. Da solche Kräfte über die Achsen-/Aufhängungssysteme des Anhängers wirken, spielt das Befestigen der Achsen-/Aufhängungssysteme an den Anhängerrahmen eine entscheidende Rolle.

Tieflade- und Laderampen-Anhänger werden insbesondere aufgrund des Fehlens einer steifen Oberstruktur und/oder Hochleistungseigenschaften, wie dies bei anderen oben beschriebenen Fahrzeuganhängertypen der Fall ist, bei Belastung stärkeren Biegungen ausgesetzt, was die steifen Flächen des Anhängers beanspruchen kann. Solche steife Flächen werden insbesondere von den Anhängerrahmen-Querstreben-/Aufhängungsanordnungs-Befestigungselementen gebildet. Eine typische Tieflade- oder Laderampenstruktur besteht üblicherweise aus einem Paar an sich länglich erstreckenden, beabstandeten, parallelen Hauptelementen, die bei jedem am Anhängerrahmen aufgehängten Achsen-/Aufhängungssystem durch drei sich senkrecht erstreckende Querstreben verbunden sind. Die Querstreben sind üblicherweise an die Hauptelemente angeschweißt, um eine integrierte, steife, leiterähnliche Anhängerrahmenstruktur zu bilden. Es ist auch üblich, mehrere Stegblechsteifen hinzuzufügen, um den relativ hohen dünnen Steg der einzelnen Elemente, die üblicherweise I-Träger sind, zu stabilisieren, wodurch der Anhängerrahmenstruktur zusätzliche Steife verliehen wird.

Solche wie oben beschriebene herkömmliche Tieflade- oder Laderampen-Anhängeranordnungen können aus verschiedenen Gründen trotz jahrelanger Anwendung auf diesem Gebiet nicht optimal betrieben werden. Anhängeranordnungen von diesem Typ weisen im Allgemeinen insbesondere relativ flexible Strukturen auf, obwohl sie über bestimmte wie hierin angeführte steife Flächen verfügen. Wenn ein solcher Anhängerrahmen beispielsweise Seitenbelastungen unterzogen wird, die aus einer scharfen Drehung resultieren, verbiegt sich die leiterähnliche Rahmenstruktur zu einer parallelogrammähnlichen Struktur. Diese Seitenbelastungen werden eigentlich insbesondere mit vertikalen, länglichen und Rollbelastungen kombiniert, um eine gewundene Parallelogrammstruktur zu ergeben. In einer solchen relativ flexiblen Struktur verformen sich die Anhänger-Hauptelemente und Querstreben zu S-förmigen Strukturen. An bestimmten steifen Flächen des Anhängerrahmens, nämlich den Verbindungsflächen zwischen den Querstreben und den Hauptelementen, wird der Anhängerrahmen jedoch vor Verformungen geschützt, wodurch es an solchen Verbindungspunkten zu hohen Belastungen kommt.

Die Unregelmäßigkeiten in der Rahmenstruktur und die Schweißnahtunterbrechungen, die auf die nicht entsprechende Größe zwischen Aufhängungsanordnungshängelager und Rahmenhauptelemente zurückzuführen sind, verstärken das oben beschriebene Problem nach dem Stand der Technik. Insbesondere ist das Hängelager für das jeweilige Paar an Aufhängungsanordnungen jeder der Achsen-/Aufhängungssysteme üblicherweise breiter als der Unterflansch des jeweiligen Hauptelement-I-Trägers, von dem jedes der Hängelager herabhängt. Diese zusätzliche Breite jedes der Hängelager erstreckt sich, bezogen auf den Unterflansch seines jeweiligen I-Trägers, üblicherweise nach innen gerichtet aus den I-Trägern. Damit die über den Hängelagern liegenden Querstreben die obere Oberfläche der Hängelager kontaktieren und gleichzeitig in den I-Trägern eingesetzt sein können, um eine steife Befestigung für die Aufhängungsanordnungen zu bilden, sind die Enden jeder der Querstreben um den Unterflansch jedes der I-Träger gekerbt oder gewölbt. Alternativ dazu wird ein Abstandhalter verwendet, um den Spalt zwischen der sich nach innen gerichtet erstreckenden zusätzlichen Breite jedes der Hängelager und der unteren Oberfläche der Querstreben zu füllen. In jedem Fall müssen die Schweißnähte, die jedes der Hängelager mit der Anhängerrahmenstruktur verbinden, an der Verbindungsstelle zwischen Unterflansch des I-Trägers und Querstreben oder Abstandhalter unterbrochen sein.

Die oben beschriebenen unterbrochenen Schweißnähte können zusammen mit der hohen Belastung, die auf die steife Verbindungsfläche zwischen Querstreben und Hauptelementen ausgeübt wird, zu Rissen in den Anhängerrahmen-Hauptelementen oder -Querstreben oder in den Schweißnähten an der eingesetzten Verbindung der einzelnen Querstrebenenden im Steg ihrer jeweiligen I-Träger-Hauptelemente führen. Risse können zudem in den Schweißnähten an der Grenzfläche zwischen jedem der Querstrebenenden und ihren jeweiligen Hängelagern oder der Luftfeder-Befestigungsplatte entstehen.

Darüber hinaus ist der Zusammenbau eines Anhängerrahmens nach dem Stand der Technik, einschließlich Aufhängungsanordnungsbefestigungen, während der Herstellung des Fahrzeuganhängers schwierig, zeitraubend, arbeitsintensiv und erfordert ein gewisses Maß an Können und Ausbildung. Üblicherweise gibt es etwa dreißig erforderliche Bauteile zur Befestigung eines Einzelachsen-/Aufhängungssystems, die in der Herstellung und Lagerhaltung kostenintensiv sind. Hinzu kommt, dass das Gewicht dieser etwa dreißig Bauteile ein Gesamtgewicht von 160 kg (350 Pfund) ergeben können.

Die oben beschriebenen Probleme in Zusammenhang mit herkömmlichen Fahrzeuganhängerrahmen nach dem Stand der Technik werden durch die hierin später vorgeschlagene Anhängerrahmen-Querstreben-/Aufhängungsanordnungsbefestigung einer Lösung zugeführt. Der vorliegende Vorschlag beugt gewundenen Parallelogrammen und S-förmigen Verbiegungen vor, die üblicherweise durch Vertikal-, Seiten-, Längs- und Rollbelastungen verursacht werden, indem eine Vielzahl an Querstreben mit einer Querstreben-/Aufhängungsanordnungsbefestigung ersetzt wird, die eine Einzelquerstrebe mit einer im Allgemeinen dreieckig geformten Struktur umfasst, die an ihren jeweiligen Enden befestigt ist, und darüber hinaus weist der vorliegende Vorschlag eine leicht anzuordnende, einfache und leichtgewichtige Struktur auf.

Andere Offenbarungen nach dem Stand der Technik umfassen das US-Patent 2.700.551, das die Querstreben in Form von Kanälen aufzeigt, die direkt durch die Stege der Hauptseiten-I-Träger über entsprechend geformte Schlitze hervorragen, in die sie anschließend geschweißt werden. In einer Ausführungsform ist das hervorragende Querstrebenende an die Außenseite des I-Träger-Stegs durch eine darauf angeschweißte trapezförmige Trägerplatte verankert, und weist eine Aufhängungsfederklammer an ihrer Unterseite auf.

Bevorzugte Ziele hierin umfassen Folgende:

Eine Fahrzeuganhängerrahmen-Querstreben-/Aufhängungs-Befestigungsanordnung mit, verglichen mit Anhängerrahmen-Querstreben-/Aufhängungs-Befestigungsanordnungen nach dem Stand der Technik, stark reduziertem Gewicht, die jedoch einen guten Widerstand gegenüber zusammen auftretenden Seiten-, Längs-, Roll- und Vertikalbelastungen aufweist.

Eine Fahrzeuganhängerrahmen-Querstreben-/Aufhängungs-Befestigungsanordnung, die eine reduzierte Anzahl an Bauteilen aufweist und folglich über eine einfachere Struktur verfügt und einfacher zusammenzubauen ist als Anhängerrahmen-Querstreben-/Aufhängungs-Befestigungsanordnungen nach dem Stand der Technik.

Eine Fahrzeuganhängerrahmen-Querstreben-/Aufhängungs-Befestigungsanordnung, die keine Schweißnaht- und Strukturunregelmäßigkeiten aufweist.

In einem wie in Anspruch 1 dargelegten Aspekt stellt die vorliegende Erfindung einen Fahrzeuganhängerrahmen bereit, der Folgendes umfasst:

  • a) ein Paar an länglichen, beabstandeten, parallelen Hauptelementen und
  • b) zumindest eine Querstreben-/Aufhängungssystem-Befestigungsanordnung, umfassend:

    i) eine Querstrebe mit einem Paar an Enden, wobei sich die Querstrebe zwischen den Hauptelementen erstreckt und die Enden der Querstrebe jeweils an einem entsprechenden der Hauptelemente angebracht sind, und

    ii) ein Paar an Aufhängungsanordnungs-Befestigungselementen, die jeweils an einem entsprechenden der Querstrebenenden und dem entsprechenden Hauptelement angebracht sind, sodass ein Achsen-/Aufhängungssystem als von der Querstreben-/Aufhängungssystem-Befestigungsanordnung herabhängend befestigbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass jedes Aufhängungsanordnungs-Befestigungselement eine horizontal angeordnete, im Wesentlichen dreieckige Basis umfasst, die mit einem Paar an beabstandeten, einander diagonal gegenüberliegenden und vertikal erstreckenden Eckblechen verbunden ist, welche mit dem entsprechenden Hauptelement verbunden sind und sich diesem entlang nach oben erstrecken.

In einem wie in Anspruch 9 dargelegten weiteren Aspekt stellt die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum Zusammenbau eines Fahrzeuganhängerrahmens bereit, das folgende Schritte umfasst:

  • (a) das Positionieren einer Querstrebe mit einem Paar an Enden, sodass sie sich zwischen einem Paar aus länglichen, beabstandeten, parallelen Hauptelementen erstreckt;
  • (b) das Anbringen eines jeden der Querstrebenenden an ein entsprechendes der Hauptelemente durch eine durchgehende Schweißnaht;
  • (c) das Bereitstellen eines Paars an Aufhängungsanordnungs-Befestigungselementen, die jeweils durch Umformen einer flachen Platte ausgebildet sind, um eine horizontale, im Wesentlichen dreieckige Basis bereitzustellen, die mit sich vertikal erstreckenden, sich diagonal gegenüberliegenden, beabstandeten Eckblechen verbunden sind;
  • (d) das Anbringen eines jeden der Aufhängungsanordnungs-Befestigungselemente an ein entsprechendes der Querstrebenenden und an ein entsprechendes der Hauptelemente durch durchgehende Schweißnähte;
  • e) das Anbringen eines herabhängenden Hängelagers an jedes der Aufhängungsanordnungs-Befestigungselemente unter Einsatz einer durchgehenden Schweißnaht, und
  • (f) das Anbringen eines herabhängenden Achsen-/Aufhängungssystems an die Aufhängungsanordnungs-Befestigungselemente und die Hängelager.

Weitere Details der Erfindung sowie ihre Unterschiede zu bekannten Konstruktionen werden im Folgenden anhand von Beispielen unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen dargelegt, worin:

1 eine fragmentarische Draufsicht eines Tieflade- oder Laderampenanhängers nach dem Stand der Technik ist, wobei die Anhängertragfläche durch unterbrochene Linien dargestellt ist;

2 eine fragmentarische Seitenansicht eines in 1 angeführten Anhängers nach dem Stand der Technik ist, wobei die Position der Räder und die nicht einsehbaren Teile durch unterbrochene Linien dargestellt sind;

3 eine vergrößerte fragmentarische Vorderansicht eines Anhängers nach dem Stand der Technik ist, der in Richtung der Linien 3-3 von 1 weist;

4 eine vergrößerte fragmentarische Hinteransicht eines Anhängers nach dem Stand der Technik ist, der in Richtung der Linien 4-4 von 1 weist;

5 eine vergrößerte Ansicht eines Abschnitts eines Anhängers nach dem Stand der Technik ist, der in Richtung der Linien 5-5 von 2 weist und die Unterbrechung der Schweißnähte an den verschiedenen Verbindungspunkten zwischen Querstrebe, Hauptelement, Hängelager und Hängelagereckblech und daraus resultierenden strukturellen Rissen darstellt;

5A eine 5 ähnliche Ansicht ist, die jedoch eine Ausführungsform nach dem Stand der Technik darstellt, worin die Querstrebe kein gewölbtes Ende an ihrem Verbindungspunkt mit dem Hauptelement aufweist, wobei ein Abstandhalter zwischen Hängelager und Hängelagereckblech und der Querstrebe eingesetzt ist;

6 eine vergrößerte fragmentarische Ansicht ist, die in Richtung der Linien 6-6 von 2 weist, wobei bestimmte entfernte Bauteile der Aufhängungsanordnung und nicht einsehbare Teile durch unterbrochene Linien dargestellt sind und die unterbrochene Schweißstruktur an verschiedenen Verbindungspunkten zwischen Querstreben, Hauptelement, Hängelager, Hängelagereckblech und Luftfeder-Befestigungsplatte dargestellt ist;

7 eine vergrößerte fragmentarische Ansicht ist, die in Richtung der Linien 7-7 von 1 weist, wobei bestimmte entfernte Bauteile der Aufhängungsanordnung sowie nicht einsehbare Teile und abgebrochene Abschnitte durch unterbrochene Linien dargestellt sind und die unterbrochene Schweißstruktur zwischen Hängelager und Hauptelementverbindung gezeigt wird;

7A eine schematische Darstellung eines in 1 angeführten Tieflade- oder Laderampen-Anhängers nach dem Stand der Technik ist, die einige der Lasten anführt, die auf den Anhängerrahmen während beispielsweise einer scharfen Drehung einwirken sowie die daraus resultierende Verformung des Rahmens zu einer im Allgemeinen S-förmigen Struktur;

8 eine fragmentarische Draufsicht eines Tieflade- oder Laderampen-Anhängers ist, der die erfindungsgemäße Querstreben-/Aufhängungssystem-Befestigungsanordnung enthält, wobei die Anhängertragefläche und die nicht einsehbaren Teile durch unterbrochene Linien dargestellt sind;

9 eine fragmentarische Seitenansicht eines in 8 angeführten Anhängers ist, wobei die Position der Räder und der nicht einsehbaren Teile durch unterbrochene Linien dargestellt sind;

10 eine vergrößerte fragmentarische Vorderansicht eines erfindungsgemäßen Anhängers ist, die in Richtung der Linien 10-10 von 9 weist, und die kontinuierlichen bzw. nicht unterbrochenen Schweißnähte an verschiedenen Verbindungspunkten zwischen der Querstreben-/Aufhängungssystem-Befestigungsanordnung, den Hauptelementen, Hängelagern und Hängelagereckblechen zeigt;

11 eine vergrößerte fragmentarische Vorderansicht ist, die in Richtung der Linien 11-11 von 9 weist, wobei entfernte Teile des Achsen-/Aufhängungssystems, abgebrochene Abschnitte sowie nicht einsehbare Teile durch unterbrochene Linien dargestellt sind;

12 eine vergrößerte fragmentarische Hinteransicht ist, die in Richtung der Linien 12-12 von 9 weist, wobei Abschnitte des Aufhängungssystems entfernt sind, und die kontinuierlichen bzw. nicht unterbrochenen Schweißnähte an verschiedenen Verbindungspunkten zwischen der Querstreben-/Aufhängungssystem-Befestigungsanordnung und den Hauptelementen zeigt;

13 eine vergrößerte fragmentarische Unteransicht ist, die in Richtung der Linien 13-13 von 9 weist, wobei entfernte Teile des Achsen-/Aufhängungssystems und nicht einsehbare Teile durch unterbrochene Linien dargestellt sind, und die kontinuierlichen bzw. nicht unterbrochenen Schweißnähte an verschiedenen Verbindungspunkten zwischen der Querstreben-/Aufhängungssystem-Befestigungsanordnung, den Hauptelementen, Hängelagern und Hängelagereckblechen zeigt;

14 eine Draufsicht einer der zwei Aufhängungsanordnungs-Befestigungselementen der erfindungsgemäßen Querstreben-/Aufhängungssystem-Befestigungsanordnung ist, wie sie sich nach dem Brennen aus einer Platte, jedoch vor der Neukonfigurierung und dem Zusammenbau darstellt;

15 eine perspektivische Ansicht eines in 14 angeführten Aufhängungsanordnungs-Befestigungselements ist und dessen Neukonfigurierung zur Aufnahme in einem Anhängerrahmen zeigt;

16 eine fragmentarische perspektivische Unteransicht eines Anhängerrahmens ist, die nur die Hauptelemente und die im Anhängerrahmen aufgenommenen Querstreben der erfindungsgemäßen Querstreben-/Aufhängungssystem-Befestigungsanordnung zeigt;

17 eine 16 ähnliche Ansicht ist, die jedoch das Paar an Aufhängungsanordnungs-Befestigungselementen der im Anhängerrahmen aufgenommenen erfindungsgemäßen Querstreben-/Aufhängungssystem-Befestigungsanordnung zeigt;

18 eine 17 ähnliche Ansicht ist, die jedoch die Hängelager und Luftfeder-Klammern des an den Aufhängungsanordnungs-Befestigungselementen befestigten Achsen-/Aufhängungssystems zeigt;

19 eine weitere den 17 und 18 ähnliche weitere perspektivische Unteransicht ist, die jedoch die Luftfedern des auf den Aufhängungsanordnungs-Befestigungselementen befestigten Achsen-/Aufhängungssystems zeigt; und

20 eine fragmentarische perspektivische Oberansicht der in 19 gezeigten Anordnung ist.

Ähnliche Zahlen beziehen sich auf ähnliche Teile in den Zeichnungen.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Ein Tieflade- oder Laderampen-Fahrzeugsanhänger wird im Allgemeinen mit 25 gekennzeichnet und ist in 1 dargestellt. Der Anhänger 25 umfasst eine Tragfläche 37, einen Anhängerrahmen 30 zum Tragen der Tragfläche 37, ein Paar an Hauptelementen 31, eine Vielzahl von Querstreben 32A bis F und Vorder- sowie Hinterpaare an Hängelagern 33A bzw. 33B, um Vorder- und Hinterachsen-/Aufhängungssysteme 50A bzw. 50B aufzuhängen.

Insbesondere ist jedes der Hauptelemente 31 ein länglicher im Allgemeinen I-förmiger Träger aus einem Metall, wie z.B. Stahl, oder einem anderen geeigneten Material. Insbesondere umfasst jeder der I-förmigen Träger 31 eine vertikale Stegplatte 34, die auf beabstandete Weise die horizontalen Ober- und Unterflanschen 35 bzw. 36 miteinander verbindet. Die Hauptelemente 31 sind voneinander beabstandet und parallel zueinander durch Querstreben 32A bis F verbunden, die sich zwischen den Hauptelementen 31 erstrecken und senkrecht dazu stehen. Jede der Querstreben 32A, B, D und E ist ein im Allgemeinen C-förmiger Träger, der aus einem Metall, wie z.B. Stahl, oder einem anderen geeigneten Material besteht. Die offenen Abschnitte der Querstreben 32A und 32B liegen einander gegenüber, wie auch die offenen Abschnitte der Querstreben 32D und 32E einander gegenüber liegen. Die Querstreben 32C und 32F bestehen jeweils aus zwei Teilen, die so miteinander verbunden sind, dass sie einen im Allgemeinen rechtwinkligen Querschnitt bilden ( 2). Jedes der Enden der jeweiligen Querstreben 32 ist in einem entsprechenden der Hauptelemente 31 an der nach innen gerichteten rechtwinkligen Verbindung zwischen Steg 34 und Unterflansch 36 eingesetzt und darin vorzugsweise mittels Schweißung angebracht (3, 4 und 5). Jedes der Hängelager 33 umfasst ein integriert ausgebildetes sich nach innen gerichtet erstreckendes Eckblech 39 und ist an die untere Oberfläche des Unterflanschs 36 eines der entsprechenden der Hauptelemente 31 durch eine Schweißnaht 38 befestigt, wie am besten aus den 5 bis 7 hervorgeht. Wie aus den 1, 3, sowie 5 bis 6 ersichtlich ist, erstreckt sich jedes der Hängelager 33 nach innen gerichtet über die am tiefsten nach innen verlaufende Kante des Unterflanschs 36, und der sich nach innen gerichtet erstreckende Abschnitt des Hängelagers 33 sowie das integrierte Eckblech 39 sind Abschnitt des Hängelagers 33 sowie das integrierte Eckblech 39 sind jeweils an die untere Oberfläche eines bestimmten Paars an Querstreben 32A und B oder 32D und E mittels Schweißnähten 40 befestigt. Wenn es erwünscht ist, keine gewölbte Fläche 60 auf jedem der Enden der jeweiligen Querstreben 32 auszubilden, muss, wie in 5A angeführt, ein Abstandhalter 61 verwendet werden, um den Kontakt zwischen dem nach innen gerichteten Abschnitt des Hängelagers 33 und der Querstrebe herzustellen. In einer solchen Anordnung wird die Höhe des Eckblechs 39 erhöht, so dass die Länge des Abstandhalters 61 verringert werden kann. Das nach außen gerichtete Ende des Eckblechs 39 ist jedoch mit einer gewölbten Fläche 62 ausgebildet, um den Abstandhalter 61 aufzunehmen. Wie in der in 5 dargestellten Ausführungsform werden zur Verbindung der Anordnungen von Teilen Schweißnähte 40 verwendet.

Wie hierin oben ausgeführt und am besten in den 1 bis 4 dargestellt, dient der Anhängerrahmen 30 nach dem Stand der Technik zur Aufhängung von Vorder- und Hinterachsen-/Aufhängungssystemen 50A bzw. 50B. Insofern als jedes der Achsen-/Aufhängungssysteme 50A, B vom Anhängerrahmen 30 herabhängt, jedoch keinen integrierten Teil davon bildet, wird lediglich auf die Hauptbauteile des Systems 50 verwiesen, um die Beschreibung der Umgebung, in der der Anhängerrahmen nach dem Stand der Technik betrieben wird, zu erleichtern. Die Achsen-/Aufhängungssysteme 50A, B umfassen jeweils im Allgemeinen identische Aufhängungsanordnungen 51, die aus jedem der Hängelager des Hängelagerpaars 33A bzw. B herabhängen. Jede der Aufhängungsanordnungen 51 umfasst einen Aufhängungsträger 52, der auf übliche Art und Weise drehbar auf dem Hängelager 33 befestigt ist. Eine Luftfeder 53 ist auf der oberen Oberfläche des hintersten Endes des Aufhängungsträgers 52 und dem Hauptelement 31 an einer Stelle befestigt und erstreckt sich dazwischen, die sich direkt hinter einem bestimmten der Querstreben 32C, F befindet. Insbesondere ist eine Luftfeder-Befestigungsplatte 42 fest an die untere Oberfläche des Unterflanschs 36 des I-Trägers 31 und die untere Oberfläche einer bestimmten der Querstreben 32C, F durch Schweißnähte 43 angebracht (6). Die Befestigungsplatte 42 besteht aus einem Paar an Öffnungen 44, die Bolzen 45 aufnehmen, welche an das obere Ende der Luftfeder 53 befestigt sind. Die Muttern 46sind schraubbar mit den Luftfederbolzen 45 verbunden, um die Luftfeder 53 mit der Befestigungsplatte 42 zu befestigen. Ein Stoßdämpfer 54 erstreckt sich zwischen dem Aufhängungsträger 52 und dem Hängelagereckblech 39 und ist darauf befestigt. Andere Bauteile der Aufhängungsordnung 51, die hierin nur der Vollständigkeit halber angeführt sind, umfassen eine Luftbremse 55 sowie ein Höhensteuerventil (nicht gezeigt). Eine Achse 57 erstreckt sich zwischen dem Paar an Aufhängungsträgern 52 jedes der Achsen-/Aufhängungssysteme 50A, B und wird dort gehalten. Auf jeder der Achsen 57 sind ein oder mehrere Räder 58 befestigt.

Wie am besten in den 1 bis 4 und 7 dargestellt, erstrecken sich Vorder- und Hinterversteifungsbleche 41A bzw. B zwischen der oberen Fläche einer bestimmten der Querstreben 32C, F sowie dem Steg 34 und dem Oberflansch 35 jedes der Hauptelemente 31 und sind daran, beispielsweise mittels Schweißnähten, befestigt. Ein Eckblech 47 wird auf beliebig geeignete Weise, wie z.B. Schweißen, an jedes der Enden der Querstreben 32A, B, D und E sowie an die nach innen gerichtete untere Oberfläche des Oberflansches 35 und an die nach innen gerichtete Oberfläche des Stegs 34 eines jeden der I-Träger 31 befestigt. Zusätzlich dazu wird eine rechtwinklig geformte Rippe 48 an die nach außen gerichtete Stegoberfläche 34 sowie an die untere Oberfläche des Oberflanschs 35 und die obere Oberfläche des Unterflanschs 36 des Hauptelements 31 auf geeignete Weise, wie z.B. durch Schweißen, befestigt und mit einem der Eckbleche 47 fluchtend ausgerichtet. Versteifungsplatten 41, Eckbleche 47 und Rippen 48 müssen die strukturelle Integriertheit des Anhängerrahmens 30 aufrechterhalten, da die Tieflade- oder Laderampentragfläche 37 dieser Art von Fahrzeuganhänger 25 zusammen mit der relativ großen vertikalen Höhe der I-Träger 31 nicht steif genug ist, um den Rahmen vor verschiedenen Verbiegungen unter Lasteinwirkung zu schützen, denen, wie in 7A dargestellt, ein Anhänger 25 während des Betriebs ausgesetzt ist. Solche Lasten können zu unerwünschten Belastungen und möglichen Rissen in der Schweißnaht an den steifen Rahmenflächen, wie z.B. dem Verbindungspunkt verschiedener Rahmenbauteile und Aufhängungsanordnungs-Befestigungsstrukturen, nämlich I-Trägern 31, Querstreben 32, Hängelagern 33 und Befestigungsplatten 42 (5 bis 6) führen. Die Platten 41, Eckbleche 47 und die Rippen 48 fügen unerwünschte Teile und Gewichtsbestandteile dem Anhängervolumen 30 hinzu.

Ein verbesserter Anhängerrahmen für einen erfindungsgemäßen Fahrzeuganhänger vom Tieflade- oder Laderampentyp ist im Allgemeinen mit 130 gekennzeichnet und in den 8 und 9 angeführt. Obwohl dieser Anhängerrahmen 130 in mancher Hinsicht dem detailliert hierin weiter oben beschriebenen Anhängerrahmen 30, der in den 1 bis 7 angeführt ist, ähnlich ist, unterscheidet sich der Anhängerrahmen 130 in bestimmten Aspekten vom Anhängerrahmen 30, wodurch es, verglichen mit Anhängerrahmen nach dem Stand der Technik, zu einer Leistungsverbesserung des Anhängerrahmens kommt. Die strukturelle und resultierende Leistungsunterschiede zwischen den Anhängerrahmen 130 und 30 unterscheidet sich und ist nachstehend detailliert beschrieben. Der Anhänger 125 umfasst eine Tragfläche 177, einen Anhängerrahmen 130 zum Tragen der Tragfläche 177, ein Paar an Hauptelementen 131, Vorder- und Hinterquerstreben-/Aufhängungssystem-Befestigungsanordnungen 132A bzw. 132B sowie Vorder- und Hinterpaare an Hängelagern 133A bzw. 133B, um die Vorder- und Hinterachsen-/Aufhängungssysteme 150A bzw. 150B aufzuhängen.

Insbesondere ist jedes der Hauptelemente 131 ein länglicher im Allgemeinen I-förmiger Träger, der aus einem Metall, wie z.B. Stahl, oder einem anderen geeigneten Material besteht. Es ist jedoch klar, dass sich die Form des Hauptelements 131 davon unterscheiden könnte und beispielsweise einen C-förmigen Kanal bilden könnte, ohne dass dabei das Gesamtkonzept der vorliegenden Erfindung beeinträchtigt werden würde. Insbesondere umfasst jeder der I-förmigen Träger 131 eine vertikale Stegplatte 134, die die horizontalen Ober- und Unterflanschen 135 bzw. 136 auf beabstandete Weise miteinander verbindet. Die Hauptelemente 131 sind miteinander in beabstandeter Weise durch Querstreben-/Aufhängungssystem-Befestigungsanordnungen 132A, B verbunden, die sich zwischen den Hauptelementen erstrecken.

Gemäß einem der Hauptmerkmale der vorliegenden Erfindung, wie am besten in den 10 bis 13 angeführt ist, umfasst jede der Querstreben-/Aufhängungssystem-Befestigungsanordnungen 132 eine Querstrebe 160, die sich zwischen den Hauptelementen 131 erstreckt und dazu senkrecht steht. Die Querstrebe 160 weist im Allgemeinen vorzugsweise eine quadratische oder rechtwinklige Form auf, wobei andere Querschnittsformen von den Erfindern der vorliegenden Erfindung ebenfalls in Betracht gezogen werden, wie z.B. die Form eines umgekehrten U-förmigen Kanals. Die untere Oberfläche jedes der Enden der Querstrebe 160 ist, wie am besten in den 16 und 20 dargestellt, gewölbt oder eingekerbt, wodurch jedes der Enden der Querstreben in einem entsprechenden der Hauptelemente 131 an der nach innen gerichteten Verbindung von Steg 134 und Unterflansch 136 eingesetzt ist. Die Querstrebe 160 ist an die Hauptelemente 131 auf beliebig geeignete Weise, wie z.B. Schweißen oder mechanisches Befestigen, angebracht, wenn auch eine kontinuierliche Schweißnaht 137 bevorzugt wird.

Gemäß einem weiteren wichtigen Merkmal der vorliegenden Erfindung wird ein im Allgemeinen dreieckiges Aufhängungsanordnungs-Befestigungselement 161 auf jedes der Enden der Querstrebe 160 gepasst und ist in einem geeigneten der Hauptelemente 131 eingesetzt, wodurch es nicht mehr erforderlich ist, zwei zusätzliche Querstreben zur Befestigung jedes der Achsen-/Aufhängungssysteme 150 des Fahrzeuganhängers 125 zu verwenden, wie dies für Anhängerrahmen nach dem Stand der Technik galt, die mit 30 gekennzeichnet in den 1 bis 7 angeführt und hierin weiter oben beschrieben sind. Insbesondere besteht jedes der Aufhängungsanordnungs-Befestigungselemente 161 aus einem beliebigen geeigneten Material, wie z.B. Stahl, wobei Aluminium ebenfalls in Frage kommt. Wie am besten in 14 dargestellt, wird das Befestigungselement 161 vorzugsweise mittels Plasma- oder Laserschneiden aus 5,59 mm (220 Zoll) dicken herkömmlichen Stahlplatten der Güte 50 herausgebrannt, wobei Platten mit anderen Dicken von den Erfindern der vorliegenden Erfindung ebenfalls in Betracht gezogen werden. Die im Allgemeinen rechtwinklige Form der Stahlplatte vor dem Neukonfigurieren zu einem im Allgemeinen dreieckigen Befestigungselement 161 reduziert den Produktionsabfall. Eine Vielzahl von Löchern 162, 163 und 164 werden im Befestigungselement 161 durch Brennen oder Stanzen ausgebildet, um das Gewicht des Elements zu reduzieren und die Drainage (Löcher 162) zu beschleunigen, damit das Element an den geeigneten der Hauptelemente 131 (Löcher 163) lochgeschweißt bzw. ein Bauteil des Achsen-/Aufhängungssystems 159 daran (Löcher 164) verschraubt wird. Vor der Befestigung auf den Anhängerrahmen 130 wird die in 14 angeführte Stahlplatte entlang der Biegelinien 165 so neukonfiguriert, dass das Befestigungselement 161, nach der Neukonfigurierung zu einer im Allgemeinen rechtwinkligen Form, eine horizontale Befestigungsbasis 166 und ein Paar an diagonal gegenüberliegenden sich vertikal erstreckenden Eckblechen 167 umfasst. Wie am besten in den 10 bis 15 sowie 17 bis 20 dargelegt, ermöglichen die gewölbten oder eingekerbten Flächen 168 und 169, dass die Eckbleche 167 in der nach innen gerichteten im Allgemeinen U-förmigen Fläche eingesetzt sind, die durch die nach innen gerichtete Oberfläche des Hauptelementstegs 134 bzw. die Unter- und Oberflächen des Hauptelementflanschs 135 und Hauptelement-Unterflanschs 136 definiert sind. Die Einkerbungen 168 und 169 ermöglichen es auch, dass die obere Oberfläche an der Außenkante der Befestigungsbasis 166 an die untere Oberfläche des Hauptelement-Unterflanschs 136 anstoßt. Die gewölbte oder eingekerbte Fläche 170 in der nach innen gerichteten Kante des Befestigungselements 161 ermöglicht es auf ähnliche Weise, dass das Befestigungselement auf die Querstrebe 160 angepasst wird. Das Befestigungselement 161 wird sodann mittels Lochnähten 171 (13), die in den Lochschweißlöchern 163 platziert sind, sowie durch eine kontinuierliche Schweißnaht 172, die entlang der Grenzfläche zwischen der gewölbten Fläche 170 des Befestigungselements und der Querstrebe 160 (10, 12 bis 13 und 17 bis 20) verläuft, fest an das Hauptelement 131 angebracht. Das Befestigungselement 161 wird zudem mittels kontinuierlicher Schweißnaht 173, die entlang der Grenzfläche zwischen den einzelnen Eckblechen 167 und den Hauptelementen 131 (10, 12 und 17 bis 20) verläuft, befestigt. Die Vorteile der Querstreben-/Aufhängungssystem-Befestigungsanordnung 132 gegenüber Querstreben 32 nach dem Stand der Technik werden hierin detailliert im Folgenden beschrieben.

Wie hierin oben erläutert und am besten in den 8, 9, 10 und 12 dargestellt, trägt der Anhängerrahmen 130 der vorliegenden Erfindung die Vorder- und Hinterachsen-/Aufhängungssysteme 150A bzw. 150B. Insofern als jedes der Achsen-/Aufhängungssysteme 150A, B vom Anhängerrahmen 130 herabhängt, jedoch keinen integrierten Teil davon bildet, wird zur Beschreibung der Umgebung, für die der erfindungsgemäße Anhängerrahmen geeignet ist, lediglich auf die Hauptbauteile des Systems 150 verwiesen. Jedes der Achsen-/Aufhängungssysteme 150A, B umfasst im Allgemeinen identische Aufhängungsanordnungen 151, die von jedem der Hängelager des Paars an Hängelagern 133A bzw. B herabhängen. Jede der Aufhängungsanordnungen umfasst einen Aufhängungsträger 152, der auf herkömmliche Weise drehbar auf dem Hängelager 133 angebracht ist. Eine Luftfeder 153 ist auf der oberen Oberfläche des hintersten Endes des Aufhängungsträgers 152 und der Befestigungsbasis 166 des Aufhängungsanordnungs-Befestigungselements 161 angebracht und erstreckt sich dazwischen. Insbesondere erstreckt sich, wie am besten in den 8, 11 bis 13 sowie 17 bis 20 dargelegt, ein Vorderbolzen 145A der Luftfeder 153 nach oben durch das Bolzenloch 164 der Befestigungselement-Befestigungsbasis 166, wobei eine Mutter 146 schraubbar damit in Eingriff ist. Ein Hinterbolzen 145B der Luftfeder 153 erstreckt sich durch eine Öffnung 147, die in einer Klammer 148 ausgebildet ist, welche an einen Hinterabschnitt des Aufhängungsanordnungs-Befestigungselements 161 angeschweißt ist, wobei eine Mutter 146 schraubbar damit in Eingriff ist, um die Luftfeder an der Befestigungsbasis anzubringen. Ein Stoßdämpfer 154 erstreckt sich zwischen dem Aufhängungsträger 152 und dem Hängelagereckblech 139 und ist darauf befestigt. Andere Bauteile der Aufhängungsanordnung 151, die hierin nur der Vollständigkeit halber angeführt sind, umfassen eine Luftbremse 155 sowie ein Höhensteuerventil (nicht gezeigt). Eine Achse 157 erstreckt sich zwischen dem Paar an Aufhängungsträgern 152 jedes der Achsen-/Aufhängungssysteme 50A, B und wird dort gehalten. Auf jedem Ende der Achsen 157 sind ein oder mehrere Räder 158 befestigt.

Wie oben erläutert, stellt die Querstreben-/Aufhängungssystem-Befestigungsanordnung 132 eines der wichtigsten Merkmale der vorliegenden Erfindung dar, die die Querstrebe 160 und die Aufhängungsanordnungs-Befestigungselemente 161 umfasst sowie herkömmliche Anhängerrahmen-Designs nach dem Stand der Technik mit mehreren Querstreben 32 ersetzt und verbessert. Insbesondere optimiert der Anhängerrahmen 130 der vorliegenden Erfindung die Struktur und Position der Querstreben-/Aufhängungssystem-Befestigungsanordnung 132A, B, damit Seiten-, Längs-, Vertikal- und Rollbelastungen standgehalten wird, denen der Anhängerrahmen hauptsächlich dann ausgesetzt ist, wenn sich der Fahrzeuganhänger 125 in Bewegung befindet und reduziert gleichzeitig das Gesamtgewicht des Anhängerrahmens, verglichen mit Anhängerrahmen nach dem Stand der Technik, auf bis zu etwa 454 kg (100 Pfund) und vereinfacht die Anhängerstruktur, wodurch ein leichterer Zusammenbau erreicht wird. Insbesondere erfordert das Design von Anhängerrahmen 30 nach dem Stand der Technik, wie in den 5 bis 7 nach dem Stand der Technik dargelegt, einschließlich einer Vielzahl von Querstreben 32 für jedes der Achsen-/Aufhängungssysteme 50, viele Schweißstarts und Schweißenden. Solche unterbrochene Schweißnähte machen den Anhängerrahmen 30 anfälliger für Risse C in den Hauptelementen 31 oder den Querstreben 32, die durch Seiten-, Längs-, Vertikal- und Rollbelastungen verursacht werden, denen der Anhängerrahmen während des Betriebs ausgesetzt ist (siehe 7A).

Risse können auch aufgrund der flexiblen Biegbarkeit des Anhängerrahmens an der steifen Fläche, die durch die Querstreben an den Aufhängungsanordnungen gebildet werden, an der Grenzfläche zwischen Querstrebe und Hauptelement auftreten. Auf dieser Fläche kommt es auch aufgrund von Seitwärtsbewegungen der Hauptelemente zu Rissen. Schließlich ergeben sich Risse auch an der Grenzfläche zwischen Querstrebe, Hängelager und/oder Luftfeder-Befestigungsplatte und dem Hauptelement-Unterflansch 36. Darüber hinaus umfassen Anhängerrahmendesigns nach dem Stand der Technik typischerweise etwa dreißig Bauteile, um das Einzelachsen-/Aufhängungssystem 50 zu tragen, was die Herstellungs- und Lagerhaltungskosten erhöht. Hinzu kommt, dass der Einbau aufgrund der großen Anzahl an Teilen erschwert wird, zeitraubend und arbeitsintensiv ist sowie ein gewisses Maß an Können und Ausbildung seitens der einbauenden Person erfordert. Schließlich kann das Gewicht dieser insgesamt 30 Bauteile der eingebauten Teile eine Gesamtgewicht von etwa 160 kg (350 Pfund) ergeben.

Verglichen damit und im Gegensatz dazu optimiert die neue Konstruktion die Fähigkeit des Anhängerrahmens 130, solchen Seiten-, Längs-, Vertikal- und Rollbelastungen standzuhalten, indem eine verbesserte Querstreben-/Aufhängungssystem-Befestigungsanordnung 132 verwendet wird, und stellt, verglichen mit Anhängerrahmendesigns nach dem Stand der Technik aufgrund der Reduktion von Bauteilen und damit in Zusammenhang stehende Arbeiten zum Zusammenbau solcher Teile zudem starke Gewichtsreduktionen und Herstellungskosteneinsparungen bereit. Die Vielzahl an Querstreben 32A bis C und 32D bis F von Anhängerrahmen 30 nach dem Stand der Technik werden durch ein Paar an Querstreben-/Aufhängungssystem-Befestigungsanordnungen 132A bzw. 132B ersetzt, um eine solche Optimierung zu erzielen. Bezugnehmend auf ausschließlich die Vorderquerstreben-/Aufhängungssystem-Befestigungsanordnung 132A wird, da die Struktur und Funktion der Hinterquerstreben-/Aufhängungssystem-Befestigungsanordnung 132B fast damit identisch ist, ersetzt eine Einzelquerstreben-/Aufhängungssytem-Befestigungsanordnung 132A drei getrennte Querstreben- 32A bis C. Der Vorder- und Hinterabschnitt der jeweiligen Hängelager 33A erfordert eine starke Tragekraft, da die Hängelager ihrerseits das gesamte Achsen-/Aufhängungssystem 50A tragen. Bisher wurde, wie im Anhängerrahmen nach dem Stand der Technik 30 (1 und 2) ein Paar an beabstandeten, parallelen Querstreben 32A und 32B dazu verwendet, die Vorder- bzw. Hinterabschnitte der Hängelager 33 zu tragen. Bei einem Vergleich mit und im Gegensatz zur vorliegenden Ausführungsform (9 und 11 sowie 18 bis 19) wird der Vorderabschnitt des Hängelagers 133A vom Vorderabschnitt des Befestigungselements 161 getragen und die Querstrebe 160 trägt im Allgemeinen den Hinterabschnitt des Hängelagers 133A. Darüber hinaus wird in der vorliegenden Erfindung der Hinterabschnitt des Befestigungselements 161 dazu verwendet, die Luftfeder 153 zu tragen, statt eine weitere Querstrebe 32C sowie eine Befestigungsplatte 42 zum Tragen der Luftfeder 153 zu verwenden. Die Klammer 148 trägt lediglich zur zusätzlichen Stabilisierung der Luftfeder 153 bei. Es sollte beachtet werden, dass die erfindungsgemäße Querstreben-/Aufhängungssystem-Befestigungsanordnung 132 keine zusätzlichen Versteifungsmittel 41, Eckbleche 47 und Rippen 48 erforderlich macht, wie sie im Anhängerrahmen 30 nach dem Stand der Technik zu finden sind und alle dazu dienen, den relativ hohen vertikalen Steg 34 der Hauptelemente 31 zu stützen. Ein Paar an Eckblechen 167, die auf jedem der Befestigungselemente 161 ausgebildet sind, erfüllen diese Funktion im Anhängerrahmen der vorliegenden Erfindung. Das im Allgemeinen dreieckige Design des Befestigungselements 161 bewirkt auch eine diagonale Versteifung des Hauptelements 131, was dazu dient, den Biegungsgrad der Hauptelemente aufgrund von Seitenbelastungen zu reduzieren, indem solche Belastungen auf die Querstrebe 160 gerichtet werden, die Drehbelastungen sehr wirksam abführen kann. Diagonal vorliegende Eckbleche 167 dienen auch dazu, Vertikal- und Seitenbelastungen standzuhalten. Die große Fläche der Befestigungsbasis 166 stabilisiert zusammen mit der Querstrebe 160 auch den Hauptelement-Unterflansch 136.

Die Struktur der Querstreben-/Aufhängungssystem-Befestigungsanordnung 132 weist darüber hinaus weitere Vorteile auf. Wie in den 10, 12 bis 13 sowie 16 bis 20 dargelegt, sind die Schweißnähte 137, 138, 172 und 173 kontinuierlich bzw. nicht unterbrochen, was in starkem Gegensatz zu den in wie hierin gezeigten und beschriebenen Anfangs- und Endschweißnähten von Anhängerrahmen nach dem Stand der Technik steht. Solche kontinuierliche Schweißnähte sind einfach weniger rissanfällig als unterbrochene Schweißnähte, wie sie herkömmlich in Anhängerrahmen nach dem Stand der Technik zu finden sind.

Schließlich weist die verbesserte Struktur der Querstreben-/Aufhängungs-Befestigungsanordnung 132A lediglich acht Teile, verglichen mit den dreißig Teilen, die herkömmlich in Konstruktionen nach dem Stand der Technik zu finden sind, wodurch das Gesamtgewicht von 160 kg (350 Pfund) auf fast 36 kg (80 Pfund) reduziert wird. Die vereinfachte Struktur führt auch zu geringeren Herstellungskosten des Anhängerrahmens, indem die Produktions-, Lagerhaltungs- und Zusammenbaukosten gesenkt werden.

Es ist klar und wird in Betracht gezogen, dass die erfindungsgemäße Querstreben-/Aufhängungs-Befestigungsanordnung auf Anhängerrahmen verwendet werden, die mehr oder weniger als zwei hierin veranschaulichte und beschriebene Achsen aufweisen.

Folglich weist die verbesserte Querstreben-/Aufhängungs-Befestigungsanordnung für Anhängerrahmen eine vereinfachte Struktur auf, stellt eine wirkungsvolle, sichere, kostengünstige und effiziente Befestigung dar, die sämtliche angeführte Ziele erfüllt, beseitigt Schwierigkeiten von Fahrzeuganhängerrahmen nach dem Stand der Technik und löst Probleme, wodurch neue Ergebnisse auf dem Gebiet der Erfindung erhalten werden.

In der Beschreibung sind bestimmte Bezeichnungen zur Verkürzung, Erklärung und zum besseren Verständnis verwendet worden, wobei keine unnötigen Einschränkungen daraus abgeleitet werden sollen, die über die Erfordernisse nach dem Stand der Technik hinausgehen, da solche Bezeichnungen Veranschaulichungszwecken dienen und in breitem Sinn verstanden werden sollen.

Zudem erfolgt die Beschreibung und Veranschaulichung der vorliegenden Erfindung durch Beispiele und der Schutzumfang der vorliegenden Erfindung ist nicht auf die hierin angeführten oder beschriebenen genauen Details eingeschränkt, sondern nur durch die beigefügten Ansprüche.


Anspruch[de]
Fahrzeuganhängerrahmen, umfassend:

a) ein Paar an länglichen, beabstandeten, parallelen Hauptelementen (131) und

b) zumindest eine Querstreben-/Aufhängungssystem-Befestigungsanordnung (132), umfassend:

i) eine Querstrebe (160) mit einem Paar an Enden, wobei sich die Querstrebe zwischen den Hauptelementen erstreckt und die Enden der Querstrebe jeweils an einem entsprechenden der Hauptelemente (131) angebracht sind, und

ii) ein Paar an Aufhängungsanordnungs-Befestigungselementen (161), die jeweils an einem entsprechenden der Querstrebenenden und dem entsprechenden Hauptelement (131) angebracht sind, sodass ein Achsen-/Aufhängungssystem als von der Querstreben-/Aufhängungssystem-Befestigungsanordnung herabhängend befestigbar ist,

dadurch gekennzeichnet, dass jedes Aufhängungsanordnungs-Befestigungselement (161) eine horizontal angeordnete, im Wesentlichen dreieckige Basis (166) umfasst, die mit einem Paar an beabstandeten, einander diagonal gegenüberliegenden und vertikal erstreckenden Eckblechen (167) verbunden ist, welche mit dem entsprechenden Hauptelement verbunden sind und sich diesem entlang nach oben erstrecken.
Fahrzeuganhängerrahmen nach Anspruch 1, worin eine Vielzahl an Löchern (162,163, 164) in der Basis (166) und in den Eckblechen (167) eines jeden Aufhängungsanordnungs-Befestigungselements (161) ausgebildet ist. Fahrzeuganhängerrahmen nach Anspruch 1 oder 2, worin die Querstrebe (160) senkrecht zu den Hauptelementen (131) steht. Fahrzeuganhängerrahmen nach einem der vorangegangenen Ansprüche, worin jedes der Querstrebenenden in der Seite eines entsprechenden der Hauptelemente (131) eingesetzt und an diesem durch eine durchgehende Schweißnaht (137) angebracht ist, und worin jedes Aufhängungsanordnungs-Befestigungselement (161) auf die Querstrebe (160) passt, seine Eckbleche (167) in der Seite eines entsprechenden der Hauptelemente (131) eingesetzt sind und es durch durchgehende Schweißnähte (172, 173) an der Querstrebe (160) und am Hauptelement (131) angebracht ist. Fahrzeuganhängerrahmen nach einem der vorangegangenen Ansprüche, worin ein Hängelager (133) durch eine durchgehende Schweißnaht (138) angebracht ist, um von einem jeden der Aufhängungsanordnungs-Befestigungselemente (161) herabzuhängen. Fahrzeuganhängerrahmen nach Anspruch 5, worin eine Luftfeder (153) an den Aufhängungsanordnungs-Befestigungselementen (161) angebracht ist und von diesen herabhängend angeordnet ist. Fahrzeuganhängerrahmen nach Anspruch 5, worin eine Aufhängungsanordnung (150) am Hängelager (133) eines jeden der Aufhängungsanordnungs-Befestigungselemente angebracht ist und eine Achse (157) sich zwischen dem Paar an Aufhängungsanordnungen erstreckt und dort gehalten ist. Fahrzeuganhängerrahmen nach einem der vorangegangenen Ansprüche, worin jedes Aufhängungsanordnungs-Befestigungselement (161) aus einem Stück Stahlplatte besteht, das zur Ausbildung der sich von den Kanten der dreieckigen Basis (166) nach oben erstreckenden Eckbleche (167) gebogen ist. Verfahren zum Zusammenbau eines Fahrzeuganhängerrahmens, umfassend die folgenden Schritte:

(a) das Positionieren einer Querstrebe (160) mit einem Paar an Enden, sodass sie sich zwischen einem Paar aus länglichen, beabstandeten, parallelen Hauptelementen (131) erstreckt;

(b) das Anbringen eines jeden der Querstrebenenden an ein entsprechendes der Hauptelemente (131) durch eine durchgehende Schweißnaht (137);

(c) das Bereitstellen eines Paars an Aufhängungsanordnungs-Befestigungselementen (161), die jeweils durch Umformen einer flachen Platte ausgebildet sind, um eine horizontale, im Wesentlichen dreieckige Basis (166) bereitzustellen, die mit sich vertikal erstreckenden, sich diagonal gegenüberliegenden, beabstandeten Eckblechen (167) verbunden sind;

(d) das Anbringen eines jeden der Aufhängungsanordnungs-Befestigungselemente (161) an ein entsprechendes der Querstrebenenden und an ein entsprechendes der Hauptelemente (131) durch durchgehende Schweißnähte (172, 173);

e) das Anbringen eines herabhängenden Hängelagers (133) an jedes der Aufhängungsanordnungs-Befestigungselemente (161) unter Einsatz einer durchgehenden Schweißnaht, und

(f) das Anbringen eines Achsen-/Aufhängungssystems (150) an die Aufhängungsanordnungs-Befestigungselemente (161) und die Hängelager (133).
Verfahren nach Anspruch 9, worin die Querstrebe (160) senkrecht zu den Hauptelementen (131) steht. Verfahren nach Anspruch 10, worin jedes Querstrebenende in ein entsprechendes der Hauptelemente (131) eingesetzt wird und worin jedes der Aufhängungsanordnungs-Befestigungselemente (161) auf die Querstrebe (160) gepasst wird und in einem entsprechenden der Hauptelemente (131) eingesetzt ist.






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