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Dokumentenidentifikation EP1303402 12.04.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001303402
Titel FEUCHTWERK
Anmelder Koenig & Bauer AG, 97080 Würzburg, DE
Erfinder HOLM, Helmut, 97250 Erlabrunn, DE;
SCHOEPS, Martin Heinz, 97261 Güntersleben, DE
DE-Aktenzeichen 50112125
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, TR
Sprache des Dokument DE
EP-Anmeldetag 06.04.2001
EP-Aktenzeichen 019293265
WO-Anmeldetag 06.04.2001
PCT-Aktenzeichen PCT/DE01/01344
WO-Veröffentlichungsnummer 2002007973
WO-Veröffentlichungsdatum 31.01.2002
EP-Offenlegungsdatum 23.04.2003
EP date of grant 28.02.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.04.2007
IPC-Hauptklasse B41F 7/26(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Feuchtwerk gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.

Durch die DE 41 40 219 C2 sind Feuchtwerke mit zwei oder drei Walzen bekannt.

Die EP 07 19 639 A2 zeigt ein Feuchtwerk mit vier Walzen.

Die EP 04 62 490 A1 offenbart ein vierwalziges Feuchtwerk, bei dem eine Feuchtauftragwalze und eine Reibwalze gleiche Geschwindigkeit aufweisen.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein hohen Druckqualitätsansprüchen genügendes Feuchtwerk zu schaffen.

Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst.

Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, dass ein zweiwalziges Feuchtwerk nachrüstbar, d. h. erweiterbar, ausgebildet ist. Somit kann z. B. ein für einen 1/1-Druck ausreichendes zweiwalziges Feuchtwerk bei Bedarf, z. B. für einen vierfarbigen Zeitungsdruck, zu einem dreiwalzigen Feuchtwerk mit höherer Feuchtqualität nachgerüstet werden. Es ist auch weiterhin möglich, bei noch höheren Qualitätsansprüchen, z. B. für eine Semi-Comercial-Produktion, Magazin- oder Zeitschriftenproduktion mit wenig Aufwand eine vierte Walze für das Feuchtwerk nachzurüsten.

Durch den Antrieb zwischen Reibwalze und Feuchtauftragwalze wird eine gleichmäßige Feuchtmittelverteilung mit einfachen Antriebsmitteln geschaffen.

Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben.

Es zeigen:

Fig. 1
den Querschnitt durch ein zweiwalziges Feuchtwerk in schematischer Darstellung;
Fig. 2
den Querschnitt durch ein dreiwalziges Feuchtwerk in schematischer Darstellung;
Fig. 3
den Querschnitt durch ein vierwalziges Feuchtwerk in schematischer Darstellung.

Ein Feuchtwerk 01 für ein Druckwerk einer Rotationsdruckmaschine besteht nach einem ersten Ausführungsbeispiel (Fig. 1) aus einer mit Wellenzapfen 02 drehbar in einem Seitengestell 03 gelagerten Reibwalze 04. Die Reibwalze 04 hat eine harte Mantelfläche, z. B. aus Chrom. Sie ist mittels eines nicht dargestellten Antriebes antreibbar und kann in axialer Richtung mit einem bestimmten Hub hin- und herbewegt werden. Zwischen der Reibwalze 04 und einem Formzylinder 06, z. B. einem Plattenzylinder 06 ist eine an die Reibwalze 04 sowie an den Plattenzylinder 06 anstellbare, gummielastisch beschichtete Auftragwalze 07 angeordnet.

Die Auftragswalze 07 ist mittels Stell- und Halteelementen 08, z. B. Schwenkhebeln 09, mit Achszapfenträgem 11 sowie Arbeitszylindern 12 an die vorgenannten Einrichtungen an- und abstellbar.

Die Reibwalze 04 ist mittels einer bekannten Feuchtmittelquelle 13, z. B. den Sprühstrahlen eines Sprühdüsen 13 aufweisenden Sprühbalkens befeuchtbar.

In einem Feuchtwerk 14 nach einem zweiten Ausführungsbeispiel (Fig. 2) ist eine an die Reibwalze 04 zusätzlich anstellbare, gummielastisch beschichtete Übertragwalze 16 vorgesehen, welche mittels den Stell- und Halteelementen 08 analogen Stell- und Haltemitteln 17 an die Reibwalze 04 an- und abstellbar ist.

In einem Feuchtwerk 21 nach einem dritten Ausführungsbeispiel (Fig. 3) sind gegenüber dem zweiten Feuchtwerk 14 in den Seitengestellen 03 zusätzliche Bohrungen vorgesehen zur Aufnahme von in Lagern angeordneten Wellenzapfen 18 einer in einem Abstand a zur Reibwalze 04 angeordneten weiteren Walze 19 mit harter Mantelfläche analog der Mantelfläche der Reibwalze 04. Die weitere Walze 19 arbeitet ohne axialen Hub und wird z. B. durch die Friktion der an die Reibwalze 04 sowie an die weitere Walze 19 ausschwenkbare Übertragwalze 16 bewegt, die hier als Zwischenwalze arbeitet.

Die weitere Walze 19 und die Reibwalze 04 weisen annähernd gleiche Umfangsgeschwindigkeit auf.

Die Seitengestelle 03 der Rotationsdruckmaschine sind mit zusätzlichen Bohrungen für die Aufnahme der nachrüstbaren Übertragwalze 16 und weiterer Walzen 19 vorgerüstet.

Die weitere Walze 19 wird von der Reibwalze 04 formschlüssig angetrieben. Der Antrieb erfolgt beispielsweise mittels eines Riemenantriebes oder Zahnradgetriebes.

Die Feuchtmittelquelle 13 wirkt jetzt auf die weitere Walze 19.

Bezugszeichenliste

01
Feuchtwerk
02
Wellenzapfen (04)
03
Seitengestell
04
Reibwalze (01)
05
-
06
Formzylinder, Plattenzylinder
07
Auftragwalze (01)
08
Steil- und Halteelemente (07)
09
Schwenkhebel (08)
10
-
11
Achszapfenträger (08)
12
Arbeitszylinder (08)
13
Feuchtmittelquelle
14
Feuchtwerk
15
-
16
Übertragwalze
17
Stell- und Halteelemente (16)
18
Wellenzapfen
19
Walze, weitere
20
-
21
Feuchtwerk
a
Abstand (04; 19)


Anspruch[de]
Feuchtwerk einer Rotationsdruckmaschine, mit einer an einen Formzylinder (06) anstellbaren Auftragwalze (07) und einer in axialer Richtung einen Hub ausführenden Reibwalze (04), an die die Auftragwalze (07) anstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Feuchtwerk (01; 14; 21) wahlweise um eine Übertragwalze (16) und weitere Walze (19) erweiterbar ist und dass Seitengestelle (03) der Rotationsdruckmaschine mit zusätzlichen Bohrungen für die Aufnahme dieser nachrüstbaren Übertragwalze (16) und weiteren Walze (19) aufweisen. Feuchtwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Reibwalze (04) und die weitere Walze (19) ortsfest angeordnet sind. Feuchtwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auftragwalze (07) und die Übertragwalze (16) eine gummielastische Beschichtung aufweisen. Feuchtwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Reibwalze (04) und die weitere Walze (19) eine Oberfläche aus Chrom aufweisen. Feuchtwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auftragwalze (07) mittels Stellelementen (08) an den Formzylinder (06) sowie an die Reibwalze (04) anstellbar ist. Feuchtwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragwalze (16) mittels Stellelementen (17) an die Reibwalze (04) sowie an die weitere Walze (19) anstellbar ist. Feuchtwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der weiteren Walze (19) Sprühdüsen (13) zugeordnet sind. Feuchtwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die weitere Walze (19) und die Reibwalze (04) annähernd gleiche Umfangsgeschwindigkeit aufweisen und dass die weitere Walze (19) und die Reibwalze (04) in formschlüssiger Antriebsverbindung stehen. Feuchtwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Reibwalze (04) in axialer Richtung bewegbar ist.
Anspruch[en]
A dampening unit of a rotary printing press, with an application roller (07), capable of being set on a forme cylinder (06), and a distributing roller (04), which performs a stroke in the axial direction and against which the application roller (07) is capable of being set, characterized in that the dampening unit (01; 14; 21) is capable of being optionally extended by a transfer roller (16) and a further roller (19), and lateral stands (03) of the rotary printing press are provided with additional bores for receiving the said retrofit transfer roller (16) and further roller (19). A dampening unit according to Claim 1, characterized in that the distributing roller (04) and the further roller (19) are arranged in a stationary manner. A dampening unit according to Claim 1, characterized in that the application roller (07) and the transfer roller (16) have a rubber-elastic coating. A dampening unit according to Claim 1, characterized in that the distributing roller (04) and the further roller (19) have a surface of chromium. A dampening unit according to Claim 1, characterized in that the application roller (07) is capable of being set on the forme cylinder (06) and on the distributing roller (04) by means of setting elements (08). A dampening unit according to Claim 1, characterized in that the transfer roller (16) is capable of being set on the distributing roller (04) and on the further roller (19) by means of setting elements (17). A dampening unit according to Claim 1, characterized in that spray nozzles (13) are associated with the further roller (19). A dampening unit according to Claim 1, characterized in that the further roller (19) and the distributing roller (04) have substantially the same peripheral speeds, and the further roller (19) and the distributing roller (04) are connected in a driving manner with positive locking. A dampening unit according to Claim 1, characterized in that the distributing roller (04) is movable in the axial direction.
Anspruch[fr]
Système d'humidification d'une machine à imprimer rotative, avec un rouleau applicateur (07), pouvant être plaqué sur un cylindre de forme (06), et un rouleau broyeur (04), effectuant une course de déplacement en direction axiale, auquel le rouleau applicateur (07) peut être appliqué, caractérisé en ce que le système d'humidification (01 ; 14 ; 21), au choix, peut être étendu par adjonction d'un rouleau de transfert (16) et d'un autre rouleau (19), et en ce que des bâtis latéraux (03) de la machine à imprimer rotative sont munis de perçages supplémentaires pour recevoir ce rouleau de transfert (16) et l'autre rouleau (19), faisant l'objet d'un équipement après coup. Système d'humidification selon la revendication 1, caractérisé en ce que le rouleau broyeur (04) et l'autre rouleau (19) sont disposés de façon localement fixe. Système d'humidification selon la revendication 1, caractérisé en ce que le rouleau applicateur (07) et le rouleau de transfert (16) présentent un revêtement ayant l'élasticité du caoutchouc. Système d'humidification selon la revendication 1, caractérisé en ce que le rouleau broyeur (04) et l'autre rouleau (19) présentent une surface en chrome. Système d'humidification selon la revendication 1, caractérisé en ce que le rouleau applicateur (07) peut être plaqué sur le cylindre de forme (06) ainsi que sur le rouleau broyeur (04), à l'aide d'éléments de réglage (08). Système d'humidification selon la revendication 1, caractérisé en ce que le rouleau de transfert (16) peut être plaqué sur le rouleau broyeur (04) ainsi que sur l'autre rouleau (19) à l'aide d'éléments de réglage (17). Système d'humidification selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'à l'autre rouleau (19) sont associées des buses de pulvérisation (13). Système d'humidification selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'autre rouleau (19) et le rouleau broyeur (04) présentent une vitesse périphérique à peu près identique, et en ce que l'autre rouleau (19) et le broyeur (04) sont en liaison d'entraînement par ajustement de formes. Système d'humidification selon la revendication 1, caractérisé en ce que le rouleau broyeur (04) est déplaçable en direction axiale.






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