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Dokumentenidentifikation DE60123858T2 19.04.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001132009
Titel Natürlicher, intestinal aktiver Futterzusatz
Anmelder Nor-Natur ApS, Hvidovre, DK
Erfinder Elgaard, Troels, 2660 Brondby Strand, DK
Vertreter BOEHMERT & BOEHMERT, 28209 Bremen
DE-Aktenzeichen 60123858
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 27.02.2001
EP-Aktenzeichen 016100158
EP-Offenlegungsdatum 12.09.2001
EP date of grant 18.10.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 19.04.2007
IPC-Hauptklasse A23K 1/175(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse A23K 1/16(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
Technisches Gebiet

Die Erfindung betrifft einen intestinal aktiven Futterzusatz mit natürlichen aktiven Substanzen oder zu natürlichen Substanzen identischen Substanzen, ein Verfahren zur Herstellung des Futterzusatzes, eine Futtermischung, die den Zusatz einschließt, sowie ein Verfahren zur Aufzucht von Nutztieren.

Stand der Technik

Es ist gut bekannt, antibiotische oder chemotherapeutische Substanzen als so genannte Wachstumsförderer im Zusammenhang mit der Aufzucht von Nutztieren zu verwenden. Während der letzten Jahre hat man sich auf die Probleme konzentriert, die durch die weitverbreitete Verwendung von Antibiotika oder Chemotherapeutika als Wachstumsförderer verursacht werden. Mehr und mehr pathogene Mikroorganismen können eine Resistenz gegen die fraglichen Antibiotika entwickeln, die demgemäß weniger wirksam werden. Ein Risiko besteht bei antibiotischen Rückständen, die in den Kadavern zurückbleiben, mit dem Ergebnis, daß Menschen ebenfalls Antibiotika konsumieren, was seinerseits das Ergebnis hat, daß Mikroorganismen, die Menschen mit Krankheit infizieren, eine Resistenz entwickeln können. Zusätzlich besteht das Risiko des Konsumierens von antibiotikaresistenten Mikroorganismen zusammen mit den Fleischprodukten.

Eine fortgesetzte Verwendung von Antibiotika als Wachstumsförderer kann das Risiko einer Epidemie unter Tieren und/oder Menschen erhöhen, die nicht mit Hilfe von Antibiotika bekämpft werden kann. Überdies hat sich einer der bisher verwendeten Wachstumsförderer auch als karzinogen herausgestellt.

Angesichts dieser Probleme sind Versuche unternommen worden, alternative Methoden zu entwickeln, um eine krankheitsfreie Aufzucht von Nutztieren ohne die Verwendung von Antibiotika sicherzustellen. Überdies hat die Verwendung klassischer Wachstumsförderer bei der Schweineproduktion bereits in einigen Ländern, wie etwa in Dänemark, aufgehört.

Es hat sich herausgestellt, daß diese Beendigung der Verwendung herkömmlicher Wachstumsförderer im Zusammenhang mit der Produktion von Ferkeln im Gewichtsverhältnis von 6 bis 35 kg Probleme in bis zu 80% aller Herden verursacht. Typische Symptome sind eine erhöhte Behandlung auf Diarrhö und daß die Ferkel nicht gedeihen und eine erhöhte Häufigkeit von Infektionen, insbesondere verursacht durch E. coli oder Lawsonia, ebenso wie Dysenterie und zu Dysenterie ähnliche Erkrankungen.

Um die Aufzucht von Nutztieren wirtschaftlicher zu machen, besteht dementsprechend ein Bedarf an alternativen Lösungen, wobei besagte alternative Lösungen diese Infektionen und Erkrankungen in Nutztieren verhindern oder verringern können, während sie nicht das Risiko der klassischen Wachstumsförderer mit sich bringen, eine Resistenz im Mikroorganismus zu entwickeln. Solche Lösungen können vorteilhafterweise auf natürlichen Substanzen oder zu natürlichen Substanzen identischen Substanzen beruhen. Diese Substanzen sollten auch dieselbe oder vorzugsweise eine verbesserte Wirkung auf das Wachstum und die Nutzung des Tierfutters der Tiere, verglichen mit den klassischen Wachstumsförderern, besitzen, um die Akzeptanz des Bauern und der Tierfutterindustrie sicherzustellen.

Es ist eine gut bekannte Tatsache, daß viele Pflanzen verschiedene funktionelle und/oder antibakterielle Substanzen enthalten, wie etwa Flavonoide, Hydroxycymene und Terpene, und es ist auch eine gut bekannte Tatsache, daß solche aktiven Substanzen aus Pflanzenmaterialien in Arzneistoffen verwendet werden.

So beschreibt US-PS Nr. 5,939,050 (entspricht WO 98/44 926) (Optiva Corp.; Lokanathan et al.) eine antibakterielle Zusammensetzung, die wenigstens zwei Komponenten umfaßt, die zusammen eine synergistische Wirkung in Bezug auf eine minimale hemmende Konzentration zeigen. Beispiele der zwei Komponenten sind unter anderem Zitronenöl und Rosmarinus-officinalis-Öl. Die Zusammensetzung wird vorzugsweise für Zahnhygiene verwendet.

FR-PS Nr. 2 618 670 (Philip GML) betrifft eine Zusammensetzung gegen Zahnerkrankungen. Die Zusammensetzung umfasst sechs Komponenten, deren Wechselwirkung zu einer synergistischen Wirkung führt. Unter den sechs Komponenten sind die folgenden erwähnt:

essentielle Öle aus Zitrone, Oregano und Thymian. Die Zusammensetzung hat unter anderem eine entzündungshemmende und antivirale Wirkung.

Es ist auch bekannt, verschiedene Pflanzenzusammensetzungen in Futterzusätzen zu verwenden. So betrifft CN 1 077 349 (Thieling City Chinese Herbal Medicine; Yan, B.) einen Zusatz für Tierfutter, der Mikronährstoffe und chinesische Pflanzenmedizin mit Zeolith als Trägerstoff einschließt.

US-PS Nr. 5,565,211 (Rossi) beschreibt eine Zusammensetzung zur Verbesserung der Verdaubarkeit von Futter für Wiederkäuer. Die Zusammensetzung umfaßt ein Phenolderivat, eine Aromamischung und einen Trägerstoff, die unter anderen Substanzen Rosmarinpulver einschließen kann.

WO 97/01348 (Nitsas) offenbart pharmazeutische Zusammensetzungen. Als aktives Material schließen diese Zusammensetzungen essentielle Pflanzenöle aus Pflanzen der Gattung Origanum, insbesondere Origanum hyrtum und Origanum heracleoticum, ein. Es ist jedoch ziemlich kostenintensiv, solche essentiellen Pflanzenöle zu gewinnen, was besagte essentielle Pflanzenöle per se ungeeignet für täglichen prophylaktischen Gebrauch macht. Für Veterinärgebrauch sind diese Zusammensetzungen als Pulver erhältlich, die aus 94% CaCO3, 1% Tannin and 5% Oreganoöl bestehen. Solch eine Zusammensetzung stellt eine schnelle Freisetzung der aktiven Inhaltsstoffe sicher, was im Falle eines täglichen prophylaktischen Gebrauchs ziemlich nachteilig ist.

A. A. Berenguer and R. P. Castelles: „Sepiolite in the field of animal nutrition" Proceeding of the 5th „Industrial Minerals" International Congress, 1983, Seiten 37 – 45, Madrid, Spanien, offenbart die Verwendung von Sepiolith als einem Trägerstoff für einen Ergänzungsstoff aus Mikroinhaltsstoffen, wie etwa Vitaminen, Mineralien und Antibiotika, der in kleinen Dosen in Tierfutter eingearbeitet werden soll. Die Funktion dieses Trägerstoffes ist, den Ergänzungsstoff zu homogenisieren und Segregation der richtigen Komponenten zu vermeiden. Die große Sorptionsfähigkeit von Sepiolith wird erwähnt, aber die Verwendung als ein Mittel für langsame Freisetzung flüssiger oder fluider aktiver Komponenten kontinuierlich durch den Magen-Darm-Trakt der Tiere hindurch ist nicht offenbart.

Es ist gut bekannt, Arzneistoffe in Form magensaftresistenter Zubereitungen zu formulieren, die unbeeinträchtigt durch den Magen hindurchgehen können und den Wirkstoff nicht freisetzen, bis sie den Darm erreichen. Die Zubereitung kann zum Beispiel mit einer magensaftresistenten Beschichtung versehen sein, die der Säureumgebung des Magens widersteht und dadurch den inneren Kern mit dem Wirkstoff der Zubereitung schützen kann, und die nicht gelöst und/oder zersetzt wird, bis sie die basische Umgebung des Darms erreicht. Eine andere Art von magensaftresistenten Zubereitungen impliziert, daß der Wirkstoff in eine Matrix eingemischt wird, die nicht zersetzt wird, bis sie den Darm erreicht. Solche magensaftresistenten Zubereitungen schließen üblicherweise ziemlich kostenintensive Wirkstoffe ein, und abgesehen von dem Arzneistoff per se involvieren diese Zubereitungen einen relativ hohen Herstellungspreis. Demgemäß sind solche Zubereitungen zu teuer, um als Futterzusätze verwendet zu werden.

Die Literatur enthüllt eine Vielzahl von Vorschlägen zur Verbesserung der Gesundheit, des Wachstums und der Nutzung des Tierfutters im Zusammenhang mit der Aufzucht von Nutztieren, aber keiner dieser Vorschläge hat sich als so wirkungsvoll herausgestellt, daß sie die klassischen Wachstumsförderer ersetzen können, wie etwa Tylosinphospat und Virginiamycin, ohne gleichzeitige Erhöhung der Kosten für die Tierfutterindustrie oder den Bauern.

Es hat sich überraschenderweise herausgestellt, daß es möglich ist, einen intestinal aktiven Futterzusatz durch Verwendung eines Pflanzenmaterials herzustellen, das natürliche, aktive Substanzen oder entsprechende zu natürlichen Substanzen identische Substanzen einschließt, in einer Zubereitung, bei der die aktiven Inhaltsstoffe in einer flüssigen Zubereitung einem porösen, mineralischen Trägermaterial mit einer Teilchengröße, die detaillierter definiert ist, adsorbiert worden sind und/oder darauf absorbiert worden sind und bei der besagter intestinal aktive Futterzusatz es mit den klassischen Wachstumsförderern in Bezug auf das Kosten-Nutzen-Verhältnis aufnehmen kann.

Kurze Beschreibung der Erfindung

Die Erfindung betrifft einen natürlichen, intestinal aktiven Futterzusatz, der natürliche Substanzen oder zu natürlichen Substanzen identische Substanzen einschließt, und der zusätzlich zu möglichen herkömmlichen Adjuvantien oder Zusatzstoffen

  • a) eine aktive Komponente, die ein Pflanzenmaterial umfaßt oder aus dem Pflanzenmaterial erhältlich ist, wobei besagtes Pflanzenmaterial aus Pflanzen der Gattung Citrus stammt, oder ein Material ist, das entsprechende aktive Substanzen einschließt, die zu natürlichen Substanzen identisch sind, wobei diese aktive Komponente eine chemisch modifizierte aktive Substanz, die aus einem Nebenprodukt aus der Herstellung von Zitrussaft erhältlich ist, und/oder 0,05 bis 10 g Flavonoide pro 1.000 kg Tierfutter umfaßt, und
  • b) ein poröses, mineralisches Trägermaterial, das auf hydratisierten Magnesium- und/oder Aluminiumsilikaten beruht und von der Art ist, daß wenigstens 55 Gew.-% desselben eine Teilchengröße von zwischen 50 &mgr;m und 700 &mgr;m zeigen,
einschließt, wobei die aktive Komponente (a) in flüssiger oder fluider Form auf und/oder in dem mineralischen Trägermaterial (b) sorbiert ist.

Die Erfindung betrifft auch einen Futterzusatz, wie oben beschrieben, beim dem die aktive Komponente 0,05 bis 10 g Flavonoide pro 1000 kg Tierfutter umfaßt, vorzugsweise 0,1 bis 7 g Flavonoide pro 1000 kg Tierfutter.

Die Erfindung betrifft weiterhin ein Verfahren zur Herstellung des Futterzusatzes, wobei besagtes Verfahren dadurch gekennzeichnet ist, daß die fakultativ verdünnte aktive Komponente mittels eines Sorptionsprozesses auf dem porösen, mineralischen Trägermaterial adsorbiert und/oder in diesem absorbiert wird.

Schließlich betrifft die Erfindung eine Futtermischung für Nutztiere, die die Inhaltsstoffe des Futterzusatzes gemäß der Erfindung zusammen mit einem herkömmlichen Tierfutter enthält, vorzugsweise in einer Menge von 0,5 bis 12 kg, bevorzugter 3 bis 7 kg, eines Futterzusatzes pro 1000 kg Futtermischung, sowie ein Verfahren zur Aufzucht von Nutztieren, bei dem besagte Tiere mit einer solchen Futtermischung gefüttert werden.

Der Futterzusatz gemäß der Erfindung führt zu einem verbesserten Wachstum und zu einer verbesserten Nutzung des Tierfutters in Verbindung mit der Aufzucht von gesunden, aber auch weniger gesunden Nutztieren, und ein verbessertes Gedeihen weniger gesunder Nutztiere.

Das Ausmaß der Anwendbarkeit der Erfindung wird aus der folgenden detaillierten Beschreibung deutlich. Die detaillierte Beschreibung und die spezifischen Beispiele sind nur eingeschlossen, um die bevorzugten Ausführungsformen zu veranschaulichen.

Detaillierte Beschreibung der Erfindung

Der intestinal aktive Futterzusatz gemäß der Erfindung beruht auf funktionell und/oder antibakteriell aktiven natürlichen und/oder zu natürlichen identischen Substanzen, die sorbiert, d.h. auf einem bestimmten, nicht zu fein gekörnten, porösen mineralischen Trägermaterial adsorbiert und/oder in diesem absorbiert werden, was in einer überraschend einfachen Weise sicherstellt, daß die Freisetzung der aktiven Substanzen im Magen eingeleitet wird und daß die Substanzen kontinuierlich durch die folgenden Abschnitte des Darmsystems in solch einer Weise freigesetzt werden, daß die aktiven Substanzen sowohl im Dünndarm als auch im Dickdarm freigesetzt werden.

Das günstige Freisetzungsmuster der aktiven Substanzen stellt gedeihende und gesunde Nutztiere auf eine natürlichere Weise sicher als diejenige, die mit den klassischen Wachstumsförderern erreicht wird. So ist es möglich, dasselbe und sogar ein höheres tägliches Wachstum als dasjenige zu erzielen, das mit den klassischen Wachstumsförderern erzielt wird, während die Resistenzprobleme, die mit besagten antibiotischen Wachstumsförderern verbunden sind, gleichzeitig vermieden werden können.

Es ist möglich, verschiedene aktive Inhaltsstoffe aus Pflanzenmaterial von Pflanzen der Gattung Citrus mittels einer herkömmlichen Isolierung zu extrahieren. In spezifischen Fällen können die aktiven Substanzen aus Citrus-Pflanzen vorteilhafterweise in andere aktive Substanzen, die bereits in Pflanzenmaterialien vorhanden sind, mittels einer einfachen chemischen Modifikation umgewandelt werden. So ist das Citrus-Pflanzenmaterial eine in hohem Maße geeignete Quelle für Hydroxycymene, mit einer antibakteriellen Aktivität und die mittels Oxidation und Aromatisierung zyklischer Terpene erhalten werden können. Ein Beispiel für Hydroxycymene ist 2-Hydroxy-p-cymen (Carvacrol).

Eine zusätzliche Gruppe von aktiven Verbindungen, die aus Citrus-Pflanzenmaterial extrahiert werden können, sind Flavonoide. Flavonoide sind eine Klasse von Verbindungen, die Derivate von Flavon (= 2-Phenyl-1,4-benzopyron) sind. In diesen Derivaten sind ein oder mehrere der H-Atome in Flavon durch Hydroxygruppen oder Methoxygruppen ersetzt. Flavonoide kommen in lebendem Gewebe vor, wo sie hauptsächlich an Zuckermoleküle gebunden sind.

Flavonoide sind weitverbreitet in Pflanzenmaterialien. Insbesondere Zitrusfrüchte, insbesondere Zitrone und Grapefruit, haben sich als geeignete Flavonoid-Quellen herausgestellt.

Flavonoidhaltige Pflanzenmaterialien aus Citrus schließen auch andere aktive Substanzen ein, die wie die Flavonoide einen mäßigen Effekt, aber mit breitem Spektrum zeigen.

Die aktive Komponente (a) ist in der vorliegenden Beschreibung und den Ansprüchen als ein Material zu sehen, das eine oder mehrere aktive Substanzen enthält, und das ein Material ist, das entweder aus einer oder mehreren Pflanzen der Gattung Citrus oder aus einem entsprechenden synthetisch hergestellten Material, das zu einem natürlichen identisch ist, erhalten wird. Wenn die aktive Komponente aus Pflanzen stammt, kann sie aus den Teilen einer Pflanze, die die aktiven Substanzen enthalten, mittels Isolierung auf eine herkömmliche physikalische und/oder chemische Weise erhalten werden, wie etwa durch Extraktion mittels eines geeigneten Lösemittels, wie etwa eines Alkohols, und einer anschließenden Weiterverarbeitung zu einer geeigneten flüssigen sorbierbaren Form. Wie erwähnt, können einige der aktiven Substanzen, die aus Pflanzenmaterial erhalten werden, chemisch zu anderen natürlichen aktiven Substanzen modifiziert werden.

Da es eine Frage von natürlichen Materialien ist, kann der Gehalt der aktiven Substanzen variieren. Daher müssen die Mengen, die im Futterzusatz verwendet werden, um den gewünschten Effekt zu erzielen, zum Gehalt an aktiven Substanzen im verwendeten Material in Bezug gesetzt werden. Für diesen Zweck kann der Gehalt im Material an Hydroxycymenen und/oder Flavonoiden aus praktischen Gründen als Marker für den allgemeinen Gehalt im Material an aktiven Substanzen verwendet werden.

Teile von Pflanzen aus Zitrusfrüchten, wie etwa Zitrone und Grapefruit und verwandten Arten von Citrus, sind besonders nützlich als Ausgangsmaterial für die aktive Komponente im Futterzusatz gemäß der Erfindung, sowohl weil diese Früchte zyklische Terpene einschließen, die in Hydroxycymene umwandelbar sind, als auch weil diese Früchte einen relativ hohen Gehalt an Limonoiden und Flavonoiden besitzen. Diese Substanzen sind funktionell aktiv und können sich an flüchtige Stickstoffverbindungen und Schwefelverbindungen binden, die im Zusammenhang mit der Verdauung des Tierfutters gebildet werden. Zusätzlich haben die Flavonoide einen antibakteriellen Effekt mit breitem Spektrum.

Die aktive Komponente im Futterzusatz gemäß der Erfindung, die aus Pflanzenmaterial erhalten wird, das von Pflanzen der Gattung Citrus stammt, wird typischerweise in einer Menge von 100 bis 500, vorzugsweise 125 bis 300 g pro 1000 kg Tierfutter verwendet, berechnet auf der Basis eines Materials, das 3 Gew.-% Flavonoide enthält.

Saft wird mittels Auspressen von Zitrusfrüchten hergestellt, von denen die gefärbte Schale, die unter anderem essentielle Öle enthält, entfernt worden ist. Nach dem Auspressen wird ein Rückstand, der festes Material enthält, als ein Abfallmaterial erhalten. Dieses Abfallmaterial, das aus der Saftproduktion stammt, ist geeignet als Ausgangsmaterial für die aktive Komponente im Futterzusatz gemäß der Erfindung. So kann der festes Material enthaltende Rückstand mittels Alkohol oder Wasser extrahiert und auf eine flüssige Zubereitung mit ungefähr 50 Gew.-% Trockenmaterial eingestellt werden, da solch eine Verbindung beginnen würde zu gelieren, wenn der Trockenmaterialgehalt ungefähr 60 Gew.-% übersteigt.

Die aktive Komponente oder ein Teil davon kann vorteilhafterweise in Form eines konzentrierten und möglicherweise chemisch modifizierten Extrakts des obigen Rückstandsmaterials aus der Saftproduktion vorliegen, und dieser Extrakt wird vorzugsweise in einer Menge von 125 bis 175 g/1000 kg Tierfutter verwendet.

Einige der aktiven Substanzen, die aus Zitrusfrüchten erhalten werden können, sind per se Fluide, und demgemäß müssen sie nicht in einer gelösten Form vorliegen, um auf dem porösen mineralischen Trägermaterial sorbierbar zu sein. Carvacrol (2-Hydroxy-p-cymen) ist zum Beispiel ein Fluid, im Gegensatz zur isomeren Verbindung Thymol (3-Hydroxy-p-cymen), die einen Schmelzpunkt von 51,5°C besitzt. Um eine gleichförmige Verteilung der sorbierten aktiven Substanzen sicherzustellen, werden die flüssigen aktiven Substanzen üblicherweise mit einem süßen Öl (essbaren Öl) vermischt, gefolgt von einem Sorbieren der Mischung auf dem Trägermaterial. Wenn konzentrierte flüssige aktive Substanz, wie etwa Carvacrol, verwendet wird, enthält der Futterzusatz vorzugsweise 10 bis 100 g, besonders bevorzugt 25 bis 60 g aktive Substanz pro 1000 kg Tierfutter.

Ein wesentliches Merkmal des natürlichen, intestinal aktiven Futterzusatzes gemäß der Erfindung ist, daß die aktive Komponente auf dem porösen, mineralischen Trägermaterial (b) sorbiert ist, das auf hydratisierten Magnesium- und/oder Aluminiumsilikaten beruht. Es hat sich herausgestellt, daß, wenn dieses Trägermaterial eine geeignete, nicht zu kleine Teilchengröße präsentiert, dann tatsächlich einige Zeit vergehen wird, bevor die darauf in Form einen fluiden Verbindung aufgesprühte aktive Komponente ausreichend auf dem porösen Trägermaterial absorbiert oder in diesem absorbiert wird. Ihrerseits werden die aktiven Substanzen auch aus dem Trägermaterial mit einer geeigneten Verzögerung in solcher Weise freigesetzt, daß die aktiven Substanzen durch den Magen des Tieres hindurchgehen und hier nur zu einem geringen Umfang freigesetzt werden. Eine Freisetzung ausschließlich im Magen impliziert, daß die aktiven Substanzen in großem Umfang durch den Magensaft zersetzt werden. Diese Verzögerung hat den Effekt, daß eine Menge der aktiven Substanzen nicht freigesetzt wird, bevor sie den Darm der Tiere erreichen, und es scheint aus den durchgeführten Fütterungsexperimenten, das besagte aktiven Substanzen die Gesundheit der Tiere aufgrund ihrer antibakteriellen und anderen funktionellen Effekte verbessern können, was eine verbesserte Nutzung des Tierfutters und ein verbessertes Wachstums, d.h. eine verringerte Zahl von Stahltagen, sicherstellt.

Beispiele für Trägermaterialien (b) sind Sepiolithe und andere Tonmineralien der Sepiolith-Palygorskit-Familie, sowie Zeolithe, wie etwa Klinoptilolith, und Bentonit. Solche Trägermaterialien können die aktiven Substanzen adsorbieren und absorbieren, nämlich sorbieren, und besagte Substanzen mit einer geeigneten Geschwindigkeit durch das Verdauungssystem der Tiere hindurch freisetzen. Das Trägermaterial sollte eine solche Teilchengröße besitzen, daß der Hauptanteil, wie etwa wenigstens 55 Gew.-%, bevorzugt wenigstens 60 Gew.-%, besonders bevorzugt wenigstens 80 Gew.-%, eine Teilchengröße zwischen 50 &mgr;m und 700 &mgr;m, vorzugsweise 100 &mgr;m und 650 &mgr;m, wie etwa zwischen 300 &mgr;m und 600 &mgr;m, präsentiert.

Ein geeignetes Trägermaterial ist Sepiolite 30/60®, das zur Verwendung in Futtersubstanzen zugelassen ist, mit der Bezeichnung EEC-No. E 562, und von dem 91 bis 97 Gew.-% eine Teilchengröße von 300 und 600 &mgr;m besitzen. Sepiolite 30/60® wird in Spanien gewonnen und ist erhältlich von NOR-FEED ApS Hvidovre, Dänemark.

Der Futterzusatz gemäß der Erfindung kann entsprechend einer besonderen Ausführungsform eine oder mehrere zusätzliche aktive Komponenten einschließen, die irgendeine per se gut bekannte aktive Substanz enthalten und zur Verwendung in Tierfutter zugelassen sind, einschließlich auch antibakterieller Pflanzenmaterialien aus Pflanzen, die nicht zur Gattung Citrus gehören, sowie entsprechender antibakterieller Substanzen, die zu natürlichen Substanzen identisch sind.

Ein Pflanzenmaterial, das geeigneterweise Teil einer Ausführungsform gemäß der Erfindung als eine ergänzende aktive Komponente bildet, ist Pflanzenmaterial aus der Labiatae-Familie (Lamiaceae), wie etwa zum Beispiel Origanum vulgare (Oregano), Thymus vulgaris (Thymian), Rosmarinus officinalis (Rosmarin), Mentha piperita (Pfefferminze) so wie Mentha arvensis (Ackerminze). Diese bekannten aromatischen Pflanzen offenbaren einen ergänzenden Effekt, weil sie offensichtlich den Appetit von Schweinen stimulieren, und sie enthalten auch verschiedene aktive Substanzen, wie etwa Hydroxycymene und Terpene, die sie mit dem gewünschten funktionellen und antibakteriellen Effekt mit breitem Spektrum versehen.

Die Sammlung von Pflanzenmaterial aus der Labiatae-Familie und die Gewinnung oder Isolierung der aktiven Substanzen aus besagten Pflanzen sind relativ kostenintensive Verfahren, und sie können demgemäß in der Praxis nicht als die einzige aktive Komponente in einem Futterzusatz verwendet werden, der täglich verwendet werden soll. Andererseits haben die aromatisierenden Eigenschaften der aromatischen Pflanzen den Effekt, daß der Zusatz sehr attraktiv für die Nutztiere ist, und dementsprechend kann erhöhter Futterverzehr erwartet werden.

Ein Beispiel für die Gewinnung der ergänzenden aktiven Komponente aus Pflanzenmaterialien ist wie folgt: die Gewinnung aus Thymian kann durchgeführt werden durch Pressen der Blätter, gefolgt von einer Extraktion mittels Alkohol, woraufhin der Alkohol verdampft wird, um eine sprühbare, flüssige Zubereitung mit einem geeigneten Trockenmassegehalt zu erhalten.

Die ergänzende aktive Komponente kann vorteilhafterweise in Form von Oreganoöl oder Thymianöl vorliegen, das vorzugsweise in einer Menge von 15 bis 500, vorzugsweise 50 bis 100 g pro 1000 kg Tierfutter verwendet wird.

Die Gewinnung von Oreganoöl oder Thymianöl ist per se relativ teuer. Ein preiswerteres Verfahren, um die Vorteile zu nutzen, wie beim Zumischen von Pflanzenmaterial aus einer Pflanze der Labiatae-Familie als eine ergänzende aktiven Komponente gefunden werden, ist, getrocknete, zerkleinerte Blätter von der Pflanze zu verwenden.

Die aktive(n) Komponente oder Komponenten, die Teil des Futterzusatzes gemäß der Erfindung bildet (bilden), kann (können) Materialien mit einem Gehalt an verschiedenen funktionell und/oder antibakteriell aktiven Substanzen einschließen, die zusammen mit den übrigen aktiven Substanzen in besagten Materialen den Effekt der aktiven Komponente im Futterzusatz sicherstellen. Es wird angenommen, daß insbesondere drei Gruppen von Verbindungen, die in variierenden Mengen in den fraglichen Pflanzen vorhanden sind, mehr oder weniger zu den funktionellen und/oder antibakteriellen Effekten beitragen.

Eine Gruppe von aktiven Verbindungen sind die antibakteriellen Hydroxycymene, insbesondere Carvacrol und Thymol.

Pflanzenmaterialen von Pflanzen der Gattung Citrus können einen hohen Gehalt an zyklischen Terpenen besitzen, die per se aktive Verbindungen sind, aber die auch auf eine relativ einfache Weise in Hydroxycymene umgewandelt werden können. Andere Quellen für Hydroxycymene sind Pflanzen der Labiatae-Familie, wie etwa Oregano, Thymian und Pfefferminze.

Die zweite Gruppe von aktiven Verbindungen ist Flavonoide, die, wie oben erwähnt, in Pflanzenmaterialien weitverbreitet sind, und insbesondere in Zitrusfrüchten, insbesondere in Zitrone und Grapefruit.

Die dritte Gruppe von aktiven Verbindungen sind einige funktionell aktive Terpene. Beispiele für solche funktionell aktiven Terpene sind Pinen, Cymen, Cineol, Borneol und Campher, die unter anderen in Pflanzen der Labiatae-Familie vorhanden sind, wie etwa in Oregano, Thymian und Pfefferminze, sowie das Limonen, das in Citrus vorhanden ist.

Es sollte unterstrichen werden, daß die Pflanzenmaterialien, die als die aktive(n) Komponente oder Komponenten anwendbar sind, verschiedene aktive Substanzen einschließen können, sowohl innerhalb als auch außerhalb der obigen drei Gruppen von Verbindungen, und daß man annehmen kann, daß diese aktiven Substanzen individuell wichtig für den Effekt des Futterzusatzes gemäß der Erfindung sind.

Um sicherzustellen, daß die notwendigen aktiven Substanzen im Futterzusatz gemäß der Erfindung vorhanden sind, ist es gegenwärtig bevorzugt, natürliche Pflanzenmaterialien als Quelle für die aktive Komponente zu verwenden. Auf der Grundlage der gegenwärtigen Kenntnisse sind die Hydroxycymene, die identisch zu natürlichen Hydroxycymenen sind, offensichtlich genauso effizient wie die Hydroxycymene, die direkt aus Pflanzenmaterialien isoliert worden sind, d.h. ohne einer chemischen Modifikation unterworfen worden zu sein.

Allgemein gesprochen ist es, wenn es gewünscht ist, ein synthetisch hergestelltes Pflanzenmaterial zu verwenden, das identisch ist zu natürlichen Pflanzenmaterialen, notwendig, den Umfang zu bestimmen, in dem andere geeignete Mengen an anderer aktiver Substanz in der aktiven Komponente vorhanden sein sollten. Es kann zum Beispiel erwähnt werden, daß Materialien, die aus Citrus gewonnen werden, zusätzlich zu den Flavonoiden auch andere aktive antibakterielle Substanzen enthalten, wie etwa zum Beispiel Phlorin, sowie Limonoide, die Ammoniak binden.

Limonoidhaltige Materialen sind natürliche Bindemittel für flüchtige, stickstoffhaltige und schwefelhaltige Verbindungen, und sie verbessern die Nutzung des Stickstoff- und Fettgehaltes im Tierfutter durch die Tiere. Daher haben die Limonoide auch einen umweltverbesserenden Effekt, weil eine verringerte Menge an Stickstoff- und Schwefelverbindungen dadurch zusammen mit dem Urin und den Faeces freigesetzt wird.

Die aktive(n) Komponente oder Komponenten beruht (beruhen) vorzugsweise auf einem Pflanzenmaterial. Die Komponenten sind üblicherweise im Futterzusatz in flüssiger Form vorhanden, hergestellt mittels Extraktion der aktiven Substanzen aus dem Pflanzenmaterial mittels eines geeigneten Lösemittels, üblicherweise eines alkoholischen Lösemittels, gefolgt von einer vollständigen oder teilweisen Verdampfung besagten Lösemittels sowie, falls erforderlich, einer Verdünnung mittels eines süßen Öls (essbaren Öls), das im Tierfutter annehmbar ist. Der Gehalt der aktiven Substanzen in der resultierenden flüssigen aktiven Komponente kann variieren, aber der Gehalt an Flavonoiden liegt typischerweise im Bereich von 2 bis 4 Gew.-%, wohingegen der Gesamtgehalt an Hydroxycymenen und Terpenen typischerweise im Bereich von 50 bis 98 Gew.-% liegt.

Eine geeignete aktive Komponente kann in einer finanziell günstigen Weise aus der Fruchtmasse von Zitrusfrüchten, insbesondere Zitrone oder Grapefruit, erhalten, auf der Basis des pulverhaltigen Rückstandes, der als ein Nebenprodukt nach der Saftherstellung zurückbleibt, wobei die aktiven Substanzen extrahiert und fakultativ modifiziert werden, wie oben beschrieben.

Für die Herstellung des Futterzusatzes gemäß der Erfindung wird die fakultativ verdünnte aktive Komponente auf dem porösen, mineralischen Trägermaterial adsorbiert und/oder darin absorbiert.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist das folgende Verfahren wie folgt:

  • i) die aktive Komponente wird als eine flüssige Zubereitung hergestellt,
  • ii) die flüssige Zubereitung wird auf das poröse mineralische Trägermaterial aufgesprüht, während es umgewälzt wird, und
  • iii) die Umwälzung wird fortgesetzt, nachdem das Aufsprühen beendet worden ist, bis die antibakterielle Komponente in einem ausreichenden Masse auf und/oder in dem Trägermaterial sorbiert worden ist.

Die Umwälzung in den Schritten (ii) und (iii) kann zum Beispiel in einem Horizontalmischer durchgeführt werden.

Die flüssige Zubereitung kann vorteilhafterweise mittels Extraktion von Pflanzenmaterial, das die aktive Komponente enthält, mittels eines wässrigen oder eines organischen Lösmittels hergestellt werden, wohingegen das verwendete Lösemittel oder ein Teil davon nach Erfordernis verdampft wird und ein Verdünnungsmittel, das in Tierfutter annehmbar ist, wie etwa ein süßes Öl, vorzugsweise ein Pflanzenöl, wie etwa Rapsöl, oder ein Alkohol, wie etwa Glycerol oder Proplenglykol, fakultativ zugegeben werden kann.

Beispiel 1

Für die Herstellung von 1 kg Futterzusatz werden die folgenden Materialien verwendet: Carvacrol, min. 98%* 12,5 g Dänisches Rapsöl 50,0 g Sepiolite 30/60®** 937,5 g

  • *Carvacrol, min. 98%, ist ein essentielles Öl, extrahiert aus Zitrusfrucht, durch Oxidation und Aromatisierung des Limonens, gefolgt von Konzentration; erhältlich von Nor-Feed ApS, Hvidovre, Dänemark.
  • **Sepiolite 30/60® ist ein Sepiolith-Produkt, in dem wenigstens 88 Gew.-% eine Teilchengröße von 300 bis 600 &mgr;m besitzen; erhältlich von Nor-Feed ApS, Hvidovre, Dänemark.

Der Träger, Sepiolite 30/60®, wird in einen Horizontalmischer gegeben. Die Mischung aus Rapsöl und Carvacrol wird auf dieses Trägermaterial aufgesprüht, während das Trägermaterial umgewälzt wird. Nach dem Aufsprühen wird das Umwälzen für bis zu 20 Minuten fortgesetzt.

Der Futterzusatz kann als Tierfutter für zum Beispiel Schweine verwendet werden. Üblicherweise wird eine Menge von 2 bis 6 kg pro 1000 kg Tierfutter verwendet.

Beispiel 2

Für die Herstellung von 1 kg Futterzusatz werden die folgenden Materialien verwendet: Nor-Spice® M Liquid* 37,5 g Sepiolite 30/60® 962,5 g

  • *Nor-Spice® M Liquid ist wasserbasierter Zitrusextrakt; erhält von Nor-Feed ApS, Hvidovre, Dänemark.

Der Träger, Sepiolite 30/60®, wird in einen Horizontalmischer gegeben. Nor-Spice® M Liquid wird darauf aufgesprüht, während der Träger umgewälzt wird. Nach dem Aufsprühen wird das Umwälzen für bis 20 Minuten fortgesetzt.

Der Futterzusatz kann als Tierfutter für zum Beispiel Schweine verwendet werden. Üblicherweise wird eine Menge von 3 bis 8 kg Zusatz pro 1000 kg Tierfutter verwendet.

Beispiel 3

Für die Herstellung für 1 kg Futterzusatz werden die folgenden Materialien verwendet: Nor-Spice® AB Liquid* 50,0 g Sepiolite 100®** 940,0 g
Orangenöl 5,0 g Orangen-Wasserphase 5,0 g

  • *Nor-Spice® AB Liquid ist ein flavonoidhaltiges konzentriertes Nebenprodukt aus der Herstellung von Zitronensaft oder Grapefruitsaft.
  • **Sepiolite 100® ist ein fein gekörntes Sepiolith-Produkt, in dem wenigstens 90 Gew.-% eine Teilchengröße von kleiner als 125 &mgr;m besitzen; erhältlich von Nor-Feed ApS, Hvidovre, Dänemark.

Der Träger, Sepiolite 100®, wird in einen Horizontalmischer gegeben. Eine Mischung aus Nor-Spice® AB Liquid und Orangen-Wasserphase wird darauf aufgesprüht, während der Träger umgewälzt wird. Nach diesem Aufsprühen wird Orangenöl darauf aufgesprüht. Nach dem Aufsprühen wird das Umwälzen für bis zu 20 Minuten fortgesetzt.

Der Futterzusatz kann als Tierfutter für zum Beispiel Schweine verwendet werden. Üblicherweise wird eine Menge von 3 bis 10 kg Zusatz pro 1000 kg Tierfutter verwendet.

Beispiel 4

Für die Herstellung von 4 kg Futterzusatz werden die folgenden Materialien verwendet: Carvacrol 25,0 g Nor-Spice® M Liquid 100 g Propylenglykol 150 g Sepiolite 30/60® 3,725 g

Der Träger, Sepiolite 30/60®, wird in einen Horizontalmischer gegeben. Eine Mischung aus Carvacrol und Nor-Spice® M wird darauf aufgesprüht, während der Träger umgewälzt wird. Dann wird Propyleneglykol darauf aufgesprüht. Nach dem Aufsprühen wird das Umwälzen für bis zu 20 Minuten fortgesetzt. Der Futterzusatz kann als Tierfutter für zum Beispiel Schweine verwendet werden. Üblicherweise wird eine Menge von 3 bis 7 kg, insbesondere 5 kg, pro 1000 kg Tierfutter verwendet.

Beispiel 5

Für die Herstellung von 4 kg Futterzusatz werden die folgenden Materialien verwendet: Nor-Spice® M Liquid 150 g Getrocknete, zerkleinerte Thymianblätter 200 g Propylenglykol 160 g Sepiolite 100® 3,490 g

Der Träger, Sepiolite 100®, wird in einen Horizontalmischer gegeben. Eine Mischung aus Nor-Spice® M Liquid und Propylenglykol wird darauf aufgesprüht, während der Träger umgewälzt wird. Nach dem Aufsprühen wird das Umwälzen für bis zu 20 Minuten fortgesetzt. Schließlich werden die getrockneten, zerkleinerten Thymianblätter zugemischt.

Der Futterzusatz kann als Tierfutter für zum Beispiel Schweine verwendet werden. Üblicherweise wird eine Menge von 3 bis 7 kg Zusatz pro 1000 kg Tierfutter verwendet.

Beispiel 6

Für die Herstellung von 4 kg Futterzusatz werden die folgenden Materialien verwendet: Carvacrol 50 g Rapsöl 200 g Sepiolite 60/100®* 3,750 g

  • *Sepiolite 60/100® ist ein Sepiolith-Produkt, in dem wenigstens 57 Gew.-% eine Teilchengröße von 100 bis 300 &mgr;m besitzen; erhältlich von Nor-Feed ApS, Hvidovre, Dänemark.

Der Träger, Sepiolite 60/100®, wird in einen Horizontalmischer gegeben. Das Carvacrol wird mit dem Rapsöl vermischt, und diese Mischung wird auf das Sepiolith aufgesprüht, während der Träger umgewälzt wird. Nach dem Aufsprühen wird das Umwälzen für bis zu 20 Minuten fortgesetzt.

Der Futterzusatz kann als Tierfutter für zum Beispiel Schweine verwendet werden. Üblicherweise wird eine Menge von 3 bis 7 kg Zusatz pro 1000 kg Tierfutter verwendet.

Beispiel 7

Für die Herstellung von 4 kg Futterzusatz werden die folgenden Materialien verwendet: Nor-Spice® M Liquid 200 g Sepiolite 60/100® 3,800 g

Der Träger, Sepiolite 60/100®, wird in einen Horizontalmischer gegeben. Nor-Spice® M Liquid wird auf das Sepiolith aufgesprüht, während der Träger umgewälzt wird. Nach dem Aufsprühen wird das Umwälzen für bis zu 20 Minuten fortgesetzt.

Der Futterzusatz kann als Tierfutter für zum Beispiel Schweine verwendet werden. Üblicherweise wird eine Menge von 3 bis 7 kg pro 1000 kg Tierfutter verwendet.

Beispiel 8

Für die Herstellung von 1 kg Futterzusatz werden die folgenden Materialien verwendet: Carvacrol 10 g Nor-Spice® AB Liquid 50 g Sepiolite 100® 940 g

Der Träger, Sepiolite 100®, wird in einen Horizontalmischer gegeben. Nor-Spice® AB Liquid und Carvacrol werden auf das Sepiolith aufgesprüht, während der Träger umgewälzt wird. Nach dem Aufsprühen wird das Umwälzen für bis zu 20 Minuten fortgesetzt.

Fütterungsexperimente

Um den Futterzusatz gemäß der Erfindung zu testen, ist eine Reihe von Fütterungsexperimenten durchgeführt worden. Diese Fütterungsexperimente wurden an gesunden und kräftigen Schweinen durchgeführt. Innerhalb der Landwirtschaft glaubt man weithin, daß Zusätze, die zu einem erhöhten Wachstum von gesunden Tieren beitragen, auch einen Effekt auf weniger gesunde oder sogar kranke Tiere haben.

Fütterungsexperiment 1

Ein Fütterungsexperiment ist an Schweinen mittels des Futterzusatzes gemäß Beispiel 6 durchgeführt worden. Das Fütterungsexperiment dauerte 21 Tage. Wie veranschaulicht in der Tabelle, wurde der Testzeitraum in zwei Zeiträume unterteilt, nämlich einen ersten Zeitraum von 10 Tagen und einen zweiten Zeitraum von 11 Tage.

Eine Kontrollgruppe von 23 Schweinen wurde mit einer Mischung ohne einen Wachstumsförderer, die 37% Gerste, 37% Weizen und 26% Ergänzungsfutter der Marke „Soya Super"®, erhältlich von „Aarhusegnens Andel", enthielt, gefüttert. Die Testgruppe von 23 Schweinen wurde mit diesem Tierfutter, vermischt mit dem Futterzusatz von Beispiel 6, in einer Menge von 4 kg/1000 kg Tierfutter gefüttert. Beide Gruppen Schweine waren zum Beginn und zum Ende des Experiments gesund und kräftig.

Die Ergebnisse der Fütterungsexperimente sind aus Tabelle 1 unten ersichtlich.

Aus Tabelle 1 ist deutlich, daß es möglich ist, ein Gesamtwachstum pro Schwein zu erzielen, das 5,1% höher ist für Schweine, die mit einer Futtermischung gefüttert worden sind, die einen Futterzusatz gemäß der vorliegenden Erfindung enthielt, verglichen mit der Kontrollgruppe, die den besagten Futterzusatz nicht erhalten hatte. Überdies ist deutlich, daß dieser Gewichtsanstieg in einer profitableren Weise erhalten wird, weil der Futterverzehr pro kg Wachstum, gemessen durch die Anzahl Futtereinheiten (FEs; = foderenheder (Futtereinheiten) for svine), 3,8% niedriger für Schweine ist, die mit einer Futtermischung gefüttert worden sind, die einen Futterzusatz gemäß der Erfindung enthielt, verglichen mit Schweinen, die diesen Futterzusatz nicht erhalten hatten.

Es sollte angemerkt werden, daß das positive Ergebnis trotz der Tatsache erhalten wird, daß die Schweine, die an dem Experiment teilnahmen, nämlich sowohl die Kontrollgruppe als auch die Testgruppe, während des gesamten Experimentes vollständig gesund waren und in guten Stählen gehalten wurden. Es muß angenommen werden, daß im Zusammenhang mit weniger gesunden Herden sogar noch bessere Ergebnisse erzielt werden können.

Fütterungsexperiment 2

Ein Fütterungsexperiment ist an Schweinen mittels des Futterzusatzes gemäß Beispiel 7 durchgeführt worden. Das Fütterungsexperiment dauerte 9 Tage. Eine Kontrollgruppe von 23 Schweinen wurde mit einer Mischung ohne einen Wachstumsförderer, die 37% Gerste, 37% Weizen und 26% Ergänzungsfutter der Marke „Soya Super"®, erhältlich von „Aarhusegnens Andel", gefüttert. Die Testgruppe von 23 Schweinen wurde mit diesem Tierfutter, vermischt mit dem Futterzusatz von Beispiel 7 in einer Menge von 4 kg/1000 kg Tierfutter, gefüttert. Beide Gruppen Schweine waren zum Beginn und zum Ende des Experiments gesund und kräftig. Das Experiment wurde an dem Tag begonnen, an dem die Schweine im Schweinestall aufgenommen wurden.

Die Ergebnisse der Fütterungsexperimente sind aus Tabelle 2 unten deutlich:

Aus Tabelle 2 ist deutlich, daß es möglich ist, ein Gesamtwachstum pro Schwein zu erzielen, das 6,8% höher ist für Schweine, die mit einer Futtermischung gefüttert worden sind, die einen Futterzusatz gemäß der vorliegenden Erfindungen enthielt, verglichen mit der Kontrollgruppe, die den besagten Futterzusatz nicht erhalten hatte. Über dies ist deutlich, daß dieser Gewichtsanstieg in einer profitableren Weise erzielt wird, weil der Futterverzehr pro kg Wachstum, gemessen durch die Anzahl Futtereinheiten (FEs), 5,6% niedriger ist für Schweine, die mit einer Futtermischung gefüttert worden sind, die einen Futterzusatz gemäß der Erfindung enthielt, verglichen mit Schweinen, die diesen Futterzusatz nicht erhalten hatten.

Fütterungsexperiment 3

Ein Fütterungsexperiment wurde 21 Tage (29. November bis 20. Dezember 2000) durchgeführt, indem Schweine in der Entwöhnungsphase mittels einer Entwöhnungsmischung aus Weizen, Gerste, Schoko-/Keksmischung, Fischmehl, Rapssamen und Fett mit 1,24 FEs pro kg gefüttert wurden. Die Kontrollgruppe erhielt diese Entwöhnungsmischung ohne Zusatz, wohingegen die Testgruppe dasselbe Tierfutter mit 5 kg Futterzusatz gemäß Beispiel 8 pro Tonne Tierfutter erhielt. Die Ergebnisse sind aus Tabelle 3 ersichtlich.

Fütterungsexperiment 4

Ein Fütterungsexperiment wurde für 21 Tage (6. Dezember bis 27. Dezember 2000) durchgeführt, indem Schweine in der Entwöhnungsphase mittels einer Entwöhnungsmischung aus Weizen, Gerste, Schoko-/Keksmischung, Fischmehl, Rapssamen und Fett, die 1,24 FEs pro kg enthielt, gefüttert wurden. Die Kontrollgruppe enthielt die Futtermischung allein, wohingegen die Testgruppe dasselbe Tierfutter mit 4 kg Futterzusatz gemäß Beispiel 8 pro Tonne Tierfutter erhielt. Die Ergebnisse sind aus Tabelle 4 ersichtlich.


Anspruch[de]
Natürlicher, intestinal aktiver Futterzusatz, der natürliche Substanzen oder zu natürlichen Substanzen identische Substanzen einschließt, dadurch gekennzeichnet, daß er zusätzlich zu möglichen herkömmlichen Adjuvantien oder Zusatzstoffen

a) eine aktive Komponente, die ein Pflanzenmaterial umfaßt oder aus dem Pflanzenmaterial erhältlich ist, wobei besagtes Pflanzenmaterial aus Pflanzen der Gattung Citrus stammt, oder ein Material ist, das entsprechende aktive Substanzen einschließt, die zu natürlichen Substanzen identisch sind, wobei diese aktive Komponente eine chemisch modifizierte aktive Substanz, die aus einem Nebenprodukt aus der Herstellung von Zitrussaft erhältlich ist, und/oder 0,05 bis 10 g Flavonoide pro 1.000 kg Tierfutter umfaßt, und

b) ein poröses, mineralisches Trägermaterial, das auf hydratisierten Magnesium- und/oder Aluminiumsilikaten beruht und von der Art ist, daß wenigstens 55 Gew.-% desselben eine Teilchengröße von zwischen 50 &mgr;m und 700 &mgr;m zeigen,

einschließt, wobei die aktive Komponente (a) in flüssiger oder fluider Form auf und/oder in dem mineralischen Trägermaterial (b) sorbiert ist.
Natürlicher, intestinal aktiver Futterzusatz nach Anspruch 1, der natürliche Substanzen und zu natürlichen Substanzen identische Substanzen einschließt, dadurch gekennzeichnet, daß er zusätzlich zu möglichen herkömmlichen Adjuvantien oder Zusatzstoffen

(a) eine aktive Komponente, die ein Pflanzenmaterial umfaßt oder aus dem Pflanzenmaterial erhältlich ist, wobei besagtes Pflanzenmaterial aus Pflanzen der Gattung Citrus stammt, oder ein Material ist, das entsprechende aktive Substanzen einschließt, die zu natürlichen Substanzen identisch sind, wobei besagte aktive Komponente Hydroxycymen und/oder 0,05 bis 10 g Flavonoide pro 1.000 kg Tierfutter umfaßt, und

(b) ein poröses, mineralisches Trägermaterial, das auf hydratisierten Magnesium- und/oder Aluminiumsilikaten beruht und von der Art ist, daß wenigstens 55 Gew.-% desselben eine Teilchengröße von zwischen 50 &mgr;m und 700 &mgr;m zeigen,

einschließt, wobei die aktive Komponente (a) in flüssiger oder fluider Form auf und/oder in dem mineralischen Trägermaterial (b) sorbiert ist.
Futterzusatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß er weiter eine ergänzende aktive Komponente einschließt, die ein Pflanzenmaterial umfaßt oder aus dem Pflanzenmaterial erhältlich ist, wobei besagtes Pflanzenmaterial aus Pflanzen der Familie Labiatae stammt, oder ein Material ist, das entsprechende Substanzen einschließt, die zu natürlichen Substanzen identisch sind, wobei die ergänzende aktive Komponente auf und/oder in dem mineralischen Trägermaterial sorbiert ist. Futterzusatz nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das poröse mineralische Trägermaterial vom Typ Sepiolith, Bentonit oder Zeolith, wie etwa Klinoptilolith, ist. Futterzusatz nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das poröse mineralische Trägermaterial von der Art ist, daß wenigstens 60 Gew.-% desselben eine Teilchengröße von zwischen 100 &mgr;m und 650 &mgr;m zeigen. Futterzusatz nach einem vorangehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß das poröse mineralische Trägermaterial von der Art ist, daß wenigstens 60 Gew.-% eine Teilchengröße von zwischen 300 &mgr;m und 600 &mgr;m zeigen. Futterzusatz nach einem vorangehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß die aktive Komponente ein Pflanzenmaterial ist, das aus den Früchten Zitrone und/oder Grapefruit erhältlich ist. Futterzusatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die aktive Komponente Hydroxycymen umfaßt, erhältlich durch Oxidation und Aromatisierung von Limonen. Futterzusatz nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die aktive Komponente eine Kombination aus Hydroxycymen und aktiven Substanzen aus Citrus umfaßt, die chemisch nicht modifiziert worden sind. Futterzusatz nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die aktive Komponente 20 bis 100 g Hydroxycymen pro 1.000 kg Tierfutter umfaßt. Futterzusatz nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die aktive Komponente 35 bis 60 g Hydroxycymen pro 1.000 kg Tierfutter umfaßt. Futterzusatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die aktive Komponente 0,05 bis 10 g Flavonoide pro 1.000 g Tierfutter umfaßt. Futterzusatz nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die aktive Komponente 0,1 bis 7 g Flavonoide pro 1.000 kg Tierfutter umfaßt. Futtermischung für landwirtschaftliche Nutztiere, die die Inhaltsstoffe des Futterzusatzes nach einem der Ansprüche 1 bis 13 zusammen mit einem herkömmlichen Tierfutter umfaßt. Futtermischung nach Anspruch 14, die 0,5 bis 12 kg eines Futterzusatzes pro 1.000 kg Futtermischung umfaßt. Futtermischung nach Anspruch 15, die 3 bis 7 kg eines Futterzusatzes pro 1.000 kg Futtermischung umfaßt. Verfahren zur Herstellung eines natürlichen, intestinal aktiven Futterzusatzes nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die fakultativ verdünnte aktive Komponente mittels eines Sorptionsprozesses auf dem porösen mineralischen Trägermaterial adsorbiert und/oder in diesem absorbiert wird. Verwendung

a) einer aktiven Komponente, die ein Pflanzenmaterial umfaßt oder aus dem Pflanzenmaterial erhältlich ist, wobei besagtes Pflanzenmaterial aus Pflanzen der Gattung Citrus stammt, oder ein Material ist, das entsprechende aktive Substanzen einschließt, die zu natürlichen Substanzen identisch sind, wobei besagte aktive Komponente eine chemisch modifizierte aktive Substanz, die aus einem Nebenprodukt aus der Herstellung von Zitrussaft erhältlich ist, und/oder 0,05 bis 10 g Flavonoide pro 1.000 kg Tierfutter umfaßt, und

b) eines porösen mineralischen Trägermaterials, das auf hydratisierten Magnesium- und/oder Aluminiumsilikaten beruht und von der Art ist, daß wenigstens 55 Gew.-% desselben eine Teilchengröße von zwischen 50 &mgr;m und 700 &mgr;m zeigen,

wobei die aktive Komponente (a) in flüssiger oder fluider Form auf und/oder in dem mineralischen Trägermaterial (b) sorbiert ist, zur Herstellung eines natürlichen, intestinal aktiven Futterzusatzes für die Aufzucht von landwirtschaftlichen Nutztieren.






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