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Dokumentenidentifikation DE102005050209A1 26.04.2007
Titel Vorrichtung zur Einspeisung eines Videosignals in eine Anzeigevorrichtung und Betriebsverfahren hierfür
Anmelder Ott, Reinhold, Waterloo, Ontario, CA
Erfinder Ott, Reinhold, Waterloo, Ontario, CA
Vertreter Dreiss, Fuhlendorf, Steimle & Becker, 70188 Stuttgart
DE-Anmeldedatum 20.10.2005
DE-Aktenzeichen 102005050209
Offenlegungstag 26.04.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 26.04.2007
IPC-Hauptklasse H04N 7/18(2006.01)A, F, I, 20051020, B, H, DE
IPC-Nebenklasse G08B 13/196(2006.01)A, L, I, 20051020, B, H, DE   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung (100) zur Einspeisung eines Videosignals (V) in eine Anzeigevorrichtung (200), insbesondere ein Fernsehgerät, wobei die Vorrichtung (100) eine Videosignalquelle (110) zur Bereitstellung des Videosignals (V) aufweist und eine Videoschnittstelle (115) zum Anschluss der Vorrichtung (100) an die Anzeigevorrichtung (200).
Erfindungsgemäß ist eine Präsenzerfassungseinheit (120) vorgesehen, die eine Präsenz einer Person im Bereich der Vorrichtung (100) bzw. im Bereich der Anzeigevorrichtung (200) erfasst, und eine Steuereinheit (130), die die Videosignalquelle (110) in Abhängigkeit eines von der Präsenzerfassungseinheit (120) abgegebenen Präsenzsignals ansteuert.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Einspeisung eines Videosignals in eine Anzeigevorrichtung, insbesondere ein Fernsehgerät, wobei die Vorrichtung eine Videosignalquelle zur Bereitstellung des Videosignals aufweist und eine Videoschnittstelle zum Anschluss der Vorrichtung an die Anzeigevorrichtung.

Die vorliegende Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zum Betreiben einer Vorrichtung zur Einspeisung eines Videosignals in eine Anzeigevorrichtung, insbesondere ein Fernsehgerät.

Derartige Vorrichtungen und Verfahren sind bekannt und werden beispielsweise in Warenhäusern zur Präsentation von Werbefilmen und sonstigen Informationen eingesetzt.

Unter einem Videosignal wird in der nachstehenden Beschreibung ein Signal verstanden, das Bild- und Toninformationen aufweist, wie es beispielsweise bei einem herkömmlichen Fernsehsignal der Fall ist, das z.B. über eine SCART-Schnittstelle übertragbar ist. Ferner kann das Videosignal auch nur Bildinformationen aufweisen.

Da als Videosignalquelle häufig herkömmliche Videorecorder verwendet werden, ist die Darbietung von Informationen sehr unflexibel und wenig individuell. Um das Informationsangebot zu modifizieren, muss beispielsweise entweder eine andere Videokassette in den Videorecorder eingelegt werden, oder das Bedienpersonal muss entsprechende Passagen des betreffenden Werbefilms manuell durch Betätigung des Videorecorders auswählen.

Ein weiterer bedeutender Nachteil herkömmlicher Systeme besteht darin, dass die z.B. auf der Videokassette enthaltenen Informationen auch dann bereitgestellt und auf der Anzeigevorrichtung wie z.B. einem Fernsehgerät dargestellt werden, wenn gar keine Personen wie z.B. interessierte Kunden in der Nähe sind. Hierdurch ergibt sich häufig die nachteilige Situation, dass zufällig eintreffende Kunden die Werbeinformationen gar nicht von Anfang an zu sehen bekommen, weil vor deren Eintreffen bereits ein Teil der Werbeinformationen abgespielt worden ist.

Noch ein Nachteil der herkömmlichen Systeme ist dadurch gegeben, dass Videorecorder oder andere herkömmliche Vorrichtungen zur Einspeisung von Videosignalen einen entsprechenden Abstellplatz benötigen bzw. aufwendig verkabelt werden müssen und damit insbesondere im Bereich von Präsentationsregalen wertvollen Ausstellungsraum einnehmen, der somit nicht mehr zur Präsentation einer zu verkaufenden Ware zur Verfügung steht.

Es sind überdies Vorrichtungen bekannt, die auf Wechselspeichermedien abgespeicherte Filme an einem Videoausgang ausgeben. Diese Vorrichtungen erlauben ebenfalls keine individuelle, warenbezogene Wiedergabe von Information.

Demgemäß ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung und ein Verfahren der eingangs genannten Art dahingehend zu verbessern, dass eine flexiblere und ansprechendere Darbietung von Informationen gewährleistet ist.

Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass eine Präsenzerfassungseinheit vorgesehen ist, die eine Präsenz einer Person im Bereich der Vorrichtung bzw. im Bereich der Anzeigevorrichtung erfasst, und eine Steuereinheit, die die Videosignalquelle in Abhängigkeit eines von der Präsenzerfassungseinheit abgegebenen Präsenzsignals ansteuert.

Durch die erfindungsgemäße Ansteuerung der Videosignalquelle in Abhängigkeit des Präsenzsignals ist gewährleistet, dass z.B. nur zu denjenigen Zeiten das Videosignal an die Anzeigevorrichtung ausgegeben wird, zu denen sich auch tatsächlich Personen im Bereich der erfindungsgemäßen Vorrichtung bzw. im Bereich der Anzeigevorrichtung befinden.

Auf diese Weise kann ferner besonders vorteilhaft eine Aktivierung der Videosignalquelle dann erfolgen, wenn eine Person sich der Anzeigevorrichtung nähert.

Durch eine derartige Ansteuerung der Videosignalquelle eignet sich die erfindungsgemäße Vorrichtung besonders gut für den Einsatz in Warenhäusern, bei denen Präsentationsflächen für auszustellende Waren über eine entsprechende Anzeigevorrichtung wie beispielsweise ein Fernsehgerät oder einen Computermonitor verfügen, die zur Ausgabe von Werbeinformationen vorgesehen ist.

Bei den Werbeinformationen kann es sich beispielsweise einerseits um solche Informationen handeln, die sich auf Geräte beziehen, die im Bereich der Anzeigevorrichtung präsentiert werden, z.B. Elektrokleingeräte wie Digitalkameras oder andere ausgestellte Artikel. Andererseits können die Werbeinformationen auch die Anzeigevorrichtung selbst zum Gegenstand haben. In beiden Fällen ist durch die erfindungsgemäße Auswertung der Präsenz einer Person eine besonders effektvolle Präsentation von Werbeinformationen gegeben.

Besonders vorteilhaft ist die Präsenzerfassungseinheit bei einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zumindest teilweise in die Vorrichtung integriert, so dass neben der erfindungsgemäßen Vorrichtung selbst nur eine minimale Anzahl externer Komponenten erforderlich ist, wodurch z.B. ein geringerer Anteil an einer für zum Verkauf stehende Waren benötigten Präsentationsfläche durch nicht zum Verkauf stehende Komponenten belegt wird.

Um eine besonders effiziente Erfassung von Personen im Bereich der erfindungsgemäßen Vorrichtung bzw. der Anzeigevorrichtung sicherzustellen, ist bei einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung vorgesehen, dass die Präsenzerfassungseinheit mindestens einen außerhalb der Vorrichtung angeordneten Sensor aufweist. Dieser Sensor kann z.B. an einem zur Präsentation von Waren vorgesehenen Präsentationsregal vorteilhaft so angebracht werden, dass sein gesamter Erfassungsbereich zur Detektion von Personen genutzt wird.

Unter dem Begriff Sensor wird in der vorliegenden Beschreibung sowohl ein einzelner Sensor als auch eine Baugruppe verstanden, die mehrere Komponenten aufweist, von denen mindestens eine Komponente die Funktionalität eines Sensors aufweist. Die weiteren Komponenten können vorzugsweise den Sensor unterstützende Funktionalitäten bereitstellen.

Je nach der Wirkungsweise des Sensors kann es auch vorteilhaft sein, den Sensor direkt an einer ausgestellten Ware oder in demjenigen Bereich des Präsentationsregals anzubringen, in dem die Ware üblicherweise angeordnet wird.

Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist der Sensor über eine Kabelverbindung und/oder eine Funkschnittstelle mit der Präsenzerfassungseinheit und/oder der Steuereinheit verbunden. Insbesondere im Falle der Funkschnittstelle verfügt der Sensor über eine eigene, integrierte Energiequelle wie beispielsweise eine Batterie, z.B. eine Knopfzelle.

Eine Datenübertragung über die Funkschnittstelle kann vorzugsweise codiert erfolgen, so dass mehrere Sensoren bzw. Vorrichtungen nebeneinander bzw. sogar gleichzeitig betrieben werden können, ohne sich gegenseitig zu stören.

Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist vorgesehen, dass der Sensor als Bewegungsmelder, insbesondere als Passiv-Infrarot (PIR)-Bewegungsmelder, ausgebildet ist. Die Anbringung eines als PIR-Bewegungsmelder ausgebildeten Sensors erfolgt vorzugsweise ortsfest, d.h. an dem Präsentationsregal, der Anzeigevorrichtung oder auch direkt an bzw. in der erfindungsgemäßen Vorrichtung.

Bei einer anderen sehr vorteilhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist der Sensor als Beschleunigungssensor und/oder als Neigungssensor und/oder als Lagesensor ausgebildet. Derartige Sensoren werden bevorzugt direkt an einer ausgestellten Ware befestigt und können damit z.B. ein Aufnehmen der Ware durch einen interessierten Kunden erfassen. Ein verwendeter Beschleunigungssensor ist vorzugsweise als mikromechanischer Beschleunigungssensor ausgebildet, der in Form eines SMD (surface mounted device)-Bauelements verfügbar und damit besonders kleinbauend ist.

Als Neigungssensor kann erfindungsgemäß beispielsweise ein Quecksilberschalter oder ein quecksilberfreier Ersatztyp hierfür verwendet werden.

Bei den vorstehend genannten Sensortypen ist die erfindungsgemäße Erkennung einer Präsenz einer Person demnach durch eine aktive Bewegung der mit dem Sensor ausgestatteten Ware durch die Person realisiert.

Weitere Sensortypen können beispielsweise als in die Oberfläche des Präsentationsregals oder in eine zur Aufnahme der ausgestellten Ware vorgesehene Halterung eingelassene Schalter, vorzugsweise Mikroschalter, ausgebildet sein, deren Schaltzustand sich beim Herausnehmen der Ware ändert.

Bei einer weiteren besonders vorteilhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist der Sensor als magnetischer Sensor ausgebildet und weist dementsprechend beispielsweise einen Reedschalter auf. Die Verwendung eines Hallsensors ist ebenfalls denkbar.

Bei einer Ausbildung des Sensors mit einem Reedschalter kann beispielsweise eine mit dem Sensor verbundene Ware über einen fest an einem Präsentationsregal angebrachten Magnet sowohl mechanisch an diesem gehalten werden, und gleichzeitig kann ein Bewegen der Ware und damit die Präsenz einer Person dadurch erkannt werden, dass der Reedschalter seinen Schaltzustand ändert, sobald die Ware aus dem Präsentationsregal genommen und von dem Magnet entfernt wird. D.h., bei dieser Ausführungsform der Erfindung kann eine einfache Magnethalterung vorteilhaft zur Anordnung der Ware an einem Präsentationsregal verwendet werden und gleichzeitig zur Bildung des Präsenzsignals beitragen.

Um den Sensor an dem Präsentationsregal, der Anzeigevorrichtung und/oder an einer Bedieneinheit der Anzeigevorrichtung, insbesondere an einer Fernbedienung der Anzeigevorrichtung, und/oder an einer der Anzeigevorrichtung zugeordneten zu präsentierenden Ware anzubringen, ist bei einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung vorgesehen, dass der Sensor eine Klebeschicht aufweist, bei der es sich besonders vorteilhaft um ein doppelseitig klebendes Klebeband handelt.

Das Klebeband ist vorzugsweise rückstandsfrei von einer damit beklebten Fläche abziehbar, so dass eine flexible Positionierung des Sensors gewährleistet ist.

Eine Integration des Sensors in einen Bodenbelag z.B. in Form einer Trittmatte ist ebenfalls denkbar.

Bei einer weiteren ganz besonders vorteilhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist vorgesehen, dass der Sensor Mittel zur Überwachung einer ordnungsgemäßen Anbringung des Sensors an einer Ware aufweist. Beispielsweise kann in einer zur Anbringung des Sensors an einer Ware vorgesehenen Klebeschicht eine Leiterschleife oder ein Schalter angeordnet sein, die ihren Ohmwiderstand bzw. Schaltzustand ändern, sobald versucht wird, den Sensor von der Ware zu trennen. Eine entsprechende Auswerteelektronik kann ebenfalls in dem Sensor integriert sein und ein entsprechendes Alarmsignal abgeben, sobald ein Manipulationsversuch erkannt wird. Das Alarmsignal kann beispielsweise über die Kabelverbindung oder die Funkschnittstelle an die erfindungsgemäße Vorrichtung übertragen werden. Eine Übertragung des Alarmsignals an einen anderen Empfänger ist unter Verwendung der Funkschnittstelle ebenfalls möglich.

Bei einer weiteren ganz besonders vorteilhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist vorgesehen, dass die Videosignalquelle in die Vorrichtung integriert ist, wodurch sich eine besonders kleinbauende Konfiguration ergibt.

Besonders vorteilhaft weist die Videosignalquelle einen Speicher, insbesondere einen Halbleiterspeicher, auf, der beispielsweise Videodaten in digitaler Form enthalten kann. Bei dem Halbleiterspeicher kann es sich beispielweise um einen Speicher handeln, wie er in herkömmlichen Wechseldatenträgern oder Speicherelementen für Digitalkameras oder dergleichen eingesetzt wird.

Neben der Ausbildung als Halbleiterspeicher ist es auch möglich, dass der Speicher in Form eines Festplattenlaufwerks oder eines optischen Laufwerks oder dergleichen realisiert ist. Der Speicher kann ganz allgemein auch in der Vorrichtung oder in deren Steuereinheit integriert sein. Auch die Verwendung eines z.B. von Digitalkameras bekannten, leicht austauschbaren Wechselspeichers ist denkbar, wobei die erfindungsgemäße Vorrichtung lediglich eine entsprechende Schnittstelle bzw. ein Fach zur Aufnahme des Wechselspeichers aufweisen muss.

Es ist ferner denkbar, dass die Videosignalquelle einen Empfänger für VHF- bzw. UHF- oder sonstige Signale aufweist, die zur drahtlosen Übertragung von Videodaten von einem hierfür vorgesehenen Sender an den Empfänger verwendet werden.

In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung weist die Videosignalquelle einen Videosignalgenerator auf, der Videodaten, insbesondere digital gespeicherte Videodaten, in ein Videosignal umwandelt. Der Videosignalgenerator kann beispielsweise in Form eines integrierten Schaltkreises ausgebildet sein, dem z.B. die von einem Halbleiterspeicher stammenden digitalen Videodaten zugeführt werden, und der hieraus ein zu der Anzeigevorrichtung kompatibles Videosignal erzeugt, das der Anzeigevorrichtung über die Videoschnittstelle zuführbar ist. Der Zugriff auf den Halbleiterspeicher kann entweder durch die in der erfindungsgemäßen Vorrichtung vorgesehene Steuereinheit oder direkt durch den Videosignalgenerator erfolgen, der ggf. mit einer entsprechenden Schnittstelle zu dem Halbleiterspeicher ausgestattet ist.

Bei einer anderen vorteilhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist die Videosignalquelle einen Eingang für ein externes Videosignal auf.

Das externe Videosignal kann von der Videosignalquelle beispielsweise in Abhängigkeit des Präsenzsignals an die Anzeigevorrichtung durchgeschleift werden. Der Eingang kann beispielsweise eine herkömmliche SCART-Schnittstelle oder eine Antennenschnittstelle zur Weiterleitung von UHF- bzw. VHF-Signalen aufweisen, wie sie bei Fernsehgeräten üblicherweise zum Anschluss einer externen Antenne vorhanden ist.

Bei einer weiteren besonders vorteilhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist die Videosignalquelle eine Umschalteinheit auf, die wahlweise das externe Videosignal oder ein in der Videosignalquelle erzeugtes Videosignal an die Videoschnittstelle der Vorrichtung ausgibt.

Diese Ausführungsform erlaubt eine einfache Integration der erfindungsgemäßen Vorrichtung in ein bestehendes System zur Wiedergabe von Videosignalen, bei dem der Vorrichtung aus einer bereits bestehenden Videosignalquelle als externes Videosignal beispielsweise allgemeine Werbeinformationen zugeführt werden, die gleichzeitig auf mehreren Anzeigevorrichtungen darzustellen sind. Sobald die erfindungsgemäße Vorrichtung auf die bereits mehrfach beschriebene Weise die Präsenz einer Person detektiert, wird die Umschalteinheit entsprechend angesteuert, dass nunmehr ein in der Videosignalquelle erzeugtes Videosignal an die Videoschnittstelle der Vorrichtung ausgegeben wird. Das in der Videosignalquelle erzeugte Videosignal umfasst speziellere Werbeinformationen, als die über das externe Videosignal vorgesehenen Werbeinformationen, beispielsweise gerätebezogene Werbeinformationen, und erlaubt damit eine individuellere Information interessierter Kunden. Sobald die erfindungsgemäße Vorrichtung keine Präsenz einer Person mehr detektiert, kann mittels der Umschalteinheit erneut auf das externe Videosignal umgeschaltet werden.

In Weiterentwicklung des vorstehend genannten Prinzips kann die erfindungsgemäße Vorrichtung auch mehrere Eingänge zur Versorgung mit einer Vielzahl von externen Videosignalen aufweisen, zwischen denen in der vorstehend beschriebenen Weise unter Verwendung der Umschalteinheit umgeschaltet werden kann. Neben einer Umschaltung in Abhängigkeit des Präsenzsignals kommt auch eine Umschaltung in Abhängigkeit einer Tageszeit und/oder einer Jahreszeit und/oder sonstiger Parameter in Betracht, die ebenfalls über die Steuereinheit steuerbar ist.

Besonders vorteilhaft weist die Videosignalquelle bei einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung eine Schnittstelle auf, die einen Zugriff auf den Speicher ermöglicht. Auf diese Weise können beispielsweise digitale Videodaten und sonstige Informationen besonders einfach mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung ausgetauscht werden.

Beispielsweise kann es sich bei der Schnittstelle um eine herkömmliche USB (universal serial bus)-Schnittstelle handeln, so dass die erfindungsgemäße Vorrichtung hierüber z.B. an einen beliebigen Personalcomputer anschließbar ist. Neben dem Vorsehen von digitalen Videodaten, die Werbeinformationen über solche Waren enthalten, die im Bereich der betreffenden Vorrichtung bzw. der ihr zugeordneten Anzeigevorrichtung angeordnet sind, kann über die Schnittstelle auch die Steuereinheit der Vorrichtung mit Daten, beispielsweise mit einer neuen Betriebssoftware oder dergleichen versorgt werden.

Eine Ausbildung der Schnittstelle als Infrarotschnittstelle ist ebenfalls möglich.

Der in der Vorrichtung bzw. in der Videosignalquelle integrierte Speicher kann vorteilhaft auch zur Aufzeichnung von erfassten Präsenzsignalen bzw. zugehörigen Uhrzeiten oder sonstigen interessierenden Daten verwendet werden. Ein Austausch dieser Daten mit einem Personalcomputer kann ebenfalls über die USB-Schnittstelle erfolgen.

Bei einer weiteren besonders vorteilhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist die Videoschnittstelle der erfindungsgemäßen Vorrichtung als SCART-Schnittstelle ausgebildet. Dementsprechend kann ein ggf. vorhandener Videosignalgenerator zur Ausgabe von SCART-kompatiblen Videosignalen vorgesehen sein.

Die Verwendung der SCART-Schnittstelle als Videoschnittstelle zu der Anzeigevorrichtung ermöglicht vorteilhaft, dass, insbesondere in Abhängigkeit des Präsenzsignals, über die SCART-Schnittstelle eine Schaltspannung an einen entsprechenden SCART-Eingang der Anzeigevorrichtung anlegbar ist, um die Anzeigevorrichtung auf einen dem SCART-Eingang zugeordneten Videokanal umzuschalten.

Bei dieser Erfindungsvariante wird vorteilhaft von der durch die SCART-Schnittstelle bzw. deren Pin 8 gegebene Möglichkeit Gebrauch gemacht, eine an den Pin 8 angelegte Schaltspannung zur Umschaltung der Anzeigevorrichtung von einem beliebigen Videokanal auf denjenigen Videokanal zu verwenden, der der SCART-Schnittstelle zugeordnet ist. Hierdurch kann auch bei einem beliebigen momentan eingestellten Videokanal an der Anzeigevorrichtung automatisch, d.h. ohne das Eingreifen einer Bedienperson, auf den der SCART-Schnittstelle entsprechenden Videokanal umgeschaltet werden, über den die Anzeigevorrichtung durch die erfindungsgemäße Vorrichtung mit einem Videosignal versorgt wird, das beispielsweise gerätebezogene Werbeinformationen aufweist.

Eine Ausbildung der Videoschnittstelle als VHF- und/oder als UHF-Schnittstelle ist ebenfalls denkbar. In diesem Fall ist der Einsatz eines VHF- und/oder UHF-Modulators zur Konvertierung des in der Videosignalquelle bereitgestellten Videosignals in ein VHF- bzw. UHF-Signal besonders zweckmäßig.

Ganz besonders vorteilhaft verfügt die erfindungsgemäße Vorrichtung einer weiteren Ausführungsform zufolge über eine eigene, vorzugsweise in die Vorrichtung integrierte Energiequelle, die beispielsweise als Batterie ausgebildet ist.

Sowohl die ggf. in den Sensor als auch in die Vorrichtung integrierte Energiequelle können alternativ auch als hochkapazitiver Elektrolytkondensator ausgebildet sein.

Falls eine Steuerleitung oder eine sonstige Leitung der Videoschnittstelle oder einer sonstigen Schnittstelle eine Stromversorgung vorsieht, kann die erfindungsgemäße Vorrichtung auch darüber mit elektrischer Energie versorgt werden. Insbesondere ist hierdurch auch die Möglichkeit gegeben, eine integrierte aufladbare Batterie bzw. einen Kondensator wieder aufzuladen.

Bei Batteriebetrieb weist die erfindungsgemäße Vorrichtung vorzugsweise einen Stromsparmodus auf, der eine Energieaufnahme der Vorrichtung bzw. der Steuereinheit oder anderer darin vorgesehener Komponenten minimiert. Beispielsweise kann die Vorrichtung so konfiguriert werden, dass in dem Stromsparmodus nur noch ein in der Präsenzerfassungseinheit vorgesehener Funkempfänger oder eine sonstige Auswertschaltung aktiv ist, die eine Auswertung eines von dem Sensor stammenden Signals ermöglicht. Falls ein entsprechendes Signal erfasst wird, kann der Stromsparmodus verlassen und ein normaler Betriebszustand angenommen werden.

Bei einer weiteren besonders vorteilhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist eine Umschalteinheit vorgesehen, über die eine Datenverbindung zwischen einer Schnittstelle der Vorrichtung und einem in der Vorrichtung integrierten Speicher herstellbar ist. Die Umschalteinheit ist hierzu mit der entsprechenden Schnittstelle und dem Speicher verbunden und kann beispielsweise durch Verwendung von Multiplexern oder Analogschaltern eine direkte Verbindung zwischen dem in der Vorrichtung integrierten Speicher und der Schnittstelle herstellen, so dass externen Geräten ein Datenaustausch mit der Vorrichtung ermöglicht wird.

Als eine weitere Lösung der Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren gemäß Patentanspruch 23 angegeben. Das Verfahren zum Betreiben einer Vorrichtung zur Einspeisung eines Videosignals in eine Anzeigevorrichtung, insbesondere ein Fernsehgerät, wobei die Vorrichtung eine Videosignalquelle zur Bereitstellung des Videosignals aufweist und eine Videoschnittstelle zum Anschluss der Vorrichtung an die Anzeigevorrichtung, ist dadurch gekennzeichnet, dass die Videosignalquelle in Abhängigkeit eines von einer Präsenzerfassungseinheit abgegebenen Präsenzsignals angesteuert wird, wobei die Präsenzerfassungseinheit eine Präsenz einer Person im Bereich der Vorrichtung bzw. im Bereich der Anzeigevorrichtung erfasst.

Besonders vorteilhaft wird die Videosignalquelle aktiviert, sobald die Präsenzerfassungseinheit die Präsenz einer Person anzeigt.

Eine Deaktivierung der Videosignalquelle kann beispielsweise nach einer vorgebbaren Wartezeit erfolgen, sobald die Präsenzerfassungseinheit keine Präsenz der Person mehr anzeigt.

Eine sehr vorteilhafte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, dass der Präsenzerfassungseinheit mehrere Sensoren zur Erfassung der Präsenz einer Person zugeordnet sind, und dass die Präsenzerfassungseinheit ein Präsenzsignal in Abhängigkeit des Sensors abgibt, der die Präsenz einer Person anzeigt.

Auf diese Weise ist es z.B. möglich, gleichzeitig mehrere ausgestellte Waren auf die Präsenz einer Person im Bereich der Ware bzw. auf eine Bewegung der Ware hin zu überwachen, und in Abhängigkeit eines entsprechenden Präsenzsignals ein entsprechendes Videosignal an die Anzeigevorrichtung auszugeben. D.h., in dieser Konfiguration ermöglicht die erfindungsgemäße Vorrichtung die Anzeige von gerätebezogenen Werbeinformationen gleich für mehre verschiedene ausgestellte Waren.

Eine andere sehr vorteilhafte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, dass eine Schnittstelle der Vorrichtung verwendet wird, um einen Datenaustausch mit einem in die Vorrichtung integrierten Speicher zu realisieren, insbesondere, um Daten in den Speicher zu schreiben. Beispielsweise kann eine an sich zur Übertragung des Videosignals an die Anzeigevorrichtung vorgesehene SCART-Schnittstelle auch zur Datenübertragung an die Vorrichtung bzw. deren Speicher verwendet werden, solange kein Videosignal an die Anzeigevorrichtung auszugeben ist. Durch diese erfindungsgemäße Doppelnutzung der Videoschnittstelle entfällt die Notwendigkeit, eine separate Schnittstelle für eine derartige Datenübertragung in der Vorrichtung vorzusehen, was deren Bedienbarkeit weiter vereinfacht und gleichzeitig deren Herstellungskosten senkt.

Bei der Verwendung von Computermonitoren oder Plasmadisplays oder sonstigen Anzeigevorrichtungen ist die erfindungsgemäße Vorrichtung mit einer entsprechenden Videoschnittstelle bzw. ggf. mit einem entsprechenden Videosignalgenerator zu versehen. Generell kann es sich bei der Videoschnittstelle auch um eine digitale Schnittstelle wie beispielsweise eine DVI-I-, DVI-D oder auch um eine HDMI-Schnittstelle handeln.

Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, in der unter Bezugnahme auf die Zeichnung ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Einzelnen beschrieben ist. Dabei können die in den Ansprüchen und in der Beschreibung erwähnten Merkmale jeweils einzeln für sich oder in beliebiger Kombination erfindungswesentlich sein.

In der Zeichnung zeigt:

1 ein vereinfachtes Blockschaltbild einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung,

2a eine weitere Ausführungsform der Erfindung,

2b eine weitere Ausführungsform der Erfindung,

3 ein vereinfachtes Blockschaltbild einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Videosignalquelle,

4 ein Flussdiagramm einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens,

5 ein vereinfachtes Blockschaltbild einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung,

6 ein vereinfachtes Blockschaltbild einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit mehreren Sensoren,

7 eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung, und

8 ein vereinfachtes Blockschaltbild einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung.

1 zeigt ein Blockschaltbild einer erfindungsgemäßen Vorrichtung 100 zur Einspeisung eines Videosignals V in eine Anzeigevorrichtung 200.

Die Anzeigevorrichtung 200 ist als herkömmliches Fernsehgerät ausgebildet und dient in einem Ausstellungsraum eines Kaufhauses zur Anzeige von Werbeinformationen, die ihr u.a. in Form des Videosignals V durch die erfindungsgemäße Vorrichtung 100 zugeführt werden.

Um eine besonders individuelle und effektive Darbietung von Werbeinformationen auf der Anzeigevorrichtung 200 zu ermöglichen, weist die Vorrichtung 100 eine Präsenzerfassungseinheit 120 auf. Die Präsenzerfassungseinheit 120 selbst ist in die Vorrichtung 100 integriert und ist dazu vorgesehen, die Präsenz einer Person im Bereich der Vorrichtung 100 bzw. im Bereich der Anzeigevorrichtung 200 zu erfassen.

Hierzu verfügt die Präsenzerfassungseinheit 120 über einen außerhalb der Vorrichtung 100 angeordneten Sensor 121, bei dem es sich beispielsweise um einen mikromechanischen Beschleunigungssensor handelt. Der Sensor 121 ist vorteilhaft direkt an einer ausgestellten Ware 250 befestigt, beispielsweise über ein doppelseitig klebendes Klebeband 121a, wie aus der Detailansicht nach 2a ersichtlich.

Ferner verfügt der Sensor 121 über eine Verbindung zur der Präsenzerfassungseinheit 120, die beispielsweise als Kabelverbindung 125a, vgl. 2a, oder bevorzugt als Funkschnittstelle 125b, vgl. 2b, ausgebildet ist. Über diese Verbindung wird die Präsenzerfassungseinheit 120 mit einem Sensorsignal des Sensors 121 versorgt, aus dem sie ein Präsenzsignal ableitet, das die Präsenz einer Person in dem Bereich des Sensors 121 angibt. Insbesondere im Falle der Funkverbindung 125b ist der Sensor 121 mit einer eigenen Energiequelle, insbesondere einer Batterie, auszustatten.

Das von der Präsenzerfassungseinheit 120 bereitgestellte Präsenzsignal wird in der Vorrichtung 100 erfindungsgemäß dazu verwendet, eine Videosignalquelle 110 in der nachstehend unter Bezugnahme auf das in 4 abgebildete Flussdiagramm beschriebenen Weise anzusteuern.

Zunächst wird in einem ersten Schritt 300 von einer in der Vorrichtung 100 (1) vorgesehenen Steuereinheit 130 eine Analyse des von der Präsenzerfassungseinheit 120 bereitgestellten Präsenzsignals durchgeführt.

Sofern in dem Schritt 300 die Präsenz einer Person im Bereich des Sensors 121 bzw. der mit dem Sensor 121 versehenen Ware 250 ermittelt worden ist, erfolgt anschließend in dem Schritt 310 eine Aktivierung der Videosignalquelle 110, um die Anzeigevorrichtung 200 mit einem Videosignal V zu versorgen.

Das Videosignal V beinhaltet vorzugsweise auf die dem Sensor 121 zugeordnete Ware 250 bezogene Werbeinformationen.

Sobald die Steuereinheit 130 aufgrund der Auswertung des Präsenzsignals in Schritt 320 erkennt, dass sich keine Person mehr in dem Bereich der Ware 250 befindet, wird in Schritt 330 die Videosignalquelle 110 deaktiviert, so dass der Anzeigevorrichtung 200 kein Videosignal V mehr zugeführt wird.

Durch die erfindungsgemäße Positionserfassungseinheit 120 ist es demnach vorteilhaft möglich, die Ausgabe von Werbeinformationen auf der Anzeigevorrichtung 200 auf diejenige Zeit zu beschränken, zu der tatsächlich Personen im Bereich der ausgestellten Ware 250 bzw. der Anzeigevorrichtung 200 anwesend sind.

Ganz besonders vorteilhaft können bei der vorliegenden Erfindung auch solche Sensoren zusammen mit der Präsenzerfassungseinheit 120 verwendet werden, wie sie in Vorrichtungen zur Sicherung einer Ware gegen Diebstahl vorgesehen sind. Beispielsweise kann der in der deutschen Patentanmeldung DE 10 2004 053 426 beschriebene Bewegungssensor auch als Sensor 121 für die Präsenzerfassungseinheit 120 verwendet werden, so dass eine vorteilhafte Doppelnutzung des beschriebenen Bewegungssensors einerseits in einem System zur Warensicherung und andererseits zusammen mit der Vorrichtung 100 gemäß der vorliegenden Erfindung gegeben ist.

Darüberhinaus ist es möglich, dass der Sensor 121 zusätzliche Mittel 121b zur Überwachung einer ordnungsgemäßen Anbringung des Sensors 121 an einer Ware 250 aufweist, wie dies schematisch in 2b angedeutet ist. Die Mittel 121b können vorteilhaft mit dem Klebeband 121a (2a) kombiniert sein, beispielsweise durch eine in das Klebeband 121a integrierte, bei Missbrauch zerstörbare Leiterschleife.

Besonders vorteilhaft kann der Sensor 121 auch magnetische Sensormittel wie z.B. einen Reedschalter oder einen Hallsensor aufweisen. In diesem Fall ist die Ware 250 vorteilhaft über eine Magnetverbindung an dem Präsentationsregal angebracht.

Hierzu kann gemäß 7 beispielsweise eine fest mit dem Präsentationsregal 260 verbundene Warenhalterung 261 einen Permanentmagneten 262 aufweisen, der die Ware 250 über ein an der Ware 250 befestigtes, magnetisches Material aufweisendes Halteteil 263, festhält. Sobald die Ware 250 mitsamt dem Halteteil 263 aus der Warenhalterung 261 herausgenommen und damit von dem Permanentmagneten 262 entfernt wird, ändert sich der Schaltzustand des in dem Sensor 121 vorgesehenen Reedschalters 121c, was eine entsprechende Auswertung durch die Präsenzerfassungseinheit 120 (1) erlaubt. Auf dieselbe Weise ist auch ein Zurücklegen der Ware 250 in die Warenhalterung 261 erkennbar. Bei dieser Ausführungsform der Erfindung wird demnach der Vorteil einer einfach handhabbaren magnetischen Befestigung der Ware 250 an dem Präsentationsregal 260 mit einer zuverlässigen Präsenzdetektion über den magnetischen Sensor 121c kombiniert.

Alternativ zu der vorstehend beschriebenen Erfindungsvariante kann der Permanentmagnet 262 auch in dem an der Ware 250 angebrachten Halteteil 263 vorgesehen sein, und ein entsprechendes Gegenstück (nicht gezeigt) aus magnetischem Material bzw. der Sensor 121c kann in der fest an dem Präsentationsregal 260 angeordneten Warenhalterung 261 vorgesehen sein.

Ein Sender (nicht gezeigt) zur Realisierung der Funkschnittstelle 125b mit der Präsenzerfassungseinheit 120 bzw. der Steuereinheit 130 oder allgemein der Vorrichtung 100 kann wahlweise in dem Halteteil 263 wie auch in der Warenhalterung 261 angeordnet sein, vorzugsweise jedoch in der Komponente, die den magnetischen Sensor 121c beinhaltet.

Bei der in 7 abgebildeten Erfindungsvariante, bei der der Sensor 121 mit der Warenhalterung 261 bzw. dem Halteteil 263 kombiniert ist, kann ganz besonders vorteilhaft auch eine Kabelverbindung oder auch eine Leine zur rein mechanischen Verbindung zwischen der Warenhalterung 261 und dem Halteteil 263 vorgesehen sein. Im Falle der Kabelverbindung kann diese zur Übertragung von elektrischen Signalen verwendet werden, oder beispielsweise auch zur Energieübertragung zwischen einer in der Warenhalterung 263 vorgesehenen Batterie (nicht gezeigt) und einem in dem Halteteil 263 angeordneten Sensor 121 oder dergleichen. Sowohl die Kabelverbindung als auch die Leine dienen gleichzeitig zur mechanischen Zuordnung des Halteteils 263 zu der entsprechenden Warenhalterung 261.

Zur Energieversorgung der Vorrichtung 100 ist eine in die Vorrichtung 100 integrierte Batterie 140 (1) vorgesehen. Besonders vorteilhaft ist die Batterie 140 als wiederaufladbare Batterie 140 ausgebildet und weist einen entsprechenden Anschluss für ein Ladekabel (nicht gezeigt) bzw. Ladegerät auf. Bei einer weiteren sehr vorteilhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung erfolgt das Aufladen der Batterie 140 über eine andere Schnittstelle der Vorrichtung 100, wie z.B. die Videoschnittstelle 115, deren Leitungen bzw. Kontakte hierzu in geeigneter Weise mit der Batterie 140 verbunden bzw. verbindbar sind.

Die in 3 näher dargestellte Videosignalquelle 110 weist bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung einen als Halbleiterspeicher ausgebildeten Speicher 111 auf, der beispielsweise in digitaler Form vorliegende Videodaten enthalten kann. Durch den Einsatz des Halbleiterspeichers 111. ist es möglich, die Videosignalquelle 110 in die Vorrichtung 100 zu integrieren und die Vorrichtung 100 besonders klein zu bauen, insbesondere im Vergleich zu herkömmlichen Systemen, die Videorecorder als Videosignalquellen aufweisen.

Ferner erlaubt der Einsatz eines Halbleiterspeichers 111 ein nahezu verzögerungsfreies und verschleißfreies Wechseln zwischen verschiedenen darauf abgespeicherten Werbefilmen.

Zur Umwandlung der in dem Speicher 111 gespeicherten digitalen Videodaten in ein Videosignal V_1, das zu dem Videoeingang 210 (1) der Anzeigevorrichtung 200 kompatibel ist, ist in der erfindungsgemäßen Videosignalquelle 110 ferner ein Videosignalgenerator 112 vorgesehen.

Zur Speicherung bzw. Codierung der digitalen Videodaten können beispielsweise die u.a. von Personalcomputern bekannten Kodierungs- bzw. Kompressionsverfahren verwendet werden.

Ferner ist es auch möglich, die Werbeinformationen in Form einer Sequenz von Standbildern vorzusehen, bei denen jedes einzelne Standbild über eine vorgebbare Anzeigedauer in das Videosignal V_1 eingeblendet ist.

Eine entsprechende Steuerung wird erfindungsgemäß von der Steuereinheit 130 vorgenommen.

Die Videosignalquelle 110 weist darüber hinaus vorteilhaft eine Schnittstelle 113a auf, die einen Zugriff auf den Speicher 111 ermöglicht. Diese Schnittstelle 113a ist beispielsweise als herkömmliche USB-Schnittstelle ausgebildet, so dass eine Datenverbindung zwischen dem Speicher 111 bzw. der Videosignalquelle 110 und jedem modernen Personalcomputer (nicht gezeigt) herstellbar ist. Dadurch können insbesondere Werbeinformationen in Form der digitalen Videodaten oder auch Digitalbilder oder sonstige Informationen, aus denen ein auf der Anzeigevorrichtung 200 anzuzeigendes Videosignal V gebildet werden kann, in einfacher und gewohnter Weise an die Videosignalquelle 110 übertragen werden. Ein entsprechender Datenaustausch ist in 3 durch den Pfeil D symbolisiert.

Insbesondere können auch bei einem Austausch der ausgestellten Ware 250 (1) entsprechend angepasste gerätebezogene Werbeinformationen bzw. digitale Videodaten in dem Speicher 111 vorgesehen werden. Die entsprechenden Videodaten können beispielsweise von einem Hersteller der Ware 250 bezogen oder auch direkt mit der Ware 250 ausgeliefert werden.

Eine weitere Anwendungsmöglichkeit des Speichers 111 besteht in der Realisierung der Funktionalität eines Datenloggers. Beispielsweise kann der zeitliche Verlauf des erfindungsgemäß erfassten Präsenzsignals in dem Speicher 111 abgelegt werden, so dass entsprechende Daten bei Bedarf vorliegen und ausgewertet werden können.

Sehr vorteilhaft ist ebenfalls eine Speicherung einer Betriebssoftware der Steuereinheit 130 oder die Speicherung von Konfigurationsdaten für die Vorrichtung 100 in dem Speicher 111 möglich.

Bei einer anderen vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist es auch denkbar, den Speicher 111 als austauschbares Speichermodul auszubilden, dessen Verwendung insbesondere bei Digitalkameras verbreitet ist.

Wie aus 3 ersichtlich, weist die Videosignalquelle 110 bei der vorliegend beschriebenen Ausführungsform der Vorrichtung 100 weiter einen Eingang 113 für ein externes Videosignal V_2 auf, so dass mittels einer entsprechenden Umschalteinheit 114 wahlweise das intern in der Videosignalquelle 110 erzeugte Videosignal V_1 oder das externe Videosignal V_2 an die Anzeigevorrichtung 200 weitergeleitet werden kann.

Die Umschalteinheit 114 wird vorzugsweise durch die Steuereinheit 130 gesteuert und kann je nach der Art bzw. Bandbreite der umzuschaltenden Videosignale V_1, V_2 beispielsweise als ein- oder mehrkanaliger Analogschalter bzw. Multiplexer ausgelegt sein.

Beispielsweise können der Vorrichtung 100 aus einer bereits bestehenden Videosignalquelle (nicht gezeigt) als externes Videosignal V_2 allgemeine Werbeinformationen zugeführt werden, die gleichzeitig auf mehreren Anzeigevorrichtungen 200 dargestellt werden. Sobald die erfindungsgemäße Vorrichtung 100 auf die bereits mehrfach beschriebene Weise die Präsenz einer Person detektiert, wird die Umschalteinheit 114 entsprechend angesteuert, dass anstelle des externen Videosignals V_2 nunmehr ein in der Videosignalquelle 110 erzeugtes Videosignal V_1 an die Videoschnittstelle 115 (1) der Vorrichtung 100 ausgegeben wird. Das in der Videosignalquelle 110 erzeugte Videosignal V_1 umfasst spezielle Werbeinformationen über die Ware 250 und erlaubt damit – verglichen mit den allgemeinen Werbeinformationen des externen Videosignals V_2 – eine individuelle und präzise Information einer interessierten Person. Sobald die erfindungsgemäße Vorrichtung 100 keine Präsenz einer Person im Bereich der Ware 250 mehr detektiert, kann mittels der Umschalteinheit 114 erneut auf das externe Videosignal V_2 umgeschaltet werden.

Ggf. kann eine Wartezeit vorgesehen werden, während der z.B. ein bereits laufender Werbefilm des Videosignals V_1 bis zu seinem Ende abgespielt wird, bevor die Umschaltung auf das externe Videosignal V_2 erfolgt. Bevorzugt beträgt diese Wartezeit jedoch nur einige Sekunden, so dass die Vorrichtung 100 bei dem Eintreffen weiterer interessierter Personen im Bereich der Anzeigevorrichtung 200 den Werbefilm erneut von seinem Anfang an abspielen kann.

Neben der internen Umschaltung zwischen den Videosignalen V_1, V_2 ist bei der Ausbildung der Videoschnittstelle 115 bzw. des Videoeingangs 210 als SCART-Schnittstelle besonders vorteilhaft auch die Möglichkeit einer Umschaltung eines momentan von der Anzeigevorrichtung 200 angezeigten Videokanals gegeben.

Über eine entsprechende, an den Pin 8 (nicht gezeigt) des SCART-Eingangs 210 angelegte Schaltspannung kann bei einem beliebigen momentan eingestellten Videokanal an der Anzeigevorrichtung 200 automatisch, d.h. ohne das Eingreifen einer Bedienperson, auf den Videokanal umgeschaltet werden, der dem SCART-Eingang 210 entspricht, und über den die Anzeigevorrichtung 200 durch die erfindungsgemäße Vorrichtung 100 mit dem Videosignal V versorgt wird, das beispielsweise gerätebezogene Werbeinformationen aufweist.

Eine derartige Umschaltung auf den dem SCART-Eingang 210 zugewiesenen Videokanal der Anzeigevorrichtung 200 kann unter Verwirklichung des erfindungsgemäßen Prinzips wiederum in Abhängigkeit des Präsenzsignals erfolgen.

Ebenso ist eine Kombination der Umschaltung über die SCART-Steuerleitung an Pin 8 und der Umschaltung mittels der Umschalteinheit 114 realisierbar.

Eine Ausbildung der Videoschnittstelle 115 (1) als VHF- und/oder als UHF-Schnittstelle, wie sie zum Anschluss herkömmlicher Fernsehantennen bzw. Antennenkabel an die Anzeigevorrichtung 200 verwendet wird, ist ebenfalls denkbar. In diesem Fall ist der Einsatz eines VHF- und/oder UHF-Modulators (nicht gezeigt) zur Konvertierung des in der Videosignalquelle 110 bereitgestellten Videosignals V in ein VHF- bzw. UHF-Signal besonders zweckmäßig. Bei dieser Erfindungsvariante ist die Vorrichtung 100 entsprechend an einem Antenneneingang (nicht gezeigt) der Anzeigevorrichtung 200 anzuschließen.

Darüber hinaus ist es denkbar, dass die erfindungsgemäße Vorrichtung 100 bereits einen integrierten Konverter (nicht gezeigt) zur Schnittstellenwandlung zwischen einer SCART-Schnittstelle und einer sonstigen analogen oder digitalen Videoschnittstelle oder umgekehrt aufweist.

Die Videoschnittstelle 115 bzw. der Videosignalgenerator 112 können darüberhinaus auch so ausgelegt sein, dass sie mit einer als Computermonitor ausgebildeten Anzeigevorrichtung verwendbar sind, oder auch mit einer Anzeigevorrichtung, die einen digitalen Videoeingang 210 aufweist.

Ein Blockschaltbild einer weiteren sehr vorteilhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist in 5 abgebildet. Bei dieser Erfindungsvariante weist die Vorrichtung 100 ebenfalls eine SCART-Schnittstelle 115 als Videoschnittstelle auf, über die in einem normalen Betriebszustand der Vorrichtung 100 das Videosignal V an die Anzeigevorrichtung 200 ausgegeben wird.

Darüberhinaus verfügt die Vorrichtung 100 gemäß 5 ebenfalls über einen Halbleiterspeicher zur Speicherung von digitalen Videodaten, der vorliegend mit dem Bezugszeichen 111' bezeichnet ist. Die weiteren, bereits unter Bezug auf 1 beschriebenen Komponenten 110, 120, 140 sind ebenfalls in der Vorrichtung 100 enthalten, aber der Übersichtlichkeit halber nicht in 5 dargestellt.

Im Gegensatz zu der in 1 abgebildeten Erfindungsvariante wird bei der Vorrichtung 100 nach 5 die eigentlich als Videoausgang der Vorrichtung 100 arbeitende SCART-Schnittstelle 115 in einem besonderen Betriebszustand auch als Dateneingang verwendet, wobei einer oder bevorzugt mehreren Datenleitungen bzw. Pins der SCART-Schnittstelle 115 für diesen besonderen Betriebszustand andere Funktionen zugewiesen sind als es bei dem SCART-Standard vorgesehen ist.

Auf diese Weise können der Vorrichtung 100 vorteilhaft über die ohnehin zum normalen Betrieb erforderliche Schnittstelle 115 in dem besondern Betriebszustand auch Daten D_2 zugeführt werden, so dass eine separate Schnittstelle wie beispielsweise eine USB-Schnittstelle zu dem Halbleiterspeicher 111 nach 3 nicht benötigt wird und die Vorrichtung 100 noch günstiger hergestellt werden kann.

Die erfindungsgemäße Doppelnutzung der Schnittstelle 115 wird durch die Steuereinheit 130 gesteuert, die beispielsweise eine bestimmte Leitung der Schnittstelle 115 auf einen vorgebbaren, charakteristischen Signalpegel überwacht, der nur dann an der Schnittstelle 115 anliegt, wenn der besondere Betriebszustand einzunehmen ist, nicht aber während des normalen Betriebs der Vorrichtung 100. Sobald die Steuereinheit 130 den charakteristischen Signalpegel erkennt, steuert sie über die Steuerleitung L_1 eine Umschalteinheit 145 derart an, dass diese eine Datenverbindung zwischen der Schnittstelle 115 und dem Speicher 111' über die Leitungen D_3 und D_4 herstellt.

In diesem Zustand können z.B. unter Verwendung eines externen Programmiergeräts (nicht gezeigt) Daten D_2 direkt über die Schnittstelle 115 in den Speicher 111' geschrieben werden. Das Programmiergerät kann seinerseits z.B. eine USB-Schnittstelle aufweisen, über die es an einen Personalcomputer angeschlossen ist, der eine Vielzahl verschiedener digitaler Videodaten bereitstellt. Andererseits kann das Programmiergerät über eine speziell verschaltete SCART-Schnittstelle (nicht gezeigt) verfügen, deren Signalbelegung an die Datenübertragung mit der Vorrichtung 100 angepasst ist.

Zur Vorbereitung des Betriebs der Vorrichtung 100 werden die entsprechenden Videodaten für die Vorrichtung 100 ausgewählt und mittels des Programmiergeräts direkt in den Speicher 111' geschrieben, wo sie z.B. durch den Videosignalgenerator 112 (3) abrufbar sind.

Nach erfolgter Datenübertragung kann das Programmiergerät wieder von der Vorrichtung 100 bzw. der Schnittstelle 115 getrennt werden, und die Vorrichtung 100 kann über diese Schnittstelle 115 mit einer Anzeigevorrichtung 200 verbunden werden, auf der die zuvor übertragenen Videodaten in Abhängigkeit des Präsenzsignals dargestellt werden.

In dem Normalbetrieb, d.h. wenn die Steuereinheit 130 keinen charakteristischen Signalpegel an der Schnittstelle 115 erkennt, steuert sie über die Steuerleitung L_1 die Umschalteinheit 145 derart an, dass keine Datenverbindung zwischen der Schnittstelle 115 und dem Speicher 111' besteht, so dass die normale Ausgabe eines Videosignals V über die Schnittstelle 115 an die Anzeigevorrichtung 200 nicht beeinträchtigt wird.

Für die vorstehend beschriebene Datenübertragung kann auch ein ggf. vorhandener Eingang 113 (3) für ein externes Videosignal V_2 verwendet werden. In diesem Fall ist die Umschalteinheit 145 entsprechend mit dem Eingang 113 zu verbinden.

Generell kann anstelle einer SCART-Schnittstelle auch jede andere mögliche Videoschnittstelle für die erfindungsgemäße Datenübertragung von einem externen Programmiergerät zu dem Speicher 111' verwendet werden, sofern hinreichend viele Datenleitungen vorgesehen sind, um einen Übergang von dem normalen Betriebszustand in den für die Datenübertragung vorgesehenen besonderen Betriebszustand zu signalisieren.

Obwohl die erfindungsgemäße Vorrichtung 100 bevorzugt sowohl Bild- als auch Toninformationen im Wege des Videosignals V bereitstellt, ist das erfindungsgemäße Prinzip einer präsenzabhängigen Steuerung auch auf die Bereitstellung reiner Audiodaten anwendbar. In diesem Fall werden beispielsweise gar keine Bildinformationen auf der Anzeigevorrichtung 200 dargestellt.

Alternativ hierzu kann die Vorrichtung 100 auch Audiodaten bereitstellen und beispielsweise unter entsprechender Ansteuerung des Videosignalgenerators 112 (3) einfache geometrische Muster oder sonstige Bildinformationen an die Anzeigevorrichtung 200 liefern, die nicht zuvor in einem Speicher 111, 111' abgespeichert werden müssen, sondern z.B. von der Steuereinheit 130 oder einer separaten hierfür vorgesehenen Einheit (nicht gezeigt) in Echtzeit generiert werden.

Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist in 6 schematisch dargestellt. Bei dieser Ausführungsform sind der Präsenzeinheit 120 der Vorrichtung 100 mehrere Sensoren 121', 121'' zugeordnet, die jeweils an einer zu präsentierenden Ware 250', 250'' angebracht sind. Bei den Waren 250', 250'' kann es sich beispielsweise um Digitalkameras handeln, die in einem Präsentationsregal im Bereich der Anzeigevorrichtung 200 ausgestellt sind.

Sobald z.B. durch eine Bewegung der entsprechenden Ware 250' durch eine Person die Präsenz der Person erkannt wird, was der Präsenzerfassungseinheit 120 in der beschriebenen Weise von dem betreffenden Sensor 121' angezeigt wird, wählt die in die Vorrichtung 100 integrierte Steuereinheit 130 (vgl. z.B. 1) einen speziell zu der Ware 250' passenden Werbefilm aus, der in der Vorrichtung 100 gespeichert ist und bringt diesen wie beschrieben auf der Anzeigevorrichtung 200 zur Anzeige.

Insbesondere bei der Verwendung einer Funkschnittstelle 125b zwischen den Sensoren 121', 121'' und der Präsenzerfassungseinheit 120 sind entsprechend der Anzahl unterschiedlicher Waren 250', 250'' verschiedene, z.B. unterschiedlich codierte, Sensorsignale zu verwenden, um die Möglichkeit einer individuellen, geräte- bzw. warenbezogenen Information sicherzustellen.

Entsprechend wird bei einer Erfassung der Präsenz einer Person durch Bewegung der anderen Ware 250'' ein auf die andere Ware 250'' zugeschnittener Werbefilm präsentiert, der ebenfalls in der Vorrichtung 100 gespeichert ist.

Somit ist durch die erfindungsgemäße Vorrichtung 100 eine auf einzelne Waren 250', 250'' spezialisierte, individuelle Information von potentiellen Käufern möglich.

Insbesondere bei der Ausbildung der Videoschnittstelle 115 (1) als SCART-Schnittstelle kann die erfindungsgemäße Vorrichtung 100 sehr kleinbauend ausgelegt werden und dadurch beispielsweise in ein Steckergehäuse eines herkömmlichen SCART-Steckers integriert werden.

Eine ggf. für einen Funkempfänger der Präsenzerfassungseinheit 120 erforderliche Antenne ist vorteilhaft ebenso in das Steckergehäuse integrierbar, wie auch eine Batterie 140 und ein ggf. verwendeter Wechselspeicher.

Noch eine weitere sehr vorteilhafte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist in 8 abgebildet.

Bei dieser Erfindungsvariante weist mindestens einer der Sensoren 121, 121' einen eigenen Speicher 111'' auf, bei dem es sich bevorzugt um einen Halbleiterspeicher handelt. Sobald der Sensor 121, 121' bspw. durch integrierte Sensormittel wie z.B. einen magnetischen Sensor oder dergleichen eine Bewegung der mit ihm verbundenen Ware (nicht gezeigt) oder die Präsenz einer Person detektiert, aktiviert der jeweilige Sensor 121, 121' einen integrierten Sender 123 und sendet über diesen warenspezifische Daten, insbesondere Videodaten, an den in der Vorrichtung 100 vorgesehenen Funkempfänger 122 , der die Videodaten beispielsweise an einen Videosignalgenerator 112 weiterleitet. Bei. dieser Ausführungsform der Erfindung ist die erfindungsgemäße Präsenzerfassungseinheit dementsprechend vollständig in dem jeweiligen Sensor 121, 121' integriert. Zusätzlich zu den Videodaten können auch Steuerdaten von den Sensoren 121, 121' an den Funkempfänger 122 übertagen werden, die z.B. von der nicht in 8 abgebildeten Steuereinheit ausgewertet werden.

Der Videosignalgenerator 112 erzeugt aus den Videodaten wie bereits beschrieben ein Videosignal V_1, das von der Umschalteinheit 114 zur Ausgabe an die Anzeigevorrichtung 200 (1) auswählbar ist. Solange keine Präsenz einer Person bzw. Bewegung einer Ware erfasst wird, wird ein über den Videoeingang 113 zugeführtes externes Videosignal V_2, das beispielsweise allgemeine, nicht gerätespezifische Werbeinformationen oder sonstige Bild- und/oder Toninformationen enthält, von der Umschalteinheit 114 zur Ausgabe an die Anzeigevorrichtung 200 ausgewählt.

Die warenspezifischen Daten, bei denen es sich beispielsweise um digitale Videodaten handeln kann, sind in den jeweiligen Sensoren 121, 121' vorzugsweise auf deren Speicher 111'' gespeichert. Ein Datenaustausch mit den Speichern 111'' kann generell bevorzugt über eine Funkschnittstelle 125b erfolgen. Zur Realisierung einer solchen Funkschnittstelle können anstelle des Funkempfängers 122 bzw. des Senders 123 jeweils geeignete Transceiver verwendet werden.

Generell kann eine Funkübertragung nach einem der bekannten Standards wie z.B. WLAN (wireless local area network), Bluetooth oder dergleichen erfolgen.

Bei der vorstehend beschriebenen Erfindungsvariante benötigt die Vorrichtung 100 keinen eigenen Speicher zur Speicherung von digitalen Videodaten oder dergleichen, weil die Sensoren 121, 121' jeweils über einen eigenen Speicher 111'' verfügen, der die warenbezogenen Informationen enthält.

Alternativ oder zusätzlich zu einer ggf. vorhandenen Batterie kann ein Sensor 121, 121', 121'' auch eine oder mehrere Solarzellen zur eigenen Energieversorgung aufweisen. Besonders vorteilhaft werden die Solarzellen (nicht gezeigt) bei einer Ausführungsform der Erfindung mit einer ortsfesten Warenhalterung 261 gemäß 7 an dieser befestigt, so dass permanent eine optimale Ausrichtung der Solarzellen zu einer Lichtquelle wie beispielsweise einem das Präsentationsregal 260 beleuchtenden Halogenstrahler gegeben ist.

Auch die Vorrichtung 100 kann zur Energieversorgung eine oder mehrere Solarzellen 141 (1) aufweisen, die beispielsweise über eine geeignete Ladeschaltung (nicht gezeigt) die in der Vorrichtung 100 integrierte Batterie 140 (1) speisen können.

Alternativ zu der Anordnung des Videosignalgenerators 112 in der Vorrichtung 100 kann auch ein Sensor 121 über einen eigenen Videosignalgenerator verfügen. In diesem Fall erfolgt eine Umwandlung von in dem Speicher 111'' des Sensors 121 gespeicherten Videodaten in ein Videosignal direkt in dem Sensor 121, und das Videosignal kann über den Sender 123 des Sensors 121 an die Vorrichtung 100 bzw. deren Funkempfänger 122 übertragen und von dort ggf. über die Umschalteinheit 114 an die Anzeigevorrichtung 200 weitergeleitet werden.

Neben der Einspeisung von Videosignalen V in die Anzeigevorrichtung 200 (1) kann die erfindungsgemäße Vorrichtung 100 besonders vorteilhaft auch zur Realisierung der Funktionalität einer Zentrale für Sensoren zur Warensicherung gegen Diebstahl verwendet werden. Hierzu kann die Vorrichtung 100 beispielsweise über einen Funkempfänger 122 (8) entsprechende Signale von Sensoren für die Warensicherung empfangen oder auch die von den Sensoren 121, 121', 121'' gelieferten Signale auswerten, oder auch Signale von Mitteln 121b zur Überwachung einer ordnungsgemäßen Anbringung des Sensors 121 an einer Ware 250, wie sie in 2b beispielhaft dargestellt sind.

Die Ausgabe entsprechender Alarmsignale kann unter vorteilhafter Verwendung der Videoschnittstelle 115 (1) zu der Anzeigevorrichtung 200 direkt über die Anzeigevorrichtung 200 erfolgen, vorzugsweise optisch und akustisch. Alternativ oder zusätzlich können optische und/oder insbesondere akustische Warnmelder wie z.B. Piezo-Schallwandler (nicht gezeigt) auch direkt in der Vorrichtung 100 enthalten sein.

Bei einer weiteren ganz besonders vorteilhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist die Vorrichtung 100 eine Schnittstelle 150 (8) zum Anschluss an eine nicht abgebildete Steuerzentrale auf, die z.B. in einem Ausstellungsraum eines Warenhauses beispielsweise mehrere der erfindungsgemäßen Vorrichtungen 100 steuert. Die Schnittstelle 150 kann als kabelgebundene Schnittstelle, insbesondere als USB- oder auch als Ethernet-Schnittstelle für ein LAN (local area network), oder bevorzugt auch als funkbasierte Schnittstelle beispielsweise gemäß dem WLAN-Standard ausgebildet sein.

Die Schnittstelle 150 ermöglicht der Steuerzentrale (nicht gezeigt) beispielsweise den Zugriff auf in der Vorrichtung 100 oder auch in deren Sensoren 121, 121' abgespeicherte Daten über die erfasste Präsenz von Personen im Bereich der jeweiligen Vorrichtung 100 bzw. Sensoren 121, 121' oder sonstige Daten, die in den Speichern 111, 111', 111'' abgelegt sind und deren zentrale Auswertung. Auf diese Weise können die betreffenden Informationen besonders einfach zentral ausgewertet und beispielsweise zu statistischen Zwecken verwendet werden.

Der zentrale Zugriff auf die Speicher 111, 111', 111'' der Komponenten 100, 121, 121' von der Steuerzentrale aus ermöglicht ferner ein besonders einfaches, zentral gesteuertes Verteilen aktueller Werbefilme und sonstiger Informationen in den Komponenten 100, 121, 121'. Beispielsweise können auf diese Weise insbesondere auch Preisinformationen enthaltende Werbefilme und Videodaten und dergleichen dynamisch an die jeweiligen Komponenten 100, 121, 121' verteilt werden.

Unter Auswertung der statistischen Informationen über die Präsenz von Personen und ggf. erfolgte Bewegungen einer Ware kann auch eine automatische Anpassung eines Verkaufspreises der ausgestellten Ware in Abhängigkeit der statistischen Informationen erfolgen, so dass z.B. bei Waren, die zwar häufig bewegt bzw. begutachtet worden sind, aber für die noch nicht die erwarteten Umsatzdaten vorliegen, eine Preisanpassung zur Bewirkung einer Umsatzsteigerung vorgenommen werden kann usw.

Eine Vernetzung mehrerer, an verschiedenen Standorten angeordneter Steuerzentralen, die beispielsweise über das Internet erfolgen kann, ist ebenso denkbar und ermöglicht Handelsketten mit mehreren Filialen eine besonders einfache zentralisierte Steuerung und/oder Überwachung.

Bei der Verwendung von zweiteiligen Warenhalterungen 261, 263 (7), bei denen der Sensor 121 beispielsweise als magnetischer Sensor ausgebildet ist und somit eine Überwachung auf das ordnungsgemäße Zurücklegen der Ware 250 in die Warenhalterung 261 ermöglicht, ist es ferner möglich, dass über die Steuerzentrale solche Zustände erfassbar sind, bei denen die Ware 250 über einen längeren Zeitraum nicht ordnungsgemäß in der Warenhalterung 261 angebracht ist. In einer derartigen Situation kann von der Steuerzentrale z.B. automatisch eine entsprechende Nachricht an das die entsprechende Vorrichtung 100 betreuende Bedienpersonal abgesetzt werden.

Eine derartige Überwachung wird durch die erfindungsgemäße Speicherung der von dem Sensor 121 gelieferten Daten über die ordnungsgemäße Anbringung der Ware 250 an der Warenhalterung 261 ermöglicht.

Auf dieselbe Weise kann bei mit Funksendern 123 ausgestatteten Sensoren 121, 121', bei denen die zugehörigen Vorrichtungen 100 einen Batteriezustand des Sensors 121, 121' z.B. in Abhängigkeit einer Empfangsfeldstärke oder dergleichen überwachen, eine zentrale Überwachung der Batteriezustände der Sensoren 121, 121' oder auch von Batterien 140 (1) der Vorrichtungen 100 selbst erfolgen.

Bei Vorrichtungen 100, die gleichzeitig als Warensicherungszentrale dienen, kann durch die Steuerzentrale ferner die Häufigkeit auftretender Alarmzustände überwacht werden.

Besonders vorteilhaft können bei einer Integration von Funktionalitäten einer Vorrichtung zur Warensicherung in die erfindungsgemäße Vorrichtung 100 bzw. deren Sensoren 121 auch weitere Daten in dem Speicher 111, 111', 111'' gespeichert werden, die beispielsweise Informationen darüber enthalten, ob eine Warensicherung momentan aktiviert ist, ob die Sensoren 121 ordnungsgemäß funktionieren bzw. mit der Vorrichtung 100 bzw. der Präsenzerfassungseinheit 120 verbunden sind, oder dergleichen.

In diesem Fall können auch derartige Daten zentral durch die Steuerzentrale abgerufen werden und ggf. über das Internet oder andere Kommunikationsverbindungen einer Konzernzentrale oder einem externen Dienstleister zur Verfügung gestellt werden. Insbesondere können die Daten also auch zentral daraufhin ausgewertet werden, ob die Vorrichtung 100 bzw. eine damit kombinierte Warensicherung funktioniert bzw. richtig eingerichtet und aktiviert worden ist. Auf diesem Wege ist somit auch eine mittelbare Überwachung bzw. Beaufsichtigung des Bedienpersonals in den Warenhäusern möglich, das für den ordnungsgemäßen Betrieb der Vorrichtung 100 verantwortlich ist.


Anspruch[de]
Vorrichtung (100) zur Einspeisung eines Videosignals (V) in eine Anzeigevorrichtung (200), insbesondere ein Fernsehgerät, wobei die Vorrichtung (100) eine Videosignalquelle (110) zur Bereitstellung des Videosignals (V) aufweist und eine Videoschnittstelle (115) zum Anschluss der Vorrichtung (100) an die Anzeigevorrichtung (200), gekennzeichnet durch eine Präsenzerfassungseinheit (120), die eine Präsenz einer Person im Bereich der Vorrichtung (100) bzw. im Bereich der Anzeigevorrichtung (200) erfasst, und durch eine Steuereinheit (130), die die Videosignalquelle (110) in Abhängigkeit eines von der Präsenzerfassungseinheit (120) abgegebenen Präsenzsignals ansteuert. Vorrichtung (100) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Präsenzerfassungseinheit (120) zumindest teilweise in die Vorrichtung (100) integriert ist. Vorrichtung (100) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Präsenzerfassungseinheit (120) mindestens einen außerhalb der Vorrichtung (100) angeordneten Sensor (121, 121', 121'') aufweist. Vorrichtung (100) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (121, 121', 121'') über eine Kabelverbindung (125a) und/oder eine Funkschnittstelle (125b) mit der Präsenzerfassungseinheit (120) und/oder der Steuereinheit (130) verbunden ist. Vorrichtung (100) nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (121, 121', 121'') als Bewegungsmelder, insbesondere als Passiv-Infrarot (PIR)-Bewegungsmelder, ausgebildet ist. Vorrichtung (100) nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (121, 121', 121'') als Beschleunigungssensor und/oder als Neigungssensor und/oder als Lagesensor ausgebildet ist. Vorrichtung (100) nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (121, 121', 121'') als magnetischer Sensor ausgebildet ist. Vorrichtung (100) nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (121, 121', 121'') an der Anzeigevorrichtung (200) und/oder an einer Bedieneinheit der Anzeigevorrichtung (200), insbesondere an einer Fernbedienung der Anzeigevorrichtung (200), und/oder an einer der Anzeigevorrichtung (200) zugeordneten, zu präsentierenden Ware (250, 250', 250''), anbringbar ist. Vorrichtung (100) nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (121, 121', 121'') eine Klebeschicht (121a), insbesondere ein doppelseitig klebendes Klebeband, aufweist. Vorrichtung (100) nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (121, 121', 121'') Mittel (121b) zur Überwachung einer ordnungsgemäßen Anbringung des Sensors (121, 121', 121'') an einer Ware (250, 250', 250'') aufweist. Vorrichtung (100) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Videosignalquelle (110) in die Vorrichtung (100) integriert ist. Vorrichtung (100) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Videosignalquelle (110) einen Speicher (111), insbesondere einen Halbleiterspeicher, aufweist. Vorrichtung (100) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Videosignalquelle (110) einen Videosignalgenerator (112) aufweist, der Videodaten, insbesondere digital gespeicherte Videodaten, in ein Videosignal (V_1) umwandelt. Vorrichtung (100) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Videosignalquelle (110) einen Eingang (113) für ein externes Videosignal (V_2) aufweist. Vorrichtung (100) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Videosignalquelle (110) eine Umschalteinheit (114) aufweist, die wahlweise das externe Videosignal (V_2) oder ein in der Videosignalquelle (110) erzeugtes Videosignal (V_1) an die Videoschnittstelle (115) der Vorrichtung (100) ausgibt. Vorrichtung (100) nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Videosignalquelle (110) eine Schnittstelle (113a) aufweist, die einen Zugriff auf den Speicher (111) ermöglicht. Vorrichtung (100) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Videoschnittstelle (115) als SCART-Schnittstelle ausgebildet ist. Vorrichtung (100) nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass, insbesondere in Abhängigkeit des Präsenzsignals, über die SCART-Schnittstelle (115) eine Schaltspannung an einen SCART-Eingang (210) der Anzeigevorrichtung (200) anlegbar ist, um die Anzeigevorrichtung (200) auf einen dem SCART-Eingang (210) zugeordneten Videokanal umzuschalten. Vorrichtung (100) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnittstelle (115) als VHF- und/oder als UHF-Schnittstelle ausgebildet ist. Vorrichtung (100) nach Anspruch 19, gekennzeichnet durch einen VHF- und/oder UHF-Modulator. Vorrichtung (100) nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine in die Vorrichtung (100) integrierte Energiequelle (140). Vorrichtung (100) nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Umschalteinheit (145), über die eine Datenverbindung (D_3, D_4) zwischen einer Schnittstelle (115, 113a, 113) der Vorrichtung (100) und einem in der Vorrichtung (100) integrierten Speicher (111, 111') herstellbar ist. Verfahren zum Betreiben einer Vorrichtung (100) zur Einspeisung eines Videosignals (V) in eine Anzeigevorrichtung (200), insbesondere ein Fernsehgerät, wobei die Vorrichtung (100) eine Videosignalquelle (110) zur Bereitstellung des Videosignals (V) aufweist und eine Videoschnittstelle (115) zum Anschluss der Vorrichtung (100) an die Anzeigevorrichtung (200), dadurch gekennzeichnet, dass die Videosignalquelle (110) in Abhängigkeit eines von einer Präsenzerfassungseinheit (120) abgegebenen Präsenzsignals angesteuert wird, wobei die Präsenzerfassungseinheit (120) eine Präsenz einer Person im Bereich der Vorrichtung (100) bzw. im Bereich der Anzeigevorrichtung (200) erfasst. Verfahren nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Videosignalquelle (110) aktiviert wird, sobald die Präsenzerfassungseinheit (120) die Präsenz einer Person anzeigt. Verfahren nach einem der Ansprüche 23 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Videosignalquelle (110) nach einer vorgebbaren Wartezeit deaktiviert wird, sobald die Präsenzerfassungseinheit (120) keine Präsenz der Person mehr anzeigt. Verfahren nach einem der Ansprüche 23 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass eine Umschalteinheit (114) in Abhängigkeit des Präsenzsignals angesteuert wird, die wahlweise ein externes Videosignal (V_2) oder ein in der Videosignalquelle (110) erzeugtes Videosignal (V_1) an die Videoschnittstelle (115) der Vorrichtung (100) ausgibt. Verfahren nach einem der Ansprüche 23 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass vorzugsweise digitale Videodaten in der Videosignalquelle (110) gespeichert werden. Verfahren nach einem der Ansprüche 23 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass der Präsenzerfassungseinheit (120) mehrere Sensoren (121, 121', 121'') zur Erfassung der Präsenz einer Person zugeordnet sind, und dass die Präsenzerfassungseinheit (120) ein Präsenzsignal in Abhängigkeit des Sensors (121, 121', 121'') abgibt, der die Präsenz einer Person anzeigt. Verfahren nach einem der Ansprüche 23 bis 28, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schnittstelle (113, 113a, 115) der Vorrichtung (100) verwendet wird, um einen Datenaustausch mit einem in die Vorrichtung (100) integrierten Speicher (111, 111') zu realisieren, insbesondere, um Daten in den Speicher (111, 111') zu schreiben.






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