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Dokumentenidentifikation DE102005056261A1 26.04.2007
Titel Automatikgetriebe
Anmelder Hyundai Motor Co., Seoul, KR
Erfinder Kwon, Hyuk Bin, Kunpo, Kyonggi, KR
Vertreter Viering, Jentschura & Partner, 80538 München
DE-Anmeldedatum 25.11.2005
DE-Aktenzeichen 102005056261
Offenlegungstag 26.04.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 26.04.2007
IPC-Hauptklasse F16H 61/36(2006.01)A, F, I, 20051125, B, H, DE
IPC-Nebenklasse F16H 63/42(2006.01)A, L, I, 20051125, B, H, DE   B60K 20/02(2006.01)A, L, I, 20051125, B, H, DE   
Zusammenfassung Automatikgetriebe, aufweisend einen Ganghebel, der im Innenraum eines Fahrzeuges montiert ist, einen Handsteuerhebel (50), der über einen Schaltzug mit dem Ganghebel verbunden ist, eine Positionserfassungseinrichtung zum Erfassen der Position des Handsteuerhebels (50), wenn ein Gangschaltvorgang durchgeführt wird, und eine Positionsfixiereinrichtung, die zwischen dem Handsteuerhebel (50) und der Positionserfassungseinrichtung angeordnet ist, um den Handsteuerhebel (50) in einer Montagebezugsposition zu fixieren.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Automatikgetriebe, und insbesondere ein Automatikgetriebe mit einem Handsteuerhebel, dessen Montagebezugsposition durch einen Halter fixiert ist, wodurch keine Bewegung einer Gangschaltsteuereinrichtung erforderlich ist und daher der Handsteuerhebel leicht montierbar ist, während eine gegenseitige Beeinflussung zwischen dem Handsteuerhebel und anderen Bauteilen verhindert wird.

Im Allgemeinen ist ein Automatikgetriebe eine Vorrichtung, die einen Gangschaltvorgang automatisch durchführt, um eine von einem Motor übertragene Drehkraft zu ändern und die geänderte Drehkraft entsprechend einem Gangschaltschema an die Antriebsräder zu übertragen. Das Automatikgetriebe weist einen Drehmomentwandler zum Übertragen einer Antriebskraft von dem Motor an eine Eingangswelle des Getriebes, ein Planetengetriebe zum Ändern der Antriebskraft des Motors in Abhängigkeit von dem Fahrzustand eines Fahrzeuges, und eine Kupplung und eine Bremse zum Unterbrechen der an das Planetengetriebe übertragenen Antriebskraft des Motors auf.

1 ist eine Draufsicht eines Handsteuerhebels eines herkömmlichen Automatikgetriebes vor der Montage, und 2 ist eine Draufsicht des Handsteuerhebels des herkömmlichen Automatikgetriebes nach der Montage.

Wie in 1 und 2 gezeigt ist, weist das herkömmliche Automatikgetriebe einen Ganghebel 1, der im Innenraum eines Fahrzeuges montiert ist, um dem Fahrer des Fahrzeuges zu ermöglichen, einen Gangschaltvorgang direkt durchzuführen, einen Handsteuerhebel 4, der über einen Schaltzug 2 mit dem Ganghebel 1 verbunden ist, und einen Sperrschalter 6 auf, an dem der Handsteuerhebel 4 montiert ist, um ein auf der Positionsänderung des Handsteuerhebels 4 basierendes Signal an eine Gangschaltsteuereinrichtung (nicht gezeigt) zu übertragen.

Der Sperrschalter 6 ist mit einem Schalterpositionierungsloch 8 versehen, durch welches hindurch ein Fixierbolzen 10 derart eingesetzt ist, dass der Sperrschalter 6 zu dem Handsteuerhebel 4 ausgerichtet ist. Der Handsteuerhebel 4 ist mit einem Hebelpositionierungsloch 12 versehen, welches dem Schalterpositionierungsloch 8 entspricht.

Ebenso ist der Sperrschalter 6 mittels Fixierbolzen 14 an einem Getriebegehäuse (nicht gezeigt) fixiert. Zu diesem Zweck ist der Sperrschalter 6 mit Verbindungsteilen 16 versehen, welche derart vorstehen, dass die Fixierbolzen 14 durch Verbindungslöcher 18 hindurch, die in den jeweiligen Verbindungsteilen 16 ausgebildet sind, in die Verbindungsteile 16 eingesetzt sind.

Nun wird der Betrieb der Handsteuerhebelanordnung des herkömmlichen Automatikgetriebes mit der oben erwähnten Konstruktion beschrieben.

Wenn der Ganghebel 1 betätigt wird, wird der Schaltzug 2 bewegt. Infolgedessen wird der mit dem Schaltzug 2 verbundene Handsteuerhebel 4 gedreht, und somit wird der Kontaktpunkt des Sperrschalters 6 geändert.

Wenn der Kontaktpunkt des Sperrschalters 6 geändert wird, überträgt der Sperrschalter 6 ein Signal entsprechend der von dem Ganghebel 1 ausgewählten Position an die Gangschaltsteuereinrichtung. In dieser Weise wird der Gangschaltvorgang durchgeführt.

Indessen wird der Montagevorgang des Handsteuerhebels des herkömmlichen Automatikgetriebes mit der oben erwähnten Konstruktion wie folgt durchgeführt.

Zuerst wird der Handsteuerhebel 4 in der Position N positioniert, wie in 1 gezeigt ist.

Als nächstes wird der Sperrschalter 6 um einen vorbestimmten Winkel gedreht, wie in 2 gezeigt ist, so dass das Hebelpositionierungsloch 12 des Handsteuerhebels 4 zu dem Schalterpositionierungsloch 8 des Sperrschalters 6 ausgerichtet ist.

Anschließend wird der Fixierbolzen 10 durch das Hebelpositionierungsloch 12 und das Schalterpositionierungsloch 8 hindurch eingesetzt, so dass der Handsteuerhebel 4 sicher an dem Sperrschalter 6 fixiert ist.

Nachdem die Position des Sperrschalters 6 wie oben beschrieben fixiert ist, wird der Sperrschalter 6 mittels der Fixierbolzen 14 an dem Getriebegehäuse fixiert.

Danach wird der Schaltzug 2 mit dem Handsteuerhebel 4 verbunden.

Bei der Montagestruktur des Handsteuerhebels 4 des herkömmlichen Automatikgetriebes ist es erforderlich, den Sperrschalter 6 um den vorbestimmten Winkel zu drehen, um den Sperrschalter 6 zu dem Handsteuerhebel 4 auszurichten. Wenn der Sperrschalter 6 gedreht wird, tritt jedoch eine gegenseitige Beeinflussung zwischen dem Sperrschalter 5 und den anderen Bauteilen auf. Aus diesem Grunde sind die Form und die Größe des Sperrschalters begrenzt.

Ferner ist es erforderlich, dass die Verbindungslöcher 18 des Sperrschalters 6 auf eine vorbestimmte Länge in der Form eines Schlitzes erweitert wird, um den Sperrschalter 6 zu drehen. Infolgedessen kann eine gegenseitige Beeinflussung zwischen den Verbindungsteilen des Sperrschalters 6 und anderen Bauteilen auftreten.

Mit der Erfindung wird eine Montagestruktur eines Handsteuerhebels eines Automatikgetriebes geschaffen, bei der eine leichte Montage des Handsteuerhebels erreicht wird.

Dies wird gemäß der Erfindung erreicht durch ein Automatikgetriebe, aufweisend einen Ganghebel, der im Innenraum eines Fahrzeuges montiert ist, einen Handsteuerhebel, der über einen Schaltzug mit dem Ganghebel verbunden ist, eine Positionserfassungseinrichtung zum Erfassen der Position des Handsteuerhebels, wenn ein Gangschaltvorgang durchgeführt wird, und eine Positionsfixiereinrichtung, die zwischen dem Handsteuerhebel und der Positionserfassungseinrichtung angeordnet ist, um den Handsteuerhebel in einer Montagebezugsposition zu fixieren.

Vorzugsweise ist die Positionserfassungseinrichtung eine Gangschaltsteuereinrichtung mit einem Sensor zum Erfassen des Drehwinkels des Handsteuerhebels, wenn der Gangschaltvorgang durchgeführt wird.

Vorzugsweise ist die Positionsfixiereinrichtung ein Halter, der an der Positionserfassungseinrichtung derart angeordnet ist, dass er in Abhängigkeit von der Montagebezugsposition des Handsteuerhebels verschoben werden kann.

Vorzugsweise ist der Halter an seiner einen Seite mit einem Führungsnutabschnitt versehen, über den der Halter mit der Positionserfassungseinrichtung verbunden ist, und an seiner anderen Seite mit einem Halterpositionierungsloch versehen, über das der Halter mit dem Handsteuerhebel verbunden ist.

Vorzugsweise weist der Handsteuerhebel ein Hebelpositionierungsloch auf, das derart ausgebildet ist, dass der Handsteuerhebel durch Einsetzen eines Verbindungsteils durch das Hebelpositionierungsloch und das Halterpositionierungsloch hindurch mit dem Halter verbunden ist.

Vorzugsweise ist das Hebelpositionierungsloch in der Form eines Schlitzes ausgebildet.

Vorzugsweise sind der Handsteuerhebel und der Halter mittels eines Fixierbolzens miteinander verbunden.

Vorzugsweise weist der Halter eine Buchse auf, an welcher der Fixierbolzen fest abgestützt ist.

Vorzugsweise weist die Positionserfassungseinrichtung ein Verbindungsloch auf, durch welches hindurch ein Verbindungsteil eingesetzt ist, das auch durch den Führungsnutabschnitt des Halters hindurch eingesetzt ist, so dass der Halter durch Einsetzen des Verbindungsteils durch den Führungsnutabschnitt und das Verbindungsloch hindurch mit der Positionserfassungseinrichtung verbunden ist.

Die Erfindung wird mit Bezug auf die Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:

1 eine Draufsicht eines Handsteuerhebels eines herkömmlichen Automatikgetriebes vor der Montage;

2 eine Draufsicht des Handsteuerhebels des herkömmlichen Automatikgetriebes nach der Montage;

3 eine Draufsicht der Montagestruktur eines Handsteuerhebels eines Automatikgetriebes gemäß der Erfindung;

4 eine Draufsicht eines Halters gemäß der Erfindung;

5 eine Seitenansicht des Halters gemäß der Erfindung;

6 eine Seitenansicht der Anordnung des Handsteuerhebels und des Halters gemäß der Erfindung;

7 eine Draufsicht der Montagestruktur des Handsteuerhebels gemäß der Erfindung, wenn der Handsteuerhebel entgegengesetzt zur Uhrzeigerrichtung gedreht wird; und

8 eine Draufsicht der Montagestruktur des Handsteuerhebels gemäß der Erfindung, wenn der Handsteuerhebel in Uhrzeigerrichtung gedreht wird.

Mit Bezug auf die Zeichnung wird eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ausführlich beschrieben. Wie aus 3 ersichtlich ist, weist das Automatikgetriebe gemäß der Erfindung einen Ganghebel (nicht gezeigt), der im Innenraum eines Fahrzeuges montiert ist, um dem Fahrer des Fahrzeuges zu ermöglichen, einen Gangschaltvorgang direkt durchzuführen, einen Handsteuerhebel 50, der über einen Schaltzug (nicht gezeigt) mit dem Ganghebel verbunden ist, eine Positionserfassungseinrichtung zum Erfassen der Position des Handsteuerhebels 50, wenn ein Gangschaltvorgang durchgeführt wird, und eine Positionsfixiereinrichtung auf, die zwischen dem Handsteuerhebel 50 und der Positionserfassungseinrichtung angeordnet ist, um den Handsteuerhebel 50 in einer Montagebezugsposition zu fixieren.

Die Positionserfassungseinrichtung kann ein Sperrschalter zum Erfassen der Position des Handsteuerhebels 50 während der Durchführung des Gangschaltvorgangs sein. In der folgenden Beschreibung weist jedoch die Positionserfassungseinrichtung eine Gangschaltsteuereinrichtung 52 mit einem Positionserfassungssensor (nicht gezeigt) zum Erfassen des Drehwinkels des Handsteuerhebels 50 auf.

Die Gangschaltsteuereinrichtung 52 ist mit einer Mehrzahl von Flanschteilen 54 versehen, die nach außen derart vorstehen, dass die Gangschaltsteuereinrichtung 52 mittels der Flanschteile 54 an einem Getriebegehäuse (nicht gezeigt) fixiert werden kann. In jedem der Flanschteile 54 ist ein Bolzeneinsetzloch ausgebildet, in welches jeweils ein erster Fixierbolzen 56 eingeschraubt ist.

Der Handsteuerhebel 50 ist fest an einer Handsteuerwelle 58 montiert, welche mit dem Getriebegehäuse verbunden ist.

In dem Handsteuerhebel 50 ist ein Einsetzloch 60 entsprechend der Form der Handsteuerwelle 58 derart ausgebildet, dass die Handsteuerwelle 58 durch das Einsetzloch 60 hindurch eingesetzt werden kann.

Der Handsteuerhebel 50 wird um die Handsteuerwelle 58 gedreht.

An dem einen Ende des Handsteuerhebels 50 ist ein Seilzugverbindungsloch 62 ausgebildet, durch welches hindurch der Schaltzug mit dem Handsteuerhebel 50 verbunden ist. Das andere Ende des Handsteuerhebels 50 ist mit der Positionsfixiereinrichtung verbunden.

Die Positionsfixiereinrichtung weist einen Halter 70 auf, der an der Gangschaltsteuereinrichtung 52 derart angeordnet ist, dass er in Abhängigkeit von der Montagebezugsposition des Handsteuerhebels 50 verschoben werden kann.

Wie in 3 bis 5 gezeigt ist, ist der Halter 70 an seiner einen Seite mit einem Führungsnutabschnitt 72 versehen, über den der Halter 70 mit der Gangschaltsteuereinrichtung 52 verbunden ist, und an seiner anderen Seite mit einem Halterpositionierungsloch 74 versehen, über das der Halter 70 mit dem Handsteuerhebel 50 verbunden ist.

Insbesondere ist der Halter 70 in U-Form derart ausgebildet, dass der Führungsnutabschnitt 72 an der offenen Seite des Halters 70 vorgesehen ist.

Der Handsteuerhebel 50 weist ein Hebelpositionierungsloch 64 auf, das derart ausgebildet ist, dass der Handsteuerhebel 50 durch Einsetzen eines Verbindungsteils durch das Hebelpositionierungsloch 64 und das Halterpositionierungsloch 74 hindurch mit dem Halter 70 verbunden ist. Das Hebelpositionierungsloch 64 erstreckt sich über eine vorbestimmte Länge in der Form eines Schlitzes derart, dass das Verbindungsteil durch das Hebelpositionierungsloch 64 und das Halterpositionierungsloch 74 hindurch unabhängig von der Drehung des Handsteuerhebels 50 eingesetzt werden kann.

Der Handsteuerhebel 50 und der Halter 70 sind mittels eines Fixierbolzens 76 derart miteinander verbunden, dass der Handsteuerhebel 50 und der Halter 70 leicht voneinander getrennt werden können.

Der Halter 70 ist in der Form einer Platte ausgebildet und weist eine Buchse 78 auf, an welcher der Fixierbolzen 76 fest abgestützt ist.

Insbesondere ist die Buchse 78 an der Stelle, wo das Halterpositionierungsloch 74 ausgebildet ist, durch Schweißen fest an dem Halter 70 angebracht.

Vorzugsweise ist die Höhe der Buchse 78 begrenzt, um eine leichte Drehung des Handsteuerhebels 50 zu erreichen, wenn der Handsteuerhebel 50 und der Halter 70 nicht miteinander verbunden sind. Insbesondere ist es bevorzugt, dass die obere Fläche der Buchse 78 mit dem Handsteuerhebel 50 nicht in Kontakt gebracht wird.

In der Gangschaltsteuereinrichtung 52 ist ein Verbindungsloch (nicht gezeigt) ausgebildet, durch welches hindurch ein Verbindungsteil eingesetzt ist. Das Verbindungsteil ist auch durch den Führungsnutabschnitt 72 des Halters 70 hindurch eingesetzt. Demzufolge ist der Halter 70 durch Einsetzen des Verbindungsteils durch den Führungsnutabschnitt 72 des Halters 70 und das Verbindungsloch der Gangschaltsteuereinrichtung 52 hindurch mit der Gangschaltsteuereinrichtung 52 verbunden.

Das Verbindungsteil ist ein zweiter Fixierbolzen 66, welcher durch den Führungsnutabschnitt 72 des Halters 70 und das Verbindungsloch der Gangschaltsteuereinrichtung 52 hindurch derart eingesetzt ist, dass die Gangschaltsteuereinrichtung 52 fest an dem Getriebegehäuse fixiert ist.

Nun wird der Montagevorgang des Handsteuerhebels mit der oben erwähnten Konstruktion gemäß der Erfindung beschrieben.

Zuerst wird die Handsteuerwelle 58 an der Gangschaltsteuereinrichtung 52 montiert.

Als nächstes wird die Gangschaltsteuereinrichtung 52 mittels der ersten Fixierbolzen 56 an dem Getriebegehäuse fixiert.

Anschließend wird der Handsteuerhebel 50 durch Einsetzen der Handsteuerwelle 58 durch das Einsetzloch 60 des Handsteuerhebels 50 hindurch an der Gangschaltsteuereinrichtung 52 angebracht.

Wenn der Handsteuerhebel 50 um die Handsteuerwelle 58 gedreht wird, wird der Handsteuerhebel 50 in irgendeiner der Gangschaltpositionen, d.h. P, R, N, D, 2, L positioniert. Aus diesem Grunde ist es erforderlich, dass der Handsteuerhebel 50 und der Ganghebel in der Position N positioniert werden und dann der Handsteuerhebel 50 und der Ganghebel mittels des Schaltzuges miteinander verbunden werden. Demzufolge ist die Position, in welcher der Handsteuerhebel 50 in der Position N positioniert ist, die Montagebezugsposition des Handsteuerhebels 50.

Der Handsteuerhebel 50 wird um einen vorbestimmten Winkel derart gedreht, dass er in der Position N positioniert ist, d.h. der Handsteuerhebel 50 ist in der Montagebezugsposition positioniert, und der Handsteuerhebel 50 wird durch den Halter 70 derart fixiert, dass er sich nicht bewegen kann, bis der Schaltzug mit dem Handsteuerhebel 50 verbunden ist.

Insbesondere wird, wenn der Handsteuerhebel 50 in der Position N positioniert ist, der Halter 70 derart verschoben, dass das Halterpositionierungsloch 74 zu dem Hebelpositionierungsloch 64 ausgerichtet ist.

Wenn das Halterpositionierungsloch 74 zu dem Hebelpositionierungsloch 64 ausgerichtet ist, wird der Fixierbolzen 76 durch das Halterpositionierungsloch 74 und das Hebelpositionierungsloch 64 hindurch eingesetzt, um den Handsteuerhebel 50 und den Halter 70 zu fixieren.

Anschließend wird der zweite Fixierbolzen 66 durch den Führungsnutabschnitt 72 und das Verbindungsloch der Gangschaltsteuereinrichtung 52 hindurch eingesetzt, um die Drehung des Halters 70 zu verhindern.

Infolgedessen ist der Handsteuerhebel 50 in der Montagebezugsposition fixiert, in welcher der Handsteuerhebel 50 mit dem Schaltzug verbunden ist.

Danach wird der im Innenraum des Fahrzeuges montierte Ganghebel in der Position N positioniert, und dann wird das eine Ende des Schaltzuges mit dem Ganghebel verbunden, und das andere Ende des Schaltzuges wird mit dem Handsteuerhebel 50 verbunden.

Demzufolge werden der Ganghebel und der Handsteuerhebel 50 gleichzeitig bewegt.

Nachdem die Verbindung des Handsteuerhebels 50 und des Schaltzuges vollendet ist, wird der Fixierbolzen 76 derart entfernt, dass der Handsteuerhebel 50 entsprechend der Betätigungskraft des Ganghebels frei gedreht werden kann.

Demzufolge wird die von dem Fahrer im Innenraum des Fahrzeuges manipulierte Gangschaltkraft über den Handsteuerhebel 50 an die Gangschaltsteuereinrichtung 52 übertragen.

Die Montagebezugsposition, in welcher der Handsteuerhebel 50 in der Position N positioniert ist, wird in Abhängigkeit von der Fertigungs- und Montageabweichung des Handsteuerhebels 50 leicht geändert. Wenn der Handsteuerhebel 50 um einen vorbestimmten Winkel entgegengesetzt zur Uhrzeigerrichtung gedreht wird und dann in der Position N positioniert ist, wie in 7 gezeigt ist, wird der Halter 70 derart nach unten verschoben, dass das Halterpositionierungsloch 74 zu dem Hebelpositionierungsloch 64 ausgerichtet ist.

Wenn der Handsteuerhebel 50 um einen vorbestimmten Winkel in Uhrzeigerrichtung gedreht wird und dann in der Position N positioniert ist, wie in 8 gezeigt ist, wird der Halter 70 derart verschoben, dass das Halterpositionierungsloch 74 zu dem Hebelpositionierungsloch 64 ausgerichtet ist.

Demzufolge ist es nicht erforderlich, die Gangschaltsteuereinrichtung 52 zu drehen, sondern nur den Halter 70 zu verschieben, wenn die Montagebezugsposition des Handsteuerhebels 50 in Abhängigkeit von der Fertigungs- und Montageabweichung des Handsteuerhebels 50 geändert wird, und somit wird eine leichte Montage erreicht.

Wie aus der obigen Beschreibung ersichtlich ist, ist der Handsteuerhebel durch die zwischen dem Handsteuerhebel und der Positionserfassungseinrichtung angeordnete Positionsfixiereinrichtung in der Montagebezugsposition fixiert. Infolgedessen ist der Handsteuerhebel nicht direkt an der Positionserfassungseinrichtung fixiert, und ist keine Bewegung der Positionserfassungseinrichtung erforderlich. Demzufolge wird mit der Erfindung eine gegenseitige Beeinflussung zwischen dem Handsteuerhebel und anderen Bauteilen verhindert.

Ebenso weist die Positioinserfassungseinrichtung eine Gangschaltsteuereinrichtung mit einem Sensor zum Erfassen des Drehwinkels des Handsteuerhebels auf, und daher ist kein zusätzlicher Sperrschalter erforderlich. Demzufolge wird mit der Erfindung die Struktur des Automatikgetriebes vereinfacht.

Ebenso weist die Positionsfixiereinrichtung einen Halter auf, der an der Positionserfassungseinrichtung derart angeordnet ist, dass er in Abhängigkeit von der Montagebezugsposition des Handsteuerhebels verschoben werden kann. Demzufolge wird der Handsteuerhebel nur durch die Verschiebebewegung des Halters leicht fixiert, selbst wenn die Montagebezugsposition des Handsteuerhebels in Abhängigkeit von der Fertigungs- und Montageabweichung des Handsteuerhebels geändert wird.

Ebenso ist der Halter an seiner einen Seite geöffnet, und daher ist der Halter mit dem Führungsnutabschnitt versehen. Demzufolge wird der Halter leicht zwischen dem Handsteuerhebel und der Gangschaltsteuereinrichtung eingesetzt.

Ebenso erstreckt sich das Hebelpositionierungsloch des Handsteuerhebels über eine vorbestimmte Länge in der Form eines Schlitzes. Demzufolge ist das Hebelpositionierungsloch zu dem Halterpositionierungsloch unabhängig von dem Drehwinkel des Handsteuerhebels ausgerichtet.

Ebenso sind der Handsteuerhebel und der Halter mittels des Fixierbolzens miteinander verbunden. Demzufolge kann der Fixierbolzen leicht entfernt werden, nachdem die Verbindung des Schaltzuges und des Handsteuerhebels vollendet ist.

Ebenso ist der Halter in der Form einer Platte ausgebildet. Demzufolge ist die Herstellung des Halters einfach. Außerdem ist die Buchse an dem Halter befestigt, und daher ist der Fixierbolzen fest an der Buchse abgestützt.

Ferner ist die Gangschaltsteuereinrichtung mittels des Fixierbolzens in dem Führungsnutabschnitt mit dem Halter verbunden. Demzufolge wird mit der Erfindung eine Drehung des Halters verhindert.


Anspruch[de]
Automatikgetriebe, aufweisend:

einen Ganghebel, der im Innenraum eines Fahrzeuges montiert ist;

einen Handsteuerhebel (50), der über einen Schaltzug mit dem Ganghebel verbunden ist;

eine Positionserfassungseinrichtung zum Erfassen der Position des Handsteuerhebels (50), wenn ein Gangschaltvorgang durchgeführt wird; und

eine Positionsfixiereinrichtung, die zwischen dem Handsteuerhebel (50) und der Positionserfassungseinrichtung angeordnet ist, um den Handsteuerhebel (50) in einer Montagebezugsposition zu fixieren.
Automatikgetriebe nach Anspruch 1, wobei die Positionserfassungseinrichtung eine Gangschaltsteuereinrichtung (52) mit einem Sensor zum Erfassen des Drehwinkels des Handsteuerhebels (50) während der Durchführung des Gangschaltvorgangs ist. Automatikgetriebe nach Anspruch 1, wobei die Positionsfixiereinrichtung ein Halter (70) ist, der an der Positionserfassungseinrichtung derart angeordnet ist, dass er in Abhängigkeit von der Montagebezugsposition des Handsteuerhebels (50) verschoben werden kann. Automatikgetriebe nach Anspruch 3, wobei der Halter (70) an seiner einen Seite mit einem Führungsnutabschnitt (72) versehen ist, über den der Halter (70) mit der Positionserfassungseinrichtung verbunden ist, und an seiner anderen Seite mit einem Halterpositionierungsloch (74) versehen ist, über das der Halter (70) mit dem Handsteuerhebel (50) verbunden ist. Automatikgetriebe nach Anspruch 4, wobei der Handsteuerhebel (50) ein Hebelpositionierungsloch (64) aufweist, das derart ausgebildet ist, dass der Handsteuerhebel (50) durch Einsetzen eines Verbindungsteils durch das Hebelpositionierungsloch (64) und das Halterpositionierungsloch (74) hindurch mit dem Halter (70) verbunden ist. Automatikgetriebe nach Anspruch 5, wobei das Hebelpositionierungsloch (64) in der Form eines Schlitzes ausgebildet ist. Automatikgetriebe nach Anspruch 3, wobei der Handsteuerhebel (50) und der Halter (70) mittels eines Fixierbolzens (76) miteinander verbunden sind. Automatikgetriebe nach Anspruch 7, wobei der Halter (70) eine Buchse (78) aufweist, an welcher der Fixierbolzen (76) fest abgestützt ist. Automatikgetriebe nach Anspruch 4, wobei die Positionserfassungseinrichtung ein Verbindungsloch aufweist, durch welches hindurch ein Verbindungsteil eingesetzt ist, das auch durch den Führungsnutabschnitt (72) des Halters (70) hindurch eingesetzt ist, so dass der Halter (70) durch Einsetzen des Verbindungsteils durch den Führungsnutabschnitt (72) und das Verbindungsloch hindurch mit der Positionserfassungseinrichtung verbunden ist.






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