PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE102006047682A1 26.04.2007
Titel Austauscgbare Spitze für einen Bohrer oder Holzbohrer
Anmelder Milwaukee Electric Tool Corp., Brookfield, Wis., US
Erfinder Chiello, Peter, Waukesha, Wis., US;
Jordan, Kenneth, Pewaukee, Wis., US;
Bublitz, Scott, Hartland, Wis., US;
Zick, Jonathan, Waukesha, Wis., US
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
DE-Anmeldedatum 09.10.2006
DE-Aktenzeichen 102006047682
Offenlegungstag 26.04.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 26.04.2007
IPC-Hauptklasse B23B 51/00(2006.01)A, F, I, 20070119, B, H, DE
Zusammenfassung Es werden Werkzeugelemente wie etwa Bohrer, Holzbohrer, Betonbohrer usw. angegeben. Die Werkzeugelemente umfassen einen Körper und ein entfernbar mit dem Körper verbundenes Schneidelement. Das Schneidelement kann entfernbar auf verschiedene Weise mit dem Körper verbunden sein. Der Körper und das Schneidelement können aus einem gleichen oder aus verschiedenen Materialien ausgebildet sein. Das Werkzeugelement kann weiterhin ein zweites Schneidelement umfassen, das entfernbar mit dem Körper oder dem ersten Schneidelement verbunden ist. In einigen Ausführungsformen ist das zweite Schneidelement eine Eindrehschnecke. In anderen Ausführungsformen ist das zweite Schneidelement eine Fortsetzung des ersten Schneidelements.

Beschreibung[de]
Verwandte Anmeldungen

Die vorliegende Anmeldung beansprucht den Vorteil der vorläufigen US-Patentanmeldung Nr. 60/724,400 vom 8. Oktober 2005, deren gesamter Inhalt hier unter Bezugnahme eingeschlossen ist.

Erfindungsfeld

Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein Werkzeugelemente und insbesondere Bohrer, Holzbohrer, Betonbohrer, usw.

Hintergrund

Bei einem Bohrer wie zum Beispiel einem Holzbohrer schneidet der Spitzenteil das Werkstück, während der Rest des Bohrers allgemein das aus dem Werkstück geschnittene Material entfernt. Der Schneidspitzenteil kann verschleißen, sodass eine Handlung des Benutzers erforderlich wird (z.B. das Schärfen des Schneidteils/der Schneidteile, das Austauschen des gesamten Bohrers usw.).

Ein Benutzer wählt allgemein ein Werkzeugelement wie zum Beispiel einen Bohrer, einen Holzbohrer, einen Betonbohrer, usw. auf der Basis von wenigstens einer der folgenden Bedingungen: des Preises (in vielen Fällen), der Dauerhaftigkeit (z.B. gegenüber dem Kontakt mit Nägeln), der Möglichkeit zu einem mehrfachen Schleifen (z.B. direkt am Arbeitsplatz oder über einen Schleifdienst, usw.), usw. Am Arbeitsplatz können die Benutzer über einen oder mehrere Behälter verfügen, die mit stumpfen oder beschädigten Bohrern, Holzbohrern usw. gefüllt sind, die aufgehoben werden, bis ein kosteneffektiver Schleifdienst gefunden wird. Viele dieser Bohrer können derart beschädigt sein, dass sie nicht mehr repariert werden können (gebogene Schäfte, gebrochene Eindrehschnecken, beschädigte Schneide, usw.). Die Benutzer sind jedoch nicht unbedingt der Auffassung, dass diese Produkte nicht mehr zu verwenden sind. Zum Beispiel kann ein Benutzer wegen der Kosten eines Holzbohrers beträchtliche Anstrengungen unternehmen, um den Bohrer zu reparieren.

Zusammenfassung

In einigen unabhängigen Ausführungsformen und in einigen Aufbauten kann ein Werkzeugelement wie etwa ein Bohrer, ein Holzbohrer, ein Betonbohrer usw. allgemein einen Körper und einen Schneidteil umfassen, der entfernbar und/oder austauschbar mit dem Körper verbunden ist.

In einigen unabhängigen Ausführungsformen und in einigen Aufbauten kann ein Werkzeugelement zum Schneiden eines Werkstücks vorgesehen sein, das einen Körper einschließlich eines Schafts für die Verbindung des Werkzeugelements mit einem Elektrowerkzeug und ein Schneidelement umfasst, das entfernbar mit dem Körper verbunden werden kann.

In einigen unabhängigen Ausführungsformen und in einigen Aufbauten kann ein Werkzeugelement wie etwa zum Beispiel ein Bohrer, ein Holzbohrer, ein Betonbohrer usw. allgemein einen Körper und einen mit dem Körper verbundenen Schneidspitzenteil umfassen, wobei der Körper aus einem ersten Material und/oder durch einen ersten Prozess ausgebildet ist, während der Schneidspitzenteil aus einem zweiten Material und/oder durch einen zweiten Prozess ausgebildet ist, der sich von dem ersten Material und/oder ersten Prozess unterscheidet.

In einigen unabhängigen Ausführungsformen und in einigen Aufbauten ist ein Werkzeugelement zum Schneiden eines Werkstücks vorgesehen, das einen Körper einschließlich eines Schafts für die Verbindung des Werkzeugelements mit einem Elektrowerkzeug, wobei der Körper aus einem ersten Material ausgebildet ist, und ein entfernbar mit dem Körper verbindbares Schneidelement umfasst, wobei das Schneidelement aus einem zweiten Material ausgebildet ist, das sich von dem ersten Material unterscheidet.

In einigen unabhängigen Ausführungsformen und in einigen Aufbauten kann eine Werkzeugelementanordnung wie etwa ein Bohrer, ein Holzbohrer, ein Betonbohrer usw. allgemein einen Körper, einen ersten Schneidteil, der entfernbar mit dem Körper verbunden werden kann, und einen zweiten Schneidteil, der entfernbar mit dem Körper verbunden werden kann, umfassen, wobei der erste Schneidteil und der zweite Schneidteil jeweils unterschiedlich sind.

In einigen unabhängigen Ausführungsformen und in einigen Aufbauten ist ein Werkzeugelement zum Schneiden eines Werkstücks vorgesehen, das einen Körper einschließlich eines Schafts für die Verbindung des Werkzeugselements mit einem Elektrowerkzeug, ein erstes Schneidelement, das entfernbar mit dem Körper verbunden ist, und ein zweites Schneidelement, das separat zu dem ersten Schneidelement vorgesehen ist und entfernbar mit dem Körper verbunden ist, umfasst.

Durch die folgende detaillierte Beschreibung werden unabhängige Merkmale und unabhängige Vorteile der vorliegenden Erfindung für den Fachmann mit Bezug auf die Zeichnungen verdeutlicht.

Kurzbeschreibung der Zeichnungen

14 sind perspektivische Ansichten eines Werkzeugelements wie zum Beispiel eines Holzbohrers.

58 sind perspektivische Ansichten eines anderen Aufbaus eines Werkzeugelements wie zum Beispiel eines Holzbohrers.

9 ist eine Querschnittansicht eines Teils des Werkzeugselements von 58 entlang der Linie 9-9.

1012 zeigen alternative Aufbauten in einer Querschnittansicht eines Teils des in 58 gezeigten Werkzeugelements.

13 ist eine perspektivische Ansicht eines anderen Aufbaus eines Werkzeugelements wie etwa eines Holzbohrers.

1417 sind perspektivische Ansichten eines anderen Aufbaus eines Werkzeugelements wie zum Beispiel eines Holzbohrers.

18-20 sind perspektivische Ansichten eines anderen Aufbaus eines Werkzeugelements wie zum Beispiel eines Holzbohrers.

Bevor unabhängige Merkmale und Ausführungsformen der Erfindung im Detail erläutert werden, ist zu beachten, dass die Erfindung in ihrer Anwendung nicht auf die Details des Aufbaus und der Anordnung der Komponenten der folgenden Beschreibung und der beigefügten Zeichnungen beschränkt ist. Die Erfindung kann durch andere Ausführungsformen und auf verschiedene Weise realisiert werden. Weiterhin ist zu beachten, dass die hier gewählte Terminologie beispielhaft und nicht einschränkend aufzufassen ist.

Es werden Richtungsangaben wie etwa links, rechts, oben, unten, vorne, hinten, vorwärts, rückwärts bei der Beschreibung der Zeichnungen verwendet, wobei diese Angaben auf die Zeichnungen (und deren Betrachtungsperspektive) Bezug nehmen. Die Richtungen sind nicht wörtlich zu verstehen und beschränken die Erfindung in keiner Weise.

Wenn hier von „enthalten", „aufweisen" und „umfassen" gesprochen wird, ist darunter zu verstehen, dass die danach genannten Elemente vorhanden sind, wobei aber auch andere Elemente vorhanden sein können. Die Verwendung von Buchstaben zur Bezeichnung von Schritten in einem Verfahren oder Prozess dient der einfacheren Identifikation und bedeutet nicht, dass die Schritte in einer bestimmten Reihenfolge auszuführen sind.

Ausführliche Beschreibung

Die Figuren zeigen die Aufbauten eines Werkzeugelements 20 wie zum Beispiel eines Bohrers, eines Holzbohrers, eines Fräsbohrers, eines Bellhanger-Bohrers, eines Kabelbohrers, eines Forstner-Bohrers, eines Betonbohrers, eines Hammerbohrers, eines Kernbohrers, eines Großlochsystembohrers usw. Die unabhängigen Ausführungsformen der gezeigten Bohrer können auch in anderen Werkzeugelementen wie etwa zum Beispiel Lochsägen, Lochsägendornen, Pilotbohrern, Sägeblättern, Schleifrädern, Meißeln usw. angewendet werden.

Wie in 1-4 gezeigt, umfasst der Bohrer 20 allgemein einen Körper 24, einen Schaft 28 für die Verbindung des Bohrers 20 mit einem Elektrowerkzeug und ein Schneidelement bzw. einen Schneidteil 32, der entfernbar und/oder austauschbar mit dem Körper 24 verbunden ist. In dem gezeigten Aufbau werden der Schneidteil 32 und der Körper 24 drehend miteinander verbunden. Dabei weisen der Körper 24 und der Schneidteil 32 komplementäre Flächen auf, die gestatten, dass der Körper 24 und der Schneidteil 32 in Bezug aufeinander gedreht und aneinander befestigt werden. Die Verbindung zwischen dem Körper 24 und dem Schneidteil 32 ist ausreichend, um den normalen Betriebsbedingungen des Bohrers 20 zu widerstehen, vereinfacht jedoch das Entfernen des Schneidteils 32 von dem Körper 24, wenn ein Benutzer diesen entfernen möchte. In einigen unabhängigen Ausführungsformen und in den gezeigten Aufbauten kann der Körper 24 aus einem ersten Material und/oder durch einen ersten Prozess ausgebildet sein, während der Schneidteil 32 aus einem zweiten Material und/oder durch einen zweiten Prozess ausgebildet werden kann, das bzw. der sich von dem ersten Material und/oder ersten Prozess unterscheidet. In einigen unabhängigen Ausführungsformen und in den gezeigten Aufbauten umfasst der Bohrer 20 weiterhin einen zweiten Schneidteil bzw. eine Eindrehschnecke 36, die entfernbar mit dem Körper 24 und dem ersten Schneidteil 32 verbunden werden kann. In dem gezeigten Aufbau wird die Eindrehschnecke 36 in eine Öffnung 39 in dem Schneidteil 32 geschraubt. Bei einigen Aufbauten kann die Eindrehschnecke 36 dabei behilflich sein, den ersten Schneidteil 32 entfernbar und/oder austauschbar mit dem Körper 24 zu verbinden, indem diese vollständig durch den Schneidteil 32 geführt und in den Körper 24 geschraubt wird, um den Schneidteil 32 zwischen der Eindrehschnecke 36 und dem Körper 24 zu klemmen und dadurch den Schneidteil 32 an dem Körper 24 zu befestigen. Die Eindrehschnecke 36 und der erste Schneidteil 32 werden separat ausgebildet und können aus demselben Material oder aus unterschiedlichen Materialien ausgebildet werden.

Weil der erste und der zweite Schneidteil 32, 36 das Werkstück schneiden, können sie mit der Zeit verschleißen. Dementsprechend können der erste und/oder der zweite Schneidteil 32, 36 von dem Körper 24 entfernt werden und durch einen neuen oder geschärften ersten und/oder zweiten Schneidteil 32, 36 ersetzt werden. Nach dem Austauschen des ersten und/oder zweiten Schneidteils 32, 36 kann ein Benutzer den Bohrer 20 bereits nach einer kurzen Unterbrechung weiterverwenden.

In einigen unabhängigen Ausführungsformen und in einigen Aufbauten können der erste und/oder der zweite Schneidteil 32, 36 aus einem relativ härteren (und damit auch kostspieligeren) Material ausgebildet sein, damit sie beständiger gegenüber einem Verschleiß sind, während der Rest des Bohrers 20 aus einem weniger harten (und damit auch weniger kostspieligen) Material ausgebildet sein kann, um die Gesamtkosten des Bohrers 20 zu reduzieren.

In einigen Aufbauten kann der Körper 24 des Bohrers 20 verschiedene Typen von Schneidteilen aufnehmen, die ausgebildet sind, um verschiedene Typen von Materialien oder Kombinationen von Materialien (Holz, Holz mit eingebetteten Nägeln, Beton, usw.) zu schneiden. Die verschiedenen Schneidteile können mit dem Körper 24 des Bohrers 20 verbunden werden, um ein optimiertes Schneiden eines ausgewählten Werkstücks aus einem spezifischen Material oder einer spezifischen Kombination von Materialien vorzusehen.

In 58 ist ein alternativer Aufbau eines Bohrers 20A gezeigt. Ähnliche Elemente werden durch entsprechende Bezugszeichen angegeben, die mit dem Buchstaben „A" erweitert sind. Der Bohrer 20A ist dem mehrteiligen Bohrersystem von 14 ähnlich, wobei der Körper 24A und der Schneidteil 32A des Bohrers 20A jedoch aufeinander geschoben werden, um einen vollständigen Bohrer zu bilden. Der Bohrer 20A umfasst den Körper 24A, den ersten Schneidteil 32A und den zweiten Schneidteil 36A. Die Teile des Bohrers 20A umfassen einen komplementären Aufbau, um eine relative Drehung der Teile zu begrenzen und/oder zu verhindern.

Wie weiterhin in 58 und außerdem in 9 gezeigt, ist ein sechskantiger Vorsprung 40 an dem Körper 24A ausgebildet und ist eine sechskantige Vertiefung 44 in dem Schneidteil 32A ausgebildet. Alternativ hierzu kann der sechskantige Vorsprung an dem Schneidteil 32A ausgebildet sein und kann die sechskantige Vertiefung an dem Körper 24A ausgebildet sein. Die Verbindung der sechskantigen Aufbauten 40, 44 begrenzt und/oder verhindert eine Drehung der Teile.

Wie in 1012 gezeigt, können andere komplementäre Aufbauten vorgesehen sein, die etwa quadratisch, dreieckig, oval, exzentrisch, teilweise flach usw. ausgebildet sind, um eine relative Drehung der Teile zu begrenzen und/oder zu verhindern. In anderen Aufbauten kann ein anderer komplementärer Aufbau an anderen Teilen des Bohrers (z.B. an dem Gewinde usw.) ausgebildet sein, um eine relative Drehung der Teile zu begrenzen und/oder zu verhindern.

Wie in 58 gezeigt, sind der Körper 24A und der Schneidteil 32A mit der entfernbaren und/oder austauschbaren Eindrehschnecke 36A verschraubt. Die Eindrehschnecke 36A umfasst einen hinteren Gewindeteil 38A, der durch die Öffnung 39A in dem Schneidteil 32A eingeführt wird und schraubend mit einem Gewindeloch 26A in dem Körper 24 verbunden wird.

13 zeigt einen anderen Aufbau eines mehrteiligen Bohrersystems. Ähnliche Element werden durch entsprechende Bezugszeichen angegeben, die um den Buchstaben „B" erweitert sind. Bei diesem Aufbau weist der Körper 24B ein Außengewinde 48 auf, das in einer Außenfläche desselben definiert ist, und weist der Schneidteil 32B ein Innengewinde 52 auf, das komplementär zu dem Außengewinde 48 an dem Körper 24B definiert ist. Der Schneidteil 32B wird in den Körper 24B geschraubt, um das Entfernen und Austauschen des Schneidteils 32B zu vereinfachen. Der Körper 24B kann einen Stopp 56 umfassen, der mit dem Schneidteil 32B verbunden werden kann wenn der Schneidteil 32B vollständig in den Körper 24B geschraubt wurde. Der Stopp 56 verhindert, dass sich der Schneidteil 32B während der Verwendung des Bohrers 2QB relativ zu dem Körper 24B dreht. Bei einigen Aufbauten umfasst der Schneidteil 32B zwei Teile 32B', 32B'' und weist der Körper 24B zwei Außengewinde, nämlich ein grobes Gewinde 48' und ein feines Gewinde 48'' auf. Bei diesen Aufbauten wird der erste Schneidteil 32B' zuerst in den Körper 24B geschraubt, wobei dann der zweite Schneidteil 32B'' in den Körper 24B geschraubt wird, bis er mit dem zweiten Schneidteil 32B' verbunden wird. Der zweite Schneidteil 32B'' wird auf das feine Gewinde 48'' geschraubt, wodurch eine feinere Einstellung des zweiten Schneidteils 32B'' relativ zu dem ersten Schneidteil 32B' ermöglicht wird, um eine korrekte Verbindung der zwei Schneidteile 32B' und 32B'' sicherzustellen.

In 14-17 ist ein anderer alternativer Aufbau eines mehrteiligen Bohrersystems gezeigt. Ähnliche Elemente werden durch entsprechende Bezugszeichen angegeben, die um den Buchstaben „C" erweitert sind. Bei diesem Aufbau ist der Schneidteil 32C relativ klein. Ein derartiger Schneidteil 32C kann aus einem Material mit einem relativ höheren Grad hergestellt sein. Das Ende 60 des Körpers 24C in Nachbarschaft zu dem Schneidteil 32C weist ein scharfe Kante oder einen Vorsprung 64 auf, und der Schneidteil 32C umfasst eine Vertiefung 68, die in einer Oberfläche desselben ausgebildet ist. Um den Schneidteil 32C mit dem Körper 24C zu verbinden, wird die Kante oder Vorsprung 64 in der Vertiefung 68 positioniert und wird die Eindrehschnecke 36C durch die Öffnung 39C in dem Schneidteil 32C eingeführt, in die Gewindevertiefung 26C in dem Körper 24C geschraubt und festgezogen, um den Schneidteil 32C zwischen dem Körper 24C und der Eindrehschnecke 36C zu komprimieren. Die Verbindung zwischen der Kante oder dem Vorsprung 64 und der Vertiefung begrenzt und/oder verhindert eine relative Drehung des Körpers 24C und des Schneidteils 32C.

Bei einigen Aufbauten kann ein Bohrer einen austauschbare Schneide und/oder Eindrehschnecke umfassen. Ein derartiger Aufbau ist nicht auf die physikalische Schneide oder Schnecke begrenzt, sondern kann ein austauschbares Ende umfassen. In 1820 ist ein alternativer Aufbau eines mehrteiligen Bitsystems gezeigt. Ähnliche Elemente werden durch entsprechende Bezugszeichen angegeben, die um den Buchstaben „D" erweitert sind. Optional können stufenartige Bohrschneidteile 32D vorgesehen sein. In einem derartigen Aufbau können die Schneidteile 32D in den ersten 1 bis 3 Zoll des tatsächlichen Schneidendes des Bohrers 20D definiert sein, wobei dieses Ende durch 4, 6 und 18 Zoll lange Schneidteile ersetzt werden kann. Der Bohrer 20D umfasst einen Dorn 72, der ein sehr sauberes und glattrandiges Loch erzeugt. Der Dorn 72 kann einfach beschädigt werden. Bei einigen Aufbauten kann der Bohrer 20D in Verbindung mit einem entfernbaren und/oder austauschbaren Dorn verwendet werden. Bei einem derartigen Dorn kann es nicht erforderlich sein, beide Stile (einen Holzbohrer mit einer Dorn und einen Holzbohrer ohne Dorn) herzustellen, zu verkaufen und/oder zu erwerben. Der Dorn kann vielmehr separat an diejenigen Benutzer verkauft werden kann, die ein sauberes Loch benötigen. Der Bohrer 20D kann weiterhin eine Schneide und/oder Eindrehschnecke mit einer Hartmetallspitze umfassen. Jeder der Schneidteile 32D umfasst eine Öffnung 76, die an einem Ende des Schneidteils 32D beginnt und sich durch eine Seite desselben erstreckt. Die Öffnung 76 gestattet, dass von der Schneideposition transportierte Abfälle seitlich aus den Schneidteilen 32D und weg von der Schneideposition befördert werden. Die Schneidteile 32D können auf verschiedene Weise miteinander verbunden werden, etwa durch eine Schraubverbindung, eine Schnappverbindung, eine Nut und Feder-Verbindung, eine Kugelverbindung, usw.

Es ist zu beachten, dass jeder der hier beschriebenen Bohreraufbauten auch Merkmale aufweisen kann, die mit Bezug auf andere Aufbauten beschrieben wurden. Die Bohreraufbauten können darüber hinaus auch andere Merkmale aufweisen. Zum Beispiel kann bei einigen Aufbauten der Bohrer mit einem Spiralaufbau versehen sein, der keine flache Fläche, sondern eine verdrehte Spirale aufweist. Ein derartiger Bohrer kann eine kleinere Oberfläche für den Kontakt mit dem Werkstück (z.B. Holz) vorsehen, sodass das Werkstück weniger beansprucht wird. Bei einigen Aufbauten kann der Bohrer zum Beispiel eine verbesserte Schneide und eine verbesserte Schärffähigkeit für die Schneide aufweisen. Der Spitzenteil kann für das Nachschärfen entfernt werden und während des Nachschärfens durch einen Spitzenteil mit einer geschärften Schneide ersetzt werden. Wenn ein Nachschärfen an einem anderen Ort erforderlich ist, müssen nur die verschlissenen Spitzenteile für das Nachschärfen transportiert werden. Weiterhin kann der Bohrer in einigen Aufbauten zum Beispiel mit einer Eindrehschnecke versehen sein, die relativ größer ist. In jedem Fall kann der Bohrer in einer unabhängigen Ausführungsform ein Produkt mit einem Mehrwert sein, weil er eine austauschbare Spitze umfassen, die etwa durch eine Hartmetallspitze ersetzt werden kann, weil er insgesamt kostengünstiger ist, usw.

Typische Benutzer dieser Elektrowerkzeuge sind Elektriker, Installateure, Mechaniker, Arbeiter, Metallarbeiter, Heizungsinstallateure, Blechverarbeiter, Wartungstechniker, Stromversorgungstechniker, für die Gemeinde tätige Techniker, Restaurateure, Kundendiensttechniker, Montagearbeiter, Maurer, Kabelinstallateure, Kammerjäger, Kfz-Techniker, Holzarbeiter, Heimwerker und andere. Die Werkzeugelemente können über den Elektrohandel, Werkzeughandel, Industriehandel, Installationshandel, Heimmärkte, Kataloge oder andere Kanäle vertrieben werden.

In vielen Branchen werden derartige Werkzeugelemente stark genutzt, und zwar an entlegenen Orten, zu allen Tages- und Jahreszeiten und in allen Wetterbedingungen. In anderen Branchen und/oder von anderen Benutzern können die Werkzeugelemente weniger genutzt werden, wobei die Kosten ein wichtigerer Faktor sein können.

In der Stromversorgungsbranche bohren die Benutzer gewöhnlich Löcher in Holzstrommasten und bevorzugen einen Dornbohrer, der ein sauberes Loch für Durchsteckschrauben erzeugt. Ein Elektriker verwendet gewöhnlich ein Werkzeugelement, um Draht, Leitungen, Romex usw. durch Holz zu führen, und ein Installateur verwendet gewöhnlich ein Werkzeugelement, um Kupfer, PVC, ABS-Rohre usw. durch Holz zu führen.

In Gemeindediensten tätige Techniker verwenden diese Werkzeugelemente für verschiedenste Aufgaben, wie etwa für Reparaturen und Installationen im Nahverkehr, an U-Bahnschienen, Straßen und/oder Absperrungen, Straßenschildern, usw. Restaurateure und Landschaftsarbeiter können die Werkzeugelemente für verschiedene Installationsarbeiten und Reparaturen verwenden, zum Beispiel zum Bohren von Löchern für die Befestigung von Wandstützen usw.

Kabelinstallateure verwenden Holzbohrer mit kleinem Durchmesser gewöhnlich für Strom- und Telefonleitungen. Die Kosten können hier ausschlaggebend sein, weil diese Benutzer häufig Subunternehmer sind und pro Auftrag bezahlt werden, wobei sie ihre eigenen Werkzeuge stellen müssen. Heimwerker sind meistens kostenbewusst, wobei die Gesamtkosten und/oder die Ersatzkosten eine große Rolle spielen.

In jedem Fall können die Werkzeugelemente oder Bohrer nach längerem Gebrauch stumpf werden, kann die Schneide und/oder die Eindrehschnecke beschädigt werden (z.B. wenn das Werkzeugelement auf eingebettete Objekte stößt) und/oder kann der Dorn (sofern vorhanden) schnell stumpf werden bzw. einfach beschädigt werden. Dabei wird aber gewöhnlich der Schaft nicht beschädigt. Die Mehrkosten können extrem sein, wenn das Werkzeugelement ausfällt (Aufwand und Kosten für das Austauschen des Bohrers, Aufwand zum Einsenden des Bohrers für ein Nachschärfen, usw.). In unabhängigen Ausführungsformen können die gezeigten Aufbauten ein Werkzeugelement vorsehen, bei dem der Spitzenteil bequem, einfach und/oder kosteneffizient geschärft (ersetzt) werden kann, die Schneide/Eindrehschnecke ausgetauscht werden kann, usw.

Einer oder mehrere Teile des Werkzeugelements, die Herstellung des Werkzeugelements und der Betrieb des Werkzeugelements können ähnlich sein wie in dem US-Patent Nr. 6,874,978 vom 5. April 2005, das hier unter Bezugnahme eingeschlossen ist.

Die oben beschriebenen und in den Zeichnungen gezeigten Ausführungsformen sind lediglich beispielhaft und beschränken den Erfindungsumfang in keiner Weise.


Anspruch[de]
Werkzeugelement zum Schneiden eines Werkstücks, wobei das Werkzeugelement umfasst:

einen Körper einschließlich eines Schafts für die Verbindung des Werkzeugselements mit einem Elektrowerkzeug, und

ein Schneidelement, das entfernbar mit dem Körper verbunden werden kann.
Werkzeugelement nach Anspruch 1, wobei das Werkzeugelement ein Bohrer ist. Werkzeugelement nach Anspruch 1, wobei das Schneidelement dadurch mit dem Körper verbunden wird, dass das Schneidelement und der Körper aufeinander gedreht werden. Werkzeugelement nach Anspruch 1, wobei das Schneidelement dadurch mit dem Körper verbunden wird, dass das Werkzeugelement und der Körper aufeinander geschoben werden. Werkzeugelement nach Anspruch 1, wobei der Körper und das Schneidelement jeweils einen komplementären Aufbau aufweisen, um eine Drehung des Schneidelements relativ zu dem Körper zu verhindern. Werkzeugelement nach Anspruch 5, wobei der Körper oder das Schneidelement einen polygonal geformten Vorsprung aufweist und das jeweils andere Teil eine polygonal geformte Vertiefung aufweist, wobei der polygonal geformte Vorsprung in der polygonal geformten Vertiefung aufgenommen wird, um das Schneidelement mit dem Körper zu verbinden und eine Drehung des Schneidelements relativ zu dem Körper zu verhindern. Werkzeugelement nach Anspruch 5, wobei der Körper oder das Schneidelement einen sechskantigen Vorsprung aufweist und das jeweils andere Teil eine sechskantige Vertiefung aufweist, wobei der sechskantige Vorsprung in der sechskantigen Vertiefung aufgenommen wird, um das Schneidelement mit dem Körper zu verbinden und eine Drehung relativ zu dem Körper zu verhindern. Werkzeugelement nach Anspruch 1, wobei das Schneidelement ein erstes Schneidelement ist und weiterhin eine sich durch dasselbe erstreckende Öffnung aufweist, wobei das Werkzeugelement weiterhin ein zweites Schneidelement umfasst, das entfernbar mit dem Körper verbunden werden kann, indem ein Teil des zweiten Schneidelements in und durch die Öffnung in dem ersten Schneidelement eingesetzt und mit dem Körper verbunden wird. Werkzeugelement nach Anspruch 8, wobei das zweite Schneidelement eine Eindrehschnecke ist und einen Gewindeteil umfasst und wobei die Eindrehschnecke entfernbar mit dem Körper verbunden werden kann, indem der Gewindeteil der Eindrehschnecke durch die Öffnung in dem ersten Schneidelement eingeführt wird und in den Körper geschraubt wird. Werkzeugelement nach Anspruch 1, wobei der Körper ein Außengewinde aufweist und das Schneidelement ein dem Außengewinde komplementäres Innengewinde aufweist, wobei das Schneidelement entfernbar mit dem Körper verbunden ist. Werkzeugelement nach Anspruch 10, wobei das Schneidelement ein erstes Schneidelement ist, wobei das Werkzeug ein zweites Schneidelement umfasst, das separat zu dem ersten Schneidelement vorgesehen ist und ein Innengewinde umfasst, wobei das erste Schneidelement und das zweite Schneidelement entfernbar in den Körper geschraubt sind. Werkzeugelement nach Anspruch 11, wobei das Außengewinde des Körpers ein grobes Außengewinde und ein feines Außengewinde umfasst. Werkzeugelement nach Anspruch 12, wobei das feine Außengewinde an dem Körper in Nachbarschaft zu einem Ende des Körpers definiert ist und wobei das grobe Außengewinde an dem Körper zwischen dem feinen Außengewinde und dem Schaft definiert ist. Werkzeugelement nach Anspruch 13, wobei das erste Schneidelement wenigstens teilweise über das feine Außengewinde hinaus auf das grobe Außengewinde geschraubt wird und das zweite Schneidelement auf das feine Außengewinde und in Kontakt mit dem ersten Schneidelement geschraubt wird. Werkzeugelement nach Anspruch 1, wobei das Schneidelement ein erstes Schneidelement ist und wobei das Werkzeugelement weiterhin ein zweites Schneidelement umfasst, das entfernbar mit dem ersten Schneidelement verbunden ist. Werkzeugelement nach Anspruch 1, wobei das Schneidelement eine sich durch dasselbe erstreckende Öffnung definiert, damit Abfälle von dem Werkstück durch das Schneidelement befördert werden können. Werkzeugelement zum Schneiden eines Werkstücks, wobei das Werkzeugelement umfasst:

einen Körper einschließlich eines Schafts für die Verbindung des Werkzeugelements mit einem Elektrowerkzeug, wobei der Körper aus einem ersten Material ausgebildet ist, und

ein Schneidelement, das entfernbar mit dem Körper verbunden werden kann, wobei das Schneidelement aus einem zweiten Material ausgebildet ist, das sich von dem ersten Material unterscheidet.
Werkzeugelement nach Anspruch 1, wobei das Werkzeugelement ein Bohrer ist. Werkzeugelement nach Anspruch 1, wobei der Körper durch einen ersten Prozess ausgebildet wird und das Schneidelement durch einen zweiten Prozess ausgebildet wird, der sich von dem ersten Prozess unterscheidet. Werkzeugelement zum Schneiden eines Werkstücks, wobei das Werkzeugelement umfasst:

einen Körper einschließlich eines Schafts für die Verbindung des Werkzeugelements mit einem Elektrowerkzeug,

ein erstes Schneidelement, das entfernbar mit dem Körper verbunden ist, und

ein zweites Schneidelement, das separat zu dem ersten Schneidelement vorgesehen und entfernbar mit dem Körper verbunden ist.
Werkzeugelement nach Anspruch 1, wobei das Werkzeugelement ein Bohrer ist. Werkzeugelement nach Anspruch 1, wobei das erste Schneidelement und das zweite Schneidelement alternativ austauschbar mit dem Körper verbunden sind. Werkzeugelement nach Anspruch 1, wobei das erste Schneidelement und das zweite Schneidelement gleichzeitig mit dem Körper verbunden sind.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com