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Dokumentenidentifikation DE10238254B4 26.04.2007
Titel Endlosdruck mit mehreren Betriebsarten
Anmelder Gerber Technology, Inc., Tolland, Conn., US
Erfinder Plumley, Bruce A., Middletown, Conn., US;
Reardon, Matthew, Tolland, Conn., US
Vertreter Schaumburg, Thoenes, Thurn, Landskron, 81679 München
DE-Anmeldedatum 21.08.2002
DE-Aktenzeichen 10238254
Offenlegungstag 22.05.2003
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 26.04.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 26.04.2007
IPC-Hauptklasse B43L 13/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B41J 15/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   B41J 19/14(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   G06K 15/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Drucken auf kontinuierlich durch-, laufende Arbeitsmaterialien unter Verwendung von Tintenstrahldruckköpfen, Matrixdruckköpfen, Thermodruckköpfen und ähnlichen Druckköpfen gemäß den Oberbegriffen der Ansprüche 1 und 3.

Druckeinrichtungen, die auf eine kontinuierlich durchlaufende Materialbahn drucken, sind aus dem Stand der Technik allgemein bekannt. Beispiele schließen die Druckeinrichtungen ein, die in der US 6,076,983 A mit dem Titel "Verfahren und Einrichtung zum Drucken auf eine kontinuierlich durchlaufende Arbeitsmaterialbahn" und in der US 6,056,454 A mit dem Titel "Verfahren und Einrichtung zum Drucken auf ein kontinuierlich durchlaufendes Blatt Arbeitsmaterial" beschrieben sind, die beide von Gerber Technology, Inc., der Anmelderin der vorliegenden Anmeldung, angemeldet wurden.

Diese Patente sind jeweils auf Einrichtungen und Verfahren zum Drucken auf ein kontinuierlich durchlaufendes Blatt Arbeitsmaterial (nachstehend eine Materialbahn) gerichtet, die einen Rahmen, der eine Arbeitsauflagefläche begrenzt, und eine Materialbahn enthalten, die in ihrer Längsrichtung kontinuierlich durch die Einrichtung in einer X-Koordinatenrichtung läuft, sowie einen Druckkopf, der über der Arbeitsauflagefläche derart angeordnet ist, daß die Materialbahn zwischen dem Druckkopf und der Arbeitsauflagefläche hindurchlaufen kann. Der Druckkopf ist angrenzend an die Arbeitsauflagefläche angeordnet und bewegt sich über die Arbeitsauflagefläche, so daß ein Drucken sowohl in einer X-Koordinatenrichtung als auch in einer annähernd senkrecht zur X-Koordinatenrichtung verlaufenden Y-Koordinatenrichtung erfolgen kann. Dadurch wird ermöglicht, daß lineare Druckzeilen, die einander nahe sind und aneinander anstoßen, auf die kontinuierlich durchlaufende Materialbahn gedruckt werden. Dadurch ist es möglich, eine durchgehende Grafik zu drucken, ohne daß die kontinuierliche Vorwärtsbewegung der Materialbahn angehalten wird.

Eine mit Druckern dieser Art in Zusammenhang stehende Schwierigkeit liegt darin, daß der Durchsatz der Materialbahn von den Druckgeschwindigkeiten der Druckköpfe eingeschränkt wird. Zur Lösung dieses Problems wurden Versuche durchgeführt, um die Geschwindigkeit zu erhöhen, mit der der Druckkopf Druckfarbe oder andere Druckmedien auf die Materialbahn überträgt. Das Problem, daß die Geschwindigkeit, mit der die Bahn vorwärtsbewegt wird, unakzeptabel niedrig bleibt, ist jedoch immer noch vorhanden.

Es wäre vorteilhaft, wenn die Druckgeschwindigkeiten in Bereichen, in denen der Druckkopf keine Druckfarbe oder andere Druckmedien auf die Bahn übertragen muß, variiert werden könnten, wobei diese Bereiche nachstehend als Weißflächen bezeichnet werden. Wenn beispielsweise eine Vielzahl von Schnittmusterteilen auf einem Schnittplan zum Drucken angeordnet wird, ist eine Weißfläche, d.h. unbedruckte Bereiche zwischen den Teilen, unvermeidbar. Eine Weißfläche kann ebenso innerhalb eines Teiles auftreten. Eine Weißfläche kann linear (innerhalb der Druckzeile) oder in Längsrichtung (über mindestens eine Druckzeile) verlaufen. Demgemäß ist ein Bedarf an einem Drucker vorhanden, durch den die Druckgeschwindigkeit in den Bereichen einer Weißfläche erhöht werden kann.

Das Dokument US 3 711 646 beschreibt ein System und ein Verfahren zum Drucken von alphanumerischen Zeichen und von Graphik. Ein unbewegliches, stationäres Arbeitsmaterial wird mit graphischen Daten mit einer verringerten Geschwindigkeit verglichen zur Druckgeschwindigkeit für alphanumerische Zeichen bedruckt. Während des Drucks von graphischen Daten wird die Geschwindigkeit des Druckkopfes über Weißflächen auf die Geschwindigkeit erhöht, die ein Druckkopf beim Drucken von alphanumerischen Zeichen hat. Diese erhöhte Geschwindigkeit ist also begrenzt auf die maximale Geschwindigkeit, mit der der Druckkopf bei der Ausführung einer Druckoperation zum Drucken von alphanumerischen Zeichen hat.

Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Drucker und ein Verfahren zum Steuern des Druckers anzugeben, der bzw. das den Durchsatz für einen Drucker erhöht.

Diese Aufgabe wird für ein Verfahren durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Ein Drucker hat die im Anspruch 3 genannten Merkmale.

Die vorliegende Erfindung ist gemäß einem Aspekt auf ein Verfahren zum Variieren der Vorschubgeschwindigkeit einer kontinuierlich durch einen Drucker laufenden Materialbahn gerichtet. Zur Umsetzung dieses Verfahren ist ein Drucker vorgesehen, der Mittel hat, um eine Materialbahn aus blattartigem Arbeitsmaterial in ihre Längsrichtung durch denselben in eine erste Koordinatenrichtung kontinuierlich vorwärts zu bewegen. Der Drucker enthält ferner einen Druckkopf, der abhängig von Befehlssignalen, die von einer Steuerung erzeugt werden, in die erste Koordinatenrichtung und auch in eine zweite Koordinatenrichtung bewegbar ist, die annähernd senkrecht zur ersten Koordinatenrichtung verläuft. Die Steuerung steht mit dem Drucker in Verbindung und sendet Befehlssignale an denselben, um den Drucker während der Ausführung eines Druckvorgangs zu betreiben. Daten, die einer gewünschten gedruckten Grafik entsprechen, sind in der Steuerung in einem Format, z.B. einer Maschinensprache, gespeichert, die von dem Drucker verstanden wird.

Der Drucker enthält auch einen an ihn gekoppelten Druckkopf, der in die erste Koordinatenrichtung sowie in eine zweite Koordinatenrichtung bewegbar ist, die annähernd senkrecht zur ersten Richtung verläuft. Das Zusammenwirken der sich kontinuierlich bewegenden Materialbahn mit der Bewegung des Druckkopfes ermöglicht, daß lineare Druckmedienzeilen von dem Druckkopf auf die Materialbahn entlang einem Pfad übertragen werden, der annähernd senkrecht zur ersten Koordinatenrichtung ist. Diese Übertragung erfolgt abhängig von Befehlssignalen, die von der Steuerung erzeugt werden. Je nach gewünschter Grafik, die gedruckt werden soll, können die linearen Druckmedienzeilen aneinander anstoßen, so daß ein durchgehendes Bild erzeugt wird.

Die Steuerung ist so programmiert, daß sie die in ihr gespeicherten grafischen Daten auswertet, um druckfreie Bereiche oder Weißflächen zu erfassen. Während eines Druckvorgangs können die kontinuierliche Vorwärtsbewegung der Materialbahn sowie die Bewegung des Druckkopfes eingestellt werden, so daß die Bewegungsgeschwindigkeit des Druckkopfes, die Vorschubgeschwindigkeit der Materialbahn oder beide variiert werden, um über die Weißfläche hinweg beschleunigt zu werden. Dies hat den Vorteil, daß die Zeit, die zum Vollenden eines Druckvorgangs erforderlich ist, verkürzt wird. Wenn in einem einzigen Druckvorgang mehrere Grafiken gedruckt werden sollen, wird die Steuerung ferner so programmiert, daß sie Bereiche von Weißflächen zwischen Grafiken berücksichtigt und den Druckkopf und/oder den Vorschub der Bahn dementsprechend beschleunigt.

Vorzugsweise enthält der beim Verfahren der vorliegenden Erfindung eingesetzte Drucker einen Rahmen und Mittel zum kontinuierlichen Vorschieben der Materialbahn in ihre Längsrichtung in die erste Koordinatenrichtung mit einer Geschwindigkeit vwx relativ zum Rahmen. Mindestens ein Druckkopf ist an den Rahmen gekoppelt, um sich relativ zu diesem zu bewegen; der Druckkopf enthält mehrere Druckelemente, die in einem Abtastarray angeordnet sind, das sich in die erste Koordinatenrichtung erstreckt. Mittel sind vorgesehen, um das Abtastarray von Druckelementen relativ zum Rahmen wiederholt entlang einem Pfad, der mindestens ein Abtastsegment und ein Rückstellsegment enthält, mit einer mit der Bahngeschwindigkeit vwx in Beziehung stehenden Geschwindigkeit va zu bewegen, bei der das Abtastarray, wenn es das Abtastsegment des Pfades durchläuft, eine erste Geschwindigkeitskomponente vax in die erste Koordinatenrichtung und eine zweite Geschwindigkeitskomponente vay in einer zweiten Koordinatenrichtung hat, die annähernd senkrecht zur ersten Koordinatenrichtung ist.

Die Mittel zum wiederholten Bewegen des Abtastarrays von Druckelementen sind ferner so ausgebildet, daß die erste Geschwindigkeitskomponente vax gleich vwx ist, so daß das Abtastarray beim Durchlaufen des Abtastsegmentes des Pfades einen Abschnitt auf der Materialbahn abtastet, der parallel zur ersten Koordinatenrichtung verläuft. Der abgetastete Abschnitt hat eine Abschnittshöhe hs. Darüber hinaus bewegen sich die Mittel zum wiederholten Bewegen des Abtastarrays von Druckelementen derart, daß die Materialbahn in der Zeit, die notwendig ist, um das Abtastarray über das gesamte Abtastsegment des Pfades zu bewegen, um eine Strecke hw in die erste Koordinatenrichtung vorrückt, die kleiner ist als die Abschnittshöhe hs.

Nach Durchlaufen des Abtastsegments bewegt sich das Abtastarray derart entlang dem Rückstellsegment, daß der Druckkopf vor oder genau zu einer Zeit, in der die Materialbahn um eine Strecke d, wobei d = hs – hw, vorrückt, zum sofortigen Bewegen entlang einem Abtastsegment zurückgestellt ist, wodurch aufeinanderfolgende Abschnitte der von dem Abtastarray abgetasteten Materialbahn auf der kontinuierlich durchlaufenden Materialbahn direkt aneinander angrenzend positioniert werden. Beim Stoßen auf eine Weißfläche erzeugt die Steuerung Befehlssignale, die von dem Drucker empfangen werden können, der veranlaßt, daß eine entsprechende oder alle Geschwindigkeitskomponenten vw, vax, vay über die Weißfläche beschleunigt werden.

Das Abtastarray kann auch einen Pfad in Form der Zahl 8 relativ zu dem Rahmen verfolgen. Dazu muß sich das Abtastarray entlang einem ersten Abtastsegment mit einem ersten und einem zweiten Ende und einem zweiten Abtastsegment mit einem dritten und einen vierten Ende bewegen, wobei jedes Abtastsegment quer über die Materialbahn verläuft. Zusätzlich ist das erste Abtastsegment in einem ersten Winkel relativ zur X-Koordinatenrichtung ausgerichtet und das zweite Abtastsegment in einem zweiten Winkel ausgerichtet, der annähernd gleich dem ersten Winkel ist und diesem gegenüberliegt. Vorzugsweise grenzen das dritte und das vierte Ende des zweiten Abtastsegments an das zweite bzw. das erste Ende des ersten Abtastsegments.

Bei diesem Ausführungsbeispiel verläuft ein erstes Rückstellsegment zwischen dem ersten und dem vierten Ende des ersten bzw. des zweiten Abtastsegments. Ein zweites Rückstellsegment verläuft ferner zwischen dem zweiten und dem dritten Ende des ersten bzw. des zweiten Abtastsegments. Während des Betriebs durchläuft das Abtastarray das erste Abtastsegment des Pfades von dem ersten Ende zum zweiten Ende mit einer Geschwindigkeit, die eine erste Geschwindigkeitskomponente v1ax in der X-Koordinatenrichtung hat, sowie eine zweite Geschwindigkeitskomponente v1ay in der Y-Koordinatenrichtung. Folglich tastet das Abtastarray einen ersten Abschnitt auf der Materialbahn ab, der parallel zur Y-Koordinatenrichtung verläuft und eine erste Abschnittshöhe h1s hat.

Wenn das Abtastarray das erste Abtastsegment durchläuft, ist die zweite Geschwindigkeitskomponente v1ay so, daß in der Zeit, die das Array benötigt, um das gesamte erste Abtastsegment zu durchlaufen, die Materialbahn um eine Strecke hw in X-Koordinatenrichtung vorrückt, die kleiner als die erste Abschnittshöhe h1s ist. Nach Durchlaufen des gesamten ersten Abtastsegments durchläuft das Abtastarray das erste Rückstellsegment in einer Zeit, die kürzer als oder genauso lang ist wie die Zeit, welche die Bahn zum Vorrücken einer Strecke d1 benötigt, wobei d1 = h1s – h1w gilt. Nun ist der Druckkopf für eine sofortige Bewegung entlang dem zweiten Abtastsegment positioniert.

Dann durchläuft das Abtastarray das zweite Abtastsegment mit einer Geschwindigkeit v2a, wobei die erste Geschwindigkeitskomponente v2ax und die zweite Geschwindigkeitskomponente –v2ay ist. Beim Durchlaufen des zweiten Abtastsegments tastet das Abtastarray einen zweiten Abschnitt auf der Materialbahn ab, der parallel zur Y-Koordinatenrichtung verläuft und eine zweite Abschnittshöhe h2s hat. Die Geschwindigkeitskomponente –v2ay ist derart, daß in der Zeit, die das Abtastarray benötigt, um das gesamte zweite Abtastsegment zu durchlaufen, die Materialbahn die Strecke h2w in X-Koordinatenrichtung vorrückt, die kleiner ist als die zweite Abschnittshöhe h2s.

Folglich läuft das Abtastarray nach Durchlaufen des gesamten zweiten Abtastsegments entlang dem zweiten Rückstellsegment, in einer Zeit, die kürzer als oder genauso lang ist wie die Zeit, welche die Materialbahn benötigt, um eine Strecke d2 vorzurücken, wobei d2 = h2s – h2w gilt. Auf diese Art ist der Druckkopf wieder zum sofortigen Bewegen entlang dem ersten Abtastsegment positioniert, so daß der von dem Abtastarray verfolgte Pfad relativ zu dem Rahmen die Zahl 8 beschreibt. Wie oben beschrieben, wird die Steuerung den Drucker veranlassen, die Vorschubbewegung der Materialbahn oder die Bewegung des Druckkopfes oder beide zu beschleunigen, um an Weißflächen vorbei zu beschleunigen.

Ein Vorteil der vorliegenden Erfindung liegt darin, daß der Drucker die Materialbahn nicht nur kontinuierlich vorwärtsbewegt und dadurch die Druckzeiten gegenüber denjenigen von herkömmlicheren Druckern senkt, sondern die Druckzeiten sogar noch weiter senkt, indem die Vorschubbewegung der Materialbahn oder die Bewegung des Druckkopfes oder beide über druckfreien Bereichen oder Weißflächen beschleunigt wird.

Der oben genannte und weitere Vorteile der vorliegenden Erfindung werden angesichts der folgenden detaillierten Beschreibung von Ausführungsbeispielen der Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen deutlicher. Es zeigen:

1 eine perspektivische Teilansicht eines Ausführungsbeispiels der Einrichtung der vorliegenden Erfindung zum Drucken auf eine kontinuierlich durchlaufende Arbeitsmaterialbahn,

2 eine vergrößerte perspektivische Ansicht der Einrichtung der 1, die den Druckkopfschlitten zeigt, der zwecks Bewegung an den Rahmen gekoppelt ist, sowie die Bahn, die kontinuierlich durch die Einrichtung transportiert wird,

3 eine teilweise schematische Ansicht des Druckkopfes der 2 von oben, in der dargestellt ist, wie ein Synchronriemen zum Antreiben des Druckkopfschlittens über die in 1 gezeigte Einrichtung an dem Druckkopfschlitten befestigt ist,

4 eine Teilansicht des in 2 gezeigten Druckkopfes von oben, die eine alternative Art zeigt, den Synchronriemen an dem Druckkopfschlitten zu befestigen,

5 eine schematische Teilansicht des in 2 gezeigten Druckkopfes von oben, die eine alternative Art zeigt, den Synchronriemen an dem Druckkopfschlitten zu befestigen,

6 eine vergrößerte perspektivische Ansicht des in 1 gezeigten Druckkopfschlittens, die zwei Druckköpfe in einer teilweise vorderen Stellung zeigt,

7 eine teilweise Vorderansicht eines Ausführungsbeispiels des Druckkopfschlittens, die einen Nockenmechanismus zum Bewegen des Druckkopfes zwischen einer vorderen und einer hinteren Stellung zeigt,

8 eine perspektivische Ansicht eines der in 6 gezeigten Druckköpfe, die eine Anordnung von Druckelementen zeigt,

9 eine schematische Ansicht des Pfades, den der Druckkopf bei dem Betrieb der in 1 gezeigten Einrichtung relativ zu dem Rahmen durchläuft,

10 eine schematische Ansicht des von dem Druckkopf in 9 zurückgelegten Pfades relativ zu der kontinuierlich durchlaufenden Materialbahn,

11 eine schematische Ansicht eines alternativen Pfades, den der Druckkopf bei dem Betrieb der in 1 gezeigten Einrichtung relativ zu dem Rahmen durchläuft,

12 eine schematische Ansicht des von dem Druckkopf in 11 zurückgelegten Pfades relativ zu der kontinuierlich durchlaufenden Materialbahn, und

13 eine teilweise schematische perspektivische Ansicht einer alternativen Ausführungsform der in 1 gezeigten Einrichtung, die einen Drucker vom Flachbett-Typ zeigt.

Wie in den 1 und 2 gezeigt, ist ein Ausführungsbeispiel der Einrichtung der vorliegenden Erfindung allgemein mit dem Bezugszeichen 20 gekennzeichnet. Die Einrichtung 20 hat einen Rahmen 22 mit einer Walze 24, die drehbar an den Rahmen 22 gekoppelt ist, um eine Bahn 26 aus Arbeitsmaterial zu stützen und kontinuierlich in ihrer Längsrichtung in einer ersten Koordinatenrichtung durch die Einrichtung 20 zu transportieren, wie durch den mit "X" bezeichneten Pfeil angezeigt ist. Um die Materialbahn 26 kontinuierlich zu transportieren, wird die Walze 24 durch geeignete Mittel angetrieben, wie beispielsweise einen Motor (nicht dargestellt), ohne jedoch darauf beschränkt zu sein. Der Motor reagiert auf Befehle, die von einer programmierbaren Steuerung 28 ausgegeben werden, die an die Einrichtung 20 gekoppelt ist und in der Daten in einem maschinenlesbaren Format entsprechend einer auf die Materialbahn 26 zu druckenden Grafik gespeichert sind.

Wie in 2 dargestellt, ist ein länglicher Schlittenträger 30 an dem Rahmen 22 befestigt und verläuft in Längsrichtung der Walze 24 nahezu parallel zu ihr. Ein Druckkopfschlitten 32 ist über eine obere und eine untere Schiene 34 bzw. 36 verschiebbar an den Schlittenträger 30 gekoppelt. Die obere und die untere Schiene 34 bzw. 36 sind an dem Schlittenträger 30 angebracht und zueinander und zu der Walze 24 nahezu parallel. Die obere Schiene 34 und die untere Schiene 36 verlaufen jeweils durch eine Laufbuchse 38 (nur eine ist dargestellt), die an dem Druckkopfschlitten 32 befestigt ist. Beim Betrieb gleitet der Druckkopfschlitten 32 vorwärts und rückwärts entlang der oberen und der unteren Schiene in Y-Koordinatenrichtung, in Abhängigkeit von Befehlen, die von der Steuerung 28 ausgegeben werden. Um ein ruhiges Gleiten des Druckkopfschlittens 32 entlang der oberen und der unteren Schiene 34 bzw. 36 zu ermöglichen, müssen die Laufbuchsen 38 aus einem geeigneten Material bestehen wie beispielsweise, jedoch nicht ausschließlich Polytetrafluorethylen. Zwar werden hier Laufbuchsen 38 gezeigt und beschrieben, doch ist die Erfindung in dieser Hinsicht keineswegs eingeschränkt, da andere, dem Fachmann auf dem Gebiet, zu dem die vorliegende Erfindung gehört, allgemein bekannte Elemente wie lineare Rollenlager statt dessen verwendet werden können, ohne von den weiter gefaßten Aspekten der vorliegenden Erfindung abzuweichen.

Gemäß den 1 und 2 ist ein (nicht dargestellter) Schrittmotor an einer Rückseite des Schlittenträgers 30 an einem ersten Ende desselben angebracht und enthält eine drehbare Welle 40, die durch den Schlittenträger 30 hindurch verläuft. Eine erste Riemenscheibe 42 ist auf der Welle 40 befestigt und steht mit dem Riemen 44 antreibend in Kontakt. Eine zweite Riemenscheibe 46 ist drehbar an dem Schlittenträger 30 an einem zweiten Ende desselben angebracht und steht ebenfalls mit dem Riemen 44 in Kontakt. Wie im folgenden beschrieben wird, ist der Riemen 44 an seinen Enden an dem Druckkopfschlitten 32 befestigt. Vorzugsweise ist der Riemen 44 ein Zahnflachriemen mit mehreren in gleichmäßigen Abständen über seine Länge verteilten Zähnen, und die erste und die zweite Riemenscheibe 42 bzw. 46 sind Zahnriemenscheiben, die jeweils mehrere an ihrem Umfang verteilte beabstandete Gegenzähne haben, die geeignet sind, mit den Zähnen an dem Zahnflachriemen 44 in Eingriff zu treten. Die vorliegende Erfindung ist jedoch in dieser Hinsicht nicht eingeschränkt, da andere, dem Fachmann auf diesem Gebiet bekannte Arten von Riemen und Riemenscheiben, wie beispielsweise Keilriemen und Antriebsscheiben, statt dessen verwendet werden können, ohne von den weiter gefaßten Aspekten der vorliegenden Erfindung abzuweichen.

Wie in 3 dargestellt, steht der Riemen 44 mit den Riemenscheiben 40 und 42 in Eingriff und ist an einem ersten Ende 48 über eine Klemmvorrichtung 50 an einer Seite des Druckkopfschlittens 32 angebracht. Eine Schraubenfeder 52 ist über ein erstes hakenförmiges Ende 54 an einen Vorsprung 56 montiert, der von dem Druckkopfschlitten 32 ausgeht. Ein zweites Ende 58 des Riemens 44 verläuft durch einen Kanal 60, der der Klemmvorrichtung 50 abgewandt an dem Druckkopfschlitten 32 angeordnet ist, und ist durch ein zweites hakenförmiges Ende 61 der Feder 52 festgehalten. Die Länge des Riemens 44 ist so gewählt, daß das Befestigen des Riemens 44 an dem zweiten hakenförmigen Ende der Feder 52 bewirkt, daß die Feder 52 sich dehnt und dadurch eine Zugkraft auf den Riemen 44 ausübt.

Wie ferner in 3 gezeigt, hat der Kanal 60 einander gegenüberliegende Wände 62 und 64, wobei die Wand 64 von einem ersten Ende 66 des Kanals 60 zu einer Außenwand 68 des Druckkopfschlittens 32 hin zunehmend spitz zuläuft. Ein Halteelement 70 ist verschiebbar in dem Kanal 60 angeordnet und hat eine erste Fläche 72, die eine Abschrägung definiert, die mit der Abschrägung der Wand 64 zusammenpaßt. Das Halteelement 70 hat ferner eine zweite Fläche 74, die der ersten Fläche 72 abgewandt ist und an den Riemen 44 angrenzt. Bei dieser Konfiguration gleitet das Halteelement 70 entlang der spitz zulaufenden Wand 64 des Kanals 60, wodurch der Riemen 44 lösbar festgesetzt wird, wenn auf ihn eine Kraft in der durch den Pfeil „A" angezeigten Richtung ausgeübt wird, wodurch ein Durchhängen des Riemens 44 oder ein Lockern während des Betriebs verhindert wird.

Alternativ dazu und wie in 4 gezeigt, kann, statt ein Halteelement 70 gemäß vorstehender Beschreibung einzusetzen, der Kanal 60 zwei miteinander ausgerichtete spitz zulaufende Wände 76 enthalten, die jeweils eine davon abstehende Lippe 78 ausbilden. Zwischen jeder der Wände 76 und dem Riemen 44 ist jeweils eine Kugel 80 angeordnet, wobei zwischen Kugel 80 und Lippe 78 jeweils eine Feder 82 eingesetzt ist, um die Kugeln 80 gegen den Riemen 44 vorzuspannen. Beim Betrieb übt also die Feder 52 einen Zug auf den Riemen 44 aus, während die federbelasteten Kugeln 80 ein Lockern des Riemens 44 verhindern, indem sie zwischen den spitz zulaufenden Wänden 76 und dem Riemen 44 eingekeilt werden und so den Riemen 44 lösbar festsetzen. Während hier federbelastete Kugeln 80 gezeigt und beschrieben wurden, ist die vorliegende Erfindung in dieser Hinsicht nicht eingeschränkt, da andere Bauteile wie ein federbelasteter Keil 84, wie in 5 dargestellt, statt dessen eingesetzt werden können, ohne von den weiter gefaßten Aspekten der vorliegenden Erfindung abzuweichen.

Wie in 6 dargestellt, enthält der Druckkopfschlitten 32 zwei Druckköpfe 86, die lösbar an einem Träger 88 befestigt sind, welcher wiederum über ein Paar Schienen 90 (eine ist nur dargestellt) verschiebbar an dem Schlitten 32 angebracht ist. Die Schienen 90 stehen außen von dem Druckkopfschlitten 32 ab, wobei jede durch ein Paar Öffnungen 92 verläuft, die durch außen von dem Träger 88 wegstehende Naben 94 definiert sind. Ein Betätiger 96 ist an dem Druckkopfschlitten 32 befestigt und enthält ein Betätigungselement 98, das durch den Druckkopfschlitten 32 hindurch verläuft und mit dem Träger 88 in Eingriff steht. Vorzugsweise ist der Betätiger 96 ein Schrittmotor, und das Betätigungselement 98 ist eine drehbar mit dem Schrittmotor verbundene Verstellschraubenspindel. Wenn sich die Verstellschraubenspindel dreht, bewegen sich der Schlitten 88 und die Druckköpfe 86 zwischen einer vorderen und einer hinteren Stellung, in Abhängigkeit von Befehlen, die von der Steuerung 28, 1, ausgegeben werden. Die vorliegende Erfindung ist jedoch in dieser Hinsicht nicht eingeschränkt, da andere Arten von dem Fachmann auf diesem Gebiet bekannten Betätigern und Betätigungselementen wie ein Pneumatikzylinder mit einer ausziehbaren Zylinderstange statt dessen verwendet werden können, ohne von den weiter gefaßten Aspekten der vorliegenden Erfindung abzuweichen. Außerdem sind in dem dargestellten Ausführungsbeispiel zwei Druckköpfe 86 gezeigt, jedoch ist die vorliegende Erfindung in dieser Hinsicht nicht eingeschränkt, da es auch möglich ist, nur einen Druckkopf oder mehrere versetzt zueinander angeordnete Druckköpfe einzusetzen.

Ein zweites Ausführungsbeispiel des Druckkopfschlittens der vorliegenden Erfindung ist in 7 gezeigt und allgemein mit dem Bezugszeichen 232 gekennzeichnet; dieses ist dem oben beschriebenen Druckkopfschlitten 32 in vielem ähnlich. Daher werden gleiche Bezugszeichen, denen die Ziffer 2 vorangestellt ist, verwendet, um gleiche Elemente zu bezeichnen. Der Druckkopfschlitten 232 unterscheidet sich von dem Druckkopfschlitten 32 darin, daß der Druckkopf statt durch einen Betätiger und ein Betätigungselement über einen Nockenmechanismus 234 zwischen der vorderen und der hinteren Stellung bewegt wird.

Der Nockenmechanismus 234 enthält einen Nocken 236, der an dem Druckkopfschlitten 232 befestigt und durch einen geeigneten Antrieb drehbar ist, beispielsweise durch einen Schrittmotor (nicht dargestellt), ohne jedoch darauf beschränkt zu sein. Ein Träger 288 mit einem lösbar daran befestigten Druckkopf 286 ist zwecks Bewegung zwischen einer vorderen und einer hinteren Stellung verschiebbar an dem Druckkopfschlitten 232 angeordnet. Der Träger 288 enthält eine Verlängerung 238, die von ihm absteht und ein Ende 240 hat, an dem ein Rad 242 drehbar befestigt ist, welches mit einer Umfangsfläche 244 des Nockens 236 in Kontakt steht. Eine Führung 246 erstreckt sich von dem Druckkopfschlitten 232 und steht in Gleitkontakt mit einer Kante 248 des Trägers 288, um die Ausrichtung des Trägers 288 während der Bewegung zwischen der vorderen und der hinteren Stellung beizubehalten. Ein Vorspannelement, das in dem dargestellten Ausführungsbeispiel als Feder 250 gezeigt ist, ist mit einem Ende an dem Träger 288 und mit einem anderen Ende an dem Druckkopfschlitten 232 befestigt, um den Träger 288 in die hintere Stellung zu bringen. Wenn sich beim Betrieb der Nocken 234 dreht, bewegt sich der Träger 288 und damit der Druckkopf 286 von der hinteren in die vordere Stellung, bis das Rad 242 auf den in 7 mit „P" bezeichneten Punkt trifft. Dort bewirkt die von der Feder 250 auf den Träger 288 ausgeübte Kraft, daß der Träger 288 in die hintere Stellung zurückkehrt und das Rad mit der mit „S" bezeichneten Fläche in Kontakt tritt.

Wie in 8 dargestellt, hat jeder Druckkopf 86, 1, oder 286, 7, mehrere diskrete Druckelemente 100, die in einem matrixartigen Array 102 angeordnet sind. Die Druckelemente 100 stehen mit einem Druckfarbenbehälter (nicht dargestellt) in Verbindung, so daß beim Betrieb, wenn der Druckkopfschlitten 32, 1 und 2, oder 232, 7, die Materialbahn 26 überquert, Druckfarbe über das Array 102 von Druckelementen 100 auf die Materialbahn 26 übertragen wird, in Abhängigkeit von Befehlen, die von der Steuerung 28 ausgegeben werden. Obwohl ein Tintenstrahldruckkopf dargestellt und beschrieben wurde, ist die vorliegende Erfindung in dieser Hinsicht nicht eingeschränkt, da andere, dem Fachmann auf diesem Gebiet bekannte Druckköpfe, wie Matrixdruckköpfe oder Thermodruckköpfe statt dessen eingesetzt werden können, ohne von den weiter gefaßten Aspekten der vorliegenden Erfindung abzuweichen.

Die Funktionsweise der Einrichtung 20 wird unter Bezugnahme auf die 1 und 2 sowie 9 beschrieben. Während die Materialbahn 26 beim Betrieb mit einer Geschwindigkeit vwx kontinuierlich in X-Richtung transportiert wird, bewirkt der Riemen 44, daß der Druckkopfschlitten 32 und damit das Array 102 die Materialbahn 26 in Abhängigkeit von Befehlen der Steuerung 28 wiederholt überqueren. Während der Druckkopfschlitten 32 die Materialbahn 26 überquert, bewirkt der Betätigen 96, daß der Träger 88 und damit die Druckköpfe 86 zwischen der hinteren und der vorderen Stellung bewegt werden.

Wie in 9 zu erkennen, bewirkt die oben beschriebene Bewegung, daß die Druckköpfe 86 und damit das Array 102, 7 einen Pfad über die Materialbahn 26 relativ zu dem Rahmen zurücklegen, der ein Abtastsegment, das von dem mit A bezeichneten Punkt zu dem mit B bezeichneten Punkt verläuft, und ein Rückstellsegment enthält, das von Punkt B zu Punkt A verläuft. Das Array 102 durchläuft das Abtastsegment von Punkt A zu Punkt B mit einer Gesamtgeschwindigkeit va. Die Geschwindigkeit va hat eine erste Geschwindigkeitskomponente vax in X-Koordinatenrichtung und eine zweite Geschwindigkeitskomponente vay in Y-Koordinatenrichtung, wobei vax die Geschwindigkeit ist, mit der der Betätiger 96 den Träger 88 in X-Koordinatenrichtung von der hinteren in die vordere Stellung bewegt. Sie ist gleich der Geschwindigkeit vwx der kontinuierlich durchlaufenden Materialbahn. Wie am deutlichsten in 10 zu sehen, die den Pfad darstellt, den das Array 102 relativ zu der Materialbahn 26 verfolgt, tastet das Array 102 beim Durchlaufen des Abtastsegments AB einen Abschnitt auf der Materialbahn 26 ab, der parallel zur Y-Koordinatenrichtung verläuft und eine Abschnittshöhe hs hat.

Wie in 9 zu erkennen, entspricht die zweite Geschwindigkeitskomponente der Geschwindigkeit, mit der der Druckkopfschlitten 232 sich in Y-Koordinatenrichtung über die Materialbahn 26 bewegt. Sie ist derart, daß in der Zeit, die erforderlich ist, um das Array 102 über das gesamte Abtastsegment AB zu bewegen, die Materialbahn 26 eine Strecke hw in X-Koordinatenrichtung vorrückt, die kleiner ist als die Abschnittshöhe hs. Nach Durchlaufen des Abtastsegments AB läuft das Array 102 entlang dem Rückstellsegment BA, so daß das Array 102 vor der Zeit oder zur gleichen Zeit, die die Materialbahn 26 zum Vorrücken einer Strecke d benötigt, wobei d = hs – hw gilt, zum sofortigen Bewegen entlang dem Abtastsegment AB zurückgestellt ist. Wie wiederum in 10 zu erkennen, werden, während der oben beschriebene Vorgang wiederholt und die Materialbahn 26 kontinuierlich in X-Koordinatenrichtung transportiert wird, aufeinanderfolgende Abschnitte der Materialbahn 26 von dem Array 102 abgetastet, die parallel zur Y-Koordinatenrichtung verlaufen und direkt aneinander angrenzen. Während diese aufeinanderfolgenden Abschnitte abgetastet werden, wird die gewünschte Grafik in Abhängigkeit von von der Steuerung 28 ausgegebenen Befehlen auf die Materialbahn 26 gedruckt.

Im allgemeinen Rahmen der Bewegungen der Materialbahn 26 und des Druckkopfes 86, die vor- und nachstehend beschrieben werden, kann die Steuerung 28 so programmiert werden, daß sie die Drucksequenz analysiert, um die Geschwindigkeit der Materialbahn 26 und/oder des Arrays 102 zu ändern und so zu ermöglichen, daß die Druckköpfe 86 schneller zurück positioniert werden, als dies sonst beim Stoßen auf Weißflächen möglich wäre. Wenn der Druckkopf bzw. die Druckköpfe innerhalb des Arrays 102 Druckfarbe oder andere Druckmedien übertragen, legt der Druckkopf 86 eine maximale Druckkopfgeschwindigkeit fest, und folglich eine maximale Geschwindigkeit des Arrays 102 und wiederum eine maximale Bahngeschwindigkeit, max. vwx. In einer Weißfläche kann die Druckkopfgeschwindigkeit jedoch die maximale Druckkopfgeschwindigkeit überschreiten und es gibt keine erforderliche feste Beziehung zwischen der Druckkopfgeschwindigkeit und der Bahngeschwindigkeit.

Beispielsweise kann im Falle einer Weißfläche innerhalb einer linearen Zeile, wenn eine Weißfläche innerhalb der Zeile angetroffen wird, die Druckkopfgeschwindigkeit auf über die maximale Druckkopfgeschwindigkeit erhöht werden, und dies wird eine entsprechende Erhöhung der Materialbahngeschwindigkeit erfordern, derart, daß der Druckkopf die nächste lineare Stelle erreicht, an der das Drucken beginnen soll. Im Falle einer sich in Längsrichtung erstreckenden Weißfläche wird die Bahngeschwindigkeit erhöht, die Druckkopfgeschwindigkeit könnte jedoch ein beliebiger positiver oder negativer Wert sein oder gleich Null, je nach linearer Stelle, an der die Übertragung von Druckfarbe oder einem anderen Druckmedium fortgesetzt werden soll. Beispielsweise wäre die Druckkopfgeschwindigkeit dort gleich Null, wo der Druckkopf in der richtigen linearen Position ist, die Materialbahn jedoch in Längsrichtung vorgerückt werden muß.

Die Funktionsweise der Einrichtung 20 wurde vorstehend unter Bezugnahme auf den in den 1 und 2 gezeigten Druckkopfschlitten 32 beschrieben. Die Beschreibung ist jedoch ebenso für den Druckkopfschlitten 232 aus 7 gültig. Der Unterschied besteht darin, daß nicht die Verstellschraubenspindel 98 zum Bewegen des Trägers 88 eingesetzt wird, sondern der Nocken 236 mit dem Träger 288 in Eingriff steht und den Druckkopf 286 mit der Geschwindigkeit vax zwischen der vorderen und der hinteren Stellung bewegt.

Als Alternative kann ein Abtastarray von Druckelementen aus dem Array 102 ausgewählt werden, so daß beim Betrieb, wenn der Druckkopf die Materialbahn 26 entlang einem Abtastsegment AB überquert, Gruppen von Druckelementen, die das Abtastarray enthalten, wahlweise aktiviert werden, wodurch das Abtastarray veranlaßt wird, sich über das Array 102 in X-Koordinatenrichtung mit einer Geschwindigkeit vax relativ zu dem Rahmen 22 und entsprechend der Geschwindigkeit vwx der Materialbahn 26 zu bewegen.

In den 9 und 10 wurde die Bewegung des Druckkopfs 86 und damit des Arrays 102 der Druckelemente als vor und zurück entlang dem durch die Punkte A und B definierten Zeilensegment beschrieben. Die vorliegende Erfindung ist jedoch in dieser Hinsicht nicht eingeschränkt, da der Druckkopf 86 auch andere Pfade relativ zu dem Rahmen 22 verfolgen kann. Wie in den 11 und 12 schematisch dargestellt, kann das Array 102 beispielsweise einen Pfad in Form der Zahl 8 verfolgen, der aus einem ersten und einem zweiten Abtastsegment AB bzw. CD und einem ersten und einem zweiten Rückstellsegment BC bzw. DA besteht.

Beim Betrieb der Einrichtung 20 durchläuft das Array 102 zunächst das erste Abtastsegment AB von dem mit A bezeichneten ersten Ende zu dem mit B bezeichneten zweiten Ende mit einer Geschwindigkeit v1a, die eine erste Geschwindigkeitskomponente v1ax in X-Koordinatenrichtung, die gleich der Geschwindigkeit vwx der Materialbahn ist, und eine zweite Geschwindigkeitskomponente v1ay in Y-Koordinatenrichtung hat. Folglich tastet das Array 102 einen ersten Abschnitt auf der Materialbahn 26 ab, der parallel zur Y-Koordinatenrichtung verläuft und eine erste Abschnittshöhe h1s hat.

Wenn das Array 102 das erste Abtastsegment durchläuft, ist die zweite Geschwindigkeitskomponente v1ay so, daß in der Zeit, die das Array 102 benötigt, um das gesamte erste Abtastsegment zu durchlaufen, die Materialbahn 26 eine Strecke h1w in X-Koordinatenrichtung vorrückt, die kleiner ist als die Abschnittshöhe h1s. Nach Durchlaufen des gesamten ersten Abtastsegments durchläuft das Array 102 als nächstes das erste Rückstellsegment von Punkt B zu Punkt C in einer Zeit, die kürzer als oder genau so lang ist wie die Zeit, in der die Materialbahn eine Strecke d1 vorrückt, wobei d1 = h1s – h1w gilt. Der Druckkopf ist nun zum sofortigen Bewegen entlang dem zweiten Abtastsegment CD positioniert.

Wie in 11 zu sehen, durchläuft das Array 102 als nächstes das zweite Abtastsegment mit einer Geschwindigkeit –v2a, definiert durch eine erste Geschwindigkeitskomponente v2ax in X-Koordinatenrichtung, die gleich der Geschwindigkeit vwx der Materialbahn 26 ist, und eine zweite Geschwindigkeitskomponente –v2ay. Beim Durchlaufen des zweiten Abtastsegments von Punkt C zu Punkt D tastet das Array 102 einen zweiten Abschnitt auf der Materialbahn 26 ab, der parallel zur Y-Koordinatenrichtung verläuft und eine zweite Abschnittshöhe h2s hat. Die Geschwindigkeitskomponente –V2ay Ist so, daß in der Zeit, in der das Array 102 das gesamte zweite Abtastsegment durchläuft, die Materialbahn 26 eine Strecke h2w in X-Koordinatenrichtung vorrückt, die kleiner ist als die zweite Abschnittshöhe h2s.

Folglich durchläuft das Array 102 nach Durchlaufen des gesamten zweiten Abtastsegments das zweite Rückstellsegment von Punkt D zu Punkt A in einer Zeit, die kürzer als oder gleich lang ist wie die Zeit, in der die Materialbahn 26 eine Strecke d2 vorrückt, wobei d2 = h2s – h2w gilt. Auf diese Weise ist der Druckkopf wieder zum sofortigen Bewegen entlang dem ersten Abtastsegment positioniert, so daß der von dem Array 102 verfolgte Pfad relativ zu dem Rahmen die Zahl 8 beschreibt.

Betrachtet man den die Zahl 8 beschreibenden Pfad in 11 relativ zu der kontinuierlich durchlaufenden Materialbahn 26, tastet das Array 102, wie in 12 dargestellt, bei jedem Durchlaufen des die Zahl 8 beschreibenden Pfades zwei aufeinanderfolgende Abschnitte der kontinuierlich durchlaufenden Materialbahn 26 ab, die direkt aneinander angrenzen und parallel zur Y-Koordinatenrichtung verlaufen. Das Array 102 überträgt Druck-Abschnitte entsprechend der gewünschten Grafik in Abhängigkeit von von der Steuerung 28, 1, ausgegebenen Befehlen auf die Materialbahn 26.

Die vorliegende Erfindung wurde in den 9 bis 12 so dargestellt und beschrieben, daß sie die Bewegung des gesamten Arrays 102 in X-Richtung umfaßt, um die Geschwindigkeitskomponenten vax, v1ax und –v2ax zu erreichen, die jeweils gleich der Geschwindigkeit vwx der Materialbahn 26 sind. Jedoch ist die vorliegende Erfindung in dieser Hinsicht nicht eingeschränkt. Beispielsweise und unter Bezugnahme auf die 8 kann ein Abtastarray, das einen Teil des gesamten Arrays 102 enthält, in Abhängigkeit von Befehlen der Steuerung 28 wahlweise aktiviert werden. Beim Betrieb verschiebt sich das Abtastarray, während der Druckkopf 86 ein Abtastsegment auf der Materialbahn 26 durchläuft, entlang dem Array 102 in X-Koordinatenrichtung mit der Geschwindigkeit vax, v1ax bzw. –v2ax. So tastet das Abtastarray aufeinanderfolgende Abschnitte auf der Materialbahn 26 ab, die parallel zur Y-Koordinatenrichtung verlaufen und direkt aneinander angrenzen.

Zwar wurde das Array 102 so dargestellt, daß es die gesamte Breite der Materialbahn 26 überquert, doch ist die vorliegende Erfindung in dieser Hinsicht nicht eingeschränkt. Je nach der gerade gedruckten Grafik, kann es sein, daß das Array 102 nur einen Teil der Bahnbreite überqueren muß. Außerdem kann die Geschwindigkeit vwx der Materialbahn 26 je nach Komplexität der gerade gedruckten Grafik und/oder der Breite der Materialbahn 26 variieren. Die Geschwindigkeit vwx kann ferner in Abhängigkeit der Geschwindigkeit variieren, mit der die Steuerung 28, 1, die Daten entsprechend der zu druckenden Grafik verarbeiten kann. Die Geschwindigkeit des Druckkopfschlittens 32, 1, oder 232, 7, und damit des Arrays 102 kann so eingestellt werden, daß Änderungen der Bahngeschwindigkeit vwx auf Befehle der Steuerung hin kompensiert werden.

Die 13 zeigt ein alternatives Ausführungsbeispiel der Einrichtung der vorliegenden Erfindung, die viele gleiche Merkmale wie die Einrichtung 20 enthält. Entsprechend sind gleiche Elemente mit gleichen Bezugszeichen unter Voranstellen einer 3 gekennzeichnet. Während die Einrichtung 20, 1, gemäß den Darstellungen und der Beschreibung eine Walze 24 enthält, die eine Auflagefläche für die durchlaufende Materialbahn 26 bildet, ist die vorliegende Erfindung in dieser Hinsicht nicht eingeschränkt. Wie in 13 gezeigt, kann auch ein Drucker 320 vom Flachbett-Typ mit einer im wesentlichen flachen Arbeitsauflagefläche 324 verwendet werden, bei dem das Array 302 die Materialbahn 326 in der gleichen Art und Weise entlang den gleichen Pfaden wie vorstehend beschrieben überquert.

Alternativ und wie in 13 gezeigt, kann der oben beschriebene die Zahl 8 beschreibende Pfad verfolgt werden, indem ein Träger 328 für den Druckkopfschlitten verwendet wird, der schwenkbar an die Einrichtung 320 gekoppelt ist, um eine Bewegung zwischen einem ersten Winkel &thgr;1 relativ zur X-Koordinatenrichtung und einem zweiten Winkel &thgr;2, der gleich dem ersten Winkel ist und diesem gegenüberliegt, auszuführen. Beim Betrieb bewegt sich das Array 302 entlang dem Schlittenträger 328, der in dem Winkel &thgr;1 ausgerichtet ist. Ist das Ende des ersten Abtastsegments erreicht, schwenkt der Schlittenträger in den Winkel &thgr;2 und positioniert so das Array 302 zum Durchlaufen des zweiten Abtastsegments. Dieser Vorgang wird so lange wiederholt, bis die gewünschte Grafik auf die kontinuierlich durchlaufende Materialbahn gedruckt ist.


Anspruch[de]
Verfahren zum Drucken auf eine kontinuierlich durch einen Drucker (20, 320) durchlaufende Materialbahn (26) aus Arbeitsmaterial,

bei dem die Materialbahn (26) dem Drucker (20, 320) zugeführt wird,

bei dem der Drucker (20, 320) Mittel (24) zum kontinuierlichen Vorschieben der Materialbahn (26) in ihrer Längsrichtung in eine erste Koordinatenrichtung umfasst,

und bei dem ein Druckkopf (86, 286) abhängig von von einer Steuerung (28) erzeugten Befehlssignalen in die erste Koordinatenrichtung und in eine zweite Koordinatenrichtung bewegt wird, die annähernd senkrecht zur ersten Koordinatenrichtung ist, um zu ermöglichen, daß lineare Druckzeilen, die annähernd senkrecht zu der ersten Koordinatenrichtung verlaufen, von dem Druckkopf (86, 286) auf die kontinuierlich durchlaufende Arbeitsmaterialbahn (26) übertragen werden,

wobei die Steuerung (28) mit dem Drucker (20, 320) in Verbindung steht und Druckdaten entsprechend einer gewünschten Grafik in maschinenlesbarem Format gespeichert hat,

und wobei der Druckkopf (86, 286) bei der Übertragung von Druckfarbe mit einer Druckgeschwindigkeit bewegt wird,

gekennzeichnet durch

ein Analysieren der in der Steuerung (28) gespeicherten Grafik, um eine Weißfläche in der Grafik zu identifizieren, und ein Erhöhen der Bewegungsgeschwindigkeit des Druckkopfes (86, 286) und/oder der Materialbahn (26) über die Weißfläche hinweg auf eine Geschwindigkeit größer als die maximale Druckgeschwindigkeit.
Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch

ein kontinuierliches Vorschieben der Materialbahn (26) in ihrer Längsrichtung in die erste Koordinatenrichtung mit einer Geschwindigkeit vwx relativ zu einem Rahmen (22),

ein Bewegen mindestens eines Druckkopfes (86, 286) relativ zu dem Rahmen (22), wobei der Druckkopf (86, 286) an den Rahmen (22) gekoppelt ist und mehrere Druckelemente (100) enthält, die in einem in die erste Koordinatenrichtung verlaufenden Array (102) angeordnet sind,

und durch ein wiederholtes Bewegen des Arrays (102) von Druckelementen (100) relativ zu dem Rahmen (22) entlang einem Pfad, der mindestens ein Abtastsegment und ein Rückstellsegment enthält, mit einer mit der Bahngeschwindigkeit vwx in Beziehung stehenden Geschwindigkeit va, bei der das Array (102), wenn es das Abtastsegment des Pfades durchläuft, eine erste Geschwindigkeitskomponente vax in der ersten Koordinatenrichtung und eine zweite Geschwindigkeitskomponente vay in einer zur X-Koordinatenrichtung senkrechten zweiten Koordinatenrichtung hat,

wobei Mittel (32, 34, 36, 38, 40, 42, 44, 46, 50, 232) zum wiederholten Bewegen des Arrays (102) von Druckelementen (100) so ausgebildet sind, daß die erste Geschwindigkeitskomponente vax gleich vwx ist, so daß das Array (102) beim Durchlaufen des Abtastsegments des Pfades einen Abschnitt auf der Materialbahn (26) abtastet, der parallel zur ersten Koordinatenrichtung verläuft und eine Abschnittshöhe hs hat,

wobei die Mittel (32, 34, 36, 38, 40, 42, 44, 46, 50, 232) zum wiederholten Bewegen des Arrays (102) von Druckelementen (100) ferner so ausgebildet sind, daß die zweite Geschwindigkeitskomponente vay so ist, daß die Materialbahn (26) in der Zeit, die notwendig ist, um das Array (102) über das gesamte Abtastsegment des Pfades zu bewegen, um eine Strecke hw in die erste Koordinatenrichtung vorrückt, die kleiner ist als die Abschnittshöhe hs,

wobei das Array (102) nach Durchlaufen des Abtastsegments an dem Rückstellsegment entlang läuft, so daß der Druckkopf (86, 286) vor oder genau zu einer Zeit, in der die Materialbahn (26) um eine Strecke d vorrückt, wobei d = hs – hw ist, zum sofortigen Bewegen entlang einem Abtastsegment zurückgestellt ist, wodurch aufeinanderfolgende Abschnitte der von dem Array (102) abgetasteten Materialbahn (26) auf der kontinuierlich durchlaufenden Materialbahn (26) direkt aneinander angrenzend positioniert werden,

und wobei der Schritt des Betreibens der Steuerung (28) ferner das Erhöhen einer oder aller Geschwindigkeitskomponenten vw, vax, vay über die Weißfläche hinweg einschließt.
Druckeinrichtung zum Bedrucken einer kontinuierlich durchlaufenden Materialbahn (26) aus Arbeitsmaterial,

mit Mitteln (24) zum kontinuierlichen Vorschieben der Materialbahn (26) in ihrer Längsrichtung in eine erste Koordinatenrichtung,

mit einem Druckkopf (86, 286), der abhängig von von einer Steuerung (28) erzeugten Befehlssignalen in die erste Koordinatenrichtung und in eine zweite Koordinatenrichtung bewegbar ist, die annähernd senkrecht zur ersten Koordinatenrichtung ist, um zu ermöglichen, daß lineare Druckzeilen, die annähernd senkrecht zu der ersten Koordinatenrichtung verlaufen, von dem Druckkopf (86, 286) auf die kontinuierlich durchlaufende Arbeitsmaterialbahn (26) übertragen werden,

wobei die Steuerung (28) mit dem Drucker (20, 320) in Verbindung steht und Druckdaten entsprechend einer gewünschten Grafik in maschinenlesbarem Format gespeichert hat,

und wobei der Druckkopf (86, 286) bei der Übertragung von Druckfarbe mit einer Druckgeschwindigkeit bewegt wird,

dadurch gekennzeichnet, daß

die Druckeinrichtung derart ausgebildet ist, dass die in der Steuerung (28) gespeicherte Grafik analysiert wird, um eine Weißfläche in der Grafik zu identifizieren, und

daß Mittel vorgesehen sind, durch die die Bewegungsgeschwindigkeit des Druckkopfes (86, 286) und/oder der Materialbahn (26) über der Weißfläche hinweg auf eine Geschwindigkeit größer als die maximale Druckgeschwindigkeit erhöht wird.
Druckeinrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch Mittel (24) zum kontinuierlichen Vorschieben der Materialbahn (26) in ihrer Längsrichtung in die erste Koordinatenrichtung mit einer Geschwindigkeit vwx relativ zu einem Rahmen (22),

mindestens einen Druckkopf (86, 286), der zum Bewegen relativ zu dem Rahmen (22) an diesen gekoppelt ist und mehrere Druckelemente (100) enthält, die in einem in die erste Koordinatenrichtung verlaufenden Array (102) angeordnet sind,

Mittel (32, 34, 36, 38, 40, 42, 44, 46, 50, 232) zum wiederholten Bewegen des Arrays (102) von Druckelementen (100) relativ zu dem Rahmen (22) entlang einem Pfad, der mindestens ein Abtastsegment und ein Rückstellsegment enthält, mit einer mit der Bahngeschwindigkeit vwx in Beziehung stehenden Geschwindigkeit va, bei der das Array (102), wenn es das Abtastsegment des Pfades durchläuft, eine erste Geschwindigkeitskomponente vax in der ersten Koordinatenrichtung und eine zweite Geschwindigkeitskomponente vay in einer zur X-Koordinatenrichtung senkrechten zweiten Koordinatenrichtung hat,

wobei die Mittel (32, 34, 36, 38, 40, 42, 44, 46, 50, 232) zum wiederholten Bewegen des Arrays (102) von Druckelementen (100) ferner so ausgebildet sind, daß die erste Geschwindigkeitskomponente vax gleich vwx ist, so daß das Array (102) beim Durchlaufen des Abtastsegments des Pfades einen Abschnitt auf der Materialbahn (26) abtastet, der parallel zur ersten Koordinatenrichtung verläuft und eine Abschnittshöhe hs hat,

wobei die Mittel (32, 34, 36, 38, 40, 42, 44, 46, 50, 232) zum wiederholten Bewegen des Arrays (102) von Druckelementen (100) ferner so ausgebildet sind, daß die zweite Geschwindigkeitskomponente vay so ist, daß die Materialbahn (26) in der Zeit, die notwendig ist, um das Array (102) über das gesamte Abtastsegment des Pfades zu bewegen, um eine Strecke hw in die erste Koordinatenrichtung vorrückt, die kleiner ist als die Abschnittshöhe hs,

wobei das Array (102) nach Durchlaufen des Abtastsegments an dem Rückstellsegment entlang läuft, so daß der Druckkopf (86, 286) vor oder genau zu einer Zeit, in der die Materialbahn (26) um eine Strecke d vorrückt, wobei d = hs – hw ist, zum sofortigen Bewegen entlang einem Abtastsegment zurückgestellt ist, wodurch aufeinanderfolgende Abschnitte der von dem Array (102) abgetasteten Materialbahn (26) auf der kontinuierlich durchlaufenden Materialbahn (26) direkt aneinander angrenzend positioniert werden, und

wobei eine oder alle Geschwindigkeitskomponenten vw, vax, vay beim Bewegen über die Weißfläche hinweg erhöht werden.






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