| Dokumentenidentifikation |
DE60310993T2 26.04.2007 |
| EP-Veröffentlichungsnummer |
0001565068 |
| Titel |
Echt aussehender Fleischersatz |
| Anmelder |
Mars Inc., McLean, Va., US |
| Erfinder |
GIFFARD, Catriona, Wodonga, Victoria 3690, AU |
| Vertreter |
BOEHMERT & BOEHMERT, 28209 Bremen |
| DE-Aktenzeichen |
60310993 |
| Vertragsstaaten |
AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, RO, SE, SI, SK, TR |
| Sprache des Dokument |
EN |
| EP-Anmeldetag |
18.11.2003 |
| EP-Aktenzeichen |
037707999 |
| WO-Anmeldetag |
18.11.2003 |
| PCT-Aktenzeichen |
PCT/AU03/01541 |
| WO-Veröffentlichungsnummer |
2004045301 |
| WO-Veröffentlichungsdatum |
03.06.2004 |
| EP-Offenlegungsdatum |
24.08.2005 |
| EP date of grant |
03.01.2007 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
26.04.2007 |
| IPC-Hauptklasse |
A23K 1/10(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
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| IPC-Nebenklasse |
A23J 3/26(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP
A23L 1/31(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP
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| Beschreibung[de] |
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Die Erfindung betrifft das Gebiet der kommerziellen Haustierfuttermittelherstellung.
Insbesondere betrifft es ein Material auf Proteinbasis, das verwendet werden kann,
um einen echtem Fleisch ähnlichen Chunk in abgepacktem Haustierfuttermittel
des Typs darzustellen, der in Dosen, Schalen und ähnlichen starren und halbstarren
Behältern abgefüllt wird, und ein Verfahren zur Herstellung desselben.
HINTERGRUND DER ERFINDUNG
Futtermittelhersteller, einschließlich Herstellern von kommerziellem
Dosenhaustierfuttermittel, sehen sich kontinuierlich mit der Herausforderung konfrontiert,
Wege zu finden, ein Appetit machendes und authentisches Futtermittelprodukt bei
minimierten Rohmaterialkosten zu präsentieren. Ein Bereich besonderer Bemühungen
ist das Ziel gewesen, attraktive fleischbasierte Produkte aus Fleischnebenprodukten
geringer Qualität herzustellen.
Die grundlegendsten Versuche, einen fleischähnlichen "Chunk"
oder "Fleischersatz" herzustellen, haben das feine Vermahlen von Fleischnebenprodukten,
wie etwa Leber, Lunge und anderen Innereien, die aus kommerziellen Schlachtprozessen
erhalten werden, mit Getreide und anderen Bindemitteln, gefolgt von Wärmeaushärtung,
involviert. Das wärmeverfestigte Material kann dann in gewünschte Formen,
wie etwa Würfel, geschnitten und in das Dosenfuttermittelprodukt eingemischt
werden. Solche Techniken sind auf dem Gebiet der Herstellung von Haustierfuttermitteln
sehr gut bekannt und werden weiterhin mit Erfolg für viele Dosenhaustierfuttermittel,
die mit hohem Volumen verkauft werden, verwendet.
Für einige Haustierfuttermittelprodukte, insbesondere die Premium-
und "Super-Premium"-Produkte, liefern solche Ersatzstoffe jedoch kein geeignetes
Produktaussehen. Diese Grundersatzstoffe haben insbesondere nicht die ansprechende
"faserige" Innentextur, die mit Premium-Muskelfleisch verbunden ist. Das Ziel für
Premium-Produkte ist, ein Aussehen bereitzustellen, das so nah wie möglich
an einem Stück magerem Steak ist, das in die Dose oder Schale gegeben ist.
Der herkömmliche Ersatzstoff liefert dieses Aussehen nicht.
Auch neigt der Dosensterilisationsprozeß, wo diese Ersatzstoffe
in ein Dosenprodukt vom "Chunks-in-Soße"-Stil einbezogen werden sollen dazu
zu bewirken, daß die Ersatzstoffe weiter gegart werden, was zum Austreten von
trübem Proteinmaterial in die Soße führt, bekannt als "Auskochen".
Dies kann die Farbe und Klarheit der Soße nachteilig beeinflussen, was einen
wichtigen ästhetischen Nachteil darstellt, wo eine relativ klare Soße
erwünscht ist.
Ein Ansatz, der ergriffen worden ist, um einen geeigneten Ersatzstoff
für Premium-Dosenhaustierfuttermittel bereitzustellen, ist, extrudierte Chunks
auf Getreidebasis zu verwenden. Solche Materialien neigen dazu, die erwünschte
faserige Innentextur aufzuweisen, aufgrund der Natur des Extrusionsprozesses, und
neigen dazu, weniger wahrscheinlich Auskochen zu erzeugen. Ersatzstoffe auf Getreidebasis
haben jedoch oft nicht die erwünschte eigene Schmackhaftigkeit, die für
Produkte einer Premiummarke erforderlich ist.
Ein überlegener Fleischersatz ist in WIPO-Patentdokument Nr.
WO 00/69276, von Effem Foods Pty Ltd., beschrieben. Dieses Dokument offenbart einen
extrudierten Fleischersatz mit hohem Proteingehalt, der hervorragende fleischähnliche
Innentextur und geeignete Schmackhaftigkeit zur Einbeziehung in Premium-Haustierfuttermittel
besitzt. Insbesondere erzeugt diese Art von Ersatzstoff nicht das trübe "Auskochen",
das bei den herkömmlichen Ersatzstoffen beobachtet wird.
Aufgrund seines hochfesten Extruderausgangs könnte es jedoch
Schwierigkeiten beim Schneiden oder Zerkleinern dieses Materials in einer ausreichend
gesteuerten Weise geben, damit es zum Beispiel einem sorgfältig hergestellten,
in Würfel oder Scheiben geschnittenen Stück Steak ähnelt, wenn dieses
Aussehen erwünscht ist. Das zerkleinerte Produkt, das mit dem in WO 00/69276
beschriebenen Verfahren hergestellt wird, neigt dazu, einen Bereich von Größen
und Formen zu zeigen, die es ungeeignet für diesen Zweck machen würden.
Zusätzlich können die äußeren (nicht-zerkleinerten)
Oberflächen solcher extrudierten proteinhaltigen Produkte dazu neigen, ziemlich
glatt zu sein, was nicht die typische Oberfläche ist, die von einem Stück
zerkleinerten Muskelfleischs erwartet wird. Daher schmälert dieses Fehlen an
Authentizität auch die Geeignetheit dieser Art von Ersatzstoff zur Verwendung
in Premium-"Chunks-in-Soße"-Haustierfuttermitteln.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Fleischersatzmaterial
bereitzustellen, das zur Einbeziehung in Premium-Haustierfuttermittel geeignet ist,
die in Dosen, Schalen und ähnlichen Behältern vertrieben werden, wo ein
Aussehen wie in Würfel oder Scheiben geschnittenes Muskelfleisch erwünscht
ist.
Gemäß einem Aspekt der Erfindung wird ein proteinhaltiger
Fleischersatz zur Einarbeitung in abgepackte Haustierfuttermittel bereitgestellt,
der aus Teilchen aus texturiertem, proteinhaltigem Extrudatmaterial besteht, das
in einer Matrix dispergiert ist, die aus Materialien auf der Basis von zerkleinertem
Fleisch und Getreide besteht. Die Einbeziehung des Extrudatmaterials neigt dazu,
daß sichergestellt ist, daß sowohl die Schnittfläche des Ersatzstoffes
eine "faserige" fleischähnliche Textur zeigt, aufgrund der inneren Textur des
Extrudats selbst, als auch daß die Außenfläche des Ersatzstoffes
eine authentische "ungleichmäßige" Textur zeigt, aufgrund unterschiedlicher
Hydratisierung des Extrudats, verglichen mit der umgebenden Matrix, während
der thermischen Verarbeitung. Ein wichtiger Aspekt der Erfindung liegt darin, die
Wirkung unterschiedlicher Hydratisierung des dispergierten Extrudats einzusetzen,
um zu bewirken, daß die Oberfläche des Ersatzstoffes sich wellt, während
der Vorteil der faserigen Innentextur des Extrudats zur Verstärkung der faserigen
"fleischähnlichen" Schnittfläche des Ersatzstoffes erhalten wird.
Vorzugsweise ist das Extrudat in der Matrix aus Fleisch und Getreide
mit zwischen 20% und 80%, massenbezogen, enthalten. Gute Ergebnisse sind beobachtet
worden bei Einbeziehungsraten von zwischen 35% und 45%, massenbezogen, obgleich
weiteres Feintuning geringere Einbeziehungsraten des Verfahrens für den Betrieb
in kommerziellem Maßstab ermöglichen könnte.
Die Extrudatstücke können in jeder gewünschten Größe
einbezogen werden, die immer noch eine unterscheidbare faserige Textur für
die Schnittfläche des Ersatzstoffes bereitstellt. Beste Ergebnisse sind mit
Extrudatstücken mit einem durchschnittlichen Querschnittsdurchmesser im Bereich
5 mm–80 mm für Chunks beobachtet worden, die in Super-Premium-Haustierfuttermittelersatzstoffen
verwendet werden sollen. Geeignete Extrudatgrößen können für
andere gewünschte Ersatzstoffgrößen und -formen ohne weiteres ausgewählt
werden.
Vorteilhafterweise ist das Extrudat ein extrudiertes Material mit
hoher Feuchtigkeit, das etwa 40 bis 95 Gew.-% essbare proteinhaltige Materialien
enthält, die ausgewählt sind aus der Gruppe, bestehend aus Fleisch von
Rind, Schaf oder anderen Extraktionen, vorbestimmten Mischungen von entfettetem
Sojamehl, Sojagrobmehl, Sojakonzentrat, Getreidekleber in vitaler oder stärkehaltiger
Form und Eiweiß; und bis zu etwa 7 Gew.-% essbare, bindende und vernetzende
Mineralverbindungen einschließt. Besonders vorteilhaft sollte das Extrudat
der Zusammensetzung und Herstellung entsprechen, die in WO 00/69276 beschrieben
ist. Es ist festgestellt worden, daß diese Art von Extrudatmaterial eine hervorragende
innere Textur für den Ersatzstoff bereitstellt, schmackhaft ist und nicht dazu
neigt, "Auskoch"-Trübheit in der Soße des Dosenproduktes zu bewirken.
Eine bevorzugte Zusammensetzung (massenbezogen) des Ersatzstoffes
ist: 35–60% extrudiertes Material mit hohem Feuchtigkeitsgehalt, wie oben
beschrieben; 5–15% zerkleinertes oder in Würfel geschnittenes Muskelfleisch,
gewonnen aus Tieren der Gruppe, die Schafe, Rinder und Schweine umfasst; 8–50%
zerkleinertes Fleisch, das aus Geflügel gewonnen ist; 8–25% zerkleinerte
Leber oder Geschlinge (das Leber, Herz und Lunge enthalten kann), gewonnen aus Tieren
der Gruppe, die Schafe, Rinder und Schweine umfasst; 2–10% Bindematerialien;
1–7% Getreide; 0,1–5% Geschmacksstoffe und Färbemittel und 7–30%
Wasser.
In einem weiteren Aspekt stellt die Erfindung ein fertiggestelltes,
kommerzielles, in Dosen, Schalen, Pouches oder in ähnlicher Weise abgepacktes
Haustierfuttermittel bereit, das einen proteinhaltigen Fleischersatz einschließt,
der aus Teilchen aus texturiertem, proteinhaltigem Extrudatmaterial besteht, das
in einer Matrix dispergiert ist, die aus Materialien auf der Basis von zerkleinertem
Fleisch und Getreide besteht.
In einem weiteren Aspekt stellt die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung
des proteinhaltigen Fleischersatzes bereit, der aus Teilchen aus texturiertem, proteinhaltigem
Extrudatmaterial besteht, das in einer Matrix dispergiert ist, die aus Materialien
auf der Basis von zerkleinertem Fleisch und Getreide besteht, einschließlich
der Schritte:
Herstellung einer Paste, die zerkleinertes Fleischmaterial, Getreide und Bindematerialien
einschließt;
Vermischen besagter Paste mit Teilchen aus texturiertem, proteinhaltigem Extrudatmaterial;
thermisches Verarbeiten dieses Gemisches von Materialien, um zu bewirken, daß
die Paste fest wird, wodurch das Extrudatmaterial eingekapselt wird; und
Zerschneiden des thermisch verfestigten Ersatzstoffmaterials in
gewünschte Größe und Form zur Einbeziehung in Haustierfuttermittelprodukte.
In einer Stufenalternative dazu, oder in einem teilweisen Ersatz davon,
kann die Paste unter Verwendung anderer als rein thermischer Verarbeitung verfestigt
werden. Bindung der Pasteninhaltsstoffe kann unter Verwendung geeigneter Gele und
Stärken bewirkt werden. Stärken können verwendet werden, die niedrigere
Temperaturbereiche erfordern, als bei Einsatz von thermischen Verfestigungstechniken
allein vorliegen würden.
Es wird den Fachleuten klar sein, daß das oben beschriebene Verfahren
entweder als diskontinuierliches oder kontinuierliches Verfahren ausgebildet werden
kann.
Die Natur der Erfindung wird weiter unter Verwendung eines spezifischen,
nicht-beschränkenden Beispiels eines Fleischersatzmaterials erläutert
werden, das gute Ähnlichkeit mit einer Scheibe Muskelfleisch zeigt, gemäß
der Erfindung.
KURZE BESCHREIBUNG DER FIGUR
1 ist ein schematisches Flussdiagramm eines Verfahrens
zur Herstellung eines proteinhaltigen Fleischersatzes gemäß der Erfindung.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG EINER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
Ein Rindersteak-Ersatzprodukt gemäß der Erfindung wurde
hergestellt. Die Gesamtformulierung des Produktes ist in Tabelle 1 angegeben.
Das faserige extrudierte Material wurde gemäß der Formulierung
und des Verfahrens, die in WO 00/69276 beschrieben sind, erhalten. Für die
vorliegende Anwendung wurde es zu einer geeigneten Größe zerkleinert,
die den Bereichen entsprach: Höhenbereich von 0,5–10 mm, Breitenbereich
von 5–30 mm, Längenbereich von 20–80 mm.
Der Ersatzstoff wurde gemäß dem Verfahrensfluß hergestellt,
der in 1 dargestellt ist. Zunächst werden das
Wasser, die Bindemittel und das rote Eisenoxid in einem Hochgeschwindigkeitsflüssigkeitsmischer
vermischt. Die Bindemittel dienen dazu, die Struktur des Ersatzstoffes zusammenzuhalten,
während das rote Eisenoxid dem Ersatzstoff authentische Farbe verleiht. Das
Hähnchen-MDM wurde in einem Weiler-Fleischzerkleinerer mit Lochplattengrößen
im Bereich 2–10 mm zerkleinert.
Dann wurden die gemischte Flüssigkeit, die zerkleinerten Fleischmaterialien
und das extrudierte Material in einen horizontalen Schaufelmischer überführt
und vermischt, bis sie relativ homogen waren.
Diese Mischung wird dann in Stahlrohre gefüllt, die vorzugsweise
einen Innendurchmesser von etwa 50 mm besitzen. Es wird von den Fachleuten anerkannt
werden, daß jede gewünschte Form und jeder gewünschte Durchmesser
verwendet werden kann. Die Befüllung wird durchgeführt mit einem Vakuumfüller
des Typs, der üblicherweise in der Schüttgutherstellung verwendet wird.
Die befüllten und verschlossenen Behältnisse werden auf Retortengestelle
gesetzt und in einer Retorte bei einer Temperatur von 95°C für ungefähr
60 Minuten thermisch behandelt. Die thermische Verarbeitung bewirkt,
daß die Proteinmatrix, die im Gemisch vorhanden ist, denaturiert und dadurch
den Chunk bindet. Die thermische Verarbeitung führt auch zur Verringerung der
Wahrscheinlichkeit, daß weiteres Material vom Ersatzstoff herausgedrückt
wird, wenn er während der Sterilisation der eingedosten Produkte, in die er
einbezogen werden soll, thermisch weiterverarbeitet wird, was "Auskoch"-Trübheit
in der Soße bewirken würde.
Nach der thermischen Verarbeitung, und fakultativer Kühllagerung,
wird das Behältnis entfernt und die "Wurst" aus Ersatzstoffmaterial kann zu
geeigneten Größen und Formen zur Einbeziehung in eingedoste Haustierfuttermittelprodukte
geschnitten werden. Die Schnittfläche des Ersatzstoffes zeigt ein faseriges
"fleischiges" Aussehen, das in Premium-Haustierfuttermittelprodukten erwünscht
ist, während die Außenfläche der "Wurst" eine relativ gewellte Textur
zeigt, die ähnlich ist zu derjenigen, die von gegartem Fleisch gezeigt wird,
wie etwa Steak. Diese Oberfläche verstärkt die Authentizität des
Aussehens des Ersatzstoffes, wobei das künstlich glatte Aussehen eines Ersatzstoffes
vermieden wird, das nur aus zerkleinertem Fleisch besteht. Das Vorhandensein von
gleichmäßig, aber zufällig verteilten Chunks aus extrudiertem Material
im Ersatzstoff trägt zur gesteuerten, aber sichtbaren Ungleichmäßigkeit
der Ersatzstoffoberfläche bei.
Die Fachleute werden anerkennen, daß die oben beschriebene Ausführungsform
nur eine aus einer Vielzahl von Wegen ist, auf die die Erfindung in die Praxis umgesetzt
werden kann. Variierte spezifische Zusammensetzungen des extrudierten Materials
und des Ersatzstoffes als einem Ganzen können zum Beispiel verwendet werden.
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| Anspruch[de] |
Proteinhaltiger Fleischersatz zur Einarbeitung in abgepackte Haustierfuttermittel,
wobei besagter Fleischersatz aus Teilchen aus innen texturiertem, proteinhaltigem
Extrudatmaterial besteht, das in einer gelierten Matrix dispergiert ist, die aus
Materialien auf der Basis von zerkleinertem Fleisch und Getreide besteht; wobei
der Feuchtigkeitsgehalt besagten Extrudates und besagter Matrix verschieden sind;
und wobei die innere Texturierung besagten Extrudates eine faserige Struktur aufweist.
Proteinhaltiger Fleischersatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß besagtes Extrudatmaterial in der Matrix aus Fleisch und Getreide mit zwischen
20% und 80%, massenbezogen, enthalten ist.
Proteinhaltiger Fleischersatz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß besagtes Extrudatmaterial in der Matrix aus Fleisch und Getreide mit zwischen
35% und 45%, massenbezogen, enthalten ist.
Proteinhaltiger Fleischersatz nach einem vorangehenden Anspruch, dadurch
gekennzeichnet, daß besagtes Extrudatmaterial einen Querschnittsdurchmesser
im Bereich 5 mm–80 mm aufweist.
Proteinhaltiger Fleischersatz nach einem vorangehenden Anspruch, dadurch
gekennzeichnet, daß das Extrudatmaterial etwa 40 bis 95 Gew.-% eßbare
proteinhaltige Materialien aus Rinder-, Schaf-, Schwein-, Geflügel- oder Fischextraktion,
vorbestimmte Mischungen von entfettetem Sojamehl, Sojagrobmehl, Sojakonzentrat,
Getreidekleber in vitaler oder stärkehaltiger Form und Eiweiß; und bis
zu etwa 7 Gew.-% eßbare, bindende und vernetzende Mineralverbindungen einschließt.
Proteinhaltiger Fleischersatz nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß das Extrudatmaterial etwa 40 bis 55%, massenbezogen, entfettetes Sojamehl,
Sojagrobmehl oder Sojakonzentrat; etwa 35–45%, massenbezogen, vitalen Weizenkleber,
Eiweißpulver, eine Mischung aus vitalem Weizenkleber und Maiskleber oder eine
Mischung aus vitalem Weizenkleber und Weizenmehl; 0,1–7,0%, massenbezogen,
nicht-auslaugende Mineralverbindung zum Binden der Proteinmatrix und zur Verstärkung
der Proteinvernetzung; fakultativ 0–5%, massenbezogen, Nährstofffaserzusätze,
vorzugsweise Cellulose oder ausgelaugte Zuckerrübenschnitzel; 0,1–0,3%,
massenbezogen, Vitamine; 0–3,0%, massenbezogen, Geschmacksstoffe und 0–3,0%,
massenbezogen, Färbemittel einschließt.
Proteinhaltiger Fleischersatz nach einem vorangehenden Anspruch, dadurch
gekennzeichnet, daß die Zusammensetzung (massenbezogen) des Ersatzstoffes wie
folgt ist: 35–60% extrudiertes Material mit hohem Feuchtigkeitsgehalt; 5–15%
zerkleinertes oder in Würfeln geschnittenes Muskelfleisch, gewonnen aus einem
oder mehreren Tieren, die ausgewählt sind aus der Gruppe, die aus Schafen,
Rindern und Schweinen besteht; 8–50% zerkleinertes Fleisch, das aus Geflügel
gewonnen ist; 8–25% zerkleinerte Organe, die ausgewählt sind aus der
Gruppe, die Leber, Herz und Lunge umfaßt, wobei besagte Organe aus einem oder
mehreren Tieren der Gruppe gewonnen sind, die Schafe, Rinder und Schweine umfaßt;
2–10% Bindematerialien; 1–7% Getreide; 0,1–5%
Geschmacksstoffe und Färbemittel und 7–30% Wasser.
Fertiggestelltes, kommerzielles, in Dosen, Schalen, Pouches oder in
ähnlicher Weise abgepacktes Haustierfuttermittel, wobei besagtes Haustierfuttermittel
einer proteinhaltigen Fleischersatz einschließt, wie definiert in einem vorangehenden
Anspruch.
Verfahren zur Herstellung eines proteinhaltigen Fleischersatzes, der
Teilchen aus texturiertem, proteinhaltigen Extrudatmaterial enthält, das in
einer Matrix dispergiert ist, die aus Materialien auf der Basis von zerkleinertem
Fleisch und Getreide besteht, einschließlich der Schritte:
Herstellung einer Paste, die zerkleinertes Fleischmaterial, Getreide und Bindematerialien
einschließt;
Vermischen besagter Paste mit Teilchen aus texturiertem, proteinhaltigen Extrudatmaterial;
Verarbeiten dieses Gemisches von Materialien, um zu bewirken, daß die Paste
fest wird, wodurch das Extrudatmaterial eingekapselt wird; und
Zerschneiden des thermisch verfestigten Ersatzstoffmaterials in gewünschte
Größe und Form zur Einbeziehung in besagte Haustierfuttermittelprodukte.
Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Verarbeitungsschritt
thermische Verarbeitung einschließt.
Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Verarbeitungsschritt
das Abfüllen besagten Gemisches in feste Behältnisse und Kochen bei 95°C
einschließt.
Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die festen
Behältnisse rechteckigen Querschnitt und Abmessungen von etwa 50 mm auf 100
mm besitzen und besagte Behältnisse bei 95°C für etwa 60 Minuten
erhitzt werden.
Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
daß besagter thermisch verfestigte Ersatzstoff in Abmessungen von etwa 48 mm
auf 22 mm auf 5 mm geschnitten wird.
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Patent Zeichnungen (PDF)
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