| Dokumentenidentifikation |
DE102005050966A1 03.05.2007 |
| Titel |
Verfahren zur Vorsaatbehandlung der Gemüsesamen |
| Anmelder |
Karas, Grygoriy, 81375 München, DE |
| Erfinder |
Karas, Grygoriy, 81375 München, DE |
| Vertreter |
Schweizer, P., Rechtsanw., 86150 Augsburg |
| DE-Anmeldedatum |
25.10.2005 |
| DE-Aktenzeichen |
102005050966 |
| Offenlegungstag |
03.05.2007 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
03.05.2007 |
| IPC-Hauptklasse |
A01C 1/06(2006.01)A, F, I, 20051025, B, H, DE
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| IPC-Nebenklasse |
A01C 1/00(2006.01)A, L, I, 20051025, B, H, DE
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| Zusammenfassung |
Die Erfindung gehört zur Aufzucht von Gemüse aus Samen. Es wurde die folgende Technologie der Samenbehandlung entwickelt. Die Samen werden in einem Exsikator, der eine bestimmte Feuchtigkeit enthält, platziert und werden in einem durch Thermostat gesteuerten Schrank bei einer bestimmten Temperatur im Laufe von 24 Stunden aufbewahrt. Danach werden sie auf Sieben platziert, die in einen geschlossenen Schrank gestellt werden. In diesem Schrank gibt es eine spezielle Einrichtung zum Verbrennen einer bestimmten Menge der festen Mischung. Nach der Verbrennung wird das gebildete Aerosol im Laufe von 1,5 bis 2 Stunden absorbiert. Danach wird der Zyklus wiederholt. Bei Versuchen mit diesem Verfahren sind positive Ergebnisse erzielt worden: Die Keimfähigkeit der Samen nach der Behandlung erreichte 99-100%. Die Setzlinge entwickeln sich gleichmäßiger und bei einer Umpflanzung fassten praktisch alle Setzlinge Wurzeln. Im Laufe der Vegetation zeigten die Pflanzen erhöhte Resistenz gegenüber den Pilzerkrankungen.
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| Beschreibung[de] |
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Die Erfindung gehört zur Aufzucht von Gemüse aus Samen.
Es ist bekannt, dass die Qualität der Samen eine entscheidende
Rolle für die Größe und die Qualität des Ernteertrags spielt.
Es ist auch bekannt, dass insbesondere Gemüsesamen vor der Aufkeimung mit den
wichtigsten Mikroelementen Kupfer (Cu), Mangan (Mn), Bor (B), Eisen (Fe), die man
als Katalysatoren von Eiweißsynthese betrachtet, versorgt werden müssen.
Entsprechend könnte eine Anreicherung der Samen mit einer bestimmten Zusammensetzung
von Makro- und Mikroelementen ein entscheidenden Faktor bei der Erhöhung des
Ernteertrages werden.
Die aus verschiedenen Druckschriften bekannte Methoden des Stimulierens
von Samenwachstum, einschließlich der Behandlung mit verschiedenen chemischen
Verbindungen und Strahlungen, gewährleisten kein hohes Niveau der Keimfähigkeit
und keine Stabilität der Keimfähigkeit.
Es wurde ein Verfahren zum Vorsaatbehandlung der Gemüsesamen
vorgeschlagen, das aus einer Sättigung der Samen mit einer Mischung von Makro-
und Mikroelemente in der Atmosphäre von Aerosol, das durch Verbrennen einer
speziellen Zusammensetzung der Mineralsalze in einem geschlossenen Raum hergestellt
wurde, besteht. Die Zusammenstellung der zu verbrennenden Mischung wird so ausgewählt,
dass bei der Verbrennung ein Aerosol entsteht, das aus eine gasförmiger Phase
(Tabl.1) und aus eine fester Phase (Tabl.2) besteht.
Die durchgeführten Untersuchungen der Energie des Keimens und
der Keimfähigkeit der Samen nach der Behandlung und die Feldversuche haben
eine Erhöhung der Energie des Keimens von 5 bis 40% gezeigt.
Es wurde die folgende Technologie der Samenbehandlung entwickelt.
Die Samen werden in einem Exsikator, der eine bestimmte Feuchtigkeit enthält,
platziert und werden in einem durch Thermostat gesteuerten Schrank bei einer bestimmten
Temperatur im Laufe von vierundzwanzig Stunden aufbewahrt. Danach werden sie auf
Sieben platziert, die in einen geschlossenen Schrank gestellt werden. In diesen
Schrank gibt es eine spezielle Einrichtung zum Verbrennen einer bestimmten Menge
der festen Mischung. Nach der Verbrennung wird das gebildete Aerosol im Laufe von
1,5 bis 2 Stunden absorbiert. Danach wird der Zyklus wiederholt. Die Feststellung
und Schätzung der Energie des Keimens und der Keimfähigkeit werden nach
Standardmethoden durchgeführt.
Die Ergebnisse der Feststellung der Energie des Keimens und der Keimfähigkeit
sind in der Tabelle 3 aufgeführt.
Bei Versuchen mit diesem Verfahren sind positive Ergebnisse erzielt
worden: Die Keimfähigkeit der Samen nach der Behandlung erreichte 99-100%.
Die Setzlinge entwickelten sich gleichmäßiger und bei einer Umpflanzung
fassten praktisch alle Setzlinge Wurzeln. Im Laufe der Vegetation zeigten die Pflanzen
erhöhte Resistenz gegenüber den Pilzerkrankungen.
Die nach dem vorgeschlagenen Verfahren behandelten Samen behalten
die erhöhten Qualitätsmerkmale für eine Zeitraum von mehr als einem
Jahr.
Es wurde ein neues Verfahren zur Vorsaatbehandlung der Samen entwickelt
und experimentell bestätigt, dass durch dieses die Energie des Keimens und
die Keimfähigkeit der Gemüsesamen erhöht.
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| Anspruch[de] |
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Verfahren zur Vorsaatbehandlung von Gemüsesamen, einschließend
ihre Behandlung im Laufe einer bestimmten Zeit mit einem Aerosol von einer bestimmten
Zusammenstellung.
Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Behandlung
erfolgt mit einem Aerosol, das durch Verbrennen einer speziellen Mischung der Mineralsalze
hergestellt wurde.
Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das genannte
Aerosol Teilchen mit Ausmaßen von 0.1 bis 5 Mikrometern enthält.
Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Gemüsesamen
im Voraus befeuchtet werden und im Laufe einer bestimmten Zeit bei einem bestimmten
Feuchtigkeitsgrad aufbewahrt werden.
Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Gemüsesamen
nach der Behandlung getrocknet werden.
Verfahren nach Ansprüchen 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass
die Behandlung mehrmals durchgeführt wird, wobei das Trocknen am Ende aller
Behandlungen durchgeführt wird.
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Patent Zeichnungen (PDF)
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