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Dokumentenidentifikation DE102005052093A1 03.05.2007
Titel Orientierungsssystem
Anmelder Wilhelm Modersohn GmbH & Co KG, 32139 Spenge, DE
Erfinder Moderdsohn, Wilhelm, 32139 Spenge, DE;
Modersohn, Wilhelm Peter, 32139 Spenge, DE
DE-Anmeldedatum 28.10.2005
DE-Aktenzeichen 102005052093
Offenlegungstag 03.05.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.05.2007
IPC-Hauptklasse G09F 7/18(2006.01)A, F, I, 20051028, B, H, DE
IPC-Nebenklasse E01F 9/011(2006.01)A, L, I, 20051028, B, H, DE   E04H 12/00(2006.01)A, L, I, 20051028, B, H, DE   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft ein Orientierungssystem mit Hinweisschildern und Tragpfosten, bei dem in den Tragpfosten eine oder mehrere schwalbenschwanzförmige Führungs- und/oder Haltenuten angeordnet sind.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Hinweisschilder (1) mit in den Tragpfosten (2) angeordneten Führungs- und/oder Haltenuten (4) über Verbindungselemente (3) verbunden sind.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Orientierungssystem mit Hinweisschildern und Tragpfosten, bei dem in den Tragpfosten ein oder mehrere schwalbenschwanzförmige Führungs- und/oder Haltenuten angeordnet sind, nach der Patentanmeldung 10 2004 057 654.8.

Dieses Orientierungssystem ist bereits sehr vielseitig einzusetzen. Bei sehr dicken Hinweisschildern aus Glas oder bei sehr dünnen Hinweisschildern ist es jedoch oft schwierig, eine optimale Optik und Funktion einzuhalten.

Die Aufgabe der Erfindung ist, diese bekannten Nachteile zu vermeiden, und ein Orientierungssystem zu offenbaren, das auch bei diesen sehr unterschiedlichen Verwendungszwecken eingesetzt werden kann, und bei dem Optik und Funktion sehr gut aufeinander abgestimmt werden können.

Zu diesem Zweck ist die Erfindung durch die in den Ansprüchen genannten Merkmale gekennzeichnet.

Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen schematisch dargestellt.

Es zeigen:

1 ein Orientierungssystem mit zwei Tragpfosten, in Vorderansicht,

2 ein Detail des Tragpfostens mit dem Hinweisschild in der Führungs- und/oder Haltenute, in perspektivischer Ansicht,

3 das Verbindungselement in einer Führungs- und/oder Haltenute, im Schnitt A-B,

4 die Lagerung eines relativ dünnen Hinweisschildes in einer Führungs- und/oder Haltenute, in Vorderansicht,

5 die Lagerung des Hinweisschildes von 4, in Seitenansicht,

6 die Befestigung einer relativ dicken Glasplatte zwischen zwei Tragpfosten, in Seitenansicht,

7 ein Detail der Glasplatte und der Querleiste von 6, im Schnitt,

8 ein weiteres Ausführungsbeispiel, bei dem das Hinweisschild zusätzlich seitlich gelagert ist.

Bei dem Orientierungssystem sind die Hinweisschilder (1) mit den in den Tragpfosten (2) angeordneten Führungs- und/oder Haltenuten (4) über Verbindungselemente (3) verbunden.

Jeweils zwei benachbarte Tragpfosten (2) stehen über Querleisten (5) miteinander in Verbindung.

Die Verbindungselemente (3) sind mit den Führungs- und/oder Haltenuten (4) verbunden und sind in ihnen gelagert. Außerdem besitzen sie Spreizenden (6), die sich im Verbindungszustand im Grundbereich (7) der Führungs- und/oder Haltenuten (4) an den Seitenwänden (8) abstützen und klemmbar gehalten werden.

In dem Verbindungselement (3) ist eine Spreizschraube (9) angeordnet, über die die Spreizenden (6) gegen die Seitenwände (8) der Führungs- und/oder Haltenuten (4) gedrückt werden können.

Bei dem Ausführungsbeispiel nach den 4 und 5 ist die Spreizschraube (9) mit einer Sicherungsmutter (10) verbunden. Die Sicherungsmutter (10) sichert die Verbindung der Querleiste (5) mit dem Hinweisschild (1).

Vorzugsweise ist die Sicherungsmutter (10) als Rundmutter (11) ausgebildet und besitzt Schlüsselbohrungen (12) oder dergleichen, über die sie über eine Konterbewegung auf der Spreizschraube (9) festgeschraubt werden kann.

Die Querleisten (5) sind U-förmig ausgebildet und besitzen zwei Schenkel (13). Das Hinweisschild (1) ist zwischen den Schenkeln (13) angeordnet. Die Querleiste (5) liegt mit ihrem Verbindungsteil (14) auf den Rundmuttern (11) auf. Dadurch wird die Verbindung der Querleiste (5) mit dem Hinweisschild (1) gesichert.

Mit der Spreizschraube (9) kann noch ein Distanzstück (15) verbunden sein, das einen Sicherungsstift (16) besitzt.

Im montierten Zustand ist der Sicherungsstift (16) zwischen dem Hinweisschild (1) und dem Verbindungsteil (14) der Querleiste (5) angeordnet.

Dadurch wird die senkrechte Verbindung der Querleiste (5) mit dem Hinweisschild (1) zusätzlich gesichert und die Montage und die Demontage der Querleiste (5) erleichtert.

Das Verbindungselement (3) kann noch zusätzlich keilförmige und sich nach außen vergrößernde Halteführungen (17) besitzen, in denen dickwandige Hinweisschilder (1) gelagert und gehalten werden. Dadurch kann dieses Verbindungselement (3) sehr vielseitig eingesetzt werden.

Dünnwandige Hinweisschilder (1) werden in den Querleisten (5) gelagert und von ihnen zusätzlich gegen Winddruck stabilisiert, während dickwandige Hinweisschilder (1) in den Halteführungen (17) gelagert sind. Durch die keilförmigen und sich nach außen vergrößernden Halteführungen (17) können auch unterschiedlich dicke Hinweisschilder (1) sicher befestigt werden.

Bei dem Ausführungsbeispiel nach den 6 und 7 sind die Querleisten (5) als Zugbänder (18) ausgebildet.

Zu diesem Zweck besitzen die Zugbänder (18) an ihren Enden Haltewinkel (19), mit denen sie über die Verbindungselemente (3) mit den Tragpfosten (2) verbunden sind.

An den Verbindungselementen (3) sind Spannschrauben (20) angeordnet, über die die Zugbänder (18) über ihre Haltewinkel (19) auf Zug gespannt werden können.

Die Verbindungselemente (3) besitzen Auflage-Laschen (21), die mit einem Innengewinde (22) versehen sind. Über dieses Innengewinde (22) sind die Spannschrauben (20) mit den Haltewinkeln (19) der Zugbänder (18) verbunden.

Vorzugsweise haben die Zugbänder (18) ein winkelförmiges Profil (23). Da die Zugbänder (18) lediglich auf Zug beansprucht werden, müssen sie auch nur schwach abgewinkelt sein, so dass sie in der Ansichtsfläche auch nur als dünne Trennlinie sichtbar sind.

Zwischen den Zugbändern (18) und den Hinweisschildern (1) kann auch eine Verbindungsmasse (24), wie z.B. Silikon, angeordnet werden.

In dem Ausführungsbeispiel nach 8 sind die Hinweisschilder (1) noch zusätzlich seitlich in den Führungs- und/oder Haltenuten (4) gelagert.

Diese zusätzliche seitliche Lagerung kann über ein Verbindungsprofil (25) erfolgen.

Das Verbindungsprofil (25) kann z.B. als Strangprofil (26) aus Silikon oder dergleichen ausgebildet sein.


Anspruch[de]
Orientierungssystem mit Hinweisschildern und Tragpfosten, bei dem in den Tragpfosten eine oder mehrere schwalbenschwanzförmige Führungs- und/oder Haltenuten angeordnet sind, nach der Patentanmeldung P 10 2004 057 654.8, dadurch gekennzeichnet, dass die Hinweisschilder (1) mit den in den Tragpfosten (2) angeordneten Führungs- und/oder Haltenuten (4) über Verbindungselemente (3) verbunden sind. Orientierungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei benachbarte Tragpfosten (2) über Querleisten (5) miteinander in Verbindung stehen. Orientierungssystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungselemente (3) mit den Führungs- und/oder Haltenuten (4) verbunden und in ihnen gelagert sind, dass sie Spreizenden (6) besitzen, die sich im Verbindungszustand im Grundbereich (7) der Führungs- und/oder Haltenuten (4) an den Seitenwänden (8) abstützen und klemmbar gehalten werden, und dass in dem Verbindungselement (3) eine Spreizschraube (9) angeordnet ist. Orientierungssystem nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Spreizschraube (9) eine Sicherungsmutter (10) verbunden ist, die die Verbindung der Querleiste (5) mit dem Hinweisschild (1) sichert. Orientierungssystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungsmutter (10) als Rundmutter (11) ausgebildet ist. Orientierungssystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Rundmutter (11) Schlüsselbohrungen (12) oder dergleichen besitzt. Orientierungssystem nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Querleiste (5) U-förmig ausgebildet ist und zwei Schenkel (13) besitzt, dass das Hinweisschild (1) zwischen den Schenkeln (13) angeordnet ist und dass die Querleiste (5) mit Ihrem Verbindungsteil (14) auf den Rundmuttern (11) aufliegt. Orientierungssystem nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Spreizschraube (9) ein Distanzstück (15) verbunden ist. Orientierungssystem nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Distanzstück (15) einen Sicherungsstift (16) besitzt, und dass der Sicherungsstift (16) – im montierten Zustand – zwischen dem Hinweisschild (1) und dem Verbindungsteil (14) der Querleiste (5) angeordnet ist. Orientierungssystem nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungselemente (3) keilförmige und sich außen vergrößernde Halteführungen (17) besitzen. Orientierungssystem nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Querleisten (5) als Zugbänder (18) ausgebildet sind. Orientierungssystem nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugbänder (18) an ihren Enden Haltewinkel (19) besitzen, mit denen sie über die Verbindungselemente (3) mit den Tragpfosten (2) verbunden sind. Orientierungssystem nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass an den Verbindungselementen (3) Spannschrauben (20) angeordnet sind, über die die Zugbänder (18) über ihre Haltewinkel (19) gespannt werden. Orientierungssystem nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass an den Verbindungselementen (3) Auflage-Laschen (21) angeordnet sind. Orientierungssystem nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflage-Laschen (21) mit einem Innengewinde (22) versehen sind, und dass sie über dieses Innengewinde (22) und die Spannschrauben (20) mit den Haltewinkeln (19) der Zugbänder (18) verbunden sind. Orientierungssystem nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugbänder (18) ein winkelförmiges Profil (23) besitzen. Orientierungssystem nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Zugbändern (18) und den Hinweisschildern (1) eine Verbindungsmasse (24), wie z. B. Silikon, angeordnet ist. Orientierungssystem nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Hinweisschilder (1) zusätzlich seitlich in den Führungs- und/oder Haltenuten (4) gelagert sind. Orientierungssystem nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Hinweisschilder (1) über ein Verbindungsprofil (25) in den Führungs- und/oder Haltenuten (4) gelagert sind. Orientierungssystem nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsprofil (25) als Strangprofil (26) ausgebildet ist.






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