Die vorliegende Erfindung betrifft eine medizinische Vorrichtung zum
Beleuchten oder Anstrahlen eines Behandlungsbereichs. Insbesondere betrifft die
vorliegende Erfindung chirurgisches prismatisches Licht zum Beleuchten eines Operationsbereichs.
STAND DER TECHNIK
Die Verwendung von Beleuchtungsvorrichtungen ist in der medizinischen
Industrie wohl bekannt, um für das Personal bei medizinischen Eingriffen wie
z. B. Untersuchungen und einer Operation eine angemessene Beleuchtung bereitzustellen.
Typischerweise werden Beleuchtungsvorrichtungen an einer Decken- oder Wandhalterung
oder alternativ an einem Bodenständer befestigt und sind so ausgelegt, dass
sie in einer gewünschten Position angeordnet werden, um die Beleuchtungsbedürfnisse
des medizinischen Personals zu erfüllen. Eine Beleuchtungsvorrichtung, die
Prismen verwendet, um Licht auf einen Operationsbereich oder ein Operationsgebiet
zu konzentrieren, ist im US-Patent 3 941 993 beschrieben. Kommerzielle Ausführungsformen
von einem derartigen prismatischen Licht, das eine Kuppel aufweist, die beispielsweise
an einer Deckenaufhängung angebracht ist, ist von ALM EQUIPMENTS Hospitaliers
in Frankreich mit einem Großhändler, ALM Surgical Equipment Inc. in Santa
Ana, Kalifornien, erhältlich, wie in einem technischen Handbuch mit dem Titel
"Operating Theatre Light ECL 701" (1983), dargestellt und beschrieben.
Im Allgemeinen umfasst die Vorrichtung des '993-Patents in einer bevorzugten
Ausführungsform eine Prismenbaueinheit, die aus einer Vielzahl von Prismen
13 gebildet ist, die im Allgemeinen wie in 3
davon in Bezug auf eine oder mehrere Lichtquellen 14, 15 oder
16 angeordnet sind. Das von der Quelle oder den Quellen emittierte Licht
wird durch eine entsprechende Anzahl von toroidförmigen optischen Systemen
17, 18 und 19 auf die Prismen 13 gerichtet.
Vorzugsweise sind die einzelnen Prismen geradlinig und in Sektoren gruppiert, wie
in 4 des '993-Patents gezeigt. Außerdem sind die
Prismen so orientiert, dass Licht, das von der (den) Quelle(n) durch das (die) toroidförmige(n)
optische(n) System(e) senkrecht auf die Flächen der Prismen gerichtet wird,
durch die gegenüberliegende Fläche vollständig reflektiert wird und
dann durch die Austrittsfläche gebrochen wird. Die Scheitelwinkel der Prismen
ermöglichen das Richten der Lichtstrahlen auf die gewünschten Abschnitte
des Bereichs 21, wie in 5 im '993-Patent gezeigt.
In dieser Weise beleuchtet die Vorrichtung des '993-Patents den Operationsbereich
eines Patienten, der auf dem Operationstisch liegt, mit im Wesentlichen gleichmäßiger
Beleuchtung, ausgezeichneter Schattenkontrolle und guter Tiefenschärfe.
Ein weiteres prismatisches Operationslicht, das gekrümmte Prismen
verwendet, ist im französischen Patent 1 495 007 dargelegt. Dieses französische
Patent ist im Allgemeinen in Spalte 1 des '993-Patents beschrieben und in
1 davon schematisch dargestellt. Im Gegensatz zur Vorrichtung
des '993-Patents sorgte die Vorrichtung des vorstehend erwähnten französischen
Patents im Allgemeinen nicht für eine gleichmäßige Beleuchtung, wie
in 2 des '993-Patents dargestellt. Das gekrümmte
Prisma des französischen Patents '007 war eine vollständig kreisförmige
Linse, die nicht in Sektoren unterteilt war, wie vom '993-Patent vorgeschlagen.
Trotz der Vorteile der Vorrichtung gemäß dem '993-Patent
bleibt weiterhin ein Bedarf, die Zweckmäßigkeit und Leistung der Beleuchtungsvorrichtung
für die medizinische Verwendung zu verbessern. Ich habe eine verbesserte medizinische
Beleuchtungsvorrichtung erfunden, die zusätzliche Verbesserungen für derzeit
erhältliche medizinische prismatische Lichter schafft. Diese Verbesserungen
wenden sich an die Bedürfnisse von unterschiedlichem medizinischen Personal
unter Umständen, unter denen verschiedene Beleuchtungsmuster erwünscht
sein können. Die vorliegende Erfindung schafft es beispielsweise, dass, sobald
das Licht innerhalb eines breiten Bereichs von Positionen angeordnet wird, dann
die Neigung der Austrittsflächen der Prismen eine Änderung der Beleuchtungsintensität
oder eine Änderung des Beleuchtungsbereichs ermöglicht. Außerdem
ermöglicht eine solche Neigungsfähigkeit bei einem prismatischen Beleuchtungssystem
eine Verstellung der Optimierung der Schärfentiefe, während immer noch
eine im Allgemeinen gleichmäßige Beleuchtung ermöglicht wird. Die
vorliegende Erfindung schafft auch eine niedrigere oder größere Intensität
im ganzen Beleuchtungsbereich.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Die vorliegende Erfindung richtet sich auf eine Vorrichtung zum Beleuchten
eines Behandlungsbereichs mit einem Mittel zum Fokussieren einer Vielzahl von Lichtstrahlen;
einer Prismenbaueinheit, die aus mehreren Sektoren von Prismen gebildet ist, wobei
jedes Prisma eine Eintrittsfläche und eine Austrittsfläche aufweist, wobei
die Spitzen der Sektoren im Wesentlichen in der Mitte der Prismenbaueinheit liegen,
wobei die Sektoren von Prismen so konfiguriert und dimensioniert
sind, dass das Fokussiermittel die mehreren Lichtstrahlen im Allgemeinen auf die
Eintrittsflächen der Prismen fokussieren können; und einem Mittel zum
Verschieben mindestens einer vorgegebenen Anzahl von Sektoren, so dass die Austrittsflächen
der Prismen der vorgegebenen Sektoren selektiv in einer Konfiguration angeordnet
werden können, die eine im Allgemeinen entweder ebene oder unebene Konfiguration
ist.
In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst das Verschiebungsmittel
ein ringförmiges Element, das so konfiguriert und dimensioniert ist, dass es
die inneren Enden der vorgegebenen Sektoren abstützt und selektiv entlang einer
vorgegebenen Richtung derart beweglich ist, dass die Bewegung des ringförmigen
Elements die vorgegebenen Prismenaustrittsflächen in einer Konfiguration anordnet,
die eine im Allgemeinen entweder ebene oder unebene Konfiguration ist. Das ringförmige
Element ist selektiv von einer ersten Position in eine zweite Position beweglich,
so dass die Prismenbaueinheit Licht in einem Bereich von Ebenen jeweils zwischen
einer ersten Ebene und einer zweiten Ebene fokussiert. Ein relativ kleiner intensiver
Lichtfleck wird in einer Ebene erzeugt, während ein relativ großer Lichtbereich
mit verringerter Intensität in anderen Ebenen zumindest über und unter
der Ebene des kleinen Lichtflecks erzeugt wird. Vorzugsweise schafft die Verschiebung
von der ersten Position in die zweite Position eine Winkelablenkung des Lichtstrahlenbündels,
das aus den Austrittsflächen der Prismen austritt, von etwa sechs Grad.
Die erfindungsgemäße Beleuchtungsvorrichtung ist selektiv
entlang der vorgegebenen Richtung aus einer ersten Position, in der die Prismenaustrittsflächen
im Allgemeinen uneben sind, über eine Position, in der die Prismenaustrittsflächen
im Allgemeinen eben sind, und in eine zweite Position, in der die Prismenaustrittsflächen
im Allgemeinen uneben sind, beweglich. Die erste Position zur zweiten Position schafft
vorzugsweise eine Winkelablenkung des Lichtstrahlenbündels, das aus den Austrittsflächen
der Prismen austritt, von etwa minus drei Grad bis plus drei Grad, wie aus der Position
bestimmt, in der die Prismenaustrittsflächen im Allgemeinen eben sind.
Die Beleuchtungsvorrichtung in einer bevorzugten Ausführungsform
weist ein ringförmiges Element mit einem L-förmigen Element auf, das entlang
seines Umfangs angeordnet ist und sich davon nach außen erstreckt, um die inneren
Enden der vorgegebenen Sektoren aufzunehmen. Das Verschiebungsmittel umfasst mindestens
ein Stabelement, das im Allgemeinen entlang der vorgegebenen Richtung angeordnet
ist. Das ringförmige Element ist so konfiguriert und dimensioniert, dass es
selektiv entlang mindestens eines Abschnitts des mindestens einen Stabelements gleitend
beweglich ist.
In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst das Verschiebungsmittel
ferner ein Plattenelement mit mindestens einer erhöhten Oberfläche mit
einer vorgegebenen Neigung, wobei das Plattenelement benachbart zum ringförmigen
Element drehbar angeordnet ist; und mindestens ein Stiftelement, das an einem Ende
mit dem ringförmigen Element gekoppelt ist und an seinem anderen Ende mit der
erhöhten Oberfläche in Kontakt steht, so dass bei der Drehung des Plattenelements
das Stiftelement sich an seinem anderen Ende entlang der erhöhten Oberfläche
bewegt und entsprechend das ringförmige Element zusammen mit den inneren Enden
der Prismen entlang des Stabelements verschiebt. Vorzugsweise sind eine Vielzahl
von Stiftelementen an ihren einen Enden mit dem ringförmigen Element gekoppelt,
wobei das Plattenelement eine entsprechende Vielzahl von erhöhten Oberflächen
aufweist, so dass jedes andere Ende der Stiftelemente mit einer jeweiligen erhöhten
Oberfläche des Plattenelements in Kontakt steht. Die Vielzahl von Stiftelementen
sind relativ zum ringförmigen Element beabstandet und die erhöhten Oberflächen
sind entsprechend um das Plattenelement beabstandet.
Ein Ansatz erstreckt sich von einem Abschnitt des Umfangs des Plattenelements,
woraufhin eine selektive Bewegung des Ansatzes das Plattenelement dreht und dadurch
die inneren Enden der Prismen entlang des Stabelements verschiebt.
In alternativen bevorzugten Ausführungsformen umfasst das Mittel
zum Fokussieren einer Vielzahl von Lichtstrahlen mindestens ein im Allgemeinen toroidförmiges
optisches System oder mindestens ein im Allgemeinen reflektierendes optisches System.
Beide optischen Systeme weisen eine optische Achse auf, die die Mitte der Prismenbaueinheit
im Allgemeinen schneidet. In jedem System ist auch mindestens eine Lichtquelle vorgesehen
und ist so dimensioniert und konfiguriert, dass zumindest ein Teil der von der Lichtquelle
emittierten Lichtstrahlen auf das optische System einfällt oder von diesem
gesammelt wird und auf die Eintrittsflächen der Prismen fokussiert wird.
In einer alternativen bevorzugten Ausführungsform weist jedes
Prisma eine reflektierende Fläche zum Empfangen von auf dieses gerichtetem
Licht nach dem Durchtritt durch die Eintrittsfläche und zum Richten von Licht
durch die Austrittsfläche des Prismas auf.
Die vorliegende Erfindung richtet sich auch auf eine optische Vorrichtung
für eine Vorrichtung zum Beleuchten eines Behandlungsbereichs mit einer Prismenbaueinheit,
die aus einer Vielzahl von Sektoren von Prismen gebildet ist, wobei jedes Prisma
eine Eintrittsfläche und eine Austrittsfläche aufweist, wobei die Spitzen
der Sektoren im Wesentlichen in der Mitte der Prismenbaueinheit liegen, wobei die
Sektoren von Prismen so konfiguriert und dimensioniert sind, dass eine Vielzahl
von Lichtstrahlen, die im Allgemeinen auf die Eintrittsflächen der Prismen
einfallen, auf den Behandlungsbereich gerichtet wird; und einem Mittel zum Verschieben
zumindest einer vorgegebenen Anzahl von Sektoren, so dass die Austrittsflächen
der Prismen der vorgegebenen Sektoren selektiv in einer Konfiguration angeordnet
werden können, die eine im Allgemeinen entweder ebene oder unebene Konfiguration
ist.
In einer bevorzugten Ausführungsform weist jedes Prisma eine
reflektierende Fläche zum Empfangen von auf dieses gerichtetem Licht nach dem
Durchtritt durch die Eintrittsfläche und zum Richten des Lichts durch die Austrittsfläche
des Prismas auf.
Die optische Vorrichtung umfasst ein Mittel zum Fokussieren einer
Vielzahl von Lichtstrahlen, so dass sie im Allgemeinen auf die Eintrittsflächen
der Prismen fallen. Alternativ kann das Fokussiermittel ein toroidförmiges
oder reflektierendes optisches System sein.
Außerdem richtet sich die vorliegende Erfindung auf eine optische
Vorrichtung für eine Vorrichtung zum Beleuchten eines Behandlungsbereichs mit
einer Prismenbaueinheit, die aus mehreren Sektoren von Prismen gebildet ist, wobei
jedes Prisma eine Eintrittsfläche und eine Austrittsfläche aufweist, wobei
die Spitzen der Sektoren im Wesentlichen in der Mitte der Prismenbaueinheit liegen,
wobei die Sektoren von Prismen so konfiguriert und dimensioniert sind, dass mehrere
Lichtstrahlen, die im Allgemeinen auf die Eintrittsflächen der Prismen fallen,
auf den Behandlungsbereich gerichtet werden; und die Austrittsflächen der Prismen
entlang der Länge des Sektors im Allgemeinen bogenförmig sind. Vorzugsweise
umfasst die Prismenbaueinheit eine Vielzahl von Sektorelementen, wobei jedes Sektorelement
eine Oberfläche aufweist, an der die Prismen angeordnet sind, und wobei die
andere Oberfläche die Austrittsfläche der Prismen ist und entlang der
Länge des Sektorelements im Allgemeinen bogenförmig ist. Die Prismen können
gemäß bevorzugten alternativen Ausführungsformen gekrümmt oder
geradlinig sein.
In einer alternativen Ausführungsform umfasst die Prismenbaueinheit
mehrere Sektorelemente, wobei jedes Sektorelement eine Oberfläche, an der die
Prismen angeordnet sind und durch die Lichtstrahlen eintreten, und eine äußere
Oberfläche, durch die die Lichtstrahlen austreten, aufweist; und mehrere Keilelemente,
die in der Anzahl den mehreren Sektorelementen entsprechen, wobei jedes Keilelement
eine innere Oberfläche aufweist, durch die die austretenden Lichtstrahlen eintreten
und die in der Konfiguration jener der äußeren Oberfläche des jeweiligen
Sektorelements entspricht, und eine äußere Oberfläche aufweist, die
die Austrittsfläche der Prismen ist und entlang der Länge des jeweiligen
Sektorelements im Allgemeinen bogenförmig ist, wobei die innere Oberfläche
des Keilelements parallel und benachbart zur anderen Oberfläche des jeweiligen
Sektorelements angeordnet ist. Die innere Oberfläche des Keilelements und die
andere Oberfläche des jeweiligen Sektorelements können im Allgemeinen
aneinander angrenzen.
Jedes Prisma kann auch eine reflektierende Fläche zum Empfangen
von auf dieses gerichtetem Licht nach dem Durchtritt durch die Eintrittsfläche
und zum Richten von Licht durch die Austrittsfläche des Prismas aufweisen.
Die optische Vorrichtung umfasst ferner ein Mittel zum Fokussieren
von mehreren Lichtstrahlen im Allgemeinen auf die Eintrittsflächen der Prismen
und auch ein Mittel zum Verschieben zumindest einer vorgegebenen Anzahl von Sektoren,
so dass die Austrittsflächen der Prismen der vorgegebenen Sektoren selektiv
in einer Konfiguration angeordnet werden können, die eine im Allgemeinen entweder
ebene oder unebene Konfiguration ist.
Ferner richtet sich die vorliegende Erfindung auf ein Verfahren zum
Beleuchten eines Behandlungsbereichs, das das Positionieren einer Beleuchtungsvorrichtung
benachbart zu und in einer gewünschten Höhe über dem Behandlungsbereich
umfasst. Die Beleuchtungsvorrichtung umfasst eine Lichtquelle; ein Mittel zum Fokussieren
von mehreren Lichtstrahlen von der Lichtquelle; eine Prismenbaueinheit, die aus
mehreren Sektoren von Prismen gebildet ist, wobei jedes Prisma eine Eintrittsfläche
und eine Austrittsfläche aufweist, wobei die Spitzen der Sektoren im Wesentlichen
in der Mitte der Prismenbaueinheit liegen, wobei die Sektoren von Prismen so konfiguriert
und dimensioniert sind, dass das Fokussiermittel die mehreren Lichtstrahlen im Allgemeinen
auf die Eintrittsflächen der Prismen fokussieren kann; und ein Mittel zum Verschieben
zumindest einer vorgegebenen Anzahl von Sektoren, so dass die Austrittsflächen
der Prismen der vorgegebenen Sektoren selektiv in einer Konfiguration angeordnet
werden können, die eine im Allgemeinen entweder ebene oder unebene Konfiguration
ist. Das Verfahren umfasst ferner das Einschalten der Lichtquelle; und das selektive
Betätigen des Verschiebungsmittels, um die Austrittsflächen der Prismen
selektiv in einer im Allgemeinen entweder ebenen oder unebnen Konfiguration anzuordnen,
um eine vorgegebene Lichtfleckgröße in einer gewünschten Ebene mit
einem entsprechenden Lichtbereich mit relativ verringerter Intensität in Ebenen
zumindest oberhalb und unterhalb der Ebene des kleinen Lichtflecks zu erzeugen.
KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
Die vorliegende Erfindung wird nachstehend mit Bezug auf die Zeichnungen
im Einzelnen beschrieben, in welchen:
1 eine perspektivische Ansicht eines Sektors von gekrümmten
Prismen mit einer bogenförmigen Austrittsfläche an einem Sektorelement
gemäß der vorliegenden Erfindung ist.
2 eine innere Stirnansicht des Sektors von Prismen
von 1 entlang der Linie A von 1
ist.
3 eine innere Stirnansicht einer alternativen Ausführungsform
des Sektors von Prismen in 1 entlang der Linie A von
1 und mit einem mit dem Sektorelement gekoppelten bogenförmigen
Keil mit einer im Allgemeinen flachen unteren Oberfläche ist.
4 eine Seitenansicht des Sektors von Prismen von
1 ist.
5 eine Draufsicht auf den Sektor von Prismen von
1 ist.
6 eine perspektivische Ansicht des bogenförmigen
Keilelements von 3 gemäß der vorliegenden
Erfindung ist.
7 eine perspektivische Ansicht eines Sektors von geradlinigen
Prismen mit einer flachen Austrittsfläche ist.
8 eine Seitenansicht des Sektors von 7
ist.
9 eine Draufsicht auf den Sektor von 7
ist.
10 eine perspektivische Ansicht eines halben Sektors
von Prismen gemäß der vorliegenden Erfindung ist.
11 eine innere Stirnansicht des halben Sektors von
Prismen von 10 mit flachen Austrittsflächen entlang
der Linie B von 10 ist.
12 eine innere Stirnansicht des halben Sektors von
Prismen von 10 mit bogenförmigen Austrittsflächen
entlang der Linien B von 10 ist.
13 eine innere Stirnansicht des halben Sektors von
Prismen von 11 und mit einem bogenförmigen Keil,
der unterhalb der flachen unteren Oberfläche des halben Sektors angeordnet
ist, ist.
14 eine Draufsicht auf den halben Sektor von
10 ist.
15 eine Seitenansicht des halben Sektors von
10 ist.
16 eine Seitenaufriss-Querschnittsansicht eines prismatischen
Operationslichts gemäß der vorliegenden Erfindung ist.
17 eine vergrößerte Ansicht der Kopplung
des Prismeneinstellhalters am Abstandshalterstab ist.
18 eine vergrößerte Ansicht des Griff- und
Verschiebungsmechanismus von 16 ist.
19 eine Draufsicht auf den Prismeneinstellhalter ist,
der die inneren Endabschnitte der Prismenbaueinheit festhält.
20 eine Draufsicht auf die Prismeneinstellplatte ist.
21 eine Seitenansicht der Prismeneinstellplatte von
19 ist.
22 eine Draufsicht auf die Prismeneinstellplatte bei
der Betätigung zwischen zwei Positionen ist.
AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
In der Beschreibung, die folgt, ist jegliche Bezugnahme auf entweder
eine Richtung oder eine Orientierung hauptsächlich und nur für den Zweck
der Erläuterung vorgesehen und ist in keiner Weise als Begrenzung des Schutzbereichs
der vorliegenden Erfindung vorgesehen. Die hierin beschriebenen speziellen Ausführungsformen
sollen auch, obwohl sie bevorzugt sind, nicht als Begrenzung der vorliegenden Erfindung
betrachtet werden. Ferner sind gleiche Teile oder Elemente in den verschiedenen
Zeichnungen hierzu für eine leichte Bezugnahme mit gleichen Zeichen identifiziert.
Wie in 1 gezeigt, umfasst eine prismatische
Anordnung 10 zur Verwendung in einer Beleuchtungsvorrichtung eine Vielzahl
von Prismen 12. Jedes Prisma 12 weist mindestens eine Eintrittsfläche
14 und eine Austrittsfläche 16 auf. Außerdem, und falls
erwünscht, kann das Prisma 12 eine reflektierende Fläche
18 umfassen. Der Zweckmäßigkeit der Konstruktion und Anordnung
halber werden die Vielzahl von Prismen 12 vorzugsweise einteilig mit einem
im Allgemeinen dreieckig geformten Sektorelement 20 ausgebildet, das einen
inneren Endabschnitt 22 und einen äußeren Endabschnitt
24 aufweist, die frei von Prismen sind, um die Kopplung des Sektorelements
in der Beleuchtungsvorrichtung zu ermöglichen, wie nachstehend genauer beschrieben.
Die untere Oberfläche des Sektorelements 20 stellt die Austrittsfläche
16 der Prismen 12 bereit. Wie gezeigt, sind die Prismen
12 gekrümmt, können jedoch verschiedene Formen oder Konfigurationen
aufweisen. Überdies können die Prismen 12 verschiedene Größen
am Sektorelement 20 aufweisen. Anstatt einer Vielzahl von einzelnen Prismen
12 hintereinander können beispielsweise mehrere Prismen
12 nebeneinander am Sektorelement 20 in einer beliebigen gegebenen
Position vom inneren Endabschnitt 22 liegen.
Wie in 2 und 4
gezeigt, weisen die Prismen 12 vorzugsweise dieselbe Höhe über
der oberen Oberfläche des Sektorelements 20 auf. Die Prismen
12 weisen auch eine kleinere Länge in der Richtung des inneren Endabschnitts
22 auf, wie in 5 dargestellt. Wie angegeben,
sind jedoch verschiedene Konfigurationen, einschließlich verschiedener Höhen,
verfügbar. Wie von oben in 5 zu sehen, weist das
Sektorelement 20 eine dreieckige Form auf. In dieser Weise können
eine Vielzahl von Sektorelementen 20 nebeneinander mit einer zum Pfeil
A in 1 senkrechten optischen Achse angeordnet werden.
Folglich liegen die jeweiligen inneren Endabschnitte 22 zur optischen Achse
benachbart.
Mit Bezug auf 2 ist die Austrittsfläche
16 des Prismensektors 20 vorzugsweise in einer im Allgemeinen
bogenförmigen Konfiguration gekrümmt. Die bogenförmige Oberfläche
16 weist vorzugsweise einen Krümmungsradius von etwa 3,5 Inch von
einem Krümmungszentrum "P" auf, das unter der Oberfläche 16 angeordnet
ist, wie in 2 gezeigt. Dieser Krümmungsradius
sieht eine seitliche Strahlaufweitung von etwa 2 Grad für einen Prismensektor
mit einer Breite am äußeren Endabschnitt 24 von etwa 1 1/8 Inch
vor.
In der in 3 gezeigten alternativen Ausführungsform
ist die untere Oberfläche 16' des Sektorelements 20 im Allgemeinen
flach und ein Keilelement 26 ist zum Eingriff mit der unteren Oberfläche
16' vorgesehen. Wie in 6 deutlicher gezeigt,
weist das Keilelement 26 eine obere Oberfläche 28 auf, die
der Oberflächenkonfiguration der unteren Oberfläche 16' des Sektorelements
20 entspricht. Dies ermöglicht den Durchtritt von Lichtstrahlen durch
das Sektorelement 20 und in das Keilelement 26 ohne Unterbrechung
hinsichtlich der Laufrichtung. Beim Durchtritt durch das Keilelement 26
verlaufen die Lichtstrahlen aus der unteren Oberfläche 30, die als
Austrittsflächen der Prismen 12 am Sektorelement 20 dient.
In dieser alternativen Ausführungsform weist jedoch die untere Oberfläche
30 eine bogenförmige Konfiguration auf, wie vorher in der Oberfläche
18 der in 2 dargestellten Ausführungsform
vorgesehen. Für Erläuterungszwecke können die Krümmungen der
bogenförmigen Oberflächen in den Fig. hierin übertrieben sein, um
deren Krümmung deutlicher anzugeben. Das Keilelement 26 kann so lang
und so breit wie das entsprechende Sektorelement 20 sein. Es kann jedoch
eine kürzere Länge aufweisen als das Sektorelement 20, solange
es ausreichend lang ist, so dass es sich unter den Prismen 12 erstreckt
und folglich ihre Austrittsflächen 30 bereitstellt.
In der in 1-6
dargestellten Ausführungsform, die zwanzig Prismen 12 umfasst, weist
der Krümmungsradius des Bogens der bogenförmigen Konfiguration
vorzugsweise einen Krümmungsradius von etwa 3 1/2 Inch von einem Krümmungszentrum
"P" auf, das unter den Oberflächen 16 oder 30 angeordnet
wäre. Die Höhe des Bogens der bogenförmigen Oberflächen
16 oder 30 nimmt jedoch vom inneren Endabschnitt 32 zum
äußeren Endabschnitt 34 des Keilelements 26 zu. Am inneren
Endabschnitt 32 ist die Differenz der Höhe des Bogens am Zentrum gegenüber
den Kanten etwa 0,002 Inch und am äußeren Endabschnitt 34 ist
die Höhendifferenz etwa 0,028 Inch. Für die gekrümmten Prismenflächen
14 und 18 wird diese Differenz zwischen dem Zentrum und den Kanten
Durchhang genannt und ist in 4 durch "d" dargestellt.
Im Fall der bevorzugten Ausführungsform von 2,
in der die bogenförmige Oberfläche in der Austrittsflächenoberfläche
16 des Sektorelements 20 vorgesehen ist, gelten dieselben Zahlengrößen
für die Höhen ebenso.
Wie in 4 gezeigt, ist die Krümmung
der Eintrittsfläche 14 durch den Krümmungsradius "R" definiert,
während der Krümmungsradius der reflektierenden Fläche
18 durch den Krümmungsradius "r" definiert ist. Überdies ist
der Winkel "a", um den sich der Krümmungsradius "r" über einer Horizontalen
erstreckt, in der nachstehenden Tabelle zusammen mit den Werten für "r" und
"R" dargelegt. Der Wert des Winkels "b", um den sich der Krümmungsradius "R"
unter der Horizontalen erstreckt, ist jedoch vorzugsweise für jedes Prisma
derselbe und ist etwa –30°, wie durch das nachstehend erörterte
toroidförmige optische System festgelegt. Wie angegeben, stellt die nachstehende
Tabelle die Liste von Werten für jedes Prisma bereit, wobei das erste (1) Prisma
zum inneren Endabschnitt 22 benachbart ist und das zwanzigste (20) Prisma
benachbart zum äußeren Endabschnitt 24 angeordnet ist. Die Zwischenprismen
sind dazwischen nacheinander nummeriert. Außerdem ist in der Tabelle auch der
Wert von "d" gezeigt, der den Durchhang oder die Augen der Krümmungsoberflächen
für die Eintrittsfläche 14 und die reflektierende Fläche
16 darstellt.
Die Krümmungszentren für die gekrümmten Prismen
12 von 4 müssen nicht notwendigerweise
übereinstimmen. Im Gegensatz zur Funktionsweise des französischen Patents,
das einen zentralen Spitzenbereich der Lichtintensität bereitstellte, sehen
die gekrümmten Prismen 12 von 1-5,
die mit der bogenförmigen Oberfläche 16 oder 30 gekoppelt
sind, eine gleichmäßigere Beleuchtung in einem kleineren Beleuchtungsbereich
als jenem, der mit gleich großen geradlinigen Prismen erhalten wird, vor. Die
Ausführungsformen von 1-5
werden vorzugsweise in Prismen mit prismatischem Licht des 700-Modells, die von ALM
erhältlich sind, wie z. B. jenen, die im vorstehend erwähnten technischen
Handbuch beschrieben und dargestellt sind, verwendet.
Obwohl die bevorzugte Ausführungsform von 1
20 Prismen 12 aufweist, kann die Anzahl nach Wunsch variieren. Vorzugsweise
sind 20 Prismen vorhanden, die die Anzahl ist, die in den von ALM vertriebenen Lichtern
des 700-Modells erhältlich ist. Im 500-Modell befinden sich 10 und im 900-Modell
befinden sich 31. Überdies können die einzelnen Prismen 12 einteilig
mit dem Sektorelement 20 während der Konstruktion ausgebildet werden
oder separat ausgebildet werden und mit dem Sektorelement 20 optisch gekoppelt
werden. Wie angegeben, kann die Größe der Prismen auch ebenso wie die
Positionierung der Prismen 12 selbst am Sektorelement 20 variieren.
In beiden Fällen sehen die Austrittsoberflächen 16 des Sektorelements
20 oder sieht die Austrittsoberfläche 30 des Keilelements
26 die Austrittsflächen der Prismen 12 vor. Im Betrieb kann
Licht durch die Eintrittsfläche 14 geleitet und durch die Prismen
12 durch die Austrittsfläche 16 des Sektorelements
20 in der Ausführungsform von 2 oder
die Austrittsfläche 304 des Keilelements 26, wie in der Ausführungsform
von 3 nach außen gebrochen werden, wenn die Lichtquellen
in Verbindung mit entsprechend gewählten Scheitelwinkeln für die Eintrittsoberflächen
geeignet angeordnet sind. Die Auswahl der Scheitelwinkel und der erhaltenen Lichtveränderungen
sind im Allgemeinen im '993-Patent erörtert. Obwohl das '993-Patent ein toroidförmiges
optisches System darstellt, kann ein reflektierendes optisches System alternativ
ebenso verwendet werden. Alternativ kann das Licht durch die Prismen 12
so hindurchtreten, wie in der bevorzugten Vorrichtung des '993-Patents, dass es
auch an der reflektierenden Oberfläche oder Fläche 18 reflektiert
wird. Hier sind die Lichtquellen wieder gemäß dem optischen Fokussierungssystem
angeordnet und die Prismenwinkel dementsprechend gewählt, um diese Betriebsart
zu erhalten. Es sollte jedoch beachtet werden, dass im Fall des Betriebs, so dass
die reflektierende Fläche 18 enthalten ist, eine viel größere
Biegung besteht als in der Brechungsbetriebsart ohne Verwendung der reflektierenden
Fläche 18. Typischerweise ist das Ausmaß der Biegung für
die Reflexionsbetriebsart viermal so groß wie für die Brechungsbetriebsart.
Mit Bezug auf 7 bis 9
ist eine prismatische Baueinheit 110 gezeigt, die im Stand der Technik
bekannt ist. Eine solche Baueinheit ist mit 48 Sektorelementen 120 im Licht
des ALM-Modells 700 enthalten, wie vorstehend im technischen Handbuch mit dem Titel
"Operating Theatre Light ECL 701" (1983), angeführt. Wie in 7-9
gezeigt, sind die einzelnen Prismen 112 einteilig auf einem Sektorelement
120, das eine im Allgemeinen flache untere Oberfläche 118
aufweist, zwischen dem inneren und dem äußeren Endabschnitt
122 bzw. 124 angeordnet. Die Prismen 112 sind geradlinig
und weisen eine Eintrittsfläche 114, eine Austrittsfläche
116, die mit der unteren Oberfläche des Sektorelements 120
übereinstimmt, und eine reflektierende Fläche 118 auf. Wie in
der Kuppelbaueinheitszeichnung für das Licht des ALM-Modells 700 gezeigt, wird
der innere Endabschnitt 122 innerhalb einer ringförmigen Dichtung
oder eines Halterings gehalten. Ebenso wird der äußere Endabschnitt
124 innerhalb einer Nut in einer Fugendichtung gehalten, wie in der Kuppelbaueinheitszeichnung
gezeigt. Eine Staubabdeckung kann, falls erwünscht, unter der unteren Oberfläche
118 des Stützelements 120 angeordnet werden, um ein weiteres
Dichtungselement bereitzustellen, das dabei hilft, die internen Komponenten des
Kuppelgehäuses in einer sterilen Umgebung zu halten. Mit 48 Sektorelementen
120 sieht jedes einen Sektorwinkel von 7,5° vor.
Die bevorzugte Ausführungsform der optischen Baueinheit des Lichts
des ALM-Modells 700, wie in dem vorstehend angegebenen technischen Handbuch dargestellt,
weist zwei toroidförmige optische Systeme auf. Diese beinhalten zwei kompakte
Lichtquellen mit jeweiligen kugelförmigen Reflektoren und toroidförmigen
Linsen, die die resultierenden Lichtstrahlen im Allgemeinen in einem Winkel von
30 Grad unter die Horizontale richten. Die 48 Prismensektoren 110 weisen
geradlinige Eintrittsflächen 114 auf, die zu diesen Lichtstrahlen
in der vertikalen Ebene normal (senkrecht) liegen. Da sie geradlinig sind und nicht
in einem Krümmungsradius entsprechend einer Radiuslinie von der optischen Achse
liegen, werden die in die Fläche 114 auf beiden Seiten der Sektormittellinie
eintretenden Strahlen seitlich gebrochen, was den Strahl aufweitet. Der Winkel der
reflektierenden Fläche 118 ist so gewählt, dass die Strahlen
longitudinal in überlappende Elemente am Behandlungsbereich gerichtet werden.
Die flache Austrittsoberfläche 118 ist zur Eintrittsoberfläche
optisch parallel, um die seitliche Lichtstrahlbrechung zu vervollständigen.
Das resultierende gleichmäßige Muster des Lichts, das auf den Behandlungsbereich
fokussiert wird, wird longitudinal und seitlich von jedem Sektor in einen Strahl
mit etwa acht Grad aufgeweitet. Etwa die Hälfte dieser Aufweitung ist ein Ergebnis
der Größe der Lichtquelle und etwa die Hälfte ist ein Ergebnis der
Länge der flachen Fläche 114, die die seitliche Aufweitung erzeugt,
und des Winkels der reflektierenden Fläche 118, der longitudinal überlappende
Strahlen bereitstellt. Alternativ können die Prismenwinkel gemäß
der Positionierung der Lichtquellen und der Fokussierungsoptik gewählt werden,
ob es sich um eine toroidförmige Linse oder reflektierende Optik handelt, so
dass die Lichtstrahlen in die Eintrittsfläche 114 in einem nicht senkrechten
Winkel eintreten. Anschließend können die Lichtstrahlen in einer Brechungsbetriebsart
durch das Sektorelement 120 und aus der Austrittsfläche
116 heraus verlaufen, ohne an der reflektierenden Fläche
118 zu reflektieren.
Noch eine weitere Ausführungsform einer prismatischen Baueinheit
210 gemäß der vorliegenden Erfindung ist in 10–15
dargestellt. Die darin dargestellte Ausführungsform eignet sich auch für
das Licht des ALM-Modells 700. Die Breite des Sektorelements 20 wurde vorzugsweise
im Vergleich zur Größe oder Breite des Sektors 120 in der in
7 gezeigten Ausführungsform um die Hälfte
verringert. Diese Struktur verringert die seitliche Aufweitung der Lichtstrahlen,
was zu einer minimalen seitlichen Aufweitung führt. Durch Ändern des Winkels
der reflektierenden Fläche 218 könnte die longitudinale Strahlaufweitung
auch verringert werden, was zu einem gleichmäßigen kleinen und viel helleren
Lichtfleck führt. In der in 11 dargestellten Ausführungsform
weist die Austrittsfläche 218 des Sektorelements 220 eine
im Allgemeinen flache Konfiguration auf. In dieser Konfiguration würde eine
vollständige Prismenbaueinheit zur Verwendung im Licht des ALM-Modells etwa
96 Prismensektoren 220 umfassen, die um eine Mittelachse angeordnet sind.
Mit Bezug auf 12 ist eine alternative Ausführungsform
der Prismenbaueinheit 210 mit halbem Sektor von 10
gezeigt, in der die Austrittsoberfläche 216', die die Austrittsfläche
der Prismen 212 ist, eine im Allgemeinen bogenförmige Konfiguration
der in Verbindung mit 1-6
beschriebenen Art aufweist, um das Licht seitlich aufzuweiten. Noch eine weitere
Ausführungsform ist in 13 gezeigt, in der die
bogenförmige Konfiguration der Austrittsoberfläche 230 in einem
separaten Keilelement 226 erscheint, das unter dem Sektorelement
220 angeordnet ist. Wie in 13 gezeigt, muss
das Keilelement 226 nicht direkt mit der unteren Oberfläche des Sektorelements
220 gekoppelt sein, sondern kann darunter angeordnet sein, um einen Durchtritt
von Licht durch den Sektor 220 und anschließend durch das Keilelement
226 und schließlich aus der Austrittsfläche 230, wie
in der Ausführungsform von 3, vorzusehen. Alternativ
kann das Keilelement 226 mit dem Sektorelement 220 so gekoppelt
sein, dass ihre gegenüberliegenden Oberflächen aneinander angrenzen oder
miteinander in Eingriff stehen, so dass sie den Durchtritt der Lichtstrahlen optisch
nicht stören. Obwohl die Prismen 212 in den hierin erörterten
verschiedenen Ausführungsformen im Allgemeinen als einteilig mit den Sektorelementen
der verschiedenen Ausführungsformen ausgebildet gezeigt wurden, sollte erkannt
werden, dass die Prismen auch separat ausgebildet und anschließend mit den
jeweiligen Sektorelementen optisch gekoppelt werden können.
Mit Bezug auf 16 umfasst eine Beleuchtungsvorrichtung
340 gemäß der vorliegenden Erfindung zwei Lichtquellen
342 und 344, die entlang der optischen Achse 346 übereinander
positioniert oder angeordnet sind. Im Allgemeinen stellt 16
ein Licht des ALM-Modells 700 dar, das einen Neigungs- oder Verschiebungsmechanismus
umfasst, wie nachstehend genauer beschrieben. Toroidförmige Fokussierlinsen
348 und 350 sind benachbart zu den Lichtquellen 342 bzw.
344, wie in 16 gezeigt, entlang der optischen
Achse 346 positioniert oder angeordnet. Im Allgemeinen ist die Struktur
der Vorrichtung von 16 in der Zeichnung 9.2C des vorstehend
erwähnten technischen Handbuchs mit dem Titel "Operating Theatre Light ECL
701" gezeigt. Viele der Struktur- und Betriebselemente von 16
sind gemeinsam in der Zeichnung 9.2C dieses Handbuchs gezeigt und darin beschrieben,
auf das für eine weitere ausführliche Erörterung hingewiesen wird.
Wie in 16 gezeigt, gibt es jedoch Modifikationen an
der Struktur des Lichts des 700-Modells der Zeichnung 9.2C die die Neigungs- oder
Verschiebungsfähigkeit ermöglichen.
Eine Vielzahl von Prismen 312 mit entsprechenden Sektorelementen
320 der im Allgemeinen in 1 oder
10 gezeigten Art und wie vorher erörtert sind
im Allgemeinen um die optische Achse 346 der Vorrichtung 340 positioniert
oder angeordnet. Eine Griffbaueinheit 352 ist entlang der optischen Achse
346 angeordnet.
Mit Bezug auf 18 ist die Griffbaueinheit
352 zusammen mit dem Verschiebungsmechanismus 354 dargestellt,
der die Neigungsfähigkeit der Prismensektoren 320 ermöglicht.
Der innere Endabschnitt 322 des Prismenbaueinheits-Sektorelements
320 ist innerhalb des äußeren Kanals eines L-förmigen Elements
356 eines Prismenrings oder Einstellhalters 358 abgestützt.
Wie auch in 19 genauer gezeigt, ist der Prismeneinstellhalter
358 aus einem ringförmigen Ring 360 gebildet, der Öffnungen
362 für Buchsen 364 aufweist, die entlang Abstandhalterstäben
366 gleiten, von denen einer in 16 und
17 gezeigt ist. Entlang des Umfangs des ringförmigen
Rings 360 erstreckt sich das L-förmige ringförmige Element
356 nach unten, um den Kanal zu schaffen, in dem das innere Endelement
322 der Prismenbaueinheit 310 angeordnet und abgestützt ist,
wie gezeigt. Drei Stifte 368, wie in 18 gezeigt,
sind durch Muttern 370, die an Gewinden an den jeweiligen Enden der Stifte
368 befestigt sind, am ringförmigen Ring 360 an drei Montagelöchern
372 so befestigt, dass sie mit einer Prismeneinstellplatte 374
zusammenwirken, die sich dreht, wie nachstehend beschrieben, um zu bewirken, dass
sich der Prismeneinstellhalter 358 nach oben oder unten bewegt und folglich
die Neigungs- oder Verschiebungsfähigkeit der Prismen 312 bereitstellt.
Die Prismeneinstellplatte 374 ist in 20
und 21 genauer gezeigt. Die Prismeneinstellplatte
374 umfasst drei erhöhte Oberflächen oder Rampen 376,
die vorzugsweise an der Prismeneinstellplatte 374 beabstandet sind und
mit den drei entsprechend beabstandeten Stiften 368 zusammenwirken, wie
in 18 gezeigt. Falls erwünscht,
können die Stifte 368 und Rampen 376 gleich beabstandet sein.
Die Prismeneinstellplatte 374 weist einen Hebel 378 auf, wie in
20 gezeigt. Bei der Drehung der Prismeneinstellplatte
374 durch Bewegen des Hebels 378 kommen die Stifte 368
mit den erhöhten Oberflächen oder Rampen 376 in Eingriff und
verschieben oder neigen den inneren Endabschnitt 322 der Prismenbaueinheit
310 vertikal in Abhängigkeit von der relativen Position bei der Drehung
der Platte 374. Die Drehbewegung der Prismeneinstellplatte 374
ist in 22 dargestellt, die in einer durchgezogenen
Linie die Prismeneinstellplatte 374 in einer Position 1 darstellt
und in Durchsicht dieselbe in einer späteren Position 2 zeigt. Entsprechend
der Prismenbaueinheit wird der innere Endabschnitt 322 in der Richtung
der optischen Achse 346 bei der Bewegung von der Position 1 zu
2 nach oben vorgeschoben. Die Prismeneinstellplatte 374 mit dem
Ansatz oder Hebel 378 ermöglicht, dass medizinisches Personal die
Prismeneinstellplatte 374 mit seinem Daumen dreht, während es den
Griff 352 hält. In dieser Weise können die Austrittsflächen
316 der Prismen 312 von einer unebnen Konfiguration, in der die
inneren Enden 322 unter der in 16 gezeigten
Horizontalen liegen, entsprechend der Position 1 in eine unebene Konfiguration,
in der die inneren Enden 322 über der Horizontalen liegen, entsprechend
der Position 2 verändert werden. Zwischen den Positionen
1 und 2 können die Austrittsflächen 316 eine
ebene Konfiguration annehmen. Alternativ kann sowohl die Position 1 als
auch R so ausgewählt werden, dass sie einer ebenen Konfiguration für
die Austrittsflächen 316 entspricht, und die restliche Position kann
einer unebenen Konfiguration entweder über oder unter der Horizontalen von
16 entsprechen. In alternativen Ausführungsformen
kann der Prismeneinstellhalter 358 so konfiguriert und dimensioniert sein,
dass nur eine selektive Anzahl von Sektorelementen 320 innerhalb des L-förmigen
Elements 356 festgehalten werden, so dass weniger als alle der Sektoren
320 geneigt werden können.
Im Allgemeinen bewegt die Drehung der Prismeneinstellplatte
374 den Prismenhalter 358 selektiv nach oben oder nach unten entlang
des Abstandhalterstabes 366. In dieser Weise können die inneren Endelemente
322 der Sektoren 320 der Prismen 312 entlang der optischen
Achse 346 nach oben oder nach unten verschoben werden. Vorzugsweise ist
diese Verschiebung bis zu etwa 1 1/2 Grad oberhalb oder unterhalb einer ebenen Konfiguration
der Austritts- oder Öffnungsflächen der Prismen 312. Folglich
steht eine Gesamtverschiebung von vorzugsweise etwa 3 Grad zur Verfügung. Wenn
das toroidförmige optische System 348, 350 und die Prismenbaueinheit
310 so konfiguriert sind, dass sie unter Verwendung von nur Brechung und
nicht Brechung plus Reflexion arbeiten, dann wären etwa 12 Grad an Gesamtverschiebung
erforderlich, um denselben Effekt zu erhalten, wie mit einer Verschiebung von drei
Grad mit Reflexion an der reflektierenden Fläche 318 erhalten wird.
Mit Bezug auf 16 ist eine O-Ring-Dichtung
380 vorgesehen, um die Staubabdeckung 382 in der existierenden
Dichtung eines typischen ALM-Lichts abzudichten. Drei Stellschrauben 384
mit Federn 386 und Befestigungsmuttern 388 mit zugehörigen
Zwischenlagscheiben, die in 22 gezeigt sind, sind vorgesehen,
von welchen ein Satz in 18 gezeigt ist, um die Position
des Prismeneinstellhalters 360 so einzustellen, dass er gleichmäßig
mit den Stiften 368 in Eingriff gelangt. Die Stellschrauben 384
können entlang ovaler Schlitze 389 gleiten, wie in 22
gezeigt, als Hilfe bei der Einstellung. In dieser Weise kann die Prismeneinstellplatte
358 selektiv durch Drehung der Schrauben 384 nivelliert werden.
Wie in 17 deutlicher gezeigt, ist jeder Abstandhalterstab
366 in der Größe auf den verringerten Abschnitt 392
und ferner den verringerten Abschnitt 394 modifiziert. Der verringerte
Abschnitt 392 nimmt eine Feder 396 und eine Buchse 364
auf, die über dem ringförmigen Ring 360 innerhalb der Öffnung
362 angeordnet ist. Die Feder 396 wird zwischen der Zwischenlagscheibe
398 und der Buchse 364 festgehalten. Die Feder 396 spannt
den ringförmigen Ring 360 im Prismeneinstellhalter 358 normalerweise
nach unten vor. Der weitere verringerte Abschnitt 394 nimmt eine untere
Isolationsbuchse 400 auf und ist an seinem Ende mit einem Gewinde versehen,
um eine Befestigung an der Gewindemutter 402 zu ermöglichen.
Der innere Endabschnitt 322 der Prismensektorelemente
320 kann folglich entweder in einer Aufwärts- oder Abwärtsrichtung
von einer ebenen Konfiguration, wie ursprünglich in 16
gezeigt, verschoben werden. Obwohl die bevorzugte Ausführungsform die Verschiebung
der inneren Endabschnitte 322 der Prismensektorelemente 320 vorsieht,
können alternativ die inneren Endelemente 322 fest gehalten werden,
während die äußeren Endelemente 324 so ausgelegt sein können,
dass sie sich in einer Aufwärts- oder Abwärtsrichtung relativ zur optischen
Achse 346 bewegen, um die Neigung bereitzustellen. Falls erwünscht,
können außerdem sowohl die inneren als auch äußeren Endelemente
322 und 324 der Prismenbaueinheiten 310 verschoben werden,
um einen größeren Verschiebungsbereich vorzusehen.
Mittels der Neigungsfähigkeit kann der Betriebsbereich des ALM-Lichts
dynamisch vergrößert werden. Typischerweise wird das Licht von ALM 700
im Allgemeinen auf etwa 42 Inch vom Behandlungsbereich fokussiert. Die Tiefenschärfe
für diese fokussierte Position ist etwa 27 Inch, d. h. 13-1/2 Inch über
und 13-1/2 Inch unter der Brennebene von 42 Inch. Mit der Neigungsfähigkeit
kann jedoch das Licht von ALM 700 in verschiedenen Positionen
innerhalb eines Bereichs von 30 Inch bis 54 Inch fokussiert werden. In irgendeiner
Position innerhalb dieses Bereichs weist das Licht eine andere entsprechende Tiefenschärfe
auf, die dadurch den dynamischen optischen Verwendungsbereich umfasst. Außerdem
ermöglicht die Neigungsfähigkeit für eine beliebige gegebene Brennpunktposition
eine Veränderung des beleuchteten Musters von einem Fleck mit gleichmäßiger,
aber intensiverer Beleuchtung zu einer Flut einer weniger intensiven gleichmäßigen
Beleuchtung über einen größeren Bereich im Operationsbereich. In
dieser Weise kann das medizinische Personal veränderte Beleuchtungsmuster erhalten,
ohne das Licht umpositionieren zu müssen. Die Beleuchtungsvorrichtung der vorliegenden
Erfindung stellt folglich die Fähigkeit zu relativ kleineren und intensiveren
Lichtmustern, wie für spezielle chirurgische Eingriffe erwünscht, bereit.
Überdies ermöglichen Änderungen von geradlinigen zu gekrümmten
Prismen oder Änderungen der Länge von geradlinigen Prismen und/oder des
Winkels von einigen der reflektierenden Prismenoberflächen 18 eine
Steigerung der Beleuchtung innerhalb eines vorgegebenen Operationsbereichs ohne
eine erforderliche Steigerung der Leistung der Quelle, die die an der Operationsstelle
konzentrierte Wärme unerwünscht erhöhen könnte. In dieser Hinsicht
sind 60 schmälere Sektoren (d. h. vielmehr 6° als 7,5°) mit den existierenden
Prismenoberflächen eine bevorzugte Anordnung für eine gesteigerte Beleuchtung
mit bis zu 100000 Lux mit einem Licht von ALM 700, das derzeit etwa 80000 Lux bereitstellt,
wie im vorstehend erwähnten technischen Handbuch angegeben. In Abhängigkeit
von der Quelle sowie von der Bemessung der Quelle stehen außerdem verschiedene
Muster oder Intensitätsänderungen zur Verfügung, wie gewünscht.