Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Schreibgerät mit
den Merkmalen des Oberbegriffs von Anspruch 1, wie z.B. einen Filzstift.
Herkömmlicherweise sind Schreibgeräte, die einen aus einem
Gewebe wie z.B. aus Filz bei einem Filzstift gefertigten Kern anwenden, allgemein
derart gestaltet gewesen, dass in einer Tintenspeicherkammer gespeicherte Tinte
dem Stiftkern durch Drücken des Stiftkerns zugeführt wird (siehe beispielsweise
die ungeprüfte japanische Patentveröffentlichung H10-157379). Ein Beispiel
solcher Schreibgeräte wird mit Bezug auf 4 beschrieben.
Ein Schreibgerät 100 umfasst einen Stiftkern
5, der so in einem am Vorderende eines Stiftschafts 3 vorgesehenen
Führungshalter bzw. vorderen Halter 4 gehalten ist, dass er entlang
einer Longitudinalrichtung beweglich ist, sowie ein Ventil 6, das entlang
der Longitudinalrichtung beweglich ist, wenn der Stiftkern 5 gedrückt
oder von einem Druckzustand befreit wird. Die Zufuhr von Tinte von einer Tintenspeicherkammer
2 zu dem Stiftkern 5 wird durch Öffnen und Schließen
eines Tinten-Strömungsdurchgangs 10 gesteuert, der mit dem Stiftkern
5 über das Ventil 6 gekoppelt ist.
Dieser Stiftkern 5 wird in den Führungshalter bzw. vorderen
Halter 4 gedrückt und durch eine durch den Druckkontakt der Außenumfangsfläche
des Stiftkerns 5 und der Innenumfangsfläche des vorderen Halters
4 erzeugte Reibungskraft darin gehalten, wobei ein Basisende
52 hiervon in Kontakt mit dem Ventil 6 steht. Ferner wird das
Ventil 6 so gehalten, dass es entlang der Longitudinalrichtung durch ein
Halteelement 7 beweglich ist, und eine Druckfeder 8 zum Vorbelasten
des Ventils 6 zu dem Führungsende des Stiftschafts 3 wird
ebenfalls in dem Halteelement 7 gehalten. Das Ventil 6 wird in
Richtungen zu einem Ventilsitz 91 (Innenwand des Tinten-Strömungsdurchgangs
10) hin und von diesem weg bewegt, um einen Klauen- bzw. Klemmbackenabschnitt
61 in Kontakt mit dem Ventilsitz 91 und von diesem weg zu bringen,
wodurch der Tinten-Strömungsdurchgang 10 geöffnet und geschlossen
wird. Obwohl dies nicht gezeigt ist, ist das Halteelement 7 mit einer Öffnung
ausgebildet, um die Innenseite und Außenseite des Halteelements 7
in Verbindung zu setzen, und die Tinte in der Tintenspeicherkammer 2 tritt
in das Halteelement 7 ein.
Bei diesem Schreibgerät 100 ist der Klauenabschnitt
61 des Ventils 6 von dem Ventilsitz 91 getrennt, um den
Tinten-Strömungsdurchgang 10 zu öffnen und die Tinte dem Stiftkern
5 zuzuführen, wie in 5 gezeigt ist, wenn
der Stiftkern 5 beim Pressen entlang der Longitudinalrichtung gleitet.
Ferner wird durch Aufheben eines solchen Druckzustands der Klauenabschnitt
61 des Ventils 6 so bewegt, dass er in Kontakt mit dem Ventilsitz
91 kommt, wodurch der Tinten-Strömungsdurchgang 10 geschlossen
wird. Infolgedessen wird auch der Stiftkern 5 in der Richtung nach vorne
entlang der Longitudinalrichtung verschoben. Damit kann eine geeignete Menge der
Tinte dem Stiftkern 5 durch Drücken des Stiftkerns 5 und
Befreien desselben aus dem Druckzustand zugeführt werden.
Bei diesem Aufbau wird der Stiftkern 5 in Druckkontakt mit
der Innenumfangsfläche des vorderen Halters 4 gehalten, um so sicher
verschiebbar zu sein, um dem Stiftkern 5 eine angemessene Tintenmenge zu
liefern.
Wenn aber der Stiftkern 5 wiederholt durch Drücken und
Befreien vom Druckzustand verschoben wird, wird ein Spiel bzw. Abstand zwischen
dem Stiftkern 5 und dem vorderen Halter 4 durch eine Querschnittsfläche
des Stiftkerns 5, die sich allmählich durch Reibung oder dergleichen,
welche zwischen dem Stiftkern 5 und der Innenumfangsfläche des vorderen
Halters 4 auftritt, reduziert, verbreitert, wobei der Stiftkern
5 nicht mehr in Kontakt mit dem vorderen Halter 4 durch einen
reduzierten Reibungswiderstand zwischen der Außenumfangsfläche des Stiftkerns
5 und der Innenumfangsfläche des vorderen Halters 4 gebracht
werden kann, wenn der Stiftkern 5 die Tinte absorbiert, wodurch es unmöglich
wird, den Stiftkern 5 mit dem vorderen Halter 4 in Druckkontakt
zu bringen. Daher bestand die Gefahr, dass der Stiftkern 5 außer Kontakt
mit dem vorderen Halter 4 kommt.
Als Verfahren, um zu verhindern, dass sich der Stiftkern
5 loslöst bzw. herausfällt, kann in Erwägung gezogen werden,
die Querschnittsfläche des Stiftkerns 5 zu vergrößern, um
die Außenumfangsfläche des Stiftkerns 5 und die Innenumfangsfläche
des vorderen Halters 4 mit größerer Kraft in Druckkontakt zu
halten. In einem solchen Fall ist aber eine größere Kraft erforderlich,
um den Stiftkern 5 in den vorderen Halter 4 zu drücken, wodurch
ein reibungsloser Einsetzvorgang des Stiftkerns 5 behindert wird. Ferner
kann der Stiftkern 5 durch eine Kraft beschädigt werden, die beim
Drücken in den vorderen Halter 4 ausgeübt wird. Auch wenn der
Stiftkern 5 richtig hineingedrückt wird, kann eine übermäßige
Druckkontaktkraft einen reibungslosen Vorgang behindern.
Mit anderen Worten ist eine ziemlich strikte dimensionale Kontrolle
für das Einsetzen erforderlich, um sowohl einen sicheren Halt des Stiftkerns
5 als auch reibungslose Bewegungen des Stiftkerns 5 in dem herkömmlichen
Schreibgerät zu erzielen. Es ist schwierig, eine solche dimensionale Kontrolle
für den z.B. aus Filz gefertigten Stiftkern durchzuführen. Somit wird
die Produktivität entsprechend verringert, wodurch ein Problem bei der Senkung
von Produktionskosten entsteht.
WO 01/30510A offenbart eine Spendervorrichtung zum Spenden von Flüssigkeiten
mit den Merkmalen des Oberbegriffs von Anspruch 1. Diese Vorrichtung hat einen oberen
Kern, der axial in einem Schaft beweglich ist und in dem Schaft durch einen Vorsprung
festgehalten wird, der sich radial einwärts von einem Oberseitenabschnitt des
Schafts in eine in dem Außenumfang des oberen Kerns ausgebildete längliche
Ausnehmung erstreckt.
Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Schreibgerät
bereitzustellen, dass bezüglich der Anbringung des Stiftkerns 5 in
dem vorderen Halter verbessert ist.
Gemäß der Erfindung wird ein Schreibgerät mit den Merkmalen
von Anspruch 1 bereitgestellt. Bevorzugte Ausführungsformen sind in den abhängigen
Ansprüchen definiert.
Der Stiftkern 5 ist in dem vorderen Halter entlang der Longitudinalrichtung
des Stiftschafts beweglich, und ist mit einem Vorsprung an einem Basisende hiervon
ausgebildet. Der Vorsprung erstreckt sich in einer Richtung senkrecht zu der Longitudinalrichtung
des Stiftschafts.
Der vordere Halter ist mit einem Eingriffsabschnitt ausgebildet, der
so betätigbar ist, dass er in Kontakt mit dem Vorsprung des Stiftkerns kommt.
Der Eingriffsabschnitt erstreckt sich einwärts von einer Innenumfangsfläche
des vorderen Halters.
Das Schreibgerät kann die Produktivität verbessern, und
Herstellungskosten durch Realisierung eines sicheren Halts und sanfter bzw. reibungsloser
Bewegungen verringern, was die Notwendigkeit einer strikten dimensionalen Kontrolle
umgeht, und zwar trotz wiederholter Bewegungen des Stiftkerns entlang einer Longitudinalrichtung.
Diese und weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden
Erfindung gehen deutlicher aus der folgenden detaillierten Beschreibung und den
beigefügten Zeichnungen hervor, in denen zeigen:
1 eine teilweise im Schnitt gehaltene Vorderansicht
eines Schreibgeräts gemäß einer Ausführungsform der Erfindung
zur Darstellung eines Zustands, in dem ein Tinten-Strömungsdurchgang durch
ein Ventil geschlossen ist bzw. wird,
2 eine teilweise im Schnitt gehaltene Vorderansicht
des Schreibgeräts zur Darstellung eines Zustands, bei dem der Tinten-Strömungsdurchgang
durch das Ventil geöffnet ist bzw. wird,
3 eine teilweise im Schnitt gehaltene Vorderansicht
eines Schreibgeräts gemäß einer weiteren Ausführungsform der
Erfindung,
4 eine teilweise im Schnitt gehaltene Vorderansicht
eines vorbekannten Schreibgeräts zur Darstellung eines Zustands, in dem ein
Tinten-Strömungsdurchgang durch ein Ventil geschlossen ist bzw. wird, und
5 eine teilweise im Schnitt gehaltene Vorderansicht
des Schreibgeräts nach dem Stand der Technik zur Darstellung eines Zustands,
in dem der Tinten-Strömungsdurchgang durch das Ventil geöffnet ist bzw.
wird.
Im folgenden wird eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung mit Bezug auf 1 und 2
beschrieben. Es ist anzumerken, dass die vorliegende Erfindung nicht auf die nachstehend
beschriebenen Ausführungsformen beschränkt ist. In der folgenden Beschreibung
bedeutet eine "Führungsrichtung" oder "Richtung nach vorne" eine Richtung,
in der ein Stiftkern von einem vorderen Halter vorsteht (Oberseite in
1 und 2), und eine "Rückwärtsrichtung"
bedeutet eine Richtung entgegengesetzt zu der "Führungsrichtung" bzw. Richtung
nach vorne (Unterseite in 1 und 2).
Gemäß 1 und 2
besteht ein Schreibgerät 1 aus einem Stiftschaft 3 mit einem
vorderen Halter 4, der an einem Vorderende des Schaft-Hauptkörpers
30 desselben angebracht ist, und einem Stiftkern 5, der an dem
Vorderende des vorderen Halters 4 angebracht ist. Der Stiftkern
5 ist in eine Innenwand 41 des vorderen Halters 4 so
eingesetzt und wird in dem vorderen Halter 4 so gehalten, dass er entlang
der Longitudinalrichtung des Stiftschafts 3 in der Innenwand
41 beweglich ist.
Der Schaft-Hauptkörper 30 des Stiftschafts
3 umfasst eine darin ausgebildete Tintenspeicherkammer 2 und einen
äußeren Gewindeabschnitt 31, der an der Außenumfangsfläche
von dessen Vorderende zum Eingriff mit dem vorderen Halter 4 ausgebildet
ist, wobei ein Ende hiervon offen ist. An diesem offenen Ende sind ein Ventil
6 zum Öffnen und Schließen eines mit dem Stiftkern
5 gekoppelten Tinten-Strömungsdurchgangs 10, ein Halteelement
7 zum Halten des Ventils 6 und ein Ventilsitzelement
9 vorgesehen.
Das Halteelement 7 hält das Ventil 6 und eine
Druckfeder 8 (später zu beschreiben) so, dass das Ventil
6 entlang der Longitudinalrichtung des Stiftschafts 3 beweglich
ist und die Form einer Abdeckung aufweist, die in der Richtung nach vorne offen
ist und am Vorderende des Schaft-Hauptkörpers 30 befestigt ist. Ein
Durchgangsloch 71 ist am Boden des Halteelements 7 so ausgebildet,
dass ein Hauptschaft 62 des Ventils 6 durch dieses
einsetzbar ist. Eine nicht dargestellte Öffnung ist in einer Seitenwand
72 des Halteelements 7 ausgebildet, um die Innenseite des Halteelements
7 und die Tintenspeicherkammer 2 über diese Öffnung
in Verbindung zu setzen.
Das Ventilsitzelement 9 steht in Eingriff am Vorderende des
Halteelements 7 und ist mit einer Bohrung ausgebildet, so dass ein Vorderende
60 des Ventils 6 dadurch vorstehen kann. Die Innenumfangsfläche
dieser Bohrung dient als Ventilsitz 91, und diese Bohrung funktioniert
als Tinten-Strömungsdurchgang 10, durch den Tinte aus der Tintenspeicherkammer
2 über die Innenseite des Halteelements 7 dem Tintenkern
5 zugeführt wird.
Das Ventil 6 weist die Form eines Schafts auf und umfasst
einen Vorderendabschnitt 60, einen Klauenabschnitt 61 und den
Hauptschaft 62. Der Vorderendabschnitt 60 hat einen kleineren
Durchmesser als der Ventilsitz 91, so dass er durch den Ventilsitz
91 einsetzbar ist, wie oben beschrieben wurde. Der Klauenabschnitt
61 hat einen größeren Durchmesser als der Ventilsitz
91, so dass der Klauenabschnitt 61 in Kontakt mit dem Ventilsitz
91 gebracht wird, um den Tinten-Strömungsdurchgang 10 zu
schließen. Der Hauptschaft 62 hat einen kleineren Durchmesser als
das Durchgangsloch 71, zumindest an seinem Basisende, das durch das Durchgangsloch
71 einsetzbar ist, wie oben beschrieben wurde.
Die Druckfeder 8, die durch eine Druckspiralfeder gebildet
wird, ist an dem Hauptschaft 62 angebracht. Die gegenüberliegenden
Enden der Druckfeder 8 stehen in Kontakt mit dem Klauenabschnitt
61 bzw. dem Halteelement 7, und das Ventil 6 ist konstant
zu dem Stiftkern 5 hin (in der Vorderrichtung des Stiftschafts
3) durch elastische Kraft der Druckfeder 8 vorbelastet. Das Ventil
6 wird so gehalten, dass dessen Klauenabschnitt 61 in Kontakt
mit dem Ventilsitz 91 steht, indem es von der Druckfeder 8 vorbelastet
ist, und wird normalerweise in einem solchen Zustand gehalten, dass es den Tinten-Strömungsdurchgang
10 verschließt, um die Zufuhr der Tinte zu dem Stiftkern
5 zu stoppen. Das Ventil 6 ist entlang der Longitudinalrichtung
des Stiftschafts 3 (Vertikalrichtung in 1
und 2) durch Einsetzen von dessen Hauptschaft
62 durch das Durchgangsloch 71 und Einsetzen von dessen Vorderendabschnitt
60 durch den Ventilsitz 91 verschiebbar. Wenn der Stiftkern
5 in der Rückwärtsrichtung des Stiftschafts 3 gedrückt
wird, wird das Ventil 6 in der Rückwärtsrichtung gegen die Vorbelastungskraft
der Druckfeder 8 bewegt, um den Klauenabschnitt 61 vom Ventilsitz
91 zu trennen, und wird zu einer Position bewegt, in der es den Tinten-Strömungsdurchgang
10 öffnet.
Der vordere Halter 4 hält den Stiftkern 5 derart,
dass er entlang der Longitudinalrichtung beweglich ist, und umfasst die Innenwand
41, eine Außenwand 42, einen Eingriffsabschnitt
43 und einen Innengewindeabschnitt 44.
Der Eingriffsabschnitt 43 und der Innengewindeabschnitt
44 sind an der Innenumfangsfläche der Innenwand 41 ausgebildet,
und der Innengewindeabschnitt 44 steht in Eingriff mit dem Außengewindeabschnitt
31 des Stiftschafts 3. Der Eingriffsabschnitt 43 steht
zu der Innenseite der Innenwand 41 derart vor, dass der Grad seines Vorspringens
allmählich zu dem Basisende hin in Bezug auf die Longitudinalrichtung zunimmt,
wobei eine Kontaktfläche 45, die im wesentlichen senkrecht zu der
Longitudinalrichtung ist, an einem äußersten Basisende des Eingriffsabschnitts
43 gebildet wird und mit einer Kontaktfläche 56 eines Vorsprungs
53 des Stiftkerns 5 in Eingriff bringbar ist, wie später
beschrieben wird. Die Außenwand 42 ist um die Innenwand
41 herum angeordnet, während sie von dieser um eine spezifizierte
Distanz beabstandet ist. Eine Abdeckung bzw. Kappe ist zwischen der Innenwand
41 und der Außenwand 42 angebracht.
Der Stiftkern 5 umfasst eine Stiftspitze 51 und
einen Basisendabschnitt 52. Die Stiftspitze 51 ist ein Abschnitt,
der direkt in Kontakt mit einem Schreibmedium (z.B. Papier, Karton) zu bringen ist,
um auf das Schreibmedium zu schreiben, und seine Größe ist je nach Bedarf
beliebig eingestellt. Der Basisendabschnitt 52 hat den Vorsprung
53, eine Basisendfläche 54 und eine Einkerbung
55. Der Vorsprung 53 hat eine Außenseitenfläche
53a der Art, dass sie in einer Richtung senkrecht zu der Longitudinalrichtung
vorsteht und so geformt ist, dass sie allmählich das Ausmaß ihres Vorspringens
zu dem Basisende hin reduziert, wobei die Breite des Basisendabschnitts
52 an der Vorderendfläche breiter ist als zumindest ein Abschnitt
der Innenwand 41 dort, wo der Eingriffsabschnitt 43 vorgesehen
ist, so dass dieser Teil des Basisendabschnitts 52 mit dem Eingriffsabschnitt
43 des vorderen Halters 4 in Eingriff bringbar ist. In den
1 und 2 ist die im wesentlichen
zu der Longitudinalrichtung senkrechte Kontaktfläche 56 am Vorderende
des Vorsprungs 53 in Bezug auf die Longitudinalrichtung ausgebildet und
steht in Eingriff mit der Kontaktfläche 45 des Eingriffsabschnitts
43. Die Einkerbung bzw. Ausnehmung 55 ist so ausgebildet, dass
sie von der Basisendfläche 54 in der Richtung nach vorne konisch zuläuft
(V-förmig in den 1 und 2),
das heißt sich in einer Richtung senkrecht zu der Vorsprungsrichtung des Vorsprungs
53 erstreckt. Der Vorsprung 53 ist so elastisch verformbar, um
die Breite der Ausnehmung 55 durch Ausüben von Druckkräften von
den gegenüberliegenden Enden der Basisendfläche 54 aus zu verringern.
Der Stiftkern 5 ist in dem vorderen Halter 4 wie
folgt gehalten. Der Stiftkern 5 wird in der Rückwärtsrichtung
in den vorderen Halter 4 gedrückt, und der Vorsprung
53 passiert den Eingriffsabschnitt 43, um sich näher am Basisende
zu befinden als der Eingriffsabschnitt 43. Beim Drücken des Stiftkerns
5 werden die Druckkräfte von den gegenüberliegenden Enden der
Basisendfläche 54 aus ausgeübt, wenn der Vorsprung
53 den Eingriffsabschnitt 43 passiert, wodurch der Grad des Vorstehens
des Vorsprungs 53 verringert wird und der Vorsprung 53 elastisch
verformt wird (dieser Zustand ist nicht gezeigt), so dass die Breite der Ausnehmung
55 schmäler wird. Nachdem der Vorsprung 53 den Eingriffsabschnitt
43 passiert hat, nehmen der Vorsprung 53 und die Ausnehmung
55 ihre ursprünglichen Formen wieder an.
Der Stiftkern 5 ist entlang der Longitudinalrichtung zwischen
einer Position bewegbar, an der der Vorsprung 53 in Kontakt mit dem Eingriffsabschnitt
43 steht, und einer Position, an der die Basisendfläche
54 in Kontakt mit dem Ventilsitzelement 9 steht. Zumindest der
Stiftkern 5 wird in Kontakt mit der Innenwand 41 des vorderen
Halters 4 gehalten, wodurch ein Verwackeln des Stiftkerns 5 vermieden
wird. Der Stiftkern 5 wird in die Richtung nach vorne über die Druckfeder
8 durch den Kontakt der Basisendfläche 54 derselben und des
Vorderendabschnitts 60 des Ventils 6 vorbelastet. In
1 steht die Kontaktfläche 56 des Vorsprungs
53 in Eingriff mit dem Eingriffsabschnitt 43, wodurch der Stiftkern
5 daran gehindert wird, sich weiter in der Richtung nach vorne zu bewegen.
Der Stiftkern 5 wird in der Rückwärtsrichtung im
Zustand von 1 gedrückt, wodurch das Ventil
6 den Tinten-Strömungsdurchgang 10 öffnet, wie in
2 gezeigt ist. Nachstehend wird dieses Stadium mit
Bezug auf 2 beschrieben.
Der Basisendabschnitt 52 des Stiftkerns 5 hat sich
in der Rückwärtsrichtung aus dem Zustand von 1
bewegt (ein Zustand, bei dem der Vorsprung 53 mit dem Eingriffsabschnitt
43 in Eingriff steht, um die Basisendfläche 54 in Kontakt
mit dem Ventilsitzelement 9 zu bringen. Gleichzeitig bewegt sich das Ventil
6 in der Rückwärtsrichtung entlang der Longitudinalrichtung von
dem Ventilsitz 91 weg, während es die Druckfeder 8 gegen
die Vorbelastungskraft der Druckfeder komprimiert. Mit anderen Worten wird der Tinten-Strömungsdurchgang
10 geöffnet. In diesem Zustand wird die in das Halteelement
7 aus der Tintenspeicherkammer 2 strömende Tinte dem Stiftkern
5 über den Tinten-Strömungsdurchgang 10 zugeführt.
Da die Ausnehmung 55 in der Basisendfläche 54 des Stiftkerns
5 ausgebildet ist, nimmt eine Kontaktfläche mit der durch den Tinten-Strömungsdurchgang
10 passierten Tinte zu, das heißt, der Oberflächenbereich nimmt
zu, mit dem Ergebnis, dass die Tinte dem Tintenkern 5 wirksamer zugeführt
werden kann.
Ferner wird durch Aufheben des Druckzustandes die Druckfeder
8 aus dem komprimierten Zustand freigegeben und das Ventil 6 und
der Stiftkern 5 in der Richtung nach vorne durch die Vorbelastungskraft
der Druckfeder 8 bewegt. Der Klauenabschnitt 61 des Ventils
6 kommt in Kontakt mit dem Ventilsitz 91, um jegliche weitere
Bewegung des Ventils 6 in der Richtung nach vorne zu unterbinden. Der Stiftkern
5 wird ebenfalls an einer Bewegung in der Richtung nach vorne durch den
Kontakt der Kontaktfläche 56 des Vorsprungs 53 mit der Kontaktfläche
45 des Eingriffsabschnitts 43 gehindert. Somit kehrt das Schreibgerät
1 zu dem in 1 gezeigten Zustand zurück,
wobei der Tinten-Strömungsdurchgang 10 geschlossen ist und die Zufuhr
der Tinte aus der Tintenspeicherkammer 2 zum Stiftkern 5 unterbunden
ist.
Im einzelnen werden der Stiftkern 5 und das Ventil in der
Rückwärtsrichtung bewegt und durch Drücken des Stiftkerns
5 und Befreien des Stiftkerns 5 aus dem Druckzustand in die Richtung
nach vorne zurückgeführt, wodurch die dem Stiftkern 5 zugeführte
Tintenmenge richtig eingestellt wird.
Ein Zustand, in dem der Stiftkern 5 in den vorderen Halter
4 gedrückt wird, wird nachstehend beschrieben. Zunächst wird
der Stiftkern 5 in den vorderen Halter 4 gedrückt, bis der
Vorsprung 53 des Stiftkerns 5 in Kontakt mit dem Eingriffsabschnitt
43 des vorderen Halters 4 kommt. Der Stiftkern 5 wird
fortgesetzt gedrückt, bis der Vorsprung 53 den Eingriffsabschnitt
43 passiert. Da hierbei der Vorsprung 53 in der Richtung senkrecht
zu der Longitudinalrichtung vorsteht und seine Außenseitenfläche
53a so geformt ist, dass sich der Vorstehbetrag zu dem Basisende allmählich
verringert, kommt ein schmaler Abschnitt des Vorsprungs 53 am Basisende
zuerst in Kontakt mit dem Eingriffsabschnitt 43, und dann kommt ein breiterer
Abschnitt hiervon allmählich in Kontakt mit dem Eingriffsabschnitt
43. Da ferner die Ausnehmung 55 so in der Basisendfläche
54 des Stiftkerns 5 ausgebildet ist, dass sie sich in der Richtung
nach vorne und im wesentlichen senkrecht zu der Vorsprungsrichtung des Vorsprungs
53 erstreckt, und da der Vorsprung 53 eine elastische Verformung
derart erfahren kann, dass die Breite der Ausnehmung 55 schmäler wird,
wird eine Maximalbreite des Vorsprungs 53 durch die elastische Verformung
verschmälert, wenn der Vorsprung 53 den Eingriffsabschnitt
43 passiert. Nachdem der Vorsprung 53 den Eingriffsabschnitt
43 passiert hat und so gedrückt wird, dass er unter dem Eingriffsabschnitt
43 zu liegen kommt, wird die Ausnehmung 55 in ihre Ursprungsform
vor der elastischen Verformung aus dem vorgenannten verschmälerten Zustand
zurückgeführt, wodurch der Vorsprung 53 in Kontakt mit dem Eingriffsabschnitt
43 kommen kann. Bei dem so aufgebauten Schreibgerät steht die Außenseitenfläche
53a des Vorsprungs 53 in der Richtung senkrecht zu der Longitudinalrichtung
vor und ist so geformt, dass ihr Vorsprungsbetrag allmählich
zu dem Basisende hin abnimmt, und der Vorsprung 53 ist durch die Form der
Ausnehmung 55 leicht elastisch verformbar gestaltet. Damit kann der Vorsprung
53 in den Eingriffsabschnitt 43 in der Rückwärtsrichtung
ohne irgendein Problem passieren, auch wenn der Vorsprung 53 stark vorsteht.
Daher kann der Stiftkern 5 reibungslos in den vorderen Halter
4 ohne Beschädigung des Stiftkerns 5 montiert werden.
Nachdem der Vorsprung 53 in den Eingriffsabschnitt
43 hinein gelangt ist, kommt dessen zu der Longitudinalrichtung im wesentlichen
senkrechte Kontaktfläche in Kontakt mit dem Eingriffsabschnitt 43
aus der unteren Position, wodurch der Stiftkern 5 sicher an einem Herausfallen
aus dem vorderen Halter 4 in der Richtung nach vorne gehindert wird. Anders
als beim herkömmlichen Aufbau zum Halten des Stiftkerns 5 nur durch
die von dem Druckkontakt des Stiftkerns 5 und des Eingriffsabschnitts
43 erzeugte Reibungskraft kann der Stiftkern 5 an einem Herausfallen
aus dem vorderen Halter gehindert werden, auch wenn die Querschnittsfläche
des Stiftkerns 5 geringfügig kleiner wird oder ein Reibungswiderstand
zwischen der Außenumfangsfläche des Stiftkerns 5 und dem vorderen
Halter 4 verringert wird.
Da ferner der Stiftkern 5 an einem Herausfallen aus dem vorderen
Halter 4 ungeachtet dessen gehindert wird, ob die Außenumfangsfläche
des Stiftkerns 5 in Druckkontakt mit dem vorderen Halter 4 gehalten
wird oder nicht, kommt der Stiftkern 5 nicht aus dem vorderen Halter
4 heraus, auch wenn er infolge einer Dimensionstoleranz geringfügig
kleiner ausgebildet ist. Demgemäß ist keine so strikte Dimensionstoleranz
für den Eingriff des Stiftkerns 5 und des vorderen Halters
4 erforderlich, was zu einer verbesserten Produktivität und einem
Vorteil bei der Verringerung der Herstellungskosten führt.
Da die zu der Longitudinalrichtung senkrechte Kontaktfläche am
Vorderende des Vorsprungs 53 des Stiftkerns 5 in Bezug auf die
Longitudinalrichtung ausgebildet ist und in Kontakt mit dem Eingriffsabschnitt
43 von der unteren Position aus kommt, ist ein Widerstand größer,
der erzeugt wird, wenn der Vorsprung 53 zum Passieren des Eingriffsabschnitts
43 des vorderen Halters 4 in der Richtung nach vorne gebracht
wird. Damit kann eine Möglichkeit bzw. Wahrscheinlichkeit, dass der Stiftkern
5 aus dem vorderen Halter 4 herausfällt, weiter verringert
werden. Da ferner der Eingriffsabschnitt 43 an seinem untersten Basisende
mit der Kontaktfläche 45 im wesentlichen senkrecht zu der Longitudinalrichtung
ausgebildet ist, ist der Widerstand größer, der beim Passierenlassen des
Vorsprungs 53 durch den Eingriffsabschnitt 43 des vorderen Halters
4 in der Richtung nach vorne verursacht wird. Somit kann die Wahrscheinlichkeit,
dass der Stiftkern 5 aus dem vorderen Halter herausfällt, weiter verringert
werden.
Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die vorangehende Ausführungsform
beschränkt, sondern kann durch die folgenden Modifikationen verändert
werden. In den Modifikationen wird keine Wiederholung der Beschreibung gegeben,
sondern es werden die gleichen Elemente wie die der vorangehenden Ausführungsform
durch die gleichen Bezugsziffern bezeichnet.
- (1) Die Form der Ausnehmung 55 ist nicht notwendigerweise auf die V-Form
beschränkt. Irgendeine gewünschte Form kann zusätzlich zu einer in
3 gezeigten U-Form gewählt werden.
- (2) Der Eingriffsabschnitt 43 muss nicht immer so ausgebildet sein,
dass er näher zum Basisende hin in Bezug auf die Longitudinalrichtung vorsteht.
Beispielsweise kann gemäß 3 der Eingriffsabschnitt
43 zu einer sich umfangsmäßig erstreckenden Rippe ausgebildet
sein. Im Hinblick auf die Leichtigkeit der Befestigung des Stiftkerns
5 in dem vorderen Halter 4 ist der Eingriffsabschnitt
43 jedoch vorzugsweise so ausgebildet, dass er mehr zum Basisende in Bezug
auf die Longitudinalrichtung hin vorsteht. Ferner ist im Hinblick auf die Verhinderung
eines Herausfallens des Stiftkerns 5 aus dem vorderen Halter
4 die im wesentlichen zu der Longitudinalrichtung senkrechte Kontaktfläche
45 vorzugsweise am äußersten Basisende des Eingriffsabschnitts
43 ausgebildet.
- (3) Der Stiftkern 5 muss nicht immer entlang der Longitudinalrichtung
zwischen der Position, an der dessen Vorsprung 53 in Kontakt mit dem Eingriffsabschnitt
43 steht, und der Position, an der die Basisendfläche 54
sich in Kontakt mit dem Ventilsitzelement 9 befindet, beweglich gemacht
werden. Der bewegliche Bereich des Stiftkerns 5 ist nicht besonders eingeschränkt,
vorausgesetzt, dass der Stiftkern 5 zumindest zu einer Position beweglich
ist, die sich unterhalb der Position befindet, an der der Vorsprung 53
in Kontakt mit dem Eingriffsabschnitt 43 steht. Beispielsweise kann ein
Aufbau gewählt werden, bei dem ein Vorsprung an der Innenfläche der Innenwand
41 an einer Position vorgesehen ist, die unter der des Eingriffsabschnitts
43liegt, wobei die Basisendfläche 54 des Stiftkerns
5 mit diesem Vorsprung 53 in Kontakt kommt.
- (4) Es ist nicht immer notwendig, die Ausnehmung 55 auszubilden. Falls
die Ausnehmung 55 jedoch ausgebildet ist bzw. wird, kann der Vorsprung
53 so komprimiert werden, dass sein Vorsprungsbetrag beim Passieren des
Eingriffsabschnitts 43 reduziert wird, und kann auch eine elastische Verformung
der Art erfahren, dass die Breite der Ausnehmung 55 schmäler wird.
Damit kann der Vorsprung 53 reibungsloser den Eingriffsabschnitt
43 passieren, falls die Ausnehmung 55 ausgebildet ist.
Wie oben beschrieben wurde, umfasst ein erfindungsgemäßes
Schreibgerät einen Stiftschaft mit einem vorderen Halter an dessen vorderem
Ende, einem aus Fasern hergestellten und in dem vorderen Halter angeordneten Stiftkern,
wobei der Stiftkern in dem vorderen Halter entlang der Longitudinalrichtung des
Stiftschafts beweglich ist, eine Tintenspeicherkammer, die in dem Stiftschaft zum
Speichern von Tinte ausgebildet ist, ein Ventil, das so betätigbar ist, dass
es sich in Kontakt mit dem Stiftkern befindet, um ein Fließen der Tinte zu
dem Stiftkern zu ermöglichen, wenn auf den Stiftkern ein Druck in einer Rückwärtsrichtung
aufgebracht wird, und zum Anhalten des Tintenflusses zu dem Stiftkern, wenn kein
Druck auf den Stiftkern aufgebracht wird.
Die in einer Tintenspeicherkammer in dem Stiftschaft gespeicherte
Tinte wird dem Stiftkern geliefert, indem der Stiftkern in der Rückwärtsrichtung
gedrückt wird, während er in dem vorderen Halter aufgenommen ist, und
wobei die Zufuhr der Tinte durch Aufheben des Druckzustandes auf den Stiftkern unterbunden
wird.
Der Stiftkern ist an einer Seitenfläche seines Basisendes mit
einem Vorsprung versehen, der eine Außenseitenfläche der Art aufweist,
dass sie in einer Richtung senkrecht zu der Longitudinalrichtung vorsteht. Der Vorsprung
ist so geformt, dass er seinen Vorsprungsbetrag zu einem Basisende desselben in
Bezug auf die Longitudinalrichtung reduziert.
Ferner steht ein Eingriffsabschnitt, der in Kontakt mit dem Vorsprung
des Stiftkerns gebracht werden kann, von der Innenumfangsfläche des vorderen
Halters nach innen vor. Dadurch kann der Vorsprung in den Eingriffsabschnitt in
der Rückwärtsrichtung gelangen, während er eine elastische Verformung
derart erfährt, dass sein Vorsprungsbetrag verringert wird, und kann in Kontakt
mit dem Eingriffsabschnitt von der unteren Position aus kommen, während seine
elastische Verformung zurückgestellt wird, nachdem der Eingriffsabschnitt passiert
wurde, wodurch verhindert wird, dass der Stiftkern aus dem vorderen Halter in der
Richtung nach vorne fällt, und dass er entlang der Longitudinalrichtung von
einer Kontaktposition aus, an dem der Vorsprung sich mit dem Eingriffsabschnitt
in Kontakt befindet, bis zu einer bestimmten Position unter dieser Kontaktposition
beweglich ist.
In diesem Fall kann der Vorsprung des Stiftkerns leicht den Eingriffsabschnitt
beim Einsetzen des Stiftkerns in den vorderen Halter passieren, da die Seitenfläche
so geformt ist, dass sich dessen Vorsprungsbetrag allmählich zum Basisende
hin in Bezug auf die Longitudinalrichtung verringert.
Ferner steht der Vorsprung des Stiftkerns, während er niedriger
gelegen ist als der Eingriffsabschnitt des vorderen Halters, nachdem der Stiftkern
in den vorderen Halter eingesetzt worden ist, in Kontakt mit dem Eingriffsabschnitt
von der unteren Position aus, wodurch er an einer Bewegung in der Führungsrichtung
bzw. Richtung nach vorne gehindert wird. Damit kann eine Bewegung des Stiftkerns
in der Führungsrichtung des Stiftkerns verhindert werden, wobei der Vorsprung
mit dem Eingriffsabschnitt in Eingriff steht, auch wenn die Außenumfangsfläche
des Stiftkerns nicht notwendigerweise in Druckkontakt mit der Innenumfangsfläche
des vorderen Halters gehalten wird. Daher kann ein Herausfallen des Stiftkerns aus
dem vorderen Halter auch dann vermieden werden, wenn der Querschnittsbereich des
Stiftkerns geringfügig kleiner wird, oder ein Reibungswiderstand zwischen der
Außenumfangsfläche des Stiftkerns und der Innenumfangsfläche des
vorderen Halters infolge der wiederholten Bewegungen des Stiftkerns reduziert ist.
Es ist nicht immer notwendig, die Außenumfangsfläche des
Stiftkerns und die Innenumfangsfläche des vorderen Halters in Druckkontakt
zu halten. Es reicht aus, den Stiftkern mit dem vorderen Halter so in Eingriff zu
bringen, dass die beim Schreiben verursachte Erschütterung des Stiftkerns den
Schreibvorgang nicht nachteilig beeinflusst. Mit anderen Worten muss die Querschnittsfläche
des Stiftkerns nicht notwendigerweise so dimensioniert sein, dass der Stiftkern
in Druckkontakt mit dem vorderen Halter gehalten wird. Somit ist im Gegensatz zum
Stand der Technik keine so strikte dimensionale Toleranz zur Sicherstellung der
Bewegungen des Stiftkerns erforderlich, während der Druckkontakt zwischen dem
Stiftkern und dem vorderen Halter für den Eingriff des Stiftkerns und des vorderen
Halters nicht erforderlich ist. Dies führt zu einer verbesserten Produktivität
und einem Vorteil bei der Senkung der Herstellungskosten.
Vorzugsweise ist eine Ausnehmung in einer Basisendfläche des
Stiftkerns so ausgebildet, dass sie sich in der Richtung nach vorne erstreckt, und
der Vorsprung kann innerhalb des Eingriffsabschnitts vom Vorderende aus passieren,
während er eine elastische Verformung derart erfährt, dass die Breite
der Ausnehmung reduziert wird, und kann auch in Kontakt mit dem Eingriffsabschnitt
kommen, während die elastische Verformung nach dem Passieren des Eingriffsabschnitts
zurückgestellt wird, wodurch vermieden wird, dass der Stiftkern aus dem vorderen
Halter in der Richtung nach vorne herausfällt.
In diesem Fall kann der Vorsprung des Stiftkerns reibungsloser den
Eingriffsabschnitt passieren, da er eine elastische Verformung derart erfährt,
dass sich die Breite der Ausnehmung beim Einsetzen des Stiftkerns in den vorderen
Halter verengt. Ferner kann der Vorsprung des Stiftkerns und dergleichen in einem
Fall, bei dem die Ausnehmung nicht ausgebildet ist, den Eingriffsabschnitt auch
dann passieren, wenn er in größerem Ausmaß vorsteht.
Daher kann der Stiftkern sicherer an einem Herausfallen gehindert werden, wenn die
elastische Verformung des Vorsprungs zurückgestellt ist.
Vorzugsweise ist die Ausnehmung des Stiftkerns so ausgebildet, dass
sie sich in einer im wesentlichen senkrechten Richtung zu einer Vorsprungsrichtung
des Vorsprungs des Stiftkerns erstreckt. Mit einer solchen Ausnehmung kann der Vorsprung
eine elastische Verformung derart erfahren, dass die Breite der Ausnehmung verengt
wird.
Ferner ist vorzugsweise eine zur Longitudinalrichtung im wesentlichen
senkrechte Kontaktfläche an einem Vorderende des Vorsprungs des Stiftkerns
in Bezug auf die Longitudinalrichtung ausgebildet und kommt in Kontakt mit dem Eingriffsabschnitt
von der unteren Position aus. Mit einer solchen Anordnung ist der Vorsprung schwer
elastisch zu verformen, wenn dessen Kontaktfläche von der unteren Position
aus in Kontakt mit dem Eingriffsabschnitt steht, wodurch ein Widerstand erhöht
wird, der geschaffen wird, wenn der Vorsprung den Eingriffsabschnitt des Stiftschafts
passiert.
Daher wird eine Möglichkeit, dass der Stiftkern aus dem vorderen
Halter herausfällt, noch geringer.
Die spezifizierte Position ist beispielsweise eine Position, an der
eine Basisendfläche des Stiftkerns mit einem von der Innenumfangsfläche
des Stiftschafts vorstehenden Abschnitt unterhalb des Eingriffsabschnitts des Stiftschafts
in Kontakt steht.
Auf diese Weise kann der Vorsprung des Stiftkerns reibungslos den
Eingriffsabschnitt beim Einsetzen des Stiftkerns in den vorderen Halter passieren.
Nachdem der Stiftkern in den vorderen Halter eingesetzt worden ist und die elastische
Verformung des Vorsprungs zurückgestellt worden ist, wird der Stiftkern daran
gehindert, aus dem vorderen Halter herauszukommen, auch wenn er häufig bewegt
wird. Damit kann der Stiftkern einfach in dem vorderen Halter befestigt werden,
und ein Herausfallen aus dem vorderen Halter kann verhindert werden.
Beim Einsetzen des Stiftkerns in den vorderen Halter erfährt
der Vorsprung des Stiftkerns eine elastische Verformung derart, dass sich die Breite
der Ausnehmung verengt, wodurch der Vorsprung den Eingriffsabschnitt einfacher passieren
kann. Im Vergleich zu einem Fall, in dem keine Ausnehmung ausgebildet ist, kann
der Vorsprung den Eingriffsabschnitt auch dann passieren, wenn er in größerem
Ausmaß vorsteht, mit dem Ergebnis, dass der Stiftkern noch sicherer an einem
Herausfallen nach Zurückstellen der elastischen Verformung des Vorsprungs gehindert
werden kann. Da ferner der Oberflächenbereich der Basisendfläche des Stiftkerns
vergrößert wird, indem die Ausnehmung gebildet wird, kann die Tinte dem
Stiftkern wirksamer zugeführt werden.