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Dokumentenidentifikation DE202006018095U1 16.05.2007
Titel Zeitmessgerät
Anmelder Schmidt, Martin F., Dipl.-Ing., 33719 Bielefeld, DE
Vertreter Patent- und Rechtsanwälte Sonnenberg & Fortmann, 80331 München
DE-Aktenzeichen 202006018095
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 16.05.2007
Registration date 12.04.2007
Application date from patent application 27.11.2006
IPC-Hauptklasse G04G 9/00(2006.01)A, F, I, 20061127, B, H, DE
IPC-Nebenklasse G04B 19/28(2006.01)A, L, I, 20061127, B, H, DE   G04B 45/00(2006.01)A, L, I, 20061127, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Zeitmessgerät, wie durch den unabhängigen Anspruch 1 beschrieben.

Zeitmessgeräte der unterschiedlichsten Art sind seit jeher bekannt. Sie setzen auf Seiten des Betrachters aber eine gewisse Abstraktionsfähigkeit voraus, die bei kleinen Kindern oder Menschen mit Einschränkungen nicht unbedingt vorhanden sind, da Zeit und deren Angabe in Zahlen und Einheiten nun mal nicht greifbar ist.

Es besteht dennoch ein Bedürfnis nach Möglichkeiten, auch Menschen mit noch nicht oder nur schlecht entwickeltem Abstraktionsvermögen einen Zugang Zeiterfassung bzw. zur Messung des Zeitablaufes zu geben.

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Zeitmessgerät vorzusehen, das die Probleme herkömmlicher Zeitmessgeräte umgeht, die sich leicht herstellen und einfach handhaben lässt.

Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des unabhängigen Anspruches 1 gelöst, wobei zweckmäßige Ausführungsformen durch die Merkmale der abhängigen Ansprüche beschrieben sind.

Vorgesehen ist ein Zeitmessgerät, mit einer Anzeigefläche, einem bezüglich der Anzeigefläche mit dem Zeitablauf entsprechend ortsveränderlichen Zeigeelement, welches mit einem Uhrwerk verbunden ist, an den von dem Zeigeelement über den Zeitablauf eingenommenen Plätzen auf der Anzeigefläche Einrichtungen zur Aufnahme von Repräsentationselementen vorgesehen sind.

Das Vorsehen von Einrichtungen zur Aufnahme von Repräsentationselementen ermöglicht es, verteilt über die Anzeigefläche entlang der Bahn des Zeigelementes Elemente anzubringen, die nicht einer Zeit, sondern einem erlebbaren Ereignis zu diesem Zeitpunkt entsprechen. So lässt sich z.B. am Ort, den das Zeigeelement zur Frühstückszeit einnimmt, eine stilisierte Müslischüssel oder eine stilisierte Brotscheibe anbringen. Zum Zeitpunkt an dem der Bus fährt, lässt sich das Bild eines Busses anbringen, etc.

Es ist von Vorteil, aber nicht zwingend, dass das Zeigeelement ein Uhrzeiger ist, der wie gewohnt auf einer Anzeigefläche, bzw. einem Zifferblatt eine Kreisbahn zieht, wobei auf der Kreisbahn dann die Einrichtungen zur Aufnahme der Repräsentationselemente angeordnet sind. Alternativ ist z.B. auch denkbar, dass das Zeigeelement aus entlang einer Bahn angeordneten Leuchtelementen besteht, die dem Zeitablauf entsprechend an und ausgeschaltet werden. Schließlich sind auch sich geradlinig fortbewegende Zeigeelemente denkbar, wie umlaufende Bänder etc., die darüber hinaus selber noch mit Bildmotiven etc. versehen sein können.

Von Vorteil kann es sein, wenn die Aufnahmen der Repräsentationselemente oder die Repräsentationselemente selbst magnetisch und das jeweils andere Element metallisch sind, so dass sich die Repräsentationselemente einfach auf der Anzeigefläche anbringen, entfernen und austauschen lassen. Alternativ können die Aufnahmen der Repräsentationselemente auch einen Sockel für an den Repräsentationselementen vorgesehene Formschlusselemente oder umgekehrt aufweisen. Schließlich können die Aufnahmen der Repräsentationselemente auch als Löcher ausgebildet sein und die Repräsentationselemente entsprechende Stifte zum Einführen in diese Löcher aufweisen.

Weitere Eigenschaften und Vorteile ergeben sich aus der folgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform im Zusammenhang mit den beigefügten Zeichnungen. Darin zeigt:

1 ein Zeitmessgerät mit einer Anzeigefläche und Aufnahmen für Repräsentationselemente;

2 eine seitliche Schnittansicht des Zeitmessgerätes nach 1

In der 1 ist ein Zeitmessgerät dargestellt, mit einer Anzeigefläche 2 in Form eines an den Rändern abgekanteten Bleches, und einem bezüglich der Anzeigefläche 2 mit dem Zeitablauf entsprechend ortsveränderlichen Zeigeelement 4, hier in der Form eines herkömmlichen, einzelnen Uhrenzeigers, welches mit einem 24 Stunden Uhrwerk 6 verbunden ist. Auf der Anzeigefläche 2 sind Einrichtungen 8 zur Aufnahme von Repräsentationselementen 10 vorgesehen. Die Repräsentationselemente gemäß der in 1 dargestellten Ausführungsform sind als in die Aufnahmen 8 einsteck- oder einklinkbare Plaketten ausgebildet, die wiederum eine Fläche zur Aufnahme von Symbolen aufweisen. Alternativ können natürlich auch 3D Elemente vorgesehen sein, die reliefartig oder als Modell (nicht dargestellt) eines Gegenstandes, wie z.B. eines Busses, ausgebildet sind um anzuzeigen, dass der Bus um die Zeit fährt, zu der der Zeiger auf die Position des Busses weist. Die tatsächliche Zeit in ihrer abstrakten numerischen Form ist für den Betrachter dann nicht mehr nötig, da der Zeitpunkt durch das Symbol oder die dargestellte Figur, Modell, etc. ablesbar und unmittelbar mit einem Ereignis korrelierbar ist.


Anspruch[de]
Zeitmessgerät, mit einer Anzeigefläche (2), einem bezüglich der Anzeigefläche mit dem Zeitablauf entsprechend ortsveränderlichen Zeigeelement (4), welches mit einem Uhrwerk (6) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass an den von dem Zeigeelement (4) über den Zeitablauf eingenommenen Plätzen auf der Anzeigefläche (2) Einrichtungen (8) zur Aufnahme von Repräsentationselementen (10) vorgesehen sind. Zeitmessgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Zeigeelement (2) ein Uhrzeiger ist. Zeitmessgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Zeigeelement (4) aus entlang einer Bahn angeordneten Leuchtelementen besteht, die dem Zeitablauf entsprechend an und ausgeschaltet werden. Zeitmessgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmen (8) der Repräsentationselemente (10) oder die Repräsentationselemente (10) selbst magnetisch und das jeweils andere Element metallisch sind. Zeitmessgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmen (8) der Repräsentationselemente (10) den Sockel für an den Repräsentationselementen vorgesehene Formschlusselemente oder umgekehrt aufweisen. Zeitmessgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 3; dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmen (8) der Repräsentationselemente (10) als Löcher ausgebildet sind und dass die Repräsentationselemente (10) entsprechende Stifte zum Einführen in die Löcher aufweisen.






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